All posts under bildung

Kurse gegen Hate & Fake

Wer heute jünger ist als 20 Jahre, kennt Screens und Smartphones seit dem Kindesalter. Laut einer Marktforschung des BVDW aus 2018 gehen 74 Prozent der 14- bis 24-Jährigen hauptsächlich mit dem Smartphone online. 97 Prozent aller befragten Internetnutzer verwenden das World Wide Web, um sich Informationen zu verschiedenen Themen zu [...]
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Für freie Lehrmaterialien – Markus Deimann im Interview

Markus Deimann ist habilitierter Bildungswissenschaftler und vertritt zurzeit das Lehrgebiet Mediendidaktik an der FernUniversität in Hagen. Er mischt sich als Redner, Kolumnist und Podcaster aktiv und kritisch in die Debatten zur Digitalisierung von Bildung ein. Im Interview beantwortet er uns Fragen zu Open Educational Ressources (OER). Markus Deimann, können Sie [...]
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Digitale Kompetenz: Eine Gesellschaft in der Pflicht

Der Vermittlungsausschuss konnte sich kürzlich auf einen Kompromiss zum Digitalpakt einigen. Fördergeldern für neue Rechner, WLAN und digitale Bildungsangebote steht kaum mehr etwas im Weg. Zweifelsohne müssen unsere Schulen der Digitalisierung Rechnung tragen. Doch mit Ausstattung allein transportiert man noch lange keine digitalen Werte. Noch wichtiger ist eine digitale Kompetenz, [...]
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Digitalpakt so gut wie beschlossen

Die damalige Bundesbildungsministerin Johanna Wanka kündigte im Oktober 2016 ein milliardenschweres Programm an. Schule soll endlich moderner werden, mit WLAN, neuen Computern und digitalen Lernmethoden der heutigen Zeit gerecht werden. Zweieinhalb Jahre später einigt sich der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag auf eine gemeinsame Formulierung zur Grundgesetzänderung, die diese wichtige [...]
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Die Netzpiloten sind Partner der LEARNTEC

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Die digitalen Lerntrends live erleben – auf der LEARNTEC, der Leitmesse für digitale Bildung, können Besucher genau das tun. Der Startschuss fällt am 30. Januar in Karlsruhe und endet am 01. Februar 2018. Auf dieser Messe erwartet die Teilnehmer neben Themen zu Mobile Learning, Gamification, Lern-Nuggets oder auch Virtual Reality [...]
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Das Atelier als New Work-Gegenkonzept

Art studio with wall graffiti (adapted) (Image by Matthieu Comoy [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Der Bildungsethiker Christoph Schmitt beschäftigt sich in seinem neuen Buch „Digitalisierung für Nachzügler: Einsichten eines digitalen Immigranten“ mit der Frage, wie wir es schaffen können, die alten Bilder von Arbeit und Beruf in unseren Köpfen zu überschreiben. „Sie preiszugeben, um offen zu werden für völlig neue Ansätze, Erlebnisse, Erfahrungen und [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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SHIPPO t3n: Deutsche Gründer erhalten 20 Millionen für den Kampf gegen Amazon: Die deutschen Gründer des Versand-Startups Shippo aus dem Silicon Valley wurden im Januar 2017 in die Forbes Top-30-Liste erfolgreicher Unternehmer unter 30 Jahren aufgenommen. Dadurch meldeten sich bereits 10.000 Kunden, sodass Shippo nun 20 Millionenn Dollar von Investoren [...]
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INTERNET süddeutsche: Der leise Internet-Revolutionär: Blaise Ndola hilft Kongolesen beim Start im Internet. Der 25-jährige Lehrer will Jugendlichen zeigen, wie sie einen Blog gestalten können – die digitale Revolution braucht ihn. Schon wieder bricht die Internetverbindung ab. Zehn Kursteilnehmer schauen auf ihre Bildschirme und hoffen, dass die Seite irgendwann lädt. [...]
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Bildungsethik jenseits der Zeigestock-Pädagogik

Classroom (adapted) (Image by Wokandapix)(CC0 Public Domain) via Pixabay
Was Schulen und Hochschulen den Lernenden vermitteln, hat wenig mit Ethik zu tun. Aus Verärgerung über die Vermischung von Moral und Ethik hat Christoph Schmitt ein Buch geschrieben. Titel: „Die Moral ist tot. Es lebe die Ethik – Warum ethische Bildung Schule machen muss.“ „Der Sinn der Ethik besteht darin, dass [...]
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(R)Evolution der Bildung – Der Unterricht braucht ein Update

School (Image by congerdesign [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Deutschland – das Land der Ingenieure. Heimat von Mercedes, Volkswagen und BMW. Ist es da nicht eigentlich verwunderlich, dass wir in Sachen Technologien und Digitalisierung ziemlich hinterherhinken? Vor allem was den Bildungsbereich angeht? Deutschland gehört immer noch zu den Schlusslichtern der OECD-Länder, was den Gebrauch digitaler Medien im Unterricht angeht. [...]
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WHATSAPP meedia: 175 Millionen Status-Nutzer: Auch WhatsApp überholt Snapchat beim Stories-Feature: Es war nur ein Nebensatz von Mark Zuckerberg auf der Telefonkonferenz mit Analysten, doch er hatte es in sich. Die zugekaufte Facebook-Tochter WhatsApp bringt es gerade mal zehn Wochen nach dem Start ihres Stories-Features, das bei der Messenger-App Status [...]
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Sherlock Holmes und der seltsame Fall des Antiintellektualismus

Sherlock Holmes Statue (adapted) (Image by Justin Ennis [CC BY 2.0] via flickr)
Weder Sherlock Holmes noch Donald Trump sind gegenwärtig vom Fernsehbildschirm wegzudenken. Die Ereignisse um Trumps Präsidentschaft mussten sich die Sendezeit mit der neuesten Sherlock-Staffel teilen, die am 15. Januar zu Ende ging. Die beiden sind jedoch überraschenderweise nicht nur durch die Präsenz im Fernsehen, sondern auch durch die Idee des [...]
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GOOGLE googlewatchblog: Großes Update verbessert Videoqualität, behebt Probleme und vereinfacht Registrierung: Es ist noch keine vier Monate her, dass Google den neuen Video-Messenger Duo veröffentlicht hat, und dennoch kommt man mit dem neuesten Update der App nun schon auf die Version 5.0. Aber auch mit diesem Update kann man keine [...]
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TECHNOLOGIE horizont: Deutsche Unternehmen wollen kräftig in neue Technologien investieren: Laut einer Umfrage wollen deutsche Unternehmen in Zukunft vermehrt in digitale Technologien investieren. Dabei stehen Neuerungen im Bereich 3D-Druck, Virtual Reality und Cognitive Computing an. Auch Verfahrung der künstlichen Intelligenz könnten bald Einzug erhalten. Zudem planen Unternehmen, eigene Abteilungen mit [...]
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Nicht nur Spielkram – 9 Bereiche, bei denen VR helfen kann

VR (adapted) (Image by szfphy [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Die Technik der Virtual Reality (VR) ist im Prinzip nichts Neues. Schon Mitte des 20. Jahrhunderts kamen Flugsimulatoren auf, mit deren Hilfe Piloten das Fliegen lernen. Doch in jüngster Zeit hält VR auch Einzug im Kinderzimmer. Die PlayStation VR kann seit Obtober 2016 gekauft werden. Kostenpunkt: 399 Euro, plus die [...]
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Mädchen schneiden in der Schule besser ab – sind aber weniger zufrieden

child (image by KokomoCole [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Die übliche Diskussion über die Erfahrungen von Kindern in der Schule fokussiert sich auf akademische Leistungen, persönliche Entwicklung sowie Bewertung der Schule. Fragt man Lehrer, Eltern oder politische Entscheidungsträger, was das wichtigste Angebot einer Schule sei, wird die Antwort eindeutlig sein: Bildung. Sie möchten, dass Kinder Wissen und Fähigkeiten entwickeln, [...]
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MEDIENWANDEL carta: ARD, ZDF & „Cloud-TV“: Ein Gutachten wie ein Requiem: Das vom ZDF bestellte Gutachten zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens bestätigt den Auftraggebern letztlich nur ihren Status quo. Das 108-seitige Gutachten „Legitimation und Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Zeiten der Cloud“ von Dieter Dörr, Bernd Holznagel und Arnold Picot [...]
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WHATSAPP faz: Whatsapp kriegt Post vom Anwalt: Wer in seinem Smartphone Geheimnisse verbirgt, sollte sich mit der jüngsten Kontroverse im Datenschutzrecht beschäftigen. Denn sonst könnte die schöne Bekanntschaft vom Wochenende plötzlich gut sichtbar mit Profil-Foto auf Facebook vorgeschlagen werden. Das kann praktisch sein oder die Ehe zerrütten – je nach [...]
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ARBEIT4.0 zeit: Beschäftigte sind durch Digitalisierung stärker belastet: Der zunehmende Einsatz digitaler Technik bringt aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für die Beschäftigten nicht automatisch bessere Arbeitsbedingungen. Im Gegenteil: Von den Arbeitnehmern, die in hohem oder sehr hohem Maße digitalisiert arbeiten, geben 46 Prozent an, dass ihre Arbeitsbelastung dadurch größer [...]
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KI deutschlandfunk: Künstliche Intelligenz macht Musik: Zwar sorgte folgendes Musikstück schon Anfang Juni für große Aufregung, allerdings ist der Wirbel für diesen „speziellen“ Song ein anderer. Denn dieses Stück wurde von einer Künstlichen Intelligenz von Google geschrieben. Genauer gesagt handelt es sich beim „Magenta Projekt“ um Computer, die zu Künstlern [...]
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Was ist eigentlich „Medienkompetenz“?

Medien (Image by MikeRenpening (CC0 Public Domain) via Pixabay)
Medien sind heutzutage zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Egal ob privat oder im Job – oftmals müssen wir uns mit einfachen aber auch mit den kniffligen Seiten der Medien, wie beispielsweise Datenschutz oder Urheberrecht auseinandersetzen. Was darf ich im Internet veröffentlichen? Wo genau werden meine Daten überhaupt gespeichert [...]
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Vorsicht vor digitalen Unternehmern, die ihre eigenen Schulen eröffnen

classroom-laptops-computers-boy.jpg (adapted) (Image by r. nial bradshaw [CC BY 2.0] via flickr)
Für die Kinder, die Computerspiele lieben, könnte ein Traum wahr werden. Anfang Februar hat die britische Bildungsministerin Nicky Morgan verkündet, man plane die Eröffnung von zwei neuen, freien Schulen im Jahr 2017. Die Schulen in London und Bournemouth würden sich auf Programmierkenntnisse spezialisieren, da sie von Ian Livingstone, einem Unternehmer [...]
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CAR SHARING welt: Das ist Volkswagens peinlichstes Investment: Smartphone-Revolution und Digitalisierung werfen auch die Regeln der Mobilität um – das versetzt nun auch die großen Autokonzerne in Aufruhr. Japans Autoriese Toyota hat sich an der Taxi-Konkurrenz Uber beteiligt, und auch Daimler zeigt sich seit Neuestem gerne im Glanz des wertvollsten [...]
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WIKIPEDIA torial: Redaktionskonferenz bei Wikipedia: Leitlinien, Quellenkritik und Stilvorgaben: Wie arbeitet eigentlich Wikipedia? Täglich wird die Plattformen mit Suchanfragen bombardiert. Wikipedia ist längst kein unkoordinierter Haufen von Laien mehr. Locker organisierte, thematische Redaktionen achten auf inhaltliche Qualität und Vollständigkeit. Ein Einblick in die Arbeit drei ehrenamtlicher Wikipedia-Redaktionen: was machen sie, [...]
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Kostenlose Tablets für Schüler: In Nürnberg keine Utopie

Portrait (Image by Martin Kotulla)
Moderne Technik ist in vielen Schulen noch ein großes Fremdwort. Idealzustand und Realität liegen heute noch meilenweit auseinander. Nicht so an der Friedrich-Staedtler-Grundschule in Nürnberg. Dort hat das mittelständische Software-Unternehmen „SoftMaker“ zu Beginn des Schuljahres in einem Pilotprojekt zwei Klassen mit insgesamt 60 Android-Tablets, der nötigen Infrastruktur, Lernsoftware sowie dem [...]
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Der Digitale Wandel an den Hochschulen – eine Themaverfehlung?

lecture hall university (adapted) (Image by Markus Spiske [CC BY 2.0] via flickr)
Ob BWL, Jura, Politikwissenschaft oder Lehramt, nur ein winziger Bruchteil der Akademiker dieses Landes ist nach dem Studium fit für die digitale Welt. Die Curricula in unserem Hochschulsystem sind gnadenlos veraltet und bilden am digitalen Wandel vorbei aus. Besonders fatal ist dies bei Studiengängen, die mehrheitlich die Führungskräfte in Politik, [...]
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Tablet für Kinder – Sorgen für Eltern

487093020 (adapted) (Image by verkeorg [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Viele Eltern haben große Bedenken, wenn ihre Kinder E-Books auf Tablets lesen. Einer aktuellen Studie zufolge , bei der 1500 britische Eltern mit Kindern unter acht Jahren befragt wurden, ging es um ihre Einstellung gegenüber der Nutzung von Technik und E-Books zu Hause. Hierbei hatten nur 8 Prozent der Eltern [...]
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Kann der analoge Bürger durch Digitalisierung noch mündig sein?

Phone (Image: DariuszSankowski [CC0 Public Domain], via Pixabay).jpg
Erst die Digitalisierung ermöglicht den Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, von dem Kant vor 200 Jahren geträumt hat. Leider scheinen wir das aufklärerische Potenzial des Netzes im Alltag zu übersehen. Immer wieder bekomme ich bei meiner Arbeit, bei der es um die Auswirkungen der Digitalisierung auf verschiedene Lebensbereiche geht, von [...]
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Der digitale Countdown – was er mit der Zukunft zu tun hat

Wo das Magische geschieht (Image by Anja C. Wagner)
Wir sind bequem. Uns geht es gut. Warum sollten wir etwas verändern? Das ist der Sound in unseren analogen Stuben. Aber es ginge auch anders. Ganz leicht. Letzthin habe ich einen schönen Satz gelesen, der den Nagel auf den Kopf trifft: Heute ginge es für Unternehmen und Institutionen nicht mehr darum, [...]
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Was Philosophie über Bildung für eine bessere Zukunft sagen kann

Questioned Proposal (adapted) (Image by Ethan Lofton [CC BY 2.0] via flickr)
Wie schafft man eine Generation, die Lösungen für ihre Probleme erdenken und den Herausforderungen einer sich schnell verändernden Welt begegnen kann? Das diesjährige Treffen in Davos befasst sich damit, wie wir die immensen Herausforderungen der sogenannten “vierten Industriellen Revolution” meistern können – einer Ära rasanter und komplexer technologischer Veränderungen, in [...]
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Fokus auf Nutzen statt Angst – Aufruf zum Perspektivwechsel!

Texting on a Friday (adapted) (Image by Garry Knight [CC BY 2.0] via flickr)
In der Debatte um die Nutzung von Smartphones und digitaler Medien ist ein Wechsel der Perspektive dringend notwendig – der Nutzen muss im Fokus stehen, weniger die Gefahren. Die sich immer schneller entwickelnden Kommunikationstechnologien und die heute erreichte Ausstattung von Jugendlichen mit Smartphones führen zu einer Durchdringung aller Lebensbereiche: 97 Prozent [...]
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Zurückgeblättert: Atlas der Internet-Verweigerer

GDC Online 2011_Tuesday_Show Environment (adapted) (Image by Official GDC [CC BY 2.0] via flickr)
“Atlas der Internet-Verweigerer“ titelte Sven Hansen am 15. Mai 2001 auf heise online und nahm damit schon das Thema seines Artikels vorweg. Die Initiative D21 hatte in diesem Jahr erstmals in Zusammenarbeit mit eMind@emnid, einer Tochter von TNS Emnid, eine repräsentative Umfrage zum Internet-Nutzungsverhalten der Deutschen durchgeführt. Befragt wurden 19.690 [...]
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Wählen zu gehen kann gegen ein Leben in Armut helfen

Voting 3 (adapted) (Image by liz west [CC BY 2.0] via Flickr)
Niemand kann sich aussuchen, in welche Familie er oder sie hineingeboren wird. Und doch bestimmen die Geburtsumstände zu großen Teilen unseren späteren Verdienst. Alarmierend dabei ist: je mehr der eigene Verdienst von dem der Eltern abhängt, desto mehr Ungleichheiten gibt es. Wenn diese Abhängigkeit, oder “Verdienstungleichheit”, zwischen den Generationen sehr [...]
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Digitale Bildung: Sachsen-Anhalt will mit Microsoft kooperieren

Computer (Image by dantetg [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Das Land Sachsen-Anhalt plant eine Partnerschaft mit Microsoft für den Aufbau einer zentralen Cloud-Plattform. Kritiker warnen vor den Risiken. Mit einem Konzept unter dem Titel „Lernen, Lehren, Managen 2.0 – Auf dem Weg zur Schule 2020“ möchte Sachsen-Anhalt seine Bildungslandschaft fit für die digitale Zukunft machen – parallel zu Investitionen [...]
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Der #ichMOOC – Nichts für die Web-Schickeria

#ichMOOC: Joachim Sucker und Nina Oberländer (Image: Jöran Muuß-Merholz, CC BY 4.0)
Im Interview erklären Nina Oberländer (Bremer VHS) und Joachim Sucker (VHS Hamburg) den MOOC „Mein digitales Ich“. // von Kristin Narr Massive Open Online Courses (MOOC) gewannen in den vergangenen Jahren verhältnismäßig schnell an Fahrt. Große Universitäten führten Kurse mit teilweise hunderten Teilnehmenden durch, erste Wettbewerbe fanden statt und spezielle [...]
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Humboldt, Orwell und die Digitale Bildung

Schulen und das Web: zwei fremde Welten. Kaum bringt die Digitale Agenda da etwas Schwung, schon wird grob unsachlich dazwischengegrätscht. Zu den schönen kulturellen Errungenschaften, die uns die Blogs im Web neu beschert haben, gehört der Rant: die Schimpftirade als selbstironisches Textformat. Also wie Gernot Hassknecht, nur subtiler. Immer dann, wenn alles zu positiv werden droht und alle sich zu sehr auf die Schulter klopfen, kommt jemand und rantet los, in der Regel ausdrücklich markiert mit der Formel „sorry for the rant“.

Christian Füller a.k.a. @ciffi neigte schon immer zum Ranten, aber weniger zum Sorry sagen. Ich folge ihm seit sicher fünf Jahren auf Twitter, und das gern, eben weil er immer wieder den allzu gemütlichen Konsens stört, auch mal provoziert und immer wieder grob dazwischenholzt wie ein britischer Fußball-Vorstopper. Leider fehlt ihm Selbstironie. In den schlechteren Momenten verschwimmt dann die Grenze zur wirren Suada von schwadronierenden Technikkritik-Wirrköpfen wie Manfred Spitzer, dem deutschen Erfinder der „Digitalen Demenz“.

Und jetzt ist er also mit einem rüde rumpelnden Text (erst im eigenen Blog, dann hier bei Cicero) der SPD-Bundestagsabgeordneten Saskia Esken mit Anlauf von hinten in die Hacken gesprungen. Man kann das gesunde internationale Härte nennen, die Profi-Politiker vertragen sollten. Und ich bin sicher, dass gerade Esken da ungerührt weiterspielt: Die frühere Informatikerin und Elternrätin, die jetzt SPD-Fachfrau für Digitale Bildung ist, habe ich im Netz als reflektiert, pragmatisch und lakonisch-humorvoll schätzen gelernt.

„Fast wie Orwell“

Die SPD-Bundestagsfraktion hat unter Saskia Eskens maßgeblicher Mitwirkung ein Positionspapier zu „Digitaler Bildung“ verfasst (PDF). Dazu hat sie im Tagesspiegel einen Essay geschrieben, dem die Redaktion den zugegeben dämlichen Titel „Humboldt und die Algorithmen“ verpasst hat. Warum aber wird sie in Christian Füllers Verriss so grotesk falsch charakterisiert: „gütig-positiv, rosa Zuversicht, pseudo-emanzipatorisches Erlösungsvokabular, naive Jubelpose, Probleme des Netzes übersäuselnd„? Und warum unterstellt er ihr dazu noch „fast einen Orwell’schen Unterton„?

Das bedient ein beliebtes Klischee: Es ist eine Anspielung auf die ebenfalls eher unterkomplexe kalifornische Digital-Dystopie „The Circle“ von Dave Eggers, die ja nicht zufällig von deutschen Internetskeptikern begeistert aufgenommen wurde. Und auch Eggers selbst bedient ein altes Muster: 1984 kontrastierte der berühmte Apple-Werbespot die bunt-kreativen und individuellen Macintosh-Computer mit einer totalitären Big Brother-Welt, die deutlich auf IBM/Microsoft gemünzt war. Schon 2005 antwortete darauf eine richtig lustige Parodie, in der eben nun bunte Sportswear-Menschen mit iPods als verdummte Masse durch die Gänge trotten.

Ja, Digitalisierung hat zwei Seiten: Auf der einen Seite Verdatung und Zentralisierung, ein Traum für Bildungstechnokraten. Und auf der anderen Seite das dezentrale, von allen Nutzern belebte und weiterentwickelte Web, das der Wissenschaftler Tim Berners-Lee damals zum ausgesprochenen Missvergnügen von Microsoft-Gründer Bill Gates in die digitale Welt gesetzt hat. Das könnte man alles anreißen und diskutieren, aber Christian macht das nicht. Was ihn so aufbringt, ist der „Tonfall„, der „digitale Erlösungsdiskurs„, mit dem angeblich Leute wie ausgerechnet Saskia Esken jede Kritik an vorschneller und unreflektierter Digitalisierung der Bildung ersticken wollen.

Ich habe ihn auf Twitter gefragt, wer denn eigentlich im deutschsprachigen Raum diese naiv-totalitären Digitaleuphoriker sein sollen, vor denen er immer warnt. (Saskia Esken ist es ja definitiv nicht.) Ich sehe sie einfach nicht. Das sind nur Watschenmänner und Pappkameraden. In den USA mag es das geben, bei der Gates Foundation und bei einigen Silicon Valley-Bildungsunternehmen, aber da ist die Gefahr viel eher die universale Verdatung und Verpunktung von Bildung, also die zentrale Kontrolle. Leute aber, die sich wie Esken auf ein aufklärerisches Bildungsideal (Codewort: Humboldt) berufen, sind ganz sicher nicht der Feind. Doch Füller beschuldigt sie pauschal, sich zumindest als nützliche Idiotin für „das Treiben von Facebook, Google etc in Verbindung mit NSA, BND usw.“ einspannen zu lassen.

„Saskia Esken und viele Netzaktivisten“

Also wer? Die Leute auf dem Educamp in Stuttgart, wo ich Esken kurz persönlich kennengelernt habe? Da waren extrem engagierte Pädagogen wie Torsten Larbig von edchat.de und Maik Riecken, der sich selbst zum ausgefuchsten Schulnetz-Administrator ausgebildet hat. Diese Leute muss man nicht der Naivität bezichtigen, was die Netzanbindung von Schulen angeht. (Christian führt allen Ernstes einen misslungenen Videokonferenz-Stream aus der Microsoft-Zentrale als zentralen Beleg dafür an, dass die Forderung verfehlt sei, „endlich die technischen und didaktischen Voraussetzungen für digitales Lernen zu schaffen„. Ich verstehe das nicht.)

Ich könnte jetzt noch zig Namen von deutschen Netzaktivisten mit Schulbezug aufzählen, aber keine/r einzige/r ist entspricht dem Füller-Klischee. Niemand, wirklich niemand sagt da so etwas wie „Tablet, erlöse uns! Lernen war und ist so kompliziert, Internet hülf!“ (Vermutlich bin ich ja selbst schon eine der extremsten Stimmen.)

Es gibt keinen Link im ganzen Text, in dem irgendwie auf eine konstruktive Schiene gelenkt würde. Also etwa ein Link zu Philippe Wampfler, der zwei Bücher über Schulen, Jugendliche und digitale Medien geschrieben hat, und mit dem Christian gern auf Twitter diskutiert. Oder Beat Doebeli, Professor an der PH Schwyz und tatsächlich seit 15 Jahren ein Wortführer der „Digitalen Bildung“-Fraktion, der nichts anders tut, als sehr genau die technischen und didaktischen Hindernisse wie auch die begeisternden Möglichkeiten von digitalen Netz-Medien in ganz konkreten Schweizer Schul-Projekten zu dokumentieren, mit besonderer Berücksichtigung von BYOD-Szenarien (Bring Your Own Device, also das eigene Smartphone).

Es gibt überhaupt fast keine Links in Füllers Old School-Artikel. Es gibt keine Hinweise und in die Breite. Am Ende wird etwa abfällig eine Demonstration bei derselben Microsoft-Veranstaltung erwähnt, bei der 12-jährige Schüler mit einer Schildkröte programmieren lernen. Nun, das ist ganz offensichtlich die Programmiersprache Logo, die der berühmte Digitalpädagoge Seymour Papert in den 1970er Jahren erfunden hat, um Kindern zu zeigen, dass digitale Technologie keine Raketenwissenschaft von Datenkrakenkonzernen ist, sondern Individuen ermächtigen kann und soll. Entweder weiß Christian das nicht, oder – eher noch schlimmer – er sagt es nicht. Das aber bedeutet, die Leser dumm zu halten. Die Kommentare unter dem Cicero-Artikel sind auch entsprechend ahnungslos.

Ohne etwas über Papert zu wissen, ohne die Argumente von Wampfler, Doebeli u.a. ins Spiel zu bringen, kann man aber schlicht nicht vernünftig über Digitale Bildung diskutieren. Dann ist man verdammt zum unterirdischen Manfred Spitzer-Niveau: „Selbst im digital gestützten Unterricht geschehen Dinge, die mit Ermächtigung und Souveränität nicht zu beschreiben sind, aber mit Sucht, Ablenkung und digitaler Hörigkeit.

Digitaler Neusprech

Um fair zu sein: Es gibt in diesem hin- und herspringenden Rant, der sich als seriöser Diskussionsbeitrag geriert, einen wahren Kern. Das Wort „digital“ wird tatsächlich sehr leicht als ein beschwörendes Kürzel verwendet, das genaue Differenzierung ersetzt. Es gibt diese schablonenhaften Textbausteine über „Digitalisierung“, in die man in der Politik, in Sonntagsreden und in EU-Projektanträgen sehr leicht hineinrutscht. Es gibt die Kopfweh erregenden Wischiwaschi-Formulierungen, an denen man beim Lesen teflonhaft abrutscht. Das kann und soll man schon kritisieren. Aber halt nicht so.

Denn natürlich muss man trotzdem genau hinschauen. Als abschreckendes Beispiel wird etwa dieser Satz zitiert: „Wenn wir diesen [aufklärerisch-humboldtischen] Bildungsbegriff für die digitale Welt interpretieren, kommt der digitalen Bildung die Aufgabe zu, die Menschen mit der Aneignung einer digitalisierten Welt zu einer souveränen Teilhabe an ihr zu ermächtigen.

Was heißt das? Wir leben nolens volens in einer „digitalen Welt“. (Ja, klar.) Bildung muss darauf reagieren, wenn sie zum Ziel hat, den Menschen dabei zu helfen, sich diese Welt anzueignen und souveräne Subjekte zu werden. (Ja, klar.) Das Ziel ist Ermächtigung und souveräne Teilhabe. (Ja klar: das urdemokratische, aufklärerische Ideal.)

„Netzverkehrserziehung“

Wo also ist hier Füllers Problem? Man muss es sich mühsam zusammensuchen, aber das eigentliche Problem ist am Ende anscheinend gar nicht zuviel Kontrolle durch GoogleFacebookNSA, das bleibt hier bloßes technikkritisches Klischee, sondern gerade mangelnde Kontrolle: Man soll die SchülerInnen (die Menschen) nicht vorschnell zu souverän werden lassen. Nicht zu sehr teilhaben lassen, nicht ohne sorgfältige pädagogische Kontrolle ermächtigen. Überall drohen ja „Prokrastination, Mobbing und digitaler Exhibitionismus„.

Deshalb keine „vorschnelle, radikale und pauschale Einführung digitaler Lernmöglichkeiten„. (Als ob deutsche Schulen gerade überall Breitband-Internet und ständigen Netzzugang für alle SchülerInnen einführen wollten.) Deshalb nur „reflektiert und schrittweise Schulen und Schüler mit der digitalen Welt zu befreunden„. (Also ob Jugendliche erst die Schulcomputer bräuchten, um mit den unerfreulichen Seiten des Internet Bekanntschaft zu machen.)

Was SchülerInnen wirklich dringend brauchen, sind möglichst viele konstruktive und kollaborative Erfahrungen mit dem Netz als Wissens- und Arbeitsraum. So etwas lernen sie eher nicht auf eigene Faust. Das ist das, was sogar altmodische deutsche Unternehmen wie Bosch gerade an allen Arbeitsplätzen einführen, weil sie gemerkt haben, dass das alte bürokratisch-autoritäre Organisationsmodell ausgedient hat, das unseren Schulen 100 Jahre lang als Blaupause diente. Und natürlich gibt es bereits avancierte pädagogische Konzepte für den Umgang mit dem Netz. Die Londoner St. Pauls School führt z.B. seit 10 Jahren vorbildlich vor, wie das geht. Der Netz-Pionier Howard Rheingold entwickelt Netsmart-Kurse, in denen man lernt, mit dem Web als Bildungs-Ökosystem umzugehen, usw. Alles, was in diese Richtung geht, ist an deutschen Schulen dringend nötig.

Christian Füller gibt keine konkreten Hinweise, wie er selbst sich das „schrittweise Befreunden“ mit dem Netz vorstellt, aber die Metapher, die er wählt, ist schon bezeichnend: Dringend nötig sei „so etwas wie eine Netzverkehrserziehung für die Schüler„. Netzverkehrserziehung. Also nicht gleich auf diese digitalen „Datenautobahnen“, von denen man in den 1990ern sprach, sondern erst mal auf Spielstraßen. Ein Schulparkplatz mit aufgemalten bunten Bahnen, die Straßen und Kreuzungen darstellen, und dann dürfen die Kleinen mit ihren Rädern mit dem orangen Wimpel über den Parcours. Rechts vor links, und immer schön umschauen.

Wenn das das Weltbild sein soll, mit der wir dem Netz und dem Web begegnen, dann wird das nichts mit Bildung für die digitale Welt.

 

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5 Lesetipps für den 11. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Russlands Silicon Valley, Netflix-Gründer Reed Hastings, Kreativität am Arbeitsplatz, digitale Bildung und künstliche Intelligenz. Ergänzungen erwünscht.

  • RUSSLAND Foreign Policy: The Short Life and Speedy Death of Russia’s Silicon Valley: Vor sechs Jahren wollte die russische Regierung ein eigenes Silicon Valley aufbauen. Jetzt wurden die Pläne offiziell beendet. Die in Russland vorherrschende Korruption in der Verwaltung, die Abwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften und Präsident Wladimir Putin (nicht in dieser Reihenfolge) haben ihren Teil dazu beigetragen.

  • NETFLIX FAZ: Netflix-Gründer Reed Hastings im Gespräch: Netflix-Gründer Reed Hastings war die Tage mal wieder in Berlin und hat mehreren Medien Interviews gegeben, u.a. auch der Wirtschafstredaktion der Frankfurter Allgemeine. Es ging neben der Zukunft des Fernsehens auch um seine Arbeitsphilosophie. Außerdem erfährt die Leserschaft, dass Hastings mal eine mit dem Fuß bedienbare Computermaus entwickeln wollte und warum daraus nichts wurde.

  • KREATIVITÄT Welt.de: Matilda, seit Jahren mit dem immer gleichen Outfit: Die 27-jährige Schwedin Matilda Kahl arbeitet in New York und hat etwas gemacht, dass Männer auf der ganzen Welt jede Tag machen, dass aufgrund ihres Geschlechts schon aber fast revolutionär wirkt: sie hat sich eine „Arbeitsuniform“ bestehend aus Bluse, Hose und Schleife zugelegt. Mit dem Ergebnis, dass sie sich fokussiert und kreativer erlebt, genauso wie die „Uniformträger“ Steve Jobs und Mark Zuckerberg.

  • BILDUNG Motherboard: Berliner Student gründet Online-Uni für Flüchtlinge ohne Papiere: Der Berliner Student Markus Kressler hat die Online-Uni Wings University gegründet, an der sollen Flüchtlinge und Papierlose ihr Studium fortsetzen können, um somit einen international anerkannten Abschluss zu machen. Der Zugang zur Bildung ist dabei erst einmal nicht von Zeugnissen abhängig, sondern der Qualifikation für das Studium. Mit dem Projekt hilft Kressler nicht nur Menschen auf der Flucht, sonder, versucht eine alternative Bildungsinstitution aufzubauen.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ The Economist: Rise of the machines: Zum Schluss gibt es einen beeindruckenden Longread des The Economist, den Abonnenten vielleicht schon aus dem Printmagazin kennen, der jetzt aber auch online zugänglich ist. Darin wird quasi alles geschrieben, was man heute bei der Debatte um künstliche Intelligenz wissen sollte, wenn man mitreden möchte. Vorrangig, dass auch eine künstliche Intelligenz kein Menschen sein wird. Ob es seinen Job demnächst noch geben wird, sollte man sich aber trotzdem einmal fragen.

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5 Lesetipps für den 5. Mai

In unseren Lesetipps geht es um das soziale Netzwerk 8, Hart aber Fair, Probleme der Hebammen, Startups und um die Entrepreneur’s Organisation. Ergänzungen erwünscht.

  • TV Frankfurter Allgemeine: TV-Kritik „Hart aber fair“: Der könik krif zum telefon: In der gestrigen Ausgabe von Hart aber Fair ging es um ein Thema, welches viele Deutsche beschäftigt und welches viel Diskussionsbedarf bietet: das deutsche Bildungssystem. Gäste waren unter anderem Mirko Drotschmann, Florian Langenscheidt oder Josef Kraus. In einer Kritik zur Sendung beschreibt Sandra Kegel die Diskussion und kritisiert dabei, dass sie nach einem guten Start eher ins Belanglose abgedriftet sei.

  • SOCIAL NETWORK t3n: Social Network „8“: Videos und Fotos für eine Handvoll Dollar posten: Das soziale Netzwerk 8 möchte Nutzer für Inhalte bezahlen. Es ist nicht das erste Netzwerk, dass so versucht, Benutzer zu generieren, doch zurzeit wahrscheinlich das lukrativste für die Nutzer. 80 Prozent der Umsätze von 8 sollen an die Nutzer gehen, bisher mehr als bei jedem anderen Netzwerk. Mit dem Netzwerk soll eine Alternative zu Youtube geschaffen werden, der Fokus liegt auf Videos und Fotos.

  • HEBAMMEN Kleinerdrei: Elend ohne Ende – Warum wir keine Lösung für die Geburtshilfe finden: In einem Gastbeitrag auf Kleinerdrei.org berichtet Hester Hansen über die momentanen Probleme der Hebammen und der Geburtenhilfe. Zurzeit schließen immer mehr Kreissäle, auf Sylt zum Beispiel sind Geburten garnicht mehr möglich. Schwangere Frauen sollen entweder auf dem Festland gebären. Auch heute, am internationalen Tag der Hebammen, sollen viele Aktionen das große Problem in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

  • STARTUP t3n: „Shut up and take my Wohnung“ – Dieses Startup zahlt dir deine Miete: Das Startup Flatbook möchte Verreisenden ihre Miete bezahlen. Klingt zu schön um wahr zu sein? Ist es eigentlich auch, doch das Unternehmen möchte es trotzdem möglich machen. Flatbook zahlt Mietern 100 US-Dollar und bittet dafür um die Erlaubnis, die gesamte Wohnung auszuräumen, neu zu möblieren und dann zu vermieten. So sollen sowohl die Mieten für die Zeit der Abwesenheit bezahlt als auch für besonders günstige Wohnungen gesorgt werden.

  • EO Gründerszene: Wenn Gründer ihr Sushi von nackten Frauenkörpern naschen…Nach einer großen Feier in LA, welche von der Entrepreneur’s Organisation ausgerichtet wurde, gibt es Online viel Kritik an dem Gründernetzwerk. Der Grund hierfür ist ein Foto von der Feier, auf welchem eine nackte Frau zu sehen ist, auf deren Körper Sushi serviert wird. Viele Gründerinnen sind empört über dieses Foto, da es ein überaus frauenfeindliches Bild auf das Gründernetzwerk EO wirft.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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5 Lesetipps für den 27. April

In unseren Lesetipps geht es heute um das Erbeben in Nepal, digitale Bildung, die AppleWatch, Tidal, und einen Hackerangriff im Weißen Haus. Ergänzungen erwünscht.

  • NEPALGolem.de: Nepal: Facebook, Google und Openstreetmap helfen Erdbebenopfern: Facebook und Google haben ihre Personensuchfunktion für die Erdbebenregion in Nepal freigeschaltet. Nachdem Erbeben dort Tausende von Opfern gefordert haben, versuchen die Unternehmen Facebook, Google und Openstreetmap jetzt zu helfen. Mit dem Google Person Finder, zum Beispiel, kann man in einer öffentlichen Datenbank Menschen suchen oder Informationen zu den Schicksälen von Personen hinterlegen. Damit können Angehörige versuchen herauszufinden, was mit ihrem Verwandten, Freunden und Bekannten geschehen ist. Via Facebook können User mit dem Safety Check ihren Kontakten mitteilen, dass es ihnen gut geht. Außerdem möchte Google neues Kartenmaterial der Region zur Verfügung stellen. Openstreetmap rief seine Unterstützer auf, dass Kartenmaterial der Region zu verbessern.

  • BILDUNGheise online: Digitale Medien und die User: Von wegen dümmer! Studien zufolge ermöglichen digitale Medien ganz neue Lernformen und eine neue Art der Steigerung unserer kognitiven Fähigkeiten. Die Befürchtung von Kritikern, dass die digitale Technologie unsere Intelligenz beeinträchtigt, bestätigt sich damit nicht. Durch digitale Medien können Prozesse sichtbar gemacht und Lernen vereinfacht werden, wodurch der Mensch effizienter lernt und Vorgänge tiefer versteht. Bisher ist aufgrund von Horrorbildern wie Manfred Spitzers „Digitale Demenz“ die Digitalisierung in Deutschland mehr als ein Fluch gesehen worden. In mehreren Projekten wurde jetzt Untersucht, wie digitale Medien beim Lernen helfen können.

  • APPLE WATCH Mashable: A weekend in Australia with the Apple Watch: Is it worth the hype?: Lohnt sich eine Apple Watch? Jenny Ryall hat sich ein Wochenende mit der Apple Watch auf den Weg gemacht und getestet, was die Uhr alles kann. Auf jeden Fall bekommt man mit der Uhr neugierige Blicke, oohs und aahs zu hören. Positive an der Watch ist außerdem die Messanger-Funktion. Texte diktieren und Sprachnachrichten aufnehmen ist einfach und unkompliziert, genauso wie das Beantworten von kurzen Anrufen. Auch die Fitnesstracker-Funktion überzeugt die Autorin. Allerdings erscheint ihr der Bildschirmschoner zu häufig. Viele Apps müssen zusammen mit dem iPhone konfiguriert werden, und das ist eine lange und nervige Arbeit, dank langer Ladezeiten. Uber ist die am Besten funktionierende App auf der AppleWatch. Ryall vermisst allerdings eine App für Facebook, welche zum momentanen Zeitpunkt nicht verfügbar ist. Nach Testberichten zu weiteren Apps kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass für sie sich die Watch voll und ganz lohnt.

  • TIDAL Mashable: Jay Z goes on tweeting spree to defend his Tidal streaming service: Jay Z verteidigt seinen Streamingdienst Tidal. Via Twitter nimmt der Rapper Abstand von Kritik: Tidal würde sich gut machen, und die Followerzahl würde steigen. Weiter twittert Jay Z, dass auch der iTunes Store nicht in einem Tag erbaut worden sei und auch Spotify neun Jahre gebraucht habe, um erfolgreich zu werden. Mittlerweile hat Tidal nach Angabe des Rappers 770.000 Subscriber. Die Tweets wurden veröffentlicht kurz nachdem Tidal aus den 500 meist geladenen Apps im US Markt gefallen ist. Selbst nachdem ein Gerücht rumgegangen ist, welches behauptet, dass Jay Z und Beyonce ein Album rausbringen, das exklusiv auf Tidal veröffentlicht wird, kletterte der Streamingdienst nur auf Platz 664 der App Chats. Inzwischen hat Jay Z allerdings alle Verweise auf Tidal von seinem Twitter wieder gelöscht.

  • OBAMA Süddeutsche.de: US-Präsident – Hacker lasen Obamas Mails: Es ist russischen Hackern gelungen Einblick in Mails des US Präsidenten Barack Obama zu erhalten. Allerdings enthielten diese Mails keine Informationen der Hochsicherheitsserver. Das Computersystem des Weißen Haus ist in zwei Netzwerke unterteilt. Die Beamte in Obamas Umfeld nutzen somit zwei Computer: Einer ist mit einem Hochsicherheitsnetzwerk verbunden. Über diesen werden höchstvertrauliche Informationen ausgetauscht. Der andere Computer im weniger gesicherten Netzwerk diene zur Kommunikation zur Außenwelt. Die Angriff ist vor allem wegen der Spannungen zwischen Moskau und Russland, welche im vergangenen Jahr erheblich zugenommen haben, sehr kritisch zu sehen. Mittlerweile ist es allerdings gelungen, die Hacker aus dem Mailsystem herauszudrängen.

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Wieso wir in der Schule über Sex und Pornos reden müssen

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Sex und Pornos sind digital stets zugänglich, doch wie können Jugendliche im Umgang mit solchen Inhalten geschult werden? Vor Kurzem hat der Kinderschutzverein NSPCC Childline (Nationale Society for the Prevention of Cruelty to Children) eine Studie veröffentlicht, in der herausgearbeitet wurde, zu welchem Maße Kinder dargestellt, abhängig gemacht und für [...]
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Massive Open Online Courses – Uni für alle?

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Sie könnten der Auslöser für eine globale Revolution des Bildungssystems sein: Massive Open Online Courses (MOOCs) versprechen einen kostenlosen Zugang zu höherer Bildung – für jeden, weltweit. Die alleinerziehende Afroamerikanerin aus der sozial benachteiligten Nachbarschaft beschäftigt sich mit Quantenphysik, der vielbeschäftige Manager frönt seiner geheimen Leidenschaft für Kunstgeschichte und der [...]
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Lernen, Lehren und Managen 2.0 – auf dem Weg zur Schule 2020

Schule der Zukunft (Bild by evanst10000 [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Das Bundesland Sachsen-Anhalt möchte mit seinem Bildungskonzept „Lernen, Lehren und Managen 2.0“ die Basis für die Schaffung eines integrierten Wissens-, Informations- und IKT-Management im schulischen Bereich des Landes legen. Auf der CeBIT stellte Frank Bonse vom Finanzministerium des Landes Sachsen-Anhalt das Konzept vor und erklärte es im Interview. Klicken Sie [...]
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Microlearning: Lernen Häppchen für Häppchen

CC0 1.0 Public Domain
Ein Trend im E-Learning sind kurzformatige Trainings: Begriffe wie Learning Nuggets oder häppchenweises Lernen machen momentan die Runde. // von Manuel Yasli In den Zeiten der neuen Medien verlieren Menschen ihre Aufmerksamkeitsspanne. Somit haben sie es schwerer, neue Fähigkeiten auf herkömmlichem Wege zu erlernen. Auch die Lernmethoden müssen sich weiterentwickeln, [...]
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Münchner #WhatsDepp-Medienwoche vom 2.3. – 7.3.2015

classroom-laptops-computers-boy.jpg (adapted) (Image by r. nial bradshaw [CC BY 2.0] via Flickr)
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20 populäre Mythen zu zeitgemäßer Weiterbildung

Exam (adapted) (Image by Alberto G. [CC BY 2.0] via Flickr)
Bildung ist in. Wir wissen alle: Davon hängt unsere Weiterentwicklung ab. Aber etwas läuft schief in unserem langweiligen Bild von der Bildung. „Wissensvermittlung finde ich total wichtig,“ so lautet ein gern gesprochener Satz in klassischen Smalltalks. Es scheint Common Sense zu sein. Wer will schon im Zeitalter der Wissensarbeiter/innen etwas gegen [...]
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