Amicella

KOLUMNEN

Kolumne: Miriam Pielhau

Tobias SchwarzDie nächste Stufe der Suche im Internet

Beim gemeinsamen Tech-Talk des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und Google stand die Zukunft der Suche im Mittelpunkt. // von Tobias Schwarz

DFKI Google Tech-Talk mit Ben Gomes, Thomas Range und Hans Uszkoreit (Bild: a+o GmbH)

Am Donnerstagnachmittag gaben die beiden Redner des Tech-Talk, Googles Vizepräsident Ben Gomes, der seit über 15 Jahren für die Suchmaschine zuständig, sowie Hans Uszkoreit vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), einen Einblick in die zukünftige Entwicklung der Suche im Internet. Diese wird sich grundlegend verändern.

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Tobias GillenMemento mori: Was tun mit dem digitalen Nachlass?

Was macht man mit dem digitalen Nachlass? Twitter und der US-Staat Delaware planen Neuerungen. // von Tobias Gillen

Digitaler Nachlass (Bild: Chris Maidlow [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Ein Todesfall ist nicht nur mit Trauer verbunden, sondern auch mit vielen Aufgaben für die Hinterbliebenen. Neben der Trauerfeier, der Beerdigung und den Erbschaftsangelegenheiten gibt es heutzutage in der vernetzten Welt auch noch andere offene Fragen, die möglicherweise wichtig werden können. So etwa der digitale Nachlass.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 22. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Digitale Agenda, die Deutsche Welle kündigt einer Bloggerin, BuzzFeed, Bürgerpflicht gegen Trolle und die Top 25 mobiler Apps. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALE AGENDA EAID: Was bringt die Digitale Agenda für den Datenschutz und die Informationsfreiheit?: Über das Digitalprogramm der Bundesregierung namens “Digitale Agenda” gibt es leider kaum was Gutes zu sagen, denn im Jahr 2014 hätte die Politik weiter sein sollen und sich Ziele setzen, die nicht schon das Erreichte anderer Länder unterbieten und sogar teilweise einen Rückschritt zum Koalitionsvertrag darstellen. Der ehemalige Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat sich mit dem Bereich Datenschutz und Informationsfreiheit beschäftigt und trotz des durchwachsenen Ergebnisses positive Anknüpfungspunkte entdeckt.

  • DEUTSCHE WELLE NYTimes.com: German Broadcaster Fires Chinese Blogger: In China entwickelt sich für die Deutsche Welle eine kleine Staatsaffäre, die es in sich hat. Hauptakteure sind die Bloggerin Su Yutong, der mir aus langen Nächten des Politikstudiums bekannte Autor Frank Sieren und das Tiananmen-Massaker von 1989. Ytong wurde wegen kritischer Tweets gekündigt, in dem sie sich darüber beschwerte, dass weniger kritischen Artikeln, vornehmlich von Frank Sieren, mehr Platz eingeräumt wurde und dieser auch noch die Geschehnisse des Sommers 1989 relativierte. Eine heikle Entscheidung der Deutsche Welle, denn auch wenn Yutongs Art und Weise der Kritik gegenüber einem Kollegen unangebracht war, scheint ihre Kritik nicht unberechtigt zu sein.

  • BUZZFEED Badoink: Things Are Looking Good for BuzzFeed: Neuigkeiten stehen in Ivor Irwins Artikel über BuzzFeed nicht drin, aber er führt einem mit wenigen Worten nochmals vor Augen, wie extrem anders BuzzFeed funktioniert, wieso sie damit Erfolg haben und warum Algorithmen in Zukunft der wichtigste Aspekt für Medienunternehmen sein werden. Das die das einem nicht glauben, ist klar. Aber hier stand es dann, lange bevor es passierte. Zeitungen haben nur noch als Nischenprodukt eine Zukunft.

  • TROLLE Zeit Online: Lasst die Trolle verhungern: Einen x-ten “Füttere die Trolle nicht!”-Artikel würde ich hier kaum empfehlen, auch wenn er von Zeit Online-Chefredakteur Jochen Wegner kommt, aber es sind seine hier tiefer gehenden Gedanken, die den Artikel lesenswert machen. Er sorgt sich zwar darum, dass die nicht existierende Utopie “einer digitalen Agora, in der Gleiche mit Gleichen frei kommunizieren, ungefiltert und unverfälscht” in Gefahr ist, trifft aber einen Punkt, wenn er als neue Bürgerpflicht ansieht, auch bei der Kommunikation im Internet eine Form von Courage zu zeigen, denn Gesetze wie ein “Vermummungsverbot im Internet” würde mehr Freiheiten kosten als uns lieb wäre. Es liegt wohl an uns allen Trollen entgegen zu treten, wenn wir sie sehen, auch wenn das im Widerspruch zur Überschrift steht.

  • MOBILE FIRST Quartz: These are the 25 most popular mobile apps in America: Dan Frommer listet auf Quartz die 25 meistgenutzten Mobile-Apps in den USA auf und zu meiner Überraschung ist der von Facebook gekaufte Messenger WhatsApp nicht dabei, aber der Kik Messenger auf Platz 25. Ansonsten bleibst festzuhalten, dass Facebook die Liste mit Abstand anführt, Google aber die meisten Apps auf der Liste platzieren konnte und Yahoo sich ganz ordentlich anstellt. Microsoft sollte mal (wieder) alles grundlegend überdenken.

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Stefan KrombachGekaufte Bewertungen: Wie HRS seine iPhone-App promotet

Um im riesigen Angebot des App Stores mit guten Bewertungen herauszustechen, bezahlt das Hotelbuchungsportal HRS Studenten für positive Rezensionen. //von Stefan Krombach

All about smartphones (Bild: Denis Dervisevic [CC BY 2.0], via Flickr)

Studenten geben regelmäßig Geld aus: 30 Euro bei der Party am Wochenende, ein Lehrbuch für 50 Euro und jeden Monat ein paar hundert Euro Miete. Den Kontostand bessern die angehenden Akademiker typischerweise mit Kellnern oder einem Job im Call-Center auf. Wenn sie darauf keine Lust haben, können sie für kleine Aufgaben im Netz ein paar Euro verdienen. Das Hotelbuchungsportal HRS zahlt zum Beispiel für einen Test der eigenen iPhone-App – und eine damit verbundene positive Bewertung im App Store. 

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AdvertorialInterview mit Kate Palmer über viralen Journalismus

Erfolg im Internet bedeutet Probieren, Probieren, Probieren. Mit Zugang zu mehr Daten als je zuvor können Verlage ihre besten Inhalte für sofortige Viralität platzieren, während sie ihre weniger populären vom Rande der Vergessenheit zurückholen. // von Parse.ly

Kate Palmer von der Huffington Post

Mit über 1,200 täglich veröffentlichten Originalinhalten (zusammen mit zwischen 500 und 600 Blogs) ist die Huffington Post der Traum eines jeden Datenwissenschaftlers. Aber die mengenmäßigen Einblicke, die all diese Inhalte bieten, sind nur dann wertvoll, wenn sie mit der guten, alten menschlichen Intuition kombiniert werden. Wir sprachen mit Kate Palmer, der leitenden Herausgeberin des Huffington Post, über die Tradition des Verlages, zu experimentieren, den Aufschwung dessen Viral-Redakteuren und mehr. [Mehr]


Gunnar SohnDigitale Agenda: Deutschland verliert die IT-Expertise

Die neue Digitale Agenda der Bundesregierung soll Deutschland aus der Netz-Rückständigkeit führen. Doch was von solchen digitalen Naivlingen konzipiert wurde, kann nur scheitern. Da hilft auch de Maizières Teflon-Taktik nicht weiter. // von Gunnar Sohn

CeBIT Delegation 01 022 (Bild: Sterling Communications [CC BY 2.0], via Flickr)

Schon vor vier Jahren wollte Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschland mit einem schnellen Internet von mindestens 50 Megabit pro Sekunde erfreuen und sprach auf IT-Gipfeln bereits von Visionen einer Gigabit-Gesellschaft. Über durchschnittlich 7 Megabit sind wir bislang nicht hinaus gekommen. Mit der “neuen” Digitalen Agenda, auf die man sich heute im Kabinett geeinigt hat, soll der Sprung bis 2018 erreicht werden – ein Jahr nach der nächsten Bundestagswahl.

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Tobias SchwarzNeue Netz-Interviewserie “Durchgedreht mit..” startet

Die Netzpiloten-Autorin Gina Schad startet mit “Durchgedreht mit..” eine neue Netz-Interviewserie – Premierengast ist der Regisseur Dani Levy. // von Tobias Schwarz

Durchgedreht mit… Interview von Gina Schad mit Dani Levy

Durchgedreht mit (…)” ist ein innovatives Interviewformat, das sich auf die Kultur spezialisiert, mit einer weiblichen Redakteurin, einem humorvollen schrägen Ansatz, einer breiten Auswahl an Interviewpartnern und einer bewussten Netz-Fokussierung. Im Mittelpunkt wird dabei folgende Frage stehen: Wie hat die Digitalisierung die Arbeitswelt des jeweiligen Interviewpartners verändert? [Mehr]


Daniel KuhnTumblr-Fotos werden nun nach Markenlogos gescannt

Als neue Monetarisierungsmöglichkeit lässt Tumblr das Unternehmen Ditto Fotos nach Markenlogos scannen und begibt sich damit auf dünnes Eis. // von Daniel Kuhn

Tumblr kooperiert mit Ditto

Tumblr steht unter Druck. Nach der Übernahme durch Yahoo muss das Unternehmen Profit abwerfen und die Übernahmekosten wieder einspielen. Die bisherigen Werbeeinblendungen reichen hierfür nicht aus, weshalb man das Unternehmen Ditto Labs angeheuert hat, um alle veröffentlichten Beiträge auf vorhandene Markenlogos und Emotionen zu scannen. Nicht etwa um gezielter Werbung zu schalten, sondern den Marken darüber Aufschluss zu geben, wie sie auf einer bestimmten Plattform wahrgenommen werden.

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Tobias SchwarzDamals war’s… als ich in der Zukunft war

In seiner monatlichen Kolumne schreibt Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz über Veränderungen und warum das Internet kein politikfreier Raum sein darf. Heute geht es um den Breitband-Ausbau. // von Tobias Schwarz

High Speed Internet (Bild: ReindeR Rustema [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Als ich Ende 2011 von München nach Berlin zog, ließ ich nur mein schönes Zimmer im Schlachthofviertel links der Isar zurück, sondern auch meinen 100 Mbit/s-Internetanschluss, den ich damals seit rund einem Jahr von einem lokalen Telekommunikationsanbieter bezog. Diese Geschwindigkeit kannte ich bis dahin nur von meinem Arbeitsplatz bei CHIP Online, zu Hause war das ein vollkommen neues Erlebnis. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht las ich damals die Ankündigung der Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass “drei Vierteln der Bevölkerung bis 2040 das Internet mit einer Übertragungsrate von 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung” soll. Auch noch nachdem die Jahreszahl im Redemanuskript von 2040 auf 2014 geändert wurde. Das Leben war schön, die Zukunft noch weit entfernt, aber ich an sich schon da. Zumindest was meinen Internetanschluss anging.

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Lars SobirajReddit, Imgur und Twitch öffnen sich

Wissenschaftler stehen heutzutage immer wieder vor dem selben Problem. Ihr Zugriff auf Daten von sozialen Netzwerken ist begrenzt. DERP soll nun für Abhilfe sorgen. // von Lars Sobiraj

Reddit (Bild: Blake Patterson [CC BY 2.0], via Flickr)

Das neue Projekt DERP bringt mehrere Webseiten zusammen, die jeweils über einen aktiven und großen Userstamm verfügen. Künftig soll es für Wissenschaftler leichter sein, an Daten von sozialen Netzwerken zu gelangen. Bisher haben sich Untersuchungen als sehr kompliziert erwiesen, die über mehrere Internet-Plattformen hinweg Daten sammeln und auswerten sollen. DERP bringt nun Communitys unterschiedlicher Ausrichtungen zusammen, um die Auswertung einfacher zu gestalten.

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RedaktionStartup Safary: Blick hinter die Kulissen der Berliner Szene

Am 04. und 05. September öffnet die Startup Safary Berlin, der erste “Tag der offenen Tür” für die Startup Szene, zum zweiten Mal seine Pforten.

Berlin (Bild: Harald Hoyer [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Auch in diesem Jahr haben Teilnehmer der Startup Safary Berlin die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen von innovativen – kleinen wie etablierten – Digitalunternehmen, Inkubatoren und Investmentfonds zu werfen. Ziel ist es, die dynamischen Strukturen und Arbeitswelten sowie die Gründer und Mitarbeiter selbst kennenzulernen.

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Jakob SteinschadenGlowing Plant: Coole Leuchtpflanzen und ihr Gentechnik-Problem

Wahrscheinlich würde jeder gerne eine Zimmerpflanze als Lichtquelle zu Hause aufstellen. Doch zuerst müssen Anbieter wie Glowing Plants die Politik und Gesellschaft von der Verträglichkeit von Biotech überzeugen. // von Jakob Steinschaden

Glowing Plant

Das US-Startup Glowing Plant hat es sich zum erklärten Ziel gesetzt, leuchtende Pflanzen in jedes Eigenheim zu bringen. Ende 2014 will man den US-Markt beliefern, doch in der EU werden die leuchtenden Gänserauken und Rosen nicht zu haben sein. Grund sind die strengen Gentechnikgesetze Europas, die die Einfuhr von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) erheblich erschweren bzw. verbieten. Auch der Saatgutkonzern Monsanto ist ein gewichtiger Faktor in der Diskussion.

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