KOLUMNEN

Kolumne

Adrian WulframMedienethik: Filipovic über die Ethik der TV-Unterhaltung

In der fünften Folge der Sendereihe “Medienethik” von ARD Alpha berichtet Professor Alexander Filipovic über die Ethik des Unterhaltungsfernsehen. // von Adrian Wulfram

Screenshot Medienethik Nacktdating, Dschungelcamp und Co - Zur Ethik der TV-Unterhaltung

Professor Alexander Filipovic, erster Inhaber des Lehrstuhls “Medienethik” an der Hochschule der Philosophie in München, berichtet über die Ethik des deutschen Unterhaltungsfernsehen und setzt sich mit der Kritik daran auseinander.

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Tobias SchwarzArnulf Keese (PayPal): Nicht die Politik muss Innovation betreiben

Im Interview spricht PayPal Deutschland-Chef Arnulf Keese über mobiles Bezahlen, die Aufgabe der Politik und PayPals Engagement für mehr Sicherheit. // von Tobias Schwarz

Arnulf Keese, CEO von PayPal Deutschland (Image: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

Auf der Heureka 2015 haben wir uns mit PayPal Deutschland-Chef Arnulf Keese über die Vorteile mobiles Bezahlen unterhalten, wie Bargeld loses Bezahlen in anderen Ländern funktioniert, was PayPal für die Sicherheit tut und ob der Staat für Innovation oder Regulation zuständig ist.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 12. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die Buchpreisbindung für E-Books, Computerspiele, die Störerhaftung, Slack und eine neue Suche auf Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • BUCHPREISBINDUNG Tagesspiegel: Sigmar Gabriel will eine Buchpreisbindung auch für E-Books: Die ganze letzte Legislaturperiode über muss der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel gesehen haben, wie die Bundesregierung am Digitalen verzweifelte, offensichtlich nichts vom gerade entdeckten Neuland verstand und sich für jedes von diversen Lobby-Vereinen ins Ohr gesetzte Vorhaben eine Ohrfeige abholte. Am Ende waren auch alle Initiativen wirkungslos. Ich verstehe deshalb nicht, wieso er jetzt als Bundeswirtschaftsminister da weiter macht, und jetzt eine Buchpreisbindung für E-Books durchsetzen will. Urusla Weidenfeld ist in ihrem Kommentar ähnlich ratlose, findet aber deutliche Worte über den Unsinn.

  • COMPUTERSPIELE The Next Web: Why we need violent video games: Der ehemalige Lehrer und Bildungsaktivist Greg Toppo hat ein Buch über Computerspiele geschrieben und wie sie Kinder smarter machen. Im Interview mit The Next Web über das Buch erklärt er auch den Sinn von gewalttätigen Computerspielen und warum wir diese nicht einfach verbieten sollten.

  • STÖRERHAFTUNG Süddeutsche.de: Schluss mit der Störerhaftung für offene Wlan-Netzwerke: Auf Sueddeutsche.de erklärt Prof. Dr. Thomas Hoeren noch einmal die Geschichte und Absurdität der Störerhaftung, ein deutsches Rechtskonstrukt, durch das Betreiber offener Wlan-Netzwerke riskieren, für die Rechtsverstöße Dritter abgemahnt zu werden. Diese juristische Grauzone muss endlich geklärt werden, findet Hoeren, und kommentiert den aktuellen Gesetzgebungsprozess.

  • SLACK Backchannel: Shut Down Your Office. You Now Work in Slack.: Um die schnelle Verbreitung von etwas zu vergleichen, dass sehr schnell sehr vielen Leuten etwas Unverzichtbares wird, sind oft Vergleiche zu Drogen passend. Bei den meisten Drogen ist das zumindestens für mich nur reine Theorie. Sollte demnächst der Vergleich angestellt werden “…so gut wie Slack”, wüsste ich schon, was gemeint ist. Dieses an sich simple Stück Software hat meinen Büroalltag erobert, fast täglich begegnen mir neue euphorische Nutzer. Der Blogpost von Scott Rosenberg ist dafür ein gutes Beispiel.

  • FACEBOOK PandoDaily: Facebook’s testing a search feature meant to trap both readers and publishers: Mit einem neuen Tool versucht Facebook weiterhin ein allumfassendes Internet zu werden, das Nutzer nicht verlassen müssen, und welches für die Medien interessanter wird. Mit einer neuen Suche sollen auch Artikel innerhalb von Facebook gefunden werden, Nutzer müssten dann nicht mehr mit einer Suchmaschine oder News-Aggregator ihrer Wahl auf die Suche nach Content gehen. Dies erhöht die Kontrolle über die Distribution von Informationen noch einmal ungemein.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Annika KremerNo-Spy-Abkommen: Wie Deutschlands Regierung die Wähler belog

Die Bundesregierung log Medienberichten zufolge über das No-Spy-Abkommen – das offenbart ein problematisches Verständnis demokratischer Werte. // von Annika Kremer

Bundeskanzleramt (Image: Martin Künzel [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons)

2013 wuchs im Zuge der Snowden-Enthüllungen der Druck auf die Bundesregierung, ein No-Spy-Abkommen mit den USA abzuschließen. Dieses sollte die US-Behörden verpflichten, auf deutschem Hoheitsgebiet nur noch im Rahmen deutscher Gesetze zu agieren. Die Bundesregierung behauptete damals, in Verhandlungen zu stehen, die aber im Januar 2014 für gescheitert erklärt wurden. Das, so belegen aktuelle Recherchen eines Journalisten-Zusammenschlusses, war gelogen. Für die USA stand ein derartiges Abkommen nie zur Debatte. [Mehr]


Julie Rothe“2015 entscheidet, wie es mit YouTube weitergeht”

Der Druck auf YouTube wird immer größer. Nicht nur, dass andere Portale wie Facebook und Twitter ihre “Produktpalette” mit Videofunktionen erweitert haben, auch im Bereich Livestreaming hängt YouTube weiterhin hinterher. // von Julie Rothe

YouTube (Bild: Rego Korosi [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Die Themenauswahl bei der re:publica ist jedes Jahr zum Verzweifeln groß. Alles klingt spannend, vieles ist es auch tatsächlich, und sehr viel von dem, was man wirklich gerne sehen würde, läuft parallel. Unsere Autorin hat den zweiten Tag der re:publica genutzt, um eine Bildungslücke im Social Media-Bereich zu schließen und sich viele Sessions mit YouTubern angesehen. Ein Tagesbericht.

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Jakob SteinschadenFacebook: Die Filterblase gibt es, aber wer ist schuld?

Sind es die Algorithmen, unsere Online-Freunde oder wir selbst, die bestimmen, welche News wir lesen? Eine neue Studie von Facebook will das endlich klären – und wird genau dafür kritisiert. // von Jakob Steinschaden

Nothing But (Image: Gisela Giardino [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

In einer neuen Studie, die im Science Magazine veröffentlicht wurde, versucht das Data Science Team von Facebook zu widerlegen, dass der News Feed des Social Networks uns nur mit Informationen versorgt, die zu unserer eigenen Meinung passen. Doch es gibt Kritik an den Ergebnissen.

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Anna-Maria LandgrafWie nutzen Blinde das Internet?

Wie nutzt man als Blinder Facebook? Wie schreibt man Mails? Zwar gibt es technische Hilfestellungen – universell nutzbar sind sie aber noch nicht. // von Anna Maria Landgraf

Reading Class (adapted) by Christian Liechti (CC BY 2.0) via Flickr

Blinde und sehbehinderte Menschen haben es besonders schwer, sich im Internet zurecht zu finden. Zwar gibt es zur Verbesserung der Kommunikationssituation im Netz mittlerweile einige technische Hilfestellungen, allerdings sind diese noch nicht umfassend nutzbar. Es muss ein Umdenken auf Seiten der Webanbieter stattfinden. Schwierig wird es, wenn sich vor allem kommerzielle Unternehmen wie Fluganbieter keine Gedanken darüber machen.

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Jan VoßKommt jetzt endlich der europäische digitale Binnenmarkt?

Die Europäische Kommission hat ihre Digitalstrategie für einen digitalen Binnenmarkt vorgestellt – überzeugen tut sie allerdings nicht. // von Jan Voß

Europäische Union (Image: geralt [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Geoblocking, Datenschutz, Urheberrecht. Dies sind nur einige digitale Themen, die die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aktuell beschäftigen. Um auch endlich im digitalen Bereich einen europäischen Binnenmarkt umzusetzen, hat die Europäische Kommission nun ihre lang erwartete Digitalstrategie vorgestellt. Eine Übersicht über die geplanten Initiativen.

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Catalina AlbeanuMobiler Journalismus: Tipps und Apps für Android

Videoproduzent Florian Reichart erklärt, was es da draußen so alles gibt, wenn es ums Filmen, Aufnehmen und Redigieren auf Android-Geräten geht. // von Catalina Albeanu

Enredando con Android (Image: Daniel Sancho [CC BY 2.0], via Flickr)

Die beste Kamera ist die, die man immer dabei hat. Viele Journalisten benutzen heute ihre Telefone, um Fotos zu machen oder Videos für ihre Artikel aufzunehmen. Mobiler Journalismus ist eine etablierte Berichterstattungsmethode. Es gibt viele Apps für jede einzelne Stufe dieses Prozesses. Aber die Mehrzahl der Apps, von denen wir hören und schreiben, sind für iPhones und iPads. Also, was passiert, wenn die Kamera, die man dabei hat, zugleich ein Android-Smartphone ist?

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Angela GruberMyPermissions: Ein digitaler Türsteher

Olivier Amar will mit MyPermissions den Nutzern von Apps die Hoheit über ihre Daten zurückgeben und ein bisschen mehr Transparenz herstellen. // von Angela Gruber

Olivier Amar von MyPermissions (Image: Florian Falzeder)

Wer eine App installiert, muss erst einmal eines: Rechte abgeben. Viele Anwendungen wollen Zugriff aufs Telefonbuch, das Mikrofon, die Kamera, den Standort und etliche weitere Daten des Smartphones und seines Besitzers. Die Informationen gehen nicht nur an die Macher der App, sondern oft auch an Dritte, zum Beispiel Werbefirmen. Olivier Amar versucht, dem Nutzer mit seiner Firma MyPermissions die Hoheit über seine Daten wieder zurückzugeben – zumindest so weit das überhaupt möglich ist.

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Erik MeyerBürgerschaftliches Empowerment durch digitale Technologie?

Konferenz, Coworking Space und Blog. Eine Initiative in New York will die Zusammenarbeit von Aktivisten, Startups und Staat fördern. // von Dr. Erik Meyer

Building the Business of Civic Tech at Civic Hall, April 2015 (adapted) by Daniel X. O'Neil (CC BY 2.0) via Flickr

Sie sind schon seit Jahren in Sachen Internet und Politik unterwegs, die “Bewegungsunternehmer” Andrew Rasiej und Micah Sifry. Nun haben sie ihre Aktivitäten einem Relaunch unterzogen und agieren unter dem Oberbegriff “Civic Tech”. Zu ihren Angeboten gehören neben der etablierten jährlichen Konferenz “Personal Democracy Forum” seit kurzem die Einrichtung “Civic Hall” in Manhattan und das Blog “Civicist”.

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Annika KremerNSA-Telefonüberwachung: “Google for Voice”

Dokumente zeigen: die NSA kann Telefonate in durchsuchbaren Text umwandeln. Zeit, uns von “mangelnder technischer Machbarkeit” als Schutz zu verabschieden. // von Annika Kremer

Telefonieren (Bild: Andreas Kollmorgen [CC BY 2.0] via flickr)

Durch NSA-Whistleblower Edward Snowden geleakte Dokumente zeigen, dass die NSA schon seit zehn Jahren gesprochenes Wort – etwa in abgehörten Telefonaten – in durchsuchbaren Text umwandeln kann. Das erleichtert die systematische Massenüberwachung erheblich. Über staatliche Überwachung besorgten Menschen sagt diese Erkenntnis vor allem eines: man sollte sich nie auf eine vermeintlich mangelnde technische Machbarkeit bestimmter Überwachungs-Szenarien verlassen, denn die Geheimdienste und andere Regierungsbehörden sind uns in diesem Spiel um einiges voraus, oft, ohne dass wir es wissen.

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Gunnar SohnKönnen Sie E-Mails schreiben?

Digitale Tools gehören in der Berufswelt längst zum Alltag. Branchen-Experten auf der re:publica in Berlin erklären unserem Kolumnisten, was die meisten von uns falsch machen. // von Gunnar Sohn

You have a mail (adapted) by Pierre (Rennes) (CC BY 2.0) via Flickr

Totgesagte leben länger. Seit der E-Mail-Geburtsstunde hat sich die Art und Weise, wie wir mit Nachrichten umgehen, nicht wesentlich geändert. Nur die Flut der E-Mails steigt rasant an. Im Berufsleben erhält man durchschnittlich 122 elektronische Mitteilungen. Parallel dazu werden immer neue Kommunikationsplattformen eröffnet – soziale Netzwerke, Kurznachrichten, Instand Messaging und mehr. Die Zahl der Botschaften, die ständigen Unterbrechungen und die unterschiedlichen Präferenzen für Kommunikation sind generationsübergreifend eine große Herausforderung. Die E-Mail wird immer noch für Zwecke genutzt, für die sie nicht konzipiert wurde. Stefan Pfeiffer von IBM im Interview mit The European auf der re:publica in Berlin moniert:

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