Amicella

KOLUMNEN

Kolumne

Niklas Möller5 Lesetipps für den 9. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um Tipps für Journalismus, Prognosen für die Apple-Watch, Opensensors.io, das mangelnde Interesse der Deutschen an Wearables und die Kritik von Facebook gegenüber Apple. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Digiday: Mother Jones’ nonprofit fix for serious journalism work: Anhand des Magazins “Mother Jones”, einer sehr erfolgreichen Zeitschrift in den USA, wird aufgezeigt, auf welche Weise Journalismus heutzutage funktioniert. Fünf Tipps werden gegeben, mit denen das Magazin seine Erfolge erzielt hat. Man benötigt verschiedene Geldquellen, im Fall von “Mother Jones” sind das neben Werbung und Verkaufserlösen auch Spender, die das Magazin finanzieren. Interaktion mit Fans ist ebenso wichtig wie Partnerschaften. Und: die Menschen interessieren sich besonders für investigativen Journalismus, denn das sind die Geschichten, die Auswirkung auf die Gesellschaft haben.

  • APPLE Mondaynote: Apple Watch: Hard Questions, Facile Predictions: Es ist schwierig einzuschätzen, wie hoch die Verkaufszahlen von Apple’s demnächst erscheinender Uhr Apple Watch ausfallen werden, aber es wird mit einer achtstelligen Zahl gerechnet. Dennoch stellt sich bei dem Produkt eine Frage: Wie gelingt es Apple, die Uhr auf die Dauer zu verkaufen, denn nicht jeder Mensch braucht alle zwei Jahre eine neue. Ob deren Qualitäten sich wirklich unter den Nutzern herumsprechen und dauerhaft für Erfolge sorgen, wird sich erst mit der Zeit entscheiden.

  • OPENSENSORS.IO Wired: The Internet of Anything: A Social Network for the World’s Online Sensors: OpenSensors.io funktioniert ähnlich wie ein “Twitter für Sensoren”. Ursprünglich zur Überwachung der Gesundheit entwickelt, ist es mittlerweile möglich, jede Art von Daten in das Netzwerk einzugeben, wie zum Beispiel den Wasserstand von Flüssen in der eigenen Umgebung, und von Experten auswerten zu lassen. Das Ziel des Unternehmens ist es, auf diese Weise einen Ort der freien Informationen und Daten zu kultivieren, auf die jeder Zugriff hat.

  • WEARABLES Horizont: Technologie-Trends: Deutsche stehen Wearables noch skeptisch gegenüber: Laut einer Studie des Onlinevermarkters Tomorrow Focus Media verhalten sich die Deutschen zurückhaltend neuen Technologien gegenüber. Gerade ein Drittel einer Befragten hätte demnach Interesse an Wearables gezeigt, an denen Samsung, Apple und Microsoft derzeit intensiv arbeiten. Sogar nur ein Viertel kann sich vorstellen, tatsächlich eine vernetzte Uhr oder Brille zu kaufen. Die meisten Menschen befürchten offenbar, von den wichtigen Dingen abgelenkt zu werden. Am interessantesten scheinen Alarmanlagen mit Internetverbindung zu sein, so das Ergebnis der Studie.

  • FACEBOOK Meedia: Time-Titel: Mark Zuckerberg attackiert Tim Cook frontal: Facebook Gründer Mark Zuckerberg hat in einem Interview mit dem Time Magazine Apple-CEO Tim Cook gekontert. Dieser hatte zuvor behauptet, in einem werbefinanzierten Online-Dienst seien die Kunden nicht Kunden, sondern nur ein Produkt. Von dieser Kritik, die ursprünglich gegen Google gerichtet war, fühlte sich offenbar auch Zuckerberg angesprochen und zweifelte nun ebenfalls die Augenhöhe der Kunden mit Apple aufgrund der hohen Preise des Unternehmens an.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Prof. Dr. Dr. Ayad Al-AniDie politischen Konsequenzen der Digitalisierung

Digitalisierung beschleunigt Prozesse, generiert “Big Data”, schafft neue soziale wie auch kommunikative Formen. Digitalisierung gilt manchen als demokratiefördernd, manchen als letztendlich ein Instrument der Eliten. // von Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani

piracy, crowd, peer to peer

Alles davon ist zweifellos richtig. Digitalisierung wirkt aber auch enorm subversiv: Wer sich im Netz selbst organisieren kann und dort arbeitet, braucht a la long keine klassische “Gewerkschaft e.V.”. Wo die Crowd die Agenda rasch und öffentlichkeitsstark selbst setzt, wird der klassische Parteitag obsolet. Die betroffenen Institutionen und Organisationen scheinen dies allerdings bislang nur in Ansätzen wahrgenommen zu haben.

[Mehr]


Jakob SteinschadenDer Snowden-Effekt: Verschlüsselung fürs Volk

Apple, Google und Facebook versuchen, das durch den NSA-Skandal verloren gegangene Vertrauen der Konsumenten mit mehr Datenschutz wiederzugewinnen – doch wie gut funktioniert das? // von Jakob Steinschaden

daten, sicherheit, datenschutz, schloss, pc, verschlüsselung

Im Sommer 2013 ist der NSA-Skandal über die Welt hereingebrochen und hat das Vertrauen der Internetnutzer in die großen IT-Firmen nachhaltig erschüttert. Mit neuen und einfachen Verschlüsselungsmechanismen zum Schutz der Nutzerdaten wollen Apple, Google oder Facebook nun, etwa eineinhalb Jahre nach Prism, dieses Vertrauen zurückgewinnen. Doch wie gut funktioniert Kryptografie für die Massen? [Mehr]


Franziska WiesnerDigitalisierung in Japan: Mobile Erdbebenwarnung per App

In Japan zeigt sich besonders, wie lebenswichtig die Digitalisierung ist. Mit einer mobilen Erdbebenwarnung per App werden so im wahrsten Sinne des Wortes Leben gerettet. // von Franziska Wiesner

erdbeben, japan, symbol, trümmer, junge

Roboter verkaufen Kaffeemaschinen, und Getränkeautomaten empfehlen je nach Alter, Geschlecht und Wetter unterschiedliche Drinks – Japan besticht mit digitalem Ideenreichtum. So überrascht eine Erdbeben-Warnapp nicht, ist aber in ihrer Ausgereiftheit weltweit vorbildlich – und demonstriert, in welchem Maße die Digitalisierung in Japan alltäglich und lebenswichtig ist.

[Mehr]


Dr. Tilman BaumgärtelManagement by Comittee: “Art and the Internet”

Das Buch “Art and the Internet” bietet einen undurchdachten und unvollständigen Überblick über die Einflüsse des Internets auf die Kunst.  // von Dr. Tilman Baumgärtel

internet, art, kunst, typorobot Die Auseinandersetzung mit dem Einfluss des Internets auf die Kunst ist in den letzten Jahren nahezu zum Erliegen gekommen. Mit “Art and the Internet” wird versucht, etwas diesem Trend entgegen zu stellen, doch fehlt hierbei leider doch der Mut, sich mit den fruchtbaren Einflüssen des Internets auf die Kunst ehrlich auseinanderzusetzen.

[Mehr]


Gunnar SohnFacebook als neues Youtube

Facebook läuft YouTube den Rang als beliebteste Videoplattform ab. Für die Werbeindustrie ist das eine gute Botschaft, für YouTube-Stars nicht, denn Erlösmodelle sucht man bei Facebook noch vergeblich. // von Gunnar Sohn

facebook, logo, beach, strand,

Bislang redet jeder nur über YouTube, wenn über die Revolution des Bewegtbildes sinniert und der Niedergang des linearen Fernsehens prognostiziert wird. Da kommen dann die YouTube-Sterne und -Sternchen zu Wort mit ihren fantastischen Abo-Zahlen, da wird ehrfürchtig von der Fanbase eines Sami Slimani berichtet, der mit Must-Haves über Augencreme, Duftkerzen, gesunde Eisrezepte und Motivationsaphorismen für Schlagzeilen sorgt: “Das Leben ist etwas Besonderes und unsere Zeit auch. Machen wir das Beste daraus.” Oder: “Das Leben ist wie Hunger Games. Wer nicht kämpft, verliert.” Danke, mein liebwertester Livesaver-Gichtling für diese lebensklugen Ratschläge, die irgendwie mein Leben verändern werden.

[Mehr]


Tobias SchwarzDrivy startet seinen Carsharing-Dienst in Berlin

Der französische Carsharing-Dienst Drivy ist jetzt auch in Berlin aktiv und vielleicht ein Teil der Zukunft kombinierter Mobilität in der Stadt. // von Tobias Schwarz

Drivy-Gründer Paulin Dementhon und Gero Graf (Bild: Tobias Schwarz, CC BY 4.0)

Seit letzter Woche gibt es mit dem französischen Dienst Drivy einen weiteren Carsharing-Anbieter in Berlin. Wir haben uns mit Gründer Paulin Dementhon (im Bild links) und dem für Deutschland zuständigen Country Manager Gero Graf zum Gespräch getroffen und uns mit ihnen über den neuen Dienst, die Besonderheiten von Berlin und die Share Economy unterhalten.

[Mehr]


AdvertorialSponsored Post: YouTube im Goldrausch – BUSINESS PUNK 06/14

Wie sich YouTube als effizienteste Werbemaschine der Welt neu erfindet, was Ihr zum Thema Geld wissen müsst und viele weitere relevante Themen gibt es in der neuen Ausgabe von BUSINESS PUNK.

daaruum, youtube, business punk

YouTube ist DAS Thema, wie man auf YouTubes Brandcast in Berlin feststellen konnte. In den Hallen des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof, erzählten Filmemacher und Kampagnenexperten, wie sie Googles Videoplattform für ihre Zwecke nutzen, während gleichzeitig der deutsche YouTube-Star Sami Slimani Autogramme, Fotos sowie Umarmungen an kreischende Fans verteilte.

[Mehr]


RedaktionIn eigener Sache: Wir kommen nach Berlin!

Die Netzpiloten AG startet mit einer breit angelegten Content-Offensive durch und gründet hierzu in Berlin die Netzpiloten Magazin GmbH.

Die Netzpiloten kommen nach Berlin!

Wir haben sechs neue Web-Magazine gegründet. Hierbei handelt es sich um Themenseiten für Familie (www.hello-familie.de), Finanzen (www.hello-money.de), Digital (www.hello-smart.de), Comedy (www.hello-comedy.de), Sport (www.hello-sports.de) und Reisen (www.hello-travel.de). Mit diesem Schritt ergänzen wir unser Vermarktungsportfolio und weiten unser Angebot um sechs zielgruppenspezifische Portale aus.

[Mehr]


Daniel KuhnWarum ist Google+ ein Schiff ohne Kurs und kein Moonshot?

Der ehemalige Google-Designer Chris Messina hat Kritik am Kurs von Google+ geäußert. Unklar sind vor allem Zweck, Stellenwert und Zukunft des sozialen Netzwerks. // von Daniel Kuhn

Google+ (Bild: Charlie Wollborg [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Google+ ist vor etwas über drei Jahren als Konkurrenz zu den damals schon mächtigen Facebook und Twitter ins Rennen geschickt worden. Ungefähr genauso lange steht das soziale Netzwerk in der Kritik. Immer wieder wird das Bild einer Geisterstadt bemüht und nun meldet sich mit Chris Messina auch noch ein ehemaliger Google-Mitarbeiter kritisch zu Wort, der lange Zeit selber als Designer an dem Projekt mitgearbeitet hat. Nachdem Google anfangs sehr viel Zeit und Ressourcen in Google+ investiert hat, scheint es nun ohne Kurs auf den virtuellen Weltmeeren herumzuirren.

[Mehr]


AdvertorialSponsored Post: Werdet das Sölden-Gesicht 2015

Der Ski-Ort Sölden im Ötztal sucht sein Gesicht für das Jahr 2015. Jeder kann es werden und zudem tolle Preise gewinnen.

Sölden

Sölden ist ein kleines Dorf, im Ötztal in Tirol in über 1.000 Meter Höhe gelegen. Und gleichzeitig ein wichtiges Tourismusgebiet für den Wintersport mit über zwei Millionen Übernachtungen im Jahr. Jetzt sucht Sölden sein Gesicht 2015 und jeder kann es werden. Wer das Sölden-Gesicht 2015 werden möchte, braucht bloß ein Selfie von sich aufzunehmen und sein Sölden-Gesicht auf der Seite selfie.soelden hochzuladen. Dabei kann das Selfie gemacht werden, wo auch immer man sich gerade befindet.

[Mehr]


Jonas HallerDrohnen und der drohende Datenschutzärger

Unbemannte Flugdrohnen werden auch bei Privatpersonen immer beliebter, doch wie sieht eigentlich die rechtliche Seite aus? // von Jonas Haller

Drone, Parrot, Recht, fliegen

Mit der Bebop Drone hat Parrot letzte Woche in Berlin den neuesten Entwicklungsstand in Sachen privater Drohnen-Technik präsentiert. Der Hang zu professionellen Luftaufnahmen ruft allerdings auch Datenschützer auf den Plan – was darf Mann und Frau und was nicht?

[Mehr]


Neuere Beiträge[1][2][3][4][5][6][7][8]...[432][433][434]Ältere Beiträge