Amicella

KOLUMNEN

Kolumne: Miriam Pielhau

Lars SobirajTwitter goes E-Commerce

Der Kurznachrichtendienst Twitter befindet sich quasi seit seiner Gründung auf der Suche nach Erlösmodellen. Nun laufen in den USA wie auch bei Facebook erste Tests mit dem “Buy Button”. // von Lars Sobiraj

twitter

Dort sollen künftig in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern Umsätze mit E-Commerce-Angeboten generiert werden. Über einen eingebauten Kauf-Knopf in einzelnen Tweets können die Nutzer ihre Einkäufe dann direkt tätigen. Die neue Funktion wird in den USA zunächst ausführlich getestet. Schon bald soll bei Twitter auch der Einkauf per Smartphone ausgebaut werden. Geplant ist die mobile Präsentation exklusiver Angebote und Produkte.

[Mehr]


5 Lesetipps für den 9. September

In unseren Lesetipps geht es heute um die Digitalisierung von Bankgeschäften, Amazons neuem 3D-Smartphone “Fire Phone”, die Netzneutralität in den USA, Leserkommentare und digitale Werbung. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALISIERUNG heise: ING-Diba lässt Kunden per Internet-Video Konten eröffnen: Die letzte analoge Hürde für digitale Bankgeschäfte fällt. Bei der ING-Diba können Kunden künftig online neue Konten eröffnen. Statt wie üblich bei der Post ihren Ausweis vorzuzeigen, halten sie diesen in eine Videokamera.

  • AMAZON Focus: Amazon bringt sein 3D-Smartphone Fire Phone auf den deutschen Markt: Ab dem 30. September ist das Gerät zu kaufen: Amazon bringt in wenigen Wochen sein erstes Smartphone “Fire Phone” auf den deutschen Markt. Dabei setzen der Online-Händler und sein Mobilfunk-Partner Deutsche Telekom auf einen Kampfpreis: Das Smartphone wird ab den mittleren Tarifen bereits für einen Euro angeboten. Die Telekom vertreibt das Fire Phone in Deutschland exklusiv. Zunächst kann es vorbestellt werden, in den Handel kommt es am 30. September. Ein besonderes Feature ist unter anderem “Firefly”, eine Art Suchmaschine für die reale Welt. Fotografiert man damit einen Gegenstand, kann man zum entsprechenden Produkt im Amazon-Angebot kommen.

  • NETZNEUTRALITÄT t3n: Battle for Net Neutrality: YouPorn, Kickstarter, Reddit und Co. werden morgen künstlich verlangsamt: Auch in den USA ist die Netzneutralität ein wichtiges Thema. Aus diesem Grund treten IT-Konzerne, Startups, Organisationen und Nutzer am morgigen Tag mit einer gemeinsamen Aktion für ihre Interessen ein.

  • LESERKOMMENTARE FAZ: Hass im Netz – Ich bin der Troll: Leserkommentare strotzen oft nur so von Hass und Häme. Ein Problem, das bereits einige Nachrichtenportale dazu bewegt hat, die Leserkommentare zu deaktivieren. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat nun die andere Seite genauer beleuchtet und den Leserkommentator Uwe Ostertag besucht, der jeden Tag im Netz trollt. Im Gespräch mit der FAZ erzählt Ostertag, was ihn antreibt und warum er überhaupt “trollt”.

  • DIGITALE WERBUNG Süddeutsche: Werbung im Internet – Du willst es doch auch: Pro Minute rauschen mehr als 10 Millionen Werbeanzeigen durch das Netz. Oftmals trifft man auf großflächige, penetrante Werbeanzeigen, die nerven. Doch dies könnte sich bald ändern, denn durch neue Werbeformen wie “Native Advertising” soll die Werbung in Zukunft gar nicht mehr auffallen.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Jakob SteinschadenSmartwatches: Nur für Nerds, oder auch für Normalverbraucher?

Nicht Daten-Brillen, sondern smarte Uhren stehen vor dem Durchbruch am Massenmarkt. Ob sie ihn erobern, hängt aber stark von ihren Akkus, Preisen und Apples Marketing-Macht ab. // von Jakob Steinschaden

smartwatch

Sie zählen Schritte, zeigen die neusten Nachrichten an, messen den Puls, melden Termine, weisen den Weg, sagen das Wetter voraus und werden uns irgendwann einmal auch das Smart Home steuern lassen: Smartwatches sind der wichtigste Technik-Trend der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Kurz vor der großen Apple-Präsentation buhlen Samsung, Sony, Asus, Motorola oder LG mit ihren smarten Uhren um unsere Aufmerksamkeit – bevor wir sie der iWatch zuwenden werden.

[Mehr]


Merle MillerJimdo startet Mitte September einen Pop-up-Store in Hamburg

Mit einfachem Klicken und Schieben der Maus können bei Jimdo ohne jegliche Programmierkenntnisse professionelle und moderne Webseiten erstellt werden. Nun eröffnet das Homepagebaukasten-Unternehmen seinen ersten Pop-up-Store in Hamburg. // von Merle Miller

jimdo_beitragsbild

Zunächst einmal: Was ist eigentlich ein Pop-up-Store? Dabei handelt es sich sozusagen um ein temporäres Geschäft, das irgendwo – häufig in abgelegenen Gebäuden – eröffnet wird und dann nur für kurze Zeit seine Produkte anbietet. Wie die Pop-up-Fenster, die beim Surfen im Web plötzlich an einer der vier Ecken oder inmitten des Bildschirms auftauchen und irgendetwas anpreisen möchten. Nur eben glücklicherweise nicht in aufdringlicher Manier.

[Mehr]


Tobias Gillen“Das Meme Journal” – Journalismus mal anders

Wie bekommt man Nachrichten an den jungen Konsument? Karsten Schmehl und Duygu Gezen haben eine Idee: Das “Meme Journal”. // von Tobias Gillen

Memes im Journalismus

Der Journalismus hat ein großes Problem: Die jungen Leute. Denn die sind auf den herkömmlichen Wege, nämlich durch das Kaufen einer Printzeitung am Kiosk, kaum mehr für Nachrichten zu begeistern. Und auch der Altersschnitt der Tagesschau dürften kaum ein anderes Bild zeigen. Grund genug also, sich um die Zukunft von Nachrichten Gedanken zu machen und zu überlegen, wie man junge Menschen für wichtige News begeistern kann.

[Mehr]


Felicitas HackmannDer digitale Stift und das Papier

Digitale Stifte verbinden das Analoge mit dem Digitalen. Drei Modelle stellen wir euch genauer vor und vergleichen diese. // von Felicitas Hackmann

Pen and Paper (Bild: Dwayne Bent [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Schöne, neue, digitale Welt? Bei der Times in London knallt der Anschlag einer Schreibmaschine jetzt wieder durch die Redaktion. Papierloses Leben? Sind wir doch noch nicht so weit? Analog vs. Digital – Beides hat Vor- und Nachteile. Vielleicht gibt es einen guten Mix aus beidem. Digitale Stifte, zum Beispiel. Hier sind VibeWrite, Livescribe smartpen und Pencil by FiftyThree im Vergleich. [Mehr]


Merle MillermealUp-Gründer Tom Jakubowicz im Gespräch

Im Interview erklärt Tom Jakubowicz, wie Deutschlands erste Social Dining-Plattform “mealUp” funktioniert, an wen sie sich richtet und welchen Nutzen sie für unsere Gesellschaft hat. // von Merle Miller

founders_250x154

Seit Juni 2014 gibt es in Deutschland die erste Social Dining-Plattform im Internet für Berlin und nun seit Ende August 2014 auch für Hamburg und München. Mit mealUp kann man sich ganz unverbindlich zu einem Essen verabreden. Ob man nun ein Tourist, ein Neubewohner oder einfach auf Durchreise in einer der genannten Städte ist: Man muss nicht mehr alleine in Restaurants gehen. Gründer Tom Jakubowicz erklärt das Konzept der digitalen Anwendung und gibt unter anderem auch preis, selbst mealUp regelmäßig zu verwenden. [Mehr]


Gina SchadOne Spark: Welche Rolle spielt Crowdfunding in der Kunst?

Welche Rolle spielt Crowdfunding in der Kunst? Darüber sprachen wir mit One Spark-Jurorin Leah Stuhltrager. // von Gina Schad

Leah Stuhltrager

Am 13. September findet in der Berliner Platoon-Kunsthalle das internationale Crowdfunding-Festival One Spark statt. Die Netzpiloten sind als Medienpartner live vor Ort dabei und berichten, aber bis dahin sprechen wir mit den Experten auf dem Event, welche Rolle Crowdfunding in ihrem Bereich spielt. Leah Stuhltrager ist Mitgründerin von THE WYE, einem besonderen Ort im Berliner Stadtteil Kreuzberg, der Technologie mit Kunst verbindet. Sie wird am One Spark Crowdfunding Festival als Jurorin in der Kategorie “Art” über eingereichte Projekte ihr Urteil fällen. Im Interview spricht sie mit uns über die Rolle von Crowdfunding in der Kunst und das es auch ohne geht.

[Mehr]


Gunnar SohnWohlfühlarbeitsplätze für die industrielle Dressur

Büros sind noch immer Gehäuse der Hörigkeit. Die leeren Hurra-Plattitüden der Top-Manager überdecken nur die Realität einer bürokratischen Mikroherrschaft. // von Gunnar Sohn

L'espace Nouvel (Bild: Jean-Pierre Dalbéra [CC BY 2.0], via Flickr)

Ich sitze im Büro, also bin ich? Diesen Mythos verbreiten vor allem Konzerne mit allerlei Bespaßungsmaßnahmen, um zu kaschieren, dass das Angestelltendasein immer noch in einem “Gehäuse der Hörigkeit” stattfindet, wie es die “Wirtschaftswoche” mit Verweis auf Max Weber beschreibt. Freiheit am Arbeitsplatz sei nur ein anderes Wort für Dressur.

[Mehr]

RedaktionScoopcamp 2014: Storytelling im Journalismus

Auf dem Scoopcamp 2014 suchen internationale Medienschaffende nach dem Journalismus der Zukunft. // von Redaktion

scoopcamp-Logo

New Storytelling in der Speicherstadt: Heute findet das Scoopcamp 2014 in Hamburg statt. 250 Journalisten und Entwickler referieren über Entwicklungen in den digitalen Medien. Hauptredner werden Burt Herman vom Onlinedienst Storify und Jigar Mehta, Mitgründer des Accelerators Matter Ventures sein. Als Special-Guest erwartet euch Ken Schwencke, Journalist und Programmierer, der für Los Angeles Times den „Quakebot“ entwickelt hat. Wer heute nicht dabei sein kann, der kann sich das Event bequem über den Livestream verfolgen.

[Mehr]

Juliane WiedemeierFünf weitere Dinge, die ich an Lokalzeitungen nie verstehen werde

Der Lokaljournalismus in Deutschland scheint seine eigenen Gesetze zu haben, doch nicht alle sind verständlich. // von Juliane Wiedemeier

525090096_dc8c35096b_z

Es gibt gute Nachrichten: ich bin diesen Sommer schon wieder quer durch Deutschland gefahren und nicht etwa mit leeren Händen zurück nach Berlin gekehrt, sondern mit fünf weitere Dingen im Gepäck, die ich an Lokalzeitungen nie verstehen werden.

[Mehr]


David Plotz76 Wege, um mit digitalen Medien Geld zu verdienen

Mit dem Medienwandel haben sich auch die Möglichkeiten des Geld verdienen im Journalismus verändert – sie haben sich vervielfacht. // von David Plotz

Wie kann man Geld im Journalismus verdienen?

Auf ziemlich die gleiche Weise, auf die ich meine Großmutter ausfragte, wie sie die Große Depression überlebt hatte, fragte mich kürzlich ein jüngerer Arbeitskollege, wie Journalismus in den 1990ern gewesen ist (wir starteten “Slate” in 1996). Als ich anfing, darüber zu reden, merkte ich, dass sich der Journalismus selbst nicht viel verändert hat – blah blah, Social Media, blah blah, Interaktivitäten, blah blah, Lange Form – aber was sich geändert hat, ist das Geld. Es gab keines. Nun gibt es sehr viel.

[Mehr]


Neuere Beiträge[1][2][3][4][5][6][7][8]...[415][416][417]Ältere Beiträge