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KOLUMNEN

Kolumne: Miriam Pielhau

Anna-Maria LandgrafNSA-Skandal: Netzgemeinde wehrt sich per Crowdfunding

Der NSA Skandal hat eine Empörungswelle ausgelöst. Alle wollen sichere Daten – doch wie lassen sich persönliche Mails und Internetverläufe vor den Augen der Geheimdienste schützen? // von Anna-Maria Landgraf

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Der Gedanke, dass die NSA den persönlichen Mailverkehr mitlesen kann, ist ziemlich gruselig. Dass alles, was im Netz passiert, gespeichert wird. Kann das richtig sein? Die Initiatoren verschiedener Kampagnen meinen ganz klar: nein – und bieten spezielle Programme an, wie sich jeder vor Spionageübergriffen schützen kann. Wir stellen euch vier Projekte vor, die via Crowdfunding unterstützt werden können. [Mehr]


Jakob SteinschadenWie Israel und Hamas Social Media für Propaganda einsetzen

Die Israel Defence Forces und die Kassam-Brigaden der Hamas fluten ihre Webseiten mit stark gefärbten Inhalten, um durch Propaganda Meinungen zu beeinflussen. // von Jakob Steinschaden

Social Media Propaganda (Bild: Tjebbe van Tijen [CC BY 2.0], via Flickr)

Mehr als 160 Tote, mehrere Hunderte auf Israel abgeschossene Raketen und tausende Menschen im Gazastreifen auf der Flucht: Der Nahostkonflikt ist mit der “Operation Protective Edge” neuerlich an einem blutigen Höhepunkt angelangt. Der Konflikt zwischen israelischem Militär und dem bewaffneten Arm der palästinensischen Hamas tobt auch im Social Web: Denn die Israel Defense Forces (IDF) sind wahrscheinlich jene Armee, die weltweit am stärksten in sozialen Netzen aufgestellt ist. Auf der Gegenseite wird ebenfalls versucht, die öffentliche Meinung mit online platzierten Inhalten zu beeinflussen.

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Katharina BrunnerHaucap über Monopole: Facebook ist gefährlicher als Google

Ist Google ein Monopol? Nein, findet die Monopolkommission. Ihr Mitglied Justus Haucap erläutert im Interview die Gründe. // von Katharina Brunner

Justus Haucap

Es ist die Frage, die in den letzten Wochen die Wirtschaftsmedien genauso bewegte wie die Feuilletons: Hat Google zuviel Marktmacht? Auch die Monopolkommission, ein beratendes Gremium der Bundesregierung, hat in ihrem Hauptgutachten 14 der über 800 Seiten dieser Frage gewidmet. Die klare Antwort: Nein, Google ist kein Monopol. Justus Haucap, Mitglied der Kommission, VWL-Professor und erklärter Gegner des Leistungsschutzrechts für Presseverlage, im Interview über Daten-Sammel-Maschinenen, Anti-Google-Stimmung und sein persönliches Schreckensszenario. [Mehr]


Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 14. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Netzneutralität, Ulrike Langer über Journalismus, die Zukunft des Buchhandel und Big Data bei der Weltmeisterschaft im Männerfußball. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT TechCrunch: 647,000 Comments Have Been Sent To The FCC About Net Neutrality: Ende Mai berichtete der Moderator John Oliver in seiner Late Night-Show über das Thema Netzneutralität und die Pläne der US-Handelskommission FCC, diese abzuschaffen. Die FCC hat eine bis dahin nicht sehr beachtete Online-Kommentarfunktion zu der geplanten Reform, auf die Oliver hinwies und seiner Zuschauer bat, dort ihre Meinung zu den für das Internet gefährlichen Plänen zu hinterlassen. Mehr als 647.000 kommentierten daraufhin die Pläne des FCC.
  • JOURNALISMUS Journalist: Interview mit Ulrike Langer: Ulrike Langer ist mehr als nur eine freie Journalistin unter vielen: Sie begreift sich als eigene Medienmarke; das Internet ist ihre Marketing-Plattform. Im Interview mit “Journalist” erzählt sie, warum genau diese Berufsauffassung der zukünftige Schlüssel zum journalistischen Erfolg ist und was Blogger mit Hobbychirurgen zu tun haben.
  • BUCHHANDEL I Spiegel Online: Über Amazon, Buchmarkt, Literaturbetrieb und Medienkrise: “Begrüßt die neue Zeit mit einer Rose im Mund”, schreibt die Schweizer Schriftstellerin Sibylle Berg in ihrer Kolumne auf Spiegel Online. Statt die Vergangenheit zu betrauern, sollten wir uns ihrer Meinung nach überlegen, wie wir den Buchmarkt von morgen selbst gestalten können – und weder Leser noch Autoren für Idioten halten.
  • BUCHHANDEL II More Intelligent Life: Let’s reinvent the bookshop: Nach Sibylle Bergs Plädoyer für mehr Mut in der Buch- und Literaturbranche zum Wandel sollte man die von der Journalistin Rosanna de Lisie eingessamelten Ideen von vier Architekten und Designer lesen, wie eine in Zeiten von Amazon, E-Books und Medienkrise eine Buchhandlung in Zukunft aussehen sollte.
  • BIG DATA Handelsblatt: Der neue deutsche Co-Trainer ist eine App: Auf Handelsblatt.de stellt Axel Postinett ein interessantes Detail der Arbeit des Trainerstabs der Nationalmannschaft im Männerfußball vor. Mithilfe einer Datenbank-Analysesoftware von SAP sind die Trainer auch am Spielfeldrand in Echtzeit über alle Daten des Spiels informiert. Acht Kameras liefern 5000 Datenpunkte pro Spiel, deren Analyse die Trainer via App sofort abrufen können.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


MediasteakMediasteak: Filetstücke der Mediatheken

In der heutigen Mediasteak-Kolumne geht es um einen jungen Palästinenser in Berlin, Türkisch für Anfänger, Lance Oppenheims Vater, das Dorf Pripjat und Alexander McQueen. // von Mediasteak

Mediasteak

Wir – das sind Laura und Anne von Mediasteak – haben die tägliche Talksuppe und die faden Koch-Battles satt. Welcher Bauer den Superstar sucht und ob der Bachelor ein Topmodel wird, könnte uns nicht egaler sein. Doch wir wissen, Fernsehen kann auch Filet sein, eingetuppert in Mediatheken des Internets. Deshalb wetzen wir die Messer, um euch jeden Sonntag die Filetstücke der Mediatheken zu servieren. [Mehr]


Felix IdelbergerRathaus 2.0 – Soziale Netzwerke für besseren Bürgerdialog

Die Kommunalpolitik hat die sozialen Netzwerke für sich entdeckt und versucht seine Bürger nun auch auf dem digitalen Weg zu erreichen. Der Politikwissenschaftler Felix Idelberger analysiert, wie sich Politik die neuen Medien erfolgreich zu Nutze machen kann. // von Felix Idelberger.

Moderner Staat (Bild: m.a.r.c. [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Die Bürokratie ist nicht gerade als flinke neugierige Katze bekannt, die unablässig nach neuen Wegen sucht, ihre Bürger zu erreichen. Das ist mitunter nicht schlecht, weil viele Hypes ebenso schnell verpuffen wie sie aufgekommen sind. Doch soziale Netzwerke sind längst als Kommunikationsmittel etabliert – und es steckt viel Potenzial für die Kommunalpolitik darin. [Mehr]


Daniel KuhnUber und der Kampf um die Akzeptanz der Innovation

Wer Innovation säht, wird Widerstand ernten. Das musste auch Uber feststellen. Wir haben nachgefragt, wie es derzeit um das Unternehmen steht. // von Daniel Kuhn

Taxi (Bild: That Hartford Guy [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Inzwischen ist Uber in über 40 Ländern vertreten – auch in Deutschland. Doch wie in vielen Teilen der Welt hat das Unternehmen auch hierzulande mit heftigem Widerstand, wie Klagen und Aktionstagen, der etablierten Taxiunternehmen zu kämpfen. Dabei könnte die gesamte Branche von der Innovation und dem Wettbewerb profitieren. Wir haben Patrick Studener, Senior International Launcher bei Uber in einem Interview gefragt, wie es um das innovative Unternehmen steht und wie es weitergeht.

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Dirk von GehlenDigital-Skepsis: Echter Rauch ist besser als doofes Internet

In seinem Weblog philosophiert Dirk von Gehlen über die in Deutschland vorherrschende Digital-Skepsis, die es sogar auf die Außenwerbungsflächen geschafft hat. // von Dirk von Gehlen.

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Deutschlands Außenwerbungsflächen werden gerade für eine groß angelegte Kampagne zum Lob des Echten, Wahren und Schönen genutzt. Und das findet sich – daran lassen die unterschiedlichen Motive keinen Zweifel – ausschließlich im Analogen. Es handelt sich um Anzeigen, die darauf hinweisen, dass in diesem modernen “Facebook” auch das Wort “Buch” (Facebook) steckt oder in dem englischen “Wireless” auch das verbindende deutsche “Wir” (Wireless). Ausgedrückt wird dies durch eine schöne Spielerei, die ich erst durchs Digitale (nämlich in Blogs) kennelernte: die Durchstreichung. Wortteile werden durchgestrichen, sie sind so les- und auf schnellst mögliche Art auf eine zweite Ebene übertragbar. Wenn man bei der Freundeszahl 364 die ersten zwei Ziffern streicht, wird die Botschaft schnell klar: In einer Freundschaft zählt nicht die Anzahl, sondern die Intensität. [Mehr]


Oliver BerntDie digitalen Langfinger beim Datenklau

Die Cyber-Kriminalität ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Doch machen wir den Langfingern den Datenklau nicht viel zu einfach? // von Oliver Bernt.

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Die Vorstellung, dass die persönlichen Daten durchs Internet schwirren und jedem frei zur Verfügung stehen ist erschreckend. Aber leider auch nicht unüblich. Das Risiko, dass Kriminelle unsere Daten für dunkle Machenschaften missbrauchen, ist hoch wie nie zuvor. Um Herauszufinden, wie es um die eigenen Daten steht, hat das Hasso-Plattner-Instituts der Uni Potsdam ein Programm namens Identity Leak Checker kostenlos online zur Verfügung gestellt. [Mehr]


Gunnar SohnE-Books im Denknebel des Literaturbetriebs

Das E-Book wird bislang als schlechteres Buch angesehen – und trotzdem teurer verkauft. Und die neuen Schreibweisen der Netzzeit warten nicht auf den alten Literaturbetrieb. // von Gunnar Sohn.

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E-Books sind in Deutschland noch nicht der absolute Renner. Und wenn ich mir die Preispolitik für digitale Bücher hierzulande anschaue, wundert mich das überhaupt nicht. In der Regel liegt der Preis im Vergleich zur gedruckten Variante viel zu hoch. Das ist eine echte Barriere. Kleines Beispiel: „Meßmers Momente” von Martin Walser. Die Gebundene Ausgabe kostet 14,95 Euro und für die Kindle Edition muss ich 12,99 Euro berappen. [Mehr]


Anna-Maria LandgrafSharing ganz ohne Internet

Das Phänomen der Sharing Economy ist heute sehr verbreitet. Das Internet macht es leichter, Dinge untereinander auszuleihen und ersetzt das dafür nötige Vertrauen mit Kommentarfunktionen. Das Projekt Pumpipumpe baut auf diesen Sharing-Gedanken – jedoch analog. //von Anna Maria Landgraf

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An Stelle von Internetplattformen treten hier Sticker, bedruckt mit Backformen, Hammern oder Schlitten. Der Nutzer klebt sich diese Sticker ganz einfach auf den Briefkasten und zeigt damit seinen Nachbarn, dass er eine Gugelhopfform auszuleihen hat. Oder einen Gameboy. Oder beides.

Wir haben mit Lisa Schmidt, Hub-Managerin von Pumpipumpe in Hamburg, über das Projekt gesprochen, das 2012 von Lisa Ochsenbein, Sabine Hirsig und Ivan Mele ins Leben gerufen wurde. [Mehr]


Daniel KuhnSelbstfahrendes Auto: Selber fahren bald teurer als gefahren zu werden

Google und andere Konzerne forschen gerade an selbstfahrenden Autos, deren Nutzung in 7 Jahren bereits günstiger sein soll, als selber zu fahren.  // von Daniel Kuhn

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Dass wir bald in Autos durch die Gegend gefahren werden, ohne noch etwas selber machen zu müssen, steht außer Frage. Nur wann es soweit sein wird, darüber herrscht noch Unklarheit. Es gibt viele Gründe, die für und gegen ein Festhalten am klassischen selbst zu steuernden Automobil sprechen – eine neue Schätzung geht nun aber davon aus, dass die Kostenfrage schon in fünf bis sieben Jahren für die selbstfahrenden Autos ausgehen wird. Selber fahren wird zum Luxusgut. [Mehr]


Nico LummaVon Kartoffelsalat und Servern

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie. Diesmal geht es um Crowdfunding. // von Nico Lumma

 Nico LummaDerzeit sammelt Zack Danger Brown auf Kickstarter Geld ein, um Kartoffelsalat zu machen. Unterstützer können bereits ab 1$ bei dieser Kickstarter Kampagne dabei sein und als Belohnung für ihren Einsatz wird nicht nur ihr Name auf der Website genannt werden, sondern auch laut bei der Herstellung des Kartoffelsalats aufgesagt. Mittlerweile haben mehr als 4600 Leute ihre Unterstützung gezeigt und somit wurde bislang mehr als $57.000 für Kartoffelsalat eingesammelt. Wohlgemerkt nicht für Kartoffelsalat, der danach verpackt und verschickt wird, sondern der einfach nur angemacht wird. Eine Spaßaktion. Aber eine Spaßaktion, die deutlich macht, wie sehr im Mainstream eine Plattform wie Kickstarter mittlerweile angekommen ist und es ermöglicht, dass derartiger Blödsinn funktioniert. Das erinnert sehr an die Phase, als eBay nicht mehr neu war und plötzlich Spaß-Auktionen stattfanden. [Mehr]


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