KOLUMNEN

Kolumne

Joseph LichtermanWarum Tablet seine Kommentare zu Facebook auslagerte

Anstatt 180 US-Dolllar pro Jahr zu zahlen, um auf Tablet zu kommentieren, sahen sich die Leser in den sozialen Netzwerken um. “Eigentlich wollten wir nur die Kommentare von unserer Seite verschwinden lassen“, so das Magazin. // von Joseph Lichterman

Facebook Beachfront (Image by: mkhmarketing [CC BY 2.0] via Flickr)

Nach der Veröffentlichung des Artikels von Tablet-Autor Yair Rosenberg über jüdische Themen am 19. Mai, führte dieser fast eine Woche lang die Top-Listen des Online-Magazins an. Er schrieb über eine Rede, die Peter Salovey, Rektor der Universität von Yale, zu einer Absolventenfeier vortrug. Der Post wurde über 200 mal retweetet, schlug aber erst bei Facebook so richtig ein. Hier erreichte der Beitrag mehr als 3.100 Likes und wurde über 13.500 mal geteilt. Der Post bei Facebook zog zudem Dutzende Kommentare nach sich, die die Menschen als Reaktion auf die Rede von Salovey hinterließen.  [Mehr]


Larissa Werner5 Lesetipps für den 18. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um die Medien von morgen, Krautreporter, ein Unglück nach dem Tracking des Smartphones, die „Titten-Affäre“ und Digitalisierung. Ergänzungen erwünscht.

  • BEFRAGUNG Medien morgen: Wie wir uns informieren werden – die zehn wichtigsten Thesen des „Reuters Digital News Report“: Nie war es einfacher an Medien und Nachrichten zu kommen, als heutzutage. Jedoch ist es für viele Medienunternehmen noch ein harter Weg, bis die den wirtschaftlichen Erfolg erreichen. Eine Online-Befragung des Reuters Institute for the Study of Journalism von rund 24.000 Menschen in zwölf Ländern fand Ende Januar statt. Die zehn wichtigsten Ergebnisse gibt es hier.

  • KRAUTREPORTER Stefan Niggemeier: In eigener Sache: Die Krautreporter und ich: Das Crowdfunding für die „Krautreporter“ endete vor gut einem Jahr. Die damaligen Unterstützer bekommen demnächst Post, ob sie weiterhin Mitglied bleiben wollen. Damit es überhaupt in einer Form weitergehen kann, sind mindestens 6.000 davon nötig. Stefan Niggemeier wird keiner mehr von ihnen sein. Er berichtet über seine sowohl positiven als auch negativen Erfahrungen mit den „Krautreportern“.

  • UNGLÜCK MobileGeeks: Tech vs Zivilcourage: Kanadier trackt gestohlenes Smartphone – und stirbt: Nachdem ein kanadischer Teenager sein Smartphone in einem Taxi liegen gelassen hat, ist es ihm möglich, dieses über eine App zu tracken. Gemeinsam mit einem Verwandten macht er sich auf die Suche und sie stellen die vermeintlichen Diebe. Bei dem Versuch die Fahrertür zu öffnen, wird der Kanadier von mehreren Schüssen niedergestreckt und erliegt den schweren Verletzungen.

  • POLITIK taz: Die Grünen und die „Titten-Affäre“: Ein Politikum auf 140 Zeichen: Nur wenige Sekunden haben dafür gesorgt, dass der Politiker Jörg Rupp auf der Titelseite der BILD-Zeitung gelandet ist. Nachdem am 15. Februar, nach der Wahl in Hamburg, klar war, dass die FDP wieder im Parlament ist, hackte der Kommunalpolitiker ein paar provokante Worte gegen Hamburg’s FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding in die Tastatur und drückt auf „senden“. Obwohl er sich am gleichen Abend über Twitter und in einer E-Mail an Suding entschuldigt, ist die Sache noch lange nicht erledigt.

  • DIGITALISIERUNG Politik Digital: Verwaltungsausbildung: Digitalisierung? Fehlanzeige!: Das neue, mobile Arbeiten revolutioniert die traditionelle Arbeit im Büro. Dabei betrifft die Transformation nicht nur einen sondern alle Wirtschaftssektoren. Die Verwaltung hinkt dem Stand der Technik und somit auch den Möglichkeiten der digitalen Transformation noch hinterher, wodurch Deutschland im Bereich „Digital Public Services“ im europaweiten Ranking nicht sehr erfolgreich abschneidet. Auch der Generationswechsel wird dieses Problem nicht ändern, da Digitalisierung in der Verwaltungsausbildung praktisch gar nicht stattfindet.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Daniel KuhnWer hat Angst vor Künstlicher Intelligenz?

Künstliche Intelligenz ist ein Angstthema für die meisten Menschen, befeuert von Horrorszenarien in Science-Fiction-Filmen, die ihnen durch intelligente Apps auf ihrem Smartphone empfohlen werden. // von Daniel Kuhn

robot and shadow (Image by Hsing Wei [CC BY 2.0] via Flickr)

Das Ende der Menschheit wird in Endzeitszenarien meistens durch Naturkatastrophen, Alien-Invasionen oder aber rebellierende Maschinen eingeläutet, die der Menschheit in allen Belangen überlegen sind. Also eine der wenigen, vom Menschen selbst geschaffenen, Bedrohungen. Es überrascht also nicht, dass so viele Menschen Angst vor künstlicher Intelligenz haben. Doch diese Angst ist oft in Unwissenheit darüber begründet, was künstliche Intelligenz eigentlich genau ist – dabei nutzen wir sie täglich auf unseren Smartphones. [Mehr]


Marinela PotorSocial-Media-Sucht: Ein Tag im Leben einer Twittersüchtigen

Das Internet bietet nicht nur ungeahnte Möglichkeiten, es kann auch zu neuen Problemen führen. Eins davon ist die Social-Media-Sucht. // von Marilena Potor

Twitter Bird Logo Sketch, New (adapted) by Shawn Campbell (CC BY 2.0) via Flickr

Social-Media-Sucht ist ein relativ neues Phänomen in unserer vernetzten Welt, das aber nicht nur die Abhängigen selbst betrifft, sondern auch ein Bild unserer Gesellschaft zeichnet. Die Sucht nach sozialen Netzwerke ist nicht nur die Sucht, ständig online zu sein. Facebook, Twitter, Instagram oder Whatsapp sind nicht nur ein Teil unseres Alltags und unseres Beruflebens, sie geben auch vielen Nutzern das Gefühl, mit dem Rest der Welt verbunden zu sein. Ein Gefühl, das abhängig machen kann.

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Jonas HallerChrome OS: Wie viel Betriebssystem braucht ein Blogger?

Google will mit seinem Betriebssystem Chrome OS Marktanteile von Apple und Microsoft für sich gewinnen. Doch lohnt sich der Umstieg auch für Blogger? // von Jonas Haller

Desktop des Toshiba Chromebook mit Chrome OS

Es ist wohl eine Philosophiefrage mit welchem Endgerät und zugehörigem Betriebssystem Journalisten und Blogger arbeiten. Ein nicht geringer Anteil schwört auf Apples Ökosystem, andere auf Microsoft Windows OS. Seit einiger Zeit buhlt auch Google mit dem auf Onlinefunktionen reduziertem Chrome OS um die Gunst der Nutzer. Doch inwieweit lohnt sich das abgespeckte Betriebssystem für die mobile Berichterstattung?

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Tobias SchwarzRobin Haak: Arbeit zu vermitteln ist ein gesellschaftliches Gut

Im Interview erzählt Robin Haak, Gründer und COO von Jobspotting, was es mit dem Berliner Startup auf sich hat. // von Tobias Schwarz

Robin Haak 200x200 Image: Jobspotting

Die Job-Plattform Jobspotting wurde 2013 gegründet und hat im letzten Jahr ein dreimonatiges Programm beim Axel Springer Plug and Play Accelerator durchlaufen. Mit Hilfe der Plattform, sollen sich auf einfache Art und Weise passende Stellenangebote finden lassen. Dazu verwendet das Unternehmen speziell entwickelte Suchalgorithmen und maschinelles Lernen, um Jobsuchenden somit individuell zugeschnittene Jobangebote zu Verfügung zu stellen. Im Interview berichtet Robin Haak über das Geschäftsmodell.

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Julie RotheFrankreich beschließt die Totalüberwachung

Das neue Überwachungsgesetz in Frankreich gesteht den Geheimdiensten weitreichende Befugnisse zu und vergrößert den Spielraum der Sicherheitsbehörden. // von Julie Rothe

Surveillance (adapted) by Jonathan McIntosh (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Der französische Bürger wird zum Staatsfeind Nr.1. Mit dem gerade verabschiedeten Überwachungsgesetz räumt die französische Regierung den Geheimdiensten und Terrorabwehreinheiten der Polizei so weitreichende Befugnisse zur Überwachung aller Bürger ein, dass man sich fragt, wer wem stärker misstraut: der Bürger dem Staat oder der Staat dem Bürger. Ein Blick auf das Wechselspiel von Angst und Freiheit.

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Erik MeyerOnline organisieren: Gewerkschaften in der Gig-Economy

Von Politik und Gewerkschaften wird verstärkt die Diskussion um die Digitalisierung der Arbeit geführt. Aber gibt es auch eine digitale Arbeiterbewegung? // von Dr. Erik Meyer

Keyboard (Image: edar [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Während in Deutschland gut organisierte Beschäftigtengruppen gerade ihre Streikfähigkeit demonstrieren, suchen die Gewerkschaften noch ihre Rolle in den diversen Beschäftigungsverhältnissen zwischen dereguliertem Crowdworking und disruptiver Startup-Szene. In den USA werden derweil auch im Netz neue Ansätze zur Organisierung der Interessen insbesondere von prekär beschäftigen Solo-Selbständigen erprobt. Erleben wir also bald Barcamps statt Betriebsversammlungen und Arbeitskämpfe per App?

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Joseph LichtermanCityBeat: Daten sollen helfen, News zu finden

CityBeat versucht, durch Instagram-Daten, die mit Geomarkierungen versehen sind, die neuesten Nachrichten zu entdecken. Oft jedoch erfolglos oder zu spät. // von Joseph Lichterman

News (Image by GotCredit [CC BY 2.0] via Flickr)

Am 12. März 2014, kurz nach 9:30 Uhr, explodierten zwei Wohnungen in East Harlem, als eine Wasserleitung in eine Gasleitung stürzte. Acht Menschen wurden getötet und es gab Dutzende Verletzte. Reporter rasten zum Ort des Geschehens, aber vier Redaktionen – The New York Times, BuzzFeed, Gothamist und The New York World – nutzten einen anderen Dienst, um über die Geschehnisse zu berichten: CityBeat, ein Programm, das auf algorithmischer Basis geomarkierte Postings aus den sozialen Medien heraussucht, um in New York neue Stories zu finden. CityBeat wurde von den Forscher der Cornell Tech, genau genommen Cornell’s Außenstelle für angewandte Wissenschaften in New York, und Rutgers entwickelt und wurde zu dem Zeitpunkt gerade von den vier Redaktionen getestet. [Mehr]


Patrick KiurinaSlack: Interne Kommunikation im Wandel

Mit Slack wird die Kommunikation im Team effektiver und trotzdem sorgt der Erfolg der App im erfolgsverwöhnten Silicon Valley für offene Kinnladen. // von Patrick Kiurina

Slack-Logo 200x200 Screenshot

Ob E-Mail, Telefon oder per Skype, die interne Kommunikation in Büros besteht oftmals aus einer Vielzahl an Tools. In der Regel erfüllen diese Dienste auch ihren Zweck, allerdings kann es sich als umständlich gestalten, die verschiedenen Dienste effizient zusammenzuführen. Das Startup Slack aus San Francisco hat sich dieser Aufgabe angenommen und den Versuch gestartet, die verschiedenen Kommunikationsarten und Methoden zusammenzuführen. Rückblickend wahrscheinlich nicht die schlechteste Idee.

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Jakob SteinschadenApple Music: Showdown gegen Spotify ab 30. Juni

Kann Apple den derzeit führenden Streaming-Dienst Spotify vom Thron stoßen? Einiges spricht dafür, einiges dagegen. // von Jakob Steinschaden

Apple Music auf dem iPod (Image 393943 [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Der 30. Juni ist für Musik-Streaming-Aficionados ein wichtiger Tag, denn da wird auch in Deutschland und Österreich Apple Music starten, ein laut Apple „revolutionärer“ Streaming-Dienst, der vorerst für iOS-, Mac- und Windows-Geräte, im Herbst auch für Android zu haben sein wird. Doch so „revolutionär“ ist Apple Music bei genauerer Betrachtung gar nicht.

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Wolfgang MachtFair Travelling – Petra Haubner über nachhaltiges Reisen

Im Interview stellt die Reisebloggerin Petra Haubner das Prinzip Fair Travelling vor und wie man nachhaltig auf Reisen gehen kann. // von Wolfgang Macht

Die Bloggerin Petra Haubner über Fair Travelling und nachhaltiges Reisen

Vor allem über die Reiseblogs wird weltweit das Thema Fair Travelling eindrucksvoll bewusst gemacht und mit persönlichen Geschichten den umsichtig Reisenden nahegebracht. Es geht um ökologisches Bewusstsein, um Respekt für das Gastland und um lokale Authentizität. Noch ist es nicht Standard, dass Reiseveranstalter und Touristen sich versiert verantwortungsvoll auf dem Erdball bewegen. Bloggerinnen wie Petra Haubner sind wichtige Vermittler für den aktuellen Trend. Im Interview berichtet die Journalistin und Moderatorin über ihre Erfahrungen.

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