KOLUMNEN

Kolumne

RedaktionGamescom congress 2015

Bald ist es wieder soweit: Die gamescom öffnet für dieses Jahr ihre Pforten. Mit ihr findet auch der gamescom congress statt, Deutschlands größter Kongress rund um digitale Spiele. Wir verlosen dafür 3×1 Eintrittskarten für den Kongress, damit Ihr vor Ort vom Wissen hochkarätiger Branchenvertreter profitieren könnt.

Gamescom 200x200 Image: Pressebereich gamescom

Vom 6. bis 9. August findet die diesjährige gamescom statt, dass größte Messe- und Eventhighlight für interaktive Spiele in Köln. Zum Start der gamescom findet am 6. August bereits zum siebten Mal der gamescom congress statt. Der eintägige Kongress ist zentraler Bestandteil der Messe und fördert den Austausch und die Diskussion rund um eine Vielzahl von aktuellen Fragestellungen, die sich für diverse Branchen aus der Computer- und Videospielbranche ableiten.

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Ken DoctorZehn Zahlen, die das Nachrichten-Business definieren

Von Videos bis Social Media, von Smartphones bis Paywalls – diese Daten definieren, wo wir uns gerade in der “Zukunft der Nachrichten” befinden – ob es Ihnen gefällt oder nicht. // von Ken Doctor

one two three four (Image by Jane [CC BY 2.0] via Flickr)

Wir werden jeden Tag mit unendlich vielen Zahlen überschüttet und manche von ihnen wollen Maße, oder sogar Richtwerte sein. Uns fällt es schwer herauszufinden, welche davon wichtig sind und welche sich in der Geschichte der Nachrichten-Transformation nur als Fußnoten erweisen. Könnte es der ARPU (der durschschnittliche Erlös per Kunde) sein? Oder der TOS (Type of Service, dient der Klassifizierung von Datenpaketen)? Oder die Post-Click-Activity? Ich finde, wenn man versucht, die Zahlen sinnvoll aufzuarbeiten, kann das schon helfen, ein wenig Ordnung in das Chaos zu bringen.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 16. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um das Outfit Of The Day, Airbnb in jungen Tagen, das Recht auf Vergessen, Neil Young und neue Zahlen von/über Netflix. Ergänzungen erwünscht.

  • OUTFIT OF THE DAY Mashable: This code tells you how to be more fashionable in photos: Vier Forscher von der Universität in Toronto haben einen Algorithmus entwickelt, der Bilder mit dem Hashtag #OOTD (Outfit Of The Day) analysiert und dann einem selber ein modisches Outfit vorschlägt. Dafür wurden 144.169 Fotos der Webseite chictopia.com ausgewertet, auf der Nutzer die Outfits bewerten können, was die Forscher ebenfalls berücksichtigten. Ein sogar für mich spannender Punkt in der morgendlichen Frage, was man anzieht und inwiefern man diese Entscheidung einem auf der Meinung anderer Leute basierenden Algorithmus überlassen sollte.

  • AIRBNB Medium: 7 Rejections: Airbnb-Mitgründer Brian Cheskay hat in einem Blogpost auf Medium fünf E-Mails von Investoren aus dem Sommer 2008 veröffentlicht, die damals das Angebot ablehnten, in das Unternehmen zu investieren. Cheskys Freund Michael Seibel hatte am 26.06.2008 sieben Mails an Investoren verschickt, mit dem Ziel rund 150.000 US-Sollar einzusammeln. Zwei der angefragten Investoren antworteten nicht einmal. Eine spannende Lektion, wie Innovationen und Möglichkeiten wahrgenommen werden können.

  • RECHT AUF VERGESSEN Zeit Online: Privatpersonen lassen am meisten löschen: Warum in dem Foto zum Artikel der ehemalige MTV-Moderator Patrice Bouédibéla zu sehen ist, verstehe ich zwar nicht, u.a. weil ich weiß, an welchem Abend das Foto warum aufgenommen wurde, aber um die Text-Bild-Schere geht es nicht, sondern das Recht auf Vergessen. Journalisten des britischen Guardians und des Berliner Recherchebüros Correct!v ist es gelungen, über den Quellcode der Google-Website an versteckte Informationen über die aus dem Suchindex gelöschten Einträge zu gelangen. Demnach sind 96 Prozent der Löschanträge in Deutschland von Privatpersonen. In anderen EU-Ländern unterscheiden sich die Zahlen stark, was unterschiedliche, kulturelle oder rechtliche Gründe haben könnte. Inzwischen hat Google die Informationen entfernt.

  • STREAMING The Next Web: Neil Young is pulling his music from streaming services, calls it ‚the worst audio in history‘: Auch wenn mich der Weggang von Neil Young aus bekannten Streaming-Diensten mehr trifft als damals Taylor Swifts dramatischer Abgang, muss ich mal klar und deutlich sagen, dass der Mann uns allen was vormacht. Und das zwar aus nachvollziehbaren Gründen – er möchte, dass wir seinen kostenpflichtigen Pono-Dienst nutzen – aber für mich wird Neil Yung dann einfach nur noch in meiner Schallplattensammlung existieren und nicht mehr mobil, was Schade ist, da ich morgen für zwei Monate auf Reisen bin. Nun ja, Nate Swanner fasst den durchschaubaren Unsinn von Young auf thenextweb.com gut zusammen.

  • NETFLIX Horizont: Überraschend hoher Nutzerzustrom: Netflix wächst weiter rasant: Gestern stellte der an der Börse gehandelte Streaming-Dienst Netflix in einem Finanzbericht beeindruckende Zahlen zum Unternehmen vor. Im zweiten Quartal konnte Netflix rund 3,3 Millionen neue Abonnenten gewinnen, davon kamen 2,4 Millionen Kunden im Ausland dazu. Weltweit hat Netflix jetzt 65,6 Millionen Nutzer und schon die nächste Märke in Sicht: Japan und China. Bis Ende 2016 könnte Netflix in 200 Ländern verfügbar sein.

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Tobias SchwarzNUMA-Weißbuch analysiert Accelerator in Europa

Das Pariser NUMA ist mit dem Europäischen Accelerator Kongress der Frage nach der Zukunft von Startups in Europa nachgegangen. Herausgekommen ist ein wegweisendes Weißbuch. // von Tobias Schwarz

NUMA

Anfang Dezember letzten Jahres hat die NUMA ihren allerersten “Europäischen Accelerator-Kongress“ abgehalten, zu dem mehr als 200 Führungskräfte von Accelerators aus Europa und darüber hinaus erschienen, um über den derzeitigen Stand und die Zukunft der Förderung zu debattieren. Um die Ideen und den Inhalt des Kongress zu unterstützen, haben sie eine Diskussionsschrift, auch Weißbuch genannt, zusammengestellt. Ich habe mich mit Frédéric Oru, Trista Bridges und Aviva Markowicz über die Ergebnisse und über kommende Trends und Herausforderungen, Möglichkeiten und Modelle, die sie für sich und ihre Branche sehen, unterhalten.

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Daniel KuhnQuo Vadis, Reddit?

Nach acht Monaten und viel Kritik ist Ellen Pao als CEO von Reddit zurückgetreten. Dabei sind in der Krise der letzen Wochen vor allem die Nutzer und der Vorstand zu kritisieren. // von Daniel Kuhn

reddit sticker - 3 (Image by Eva Blue [CC BY 2.0] via Flickr)

Reddit bezeichnet sich selber als die Titelseite des Internets, doch was hinter den Kulissen in den letzten Wochen abgegangen ist, kann ohne Probleme als massive Krise bezeichnet werden. Der bisherige Gipfel war der Rauswurf der Interims-Geschäftsführerin Ellen Pao nach einer Revolte der Nutzer des Message Boards. Das Verhalten vieler Nutzer gegenüber Pao bezeichnete Reddit-Verwaltungsratschef Sam Altman als widerlich und auch wenn der Weggang Paos angeblich in gegenseitigen Einvernehmen geschah, bleibt doch ein sehr bitterer Beigeschmack.

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Laura Hazard OwenDuke-Team testet eine neue Methode des Journalismus

In diesem Sommer will eine Gruppe Studenten testen, ob das Modell des datenbasierten, strukturierten Journalismus bei Themen wie Stadtpolitik und Uber funktionieren kann. // von Laura Hazard Owen

Just one click away...(Image by  Matthias Ripp [CC BY 2.0] via Flickr)

Als Bill Adair und sein Team vor ein paar Wochen ihre erste strukturierte Story angingen, brauchten sie 40 Minuten, um einen einzigen Satz einzugeben. Bedenkt man, dass die meisten Artikel mehrere hundert Sätze – oder “Events” – beinhalten, fragt man sich, wie diese neue Form des Journalismus sich je durchsetzen will. Und es ist auch ziemlich neu. Das Konzept des strukturierten Journalismus gibt es erst seit ein paar Jahren.

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Alexander LöserWo Berlin hinwill: Startup Hot Spot Tel Aviv

Berlin gilt derzeit als eine der meist gehypten Startup Szenen weltweit. Dabei fehlt noch einiges, um die Spitzenposition überhaupt erst einmal im europäischen Vergleich einzunehmen. // von Alexander Löser

Berlin, Berlin (Image by Matthias Ripp [CC BY 2.0] via Flickr)

Vor allem der Zugang zu Kapital gestaltet sich immer wieder schwierig. Tel Aviv ist bereits da, wo Berlin noch hinwill. Das “Silicon Wadi” gilt nach dem amerikanischen Silicon Valley als gründungsfreudigstes Gebiet der Welt. Über die Merkmale der israelischen Gründerkultur haben wir uns mit der Handelsbeauftragten der israelischen Botschaft Hemdat Sagi unterhalten. [Mehr]


Justin EllisBBC kooperiert mit Bloggern, um lokale Nachrichten voranzubringen

Durch Zusammenarbeit mit Bloggern und Zeitungen möchte die BBC die lokalen Nachrichten unterstützen. Um das zu tun, muss der Sender über seine bisherigen Channels hinausgehen. // von Justin Ellis

BBC East - Norwich - sign (Image by Elliott Brown [CC BY 2.0] via Flickr)

Die BBC versucht, eine stärkere Bindung zu den Menschen und Organisationen aufzubauen, die den lokalen Journalismus im ganzen Land betreiben. Der britische Nachrichtensender befragt momentan Blogger, unabhängige Journalisten und lokale Nachrichten-Organisationen, um bessere Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zum Verbreiten des Contents zu finden. Einige der möglichen Ideen sind ein Verlinkungs-Tool, welches Geschichten der lokalen Websites auf BBC teilen würde, sowie ein Register mit Community Journalismus Websites und ein Trainings-Programm für hyperlokale Journalisten.

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Ole WintermannMit Datenvisualisierungen kurzsichtige Politik entlarven

Politik in Deutschland gerät angesichts globaler Herausforderungen an ihre Grenzen. Wie können Daten und Datenvisualisierungen tradierte Governance-Ansätze reformieren helfen? // von Ole Wintermann

Bundestag Februar '07 (Image by Liam Moloney [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Schaut man sich die gegenwärtige Bundespolitik an, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass nationale Governance-Systeme angesichts der globalen Probleme komplett überfordert sind. Später in Rente zu gehen, ein ElterngeldPlus einzuführen, eine provinziell wirkende Autobahn-Maut zu erheben oder die einheimische Braunkohlewirtschaft zu schonen, können nicht mehr die Antworten auf Klimawandel, weltweite Ungleichheiten, oder interkontinentale Migrationsströme sein. In welcher Weise könnten Daten und Datenvisualisierungen vielleicht dazu beitragen, den Blick für internationale Interdependenzen zu schärfen und Politik damit zu professionalisieren?

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Alexandra von HeylTrends des Monats – Juli

Gemeinsam mit der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Alexandra von Heyl

Lily (Bild: Press Kit Lily)

Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal das Magazin Magious, die Drohne Lily, die Fernbedinung Cube, die App Camoji und die Abused Emojis vor.

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Jakob Steinschadenkiweno: Das Gesundheits-Startup im Selbsttest

Wie stellt man eigentlich eine Unverträglichkeit gegen Senfkörner, Sojabohnen oder Buchweizen fest? Eine österreichische Jungfirma bietet jetzt die Gelegenheit. // von Jakob Steinschaden

kiweno 200x200 Image: Jakob Steinschaden

Die Tirolerin Bianca Gfrei hat mit kiweno eines der spannendsten österreichischen Startups des Jahres gestartet. Wer unter chronischen Bauch- und Magenschmerzen, Durchfall, Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen leidet, der könnte Unverträglichkeiten gegen bestimmte Lebensmittel haben. Mit einem Selbsttest für Zuhause und einem Online-Portal, kann man diesen Unverträglichkeiten auf die Spur kommen. Wir haben es selbst ausprobiert.

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Ken DoctorBringt eine technische Änderung bei Google Millionen für Verlage?

Ob sie es aus Wohlwollen, Angst vor Regularien oder aus einem Wettbewerbsvorteil heraus tun – Google könnte der Nachrichtenindustrie und dem Journalismus noch sehr nützlich sein.  // von Ken Doctor

Google Food (Image by brionv [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

In den Meldungen aus dem April gab es Beeindruckendes und Spaltendes zu lesen: Google will 150 Millionen US-Dollar für eine Digital News Initiative (DNI) ausgeben, die mit europäischen Nachrichtenfirmen zusammenarbeiten soll. Die Höhe des Betrages war schon beeindruckend genug, auch wenn das nur ein winziger Teil des Googleprofits von 14,4 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2014 war. Und dennoch war es ein ziemlich hoher Betrag für die Nachrichtenverlage, die jetzt jeden Cent umdrehen müssen. Welche Initiativen könnte man in solch eine “Partnerschaft” mit hineinnehmen? Betrachtet man den Schaden, der durch die digitale Umwälzung in den vergangenen Jahren geschehen ist, muss man sich fragen, ob es irgendetwas gibt, mit dem man diesen Abstieg aufhalten kann. [Mehr]


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