Alle Beiträge zu Reichweite

Beste Ergebnisse für Facebook Ads

Im zweiten Teil der Facebook Ads Summit von Social Media Examiner lag der Fokus auf Kostreduzierung von Campaigns durch intelligentes Re-Targeting. Oder – so wie es Rick Mulready, einer der geladenen Experten, ausdrücken würde: „Wie wird meine ‚kalte‘ Zielgruppe ‚warm‘, damit die Kassen heiss laufen?“ Custom Audience – der Schlüssel [...]
Weiterlesen »

Instagram: So gewinnst du Reichweite und bekommst mehr Likes

Teaser-Instagram-Likes-AP1
Wohl kein soziales Netzwerk hat in den letzten Monaten ein solches Wachstum verzeichnen können wie der Foto-Dienst Instagram (Download im Google Play Store). Der Grund liegt auf der Hand: Die mobilen Schnappschüsse können unkompliziert mit schicken Filtern versehen und anschließend direkt mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Doch vor allem in [...]
Weiterlesen »

Social Media in Zeiten von Katastrophen

Facebook Connections (adapted) (Image by Michael Coghlan [CC BY-SA 2.0] via flickr)
In Zeiten von Katastrophen spielt Social Media oft eine lebensrettende Rolle, wie es in den 1920er Jahren das Radio vormachte. Jetzt, da so viele Menschen die sozialen Medien nutzen – Facebook verfügt über mehr als 1,5 Milliarden Nutzer – werden sie zu einer herausragenden, schnellen, alternativen Art der Kommunikation. Dies [...]
Weiterlesen »

Die Vermessung der österreichischen Blogger-Szene

Blogging (adapted) (Image by Till Westermayer [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Sie schreiben über Spritzwein, Palatschinken, Kirchen, Toiletten, Bier, Trachten, Hochzeiten und natürlich über Essen, Fashion, Reisen und Technik: In Österreich gibt es definitiv eine vielfältige Blogger-Szene (u.a. auf Blogheim.at gelistet), doch wie sie leben und arbeiten, darüber gibt es recht wenig Informationen. Die in der Szene sehr umtriebigen Teilzeit-Blogger Petra [...]
Weiterlesen »

Die New York Times setzt verstärkt auf Newsletter

The New York Times (adapted) (Image by Alec Perkins [CC BY 2.0] via Flickr)
In einem Bericht von Lucia Moses auf digiday.com wird deutlich, wie viele Gedanken sich die New Yorker Tageszeitung machen muss, damit die Newsletter-Abonnenten weiterhin interessiert bleiben und eventuell sogar zu einem zahlenden Abonnenten werden. Da die vergangenen Newsletter eher wie Erweiterungen der einzelnen News-Bereiche waren, decken die neuen Newsletter noch eine [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 10. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Auswirkungen von Edward Snowdens Enthüllungen, den Erfolg der ElbeBlogger, den Film “Pixels”, Websites für Familien-Gesundheit und Facebooks neues Livestreaming-Feature. Ergänzungen erwünscht.

  • SNOWDEN Heinrich-Böll-Stiftung: Wie Snowdens Enthüllungen den Journalismus verändert haben: Am 6. Juni 2013 veröffentlichte der Guardian den Artikel mit der eher unauffälligen Überschrift “NSA collecting phone records of millions of Verizon customers daily” – dieser Artikel war damals der Anfang für die wohl wichtigste Geschichte des Jahres. Nachdem Whistleblower Edward Snowden einigen Journalisten dieser Art von Informationen gegeben hatte, tummelte es sich nur so an weiteren, ähnlichen Beiträgen, die Auslöser für die wichtigste Geschichte des Jahres über Medien, die Rolle des Journalismus in der Gesellschaft und die Rolle der Journalisten in den Medien waren.

  • ELBEBLOGGER cocodibu: Die ElbeBlogger: “Großer Erfolg” oder “kümmerliche Karriere”?: Für Karsten Lohmeyer, Journalist und Corporate Publizist bei der Telekom-Tochter TheDigitale, findet, dass die ElbeBlogger-Aktion ein richtiger Erfolg war. Von Anfang an wurden keine genauen Reichweiten-Ziele festgelegt, da es ein Kommunikations-Experiment war und es vor allem darum ging, neue Tools auszuprobieren. Für TheDigitale war das sehr außergewöhnlich, aber laut Lohmeyer auch genau das Richtige. Selbstverständlich wurde trotzdem sehr genau auf die Zahlen geschaut, die täglich sehr zufriedenstellend waren.

  • PIXELS CNET: Videos taken down from Vimeo for using the word “Pixels”: Columbia Pictures, die Produktionsfirma hinter dem neusten Film mit Adam Sandler “Pixels”, ist auf Kriegspfad gegangen. Sie nimmt unabhängige Filme auf Vimeo ins Visier, die das Wort “Pixels” im Titel haben. Bisher wurden 10 Videos aus diesem Grund von der Videoplattform runtergenommen, unter anderem auch ironischerweise der Kurzfilm “Pixels” von Patrick Jean, der die Inspiration für den Sandler-Film war. Das Video wurde von Jean’s eigenem Account gelöscht, befindet sich aber weiterhin auf dem Account von One More Productions, von denen dieser produziert wurde.

  • ANCESTRY heise online: Verbraucher-Genetik: Ancestry startet neue Websites zu Familien-Gesundheit: Mehrere Unternehmen in den USA liefern sich ein Wettrennen mit genetischen Gesundheitsinformationen direkt für Verbraucher. Ancestry, ursprünglich ein Verlag für Ahnenforschung, hat jetzt so eine Website gestartet. Sie trägt den Namen “AncestryHealth” und soll Daten aus der Ahnenforschung mit genetischen Informationen über Krankheiten kombinieren und somit den Kunden ein genaueres Bild zu liefern.

  • LIVESTREAMING B2C: Facebook Mentions Live Video Streaming Feature Only Available to Celebrities?: Über 900 Millionen Facebook-User haben mindestens eine Seite von “öffentlichen Personen” geliked. Der Konzern gab vor kurzem bekannt, demnächst ein neues Livestreaming-Feature zu launchen, das “Live” heißt. Stars und Sternchen, sowie Politiker und Athleten konnten das Feature bereits benutzen – “Live” ist bisher aber nur für verifizierte Profile möglich. Mit dem neuen Feature möchte Facebook, dass diese öffentlichen Personen live Videos mit ihren Fans teilen können. “Live” funktioniert ungefähr genauso, wie auch die unzähligen anderen Livestreaming-Dienste da draußen.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Preview Cards auf Twitter könnten Publishern weiterhelfen

Twitter (adapted) (Image by Andreas Eldh [CC BY 2.0] via Flickr)
Dank eines neuen Designs bei Twitter, könnten die Tweets von Publishern bald um einiges wertiger werden. Das Unternehmen gab kürzlich bekannt, dass es eine neue Einstellung namens Twitter Cards geben soll, die eine erweiterte Zusammenfassung eines Links darstellt, die dann auf den iOS- oder Android-Geräten zu sehen sein wird. Was genau [...]
Weiterlesen »

Das Archiv beflügelt die neue Paywall des New Yorker

The New Yorker (adapted) (Image by Esther Vargas [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Seit dem letztjährigen Relaunch von NewYorker.com und der neuen Paywall sind sowohl die Besucherzahlen als auch die Abonnentenzahlen gestiegen. Der Trick, um Leser in eine Horde hamsternder Gierschlunde zu verwandeln, lautet wie folgt: Man teile ihnen mit, sie können tief in das Archiv des New Yorker eintauchen und mit so [...]
Weiterlesen »

London calling: Ein Blick auf BuzzFeed in Großbritannien

Die viralen Meister von BuzzFeed sind nicht nur daran interessiert, ihr US-Modell auch in Übersee durchzusetzen:

Die Idee ist, dass wir internationale Büros nicht nur als Satellitenbüros wollen, sondern als eigene Zentralen ihrerseits.

BuzzFeed ist natürlich für einen Mix aus Nachrichten mit Listen und Quizze bekannt. Deshalb war es unausweichlich, dass der britische Premierminister David Cameron, als er sich am Montag mit BuzzFeed UK für ein Interview zusammensetzte, nicht nur Fragen zu seiner Position in der Wohnungspolitik und ob er mit seinen Konkurrenten vor den im Mai stattfindenden Wahlen debattieren würde, sondern auch, wer sein Lieblingscharacter in Game of Thrones ist und ob er auf Snapchat ist.

Cameron sagte (ahnungsvoll?), dass er Ned Stark möge und dass er kein Snapchat-Nutzer sei. Aber der Fakt, dass der Premierminister mit einem Interview mit dem britischen BuzzFeed einverstanden war, ist Beweis für das Wachstum der Seite in Großbritannien – auch wenn Cameron Berichten zufolge von „Das BuzzFeed“ und einer „digitalen Zeitung“ gesprochen hat.

Im März vor zwei Jahren gestartet, war BuzzFeed UK die erste internationale Seite von BuzzFeed und dessen Wachstum ist bezeichnend für das Model, welches für den Ausbau weiterer internationaler Seiten genutzt wird. „Die Idee ist, dass wir internationale Büros nicht nur als Satellitenbüros wollen, sondern als eigene Zentralen ihrerseits“, erzählte BuzzFeed UK-Redakteur Luke Lewis, als wir uns Anfang des Monats in einem Coffeeshop getroffen haben, während BuzzFeed im Umzug mit dem Büro war.

BuzzFeed UK hatte nur drei Mitarbeiter, als es im Jahr 2003 startete. Im Verlauf des Jahres expandierte BuzzFeed nach Australien und hat seitdem Ausgaben in Brasilien, Frankreich, Deutschland, Indien, Mexiko und Japan angekündigt oder bereits gestartet.

Die Belegschaft für die britische Ausgabe beträgt momentan rund 50 Mitarbeiter in allen Abteilungen. Es gibt 35 redaktionelle Mitarbeiter, jedoch sagte Lewis, dass er plant, die redaktionellen Mitarbeiter allein in diesem Jahr auf 50 aufzustocken. Während des ganzen Jahres 2013 fokussierte BuzzFeed UK sich auf etwas, was sie Buzz nennen, die Listen und Quizze, die am meisten mit der Seite identifiziert werden. Aber letztes Jahr wurde begonnen, das Berichterstattungsteam zu vergrößern, inklusive einer fünf Personen umfassenden politischen Belegschaft, die von Jim Waterson geleitet wird, welcher Cameron am Montag interviewte. BuzzFeed UK stellte außerdem letztes Jahr die für investigative Berichterstattung bekannte Heidi Blake ein, um ein dreiköpfiges Enthüllungsteam zu leiten.

Nachdem Lewis im Dezember 2011, vor den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2012, von BuzzFeed eingestellt worden war, erzählte BuzzFeeds Chefredakteur Ben Smith dem Blog the Lab, dass er„Reporter einstellen [möchte], welche Exklusivmeldungen auf dieselbe Art kriegen, wie sie die immer bekommen haben, mit Telefonanrufen, Trips nach Iowa und Drinks mit politischen Funktionären.“ Durch sein Vorgehen war BuzzFeed einer der größten Gewinner der Wahlperiode 2012 und das Wachstum der Nachrichten-Tätigkeiten wird fortgesetzt, sowie auch die Reichweite weltweit ausgedehnt wurde. Letzten Monat war BuzzFeed einer von einigen wenigen Vertretern der sogenannten neuen Medien, die sich ein Eins-zu-Eins-Interview mit US-Präsident Barack Obama sicherten. (Das Neuste ist bei Vice).

Diesem Schema folgt BuzzFeed UK, da Großbritannien sich der Wahl am 7. Mai nähert.

Die Idee mit der Wahl ist, dass wir auf die Straße gehen und mit Menschen reden – wirklich altmodische Berichterstattung draußen, sagt Lewis.

Wir sind nicht übermäßig darauf fokussiert, ausgefallene Protz-Infographiken oder – Interactives zu bauen. Wir meinen, dass das kein Bereich ist, in dem wir bestehen möchten. Wo wir bestehen möchten, ist auf die Straße zu gehen und kleine Exklusivgeschichten zu bekommen.

Letzten Monat zum Beispiel veranstaltete die konservative Partei eine Auktions-Benefizveranstaltung. BuzzFeed-Reporter Siraj Datoo beobachtete das Event und sprach mit Besuchern bei ihrer Ankunft. Er erhielt das Programm, welche alle Objekte auflistete, die zur Auktion standen, und berichtete, dass Spender 220.000 Pfund für ein Woche Urlaub in einer spanischen Zitadelle aus dem 17. Jahrhundert und 210.000 Pfund für eine Statue von Margaret Thatcher ausgaben.

Sicherlich eine kleine Story – aber Datoos Berichterstattung wurde dann in Pubilkationen wie The Guardian, The Telegraph und The Independent zitiert.

Das britische BuzzFeed zog diesen Februar mehr als 18,8 Millionen einzelne Besucher an; im Februar 2014 waren es noch 13,4 Millionen, zumindest laut Daten von Quantcast. BuzzFeed ist hoffnungsvoll, dass seine ziemlich große Zielgruppe in Großbritannien und auf seinen weiteren europäischen Seiten in der Lage sein wird, Werbekunden anzuziehen. Laut Berichten der Financial Times ersetze BuzzFeed erst letzte Woche seinen europäischen Vizepräsidenten für Werbung, Will Hayward, mit Kate Burns, einer ehemaligen Führungskraft der Huffington Post, welche geholfen hat, die internationale Präsenz der Seite auszubauen. Die Financial Times schreibt außerdem:

Greg Coleman, BuzzFeeds Präsident, sagte, dass das Unternehmen ein ‚Vertriebs-Vollblut‘ braucht, um seine Beziehung mit Werbeagenturen und Marken in Europa zu entwickeln.  Ende 2016 könnte der Kontinent [Europa] bis zu einem Viertel der US-amerikanischen Einnahmen generieren, fügte er hinzu.

BuzzFeed begann sein britisches Vertriebsteam im September 2013 aufzubauen, um mit britischen und europäischem Klienten zu arbeiten. Viele Marken in Großbritannien sind allerdings konservativer als deren US-amerikanische Pedanten, aber Inserenten sehen BuzzFeed UKs Wachstum auf der Nachrichtenseite als eine ansprechende Perspektive, wie Digiday Anfang des Monats berichtete.

Anfangs bemühte BuzzFeed sich um Marken, welche sich richtig für die Plattform anfühlen, erzählte Liam Brennan, Digital Atrategy Director der Werbeagentur Starcom Mediavest, gegenüber Digiday. „Um das zu steigern, müssen sie mehr seriöse Inhalte schaffen, um mehr Menschen an Bord zu bekommen.“ Dennoch, BuzzFeed UK muss auch daran arbeiten, seine eigene Identität zu entwickeln, sagt Lewis, da vieles, was in US-amerikanischen BuzzFeed-Beiträgen gut funktioniert – Nostalgie, Sentimentalität, Aufstiege – nicht immer mit der britischen Zielgruppe funktioniert.

Das Zeug floppt einfach komplett in Großbritannien, sagt Lewis. Niemand möchte etwas übertreiben, aber wenn du diese Artikel lustig und ein bisschen stachelnd und ein bisschen satirisch machst, dann funktionieren sie gut.

Es gibt einige Beiträge, wie #TheDress, welche trotzdem funktionieren und Lewis sagt, das BuzzFeed UK täglich um die 20 Artikel benutzt, welche ursprünglich aus den USA kommen.

Über den Content hinaus arbeitete BuzzFeed UK daran, die Bürokultur, welche den US-amerikanischen BuzzFeed Büros entspringt, zu übernehmen. Mitarbeiter in London kommunizieren kontinuierlich mit ihrem US-amerikanischen Gegenüber via Slack und es gibt einen regelmäßigen Strom von BuzzFeed-Mitarbeitern aus den USA, die das britische Büro besuchen und umgekehrt. BuzzFeed UK hat auch Mitarbeiter zu dem deutschen Unternehmensbüro geschickt, um den Prozess dort fortzusetzen.

Wir tauschen sozusagen Mitarbeiter für eine kurze Periode, sagt Lewis. Die wirklich wertvolle Sache an BuzzFeed ist die Bürokultur und ich denke, es ist wichtig zu versuchen diese so gut es geht zu übernehmen.

Ebenso ist BuzzFeed UK auf der technologischen Seite glücklich, die Produktentwicklung den Mitarbeitern in der USA zu überlassen – aber die britische Seite ist im Prozess der Gründung eines in London sitzenden Team, welches mit neuen Formaten zur Präsentation von BuzzFeed-Inhalten experimentieren soll. Unter dem Spitznamen BuzzFeed Hogwarts wird der Aufwand von BuzzFeed UKs Editorial Director Tim Phillips getragen, welcher ein vierköpfiges Team leiten wird. Der erste Entwickler des Teams startete Ende Februar. Es wird an Ideen wie einem Tool gearbeitet, das Lesern die Möglichkeit gibt, ihre Postleitzahlen einzugeben, um ortsbasierte Informationen zu bekommen. Ebenso sind sie an einer Neudefinition von BuzzFeeds Quiz interessiert, so dass sie sich den Antworten des Nutzer anpassen können und erlauben, dass

du deine eigene Abenteuer-Vorgehensweise wählen kannst, sagt Lewis. Wir wollen die Quizze intelligenter machen, also sie vielleicht abändern, sagt er. Also wenn du eines beantwortest, bringt es dich zu einem anderen Teil des Quiz. Während du das Quiz machst, wird es wandlungsfähig.

Egal was letztendlich gebaut wird, dem neuen Format-Team wird aufgetragen, Produkte zu kreieren, welche dazu bestimmt sind, im ganzen BuzzFeed genutzt zu werden. Häufig werden neue Tools auf BuzzFeed schnell verstanden – wie „Slider“ – weil die Mitarbeiter solche Geschichten an die Spitze von BuzzFeeds Charts steigen sehen und den Erfolg wiederholen. BuzzFeed nennt das „Schwärmen“ und deswegen werden so viele Beiträge um große virale Geschichten veröffentlicht.

Wir sind an der Schaffung neue Formate interessiert, welche die Menschen wirklich, wirklich nutzen und tatsächlich ein Template werden, welche eine Welle von Kreativität zwischen den umfangreichen BuzzFeed-Teams freisetzt, erklärt Lewis. Also kannst du neue Wege schaffen, ein Quiz zu machen und plötzlich hast du um die 200 Redakteure in New York und L.A., welche sagen ‚Das ist großartig‘, es nutzen werden und Tonnen neuer Ideen haben.


Zuerst erschienen auf niemanlab.org . Übersetzung von Alexandra von Heyl.


 

Weiterlesen »

Ein Experiment: The New York Times auf Spanisch

Se Habla Espanol (Bild by Jairo Zelaya [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Auf der Suche nach internationalem Wachstum setzt die Zeitung „The New York Times“ verstärkt auf Übersetzungen, vor allem ins Spanische. Egal, in welcher Sprache man es liest, A.O. Scott hatte eindeutig ein paar Probleme mit Fifty Shades of Grey („Mr. Dornan wirkt so ausdruckslos wie ein Modell, das bedeutet, wie [...]
Weiterlesen »

Werbung im Internet

Die Online-Werber führen einen Krieg gegen die Internet-Nutzer, die sie als reines Klickvieh sehen. Woher kommt der Hass auf die Onlinewerbung, fragt sich Unternehmensberater Nicolas Clasen im brandeins-Streitgespräch mit Stephan Noller, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Targeting-Spezialisten Nugg.ad. Die meisten Banner seien hässlich und nervig. Das habe nichts mit der Anmutung einer Print-Anzeige zu tun und auch nicht mit dem Humor eines Werbespots. „Diese Banner sind einfach nur belästigend, weil nicht verstanden wurde, wie Werbung wirkt. Das liegt auch daran, dass die besten Werbeleute immer noch für Print und TV arbeiten.“

Nun gibt es sicherlich auch bei klassischen Werbekampagnen unglaublich viel Schrott. Aber die kleine Spitze gegen die SEO-Targeting-Lead-Mailingattacken-Stalking-Fraktion reichte schon aus, um dem Online-Werber Noller so einiges zu entlocken, was er in Kundengesprächen wohl nicht vom Stapel lässt.

Werbung müsse eigentlich gar keinen Spaß machen: „Die viel größere Aufgabe von Werbung ist, Bedürfnisse zu wecken. Die Leute zu überzeugen und, ja, auch zu nerven„, so das freimütige Bekenntnis des Agenturchefs. Kein Werbetreibender mache sich Illusionen darüber, ob sich ein Nutzer darüber freut, wenn das, was er eigentlich sehen will, unterbrochen wird – und sei die Werbung noch so toll gemacht. Und jetzt kommt der Hammer-Satz, der wohl noch lange die Gemüter erhitzen wird: „In einer Marktwirtschaft ist Werbung nun einmal kein Freund des Konsumenten. Die nüchterne Funktion von Werbung ist es, zu verkaufen. Es gibt in unserer Branche eine Reihe kluger Köpfe, die sagen: ,Wir brauchen Formate, die noch stärker unterbrechen. Nur dann wird es zum Beispiel gelingen, hochwertige redaktionelle Inhalte im Netz über Werbung zu refinanzieren.‘“

Nudelweisheiten mit Nudelzahlen

In einer Marktwirtschaft ist also die Berieselungswerbung der Feind des Kunden, um irgendetwas anderes damit finanzieren zu können? Der Internetnutzer als ziemlich dümmliches Klickvieh muss einfach verstehen, dass es überhaupt nicht um seine Interessen oder Belange geht. Die klugen Köpfe der Online-Werbung halten uns anscheinend für geistig umnachtete Netzsurfer, die froh sein müssen, überhaupt Angebote im Internet nutzen zu können. Lustig wird es, wenn solche Nervensägen dann auch noch Siegeshymnen über ihre gelungenen Feindattacken anstimmen. Da hat die Agentur von Noller doch die Markteinführung einer Nudelmarke in Dänemark begleitet. Zum Einsatz kamen „gut gemachte“ Banner auf „qualitativ hochwertigen“ Websites. Und das Ergebnis waren Schlangen vor den Supermärkten!!!!!!?

Die Marktforschung habe dann gezeigt, dass Markenbekanntheit, Erinnerungseffekte und Sympathiewerte stark nach oben gegangen seien. Was früher Medizinmänner, Hohepriester und Hofnarren erledigten, scheint heute das Metier von digitalen Nudelverkäufern zu sein. Nudel-Supermarktschlangen sind mir bei meinen samstäglichen Einkäufen bislang nicht untergekommen. Vielleicht besuche ich die falschen Läden. Zudem gibt es in Bonn-Duisdorf keine dänischen Supermärkte. Faszinierend sind immer wieder die zirkusreifen Aufführungen mit „empirischen“ Erhebungen, die sich nur schwer überprüfen lassen.

Auch die Konkurrenz hat gute Nudelwerte

Man könnte die einschlägig bekannten Marktforschungsinstrumente auch als Malen nach Zahlen bezeichnen: In der Werbewirtschaft produzieren Auftraggeber und Auftragnehmer hübsche Datenberge, um die eigene Existenzberechtigung abzusichern. Befragungen von Testteilnehmern, Reichweiten, Werbeträger-Analysen, Monitoring, Targeting und sonstige Zahlenspielchen bringen rein zufällig genau das, was beide Seiten glücklich macht und fette Budgets absichert. Häufig haben die Konkurrenzunternehmen sogar die gleichen Nudelwerte über die Durchschlagskraft von Werbung. Was sich Online und Offline abspielt, ist arrogantes und anmaßendes Vertriebsdenken – ohne Rücksicht auf Verluste. Und die Verluste treten ja schon ein, wenn man sieht, mit welchen Gegenmaßnahmen Internetnutzer reagieren, um den Nervpegel der Online-Werber zu reduzieren.

Wirkung ohne Ruhmsucht

Wir sollten uns generell im Netz-Diskurs von der Sucht nach Aufmerksamkeit verabschieden, um aus dem Erbsenzählermodus rauszukommen. Wie wäre es mit der Kategorie „Wirksamkeit“, die der Philosoph François Jullien in einem Merve-Band so schön ausgebreitet hat? Da könnten Noller und die liebwertesten Gichtlinge seiner Branche dann ein wenig bei Laozi in die Schule gehen und über folgende Sätze sinnieren: „Wer sich erhöht, ist nicht zu sehen. Wer sich selber rühmt, hat kein Verdienst. Wer sich selber verherrlicht, hat keine Dauer.“ Oder anders ausgedrückt: Da die Größe selbstgeschaffen ist, bleibt sie klein. Der Weise ist in der Lage, seine Größe entstehen zu lassen.

Man sollte sich auf die reine Wirkung beschränken – ohne anmaßend zu sein, ohne Ruhmsucht und ohne zu prahlen. „Die Wirkung soll ausschließlich als Resultat der Situation erscheinen und sich in ihrem Zusammenhang abspielen …„, schreibt Jullien. Die Wirkung sollte sich als Resultat ergeben, sie gehört zur Ordnung der Konsequenz und nicht der Planung. Es wäre ja schon ein Schritt nach vorne, den Empfehlungen von Clasen zu folgen: „Ich hätte gerne Werbung, die mich möglichst interessiert, in einer Dosis, die nicht nervt, in einem Format, das ich notfalls ignorieren kann, wenn ich das möchte. Also ein Video, das ich wegklicken kann, und eine Anzeige, die mich nicht beim Lesen eines Artikels stört.

Eigentlich nichts Besonderes. Für die Schreihälse der Online-Werbung wohl eine Zumutung.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf The European.

 

Weiterlesen »

Mit Social Media aus dem (Anzeigen-)Blätterdickicht

paper boy (adapted) (Image by olle svensson [CC BY 2.0] via Flickr)
Totgesagte leben bekanntlich länger. Wie Social Media-Kanäle den kränkelnden Print-Markt wiederbeleben können. Die Printmedien haben die letzten Jahre stark an Einfluss und Vitalität verloren. Die riesige Konkurrenz aus dem Netz und eine veränderte Einstellung der Leserschaft zur Informationsbeschaffung ließen viele bekannte Titel aus den Zeitungsregalen verschwinden. Während die großen Verlage [...]
Weiterlesen »

YouTube: 14 Tipps, die zum optimalen Video verhelfen

Wer auf Viralität seiner Videoinhalte setzt, sollte einige grundlegende Regeln beherzigen, um möglichst große Reichweite auf YouTube zu ermöglichen. In Deutschland gibt es mit Y-Titty, LeFloid oder Doktor Allwissend schon richtige YouTube-Stars mit hunderttausenden oder sogar Millionen Abonnenten, in Österreich blühen mit Michael Buchinger oder Kim Lianne bereits die ersten Sternchen am YouTube-Himmel auf. In den USA ist die ganze Sache natürlich schon ein Stück weiter: Am DigiFest NYC vergangenes Wochenende performten populäre YouTube-, Instagram- und Vine-Nutzer vor mehr als 12.000 Fans. Die Sache geht bereits so weit, dass Nutzer wie Robby Alaya (2,6 Mio. Follower bei Vine) oder Nash Grier (4,3 Mio. Follower bei Instagram) Werbeverträge mit Firmen wie Niche schließen, die sie vermarkten. Wie aber bringt man es zum Social-Media-Video-Star? Bei einem YouTube-Partnerevent, der vor einiger Zeit in Wien stattfand, konnte man sich Tipps und Tricks von den Profis holen.

1. Richtig Titeln

Einmal abgesehen vom Video selbst, das man bei YouTube veröffentlicht, sollte man die Metadaten rund um den Clip optimieren. Beim Titel des Videos, in dem alle wichtigen Begriffe zum Video stecken sollten sind die ersten drei Wörter laut YouTube-Mitarbeitern am wichtigsten – erst danach sollte man die Nummer der Episode, etwaiges Branding oder andere Kleinigkeiten dazuschreiben. Nicht vergessen sollte man auch die zweizeilige Beschreibung des Videos, die wichtige Infos und auch Links beinhalten kann.

2. Knackiges Vorschaubild

Das so genannte Thumbnail (640 Pixel x 360 Pixel, Seitenverhältnis 16:9) ist jenes Vorschaubild, das Nutzer als erstes sehen, wenn sie auf das Video bei YouTube oder die Google-Suche stoßen – dementsprechend attraktiv sollte es sein, damit der User es auch anklickt und so das Video startet. Das Vorschaubild sollte das Thema (Person, Ort, Ding, etc.) des Clips klarmachen und kann auch mit Beschriftung gewählt werden, die dann aber auch gut lesbar sein sollte.

3. Channel Design optimieren

Ähnlich wie ein Facebook-Profil können YouTube-Videomacher ihren Channel designen. Das fängt beim großen Headerbild oben an, das dem Erstbesucher schnell klarmachen sollte, was es hier zu sehen gibt. Zumeist werden hier das Logo, die handelnden Personen und die Tageszeiten abgebildet, an denen es neue Videos zu sehen gibt. Außerdem gibt es rechts die Möglichkeit, auf die eigene Webseite, Facebook-Page, Twitter-Account, Instagram-Profil etc. zu verlinken, was man tun sollte. Den populäre YouTube-Kanäle sind oft an erster Position in der Google-Suche und werden damit wichtiger als die eigene Homepage.

4. Channel Trailer anlegen

YouTube-Channels bieten die Möglichkeit, einen Trailer prominent anzuzeigen. Dabei handelt es sich um eine Art Willkommens-Video, in dem viele YouTube-Stars und -Sternchen noch einmal erklären, was der Abonnent so zu sehen bekommt. In dem Trailer wird oft auch ein so genannter “Call to Action” ausgesprochen – also ein freundlicher Hinweis, dass der Seher den Kanal doch bitte abonnieren.

5. Annotationen im Clip einblenden

YouTube bietet die Möglichkeit, im Videofenster Links an bestimmten Stellen des Clips einzublenden. Das ist auch eine Möglichkeit, neue Abonnenten zu bekommen, da man ja auch den Link zum Abonnieren zeigen kann. Das ist insofern wichtig, da viele User direkt über die YouTube-Suche auf ein Video kommen und nicht über den Channel. Außerdem kann man so genannte “End Cards” am Ende eines Videos zeigen, die zu weiteren Clips, der eigene Webseite usw. verlinken.

6. Tent-Poling

Hierbei handelt es sich um eine Programmstrategie (Name kommt vom englischen Begriff für Zeltstange), die natürlich nicht bei YouTube erfunden wurde, aber auch dort funktioniert: Videos, die zu bestimmten Anlässen, von den Oscars über den Valentinstag bis hin zu Halloween, passen. YouTuber hängen sich mit ihren Inhalten gerne an große mediale Ereignisse dran und geben ihren eigenen Senf dazu – das können Persiflagen, Kritiken oder eine Filmchen sein. Der Vorteil: Beim Titeln des Videos kann man Event (z.B. “Life Ball”) hineinschreiben und hat dann die Chance, in der Suche gefunden zu werden.

7. Regelmäßiger Zeitplan

„Freitag ist Y-Titty-Tag“ – das wissen die fast drei Milionen Fans der Kölner Comedians ganz genau und werden dementsprechend regelmäßig im Channel vorbeischauen. Neue YouTuber sollten ebenfalls regelmäßig neue Videos veröffentlichen – so können sich die ersten Fans an einen Zeitplan gewöhnen, und der Macher selbst seinen Worklfow optimieren.

8. Playlists clever nutzen

Im neuen Channel-Design werden Playlists, also Sammlungen von Clips, prominenter gezeigt. Hier muss man nicht notwendigerweise Fremd-Content zeigen, sondern kann eigene Videos thematisch sortieren und in eigene Playlists packen. Voraussetzung dafür ist, dass man bereits ein etwas größeres Archiv an bestehenden Inhalten hat. Das Spannende hier: Die Abonnenten einer Playlist bekommen eine Benachrichtigung, wenn ein neues Video hinzugefügt wurde.

9. Das Um auf Auf: Die Watch Time

Der Algorithmus, der die Reihenfolge der Suchergebnisse bei YouTube (nach Google die zweit größte Suchmaschine im Internet) bestimmt, gewichtet die so genannte Watch Time („Aufrufe x Engagement = Watch Time“) des Videos am stärksten – schließlich gibt sie darüber Auskunft, wie viel Minuten des Gesamtvideos die User sich ansehen, was wiederum ein Hinweis darauf ist, wie gut der Content ist. Optimieren kann man das natürlich nur über spannende Inhalte für die eigene Zielgruppe. Dem öfters genannten Trick, nur 3- bis 5-Minuten-Clips zu machen, sollte man nicht folgen – YouTube-Channels wie Vice News beweisen, dass auch Videoreportagen mit 20 oder mehr Minuten Länge funktionieren können.

10. Kollaborationen mit größeren Channels

„Standing on the shoulders of giants“ – dieses Prinzip funktioniert natürlich auch auf YouTube. Größere Channels stellen in Coop-Clips öfters neue kleine vor, damit diese mehr Abonnenten bekommen. Diese Cross-Promotion funktioniert in dem immer professionelleren Business aber oft nur mehr, wenn beide YouTuber dem gleichen Netzwerk (z.B. Mediakraft) angehören, von dem sie vermarktet werden.

11. Abonnenten wichtiger als Nicht-Abonnenten

Worauf YouTuber immer achten sollten: Die eigenen Abonnenten sind die wichtigsten User, weil diese erfahrungsgemäß die meiste Watch Time verursachen. Deswegen sollte man den Kontakt zu ihnen (v.a. in den Kommentaren, aber auch auf der Facebook-Seite, Twitter etc.) pflegen. Manche YouTuber nehmen dafür sogar einiges Geld in die Hand und laden die treuesten Fans zu Partys ein oder organisieren eigene Events für sie.

12. Kommentare einbinden

Die YouTube-Stars von Y-Titty machen es gekonnt vor: Sie lassen ihre Fans so oft wie möglich zu Wort kommen und behandeln Fragen, Wünsche und Beschwerden in der eigens dafür vorgesehenen „Kommentare-Kommentier-Show„. Diese und ähnliche Formate können YouTuber zur Interaktion mit den Abonnenten und Seher adaptieren.

13. Analytics einsetzen

Wie auch eine Facebook-Seite bietet ein YouTube-Channel einen eigenen Analytics-Bereich (YTA), in dem man etwa Zahlen zu Abonnenten, demografische und geografische Daten über die Zugriffe auf die eigenen Videos findet. Auch die Wege und Suchbegriffe, über die die User auf die Clips stoßen, können in den YTA eingesehen werden, genauso wie die Webseiten, die YouTube-Videos einbetten. Auf Basis all dieser Daten kann man sein eigenes Angebot optimieren – etwa hinsichtlich Themen sowie Alter oder Geschlecht der Nutzer. Außerdem sollte man analysieren, wann die Seher abspringen, wie Videos in Vergleich zu anderen YouTube-Videos mit gleicher Länge performen und an welche Stellen die Nutzer spulen, um etwas Bestimmtes zu sehen.

14. Weitere Quellen anzapfen

Wer auf der Suche nach weiteren Tipps und Tricks für optimierte YouTube-Videos ist, der kann sich zum einem im YouTube Creator Playbook und zum anderen im YouTube Creator Hub informieren. Und was immer geht: Schau dir erfolgreiche YouTube-Kanäle an (Bestenlisten gibt es etwa hier) und kuck´ dir ab, wie es die anderen machen.

 

Weiterlesen »

Chartbeat: Shares sagen nichts über Leser aus

Like (adapted) (Image by angermann [CC BY SA 2.0], via flickr)
In den letzten Wochen und Monaten gab es rege Debatten über Seiten wie Upworthy oder Buzzfeed, die die sozialen Netzwerke stürmen. Dies hat Facebook sogar dazu veranlasst, die Newsfeed-Algorithmen entsprechend anzupassen und qualitativ hochwertige Artikel zu bevorzugen. Alles völlig unnötig, wie das Unternehmen Chartbeat nun nahelegt. Es wurde keine direkte [...]
Weiterlesen »