All posts under Netzkultur

Altermedia-Razzia: Ein wichtiges Signal gegen Hass im Netz

Racismo no (adapted) (Image by Daniel Lobo [CC BY 2.0] via flickr)
Die Razzia gegen das rechtsextreme Online-Portal Altermedia ist ein wichtiges Signal, denn das Internet ist ein Spiegel der Gesellschaft. Gegen das rechtsextreme Internet-Portal Altermedia fand eine bundesweite Polizei-Aktion statt. Zwei Admins des Portals wurden festgenommen, mehrere Wohnungen durchsucht und die umstrittene Plattform verboten. Der Verdacht lautet auf Volksverhetzung. Das entschiedene [...]
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Barrierefreiheit im Netz

Image accessibility by Open Clipart-Vectors
Barrierefreiheit beschäftigt Menschen ohne Behinderung nicht. Das sollte sich aber ändern, meint Jan Hellbusch, der selbst betroffen ist. Jan Hellbusch ist Accessibility-Consultant und berät Organisationen darin, ihre Webauftritte barrierefrei umzusetzen. Daneben hat er noch weitere Dienstleistungen im Programm, etwa Schulungen für Entwickler oder Online-Redakteure. Da er selbst erblindet ist spricht [...]
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Zurückgeblättert: Hass im Internet gibt es nicht erst seit Pegida

Gegensätze (adapted) (Image by David Schiersner [CC BY 2.0] via Flickr
Das Säen von Hass im Internet ist keine Erfindung der besorgten Bürger der Gegenwart. Vom Widerstand gegen Hass im Netz berichtete die Zeit bereits 1998 in Ausgabe 52. “Wisset, die euch Haß predigen, erlösen euch nicht.” Das Zitat der österreichischen Schriftstellerin Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach stammt aus dem Jahr 1911 [...]
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Hass-Postings: Wie Medien die Trolle bändigen wollen

Writing with finger (adapted) (Image by Long Zheng [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
m die Qualität von Online-Postings zu verbessern, werden verschiedene Strategien verfolgt – eine Patentlösung gibt es aber nicht. Wie sollen und dürfen wir künftig im Internet unterwegs sein: Mit dem Namen, den uns unsere Eltern gaben und der im Reisepass steht? Oder mit dem, den wir uns selbst gegeben haben? Um [...]
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#FromWhereIStand – Ein schöner Online-Trend auf Instagram

instagram (adapted) (Image by Jens karlsson [CC BY 2.0] via Flickr)
Immer wieder überraschen uns neue Online-Trends und Internetphänome, wie zum Beispiel #FromWhereIStand auf Instagram. Für soziale Netzwerke, wie YouTube oder Facebook, sind die verschiedensten Online-Trends typisch für den Alltag geworden. Neben den berühmten “Selfies”, oder dem mittlerweile weniger beliebten “Duckface”, zieht auch Instagram mit. #FromWhereIStand, übersetzt “Aus meiner Sicht” oder [...]
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Schnappschuss-Journalismus: Essays bei Instagram

London Eye (Image by pixolga [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Eignet sich die Foto- und Videoplattform nur für visuelle Petitessen oder Häppchen-Journalismus? Nein, Jeff Sharlet nutzt Instagram für Sozialreportagen. Jeff Sharlet ist eigentlich ein Mann des Wortes: Im Stil des literarischen Journalismus schreibt er Bücher sowie Reportagen in Magazinen und unterrichtet “creative nonfiction” am Dartmouth College. Doch er hat Instagram [...]
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Was ist Geofencing und warum ist es wichtig?

OpenStreetMap GPS trace density in and near Europe (adapted) (Image by Eric Fischer [CC BY 2.0] via Flickr)
Das Internet der Dinge ist längst eine uns umgebende Realität. Doch damit die kommenden Milliarden Geräte wissen, wo sie hingehören, ist Geofencing nötig. Das Internet der Dinge ist die wohl größte technische Entwicklung seit dem Internet selbst und deshalb auch eine gewaltige technische Herausforderung. Mehrere Milliarden Geräte umgeben uns bereits [...]
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5 Lesetipps für den 29. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung, Startups, Netzpolitik, Datenschutz und Netzkultur. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZKULTUR Kleinerdrei: Es kann ein wenig lauter werden: Über das Diskutieren im Netz: Intoleranz im Netz ist bei vielen ein präsentes Thema, wenn es um die Kommunikation im Internet geht. Hasserfüllte Kommentare, Beleidigungen und harte Diskussionen gehören leider nicht mehr der Seltenheit an. Aber gehört es auch manchmal dazu, dass der Ton in einer Diskussion etwas umschlägt? Ist es überhaupt möglich, in jedem Gespräch freundlich und fokussiert zu bleiben?

  • ÜBERWACHUNG Frankfurter Allgemeine: TV-Kritik: Supernerds: Was passiert mit uns bei der Digitalisierung?: In einer TV Kritik des Feuilleton der Frankfurter Allgemeine wird der „Supernerd-Überwachungsabend“ des WRDs genauer unter die Lupe genommen. In dieser Sendung ging es um ein Multimediales Experiment, bei dem den Zuschauern vermittelt werden sollte, wie präsent die Überwachung und das Sammeln von Daten in der Zeit der Digitalisierung geworden sind. Hierfür sollten die Zuschauer vor Ort digital „ausgezogen“ werden.

  • STARTUP Gründerszene: Fruit Salad Tonight: Wie zwei Weltenbummler dazu kamen, eine Sexspiel-App zu entwickeln: Bei einer App mit dem Namen „Fruit Salad Tonight“ würde man wohl kaum an eine App für Erwachsene denken. Doch bei der App, welche die beiden Backpacker Ting Wong und Dominic Bräunlein zusammen entwickelten, handelt es sich um eine App, welchen Paaren Sex-Spiele näherbringen soll. So wollen sie verhindern, dass Sex in einer Beziehung zu etwas alltäglichem wird und spannend und aufregend bleibt.

  • NETZPOLITIK Politik Digital: VDS: Späte Kritik von Datenschützerin Voßhoff: Am Dienstag, dem 26.05.2015, hielt Andrea Voßhoff, die Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, einen Gastvortrag an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort forderte sie die Aufwertung ihrer Behörde. Um ihre Aufgaben effektiv zu erfüllen benötige sie mehr Geld, mehr Personal und mehr Kompetenzen. Auf den aktuellen Entwurf zur Vorratsdatenspeicherung ging sie nicht ein. Auf Nachfrage verwies sie auf eine später veröffentlichte Stellungnahme.

  • DATENSCHUTZ Datenschutzbeauftragter: E-Health-Gesetz: Digitales Gesundheitswesen in der Kritik: Am 27.05.2015 hat das deutsche Bundeskabinett das E-Health-Gesetz beschlossen. Dieses Gesetz soll dafür sorgen, dass eine umfassende digitale Infrastruktur im Gesundheitswesen geschaffen wird. Maßnahmen hierfür sind unter Anderem ein eigenes Datennetz für Patientendaten sowie die Einführung einer elektronischen Krankenakte. Bisher können Patienten laut dem Entwurf nicht entscheiden, ob ihre Daten gespeichert werden sollen. Dieser Umstand sorgt für starke Kritik.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Wie nutzen Gehörlose das Internet?

Masificación de Internet (adapted) (Image by Ministerio TIC Colombia [CC BY 2.0] via Flickr)
Für gehörlose Menschen stellt der Alltag und damit auch die Nutzung vom Internet oft weit größere Probleme da, als lediglich das Verstehen von Podcasts, Videos oder Filmen. Viele Gehörlose haben ein grundlegend anderes Verständnis von der Welt. Es ist schwer, ohne Sprachkonzept visuelle Symbole und Schrift zu erfassen – je nach [...]
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Game-Kunst: „Das Pixel entfesselt Gefühle“

Ausstellung "Supersample: Pixels at an Exhibition" in Berlin
„Retro hat eine besondere Faszination“: Die Berliner Ausstellung „Supersample: Pixels at an Exhibition“ zeigt Werke, die inspiriert sind von Spiele-Klassikern wie Pac Man, Donkey Kong, Galaga oder Legend of Zelda. // von Angela Gruber Es ist eine Hommage an die Klötzchengrafik: Die Berliner Ausstellung feierte jüngst zur Gamesweek in Berlin [...]
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5 Lesetipps für den 4. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um den erneuten Bahnstreik, Gossip-Dienste, Kunst im Internet, Artikel auf Facebook und intelligente Mülleimer. Ergänzungen erwünscht.

  • BAHNSTREIK Die Welt: GDL: Lokführer starten ab Montag bisher längsten Streik: Die Lokführer der GDL befinden sich ab heute in dem bereits achten Streik, welchen sie seit dem Beginn der Tarifverhandlungen mit der deutschen Bahn begonnen haben. Diesmal sollen die Lokführer „richtig lange“ streiken. Nach einem Spitzengespräch am vergangenen Mittwoch hatte die GDL das Tarifangebot der deutschen Bahn, welches eine Lohnerhöhung um 4,7 Prozent und eine einmalige Zahlung von 1000 Euro vorsah, zurückgewiesen.

  • GOSSIP Gründerszene: Diese Gossip-Dienste leben von und auf Instagram: In Amerika bilden sich zurzeit ein Trend, welchen man auch als die Modernisierung der Klatschpresse bezeichnen könnte. Gossip-Dienste wie The Shade Room, Baller Alert oder Entertainment for Breakfast durchforsten soziale Netzwerke wie Twitter oder Instagram nach brisanten Posts von Prominenten, um diese dann auf ihren eigenen Kanälen zu präsentieren. So sorgen die Seiten für viel Trafic.

  • KUNST Berliner Gazette: Werner Herzog auf Kickstarter: Von der Unordnung der Kunst im Zeitalter neoliberaler Logik: Kunst ist schon seit jeher ein Thema, über das man sich über Stunden hinweg streiten kann. Auch in der heutigen Zeit gibt es vieles, was von Nichtkünstlern als „unschicklich“ oder fast schon „pervers“ beschrieben wird. Die Kulturwissenschaftlerin Mercedes Bunz hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich Kunst in der modernen Zeit verbreiten kann und wie sie im Internet, zum Beispiel auf Kickstarter, wahrgenommen wird.

  • FACEBOOK t3n: Werbedollars gegen Content: Facebook will dir bald ganze Artikel zum Lesen anbieten: Während viele Medien Facebook dazu nutzen, Leser für ihre eigenen Seiten zu generieren, möchte Facebook nun, das Artikel komplett auf der Seite hochgeladen werden. Hiermit soll Nutzern die lange Wartezeit beim Laden von Artikeln erspart bleiben. Firmen, welche diese Möglichkeit nutzen, sollen ihre eigenen Werbeeinnahmen komplett behalten dürfen. Jedoch möchte das soziale Netzwerk 30 Prozent der Einnahmen, welche mit der Werbung verdient wird, die von Facebook vermittelt wird.

  • TECHNIK Golem: Genican: Wenn der Mülleimer weiß, was fehlt: Bei GeniCan handelt es sich um ein Projekt, welches Nutzern dabei helfen soll, ihre Lebensmittel oder andere Produkte, welche für Müll sorgen, besser zu verwalten. Das Gerät wird an dem Mülleimer befestigt und besitzt einen eingebauten Barcode-Scanner. Mit diesem werden weggeworfene Produkte zu einer Einkaufsliste hinzufügt. GeniCan verfügt außerdem über eine Sprachsteuerung und der Akku soll sieben Tage lang halten.

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Rhinobird.tv: Kann Open Source beim Livestreaming konkurrieren?

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Noch ist sie ausgeblieben, die Livestream-Revolution, die sich im Zuge der Einführung der iOS-Apps Meerkat und Periscope am Horizont der Medienevolution abzeichnet. Nun ist bereits das nächste Angebot am Start, das sich jedoch bewusst von anderen Akteuren abhebt: Rhinobird.tv ist browser-basiert und versteht sich nicht als proprietäre Plattform sondern als [...]
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5 Lesetipps für den 29. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Apple und Samsung, Drivy in Deutschland, die re:publica 2015, das Erdbeben in Nepal und Twitters Quartalszahlen. Ergänzungen erwünscht.

  • SMARTPHONES DIE WELT: Handy-Konkurrenten: Samsung stößt Apple vom Smartphone-Thron: Nachdem Ende 2014 noch Apple am meisten Smartphones verkaufte, hat nun Samsung den amerikanischen Konzern vom Thron gestoßen. Laut den Angaben der Marktforscher Strategy Analytics hat der südkoreanische Konzern mit ca. 83,2 Millionen verkauften Smartphones einen Marktanteil von 24 Prozent erreicht. Apple schafft es dagegen derzeit nur auf 18 Prozent. Begründet wird der Erfolg von Samsung mit dem Galaxy S6, welches vor Kurzem erschienen ist.

  • STARTUP Gründerszene: Drivy weitet sein Angebot auf ganz Deutschland aus: Nachdem das Pariser Startup Drivey im November 2014 in mehreren deutschen Großstädten wie etwa Hamburg oder Berlin getestet wurde, wird der Service nun bald in ganz Deutschland angeboten. Bei dem Dienst kann jeder Autobesitzer seinen Privatwagen an andere Nutzer vermieten. Die positive Resonanz in Deutschland überrascht die Firma nicht, schon nach der Gründung in Frankreich sei eine ähnliche Entwicklung zu beobachten gewesen.

  • RE:PUBLICA Netzkolumnistin: Top 5 Sessions: Meine Tipps für die re:publica 2015: Die re:publica steht mal wieder in den Startlöchern. Vom fünften bis zum siebten Mai kann man auf insgesamt 16 Bühnen Vorträge von ca. 500 Rednern begutachten. Doch bei so einer Menge kann man schnell den Überblick verlieren. Damit man nicht völlig unvorbereitet über die Messe stolpert, hat Angela Gruber in ihrem Blog fünf der Sessions vorgestellt, welche man auf keinen Fall verpassen sollte.

  • SOCIAL MEDIA Politik Digital: Erster Einsatz für Facebooks Safety Check: Das verheerende Erdbeben, welches Samstag über Nepal hereinbrach, hat die Gebirgsregion in ein Chaos gestürzt, von dem es sich noch nicht erholt hat. Die Lage sei immer noch sehr unübersichtlich. Facebook und Google wollen in der Krise Unterstützung leisten. Facebook nutzt hierbei den Safety Check, in dem man Freunde als sicher markieren kann, wenn man weiß, wo sie sich aufhalten. Google bietet mit dem Person Finder Informationen zu einzelnen Personen.

  • TWITER DIE WELT: Quartalszahlen-Panne: Twitter verliert mehr als ein Fünftel seines Wertes: Nachdem die US-Finanzanalysefirma Selerity Twitters Quartalszahlen früher als zum von Twitter geplanten Zeitpunkt veröffentlichte, fiel die Aktie des Konzerns rapide ab. Mehr als 21 Prozent soll die Aktie ins Minus gegangen sein. Grund hierfür sind die für Twitter durchaus bitteren Zahlen, welche veröffentlicht wurden. Der Social-Media-Konzern hat die erwarteten Einnahmen um ca. 23 Millionen Dollar Umsatz unterschritten.

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Läuten Screenshorts das Ende des Bloggings ein?

Twitter typographic wallpaper (adapted) (Image by Jennie [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Das 140 Zeichen Limit von Twitter ist so eine Sache. Viele lieben diese Begrenzung, da sie einen zwingt, sich kurz zu fassen und so zu Simplizität führt, andere verfluchen sie, da sie das Mitteilen tiefergehender Meinungen und Gedanken verhindert. Aus dieser Not ist nun ein neuer Trend, screenshorting, entstanden, bei [...]
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Reddit-Button: Ein Knopf gegen die Langeweile

Hand Button (adapted) (Image by whitesession [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Mit einen Knopf hat Reddit ein spannendes Experiment gestartet, dass viel über uns als Teil der global vernetzten Community aussagt. Alles hat angefangen mit einem Aprilscherz. Am 1. April ging ein Post auf Reddit online, der ein neues Feature der Seite vorstellte: einen simplen Knopf, verbunden mit einem 60-Sekunden-Countdown. Mittlerweile [...]
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5 Lesetipps für den 9. April

In unseren Lesetipps geht es um E-Books, Facebook, den swap:NETZKULTUR, Netzpolitik und Startups. Ergänzungen erwünscht.

  • E-BOOKS Die Self-Publisher-Bibel: Eine Zukunft für Skoobe? E-Book-Flatrate Oyster eröffnet eigenen Online-Shop: Anbieter von E-Book-Flatrates wie Skoobe haben es mit ihrem Angebot oftmals nicht leicht, gegen den großen Konkurrenten Amazon zu bestehen. Bücher auf Kindle Unlimited genießen einen großen Vorteil durch ihre bessere Sichtbarkeit. Der US-Anbieter Oyster hat nun ihren eigenen Shop für E-Books eröffnet, der auch ohne ein Abonnement der Flatrate verwendet werden kann. Damit will der Konzern den Absprung von Kunden, welche mit dem bisherigen Angebot unzufrieden sind, zu verhindern.

  • FACEBOOK heise online: Datenschutz-Streit: Facebook hält Wiener Gericht nicht für zuständig: Vor ein paar Tagen galt es noch als unklar, welches Gericht sich für die Schadensersatzklage, welche der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems gegen Facebook gestellt hat, zuständig ist. Die Richterin möchte ihre Entscheidung über die Zuständigkeit des Gerichts in den nächsten Wochen bekannt geben. Schrems ist zuversichtlich, er sieht die „Verzögerungstaktik“ des US-Konzerns als gescheitert an.

  • NETZKULTUR Politik Digital: Netzkultur in Mitteldeutschland: 2. offenes Bürgerforum: In einem Interview mit Politik-Digital berichtet Thomas Erling, ein Mitglied der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, über den swap:NETZKULTUR. Hierbei handelt es sich um ein Bürgerforum in Halle, welches sich mit dem Thema Netzkultur und mit digitalen Bürgerrechten auseinander setzt. Hierbei sollen vor allem Bürger angesprochen werden, die sich weniger mit netzrelevanten Themen auskennen.

  • NETZPOLITIK Politik-Digital: Netzpolitik im Hamburger Koalitionsvertrag: Zwei Monate nach der Wahl in Hamburg haben sich die SPD und die Günen auf einen Koalitionsvertrag geeignet. Dieser trägt den Namen „Zusammen schaffen wir das moderne Hamburg“. Politik-Digital hat den Vertrag nun aus netzpolitischer Sicht unter die Lupe genommen. Dabei herausgekommen sind spannende Einsichten zu Themen wie einer digitalen Stadt, dem Urheberrecht oder der Bildung im digitalen Zeitalter.

  • STARTUPS t3n: Weniger Gründungen, weniger neue Konzepte: Willkommen in der Post-Startup-Ära [Kolumne]: In seiner Kolumne berichtet Martin Weigert über seine Ansichten zum Thema Startups. Seine Aufmerksamkeit liegt hierbei besonders auf der anhaltenden Innovationslosigkeit, der schwindenden Präsenz und der Marktführerschaft der Big Player wie Facebook, Google, Amazon oder Twitter. Laut Weigert sei die Post-Startup-Ära angebrochen.

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5 Lesetipps für den 5. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die deutsche Netzkultur, den Medienwandel, CSC Deutschland, Commons und Obamas Interview mit BuzzFeed. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZKULTUR Spiegel Online: Deutschland, eine Belehrungsrepublik: Was treibt die Deutschen eigentlich an, wenn sie im Internet unterwegs sind? Spiegel-Online-Blogger Sascha Lobo hat den Grund gefunden: die Belehrung. Der oder die Deutsche hätte unglaublich gerne Recht und lasse auch andere gerne an seiner geistigen Überlegenheit teilhaben. Dieses Bedürfnis erstrecke sich auf alle gesellschaftlichen Gruppen und das gesamte politische Spektrum. In den Debatten, die sich zwischen den Meinungsfronten abspielen, pralle Hysterie auf Gegenhysterie – damit sei niemanden geholfen. Ein bissiger Kommentar zur Diskussionskultur im deutschsprachigen Internet.

  • MEDIENWANDEL taz.de: „Alle Ziele erreicht“: Vor allem Kritikern des umstrittenen Axel-Springer-Verlags dürfte die jüngst veröffentlichte Konzern-Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahrs nicht gefallen. Der Umsatz, den das Unternehmen erwirtschaftet ist nicht nur über acht Prozent gestiegen, der Axel-Springer-Verlag beweist auch, dass er einer der Vorreiter bei der Digitalisierung traditioneller Medien ist – 70 Prozent seines Gewinns erwirtschaftet der Konzern mit digitalen Angeboten. Die Angestellten des Axel-Springer-Verlag scheinen von der positiven Entwicklung jedoch nicht zu profitieren.

  • CSC DEUTSCHLAND Süddeutsche.de: Umstrittener NSA-Dienstleister verliert Ausschreibung: CSC Deutschland hat bei den jüngsten Ausschreibungen IT-Dienstleistungen im Millionenwert verloren, da die Firma mehrere Bundesländer nicht länger beraten darf. Das Unternehmen hat in den letzten 20 Jahren öffentliche Aufträge im Wert von 300 Millionen Euro ausgeführt – seine Aufgaben lagen in besonders sensiblen Bereichen wie Waffenregister und Überwachung. Der Clou: Der CSC-Mutterkonzern ist der größte Dienstleister des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA.

  • BUZZFEED The Drum: Wooing a nation: Can British politicians ever embrace ‚BuzzFeedification‘ like Obama?: Nachdem der US-Präsident Barack Obama dem Medienportal BuzzFeed ein umfangreiches und sehr erfolgreiches Interview gegeben und damit bewiesen hat, dass er willig ist neue Wege zu gehen und dazu neue Medien mit ins Boot zu holen, wollen es ihm andere Politiker gleichtun. Vor allem in Großbritannien werfen viele Mitglieder des politischen Establishments einen Blick über den Großen Teich und wollen das Erfolgsrezept des Mannes ergründen, der Social Media unnachahmlich für sich nutzen kann.

  • COMMONS Berliner Gazette: Aufs Gemeinsame besinnen: Im EU-Parlament startet eine neue Arbeitsgruppe zu Commons: Innerhalb des EU-Parlaments formiert sich eine Arbeitsgruppe zu Commons. Commons sind Gemeingüter, die von jedem frei genutzt werden können und vor allem im Internet und Urheberrecht, aber auch in sozialen und ökonomischen Bereichen eine Rolle spielen. Arbeitsgruppen haben zwar keinen direkten Einfluss auf die Gesetzgebung, können aber zur Aggregation von Meinungen und Ressourcen dienen. Es stellt sich aber die Frage, wie effizient die Arbeitsgruppe aufgrund der Heterogenität seiner Mitglieder sein wird.

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Ich glaub‘ es hackt: scoopcamp Hackathon 2014

Everybody needs a hacker (adapted) (Image by Alexandre Dulauno [CC BY SA 2.0] via Flickr)
In nur 24 Stunden Echtzeit ein eigenes digitales Projekt auf die Beine stellen? Wer sich dieser spannenden Herausforderung stellen möchte, sollte sich schnell zum scoopcamp Hackathon anmelden. Am 3. und 4. September 2014 ist wieder soweit: Das scoopcamp und der vorangehende Hackathon öffnen ihre Tore. Bereits seit 2009 veranstalten Hamburg@work [...]
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Von Kartoffelsalat und Servern

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie. Diesmal geht es um Crowdfunding. // von Nico Lumma

 Nico LummaDerzeit sammelt Zack Danger Brown auf Kickstarter Geld ein, um Kartoffelsalat zu machen. Unterstützer können bereits ab 1$ bei dieser Kickstarter Kampagne dabei sein und als Belohnung für ihren Einsatz wird nicht nur ihr Name auf der Website genannt werden, sondern auch laut bei der Herstellung des Kartoffelsalats aufgesagt. Mittlerweile haben mehr als 4600 Leute ihre Unterstützung gezeigt und somit wurde bislang mehr als $57.000 für Kartoffelsalat eingesammelt. Wohlgemerkt nicht für Kartoffelsalat, der danach verpackt und verschickt wird, sondern der einfach nur angemacht wird. Eine Spaßaktion. Aber eine Spaßaktion, die deutlich macht, wie sehr im Mainstream eine Plattform wie Kickstarter mittlerweile angekommen ist und es ermöglicht, dass derartiger Blödsinn funktioniert. Das erinnert sehr an die Phase, als eBay nicht mehr neu war und plötzlich Spaß-Auktionen stattfanden. Weiterlesen »

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5 Lesetipps für den 2. Juni

In den Lesetipps geht es um Profis auf Airbnb, die aktuellen Generationen, Netzkultur im TV, die Digitalisierung unseres Denkens und Suchmaschinenzensur. Ergänzungen erwünscht.

  • AIRBNB Skift: The Professionalization of Airbnb Hosts: In den Rechtsstreitigkeiten von Airbnb in New York, Berlin und Amsterdam vertritt das Unternehmen meist die Position, dass die bestehenden Gesetze ein disruptives Peer-To-Peer-Geschäftsmodell nicht berücksichtigen, aber das eigentliche Problem sind nicht Menschen, die ab und zu ihre Zimmer oder Wohnung vermieten, sondern die Professionalisierung einiger Airbnb-Mitglieder, die ganze Hotels über die Plattform organisieren.
  • GENERATION X, Y, Z ARTE Future: Generation X, Y, Z und danach?: Digitale Revolution, Umweltprobleme, eine Ökonomie, die umgedacht werden muss: Die heutige Jugend tritt ihr Erwachsenenalter in einer Welt voller Herausforderung an. Aber auch voller Hoffnungen. Was zeichnet die Generationen X, Y und Z aus? Aus welchen Ressourcen können sie schöpfen, um die Welt von morgen zu gestalten? Die Arte-Sendung Square setzt sich mit den mit dem Internet aufgewachsenen Generationen auseinander.
  • NETZKULTUR iRights.info: Geheimwissen um Katzenbilder erreicht die Massenkultur: Auf iRights.info schreibt der Journalist Dirk von Gehlen, dass das Fernsehen und die Werbeindustrie die anarchische Netzkultur der Meme entdeckt haben. Oft bleibt davon nicht viel mehr übrig als das Schielen auf virale Reichweite. Andere aber greifen die Remix- und Memkultur gekonnt auf – und das Fernsehen wird wieder frech.
  • DIGITALISIERUNG The Catjects Project: Wie verändert die Digitalisierung unser Denken und unseren Umgang mit der Welt?: Der an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen lehrende Soziologe Dirk Baecker setzt sich in einem Debattenbeitrag mit der Frage auseinander, wie die Digitalisierung unser Denken und unseren Umgang mit der Welt verändert. Eine seiner Thesen dazu ist, dass wir Skandale brauchen, um die Oberfläche des Wandels zu durchdringen und den Verlust unserer Kontrolle über unsere Daten wieder gewahr zu werden.
  • RECHT AUF VERGESSEN Alvars Blog: Das Recht auf private Suchmaschinenzensur am Beispiel von Bettina Wulff: Auf seinem Blog setzt sich der Netzaktivist Alvar Freude mit dem EuGH-Urteil über das vermeintliche Recht auf Vergessen auseinander und zeigt am Beispiel von Bettina und Christian Wulff auf, was die Leute wohl nicht mehr von Google angezeigt haben möchten. Das wirkt wie ein Recht auf private Suchmaschinenzensur, die noch viele offene Fragen nach sich zieht.

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„Wenn es um Politik geht, wird Slacktivism zum Problem“

Interview mit Soheil Asefi über das Phänomen Slacktivism, Journalismus im Iran und die Rolle des Individuum im Internet. // von Jenny Genzmer Soheil Asefi hat zehn Jahre als freier Journalist und politischer Aktivist in seinem Heimatland Iran gearbeitet. 2008 wurde er festgenommen und wegen Verleumdung des Regimes eingesperrt. Mit Hilfe [...]
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Alle tun es, das Urheberrecht schweigt: Remix

Remix gehört zum digitalen Alltag, aber das Gesetz erlaubt es eigentlich nicht. Ein neues Buch versammelt die Stimmen der Remix-Revolution.

 

Seit einem Jahr sammelt die Initiative „Recht auf Remix“ Interviews von Künstler, Musikern, Filmemachern, Medienwissenschaftlern und Veranstaltungsorganisatoren. Ihr Ziel ist es, ein Recht auf Remix im Urheberrecht einzuführen: „Remix und Remixkultur müssen als zentrale Ausdrucksform einer digitalen Gesellschaft anerkannt werden„. Das Buch „Generation Remix“ versammelt alle bisher erschienenen Interviews und ergänzt sie mit Aufsätzen von Künstlern und Rechtsexperten, die verschiedene Facetten des Themas vorstellen.

Künstlerische Formen analog und digital

Remix, Samples, Collagen, Cutups, Mashups – das Phänomen hat viele Namen und besteht nicht erst, seit Computer in den 1990er Jahren in die Haushalte einzogen. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts experimentierten Künstler damit, vorgefundenes Material neu zusammenzustellen: Im Dadaismus und Surrealismus klebten sie Zeitungsausschnitte, Drucke, Tapeten, Stoffreste und was ihnen sonst noch in die Hände viel, zusammen und schufen draus etwas neues. Musiker experimentierten mit Tonband-Loops und vorhandenen Sounds, die sie neu arrangierten – das beschreibt zum Beispiel der Soziologe Georg Fischer in dem Buch. Auch in der Literatur entstanden Textcollagen, die Texte unterschiedlicher Herkunft – Zeitungstexte, Liedtexte, Werbung – neu zusammensetzten, um damit etwas von der Vielfalt der umgebenden (Medien-)Wirklichkeit darzustellen.
Mit digitalen Daten ist alles noch viel einfacher geworden, und Remixe und Mashups sind von einem Verfahren der Avantgardekunst zur Alltagshandlung geworden. Heute remixen nicht nur professionelle Künstler, mit Computer und Internet können auch Semiprofis und Laien ein weltweites Publikum erreichen. Auf Blogs und sozialen Netzwerken teilen Nutzer tausendfach animierte Bilder (sogenannte Gifs, nach dem Format, in dem sie gespeichert werden), auf denen Ausschnitte aus Filmen oder Fernsehserien zu sehen sind; auf Youtube veröffentlichen Hobbymusiker ihre Umarbeitungen bekannter Songs, um damit Aufmerksamkeit zu erregen; Medienfans veröffentlichen Zusammenschnitte der besten Szenen aus Harry Potter oder Twilight; Studierende untersuchen ihren Gegenstand mit Videoessays. Und das sind nur einige Bespiele.

Keine rechtliche Ausnahme für Remixe

So vielfältig die Remix, Mashup und Sampling-Szene auch ist, eines haben ihre Schöpfer gemeinsam: In Deutschland ist das, was sie tun, nicht erlaubt. Sie verletzen damit in den allermeisten Fällen das Urheberrecht, denn man darf fremde Werke nur benutzen – und das eigene Video oder Musikstück dann im Netz veröffentlichen –, wenn man die Erlaubnis des ursprünglichen Urhebers hat. Der darf ja oder nein sagen, aber auch Lizenzgebühren dafür verlangen.

Für viele Remixer – Laien und Profis – ist das nicht zu leisten, aus finanziellen und aus logistischen Gründen. Die Schülerin, die ein Musikvideo mit ihren Lieblingsszenen aus Harry Potter macht, kann weder bei der Filmproduktionsfirma noch beim Musikverlag nach den Rechten dafür fragen, noch wird sie sich diese leisten können. Genauso geht es der aufstrebenden Remix-Musikerin, die ihre Werke bei Soundcloud veröffentlichen möchte, damit das Publikum auf sie aufmerksam wird. Diese Tatsache verhindert massenhaft Kreativität – oder treibt Künstler und Nutzer zum Rechtsbruch.

Daher fordert die Initiative „Recht auf Remix“ eine Ausnahme im Urheberrecht in Deutschland und europaweit, die genau diese Praxis aus der Illegalität holen soll. Wie genau sie ausgestaltet werden könnte, bleibt der Debatte überlassen: Wann die ursprünglichen Urheber Vergütung erhalten, ob es eine Bagatellklausel für Nutzer generierte Inhalte gibt oder wie es mit den Persönlichkeitsrechten steht. Rechtsanwalt Till Kreutzer stellt ein solches Modell im Buch zur Diskussion.

 

Nachgefragt: Was ist ein Remix, Dr. Till Kreutzer?

Die Generation Remix meldet sich zu Wort

Solange ich am gesellschaftlichen Leben teilnehme, sind Massenmedien unausweichlicher Bestandteil der Wirklichkeit. Um künstlerischer Freiheit gerecht zu werden, muss die Wirklichkeit Fundament einer Auseinandersetzung sein“, sagt der Videokünstler Ulu Braun. Und tatsächlich: Wir leben in einer Wirklichkeit, die medial getränkt ist. Eine Auseinandersetzung damit entsteht nur auf der Basis der Transformation und Übernahme.

Tatsächlich leistet „Generation Remix“ etwas, was schon lange überfällig war. Es gibt den Protagonisten der Szene das Wort. Gerade in der elektronischen Musik hat sich Remix und Sampling als Standard herausgebildet. Erstaunlich daher, dass so wenig darüber geredet wird. „Don‘t ask, don‘t tell“ schreibt Leonhard Dobusch (einer der Herausgeber) in seinem Intro. Die Rechteproblematik sorgt dafür, dass kaum jemand reden will, um nicht am Ende abgemahnt zu werden.

Gerade deshalb ist „Generation Remix“ so wichtig: Das Buch zeigt, wie unterschiedlich die Künstler sind, aber auch dass sie an ihre Kunst ernsthaft herangehen. Von mangelnder Originalität kann keine Rede sein. Die Grenze zwischen Remix und Sampling auf der einen Seite und „originärer Schöpfung“ auf der anderen ist willkürlich – Kunst entsteht immer aus anderer Kunst. „Die wirklich guten Jungs haben kopiert und rekombiniert„, bringt es David Wessel, der als Mashup-Germany populäre Songs mit einander kombiniert, auf den Punkt.

Generation Remix. Zwischen Popkultur und Kunst. Herausgegeben von Valie Djordjevic und Leonhard Dobusch, Verlag iRights.Media Berlin. Das E-Book erscheint am 4. Mai 2014 und koset 5,99 Euro. Die Printversion erscheint voraussichtlich Anfang Juni und kostet 15,90 Euro. Ein Euro des Verkaufspreises geht als Spende an die „Recht auf Remix“-Kampagne. Mehr Info bei iRights.Media.

Dieser Beitrag steht unter der Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen ((CC BY 2.0))


 


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Blattkritik: Neustart? Reboot!

Ein bisschen lieblos und wenig inspirierend: Mit dem Magazin Neustart versucht t3n, dem Relaunch von WIRED zuvor zu kommen. Doch der Prozessor will nicht booten. // von Marcus Jänecke Der t3n-Verlag yeebase versucht sich in einem Magazin für den Netzneugierigen von Nebenan und stellt sich der Mission, den Deutschen einen [...]
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Das Selfie hat mehr mit Kapitalismus zu tun als mit Narzissmus

Selfie (adapted) (Image by Anke Allaert [CC BY 2.0] via Flickr)
Das Smartphone-Selbstporträt, kurz Selfie genannt, ist weniger Ausdruck unserer Selbstverliebtheit als vielmehr Selbstvermarktung in ökonomisch schwierigen Zeiten. Frontkameras von Smartphones gepaart mit Social-Media-Diensten wie Facebook und seiner Tochter Instagram haben einen Trend ausgelöst, der sogar offiziell im Oxford Dictionary steht und 2013 zum englischen Wort des Jahres gewählt wurde: Selfie. [...]
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Identität im Netz: Datenspur, Ego Updates und Selbstoptimierung

Auf der Berliner Netzkultur Konferenz zum Motto „Identity sucks“ redete Miriam Meckel über die verschiedenen Ausdrucksformen von Identität im Netz. // von Christina zur Nedden Für unsere Identität ist das Internet Glück und Last zugleich. Einerseits kann man mit einem virtuellen Alter Ego oder Pseudonym aus der Gesellschaft ausbrechen. Die [...]
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Kunden-Anarchie gegen schlechten Service

Though Work (adapted)(Image by EcoVirtual [CC BY 2.0], via flickr)
Kunden müssen an Masochismus leiden, wenn eine Umfrage stimmt, die der oberste Callcenter-Verbandsvertreter Manfred Stockmann auf dem Berliner Fachkongress CCW im Hotel Estrel präsentierte (Callcenter will der Veranstalter wohl nicht mehr in den Mund nehmen): Demnach reagiert jeder zweite Kunde, der mit einem Unternehmen unzufrieden ist, dennoch nicht mit Kündigung. [...]
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Zwei Trolle im Interview: “Anonym schimpft es sich immer leichter”

Cave troll contemplates God, financial accounting (adapted) (Image by Kevin Dooley [CC BY 2.0] via Flickr)
Viel wurde in den vergangenen Woche über Anonymität im Netz geredet. Sind Trolle eine Gefahr für die Diskussionskultur? Sorgen echte Identitäten für einen zivilisierteren Umgangston? Sollten Internet-Dienste weiterhin Pseudonyme erlauben? Eine eindeutige Antwort auf diese Fragen gibt es nicht, und Online-Medien wie die Huffington Post oder DerStandard.at gehen sehr unterschiedlich [...]
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Deutscher Blick auf Netz und Technologien: Der Mecker-Michel

Internet gratis en el aeropuerto Matecaña, Pereira, gracias a UNE (adapted) (Image by Mario Carvajal [CC BY 2.0] via Flickr)
Unserem Land würde ein bisschen Optimismus guttun. Stattdessen wird alles Neue in Deutschland zunächst kleingeredet. In Deutschland gibt es eine merkwürdige Stimmungslage, wenn es um Netzthemen und neue Technologien geht. Besonders die Berichterstattung gehe in eine Richtung, die viele nicht mehr ertragen können, sagt Sebastian Matthes, Ressortleiter Technik & Wissen [...]
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Über die Notwendigkeit von digitalen Shitstorm-Mediatoren

Früher wurde auf der Straße protestiert, heute reicht ein Klick. Da immer mehr Menschen Twitter und Co. nutzen, brauchen wir virtuelle Mediatoren, die der Instrumentalisierung von Shitstorms entgegenwirken.

Der Begriff „Shitstorm“ wurde bereits im vergangenen Jahr als Anglizismus des Jahres eingestuft und er erfreut sich auch heute noch einer ungebrochenen Popularität. In den vergangen Wochen und Monaten erregte sich die Blogosphäre über inszenierte Empörungswellen und substanzlose Cybermob-Attacken, die angeblich zu einem Verfall der Diskursqualität im Social Web beitragen.

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Warum die Blockade von Union und Musikindustrie nicht überrascht

Warum mich die Blockadepolitik von Union und Musikindustrie nicht überraschtRechtsanwälte, Wettbewerbs- und Abmahnvereine machen seit Ewigkeiten richtig dicke Kohle mit dem Abmahngeschäft. Das Ganze ist ein reiner Papierkrieg mit richtig schöner Rendite. Ohne viel Aufwand wird eine Software im Internet eingesetzt, um Verstöße gegen Urheberrecht oder gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb zu erforschen. Das Standardschreiben ist immer gleich, nur Name und Adresse des „Rechercheopfers“ und den Sachverhalt eintragen, frankieren, eine eklig kurze Frist für die Unterlassungserklärung setzen und raus das Ding mit einer Kostenberechnung, die pro Abmahnung mehrere hundert Euro beträgt – natürlich wird der Streitwert richtig hoch angesetzt, damit man die Abmahnsummen nach oben treiben kann.

Diese Abmahnfabriken können mit der Angst der Empfänger kalkulieren. Lieber eine Unterlassungserklärung außergerichtlich akzeptieren, als den unkalkulierbaren Fortgang der Geschehnisse abwarten und noch auf eigene Rechnung einen Rechtsanwalt einschalten. Es könnte ja vor Gericht gehen mit der Gefahr, den Prozess zu verlieren.

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Die Geschichte des animierten GIF (Mini-Doku von PBS)

Die Geschichte des animierten GIF (Mini-Doku)Johnny Häusler hat es schon ganz richtig bemerkt: Das GIF ist eines der wichtigsten Netzkultur-Bausteine überhaupt. Unzählige Memes wurden mithilfe dieses Dateiformates im Web geboren und hielten nicht zuletzt via Mail-Clients Einzug in die Büros zur allgemeinen Freitagsbelustigung. PBS Arts hat dem Stück Kulturgut nun eine eigene Mini-Doku gewidmet. Zu sehen gibt es sie hier:

(Ein derzeit neues Meme auf Basis des animierten GIF, findet Ihr außerdem hinter diesem Link. Lustig!) Weiterlesen »

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Google und FB: Hört auf mit Eurer Friss-oder-stirb-Geschäftspolitik

Ich bin ja kein Freund der Kindermädchen-Ideologie unserer staatlichen Datenschützer, die mich ohne meine Zustimmung vor dem Datenausverkauf retten wollen und sich heldenhaft gegen Google, Facebook und Co. positionieren. Das ist die eine Seite der Medaille. Was ich aber vorgestern schon über die Vorteile eines sanften Paternalismus geschrieben habe, sollten sich auch die amerikanischen Internet-Größen an die Nase kleben. Es muss zumindest eine Opt out-Funktion geben. Wenn ich einer Sache widerspreche, muss das vom Anbieter respektiert werden und nicht mit Löschung oder Ignoranz bestraft werden. Friss oder stirb – so kann man mit den Nutzern nicht umgehen. Diese Mentalität spielt den Datenschützern in die Karten, mit härteren Interventionen zu reagieren. Besser wäre es, Abweichungen vom Standardprogramm einzuräumen. Das gilt beispielsweise für die neue Datenschutz-Erklärung von Google:

„Die neue Erklärung tritt am 1. März in Kraft. Ohne ihr zuzustimmen, wird man anmeldepflichtige Google-Dienste nicht mehr nutzen können. Die einzige Alternative ist, sie abzulehnen und sein Google-Konto zu löschen. Tritt ein oder geh, mehr Möglichkeiten gibt es nicht. Google legt damit seine gut 60 derzeitigen Datenschutzerklärungen zusammen und macht eine daraus. Lediglich der Browser Chrome, das Betriebssystem Chrome OS, Google Wallet und Google Books sind nicht davon betroffen. Google lobt die Vorteile des Ganzen, Kritiker monieren, Google sei böse geworden, jetzt ganz offiziell“, berichtet Basic Thinking.

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Die Welt erklärt in drei Strichen

…ist der Titel des Buches von Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler, das am 29. September im Kein&Aber Verlag seine Premiere feiert.

Schon allein der Titel ließ mich über die Vereinfachung vielschichtiger Verhältnisse nachdenken. Das Internet wurde in den letzten Jahren von einfachen, meist bildlichen Darstellungen komplexer Sachverhalte geradezu überschwemmt. Meist sind es sogenannte „Infographics“ die Euphorie und Frust zugleich auslösen. Die informativen Bilder, die Text und Zeichnung vereinen, sind regelrecht zu Spam avanciert… Weiterlesen »

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transmediale11: Radio Tactics – Radio Magics

RESPONSE:ABILITY lautete die kryptische Metapher der diesjährigen transmediale.11, die am Wochenende in Berlin zu Ende gegangen ist. Gemeint war damit das Zurechtfinden der Menschen innerhalb der digitalen Welt, in der wir uns ununterbrochen einer digitalen Stimulation ausgesetzt sehen. Über 200 Künstler, Kreative und Wissenschaftler stellten hierzu im Haus der Kulturen der Welt sowie über die ganze Stadt verteilt verschiedenste Performances, Installationen, Videoarbeiten und Konferenzen vor. Dabei wurde auch ein alter Staubfänger wiederentdeckt: das Radio!

Das Netz als Echtzeit-Lebensraum und der Mensch mittendrin: die digitale Kultur hat unser Leben nicht nur technisch, sondern auch sozial radikal verändert. Mittlerweile sind wir gleichzeitig on- und offline, erstellen eine Vielzahl an virtuellen Identitäten und schaffen es so scheinbar mühelos, zur selben Zeit überall zu sein. Was aber bedeutet dieser permanente Zustand der Digitalen Liveness für uns Menschen in unseren Identitätskonzepten und sozialen Beziehungen? Welche politischen Fragestellungen ergeben sich daraus? Und überhaupt: trägt in diesem Gewusel eigentlich irgend jemand die Verantwortung? Auf dem diesjährigen Festival für Kunst und digitale Kultur transmediale wurden eine Vielzahl an Arbeiten vorgestellt, die den Menschen in diesen Entwicklungen positionieren…

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Dialog der Kulturen

Am 23.11. startet die in New York Fotografie studierende gebürtige Saudi-Araberin Amira Al Sharif ein wie mir scheint wundervolles Projekt. Sie möchte das Leben junger amerikanischer Frauen dokumentieren und die so entstandenen Fotografien mit Bildern ihrer „Schwestern“ aus Jemen, wo sie aufgewachsen ist, kontrastieren. Wie kleiden sie sich, wie sehen ihre Beziehungen zu Familie, Kollegen und „boyfriends“ aus. Wo ähneln sie sich
und womit unterscheiden sie sich voneinander? Sharif möchte dazu beitragen Vorurteile und Missverständnisse zwischen den Kulturen abzubauen…

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Digitaler Maoismus? Digitale Glatze!

Auch Visionäre kommen in die Jahre – niemand hat das in den vergangenen Monaten eindrücklicher demonstriert als Jaron Lanier. In den 80ern gehörte er zu den Cool Kids der Netzszene, schraubte an Ideen für „virtuelle Ideen“, begann, an diversen US-Eliteunis Computerwissenschaften zu unterrichten. Gut zwanzig Jahre später hat er sich vor allem aufs Ablehnen verlegt. Kollektive Projekte im Internet? Digitaler Maoismus, sagt der heute 50-jährige Dreadlockträger. Projekte wie Wikipedia oder Linux sind in seinen Augen antidemokratisch, weil sie der Idee anhängen, dass das Kollektiv über eine allwissende Weisheit verfüge, die man zentral bündeln und lenken müsse. An die Stelle eines kreativen Individuums würde ein digitaler Mob treten – doch historisch, so meint er, seien es stets Individuen gewesen, die den Fortschritt befeuert hätten.
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Video-Interview: Feminismus und Netzkultur

Über Queer-Feminismus, Geschlecht im Netz und feministische Netzkultur haben wir auf der re:publica10 mit Svenja Schröder vom maedchenblog gesprochen. Es gäbe jetzt schon sehr verschiedene Netzfeministen, sagt Svenja, doch „die Szene muss noch viel, viel diverser werden“. Der Queer-Feminismus, für den sie steht, geht nicht von einem Mann/Frau-Dualismus aus, sondern strebt eine geschlechtsneutrale Debatte an. Dort sollen nicht nur Frauen, sondern auch zum Beispiel männliche Feministen und trans-identitäre Menschen Platz finden. Es gäbe zwar Schwerpunkt-Themen, wie häusliche Gewalt oder die schlechtere Bezahlung von Frauen, sagt Svenja, grundsätzlich sei Netzfeminismus aber thematisch offen: „Es gibt auch zu nahezu allen Themen Sexismus“. Zur Geschlechterdebatte in der Piratenpartei sagt sie: „Die Piratenpartei sollte das als Chance begreifen, dass Feministen sich beschweren. Weil sie würden sich nie bei einer Partei beschweren, die sie nicht selber für interessant hielten“.

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Digitale Seuche: Plaque im Netz



Plaque bedeutet Schild. Es ist bekannt als Belag aus Speiseresten und unseren ganz persönlichen Bakterien. Genau dasselbe Zeug finden wir auf jeder Website im Netz. Reste aus erlerntem Wissen und unser persönlicher Senf oben drauf. Wer in der letzten Zeit die Diskussionen rund um Chancen und Gefahren der digitalen Speisen im Netz verfolgte, wunderte sich nicht selten. Allen Ernstes diskutierten Wissenschaftler und Experten den inhaltlichen Kontext von menschlicher Sinnbildung und Mustererkennungsprozessen beim Durchforsten von Tabellenzellen in Datenbanken. Weiterlesen »

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Social Media Revolution – schlampig gut gemacht

Zugegeben: ein sehr stylisch gemachtes Video auf dem Socialnomic09-Youtube-Channel mit Fat-Boy-Slim-Sound. Den Stil kennt man: Statistiken schick grafisch aufbereitet oder visualisiert in ein Video packen und auf virale Verbreitung hoffen. Ja, es funktioniert. Aber, aber, aber: Die Daten sind in Teilen ziemlich dahingeschlampt, weil ohne Belege oder durch die Verkürzung der Aussage schlichtweg falsch. Insofern bitte auch die Comments auf YouTube beachten. Update: Danke an Wittkewitz für dne Hinweis, dass im Blog des Urhebers alle Quellen aufgelistet sind. Weiterlesen »

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Small World Phänomen ist eine Ente

1967 machte Sozialpsychologe Stanley Milgram ein kleines Experiment. In einem seiner Kurse wurde untersucht, ob kleine Pakete in Reisepassgröße, die an einige hundert Leute in Nebraska und Kansas verteilt wurden in zwei Zielen in der Region um die Stadt Boston erreichen würden, wenn sie nur über persönliche Bekannte übergeben würden, die man per Vornamen kennen musste und die am ehesten jemanden in der Zielregion kennen würden. Die Leute, die die Pakete erhielten, wurden per Zufall ausgesucht. Alle Zwischenstationen sollten sich aus dem Paket eine Postkarte nehmen und sie an ihn schicken, damit er nachvollziehen konnte, wo die Pakete Station machten. Es stellte sich heraus, dass im Durchschnitt sechs Stationen nötig waren, bis das Paket am Ziel ankam. Daher wird heute oft von dem Phänomen gesprochen, dass man nur sechs Leute braucht, um jeden in der Welt erreichen zu können. Das Kleine-Welt-Phänomen. Weiterlesen »

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