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Studie: Online-Fashion bei Apple-Nutzern am beliebtesten

Apple-Nutzer sind offenbar modebewusster und interessieren sich mehr für Online-Fashion als Nutzer andere Smartphone-Hersteller. Diesen Schluss legen wenigstens die Zahlen aus dem “Online Fashion Panel“ der Performance-Agentur AnalyticaA nahe. So stammen 43 Prozent des Traffics in Online-Fashion-Stores von Apple-Nutzern. Auf Platz zwei folgen Samsung-User mit rund 30 Prozent – mit deutlichem Abstand platziert sich Huawei mit knapp vier Prozent Traffic in Fashion-Shops. Das Ergebnis ist einerseits überraschend, weil die Marktanteile bei den verkauften Geräten ein völlig anderes Bild zeichnen. Im IDC Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker von Mai 2018 liegt Samsung vor Apple und Huawei.

Online-Fashion  Brand
Das Online Fashion Panel zeigt den Nutzer-Anteil nach den verschiedenen Smartphone-Marken. Image by AnalyticA

Andererseits sieht Thomas Less, Managing Partner bei AnalyticaA damit das bestehende Markenimage von Apple bestätigt: „Apple-Jünger sind offenbar deutlich trendbewusster als die eher rational tickenden Samsung- und Huawei-Verwender. Online Shops sollten ihre Website entsprechend auf diese Gegebenheiten optimieren“.

Online-Fashion: mobile Traffic überholt Desktop

Für die Studie “Online Fashion Panel“, wertete AnalyticaA die Nutzerdaten von 40 Mono-Label Online-Shops im deutschen Markt aus. Interessant dürfte dieser Umstand aber auch für die Betreiber von Multi-Label-Shops sein. Immerhin macht der Mode-Bereich nach Elektronik und Medien den zweitgrößten Umsatzanteil im eCommerce aus. Laut Trend des Digital Market Outlook von Statista ist die Modebranche zurzeit außerdem einer der am stärksten wachsenden Bereiche im Onlinehandel.

Infografik Online-Fashion Trend bis 2022
Modebranche ist das zweitgrößte Marktsegment im eCommerce und wächst weiter stark. Image by Statista

Die Zahlen von AnalyticaA legen aber noch einen anderen deutlichen Trend offen. Der mobile Traffic in den Fashion-Stores im Web ist weiter auf Wachstumskurs; innerhalb eines Jahres wuchs der Anteil an Smartphone-Traffic um sechs Prozentpunkte. Nämlich von 33 Prozent im ersten Quartal auf 39 Prozent im vierten Quartal. Damit stellen Tablets und Smartphones zusammen einen größeren Anteil am Traffic als Desktop-PCs, die rund 45 Prozent des Traffics ausmachen. Die Mehrheit der Kaufabschlüsse kommt zwar momentan noch über den Desktop zustande, aber dieses Nutzer-Verhalten ändert sich auch beim Modekauf gerade konsequent.

Online-Fashion Traffic nach Device
Der Anteile an Smartphone- und Tablet-Traffic übertrifft Desktop-Besucher. Image by AnalyticA

Zukünftig noch mehr Mode-Käufe am Smartphone

Das bedeutet: Nutzer haben ihr mobile Endgerät längst als Shopping-Plattform für sich entdeckt und verbringen viel Zeit an den mobilen Geräten, um nach Online-Fashion zu stöbern. „Das Online-Nutzungsverhalten der deutschen Verbraucher ändert sich gerade fundamental“, erklärt Thomas Less.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass auch im Fashion-Bereich das Smartphone der wesentliche Trigger ist. Hierüber werden die Kaufabschlüsse nach unseren Prognosen perspektivisch signifikant steigen: Noch erfolgt die Customer Journey am Ende zweistufig – im Shop wird gestöbert, am Desktop eingekauft. Beides wird künftig immer öfter integriert am Mobiltelefon erfolgen.

Der Trend zu immer mehr mobile Umsätzen ist aber nicht erst seit heute oder nur bei Online-Fashion zu beobachten. Shopbetreiber sollten sich beim Marketing generell stärker auf die User-Journey am Smartphone konzentrieren und sich noch besser auf mobile Technologien wie Sprachsuche oder AR-Anwendungen einstellen.

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Images by AnalyticaA und Statista

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Von Mikroben und Maschinen: Wie Kunst und Wissenschaft zu „Bio-Art“ verschmelzen.

Es gibt Wissenschaft in der Kunst – die Alchemie der Farbe, die Binärcodes, die in der Kamera rechnen, die ausdrucksvolle Anatomie in Portraits und Skulpturen.

Es gibt Kunst in der Wissenschaft – die künstlerische Präzision des Skalpells, die kühle Ästhetik des Labors und die Beobachtungen, die von Wissenschaftlern durchgeführt werden, um neue Materialien und Mikroben zu entdecken, die bisher unentdeckt existieren.

„Bio-Art“, ein künstlerisches Genre, das sich in den 1980er Jahren durchsetzte, verfestigt und erweitert diese organische Beziehung. Laut dem Künstler und Schriftsteller Frances Stracey stellt „Bio-Art“ eine Kreuzung aus Kunst und Biologie mit lebender Materie wie Genen, Zellen oder Tieren als ihr neues Medium dar.

Bio-Künstler nutzen Abbildungstechnologien, abgestorbene oder lebendige Materialien und integrieren sie in ihre Kunst. Damit ziehen sie Metaphern aus der Biologie, um ihre Kunstwerke mit verletzenden oder heilenden Tendenzen anzureichern.

Bei der BioCouture zum Beispiel werden die Themen Mode, Kunst und Biologie miteinander verwoben, neue Materialien werden in den Vordergrund gestellt. Wie die Autorin Suzanna Anker bemerkte, haben Donna Franklin und Gary Cass Kleider aus Zellstoff hergestellt, der durch Bakterien aus Rotwein generiert wurde. Suzanne Lee setzt „wachsende“ Textilien zu Sakkos und Kimonos zusammen, die ausä Zucker, Tee und Bakterien produziert werden.

Bio-Art beinhaltet die Haut und die Zellen von Zelluloid und digitalem Film, die Klangmembranen und die Flüssigkeiten von Körperteilen und Augäpfeln. Um ein anderes Beispiel zu nehmen: In Christian Böks „The Xenotext“ wird ein „chemisches Alphabet“ genutzt, um Poesie in DNA-Sequenzen zu übersetzen, damit hinterher die Genome eines Bakteriums implementiert werden können.

Wenn diese Poesie in ein Gen übersetzt und in eine Zelle integriert wird, legt sie eine Reihe von Anweisungen fest, die alle dazu führen, dass der Organismus daraufhin ein lebensfähiges, gutartiges Protein herstellt. Bök schreibt dazu: „Ich schaffe eine Lebensform, die nicht nur ein haltbares Archiv zur Aufbewahrung eines Gedichtes ist, sondern auch einen wirksamen Apparat zum Schreiben eines Gedichtes darstellt – einen, der auf diesem Planeten bestehen bleibt, bis Welt untergeht.“

Wissenschaftler und Künstler arbeiten zusammen an den entstehenden Bereichen der Mitschöpfung. Sie setzen „Bio-Art“ in aktuelle Debatten zu Fragen ein, wie Beispielsweise, was das Leben ausmacht, was als empfindungsfähiges Wesen gilt und wer entscheidet, welche Leben gerettet oder zerstört werden.

Die „Bio-Art“ bringt Hoffnungen und Sorgen von Wissenschaftlern in einer Zeit zusammen, in der menschliches Leben und der Alltag radikalen und teilweise gefährlichen Veränderungen unterworfen zu sein scheint. Wie Autor Sheel Patel in Anlehnung an Böks Arbeit andeutet: „Wenn eine lebende Zelle dazu gezüchtet werden kann, neue Poesie zu produzieren, könnten wir dann irgendwann in einer Gesellschaft leben, in der Menschen nicht mehr gebraucht werden, um neue Gedanken und Literatur zu produzieren?“

Kunst und Krankheit

Auf der interaktiven Kunstausstellung mit dem Titel Morbus Artis: Disease of the Arts werden tatsächliche und metaphorische Kommunikationskrankheiten genutzt, um das oftmals toxische Verhältnis zwischen menschlichem und nicht-menschlichem Leben zu erforschen.

Die Ausstellung untersucht den schmalen Grat, der zwischen Leben und Tod in einer verwirrenden Zeit der Zerstörung von Arten und Lebensräumen existiert und erforscht, wie das Gewebe der heutigen Körper zunehmend durchlässig wird.

Besonders der wissenschaftliche Diskurs bringt uns dazu, überall Krankheiten zu sehen und danach zu suchen. Die mikroskopischen und biotechnologischen Möglichkeiten reichen bis ins jede Atom hinein.

Selbstverständlich heißt es in der vorherrschende Diskussion auch, dass manche Räume, Dinge und Objekte stärker erkrankt sind als andere. Uns wird beigebracht, Krankheiten bei Außenstehenden, in den Nestern von Insekten, im Gefüge von Paria-Staaten und im Gewebe bestimmter Religionen und Philosophien zu erkennen.

Zur gleichen Zeit hinterfragen der neue Materialismus und die Tierphilosophie, was genau das Leben eigentlich ist und wo man es entdecken kann. Die neuen Denkweisen lenken die Krankheitsfrage auf die Menschheit, deren Handeln alles verdirbt, was sie berührt. Daraus folgt ein angsteinflößendes Aufeinandertreffen der Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen und nicht-menschlichen Lebens, ist wie zwischen Albtraum und Traum gefangen.

‚Morbus Artis: Desease of the Arts‘ besteht aus elf Kunstwerken, wobei jedes Werk ein unterschiedliches Medium oder eine andere Kunstform nutzt, um das Chaos der Welt zu entdecken. Jeder Künstler stellt sich Krankheiten anders vor – und doch ist mitten im Schrecken ihrer Vorstellungen Schönheit und Hoffnung zu finden.

In der Videoprojektion von Drew Berry werden ansteckende Zellen „freigelassen“, sodass das Bindegewebe des Ausstellungsraumes vor Leben und Tod nur so strotzt. Herpes, Grippe, HIV, Polio und Pockenerreger werden auf die Galeriewand projiziert, als könnten sie fliegen. Die Darstellumg isr enorm vergrößert und so chaotisch, dass jeder, der den Raum betritt, von ihrem Ausmaß und ihrer Größe erschlagen zu werden droht.

Lienors Torres multimediale Darstellung zu degenerierter Sicht veranschaulicht, wie sich unser Blick auf die Welt durch digitale Technologien begrenzt und verfärbt. An ihrer Illustration kann man zwei große Augäpfel aus Glas, eine flüssige Animation und einen Glasschrank voller Marmeladengläser, gefüllt mit Wasser unterschiedlicher Trübheit, erkennen. Jedes Glas unterscheidet sich durch eingravierte Bilder von Augen. Diese Augen werden zu Regentropfen, während das Blickfeld zu flüssigem Leben gebracht wird. Tränen und Narben werden in den Augen dieses Kunstwerks reflektiert.

In dem von Alison Bennett erschaffenen Werk, das mit einem Touchscreen betrieben wird, wird der Betrachter mit einem hochauflösenden Scan von zerstörter Haut konfrontiert. Betrachter können den Touchscreen nutzen, um das weiche und kaputte Gewebe direkt vor sich zu verändern. Ihre Augen werden zu Fühlorganen: Wie fühlt es sich an, einen blauen Fleck anzufassen und selbst eine Prellung zu haben?

Die Galerie ist also beides – Labor und Studio. In all ihren verschiedenen Formen und mit einem Skalpell und einem Pinsel zur Hand formt „Bio-Art“ die Welt neu.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation” unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image „organism“ by PeteLinforth (CC0 Public Domain)


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Très chic! Die besten Tumblr-Blogs von Fashion-Medien

Life is Tumblr (adapted) (Image by Romain Toornier [CC BY 2.0] via flickr)

Wie nutzen Medien den Microblogging-Dienst Tumblr? Ein Blick in die Nutzung von einigen Fashion-Medien gibt darüber Auskunft. Tumblr ist das soziale Netzwerk der kreativen Köpfe. Durch die Gestaltungsfreiheit der Blogs und das einfache Einbinden von Fotos, Videos und GIFs machen es sich gerade Medien mit ästhetischen Anspruch zu Nutze. Tumblr hat die 21 besten Blogs von Medien zusammengestellt. Unter ihnen viele Mode- und Lifestyle-Magazine (Vogue, Teen Vogue, W Magazine, The New York Times Style Magazine, CR Fashion Book, Elle, Glamour), die trotz ähnlichem Content Tumblr auf ganz eigene Art und Weise nutzen.

Alles in Einem – die Idee hinter Tumblr

David Karp wollte für das Bloggen von Videos, Bildern, GIFs und Texten nicht mehr zwischen verschiedenen sozialen Netzwerken wechseln, sondern eine digitale Plattform schaffen, die alles vereinigt. 2007 gründete er den Micro-Blogging-Dienst, der 2013 von Yahoo übernommen wurde und mittlerweile auch in Deutschland zu den Top 5 der meistgenutzten sozialen Netzwerke zählt.

Dass sich auf Tumblr viele Medien der Fashion- und Beauty-Branche tummeln, ist nicht verwunderlich. Die Plattform ist wie eine Spielwiese für Kreative: Jeder Blog kann ganz nach den eigenen Vorstellungen gestaltet, (bewegte) Bilder aller Größen und Formen hochgeladen werden. Gerade deswegen sind die meisten Tumblr-Blogs multimedial gestaltet und grenzen sich damit von den klassischen Blogs ab, bei denen vor allem der textliche Inhalt im Mittelpunkt steht. Keine vorgegebene Form engt den ästhetischen Inhalt ein – sogar die Auswahl und Anzahl der Kategorien bleibt jedem überlassen. Einen Einblick in das “Archiv” bekommt man jedoch auf jedem Blog. Während soziale Netzwerke sonst so schnelllebig sind, kann hier im Handumdrehen der Eintrag der Elle von 2011 nachgelesen werden.

Ein wenig wie Twitter und Facebook und doch ganz anders

Registriert man sich als Nutzer bei Tumblr, erhält man automatisch seinen eigenen Blog und Zugriff auf das Tumblr-Dashboard, das dem Newsfeed aus Facebook oder Twitter gleicht. Angezeigt werden hier Beiträge von Nutzer, denen man folgt, deren Beiträge man auch rebloggen oder liken kann. Die Favoriten-Funktion ersetzt in gewisser Weise den Like-Button auf Facebook. Eine direkte Kommentarfunktion gibt es jedoch nicht und damit fällt der sogenannte “Shitstorm” wie in anderen sozialen Netzwerken aus.

Trotzdem bleibt das Bloggen durch die Funktion des Social Webs lebendig und vielseitig. In diesem blumigen Klima scheinen sich gerade die Fashion- und Lifestyle-Medien wohl zu fühlen. Wie oft ein Eintrag “gelikt” oder “rebloggt” wurde, wird – auch hier in eigener Entscheidung – auf dem Blog kommuniziert. Während VOGUE in der Bildlegende namentlich die Befürworter aufführt, zeigt das W-Magazine das Resultat in Zahlen.

Dies ist der einzige Hinweis darauf, wie viele Follower ein Blog hat. Anders als bei Twitter oder Facebook wird die Anzahl nur für den eigenen Blog aber nicht für andere preisgegeben. Wenig Ecken und Kanten, an denen sich gestoßen werden kann, dafür viel Freiheit in der Gestaltung. Diese geht so weit, dass manche Blogs der eigentlichen Webseite der vorgestellten Medien verwechselnd ähnlich sehen. Tumblr dient für mehr Reichweite für das Medium im Netz – sei es mit ganz eigenem Content ergänzend zum Magazin oder als Teaser zum Papierformat, dass dann am nächsten Kiosk gekauft werden kann. Und vor allen Dingen zur Repräsentation der Stil der Medienmarke, dem bis ins Detail die eigenen Handschrift verliehen werden kann.

Vogue

Hochwertige Fotos von neuen Modekreationen und ihren hübschen Trägerinnen, Videos von und über die VOGUE Crew – der Tumblr-Blog der amerikanischen Modezeitschrift bleibt dem bildstarken Image der Papierversion auch online treu. Wie ein Teaser zum eigentlichen Magazin wirkt die vornehme Galerie aus großformatigen Bildern, die nach alter Blog-Manier ordentlich untereinander gereiht sind. Dazu meist ein kurzer Fotokommentar (“Now THIS is a supermodel”) und ausgewählte Hashtags.

Möchte man mehr Informationen zu dem Bild, reicht ein Klick auf den Hyperlink, der zur Webseite führt. Die Kategorie “Issue of the Day” – die das Titelbild der gedruckten Version zeigt- und “Photo of the Day” promoten ebenfalls in eigener Sache. Seit Oktober 2010 bloggt VOGUE auf Tumblr über “Fashion im Kontext der Kultur und Welt, in der wir leben”.

CR Fashionbook

Ein eigenes Magazin über “Style und Inspiration” wollte die ehemalige Chefredakteurin Carine Roitfeld der französischen VOGUE herausbringen. Geboren war die Idee des CR Fashionbooks, das VOGUE nun nicht nur im Zeitschriftenregal, sondern auch auf Tumbrl Konkurrenz macht. Das gewählte Design des Tumblr-Blogs erinnert etwas an Instagram, das unter dem eleganten “CR”- Logo fein säuberlich die Fashion- und Style-Fotos und Videos aneinanderreiht. Diese bestimmen mit wenig Text und seltenen Hashtags den Inhalt der Seite und verweisen ebenfalls immer artig auf die eigene Webseite. Frisch und jung soll das Modemagazin sein – und so werden neben Modefotografien auch mal persönliche Schnappschüsse der Herausgeberin gezeigt.

Eine kleine Besonderheit hat sich der Blog erlaubt: “Tumblr” kommt aus dem Englischen “to tumble” und bedeutet nichts anderes als “durcheinanderbringen”. Das hat sich der Blog von Carine Roitfeld zu Herzen genommen: Mit der “random”- Funktion wird einem in zufälliger Wahl ein Blogeintrag aus dem Newsfeed gezeigt, der seit August 2012 gefüttert wird.

Elle

Was nicht überraschen sollte: Auch Elle bloggt gerne und viel über Fashion und Style – aber das nicht nur durch unzählige Fotos, sondern auch mit viel Text. Ganze Artikel finden sich auf Blog, der seit Januar 2011 unter dem Motto “Fashion – Beauty – Entertainment” läuft. Unterhalten wird mit hochwertiger Mode-Fotografie aber auch mit Klatsch und Tratsch.

Elle nutzt Tumblr wie eine zusätzliche Webseite, die eigenständig informiert – das zeigt sich schon an der Suchfunktion, die deutlich zeigt: Hier kann Inhalt gefunden werden. Trotzdem bleibt natürlich der Verweis auf die eigene Webseite durch die Kategorien “The Lates on elle.com” und “Elle loves”.

W Magazine

Weniger ist mehr – scheint das Motto des W-Magazins zu sein, dass auf Tumblr seit Januar 2011 bloggt. Auf dem pechschwarzen Hintergrund erscheinen die unzähligen Fotos des amerikanischen Fashion-Magazins eindrucksvoll. Knallige Farben, wenig Text, der sich auch erst beim Anklicken eines Fotos zeigt. Der Blog ist wie ein Kunstwerk, dass für sich selbst spricht. Keine Spielereien, keine weiteren Optionen. Mehr Text aber ebenso viel schwarz gibt es dann auf der eigentlich Webseite zu sehen, die wie gewohnt auf oder unter jedem Bild verlinkt ist.

Glamour

Auf dem Glamour-Blog wird das geteilt, für was sich das “Fashion Folks” der Glamour-Redaktion begeistern kann. Seit Februar 2011 werden hier Fotos, Videos und Zitate gebloggt. Das eigene Magazin wird promotet und Instagram-Fotos, die einem – so das Team selbst – dunkle Regentage versüßen können. Eine erlesene Auswahl zum passenden Thema findet sich in “Fashion Week”, “Street Style“, “Inspiration” und “In The Magazine”.

Das Team stellt sich persönlich vor und darf in der Kategorie “Ask” über alles und jeden ausgefragt werden. Wer dann noch nicht genug Glamour hat (Want more?) wird entweder zur Webseite weitergeleitet oder trägt sich für den Newsletter ein. Follow us! And please enjoy! Ein persönlicher Blog, der die Bindung zur Marke “Glamour” fördert.


Image (adapted) “Life is Tumblr” by Romain Toornier (CC BY 2.0)


 

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Zalando verbindet Daten, Maschinen und Menschen

Portraits vom Zalando Vorstand Robert Gentz, im Auftrag von Zalando ? Corporate Communications.

Im Gespräch mit Robert Gentz wird schnell klar: Zalando versteht was von Mode, und das als Technologie-Unternehmen. // von Tobias Schwarz

Portraits vom Zalando Vorstand Robert Gentz, im Auftrag von Zalando ? Corporate Communications.

Spätestens seit den ersten TV-Werbungen, dürfte Zalando ein Begriff sein. Das Berliner Unternehmen gehörte in den vergangen Jahren das ein oder andere mal zu den umsatzstärksten deutschen Online-Shops. In Berlin-Friedrichshain habe ich mich mit dem Zalando-Geschäftsführer Robert Gentz zu einem Gespräch getroffen und konnte unter anderem einiges, bezüglich dem Verständnis von Mode und der Rolle von Technologien, in Erfahrung bringen.

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5 Lesetipps für den 16. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um das Outfit Of The Day, Airbnb in jungen Tagen, das Recht auf Vergessen, Neil Young und neue Zahlen von/über Netflix. Ergänzungen erwünscht.

  • OUTFIT OF THE DAY Mashable: This code tells you how to be more fashionable in photos: Vier Forscher von der Universität in Toronto haben einen Algorithmus entwickelt, der Bilder mit dem Hashtag #OOTD (Outfit Of The Day) analysiert und dann einem selber ein modisches Outfit vorschlägt. Dafür wurden 144.169 Fotos der Webseite chictopia.com ausgewertet, auf der Nutzer die Outfits bewerten können, was die Forscher ebenfalls berücksichtigten. Ein sogar für mich spannender Punkt in der morgendlichen Frage, was man anzieht und inwiefern man diese Entscheidung einem auf der Meinung anderer Leute basierenden Algorithmus überlassen sollte.

  • AIRBNB Medium: 7 Rejections: Airbnb-Mitgründer Brian Cheskay hat in einem Blogpost auf Medium fünf E-Mails von Investoren aus dem Sommer 2008 veröffentlicht, die damals das Angebot ablehnten, in das Unternehmen zu investieren. Cheskys Freund Michael Seibel hatte am 26.06.2008 sieben Mails an Investoren verschickt, mit dem Ziel rund 150.000 US-Sollar einzusammeln. Zwei der angefragten Investoren antworteten nicht einmal. Eine spannende Lektion, wie Innovationen und Möglichkeiten wahrgenommen werden können.

  • RECHT AUF VERGESSEN Zeit Online: Privatpersonen lassen am meisten löschen: Warum in dem Foto zum Artikel der ehemalige MTV-Moderator Patrice Bouédibéla zu sehen ist, verstehe ich zwar nicht, u.a. weil ich weiß, an welchem Abend das Foto warum aufgenommen wurde, aber um die Text-Bild-Schere geht es nicht, sondern das Recht auf Vergessen. Journalisten des britischen Guardians und des Berliner Recherchebüros Correct!v ist es gelungen, über den Quellcode der Google-Website an versteckte Informationen über die aus dem Suchindex gelöschten Einträge zu gelangen. Demnach sind 96 Prozent der Löschanträge in Deutschland von Privatpersonen. In anderen EU-Ländern unterscheiden sich die Zahlen stark, was unterschiedliche, kulturelle oder rechtliche Gründe haben könnte. Inzwischen hat Google die Informationen entfernt.

  • STREAMING The Next Web: Neil Young is pulling his music from streaming services, calls it ‚the worst audio in history‘: Auch wenn mich der Weggang von Neil Young aus bekannten Streaming-Diensten mehr trifft als damals Taylor Swifts dramatischer Abgang, muss ich mal klar und deutlich sagen, dass der Mann uns allen was vormacht. Und das zwar aus nachvollziehbaren Gründen – er möchte, dass wir seinen kostenpflichtigen Pono-Dienst nutzen – aber für mich wird Neil Yung dann einfach nur noch in meiner Schallplattensammlung existieren und nicht mehr mobil, was Schade ist, da ich morgen für zwei Monate auf Reisen bin. Nun ja, Nate Swanner fasst den durchschaubaren Unsinn von Young auf thenextweb.com gut zusammen.

  • NETFLIX Horizont: Überraschend hoher Nutzerzustrom: Netflix wächst weiter rasant: Gestern stellte der an der Börse gehandelte Streaming-Dienst Netflix in einem Finanzbericht beeindruckende Zahlen zum Unternehmen vor. Im zweiten Quartal konnte Netflix rund 3,3 Millionen neue Abonnenten gewinnen, davon kamen 2,4 Millionen Kunden im Ausland dazu. Weltweit hat Netflix jetzt 65,6 Millionen Nutzer und schon die nächste Märke in Sicht: Japan und China. Bis Ende 2016 könnte Netflix in 200 Ländern verfügbar sein.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Gewinnspiel: Tech Open Air 2015

TOA Berlin Day 2 - Dan Taylor - Heisenberg Media (adapted) (Image by Heisenberg Media [CC BY 2.0] via Flickr)

Bei der vierten Ausgabe des Tech Open Air können sich Besucher über die verschiedensten Bereiche, die Tech als Gemeinsamkeit haben, austauschen und an den umfangreichen Satelliten Events teilnehmen. Zusätzlich habt ihr die Chance 2×2 Tickets zu gewinnen!Tech Open Air in der Alten Teppichfabrik in Berlin statt. Hier erzählen 120 internationale Redner aus den unterschiedlichsten Branchen darüber, wie ihr Bereich durch Tech profitieren kann. Außerdem werden 140 Satelliten Events von Soundcloud, Axel Springer, TechCrunch und weiteren bekannten Unternehmen angeboten. Dieses Jahr werden mehr als 4.000 Teilnehmer erwartet, die sich auf dem Open-Air-Festival untereinander über Tech, Musik, Kunst und Wissenschaft austauschen wollen.

Unconference und Satelliten Events

In diesem Jahr wird das Tech Open Air auf ganze drei Tage verlängert: Die ersten beiden Tage findet die Unconference statt, hier werden unter anderem Live-Musik, Workshops oder Rednerbühnen mit Speakers wie Robert Gentz, Mitgründer und CEO von Zalando oder dem Gründer von Shazam, Chris Barton, geboten.

Außerdem sind Rand Hindi, der Gründer von Snips, der bereits mit zehn Jahren anfing zu programmieren, Eric Wahlforss, Gründer von Soundcloud, Mike Butcher von TechCrunch und viele weitere große Namen auf dem Tech Open Air vertreten. Wer immer noch die Diskussion über das Kleid, was blau-schwarz oder weiß-gold ist, im Hinterkopf hat, bekommt hier eine Antwort von Dr. Annette Werner.

Am dritten Tag warten dann die 140 vielseitigen Satelliten Events in der Hauptstadt auf die Besucher, die ihr Programm dadurch in die eigenen Hände nehmen können. Die Events sind über Eventbrite für jedermann frei zugänglich. Das Festival wird am Ende mit der offiziellen Closing Party von TechCrunch, anlässlich deren 10. Jubiläums, abgerundet.

+++Gewinnspiel+++

Bei uns könnt ihr 2×2 Tickets für das Tech Open Air in Berlin gewinnen. So einfach geht’s: Schickt uns eine Mail an gewinn@netzpiloten.de mit dem Betreff “Wir wollen unbedingt zum Tech Open Air“. Zusätzlich schreibt ihr uns noch eure Namen + Mail sowohl den Namen eures Begleiters. Zeit habt ihr bis zum 13.07.2015 – 15 Uhr. Die Gewinner werden noch am selben Tag von uns informiert. Viel Glück!


Image (adapted) “TOA Berlin Day 2 – Dan Taylor – Heisenberg Media“ by Heisenberg Media (CC BY 2.0)


 

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5 Lesetipps für den 30. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um Nachrichten via App, Apple und Journalismus, Twitter, das Projekt Blogwalk und die Video-Strategie der New York Times. Ergänzungen erwünscht.

  • NEWS-APPS ReadWrite: Flipboard, Circa, And Yahoo Deliver The News: Wie bekommt Ihr eigentlich eure morgenlichen Nachrichten, die über die Themen unserer Lesetipps hinausgehen? Viele nutzen sicher Flipboard, manche auch die tolle News-App von Yahoo, einige das bald auch in Deutschland startende Circa. Owen Thomas gibt auf ReadWrite einen Überblick über die drei News-Apps. Für News-Junkies eine interessante Lektüre über die bekannten Apps.

  • APPLE Krautreporter: Der Apfel fällt nicht weit vom Bann: Auf Krautreporter schreibt Richard Gutjahr über das unegsunde Verhältnis zwischen Apple und den Medien, unter dem auch Gutjahr schon leiden musste (hier ein Interview mit Richard Gutjahr über Apple), bis jetzt aber mitmachte. Damit ist wohl vorbei, denn Gutjahr reicht es wohl, wie der Konzern mit dem oft als „Fanboy“ abgetanen Journalisten umgegangen ist. Andere Kollegen machen weiter, weshalb eigentlich jeder Artikel, der von einer räumlichen Nähe oder privilegierten Zugang zum Unternehmen zeugt, unter Verdacht auf Selbstzensur steht.

  • TWITTER Gigaom: If you don’t like algorithmic filters, you’re probably not going to like the future of Twitter: Schon seit Jahren lässt sich bei Twitter beobachten, dass beliebte Sachen abgeschafft werden, während unbeliebte Features eingeführt werden. Die darunter leidenden Nutzerzahlen sind für Marin Weigert ein Indikator für das Scheitern dieser Strategie, denn Fabric kommt vielleicht zu spät. Sooder so, wird Twitter diesen Weg wohl weitergehen und zu unserem vermeintlichen Nutzen die Plattform gestalten, wie Matthew Ingram auf Gigaom erklärt. Algorithmen übernehmen die Kontrolle über „unser“ Twitter, ob wir es mögen oder nicht.

  • BLOGWALK torial Blog: Bloggen unterm Konzerndach: Im Torial-Blog schreibt der ehemalige Netzpilot Stefan Mey über einen vermeintlichen „Coup“ des Medienkonzern Bertelsmann, der 30 Modebloggerinnen für das RTL-Projekt „Blogwalk“ gewonnen hat. Die Autorinnen schreibe, drehen und besprechen ausschließlich für den Konzern die neuesten Modetrends, der beteiligt die Frauen an den Werbe- und Transaktionserlösen der Plattform. Für RTL ein interessantes Geschäft, für die Bloggerinnen ein möglicher Weg der Professionalisierung, der sich meiner Meinung nach, erst noch beweisen muss.

  • NEW YORK TIMES Digiday: Inside The New York Times’ video strategy: Die New York Times geht im Medienwandel nicht immer voran, aber kein Medium macht sich so viele Gedanken über die Digitalisierung des Journalismus und wird so sehr von der eigenen Branche beobachtet, wie die berühmte New Yorker Zeitung. Neueste Veränderungen auf den Seiten der New York Time sind die Video-Player, die jetzt mehr Platz auf der Seite bekommen. Scheinbar setzen die Verantwortlichen vor allem auf Videos, denn im September wurde ein Drittel mehr Videos veröffentlicht. Viele darin gezeigten Themen wurden erst später auch zu Printartikeln, manche gar nicht. Und der Erfolg der Video First-Strategie führt auch hier zum nächsten Schritt: schon jetzt wird über eine Video-Paywall nachgedacht.

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5 Lesetipps für den 28. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um den Mindestlohn im Journalismus, Mode und Internet, Medienwandel und Medienwirkung, sowie das Leistungsschutzrecht in Spanien. Ergänzungen erwünscht.

  • MINDESTLOHN Netzkolumnistin: Mindestlohn für Praktikanten auch im Journalismus: Der Mindestlohn für Praktikanten würde im Journalismus neue Ungerechtigkeiten schaffen, schreiben Jana Gioia Baurmann und Alina Fichter in der aktuellen Ausgabe der Zeit. Sie freuen sich, dass in letzter Sekunde eine Ausnahme vereinbart wurde – das sei ein großes “Glück” für angehende Journalisten. Von wegen! Die Argumentation hinkt und blendet wichtige Aspekte aus, wie Angela Gruber in ihrem Blog erklärt.
  • SOCIAL FASHION Süddeutsche.de: Veränderungen in der Modebranche: Auf Süddeutsche.de schreibt Nicole Urbschat, wie das Internet in den letzten 15 Jahren die Fashionbranche verändert hat, denn heutzutage sind die wichtigsten Schaufenster der Modebranche die Displays der Smartphones. Instagram & Co. haben die Mode aus ihrem Elfenbeinturm geholt und machen sich Vernetzung. E-Commerce und Selbstdarstellung zunutze.
  • MEDIENWANDEL Medium: I could spend days just wandering through The New York Times’ ancient archives. Indeed, I have…: Jeff Jarvis stöbert zur Zeit gerne in den Archiven der New York Times herum und hat dabei einen interessanten Kommentar zur Einführung der Fotografie in den Journalismus aus dem Jahr 1903 gefunden. Das es nun Fotografen in den Redaktionen gab, führte zur Disruption des Berufes Illustrator, wovon es bei den damaligen Zeitungen rund 85 Stück gab. Sie malten, was sie sahen oder was andere Journalisten mithilfe des Telegrafen ihnen mitteilten.
  • MEDIENWIRKUNG DRadio Wissen: Einfluss von Unterhaltungssendungen: In einem Beitrag für DRadio Wissen setzt sich Katrin Ohlendorf mit dem sogenannten „Simpsons-Experiment“ auseinander. Der Medienwirkungsforscher Carsten Wünsch konnte tatsächlich nachweisen, dass unterhaltende Medienangebote wie Filme oder Serien unsere politischen Einstellungen beeinflussen und sich auch auf die journalistische Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Fragen beeinflussen.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Golem: Spanien besteuert Hyperlinks: In Spanien wurde vergangene Woche eine der sinnlosesten Verschärfungen des Urheberrechts beschlossen, von der ich jemals gehört habe. Um stärker gegen unautorisierte Downloads vorzugehen, hat die Regierung beschlossen, für kleinste Textzitate und sogar Hyperlinks eine Abgabe zu verlangen. Das Gesetz beruht, wie das spanische Kultusministerium kritisierte, auf einer „von Interessengruppen in Auftrag gegebene Meinungsstudie„. Die Ähnlichkeiten zum Leistungsschutzrecht sind frappierend.

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Getestet: Outfittery.com nimmt Männern das Shoppen ab

Die Style-Experten des Berliner Modeversand-Startup schicken Kunden passende Outfits zu. Unser Autor Jakob Steinschaden hat sich Kleidung bestellt, die jemand anders für ihn ausgesucht hat. „Curated Shopping“ nennt sich das Geschäftsmodell, dass sich zwar erst noch beweisen muss, aber durch ein neues und zeitgemäßes Einkaufserlebnis immer mehr Zulauf findet. Mit dem Berliner Startup Outfittery haben sich ehemalige Zalando-Mitarbeiter auf den Modeversand spezialisiert und waren deshalb die erste Wahl für einen Test unseres Autors.

Nenn` es Klischee, aber ist nun mal so: Nur der Gedanke an Einkaufszentren, Shopping-Straßen und Mode-Läden lässt es mir kalt über den Rücken laufen. Ich bin einer jener Männer, die Shoppen gehen nicht als tolle Freizeitbeschäftigung, sondern als lästige Pflicht sehen. Umso mehr, weil ich von Trends keine Ahnung habe – außer vielleicht, dass karierte Hemden nicht mehr ganz der letzte Schrei sind. Deswegen ist es umso interessanter, dass man diese Last jetzt ins Internet auslagern kann. Denn die ehemaligen Zalando-Mitarbeiterinnen Anna Alex und Julia Bösch haben eine spannende Marktlücke entdeckt, die sie mit Outfittery gegen Konkurrenten wie Modomoto verteidigen: so genanntes “curated shopping”. Anstatt eine Liste an Produkten ins Web zu stellen und sie von den Kunden bestellen zu lassen, übernehmen Style-Experten die Auswahl der Outfits und schicken eine hübsche Kiste nach Hause. Bezahlt wird nur das, was man behalten will.

Ich hab´ jetzt einen persönlichen Modeberater, der mir diese neuen Schuhe und die Jacke ausgesucht hat”, prahlte ich kürzlich gegenüber einer guten Freundin. Im nächsten Satz musste ich zwar relativieren, dass der “nur” Mitarbeiter von Outfittery ist, hatte aber trotzdem ihre volle Aufmerksamkeit. Denn das Konzept des Online-Shops ist spannend: Anstatt dem Kunden die Qual der Wahl zu geben und tausende Kleindungsstücke online zu stellen, übernehmen die Mitarbeiter die Auswahl. In meinem Fall Timo, der mir eine Box mit Schuhen, Herbstjacke, Hosen, Pullover, T-Shirts und Boxershots zusammenstellte – und meinen Geschmack hervorragend getroffen hat.

Dass Outfittery so gut erraten hat, welche Kleidung ich gerne trage, ist zu einem guten Teil mir selbst zu verdanken. Denn die Webseite fragt den Besteller einer Box sehr detailliert über bevorzugten Kleidungsstil, Lieblingsfarben und Größen aus, weist auf Basis dieser Daten einen Style-Experten zu, der dann am Telefon noch einmal abklärt, was man gerne haben möchte. Das geht so weit, dass man sich bereits beim Gespräch zwischen Rund- oder V-Kragen, Jeans oder Chinos und engen und weiten Unterhosen entscheidet. Auch mein – übrigens sehr netter – Berater Timo überließ am Telefon nichts dem Zufall.

Dementsprechend gut bestückt trudelte dann zwei Wochen nach Bestellung (der Versand nach Österreich dauert offenbar etwas länger) die Outfittery-Box ein. Im hübschen Design, ansprechend verpackt und gar mit einer handgeschriebenen Grußkarte von Timo versehen, war der erste Eindruck sehr gut. Das Anprobieren der aufeinander abgestimmten Kleidungsstücke machte zu Hause gleich richtig Spaß – Timo erlaubte sich keinen Fehler bei der Auswahl. Spannend an Outfittery ist, dass man einmal mit Marken (z.B. Ben Sherman, Selected, Zign) und Stilen (z.B. Chino-Hosen) in Berührung kommt, die man beim Shoppen gehen links liegen gelassen hätte.

Von den zwölf zugeschickten Kleidungsstücken habe ich gleich sieben behalten. Zu den Preisen: Schnäppchen sind es definitiv keine, aber angesichts der renommierten Marken (z.B. Boss, Diesel, Bench, Jack & Jones, Tom Tailor) gehen die Preise in Ordnung – in Wien würde ich die Stücke kaum billiger bekommen. Die Stücke, die ich nicht behalten wollte, gingen per Retour-Box zurück an Outfittery, wobei sich die Macher etwas Besonderes ausgedacht haben. Man kann die Box mit Altkleidung füllen, die an die Caritas gespendet werden – eine sinnvolle Füllung für ein ansonsten halbleeres Paket, und man erspart sich selbst wieder den Gang zur Altkleidersammlung.

Ob das Geschäftsmodell langfristig aufgeht, bleibt abzuwarten. Die Idee, große Überraschungspakete an Kunden zu schicken, ist riskant. Die Klamotten auf einander und den Geschmack des Kunden abzustimmen, ist dabei essenziell – im Schnitt werden 300 Euro pro Bestellung ausgegeben. Bei mir hat der Paket-Trick funktioniert: Im Einkaufszentrum hätte ich nie sieben Stück gekauft. Insgesamt kann ich für Outfittery eine Empfehlung aussprechen. Der Dienst funktioniert fast reibungslos, die zugeschickte Kleidung ist top und passte, und auch die Kommunikation mit Timo lief super. Nur beim Marketing könnte Outfittery ein wenig vom Gas geben: Die SMS, ob ich nicht gleich eine Box mit Herbstmode bestellen will, war dann doch ein wenig zu aufdringlich.


Teaser & Image by Outfittery

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Sponsored Post: Sexy Superstar in neuem H&M-Spot

Der Sommer kommt und es wird heiß. Mit Beyoncé sogar noch heißer! Die US-amerikanische R&B- und Soul-Sängerin läutet mit einem Video für das schwedische Modehaus H&M die heiße Jahreszeit ein.

h&m

Seit Januar ist das Gerücht im Umlauf, dass die Diva für das schwedische Modehaus werben wird. Nun ist es bestätigt. In einem kurzen Spot rekelt und tanzt Beyoncé und heizt den Zuschauern ordentlich ein. H&M hat mit dem Superstar einen richtigen Hingucker für die neueste Bademode gewonnen. Wer da noch seinen kühlen Kopf bewahren kann ist selbst schuld.

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Sponsored Post: s.Oliver bleibt dem FC Bayern treu

Die Fußballsaison läuft und auch s.Oliver kleidet den Fußballclub weiterhin ein. Für offizielle Anlässe und auf Reisen gibt es den Dresscode des Erfolgsunternehmens.

soliver

Es darf gefeiert werden! Nicht nur die Meisterschaft, das erst kürzlich gewonnene Spiel gegen Juventus Turin sondern auch ein Partner der den Bayern weiter das optimale Auftreten bietet.

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Videotipp: 100 YEARS / STYLE / EAST LONDON

Netzpiloten Videotipp

Eine Reise durch East Londons Mode-Geschichte! Von 1911 bis 2011 werden mit tänzerischer Gestaltungsfähigkeit die Trends und Styles der vergangenen 100 Jahre präsentiert. Schön zu betrachten. Viel Spaß mit dem Video!

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Von glücklichen Socken und bunten Füssen

Wie lange haben wir sie beschimpft und ihre Träger ausgelacht: Socken in Sandalen, Socken in Sneakern, Socken überhaupt. Doch jetzt sind sie zurück; als Modeaccessoire der Saison sind sie nicht wegzudenken. Man wie frau trägt Socke. Natürlich nicht die klassische, weiße Tennissocke in der Gesundheitslatsche. Wir sprechen von fröhlichen bunten Strümpfen in allen Farben des Regenbogens, die man entweder zu Oldschool-Sneakern oder zu farbenfrohen Plateausandalen kombiniert. Doch woher der plötzliche Wandel? Wer hat die alte Miefsocke zum kultigen Trendstrumpf gemacht? Wir sind der Frage nachgegangen und haben die Antwort in Schweden gefunden. In einem Land, aus dem uns bereits aus Kindertagen ein Mädchen bekannt ist, die mit ihren verschiedenfarbigen, geringelten Strümpfen Furore machte. Zufall? Oder stand Pipi Langstrumpf hier doch Pate? Wir denken schon, aber hier kommt die ganze Geschichte zweier Männer, die auszogen, die Socken zu revolutionieren.

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Lifestyle Lektüre vom 29. Oktober 2010


1. Kate Moss und Topshop gehen in die letzte runde: Die 14. Gemeinsame Kollektion wird auch das Ende der Kooperation beschliessen. Wer noch ein Kate Moss Original erstehen möchte bekommt bei This is Jayne Wayne einen Vorgeschmack. Und wer nicht nach London kommt: Der Online Shop schickt’s auch nach Deutschland.



2. Am 1. Juli 1979 erblickte er das Licht der Welt: Der Sony Walkman. Wie Lifelounge berichtet, hat sich der Elektronikhersteller jetzt entschlossen, das tragbare Musikwunder einzustampfen. Womit hören wir denn jetzt unsere Mixtapes?

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Lifestyle Lektüre vom 15. Oktober 2010

1. Die Fashion Week in Paris ist um, aber hier noch ein Rückblick auf einer der wichtigsten Schauen in einer der schönsten Locations an der Seine: Die Chanel Show im Grand Palais. Die New York Times war da.


2. Jedes Jahr im November überzeugt Modefilialist H&M einen Designer von Weltrang, eine Kollektion zu erstellen. Dieses Jahr kooperiert Lanvin mit den Schweden. Eine kleine Vorschau gibt es bei Fashion Lover.


3. In der Mode geht schon lange alles. Wer da noch auffallen möchte muss sich schon was einfallen lassen. Refinery 29 hat die schrägsten Auftritte bei Modenschauen zusammengesucht.


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Lifestyle Lektüre vom 16. September 2010

1. Jedes Jahr im November ermöglicht die schwedische Kette H&M auch Otto-Normal-Verbrauchern die Anschaffung von Designerstückchen. Vogue verrät uns, dass dieses Jahr der französische Designer Lanvin Einzug in viele deutsche Kleiderschränke halten wird.

2. Modedesigner Marc Jacobs liest offensichtlich gerne – zumindest hat er jetzt einen eigenen Buchladen in New York eröffnet, der auf den schönen Namen Book Marc hört, wie style.com weiß.

3. Eine gute Verwendung für ausgelesene Bücher hat hingegen der briyische Künstler Jeremy Mays gefunden. Mittels Druck und einem speziellen Lack kreiert er außergewöhnliche Schmuckstücke aus jedem Lieblingsgedicht. Dieses etwas andere Papier-Recycling stellt uns Ecouterre vor.

4. Dieses Restaurant finden sie garantiert nicht bei Google, darum stellen wir es heute lieber vor. Das Restaurant i in New York hat den häufigsten Buchstaben der englischen Sprache zu seinem Namen gemacht und bewirtet seit dieser Woche mit seinem deutschen Küchenchef die New Yorker Szene. Curb Street hat die Speisekarte des brandneuen Hot Spots gefunden.

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Lifestyle Lektüre vom 25. August 2010

1. Riechen wie die Sex Pistols, das ist mal was Neues. Viele Stars und Sternchen haben ja bereits ihre eigenen Parfums, meist mädchenhaft und floral. Von einer englischen Punk Band erwarte ich etwas Exotischeres. Vorauf wir uns gefasst machen sollten, sagt uns Refinery 29.

2. König Karl bei der Arbeit über die Schulter schauen? Chanel News macht es möglich und hat Lagerfeld beim aktuellen Shooting zur Herbst/Winterkollektion 2010/11 begleitet.

3. Seit neuestem sind Socken nicht mehr nur dazu da Füsse zu wärmen, jetzt sind sie das Trend-Accessoire. Fröhliche Füsse in bunten Modellen zeigt uns Backyard Bill. Nachmachen empfohlen.

4. Vogue schwelgt in Vorfreude auf Fashion’s Night Out in Berlin und zeigt uns schon mal, welche Zuckerstückchen uns am 10.9.2010 erwarten. Auf das internationale Shopping Event zur späten Stunde können sich alle schlaflosen Fashionistas freuen.


5. Das ist doch mal was für den gestressten Geschäftmann in der BusinessLounge internationaler Flüge: Schnell und bequem Luxusmode per ipad bestellen. Herrenausstatter macht es mit einer neuen app möglich.

6. Und hier gleich noch eine app, diemal für den guten, alten ipod. Diesmal für umweltbewusste Konsumenten. Als Virtual Waters bezeichnet man die Wassermengen, die bei der Herstellung von Produkten verbraucht werden. Bewusstseinserweiterung der anderen Art bei Design made in Germany.

7. Und damit zum letzen Product mit dem kleinen i: Eine schöne Idee und die Vereinigung von zwei Designklassikenr ist das Little Black Book. Ein iphone Etui der nostalgischen Art im Stil eines Notizbuchs. Gefunden auf Pad and Quill.

8. Was kam zuerst? Mad Men oder der Petticoat? Auf jeden Fall kommt der 50ties Style mit voller Kraft zurück. Schöne Einblicke ins Original bietet uns A Blog Curated By mit wunderschönen Fotografien von Olivier Theyskens.

9. Kunst an der Küche zeigt uns Design Boom. Interior Designer Burkhard Schäller hat die wohl praktischste Mini Küche entwickelt. Stylish, klappbar, Augenschmaus. Damit wird der Kochplatz auch im kleinsten Apartment zum Hingucker.

10. Und zum Ende noch etwas schlechter Geschmack. Bad Yearbook Photos zeigt uns, warum man im Alter von 15 bis 18 Kameras meiden sollte. Ein Glück, das Yearbooks in Deutschland selten sind.

(Fotos: www.refinery29.com, http://chanel-news.chanel.com, www.herrenausstatter.de, http://www.backyardbill.com/, www.designmadeingermany.de)

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Lifestylelektüre vom 18.8.2010

1. Zurück zur Natur scheint auch in Sachen Schönheit der Trend schlechthin zu sein. Zeitschriften fotografieren lieber “echte” Menschen als Models, Photographen wollen Photoshop von ihrer Festplatte löschen und jetzt ist auch Botox schon wieder out. Terry Hatcher beweist es uns fotografisch indem sie sich mit gerunzelter Stirn im Bad, wie uns Us Weekly zeigt. Wir bleiben natürlich dran und freuen uns schon auf die ersten Beweisfotos in Sachen “Meine Brüste sind echt.”

2. Die Vorteile der interaktiven Möglichkeiten des ipads hat sich Designer Amit Pitaru zu Nutzen gemacht und Sonic Wire Sculptor entwickelt. Design Boom zeigt uns wie man damit aus dreidimensionalen Zeichnungen auf iphone and ipad neue Klangwelten erstellt.

3. Space Invaders haben natürlich durch Street Art und nostalgische Gefühle aller Computerbenutzer über 35 längst Kultcharakter. Jetzt kann man sich die grobpixeligen Gestalten auch als Sofa ins Wohnzimmer stellen und immer an die guten alten Zeiten von Atari und Co. denken, wie uns Horstson zeigt…

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Lifestyle-Lektüre vom 12.8.2010

1. Die Rückkehr der Oma-Unterhose kündigt uns The Cut an. Vorreiter des Trends sind die Mädels aus Mad Man und Lady Gaga. Bequem sicher, aber den entsetzten Aufschrei aus Brasilien kann man jetzt schon hören.

2. Der Telegraph berichtet uns, dass logolastige Luxus Labels auf dem absteigenden Ast sind. Die Nachfrage nach Understatement und logofreien Luxusartikeln steigt hingegen. War ja auch nötig, finden wir, denn der WM Pokal in Louis Vuitton war ja wohl die Krönung.

3. Erst kamen die Leggins zurück, dann die Schulterpolster. Da hat nur noch eine gruselige 80er Erfindung noch auf ihr Come-back gewartet. Und hier ist sie wieder: Die Dauerwelle. Refinery 29 weiss wie sie im Jahr 2010 aussieht.

4. We Live Young teilt eine wunderbare Fotostrecke mit uns. Tolles Licht und das absolute Sommerfeeling, dass wir uns für diesen August nochmal zurück wünschen.

5. Dass im Bereich Sneaker eigentlich alles möglich ist zeigt uns ChuhChuh. Diesmal Turnschuhe mit integriereten Lampen. Die neuen, patentiereten Fussleuchten von Adidas sparen sicher mal das Fahrradlicht, kombinieren wir. Prädikat: Praktisch.

6. Während Naomi Campbell und Mia Farrow sich zum Thema Blutdiamanten um Kopf und Kragen reden, stellt Ecofabulous lieber konfliktfreien Schmuck vor. Armbänder und Ringe aus recyceltem Edelmetall, da macht man nachts doch gerne die Tür auf.

7. Wie der Gentleman von Welt sich in diesem Winter kleidet, weiss die Redaktion von OK Cool, die uns die neue Kollektion von Herr von Eden vorstellt. Alles ganz schön Dandy, da können die Damen sich wohl schon auf aufgehaltene Türen freuen.

8. Seit Facebook den Unlike-Button abgeschaft hat, fehlt ja irgendetwas. Trendhunter stellt eine schöne Idee zu einem neuen Button vor, der auch nicht so schrecklich negativ wie Unlike ist: Der Button für mittelmässige Ideen.

9. Mobiles Wohnen mal anderes: Mit dem Vieleck in die Natur.  Den traumhaften und naturnahen Entwurf von Manuel Villa Arquitecto zeigt uns Design Boom.

10. Zum Abschluss wieder etwas Kurioses aus dem Netz. Diesmal zeigt uns Grist zum Thema umweltfreundliche Geräte den solarbetriebenen Vibrator. Wir sind gespannt, auf wie vielen Schlafzimmerfensterbänken man ihn demnächst sehen wird.

Bildnachweise: www.designboom.com, www.ecofabulous.com, www.trendhunter.com, www.weliveyoung.blogspot.com

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Lifestyle Lektüre vom 4.8.2010

Als Netzpiloten sind wir täglich auf dem Rundflug durchs Netz und finden die interessantesten oder kuriosesten Trends weltweit. Ab heute schicken wir auch Euch wöchentlich auf einen Lifestyletrip mit 10 Stops. Enjoy your flight:

1. Raus aus der Stadt, rauf aufs Land: Der Trend setzt sich fort und ist jetzt beim Satorialist angekommen. Nicht Hipsters aus New York, sondern Landkinder aus Pennsylvania finden wir diese Woche auf seinem Blog:

2. Brook & Lyn ist die Schmuckkollektion von Mimi Jung aus –dreimal dürft Ihr raten- Brooklyn. Auf ihrem Blog stellt sie uns ihre unglaublich schöne Kollektion”surrounded” vor:

3. Curb Street aus New York zeigt uns diesmal ein kleines Café in Little Italy. Ansehen, merken, in den Reiseführer schreiben und beim nächsten Soho Besuch die altbekannten Kaffeeketten überspringen:

4. Für den Paparazzi in uns: Eine ehemalige Präsidententochter hat geheiratet. Alles über die Hochzeit weiß The Cut:

5. Freunde von Freunden lädt uns zu einer besonders schönen Wohnungsbesichtigung bei Malin Elmlid in Berlin ein:


6. Noch liegen wir am Badesse, aber der Herbst wird kommen. Bei Sommergewitter kann man sich schon die neuesten Trends aus der Vogue Redaktion ansehen:

7. Hussein Chalayan bereitet eine Ausstellung vor. Sicher sehenswert, denken wir. Modabot weiß wann und wo:

8. Lack ab? Nein, Lack dran. Und zwar die neuen Herbstnagellacke. Refinery 29 zeigt uns eine ausführliche Übersicht darüber, was der modebewusste Fingernagel jetzt trägt.

9. Einen Blick in das Atelier von Maison Martin Margiela in Paris hat A Blog Curated By geworfen. Glücklicherweise hatten sie eine Kamera dabei, der Beweis hier:

10. Zum Abschluss noch ein Dessert? Vielleicht eine dreistöckige Pizza mit Bananen und Schoko-Soße? „Leckereien“ der extremen Art gibt es auf This is Why You’re Fat. Tipp: Lieber nicht direkt vor dem Essen anschauen, es könnte einem der Appetit vergehen.

(Fotos: www.brookandlyn.com, www.satorialist.com, www.refinery29.com)

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Modeblog im Museum: Styleclicker City

Alle lieben Modeblogs und Streetstyle. Und Modeblogger. Modefirmen lassen ihre Kampagnen von Bloggern fotografieren. Die Modestrecken in den Hochglanzmagazinen ahmen die spontanen Aufnahmen auf der Strasse nach. Ob re:publica oder Premium, auf vielen Veranstaltungen sind Modeblogger inzwischen Ehrengäste. Die Zahl der Modeblogger und Streetstyle Fotos im Internet ist in den letzten Jahren rasant angestiegen und inzwischen unüberschaubar. Dennoch stechen einige hervor.

Jetzt hat der Münchener Blogger Gunnar Hämmerle als Erster den Sprung zu einer Einzelausstellung ins Museum geschafft. Auf seinem Blog www.styleclicker.net zeigt er immer frische Styles aus München, Hamburg, New York oder Kopenhagen. Ihren Reiz erhalten die Fotos durch den spontanen Moment in dem sich gemacht werden und das authentische Styling der Modelle. Weiterlesen »

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Wedding Dress holt den Laufsteg auf die Strasse


Wer bei Wedding Dress gleich ans Heiraten denkt, liegt hier ganz schön daneben. Wedding Dress,  benannt nach dem Berliner Stadtteil Wedding, ist ein alternatives, urbanes Modefestival und eine Alternative zu den Modemessen und -schauen der Hauptstadt.  Eine stetig wachsende  Zahl aufstrebender und  etablierter Designer präsentiert und verkauft hier ihre Kreationen.
 
Am 10. und 11. Juli ist es wieder soweit, dann verwandelt sich die Brunnenstrasse mit zahlreichen Ständen und Showrooms zu einen großen Laufsteg. Mode und Accessoires so weit das Auge reicht. Das farbenfrohe Getümmel auf dem Straßenfest und im Designer’s Showroom mit seinen vielen kreativen Ideen hat über die letzen Jahre beständig zugenommen. Das gute Juliwetter und die zeitliche Nähe zur Fashion Week tun da ihr Übriges. Dieses Jahr steigt die fünfte Edition des immer beliebteren Festivals: Auf 500 Metern zwischen U-Bahnhof Bernauer Strasse und Voltastrasse zeigen und verkaufen rund 150 Designer aus Deutschland und Europa ihre Kreationen ein Wochenende lang. Darunter sind diesmal Kilian Kerner, Berg & Gather, A.D. Deertz, Stephanie Franzius und Marcel Ostertag. Höhepunkt der populären Veranstaltung sind die beiden Modenschauen, die das Wedding Dress ebenso abrunden wie zahlreiche lukullische und musikalische Leckerbissen um die Modemeile herum. Mehr Information unter www.weddingdress5.de.

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Volltreffer: Die Fussball-Tasche

??Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten. Die Tasche ist auch rund, hat aber eine deutlich längere Lebenserwartung. Denn mit dieser Wiedergeburt eines Fußballes kommen auch die weiblichen WM- Fans endlich nicht mehr zu kurz. Jede Tasche wird aus einem ausgedienten Trainingsfußball von Hand in Deutschland hergestellt und ist damit jeweils ein einmaliges Einzelstück.
Die „Ball Bag“ ist auch geräumiger als man annimmt und fasst alles, bis auf die Vuvuzela. Übrigens gefällt das ungewöhnliche Accessoire nicht nur Frauen: Die Tasche hat außerdem einen extrem hohen Flirtfaktor bei jedem Public Viewing. Meine durchschnittlichen (Ball)kontakte zum männlichen Gegner? Pro Spiel mindestens drei! So macht Recycling nicht nur Sinn, sondern auch richtig Spass. Erschaffen wurde die ultimative Fantasche von dem  Stuttgarter Designteam „Abteil“, das neben Fußbällen noch allerlei andere Materialien zu Taschen verarbeiten.  Zu kaufen bei www.abteil-shop.de

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Noch mehr Bio-T-Shirts mit schönen Motiven

Es gibt noch ein kleines Label namens marchmellow in Berlin, das sich – auch wie unsere Vorstellung von gestern – dankenswerterweise um die Rettung des T-Shirt bemüht mit fairtrade, organic cotton und wirklich schönen Motiven. Auch hier empfehle ich das frühzeitige Eindecken mit den wirklich total uncooolen und daher absolut tragbaren T-Hemden für Damen und Herren.

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Die amtlichen Art-T-Shirts

Chocolat Motiv Des Artistes sind die einzigen, denen ich vollumfänglich das Recht einräume, den Platz auf T-Shirts zu bedrucken. Da ich mittlerweile Hirnerweichung erleide bei all den coolen Sprüchen und lustigen Grafiken, ist das hier wirklich und in allem Ernst das Beste auf dem T-Shirt-Markt seit der Erfindung der kontrolliert-biologischen Baumwolle als Fellersatz. Künstler: Ai Weiwei und viele andere. Und die unterstützen auch noch Doctors Without Borders/Médecins Sans Frontières (MSF). Hinsurfen und den Laden leerräumen. Die sind bei mytheresa.com – dort gibt es auch nette Schmücke. So geht übrigens Constructive Capitalism.

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Review: Fashionspace

Wer kennt das nicht: Ab und zu muss man mal im Kleiderschrank Ordnung schaffen. Doch manchmal sind da Fundstücke, die einfach zu schade sind, um sie in die Altkleidersammlung zu geben oder an Bekannte zu verschenken. Also wohin mit den Designerfetzen? Weiterlesen »

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