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Netzpiloten @hallo.digital

Die Wirtschaft 4.0 fordert großes Umdenken von allen Unternehmern und Mitarbeitern. Digitale Transformation heißt die Herausforderung, mit der sich Unternehmen heutzutage beschäftigen müssen. Die hallo.digital macht Karlsruhe am 9. und 10. April zwei Tage lang zum Zentrum dieser Umwälzung. Wir freuen uns, erstmals als Partner mit dabei zu sein und sind gespannt, was die netzstrategen GmbH dieses Jahr auf die Beine gestellt hat.

Am ersten Tag erwarten euch auf drei Bühnen Vorträge zahlreicher Online-Experten zum Thema Digitale Transformation. Am zweiten Tag werden die Impulsvorträge schließlich fundiert um praxisnahe Workshops ergänzt. Außerdem bietet die hallo.digital den idealen Rahmen um bei einem guten Drink zu netzwerken. 

Welche Speaker werden da sein?

Zu den Referenten der hallo.digital gehören unter anderem unser Hamburger Freund Nico Lumma vom next media accelerator, sowie Luisa Dziki von der Seokratie GmbH. Mit Michael Döhler und Stephan Sperling sind außerdem auch Experten aus dem eCommerce auf der hallo.digital vertreten. Wir freuen uns auf Manuel Dietrich als Experte im Bereich KI und Machine Learning sowie auf die Woman.Digital-Gründerin Halide Ebcinoglu und Dr. Jürgen Rink, den Chefredakteur vom c’t Magazin.

Welche Themen erwarten euch?

  • SEO: Damit Produkte und Websites gefunden werden, müssen sie für die Suchmaschinen optimiert aufgebaut werden.
  • Social Media & Content-Marketing: Soziale Medien sind wichtiger Bestandteil der Marketings. Umso wichtiger ist der Kampf um mehr Reichweite.
  • KI / Machine Learning: Künstliche Intelligenz ist eine der wichtigsten Zukunftstechnologien, die unsere Arbeitsprozesse weitreichend verändern wird. 
  • eCommerce: Der stationäre Handel nimmt immer mehr ab. Es ist wichtiger denn je, sich online möglichst stark zu positionieren
  • Design / UX: Design und Bedienbarkeit kann den Unterschied machen, ob ein Kunde auf der Seite bleibt oder gleich wieder geht.
  • Data & Tracking: Nicht nur für KI, sondern auch für das Unternehmen selbst ist es wichtig, das Nutzerverhalten zu kennen.

Und sonst noch?

Tickets zur hallo.digital erhaltet ihr direkt über die Webseite der Veranstaltung. Solange der Vorrat reicht, gibt es noch das stark reduzierte Blind Bird Kombi-Ticket für 219 Euro, das unter anderem auch die After-Show-Party und einen 10 Prozent-Gutschein für den Workshop Day beinhaltet. Workshops sind entsprechend noch nicht in den Tickets enthalten. Für Studierende, Rentner und Menschen mit Behinderung, bietet die hallo.digital zudem ein preislich nochmal reduziertes Kombi-Ticket für 149 Euro an.

Wir freuen uns auf die hallo.digital und wünschen allen Teilnehmenden zwei bereichernde Tage. Vergesst nicht den Hashtag #HalloDigital, um die digitale Transformation auch ins Social Media zu tragen.

 

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IG Shopping: Plant Instagram eine Shopping-App?

IG Shopping Symbolbild

Bei Facebook erwartet die Nutzer immer wieder Neuheiten, Apps und Änderungen. Und auch jetzt scheint es hinter den Kulissen des sozialen Netzwerks wieder ordentlich zu brodeln. So konzentriert sich Facebook scheinbar derzeit auf sein Tochterunternehmen Instagram. In diesem Jahr konnten wir schon einige Neuerungen miterleben, wie unter anderem die Einführung von Instagram Music oder IG TV. Hier können Nutzer Videos mit einer Länge von 60 Minuten hochladen. Das Ganze gibt es als eigenständige App zum Download. Jetzt gibt es Andeutungen für eine weitere Standalone-App mit dem mutmaßlichen Namen IG Shopping, die die e-Commerce-Aktivitäten ausweiten soll.

Wie The Verge berichtet können User in IG Shopping dann direkt die Seiten ihrer Lieblingsmarken und Unternehmen durchstöbern und in der App selbst ihre Käufe tätigen. Wie Instagram berichtet, folgen etwa 80 Prozent der Instagram-Nutzer einem Unternehmen, was die Idee hinter der Shopping-App noch einmal bekräftigen könnte.

Mehr Kaufangebote durch IG Shopping

Es ist nichts Neues, dass Instagram sich im Bereich e-Commerce aufhält. Schon jetzt ist die Kauffunktion auf Instagram im vollen Gange. Sobald User Unternehmen oder Marken folgen und ihre Produkte sehen, können sie die getaggten Artikel auf dem Bildschirm anklicken. Sie erhalten somit wichtige Informationen über das Produkt auf dem Bild wie beispielsweise den Preis und den Link zum Onlineshop.

Ziel hinter IG Shopping ist, dass die Plattform eine Anlaufstelle für Marken und Unternehmen schaffen könnte und somit den e-Commerce-Bereich noch weiter zu durchdringen. Da Instagram etwa zwei Millionen Werbekunden und 25 Millionen Unternehmensseiten verzeichnet, würde sich eine eigenständige App dahingehend besonders lohnen. Wenn User Unternehmen folgen und somit immer Infos über die neuesten Angebote und Neuheiten erhalten, würde dies neue Kaufanreize setzen. Für Unternehmen und Marken könnte dies noch einem weiteren Reichweitenausbau dienen.

Instagram hat sich allerdings zu Gerüchten um IG Shopping selbst noch nicht geäußert und somit können User gespannt sein, wann das große Shoppen auf Instagram beginnen kann.


Andrey Kiselev via stock.adobe.com

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Studie: Online-Fashion bei Apple-Nutzern am beliebtesten

Apple-Nutzer sind offenbar modebewusster und interessieren sich mehr für Online-Fashion als Nutzer andere Smartphone-Hersteller. Diesen Schluss legen wenigstens die Zahlen aus dem “Online Fashion Panel“ der Performance-Agentur AnalyticaA nahe. So stammen 43 Prozent des Traffics in Online-Fashion-Stores von Apple-Nutzern. Auf Platz zwei folgen Samsung-User mit rund 30 Prozent – mit deutlichem Abstand platziert sich Huawei mit knapp vier Prozent Traffic in Fashion-Shops. Das Ergebnis ist einerseits überraschend, weil die Marktanteile bei den verkauften Geräten ein völlig anderes Bild zeichnen. Im IDC Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker von Mai 2018 liegt Samsung vor Apple und Huawei.

Online-Fashion  Brand
Das Online Fashion Panel zeigt den Nutzer-Anteil nach den verschiedenen Smartphone-Marken. Image by AnalyticA

Andererseits sieht Thomas Less, Managing Partner bei AnalyticaA damit das bestehende Markenimage von Apple bestätigt: „Apple-Jünger sind offenbar deutlich trendbewusster als die eher rational tickenden Samsung- und Huawei-Verwender. Online Shops sollten ihre Website entsprechend auf diese Gegebenheiten optimieren“.

Online-Fashion: mobile Traffic überholt Desktop

Für die Studie “Online Fashion Panel“, wertete AnalyticaA die Nutzerdaten von 40 Mono-Label Online-Shops im deutschen Markt aus. Interessant dürfte dieser Umstand aber auch für die Betreiber von Multi-Label-Shops sein. Immerhin macht der Mode-Bereich nach Elektronik und Medien den zweitgrößten Umsatzanteil im eCommerce aus. Laut Trend des Digital Market Outlook von Statista ist die Modebranche zurzeit außerdem einer der am stärksten wachsenden Bereiche im Onlinehandel.

Infografik Online-Fashion Trend bis 2022
Modebranche ist das zweitgrößte Marktsegment im eCommerce und wächst weiter stark. Image by Statista

Die Zahlen von AnalyticaA legen aber noch einen anderen deutlichen Trend offen. Der mobile Traffic in den Fashion-Stores im Web ist weiter auf Wachstumskurs; innerhalb eines Jahres wuchs der Anteil an Smartphone-Traffic um sechs Prozentpunkte. Nämlich von 33 Prozent im ersten Quartal auf 39 Prozent im vierten Quartal. Damit stellen Tablets und Smartphones zusammen einen größeren Anteil am Traffic als Desktop-PCs, die rund 45 Prozent des Traffics ausmachen. Die Mehrheit der Kaufabschlüsse kommt zwar momentan noch über den Desktop zustande, aber dieses Nutzer-Verhalten ändert sich auch beim Modekauf gerade konsequent.

Online-Fashion Traffic nach Device
Der Anteile an Smartphone- und Tablet-Traffic übertrifft Desktop-Besucher. Image by AnalyticA

Zukünftig noch mehr Mode-Käufe am Smartphone

Das bedeutet: Nutzer haben ihr mobile Endgerät längst als Shopping-Plattform für sich entdeckt und verbringen viel Zeit an den mobilen Geräten, um nach Online-Fashion zu stöbern. „Das Online-Nutzungsverhalten der deutschen Verbraucher ändert sich gerade fundamental“, erklärt Thomas Less.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass auch im Fashion-Bereich das Smartphone der wesentliche Trigger ist. Hierüber werden die Kaufabschlüsse nach unseren Prognosen perspektivisch signifikant steigen: Noch erfolgt die Customer Journey am Ende zweistufig – im Shop wird gestöbert, am Desktop eingekauft. Beides wird künftig immer öfter integriert am Mobiltelefon erfolgen.

Der Trend zu immer mehr mobile Umsätzen ist aber nicht erst seit heute oder nur bei Online-Fashion zu beobachten. Shopbetreiber sollten sich beim Marketing generell stärker auf die User-Journey am Smartphone konzentrieren und sich noch besser auf mobile Technologien wie Sprachsuche oder AR-Anwendungen einstellen.

Neues iPhone oder neuen Mac bei Amazon aussuchen (Provisions-Link)


Images by AnalyticaA und Statista

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Die Netzpiloten sind Partner des ECC-Forums

In wenigen Tagen öffnet das ECC-Forum in den Balloni Hallen Köln seine Tore. Alle diejenigen, die sich mit den Themen rund um E-Commerce auseinandersetzen und mehr über die Möglichkeiten und Chancen die die heutige Technologie bietet, wissen möchten, sollten sich daher den 12.04 unbedingt merken.

Neue Wege zum Kunden

An diesem Tag dreht sich alles um das Motto „Neue Wege zum Kunden“. Durch die voranschreitende Technologie und die Innovationen im Online-Handel, wird es für Händler zunehmend schwerer ihre Kunden auf angemessener Höhe zu erreichen und neue Services zu bieten. Händler brauchen hier nicht nur neue Ideen und Ansätze. Vielmehr benötigen sie auch neue Strategien und Konzepte.

Auf dem ECC-Forum wird allen Teilnehmern genau das geboten. Namhafte Speaker wie unter anderem Marcus Diekmann von Matratzen Concord oder Ashley Corpe-Höffken des Unternehmens Vorwerk (Twercs) geben die besten Tipps und Insights aus ihren Branchen und zeigen ihre bisher umgesetzten Konzepte zu den Themen:

  • Content Commerce
  • Influencer Marketing
  • Sprachsteuerung
  • Mobile Commerce
  • User Experience
  • Social Media und vieles mehr …

On Top noch ein Award

Das ECC-Forum wird mit der Verleihung des Deutschen Onlinehandel-Awards 2018 gekrönt. Dieser wird bereits am 11. April 2018 zum 7. Mal durch das ECC Köln verliehen. Hier werden die besten Online-Shops aus Kundensicht in unterschiedlichen Branchen und Kategorien ausgezeichnet.

Seid am 12.04 dabei und sammelt neue Erkenntnisse, Kontakte und vor allem das nötige Know-how im E-Commerce. Hier könnt ihr euch die Tickets sichern.

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Die Netzpiloten sind Partner der E-Commerce Expo Berlin

Partnergrafik_2017_ecb18

Nach dem Tag der Liebe steht in Berlin alles im Zeichen von…E-Commerce? Am 15. Februar 2018 wird in der Haupstadt zur E-Commerce Expo 2018 geladen. Die einzigartige Location ist die STATION Berlin.

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Repräsentanten von Online-Shops, Medienhäuser, Herausgeber und Anbieter von E-Commerce Services. Wenn ihr also aus den Bereichen IT, Marketing, Sales oder dem Management kommt, dann ist die E-Commerce Expo die richtige Veranstaltung für euch! Mehr als zwei Drittel der mehr als 3.500 Besucher haben auf der B2B-Veranstaltung schon ein Geschäft mit einem Aussteller angebahnt. 

Warum lohnt es sich?

Auf der E-Commerce Expo Berlin wird ein vielseitiges Programm rund um die wichtigsten Themen der Branche geboten. Zu den zentralen Themenschwerpunkten zählen: 

  • Cloud & Hosting
  • E-Mail & Performance Marketing
  • SEO/SEA & Social Media
  • Web Development & Web Analytics
  • & viele mehr! 

Zu den Top-Speakern zählen Tina Nord, Teamleiterin der Content Marketing Strategy bei Zalando, Daniel Kramer, Client Solutions Manager für E-Commerce und Sport bei Facebook oder Dr. Pascal Volz, Vizepräsident E-Commerce von AirBerlin. Dr. Volz und sein Team erregten Aufsehen mit der Aktion #HireUsAsATeam – über die er auf der E-Commerce Expo sprechen wird. DeinDesign-Gründerin Victoria Chirita – die wir für die Netzpiloten auch schon zum Interview treffen durften – wird einen Vortrag über ihre Erfolgsgeschichte – von der Idee zur E-Commerce-Marke in 12 Jahren – halten.

Seid dabei!

Wenn euch dieses Top-Programm überzeugen konnte, dann werft doch auch noch einen Blick, wie die Expo im letzten Jahr ausgesehen hat. Hier gibt’s einen Rückblick zur E-Commerce Expo 2017:

Folgt der Veranstaltung auf FacebookTwitter und Youtube oder schaut im Expo-eigenen Blog vorbei um weiterhin auf dem Laufenden zu bleiben – der Event-Hashtag ist

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Gründerinnen: 8 Tipps, wie Frauen erfolgreich gründen

Frauen als Gründerinnen

Jeder soll sich Kunst fürs Wohnzimmer leisten können. Mit dieser Idee gründeten drei Design-Enthusiasten im Januar 2014 Juniqe, ein Online-Portal für handverlesene und bezahlbare Kunst, Wohnaccessoires und Schreibwaren. Inzwischen ist das Startup auf ein 100-köpfiges Team angewachsen und bezeichnet sich selbst als europäischer Marktführer für bezahlbare Kunst. Dass Gründerin und Geschäftsführerin Lea Lange dies als Frau geschafft hat, sollte zwar eine Selbstverständlichkeit sein, ist es aber leider nicht. Was muss passieren, damit noch viel mehr Frauen erfolgreich gründen? Das verriet sie uns kürzlich im Gespräch mit zwei ihrer wichtigsten Partnerinnen, Senior Investment Managerin Chiara Sommer vom High-Tech Gründerfonds und Irena Goldenberg, Partnerin beim Startup-Investor Highland Europe. Das hier sind die wichtigsten Tipps der drei Gründerinnen.

#1: Kritik und Rückschläge sind gut: Nutze jedes Feedback, um besser zu werden

Lea Lange als Beispiel für erfolgreiche Gründerinnen
Lea Lange ist Gründerin und Geschäftsführerin des eCommerce-Startups Juniqe. Image by Juniqe

Mach dir keine Illusionen: Deine Idee und dein Pitch-Deck mögen noch so toll sein, die Geschäftswelt empfängt dich trotzdem nicht mit offenen Armen. Solange noch keine aussagekräftigen Zahlen und Erfolge vorliegen, hörst du von Investoren und Kooperationspartnern das ein oder andere „Nein“. „Mit Rückschlägen konstruktiv umzugehen und daraus zu lernen – das ist die wahre Herausforderung“, ist Juniqe-Chefin Lea Lange überzeugt. Ihr half es, die Zähne zusammenzubeißen und jeden Einwand dazu zu nutzen, ihr Vorgehen kritisch zu hinterfragen. „Mit jedem Feedback wurde ich besser und plötzlich kamen die ersten Erfolge.“

#2: Denke groß, wachse stetig

Noch wichtiger als eine starke Geschäftsidee ist für Investoren häufig eine starke Gründerpersönlichkeit. Gerade zu Beginn solltest du nicht nur im stillen Kämmerlein an deinem Produkt tüfteln, sondern den Geschäftsaufbau sichtbar und dynamisch vorantreiben. Dadurch kannst du leichter neue Partner gewinnen, deren Unterstützung du dringend brauchst, um dein Startup zu etablieren. „Juniqe hat mich als Investorin überzeugt, weil es als Startup immer einen guten Speed an den Tag gelegt hat. Deshalb hat sich das Startup beachtlich entwickelt und schnell mehrere Finanzierungsrunden erfolgreich abgeschlossen“, erklärt Chiara Sommer, Senior Investment Managerin beim High-Tech Gründerfonds.

#3: Baue die Geschlechter-Schranken im eigenen Kopf ab

Warum sollten Frauen keine guten Gründerinnen sein? Kein Gesetz, keine Investoren-Leitlinie zieht das in Zweifel. Im Gegenteil. Und trotzdem sind Führungspositionen häufig nach wie vor durch Männer besetzt. Einer von vielen Faktoren dafür sind Vorurteile. Nicht nur in den Köpfen der anderen. „Es sind häufig auch die eigenen Schranken im Kopf, die Frauen hemmen“, weiß Chiara Sommer, Senior Investment Managerin beim High-Tech Gründerfonds. „Frauen sind oft risikoaverser und trauen sich weniger zu als ihre männlichen Kollegen. Es fehlt nicht an den Fähigkeiten, sondern am Selbstbewusstsein“, sagt Lea Lange. Dafür gibt es keinen Grund.

#4: Lebe deine Vorbildfunktion

Porträt Chiara Sommer
Chiara Sommer fördert beim High-Tech Gründerfonds Startups in der Frühphase, darunter auch Juniqe. Image by High-Tech Gründerfonds

„Frauen in Führungspositionen zu normalisieren, ist der wichtigste Faktor auf dem Weg zu Gleichberechtigung“, betont Irena Goldenberg vom Startup-Investor Highland Europe. Dazu kannst du deinen eigenen, kleinen aber wichtigen Beitrag leisten. Daher gilt: Keine falsche Bescheidenheit, wenn es darum geht, dich nach außen zu präsentieren. „Die meisten Keynote-Speaker bei Konferenzen sind Männer. Wir brauchen Frauen, die auf diesen Bühnen stehen“, fordert Chiara Sommer. Lea Lange ist gleicher Meinung: „Wir brauchen mehr weibliche Vorbilder, die ihre Erfahrung teilen und anderen Frauen zeigen: ‚du kannst das auch’. Dabei musst du nicht die hemdsärmelige Manier der Männer kopieren. Eine nahbare Art und Weise ist wichtig“, betont Chiara Sommer.

#5: Vernetze dich mit Gründerinnen, wenn du dich im „Boys Club“ durchsetzen willst

Ein Teil von Netzwerken zu sein, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Geschäftswelt. Gerade für Startups sind Communities wichtig. Als Frau Zugang zu männerdominierten Netzwerken zu erhalten, ist zwar schwer. Doch wenn du dich durchsetzen willst, ist es unerlässlich. Dich der Unterstützung von männlichen wie weiblichen Gleichgesinnten zu vergewissern, unterstützt dich beim Aufbau des Geschäfts ebenso wie bei der Bewältigung von Rückschlägen. „Es hilft, sich mit Leuten zu vernetzen, die deine Interessen und Ansichten teilen und vielleicht die gleichen Probleme hatten oder haben“, rät Chiara Sommer.

#6: Suche dir ältere Mentoren und profitiere von ihrer Erfahrung

Lasse dich nicht vom Jugendkult in der Gründerszene leiten, sondern hole dir auch Rat von älteren Mentoren. Das ist nicht leicht, aber der Aufwand ist es wert. „Es gibt nicht viele ältere Gründerinnen, daher müssen junge Gründerinnen in Deutschland ihre Fühler sehr weit strecken, um solche Mentoren und Berater zu finden. Aber mit ihrer Erfahrung und Expertise können sie Startups helfen, den richtigen Weg zu gehen“, empfiehlt Irena Goldenberg.

#7: Habe keine Angst zu scheitern

Porträt Irena Goldenberg
Irena Goldenberg ist Startup-Investorin bei Highland Europe und Aufsichtsratsmitglied bei Juniqe. Image by Highland Europe

Die „Kultur des Scheiterns“ ist in Deutschland noch kaum verbreitet. Hingegen in der angloamerikanischen Gründerszene, die hierzulande als Vorbild gilt, ist sie eine Grundmaxime. Sie geht einher mit der Einstellung, dass Gründer aus einem gescheiterten Startup so viel lernen, dass der Erkenntnisgewinn beim nächsten Versuch zu einem umso größeren Erfolg führen kann. „Die Aussicht aufs Scheitern zu akzeptieren, ist insbesondere für viele Frauen eine Herausforderung“, weiß Chiara Sommer. Doch diese Einsicht ist unverzichtbar. Denn nur dann bist du bereit, das Risiko einzugehen, dass nun einmal jeder Existenzgründung innewohnt.

#8: Bewahre dir deinen Humor

Trotz deines beinharten Einsatzes und Fokus auf deine Gründung solltest du auch Mensch bleiben. Es klingt banal, aber ein guter Lacher zwischendurch hat schon so manche zugespitzte Situation entschärft. „Eine gute Strategie für den Erfolg ist immer guter Humor. Denn das Wichtigste ist, ein starkes Team aufzubauen“, sagt Irena Goldenberg. Und welches Team möchte schon mit Gründerinnen zusammenarbeiten, die humorlose Business-Maschine sind.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem High-Tech Gründerfonds.


Images by Juniqe, High-Tech Gründerfonds, Highland Europe


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Die Netzpiloten sind Partner der OMK 2017

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Es ist bereits das sechste Mal, dass die Online-Agentur web-netz und die Leuphana Universität die „OMK 2017 – Online Marketing Konferenz Lüneburg“ veranstalten. Hier dreht sich alles um das Thema Online-Marketing mit spannenden Speakern aus der Wirtschaft und Wissenschaft, die ihre Erfahrungen mit rund 600 Besuchern teilen.

Am 28. September könnt ihr auf dem Leuphana Campus in Lüneburg mit Referenten wie unter anderem Marcell Jansen – Ex Nationalspieler – oder Luana Theodoro da Silva – Instagram Star und Influencer – über die neuen Herausforderungen des Online-Marketings diskutieren und spannende Einblicke im Bereich E-Commerce sammeln. Den ganzen Tag über erhaltet ihr bei einem vielfältigen Programm anregende 30-Minuten Slots von über 20 Speakern. Dabei dreht sich alles um die aktuellen Trends im Online-Marketing. Erhaltet aufschlussreiche Forschungsergebnisse und wertvolle Insights von großen Unternehmen wie beispielsweise Xing AG, Google, Tom Tailor oder Facebook.

Das Ganze wird untermauert mit einem gemütlichen Warm-up am Abend vor der Konferenz im Old Dubliner Irish Pub, Foodtrucks – die den Tag über für die Verpflegung sorgen – und einer After-Show Party.

Die OMK in Lüneburg ist eine Non-Profit-Veranstaltung, bei der der Erlös des Events in ein Forschungsprojekt der Leuphana Universität fließt.

Wer Teil dieser spannenden Konferenz sein möchte, der sollte sich schnellstens Tickets sichern!

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Die Netzpiloten sind Partner des E-Commerce BBQ

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In einer gemütlichen Runde grillen und dabei wissenswertes zum Thema „E-Commerce“ erfahren. Der Logistikdienstleister B+S GmbH und die Online-Marketing Agentur qualitytraffic GmbH veranstalten am 1. September das erste E-Commerce BBQ in Bielefeld.

Ziel der Veranstaltung ist es vor allem, den Besuchern alle wichtigen Informationen zum Thema Onlinehandel näherzubringen und ihnen ungeahnte Potenziale aufzuzeigen. Auch der Bereich Logistik ist ein wesentlicher Punkt auf der Agenda, der auf Optimierungs- und Verbesserungsprozesse hinweisen soll. Das Ganze wird in Form von spannenden Impulsvorträgen namhafter Referenten wie unter anderem Mark Steier – Seitenbetreiber und Blogger von wortfilter.de – deutlich gemacht. Außerdem können sich die Teilnehmer über praxisbezogene Workshops freuen, in denen sie verschiedene Gesichtspunkte genauer erörtert bekommen, wie beispielsweise „Konsumentenwünsche erfüllen: Komfort, Auswahlmöglichkeiten und Kontrolle für Ihre Kunden“ – geführt von Markus Ochel.

Die ganze Veranstaltung wird abgerundet mit einem tollen Buffet voller Leckereien vom Smoker, kühlen Getränken und einem DJ. Ein anschließender Austausch mit den Experten und untereinander bietet noch einmal Raum für offene Fragen, Anregungen und Vernetzung.

Seid dabei, wenn ihr alles über die Entwicklung des Onlineshops, das passende Marketing und die Logistik erfahren möchtet und sichert euch hier die Tickets für einen unvergesslichen Abend.

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Digital Economy Compass: Was die Zahlen für Deutschland bedeuten – Teil 1


Was sind die aktuellen digitalen Trends weltweit? Wie entwickelt sich der Wettbewerb auf digitalen Plattformen? Diese Fragen versucht der „Digital Economy Compass“ von Statista in regelmäßigen Abständen zu beantworten. Wir haben in unserer Artikelreihe einen Blick auf die Trends geworfen.


Der kürzlich veröffentlichte Digital Economy Compass 2017 macht auf über 190 Slides vor allem zwei Dinge deutlich: China wird voraussichtlich 2018 zum größten digitalen Markt aufsteigen und Unternehmen, die die digitalen Plattformen nicht verstehen, werden untergehen.

Und wie machen sich dabei die deutschen Unternehmen unter den globalen Playern? Nach den Analysen von Statista eher unterdurchschnittlich. Doch es gibt auch einige Bereiche, in denen zumindest einige deutsche Firmen herausstechen. Eine dieser Plattformen ist der E-Commerce.

Einnahmen im E-Commerce werden sich verdoppeln

Laut Statista sollen sich die Einnahmen in diesem Bereich bis 2021 auf mehr als zwei Milliarden US-Dollar verdoppeln. Vor allem in den Branchen „Mode” und „Food und Personal Care” wird der größte Wachstum erwartet.

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E-Commerce Wachstum – Screenshot by Marinela Potor (Quelle: Statista)

Die Konzerne, die hier – nicht überraschend – ganz vorne mitspielen sind der US-Riese Amazon und die chinesische Alibaba Group. Interessant zu sehen ist aber auch dass sich neben diesen großen Playern auch einige, wenn auch nur sehr wenige, deutsche Konzerne wiederfinden. Dazu gehören zum Einen der Online-Modeversandhändler „Zalando“ sowie der Berliner Kochbox-Lieferant „HelloFresh“. Beide stammen aus der Start-up-Schmiede Rocket Internet und beide sind als globale Unternehmen im E-Commerce vorne mit dabei.

HelloFresh: Schnell und aggressiv

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Foto: HelloFresh CEO Dominik Richter (Quelle: HelloFresh)

HelloFresh, das nach dem ersten gescheiterten Versuch nun möglicherweise einen erneuten Börsengang wagen will, erwirtschaftet inzwischen die Hälfte seines Umsatzes in den USA. Offensichtlich ist die Kombination aus neuartigem Konzept, ausgewählten Zutaten und flexiblem Abomodell zu einem internationalen Verkaufsschlager geworden. Nach Meinung einiger liegt der Erfolg von HelloFresh aber auch darin, sich früh und aggressiv auf die richtige Zielgruppe konzentriert zu haben: die anspruchsvolle, aber faule Generation Y.

Und noch etwas mag dazu kommen: Das nötige Quäntchen Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Markt zu sein. Denn wenn Statista mit seinen Prognosen richtig liegt, ist die Essenslieferung der dynamischste Markt im Bereich E-Services. Demnach sollen sich die Einnahmen hier bis 2021 verdreifachen. So scheint HelloFresh bereits sehr früh auf das richtige Pferd gesetzt zu haben – ein Risiko, das sich jetzt auszahlt.

Den Kunden das geben, was sie vom E-Commerce erwarten

Dies hat möglicherweise auch dem Modeversandhaus Zalando zum Erfolg verholfen. Zalando hat sich seit der Gründung 2008 von einer Garagenfirma für Schuhversand zu einem Online-Riesen für Fashion entwickelt. Experten sehen den Erfolg von Zalando in strategischen Partnerschaften, der schnellen und klugen Entwicklung aus dem Nischenmarkt heraus – und vor allem dem einfachen Bestellverfahren. In einer Umfrage aus dem Jahr 2014 von deals.com gaben 51 Prozent der Befragten an, dass sie die Gratis-Lieferung sowie den kostenlosen Rückversand als größten Vorteil des Onlineshops an.

Zalando Adidas Paket Shooting
Quelle: Zalando. Image by Claudius Pflug

Darüber hinaus positionierte Zalando sich von Anfang an als unkonventionelle Marke und zielte damit, ähnlich wie HelloFresh, auf eine junge Zielgruppe ab. Vor allem über geschickte Werbung, sowohl im TV als auch im Netz erreichte sie damit Kultstatus, sagt Dörte Spengler-Ahrens, Geschäftsführerin Kreation bei Jung von Matt/Fleet, die die Inhalte der Marke kommuniziert: „Der Schrei wurde Kult und die Marke zur Kultmarke im Fashion-Retail. Neben einem Shoppingerlebnis mit der Produkauswahl einer gesamten Fußgängerzone zur Convienence des eigenen Wohnzimmers bietet Zalando auch Fahionistas die neusten Trends und Designer.“

Wenn man dies wiederum mit dem vergleicht, was Statista als Erfolgsfaktoren für den E-Commerce identifiziert hat, erkennt man einen weiteren Grund, warum gerade HelloFresh und Zalando so erfolgreich sind. Sie geben ihren Kunden das, was sie vom E-Commerce erwarten: Eine transparente Preispolitik, einfachen Lieferservice sowie schnellen Kundenservice.

statista 2 wichtige faktoren ecommerce
Wichtige Faktoren des eCommerce – Screenshot by Marinela Potor (Quelle: Statista)

Unternehmen haben echte Kundenorientierung noch nicht Verstanden

Gerade die enge Bindung zum Kunden ist es, was Onlinehändler im B2C E-Commerce so erfolgreich macht, betont Dr. Kai Hudetz, Geschäftsfu?hrer der IFH Institut fu?r Handelsforschung GmbH Köln. Seiner Meinung nach haben aber viel zu viele Unternehmen noch immer nicht verstanden, was das wirklich bedeutet: „Die meisten haben echte Kundenorientierung schlichtweg immer noch nicht verstanden und beschäftigen sich viel zu stark mit sich selbst, der Verhandlung der Boni, der Sicherung der eigenen Verantwortungsbereiche oder auch der neuen Positionierung im aktuellen Change-Prozess. Sie denken weiterhin, weil die Kunden bisher immer gekommen sind, werden sie auch weiter kommen. Das wird sich zukünftig aber noch schneller ändern als bisher.”

Vor allem im Internet, wo Kunden zwischen vielen verschiedenen Onlineshops auswählen können, sind Alleinstellungsmerkmale wie Kundenservice extrem wichtig. Dazu gehören aber auch Angebote, die über das Kerngeschäft hinausgehen und Kunden an das Unternehmen binden. Ein Trend, den auch die Statista-Daten belegen. Unternehmen müssen – auch, oder gerade im Internet – nicht nur Produkte, sondern auch einen Lifestyle verkaufen. So bieten nach Angaben von Statista zum Beispiel Sportgiganten längst nicht mehr nur Sportsachen an. Adidas hat beispielsweie, wie viele Konkurrenten, in eine Fitness-App investiert und schließlich 2015 „Runtastic” erworben.

Diese Zahlen zeigen: Wer im E-Commerce langfristig erfolgreich sein und wie Zalando oder HelloFresh vorne mitspielen will, muss sich vor allem auf eins konzentrieren – einfache Einkaufsprozesse für den Kunden.

Was die Statista-Daten über die digitalen Märkte „SmartHome“ und „Connected Cars“ in Deutschland sagen, schauen wir uns in den nächsten beiden Folgen der Analyse zum Digital Economy Compass 2017 genauer an.


Image (adapted) „Credit Card“ by NegativeSpace (CC0 Public Domain)


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Netzpiloten sind Partner des Online Marketing Forum 2017

Vom 02. Bis 11. Mai findet an vier wechselnden Standorten das Online Marketing Forum statt. Jeweils in München, Berlin, Hamburg und Köln erwarten euch Themen wie Mobile Marketing, Display & Native Advertising, Video Marketing, SEA, SEO, E-Mail Marketing und Social Media Marketing. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die im Online Marketing und E-Commerce verschiedener Branchen aktiv sind, einen Überblick über die aktuellen Online Marketing Werbemöglichkeiten gewinnen möchten und sich durch Best-Practice Beispiele inspirieren lassen wollen.

Am 09. Mai findet die Hamburger Veranstaltung der Reihe statt. Eröffnen und durch den Tag führen wird Journalist und Kommunikationsberater Helmut van Rinsum. Freut euch auf über zehn spannende Vorträge und Keynotes mit Speakern von Unternehmen wie BRIGITTTE Digital oder crowdmedia.

Interessant wird sicherlich auch der Vortrag „Influencer Blah“ von Julia Antkowiak von VICO. Schaut vorbei, wenn ihr euch fragt, wie es 2017 mit Influencer Marketing erfolgreich weiter gehen kann und ob die „Influencer-Blase“ 2017 nicht doch platzt. Auch im digitalen Zeitalter steht Storytelling als Marketing Maßname noch immer an erster Stelle, deswegen ergründet Claudia Scheffler-Perrone von Killer Press anschließend „Die Macht des Storytelling“. Desweiteren erwarten euch Vorträge zu Chatbots und wieso sie die Revolution im Digital Commerce sein könnten und ob sich SEO wirklich lohnt. 

Es wird also spannend! Wenn ihr jetzt Lust auf das Event bekommen habt, könnt ihr euch hier schon Tickets sichern. Hier findet ihr zudem nochmal einen Rückblick der vergangenen zwei Jahre! Für alles weitere stattet doch dem Facebook-Profil der Veranstaltung einen Besuch ab oder haltet euch mit dem Hashtag #omf2017 auf dem Laufenden!

+++ Rabattaktion +++

Die Tickets bekommt ihr mit uns vergünstigt. Statt 290 Euro zahlt ihr nur 240 Euro. Dafür gebt ihr einfach bei der Anmeldung den Rabattcode „OMF17npl“ an.

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • E-COMMERCE t3n: 2017 ist da – und das sind die 4 wichtigsten E-Commerce-Trends: Trends sind im Allgemeinen vor allem eins – kurzlebig. Deswegen beleuchten die Kollegen von t3n vor allem langfristige Entwicklungen im E-Commerce 2017. Sogenannte „Monobrands“ sollen Markenerlebnisse schaffen, dabei stützt sich eine Marke auf ein einzelnes, zentrales Produkt und baut ihr gesamtes Konzept darum auf. „Neue Marken“ entstehen so auch direkt in Online-“Ökosystemen” wie den Amazon- oder eBay-Marktplätzen. Außerdem wird sich die Frage gestellt, ob der klassische Händler stirbt und wie wichtig eigene Produkte und Handelsmarken sind und Verbesserung, Modifizierung und Entwicklung von Produkten ist.

  • INTERNET zeit: Die große Angst vor dem Internet: “Das Internet ist für uns alle Neuland” ist ein Satz, den die Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits vor Jahren äußerte. Tatsächlich sei die Angst der Politik vor dem Internet groß wie nie. Infolge des Medientrubels um die US-Wahl sind die Bedenken in Bezug auf Fake-News, Social Bots und bezüglich Leaks groß. Die Bundesregierung befürchtet eine ähnliche Welle an Fake-News (eine mazedonische Kleinstadt lebte während der US-Wahl quasi davon) wie in den USA und entsprechenden gezielten Desinformationskampagnen.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG heise: Wegen Vorratsdatenspeicherung: Threema prüft Wegzug aus der Schweiz: Vorratsdatenspeicherung ist ein leidiges Thema, denn wenn man in beliebten sozialen Netzwerken unterwegs ist, kommt man über kurz oder lang nicht darum herum. Threema ist ein im deutschsprachigen Raum beliebter Krypto-Messenger, das heißt er ist zumindest sicherer als andere beliebte Messagingdienste. Die Firma will sich jetzt aufgrund eines neuen Verordungsentwurfs ihrer Heimat, der Schweiz, entziehen. Gemeint ist das für den März angesetzte überarbeitete Bundesgesetz zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF).

  • AMAZON golem: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button: Das Prinzip des Amazon Dash-Buttons ist einfach, drückt man ihn, wird automatisch das jeweilige alltägliche Verbrauchsgut nachbestellt. Der Hardware-Hacker „hunz“ hat den Button jetzt auseinander genommen und es ermöglicht Code auf dem Gerät auszuführen. Dies hat er auf dem Chaos Communication Congress in Hamburg präsentiert und schilderte den Vorgang bis ins Detail und zeigte so auch Schwachstellen in der Firmware von Amazon und in Bezug auf den Verbraucherschutz auf. Hunz plant keine weitere Forschung am Gerät, steht Bastlern aber zur Seite.

  • BIG DATA ndr: Big Data: Gefahren für Journalisten: David Kriesel speichert jeden Artikel von Spiegel Online – und das seit zwei Jahren. Auf dem Hackerkongress 33c3 in Hamburg hat er die Ergebnisse seiner Analyse vorgestellt. Er zeigt auf, welche, teils sensible, Erkenntnisse durch solche öffentlich verfügbaren Daten gewonnen werden können, wie beispielsweise Kategorien wie Veröffentlichungszeitpunkt, Artikellänge oder Ressort (wie „News“, „Kultur“ oder „Politik“).

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • MOBILE-PAYMENT zeit: Das Smartphonegeld kommt: Für einen kurzen Moment machte Apple auf seiner Website neugierig auf Apple Pay in Deutschland. Den Dienst zum bargeldlosen Bezahlen gibt es in den USA schon länger und auch in Frankreich und der Schweiz kann man seit kurzem mit dem Smartphone bezahlen. Grund dafür könnte die Bargeldliebe der Deutschen sein, so wird noch mehr als die Hälfte der Einkäufe im Einzelhandel bar bezahlt. Trotzdem wollen deutsche Banken das Konzept ab Anfang 2017 anbieten und zunächst auf Android-Systemen testen.

  • AMAZON golem: Amazon verhandelt Übernahme für 1 Milliarde US-Dollar: Amazon.com wählt die Flucht nach vorne und will Konkurrenten aufkaufen. Der Online-Handels-Riese stehe so zurzeit in Verhandlungen um Souq.com für eine Milliarde US-Dollar aufzukaufen. Das Unternehmen ist eine Handlesplattform der Vereinigten Arabischen Emirate, Ägyptens und Saudi Arabiens. Zunächst sollten nur 30 Prozent der Firma zur Verhandlung stehen, aber Amazon plant nun die Übernahme. Das Unternehmen würde sich so einen beachtlichen Fußabdruck auf dem e-Commerce Markt des nahen Ostens verschaffen. Die Verhandlungen laufen noch.

  • UBER welt: Deutsche Taxi-Branche sagt Uber den Kampf an: Deutsche Taxi-Unternehmen arbeiten jetzt an einer Taxi-Sharing App. Diese soll Anfang 2017 in die App-Stores kommen und damit dem Platzhirsch auf dem Markt, dem US-Unternehmen Uber, Konkurrenz machen. Kunden sollen so zwischen normalen Taxen und einem Sammeltaxi wählen können, welches dann selbstverständlich günstiger wäre. Zunächst soll das Vorhaben in Hamburg starten, wo sofort mit 600 Taxen begonnen warden könnte. Das alles soll eine Antwort auf die weitgreifenden Uber-Expansionen sein und laut den verantwortlichen als fairen Wettbewerb für Bewegung im Markt sorgen.

  • VIRTUAL COMMERCE t3n: Nicht immer nur die Großen: Virtual-Commerce-Lösungen für kleine Händler: Virtual Reality ist schon lange nicht mehr nur das Steckenpferd der Gaming-Industrie und soll nun auch für kleine Unternehmen funktionieren. Ein kleiner Weinladen und ein Concept Store haben ihren Shop virtuell nachgebaut, um ein Virtual-Commerce-Erlebnis zu bieten. Dazu wurde der Laden ähnlich wie bei Google Street View, hochauflösend fotografiert und durchdigitalisiert. Eine solche Laden-Digitalisierung soll dann schon nach rund zwei Wochen realisierbar sein.Virtual Commerce soll eine Lösung für kleineHändler sein, sich von der Masse abzuheben und das Gefühl des Ladengeschäfts auch online übermitteln zu können.

  • DROHNEN digitaltrends: This humongous beast of an anti-drone gun isn’t quite as nasty as it looks: Drohnen-Hobbypiloten scheinen derzeit aus dem Boden zu sprießen. Doch nicht jeder davon ist auch immer mit den Richtlinien und Gesetzen vertraut. Besonders für Flughäfen, wichtige Einrichtungen und Gefängnisse stellen die “unmanned aerial vehicles” kurz UAV ein wahres Problem dar. Die australische Firme DroneShield hat deswegen jetzt die sogenannte DroneGun entwickelt, die auf den ersten Blick verheerender aussieht als sie ist und die UAVs mit einem Signal zur Landung zwingt. So sollen die Übeltäter also besser überführt werden, weil di Drohnen so auch nicht beschädigt werden. Die DroneGun soll nun auch international vermarktet werden.

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Netzpiloten sind Partner der One4 – Customer Obsession + Ticketverlosung

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Onlinehändler sollten jetzt ganz besonders aufpassen: Die One4 – Customer Obsession – das United E-Commerce Event für Onlinehändler und Shopbetreiber – öffnet am 27.10.2016 in Frankfurt am Main die Tore und bietet spannende Einblicke in die Welt des Onlinehandels.

Gerade für Shopbetreiber und Onlinehändler ist es nicht immer einfach den wachsenden Kundenansprüchen gerecht zu werden. Hier bedarf es manchmal einer Menge Tricks, um diese ins Zentrum des eigenen Shops zu rücken. Auf der One4 lernt ihr nicht nur, wie ihr die den individuellen Ansprüchen der Kunden gerecht werdet, sondern auch, wie ihr den Besuch eures Kunden in eurem Shop zu einem einmaligen Kauferlebnis macht.

Auf der One4 informieren euch die United E-Commerce Partner über Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen einer Customer Obsession. Euch stehen Experten unter anderem aus den Bereichen Recht, Payment oder auch aus dem Bereich Marketing zur Verfügung, die euch anhand von praxisnahen Erfahrungen eine Menge Tipps und Kniffe mit auf den Weg geben.

Die Veranstaltung über wird euch Daniela Zimmer begleiten, die Fachjournalistin und E-Commerce-Expertin beim Magazin Internet World Business. Alexander Graf, Managing Founder von Spryker Systems und Founder von eTribes, wird zudem die Keynote „E-Commerce – alle machen mit, aber keiner gewinnt?!“ halten.

Erlebt gemeinsam einen spannenden Tag mit tiefen Einblicken und entwickelt gemeinsam eine Lösung.

+++Gewinnspiel+++

Wer das Event nicht verpassen möchte, der hat hier die Chance drei Tickets für das One4 zu gewinnen. Schreibt uns einfach eine Mail bis Dienstag, den 18.10.2016 – 17 Uhr an gewinn@netzpiloten.de mit dem Betreff „One4 – Costumer Obsession“. Selbstverständlich werden die Gewinner von uns benachrichtigt!

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UX-Day Konferenz: Gewinnt Tickets und seid dabei!

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Wer sich mit spannenden Themen wie beispielsweise Industrie 4.0 oder Social Media auseinandersetzen möchte, der darf am 13. Oktober 2016 bei der bereits zehnten UX-DAY Konferenz in der Alten Feuerwache in Mannheim nicht fehlen. Beim UX-DAY handelt es sich um eine Konferenz für User Experience in E-Commerce, Marketing und Industrie.

Schon seit 2006 findet die jährliche Konferenz statt und wird auch in diesem Jahr wieder gut besucht sein. Der UX-DAY richtet sich vor allem an diejenigen, die sich für die Themen wie eCommerce, Technologie, Usability und Innovation interessieren, sich inspirieren lassen wollen – und sich vor allem mit anderen Menschen zu den Themen austauschen wollen. Gemeinsam erhaltet ihr durch verschiedene Speaker wie zum Beispiel Jean-Philippe Defiebre von Sixt Autovermietung oder Franziska Dolak von Siemens einen Blick auf die Chancen der aktuellen Entwicklungen in der digitalen Welt. Auch auf die kommenden Trends der Zukunft wird gemeinsam ein Blick geworfen.

Erlebt einen ideenreichen und vor allem kreativen Tag mit namhaften Referenten aus den Bereichen Business, Wissenschaft und Forschung wie Kira Krämer, Dr. Till Nagel oder Dirk Engel. Sie bieten euch tolle Vorträge zur Optimierung der Usability und der User-Experience.

Das Ganze wird perfekt abgerundet mit den Keynotes von Claire Rowland, die auf dem Gebiet „Internet of Things“ unverzichtbar ist.

Wem das aber noch nicht reicht, der kann sich am folgenden Tag, dem 14. Oktober auf der UX-DAY Masterclass bereichern lassen, bei der man von den Besten lernt. Neue Methoden und Werkzeuge von internationalen Experten, die direkt in den Arbeitsalltag angewendet werden können, erlernt ihr hier durch intensives Training und in kleinen Gruppen.

+++ Das Gewinnspiel ist beendet +++

Wenn Ihr Karten für die UX-Konferenz gewinnen möchtet, dann schickt uns einfach bis zum Donnerstag, den 06.10.2016 17 Uhr eine Mail an gewinn@netzpiloten.de mit dem Betreff „UX-DAY 2016“. Selbstverständlich werden die Gewinner von uns benachrichtigt!

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Zalando verbindet Daten, Maschinen und Menschen

Portraits vom Zalando Vorstand Robert Gentz, im Auftrag von Zalando ? Corporate Communications.

Im Gespräch mit Robert Gentz wird schnell klar: Zalando versteht was von Mode, und das als Technologie-Unternehmen. // von Tobias Schwarz

Portraits vom Zalando Vorstand Robert Gentz, im Auftrag von Zalando ? Corporate Communications.

Spätestens seit den ersten TV-Werbungen, dürfte Zalando ein Begriff sein. Das Berliner Unternehmen gehörte in den vergangen Jahren das ein oder andere mal zu den umsatzstärksten deutschen Online-Shops. In Berlin-Friedrichshain habe ich mich mit dem Zalando-Geschäftsführer Robert Gentz zu einem Gespräch getroffen und konnte unter anderem einiges, bezüglich dem Verständnis von Mode und der Rolle von Technologien, in Erfahrung bringen.

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Das Rennen um die Zukunft des Online-Shopping

Liegt die Zukunft des eCommerce auf dem Smartphone (Image by jeshoots [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Kaufen statt chatten, posten und stöbern: Messaging-Apps, soziale Netzwerke und Suchmaschinen treten in Konkurrenz zu Shopping-Plattformen. Werden wir künftig noch zu dezidierten Online-Shops surfen, oder werden uns Facebook, Twitter und Snapchat mit den Produkten und Dienstleistungen unserer Wünsche versorgen? Suchmaschinen, Social Networks und Messaging-Apps setzen derzeit viel daran, im E-Commerce Fuß zu fassen. Ihnen geht es vor allem um die frühe Bindung der jungen Konsumenten, die heute noch Taschengeld bekommen, bald aber ihre Gehälter ausgeben wollen.


Warum ist das wichtig? Der eCommerce-Bereich brachte in den vergangenen Jahren kaum Innovationen, doch Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Messaging-Apps und Smartphones könnten das rasch ändern.

  • Facebook, Twitter, Pinterest und Google wollen „Buy“-Buttons in ihre Dienste einbauen und Nutzer direkt auf ihren Plattformen shoppen lassen.

  • Messaging-Apps wie Snapchat, Messenger und WeChat können sich zu großen mobilen Portalen für Online-Shops entwickeln und den Bezahl-Vorgang abwickeln.

  • Amazon, eBay & Co. müssen aufpassen, nicht den Anschluss an die Nutzungsgewohnheiten der jungen Generation zu verlieren.


Die großen globalen Player Amazon, eBay, Alibaba, Rakuten und daneben lokale Destinationen wie Zalando in Deutschland oder willhaben.at in Österreich – so sieht für viele Internetnutzer Online-Shopping auch in Jahr 2015 aus. Gegen die etablierten Marken wie Amazon anzutreten, davon wird oft abgeraten. „Jeder, der Amazon werden will, wird scheitern„, sagte etwa Martin Wolf, Leiter Vertrieb, Werbepost & Dialog bei der Österreichische Post AG, vergangene Woche auf der Digitalmarketing-Messe DMX Austria in Wien. Doch derzeit mehren sich die Anzeichen, dass es sehr wohl Internet-Firmen gibt, die die Marktmacht von Amazon & Co. brechen wollen und ihre starken Reichweiten und Plattformen dazu nutzen wollen, Produkte online zu verkaufen. Wenn sie sich mit ihren Plänen durchsetzen, wird man keine dezidierten Online-Shops besuchen müssen, sondern direkt aus Suchmaschinen, Social Networks und Messaging-Apps bestellen, was man so braucht.

Die neuen, nicht unbekannten Player im Überblick:

Google: Ja, niemand geringerer als der Werberiese Google ist auf der Suche nach neuen Einnahmequellen. Wie das Wall Street Journal berichtete, sollen in den Suchergebnissen schon bald Anzeigen auftauchen, in denen „Buy“-Buttons integriert sind. Ein Klick darauf leitet Nutzer auf mobilen Geräten zu dezidierten, von Google gestalteten Produktseiten, wo man sich Größe, Farbe, Menge, Lieferart oder Bezahlmethode aussucht und den Kauf auch abschließen kann. Für Google gäbe es als Vermittler die Möglichkeit, am Umsatz des Händlers mitzuverdienen.

Facebook: Das führende Social Network testet nicht nur seit Juli 2014 einen „Buy“-Button (man soll damit Produkte kaufen, ohne Facebook zu verlassen), sondern könnte auch seine App Messenger mit 600 Millionen monatlichen Nutzern zur Shopping-Plattform ausbauen. Die ersten Schritte dazu wurden bereits gesetzt: In den USA lässt Facebook Nutzer via Messenger Geld überweisen und sammelt dafür bereits fleißig Bankdaten, die dann später, wenn Shopping-Angebote in die App kommen, bereits vorhanden sind, um die Nutzer zum Kaufen zu animieren.

Snapchat: Die bei jungen Menschen beliebte Messaging-App hat in Kooperation mit Squre im November eine Bezahl-Funktion namens Snapcash eingeführt, mit der sich vorerst Nutzer Geld zuschicken können. Jetzt tauchten Gerüchte auf, denen zufolge Snapchat in das Mobile-Shopping-Startup Spring investieren will. Branchenbeobachter sehen es schon vor sich: So, wie man heute Medien wie National Geographic oder Vice direkt in der Messaging-App konsumieren kann, könnte man künftig auch bei Snapchat shoppen.

WeChat: Vom Westen kaum bemerkt, hat sich die Messaging-App WeChat (sie gehört der Firma Tencent) mit etwa 550 Millionen Nutzern zu einem wichtigen eCommerce-Player in China aufgeschwungen. Händler können in der App kleine, gebrandete Online-Shops aufmachen und Waren und Dienstleistungen an Nutzer verkaufen. Die Bezahlung wird über das WeChat-eigene Payment-System abgewickelt, dass auf Tencents “Tenpay” basiert. Branchenbobachter sehen die WeChat-Ambitionen als Angriff auf Chinas führenden eCommerce-Riesen Alibaba.

Twitter: Seit September 2014 testet auch der Kurznachrichten-Dienst einen „Buy“-Button, den Werber in ihre „Sponsored Tweets“ packen können. In Großbritannien und Frankreich hat Twitter bereits Partnerschaften mit Banken (Barclays bzw. Groupe BPCE) eingefädelt, damit Nutzer Geld versenden können. Außerdem hat der Kurznachrichten-Dienst kürzlich das Startup TellApart aufgekauft, dass sich auf personalisierte Produktempfehlungen spzialisiert hat.

YouTube: Auch die Google-Tochter YouTube soll zum Shopping-Center werden. Kürzlich wurde angekündigt, dass in den kommenden Monaten neue Werbeformate namens „TrueView for shopping“ starten sollen. Werber können im Video „Click to Shop“-Anzeigen und Produktbilder samt Preisen einbetten. Für die Händler Wayfair und Zephora soll das in Tests schon ganz toll funktioniert haben.

Pinterest: Die inspirierende Foto-Plattform experimentiert Berichten zufolge wie alle anderen ebenfalls mit einem „Buy“-Button, der im Laufe des Jahres starten soll. Wie bei der Konkurrenz ist die Funktion so angelegt, dass Nutzer nicht mehr die Webseite oder die App von Pinterest verlassen müssen, um ein Produkt zu erstehen.

Die große Frage: Sind Konsumenten, die gerade bei Google suchen, ein YouTube-Video kucken, bei Facebook oder Twitter prokrastinieren oder in Snapchat chatten, gerade in der Stimmung, etwas zu kaufen? Wer einen Online-Shop besucht, zeigt Kaufabsicht, doch in Suchmaschinen, sozialen Netzwerken und Messaging-Apps sucht man oft etwas anderes – etwa Information, Unterhaltung, Freunde. Laut Ted Livingston, der 2009 die Messaging-App Kik gegründet hat und dort Marken mit eigenen Profilen auftreten lässt, sagt ein Rennen um das „WeChat des Westens“ voraus. Bei WeChat würden pro Tag mehr Business-Accounts aufgemacht werden, als in China Webseiten online gehen, und wer das in der westlichen Welt schaffe, könne die Konsumenten von morgen an sich binden.

Would you switch from Amazon to Walmart just because you can now Kik a pair of shoes to your friends? I doubt it, unless you’ve never shopped at either store before„, so Livingston. „Young consumers in the West are like all consumers in the East. They haven’t yet decided where to bank, where to shop, or what games to play. But they all chat.


Teaser & Image by jeshoots (CC0 Public Domain)


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ShortRead: Amazon Fresh bald auch in Deutschland?

Amazon Fresh (adapted) (Image by Atomic Taco [CC BY SA], via flickr)

Laut Informationen der BILD-„Zeitung“ plant der US-Versandhändler Amazon auch in Deutschland mit dem Dienst Amazon Fresh frische Lebensmittel online zu verkaufen und auszuliefern. Unter Berufung auf Insiderinformationen meldet die BILD-„Zeitung“, dass der in den USA bereits im Jahr 2007 gestartete Lebensmittel-Lieferservice „Amazon Fresh“ spätestens im September auch in Deutschland aktiv werden soll. Amazon verhandle bereits über Lagerflächen und LKW-Flotten an mindestens vier Standorten in Deutschland, Österreich und angrenzenden Nachbarländern. Dafür würden auch neue Mitarbeiter gesucht werden, die dann in den USA geschult werden sollen. Ein möglicher deutscher Ableger soll sich am Sortiment hiesiger Supermärkte orientieren und neben frischem Obst und Gemüse vor allem Fleisch, Fisch und Milchprodukte online anbieten.


Image (adapted) “Amazon Fresh“ by Atomic Taco (CC BY-SA 2.0)


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Erfinder des Barcodes tot: Woodland malte Morsezeichen in den Sand

Heute ist er überall zu finden – Der Strichcode. Nun ist sein Erfinder verstorben.

Erfinder des Barcodes tot: Woodland malte Morsezeichen in den Sand

In Zeiten von E-Commerce, kontaktloser Kartenzahlung oder Handy-Apps vergessen wir meist, welch logistischer Aufwand zur Organisation von Produkten in einem Unternehmen benötigt wird. Eine Lösung, die bis heute bestand hat, erfand der Forscher Norman Joseph Woodland vor über 60 Jahren: Den Barcode.

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Google Flight Search

Das Ende ist nah. Die letzte Bastion der 1001 überflüssigen Werbeclips im Vorabendprogramm ist bald auch in Deutschland geknackt. Von Google. Das Aussuchen eines Flugs via Internet. Denn mit Google Flight Search kann sich nun jeder im legendären übersichtlichen Google-Look seinen Flug aussuchen und buchen ohne die Entgleisungen der Werbeagenturen und Webdesigner ertragen zu müssen. Ich habe ja immer mal wieder Vorbehalte gegen den Datenkraken geäußert. Diese Funktion gehörte endlich in erfahrene UX-Hände. Bleiben noch die schrecklichen Werbefilme für Versicherungen. Aber die wird sicher der Konzern einstampfen, der in 7 Jahren Google aufkauft. Alternativ trifft die Finanzkrise endlich seine Verursacher. Aber da sind ja die Politiker vor; die Schutzmacht der Bankster und Versicherer. Wie es die Bank of America gerade vormachte: 2009 und 2010 keine Steuern bezahlt, im Gegenzug eine Milliarde Steuern zurückerhalten und dafür einfach mal 30.000 Leute entlassen, um auch mal positive Nachrichten an die Eigentümer zu senden.

Mehr im Video unten… Weiterlesen »

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Was ist f-commerce?

Eine Definition des Begriffs f-commerce erübrigt sich, wenn man für das F einfach facebook einsetzt. Es geht also um eCommerce via facebook. Scheint abwegig. Aber nur auf den ersten Blick.

Denn Händler könnten die Nähe zu den potenziellen oder realen Kunden eigentlich direkt nutzen, um neue Produkte anzupreisen, Rabatte einzuräumen oder einfach per großem Katalog direkt Kasse zu machen. Mobile Payment wird dann sicher keine besondere Bremse werden. Facebook könnte auf diese Weise eine Art virtuelle Mall werden in Konkurrenz zu amazon. Fanpages mit der Möglichkeit des Weiterempfehlens zu den eigenen Freunden, Kollegen und Bekannten auch und gerade anhand der Gruppenfunktionen würden sicher einen Vorteil für die Händler bieten. In den USA läuft auf diese Weise schon einiges, dass über das mobile Facebook Deals hinausgeht:

Hier ein paar nüchterne Fakten zum Thema, die sich aufgrund ihrer Quelle auf die USA beziehen: Weiterlesen »

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Cyberquark: Daten sind das neue Öl

Es gibt einen Kongress namens Online Handel. Da hat der Zukunftspapst Gerd Leonhard mal die ganz dicke Kristallkugel mitgebracht und uns allen verkündet, dass es ab jetzt nicht mehr reiche, in einer Suchmaschine gefunden zu werden, man müsse auch im Social Web auffindbar sein. Offenbar existiert dieses Social Dingsbums abgekoppelt von den Crawlern, Robots und Spider-Technologien von Larry und Sergey. Und sogar das brandneue Thema Cyberwar darf auf so einer Konferenz nicht fehlen (anyone stuxnet?). Und auch Amir Kassaei hat eine Zukunftsvision mit facebook. Aber beginnen wir mit dem Wiedergängner namens Cyberwar…

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Tipps für den Social Commerce Einstieg

Nachdem wir vor ein paar Wochen schon Social Commerce definiert und die beiden größten Player Etsy und DaWanda verglichen haben, geht’s jetzt ans Eingemachte. Wir machen unseren eigenen Shop. Ein paar Empfehlungen gegen Stolpersteine – und wenn ihr eigene Empfehlungen habt, meldet euch in den Kommentaren!

Ideen sind das A, gute Präsentation ist das O

Ganz am Anfang steht eine simple Frage: Was verkaufe ich eigentlich? Ein paar Dinge fallen direkt schon mal raus, wenn man die Nutzungsbedingungen anschaut, mit denen viele Social-Commerce-Plattformen aufwarten. Meistens dürfen nur selbstgemachte oder alte Dinge verkauft werden. Als nächste Empfehlung gilt: Erst mal gucken, was man am besten kann und was einem selbst gefällt. Was würde ich kaufen, was würden meine Freunde kaufen? Wird etwas Ähnliches schon verkauft, und wenn ja, zu welchen Preisen und mit welchem Erfolg? Wie kann ich mich davon unterscheiden? Und wenn ihr eine eigene Idee habt, die noch von niemandem realisiert wurde, dann überlegt euch gut, was daran das Besondere ist, das ihr unbedingt hervorheben solltet.

Social Commerce heißt auch, die Produktvielfalt mit dem Erscheinungsbild in Einklang zu bringen

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Etsy vs. DaWanda: Kampf der Titanen

Etsy und DaWanda – die beiden Anbieter stehen für Social Commerce: Während andere nur hier und da Elemente in ihre Shops einfügen, setzen sie voll auf die Kraft des sozialen Kaufens und Verkaufens. Das Konzept ist schnell erklärt: DaWanda und Etsy wollen dem Handwerker oder der Bastlerin von nebenan ihren eigenen Shop geben. Zugelassen sind ausschließlich selbstgemachte Produkte, Materialien oder Dinge aus der guten alten Zeit. Finanzieren tut sich dieser Service zum einen durch die Einstellgebühr: Jeder Verkäufer muss pro eingestelltem Artikel einen Betrag bezahlen. Etsy verlangt derzeit 20 (US-)Cents, DaWanda setzt auf ein abgestuftes System zwischen 10 und 30 (Euro-)Cents. Zum anderen gibt es eine Verkaufsprovision: 3,5 % des Verkaufspreises gehen an Etsy, DaWanda verlangt 5 %. Wer sein Produkt gerne auf der Startseite anpreisen möchte, findet dafür verschiedene weitere Preismodelle.

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Geld verdienen in Zeiten der Weblogs

Gestern startete Shoppero, eine Plattform, die durch Produktempfehlungen und Web 2.0-Elemente begeistern will. Bereits im Vorfeld hatte das neue Unternehmen für Aufmerksamkeit gesorgt, da an der Spitze des Unternehmens neben Jens Kunath auch „VorzeigebloggerNico Lumma als Geschäftsführer steht.

Wie Shoppero funktionieren soll, darauf geht Thomas Knüwer in einem Handelsblatt-Artikel ein. Das Konzept erhielt unterdessen nicht nur positives Feedback: Kurz nach dem Launch gab es eine Sicherheitslücke, hier und da bleiben Fragen offen und es gibt Fehlermeldungen. Patrick Breitenbach fasst die Reaktionen zusammen.
[tags]shoppero,ecommerce,lumma[/tags]

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‚The Long Tail‘ auf deutsch

The Long Tail“ von Chris Anderson ist sicherlich eines der am meist diskutierten Bücher des neuen E-Commerce. Mit dem im letzten Jahr veröffentlichten Buch gelang es Anderson ein Standardwerk zu schreiben, was das Verkaufen im Netz anbelangt.
Nun ist das Buch endlich auch auf deutsch erhältlich – unter dem gewöhnungsbedürftigem TitelDer lange Schwanz: Nischenprodukte statt Massenmarkt – Das Geschäft der Zukunft„.
[tags]buch,long tail,ecommerce[/tags]

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Holzbrinck steigt bei DaWanda ein

Holzbrinck Ventures gilt nicht erst seit dem Kauf von StudiVz als großer Venture Capital-Geber und potenzieller Übernahmevater. Nun steigt die Venture Capital-Sparte des Stuttgarter Verlages beim deutschen E-Commerce-Unternehmen DaWanda ein.
Erst vor Kurzem hatte Spreadshirt Anteile von DaWanda übernommen und dem Online-Marktplatz dafür den Mitbewerber sozeug aus dem eigenen Portfolio überlassen.

DaWanda ist eine Handelsplattform, auf der man selbstgemachte Dinge ein- und verkaufen kann.
[tags]vc,ecommerce[/tags]

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