All posts under Crowdfunding

One Spark: Welche Rolle spielt Crowdfunding in der Kunst?

Welche Rolle spielt Crowdfunding in der Kunst? Darüber sprachen wir mit One Spark-Jurorin Leah Stuhltrager. // von Gina Schad Am 13. September findet in der Berliner Platoon-Kunsthalle das internationale Crowdfunding-Festival One Spark statt. Die Netzpiloten sind als Medienpartner live vor Ort dabei und berichten, aber bis dahin sprechen wir mit [...]
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5 Lesetipps für den 3. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Crowdfunding im Journalismus, BuzzFeed, die Startseite, Kritik am Nacktfoto-Hack und die Paywall. Ergänzungen erwünscht.

  • CROWDFUNDING Fachjournalist: Crowdfunding im Journalismus – wenn Leser Magazine mitfinanzieren: Auf Fachjournalist.de schreibt unsere Autorin Katharina Brunner über journalistische Startups. Im ersten Teil ihrer zweiteiligen Artikelserie stand die Finanzierung durch Werbung im Vordergrund. Doch Werbung ist nicht der einzige Weg, um mit Journalismus Geld zu verdienen. Im zweiten Teil ihrer damit beendeten Artikelserie stellt sie journalistische Crowdfunding-Projekte vor, bei denen die Leser die Magazine mitfinanzieren.

  • BUZZFEED Inc.com: The Data Genius Behind Buzzfeed’s Success: Auf Inc.com stellt Christine Lagorio-Chafkin die Geheimwaffe von BuzzFeed vor: Dao Nguyen. Mit fast der gleichen Überschrift habe ich zwar BuzzFeeds Wundermathematiker Ky Harlin schon vorgestellt, aber das ist hier keine Highlander-Situation. Der Erfolg von BuzzFeed kann durchaus auch auf zwei Geheimwaffen beruhen. Nguyen ist bei BuzzFeed für Daten und Wachstum zuständig und hat es geschafft, dass sich de Traffic von BuzzFeed in den letzten zwei Jahren verfünffacht hat. Und auch wenn Journalismus nur eine Facette von BuzzFeed ist, zeigen Leute wie Nguyen, worauf es in Zukunft stärker ankommt.

  • STARTSEITE The Guardian: i100 and Quartz prove homepages are increasingly irrelevant: Auf der Website des The Guardian schreibt der Medienberater Jon Bernstein über die totgesagte Startseite. Quartz hat es mit seinem Redesign erst vor wenigen Tagen wieder deutlich gemacht, die Leser sehen bei ihrem Einstieg in Medien niemals die Startseite als erstes, weshalb die Darstellung jedes einzelnen Artikels wichtig ist, um die Website angemessen zu präsentieren. Doch diese Logik ist die Folge der von mir erst gestern kritisierten Abhängigkeit von sozialen Netzwerken. Jede Seite sollte das Medium als ganzes präsentieren, aber unsere meist aufgerufene Seite ist jeden Tag aufs neue die Startseite. Entweder geht der Medienwandel an uns vorbei (Ha!) oder Startseiten sind und bleiben für Marken eine relevante Seite, wie jede andere Seite auch.

  • NETZKRITIK ReadWrite: For Once, The Entire Internet Isn’t Blaming The Victims Of This Nude Celebrity Photo Leak: Der jüngste Hack samt Veröffentlichung von Nacktfotos zahlreicher Prominente zeigte einmal wieder deutlich, dass absolute Sicherheit eine technische Utopie ist und dass das Internet alles andere als ein für Frauen angenehmer Ort sein kann. In den ersten Reaktionen mischte sich wie immer das Slut-shaming, Victim-blaming und soziale Verurteilung der vom Leak betroffenen Frauen. Doch Helen Popkin schreibt auf ReadWrite über ihre Beobachtung, dass es diesmal auch differenziertere Stimmen gab. Denn nicht das Aufnehmen von privaten Nacktfotos ist ein Verbrechen, sondern der Hack und die Veröffentlichung. Nur Kritik daran, liest man leider selten in Kommentaren.

  • PAYWALL Rhein-Zeitung: So entwickelt sich Rhein-Zeitung.de seit Einführung der verschärften Bezahlschranke: Im Blog der Rhein-Zeitung kommentiert Marcus Schwarze die Auswirkungen der seit August aktiven, verschärften Bezahlschranke. Zwar brachen die Seitenaufrufe um 17 Prozent ein, doch es wurden 430 mehr Tagespässe verkauft – vier Mal so viele wie im Juli. Das klingt zwar nicht danach, dass der eine Paywall rechtfertigende Mehrwert hinter der Bezahlschranke ein Grund für das Plus war, sondern mehr nach Ausnutzung der regionalen Bedeutung der Zeitung, aber Schwarze hat verstanden, dass zu der Paywall mehr Abonnenten-Service gehört, um eine stärkere Bindung mit den Lesern zu erreichen. Mich überzeugt die Paywall zwar immer noch nicht als gangbarer Weg, aber kurzfristig scheinen Online-Medien damit Geld zu verdienen.

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One Spark: Klaus Breyer über Innovation im Crowdfunding

Welche Rolle spielt Innovation beim Crowdfunding? Darüber sprachen wir mit One Spark-Juror Klaus Breyer. // von Jakob Steinschaden Am 13. September findet in der Berliner Platoon-Kunsthalle das internationale Crowdfunding-Festival One Spark statt. Die Netzpiloten sind als Medienpartner live vor Ort dabei und berichten, aber bis dahin sprechen wir mit den [...]
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One Spark: Die Crowd will – die Wissenschaft will nicht

Science Fish (adapted) (Image by Steve Rainwater [CC BY SA 2.0], via flickr)
In einem Gastbeitrag erklärt uns One Spark-Juror Karsten Wenzlaff, warum in Deutschland Crowdfunding für die Wissenschaft fast unmöglich ist. // von Karsten Wenzlaff Am 13. September findet in der Berliner Platoon-Kunsthalle das internationale Crowdfunding-Festival One Spark statt. Die Netzpiloten sind als Medienpartner live vor Ort dabei und berichten, aber bis [...]
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One Spark: „Crowdfunding wird Altbewährtes auflösen“

Travis Todd (Bild: One Spark)
Am 13. September findet das internationale Crowdfunding-Festival „One Spark“ in Berlin statt – wir haben uns mit dem Veranstalter Travis Todd unterhalten. // von Tobias Schwarz Im letzten Jahr fand das „One Spark Festival“ erstmals statt. Bereits ein Jahr später hat es das Crowdfunding-Festival von Jacksonville in Florida an die [...]
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Bonaverde – eine Kaffeemaschine setzt auf das Internet

Das Berliner Startup Bonaverde hat eine innovative Kaffeemaschine entwickelt, doch die Revolution steckt im Geschäftsmodell. // von Tobias Schwarz Bonaverde hat eine Kaffeemaschine entwickelt, die Kaffeebohnen erst kurz vor dem Verzehr röstet, mahlt und brüht. Nach zwei bereits erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter und Indiegogo wendet sich das Berliner Startup Bonaverde [...]
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NSA-Skandal: Netzgemeinde wehrt sich per Crowdfunding

Überwachungskameras (Bild: Dirk Ingo Franke [CC BY 2.0] via flickr)
Der NSA Skandal hat eine Empörungswelle ausgelöst. Alle wollen sichere Daten – doch wie lassen sich persönliche Mails und Internetverläufe vor den Augen der Geheimdienste schützen? // von Anna-Maria Landgraf Der Gedanke, dass die NSA den persönlichen Mailverkehr mitlesen kann, ist ziemlich gruselig. Dass alles, was im Netz passiert, gespeichert [...]
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Von Kartoffelsalat und Servern

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie. Diesmal geht es um Crowdfunding. // von Nico Lumma

 Nico LummaDerzeit sammelt Zack Danger Brown auf Kickstarter Geld ein, um Kartoffelsalat zu machen. Unterstützer können bereits ab 1$ bei dieser Kickstarter Kampagne dabei sein und als Belohnung für ihren Einsatz wird nicht nur ihr Name auf der Website genannt werden, sondern auch laut bei der Herstellung des Kartoffelsalats aufgesagt. Mittlerweile haben mehr als 4600 Leute ihre Unterstützung gezeigt und somit wurde bislang mehr als $57.000 für Kartoffelsalat eingesammelt. Wohlgemerkt nicht für Kartoffelsalat, der danach verpackt und verschickt wird, sondern der einfach nur angemacht wird. Eine Spaßaktion. Aber eine Spaßaktion, die deutlich macht, wie sehr im Mainstream eine Plattform wie Kickstarter mittlerweile angekommen ist und es ermöglicht, dass derartiger Blödsinn funktioniert. Das erinnert sehr an die Phase, als eBay nicht mehr neu war und plötzlich Spaß-Auktionen stattfanden. Weiterlesen »

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5 Lesetipps für den 7. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um die neuen Wege des Journalismus, Quantencomputer, Überwachung, sowie das Facebook-Experiment und Streamingdienste. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK: W&V: Psycho-Experiment könnte Folgen für Facebook haben: Facebook steht erneut im Fokus von Datenschutz-Aktivisten. Nachdem vor kurzem bekannt wurde, dass Facebook im Jahre 2012 mit einem Test das Nachrichtenverhalten von mehr als 690.000 seiner Nutzer analysiert hat, schlug die Empörung gegen dieses unethische Verhalten große Wellen. Die Gruppe EPIC (Electronic Privacy Information Center) will diesen vermeintlichen Verstoß gegen die Datenschutzbestimmungen nicht hinnehmen und reichte daher eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde FTC ein.
  • STREAMING: Zeit Online: TV-Sender klagen Streamingdienst zugrunde: Aus Furcht, ins mediale Hintertreffen zu geraten, sagen amerikanische TV-Sender Streamingdiensten den Kampf an. Erstes „Opfer“ wurde der populäre Streamingdienst Aero. Mit einem spektakulären Urteil hat der US Supreme Court den Dienst für illegal erklärt. Wie begründen die Richter ihr Urteil und welche Auswirkung mag dies für die Zukunft des Streamings haben?
  • ÜBERWACHUNG: Heise Online: XKeyscore-Quellcode: Tor-Nutzer werden von der NSA als Extremisten markiert und überwacht: Von der NSA als Extremist abgestempelt zu werden, könnte vielen Internetnutzern schneller passieren als gedacht. Wer im Netz nach Anonymisierungs-Tools, wie „Tails“ oder „Tor“ sucht, erhält von der NSA das Attribut „Extremist“ und wird von da an überwacht. Eine Analyse des Quellcode der NSA-Software Xkeystone gibt dieses Geheimnis preis.
  • QUANTENCOMPUTER: Golem.de: Quatencomputer: Die Fast-alles-Rechner: Aktuelle Computertechnik leidet unter ihren naturgegebenen Beschränkungen. Ein neues Zeitalter bei der Berechnung bisher unlösbarer Aufgaben könnten die Quantencomputer einläuten. Geheimdienste hoffen auf ein neues Machtinstrument, fürchten aber gleichzeitig deren nicht einschätzbare Gefahren. Was ist dran am Traum vom Supercomputer?
  • JOURNALISMUS: meedia.de: Die Crowdspondentinnen starten ihre Deutschlandreise: Wie aus einem kreativen Konzept ein erfolgreiches Projekt entstehen kann beweisen die Journalistinnen Lisa Altmeier und Steffi Fetz. Für ihre durch Crowdfunding finanzierte Reportage reisen sie seit letzten Donnerstag in bester Backpacker-Manier durch Deutschland, um die Themenvorschläge ihrer Community abzuarbeiten. Die Idee kam so gut an, dass EinsPlus die Crowdspondentinnen vom Fleck weg engagiert hat.

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YouTube: Tipping is not a town in China

Tip Jar at Open Bar (adapted) (Image by Dave Dugdale [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Neben verschiedenen Neuerungen für Kreative führen die YouTube-Verantwortlichen auch eine Art Spendenglas für Nutzer der Videoplattform ein. Im offiziellen Produkte-Blog stellen Matthew Glotzbach, Director of Product Management for Creators, und Oliver Heckmann, Vice President of Engineering for Creators, die neuesten Features von Googles beliebter Videoplattform vor. Ein Feature namens Fan [...]
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Wortwalz: Über das Handwerk des Journalismus

Die freie Journalistin Jessica Schober will mit dem Projekt „Wortwalz“ und der Handwerkertradition der Walz den Journalismus im Lokalen entdecken. // von Tobias Schwarz Einen Sommer lang möchte die freie Journalistin Jessica Schober durch Deutschland reisen und wie ein Handwerker auf der Walz den Journalismus im Lokalen entdecken. So wie [...]
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5 Lesetipps für den 20. Juni

In den Lesetipps geht es um Internet Governance beim EuroDIG, Crowdfunding und Journalismus, die Zukunft der Arbeit, eine Selfie-Diagnose und E-Books. Ergänzungen erwünscht.

  • EURODIG Politik Digital: Ist das Internet kaputt? „Es kommt darauf an“: Noch nie wurde so viel über das Wesen, die Struktur und die Zukunft des Internets gesprochen wie zurzeit. Auch auf dem European Dialogue on Internet Governance 2014 (EuroDIG) suchten sehr unterschiedliche Akteure Antworten auf die Frage, ob und warum das Vertrauen ins Netz verspielt ist und wie es wiederhergestellt werden könnte.
  • JOURNALISMUS PandoDaily: When it comes to crowdfunding, reporting is absolutely crushed by comic books: Paul Carr hat sich die neue Kategorie für journalistische Projekte auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter angesehen und festgestellt, das selbst die erfolgreichsten Projekte nur ein zehntel der Summe eingesammelt haben, die Comic-Projekte schaffen. Sein Fazit: Journalisten müssen Zeichnen lernen. So oder so sollte mehr über visuelle Elemente im modernen Journalismus nachgedacht werden.
  • ARBEIT 2.0 Somewhere’s Blog: Interview with Mike Pearce on the future of work: Ein lesenswertes Interview mit dem Development Manager von MOO, Mike Pearce, über die Zukunft der Arbeit und seine Ansichten darüber, wie eine kreative Unternehmenskultur in einer Firma etabliert werden kann.
  • SCHLAGANFALL CNET: Selfie diagnosis – Woman captures stroke on phone as it happens: Alle zwei Minuten hat jemand einen Schlaganfall in Deutschland. Nach Herz- und Krebserkrankungen sind Schlaganfälle hierzulande die dritthäufigste Todesursache. Eine Frau in Toronto hat einen vermeintlichen Schlaganfall mit ihrem Smartphone aufgenommen und so eine Verdachtsdiagnose bestätigen können. Die Selfie-Diagnose brachte Gewissheit über ihren Zustand.
  • E-BOOK Tarnkappe.info: Wie können wir aus Buchpiraten Konsumenten machen?: Morgen findet in Berlin die Electric Book Fair statt und unser Autor Lars Sobiraj wird ein Panel über Buchpiraten moderieren. Auf seinem Blog setzt er sich zur Vorbereitung mit der Zahlungsmoral im Internet auseinander und wie aus sogenannten Buchpiraten zahlende Konsumenten gemacht werden können.

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„Darf es noch ein Streaming-Dienst zum Eis sein?“

Spoon Live Streaming (adapted) (Image by Incase [CC BY 2.0] via Flickr)
Das Streaming von Musik wird einem heute fast schon hinterhergeschmissen. Mit welchen Folgen? Amazon, Google, T-Mobile. Die nächsten Großunternehmen haben bereits eigene Streaming-Dienste für Musik lanciert oder zumindest angekündigt. Durchgesetzt werden sie zum Teil mit harten Bandagen und fragwürdigen Preisen. Die Strukturen verschieben sich mehr und mehr zuungunsten kleinerer Labels. [...]
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Crowdfunding ist (Zuhause) angekommen

Untitled (adapted) (Image by c_ambler [CC BY 2.0] via Flickr)
Mittlerweile hat sich Crowdfunding zu einer ernstzunehmenden Art der weltweiten Projektfinanzierung entwickelt und viele neue und regionale Crowdfunding-Angebote entstehen. Nordstarter, Mashup-Finance, Crowdnine, Dresdner-Durchstarter, BerlinCrowd. Fünf Crowdfunding und Investing Plattformen die sich auf die Unterstützung regionaler Ideen spezialisiert haben. Selbst Sparkassen bieten nun eine einfache Finanzierungsbeteiligung an der Instandsetzung des maroden [...]
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5 Lesetipps für den 26. Mai

In den Lesetipps geht es um Crowdfunding auf YouTube, den „Bilder-Klau“ von WhatsApp, Google und die Deutschen, sowie den Nutzen von Smartphones. Ergänzungen erwünscht.

  • YOUTUBE Gigaom: YouTube wants to take a page from Kickstarter with crowdfunding tools for video producers: Der stete Wandel auf YouTube geht weiter: jetzt will Googles Videoplattform den eigenen Nutzern auch Möglichkeiten des Crowdfunding anbieten. Auf den anderen Crowdfunding-Plattformen sind Videos, meist von YouTube, gang und gäbe. Doch wenn YouTube schon für einen Teil der Kampagnen genutzt wird, warum dann nicht auf für den gesamten Prozess? Mal schauen, was die Nutzer und Nutzerinnen antworten.
  • WHATSAPP Christoph Kappes: Whatsapp braucht Nutzungsrechte, damit Du posten kannst.: In der deutschen Netz-Debatte, stets von Zukunftsangst und gefühlter Ohnmacht gegenüber US-amerikanischen Internet-Unternehmen geführt, bekommt neben Google zur Zeit auch der von Facebook gekaufte Messanger etwas mediale Aufmerksamkeit. Dieser „klaut“ nämlich alle unsere im Chat versendeten Bilder. Was bei vielen nur noch Kopfschütteln verursacht, motiviert Christoph Kappes zu einer guten Einordnung des vermeintlichen Problems und der Berichterstattung darüber.
  • GOOGLE I Zeit Online: Sieben Thesen zur Zukunft des Internetkonzerns Google: Auf Zeit Online stellen die beiden Wirtschaftsjournalisten Götz Hamann und Johann Laux sieben Thesen zur Zukunft des Internetkonzerns Google und zur deutschen Netz-Debatte auf. Es sind Thesen, die diskutiert werden können, sicher sogar sollen, aber sie alle sind interessante Gedankenspiele vom jetzigen Status Quo ausgehend.
  • GOOGLE II Spiegel Online: Google und die Deutschen: Die Debatte über die Macht von Google wird oft irrational geführt. Viele Deutsche misstrauen dem Konzern, befürworten gar seine Zerschlagung. Viel sinnvoller wäre es, endlich eine eigene Vision der digitalen Zukunft zu entwickeln, wie der USA-Korrespondent des Spiegel, Thomas Schulz, in seiner wöchentlichen Kolumne schreibt.
  • DIGITALE GESELLSCHAFT Heise Online: Smartphones zerstören dein Leben! Echt jetzt?: Auf Heise.de schreibt der ehemalige c’t-Redakteur Clemens Gleich über die beliebten Anti-Smartphone-und-Social-Media-Videos in den sozialen Medien, vor allem auf dem Smartphone. Die Botschaft ist klar: Alles wird besser, sobald du dein Telefon wegschmeißt. Gut, dass das keiner macht, denn es stimmt einfach nicht.

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Crowdfunding-Projekt: „Die Bildung und das Netz“

Im Interview mit Netzpiloten.de spricht Martin Lindner über sein Crowdfunding-Projekt „Die Bildung und das Netz. Wie leben und lernen wir im digitalen Klimawandel?“ // von Kristin Narr Bildung und Lernen verändern sich gerade tiefgreifend, aber wie genau? Wir wissen es noch nicht recht, aber Martin Lindner möchte mit dem Crowdfunding-Projekt [...]
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Crowdspondent sucht jetzt Unterstützung per Crowdfunding

Im Interview mit Tobias Gillen reden Lisa Altmeier und Steffi Fetz über neue Crowdspondent-Projekt: eine Deutschland-Reise // von Tobias Gillen   Nach dreimonatiger Recherche-Reise durch Brasilien ist das zweiköpfige Team von Crowdspondent wieder auf der Suche nach neuen Themen – diesmal soll es um Deutschland gehen. Vorher muss allerdings noch [...]
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Martin Oetting: „Das Internet ist ein globales Experiment“

Marketing-Experte Martin Oetting über sein Kernthema „Mundpropaganda“, nervige Werbung, Crowdfunding als Marketinginstrument und das Kommerzielle im Netz. // von Gina Schad Martin Oetting ist Experte in Sachen Mundpropaganda; darunter versteht er eine Art der Werbung, die das Ziel verfolgt, dass am Arbeitsplatz oder zuhause in der Familie über das beworbene [...]
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ShortRead: Indiegogo eröffnet ein Büro in Berlin

Der US-Crowdfunding-Dienst Indiegogo wird demnächst ein Büro in Berlin eröffnen, von wo sich um das Marketing für den deutschen Markt gekümmert werden soll. // von Tobias Schwarz

Liz Wald

Gegenüber Heise Online hat Liz Wald, zuständig für das internationale Geschäft von Indiegogo, die Eröffnung eines Berliner Büros für den deutschen Markt angekündigt. Das meldet der Nachrichtenticker des Heise-Zeitschriften-Verlags. Das Berliner Büro ist die erste Niederlassung außerhalb der USA, denn bisher kamen nur 30 Prozent der Kampagnen nicht aus den USA. Die laut eigenen Angaben größte Crowdfunding-Plattform hat sich bewusst für Berlin entschieden, wie Wald erklärt: „In Deutschland hat Berlin als Standort die Nase klar vorn„. Damit bekommen Kickstarter und der deutsche Anbieter Startnext namhafte Konkurrenz.

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Interview mit Christian Jakubetz über „Universalcode 2“

Der Journalist Christian Jakubetz spricht im Interview über sein Projekt „Universalcode 2“, das er mit Hilfe von Crowdfunding realisieren möchte. // von Gina Schad Wie verändert sich der Journalismus unter den neuen Finanzierungs- und Produktionsbedingungen? Mit „Universalcode 2“ will Christian Jakubetz Antworten bieten. Dafür sucht er Geld via Crowdfunding – [...]
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Mit der Crowd zur Wissenschaftsmagazin-App „Substanz“

Wenn traditionelle Verlage Grenzen setzen, packt man es eben selbst an. Crowdfunding ebnet zwei Wissenschaftsjournalisten den Weg für das Digitalmagazin „Substanz“. // von Julian Heck Starre Strukturen, Abhängigkeit, Ressourcenmangel – große Verlage machen sich selten einen Namen als Vorantreiber von Innovationen. Dafür fehlt scheinbar das Geld, mindestens aber Mut und [...]
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Journalismus im digitalen Zeitalter: Universalcode 2

Journalismus im digitalen Zeitalter – wie wurden wir, was wir sind? Und wie sieht die Zukunft aus? Antworten darauf möchte „Universalcode 2“ geben. // von Tobias Schwarz Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt auf vielerlei Weise. Besonders Journalisten erleben den scheinbar nie enden wollenden Wandel ihres Berufes, der einerseits vollkommen neue [...]
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Crowdfunding und der Erfolgsdruck

Veronica Mars (adapted) (Image by vagueonthehow [CC BY 2.0] via Flickr)
Projekte, die auf Crowdfunding setzen, sind eine Art Überraschungsei: Erst zahlen, dann auspacken. Wer die Erwartungen nicht erfüllt, der darf sich auf einen Kritikhagel gefasst machen. Eine erfolgreiche Serie zu verfilmen ist kein ungewöhnlicher Vorgang; die Serienfans an der Finanzierung des Films zu beteiligen allerdings schon. Veronica Mars-Produzent Rob Thomas [...]
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Warum muss das Netz frei bleiben, Bastian Unterberg?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Gründer & CEO von jovoto.com, Bastian Unterberg.

Bastian_Unterberg_postHerzlichen Glückwunsch zum Jubiläum. Für mich ist es immer wieder beeindruckend zu erleben, dass die digitale Revolution Menschen auf der ganzen Welt dazu befähigt, Ihr Leben selbstbestimmter zu leben, weil Ihnen digitale Geschäftsmodelle dafür die grundlegende Sicherheit bieten. 

Ob dies nun Geschäftsmodelle sind, die ungenutzte Assets nutzbar machen, wie Collaborative Consumption Plattformen, wie AirBnB oder Crowdfunding Plattformen wie Kickstarter, die eigene Herzensprojekte finanzieren – oder ob es Plattformen sind, die Zugang zu neuen Opportunities und Jobs schaffen, wie jovoto. 

Diese Auswirkungen der digitalen Revolution, die auf der ganzen Welt das Leben von Millionen von Menschen nachhaltig verändern sind es, die mich motivierten jovoto zu gründen. Bei jovoto erlebe ich diese Auswirkungen in der Art, dass Menschen ausreichend Vertrauen in Einkommensperspektiven und Netzwerkeffekte unserer Plattform fassen, um endlich die wenig geliebte Anstellung niederzulegen. Die meisten dieser Menschen fühlen sich mit der Entscheidung befreit und sind als Architekt Ihres eigenen Lebens wesentlich zufriedener und vor allem eines: Freier. 

Deshalb ist es so wichtig, dass wir die digitale Revolution schützen. Unser Netz muss frei bleiben! Nur so können Menschen wirklich Vertäuen fassen. Ein kontrolliertes und regulierbares Netz ist ein Unsicherheitsfaktor für jeden Internetunternehmer und für all diejenigen die auf diese digitalen Geschäftsmodelle Ihr Leben aufbauen.

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5 Lesetipps für den 18. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Netzneutralität, Honorare im Lokaljournalismus, die Auswirkungen des Internet der Dinge, wie Blogger ihre Miete bezahlen und einen Crowdfunding-Rekord in München. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Der Freitag: Zappeln im Zwei-Klassen-Netz: Als die Telekom das Internet drosseln wollte, war die Empörung groß. Jetzt kommt’s noch schlimmer: Die EU-Kommission plant das Zwei-Klassen-Internet per Gesetz. Jonas Rest schreibt auf Freitag.de, worum es geht.
  • LOKALJOURNALISMUS Flurfunk Dresden: Honorare im Lokaljournalismus: “Exklusiv und bitte in sehr guter Qualität” – der Anspruch, den die sächsischen Tageszeitungen an ihre freien Autoren und Fotografen haben, ist hoch. Das gilt nicht nur für die großen Aufmacherthemen im Mantelteil, sondern auch für jede kleine Geschichte auf den Lokalseiten. Doch wie werden die wertvollen freien Lokaljournalisten bezahlt? Nicole Kirchner hat sich mit der Realität beschäftigt.
  • INTERNET DER DINGE PandoDaily: Will the Internet of Things make us slaves to our lesser natures?: Auf PandoDialy denkt James Robinson über die gesellchaftlischen Auswirkungen des Internet der Dinge nach und fragt sich, ob bei der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung der Gesellschaft, nicht der Mensch selbst sein größtes Problem sein könnte.
  • BLOGGING ninialagrande.blogspot.de Reichweite bezahlt keine Miete: Manche nennen es Arbeit, Ninia La Grande nennt es Bloggen. In einem Blogeintrag setzt sie sich mit dem lukrativen Reichweite-Angebot für Blogger auseinander und räumt mit dem scheinbar weit verbreiteten Irrtum auf, dass Reichweite die Miete zahlen kann. Was für Blogger zu einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Entwicklung oder ihren Umständen entsprechend funktionieren kann, klappt eben nicht mehr bei zunehmender Professionalisierung.
  • CROWDFUNDING Musikmarkt: Smarte Kopfhörer generieren Crowdfunding-Rekord: Das Münchner Start-Up Bragi hat auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter bereits über eine Millionen Euro für einen neuen Kopfhörer eingenommen, der zugleich MP3-Player, Headset und Fitness-Sensor sein soll.

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5 Lesetipps für den 9. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Debattenkultur im Internet, das Finanzsystem aus Sicht der Internetwirtschaft, das FairPhone im Test, die ethische Seite von Wearable Computing und ein Interview mit Michael Seemann. Ergänzungen erwünscht.

  • DEBATTENKULTUR Karlshochschule Blog: The Day after Shitstorm – Die zweite Stufe der Zivilisierung: Auf dem Blog der Karlshochschule setzt sich Patrick Breitenbach lesenswert mit dem Fall „Justine Sacco“ auseinander und erklärt, wie die Reaktionen im Netz darauf, ein Beispiel für die gefühlt ansteigende soziale Kontrolle im Internet ist, sowie warum das gut und warum das negativ für unsere Debattenkultur im Netz sein kann.
  • DIGITALWÄHRUNG Carta: Wir brauchen ein vom Finanzsystem unabhängiges Paymentprotokoll: Auf Carta setzt sich Marcel Weiss mit den Aussagen des Unternehmer und Risikokapitalgeber Chris Dixon über das Finanzsystem aus Sicht der Internetwirtschaft auseinander und kommt zu dem Schluss, dass es zwar ein neues vom Finanzsystem unabhängiges Paymentprotokoll braucht, die zur Zeit viel diskutierte Digitalwährung Bitcoin es aber nicht sein wird.
  • FAIRPHONE Zeit Online: Beim Fairphone zählt die Haltung, nicht die Leistung: Als erstes Smartphone wird das Fairphone unter möglichst fairen Bedingungen produziert. Für Zeit Online hat sich Tobias Költzsch das faire Smartphone genauer angesehen, für das Käufer extra zahlen, denn beim Fairphone geht es nicht um die Leistung, sondern die Haltung zählt, die damit ausgedrückt wird. Er kommt zum Fazit, dass es sich um ein anständiges Gerät mit kleinen Macken handelt.
  • WEARABLES CNET Blogs: Wearables with augmented reality are mind-blowing – and an ethical nightmare: Neben den ganzen neuen Gadgets und Trends wurde auf der CES 2014 beim Thema Wearable Computers auch etwas Zeit für eine tiefere Betrachtung der Entwicklung genommen und die ethischen Konsequenzen für die Gesellschaft diskutiert. Obwohl der Fokus auf Google Glass gelegt wird, ist eine Debatte entstanden, die auch hierzulande noch kommen wird.
  • DAS NEUE SPIEL wasmitbuechern.de: Michael Seemann wurde von der „Crowd“ beauftragt, ein Buch zu schreiben: Mit seinem per Crowdfunding finanziertem Buch „Das neue Spiel“ hat Blogger Michael Seemann in den letzten Wochen viel Aufsehen erregt. Im Interview mit Leander Wattig gibt er einen Einblick in sein Buchprojekt, an dem u.a. die Wahl der Lizenz am interessantesten ist, die es ihm erlaubt, das Buch in digitaler Form so frei wie möglich zu veröffentlichen und die Rechte für die analoge Form zu behalten.

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5 Lesetipps für den 28. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Anforderungen an die Netzpolitik, Vorratsdatenspeicherung, Investigativ-Journalismus, Startup-Finanzierung und Die Xing-Story. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK medienpolitik: Netzpolitik als Nische: Das war einmal: Der Chef der Berliner Senatskanzlei hat Anforderungen an die Netzpolitik einer Bundesregierung für die kommenden Jahre interpretiert. Die Stärkung des Internets, die Netzneutralität muss verankert werden und es muss einen Zugang zu schnellem Internet geben. Zu finden sind diese Forderungen auch als Entwurf im Koalitionsvertrag.
  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Golem: „Nichts gelernt aus NSA-Skandal“: Von Verbraucherschützern bis zu Parteienvertretern gibt es eine scharfe Ablehnung der Massenüberwachung durch die Vorratsdatenspeicherung, die die große Koalition wieder einführen will. Der IT-Branchenverband Bitkom reagiert indes sehr zurückhaltend.
  • JOURNALISMUS Berliner Gazette: „Offshore Leaks“ als Modell für Komplizenschaft im internationalen Investigativ-Journalismus: Das Projekt „Offshore Leaks“ ist eines der größten und komplexesten in der Geschichte des grenzübergreifenden und investigativen Journalismus. Ziel des Projekts ist, der Öffentlichkeit einen Blick in die Offshore-Welt zu ermöglichen, der vorher nicht möglich war. Stefan Candea zeigt, wie die Arbeit am „Offshore Leaks“-Projekt funktioniert und warum es ein Modell für die Zukunft des internationalen investigativen Journalismus ist.
  • STARTUP t3n: Startup-Finanzierung: Bootstrapping, Venture-Capital oder doch lieber Crowdfunding? Wie kann ein Startup finanziert werden und welches Modell ist das beste für das Produkt? Ein Rundumblick mit Ausblick auf die fünf Formen der Startup Finanzierung. Was muss beachtet werden und wo führt der richtige Weg hin?
  • SOCIAL MEDIA meedia: Die Xing-Story: ein Traum, der platzen könnte: Xing ist nachhaltig profitabel, Umsatz und Mitgliederzahlen wachsen. Allerdings gibt es Gefahren, die eines Tages den Traum platzen lassen könnten. Allen voran die ständige Bedrohung durch den weltweit agierenden US-Konkurrenten LinkedIn, der in Deutschland immer stärker zulegt.
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5 Lesetipps für den 26. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Crowdfunding im Koalitionsvertrag, Drohnenjournalismus in Thailand, wie Jugendliche mit Social Media Trauer verarbeiten, die Kündigung des Copyranter bei Buzzfeed und Neuerungen bei Instagram. Ergänzungen erwünscht.

  • CROWDFUNDING Ikosom: Was bedeutet der Koalitionsvertrag für die Crowdfunding-Branche in Deutschland?: Crowdfunding wird an vielen Stellen prominent im Koalitionsvertrag erwähnt, aber was heißt das für die Crowdfunding-Branche ingesamt in Deutschland? Welche Stellschrauben wird die Große Koalition, wenn sie denn zustande kommt, in den vier Kategorien des Crowdfundings drehen? Wo wird Crowdfunding erleichtert, wo erschwert werden und welche Plattformen werden ihr Geschäftsmodell überdenken müssen? Karsten Wenzlaff vom Institut für Kommunikation on sozialen Medien gibt einen Ausblick.
  • DROHNENJOURNALISMUS The Atlantic: Thailand’s Protests Produce Surprising Innovation In Journalism: Die politischen Proteste in Thailand, die von den Medien wenig beachtet werden, haben zu neuen Innovationen im Journalismus geführt. Neben Piratensendern im Fernsehen und Rundfunk setzen Journalisten Drohnen für die Berichterstattung ein und geben einen neuen Blick auf die Geschehnisse.
  • TRAUER 2.0 taz.de: „Selfies“ bei Beerdigungen: Auf taz.de hat Volontärin Julia Neumann einen lesenswerten Artikel über die Trauerverarbeitung von Jugendlichen auf Instagram geschrieben. Unter dem Hashtag #Funeral setzen sich die Heranwachsenden auf eine erst einmal unverständliche Art und Weise mit dem Tod auseinander – sie posieren auf Beerdigungen, machen Witze und Duckfaces. Doch Trauerpsychologen ordnen dieses Verhalten dann gut in Formen der Trauerverarbeitung ein.
  • BUZZFEED Gawker.com: Top 10 best ever wtf omg reasons Buzzfeed fired me, lol!: Buzzfeed hat in den letzten 18 Monaten seine Belegschaft vervierfacht. Einer der neuen Redakteure war der „Copyranter“ Mark Duffy, der gestern überraschend gekündigt wurde. Weniger überraschend, wenn man die subjektive Top 10-Liste von Duffy liest, warum er gekündigt wurde. Eine persönliche Abrechnung, die man so auch nicht glauben muss, die aber zwischen den Zeilen einen interessanten Einblick in die Buzzfeed-Redaktion gibt.
  • INSTAGRAM Gigaom: What is Instagram’s next big thing?: Langsam kommen die seit der Übernahme von Instagram erwarteten Veränderungen bei dem von Facebook für eine Milliarde gekauften Foto-Netzwerk an. Demnächst sollen Unternehmen die Möglichkeit für Werbung auf Instagram bekommen und die User werden wohl eine Messenger-Funktion erhalten, ähnlich der bei Facebook, wie Om Malik auf Gigaom schreibt.

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Welcher Webdienst bringt dich zum Tanzen, Wolfgang Gumpelmaier?

Heute den Crowdfunding-Experten, Digital Media Berater und Co-Founder von ununi.TV, Wolfgang Gumpelmaier (Foto Alexander Kühn)

Wolfgang Gumpelmaier

Mich hat in den letzten Jahren neben dem Aufkommen von Crowdfunding vor allem der Start der Musikstreaming-Plattform Spotify besonders beeinflusst. Endlich ist es für Musikliebhaber möglich, alte und neue Musik legal zu konsumieren und das in allen Lebenslagen. “Der Soundtrack für dein Leben” wie es Spotify auf der eigenen Webseite ankündigt ist für mich bereits Realität. Ob in der Küche, am Fahrrad oder im Büro, Spotify ist immer dabei. Weiterlesen »

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Was halten Sie vom Internet, Dieter Hildebrandt?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Kabarettisten, Schauspieler und Buchautoren Dieter Hildebrandt, www.stoersender.tv. Ich dachte immer, das Internet sei ein Raum, in dem Dummheit und Abgründe sich noch freier entfalten können als anderswo. [...]
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5 Lesetipps für den 12. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um illegale Fans von Untertiteln, den unnötigen Grabenkampf zwischen Bloggern und Journalisten, wie der Guardian mit Digital-Abos Geld verdient, die US-amerikanische Diskussion um das Kulturgut Buch und Crowdfunding in Deutschland. Ergänzungen erwünscht.

  • ILLEGALE FANS iRights.info: Schwedische Untertitel-Seite vom Netz genommen: Die schwedische Polizei hat die Website undertexter.se, auf der Fans Untertitel von Film- und Fersehproduktionen getauscht haben, nach einer Durchsuchung offline genommen und den Server beschlagnahmt. Nach Ansicht der Rechteinhaber handelt es sich bei Fan-Untertitelungen um Bearbeitungen, die vergleichbar mit unautorisierten Übersetzungen Urheberrechte verletzen.
  • BLOGOSPHÄRE Medium Magazin: Lindner und Knüwer zum Lagerdenken von Print und Online: Das „Medium Magazin“ hat Christian Lindner (Chefredakteur der “Rhein-Zeitung”) und Thomas Knüwer (Blogger auf „Indiskretion Ehrensache“) um ein Kommentar gebeten, was Zeitungsmacher und Onliner aneinander kritisieren. Auffallend ist, dass der Pressevertreter eine Mischung von Blogging und Journalismus sieht und der Blogger immer noch an die digitale Spaltung glaubt.
  • THE GUARDIAN Media Week: Guardian set to report annual losses of around £35m: Der britische Guardian hat sich in den letzten Jahren zum Vorzeigeprojekt gewandelt, wenn es um neue digitale Wege und beeindruckenden Investigativ-Journalismus ging. Doch lukrativ war das bisher für die stark verschuldete Zeitung nicht. Im abgelaufenden Geschäftsjahr sind die Verluste um 20 Prozent zurückgegangen – auf „nur“ noch 40,5 Mio Euro Minus. Doch nicht allein Einsparungen, sondern vor allem die steigenden Digitalerlöse sind der Grund dafür.
  • E-BOOKS Wired.com: Apple’s Court Loss Could End the Book as We Know It: Es geht ums Buch. Auch in den USA gibt es jetzt eine gesellschaftliche Debatte um den (kulturellen) Wert des Buches. Die von Amazon vorangetriebene Digitalisierung des Buchmarktes und Apple’s Versuch der Preisabsprachen beim Buchpreis, befeuern die Debatte gleich von zwei Seiten: den gesellschaftlichen Nutzen und die gesellschaftlichen Kosten.
  • CROWDFUNDING FAZ: Crowdfunding liegt im Trend: Durch deutsche Crowdfunding-Plattformen wurden bereits mehr als ze Millionen Euro gesammelt. Im Vergleich mit den USA ist diese Zahl nicht nicht sehr beeindruckend, aber es ist erkennbar, dass alternative Finanzierungsmodelle auch in Deutschland im stetig wachsenden Trend liegen.

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Crowdfunding-Aktion für mehr Wohlstand durch Schwarmintelligenz

Lebenslanges Lernen ist seit Jahren ein gern bemühtes Motto. Durch den digitalen Wandel unserer Gesellschaft wird dies aktueller denn je. Mit ununi.TV gibt es jetzt eine reale Plattform dafür, um Veränderungen mit Wissen zu begegnen. In der Arbeitswelt steigen für jeden die Anforderungen durch die rasanten gesellschaftlichen Veränderungen des digitalen [...]
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5 Lesetipps für den 17. Juni

In unseren erlesenen Lesetipps geht es heute um gute Gründe, seine innovative Ideen in New York City umzusetzen als woanders, Googles Ballon-Internet-Projekt namens Loon, der gesellschaftliche Konflikt zwischen Digital Natives und Gesetzen aus analogen Tagen, was wir aus dem NSA-Datenskandal lernen können und die Meinung eines Literaturwissenschaftlers zu Dirk von Gehlens Experiment, den Schreib- und Produktionsprozess mit den Lesern transparent zu teilen. Ergänzungen erwünscht.

  • NEW YORK CITY Co.Labs: Why The Boom In Enterprise Tech Will Happen In New York: Die Stadt New York gilt als die Weltmetropole und die daraus entstehenden Anforderungen sind für Chris Dannen der Grund, warum es Unternehmen mit Ideen in der Stadt stets schaffen werden und New York City deshalb die perfekte Gründungsstadt ist.
  • PROJECT LOON Google Produkt-Blog: Ballongestützter Internetzugang: Im offiziellen Google Produkt-Blog wird das am Wochenende im neuseeländischen Canterburry gestartete Projekt Loon von Projektleiter Mike Cassidy vorgestellt. Ein interessanter Artikel über den Versuch des kalifornischen Suchmaschinen-Unternehmen, die gesamte Menschheit mit dem Internet zu verknüpfen.
  • GESELLSCHAFT Berliner Gazette: Es knallt, wenn Digital Natives mit dem Rechtsstaat in Konflikt geraten: Digital Natives auf der Anklagebank: Hier haben wir die smarten Hacker, dort die alten Richter. Berliner Gazette-Redakteurin Leonie Geiger spürt jüngeren Justizfällen nach und befindet, dass Grenzen immer noch wichtig sind. Ein Kommentar.
  • ÜBERWACHUNG Wirtschaftswoche: Vier Dinge, die der NSA-Datenskandal lehrt: Es ist einer der größten Datenskandale, die es bisher gegeben hat. Seit Jahren kann der amerikanische Geheimdienst NSA mit Hilfe von PRISM E-Mails, Fotos, Bilder, Videos und weiteren Dateien von großen Kommunikationsunternehmen wie Google, Facebook, Microsoft, Yahoo, AOL, wohl auch Apple und ein paar anderen auswerten. Auswerten zum Aufspüren von Terroristen natürlich – mit ein paar Kollateralschäden. Doch was bedeutet das eigentlich alles?
  • CROWDFUNDING Berliner Gazette: Crowdfunding, verflüssigter Text und kollektive Autorschaft: Ob die traditionelle Idee des Buches unangetastet bleibt, wenn es über Crowdfunding finanziert wird; ob der Autor sein Selbstverständnis ändert, wenn er im Zuge dessen den Schreib- und Produktionsprozess mit seinen Unterstützern teilt – darüber reflektiert der Literaturwissenschaftler Thomas Ernst am Beispiel eines aktuellen Experiments des digitalen Schreibens mit dem programmatischen Titel „Eine neue Version ist verfügbar“.

 

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SHIFT happens – Daniel Höly will Printmagazin starten

Die Printbranche ist angeschlagen. Der Untergang der „Financial Times Deutschland“, die Insolvenz der „Frankfurter Rundschau“ und ständig sinkende Auflagenzahlen sind dafür Beweis genug. Grund dafür ist nicht das Internet per se. Das Internet und die damit verbundenen Onlinemedien sind nur eine logische Weiterentwicklung der Printbranche in einer immer schnellebiger werdenen [...]
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5 Lesetipps für den 6. Juni

In unseren Linktipps geht es heute um die Frage, was Crowdfunding ist, wieso nicht Unternehmen wie Google den Netzausbau betreiben sollten, Social Media im Bundestag, Kritik an der De-Mail und die neuesten Investitionen in das Forschernetzwerk Researchgate. Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • CROWDFUNDING Juiced.de: Ist Crowdfunding mehr als nur ein Hype?: Crowfunding ist derzeit ein beliebtes Buzzword. Alles wird ab sofort crowdgefundet, alles scheint dadurch möglich. Mal ganz abgesehen davon, dass mehr als die Hälfte aller Projekte scheitern: Was genau ist Crowdfunding eigentlich und wie viel Substanz steckt dahinter? Daniel Höly erklärt auf Juiced.de alles Wissenswerte zu dem Thema.
  • GOOGLE FIBER t3n: Warum Google Fiber für Internetprovider gefährlich wird: Google baut in den USA Stück für Stück sein Hochleistungsnetz Google Fiber auf und bemüht sich, auch in Asien und Afrika Netze zur Verfügung zu stellen. Auf den ersten Blick scheint es, als ob Google neue Einnahmequellen sucht, dabei geht es dem Unternehmen um viel mehr, wie der ehemalige Netzpilot Andreas Weck bei t3n schreibt.
  • SOCIAL MEDIA Hamburger Wahlbeobachter: Social Media Im Bundestag: Der Wahlbeobachter hat die Nutzung von Social Media im Bundestag mithilfe von Pluragraph.de ausgewertet, wie die 620 Bundestagsabgeordneten die verschiedenen Netzwerke Facebook, Twitter, Google+, YouTube und XING nutzen. Ein interessanter Überblick über Social Media in der Politik während des Bundestagswahlkampf.
  • DE-MAIL Safe-Address: De-Mail ist die neue Schneckenpost: Eigentlich soll die rechtssichere De-Mail Schwung ins Angebot digitaler Services bringen. Doch zwei Jahre nach Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes sieht die Wirklichkeit anders aus. Am kommenden Freitag, 7. Juni 2013, entscheidet der Bundesrat über die Nutzung von De-Mail bei Behörden. Andreas Schumann erklärt, warum De-Mail die neue Schneckenpost ist.
  • RESEARCHGATE Gründerszene: Bill Gates investiert in Researchgate: Das Forschernetzwerk Researchgate, auch „Facebook für Forscher“ genannt, hat nun bestätigt, dass die jüngste Finanzierungsrunde über 35 Millionen US-Dollar eingebracht hat. Einer der neuen Investoren ist Microsoft-Gründer Bill Gates.

 

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Neues Crowdfunding-Modell für die Finanzbranche

Crowdfunding-Plattform sind international zu einem festen Bestandteil der Finanzwirtschaft geworden und auch in Deutschland ist der Gedanke einer genossenschaftlichen Finanzierung weit verbreitet. Nun versucht sich auch der Bankdnsektor auf diesem Gebiet.

Die erste Crowdfunding-Lösung für die Finanzbranche in Deutschland ist online. Für die Volksbanken Raiffeisenbanken haben der Internet-Dienstleister VR-Networld, Startnext Network und T-Systems die Plattform www.viele-schaffen-mehr.de entwickelt. Als erstes geht die Volksbank Bühl mit einer eigenen Plattform online. Weitere Volksbanken Raiffeisenbanken werden folgen.

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st_ry: Eine Crowdfunding-Reportage mit Daniel Bröckerhoff

st_ry ist eine Video-Dokumentation im Netz. Produziert von professionellen Fernsehmachern, mitbestimmt und finanziert von der Crowd – also von Fans, Zuschauern, Unterstützern. Thema der ersten Doku-Reihe ist “Ich will meine Daten zurück” – unser alltäglicher Umgang mit Datenschutz und Privacy und unsere Angst vor “Datenkraken”. Was weiß Facebook, was weiß [...]
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Konferenz: The Future of Crowdfunding

Morgen findet in Berlin die Fachkonferenz ?The Future of Crowdfunding? statt. Netzpiloten.de wird als Medienpartner mit vor Ort sein und via Twitter von der Veranstaltung berichten. Im Anschluss wird es einen Artikel über die Veranstaltung geben.

Veranstalter

Die Konferenz wird vom Institut für Kommunikation in sozialen Medien, kurz Ikosom, zusammen mit dem Crowdsourcing Verband und der Crowdsourcing Week organisiert und ist Teil der diesjährigen Crowdsourcing Week Berlin. Zu der Veranstaltung werden Branchenexperten aus zwölf europäischen Ländern erwartet, die auf sieben verschiedenen Panels zusammen über aktuelle Entwicklungen diskutieren.

Crowdfunding und Crowdinvesting gehören zu den meist diskutierten Themen zur Zeit. Mit Wolfgang, Gumpelmaier, Steffen Boller, Jeff Lynn und Max Valentin haben namhafte Speaker bereits zugesagt. Ikosom wird auf der Konferenz auch das Buch ?Visions on the Future of Crowdfunding in Europe? vorstellen, indem unter anderem eine Übersicht aller Crowdfunding-Plattformen Europas, inklusive der Geschäftsmodelle, rechtlichen Strukturen und Erfolgsgeschichten dargestellt wird.

Mehr Veranstaltungsinformationen finden Sie hier.

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Rückblick SXSW 2013: Techniktrends und Politik

Wilkommen bei der SXSW – der größten und bedeutendsten Technologie-Messe. Wo Startups und neue Spielereien das Licht der Welt erblicken und alte Haudegen vor einer „hacked democracy“ warnen.

Adrian Rosenthal und Lucas Mohr waren auf der South by Southwest (SXSW) und haben sich die aktuellen Trends im Bereich der politischen Kommunikation angeschaut. Ein Bericht aus Tausend und einer App. Die vielleicht wichtigste Veranstaltung im Bereich digitaler Kommunikation, die South by Southwest (kurz SXSW), findet jedes Jahr Anfang März in Austin, Texas statt. Was ursprünglich als Festival zur Förderung lokaler Bands und Filmemacher begann, ist heute als Geburtsstunde bekannter Startups wie Twitter und Foursquare bekannt und hat dieses Jahr mehr als 25.000 Besucher angezogen.

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Crowdfunding für öffentliche Projekte: Krautökonomie mit Beethoven

Wer es mit Transparenz und Demokratie ernst meint, muss öffentliche Vorhaben mittels Crowdfunding finanzieren – auch Beethoven verdient das.

Crowdfunding hat das Potenzial, die Spielregeln der Ökonomie radikal zu verändern – und nicht nur die digitale Variante. „Das Fundraising-Prinzip als neues Paradigma revolutioniert Motivationen und Verhaltensweisen der Marktteilnehmer. Der Anbieter wirbt nicht mehr für den Kauf eines Produktes, sondern für die freiwillige Unterstützung bei der Realisierung (Pre-Order-Modell) und bei der Aufrechterhaltung des Angebots“, schreibt Ansgar Warner in seinem Buch „Krautfunding – Deutschland entdeckt die Dankeschön-Ökonomie“.

Das ist weitaus schwieriger, als im Verborgenen irgendetwas auszubrüten und es dann mit großem Marketing-Geschrei unter die Leute zu bringen. „Um in der Dankeschön-Ökonomie zu bestehen, muss man die Menschen für eine Sache begeistern“, so Warner.

Kunden gehen freiwillig in Vorkasse

Und das schon bei der Ausbreitung der Ideenskizze auf Plattformen wie „Kickstarter“ oder „Startnext“. Jeder Schritt, jeder Fortgang und jede Verfeinerung des Projektes wird mit dem Unterstützerkreis geteilt und durch die Reaktionen der Kunden, die in Vorkasse gehen, verbessert.

Es ist die perfekte Form einer Ökonomie der Beteiligung, die sich im Crowdfunding manifestiert. Es könnte das etablierte Finanzsystem in den Schatten stellen, Unternehmensgründungen beflügeln, als Katalysator für Innovationen fungieren und für eine Demokratisierung der Beziehungen zwischen Unternehmen und Konsumenten beitragen.

Man erlebt dabei immer mehr Menschen, die ohne Zwang, ohne Abo-Modelle, ohne Zahlungsschranken und ohne Schutzgesetze bereit sind, freiwillig für Start-ups, Kunst, Kultur oder Journalismus zu bezahlen. Sie widerlegen damit die Dauerschwätzer des Establishments, die nach staatlichen Hilfen schreien, um nicht durch die vermeintliche Kostenlos-Mentalität der Netzbewohner in den Abgrund gestürzt zu werden.

Viagra-Lobbyismus für Alt-Verleger

Die liebwertesten Lobby-Gichtlinge verrichten dafür das Tagwerk der Mächtigen in den Hinterzimmern der Berliner Republik – wie bei der brachialen Durchsetzung des Leistungsschutzrechtes. Sozusagen die gesetzliche Variante von Viagra, um altersschwachen Medien-Konglomeraten wieder Potenz zu verschaffen. An der Crowd reden sie dabei vorbei.

Wer es ernst meint mit Transparenz, Partizipation und Demokratie, sollte auch größere Vorhaben über Crowdfunding-Prinzipien finanzieren und in der Öffentlichkeit um Zustimmung werben.

In Bonn will man bekanntlich ein Festspielhaus als neuen Musentempel errichten. Vorangetrieben von einem kleinen Honoratiorenkreis über eine nicht wirklich transparente Planung. Das gesamte Verfahren schreit nach einem Beethoven-2.0-Projekt – also liquide Demokratie zulassen und die Menschen einbeziehen.

Der arme Revolutionär Beethoven hätte zu seinem 250. Geburtstag im Jahr 2020 eine Beteiligung 2.0 verdient. Eine Beteiligungslogik, die nicht von oben aus dem Hinterstübchen der Festspielhaus-Ultras und des Oberbürgermeisters gedacht wird, sondern von unten erfolgt. Wie das geht, demonstrierte eine Gesprächsrunde vom Haus der Architektur. Natürlich live übertragen via Hangout On Air – also schön social!

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Als Ergebnis könnte in Bonn allerdings etwas ganz anderes herauskommen. Kein Gigantomanie-Protzbau wie bei der Elbphilharmonie, sondern die Rückbesinnung auf eine vorhandene Perle der Architektur namens Beethovenhalle und eine bessere Unterstützung für die Kleinkunstszene.


Mehr zu Themen des Netzes und dem digitalen Wandel gibt es auch vom European-Kolumnisten Lars Mensel in seinem aktuellen Artikel „hy!-Konferenz in Berlin: Visionen übersetzen“.


Text: Der Artikel „Crowdfunding für öffentliche Projekte: Krautökonomie mit Beethoven“ von Gunnar Sohn ist zuerst erschienen auf www.theeuropean.de


 


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Kickstarter-Projekt: Coole Netzkabel-Etiketten von „Whooz?“

Kreativität kennt keine Grenzen. Nicht mal wenn es um Netzstecker und Kabelsalat geht.

Kickstarter-Projekt: Coole Netzkabel-Etiketten von

We love our gadgets! Wir bekleben Sie. Kaufen uns coole Cases und legen viel Wert darauf, dass sie edel oder kreativ aussehen. Das einzige Manko ist oftmals ein Büschel an Ladekabeln und Peripherie-Steckern, die nicht selten aus der Wand oder dem Device ragen und unser Stil-Bewusstsein irgendwie angreifen. Dass das aber nicht sein muss, zeigt uns das Whooz?-Kickstarter-Projekt.

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Spende 2.0 statt Majorlabel – Crowdfunding in der Musikwirtschaft

Interview mit Wolfgang Gumpelmaier und Frederic Bartl zum Crowdfunding im Musikgeschäft und dem B.Fresh-Projekt „256“.

Der Medienwandel stellt die bisherige Geschäftswelt auf den Kopf. Besonders spürt das die Kreativwirtschaft. Musiker, Künstler und Filmemacher versuchen sich über neue Finanzierungsmodelle selber eine Zukunft zu sichern. Mithilfe des Crowdfundings – also der Schwarmfinanzierung durch Fans und private Gönner – werden heutzutage nicht wenige Projekte realisiert. Weiterlesen »

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Crowdfunding als Alternative in der Filmfinanzierung

Eine Studie des Instituts für Kommunikation in sozialen Medien (ikosom) hat ergeben, dass Crowdfunding zunehmend als alternative Filmfinanzierung genutzt wird, aber häufig in Kombination mit anderen Finanzierungsprojekten. Dies ist ein Trend, der auch im Crowdfunding generell zu beobachten ist, wie das Projekt „Ein Blick Iran“ auf startnext zeigt. Obwohl 52.000 Euro über die Plattform eingesammelt wurden, so kamen doch nur 20.000 Euro über Crowdfunding im klassischen Sinn zusammen. Steffen Peschel hat für seinen Artikel „Das Crowdfunding-Prinzip allein reicht noch nicht“ die Hintergründe zu diesem Erfolg recherchiert und darin wird sehr deutlich: Crowdfunding funktioniert oft nur im Rahmen einer Mischfinanzierung.

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CAPITAL C – Erste Crowdfunding Doku in Spielfilmlänge

capital cCrowdfunding ist dabei eine kleine Revolution loszutreten. Das glauben zumindest zum einen die Macher der ersten Crowdfunding-Doku in Spielfilmlänge „CAPITAL C“, aber auch angesehene Forscher wie der MIT-Professor Eric von Hippel, der da sagt: „Crowdfunding ist ein wichtiger Beitrag zur Demokratisierung der Innovation – der größte Paradigmenwechsel seit der industriellen Revolution“.

Dass so manches Projekt ohne Crowdfunding womöglich gar nicht erst entstanden wäre, liegt dabei auf der Hand. Gerne erinnere ich mich beispielsweise an den Film „CHI LA VISTO – Wo bist du?“ von Claudia Rorarius zurück. Wir berichteten darüber. Rorarius gab damals zu wissen, wie es beispielsweise in der Filmwelt oft dazu kommt, dass tolle Projekte wegen unzureichender Finanzierung es nie bis an die Kinokasse schaffen. „Zwar werden unabhängige, deutsche Produktionen in der Herstellung massiv gefördert, im Vertrieb dagegen bleiben die kleinen Filme seit einigen Jahren auf der Strecke“, resümierte die Regisseurin damals. „Bei ca. 190 deutschen Filmen pro Jahr sind die Mittel bei weitem nicht ausreichend, um alle Produktionen entsprechend zu unterstützen“. Crowdfunding half Ihr damals dabei Ihr Spielfilmdebüt zu realisieren.

So wie Claudia Rorarius ging es vielen ideenreichen Kreativen. Davon handelt jetzt auch die erste Crowdfunding-Doku in Spielfilmlänge „CAPITAL C – how the crowd liberates itself“.

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Tool: Finde interessante Kickstarter-Projekte mit Fundhaus

fundhaus

Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter ist zu einem originellen Tool geworden um Projekte zu unterstützen, die fernab vom herkömmlichen Investitionsweg der Banken oder eines liquiden Gönners funktionieren soll. Wer eine coole Idee hat und sie hier hochlädt, konnte schon so manches Mal darauf vertrauen, die letzten paar Kröten für die Organisation seines Festivals oder der breiten Produktion seines Technologie-Projektes zu ergattern.

Das ist super für die Entwickler. Und natürlich auch für diejenigen die das Projekt mit Ihrer Spende ermöglicht haben. Was allerdings nicht so super ist, ist die peinliche Angewohnheit, dass man fast ausschließlich dann spendet, wenn das Projekt von einem Freund ist oder von einem Freund empfohlen wurde. Der Grund darin liegt nicht unmittelbar darin, dass man bei anderen Projekten nicht Willens ist zu spenden, sondern vielmehr liegt er darin, dass man von den anderen Ideen eher weniger mitbekommt. Wer klickt sich schon durch die vielen Konzepte? Vor allem dann wenn man nicht einmal die Ausgabe durch Kategorien etc. einschränken kann.

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Perspektive der Filmfinanzierung [Blogparade]

Drüben in meinem Social Film Marketing Blog habe ich vor einigen Tagen eine Blogparade zum Thema „Crowdfunding als Perspektive in der Filmfinanzierung“ gestartet. Ausgehend von einem Kommentar im Blog zum Kinderfilm Manusha – Die kleine Romahexe möchte ich eure Meinungen und Erfahrungen sammeln und sie Anfang November in meinem Blog auflisten.

Für alle, die sich fragen, was eine Blogparade ist und wie das funktioniert, gibt’s hier die Erklärung von blog-parade.de:

„Ein Blog-Karneval bzw. eine Blog-Parade ist eine Blog-Veranstaltung, bei der ein Blog-Betreiber als Veranstalter ein bestimmtes Thema festlegt (z.B.: Was ist Deine originellste Methode, eine Flasche Bier zu öffnen?), dieses als Blog-Beitrag veröffentlicht und die lesenden Blogger dazu auffordert, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums (üblich ist ein Zeitraum von 1-4 Wochen) einen Artikel zu diesem Thema im jeweils eigenen Blog zu veröffentlichen und den Veranstalter entsprechend über die Veröffentlichung zu benachrichtigen. Spätestens nach dem Ablauf des vorgegebenen Zeitraums listet der Veranstalter des Blog-Karnevals in einem neuen Blogbeitrag alle eingereichten Artikel und kommentiert diese entsprechend, fasst diese zusammen und/oder vergibt z.B. Prämien für die besten oder etwa originellsten Artikel. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.“

Genaueres dazu gibt’s in meinem Blog, hier noch einmal der Link:

Crowdfunding als Perspektive in der Filmfinanzierung

Ich freue mich auf eure Beiträge und eine spannende Diskussion!

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Daily Crowdfunding-Cartoon (Teil 6)

TEIL 6: Hoffnung

Crowdfunding-Cartoon-6Peter Wiechmann reibt sich verwundert die Augen … und als er sie wieder öffnet, sind die Helfer wie zwei märchenhafte Flaschengeister verschwunden.

Hinterlassen haben sie den Optimismus, dass scheinbar Unmögliches durchaus machbar sein könnte!
Wunschbilder ziehen herauf. Die drei gewichtigen Buchbände nehmen Form an und krönen das vor kurzem noch – selbst in kühnsten Träumen – unerreichbare Ziel.

Und selbst der als Realist bekannte Comic-Kreative kann sich kurzzeitig vorstellen, durch Gönner, Geber, Goodwill den nötigen Auftrieb zum erhofften Gelingen seines ehrgeizigen Primo-Plans zu bekommen …

… vorausgesetzt die angesprochene Zielgruppe erhört – in beiderlei Wortsinn – die Botschaft!

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