Alle Beiträge zu pr

Unternehmenskommunikation im Datenstrom des Netzes – in Deutschland dominieren die „Controlletis“

network (adapted) (Image by geralt [CC0 Public Domain], via pixabay) p
Die Autoren Christian Lawrence, Tasso Enzweiler, Daniel Marek, Andreas Bachmeier und Andreas Winiarski kommen in der Februar-Ausgabe des PR-Magazins zu einem deutlichen Ergebnis: Kommunikation wird schwieriger, anstrengender, fordernder – aber auch unverzichtbarer. Für die PR müssten das eigentlich goldene Zeiten sein, meint PR-Magazin-Chefredakteur Thomas Rommerskirchen: „Die Mitarbeiter sind integriert. Sie [...]
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Uber: Zwischen Krise und Wachstum

Uber Fahrdienst (Bild: Uber)
Eigentlich müsste bei Uber alles auf Wachstum stehen, würde der Fahrdienst-Vermittler nicht von einer in die nächste Krise stolpern, wie in der letzten Woche. // von Lukas Menzel Kaum ein Unternehmen hat in den letzten Wochen und Monaten für so viel Wirbel gesorgt wie Uber. Fast täglich kamen neue Informationen [...]
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Uber sucht guten PR-Strategen

Uber steht vor großen Herausforderungen. Die Taxibranche ist ein mächtiger Gegner – da sind gute PR-Strategen gefragt, die gegen viele Kritiker ankämpfen müssen. // von Anna Maria Landgraf Uber CEO Travis Kalanick sucht derzeit einen renommierten Kommunikations- und PR-Strategen, um den Kampf gegen die große Taxibranche zu gewinnen. Kalanick hat [...]
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5 Lesetipps für den 24. April

In unseren Lesetipps geht es heute um den neuen Deutschland-Chef von Twitter, die Bedeutung von Farben, PR in der Wikipedia, Netzpolitik mit Sinn und Facebook im mobilen Internet. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER taz.de: Thomas de Buhr wird neuer Twitter-Chef in Deutschland: Thomas de Buhr ist neuer Deutschland-Chef von Twitter und damit Nachfolger von Rowan Barnett, der aber dem Unternehmen erhalten bleiben soll. Die Biographien der beiden verdeutlicht Twitters Vorhaben: es geht ums Geld verdienen. Ein ehemaliger Journalist wird durch einen Spezialisten für Werbung ersetzt. Auf taz.de stellt Falk Steiner den Wirtschaftswissenschaftler vor, der zuletzt Googles Video-Plattform YouTube im deutschsprachigen Raum profitabel gemacht hat.
  • DESIGN Fast Company: Why Is Facebook Blue? The Science Behind Colors In Marketing: Neben dem Namen eines Dienstes ist das Design wohl eine der schwersten Entscheidungen, die ein Gründer treffen muss. In einem Gastbeitrag auf Fast Company schreibt Buffer-Mitgründer Leo Widrich über die Bedeutung von Farben im Design einer Website oder Marke. Warum Facebook blau ist bleibt trotzdem ein Rätsel, aber nach der Lektüre blickt man als Nutzer ganz anders auf das Design von Diensten.
  • WIKIPEDIA Torial Blog: Wie man mit PR in Wikipedia umgehen kann: Um die Glaubwürdigkeit eines Wikipedia-Artikel einzuschätzen, sollte man sich auch fragen, wie er geschrieben ist und ob er objektiv verfasst ist. Im Torial Blog stellt Marvin Oppong einen Leitfaden zum seriösen Arbeiten mit der Online-Enzyklopädie vor.
  • NETZPOLITIK Globaler Wandel – Global Change: „Wie das Internet die Welt retten kann“: Auf seinem Blog kommentiert Ole Wintermann den TEDx-Vortrag des schwedischen Künstlers und Vordenkers Alexander Bard, der seit Jahren schon die philosophische Debatte um das Internet auf internationaler Ebene prägt und voran bringt. Bard fragt sich, warum ist dieses Internet eigentlich für die Menschheit so relevant und entwickelt eine Idee davon, wie Politik, Wirtschaft und Internet zukünftig systemisch miteinander in Verbindung stehen und warum wir angesichts der Netzdynamik über vollkommen neue Formen der Politik und der Wirtschaft reden müssen.
  • FACEBOOK Re/code: More Than 200 Million People Use Facebook Messenger: Gestern gab Mark Zuckerberg bekannt, dass mehr als 200 Millionen Nutzer von Facebook, den Messenger von unterwegs nutzen. Ein weiterer Beweis für Facebooks Erfolgsstory im mobilen Internet, wenn auch eine mit Beigeschmack, denn vor wenigen Wochen wurde der Messenger in der mobilen App von Facebook ja eingestellt und die Leute dazu gezwungen, wenn sie denn weiter von unterwegs texten wollten, sich den Messenger zu installieren. Mike Isaac erklärt auf Re/code den selbstgemachten Erfolg des Messengers genauer.

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Social Media Manager – oftmals Könige ohne Reich

Blogger (Bild: Max Lindemann, CC BY 4.0)
Noch tun sich viele Unternehmen schwer mit der Position eines Social Media-Managers – Kandidaten sollten ihre Rolle im Unternehmen deshalb vorher klar definieren. // von Sabine Haas In geradezu rasantem Tempo wächst die Anzahl der Stellen im Bereich Social Media Management. Während in 2012 nur zehn Prozent der Unternehmen eine [...]
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5 Lesetipps für den 20. September

In unseren Lesetipps geht es um die Zukunft von PR, eine Artikelreihe zur digitalen Gesellschaft, Videochat-Alternativen, Netzneutralität und Meilensteine des Internets. Ergänzungen erwünscht.

  • PUBLIC RELATIONS Pressesprecher: Hat PR eine Zukunft?: Während viele Köpfe aufgeregt über die Geschäftsmodelle eines modernen Journalismus debattieren, steht auch die PR-Branche vor einem Paradigmen-Wechsel. Thomas Mickeleit, Director of Communications bei Microsoft, beschreibt, warum die PR neue Geschäftsmodelle braucht und was sich ändern muss.
  • DIGITALE GESELLSCHAFT Süddeutsche.de: Debatte zur Digitalisierung von Süddeutsche und Vocer: Die Münchner Zeitung Süddeutsche und die Hamburger Medienplattform Vocer starten gemeinsam eine Artikelreihe zur Digitalisierung unserer Gesellschaft. Im Auftakt schreibt Stephan Weichert über die Debattenkultur und Politik im Digitalen.
  • VIDEOCHAT ReadWrite: 5 Services That Can Upgrade Your Video Chat Experience: Auf ReadWrite stellt Chris McConnell fünf Videochatdienste vor, die die meisten sicher noch nicht kennen. Denn es gibt mehr als Skype, Airtime und Hangouts. Die noch unbekannten Alternativen haben es in sich, längst vorbei sind die Zeiten, in dem Videochats qualitativ schlecht und schwer zu bedienen waren.
  • NETZNEUTRALITÄT Carta.info: Die Verwirklichung des vernetzten Kontinents: Das Netz soll ganz nach den Wünschen der großen Telkos reguliert werden. Damit entsteht ein Zweiklassennetz, in dem schnell vorankommt, wer gut zahlt. Auf Carta kommentiert Thomas Stadler den letzte Woche von der EU-Kommission vorgelegten Verordnungsvorschlag.
  • INTERNET Kroker’s Look @ IT: Von der ersten E-Mail zum ersten Tweet: Zwar wirken die Zeichnungen der Meilensteine eher wie Grabsteine, doch die von Michael Kroker besprochene Infografik ist doch interessant, zeigt sie die Geschichte des Internets und die wichtigsten Errungenschaften – von der ersten E-Mail zum ersten Tweet.

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Kommunikation als Bling-Bling?


Seit fünf Jahren gibt es den European Communication Monitor. Da werden allerlei Fragen zur Kommunikation von Firmen (neudeutsch PR) in einer großen Umfrage beantwortet und ausgewertet. Wichtigste Erkenntnis dieses Jahr:“84 Prozent der europäischen Kommunikationsprofis glauben, dass die Geschäftsleitung die Notwendigkeit von PR nicht versteht.“ Wieso sollten sie diese Ansicht überhaupt haben. In den allermeisten Fällen geht es um Umsatzsteigerung oder um das Ruhigstellen der Investoren, was in vielen Fällen ineinanderfällt. Wer sich den Luxus angetan hat, sich Geld über Venture Capital oder Aktien zu besorgen, der hat sie im Haus: die grauen Herren mit den Zigarren.

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Von PR, Propaganda und dem Hype um einen Schlächter

kony2012Wenn unter dem Deckmantel der politischen Bildung, PR betrieben wird, dann ist der Begriff Propaganda meist nicht weit entfernt. Und während die PR, sich als Branchenzweig, mit dem Ruf „sexy“ zu sein schmückt, ist der Begriff Propaganda als Überbleibsel der Nazi-Zeit ein verrufener Begriff. Doch eigentlich trennt die beiden Vokabulare nichts. Denn PR ist Propaganda und Propaganda ist PR. Und beides führt dahin, Menschen zu manipulieren und sie zu (ver)leiten.

Wenn man heutzutage einen PR-Film einer Kampagne, eines Unternehmens oder eines Projektes sieht, dann hat man zumeist eine hochwertige Produktion vor sich. Ein Stück Bewegtbild, welches mit Trends der Popkultur hantiert und durch seine Coolness für Aufsehen sorgt. Bedient man sich dann noch einem ideologischen Ansatz, ist das Augenmerk perfekt. Man möchte gar nicht anders als der Sache seinen Segen geben. Trinken für den Regenwald. Kaufen für das Wirtschaftswachstum und eine Marke anhimmeln, die vermeintliche Grenzen sprengen soll. Das ist PR im Zeichen des Guten. PR im Zeichen der Sache. PR als Teil etwas Großen. Das kann nicht schlecht sein. Das muss gut sein. Ich bin dafür, denken nicht Wenige. So werden viele durch Kampagnen von Unternehmen, aber auch durch politische Kampagne wie dem „Krieg gegen den Terror“ vereinnahmt und liefern, getrieben durch die manipulative Meinungsmache, den Konsens zur Legitimation zumeist fragwürdiger Aktionen.

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Experten-Meinung zum Oops! Award: Olaf Kolbrück

Olaf KolbrückOlaf Kolbrück vom Branchenmagazin Horizont und Blogger bei off the record ist Experte zum Thema Social Media und hat anläßlich unseres Votings für den Oops! Award 2011 zu einige Fragen der Redaktion Stellung genommen.

Was ist Ihrer Meinung nach der größte Fauxpas im Social Web 2011 unter den Top acht und warum?

Natürlich wäre der Staatstrojaner angesichts der Brisanz ein heißer Kandidat. Doch das ist kein Oops, kein „Huch, dumm gelaufen“, sondern ein Anschlag auf demokratische Grundrechte. Den symbolträchtigsten Ausrutscher leistete sich vielmehr Schlecker. Der Fall zeigt, wie sehr individuelle Fehler und vor allem persönliche Eitelkeiten eine Marke schrotten können. Denn Kommunikation hängt in Zeiten von Social Media vor allem auch von der Haltung jener ab, die einem Unternehmen Stimme geben. Wer als Kommunikationschef redet und textet, als seien ihm seine Kunden eher peinlich und unterhalb des eigenen intellektuellen Niveaus, der hat den Oops! Award verdient. Erst recht, wenn er Kritiker dann mit der ihm eigenen Arroganz über den Mund fährt und deutlich macht, dass er Kritik und Diskussion nicht wertschätzt.

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Wie PR Social Media zerstört…

Es gibt nicht nur in Deutschland viele PR-Berater und PR-Experten, die mit dem Thema Social Media Umsätze generieren, die sie vorher nie hatten. Aber viel mehr Agenturen versuchen mehr oder weniger erfolgreich die wegbrechenden Umsätze seit dem Siegeszug des Web durch das Thema Web 2.0 und Social Media aufzufangen. Brian Carter hat nun zu diesem Thema einen bemerkenswerten Beitrag ins Netz gestellt.

Er vertritt darin die These, dass PR-Menschen nicht selten den Bereich Social Media in einer Weise „verschmutzen“, der weder den alltäglichen Besuchern noch den engagiert professionellen Arbeitern nutzt. Denn sie verwirren sowohl diejenigen, die Social Media und Soziale Netzwerke einfach so nutzen als auch die Menschen, die dafür zu zahlen bereit sind.

Er nennt sie „Ignorant Opportunists“ und charakterisiert sie mit den folgenden Eigenschaften: Kein Hintergrundwissen in Marktforschung und Marketing (was ich für nicht so tragend halte), keine Erfahrung in Social Media vor 2008 (was wirklich ein wichtiger Punkt ist), der sinkende Umsatz hat sie zum Thema Social Media getrieben (ja, da kenne ich eine Menge), sie favorisieren twitter vor allem anderen (twitter ist ja auch toll, oder) und, was wahrscheinlich der größte Fehler ist: Sie glauben, dass alle Social Media Aktivitäten unter den PR-Hut gehören. Vor allem der letzte Punkt lässt erkennen, dass ihnen die Begriffe HR, Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur völlig abgehen. Dass die PR-Umsätze gefallen sind, dürfte demgegenüber vielen aufgefallen sein (Quelle 123).

Brian Carter geht von den harten Fakten aus und den Diskussionen rund um ROI bei PR-Maßnahmen, im speziellen bei Social Media.

Er vergleicht die Kompetenz von arbeitslosen Immobilienmaklern und die der PR-Berater für den Komplex rund um Social Media. Dabei kann er kaum erkennen, dass PR-Menschen besser vorbereitet wären für den Dialog mit den Webnutzern. Er wirft allerdings ein, dass Makler immer mit den Interessenten reden. PR-Menschen wären aber klassischerweise Leute, die nur Informationen gesendet hätten. Presseinformationen wurden und werden nicht selten wie Brandbomben über den Redaktionen abgeworfen und man hofft, dass wenig Blindgänger darunter sind. Dialog mit den Journalisten hat es selten gegeben und wenn dann nur, um nachzufragen, ob denn auch die Informationen angekommen seien und ob man ein Belegexemplar haben können… Weiterlesen »

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Helmut Schmidt zu PR und Markenbildung

Gestern sah ich einen CDU-Menschen, der im Fernsehen etwas über den Markenkern der CDU faselte. Zuerst war ich amüsiert über die Naivität. Dann merkte ich, dass er es ernst meinte. Nach kurzem Nachdenken fiel mir ein, dass die CDU wahrscheinlich 600.000 EUR an eine Agentur überwiesen hat, um etwas über Branding und Markenbildung zu erfahren. Das erinnert mich daran, dass ich mich neulich im Selbstversuch bei einem Online-Dating-Portal angemeldet hatte. Auch dort traf ich auf Frauen, die sich offenbar einen Markenkern erarbeitet hatten: Die Mehrheit der Erfahrungen. Wenn man zwanzig mal erlebt hat, dass Motorradfahrer viel netter sind als sie zunächst aussehen, Christen gerne CDU wählen oder Konservative Ausländer als Problem ansehen, dann bilden sich kleine oder große Markenkristalle im Verhalten…

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Studie: Social Media Governance 2010

„Wie Unternehmen, Staat und NGOs die Herausforderungen transparenter Kommunikation im Internet steuern“ ist die Studie von Ansgar Zerfaß und Stephan Fink untertitelt. Sie soll einen Einblick geben in den aktuellen Stand der Verbreitung, Bewertung und Nutzung von Social Media in Firmen und Non-Profit-Organisationen.
In dem Gemeinschaftsprojekt wurden 1007 Fragebögen ausgewertet von Mitarbeitern der Universität Leipzig, des Magazins Pressesprecher sowie der Fink & Fuchs PR AG.

Vorab sind einige Ergebnisse bemerkenswert: 54 Prozent aller befragten Organisationen nutzen im Moment Social Media für Kommunikationsaufgaben. Allerdings ist die Hälfte (26,2 Prozent) seit weniger als zwölf Monaten aktiv, weitere 22,1 Prozent seit über einem Jahr und nur eine Minderheit von sechs Prozent verfügt über mehr als drei Jahre Praxis. Das ist nicht nur ein Trend. Es zeigt, dass die Sättigung im Umgang mit Social Media schneller stattfinden wird, als viele Auguren noch vor einem Jahr prophezeiten. Die Frage ist, ob es einen klaren Mehrwert gegenüber E-Mail, Foren und Projektplattformen im Intranet gibt oder das Ganze nur ein Experimentierfeld ist, von dem sich die Hälfte nach ein paar Monaten wieder abwendet…

Tools: Die Tools mit der größten Verbreitung sind Videosharing, Microblogging und Blogs. Bei den Social Networks, die bei den Studienautoren Communities heißen (?), liegen acebook, Xing sowie eigene Social Networks im Intra- und Extranet vorne. Die populärsten Anwendungen in PR-Abteilungen sind Facebook-Profile/-Seiten und Twitter-Kanäle. Corporate Blogs und Social Media Newsrooms sind dagegen bislang eine Randerscheinung. Zumindest das Erste liegt an dem enormen Aufwand und den noch immer vielstufigen Freigabprozessen in den Unternehmen, die jede Aktualität im Keim ersticken.

Risiken: Neben mangelnder strategischer Ausrichtung der internen Kommunikation, was seit 20 Jahren ein Manko der Kommunikationsarbeit ist, da sie sehr selten im Verbund mit Organisationentwicklung sowie der Personalentwicklung bzw. einem gerichteten Change Management arbeitet, sind die am häufigsten genannten Risiken von Social Media unter dem Stichwort „Kontrollverlust“ eher verschleiert als benannt. Als größte Chance wird von 82,3 Prozent der Befragten die zusätzliche, schnelle
Informationsverbreitung genannt, gefolgt von Verbesserungen bei Service und Kundenbindung (45,7 Prozent) und einer vereinfachten Beobachtung der öffentlichen Meinung (44,0 Prozent). Dabei wird die interne Potenz der neuen Möglichkeiten weitgehend ausgeblendet. das mag an einem Mißtrauen gegenüber demokratischen Verhältnissen und einem Unbehagen am Abbau von Hierarchien innerhalb von Firmen liegen…

Wer mehr lesen will, wird hier in diesem PDF fündig.

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Künstler-PR im Social Web – Zwischen Gratis-Download und DIY

Angesagte Bands wie Linkin Park haben es vor Jahren vorgemacht: Als musikalische Vorreiter im Internetzeitalter waren sie mit die ersten, denen aufgegangen ist, welche ungeahnten Möglichkeiten das Web nicht nur für Unternehmen, sondern eben auch für Künstler und ungesignte Bands bieten kann. Via Internet gelang es der inzwischen massenhaft Preise einheimsenden US-Band noch ohne Major Deal, zunächst zahllose Besucher auf ihre Internetseiten zu locken und so eine rasant wachsende Fanschar um sich zu versammeln. Häufig ist der Wunsch, überhaupt bei einem großen Musikkonzern unterzukommen, zur Rückbesinnung auf die Do-it-yourself-Mentalität gewichen. Mit ein wenig technischem Know-how ist heute alles selbst für Laien realisierbar. Weiterlesen »

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Interview mit Klaus Eck: „Das Blog ist meine Kommunikationszentrale“

Heute im Interview mit den Blogpiloten ist der Kommunikationsberater und PR-Blogger Klaus Eck. Er ist ausgewiesener Experte in Sachen PR im Web 2.0 und hat im vergangenen Jahr das Buch „Corporate Blogs. Unternehmen im Online-Dialog zum Kunden“ veröffentlicht. Mit Blogpilot Steffen sprach er u.a. über Reputationsmanagement und darüber, warum Twitter nicht erklärbar ist.  

BP: Herr Eck, im März dieses Jahres werden Sie neun Jahre alt – zumindest als Blogger, denn 1999 haben Sie mit dem Bloggen begonnen. In Ihrem ersten Posting fragen Sie sich und Ihre damals noch nicht vorhandenen Leser, ob Sie nun in ein neues digitales Leben starten oder als Online-Fabulierer enden werden. Wie hat das Bloggen Ihr (berufliches) Leben seither verändert? KE: Damals habe ich anonym ein privates Online-Tagebuch geführt und darüber spekuliert, wohin uns der Online-Life-Style noch führen wird. Dazu muss man wissen, dass ich zu dem Zeitpunkt schon Bücher, Zeitschriften und Online-News-Dienste rund um das Internet entwickelt hatte. Online-Kommunikation ist seit rund 15 Jahren mein Thema. Deshalb hätte ich nicht unbedingt erwartet, dass für mich durch das Bloggen eine größere Änderung eintritt. Doch nach dem Start des PR Bloggers und weit über 1.000 Blog-Artikeln ist eine Menge passiert: Journalisten und Kunden meldeten sich manchmal bereits drei Stunden, nachdem ich etwas gebloggt hatte. Mit der Resonanz habe ich wirklich nicht gerechnet. Am meisten freue ich mich darüber, dass ich via Kommentar-Funktionalität zahlreiche spannende Menschen kennenlernen durfte. Letztlich ist das Blog meine Kommunikationszentrale, über die ich in die Öffentlichkeit trete und ein wenig an meiner Reputation arbeite, indem ich regelmäßig zu Kommunikationsthemen schreibe. BP: Sie sind ein gefragter Kommunikationsberater, insbesondere wenn es um PR und Marketing im Web 2.0 geht. Welche Hürden im Zusammenhang mit Social Media müssen Sie bei neuen Kunden nehmen, bevor Sie ans Eingemachte gehen können? KE: Als allererstes müssen die Mitarbeiter großer Unternehmen ihre Angst vor den eigenen Kunden verlieren, die sie längst online bewerten. Noch immer behagt es vielen Entscheidern nicht, dass sie die Darstellung ihres Unternehmens in der digitalen Öffentlichkeit nicht mehr wirklich kontrollieren können. Deshalb ist die erste Reaktion die Abwehr. Nach dem Motto: Im Web 2.0 sind nur egozentrische Selbstreflektierer unterwegs, die nichts besseres zu tun haben, als Banalitäten ins Netz zu stellen. Hierbei wird oftmals übersehen, dass sich selbst die privaten Äußerungen, die als Text, Bild oder Video online gestellt werden, direkt auf die Markenwahrnehmung und das Image eines Unternehmens auswirken. Momentan wird Hillary Clinton jeden Tag in den Blogs 2.000-mal erwähnt. Kein Wunder also, dass die US-Präsidentschaftskandidaten genügend Zeit für MySpace, Facebook, Youtube und ein eigenes Blog finden. BP: Zu Authentizität, Kommunikation mit offenem Visier und Dialog raten Sie Ihren Kunden und den Lesern Ihres Blogs. Das dürfte bei den meisten klassisch gelernten PR- und Marketingstrategen zu nervösem Zucken der Gesichtsmuskulatur führen. Oder machen Sie da inzwischen andere Erfahrungen? KE: Hierzulande verstehen sich die PR- und Marketing-Profis nicht unbedingt als Content-Produzenten oder Community Manager. Vor einigen Jahren sah kaum jemand von den Kommunikatoren die Relevanz des Web 2.0. Doch das hat sich inzwischen komplett gewandelt. Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass man gut daran tut, sich den neuen Influencern zu stellen und zumindest ein ordentliches Blog-Monitoring aufzusetzen. Erst vor einer Woche bin ich von zwei PR-Verantwortlichen als erstes gefragt worden: Wie können wir bei unserem Projekt die Blogger einbeziehen, wie spricht man diese an? Erst an zweiter Stelle stand die Frage: Was machen wir für die Journalisten? BP: „Digitale Reputation“ gehört aktuell zu Ihren Schwerpunktthemen. Was genau verstehen Sie darunter und warum sollten Unternehmen auch online Wert auf Reputationsmanagement legen? KE: Wie nehmen wir Unternehmen heute als erstes wahr? Durch die ersten 10 Suchtreffer einer Google-Recherche. Wer sich um seinen digitalen Ruf nicht kümmert, darf sich nicht wundern, wenn die Kunden ausbleiben. Wir können es uns gelinde gesagt gar nicht leisten, online ein schlechtes Erscheinungsbild zu hinterlassen. Wer im Web von Dritten an den Pranger gestellt wird oder sich selbst durch Saufbilder unmöglich macht, ruiniert nicht nur seine Karrierechancen, sondern wirft auch Fragen für das Unternehmen auf, das diese Mitarbeiter beschäftigt. Ein gutes Online Reputation Management basiert zunächst auf eine Analyse des Status quo: Wie wirke ich auf andere, die nach mir oder meinem Unternehmen im Web suchen? Stimmt das mit dem Bild überein, dass ein Unternehmen oder eine Person von sich hat? Falls nicht, müssen geeignete Online- wie Offline-Maßnahmen entwickelt werden, um das Image zu stärken. BP: Hier könnte man einwenden, dass der notwendige Ressourceneinsatz nicht in Relation zum Ertrag steht. Stimmts? KE: Natürlich sind für das Online Reputation Management einige zeitliche und finanzielle Ressourcen notwendig. Doch als erstes sollte man sich fragen, inwiefern sich das Online-Image auf den eigenen Geschäftserfolg negativ auswirkt. Wenn die Online-Meinungen und -bewertungen negativ sind, verliert ein Unternehmen manchmal zweistellige Millionenbeträge oder könnte in den Ruin getrieben werden. Persönliche Meinungen, die sich in Blogs und Communities finden, wirken sich auf die konkreten Kaufentscheidungen stärker aus als sachliche Informationen. Wir kennen das alle: Wenn Ihnen ein Freund von seinem neuen Handy vorschwärmt, vertrauen Sie ihm vielleicht blind und sparen dadurch enorm viel Zeit. BP: Sie bloggen, twittern, xingen, facebooken, flickrn, taggen, bookmarken… Wie bleibt da noch Zeit zum Arbeiten? KE: Letztlich hängt alles vom Kontext ab, in dem man sich bewegt. Als Kommunikationsberater bookmarke, tagge und gewichte ich Medien- und Blog-Artikel, die ich für meine alltägliche Arbeit benötige. Aufgrund der großen Informationsmengen, die jeden Tag allein zum Thema Online-Kommunikation publiziert werden, erleichtern mir derlei Web 2.0-Instrumente den schnellen Zugang zu wichtigen Wissensgebieten. Manche gebookmarkten Infoschnipsel nutze ich in meinen Vorträgen, andere in Blogeinträgen, Fachartikeln, Büchern und in Beratungsgesprächen. Von Zeitverschwendung kann hierbei nicht die Rede sein, sondern eher von einer neuen Art des persönlichen Information Managements. Via Xing und Facebook pflege ich die Kontakte zu meinen Lesern, Kunden und natürlich auch Freunden. Hierbei sind die Fotos auf Xing sicherlich dessen Killerapplikation. Auf diese Weise kann ich Namen und Gesichter wesentlich leichter zuordnen und somit viel mehr Kontakte pflegen als noch in den Vor-Web-Zeiten. Facebook ermöglicht mir darüber hinaus die Syndizierung meiner ganzen Online-Aktivitäten. Schließlich kann jeder Facebook-Freund in meinem Profil nachvollziehen, was ich twittere, blogge, bookmarke, welche Bücher ich empfehle und wohin ich reise. In gewisser Weise trage ich damit der radikalen Transparenz, in der wir uns alle bewegen, Rechnung und nutze es für meine Selbstdarstellung. BP: Als ausgewiesener Social Media Experte sollte Ihnen die abschließende kleine Aufgabe keine Probleme bereiten: Erklären Sie in drei Sätzen Sinn und Zweck von Twitter für die Unternehmenskommunikation! KE: Das Twittern kann man nicht wirklich verstehen, wenn man es nicht selbst längere Zeit ausprobiert hat, das haben nicht zuletzt schon einige Twitter-Konvertiten wie der Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer erfahren. Wer nur 140 Zeichen pro Text zur Verfügung hat, kann daran verzweifeln, seine Leser langweilen, sie mit Linktipps verwöhnen oder unterhaltsame Haikus verfassen, die neugierig auf mehr machen. Wer twittert, verschafft seinen Lesern die Chance, eine überraschend intime Nähe zu entwickeln, vielleicht ohne jemals die Person hinter der Twitter-Fassade kennengelernt zu haben. Als Kommunikator kann ich via Twitter mein Unternehmen authentisch repräsentieren, auf Events und eigene Artikel verweisen und meine Kontakte zu ausgewählten Influencern pflegen und sehr schnell Information mit Kollegen austauschen. So erfahre ich über dieses Kommunikationsinstrument, welche Online-Trends und Produkte gerade hipp sind. BP: Okay, keine drei Sätze aber eine gute Erklärung. ;-) Herr Eck, danke für das Interview.

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Interview: Thomas Pleil über PR 2.0 und Krisenkommunikation

Dr. Thomas Pleil ist Professor für Public Relations in den Studiengängen Online-Journalismus und Wissenschaftsjournalismus an der Hochschule Darmstadt. Er betreibt das Blog „Textdepot“ und hat 2007 das Buch „Online-PR im Web 2.0“ veröffentlicht. Im Interview mit den Blogpiloten spricht er über die Herausforderungen für die klassische PR- und Krisenkommunikation in Zeiten von Web 2.0 und gibt seine Einschätzung zum aktuellen Fall der geplanten Nokia-Werksschließung in Bochum.
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Studie: Blogmonitoring

Die PR entdeckt Weblogs und die „Notwendigkeit“ diese zu überwachen:
Immer mehr Kommunikationsmanager beobachten die Meinungsbildung in Blogs. Der EuroBlog 2007-Studie zufolge stieg der Anteil der PR-Verantwortlichen, die Weblogs „überwachen“ um 20 Prozent.
Befragt wurden 400 PR-Verantwortliche in 24 Ländern.

Die Studie wird von dem verantwortlichen Forscherteam – Swaran Sandhu (Universität Luzern), Ansgar Zerfaß (Universität Leipzig) und Philip Young (University of Sunderland, UK) am 16. März 2007 beim internationalen EuroBlog Research Symposium in Gent (Belgien) vorgestellt. Eine Zusammenfassung gibt es bereits jetzt unter www.euroblog2007.org
[tags]studie,pr,weblogs,monitoring[/tags]

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Wii Are You

Zur Einführung der neuen Spielekonsole Wii legt man sich bei Nintendo mächtig ins Zeug: Zum Testen des Gadgets wurden Lounges in Berlin, Hamburg und München eingerichtet. Dazu begleitet die Mundpropaganda-Agentur TRND das Projekt und es gibt Blogs vom Nintendo-Team, bekannten Bloggern und einen kleinen Blick hinter die Kulissen
So können Fans der neuen Konsole mit fliegenden Joysticks direkt bei der Deutschland-Einführung der Wii dabei sein, näher als sonst.

Auf Wii-Are-You werden alle Einträge der verschiedenen Wii-Blogs gesammelt.
[tags]nintendo,marketing,pr[/tags]

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Nikolaus

Und? Ihr Nikolaus heute war hoffentlich fleißig!
Wir wollen Ihnen ebenfalls etwas in den Schuh tun: The Viral Factory, eine Agentur für virales Marketing in London, hat die 10 am häufigsten angesehenen Online-Videos auf YouTube zusammen gestellt. Laut Rechnung der Viral Factory wurde allein das Gewinner-Video über 900 Millionen mal angesehen. Wichtig natürlich für die Marketing-Experten: Unter den meistgesehenen Videos gibt es durchaus auch einige Werbespots …

Bevor wir verraten, wo Sie die Zusammenstellung der 10 Videos finden: Was denken Sie, ist das meistgesehenste Video aller Zeiten bei YouTube?
Paris Hilton? Knapp daneben …
UKTV hat die 10 Videos in einer kleinen Parade zusammen gestellt und verlinkt. Wir wünschen viel Spaß!
[tags]videos,youtube,marketing,pr[/tags]

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Workshop zu „Weblogs und PR“

Die dpa-Tochter „news aktuell“ veranstaltet am 30. November und 1. Dezember 2006 in Hamburg das Seminar „Weblogs gezielt für die eigene PR einsetzen„. Referent Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach arbeitet früher bei „news aktuell“ und ist derzeit für den Themenbereich Weblogs bei der PR-Agentur Edelman Deutschland zuständig.
Am zweiten Tag stellen Friederike Ahlers von der Frosta AG und Björn Ognibeni von der Agentur GoViral konkrete Projekte vor, wie sie in ihrem Unternehmen Blogs für Kommunikationszwecke einsetzen.

Für das Seminar sind max. 12 Teilnehmer vorgesehen.
[tags]workshop,weblogs,pr[/tags]

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PR und Weblogs

Dass Blogger eine interessante Zielgruppe darstellen, entdecken immer mehr Unternehmen. Schließlich machen sich positive Produktberichte, die man per Google findet, immer gut. Und ein vielleicht einhergehenden Hype des Themas als „durch die Blogwelt getriebene gute Sau“ ist auch nicht zu verachten, das gibt schließlich Aufmerksamkeit.

Das kann man für das eigene Produkt nutzen oder auch für das eigene Unternehmensweblog. Letzteres hat eine PR-Firma nun versucht, sich dabei allerdings eher blamiert und böse Kommentare geerntet.

Blogger sind sensible Menschen, die vor allem eines wollen: Fair und ehrlich behandelt werden.

[tags]weblogs,pr,marketing[/tags]

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Bezahlte Inhalte für Weblogs

Seit Weblogs nicht nur mehr von einer kleinen Gruppe Menschen gelesen werden und Suchmaschinen die meist privaten Seiten inkl. ihrer Meinungsvielfalt und unreflektierten Art lieben*, erscheint das Thema Weblogs auch auch auf den „Radars“ von Unternehmen und PR-Agenturen.
Diese versuchen mit verschiedensten Methoden Blogger dazu zu bewegen über die eigenen Produkte zu schreiben. Nach kostenlosen Probeartikeln kommt nun in den USA mit „Pay per Post“ ein Modell auf, bei dem Blogger direkt für geschriebene Produkt-Reviews Geld erhalten.

Mit WordPress.com – dem Bloghoster der WordPress-Macher – hat jetzt der erste Blog-Dienst in den USA gesponsorte Weblogs, Blogeinträge und Werbung in Weblogs per AGB gänzlich untersagt.
Der Grund für diesen Schritt dürfte u.a. die derzeitige Diskussion sein, wie kritisch und unabhängig derlei bezahlte Reviews eigentlich sein können. WordPress.com will seine Nutzer und sich offenbar vor derlei Diskussionen schützen.

Mehr zum Thema „Weblogs und PR“ kann man im Aufmacher des aktuellen Blogpiloten-Newsletter lesen.

* Warum „lieben“ Suchmaschinen Weblogs? Im Grunde genommen ist diese Frage allein ein Buchkapitel wert, aber um es kurz zu machen: Suchmaschinen wie Google mögen Weblogs vor allem aufgrund zweier Eigenschaften: 1.) sind die Weblogs zumeist gut (untereinander) verlinkt und 2.) werden sie regelmäßig mit neuen Inhalten gefüttert. Ein Fakt, dem bspw. Google durchaus starke Gewichtung beimisst.

[tags]weblogs,pr,marketing[/tags]

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Web 2.unbekannt

Spätenstens seit Google den Videohoster YouTube übernommen hat, denkt man als Netzbewohner an allen Ecken des Internet von diesem „Web 2.0“ zu hören. Das dem trotz des subjektiven Empfindens nicht so ist, will eine Studie, erstellt im Auftrag der Hamburger PR-Agentur ZPR, zeigen. Demnach kennen „nur“ sechs Prozent der 16- bis 65-jährigen Internetnutzer den Begriff „Web 2.0„.
„Zusätzlich scheint auch bei diesen 6 Prozent Unklarheit darüber zu bestehen, was sich hinter Web 2.0 genau verbirgt“, heißt es in der Studie. Damit allerdings haben nicht nur die Telefon-Interviewten so ihre Probleme …

[tags]studie,pr[/tags]

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