Studie: Blogmonitoring

Die PR entdeckt Weblogs und die „Notwendigkeit“ diese zu überwachen:
Immer mehr Kommunikationsmanager beobachten die Meinungsbildung in Blogs. Der EuroBlog 2007-Studie zufolge stieg der Anteil der PR-Verantwortlichen, die Weblogs „überwachen“ um 20 Prozent.
Befragt wurden 400 PR-Verantwortliche in 24 Ländern.

Die Studie wird von dem verantwortlichen Forscherteam – Swaran Sandhu (Universität Luzern), Ansgar Zerfaß (Universität Leipzig) und Philip Young (University of Sunderland, UK) am 16. März 2007 beim internationalen EuroBlog Research Symposium in Gent (Belgien) vorgestellt. Eine Zusammenfassung gibt es bereits jetzt unter www.euroblog2007.org
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Thomas Gigold

ist Journalist und Berufsblogger. Blogger ist Gigold bereits seit den letzten Dezembertagen des Jahres 2000, seit 2005 verdient er sein Geld mit Blogs und arbeitete u.a. für BMW, Auto.de und die Leipziger Messe. Selbst bloggt Gigold unter medienrauschen.de über Medienthemen. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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3 comments

  1. Manchmal hat man den Eindruck, dass Blogger insofern wirtschaftlich relevant sind, als sie einer riesigen Blase aus mit Steuergeldern finanzierter Experten ein hübsches Meta-Betätigungsfeld bieten, welches sich schon alleine deshalb selbstreferenziell aufbauscht, weil sich der Gegenstand der Expertisen – die Bloggerei – die Ankündigung und Verbreitung der Expertisen selbst zu einer seiner liebsten Beschäftigungen macht.

    Man kann nur hoffen, dass die wissenschaftlichen Experten am Ende die richtigen Schlußfolgerungen ziehen: Die Blogger sind wichtig, denn sie erhalten ihre steuerfinanzierten Arbeitsplätze.

  2. Selber erfahren: das Trendbüro hat Nachhaltigkeits-Blogger, unter anderem auch mich, scheinbar systematisch angeschrieben und auf eine eben veröffentlichte Studie zum Thema hingewiesen.

    Einige haben den Faden aufgenommen, bei einigen habe ich nachgefragt und bestätigt, dass sie direkt vom Unternehmen kontaktiert worden sind.

    Interessante Entwicklung …

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