Blogger in den USA sollen zukünftig den gleichen Quellenschutz in Anspruch nehmen können wie Journalisten. Das zumindest sieht eine
Neufassung des "Free Flow of Information Act" vor.
In der neuen Fassung des "Gesetzes zur freien Verbreitung von Information" findet sich eine geänderte Definition von "Journalismus": Bisher mussten Journalisten einer Nachrichtenagentur angehören, um sich auf den "Information Act" berufen zu können. Die neue Regelung sieht vor, dass jeder als Journalist gilt, der "lokale, nationale oder internationale Nachrichten sammelt, aufschreibt, fotografiert oder auf sonstige Weise veröffentlicht".
Dazu gehören also auch Blogger, die sich nun auf das Gesetz berufen können, um ihre Quellen zu schützen. In den letzten Jahren hatte es
bereits einige Fälle gegeben, in denen Blogger sich auf dieses Gesetz beriefen und Gefängnis- und andere Strafen in Kauf nehmen mussten.
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