Alle Beiträge zu Gesellschaft

Digitalisierung in Japan: Mobile Erdbebenwarnung per App

Ein Junge nach der Zerstörung. Erdbeben und Tsunami, Japan 2011 (adapted) (Image by Schweizerisches Rotes Kreuz [CC BY 2.0] via Flickr)
In Japan zeigt sich besonders, wie lebenswichtig die Digitalisierung ist. Mit einer mobilen Erdbebenwarnung per App werden so im wahrsten Sinne des Wortes Leben gerettet. Roboter verkaufen Kaffeemaschinen, und Getränkeautomaten empfehlen je nach Alter, Geschlecht und Wetter unterschiedliche Drinks – Japan besticht mit digitalem Ideenreichtum. So überrascht eine Erdbeben-Warnapp nicht, [...]
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Wie ist eigentlich das Leben als Gründer?

Creative Company Conference 2011 (adapted) (Image by Sebastiaan ter Burg [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Work-Life-Blending statt vermeintliche Balance – Das Leben als Gründer ist härter als es von außen wirkt, doch auch genauso lohnenswert. Sieben von zehn Startups überleben nicht. Das schreckt viele junge Europäer ab, so eine aktuelle Studie zu Arbeitsmarkt, Karriere und Digitalisierung des internationalen Vodafone Instituts. Gründer, die den Schritt in [...]
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Die rückständige Internetnutzung der Deutschen

Settimana Internet @ Roma - 25 giugno, Internet e Anziani (adapted) (Image by Codice Internet [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Ohne Vorbilder gibt es keine digitale Alltagstauglichkeit: Lehrer, Politiker, Führungskräfte und Kulturschaffende müssen den Einsatz von digitalen Werkzeugen vorleben. Rund 33.000 Menschen wurden in Deutschland zu ihrem Internetnutzungsverhalten befragt. Die Digital Index-Studie ist in den vergangenen Tagen schon ausführlich besprochen worden. Ein Ergebnis möchte ich noch einmal besonders hervorheben: Nur [...]
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Crowd Union: Gewerkschaften als Plattform

Die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt auch traditionelle Organisationsformen wie Gewerkschaften in Frage. // von Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani Erstaunlicherweise werden die Effekte der Digitalisierung bislang vor allem aus Unternehmenssicht betrachtet. Dabei beeinflussen soziale Medien auch die Art und Weise, wie wir uns zusammenschließen und so politische Meinungen und Interessen [...]
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D21-Digital-Index 2014: Bewusstsein für den digitalen Wandel wächst

Der D21-Digital-Index 2014 lässt einen Stillstand in der digitalen Gesellschaft vermuten, dabei ist nur ein breiteres Bewusstsein für den digitalen Wandel entstanden. Am Mittwoch stellte die Initiative D21 ihre vom Marktforschungsinstituts TNS Infratest erstellte und dem Bundeswirtschaftsministerium unterstützte Studie D21-Digital-Index 2014 vor, in der die Entwicklung der digitalen Gesellschaft in Deutschland untersucht wird. Was auf den ersten Blick wie ein Stillstand wirkt ist vielmehr Ausdruck eines breiteren Verständnisses für den digitalen Wandel.

Stagniert der Digitalisierungsgrad in unserer Gesellschaft?

Für Robert Wieland, Geschäftsführer des die Studie durchführenden Marktforschungsinstituts TNS Infratest und Vizepräsident der Initiative D21, sind die Ergebnisse zum Teil gut, zum Teil schön und einige nur Besorgnis erregend. Zwar haben sich im vergangenen Jahr der Zugang zum Internet, die Offenheit gegenüber neuen Technologien und die Vielfalt der Internetnutzung leicht verbessert, Unterschiede im Digitalisierungsgrad (also der qualitativen Nutzung des Internets) bleiben in Bezug auf Alter, Geschlecht und Regionalität nach wie vor bestehen.

 

Die digitale Gesellschaft bleibt insgesamt heterogen. Rund zwei Drittel der Bevölkerung sind zwar immer noch skeptisch bis vorsichtig gegenüber dem digitalen Wandel, doch alle definierten Nutzergruppen – von den außenstehenden Skeptikern bis zu den vorsichtigen Pragmatikern – sind leicht rückläufig, während die Gruppe der Digital Souveräne leicht zulegen konnte. Im Schnitt verbesserte sich der Index nur um 0,1 Punkte auf 51,3. Doch was wie ein vermeintlicher Stillstand wirkt ist viel mehr Ausdruck eines realistischeren Bewusstseins über den digitalen Wandel.

 

Die Aufdeckung der globalen Überwachung des Internets hat viele Nutzer verunsichert, zugleich aber auch die Debatte um den politisch bisher ohne Konsequenz gebliebenen Skandal, um eine technische Ebene erweitert. Viele der neuen Begriffe und Themen sind den meisten Bürgern aber unbekannt und zu speziell, weshalb sie ihre Kompetenz im Vergleich zum Vorjahr schlechter bewerten. Vor diesem Hintergrund und der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft wirkt der leichte Anstieg von 0,1 Indexpunkten fast schon positiv, denn er beruft auf realistischeren Einschätzungen als in den letzten Jahren.

Gesellschaftliche Probleme – analog wie auch digital

Die strukturelle Benachteiligung von Frauen in unserer Gesellschaft wie auch die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft spiegeln sich ebenfalls in den Ergebnissen der Studie wieder. Männer in Deutschland sind mit 57 Punkten im Index deutlich vor Frauen, die auf 46 Punkte kommen. Nicht einmal jede zweite Frau über 50 Jahren ist im Internet. Bei den 14 bis 19 Jährigen liegen die Mädchen allerdings inzwischen leicht vor den Jungs. Unabhängig vom Geschlecht wächst die digitale Lücke zwischen jüngeren und älteren, sowie geringer und besser gebildeten Befragten.

Innerhalb weniger Jahre hat die Digitalisierung die tägliche Lebenswelt verändert„, wie Wieland erklärt. Zwar möchten seiner Einschätzung nach 78 Prozent der Deutschen „keine persönlichen Daten gegen einen kostenlosen Service tauschen, dennoch sind die Nutzerzahlen bei den entsprechenden Anwendungen hoch. Die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit macht deutlich, dass es zum Thema Datenbewusstsein noch massiven Aufklärungsbedarf gibt.“ Das Datenbewusstsein ist in der Bevölkerung nur schwach ausgeprägt, trotz der ungehinderten Überwachung des Internets.

Die Politik ist gefragt

Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, betonte vor allem die Rolle der Digitalisierung für den Industriestandort Deutschland: „Wir wollen die Menschen dabei unterstützen, ihre Digitalkompetenzen auszubauen, damit sie am Ende gemeinsam mit Wirtschaft und Politik aktiv zur Gestaltung des IT-Standorts Deutschland beitragen können.“ Der D21-Digital-Index zeigt auch, dass eine digitale Arbeitskultur immer wichtiger wird, denn vor allem Berufstätige weisen im Durchschnitt einen deutlich höheren Digitalisierungsgrad auf.

Das zeigt, die Wissensvermittlung und der nötige Kompetenztransfer müssen verbessert werden„, wie Zypries klarstellte. „Um die daraus entstehenden Chancen für die Wirtschaft zu nutzen, ist es wichtig, dass für ein attraktives Arbeitsumfeld geschaffen wird, das die Chancen der Digitalisierung noch besser erschließt.“ Die Politik ist gefragt, die Möglichkeiten der Kompetenzerlangung und Teilhabe anzubieten und entsprechende Schutzmechanismen des Daten- und Verbraucherschutzes zu gewährleisten, so dass sich auch Internetnutzer mit geringer IT-Kompetenz sicher in der digitalen Welt bewegen können.


Die Studie gibt es hier als Download unter der Lizenz CC BY 4.0, weitere Grafiken in diesem Flickr-Album unter CC BY-ND 2.0.


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Faszination Coworking

coworking (adapted) (Image by janelleorsi [CC BY 2.0] via Flickr)
Coworking ist eine Faszination für sich. Es bedeutet nicht einfach nur in einem Großraumbüro mit anderen Menschen zu arbeiten, sondern es ist eine neue, dynamische, unstrukturierte und spaßige Form des Arbeitens. Coworking ermöglicht Freiheit, Unabhängigkeit und Gemeinschaft miteinander zu verbinden und so eine kreative, inspirierende und gemütliche Arbeitsatmosphäre zu schaffen. [...]
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Was machen wir hier eigentlich?

Das Startup Proboneo bietet einem die Möglichkeit, seine Fähigkeit bei helfenden Organisationen für das Gemeinwohl einzusetzen. // von Felicitas Hackmann Wann haben wir das letzte Mal die Welt ein Stückchen besser gemacht, und zählt ‘Müll trennen’ schon dazu? Es ist ja nicht so, als gäbe es da draußen keine Probleme, [...]
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Digitaler Minimalismus

Digtaler Minimalismus (Image: apid – picsastock.com)
Minimalismus als Lebenseinstellung versucht, durch Verzicht auf Besitz persönliches Glück zu finden. Welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei? // von Björn Rohles „Mein ganzes Hab und Gut passt in einen Rucksack“ – mit diesen Worten war vor einigen Wochen ein interessantes Interview mit einem Minimalisten hier bei den Netzpiloten betitelt. [...]
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Was wir heute von Karl Popper lernen können

Viele vermeintlich unumstößliche Wahrheiten basieren bloß auf persönlichen Befindlichkeiten. Ein Plädoyer für mehr Skepsis. „Was für ein Quatsch ist das denn wieder„, so konterte vor einigen Monaten der Internet-Unternehmer Ibo Evsan auf Facebook einen „Focus“-Artikel, der behauptet, dass Fleischesser seltener krank seien als Vegetarier. „Focus/Burda, meine Güte. Seit ich weniger Fleisch esse, bin ich fast gar nicht mehr KRANK. Das kann sogar meine Facebook-Timeline bestätigen. Seit ich keine Milch mehr trinke, bekomme ich kaum noch Ausschlag„, so die Behauptung von Evsan. Hat er damit nun den unumstößlichen Gegenbeweis erbracht? Unterscheidet Evsan zwischen Ursache und Wirkung? Natürlich nicht.

Anmaßende Lebensrezepte

Helmut Schmidt könnte mit der These antreten, dass sein kettenrauchender Konsum von Menthol-Zigaretten dazu beigetragen hat, seinen 96. Geburtstag in relativ guter Verfassung zu feiern. Körperlich hat er einige Beschwerden, aber geistig ist Schmidt noch in bester Verfassung und kann mit unterschiedlichen Geistesgrößen kenntnisreich über die weltpolitischen Entwicklungen diskutieren. Auch ich rauche bekanntlich Menthol-Zigaretten, esse seit Jahrzehnten zum Frühstück Brötchen mit Himbeermarmelade (Achtung, enthält Blausäure), verspeise mit Wonne Berliner Currywurst, Grießbrei, Milchreis und saftige Steaks.

Ich erfreue mich einer fabelhaften Gesundheit, leide seit meiner Pubertät nicht mehr unter Ausschlag und kann auch in meinem 54. Lebensjahr im Volleyball-Verein gut mithalten, obwohl ich der Älteste in der Mixed-Mannschaft bin.

Liegt es jetzt an den Menthol-Zigaretten, an Himbeermarmelade, Currywurst oder Grießbrei? Keine Ahnung. Hab ich klinisch nie testen lassen. Ist mir auch völlig egal. Es liegt wohl daran, dass ich seit meiner Kindheit in verschiedensten Disziplinen sportlich unterwegs bin. Als Leistungssportler im Fußball, als Leichtathlet, Volleyballspieler, Bergwanderer und Skifahrer. Ich habe die Alpen überquert, scheute keinen 3000er Berggipfel, bin regelmäßig bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad unterwegs. Wahrscheinlich liegt hier eher die Ursache meiner derzeitigen körperlichen Konstitution. Ist meine Lebensart jetzt für andere kopierbar? Nee. Niemals. Ich könnte mich nicht auf irgendein Podium stellen und behaupten, mein Konzept sei ein Orientierungsmaßstab für andere Menschen – das wäre anmaßend.

Auf der Suche nach Bestätigungen der eigenen Vorurteile

Bei öffentlichen Bekenntnissen, die uns von liebwertesten Schlaumeier-Gichtlingen als unumstößliche Wahrheiten entgegengeschleudert werden, verwechselt man persönliche Befindlichkeiten mit Beweisen. Als Orientierungsmaßstab eignet sich der Wissenschaftstheoretiker Karl Popper und die Theorie des Kritischen Rationalismus: Den Geistesblitz für seine Erkenntnisse bekam Popper in der Wiener Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche des Individualpsychologen Alfred Adler. Dass alles menschliche Handeln durch einen tiefverwurzelten Minderwertigkeitskomplex beherrscht sein soll, konnte Popper in seiner Tätigkeit für Adler nicht überzeugen. Er berichtete Adler im Jahre 1919 über einen Fall in der Beratungsstelle, der nicht in das Schema „Inferioritätskomplex“ passte. Adler aber hatte nicht die geringste Schwierigkeit, ihn im Sinne seiner Theorie als einen Fall von Minderwertigkeitsgefühlen zu diagnostizieren, obwohl er das Kind nicht einmal gesehen hatte.

Ich war darüber etwas schockiert und fragte ihn, was ihn zu dieser Analyse berechtigte. Meine vieltausendfältige Erfahrung, war seine Antwort; worauf ich mich nicht enthalten konnte zu erwidern: ‚Und mit diesem Fall ist Ihre Erfahrung jetzt eine vieltausend-und-einfältige‘„, so Popper.

In den folgenden Jahren arbeitete er am Beginn seiner wissenschaftlichen Karriere an einem Kriterium, das zwischen Wissenschaft und Scheinwissenschaft unterscheidet. Adler, Freud und Co. ging es ausschließlich darum, nach Bestätigungen ihrer Theorien zu suchen – also eine induktive oder positivistische Vorgehensweise, die damals Standard war. Man schließt vom Einzelnen auf das Allgemeine. Schon Ende des Jahres 1919 kam Popper zu dem Schluss, „dass die wissenschaftliche Haltung die kritische war; eine Haltung, die nicht auf Verifikationen ausging; sondern kritische Überprüfungen suchte: Überprüfungen, die die Theorie widerlegen könnten.

Suspekt waren Popper trügerische Sicherheiten, die nicht kritisch infrage gestellt wurden. Vermeintliche Wahrheiten wurden und werden von gläubigen Anhängern ohne Überprüfung der Fehlerhaftigkeit verteidigt. Wer nicht an sie glaubt, gilt als verstockt, unaufgeklärt oder als Teil einer feindlich gesinnten Verschwörung. Skepsis und Zweifel werden ausgeblendet. Eine kritische Urteilsfähigkeit kann so nicht entstehen. Selbst eine noch so oft wiederholte Beobachtung der regelmäßigen Verbindungen von Dingen oder Ereignissen rechtfertigt es nicht, daraus eine logisch zwingende Schlussfolgerung auf eine Gesetzmäßigkeit zu ziehen. Jeder sollte daher immer kritische Widerlegungsversuche von Hypothesen und Theorien anstellen, statt nur nach Bestätigungen des eigenen Gedankengebäudes zu suchen.

Alles menschliche Wissen ist ein Raten

Was Popper in seiner Wissenschaftstheorie formulierte, war übrigens schon den vorsokratischen Philosophen wie Parmenides und Xenophanes vor rund 2.500 Jahren klar. Alles menschliche Wissen sei ein Raten, durchwebt von Vermutung. Deshalb habe ich als Motto für meinen ichsagmal.com-Blog ein Zitat des spanischen Schriftstellers Fernando Savater gewählt: „Das Leben ist zu kurz, um sich nicht zum Eklektizismus zu bekennen, zur Freiheit des Auswählens und Verwerfens.

Gelingt mir nicht immer. Aber ich versuche es wenigstens. Currywurst, Grießbrei, saftige Steaks und Himbeermarmelade mit Spuren von Blausäure werde ich auch in Zukunft essen, weil es mir schmeckt. Auch das gehört zur Freiheit des Auswählens und Verwerfens.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf The European.


 


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Digitalisierung der Sprache: Thesaurus-Tage und Nasensmileys

Word Nerd (adapted) (Image by Ryan Hyde [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Um das Potential der Digitalisierung voll auszuschöpfen, müssen wir lernen, Sprachblasen zu überwinden und Wortbarrieren abzubauen. Lässt das Internet unsere Sprache verkümmern oder erweitert der permanente Stilwechsel unsere Wortgewandtheit? Skeptiker beschreien die linguistische Verflachung, Optimisten die Entstehung einer Weltsprache. Doch trotz globaler Verständigung dank Emojis tendieren wir dazu, Sprachbarrieren zwischen [...]
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Alltagsrassismus in Deutschland

Gegensätze (adapted) (Image by David Schiersner [CC BY 2.0] via Flickr)
Nationalismus lehrt dich, stolz auf Dinge zu sein, die du nicht vollbracht hast und Menschen zu hassen, die du nicht kennst. Dem Alltagsrassisten ist das egal. Mach eine einwöchige Schiffsreise mit 35 deutschen Touristen und Du erfährst eine Menge über die Komfortzone des Alltagsrassisten. Das klingt jetzt sehr pauschal. Aber [...]
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Wohlfühlarbeitsplätze für die industrielle Dressur

L'espace Nouvel (Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid) (adapted) (Image by Jean-Pierre Dalbéra [CC BY 2.0] via flickr)
Büros sind noch immer Gehäuse der Hörigkeit. Die leeren Hurra-Plattitüden der Top-Manager überdecken nur die Realität einer bürokratischen Mikroherrschaft. Ich sitze im Büro, also bin ich? Diesen Mythos verbreiten vor allem Konzerne mit allerlei Bespaßungsmaßnahmen, um zu kaschieren, dass das Angestelltendasein immer noch in einem „Gehäuse der Hörigkeit“ stattfindet, wie [...]
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Das Problem mit Selfies an Gedenkstätten

Wo hört Dummheit auf und wo beginnt Respektlosigkeit? Die heutige Selfie-Kultur provoziert diese Frage – Duckfaces vor der Gaskammer in Auschwitz sind eben nicht ganz unverfänglich. //von Anna Maria Landgraf Selfies mit der typischen Instagram-Optik gehören für Jugendliche zum Wochenend-Trip dazu. Das Foto mit der besten Freundin im Hotelzimmer-Spiegel ist [...]
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Sharing ganz ohne Internet

Das Phänomen der Sharing Economy ist heute sehr verbreitet. Das Internet macht es leichter, Dinge untereinander auszuleihen und ersetzt das dafür nötige Vertrauen mit Kommentarfunktionen. Das Projekt Pumpipumpe baut auf diesen Sharing-Gedanken – jedoch analog. //von Anna Maria Landgraf An Stelle von Internetplattformen treten hier Sticker, bedruckt mit Backformen, Hammern [...]
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Google vs. Apple: Die Ausweitung der Kampfzonen

Android eating Apple (adapted) (Image by Aidan [CC BY 2.0] via Flickr)
Unsere Autos, unser Zuhause, unsere Gesundheit: Die beiden Silicon-Valley-Riesen wollen mit ihren Geräten und Diensten in alle erdenklichen Lebensbereiche vordringen und liefern sich gerade einen erbitterten Zweikampf um die Geschäftsfelder der Zukunft. Heute lebt Apple vorrangig vom Verkauf von iPhones, und Google verdient seine Milliarden mit Suchmaschinen-Werbung. Doch beide IT-Konzerne [...]
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Letzte Ruhe: Wie Aschersleben den Friedhof modernisiert

friedhof (adapted) (Image by Martin Abegglen [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Im sachsen-anhaltischen Aschersleben wird die Friedhofsanlage teilweise digitalisiert – mit QR-Codes. Ob das sinnvoll ist? Aschersleben, Sachsen-Anhalt. Auch an der ältesten Stadt des Bundeslandes geht der demografische Wandel nicht spurlos vorbei: Hier trifft das Ungleichgewicht zwischen Geburten- und Sterberate ebenso stark auf das Stadtbild wie in vielen anderen Teilen in [...]
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Die LEAD-SEO-ONE-TO-ONE-Propaganda-Alchemisten

Die Rechenschieber-Fraktion im Online-Marketing ist vom politischen Absolutismus nicht weit entfernt. Es sind seelenlose Technokraten, die uns wie weiße Mäuse im Versuchslabor betrachten. // von Gunnar Sohn.  „In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken [...]
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