Janina Gera#favelasonline: In den Favelas ist das Internet nicht kaputt

Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft verändert sich viel in Brasilien. Spannend ist, dass die Armenviertel von Rio de Janeiro dabei einen digitalen Wandel durchmachen. // von Janina Gera

Junge Brasilianer / Rene Silva

Sascha Lobo hat uns vor kurzem erklärt, das Internet sei kaputt. Die übermäßige Überwachung und deren Bedeutung für Freiheit, Demokratie und Privatsphäre seien für den Kollaps verantwortlich. Dass das Internet zu großen Teilen aber noch fantastisch funktioniert, zeigen uns junge Menschen aus den Armenvierteln Brasiliens. Hashtag Favelasonline.

[Mehr]


Julian HeckOffline-Tage? Nein, danke!

Die letzten Tage im Jahr offline verbringen? Nö! Zwischen Dauer-Surfen und Offline-Sein liegt die Lösung – aber nicht nur an Weihnachten. // von Julian Heck

Offline (Bild: Craig Garner [CC0], via Unsplash)

Mit einem Blick aufs Smartphone aufwachen und den Tag mit dem Anschließen des Smartphones an das Ladekabel beenden. So sieht bei vielen (und bei mir) die Wahrheit aus. Der mobile Computer - ob Smartphone oder Tablet - beherrscht unseren Alltag. Vor Weihnachten las man immer mal wieder Forderungen, das Netz zu ignorieren und einige Offline-Tage einzulegen. Sehe ich gar nicht ein! Mein nützlicher Helfer wich auch an Weihnachten nicht von meiner Seite – warum auch. Nützlich ist er schließlich auch an Weihnachten.

[Mehr]


Jakob SteinschadenDer Mann, der aufhörte, Online-Pornos anzusehen

Der Israeli Ran Gavrieli will sich und andere von “Zorn und Gewalt” in Sexfantasien befreien und der “gefilmten Prostitution” die Grundlage entziehen. // von Jakob Steinschaden

Online-Porn (Bild: Jaran Gjerland Stenstad [CC BY 2.0], via Flickr)

In Zeiten, in denen vierzehn Prozent aller Web-Suchen Sex betreffen, vier Prozent aller Webseiten Pornografie zum Inhalt haben und man generell das Gefühl hat, im Netz ständig von Erotik umgeben zu sein, ist der Isreali Ran Gavrieli eine Ausnahmeerscheinung. Denn er hat in einem viel beachteten TEDx-Talk erklärt, warum er aufgehört hat, sich im Internet Pornos anzusehen. Im E-Mail-Interview erklärt er, welche Folgen seine Entscheidung für sein eigenes Sexleben hatte, was sich an der Sexualerziehung der Jugendlichen ändern muss und wie gute Pornografie seiner Meinung nach aussieht.

[Mehr]


Katharina GroßeEine innovative Gesellschaft muss die Digitalisierung nutzen

Integration von Offline und Online? Nicht so einfach wie gedacht! Das Verhältnis von Technik-Vielnutzern und Papier-Fans ist geprägt von gegenseitiger Skepsis. Das muss sich ändern. // von Katharina Große

Analog (Bild: Dirk Haun [CC BY 2.0], via Flickr)

Vor einigen Tagen saß ich mal wieder mit zwei Laptops und meinem Smartphone auf dem Sofa, vertieft in Tablet-Testberichte. Kein ungewöhnlicher Abend für mich, muss ich gestehen. Bei Treffen mit Kollegen ist der größte Konflikt oft die Steckdosenverteilung. Wenn jemand vorbeikommt und nach einem Stift fragt, durchsuchen wir meist erfolglos unsere Taschen. Keiner von uns erinnert sich, wann er das letzte Mal mehr als ein paar Stichworte per Hand geschrieben hat. Diesmal aber hielt ich inne, um über mein Technikverhalten nachzudenken. Warum? Kurz vorher, war ich zu Besuch in einer Parallelwelt gewesen.

[Mehr]

Julian HeckBig Data – Das neue Versprechen der Allwissenheit

Der Begriff „Big Data“ hat spätestens in diesem Jahr der Überwachung den Durchbruch geschafft – mit dem Sammelband des Suhrkamp Verlags bekommt nun jedermann den Data-Durchblick // von Julian Heck

Big Data Teaser

Groß ist nicht nur die Datenmenge, die heute gesammelt und ausgewertet werden, sondern auch das Themengebiet „Big Data“ per se. Die Ausspähprogramme Prism und Tempora dürften es zuletzt gewesen sein, welche die Datensammelwut in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt haben. Aber welche positiven und negativen Folgen haben diese Unmengen an Daten, die tagtäglich gehortet werden? Experten aus Theorie und Praxis bringen ihre Erfahrungen und Meinungen im Suhrkamp-Werk kurz und präzise auf den Punkt und bieten damit einen guten Überblick über die Thematik, die gerade erst in den Startlöchern steht.

[Mehr]


Tobias SchwarzKonferenz: “Whatever happened to privacy?”

Die Konferenz "Whatever happened to privacy?" will die nach den Enthüllungen von Edward Snowden gestartete politische Debatte zum Thema Privatsphäre vorangetreiben // von Tobias Schwarz

moblize teaser

Ende März veranstaltete die Heinrich-Böll-Stiftung unter dem Motto "Energize, Polarize, Mobilize!" eine internationale Konferenz mit einem starken Aktivismusbezug zu den Themen Menschenrechte und Meinungsfreiheit, die Freiheit des Internets sowie Geschlechterdemokratie. Dies war vor den Enthüllungen von Edward Snowden. An diesem Wochenende wird es eine zweite Konferenz geben, die sich unter dem Motto "Whatever happened to privacy?" mit dem Thema Privatsphäre auseinandersetzt und die Post-Snowden-Ära einläutet.

[Mehr]


Nico LummaKinder lernen Programmieren durchs Anfassen

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie.

nico-lumma3

Ich habe mir damals, als wir nix hatten, Programmieren selber beigebracht, auf einem Commodore C64. Dazu habe ich ein, zwei Bücher gelesen, eine C64 Zeitschrift jeden Monat verschlungen und ansonsten viele Zeilen Code von anderen Programmierern gelesen und so versucht, zu verstehen, warum da etwas funktioniert. Ich bin eigentlich nie über write-only Code hinausgekommen, es tat, was es sollte, aber man hat nur schwer verstanden, wieso eigentlich. [Mehr]

Tobias Schwarznetz:regeln 2013: Leben und Handeln in der vernetzten Welt

Der Kongress netz:regeln startet heute und behandelt das Leben und Handeln in der vernetzten Welt – die Netzpiloten sind live vor Ort dabei // von Tobias Schwarz

Digital Work Teaser (Bild Kai Nehm [CC BY 2.0], via Flickr)

Heute beginnt die vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V. (BITKOM) und der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. organisierte Konferenz netz:regeln 2013 (Programm als PDF). Unter dem Titel "Omnipräsenz – Leben und Handeln in der vernetzten Welt?" werden Themen wie die Digitalisierung der Arbeitswelt, das Internet der Dinge oder vernetzte Bildung diskutiert. Die Netzpiloten sind live vor Ort, auf unserer Seite zeigen wir aber die zwei Streams der Heinrich-Böll-Stiftung zu den zwei Panels. Unter dem Hashtag #nr13 werden wir auf Twitter von der Veranstaltung berichten.

[Mehr]


Christina zur NeddenTechnik vs. Gehirn: Wie weit ist es mit der künstlichen Intelligenz?

Auf der Falling Walls Konferenz 2013 wurde den Besuchern ein Einblick in die Welt von morgen gegeben – wenn künstliche und menschliche Intelligenz miteinander konkurrieren // von Christina zur Nedden

Roboter (Bild: Simon Zirkunow [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Die Falling Walls Conference fand erstmals im Jahr 2009 anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls statt. Seit fünf Jahren bringt die Konferenz Spitzenforscher aus aller Welt zusammen, die in 15-minütigen Präsentationen ihre neuesten Erkenntnisse teilen, und somit versuchen dem Jahrestag eine neue Bedeutung zu geben. Christina zur Nedden war für die Netzpiloten vor Ort und hat einige Zukunftsprojekte kennengelernt, die das Potential haben, die Gesellschaft zu verändern und alte Mauern einzureissen.

[Mehr]


Gunnar SohnInternetnutzung und das Gehirn: Digitaler Alarm

Was macht das Internet mit unserem Kopf? Zumindest nicht das, was viele glauben. // von Gunnar Sohn

Brains (Bild: Scott [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Im Neuro-Psycho-Zeitalter sind wir scheinbar umgeben von pathologischen Phänomenen. Wer sich durch unbedachte Einkäufe verschuldet, leidet unter Kaufsucht. Wer nicht an Verhütung denkt, unterliegt der Sexsucht. Wer an Gesprächen nicht teilnimmt, krankt an sozialen Phobien. Ständige Grübeleien über Nichtigkeiten weisen auf Angststörungen hin. Und folgt man der monokausalen Analyse von Autoren wie Manfred Spitzer, produziert der übermäßige Konsum von digitalen Medien Heerscharen von Internetsüchtigen mit der Tendenz zur Hirnschrumpfung. Vielleicht leiden die selbsternannten Neuro-Experten selbst unter einer speziellen Form von pathologischer Schnappatmung im Verbund mit interneuronal-molekularer Dysbalance.

[Mehr]


Tobias SchwarzFrancesca Pick (OuiShare): “Teilhabe kann nicht von oben kommen”

In einer europaweiten Veranstaltungsreihe stellt die OuiShare-Community neue Formen der Collaborative Economy vor. Heute Abend sind sie in Berlin. // von Tobias Schwarz

Francesca Pick

Mitglieder der Teilhabe bejahenden OuiShare-Community sind Startups, Akteure mit Visionen oder den Wandel mitegstaltende Organisationen und Projekte. In einer Europatour wollen sie über die Collaborative Economy informieren und neue Wege des Arbeitens und Zusammenlebens aufzeigen. Heute Abend findet die letzte Veranstaltung in Deutschland statt: im Berliner Veranstaltungsraum Supermarkt findet unter dem Titel "OuiShare DeTour" eine Informationsveranstaltung statt. Vorher aber haben wir uns auf ein Interview mit Francesca Pick vom OuiShare-Magazin getroffen:

[Mehr]


Tobias Schwarzfamany bastelt an der Zukunft des Employer Branding und Recruiting

Die Arbeitswelt ist im Wandel und somit auch unsere Einstellung zur Arbeit. Familienfreundlichkeit und Work-Life-Balance gewinnen an Bedeutung. famany hat die Zeichen der Zeit erkannt. // von Tobias Schwarz

famanylogo

Famany ist ein Portal zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, ihren ehemaligen Arbeitgeber auf Familienfreundlichkeit und Work-Life-Balance zu bewerten. So soll mehr Transparenz in den Arbeitsmarkt kommen und Menschen, die sich nach einem familienfreundlicheren Job umschauen, eine Orientierung bieten. Wir haben die beiden Gründer Linda Schuster und Bernd Kopin (rechts im Bild noch Mitgründer Max Roth) zum Interview getroffen und sie zu den Themen Employer Branding, die digitalisierte Arbeitswelt und eine moderne Arbeitsmarktpolitik interviewt.

[Mehr]

Jenny GenzmerCéline Lazorthes: “Wissen kann man sich erarbeiten, Einstellung nicht.”

Social Payment erhält mit Leetchi.com eine ganz neue Bedeutung. Gründerin Céline Lazorthes setzt dabei auf Soziale Netzwerke und Usability. // von Jenny Genzmer

leetchilogo

Céline Lazorthes ist in der französischen Gründerszene nicht unbekannt. 2009 gründete sie das Unternehmen Leetchi.com in Paris, das von verschiedenen Investoren mit insgesamt 6 Millionen Euro unterstützt worden ist. Bis dahin war es für die damals 26 jährige Universitäts-Absolventin ein harter Weg. Auf dem Reeperbahn Festival in Hamburg sprach sie im Interview mit uns über den Wandel von Online-Bezahldiensten, die Versäumnisse von Paypal und die Schwierigkeiten einer jungen Unternehmerin in der Finanzbranche.

[Mehr]


Tobias SchwarzAnimationsvideo über Smartphones und Nachhaltigkeit

Das Smartphone ist zum beliebtesten Gadget der westlichen Zivilisation aufgestiegen, doch die Produktion entspricht nicht immer den westlichen Werten. // von Tobias Schwarz

Nachhaltigkeit Teaser (Bild: The Natural Step Canada [CC BY 2.0], via Flickr)

Der Verein e-politik e.V. produziert im Rahmen des Projektes WissensWerte eine Reihe von Animationsclips zu politischen Themen. Ziel ist es, Politikinteressierte durch einen technisch innovativen Rahmen mit einem didaktisch aufbereitenden Inhalt anzusprechen. Im neuesten Video wird erklärt, wie eigentlich diese globalen Produktions- und Vertriebsketten von Smartphones funktionieren und wo die Konflikte im Arbeits- und Umweltschutzes liegen.

[Mehr]

Tobias SchwarzZukunftsszenarien für die Medien und die journalistische Ausbildung

Mit der Frage, wie weiter mit dem Journalismus, stellte die Böll-Stiftung die große Frage des Medienwandels, doch fand sie darauf “nur” die grundlegendste Antwort: eine bessere Ausbildung // von Tobias Schwarz

Medienvielfalt, anders” ist der Name eines 2004 von der Böll-Stiftung gegründeten Studienstipendienprogramms für Nachwuchsjournalisten, denen durch ein studienbegleitendes Qualifizierungsprogramm geholfen werden soll, sich gezielter auf den Berufseinstieg vorzubereiten. Der Fokus des Stipendienprogramms liegt auf Studierende mit Migrationsgeschichte und dem Berufswunsch Journalismus. Doch um dem journalistischen Nachwuchs wirklich zu helfen bedarf es mehr als solcher Programme, wie eine Debatte am Montag Abend zeigte.

[Mehr]


Neuere Beiträge[1][2][3][4][5][6][7][8]...[16][17][18]Ältere Beiträge