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20 Jahre iMac: Der Computer, der den Schreibtisch bunt färbte

Image by Lena Simonis and True Tech Talk Time [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons

Überraschungen in letzter Minute waren ein Markenzeichen von Steve Jobs. Auch als er am 6. Mai 1998 im Flint Center Theater in Cupertino am Ende seiner Keynote den ersten iMac vom Typ G3 vorstellte, schlug die Nachricht ein wie eine Bombe. Jobs sagte damals: „Wir glauben, der iMac wird eine große Sache werden“. Und er hatte – wie wir inzwischen wohl alle wissen – absolut Recht damit.

Denn 20 Jahre iMac später ist klar: Der iMac sollte nicht nur die unrentable Consumer-Sparte von Apple wiederbeleben und damit das Unternehmen vor dem Ruin retten. Der iMac läutete den anhaltenden Siegeszug aller iGadgets und den Beginn einer Revolution im Produktdesign von Unterhaltungstechnik ein.

Internet-Computer mit Style-Faktor

„Die Rückseite dieses Dings sieht besser aus als die anderen Jungs von vorne“. So hatte sich Jobs ausgedrückt. Der iMac G3 hatte nichts mehr mit dem üblichen Kabelsalat der beigefarbenen Windows-Rechner zu tun. Mit seinem farbig-transparenten Polycarbonat-Gehäuse war der All-in-One-Desktoprechner tatsächlich ein echter Hingucker. Ein Objekt, das sich die Leute ins Wohnzimmer stellten, um damit ihre Individualität zu bekunden. „Er sieht aus wie von einem anderen Planeten, einem guten Planeten, einem Planeten mit besseren Designern“, präsentierte Steve Jobs sein erstes Produkt überhaupt, das das vielsagenden „i“ vor dem Produktnamen trug.

Der iMac G3 überzeugte aber nicht nur durch sein futuristisches Design, sondern vor allem mit dem benutzerfreundlichen Plug-and-Play-Konzept. Das neuen Betriebssystem OS X, dessen jüngster Ableger unter macOS High Sierra firmiert, und das kinderleichte Setup waren ein Durchbruch. Man musste nur den Stecker einstecken, die Maus an der Tatstatur anschließen (über das damals nur gering verbreitete USB-Kabel) und das 56-Kbps-Modem mit der Telefonleitung verbinden.

Nach ein paar Klicks konnten nun auch technisch weniger versierte Nutzer das ebenfalls noch neue Internet benutzen. Sie konnten digitale Fotos über die Infrarot-Schnittstelle kopieren oder über die Stereo-Lautsprecher an der Vorderseite Musik hören. Alles so, wie sich das Apples Designer wohl gedacht hatten, als sie den ersten stylischen Consumer-PC entwarfen, der aller Welt einen schnellen, einfachen und bezahlbaren Zugang zum Internet ermöglichen sollte.

Schon damals Kritik am Schnittstellen-Geiz

So entwickelte sich der iMac G3 fast über Nacht zu einem der kultigsten Geräte des vergangenen Jahrtausends. Aber natürlich gab es auch Kritiker. Wie beim Wegfall des SD-Karten-Slots beim MacBook Pro von 2016 war Apple auch damals seiner Zeit voraus. Die Umstellung auf USB gefiel langjährigen Mac-Usern ganz und gar nicht. Mit der neuen Schnittstelle waren andere Anschlüsse wie Serial-Ports, SCSI und das hauseigene ADB verschwunden und die alte Technikausstattung damit obsolet. Gamer und Power-User machten sich über die mangelnde Erweiterbarkeit und das fehlende Floppy-Laufwerk lustig, aber schaden tat Apple das nicht.

Erfolg verschaffte Apple ein Comeback

Der iMac G3 wandte sich nicht an Computerfreaks, sondern an den ganzen Rest der Menschheit, und der reagierte entsprechend positiv. Und zwar in Verkaufszahlen, die Apple seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Zweifelsohne rettete auch der iMac seine Erfinder damals vor der Pleite. Obwohl die Verbreitung von Mac im Vergleich zum PC im Jahr 1998 nur 1:32 betrug konnte Apple damit seine Gewinne von 1998 bis 1999 verdoppeln.

Zu verdanken hatte Apple seinen plötzlichen Erfolg dem Paradigmenwechsel bei Design und Produktpolitik, den Firmen-Gründer Steve Jobs bei seiner Rückkehr 1996 in Gang gesetzt hatte. Eine saubere und logische Produktfamilie fehlte bis dahin bei Apple. Jobs selbst beschrieb die Produktpolitik als verwirrend für den Verbraucher und zu teuer für Apple. Zu viele Modelle, die falsch bepreist waren und auf die falschen Märkte abzielten. Jobs brachte Klarheit in die Entwicklung und teilte von nun an den Computermarkt in zwei Bereiche ein: einen für Endverbraucher und einen für professionelle Anwender.

Mit dem Durchbruch des iMac hatten die Designer in Cupertino, allen voran Chef-Designer Jony Ive, zudem für alle Zukunft bewiesen, dass man Unterhaltungstechnik so gestalten kann, dass sie schön aussieht und gut arbeitet. Schließlich war der Erfolg des iMac wegweisend bei der weiteren Produktentwicklung von Apple. Das gilt natürlich für das kurz danach erschienene iBook G3. Außerdem gilt: Ohne den iMac wären die Errungenschaften des iPod oder des iPhone nicht denkbar gewesen. Auch wenn die Einnahmen mit dem iPhone aus dem Schatten der Mac-Sparte herausgetreten sind, sind Mac-Rechner immer noch eine wichtige Cash-Cow für Apple.

20 Jahre iMac: Die Evolution von Apples Komplettrechner

2002 folgte mit dem iMac G4 das erste große Redesign. Der All-In-One-Rechner verfügte nun über ein 15-Zoll-LCD, das auf einem verstellbaren Arm über einer kleinen Kugel angebracht war. Dieser Lampenfuß enthielt das Wesentliche des Computers. Als nächstes folgte 2004 der iMac G5, bei dem die Hauptplatine und das optische Laufwerk direkt hinter dem LCD-Panel montiert waren.

Im Januar 2006 stellte Apple den ersten Macintosh mit Intel-Prozessor vor. Dabei bot das Gerät etwa den gleichen Funktionsumfang wie sein Vorgänger, war laut Apple-Benchmarks aber zwei- bis dreimal schneller als der G5-iMac. Auch bot die neue Generation eine eingebaute Webcam iSight und eine mini-VGA-Schnittstelle.

Im August 2007 stellte Steve Jobs den ersten iMac in Aluminium- und Glas-Gehäuse vor. Der iMac dieses Modelljahres wird mit einem 20- oder 24-Zoll-Breitbildmonitor und der neuen, flachen USB-Tastatur in Aludesign ausgeliefert, die wegen ihres Designs und der hervorragenden Usability weit über Mac-Schreibtische hinaus verbreitet ist.

IMac Historie von G3 bis G5
Die Versionsgeschichte des iMac vom G3 bis zum G5. Images by Fernando Carmona, Masashige MOTOE and Bishonen from Wikimedia Commons

Macht seit zehn Jahren eine gute Figur: der iMac im Aluminiumbody

2009 folgte eine iMac-Generation, die einen komplett aus einem Stück Aluminium gefrästen „Unibody“ besaß. Dieses Design bestimmt das Aussehen der Apple-Rechner bis heute. Der neue iMac wird mit einer kabellosen Tastatur und der Magic Mouse ausgeliefert. Zu den weiteren Neuerungen dieser Version gehören unter anderem auch der SD-Kartenslot und eine leistungsstarke Quad-Core CPU.

Ab 2012 wird das Design immer dünner, das optische Laufwerk verschwindet und das Retina-Display kommt hinzu. Erst 2017 verändert Apple wieder etwas an den Anschlüssen. Ab sofort setzt man Thunderbolt 3 (USB-C) ein und holt die Mikrofonbuchse von der Rückseite nach vorne – viel zu bessern gibt es allerdings am Design des Kultrechners ohnehin nicht mehr.

Mit seinem stylischen All-in-One-Ansatz hat Apple die moderne Computerbauweise geprägt. Selbst Wettbewerber Microsoft gab irgendwann nach und präsentierte mit dem Surface Studio im Jahr 2016 eine vergleichbare Produktphilosophie. Microsofts Chef-Designer Ralf Groene, der für den Look der Surface-Reihe verantwortlich zeichnet, bezeichnet Apple-Koryphäe Jony Ive im Netzpiloten-Interview als große Inspiration.

One more thing: Ein Glückwunsch an den iMac

Happy Birthday iMac G3! Trotz deines stolzen Gewichts von 18 Kilogramm wird deinem unvergesslichen Röhrengehäuse mit dem lustigen Griff inzwischen nicht nur in den Designmuseen dieser Welt gehuldigt. Aber dort kann man Dich adoptieren – wie eine Seegurke im Zoo. Und Designer lassen dich auf einem Skateboard durch London rollen, weil du eine Ikone bist.

Du warst der erste deiner bunten, wohlgeformten Art auf dem grauen Tech-Planeten. Hier hast du Generationen von Nachfolgern diesen Hauch Kreativität hinterlassen, den Designer, Grafiker, Fotografen oder Filmemacher und so viele andere Anwender noch immer an Apple schätzen.

Apples Komplettrechner bei Amazon (Provisions-Link)

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Netzpiloten Apple.


Images by Lena Simonis, Fernando Carmona, Masashige MOTOE, Bishonen, Rama, Musée Bolo, True Tech Talk Time, via Wikimedia Commons


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Wusste die NSA über „Meltdown“ und „Spectre“ Bescheid?

Radar, Funktechnik, Signale (adapted) (Image by stux [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Die US-amerikanische NSA dementiert, im Vorfeld etwas von den kürzlich bekannt gewordenen CPU-Sicherheitslücken „Meltdown” und „Spectre” gewusst zu haben. Es spricht Bände über den Ruf einer Behörde, wenn diese dergleichen eigens betonen muss. Davon abgesehen ist die Glaubwürdigkeit des Dementis durchaus fragwürdig. In letzter Zeit wurde mehrfach bekannt, dass die NSA Sicherheitslücken in IT-Systemen kannte. Sie hielt diese jedoch mit Absicht geheim, um sie für eigene Angriffe zu nutzen und gefährdete so die Allgemeinheit.

Gravierende Prozessor-Schwachstellen

Die Prozessor-Sicherheitslücken „Meltdown“ und „Spectre“ beschäftigen derzeit die Fachwelt. Sie haben ein erhebliches destruktives Potential. Um den Jahreswechsel bekannt geworden, basieren sie auf einer Schwäche bei der „Memory Randomization“. Moderne Prozessoren legen Quellcode im Speicher zufällig ab, damit keine sensiblen Daten ausgelesen werden können. Bei den betroffenen Prozessoren geschieht dies jedoch nach einem vorhersehbaren Muster. Sensible Daten, beispielsweise Passwörter, kryptographische Schlüssel und in Programme eingegebene Informationen, sind so gefährdet. Da ein Angriff direkt über das Auslesen der Hardware funktioniert, wird er zudem vom Betriebssystem nicht protokolliert. Gelingt den Angreifern also ein unbemerkter Hardware-Zugriff, gibt es für die Betroffenen keine Möglichkeit, die Manipulation nachträglich festzustellen.

Betroffen sind vor allem Prozessoren der Marke Intel, aber auch anderer namhafter Hersteller. Der Fehler tritt bei Nutzung sämtlicher populärer Betriebssysteme – Windows, Linux, Mac OS X – auf. Da die Sicherheitslücke im Prozessordesign begründet liegt, ist sie für vorhandene Systeme nicht zu beheben. Lediglich ein Workaround auf Betriebssystem-Ebene ist möglich. Dieser allerdings würde, so schätzen Experten, Leistungseinbußen von einigen Prozent bis zu einem Viertel – je nach Auslastung – und auf Mobilgeräten in der Folge auch eine Verringerung der Akkulaufzeit zur Folge haben. Für zukünftige Prozessoren muss das Design so geändert werden, dass das Problem nicht mehr auftritt.

Dementi der US-Behörden

In die ohnehin hitzige und teils chaotische Diskussion über „Meltdown“ und „Spectre“ mischte sich vor Kurzem auch das Weiße Haus ein. Es betonte, der technische Geheimdienst der USA, die NSA, habe von den Prozessor-Schwachstellen nichts gewusst.

Die NSA wusste nicht von der Schwachstelle, hat sie nicht ausgenutzt und freilich würde die US-Regierung nie ein großes Unternehmen wie Intel einem Risiko aussetzen, um eine Angriffsfläche offenzuhalten“, sagte der Cybersicherheitskoordinator im Weißen Haus und Ex-NSA-Offizielle Rob Joyce der Washington Post.

Glaubwürdig oder eher nicht?

Zunächst einmal sagt es einiges über das mangelhafte Vertrauen der Menschen in die US-Behörden aus, dass ein solches Dementi überhaupt für nötig befunden wird. In den letzten Jahren haben die US-Behörden und mit ihnen kooperierende Unternehmen massiv an Vertrauen eingebüßt. Spätestens seit den Snowden-Enthüllungen stehen sie in den Augen vieler Menschen vor allem für massive Überwachung und die Missachtung individueller Rechte.

Hinzu kommt allerdings, dass das von Joyce vorgebrachte Dementi keineswegs allzu glaubwürdig ist. In letzter Zeit wurde die NSA mehrfach dabei erwischt, Sicherheitslücken und zugehörigen Angriffs-Quellcode – sogenannte Exploits – für sich zu behalten, um ihn für eigene Angriffe zu nutzen. Besonders gravierende Folgen hatte das im Falle des Ransomware-Trojaners WannaCry, der sich über eine der NSA mehrere Jahre bekannte Sicherheitslücke verbreitete. WannaCry legte auf der ganzen Welt eine große Zahl von Rechnern lahm.

Teilweise waren auch kritische Systeme, etwa beim ÖPNV, Krankenhäusern und Telekommunikationsunternehmen, betroffen. Interessant dabei: Das betroffene Unternehmen im Fall WannaCry hieß Microsoft, betraf die Lücke doch das populäre Windows-Betriebssystem. Die Beurteilung, ob es sich dabei nicht um ein großes US-Unternehmen handelt und was die Antwort auf diese Frage über die Glaubwürdigkeit des Weißen Hauses in dieser Angelegenheit aussagt, bleibt jedem selbst überlassen…


Image (adapted) „Radar, Funktechnik, Signale“ by stux (CC0 Public Domain


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Trick or Cheat: 5 Horror-Games zu Halloween 2017

oxenfree_screen_6 (adapted) (Image by Night School Studio)

Zugegebenermaßen bin ich ein richtiger Angsthase, was Horror-Games angeht. Anders als bei Horrorfilmen nimmt man in Horror-Games meist die Rolle einer Hauptfigur ein und erlebt die Geschehnisse durch die Augen dieser Figur. Das Hineinfühlen in den Raum einer virtuellen Welt wird dadurch viel immersiver, wie Medientheoretiker sagen würden. Gerade dieses Phänomen verstärkt ja den wohligen Schauer und macht Horror-Games erst interessant. Falls ihr noch nach ein wenig nervenaufreibender Unterhaltung während der schaurigsten Zeit des Jahres sucht, ist hier vielleicht der ein oder andere Mac- und iPhone-taugliche Spieletipp für euch dabei. Hier stelle ich euch fünf schaurige-schöne, atmosphärische – nicht immer, aber meistens – Horror-Games für die Hosentasche und Zuhause vor! Natürlich könnt ihr sie nicht nur an Halloween 2017, sondern auch an jedem anderen Tag spielen.

Oxenfree – das Stranger Things der Horror-Games

Mit Oxenfree geht es erstmal sachte los, denn das Game ist eigentlich mehr Mystery als Horror. Die schräge Stimmung und die unerklärlichen Ereignisse im Spiel haben mir beim Zocken im Dunkeln dann aber schon das ein oder andere Mal einen kalten Schauer über den Rücken gejagt. Das Spiel beginnt mit einer Gruppe Teenager, die sich mit einer Fähre zum Feiern auf eine kleine Insel begibt. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Alex, die stets bemüht ist zwischen den Freunden zu schlichten, denn schon zu Beginn gibt es Spannungen. Teenie-Zoff allein ist schon der Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. Als es aber auf der Insel nach und nach zu mysteriösen Zwischenfällen kommt, läuft alles aus dem Ruder. Schon nach kurzer Zeit ist nichts und niemand mehr so wie es scheint und man sieht sich mit verschiedenen Zeitlinien, Dimensionen und Versionen seiner Freunde und seiner selbst konfrontiert. Es braucht nicht immer Splatter oder Jumpscares, um den Spielern das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Oxenfree schafft es auf seine Weise eine einzigartige Stimmung aufzubauen – sei es subtiler Psychohorror, wie ein alternatives Spiegelbild von Alex oder der großartig schaurige Synthesizer-Soundtrack!

Der Indie-Titel stammt vom US-Entwickler Night School Studio und wurde 2016 zunächst für PC und aktuelle Konsolen und im Laufe des Jahres 2017 auch für iOS und Android veröffentlicht. Das Grafik-Adventure war 2016 für die LA Times das Stranger Things der Videospielwelt und so fühlt es sich auch an.

Limbo – alles will dich töten!

Limbo ist ähnlich wie Oxenfree ein Sidescroller. Es wurde vom dänischen Indie-Entwickler Playdead entwickelt und 2010 von Microsoft herausgegeben. Bei dem 2D-Sidescroller spielt man einen namenlosen Jungen, der sich auf der Suche nach seiner Schwester durch einen angsteinflößenden Wald begeben muss. Begegnungen mit Menschen und Tieren hat man nur vereinzelt, eines haben sie aber alle gemeinsam – alle wollen dich töten! Wegen seines hohen Schwierigkeitsgrades ist das Spiel regelrecht zum Haare raufen. Man kann gar nicht aufzählen, auf wie viele Weisen man an ein und derselben Stelle im Spiel sterben kann. Der schwarz-weiß Look und die schiere Tristesse schaffen es aber, eine unverwechselbare Atmosphäre herzustellen. Da kann man gerne darüber hinwegsehen, dass man diverse Male in Folge an derselben Stelle gestorben ist.

Limbo (Image by Playdead)
Image by Playdead.

Limbo ist für iOS, Android, PC und aktuelle gängige Konsolen erschienen erschienen.

Gone Home und das Spiel mit der Erwartung

Gone Home ist ein Walking Simulator aus dem Jahr 2013. Entwickelt wurde das Game von The Fullbright Company, allen voran vom leitenden Entwickler Steve Gaynor. Ich wiederhole mich, aber mit der Atmosphäre steht und fällt ein Game dieser Genrezugehörigkeit. Gone Home spielt mit der Erwartung des Spielers. Und zwar mit den Tropes vorhergegangener Spiele aus dem Genre der Horror-Games und den möglichen Jumpscares, die man auf Schritt und Tritt erwartet. Aber zunächst mal zur Synopsis. In Gone Home schlüpft man in die Rolle – und Ego-Perspektive – von Kaitlin Greenbriar, die am 7. Juni 1995 nach einem Auslandsjahr zurück nach Hause kehrt. Soweit so gut, aber dann geht es direkt mit den ersten Horror/Mystery-Klischees weiter. Es herrscht ein verheerendes Unwetter, Kaitlin findet ihr Zuhause komplett verlassen vor und stößt dabei nur auf eine Reihe verwirrender Briefe ihrer Schwester. Im richtigen Kontext kann selbst das eigene Zuhause zu einem angsteinflößenden Ort werden.

Gone Home (Image by The Fullbright Company)
Image by The Fullbright Company.

Gone Home ist erhältlich für Microsoft Windows, macOS, Linux, Xbox One und PlayStation 4.

Five Night’s at Freddy’s – sie wollen doch nur spielen…

Five Night’s at Freddy’s muss man eigentlich kaum mehr erwähnen. Das Game, das 2014 erschienen ist, wurde im Alleingang von Scott Cawthon entwickelt und mauserte sich binnen kürzester Zeit zum Kult-Titel. Ein Let’s Player nach dem anderen versuchte sich an dem Horror-Titel und verhalf dem Spiel zu außergewöhnlicher Bekanntheit. Schauplatz des Horror-Games ist eine Pizzeria, in der ihr als Hauptcharakter einen neuen Job als Nachtwächter beginnt. Erstmal ein leichter Job, schließlich müsst ihr einfach nur die animatronischen Figuren bewachen – oder etwa nicht? Diese verselbstständigen sich nachts nämlich und ab da beginnt für euch ein Kampf um Elektrizität und vor allem euer Leben!

Five Night’s at Freddy’s ist erhältlich für Microsoft Windows, Android, iOS und Windows Phone.

SOMA – auf dem Meeresgrund hört dich niemand schreien

SOMA entführt seine Spieler ähnlich wie die Bioshock-Reihe tief unter die Meeresoberfläche. Das Survival-Horror-Game ist 2015 erschienen und von Frictional Games entwickelt worden. Wer also die Atmosphäre der Unterwasserstadt Rapture in Bioshock 1 und 2 mochte, wird auch in SOMAs verlassener Forschungsstation auf seine Kosten kommen. Dabei schlüpft man in die Rolle des Simon Jarrett, eines Kanadiers, der nach einem Autounfall unter gesundheitlichen Problemen leidet. Deswegen entscheidet er sich experimentellen neurologischen Untersuchungen zu unterziehen. Wie es nicht anders kommen kann, geht das Experiment schief und Simon erwacht im Jahr 2103 auf dem Meeresgrund. Wie es dazu gekommen ist, wieso er – scheinbar – alleine ist und was es mit der dystopisch-schaurigen Forschungsstation auf sich hat, heißt es herauszufinden. SOMA könnt ihr auf der PlayStation 4, Microsoft Windows, macOS und Linux spielen.

Ihr interessiert euch eher für starke Geschichten, bei denen ihr viel beeinflussen könnt? Dann probiert doch mal unsere Tipps aus dem Interactive-Fiction-Genre!

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.de.


Images by Night School Studio, Playdead & The Fullbright Company


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  • TV-DUELL merkur: TV-Duell im Netz: „Ich wünsch mir Claus Strunz als Kanzler“: Twitter ist sicherlich eines der beste sozialen Medien, um in einem regelrehcten Bewusstseinsstrom seine Meinung kund zu tun. So blieb selbstverständlich das gestrige TV-Duell zwischen den Kanzlerkandidaten Angela Merkel und Martin Schulz nicht unkommentiert. Schon eine Stunde vor Beginn der Übertragung zählt #tvduell schon zu den deutschen Trending Topics. Beim vermeintlichen Höhenpunkt des Wahlkampfes blieben aber genau diese aus, zahlreiche Themen seien zu kurz gekommen. Einige Reaktionen aus dem Netz lassen den Abend noch einmal Revue passieren.

  • CARSHARING t3n: Der Digitalchef von VW prophezeit das Ende des Carsharings: In größeren deutschen Städten teilt man sich schon lämngere Zeit die Autos per App. Carsharing gehört laut dem Chief-Digital-Officer von Volkswagen, Johann Jungwirth, jedoch nicht zur digitalen Zukunft und Transformation. Sein Fokus: Telematik und das vernetzte Fahrzeug.  Stattdessen sehe er einen Paradigmenwechsel im Bereich Autonomes Fahren und was schon in naher Zukunft marktfähig sein soll. Denn genau diese Transformation soll Carsharing obsolet machen.

  • MICROSOFT heise: Windows Mixed Reality: Warum Microsoft seine VR-Brillen „Mixed Reality“ nennt: Der Virtual Reality-Markt wird derzeit überlaufen wie fast kein anderer. Klar, dass sich mancher Hersteller deswegen auch von der Konkurrenz abheben will. Microsoft bietet mit seinen VR-Brillen nämlich sogenannte „Windows Mixed Reality“ Brillen an. Nach der Definition von Greg Sullivan, Director of Communcations for Mixed Reality bei Microsoft, ist Mixed Reality ein Spektrum – zurzeit befinden sich auf der einen Seite reine AR-Produkte, auf der anderen Seite sind es VR-Geräte wie die Windows-Headsets.  Im Gespräch mit Heise CT verrät Greg Sullivan Details zur Software und zum Tracking.

  • IFA zeit: IFA mausert sich zur Smartphone-Messe: Halbzeit bei der Internationalen Funkmesse – noch bis Mittwoch kann die IFA 2017 in Berlin, eine der größten Elektronikmessen Deutschlands, besucht werden. Gerade das Smartphone scheint nun beispielsweise immer mehr im Fokus zu bestehen bezoehungsweise scheint die IFA eine bedeutsamere Plattform für die Smartphone-Schau zu werden. Am 12. September wird voraussichtlich das neue iPhone präsentiert und die aktuellen Samsung Modelle wurden vor Wochen präsentiert, trotzdem kann man in diesem IFA-Jahr nicht nur neue Mittelklasse-Smartphones sehen, die sich an ein weniger zahlungskräftiges Publikum richten, sondern auch frische Spitzenmodelle. 

  • WLAN welt: Mesh-Netze bringen das Heim-WLAN in jede Ecke: Viele WLAN-Nutzer haben das Problem, dass ihr Haus nicht ausreichend von ihrem Funknetzwerk abedeckt ist -steht der Rooter im Erdgeschoss, bleibt das WLAN im 1. Stock oft schlechter. Eine neue Technik namens Mesh-WLAN soll jetzt den Internetempfang verbessern. Sie soll ein großes Problem gängiger WLAN-Repeater beheben. Mesh-WLAN soll ein Funknetz sein, dass quasi aus mehreren Knoten besteht und über jeden dieser Knoten einen Zugangspunkt zum Netzwerkk bietet. Die einzelnen Zugangspunkte spannen dann ein vermaschtes Netz in der Wohnung auf und steuern den Datenverkehr der verbundenen Geräte.

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  • WINDOWS chip: Windows Phone ist tot: Jetzt zieht Microsoft den Stecker: Microsoft zieht sich vorerst aus dem mobilen Markt zurück – Grund dafür ist das Scheitern des Windows Phone. Dieses steht nun offiziell vor dem Aus, Microsoft hat diese Woche den Support eingestellt. Damit werden Windows Phone 7, Windows Phone 8 und Windows Phone 8.1 werden nicht mehr unterstützt. Ob Microsoft den mobilen Markt noch einmal betreten wird ist fraglich, die Konkurrenz durch Android uns iOs war einfach zu groß, zumindest gäbe es aber Pläne, in Zukunft weitere Smartphones zu bauen.

  • MOBILE t3n: Xiaomi kommt nach Europa: Wird das chinesische Startup Xiaomi jetzt zum Global Player? Der Smartphone-Hersteller, auch bekannt als das Apple Chinas, expandiert und tastet sich langsam auf den europäischen Markt. Deshalb sollen Xiaomi-Produkte jetzt über offiziellen Weg in den europäischen Handel kommen. Für den Anfang sollen Smartphones und Fitnessbänder angeboten werden, aber auch Lautsprecher und Power-Packs.

  • VIRTUAL REALITY golem: Oculus plant drahtloses 200-Dollar-Headset: Der Boom des Virtual-Reality-Marktes scheint nicht abzuebben. VR-Pionier und Facebook-Tochter Oculus will jetzt ein VR-Headset veröffentlichen, das rund 200 Euro günstiger als das Rift und kabellos sein wird. Die Facebook-Tochter will damit den Massenmarkt ansprechen, was mit Modellen wie dem Rift oder konkurrierenden Modellen wie HTCs Vive und Sonys Playstation VR bisher nicht gelang. Das Headset wird unter dem Codenamen Pacific entwickelt und voraussichtlich für 2018 angekündigt werden.

  • POKEMON GO spiegel: Ein Jahr „Pokémon Go“: 1000 Kilometer, 5390 Monster: Heute vor genau einem Jahr konnte man vielerorts nicht vors Haus gehen, ohne auf hysterisch auf dem Screen wischende Pokémon-Trainer zu treffen. Der Pokémon Go-Hype hat die Welt im Sturm erobert, der Nostalgie-Faktor war groß und die Nutzung der Augmented Reality Technologie für den Zweck ideal eingesetzt. Spiegel-Autor Stephan Freundorfer hat seine Eindrücke und Erfahrungen nach einem Jahr gesammelt und zusammengefasst.

  • WIRTSCHAFT gründerszene: Flixbus‘ Allmacht sorgt bei Reisenden für Ernüchterung: Der Fernbus-Konzern Flixbus hat in den vergangenen Jahren erfolgreich die Konkurrenz vom Markt vertrieben und sich so ein regelrechtes Bus-Monopol aufgebaut. Nachdem diverse Konkurrenten wie MeinFernbus, Postbus oder City2City geschlcukt wurden, hat Flixbus jetzt einen Marktanteil von 93 Prozent, aber das Wachstum stagniert und das soll sich in steigenden Preisen bemerkbar machen. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich diese Entwicklung der letzten Jahre im Fernverkehr nun auch auf die Deutsche Bahn auswirken könnte.

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  • FACEBOOK t3n: Facebook: WLAN-Suchfunktion ab heute weltweit verfügbar: Der Social-Network-Betreiber hat die vor einem Jahr vorgestellte WLAN-Suchfunktion nun auch in Deutschland gestartet. Unter dem Menüpunkt „WLAN finden“ kann die App nach verfügbaren WLAN Netzen Suchen und soll in Gebieten mit schlechter Abdeckung von Mobilfunk helfen, schnellen Zugang zu freiem Internet zu finden. Angezeigt werden Hotspots von Geschäften und Unternehmen. Mit dieser Idee ist Facebook jedoch nicht das Erste Angebot, es gibt seit Langem Apps wie Wifi Finder oder WifiMapper.

  • WINDOWS heise: Indien will Windows-Rabatt um Erpressungstrojaner auszubremsen: Aufgrund der neuen Cyber-Attacken wie zum Beispiel „WannaCry“ fordert Indien von Windows ihre Software zu rabattieren. Die Grundlage für viele anfällige Systeme sind veraltete Installationen. Windows habe in Indien über 50 Millionen Nutzer, die von diesem Angebot profitieren könnten. Microsoft habe den Forderungen von Indiens Cyber-Sicherheitskoordinator prinzipiell zugestimmt, der eine Senkung auf höchstens ein Viertel des regulären Preises fordert. Sollte Windows sich auf diese Forderungen einlassen, ist mit weiteren Forderungen anderer Länder zu rechnen.

  • HACKING new york times: Hackers Find ‘Ideal Testing Ground’ for Attacks: Developing Countries: Immer wiederkehrende Cyber-Attacken durch Ransomware oder anderweitige Erpressersoftware werden von Hackergruppen auf die Gesellschaft angesetzt. Forscher haben nun festgestellt, dass viele der Attacken zuerst in Indien getestet wurden. Dort wurde zum Beispiel erstmals künstliche Intelligenzen gefunden. Gründe hierfür sind die geringeren Sicherheitsstufen in Entwicklungsländern mit einer Instanz anstelle von einem großen Sicherheitsnetzwerk. Durch die Tests in diesen einfach zugänglichen Gruppen können die künstlichen Intelligenzen vom Verhalten der gehackten Netzwerke lernen, um besser geschützte Netzwerke im Westen einfacher zugänglich zu machen.

  • DROHNE faz: Facebook-Drohne absolviert erfolgreichen Flug: Facebooks Internet Drohne hat ihren ersten erfolgreichen Flug absolviert. Mit dieser Idee möchte Facebook Internet in entlegene Gebiete bringen. „Aquila“ soll monatelang autonom über diesen abgelegenen Bereichen ohne Internetzugang schweben und ein Netzwerk schaffen um Zugang zu Internet für alle zu gewährleisten. Facebook trifft hierbei auf Widerstand sowohl der Regierung als auch von Netzbetreibern. Bei ihrem ersten Flug im vergangenen Jahr wurde die „Aquila“ schwer beschädigt.

  • FLUGSICHERHEIT bloomberg: Emirates to Use Face Scanners to Cut Waits as U.S. Ban Looms: Der Fluggesellschaft Emirates führt Gesichtserkennungssoftware ein, um den Boarding Prozess zu verkürzen. Nach einer Mitteilung der Airline können Passagiere biometrische Selfies hochladen, die an den Sicherheitscheckpoints gescannt werden können. Der Flughafen in Dubai, dem Hauptstandort von Emirates, leide zunehmend unter der Last von Passagieren. Weitere Airlines, die diese Technologien momentan testen sind British Airways, KLM und die amerikanische Airline Delta.

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  • BITCOIN t3n: Bitcoin knackt 2.000 Dollar: Darum boomt die Kryptowährung jetzt: Nach dem ersten Allzeithoch Anfang Mai folgt jetzt der Nächste Meilenstein. Die Kryptowährung Bitcoin steigert erneut seinen wert. Seit Beginn des Jahres zieht das Unternehmen viele internationale Investoren an. Wenn der Wert von Bitcoin weiterhin steigt, könnte die Währung demnächst doppelt so viel Wert haben wie eine Feinunze Gold. In Japan ist Bitcoin seit Anfang Mai ein offizielles Zahlungsverfahren. Eine weitere Erklärung des Aufschwungs kann auch das Wissen über die Funktionsweise sein, welches bei Investoren zu vertrauen führt.

  • WINDOWS heise: Windows 10 S: Nur Apps, aber kein Linux: Windows 10 soll demnächst um eine Schüler und Studenten Version erweitert werden, welche nur die Installation von Apps aus dem Microsoft Store erlaubt und deutlich bessere Administrationsfunktionen aufweisen soll. Allerdings sollen unter anderem Linux-Distributionen oder andere Kommandozeilen Zugänge nicht auf Windows S laufen. Grund dafür sei, dass sich die Schülervaritante an ein nicht technikaffines Publikum wende. Wen diese Grundlage stört, muss sein Windows S auf Windows 10 Pro umwandeln.

  • Protest wired: Twitter and Tear Gas: How Social Media changed Protest Forever: Der Wandel der Protestorganisation begann 2011 mit dem Arabischen Frühling, der es schaffte sich über Soziale Medien wie Twitter zu organisieren. Proteste heutzutage haben durch die Vernetzung durch das Internet deutliche Unterschiede zu Protesten der Vergangenheit, und zeigen spannende Veränderungen auf. Zeynep Tufekci schreibt über Vor- und Nachteile des Protests mit Sozialen Medien.

  • ALEXA golem: Amazon verbietet fast alle Werbung in Alexa-Skills: Ein neues Start-Up plante die Einbindung von Werbebotschaften durch die Voice Funktion des Amazon Assistenten Echo. Burger King hatte vor Kurzem für Nachrichten gesorgt, nachdem ein Werbespot einen Befehl für sprachgesteuerte Geräte wie Alexa Echo oder Google Home beinhaltete. Amazon selbst sieht allerdings keine Notwendigkeit, Skills-Entwicklern generell die Möglichkeit von Werbeeinnahmen zu erlauben und hat nun die Richtlinien für die Zulassung zu dieser Funktion gestrafft. Strenge Regeln gibt es besonders für Alexa Skills mit Bestellmöglichkeiten.

  • DROHNEN handelsblatt: Schöne neue Pharma-Welt: Amazon erwägte bereits einen Einstieg in die Pharmaindustrie, durch Drohnenlieferung von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Diese Neuerung wäre eine Veränderung besonders für Apotheken und weitere Ketten. Eine weitere Neuerung in der Pharmaindustrie könnten Forschungen im Bereich der Sensorenüberwachung an. Diese Sensoren würden Ähnlich wie Kontrollleuchten im Auto Patienten niedrigen Blutzucker oder Blutdruck melden.

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  • MICROSOFT techradar: Build 2017: Microsoft Build 2017: the biggest highlights and news: Auf ihrer größten Entwicklerkonferenz des Jahres stellt Microsoft Mitarbeitern und Anhängern neuste Technologien und Ideen vor – und die Entwickler haben große Ziele. Microsoft wird mehr in Cloud Systeme investieren, ebenso wie in KI-Entwicklung. Eine der ersten Ankündigungen aus der Eröffnungskeynote von CEO Satya Nadella: Windows 10 hat jetzt 500 Millionen Nutzer, das Cloud-basierte Office 365 Paket hat nun 100 Millionen. Ebenso angekündigt: Microsoft Cortana soll eine Konkurrenz für Amazons Alexa und Google Home werden. Weitere Zusammenfassungen und was wir noch erwarten können lesen Sie im Artikel.

  • FACEBOOK golem: Machine Learning: Facebook übersetzt schneller und besser als Google: Facebook stellt nun kurz nach Google eine neue Möglichkeit der maschinellen Übersetzung vor und übertrifft seinen Konkurrenten sowohl in Schnelligekeit und Variabilität. Und im Gegensatz zu Google ist Facebook offener mit dem Teilen seiner Entwicklercodes und Modelle – der Code sowie schon trainierte Modelle sind unter einer Open Source Lizenz frei verfügbar. Ob das Facebook Modell weiterhin mit Googles Übersetzungsprogramm mithalten kann werden zukünftige Analysen zeigen.

  • SNAPCHAT meedia: Snap-Bilanz: Die Snapchat-Mutter steigert ihre Umsätze im ersten Quartal um 286 Prozent, verliert aber 2,2 Milliarden Dollar:Im März feierte die Mutterfirma von Snapchat ihr Debüt an der Wall Street. Nun wurden die ersten Quartalszahlen bekannt – mit Milliarden Verlusten. Ist der Hype um die App doch vergänglicher als vorerst gedacht? Leichte Vorwürfe gab es gegenüber Facebook, die mit Konkurrenzprogrammen den Markt erschließen. Gerade erst hatte Snapchat sich diesen neuen Bedingungen angepasst und neue Funktionen eingeführt, die man auch bei der Konkurrzenz nutzen kann.

  • REPUBLICA t3n: So weiblich wie 2017 war die Republica noch nie: Die Republica 2017 ist vorbei und viele ziehen ihre ersten Fazite. Ein erneuter Besucherrekord und eine hohe Frauenquote tragen zu der sehr positiven Bilanz bei. Auch das Motto habe den Zeitgeist getroffen und habe Menschen aus der ganzen Welt erreicht. Neben dem netzpolitischen Dialog mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Arbeitsministerin Andrea Nahles fehlte ausgerechnet der Internetminister Alexander Doberindt. Themen dieses Jahr waren neben der Hate Speech und Fake News Debatte auch KI, Algorithmen, Datenschutz und Virtuelle Realität.

  • SUPERCOMPUTER spiegel online: EU strebt bei Supercomputern in die erste Liga: Die derzeit schnellsten Rechner stehen in China und den USA. Europa kann momentan noch nicht mithalten und sind auf internationale Partner angewiesen. Die EU-Kommission möchte das jetzt ändern. Bis Ende des Jahres soll ein Vorschlag zum Aufbau dieser Hochleistungsrechenstruktur vorgelegt werden. Helfen können solche Supercomputer in der Effizienz von Strom und Wasserversorgung, Medizin oder der Vorhersagung von Erdbeben. Gleichzeitig mit den Plänen für einen neuen Supercomputer kündigte die EU-Kommission neue Initiativen zur Cybersicherheit an.

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  • REPUBLICA heise: Social-Media-Kanäle der Öffentlich-Rechtlichen heftig umstritten: Heute ist der letzte Tag der re:publica in Berlin. Hans Demmel, Vorstand des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien, äußerte auf der Media Convention große Vorwürfe den Öffentlich Rechtlichen Medien ARD und ZDF gegenüber. Mit ihren Angeboten auf Sozialen Medien wie Facebook und Twitter würden sie den amerikanischen Großkonzernen Gelder zuspielen. Auch aufgrund dieser Debatte befinden sich die öffentlich Rechtlichen jetzt erneut unter Legitimitätsdruck.

  • AMAZON golem: Amazon zeigt Alexa-Gerät mit Bildschirm und Kamera: Amazon hat jetzt den “Echo Show” vorgestellt. Die neue Version des Flagschiff-Geräts Echo mit der integrierten KI Alexa verfügt jetzt auch über Kamera und Display. Das Echo Show wird über einen 7-Zoll-Bildschirm und eine 5-Megapixel-Kamera verfügen. Wie auch der Vorgänger wird es per Sprachsteuerung über Alexa gesteuert und zeigt deren Antworten nun auch gleichzeitig auf dem Display. In den USA wird Echo Show gegen Ende Juni verfügbar sein, hierzulande muss man noch etwas länger warten.

  • GOOGLE spiegel online: Leistungsschutzrecht kommt vor EuGH: Der Streit zwischen Google und deutschen Verlegern geht jetzt vor den europäischen Gerichtshof. Das Gesetz dient dem Schutz verlegerischer Leistungen vor Zugriffen durch Suchmaschinen wie Google. Geklärt werden soll, ob die Bundesregierung die EU-Kommission über die Verabschiedung des Gesetzes hätte informieren müssen. Google betonte, dass sie mit den Verlegern zusammenarbeiten wollen und keinesfalls weitere juristische Auseinandersetzungen anstreben. Fraktionsabgeordnete im EU Parlament fordern jetzt unter anderem auch ein europaweites Leistungsschutzgesetz.

  • WINDOWS t3n: Update fixt „schlimme Code-Ausführungslücke“ in Windows: “This is crazy bad” verkündigte Tavis Ormandy, Mitglied von Googles Security-Spezialeinheit Project Zero, am Montag. Er und seine Kollegin Natalie Silanovich hatten eine dramatische Windows-Lücke, einen selbst verbreitenden Wurm, entdeckt. Schon in der Nacht zum Dienstag konnte diese, laut der Experten, schlimmste Code-Ausführungs-Lücke in Windows der letzten Zeit geschlossen werden. Abhilfe schafft ein simples Update.

  • FOODORA gründerszene: Foodora testet kleine Lieferroboter: Der Gastro-Lieferdienst Foodora testet jetzt die Lieferung mit Robotern in Hamburg. Bestellungen sollen mit den Robotern schneller zum Kunden kommen und mithilfe spezieller Isolierungen das Essen warm halten. Nur mithilfe eines Smartphones kann der Kunde den Frachtraum öffnen. Zurechtfinden sollen sich die Roboter mithilfe verschiedener Sensoren und durch ständige Überwachung durch die Zentrale. Diese Neuerung würde allerdings auch einen Rückgang der Fahrradkuriere bedeuten.

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Ode an Android: Wie ich zum Google-System kam und es lieben lernte

Android-Image-by-Scott-Akerman-CC-BY-2.0via-flickr

„Google Android verdrängt Microsoft Windows bei den Web-Nutzungsstatistiken“. Diese Headline war in der vergangenen Woche bei allen großen Technikportalen zu lesen. Innerhalb von nicht einmal zehn Jahren hat es der Suchmaschinenriese geschafft, den Markt vollkommen auf den Kopf zu stellen. Auch ich habe das System in den letzten Jahren lieben gelernt. Meine Geschichte mit dem Android-System.

Windows First: Ich bin ein Wechsler

Meine erstes, smartes Mobilgerät aus dem Jahre 2008 war weit entfernt vom heutigen Standard. Mit Windows Mobile 6.1 ausgestattet stellte das Simvalley XP-25 von Pearl für damalige Verhältnisse ein spannendes Einsteigergerät für den Markt der Pocket PCs dar.

Für die produktive Verwendung des 2,4 Zoll kleinen Displays war ein Eingabe-Stift nötig. Das zog öfters Blicke auf sich. Ein Prozessor mit 300 MHz-Taktung, 64 MB Arbeitsspeicher und 128 MB um bis zu 2 GB erweiterbarer Festspeicher waren damals für den Alltag genug. Vorinstalliert waren neben Media Player und Internet Explorer auch Microsoft Office mobile. Für den Schulalltag war ich damals perfekt ausgestattet.

Auch wenn Android und iOS so langsam Fahrt aufnahmen, blieb ich Windows aufgrund des vorhandenen Ökosystems treu und entschied mich Anfang 2011 für ein Gerät des Smartphone-Pioniers HTC. Das 7 Mozart kam dabei als eines der ersten Telefone mit dem runderneuerten Windows Phone 7 Betriebssystem daher.

Das Geek-Interesse war geweckt: Das Kacheldesign gefiel und auch die Performance war außerordentlich gut. Doch schon damals zeichnete sich ab, dass Microsoft den Sprung auf den Smartphone-Zug verpasst hatte. Etliche Apps waren für Windows Phone 7 nicht verfügbar und aufgrund fehlenden Multitaskings war das Konzept nicht wirklich smart. Updates behoben einen Teil der Fehler, doch das Betriebssystem hinkte der Konkurrenz von Apple und Google stets etwas hinterher.

Trotzdem kam für mich damals das iPhone, welches dem Smartphone so richtig zum Durchbruch verhalf, nicht infrage. Neben dem in sich geschlossenem Ökosystem schreckte mich als Zivi mit schmaler Geldbörse der saftige Aufpreis vom Kauf ab.

HTC hat Lust auf Android gemacht

Einen Vorteil brachte das HTC 7 Mozart auf jeden Fall: Das Gerät war eines der Auslöser, dass ich Ende 2011 begann für HTC Inside Artikel zu schreiben. Das brachte eine Menge Spaß und das Interesse an Entwicklungen in der mobilen Welt wuchs. Da war es nur eine Frage der Zeit bis ich in Kontakt mit dem Android-Betriebssystem kam.

Android ließ meine Liebe für Microsofts Mobilsystem Stück für Stück erkalten. Erste Testgeräte mit dem Android-OS trudelten ein und ich lernte die Vorzüge eines offenen Systems kennen und gewissermaßen auch lieben. Der wohl größte Vorteil und der Grund für den Systemwechsel war neben der App-Vielfalt der Funktionsreichtum des Systems, den man bei Microsofts Windows Phone 7 vergeblich suchte.

HTC One M7: Mein erstes Smartphone mit Android-System

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Das HTC One M7 war ein echter Handschmeichler. Image by HTC

Man möge es kaum glauben, aber das One M7 von HTC war im Jahre 2013 mein allererstes, eigenes Android-Telefon. Der taiwanische Hersteller schaffte es eines der bis dato schönsten Smartphones mit dem nerdigen Google-System auf die Beine zu stellen. Mit der grundlegend überarbeiteten, schlichten Nutzeroberfläche Sense UI ergatterte das Telefon einen Platz in den Herzen der Mobilfunk-Enthusiasten – auch bei mir. Features wie die klangvollen BoomSound-Stereolautsprecher und die lichtstarke Ultrapixelkamera stellten ein Novum in der Branche dar.

Der Einsatz im Alltag zeigte immer öfter die Vorteile des Google-OS dank breiter App-Verfügbarkeit und guter Performance auf. Die schnelle Entwicklung des Ökosystems sorgte zudem für eine immer bessere Produktivität. Wenngleich das Unternehmen aus Mountain View in den folgenden Monaten und Jahren den Datenschutz zunehmend mit Füßen trat, gewöhnte ich mich immer mehr an die Bequemlichkeiten von Maps, Drive, Notizen und Co. Auch Google Now schlich sich in meinen Alltag und ist für mich heute kaum noch wegzudenken. Einzige Nachteile zu Windows Phone: Damals wurden die Telefone aufgrund Dateifragmentierung mit der Zeit spürbar langsamer und Updates wurden erst nach Prüfung und Anpassung verzögert an die Endkonsumenten ausgeliefert.

HTC 10: Mein aktueller „Daily Driver“

Obwohl die rosigen Zeiten des taiwanischen Smartphone-Herstellers HTC längst vorbei sind, bin ich den schicken Geräten bis heute treu geblieben. Das 2016er-Flaggschiff HTC 10 sollte mein geliebtes One M7 nach drei Jahren reger Nutzung ablösen. Für das Gerät sprachen nicht zuletzt Display, Kamera, Akku und neueste Android-Software. Das Google-System hat sich in der Zwischenzeit derart entwickelt, dass Hersteller ihre eigenen Nutzeroberflächen immer stärker zurückfahren.

Auch ohne großartige Optimierungen lässt sich Android mittlerweile schön und schnell auf einem Mobiltelefon nutzen. Das wird auch am Wegfall von teilweise essentiellen HTC-Anwendungen wie Mail oder der Foto-Galerie deutlich. Dadurch verbessert sich auch das Zusammenspiel zwischen Hard- und Software, was wiederum der User-Experience zu Gute kommt.

Und Google schöpft daraus Selbstvertrauen: Mit den neuen Pixel-Phones beweist das Unternehmen Mut und zeigt auf, dass sich die ‚herkömmlichen‘ Elektronik-Hersteller in Zukunft warm anziehen müssen. Nicht zuletzt, weil Software-Aktualisierungen direkt und somit deutlich früher als bei Mitbewerbern ausgeliefert werden.

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Das HTC 10 gehört aktuell zu den besten Android-Phones. Image by HTC

Bei Tablets hat mich Android noch nicht überzeugt

Die Achillesferse des Android-Systems ist und bleibt allerdings der Tablet-Markt. Er wird auch im Jahre 2017 von Apple und den erfolgreichen iPads geprägt. Abgesehen von einer kurzen Odyssee mit dem HTC Flyer, hat mich der Softwaregigant auf diesem Gebiet noch nicht wirklich erreichen können.

Selbst hervorragende Geräte wie das Asus Zenpad 3S 10 lassen eine ausgereifte Tablet-Software vermissen. Das beginnt mit der Nutzeroberfläche und endet mit der miserablen Anpassung der Drittanbieter-Apps. Aktuell gibt es einfach kein einziges Gerät, was dem iPad auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Google könnte hier noch eine Menge an Boden gut machen.

KI und digitale Assistenten lassen Smartphones alt aussehen

Und wo geht die Reise hin? In Zeiten von ‚Künstlicher Intelligenz‘ und vernetzten Heimassistenten ist die Zukunft das Smartphones, und damit auch des Android-Betriebssystems, ungewisser denn je. Die Entwicklung des Smartphones an sich dürfte langsam aber sicher ihren Zenit erreicht haben. Das zeigt die geringe Innovationsdichte der letzten Geräte-Generation.

Ein wichtiger Schwerpunkt dürfte in den kommenden Monaten und Jahren die Entwicklung neuer Interaktionsmöglichkeiten sein. Als Software-Lieferant ist Google hier gefragter denn je. Die Frage ist, ob Android dann noch eine Rolle spielen wird.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


Image (adapted) „Android“ by Scott Akerman (CC BY 2.0); Product-Images by HTC


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  • WINDOWS heise: Microsoft will mit Windows 10 S die Schulen zurückgewinnen: Mit der neuen Programmvariante Windows S will Microsoft wieder Marktführer im Segment Schulcomputer werden. Ein besonderes Highlight ist hierbei die Software „Setup my School PCs“: Der Administrator kann damit die Konfiguration des PCs vornehmen und die Einstellungen hinterher auf einem USB-Stick speichern. Dieser wird anschließend in den nächsten einzurichtenden PC gesteckt und binnen 30 Sekunden wird die gespeicherte Konfiguration auf das Gerät geladen. Danach kann das Verfahren schon mit dem nächsten Computer wiederholt werden. Auf diese Art und Weise können an nur einem Tag Hunderte Schulcomputer eingerichtet werden.

  • WERBUNG t3n: Nicht nur online: Google und Facebook kontrollieren 20 Prozent des Werbemarktes: Die Technik-Unternehmen Google und Facebook hatten 2016 knapp 20 Prozent des Werbemarktes inne. Das geht aus dem „Top 30 Global Media Owners Report“ des Analyseunternehmens Zenith hervor. Google bzw. Alphabet steht mit Einnahmen in Höhe von 79,4 Milliarden US-Dollar an der Spitze. Das ist fast dreimal so viel wie der Verdienst des Zweitplatzierten Facebook; das Unternehmen hinter dem sozialen Netzwerk konnte im vergangenen Jahr 26,9 Milliarden US-Dollar durch Werbung einnehmen. Erst an dritter Stelle des Rankings steht ein klassisches Medienunternehmen, der US-Konzern Comcast lukrierte 2016 rund 12,9 Milliarden US-Dollar.

  • APPLE golem: iPhone-Absatz fällt, die Gewinne steigen: Apple hat am Dienstag (02. Mai) nach Handelsschluss an der Börse die neusten Verkaufszahlen zum iPhone bekannt gegeben. Im März endete das zweite Finanzquartal, nachdem das Smartphone im September 2016 in siebter Generation herausgekommen war. 50,8 Millionen Geräte wurden demnach verkauft, das ist 1 Prozent weniger als im vorherigen Quartal. Dennoch konnten die Gewinne gesteigert werden, sie legten um 4,9 Prozent zu und liegen somit bei 11,03 Milliarden US-Dollar, das entspricht 2,40 US-Dollar pro Aktie.

  • TWITTER Welt: Dank Chicken Nuggets gibt es den Twitter-Weltrekord: Der 16-jährige Carter Wilkerson hat die US-amerikanische Fast-Food-Kette Wendy’s bei Twitter herausgefordert und gefragt, wie oft sein Tweet retweetet werden muss, damit er ein Jahr lang kostenlos Chicken Nuggets bekommt. Die Antwort kam prompt: 18 Millionen Mal. Für den Schüler mit zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 147 Followern eine schier aussichtslose Herausforderung. Mit Stand von heute wurde der Tweet 3,4 Millionen Mal geteilt. Das ist zwar nicht so viel, wie von Wendy’s gefordert, aber die neu gewonnene Aufmerksamkeit wissen alle Beteiligten zu nutzen. Der Mobilfunkanbieter T-Mobile hat versprochen, die Kosten für ein Jahr Chicken Nuggets zu übernehmen, sollte sich Carter dazu entscheiden, von seinem bisherigen Anbieter AT&T zu T-Mobile zu wechseln.

  • GRIMME Spiegel: Jury nominiert Facebook-Gruppe gegen Hassrede: Online-Angebote gegen Fake News und Verschwörungstheorien sind am Dienstag in Köln für den Grimme Online Award 2017 nominiert worden. Dazu gehört zum Beispiel „Datteltäter“ des jungen ARD/ZDF-Angebots „Funk“, das sich mit Vorurteilen befasst, mit denen sich Muslime konfrontiert sehen. Oder die Facebook-Gruppe #Ichbinhier, die gegen Hasskommentare und Hetze im Internet vorgeht. Spiegel Online listet die Nominierten auf.

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  • GOOGLE golem: Google-Kamera für 17.000 US-Dollar: Google hat sich mit dem Gopro-Konkurrenten Yi zusammengetan, um die nächste Generation seiner VR-Plattform zu bauen. Diese besteht aus 17 Kameras vom Typ Yi 4K. Die Kamera heißt Yi Halo und soll rund 17.000 US-Dollar kosten. Vor zwei Jahren stellte Google bereits die Surroundkamera Jump vor, die aus 16 Gopros besteht. Mit der kreisförmigen Kameraanordnung der Yi Halo können stereoskope Videos mit 8.192 x 8.192 Pixel Auflösung bei 360 Grad Abdeckung und 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Auch 5.760 x 5.760 Pixel mit 60 Bildern pro Sekunde sind möglich. Eine Kamera filmt dabei immer nach oben und unten.

  • DATENSCHUTZ netzpolitik: Im Gesetz zum elektronischen Personalausweis versteckt sich ein automatisierter Abruf für Geheimdienste: Innenminister Thomas de Maizière will Ausweise nur noch mit aktivierter Funktion zur elektronischen Identifizierung ausgeben. Außerdem möchte er die biometrischen Merkmale von Ausweis und Pass in einem automatisierten Verfahren den Geheimdiensten freigeben. Das Gesetz soll noch diese Woche beschlossen werden, im Bundestag findet heute eine Anhörung dazu statt.

  • NSA heise: Geleakte NSA-Hackersoftware: Offenbar hunderttausende Windows-Computer infiziert: Dank eines NSA-Werkzeugs namens „Doublepulsar“ haben Unbekannte in den vergangenen Tagen offenbar fast 200.000 Windows-Computer in aller Welt übernommen. Das haben Sicherheitsforscher von Binary Edge ermittelt, die das Netz täglich nach infizierten Geräten durchsuchen. Besonders stark betroffen sind demnach die Vereinigten Staaten, vor Hongkong und China. Schon zuvor hatten Sicherheitsforscher ermittelt, dass mehr als fünf Millionen Geräte für die NSA-Malware angreifbar sein dürften, obwohl Microsoft bereits einen Patch veröffentlicht hat. Seit die Hacker der Shadow Brokers dieses und andere NSA-Hackingtools veröffentlicht haben, steigt die Zahl der Infektionen aber rasant an.

  • POLITIK handelsblatt: Wie die EU die Brexit-Gespräche angeht: Zuerst schien die Europäische Union wie erstarrt, überrumpelt und tief gekränkt vom Liebesentzug der Briten. Es folgten Trauer und Trotz, Selbstzweifel und Streit. Jetzt aber scheint die Rest-EU der 27 gefasst und bereit für die Verhandlungen über den Brexit. Kühl, präzise und stählern haben sie ihre Ziele formuliert. EU-Ratspräsident Donald Tusk hat das Motto vorgegeben: „Im Kern geht es um Schadensbegrenzung.“

  • GOOGLE googlewatchblog: Google Play Awards: Das sind die Nominierten für die besten Android-Apps 2017: Im Play Store tummeln sich Millionen von Apps in unzähligen Kategorien und allen Qualitätsstufen. Um die besten Apps herauszustellen hat Google im vergangenen Jahr die Google Play Awards geschaffen, mit denen die besten Apps in ihren Kategorien ausgezeichnet werden. Auch in diesem Jahr wird es diese Preisverleihung wieder geben, und jetzt wurden die Nominierten in den 12 Kategorien bekannt gegeben.

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  • WIKILEAKS spiegel: Sicherheitsexperten könnten CIA-Hackergruppe enttarnt haben: “Grasshopper”, “Weeping Angel” oder “Candy Mountain” – die CIA ist bei ihren Codenamen wirklich kreativ! Diese Namen hat jetzt die Enthüllungsplattform WikiLeaks in einer Liste von Werkzeugen und Projekten der CIA veröffentlicht. WikiLeaks könnte es dadurch gelungen sein, bestimmte Hacker-Angriffe dem US-amerikanischen Geheimdienst zuzuordnen. Wie der Sicherheitsdienstleister Symantec nach einer Untersuchung verlauten ließ, geht man von mindestens 40 Fällen in insgesamt 16 Ländern aus, in denen die in den neuen CIA-internen Dokumenten beschriebenen Angriffswerkzeuge gegen verschiedene Ziele eingesetzt wurden.

  • WINDOWS zeit: Wie Windows 10 diskret werden soll: Neues Update für Windows 10! Beim dritten Anlauf wird das Microsoft Betriebssystem jetzt mit dem Creators-Update ausgestattet. Wichtiger Kernpunkt des Updates ist vor allem auch der Datenschutz. Heute soll das Paket mit den neuen Funktionen an die rund 400 Millionen Nutzer ausgerollt werden. “Creators-Update” heißt es zudem durch seinen Fokus auf Aspekte wie Augmented Reality und 3D-Design. Zudem soll es für mehr Transparenz sorgen – zur Veröffentlichung der originalen Version in 2015 wurde das System aufgrund seiner Überwachung stark kritisiert.

  • MINECRAFT t3n: Microsoft startet Marketplace für Minecraft mit eigener Währung: Im neuen Minecraft Marketplace dürfen unabhängige Entwickler von nun an eigene Kreationen veröffentlichen und verkaufen. Das Klötzchen-Spiel ist schon lange für seine kreative Spielerschaft bekannt, jetzt können solche Inhalte von Creators angeboten und zu einem selbst festgelegten Preis verkauft werden. Wer im Marketplace Inhalte anbieten will, muss allerdings zuerst vom Microsoft Partner-Programm akzeptiert warden. Der Minecraft Marketplace ist für Windows, iOS und Android verfügbar.

  • TWITTER wired: Warum Twitters Zukunft in den Händen der Community liegt: Im Mai werden sich Twitter-Aktionäre zur Hauptversammlung zusammenfinden. Thema dabei wird sicherlich auch der Vorschlag der Community sein, eine eigene Genossenschaft zu gründen. Liegt darin die zukünftige Überlebensstrategie des Unternehmens oder ist eine solche Entwicklung eher unwahrscheinlich? Letzteres sei wohl eher der Fall, aber dass das Unternehmen die „We are Twitter“-Bewegung als Tagesordnungspunkt aufnimmt, zeugt zumindest davon, dass die Wünsche der Community berücksichtigt werden. Trotzdem scheint Twitter seien Krise noch nicht überwunden zu haben.

  • KI golem: VW will Autos mit künstlicher Intelligenz versehen: VW ist jetzt eine strategische Partnerschaft mit dem auf künstliche Intelligenz spezialisierten Startup Mobvoi eingegangen. Der deutsche Autohersteller investiert in das Projekt mit dem chinesischen Unternehmen rund 180 Millionen US-Dollar. Spracherkennung war nur der Anfang, fortan sollen anhand der KI-Technologie weitaus mehr möglich sein. Mit diesem Joint Venture begibt sich auch VW nun in den Wettbewerb um die besten Assistenzsysteme in der Automobilbranche.

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  • WINDOWS heise: Microsoft erläutert die Datensammelwut von Windows 10: Microsoft hat ein neues Update für Windows 10 veröffentlicht, dass nächste Woche in Windows Update erscheinen soll. Damit können Nutzer die Datenschutzeinstellungen auf den Stand zurücksetzen, den sie vor dem Upgrade auf Windows 10 gesetzt hatten. Statt der „Express-Einstellungen“-Schaltfläche wird es ein übersichtliches Menü mit fünf Klicks geben. Außerdem hat Microsoft eine Liste veröffentlicht, die Auskunft gibt über den Umfang der Daten, die im äußersten Fall an den Hersteller übertragen werden – und diese Liste ist lang.

  • APPLE golem: Magsafe-Adapter für USB-C denkbar: Apple hat ein neues Patent eingereicht, das Hoffnung auf einen Magsafe-USB-C-Adapter macht. Beim bisherigen Ladekabel für MacBooks war die Verbindung sehr instabil und es reichte schon wenig Zug am Kabel, um die Verbindung zu lösen. Laut Apple wollte man damit verhindern, dass das MacBook aufgrund von Zug am Kabel versehentlich zu Boden fällt. Bei den neusten Geräten wird es einen Anschluss zum Aufladen des USB-Typ-C geben. Das Patent schafft einen Adapter, mit dem man den neuen und den alten Anschluss verbinden kann. Allerdings bleibt unklar, ob der Adapter auf wirklich in die Produktion geht. Es wäre nicht das erste Patent, dass niemals auf den Markt kommt.

  • HASS t3n: Internet-Verbände kritisieren Gesetzentwurf gegen Hasskriminalität: Am Mittwoch, den 05. April 2017 hat das Bundeskabinett ein Gesetz beschlossen, das gegen Hasskommentare im Internet wirken soll. Das Gesetz sieht vor, dass soziale Netzwerke binnen 24 Stunden dafür sorgen müssen, dass strafbare Äußerungen gelöscht werden. Andernfalls drohen ihnen Bußgelder von bis zu 50 Millionen Euro. Prompt kommt Kritik aus der IT- und Internet-Branche. Die neue Regelung sei zwecklos, da sich oft nicht vollständig klären ließe – erst recht nicht binnen 24 Stunden -, ob ein Verstoß vorliegt, sagte Dr. Bernhard Rohleder von Bitkom. Auch Oliver Süme von Eco, Europas größtem Branchenverband der Internetwirtschaft kritisiert die Bundesregierung. „Zwangsläufig erkennen wir bei starren Fristen die Gefahr einer Löschkultur des vorauseilenden Gehorsams. Es wird im Zweifel mehr gelöscht, als notwendig wäre“.

  • ALDI Welt: iPhone bei Aldi zum Schnäppchenpreis: Kommende Woche Mittwoch wird es in einigen Filialen von Aldi Süd das iPhone 6 zum Preis von 479 Euro zu kaufen geben. Das Gerät kommt ohne Vertrag und ohne SIM-Lock, dafür aber mit einem zusätzlichen Jahr Garantie und einer Aldi-Talk-SIM-Karte im Wert von 10 Euro. Allerdings hat das Angebot einen Haken. Zum einen wird der interne Speicher lediglich 16 GB betragen. Das Kleingedruckte verrät darüber hinaus, dass die iPhones schon im Laufe des Vormittags des ersten Verkaufstags ausverkauft sein könnte und dass es das Gerät nicht in allen Filialen geben wird. Auch der Preis ist nicht außergewöhnlich niedrig. Im Internet findet man das iPhone 6 vereinzelt schon für ca. 480 Euro.

  • FACEBOOK CNBC: Facebook plant kostenlose Version des Slack-Konkurrenten: Facebook hat angekündigt, eine kostenlose Version von Workspace auf den Markt zu bringen. Die Software ist ein Konkurrenzprodukt zu Slack, dass sich vor allem an Anwender im Business richtet und die Möglichkeit bietet, zu chatten und zusammenzuarbeiten. Der Look and Feel des Produkts wird der gleiche sein, wie bei der kostenpflichtigen Version, allerdings wird auf Verwaltungs- und Analysewerkzeuge verzichtet werden. Derzeit befindet sich das Produkt noch in einer Testphase, daher ist es noch nicht überall erhältlich.

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  • ANDROID t3n: Macht Google Android 8.0 fit für den Desktop?: Android Nougat, die aktuelle Version des mobilen Betriebssystems, befindet sich auf gerade einmal 2,8 Prozent der Geräte. Dabei hatte man sich erhofft, dass der Anteil steigen würde, indem man der Release schon relativ früh durchführte. Daher könnte es sein, dass genaue Details zur achten Version von Android erst auf der Google I/O Mitte Mai bekannt gegeben werden könnten. Eines der Features, über dir wir uns in Android 8.0 freuen könnte, ist eine in den Messenger integrierte Suche. Ihr sucht also mit Google im Internet und das Ergebnis wird direkt im Chat gepostet. Außerdem sollen bestimmte Gesten eingeführt werden. Dabei soll man mit dem Fingerknöchel Buchstaben zeichnen können, die bestimmte Apps öffnen.

  • GOOGLE golem: Übersichtliche Suchergebnisse mobil auf Deutsch: Rich Cards heißt die Darstellungsweise, die für mobile User übersichtlich aufbereitete Ergebnisse anzeigt. Bislang gab ich diese Funktion nur auf Englisch, ab jetzt ist sie auch auf Deutsch verfügbar. Durch Fotos und den Karussell-Modus sehen die Suchergebnisse zwar optisch ansprechend aus, allerdings solltet ihr vorsichtig sein, was die Bewertung der Beiträge angeht. Diese sind nämlich nicht neutral, sondern basieren teilweise auf Verträgen mit Website-Partnern. Dazu zählen z.B. chefkoch.de, RTL Interactive, Cinemaxx und Prinz. Für Schlagzeilen gibt es die Funktion auch, zu den angezeigten Medien gehören unter anderem Spiegel Online, die Süddeutsche Zeitung und die Tagesschau.

  • MICROSOFT heise: Keine Windows Updates mit neuen Prozessoren für 7 und 8: Schon vor über einem Jahr hatte Microsoft angekündigt, neuere CPUs nur auf einem aktuellen Windows zu unterstützen – sprich Windows 10. Wie ein Support-Dokument von Microsoft nahelegt, gilt aber auch der Umkehrschluss: Updates für Windows 7 und 8.1 gibt es nur auf älterer Hardware. Als Beispiele nennt Microsoft konkret Prozessoren aus Intels siebter Core-i-Generation (alias Kaby Lake) und AMDs Bristol-Ridge-Serie; für AMDs Ryzen-Prozessoren dürfte aber dasselbe gelten. Bei der angebotenen Lösung bleibt Microsoft seiner Linie treu: Wer diese CPUs nutzen wolle, solle ein Upgrade auf Windows 10 durchführen.

  • DIGITALISIERUNG NETZPOLITIK.ORG: Mehr Rüstung als Bildung: „Digitalpakt“ für Schulen kommt in Haushaltsplanungen nicht vor:Das Bundeskabinett hat die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2018 beschlossen und vorgestellt. Unter anderem wurde ein Digitalpakt beschlossen, der die Digitalisierung in Schulen voran treiben soll. Der Umfang beläuft sich auf fünf Milliarden Euro, die in den nächsten Jahren zur Verfügung stehen sollen. In den Haushaltsplanungen taucht dieses Geld jedoch nicht auf. Damit das Projekt dennoch umgesetzt werden kann, muss sich Bildungsministerin Wanka nun engagieren. Andernfalls – so der Hamburger Bildungssenator – „stehen in zehn Jahren überall veraltete und ungenutzte Computer herum“.

  • ZENSUR taz.de: Wenn Facebook mal eben aus ist: Immer mehr Staaten verfügen über die notwendige Technik, um den Internetzugang zu blockieren. Das Ziel: sie wollen Kritiker zum Schweigen bringen. Deutlich wird das am Beispiel Ugandas: Ein Facebook-Nutzer, der sich Tom Voltaire Okwalinga nennt, verbreitet in dem sozialen Netzwerk Lügen über den Präsidenten Yoweri Museveni. Die Reaktion der Regierung: Während einer Facebook-Einschränkung nimmt die Polizei den wichtigsten Herausforderer des Präsidenten fest. Dabei liefert dieser nicht einmal Beweise für seine Behauptungen. Die Behörden sehen in ihm dennoch eine Gefahr.

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  • DATA heise: Bundestag genehmigt Ausbau der Videoüberwachung: Der Bundestag hat mitten in der Nacht zum Freitag den umstrittenen Entwurf der Bundesregierung für ein „Videoüberwachungsverbesserungsgesetz“ unverändert beschlossen. Mit der damit einhergehenden Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes sollen mehr Kameras an „öffentlich zugänglichen großflächigen Anlagen“ angebracht werden dürfen. Das Parlament will damit die Sicherheit vor allem in Sport-, Versammlungs- und Vergnügungsstätten, Einkaufszentren oder Parkplätzen sowie in Einrichtungen und Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs erhöhen.

  • FACEBOOK t3n: Weitere Snapchat-Kopie: Facebook startet „Messenger Day“:Nach Instagram („Stories“) und zuletzt Whatsapp („Status“) hat Facebook jetzt auch seinem Messenger eine Funktion spendiert, die stark an das Stories-Original des Rivalen Snapchat erinnert. Nutzer können mit „Messenger Day“ jetzt Bilder, Videos und persönliche Nachrichten für 24 Stunden teilen. Die Funktion wird ab sofort weltweit für Android und iOS ausgerollt, wie Facebook mitteilt. Die Fotos und Videos können die Nutzer entweder mit allen oder nur mit bestimmten Freunden oder Familienmitgliedern teilen. Die Inhalte verschwinden nach 24 Stunden wieder. Daher, so Facebook, könnten beliebig viele Bilder und Videos geteilt werden. Wer nicht will, dass die Inhalte 24 Stunden lang online sind, kann sie schon vorher aus dem Day-Bereich wieder entfernen.

  • MICROSOFT golem: Microsoft zeigt Werbung im Windows Explorer an: Der in Windows 10 enthaltene Dateimanager wird von Microsoft verstärkt für Werbeeinblendungen verwendet. Erste Hinweise darauf gab es bereits im Herbst 2016, aktuell berichten immer mehr Anwender von solchen Werbeschaltungen. Microsoft bestätigte dies, will die Einblendungen aber nicht als Werbung bezeichnet wissen. In einer Stellungnahme spricht der Windows-Hersteller von einer Benachrichtigung, wie The Verge berichtet. Die vorliegenden Berichte von Windows-10-Nutzern beschreiben hingegen klar eine Werbeeinblendung. Microsofts Cloud-Speicherdienst Onedrive ist bereits Bestandteil von Windows 10. Allerdings ist der maximale Speicherplatz auf 5 GByte beschränkt.

  • FINANZEN Welt: MoneyMap sagt Nutzern, wo sie Geld verschwenden: Das gerade gestartete Portal MoneyMap will künftig alle Verträge seiner Kunden digital verwalten. Der entscheidende Punkt: Das Start-up analysiert dafür das Girokonto des Nutzers. Über eine Anbieterdatenbank ordnet das Unternehmen die bestehenden Verträge auf diesem Weg zu, erkennt also etwa den Strom- oder Mobilfunkanbieter. Der Nutzer bekommt in einem zweiten Schritt konkrete Angebote und kann einen Vertragswechsel automatisch veranlassen. Den Gründern ist bewusst, dass der Einblick ins persönliche Girokonto eine heikle Sache ist. Mit dem sensiblen Thema Datenschutz und Datensicherheit setze sich das Start-up intensiv auseinander, es gebe hohe Sicherheitsstandards, versichert CTO Dmitry Kharchenko.

  • GOOGLE GoogleWatchBlog: Abschaffung der reCAPTCHA-Abfrage: Die Google-Tochter reCAPTCHA hat sich schon vor vielen Jahren Gedanken über das Problem der Captchas gemacht, und stand immer dafür, nicht allzu schwere und für Menschen unlesbare Buchstabenfolgen abzufragen. Zu diesem Zweck hatte man für lange Zeit Texte und Zahlen aus Streetview-Fotos verwendet, durch die man auch gleich noch wertvolle Daten für das eigene Angebot gewinnen konnte. Diese sind mittlerweile aber nur noch sehr selten zu sehen. Vor über zwei Jahren hatte man als Nachfolger der klassischen Captchas das No Captcha angekündigt, bei dem die Eingabe vollständig wegfällt. Stattdessen muss der Nutzer bei dieser Variante nur noch einen Haken setzen und somit bestätigen, dass er kein Bot ist. Da die Unterscheidung zwischen Bot und Mensch im Hintergrund stattfindet, hat man es nun auch geschafft den letzten Schritt zu entfernen und bietet ab sofort die Invisible reCAPTCHA an.

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  • 3D-DRUCK wired: Lässt sich der perfekte Mensch bald ausdrucken?: Das Ganze hat sogar einen Namen: Tissue Engneering. Der Terminus beschreibt den Vorgang, bei dem beispielsweise per 3D-Druck Organe hergestellt werden, so beispielsweise menschliche Haut oder in Harvard sogar ein schlagendes Herz. Die Brandenburger Viola und Marcel Pfützner sind Teil der Medizinischen Modellbau Manufaktur und mischen jetzt im 3D-Druck-Markt mit. Mit den Kollegen von Wired haben die beiden über 3D-Druck und den perfekten Menschen gesprochen.

  • WINDOWS t3n: Windows 10: Microsoft bestätig zweites großes Update für 2017: Microsoft-Entwickler Rafael Rivera hat auf einer offiziellen Präsentation des Unternehmens bekannt gegeben, dass das erste Windows 10 Update des Jahres, das „Creators Update“ oder Redstone 2, zum Ende des 1. Quartals in die Pilotphase gegeben werden soll. Jetzt wurde auch ein zweites Update angekündigt, welches im Herbst ausgeführt und etwa im Oktober oder November in finaler Version veröffentlicht. Das Windows-10-Redesign wird bestätigtermaßen mehr Simplizität und Konsistenz bringen. Erste Screenshots sind bereits geleakt und zeigen, wohin die Reise gehen wird.

  • AV-Software sueddeutsche: Diese Antivirenprogramme empfiehlt Stiftung Warentest: Da hat man einmal nicht aufgepasst und schon hat man sich etwas eingefangen und das gilt für Viren aller Art, ob analog oder digital. Aber auch für Letztere gibt mehr als genug Software, um gegen sie anzugehen. Die Stiftung Warentest hat 17 von diesen auf Herz und Nieren getestet. Eine Aktion, die in der IT-Welt auf keine Begeisterung gestoßen ist. Der ehemalige Firefox-Entwickler Robert O’Callahan wütete erst gegen kostenpflichtige Antivirenprogramme und riet sich auf die Windows 10 Bordmittel zu verlassen. Eine These, die die Stiftung in ihrem Test widerlegte.

  • App golem: Diese App macht das Smartphone zum Spektrometer: Ist das wirklich bio oder steht das nur so drauf? Eine App soll jetzt herausfinden, wie bio Bio-Artikel wirklich sind. Forscher des Virtual Development and Training Center des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung haben jetzt die App “HawkSpex mobile” vorgestellt. Sie macht aus dem Smartphone eine Hyperspektralkamera beziehungsweise Lichtspektrometer, das die chemische Beschaffenheit von Objekten erkennt. Sie analysiert, wie ein Objekt verschiedenfarbiges Licht reflektiert und schließt aus dem „spektralen Fingerabdruck“ auf die chemische Zusammensetzung des Objekts.

  • HACKING heise: Macchina M2: Hardware zum Car-Hacking auf Kickstarter: Das Unternehmen Macchina stellt auf Kickstarter jetzt den OBD-Dongle M2 vor, eine Hardwareplattform für die Fahrzeugdiagnose und das Hacking von Diagnose- und Fahrzeugparametern. Daten vom eigenen Auto auslesen und zurück senden – mit der Hardware-Plattform vom Macchina M2 soll das insbesondere für Arduino-Fans möglich werden. Für die Realisierung suchten die Initiatoren bei Kickstarter nach Unterstützern, die das Projekt mit 25.000 US-Dollar bis zum 23. März 2017 finanzieren. Einen Monat vor Ablauf der Frist wurde das Ziel nun bereits überschritten.

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Wie man mit Spieletechnologie Tatorte hacken kann

konsole(image by quakeboy[CC0 Public Domain] via Pixabay)

Sherlock Holmes konnte einen Tatort mithilfe seiner ausgezeichneten Kombinationsgabe (und manchmal auch einer Lupe) untersuchen. Doch die heutigen Ermittler haben sehr viel komplexere Technologien zur Hand, um wichtige Arbeiten wie das Dokumentieren und Analysieren eines Tatorts festzuhalten. Zum Beispiel können die Ermittler mithilfe von 3D-Laserscans schnell ein detailliertes und sehr akkurates Modell des Tatorts erstellen.

Das Problem hierbei ist, dass diese Gerätschaften sehr teuer sind, oft im Bereich von mehreren tausend US-Dollar, was sie für kleinere Polizeiwachen praktisch unerreichbar macht. Handscanner sind billiger zu kriegen, aber sie sind eher für kleinere Objekte oder einen Menschen gemacht, statt dass man damit einen gesamten Tatort erfassen könnte. Allerdings könnten diese dreidimensionale Scans einfacher gemacht werden. Die Lösung kommt von eher ungewöhnlicher Seite – von der Spieleindustrie.

Die Xbox Kinect von Microsoft ist ein Gerät mit Bewegungssensor, bei dem die Spieler bestimmte Gesten und Körperbewegungen einsetzen, um zu spielen. Die ursprüngliche 360er-Konsole wurde in den ersten beiden Jahren nach ihrer Veröffentlichung im Jahr 2010 über 24 Millionen Mal verkauft. Microsoft veröffentlichte danach noch ein Addon-Paket, mit dem sich Programmierer in die Bewegungssensorik der Kinect einhacken und diese mit ihrer eigenen Software kontrollieren konnten. Mit dem Addon eröffneten sich viele neue Möglichkeiten.

Entwickler nutzen es, um die Routinefunktionen eines Computers zu kontrollieren. Sie nutzen es auch, um spezielle Gerätschaften wie Operationsrobotor zu bewegen, statt mit Systemen zu arbeiten, die sonst um die 50.000 US-Dollar kosten würden. Allerdings ist die vielleicht beste Kinect-Funktion die, mit der man Landschaften und Objekte in 3D einfangen kann, inklusive akkurater Farbgebung und Textur.
Im letzten Jahr haben Forscher der Universität Vigo in Spanien vorgeschlagen, dass man die alte 360er Kinect-Konsole nutzen könnte, um Tatorte in 3D zu modellieren. Ihre Ergebnisse zeigten, dass die 360 Kinect zu laut ist, um akkurate Messungen zu produzieren, da eine visuelle Verfälschung durch zu geringes Licht verursacht wird. Eine Messung gelang nur dann, wenn man sie sehr nah an das zu scannende Objekt hielt. In einer Entfernung von nur drei Metern produzierte die Kinect Messfehler zwischen zwei bis zu zehn Prozent. Das scheint nicht viel zu sein, doch bei der Aufnahme von Tatorten muss alles akkurat ablaufen.

Die aktualisierte Xbox-One-Version der Kinect kommt mit einer Kamera mit einer Pixeltiefe von 512×424 Pixeln, während die Originalversion noch 320×240 Pixel aufwies. Das bedeutet, dass sie Bilder mit einem besseren Fokus aufnehmen kann, sogar bei einer geringen Lichtstärke. Die Software-, und Hardwareverbesserung führt dazu, dass nun zwei Gigabits an Daten pro Sekunde übermittelt werden können. Wenn man den Sensor schwenkt und kippt, um Räume in 3D aufzunehmen, kann dies nun bei einer schnelleren Aufnahmezeit geschehen. Zudem werden weniger weniger Geräusche und Ungenauigkeiten produziert.

Die Verbesserungen bei der Kinect waren so bedeutend, dass das Jet Propulsion Labor der NASA sich beim Entwicklerprogramm im November 2013 eingeschrieben hat. Die NASA-Techniker benutzten die neue Kinect in Verbindung mit dem Oculus Rift-VR-Headset, um ein System zu entwickeln, das es Astronauten ermöglicht, einen Roboterarm mithilfe des eigenen Armes zu bewegen. Sie nannten es „die umfassendste Schnittstelle“, die sie jemals gebaut haben.

Den eigenen 3D Scanner bauen

Um einen gesamten Tatort abscannen zu können, könnte der Sensor der Xbox One Kinect (Kosten: etwa um die 89 britische Pfund) mit einem günstigen Computer (Kosten: etwa 30 Pfund) wie dem Arduino Leonardo, einem Raspberry Pi, einem Rotationsbausatz (etwa 60 Pfund) und Neigungsbausatz (etwa 25 Pfund) kombiniert werden. Dies würde es Ermittlern ermöglichen, einen gesamten Schauplatz automatisch in 360-Grad-Sicht einzufangen. Ein Laptop mit ordentlicher Rechenleistung (für etwa 1000 Pfund) und einem Windows-Adapter (etwa 40 Pfund) bräuchte man ebenso, um das System laufen zu lassen. Die gesamten Kosten für die notwendige Ausstattung läge somit unter 1500 Pfund. Damit wäre man etwa 43Mal günstiger als die bereits bestehenden, kommerziellen Systeme, die es auf dem Markt gibt.

Der Aufbau und de Benutzung wäre vergleichsweise einfach und die meisten Komponenten arbeiten sofort, ohne dass man erst umständlich an ihnen herumschrauben muss. Open-Source Software ist zudem frei erhältlich, es gibt auch einige kommerzielle Angebote für unter als 150 Pfund. Andere spezialisierte Softwaresysteme kann man nur zusammen mit Hardware zu einem Preis von etwa 150.000 britische Pfun bekommen.

Obwohl mehr Tatortsoftware auf den Markt gekommen ist, ist der Preis nicht merklich gesunken. Die Technologie ist daher für viele Polizeiwachen noch immer nicht erschwinglich. Die Möglichkeiten der Kinect könnten dazu führen, dass Polizeikräfte einen Schritt zur Verbesserung der eigenen Technologien mit einem Hack herbeiführen können. Ein Kinect-basiertes System wäre eine einfache, kosteneffektive Methode, die bei Ermittlungen helfen und Gerechtigkeit herbeiführen könnte.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image „Konsole“ by quakeboy (CCO Public Domain)


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  • AMAZON finanzen: Amazon enttäuscht Anleger mit Quartalszahlen: Amazon hat im dritten Quartal deutlich weniger Gewinn gemacht als erwartet. Der Überschuss kletterte zwar im Jahresvergleich von 79 auf 252 Millionen Dollar (231 Mio Euro), wie der Online-Händler am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten jedoch mit erheblich mehr gerechnet. Die Aktie fiel nachbörslich zunächst um über sieben Prozent. Beim Umsatz lag das Ergebnis hingegen im Rahmen der Erwartungen – die Erlöse legten vor allem dank boomender Geschäfte mit Cloud-Diensten um 29 Prozent auf 32,7 Milliarden Dollar zu. Für das laufende vierte Quartal, das traditionell durch das Weihnachtsgeschäft angetrieben wird, stellte Amazon einen Umsatz zwischen 42,0 und 45,5 Milliarden Dollar in Aussicht.

  • MICROSOFTdatenschutzbeauftragter-info: Windows Hello am Arbeitsplatz datenschutzkonform einsetzbar? Microsoft ermöglicht mit Windows Hello die Authentifizierung mittels Biometrie. Windows 10 Nutzer können sich anstelle eines Passwortes auch per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung auf ihrem Endgerät anmelden. Auch Unternehmen stellen teilweise ihre Authentifizierungsverfahren auf biometrische Methoden um. In Punkto Bequemlichkeit und Sicherheit können biometrische Verfahren eine Alternative zum herkömmlichen Passwort bieten. Dennoch sollte vor dem produktiven Unternehmenseinsatz unbedingt der Datenschutz berücksichtigt werden.

  • APPLE golem: In Apples Macbook Pro steckt der Vollausbau von Polaris 11: Parallel zur Ankündigung der Macbook Pro hat AMD neue Grafikeinheiten für Notebooks vorgestellt: Die Radeon Pro 460, die Radeon Pro 455 und die Radeon Pro 450 basieren alle auf dem Polaris-11-Grafikchip und kommen mit weniger als 35 Watt elektrischer Energie aus. Technisch entsprechen sie der Radeon RX 460 für Desktop-Systeme, allerdings ist der Chip anders konfiguriert, um dem Anwendungszweck eines Notebooks gerecht zu werden.

  • CYBER-SPIONAGE heise: Deutschland und China wollen Mechanismus gegen Cyber-Spionage schaffen: Deutschland und China sagen Cyber-Spionage gegen Unternehmen gemeinsam den Kampf an. Eine Konsultationsverfahren, das konkrete Verdachtsfälle verfolgen wird, soll nach Informationen der dpa beim Besuch des mächtigen Vorsitzenden der Parteikommission für Politik und Recht, Meng Jianzhu, nächste Woche in Berlin geschaffen werden. „Er will über Maßnahmen gegen Cyber-Angriffe verhandeln und auch schon einen Mechanismus einrichten“, verlautete am Freitag aus der deutschen Botschaft in Peking. In einer gemeinsamen Erklärung beim letzten China-Besuch von Kanzlerin Angela Merkel im Juni war ein gegenseitiger Verzicht auf Cyber-Spionage zu kommerziellen Zwecken und die Schaffung eines solchen Konsultationsprozesses vereinbart worden.

  • APP t3n: Die Vine-Gründer arbeiten bereits an einer neuen Video-App namens „Hype“: Das Ende von Vine hat die Gründer Rus Yusupov und Colin Kroll eigenen Aussagen zufolge überrascht. Doch die beiden nutzen die spontane Öffentlichkeit dazu, ihre neue App zu bewerben. Kurz nachdem Twitter bekannt gab, Vine einzustellen, stellten die beiden „Hype“ auf das Tech-Portal Product Hunt. Bei „Hype“ setzen die Gründer einmal mehr auf Video, diesmal in Form von Livestreaming und mit Interaktion der Nutzer. Ähnlich wie bei Snapchat können die „Hype“-Videos mit Filtern und Text ergänzt werden. Die App befindet sich in der Betaphase und ist vorerst nur für iOS verfügbar, Android ist laut Mitgründer Kroll geplant.

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  • VW horizont: Volkswagen investiert mehr in Forschung als Apple, Google und Microsoft:Trotz der Abgas-Krise hält Volkswagen bei seinen milliardenschweren Forschungsausgaben ein hohes Niveau. Der VW-Konzern stellte, gemessen in absoluten Zahlen, wieder so viel Geld für seine Innovationskraft bereit wie kein anderes Unternehmen der Welt. Das besagt eine Studie von Strategy&, der Strategieberatung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungskonzerns PwC, die Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach will VW im Untersuchungszeitraum (Fiskaljahr ab Juli 2016) rund 13,2 Milliarden US-Dollar (12,2 Mrd Euro) in Forschung und Entwicklung (F&E) stecken. Im Vergleich zum Zeitraum davor wuchs der Volkswagen-Etat um 400 Millionen Dollar.

  • WINDOWS heise: 15 Jahre Windows XP: Windows XP (abgeleitet von „eXPerience“), das heute 15 Jahre alt wird, spielte unter all den Windows-Versionen, die Microsoft je herausbrachte, eine ganz besondere Rolle. Denn zuvor waren Windows-Versionen mit „New Technology“ (NT) Firmenkunden vorbehalten, während sich Privatleute mit den Abstürzen und Aussetzern typischer Windows-9x-PCs herumschlagen mussten. Doch XP wurde der gemeinsame Nachfolger der letzten 9x-Version „Millienium Edition“ sowie von Windows 2000 – endlich wurde NT-Technik für alle angeboten.

  • TWITTER t3n: Noch diese Woche drohen Entlassungen, 300 Mitarbeiter müssen gehen: Twitter muss nach fallenden Verkaufszahlen Geld einsparen. Noch vor der Telefonkonferenz mit Investoren und Analysten am Donnerstag oder rund um diesen Termin könnte es jetzt zu den Entlassungen kommen, verrieten Insider Bloomberg. Auch in diesem Jahr sollen es wieder acht Prozent aller Mitarbeiter sein, die betroffen sind. Am Montag verschob Twitter auch die Veröffentlichung seiner Zahlen zum dritten Quartal um einige Stunden, diese werden jetzt vor dem Öffnen der Börse bekanntgegeben.

  • CYBERSECURITY welt: So soll der Angriff aufs Babyfon vereitelt werden: Die Hackerattacke, die am Freitag die Websites großer Internetkonzerne stundenlang unerreichbar machte, wirft abermals ein Schlaglicht auf die Schattenseiten der Online-Gesellschaft: Viele Hersteller bringen überhastet Produkte für das Internet heraus, ohne sich angemessen um Sicherheitsfunktionen zu kümmern. Denn die lassen sich bislang schlecht vermarkten. Eine EU-Initiative soll das nun ändern.

  • INTERNET datenschutzbeauftragter: Your Social Media Fingerprint – Website zeigt aktive Logins: Über den Tag verteilt melden wir uns bei einer Vielzahl von Diensten und Plattformen an. Viele dieser Dienste verfolgen das Nutzerverhalten bei aktivem Login seiten- oder sogar geräteübergreifend und sammeln dabei eine große Menge persönlicher Daten. Die Website Your Social Media Fingerprint überprüft, auf welcher Seite man gerade angemeldet ist und trägt auf diese Weise zum Schutz der eigenen Daten im Internet bei.

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Die Cyberwar-Doku „Zero Days“ kündigt den dritten Weltkrieg an

03_der_wurm_breitet_sich_aus_c_stuxnet_documentary by DCM Filmverleih

Der Pressetext zu „Zero Days“ lässt Schlimmes vermuten. Denn es wird nicht weniger als die Grundlage des dritten Weltkriegs enthüllt: das Internet. So übertrieben-eindimensional diese Aussage auch anmutet, Oscar-Preisträger Alex Gibney („Taxi to the Dark Side“) scheint alles andere als verlegen um eine klare Positionierung. Der Regisseur von „We Steal Secrets: Die WikiLeaks Geschichte“ und „Scientology: Ein Glaubensgefängnis“ führt eindeutige Argumente an, dass sich die nächsten zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen vor allem im virtuellen Raum abspielen werden. Am Beispiel des Stuxnet-Virus wird beleuchtet, welche Macht von Geheimdiensten ausgeht, welche Bedeutung das Warten auf den richtigen Angriffszeitpunkt hat und wieso sich dennoch unkontrollierbare Nebeneffekte ergeben können.

Aufhänger für die Thriller-Doku ist das iranische Atomprogramm, das Mahmud Ahmadinedschad 2005 an die Spitze des Staates beförderte. Die Republik erhoffte sich offiziell neue Wege der Energieversorgung zu erschließen, steht jedoch seit jeher im Verdacht an Atomwaffen zu forschen. Um Letzteres zu verhindern, verschafften sich die USA und Israel technischen Zugang zu allen relevanten Infrastrukturen des Landes – einschließlich zu den streng bewachten Anlagen zur Urananreicherung. Dass dies überhaupt rauskam, ist laut NSA-Insidern dem übereifrigen israelischen Geheimdienst Mossad zu verdanken, der einen perfekten (weil unauffindbaren) Code ohne Absprache noch aggressiver auftreten ließ. Obwohl der Virus nun seit Jahren seine Aufgabe erfüllte, die Steuereinheiten in den Uran-Fabriken zu schädigen und damit den Iran bei seinen Atom-Bemühungen auszubremsen, machte die Version-auf-Steroiden 2010 unbeabsichtigt die Runde. Binnen weniger Tage verbreitete sich das besagte Schadprogramm Stuxnet selbstständig auf Millionen von Windows-Rechnern und zwang die Geräte zum Herunterfahren. Das Chaos war perfekt!

Seit seiner Entdeckung wurden in den USA Millionen in die Ursachenforschung und Strategien zur Beseitigung investiert – und das, obwohl sie selbst laut „Zero Days“-Dokumentation Urheber von Stuxnet sind. Doch zum Zwecke der Geheimhaltung des offensichtlich kriegerischen Aktes gegen den Iran scheint man diese Kosten in Kauf zu nehmen. Die Sabotage diente dem größeren Zweck: nämlich im Falle einer Auseinandersetzung zwischen Iran und Israel dem Bündnispartner nicht in den Krieg folgen zu müssen. Dafür hätte das amerikanische Volk nach Afghanistan kein Verständnis aufbringen können. Und so hieß es: dem Gegner zuvorkommen, Spuren verwischen und hoffen, dass die Tat nie herauskommt. Insbesondere hier hätte man sich etwas mehr Genauigkeit in der Doku gewünscht, da ein aus dem Kontext gerissenes und falsch übersetztes Zitat von Ahmadinedschad („Israel must be wiped off the map“) als Begründung der Angst vor einem iranischen Angriff angeführt wird. Es ist jedoch hinlänglich bekannt, dass sich das Staatsoberhaupt auf einen Regimewechsel bezog und einen Führer der Islamischen Revolution vor vierzig Jahren zitierte. Regisser Alex Gibney verwendet den Ausschnitt – aber ohne Kontext, und damit nur mit dem Vorsatz, seine Argumente zu untermauern.

Besser gelingt Gibney dagegen die Veranschaulichung der Bedeutung eines drohenden Cyberwar. Innerhalb der fast zweistündigen Laufzeit ist es ihm ein besonderes Anliegen, eine Diskussion über Sicherheitsvorkehrungen und globale Regeln anzustoßen, damit Staaten nicht einfach das Recht des Stärksten durchsetzen. Er entwickelt den Gedanken einer unabhängigen Kontrollinstanz, die über Methoden der digitalen Kriegsführung Bescheid weiß und vor allem informiert werden muss, wozu die Länder im Stande sind. Das scheint zwar heute noch undenkbar, jedoch galt dasselbe auch vor Jahrzehnten noch für Atom- und Chemiewaffen.

1953 wurde schließlich die Internationale Atomenergie-Organisation (kurz: IAEO) als Partner der Vereinten Nationen ins Leben gerufen, die bis heute den Verbleib jedes einzelnen Gramms Uran verzeichnet. Seit die Erlaubnis der Anreicherung also mit der Kontrolle durch ein Aufsichtsgremium verbunden ist, scheint die Welt ein Stück sicherer geworden zu sein. Im virtuellen Raum erhofft sich Alex Gibney nun etwas Ähnliches. Denn nur, wenn wir als Bevölkerung über die Hintertürchen der Regierungen Bescheid wissen, könnten wir überhaupt einschätzen, was vor sich geht. Die aktuellen Ereignisse um staatliche Computerviren und Whistleblower wie Edward Snowden sorgen nämlich vor allem für Unverständnis.

Es sollte klar sein, dass derartige Geheimoperationen, wie die Infiltration aller iranischen Infrastrukturen durch USA und Israel, ein denkbar schlechtes Vorbild sind – sowohl für Nachahmer-Staaten, als auch für kriminelle Gruppen. Es sollte mit keinem Recht vereinbar sein sich Zugang zu Aus-Schaltern für lebenswichtige Versorgungsapparate wie Wasser und Strom zu verschaffen. Und für diese Debatte leistet „Zero Days“ einen wichtigen Beitrag.

Die Dokumentation läuft am 1. September für eine Woche im Kino an, bevor sie danach schon auf den Video-on-Demand-Plattformen zum Abruf bereit steht. Das Anschauen lohnt sich, weil hochrangige Geheimnisträger nicht die Einzigen sein sollten, die über Recht und Unrecht entscheiden.


Image: Zero Days by DCM Filmverleih


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  • BKA netzpolitik: Mit dem BKA ins hacktivistische Dunkelfeld: Die einfache Meinungsäußerung als Bedrohung. Das Bundeskriminalamt stuft Shitstorms und Informationskampagnen vielleicht schon bald als Bedrohungspotenzial ein. Das geht aus einer dritten Stufe zum Phänomen Hacktivismus hervor. Warum es Shitstorms überhaupt in diese Studie geschafft haben, ist unklar. Denn diese wiedersprechen eindeutig den Definitionen des Hacktivismus.

  • UBER heise: Uber testet jetzt auch offiziell ein autonomes Auto: Das Phänomen selbstfahrende Autos. Google will es, nun auch Uber. Allerdings geht man bei Uber schon seit einem Jahr davon aus (damals wurde ein Uber-Fahrzeug mit „autonomen Aufbauten“ in Pittsburgh gesehen), nun wurde es aber in einem internen Blogeintrag bestätigt. Der US-Fahrdienstleister setzt damit auf die Hoffnungen der Technik und will somit die Sicherheit optimieren und Unfälle sowie Staus minimieren.

  • MICROSOFT welt: So verabschiedet sich Microsoft vom Verbraucher: Mit Microsoft kann jeder etwas anfangen. Zumindest die Generation aus den 90er Jahren. Mit Windows 95 wurde DAS Betriebssystem schlechthin geschaffen. 2001 mit Windows XP sogar noch eins drauf gesetzt. Lange Zeit war Microsoft damit kaum wegzudenken. Heute läuft es für den Riesen nicht mehr so gut. Windows 10 soll das letzte „große“ Betriebssystem gewesen sein, die Smartphone-Sparte läuft auch nicht so richtig. Der Abschied vom Konsumenten setzt sich weiterhin fort.

  • GOOGLE golem: Googles Streetview-Autos erschnüffeln Gaslecks: Mittels Streetview-Autos soll in Dallas zukünftig nach Gaslecks gesucht werden. In Zusammenarbeit von Google Earth Outreach und dem Gasnetzbetreiber Atmos Energy, sollen bis 2021 alle Lecks unter den Straßen ermittelt und ausgetauscht werden. Gassensoren an den Google-Autos haben dabei während der Aufnahmen für Street View die Methankonzentration in Bodenhöhe gemessen und aufgezeichnet.

  • MEDIENPOLITIK medienpolitik: „Eine flächendeckende Kontrolle des Internets ist nicht möglich“: Der gesetzliche Jugendmedienschutz in Deutschland muss dringend reformiert werden. So lautet der Aufruf eines Bündnisses des Verbands der deutschen Computer- und Videospielbranche BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle USK und dem Deutschen Kinderhilfswerk. Ein Interview mit Andreas Fischer, Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt und Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz


Image chalabala / 123RF Lizenzfreie Bilder


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Kostenlose Tablets für Schüler: In Nürnberg keine Utopie

Portrait (Image by Martin Kotulla)

Moderne Technik ist in vielen Schulen noch ein großes Fremdwort. Idealzustand und Realität liegen heute noch meilenweit auseinander. Nicht so an der Friedrich-Staedtler-Grundschule in Nürnberg. Dort hat das mittelständische Software-Unternehmen „SoftMaker“ zu Beginn des Schuljahres in einem Pilotprojekt zwei Klassen mit insgesamt 60 Android-Tablets, der nötigen Infrastruktur, Lernsoftware sowie dem hauseigenen Office-Programm kostenlos ausgestattet. Und mithilfe der Netsupport-Software haben die Lehrerinnen und Lehrer stets im Blick, was die Schüler gerade so auf ihren Tablets treiben. Die Arbeit mit den Tablets dient vor allem der Vertiefung bereits bekannter Lerninhalte. Laut „SoftMaker“ bemerkten die beiden verantwortlichen Lehrerinnen eine Leistungssteigerung bei den Schülern. Das wissenschaftlich begleitete Projekt wurde von Eltern, Lehrern, Schulleitung und auch Schülern begeistert aufgenommen. Also eine Win-win-Situation für alle Beteiligten? Wir haben mit SoftMaker-Gründer und -Geschäftsführer Martin Kotulla darüber gesprochen, warum seine Firma digitale Bildung unterstützt, wie das Projekt funktioniert und ob digitale Kompetenzen in Deutschland ausreichend gefördert werden.

Robert Meyer (RM): Herr Kotulla, warum unterstützt SoftMaker Schulen mit kostenlosen Programmen und die Friedrich-Staedtler-Grundschule mit Tablets?

Martin Kotulla (MK): Für SoftMaker war und ist die Unterstützung des Bildungsbereichs schon lange ein wichtiges Anliegen: Wir waren bereits im Jahr 1997 eine der ersten Software-Firmen, die Bildungseinrichtungen ihre Programme zu einem deutlich niedrigeren Preis oder sogar kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Daran hat sich seither nichts geändert. In das Tablet-Projekt sind wir so ein bisschen hineingeschlittert. Eigentlich wollten wir Schulen nur unser Office-Paket bereitstellen. Wir bieten seit einigen Monaten unsere Office-Software unter Windows für Schulen und Lehrkräfte kostenlos an. Der nächste Schritt war die Ausweitung auf Tablets. Wir haben dann aber gesehen, dass kaum eine Schule die passende Hardware dafür hat. Daraufhin haben wir ein Sponsoring-Projekt zusammengestellt, um der Schule etwas Gutes zu tun.

RM: Das Projekt ist laut SoftMaker bisher einmalig in Deutschland. Was ist das Besondere daran? Was hebt es von anderen digitalen Bildungsprojekten ab?

MK: Viele reden – wir haben ein Projekt auch durchgezogen. Natürlich hatten wir uns vorab informiert, welche anderen vergleichbaren Projekte es bereits gibt. Da hörten wir: „Ihr seid ja gar nicht die Ersten. Die oder die Schule hat das auch schon gemacht!“ Dann fragten wir bei den Schulen an und hörten wiederholt, dass die Projekte, die dort angeblich existieren sollen, oft noch im Planungsstadium sind. Eine Besonderheit des Projekts ist, dass es sich gezielt an die bislang vernachlässigten Grundschulen richtet, in späteren Jahrgängen hat sich der Computereinsatz längst bewährt. Dieses Projekt bietet Kindern frühzeitig die Chance, unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern ihre schulische Leistung zu verbessern und gleichzeitig Spaß mit Tablets zu haben. In diesem Alter wird die Mediennutzung geprägt. Wer in diesem Alter lernt, dass ein Tablet kein reines Konsumgerät ist, kann sein ganzes Leben lang davon profitieren.

Student 2 (Image by Devon Christopher Adams (CC BY 2.0) via Flickr)
Wer früh beginnt, kann die Chancen der Digitalisierung noch besser nutzen. Image (adapted) „20111105-student2-2“ by Devon Christopher Adams (CC BY 2.0)

RM: Was erwarten Sie sich von der Bildungsförderung, die sie betreiben? Ist das im Endeffekt der Wille, sein eigenes Produkt bekannter zu machen?

MK: In erster Linie geht es uns darum, unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Firma ernsthaft nachzukommen. Wir wollen dazu beitragen, optimale Voraussetzungen für das Lernen der Schüler zu schaffen. Zugleich wollen wir Schulen ermutigen und sie dabei unterstützen, allgemeine Computerkenntnisse zu vermitteln – nicht nur speziell die Produkte einer einzigen Firma zu schulen. Insofern profitieren die Bildungseinrichtungen wie wir als Softwarefirma gleichermaßen – eine klassische Win-win-Situation.

RM: Das Projekt wird wissenschaftlich von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg begleitet. Auf welche Fragen will man Antworten finden?

MK: Das Projekt soll aus pädagogischer Sicht folgende Fragen beantworten: Wie reagieren die Schüler darauf? Kommen alle Schüler damit zurecht? Gibt es Schüler, die außen vor sind? Werden in Zukunft verstärkt immer mehr Computer und Tablets in Klassen eingesetzt? Gibt es Schüler, die dann hintenüberfallen? Versuchen die Schüler, Sachen zu nutzen, die nicht freigegeben sind?

RM: In welchen Bereichen lassen sich die Tablets wirklich als Stütze für den Unterricht einsetzen?

MK: Nehmen wir zum Beispiel den Heimat- und Sachunterricht. Die Schüler können auf den Schulhof gehen und sich eine Pflanze nehmen, fotografieren und dann versuchen, über das Internet zu bestimmen, was für eine Pflanze das ist. Klärungsbedarf besteht zudem aus wissenschaftlicher Sicht, welche Voraussetzungen seitens der Lehrkräfte gegeben sein müssen: Inwieweit müssen die Lehrer trainiert werden? Wie müssen sie vorgebildet sein? Welche Voraussetzungen müssen die Lehrkräfte erfüllen? Wie sorgt man dafür, dass so ein Projekt, das ja doch eine Stange Geld kostet, eben nicht dazu führt, dass die Tablets nach drei Wochen irgendwo in der Ecke liegen, sondern wirklich gut in den Unterricht eingebaut werden, sodass Schüler und Lehrkräfte etwas davon haben?

RM: Wurden die Lehrkräfte in das Projekt eingeführt oder ging das von selbst?

MK: Wir haben wiederholt mit ihnen gesprochen. Das Projekt und die Ideen dahinter wurden vorgestellt und es hat eine intensive Diskussion stattgefunden. Die Software-Auswahl haben die beiden sehr engagierten Lehrerinnen vorgenommen. Wir haben nicht vorgegeben, welche Software genommen werden soll. Wir von „SoftMaker“ haben den administrativen Teil übernommen. Wir sind die Computerfirma, damit kennen wir uns natürlich besser aus. Wir haben die „Netsupport“-Software installiert, mit der die Fernsteuerung und Administration möglich ist, aber auch die Antivirus-Software und die Firewall. Das war natürlich auch eine Forderung der Schule, die vermeiden wollte, dass die Schüler wild auf Facebook posten. Also es war letztlich ein gegenseitiges Geben und Nehmen, ein gegenseitiges Befruchten. Die Lehrerinnen haben auch sehr viel private Zeit eingesetzt, um die Geräte kennenzulernen, die Software auszusuchen und sie in das Unterrichtskonzept einzubauen. Beide Lehrerinnen haben sich großes Lob verdient. Die machen das sehr, sehr gut.

RM: Oft sind Lehrer digital nicht versiert genug, um digitale Kompetenzen zu vermitteln. Hätte das Projekt mit jeder Lehrkraft stattfinden können?

MK: Jeder Lehrer kann heutzutage zumindest mit einem Computer umgehen. Es hätte natürlich auch mit anderen Lehrern funktioniert. So ein Projekt ist auch an anderen Orten machbar, mit anderen Lehrern. Es muss einfach der Wille und die Freude dazu da sein, etwas Neues auszuprobieren.

RM: Was passiert nach dem Schuljahr mit dem Projekt?

MK: Das Projekt wird auf jeden Fall fortgesetzt. Es kommen neue Schüler, Klassen und Lehrer. Die Bereitschaft dazu ist da. Es ist schon als Dauerprojekt gedacht.

RM: Sind denn jetzt schon weitere Projekte für die Zukunft geplant?

MK: Wir wollen erst mal das Projekt an der Friedrich-Staedtler-Grundschule weiterführen. Wir sind auch gespannt zu sehen, wie lange die Geräte insgesamt durchhalten werden, ob man die Geräte jetzt wirklich über einen Zeitraum von fünf Jahren einsetzen kann oder sie bereits vorher kaputt sind. Wenn sich andere Schulen und Sponsoren finden, beispielsweise Tablet- oder Computer-Hersteller, dann sind wir auch gerne bereit, die Software bereitzustellen. Für uns als mittelständiges Unternehmen ist das Tablet-Projekt in Nürnberg schon ein Ausnahme-Projekt. Die Bereitstellung der Software für Schulen und für Lehrer geschieht dagegen weiterhin weltweit. Im Einzelfall unterstützen wir auch künftig gezielt einzelne Bildungsprojekte auf allen Kontinenten.

RM: Ist es nicht eigentlich auch Aufgabe des Staates, die Schulen digital auszurüsten? Warum müssen Sie das machen?

MK: Der Staat gibt viel Geld für viele Dinge aus. Und für die Bildung bleibt immer zu wenig übrig. Ich habe mal einen Aufruf von einer Schule in Nürnberg gesehen, die um Geld gebettelt hat, damit sie endlich ihre Fenster reparieren kann.

RM: Wie reagieren Sie auf kritische Stimmen, die vor einem zu großen Einfluss von Unternehmen auf öffentliche Bildungseinrichtungen sprechen?

MK: Niemand will in Deutschland Verhältnisse wie in den USA, wo im Klassenzimmer massiv Werbung stattfindet. Wo dann am besten noch Rechenaufgaben gestellt werden wie: „Wie viel Coca-Cola passt in welchen Behälter rein?“ Das ist nicht Sinn der Sache. Wir machen ja auch keine Werbung im Klassenzimmer. Wir stellen Tablets bereit. Da wird nicht groß auf „SoftMaker“ hingewiesen, sondern die Schüler lernen damit. Es geht nicht um Werbung im Klassenzimmer, sondern nur darum, diese spezielle Schule hier zu unterstützen und alle Schulen langfristig zu erinnern: Ihr sollt allgemein an Computer heranführen und nicht speziell eine Firma bevorzugen.

RM: Glauben Sie, dass die Schülerinnen und Schüler in Deutschland gut genug auf die digitale Welt vorbereitet werden?

MK: Bis jetzt noch nicht. Da muss man natürlich aufpassen. Man will die Kinder ja grundsätzlich nicht sechs Stunden am Tag nur vor dem Computer sitzen lassen. Aber es geht darum, dass der Computer ein wichtiger Bestandteil des alltäglichen Lebens, des Privatlebens und des Berufslebens ist. Er sollte in vernünftigen Umfang auch in der Schule zum Einsatz kommen. Dank der hervorragenden Kooperation mit den zwei Lehrkräften, der Schulleitung und der Stadt Nürnberg ist genau das jetzt im Rahmen des Pilotprojekts möglich.


Image Portrait by Martin Kotulla 


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Microsoft: kann eigene Hardware Windows 10 zum Hit machen?

Microsoft sign outside building 99 (adapted) (Image by Robert Scoble [CC BY 2.0] via Flickr)

Oft wird der Hightech-Konzern aus Seattle neben Google, Apple, Facebook und Amazon als wichtiger Player vergessen. Doch jetzt gibt es wieder kräftige Lebenszeichen. In all den Storys über die baldige Weltherrschaft der IT-Konzerne über die Welt kommt eine Firma eher selten vor: Microsoft. Dem einstigen PC- und Windows-Giganten wird derzeit im Vergleich zu Apple und Google wenig zugetraut und hat nicht das Image, innovativ zu sein. Doch unter dem neuen CEO Satya Nadella soll sich das schrittweise ändern.

Die Überraschung des Hightech-Herbsts hat weder Google noch Apple abgeliefert, sondern Microsoft. Während die beiden Silicon-Valley-Riesen erwartbare Hardware (neue Nexus-Smartphones bzw. iPhone 6s und iPad Pro) ablieferten, zeigte Microsoft vergangene Woche neben neuen Lumia-Smartphones, einer neuen Version des Surface-Tablets und einem Sport-Tracker-Armband auch sein erstes Notebook: Das Surface Book (ab 1.500 US-Dollar) punktet bei ersten Begutachtern mit abnehmbarem Tablet-Display, starker Performance und schickem Design und wurde sogar schon als “MacBook-Pro-Killer” bezeichnet.

Dass Microsoft immer mehr mit eigener Hardware in den Markt geht, hat seinen Grund. Zwar laufen bis dato 110 Millionen PCs weltweit Windows 10 mit dem neuen Betriebssystem Windows 10, doch die einstige Größe hat Windows in einer immer mobileren Welt, die von Apples iOS und Googles Android dominiert wird, nicht mehr. Der PC-Markt, den Microsoft immer dominierte, ist weiter am Schrumpfen: Sowohl Gartner als auch IDC sehen weiter sinkende PC-Verkäufe und gehen von 74 bzw. 71 Millionen verkauften PCs im dritten Quartal 2015 aus – jeweils bei einem Minus von 8 bzw. 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Marktforscher von Gartner meinen, dass Windows 10 wenig Effekt auf den Verkauf von neuen PCs sondern sich eher dort zeige, wo alte Windows-Versionen auf einem bestehenden PC erneuert werden (v.a. in Unternehmen). IDC erwartet immerhin, dass neue Windows-Hardware 2016 den Markt wieder beleben könnte.

Bestärken des Marktes durch eigene Hardware

Um den Markt zu beleben, hat Microsoft nun selbst das Zügel in die Hand genommen. Eigene Hardware, das hat man von Apple gelernt, sollen Konsumenten scharf auf die neue Software machen und außerdem anderen Herstellern vorzeigen, wie Notebooks, Tablets und Smartphones mit Windows 10 funktionieren können. Keine blöde Idee auch deswegen nicht, weil Microsoft hinter Apple, Google und Coca-Cola immer noch die viert wertvollste Marke der Welt ist. Da das Logo auf teure Hardware zu kleben, kann den Absatz ankurbeln.

Dass Microsoft aber künftig so wie Apple den Gros seines Umsatzes mit Hardware machen wird, davon ist nicht auszugehen. Ein Blick in die Umsatzzahlen zeigt, dass die Seattler mittlerweile äußert breit aufgestellt sind und verschiedenste Einnahmequellen haben. Während die zwei einstigen Cashcows Windows und Office im Sinken sind, gewinnen andere Sparten (Search, Azure-Cloud, Online-Abos für Office 365, Xbox, Dynamics CRM) an Bedeutung. Wenn es Microsoft nun schafft, sein Hardware-Geschäft (mit Surface setzt man bereits pro Jahr fast eine Milliarde US-Dollar um) auf stabile Beine zu stellen und die Milliardenkosten der Nokia-Übernahme wieder hereinzuholen, hat man die Diversifizierung geschafft. Anders als Apple (= iPhone) und Google (=Search Advertising) ist man dann nicht von einer einzigen Einnahmequelle abhängig und kann als Dachmarke unterschiedlichste Sparten (von Surface über Azure bis Office) bedienen.

Das erklärt letztendlich auch das Kuriosum bei der Apple-Präsentation des iPad Pro, bei der auch ein Microsoft-Manager zugegen war. Microsoft sieht sich selbst nicht mehr als die alles beherrschende Software-Plattform, sondern sucht sich für seine Produktsparten die jeweils wichtigsten anderen Plattformen (in diesen Fall iOS für Office 365), um so an möglichst viele potenzielle Kunden zu kommen.


Image (adapted) “Microsoft sign outside building 99” by Robert Scoble (CC BY 2.0)


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Microsoft veröffentlicht sein neues Betriebssystem Windows 10

Mit Windows 10 möchte Microsoft mehr als nur ein Betriebssystem anbieten, doch die Erwartungen sind wohl etwas zu hoch gesteckt. // von Tobias Schwarz

Microsoft Windows 10 (Image by Microsoft)

Seit gestern ist Windows 10 weltweit verfügbar. Persönlich anschauen konnte ich es mir bisher nur auf dem Surface meiner Freundin, denn ich bin vor sechs Jahren zu Ubuntu und anderen Linux-Distributionen gewechselt und nie wieder zurück gekommen. Mein Mailfach wird aber gerade mit Microsoft-Pressemitteilungen nur so zu geflutet, weshalb ich mir die Neuerungen an dem “mehr als ein neues Betriebssystem” mal in der Theorie anschaue. Weiterlesen »

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5 Lesetipps für den 22. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Unruly, eine App für mehr Zivilcourage, eine Sicherheitslücke bei Windows, Lobbyausgaben und Chrome. Ergänzungen erwünscht.

  • UNRULY Horizont: Video-Ads: So attackiert Unruly Facebook und Youtube: Facebook testet zurzeit ein Abrechnungsmodell für Video-Ads, bei dem die Werbungstreibenden erst dann zur Kasse gebeten werden, wenn User das Video mindestens für 10 Sekunden angesehen haben. Unruly geht jetzt noch einen Schritt weiter. Beim Social-Media-Vermarkter müssen Unternehmen künftig sogar erst nach 30 Sekunden zahlen. Das neue Abrechnungsmodell basiert auf Cost-per-Completed-Views (CPCV) und ist für alle Unruly-Werbeformate verfügbar. Unruly spielt dabei die Videos seiner Kunden nicht auf Youtube oder Facebook aus, sondern im Open Web.

  • ZIVILCOURAGE Politik Digital: Studenten stellen App für mehr Zivilcourage auf dem Microsoft Imagine Cup vor: Auf dem diesjährigen Imagine Cup von Microsoft in Seattle, werden unter anderem auch Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie antreten. In der Kategorie “World Citizenship“, treten die vier Studenten mit ihrer App “enCourage“ an. Diese soll Zivilcourage fördern und richtiges Handeln in einer Notsituation vereinfachen. Die App, die voraussichtlich im Oktober 2015 erscheinen soll, verfügt über einen Auslöseknopf im Zentrum des Anwendungsbildschirms, der nach dem Prinzip des Totmannknopfs funktioniert. Bedeutet: Der Alarm wird erst ausgelöst, wenn der Benutzer den gedrückten Knopf wieder loslässt. Dieser Mechanismus soll vor Missbrauch schützen, weil auch die Möglichkeit zur Entwarnung besteht.

  • WINDOWS DIE WELT: Sicherheitslücke bei Microsoft: Update für alle Windows-Versionen: Bei Windows gibt es eine kritische Software-Lücke, von der alle bisherigen Versionen sowie Windows 10 betroffen sind. Wenige Tage nach dem regulären Software-Update-Zyklus, hat Microsoft einen Patch für alle Windows-Versionen nachgeliefert. Mithilfe des Updates, wird die Sicherheitslücke geschlossen, mit der Angreifer potenziell die Kontrolle über den gesamten Rechner übernehmen können.

  • LOBBYGELD heise online: US-Lobbyausgaben: Facebook, Amazon, Intel und Apple blättern mehr hin: Unternehmen wie Amazon, Facebook und Intel haben ihre Ausgaben zur Beeinflussung der US-Politik im zweiten Quartal diesen Jahres hochgeschraubt. Besonders Amazon und Facebook vermeldeten Rekordmarken an Lobbygeld. Mit einer hundertprozentigen Steigerung seiner Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr, stach besonders Amazon hervor. Spitzenreiter bleibt aber nach wie vor Google mit 4,62 Millionen US-Dollar.

  • CHROME GoogleWatchBlog: Chrome 44 ist fertig: Der Rollout von Chrome 44 für Windows, Linux, Mac sowie auch für das Chrome OS, hat begonnen. Neben zahlreichen Sicherheitsupdates, bringt das Update auch kleinere Features mit. Zum Beispiel gibt es den Punkt „Zu Taskleiste hinzufügen“. Nachdem man darauf klickt, kann man die aktuelle Webseite auf Windows, Linux und Chrome OS zu der Taskleiste hinzufügen und hat somit schnell Zugriff auf die gewünschten Webseiten.

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WLAN-Passwort für Windows und Mac auslesen

wifi-BIG (adapted) (Image by EFF-Photos [CC BY 2.0] via Flickr)

Wie kommt man an das Passwort des WLAN-Netzwerks, mit dem man verbunden ist, an das man sich aber nicht mehr erinnert? Ein einfacher Schritt kann helfen. Stellen Sie sich vor, sie sind mit einem WLAN-Netzwerk verbunden und möchten jetzt noch ein zweites Gerät mit diesem Netzwerk verbinden, beispielsweise ein Smartphone. Wie kommt man jetzt an das Passwort, an das man sich in dem Moment nicht mehr erinnert? Falls es nicht möglich ist, das Passwort vom Router abzulesen, können Sie entweder dem Netzwerkadministrator eine Passwort-Anfrage schicken, oder aber Sie öffnen die Eingabeaufforderung auf ihrem Computer und holen sich das gespeicherte Passwort in einem einfachen Schritt. Das Gute daran: Das Verfahren lässt sich sowohl für Computer mit Windows, als auch für Macs durchführen.

Das Passwort unter Windows auslesen:

Öffnen sie die “Eingabeaufforderung“ als Administrator. Dazu machen sie einen Rechtsklick auf das Symbol “Eingabeaufforderung“ und wählen anschließend “Ausführen als Administrator“. Schreiben Sie “cmd“ in die Ausführen-Box und geben Sie im Anschluss folgenden Befehl ein:

netsh wlan show profile name=NetzpilotenHQ key=clear

Denken Sie daran, “NetzpilotenHQ“ mit dem Namen ihrer Wireless SSID (der Name des WLAN-Netzwerks mit dem Sie verbunden sind) zu ersetzen. Das Passwort erscheint anschließend unter der Sektion “Sicherheitseinstellungen“, wie man auf dem Screenshot sehen kann.

WLAN Windows Screen 650x500 farbe

Das Passwort unter OS X auslesen:

Seit Mac OS X Lion gibt es die sogenannte Schlüsselbundverwaltung (Keychain). Diese wird verwendet, um die Konfigurationsdetails des WLAN-Netzwerks zu speichern. Der BSD Befehl “Sicherheit“ kann verwendet werden, um alles innerhalb der Keychain abzufragen, inklusive dem WLAN-Passwort. Und so funktioniert es:

Öffnen Sie Spotlight (CmD+ Leertaste) und schreiben Sie “terminal“, um das Terminal-Fenster zu öffnen. In die Kommandozeile geben Sie den folgenden Befehl ein (ersetzten Sie NetzpilotenHQ mit Ihrem WLAN-Namen), anschließend geben Sie ihren Mac-Benutzernamen und das Passwort ein, um Zugriff auf die OS X Keychain zu erhalten. Das WLAN-Passwort wird Ihnen im Anschluss auf dem Bildschirm angezeigt.

security find-generic-password -ga NetzpilotenHQ | grep password

ScreenMac 650x418 farbe2

Mit diesen kleinen Schritten, können Sie ohne Problem das Passwort für WLAN-Netzwerke auslesen, mit denen Ihr Windows-PC oder Ihr Mac verbunden sind.


Image (adapted) „wifi-BIG“ by EFF Photos (CC BY 2.0)

Screenshots by Patrick Kiurina


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5 Lesetipps für den 22. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Apples Antennenstreifen, Nokias Smartphone-Comeback, Datenschutz bei Apple, Windows 10 und den Roboter Pepper. Ergänzungen erwünscht.

  • APPLE Golem.de: Klares Design: Apple will Antennenstreifen vermeiden: Apple möchte in zukünftigen Smartphone-Generationen den Antennnenstreifen vermeiden. Im Aluminiumgehäuse des iPhone 6 sind Kunsstoffeinsätze angebracht, durch welche die internen Antennen Funkkontakt aufbauen können. Jetzt hat Apple eine Lösung zum Patent angemeldet: zumindest optisch wird der Betrachter die Oberfläche für einheitlich aus Metall bestehend betrachten. Allerdings muss Apple sich trotzdem an physikalische Gesetze halten. Abzuwarten ist allerdings, ob Apple wirklich auf diese Lösung zurückgreifen wird. Auch bei Vorgängermodellen des iPhone 6 gab es das Problem, dass beim Festhalten die Empfangsleistung stark gedämmt werden konnte.

  • NOKIA STERN.de: Nokia arbeitet an Smartphone-Comeback für 2016 – Smartphones: Nokia geht in Angriffstellung: Zur zweiten Jahreshälfte 2016 möchte das Unternehmen wieder in den Smartphone-Markt einsteigen. Nachdem Nokia seine Smartphone-Sparte 2014 an Windows-Hersteller verkauften, mussten sie sich verpflichten, solange vom Markt fernzubleiben. Allerdings ist das Windows Phone kein großer Erfolg geworden. Allerdings will der Hersteller beim neuerlichen Angriff auf eine externe Produktion der Smartphone setzen, Nokia würde die Handys lediglich designen und den Markennamen als Lizenz zur Verfügung stellen. Ähnlich läuft es bereits im Tablet-Markt mit dem Nokia N1.

  • DATENSCHUTZ Digital Trends: Digital privacy sounds great, but what does it mean in practice?: Vor einigen Wochen ist eine Rede von Tim Cook, CEO von Apple, veröffentlicht worden, in welcher er für Apples Fortschritte, die Nutzerdaten nicht an Werbetreibende weiterzugehen, argumentierte. Das sit allerdings von der New York Times kritisiert worden: Apple bauen selber ein Ökosystem aus Daten um die Nutzerbedürnisse. Und um wirklich keine Daten rausgehen zu müssen, müsste Apple selber eine Suchmaschine und Soziales Netzwerk bauen, in Konkurrenz zu Google und Facebook. Der Nutzer möchte für die Verknüpfung im Netz nicht bezahlen, genauso wie das Unternehmen den Nutzer nicht nach einigen Euro / Dollar im Monat für deren Service fragen möchte. Allerdings kann ein Unternehmen nur mit Geld Innovationen schaffen, und dieses Geld kommt zwangsläufig aus Werbeeinnahmen.

  • WINDOWS 10 Ars Technica: Microsoft stealthily backs away from free Windows 10 promise: Still und heimlich rückt Microsoft wieder von seinem Windows 10 Versprechen zurück, dass die User ewig Updates bekommen. Ursprünglich hieß es im Windows Insider Preview Program, dass angemeldete User „receive the Windows 10 final build and remain activated“, also dass User die finale Windows 10 Version erhalten und immer up-to-date bleiben. Jetzt heißt es dort nur noch, dass die User „receive the Windows 10 final release build“. Für private Nutzer hat das keine großartigen Konsequenzen, aber für Unternehmen, welche beispielsweise Softwareprüfungen haben, könnte dieses zum Problem werden.

  • PEPPER CNET: Caring Pepper robot hits the market, sells out in a minute: Der fürsorgliche Roboter Pepper ist nach Verkaufsstart in Japan innerhalb von einer Minute ausverkauft. Der Roboter, entwickelt von dem Telekommunikationsunternehmen SoftBank hat einen überwältigenden Start mit 1000 Robotern auf dem japanischen Markt hingelegt und kommt bei den Konsumenten sehr gut an. Ein Roboter kostet umgerechnet ca. 1.610 US-Dollar. Der Roboter ist ein emotionaler Roboter, daher nicht für Hausarbeiten geeignet. Er soll seinem Besitzer ein Mitbewohner sein, welcher mit diesen kommuniziert und sich eine eigene Persönlichkeit aufbaut.

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5 Lesetipps für den 3. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um den Cyberangriff auf den Bundestag, Windows 10, die SEO-Erfolgsfaktoren, die NSA und Apples HomeKit. Ergänzungen erwünscht.

  • CYBERANGRIFF SPIEGEL ONLINE: Cyberangriff auf Bundestag: Experten vermuten russische Täter: Der Spionageangriff auf das Datennetz des Bundestags ist allem Anschein nach das Werk russischer Profi-Hacker. Deutschen Sicherheitsbehörden liegen inzwischen offenbar deutliche Indizien vor, die auf eine Urheberschaft russischer Cyberspione hindeuten. Deutschen IT-Experten soll es mittlerweile gelungen sein, ein für die Attacke genutztes Spähprogramm zu identifizieren. Die Programmstruktur des Trojaners, ähnelt stark einer Schadsoftware, welche bereits 2014 bei einem Cyberangriff auf ein deutsches Datennetz zum Einsatz kam.

  • WINDOWS DIE WELT: Windows 10: Microsoft gibt neue Details preis: Zu dem am 29. Juli erscheinenden Windows 10, wurden von Microsoft nun unter anderem die Systemanforderungen, Funktionen und Preise bekanntgegeben. Für den Großteil der Windows-Nutzer wird das Update auf die neue Version gratis sein, da sich Windows 7 und Windows 8.1 ein Jahr lang auf die kommende Windows-Version aktualisieren lassen. Die regulären Preise für die neue Version des PC-Betriebssystems stehen mittlerweile auch fest.Für die Privatnutzer-Version Windows 10 Home fallen 120 Dollar an, während die für gewerbliche Nutzer gedachte Version Windows 10 Pro bei 200 Dollar liegt. Für Deutschland gibt es zwar noch keine Preise, diese dürften aber ähnlich aussehen.

  • SEO t3n: Alle SEO-Elemente auf einen Blick: Das Periodensystem der Rankingfaktoren 2015: Der amerikanische SEO-Blog Search Engine Land, veröffentlicht seit 2011 regelmäßig eine Grafik, die das Periodensystem der SEO-Erfolgsfaktoren darstellen soll. Die Grafik bietet eine einfach zu verstehende Übersicht der wichtigsten Faktoren. Dazu zählen sowohl Onpage- als auch Offpage-Faktoren. Vergleicht man die aktuelle Version der Grafik mit der letzten Version von 2013, fällt auf, dass sich die Gewichtung einiger Faktoren verändert hat. Zusätzlich sind drei neue Faktoren dazugekommen, welche die Search Engine Land durch eine Umfrage unter SEO-Experten ermittelt hat.

  • NSA Politik Digital: Vorbild USA: Dem Geheimdienst Grenzen aufzeigen: Da der US-Senat sich nicht auf eine Verlängerung der zeitlich befristeten Spähprogramme einigen konnte, musste die NSA nun am Sonntagabend das massenhafte Abgreifen von Telefondaten einstellen. In Deutschland kann man von derartigen Einflussmöglichkeiten in die Arbeit des Bundesnachrichtendienstes nur träumen. Die parlamentarische Kontrolle des Bundesnachrichtendienstes fällt in Deutschland eher sparsam aus.

  • APPLE Digital Trends: 5 Products Compliant with Apple HomeKit on Sale: Vor genau einem Jahr hatte Apple bereits seine Smart-Home-Plattform HomeKit angekündigt, jetzt stehen die ersten Produkte vor der Tür. Aus dem Gerücht, dass die ersten Apple HomeKit Produkte noch diese Woche kommen, ist Realität geworden. Wie also wird Apple es ermöglichen, das eigene Haus zu kontrollieren? Bei den Produkten zum Debüt der Smart-Home-Plattform von Apple, handelt es sich unter anderem um Beleuchtung,Thermostate und Sensoren.

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