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Netzpiloten @OMR Festival

Wir begleiten unsere Hamburger Kiez-Freunde, die Online Marketing Rockstars, schon seit ihren ersten Conventions auf der Reeperbahn. Jetzt ist aus dem energiegeladenen Laden ein großes OMR Festival geworden. Sehr cool! Am 7. und 8. Mai ist es wieder soweit und das führende digitale Marketing-Event in Europa wird wieder zig Tausende Besucher nach Hamburg ziehen. Mehr als 400 Aussteller und 300 Speaker erwarten euch. Auch wir Netzpiloten sind natürlich wieder gerne dabei, wenn die Konferenz samt Expo mit 150 Masterclasses, diversen Livekonzerten und legendärer Party die Hansestadt zum Hotspot der Online-Marketing-Szene macht. Besucht uns an unserem Stand!

Welche Speaker werden da sein?

Auf den Bühnen des OMR Festivals erzählen Stars der Marketing-Branche ihre Erfolgsgeschichten. Mit dem Cheddar-Gründer Jon Steinberg kommen geballte Tech-Insights aus New York zum OMR-Festival. „Oh April“ Founderin Julia Zwingenberg berichtet von ihrem instant Instagram-Erfolg. Der smarte IT-Anwalt Christian Solmecke passt ebenfalls bestens auf die OMR Bühne. Ebenfalls dabei sind TV-Stars Joko Winterscheidt und Lena Gercke oder der Rennfahrer Daniel Abt oder Darts-Legende Phil „The Power“ Taylor und, und, und…

Welche Themen erwarten euch?

Neben dem hochkarätigen Konferenzprogramm gibt es noch zwei große Bühnen auf der Expo. Die Big Picture Stage gewährt einen Blick auf die großen aktuellen Marketingtrends. Auf der Deep Dive Stage geht es mehr um das Insider-Wissen der Marketing-Welt. Auf der OMR19 sind das hier die großen Themen:

  • Innovation: Was sind die aktuellen Trends und wohin führt die Zukunft?
  • Marketing: Content-Strategien, SEO und das klassische Marketing.
  • Influencer: Große Reichweite mit Influencern!?
  • E-Commerce: Der Onlinehandel wächst und bietet Raum für ganz neue Produkte.

Und sonst noch?

Tickets für das OMR Festival könnt ihr euch im Ticketshop der Veranstaltung sichern. Für nur 40 Euro bekommt ihr für beide Tage den Zugang zur Expo und der Expo-Party. Mit Glück könnt ihr außerdem auch noch kostenlose Masterclass-Plätze ergattern. Für 449 Euro bekommt ihr das All-Inclusive-Programm aus Konferenz, Expo, garantierten Masterclass-Plätzen, sowie kostenloser Verpflegung an ausgewählten Ständen (bis 18 Uhr). 

Am Abend des ersten Veranstaltungstages erwartet euch außerdem die berühmt-begeisternde Expo-Party, auf der schon Olli Schulz, Fünf Sterne Deluxe und Oli P. aufgetreten sind. Es wird wieder die Kuh fliegen!

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Netzpiloten @ Digital Innovators Summit

Die digitale Revolution hält die Medienbranche schon mehr als zwei Jahrzehnte im Transformationsstress. Auf dem renommierten Digital Innovators Summit kommen deshalb auch dieses Jahr wieder über 600 Führungskräfte aus mehr als 35 Ländern zusammen, um bei der Entwicklung der Medienwelt am Ball zu bleiben. Wir sind am 25. und 26. März wieder als Medienpartner in Berlin mit dabei und lauschen den Experten.

Welche Speaker werden da sein?

Den ersten Vortrag auf dem Digital Innovators Summit hält Stephanie Caspar vom Axel Springer Verlag. Es geht um nichts weniger als „Reinventing media“. Scott Havens von Bloomberg Media und James Hewes von FIPP folgen mit einer Gesprächsrunde über Erfolgsstrategien in der heutigen Medienlandschaft. Mit Heart Media-CEO Oliver Burlot geht der Blick nach Singapur auf den dortigen Wohlstand durch Kryptowährungen. Weitere Speaker sind Sören Karlsson und Robin Govik . Thema ihres Beitrags: Wenn Bots Redakteure werden!

Welche Themen erwarten euch?

Das Programm des Digital Innovators Summit ist in mehrere Themenblöcke unterteilt, zu denen es jeweils mehrere Programmpunkte gibt. Unter anderem erwarten euch auf der Konferenz folgende Themen:

  • Das große Ganze
  • Neue Ertragsströme
  • Vertrauen erarbeiten
  • Trends und Strategien
  • Künstliche Intelligenz in den Medien
  • Innovation im Journalismus
  • Realitätscheck 

Und sonst noch?

Beim Kauf der Tickets könnt ihr bis einschließlich 12. März noch 200 Euro sparen. Für Gruppen gibt es außerdem attraktive Rabatte: 

  • 3-4 Personen: 10 Prozent
  • 5-9 Personen: 15 Prozent
  • 10+ Personen: 20 Prozent

Außerdem können Startups für nur 490 Euro pro Person teilnehmen. Kommt zahlreich nach Berlin um die Innovation zu leben. Wir freuen uns schon auf den Digital Innovators Summit.

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Netzpiloten @Corporate Incubation & Acceleration Summit

Der Corporate Incubation & Acceleration Summit ist eine der führenden Plattformen in Europa für Acceleratoren, Inkubatoren, digitale Transformatoren und Innovations-Enthusiasten. Am 12. und 13. März lädt der Veranstalter EnterpriseUp zum CoInAAC nach Wien ein. Schon zum dritten Mal sind die Netzpiloten als Partner dabei. Wir freuen uns auf zwei anregende Tage! 

Welche Speaker werden da sein?

Eröffnet wird die Veranstaltung von Corporate Startup Summit-Gründer Lukas Strniste und Anton Schilling, Manager von Pioneers Discover. Mehr als 15 Jahre Erfahrung im Aufbau technologischer Startups hat Florian Steger, mittlerweile Investment Director bei der Deutschen Telekom. Auch Christian Lindener, CEO von Wayra Germany ist ein erfahrener Referent, der bereits zahlreiche Programme angeleitet hat. Ebenfalls als Speaker dabei ist David Hengartner, der das Intrapreneurship-Programm Kickbox bei Swisscom leitet. Kickbox wurde letztes Jahr mit dem Corporate Startup Award ausgezeichnet.

Welche Themen erwarten euch?

Auf der Corporate Incubation & Acceleration Summit geht es um Nachhaltigkeit in der Zusammenarbeit und dem Aufbau und Erhalt einer Innovationskultur. Auf der Agenda stehen unter anderem folgende Themen:

  • Independent vs. corporate accelerators
  • Industrieübergreifende Kollaboration
  • attraktive Programme für Startups erschaffen
  • Wandel der Unternehmenskultur
  • Intrapreneurship-Programme

Darüber hinaus lassen sich in der Networking Halle neue Kontakte knüpfen und eigene Erfahrungen untereinander auszutauschen.

Und sonst noch?

Tickets für die Corporate Incubation & Acceleration Summit erhaltet ihr über das Anmeldeformular auf der Website der Veranstaltung. Bis zum 21. Februar erhaltet ihr die Tickets zum regulären Preis. Anschließend gibt es noch Latecomer-Tickets.

Die Netzpiloten wünschen allen Teilnehmenden eine erfolgreiche Konferenz in Wien.

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Google stellt neues Google Pixel 3 und Pixel 3 XL vor

Google hat zwei neue Top-Smartphones vorgestellt, mit denen das Unternehmen wieder ganz oben auf dem Markt mitmischen will. Die größten Neuerungen betreffen dabei den integrierten Google Assistant und die Kamera.

Im Design hat sich nicht allzu viel verändert. Mit einem 5.5“ Bildschirm beim Pixel 3 und einem 6.3“ Bildschirm beim Pixel 3 XL ist die dritte Generation des Google Pixel ein wenig größer als der Vorgänger. Ansonsten weist es das typisch moderne und schlanke Design vor, das man auch schon von den Vorgängermodellen kennt. Das Smartphone soll Staub- und Wasserresistent sein und hat einen speziellen Sicherheits-Chip integriert. Er heißt Titan M und soll die Datensicherheit des Handys unterstützen.

Große Neuerungen bei der Kamera

Google stellt mit seinem Pixel 3 und dem Pixel 3 XL ein Smartphone vor, das noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Benutzer eingestimmt sein soll.

Die Kamera soll mithilfe einer integrierten KI verbessert werden. Die neue Funktion „Super Res Zoom“ soll den Zoom verbessern und zudem gibt es nun „Night Sight“ in der Kamera. Dank dieser soll es endlich möglich sein, auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen, wie abends noch gute Bilder zu schießen. Mit dem „Group Selfie“ soll die Kamera noch einmal um 184 Prozent erweitert sein, sodass man auch Gruppen ohne Probleme auf ein Bild bekommt. Das Feature „Fotobooth“ erkennt automatisch, wenn man lächelt oder eine Grimasse schneidet und schießt anschließend von selbst ein Selfie. Damit muss man nicht mehr selbst den Auslöser betätigen und hat keine Hand mehr im Bild.

Die Kamera des Google Pixel 3 fokussiert nun auch automatisch beim Filmen. Wenn man zum Beispiel ein Haustier filmt, bleibt die Kamera immer auf diesem gerichtet. Auch wenn man sich bewegt. Gleichzeitig versucht die Kamera durchgängig das Bild zu stabilisieren. Zudem bietet Google seinen Kunden mit dem Google Pixel 3 unbegrenzten Speicherplatz für die Bilder. Diese sollen automatisch online bei Google Photos gespeichert werden.

Mehr Phone-Live-Balance

Wie auch schon Apple in seinem Update auf iOS 12 es getan hat, wird es nun auch auf dem neuen Google Pixel möglich sein einzustellen, wie lange man welche App benutzen möchte.

Außerdem kann man einsehen, wie lange man das Handy genutzt hat und man kann nun den „Wind Down“–Modus nutzen, um besser einschlafen zu können.

Ein weiteres tolles Feature ist die integrierte Google Lens. Unter Verwendung dieser soll man sofort durch die Kamera des Google Pixel 3 Texte aus seiner Umgebung übersetzt bekommen, oder ähnliche Kleidung finden wie die, die man vor sich sieht. Und zum Beispiel auch Pflanzen und Tiere kann die Kamera erkennen. Google Lens scannt die Umgebung und erkennt, wozu es mehr Informationen anzeigen kann.

Neue Funktionen beim Google Assistant

Doch Google denkt noch viel weiter mit seiner KI. Denn auf dem Google Pixel 3 sollen eingehende Spam-Anrufe zum Beispiel von Reisegesellschaften oder Verkäufern automatisch erkannt werden. Sobald eine Nummer anruft, die nicht eingespeichert ist, kann der Benutzer aus mehreren Optionen wählen. Er kann auch auswählen, den Google Assistant abheben zu lassen. Die KI nimmt den Anruf entgegen und teilt dem Gesprächspartner mit, dass er mit einer KI spricht und diese das Gesagte in schriftlicher Form dokumentiert und an den Besitzer des Handys weitergibt. Handelt es sich bei dem Anruf um Werbung, kann man dem Google Assistant gleich mitteilen, er soll dem Gesprächspartner sagen, diese Nummer in Zukunft nicht mehr zu wählen. Das knüpft direkt an die Technik an, mit der man ebenfalls Friseurtermine oder Arztbesuche bequem mit der KI abschließen können soll. Diese Funktion wird es zunächst allerdings nur in den USA geben.

Wie auch schon bei dem Google Pixel 2 wird der Akku innerhalb von 15 Minuten geladen und soll dann sieben Stunden halten.

Erhältlich ist das Google Pixel 3 für 799 Dollar (694,46 Euro) und das Google Pixel 3 XL für 899 Dollar (781,37 Euro) im Moment zum vorbestellen.

Hier lest ihr unseren Test zum Google Pixel.


Image by Google LLC

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Neue KI von Deezer erkennt Emotionen in Musik

Sobald ich meine Musikmediathek öffne, springen sie mir entgegen: Hunderte Playlists, Alben, Künstler und einzelne Titel. Wer auch nur ansatzweise so ein Playlist-Messie ist wie ich, der kennt das Problem: Welche Musik will ich jetzt hören? Zumal ich nicht nur „aufgeräumte“ Playlists habe, für bestimmte Interpreten oder Situationen. Sondern auch Playlists, in denen sich einfach alles Mögliche befindet. Ein einziges Chaos also, das oft darin mündet, dass ich ständig Songs skippe oder durch verschiedene Playlists nach genau diesem einen Song suche, von dem ich mir sicher war, er wäre hier irgendwo…

Der französische Streamingdienst Deezer hat nun einen großen Schritt getan, Playlist-Messies wie mir in Zukunft unter die Arme zu greifen. In einem kürzlich veröffentlichten Dokument haben die Forscher des Musik-Streamingdienstes ein Experiment vorgestellt, in dem sie ihre neue KI zur automatischen Emotions-Erkennung in Songs mit bisher „herkömmlichen“ Methoden vergleichen.

Die bisherigen Methoden

Bisherige Versuche, große Datensätze an Musik mithilfe von Computern eindeutigen Stimmungen und Emotionen zuzuordnen, verliefen eher schleppend. Denn die meisten Experimente in diese Richtung basierten auf festen Datenvorgaben. Betrachtet werden dabei bei jedem Track das Audio-Signal und die Songtexte. Für jeden Song wird vorher festgelegt, ob er eine negative oder positive Stimmung hat, und ob er ruhig oder aufbrausend ist. Doch durch diese einfache Kategorisierung ist nicht genug Differenzierung zwischen einzelnen Tracks möglich gewesen. Somit waren auch die Playlists, die von vorherigen Systemen zusammengestellt wurden, immer noch chaotisch.

Was die KI von Deezer besser macht

Deezer stützt seine KI nun auf ein zweidimensionales Stimmungs-System. Das bedeutet, dass ein Song nun auf einem Skala-Feld liegt. Ein Song kann dann z.B. als 85 Prozent positiv, 15 Prozent negativ, 30 Prozent ruhig und 70 Prozent aufregend eingestuft werden. Aus diesen Daten ergibt sich der genaue Punkt des Songs, den er auf dieser zweidimensionalen Skala einnimmt. Und aus diesem individuellen Punkt lässt sich dann die Emotion bestimmen. Das ermöglicht der KI deutlich mehr zu differenzieren und zudem repräsentiert dieses System die Emotionen-Vielfalt eines Menschen deutlich besser.

Das erste Experiment mit dieser neuen KI wurde mithilfe der Daten von 18.000 Songs durchgeführt. Das Ergebnis dessen war, dass die KI durchaus besser darin ist, zu erkennen ob ein Song eher positiv oder negativ ist. Allerdings ist die Trefferquote bei der Einteilung in ruhige und aufregendere Songs vergleichbar niedrig, wie bei älteren Methoden. Noch hat das Deezer-Team also einige Fehler zu beheben.

Wie diese KI die Art wie wir Musik hören beeinflussen könnte

Jedoch ist der Ansatz, eine KI für die Einteilung von Musik zu verwenden, gar nicht so verkehrt. Die Forscher von Deezer meinten, sie bräuchten Datensätze von synchronisierten Texten zu den Audio-Stücken, um die KI zu verbessern. Sollte diese oder ähnliche KIs dann aber irgendwann ausgereift sein, könnten sie die Art, wie wir Musik konsumieren, revolutionieren. Denn die Idee hinter diesen Vorhaben ist, dass man eines Tages in der Lage ist, die Stimmung von Musikkonsumenten automatisch zu erfassen und genau passende Playlists vorzuschlagen. Individualisiert man diesen Prozess noch weiter, könnten wir irgendwann ein perfekt auf unsere Hörgewohnheiten abgestimmtes Netzwerk aus Künstlern, Playlists und Titeln vorgeschlagen bekommen. Dann würden wir auch automatisch zu den besten Songs, die zu unserer derzeitigen Stimmung passen, geleitet. Und das Playlist-Chaos hätte ein Ende.


Image by freestock-photos/ pixabay.com

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Eine staatliche Agentur für Sprunginnovationen soll das deutsche Trauma bewältigen

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Durch eine staatliche Agentur für Sprunginnovationen will die Bundesregierung aus der exzellenten Grundlagenforschung in Deutschland Impulse für die Volkswirtschaft ableiten. „Zahlreiche Erfindungen, die völliges Neuland eröffnen und ganze Märkte umkrempeln können, sind in Deutschland entstanden, scheitern jedoch häufig noch in der Anwendung. Die staatliche Agentur zielt darauf ab, aus diesen hochinnovativen Ideen aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft auch erfolgreiche Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsplätze in Deutschland entstehen zu lassen“, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Fahndungsauftrag

Die staatliche Agentur verfolgt einen personenzentrierten Ansatz. Sie setzt auf hochkompetente und kreative Innovationsprotagonisten, die zeitlich befristet in der Agentur tätig sind und besondere Handlungsfreiräume genießen. Sie können nach Angaben der Bundesregierung Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit Sprunginnovationspotential von der Idee möglichst bis hin zur Anwendung auswählen, steuern und – je nach Projektverlauf – beenden oder fortsetzen. Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen setzen die Vorhaben um. Geförderte Ideen werden über Ausgründungen, durch Unternehmen oder auch durch den Staat selbst, im Rahmen der öffentlichen Beschaffung verwertet und in den Markt eingeführt.

Die Mitarbeiter der Agentur sollen nach innovativen Ansätzen in der Wissenschaft fahnden und Erfinder ermuntern, ihre Ideen auch in der Praxis umzusetzen. Bis zum Ende der Legislaturperiode stellen Bundesforschungs- und Bundeswirtschaftsministerium dafür mindestens 151 Millionen Euro bereit. Für die gesamte Laufzeit der Agentur – zehn Jahre sind geplant – wird mit einem Mittelbedarf von rund einer Milliarde Euro gerechnet.

Das deutsche Trauma

„Dass der Bund nun eigens eine staatliche Agentur zur Förderung solcher Entwicklungsschritte gründet, hat auch mit einem deutschen Trauma zu tun, das in der Regierung seit Monaten immer wieder zitiert wird: die Geschichte des MP3-Players. Die Technik für dieses Gerät wurde schon in den achtziger Jahren in Deutschland entwickelt, von einer Gruppe von Forschern um Karlheinz Brandenburg am Fraunhofer-Institut in Erlangen und der dortigen Universität. Damit viel Geld verdient haben später allerdings nicht deutsche Unternehmen, sondern in erster Linie die asiatischen Elektronikkonzerne“, schreibt die FAZ. „Das dürfe nicht noch einmal passieren“, betont Bundesforschungsministerin Anja Karliczek.

Nur waren es nicht Firmen in Asien, die MP3 zur Entfaltung brachten, sondern Apple mit ihrem kongenialen Chef Steve Jobs. Und es waren nicht in erster Linie neue Erfindungen, die Jobs erfolgreich auf dem Markt etablierte. Es waren Kombinationen von bestehenden und neuen Technologien. Der Apple-Mitgründer entsprach dem innovativen Unternehmen, wie ihn der Ökonom Joseph Schumpeter in seinem Werk „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“ beschrieben hat – vor über 100 Jahren:

„Nur dann erfüllt er (der Unternehmer) die wesentliche Funktion eines solchen, wenn er neue Kombinationen realisiert, also vor allem, wenn er die Unternehmung gründet, aber auch, wenn er ihren Produktionsprozess ändert, ihr neue Märkte erschließt, in einen direkten Kampf mit Konkurrenten eintritt.“

Kombinatoriker müssen keine Erfinder sein

Innovatives Unternehmertum unterscheidet sich dabei deutlich vom Routineunternehmer, der auf überkommenen Grundlagen arbeitet und nie Neues schafft. Aus altbekannten Techniken wie W-LAN, MP3 und Bewegungssensoren schuf Apple neue Geräte mit Kultfaktor. Und auch das benutzerfreundliche Design ist keine Kreation aus Cupertino. Steve Jobs und seine Entwickler folgten konsequent dem Less-and-More-Diktum des legendären Industriedesigners Dieter Rams, der in den 1960er und 1970er Jahren bahnbrechende Produkte für die Braun AG schuf. Und was noch wichtiger für die Erfolgsstory von Apple ist: Jobs erzeugte neue Märkte. Der dynamische Unternehmer orientiert sich nicht primär an gegebener oder unmittelbarer Nachfrage des Konsumenten, sondern „er nötigt seine Produkte dem Markte auf“, so Schumpeter. Das ist Steve Jobs mit Produkten und Diensten für das mobile Internet und für den Tablet-Markt gelungen. Gelingt so etwas mit einer staatlich initiierten Agentur für Sprunginnovationen?

Verrückte Persönlichkeiten vonnöten

Dazu braucht man charismatische und ein wenig verrückte Persönlichkeiten, die Neues durchsetzen, intelligenter organisieren und sich vom Routinebetrieb abgrenzen. Es sind nicht nur Unternehmer, die das schaffen, sondern auch Beamte, wie der Generalpostmeister Heinrich von Stephan, der Ende des 19. Jahrhunderts unter Reichskanzler Otto von Bismarck aus Berlin ein Silicon Valley der Telekommunikation machte. Er erfand die Postkarte, gründete die Reichsdruckerei, das Postmuseum (heute: Museum für Kommunikation) sowie den Allgemeinen Postverein (1878 Weltpostverein). Dann forcierte er erst in Deutschland, und danach in der ganzen Welt den Aufbau der modernen Telegraphie. Stephan erkannte als einer der Ersten die politische und wirtschaftliche Relevanz des Telefons als Medium der Echtzeit-Kommunikation. So einen könnte die neue staatliche Agentur, die Anfang des nächsten Jahres ihre Arbeit aufnimmt, gut gebrauchen.

Propheten der Innovation brauchen wir nicht

Als Vorbild dient der Bundesregierung die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) in den USA. Als bekanntestes und erfolgreichstes Projekt kann das ARPANET angesehen werden, aus welchem das Internet hervorging. Welche Persönlichkeiten brauchen wir für Innovationen? brand eins-Autor Wolf Lotter hat auf der Kölner Fachmesse Zukunft Personal einige ins Spiel gebracht, die man möglichst meiden sollte.

Etwa Propheten, die es in Glaubensgemeinschaften, in der Dogmatik und in der Ideologie gibt. „Entweder Du machst mit oder Du landest in der Hölle. Ich bin gut und Du bist böse, hier ist mein Evangelium. Das sind die nicht sehr anschlussfähigen Damen und Herren, die in ihren Bubbles leben und den anderen die Welt erklären“, so Lotter.

innovate or die-Gelaber

Es sind Bühnenkünstler, die von Disruption und kreativer Zerstörung labern, aber Clayton M. Christensen oder Schumpeter nie im Original gelesen haben. Es sind alarmistische Lautsprecher, die vom Darwinismus schwadronieren, aber die Evolutionstheorie schlicht nicht verstehen. Als weiteren Vertreter der Innovationstypologie benennt Lotter den Eroberer. Er folgt dem Propheten auf dem Fuß und erklärt Innovationen zum Maß der Dinge. Religionskriege, ideologische Eroberungen aber auch die darwinistische Variante des „innovate or die“ sind sein Credo. „Wer sich nicht digitalisiert, ist von gestern und dessen Unternehmen wird sterben. Das sind die Sprüche, die wir kennen“, erläuterte Lotter auf der Keynote Arena der Zukunft Personal-Messe. Artificial Intelligence sofort einführen und zum Segen der Industrie erklären. Wer noch ein paar Fragen zur Sinnhaftigkeit hat, ist von vorgestern und hat nichts kapiert.

Fragen zur Intelligenz nicht erwünscht

Dass mit der Unterscheidung von natürlicher und künstlicher Intelligenz noch nicht alles geklärt ist, sei dahingestellt. Auch das Rätselraten von Biologen und Neurologen bei der Erklärung von natürlicher Intelligenz darf die KI-Verkäufer nicht stören. „Alles nur Marketing-Geschwurbel“, kritisiert Lotter.

„Selbst Erfinder werden uns wohl nicht mit volkswirtschaftlich relevanten Sprunginnovationen beglücken. Sie verbohren sich in ihrem Fach“, so Lotter. Ihre Metamorphose endet im Fachidiotentum.

Ich habe Patente, also bin ich?

Das systematische und planmäßige Erfinden in Konzernen produziert nach Auffassung von Lotter zuverlässig eine Vielzahl an Patenten und Rechten. Deren Wirksamkeit ist allerdings fraglich, lieber FDP-Bundestagsabgeordneter Thomas Sattelberger. Da helfen dann auch nicht Erbsenzählereien in irgendwelchen Studien zur KI-Forschung weiter. Lotter verweist auf die amerikanische Innovationsforscherin Rosabeth Moss Kanter. Sie bringt dieses Dilemma sehr schön auf den Punkt: Meistens folgen den großartigen Innovationsankündigungen mittelmäßige Ausführungen, die anämische Resultate nach sich ziehen. Irgendwann schlägt dann das Controlling zu. Moss Kanter nennt diese Vertreter „Innovations-Ersticker“. Welche Typologien sind besser?

Lotter nennt sie Erkenner und Ermöglicher. Also Persönlichkeiten, die Ideen aufsaugen, orchestrieren und kombinieren. Sie führen keinen Krieg gegen Talente, sie belohnen nicht Opportunismus, sondern Individualismus. Das Notiz-Amt ist gespannt, ob das die neue staatliche Agentur hinbekommt. Der Präsident der Fraunhofer Gesellschaft sieht übrigens mp3 als deutsche Erfolgsgeschichte. Das sollten Altmaier und Karliczek noch einmal jenseits der Lizenzgebühren, die Fraunhofer kassiert, mit Reimund Neugebauer ausdiskutieren.

 

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MagicScroll: Das erste aufrollbare Tablet

Sieht so die Zukunft des Tablets aus? Forscher aus Kanada haben in einem Pilotprojekt mit Namen „MagicScroll“ das erste vollfunktionsfähige Tablet erfunden, welches man aufrollen kann. Im Moment ist der Entwurf noch etwas klobig und unhandlich, doch er ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Das Smartphone einfach aufrollen und in Stift-Größe in die Hosentasche schieben; klingt nach Zukunftsmusik? Dank des Fortschrittes an der Queen’s University in Kanada könnte das schon bald Realität werden! In einem ersten Versuchsprojekt aus dem Human Media Lab haben die Forscher nun ein Tablet entwickelt, welches man einfach aufrollen kann. Es kann auch im aufgerollten Modus normal verwendet werden. Somit beweist es, dass gebogene Bildschirme nicht nur existieren, sondern dass sie auch real einsetzbar sind.

Die Forscher orientieren sich beim Design an einer Papyrus-Rolle aus der Antike, um ein möglichst natürliches Erlebnis zu haben, wie sie auf ihrer Website betonen. An der Seite des Geräts befinden sich jeweils Rollen, mit denen man auf Internetseiten oder durch Chats scrollen kann. Doch auch die Erfinder des Gerätes geben zu, dass die Technik noch nicht zu 100 Prozent ausgereift ist. So fehlt zum Beispiel noch die Stabilität des geöffneten Bildschirmes, wie man sie von Smartphones gewöhnt ist. Das Modell ist zu groß und zu unhandlich, als dass es etablierten Tablets oder Smartphones in seiner derzeitigen Form Konkurrenz machen könnte.

Hier seht ihr wie das MagicScroll funktioniert:

Das MagicScroll-Tablet als Innovation

Dabei könnte diese Art von gebogenem Bildschirm nicht nur für mobile Endgeräte verwendet werden. Die in dem MagicScroll-Tablet verwendete Technik könnte zum Beispiel auch auf wiederverwendbaren Kaffeetassen Einsatz finden . Man stelle sich vor, man könnte von der Kaffeetasse aus bereits vor Betreten des Lieblingscafés sein Getränk bestellen und gleich auf der Kaffeetasse bezahlen. Den Forschern geht es vor allem darum, die Idee voranzutreiben, jegliche Oberfläche als Bildschirm benutzen zu können. Dazu integrierten sie bei ihrem derzeitigen Forschungsprojekt MagicScroll auch eine spezielle Kamera, welche Gestensteuerung erkennen soll.

Technische Daten und Zukunftsaussichten

Bisher gibt es das MagicScroll nur als Prototypen, mit dem jedoch bereits erste Tests zum Nutzerverhalten durchgeführt werden. Der Bildschirm selbst hat eine Größe von 7,5 ‘‘ und immerhin bereits einen 2k-Bildschirm . Die Forscher wollen weiter an den biegsamen Bildschirmen basteln und hoffen, ihn bald noch handlicher und in variablen Größen zu entwickeln. Dann könnte die Technik in absehbarer Zukunft auch im Alltag Verwendung finden. Unzählige Sci-Fi-Titel warteten schon mit der Idee auf, in der gesamten Umgebung interaktive Bildschirme zu haben, welche mit Gesten gesteuert werden können. Mit diesem Prototypen kommen wir dem ein bedeutendes Stück näher. Allerdings betonten die Forscher, dass dieses Produkt auch von den Nutzern angenommen werden müsste, damit es sich in der breiten Masse durchsetzt.


Image by human media lab

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Netzpiloten @Fintech Week

Eine Woche lang geht’s nur ums Geld! Genauer gesagt um die Zukunft der Finanzen. Vom 15. bis 20. Oktober findet in Hamburg zum dritten Mal die Fintech Week statt. Der massive Wandel der Finanzwelt im digitalen Zeitalter ist allgegenwärtig. Damit versucht der unabhängige journalistische Newsletter finletter von Carolin Neumann und Clas Beese publizistisch Schritt zu halten und richtet außerdem zum dritten Mal die Fintech Week aus. Wir Netzpiloten sind wieder mit dabei, wenn in vielen verschiedenen Konferenzformaten Themen wie Nachhaltigkeit, Transparenz und Entwicklung in der Fintech-Branche diskutiert werden.

Welche Speaker werden da sein?

Das breitgefächerte Programm bringt interessante Speaker nach vorne: Es kommt zum Beispiel Alexander Artopé von Smava und spricht über Konsumentenkredite 4.0. Dr. Martha Böckenfeld von der DFG Deutsche Fondsgesellschaft SE Invest referiert über die Digitalisierung im Bankwesen. Susanna Fleckenstein, Managing Director bei der Commerzbank, erzählt uns von der AG Bankfiliale 4.0. Wir freuen uns besonders auf den Blogger und Podcaster Jochen Siegert.

Welche Themen sind am Start?

  • Zukunft der Fintech-Branche
  • Bankwesen 4.0
  • Workshops zum Thema Finances
  • Frauen in der Fintech-Branche
  • Blockchain
  • Payment

Und sonst noch?

Wie viele Veranstaltungen in diesem Jahr, wollen auch die Macher der Fintech Week mehr Frauen in ihrem Themenbereich sichtbar machen. Beim Speaker-Listing zeichnet sich das gut ab. Fürs entspannte Netzwerken gibt es außerdem ein Fintech Ladies Dinner im schönen Restaurant NIL. Wir freuen uns auf die breitgefächerte Woche! Hier gibt es die Tickets.

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Netzpiloten @scoopcamp

Seit vielen Jahren schon begleiten die Netzpiloten mit großer Freude die inspirierende Hamburger Innovationskonferenz für Online-Medien! Sie wird veranstaltet von der Initiative nextMedia.Hamburg und der Deutschen Presse Agentur (dpa). Am 27. September werden sich wieder rund 250 Experten, Entscheider und Innovatoren versammeln im „Theater Kehrwieder“ in der Hamburger Speicherstadt. Mehr Hamburg-Flair geht nicht, finden wir! Gesprochen wird beim scoopcamp über nichts Geringeres als die Zukunft des Journalismus. Also geht es um „New Storytelling“ in den digitalen Medien, um Data Journalism und natürlich um Social Media.

An der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung diskutieren die Teilnehmer über Trends und aktuelle Themen.

Dies sind die Themen und Speaker des scoopcamps 2018:

Und außerdem: Happy Birthday!

Die Veranstaltung feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Ein Grund mehr dabeizusein! Sichert euch jetzt eure Tickets und werdet Teil des scoopcamps 2018 in Hamburg. Eine Übersicht über die Ticketauswahl gibt es hier.

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Automatisierte S-Bahnen in Hamburg

flo karr unsplash

Am 12.07.2018 haben die Hansestadt Hamburg, die Deutsche Bahn und der Elektrokonzern Siemens vereinbart, im Oktober 2021 die ersten vollautomatisierten S-Bahn-Züge auf die Gleise Hamburgs zu setzen.

Die neuen Züge sollen auf der Strecke der Linie 21 zwischen den Stationen Berliner Tor und Bergedorf/Aumühle fahren. Dies kann man in der Pressemitteilung lesen. Um die Züge einsetzen zu können, muss die 23 Kilometer lange Strecke dementsprechend für das hochautomatisierte Fahren eingerichtet werden. Parallel dazu werden die ersten vier Fahrzeuge in die erforderliche Technik ausgerüstet.

Die Kosten der Automatisierung betragen 60 Millionen Euro. Die drei Partner werden diese Summe teilen. Die Kosten für den bundesweiten Einbau sind im Vergleich zum Gleisbau überschaubar. Nach der Einschätzung des DB-Vorstandes werden circa drei Milliarden Euro für die Vollautomatisierung ausgegeben. Hamburg wird zu der ersten Stadt mit einem automatisierten S-Bahnnetz. Das Ziel ist die Erfüllung eines Zukunftsprogramms „Digitale Schiene Deutschland“.

Photo by Max Langelott, unsplash.com

Die wichtigsten Fakten

Die Fahrgäste und die Stadt profitieren. Durch die Automatisierung der S-Bahnen können Fahrgäste mit kürzeren Abständen zwischen den Zügen rechnen. Und somit auch mit kürzeren Wartezeiten. Mittelfristig wollen die drei Partner alle Züge in Hamburg automatisieren. Langfristig sollte das Projekt auf ganz Deutschland bezogen werden.

Die Sicherheit der Fahrgäste ist von höchster Priorität. In Deutschland sind die Sicherheitsanforderungen, im Vergleich zu dem Rest der Welt, extrem hoch. In den automatischen Zügen wird weiterhin ein Triebfahrzeugführer anwesend sein. Er kann im Falle einer gefährlichen Situation eingreifen.

Das unterscheidet Hamburg von anderen automatisierten Verkehrssystemen. Die U-Bahn in Nürnberg ist bereits ebenfalls automatisiert. Doch das S-Bahn-Projekt verwendet auf europäischer Ebene standarisierte Technik. Dazu unterscheiden sich die Gesetze für U-Bahn-Systeme und Vollzüge (wie die Hamburger S-Bahnen).

Für die Digitalisierung werden die Züge der Baureihe 474 verwendet. Laut dem Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, wird das neue Verkehrssystem zuverlässiger, umweltfreundlicher und sicherer sein.

Die vier ersten Züge werden zudem pünktlich zum ITS-Weltkongress 2021 auf den Schienen rollen.


Flo Karr / unsplash.com

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Netzpiloten @4Heroes Conference


Als Konferenz-Partner von SM:ILe Communication können wir Euch vergünstigte Tickets zum Preis von 149,- € zzgl. MwSt. anbieten. Hier könnt ihr Euch registrieren.


Seid ihr bereit für die zweite Digital Marketing 4Heroes Conference? Mit vier Schwerpunkten voller brandaktueller Themen erlebt ihr am 16. Oktober in Wien und am 23. Oktober in München jeweils einen spannenden Konferenztag.

Hierbei erwartet rund 500 Teilnehmer ein volles Programm. Auf der Konferenz könnt ihr euer Wissen in Sachen Digitales Marketing erweitern und auffrischen. Freut euch auf Vorträge von namhaften Speakern und nicht zuletzt auf den Experten-Gipfel.

Vier Schwerpunkte für vier Bereiche

Die eintägige Konferenz ist in vier Themenschwerpunkte gegliedert, die wiederum in verschiedene Sessions unterteilt sind und professionell moderiert werden.

Innovations: Hier geht es um die aktuellen Entwicklungen und Technologien aus den Bereichen wie unter anderem Data Driven Marketing, Video Advertising, Podcasts, Künstliche Intelligenz, Chatbots und Content Marketing.

Search: Teilnehmer erwartet in diesem Themenschwerpunkt die wichtigsten Trends im Bereich Suchmaschinen, SEO und unter anderem auch Social Media Search & Monitoring Tools.

Agiles Marketing: Hier gibt es Antworten auf die Frage: Warum Agilität? Teilnehmer können sich hier in drei Sessions mit den besten Methoden für zukunftsfähigeres Marketing auseinandersetzen. Der Fokus dieses Themenschwerpunkts liegt hierbei auf ein agiles Mindset im Unternehmen, agiles Zeitmanagement und auf agile Methoden.

B2B Marketing: Lernt in diesem Schwerpunkt die erfolgreichsten Strategien für die B2B Kommunikation. Erfahrt die wichtigsten Erfolgsfaktoren, übergreifende Strategien und lernt praktische Tools für den B2B Bereich kennen.

Danach ist es noch nicht vorbei

Wer sich im Anschluss die Präsentationen und die Vorträge noch einmal genauer anschauen möchte, der kann das natürlich auch tun. Ab dem 06. November werden alle Vorträge noch zwei Monate online über einen Passwort geschützten Zugang abrufbar sein.

Die Digital Marketing 4Heroes Conference bietet neben dieser Vielfalt an Themen aber noch vieles mehr. Knüpft Kontakte, vernetzt euch und lernt von den Besten aus ihrer Branche. Dabeisein lohnt sich, denn Teilnehmer erwartet ein Tag voller Lösungsansätze, Strategien, Tipps und Tricks.

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Netzpiloten @Pirate Summit

Wer sein Wissen in Sachen Startup vertiefen und sich mit anderen Startup-Gründern vernetzen möchte, der sollte sich die drei Tage vom 03. – 05. Juli rot im Kalender anstreichen. Denn in Köln eröffnet zu dieser Zeit der Pirate Summit für alle Interessierten, Gründer und Investoren seine Tore.

Drei Tage volles Programm

Bereits 2011 startete der Pirate Summit als eine Konferenz für Unternehmer mit dem Fokus Startup-Gründer untereinander zu vernetzen. Wer sich also mit Gleichgesinnten aus anderen Startups zusammentun oder von anderen Gründern lernen möchte, ist hier genau richtig.

Mit über 1.000 Teilnehmern, 250 Investoren, 60 Startup Pitches und über 50 Experten Sessions wird allen Besuchern und Gründern an drei Tagen das geboten, was sie für ihr eigenes Startup brauchen.

Bereits am ersten Tag könnt ihr euch auf einen tollen Abend beim beliebten Pirate BBQ bei leckeren Getränken und toller Gesellschaft freuen. Tauscht euch aus, vernetzt euch und genießt den Abend, bevor es an den folgenden beiden Tagen bunt wird.

An Tag zwei geht es dann nämlich in die Vollen, denn hier dreht sich alles um das Networken untereinander. Anders als bei anderen Events sind hier jedoch keine Panels und nur sehr wenige Keynotes zu erwarten. Vielmehr erwartet die Besucher anregende 1:1-Meetings, Masterclasses für alle relevanten Gründerthemen und gemütliche Lagerfeuer.

Nach einem Tag voller Innovation, Motivation und Networking könnt ihr am großen legendären Lagerfeuer teilnehmen und Teil einer einzigartigen Party sein. Trinkt ein Gläschen Rum und lasst noch einmal die tollen Gespräche und Eindrücke des Tages auf euch wirken, während ihr bei der traditionellen „Nubbelverbrennung“ dabei seid.

Tag drei startet mit einem leckeren Katerfrühstück. Anschließend besichtigt ihr die besten Startups, die Köln zu bieten hat und erhaltet einen Blick hinter die Kulissen. Hierbei könnt ihr durch verschiedene Themenbereiche reisen. Wählt aus, ob eure Besichtigungen eher industrie-, bühnen-, oder technikspezifisch verlaufen sollen. Egal wie ihr euch entscheidet, ihr bekommt hier von Experten die besten Cases und Storys präsentiert.

Begleitet von Speakern und Experten

Der Pirate Summit wartet mit namhaften Speakern aus den unterschiedlichsten Branchen auf. Von ihnen lernt ihr alles Wissenswerte zum Thema Gründen und Startups. Tauscht euch aus, schnappt euch nützliche Best Cases und rüstet euch mit geballtem Wissen für euer eigenes Startup auf. Dabei dient keine geringere Räumlichkeit als Kölns beliebte Location Odonien die perfekte Kulisse.

Wenn ihr diese drei spannenden Tage nicht verpassen und Teil dieses abenteuerlichen Events sein möchtet, dann könnt ihr hier noch Tickets ergattern!


Images by Pirate Summit

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Netzpiloten @EBSpreneurship

Es ist bereits das zehnte Mal, dass Investoren, Studenten, Unternehmer und die, die es noch werden wollen, auf dem EBS Campus im Reingau aufeinandertreffen. Denn vom 19. bis 20. Oktober findet erneut der EBSpreneurship statt.

Hierbei handelt es sich um den größten von Studenten organisierten Kongress mit dem diesjährigen Fokus auf das Zusammenspiel von Finanzen und Technik.

Highlights für Jedermann

Wie schon in den Vorjahren können Besucher sich auf ein vielfältiges Programm freuen. Dabei erwartet sie spannende Vorträge von namhaften Speakern wie unter anderem Peter Holzer – Autor des Buches “Mut braucht eine Stimme” – oder auch Rouven Dresselhaus von Cavalry Ventures.

Zudem können sich die Teilnehmer auf anregende Podiumsdiskussionen mit Experten und Referenten freuen, bei denen es um interessante Themen wie Künstliche Intelligenz oder auch um die Zukunft der Mobilität geht.

Besonders sinnvoll ist an den beiden Tagen außerdem die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen. Die Chancen stehen besonders gut sich seinen Praktikumsplatz zu ergattern oder gar andere Gründer mit ins Boot zu holen. Die Optionen scheinen an den beiden Tagen beinahe unbegrenzt.

Neben spannenden Workshops unter anderem zu den Themen Social Media oder Unternehmens- und Marktsimulationen können Teilnehmer hier ihr Wissen auffrischen und von den Besten lernen, um sich in Zukunft ein sicheres Standbein zu schaffen.

Diese beiden Tage sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, denn hier ergeben sich zahlreiche Chancen für Gründer, Investoren, Unternehmer und Studenten. Aber auch Interessierte, die erst noch den großen Schritt in die Gründerszene wagen wollen, sind auf dem Kongress herzlich willkommen. Seid dabei, wenn Wissen auf Innovation trifft und vernetzt euch untereinander!

Tickets ergattern und dabei sein!

Wenn ihr euch den EBSpreneurship nicht entgehen lassen wollt, dann könnt ihr euch schnell Studenten-, Early Bird-, oder Unternehmer-Tickets besorgen.

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Warum Design Thinking mehr als nur ein Buzzwort ist

Wie können wir herausfinden, was Kunden wollen? – Design Thinking! Wie testen wir, was die beste Unternehmensstrategie ist? – Design Thinking! Wie bekommen wir neue Ideen für unsere Marke? – Design Thinking! Egal was man mit seinem Unternehmen erreichen möchte, die Antwort scheint stets Design Thinking zu sein. Was steckt hinter dem Buzzwort und liefert es wirklich immer die besten Ergebnisse für Unternehmen?

Vom Startup bis zum DAX-Konzern, wer heutzutage nicht auf Design Thinking setzt, hat offensichtlich einen der größten Trends der Arbeit 4.0 verpasst. Allein auf Google liefert der Begriff mehr als 17 Millionen Ergebnisse. Wer in der modernen Arbeitswelt lebt, kommt offensichtlich um Design Thinking nicht herum. Warum eigentlich?

Design Thinking hat tatsächlich die Art und Weise, wie Unternehmen an Problemstellungen herangehen, komplett revolutioniert. Das Konzept wurde ursprünglich vom IDEOU-Institut der Universität Stanford entwickelt und hat seitdem die gesamte Arbeitswelt im Sturm erobert.

Das IDEOU-Institut erhält mittlerweile sogar so viele Anfragen zu dem Thema, dass die Mitarbeiter eine Verschnaufspause brauchen. Auf Nachfrage der Netzpiloten etwa hieß es vom Presseteam: „Wir haben das Glück, viele Anfragen zum Thema zu bekommen. Jedoch wurden mit Anfragen zu Touren und Interviews überschwemmt. Deshalb haben wir entschieden, dass es für uns jetzt wichtig ist, uns auf unsere Lehre und unsere Studenten zu konzentrieren.”

Wenn man sich einmal anschaut, welche Wellen das Konzept geschlagen hat, ist das verständlich.

Der Weg ist das Ziel

Design Thinking entstand ursprünglich im Silicon Valley, um Ingenieuren das Thema „Produktdesign” näher zu bringen. Der zentrale Ansatz dabei ist, sich nicht lediglich auf bestehende Informationen zu berufen, die man in der Vergangenheit gesammelt hat, sondern den Kunden der Zukunft im Blick zu haben.

Beim Design Thinking geht genau so sehr um Lösungen, wie um den Weg dahin. Daher wird Design Thinking als Prozess zur Lösungsfindung beschrieben. Dabei handelt es sich aber nicht um einen gradlinigen Prozess – vom Problem zur Lösung – sondern vielmehr um einen Kreislauf.

Dieser erfolgt in mehreren Schritten. Je nach Design-Thinking-Schule sind das vier, fünf, sechs oder sogar sieben unterschiedliche Phasen. Dazu gehören:

    • Empathie mit den Nutzern
    • Definition der Nutzerwünsche und -probleme und der eigenen Einsichten
    • Ideenfindung: Hier werden bestehende Annahmen hinterfragt, um so innovative Lösungen zu erhalten
    • Prototyp: Lösungen entwickeln
    • Testen: Die Lösungen werden in der Praxis getestet

Danach beginnt der Prozess wieder von vorne.

Um wirklich innovative Lösungen zu erhalten, arbeiten Teams interdisziplinär und ein wenig nach der Chaos-Methode. Dazu gehören kreative Ansätze wie Mind-Mapping und spielerische Herangehensweisen wie das Basteln von Prototypen. Kurz gesagt, es darf und soll sogar bunt und verrückt sein. Denn lineares Schwarz-Weiß-Denken fühlt selten zu Innovation.

So hat Design Thinking als Methode zur kreativen Lösungsfindung mehrere Vorteile. Erstens bietet der Fokus auf den Kunden eine nutzerfreundlicheren Ansatz. Zweitens ist es durchaus hilfreich, verkrustete Prozesse in einem Unternehmen aufzubrechen und so Raum für neue, kreative Ideen zu schaffen. Drittens können so Lösungen ausprobiert und konstant verbessert werden, anstatt jahrelang an der perfekten Lösung zu arbeiten, die Nutzer am Ende möglicherweise gar nicht wollen oder brauchen. Auch Fehler können so viel schneller erkannt und behoben werden.

Design Thinking bringt Unternehmen dazu divers und kreativ zu arbeiten

Warum gerade jetzt so viele Unternehmen Design Thinking in ihre Arbeit integrieren, erklärt Falk Uebernickel, Professor am Design Institut der Universität St. Gallen: „Früher waren Probleme kompliziert, heute sind sie komplex. Während man früher Fachexperten brauchte, um ein Problem zu lösen, muss das Team heute interdisziplinär sein, damit man die ganze Vielschichtigkeit eines Problems verstehen kann. In vielen Unternehmen wird dieser Gedanke der Interdisziplinarität und Agilität jedoch noch nicht gelebt. Design Thinking bringt Unternehmen dazu, Projekte bewusst in möglichst diversen Teams mit unterschiedlichsten Fähigkeiten zu erarbeiten.“

So erfolgreich die Methode für viele vielschichtige Probleme sein kann, so sehr ist das Konzept auch zum Buzzwort geworden. Auch Falk Uebernickel hat das beobachtet: „Der Grund dafür ist, dass oftmals zu viel in die Methode rein interpretiert wird. Das schadet sowohl Design Thinking, als auch den Unternehmen. Ich beobachte zum Beispiel, dass die Methode für jegliche Art von Problemstellungen herangezogen wird, obwohl sich manchmal mit einem klassischen V-Modell bessere Problemlösungswege erarbeiten ließen.“

Darüber hinaus hinterfragt Design Thinking oftmals die komplette Struktur einer Organisation. Darauf sind nicht immer alle Unternehmen vorbereitet, wenn sie die Methode einführen. Deshalb sollte Design Thinking nach Ansicht von Uebernickel stets von Experten begleitet werden.

Falk Übernickel – Image by Marinela Potor

Design Thinking kann mehr

Dann kann die Methode zu wirklich spannenden Ergebnissen führen. So hat das Institut für Design Thinking der Universität St. Gallen in seiner 15-jährigen Arbeit nicht nur mit Studenten, sondern auch mit Unternehmen zusammengearbeitet und dabei zum Beispiel bereits vor acht Jahren eine Kreditkarten-App entwickelt, als ein solches Konzept noch völlig futuristisch klang.

Eine weitere Erfolgsgeschichte war die Zusammenarbeit mit einem deutschen Pharmakonzern, wie Falk Uebernickel berichtet: „Wir haben eine App entwickelt, die Patienten mit Multipler Sklerose dabei hilft, ihre Übungen zum Erhalt der Muskelkraft mühelos in ihren Alltag zu integrieren. Aus einer Datenbank kombiniert die App ein Bewegungsprogramm für die Patienten, angepasst an den jeweiligen Schweregrad der Erkrankung.“

Solch erfolgreiche, kundennahe Produkte wären ohne Design Thinking sicherlich nicht entwickelt worden. Genau das macht die Methode für sämtliche Unternehmen, vom Startup bis zum Konzern so spannend. Auch wenn Design Thinking sicherlich keine Lösung für sämtliche Probleme in einem Unternehmen liefern kann und soll, ist es dennoch mehr als nur ein Buzzwort.

Dennoch stellt sich die Frage: Wenn jeder das Konzept nutzt, kann es wirklich noch innovativ sein? Ja – glaubt Falk Uebernickel. Richtig angewendet, kann Design Thinking seiner Meinung nach ein leistungsstarkes Werkzeug sein und Mitarbeiter innovativer machen: „Letztendlich geht es bei Design Thinking nicht darum, dass das Konzept innovativ ist. Jeder Mitarbeitende sollte Design Thinking verstehen, damit sich sein Potenzial zur Innovationsfähigkeit bestmöglich entfalten kann. Wenn Design Thinking als Methode seine Innovativität verliert, wir im Gegenzug jedoch die Innovativität eines jeden Mitarbeitenden hinzugewinnen, dann steht wahrer Innovation nichts im Weg.“


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@ Native Advertising Konferenz

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Es geht in die dritte Runde! Die Native Advertising Konferenz öffnet am 19.04. bereits zum dritten Mal seine Pforten. Die Konferenz lädt Fachleute, Interessierte, Brancheninsider und Neueinsteiger herzlich ein. Informiert euch über die aktuellen Trends des Native Advertising, deren Entwicklungen und Perspektiven. Tauscht euch über eure Erfahrungen aus und erlebt einen ganzen Tag voller spannender Themen rund um Native Ads im Kino Cinenova im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Hier werden Speaker die Kinoleinwände nutzen, um allen Teilnehmern ihre Vorträge zu präsentieren. Alles, was die Teilnehmer dafür tun müssen, ist, sich in den gemütlichen Kinosesseln zurückzulehnen und die Native Advertising Konferenz genießen.

Spannende Vorträge erwarten euch

Lernt an diesem Tag alles Wissenswerte über aktuelle Studien, Trends, Strategien und innovativer Platzierung von Content in Form von spannenden Vorträgen in den Kinosälen und den Podiumsdiskussionen. Euch erwarten Vorträge wie unter anderem:

  • Evolution! Transformation! Revolution? Über den Wandel im Bereich der Premium-Vermarktung
  • Kongruent oder Komplementär? Eine Studie zum emotionalen und inhaltlichen Fit
  • Podiumsdiskussion: Verlage oder Agenturen – Wer macht die besten Inhalte für Native Advertising?
  • Für Native Advertising texten wie ein „richtiger Texter“
  • Podiumsdiskussion: Native Advertising der Zukunft

Lasst euch von namhaften Speakern wie beispielsweise Kim Robertz vom Ebner Verlag, Nina Kennedy von VICE Media oder Matthias Wesselmann von fischerAppelt interessante Einblicke und Cases in ihren Bereichen geben. Euch erwarten die unterschiedlichsten Eindrücke aus zahlreichen Unternehmen. Zudem liefern Fallbeispiele, Anleitungen, Erfolgsgeschichten, Neuigkeiten und Analysen viel Inspiration. Ein umfangreiches Programm bietet für jeden die Möglichkeit das Beste mit in sein Unternehmen zu nehmen, um dies direkt in den Projekten und Kampagnen zu integrieren.

Schnell zugreifen

Wer Native Advertising aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und ein Teil dieser informativen Konferenz sein möchte, der sollte sich hier unbedingt Tickets sichern. Ihr habt die Möglichkeit noch ein Early Bird-Ticket abzugreifen. Schnell sein lohnt sich, denn in diesem Jahr ist die Teilnehmeranzahl auf 250 Personen begrenzt. Also, ran an die Tickets!

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@ Year of the X 2018 in München

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Am 18. April 2018 ist es soweit und das Year of the X Festival findet erneut in München statt. Im Kulturzentrum Backstage finden auch in diesem Jahr die Köpfe und Influencer der Innovations- und Startup-Branche zusammen. Unter dem diesjährigen chinesischen Slogan „The Year of the Dog“ werden erneut spannende Themen und Programme auf der Agenda stehen.

Was das Year of the X Festival bietet

Das Festival bietet neben vielen tollen Programmpunkten und Gästen auch dieses Jahr wieder eine optimale Plattform für globale Veränderer, um digitale Innovationen und soziale Auswirkungen zu fördern. Unter dem Motto „Where Robots, meet Buddhas“ versammeln sich be- und anerkannte Persönlichkeiten der Szene zum fachlichen und persönlichen Austausch. Das Event bietet außerdem die Chance auf diverse Workshops und weitreichendes Networking mit fantastischen Startups und großen Partnern der Messe.

Das Programm und die Teilnehmer

Die Besucher der Veranstaltung erwartet ein hochkarätiges Programm mit Themen von globaler Veränderung, bis hin zu futuristischer Technologie und anderen Zukunftsthemen. Zu den Teilnehmern gehören neben den rund 1.000 Gästen mehr als 100 Startups, 50 Investoren sowie über 40 Speaker. Freut euch unter anderem auf folgende Speaker und Redner:

Lasst euch dieses spezielle und großartige Festival nicht entgehen und seid beim Year of the X 2018 unbedingt dabei. Tickets sind nach wie vor im Online-Ticketshop zu erhalten. Bei Bedarf für Fragen oder weitere Infos könnt ihr den Veranstalter hier kontaktieren oder den Newsletter abonnieren.

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Die Netzpiloten sind Partner des ECC-Forums

In wenigen Tagen öffnet das ECC-Forum in den Balloni Hallen Köln seine Tore. Alle diejenigen, die sich mit den Themen rund um E-Commerce auseinandersetzen und mehr über die Möglichkeiten und Chancen die die heutige Technologie bietet, wissen möchten, sollten sich daher den 12.04 unbedingt merken.

Neue Wege zum Kunden

An diesem Tag dreht sich alles um das Motto „Neue Wege zum Kunden“. Durch die voranschreitende Technologie und die Innovationen im Online-Handel, wird es für Händler zunehmend schwerer ihre Kunden auf angemessener Höhe zu erreichen und neue Services zu bieten. Händler brauchen hier nicht nur neue Ideen und Ansätze. Vielmehr benötigen sie auch neue Strategien und Konzepte.

Auf dem ECC-Forum wird allen Teilnehmern genau das geboten. Namhafte Speaker wie unter anderem Marcus Diekmann von Matratzen Concord oder Ashley Corpe-Höffken des Unternehmens Vorwerk (Twercs) geben die besten Tipps und Insights aus ihren Branchen und zeigen ihre bisher umgesetzten Konzepte zu den Themen:

  • Content Commerce
  • Influencer Marketing
  • Sprachsteuerung
  • Mobile Commerce
  • User Experience
  • Social Media und vieles mehr …

On Top noch ein Award

Das ECC-Forum wird mit der Verleihung des Deutschen Onlinehandel-Awards 2018 gekrönt. Dieser wird bereits am 11. April 2018 zum 7. Mal durch das ECC Köln verliehen. Hier werden die besten Online-Shops aus Kundensicht in unterschiedlichen Branchen und Kategorien ausgezeichnet.

Seid am 12.04 dabei und sammelt neue Erkenntnisse, Kontakte und vor allem das nötige Know-how im E-Commerce. Hier könnt ihr euch die Tickets sichern.

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Die Netzpiloten sind Partner der Rise of AI

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Lust dabei zu sein? Wir verlosen dreimal je ein Ticket für die Rise of AI! Füllt einfach das Teilnahmeformular aus und gewinnt mit etwas Glück! Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.


Seid bei der wichtigsten Konferenz, wenn es um Künstliche Intelligenz geht, dabei. Am 17. Mai findet die Rise of AI – The Golden Age of Artificial Intelligenz statt. In Berlin finden sich dazu alle TeilnehmerInnen ab 09.00 Uhr in der Französischen Straße zusammen.

Verstehen, lernen und verbessern. Auf der Konferenz können die Besucher alles Wissenswerte über Künstliche Intelligenz und dessen Anwendungen lernen. 40 weltbekannte Experten werden ihr Wissen zu den verschiedensten Themen teilen und die richtigen Antworten auf die vielen Fragen der Teilnehmer haben. Hierfür werden namhafte Speaker wie unter anderem Dr. Albert Wenger – Partner der Union Square Ventures – oder auch Thomas Jarzombek – Mitglied des Deutschen Bundestages – auf die Bühnen geholt.

Drei Bühnen für drei Themenschwerpunkte

Auf der Konferenz können die Besucher zwischen drei Bühnen wählen, zu dessen Schwerpunkten sie ihr Wissen bereichern möchten:

  • Die AI Future Stage bietet alles über die Hauptthemen zur Künstlichen Intelligenz. Hier können Besucher unter anderem etwas über die Risiken und Herausforderungen, über die Fortschritte im Jahr 2018 und über die KI Sicherheit erfahren.
  • Die Applied AI Stage steht für diejenigen bereit, die mehr aus dem Unternehmensalltag erfahren möchten. Konzerne werden hier KI-Anwendungen präsentieren, sowie Trends und innovative Ideen.
  • Auf der AI Startup Stage hingegen zeigen junge Nachwuchstalente ihre Ideen und KI-Anwendungen.

Aber auch der persönliche Austausch und das Networking mit anderen Teilnehmern, Besuchern und Experten sollen an diesem Tag nicht zu kurz kommen. Dafür stehen auch in diesem Jahr die beliebten AI Topic Tables bereit.

Erstmalig findet in diesem Jahr die AI Expo statt. Dahinter verbirgt sich eine Fachausstellung angewandter Künstlicher Intelligenz, bei dem sich die Teilnehmer auf mehr Aussteller, Vorträge und Speaker freuen können. Freut euch außerdem auf ein umfangreiches Programm, tollen Besuchern und spannenden Speakern. Zudem könnt ihr euch hier Tickets sichern und direkt 100 Euro sparen!

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Japans neues Zeitalter: Tradition und Moderne kombiniert

Japan (adapted) (Image by Andre Benz [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Viele Menschen sind von Japan fasziniert. Man stellt sich ein Land vor, das zwischen zwei Sphären existiert. Einerseits gibt es dort die traditionelle „alte Welt“ mit Tempeln, Teezeremonien und kalligraphischen Kirschblüten. Andererseits leuchtet hier auch eine futuristische „neue“ Welt voller Hochgeschwindigkeitszüge, KI-Hunden und trendigen Spielekonsolen.

In Form von Mangas und Animes, Spielen wie Pokemon Go!, Filmen und sogar Snacks (möchte jemand ein Maccha-KitKat?) hat die japanische Popkultur dies alles zu einem süchtigmachenden, spaßigen Potpourri für den Westen zusammengemixt.

Egal ob es futuristische Mecha-Roboter sind, die auf den alten Hängen des Mount Fuji herumstapfen oder J-Pop-Stars, die wie Plastikpuppen in Seidenkimonos glänzen – wir sind süchtig nach einem Genuss, den es nur in Japan gibt. Müsste man etwas erfinden, was dieses Gefühl fassbar macht, wäre es wohl eine Art elektronisches Sushi: etwas Traditionelles, das mit einer Innovation gepaart wird, woraus ein perfekter Snack aus dem Alten und dem Neuen entsteht. Aber was wissen wir wirklich über das heutige Japan – abgesehen von ‚Kawaii‚ (Niedlichkeit), Ninjas und dieser mysteriösen Geschmackssensation Umami?

2D- und 3D-Welten bewohnen

Ganz im typischen japanischen Stil, in dem man das Zwischenleben (alt und neu, Ost und West, salzig und süß) liebt, ist das 2,5-dimensionale Theater eine digital-technologische Kunstform, die zwischen 2D- und 3D-Welten existiert. Es begann ursprünglich als fanbasierte Idee und entwickelte sich innerhalb der letzten zehn Jahre zu einer gefestigten Industrie und Institution mit ihren eigenen Rechten. Produktionen der 2,5 Dimension machte die 2D-Welt von Manga, Anime und Videospielen auf einer 3D-Ebene lebendig und nutzen die neuesten digitalen Entwicklungen und Kommunikationsplattformen.

Die Nutzung von sozialen Netzwerken, Smartphones und anderen Technikspielereien (wie etwa Brillen, die Untertitel einblenden) bereichern die Erfahrung des Publikums, indem man sich noch mehr und intensiver beteiligen soll. Das 2,5-dimensionale Theater kommt aus einem Land mit einer langen Geschichte von künstlerischen Bühnenproduktionen – von Noh und Bunraku bis zu Kabuki – und ist damit ein perfektes Beispiel für zahlreiche japanische Kreativindustrien, alte und neue, die durch die digitale Technologie zusammenkommen, um vollkommen neue Erfahrungen zu schaffen.

Solche digitalen Phänomene zeigen, dass die Gesellschaft immer öfter auch Augmented Reality nutzen möchte. Produkte und Leistungen motivieren die Nutzer, immer wieder neue Wege zu suchen, um Realitäten durch digitale Technologien noch echter darzustellen. Es gehört zur Norm, uns zu digitalisieren (wie diejenigen, die ihre Fitnessdaten durch Fitbits generieren) und unsere Leben sind dauerhafte, personalisierte, winzige 2D-Dimensionen.

Beispielsweise handelt es sich bei der Ricoh THETA SC um eine virtuelle Kamera, die 360-Grad-Bilder aufnimmt und Nutzern hilft, ihre eigene “Zwischenrealität” zu erschaffen. Vor wenigen Wochen wurde eine limitierte Edition „Hatsune Miku“ veröffentlicht. Die Nutzer können nun neben dem beliebten virtuellen Sänger in jeder Umgebung ihrer Wahl „existieren“.

Roboter und digitale Währungen

Shinzo Abe, der japanische Premierminister, untersucht eine Anzahl von Ressourcen „um Roboter als Grundpfeiler für unsere wirtschaftliche Wachstumsstrategie zu machen“, die während der Olympiade im Jahr 2020 in Tokio zur Schau gestellt werden sollen. Gefeiert als der „vierte Pfeiler“ von Abenomics, scheint Tokio 2020 tatsächlich Anreize für die Regierung geboten zu haben, um Japans „weiche“ Macht anzukurbeln (unvergessen bleibt Abe als Super Mario während der Abschlusszeremonie in Rio 2016) und die Position des Landes als Weltmacht zu stärken. Auch hier gestaltet die digitale Technologie den Weg.

Japanische Banken haben Pläne für die Einführug digitaler Währungen angekündigt. Ihr Ziel ist es den J-Coin in Japan bis 2020 in Umlauf zu haben – auch soll Tokio wieder als finanzielles Zentrum etabliert werden.

Gleichzeitig arbeitet Toyota, einer der größten Sponsoren für Tokio 2020, an selbstständig fahrenden Autos, die in der Nähe der Veranstaltungsorte während der Olympiade genutzt werden. Die japanische Regierung plant außerdem das Straßennetzwerk des Landes, um eine digitale Infrastruktur zu bieten.

Neben all dem Hi-Tech ist es auch faszinierend, wie große digitale Plattformen wie Uber und AirBnB tatsächlich in Japan scheitern – und zwar Dank rechtlicher, sozialer und kultureller Gründe. In gewisser Hinsicht zeigt dies den Druck Japans auf, das westliche und selbstprojizierte Bild eines Landes zwischen den Welten beizubehalten. Ist es für Japan möglich, zugleich alt als auch neu zu sein und dabei in seinen eigenen gegensätzlichen Spannungen gefangen zu sein?

Japan ist wahrscheinlich an der Spitze einer digitalen Revolution. Aber wenn eine dieser Innovationen global wird, werden sie trotzdem den Stempel des japanischen, eben etwas eigenen Charakters haben, der das Land so einzigartig macht.


Image (adapted) „Japan“ by Andre Benz (CC0 Public Domain)


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Die Netzpiloten sind Partner vom Online Handel 2018

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Unter dem Motto „Picking up speed“ könnt ihr beim Online Handel 2018 am 6. und 7. Februar in Berlin alles über die neusten Trends, Tools, Methoden und Innovationen sowie spannende Best Cases der Branche erfahren, die euch für die Transformation eures Online-Kanals inspirieren können.

Euch erwarten zwei wissensreiche und spannende Networking-Tage mit DEM Jahres Kick-Off der E-Commerce Branche, exzellenten Speakern mit spannenden Themen, Networking mit dem Who is Who der Branche und der Verleihung des 7. Online-Handel-Awards.

Unter anderem dürft ihr euch auf diese Top Themen freuen:

  • New Tech – Artificial Intelligence meets Online Handel, Chatbots & Robotics, AR/VR
  • International Trends 
  • Social + Mobile – Wachstumsfaktor Social Selling & Mobile Commerce
  • Digital Marketing – Storytelling & Content Creation
  • Customer Centricity – Personalisierung für die Online Shopping Experience

Unter den Referenten werden Denis Burger, Mitglied der Geschäftsleitung und Senior Director Seller Growth von eBay Deutschland und Kai Herzberger, Director of eCommerce & Transformational Retail DACH & EMEA und Mitglied der Geschäftsleitung Deutschland Facebook, vor Ort sein.

Also worauf wartet ihr? Hier findet ihr die Anmeldung und weitere Informationen.

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Snapchat: Vom Reiz des Augenblicks zum Untergang

Smartphone (adapted) (Image by TeroVesalainen [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Als Snapchat im Jahr 2011 auf den Markt kam, war seine Kurzlebigkeit das Alleinstellungsmerkmal. Die Idee, die Foto- und Videobotschaften direkt wieder zu löschen, war ein krasser Gegensatz zu den etablierten Social-Media-Plattformen, die die Nutzer dazu dazu bringen wollten, Profile mit haufenweise Inhalten zu erstellen. Verschwundene „Snaps“ mögen anfangs als diskrete Art des Sextings an Zugkraft gewonnen haben, aber ihre Kurzlebigkeit entpuppte sich als attraktiv.

Die Benutzer haben Snapchat als eine Möglichkeit verstanden, die unbedeutenden, albernen, alltäglichen oder einfach weniger ausgefeilten Momente des Alltagslebens zu teilen. Augenblicke, die nicht als Instagram-, Twitter- oder Facebook-würdig gelten, können als flüchtige Snaps geteilt werden. Snapchat-Mitbegründer Evan Spiegel dazu:„Bei Snapchat geht es nicht darum, den traditionellen Kodak-Moment für das Fotoalbum festzuhalten. Es geht um die Kommunikation mit der ganzen Bandbreite menschlicher Emotionen – nicht nur mit dem, was schön oder perfekt zu sein scheint.“

Für Snapchat sah es lange recht vielversprechend aus. Im Jahr 2013 stellte das Unternehmen Snapchat Stories vor, eine Montage von Snaps, die gleichzeitig über die gesamte Kontaktliste des Nutzers für einen Zeitraum von 24 Stunden ausgestrahlt wird. Im folgenden Jahr folgte die Einführung von Snapchat-Werbung, die es den Unternehmen ermöglichte, die wachsende Nutzerbasis der App zu erreichen und Snapchat mit einer wachsenden Einnahmequelle auszustatten. Snapchat war so zuversichtlich, dass es das Übernahmeangebot von Facebook in Höhe von drei Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 ablehnte.

Trittbrettfahrer

Erfolg sorgt für Nachahmer. Im Jahr 2016 veröffentlichte Instagram, das inzwischen Facebook gehört, sein eigenes Stories-Feature, das die Funktionalität von Snapchat Stories widerspiegelt. Facebook selbst kam im Jahr 2017 mit einer eigenen Stories-Funktion dazu. Die Entstehung solcher Nachahmungsmerkmale hat natürlich Fragen über die Langlebigkeit von Snapchat aufgeworfen.

Snapchats monatliche Wachstumsrate der aktiven Nutzer sank von 17,2 Prozent pro Quartal Mitte 2016 auf nur fünf Prozent zu Beginn des Jahres 2017. Der Aktienkurs ist von einem Höchststand von mehr als 27 US-Dollar gesunken und notiert jetzt unter seinem Börsenkurs von unter 15 US-Dollar. Instagram Stories hat jetzt jeden Tag 250 Millionen Benutzer – das sind deutlich mehr als die 166 Millionen bei Snapchat. Wie können Social-Media-Plattformen also ihre Nutzerbasis halten, wenn ihr Hauptverkaufsargument anderswo nachgeahmt wird?

Anbindung

Meine jüngste Arbeit, die in Zusammenarbeit mit den britischen Wissenschaftlern Mike Molesworth und Janice Denegri-Knott entstanden ist, argumentiert, dass die Langlebigkeit vieler Social-Media-Plattformen auf das zurückzuführen ist, was wir als „Consumer Ensnarement“ bezeichnen. Im Gegensatz zu Snapchat regen die meisten Social-Media-Plattformen die Nutzer dazu an, kontinuierlich Inhalte hochzuladen, die Teil eines dauerhaften Profils werden. Dabei schaffen die Nutzer gleichzeitig die Plattform und binden sich daran an.

Werfen wir nun einen Blick auf Facebook. Seit vielen Jahren wird spekuliert, dass die Nutzer, insbesondere jüngere Altersgruppen, die Plattform bald verlassen würden, was aber nicht eingetreten ist. Das Unternehmen hat sich gegen Layout- und Funktionalitätsänderungen, Datenlecks und die zunehmende Kommerzialisierung durchgesetzt und behält dennoch täglich 1,32 Milliarden aktive Benutzer. Im Juli 2017 meldete Facebook einen Quartalsumsatz von insgesamt 9,32 Milliarden US-Dollar, 45 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zukunft für Facebook scheint noch heller zu sein.

Die Langlebigkeit von Facebook ist zum Teil auf den Wert zurückzuführen, den die Nutzer den hochgeladenen Inhalten beimessen, die teils sehr aufwändig kommentiert und gestaltet werden. Der Social-Media-Riese ermuntert die Nutzer, Fotos und Videos hochzuladen und zu „taggen“, in aussagekräftigen Alben zu organisieren und aktuelle Informationen in Form von Status-Updates bereitzustellen. Dieser Inhalt ist für den Nutzer insgesamt von großem Wert.

Und tatsächlich ist es so, obwohl wir nur selten darüber nachdenken und es vielleicht nicht zugeben mögen, dass unsere Facebook-Profile zu wichtigen digitalen Besitztümern geworden sind. Ohne dass wir dies wollten, sind sie zu digitalen Sammelalben geworden. Nach all den Jahren der Updates erinnern sie an wertvolle Momente und erzählen einen Teil unserer Leben.

Dadurch entsteht eine neue Form der „Einschließung“, bei der die Nutzer nicht an Markentreue, sondern an eigene Uploads gebunden sind. Je mehr Zeit und Mühe die einzelnen Personen in ihre Profile investieren, desto schwieriger wird es für sie, die Plattform zu verlassen. Wenn eine solche Verknüpfung für den kommerziellen Erfolg und die Langlebigkeit von Social-Media-Unternehmen entscheidend ist, was bedeutet das für Snapchat?

An den Snappern festhalten?

Verschwundene Schnappschüsse lassen kein digitales Sammelalbum voller hochgeladener Inhalte entstehen. Abgesehen von den Kontakten, die auf anderen Plattformen neu erstellt werden müssten – was hinterlässt der Benutzer, wenn er Snapchat aufgibt? Wie kann Snapchat ohne die Einschnürungsmechanismen, die Verbraucher an konkurrierende Plattformen binden, verhindern, dass die Nutzer-Basis von Snapchat genauso schnell verschwinden wie die Snaps selbst?

Snapchat könnte sich darauf konzentrieren, neue, eigenständige Funktionen zu entwickeln, die einen Wettbewerbsvorteil bieten. Dennoch haben wir in den letzten Jahren mehrfach erlebt, dass Innovationen im Bereich Social Media schnell nachgeahmt werden. Die wiederholte Nachahmung von Konkurrenten durch Facebook behindere die Innovationsfähigkeit des Marktes.

In der Tat hat Facebook nicht nur die Stories-Funktion von Snapchat nachgebaut, sondern vor kurzem sogar auch die Einführung von Filtern angekündigt, die die lustigen Linsen von Snapchat nachahmen – ein weiteres Merkmal der Plattform. Ohne Mechanismen der Verankerung sind weitere Innovationen kein Garant für zukünftigen Erfolg mehr.

Eine Möglichkeit besteht in der Snapchat-Funktion „Memories“, die Mitte 2016 eingeführt wurde. Im Gegensatz zum anfänglichen Fokus der App auf flüchtige, verschwundene Snaps ermöglicht Memories den Benutzern, ihre Snaps zu behalten, Snaps in der App zu speichern oder sie auf ihr Profil herunterzuladen.

Snapchat Memories erstellt eine andere Art von digitalen Scrapbooks. Während andere Plattformen es uns ermöglichen, uns an die ausgefeilten Versionen unseres Lebens zu erinnern, die auf Facebook und Instagram präsentiert werden, kann eine Montage von Snaps die Teile unseres Lebens festhalten, die sonst herausgeschnitten würden – die dummen, alltäglichen, nicht auf Hochglanz polierten, aber dennoch wichtigen und wertvollen Momente.

Wenn man nun Snaps herunterladen kann, stellt sich die Frage, wie die Plattform die Snapper dazu ermutigen kann, diese digitalen Scrapbooks in den Apps zu erstellen und mit ihnen zu interagieren? Das wirkliche Potenzial von Snapchat Memories liegt in „intelligenten“ Funktionen, die die Interaktionen der Benutzer mit ihren Inhalten bereichern. Die Nutzer können nicht nur nach Stichworten, sondern auch nach bekannten Objekten suchen und erhalten eine Sammlung von Snaps, die an ihrem aktuellen Standort aufgenommen oder in früheren Jahren am selben Datum gepostet wurden (Facebook-Funktion „An diesem Tag“). Diese Funktionen haben eine begrenzte Aufmerksamkeit erlangt, die teilweise durch den späteren Launch von Instagram Stories überschattet wurde, jedoch bieten solche Funktionen einen Mehrwert bei der Speicherung von Inhalten innerhalb der App selbst und erleichtern die Art der Einbindung durch Wettbewerber des Konzerns.

Kurzlebigkeit mag die Ursache für den frühen Erfolg von Snapchat gewesen sein. Dass die App aber in der Lage ist, ein ehrliches, unvollständiges und dauerhaftes Bild vom Leben seiner Nutzer einzufangen, dürfte vielleicht die beste Hoffnung auf Überleben darstellen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Smartphone“ by TeroVesalainen (CC0 Public Domain)


The Conversation

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„Konkurrenz beflügelt Innovation“: Im Gespräch mit der Gründerin Victoria Chirita

Innovation (adapted) (Image by seabass creatives [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Bald ist es wieder soweit: Am 15. Februar 2018 findet die E-Commerce Berlin Expo statt. Dieses Jahr werden 100 Aussteller, 4.000 Besucher und mehr als 40 Unternehmen aus der E-Commerce erwartet.  Außerdem dürft ihr euch auf 40 Referenten, unter anderem von L’Oreal, eBay, Facebook, Google, Zalando, und ihre spannenden Vorträge freuen.

Um euch schon vorab einen kleinen Vorgeschmack zu bieten, haben wir die Speakerin und Gründerin von DeinDesign, Victoria Chirita, für euch interviewt. Mit gerade mal 23 Jahren hat sie mit ihren Freunden und Partnern, Kyan und Manuel Noack, den Sprung ins kalte Wasser gewagt und DeinDesign gegründet. Sicherlich haben auch schon so einige von euch von der Plattform gehört: Seit 2006 kann man hier Hüllen, Folien, Shirts und vieles mehr nach Wunsch selbst gestalten.  Im Gespräch hat sie uns erzählt wie sie zur Konkurrenz steht und was sie anderen Frauen, die gründen möchten, auf den Weg geben würde.

Victoria Chirita
Victoria Chirita

Frau Chirita, was war Ihre größte Motivation, Gründerin zu werden?

Klassischerweise müsste ich hierauf antworten, dass ich mein eigener Chef sein möchte. Die Entscheidung zu eigenem Unternehmertum ist jedoch bei mir darin verwurzelt, dass ich meine Energie in Innovation stecken möchte, um Produkte zu kreieren, die das Leben vieler Menschen vereinfachen und oder verschönern. Dies kann ich als Gründer selbst in die Hand nehmen und mir sind keine Schranken gesetzt.

Die Idee zu DeinDesign ist geprägt von dem Megatrend Individualisierung. Unter anderem steigern individualisierte Produkte die Kundenbindung und haben für den Hersteller große Vorteile. Sehen Sie auch Gefahren bei diesem Trend?

Ich bewerte diesen Trend überwiegend positiv, jedoch gibt gesellschaftlich gesehen sicherlich auch Aspekte, die negativ zu betrachten sind. Ich rede von der wachsenden Ich-Bezogenheit der Deutschen und auch weltweit. Dieser Trend gefällt mir überhaupt nicht, weil wir Menschen als Kollektiv funktionieren und dieser ausgeprägte Individualismus zu Unzufriedenheit auf allen Ebenen führen kann.

DeinDesign hat mittlerweile auch ein paar Konkurrenten auf dem Markt. Was sehen Sie als größte Herausforderung in Zukunft?

Konkurrenz hilft uns besser zu verstehen, wo wir als Firma stehen und worin wir uns von Anderen unterscheiden. Auch wenn es manchmal anstrengend ist, so ist Konkurrenz nützlich und sogar notwendig. Denn Innovation ist der Schlüssel dafür, die Nase im Rennen vorn zu haben. Und Konkurrenz beflügelt Innovation.

Die Online-Gründerszene ist immer noch eine Männerdomäne. Was würden Sie jeder Frau auf den Weg geben, die gründen möchte?

Sie soll es einfach machen! Ich finde dieses Männer- und Frauending irgendwie unpassend. Egal ob Mann oder Frau, wer eine Idee hat, für die sie oder er brennt und ein gewisses Maß an Mut und Durchhaltevermögen mitbringt, dem steht einer Gründung geschlechterübergreifend nichts im Wege.

Mittlerweile arbeiten rund 100 Mitarbeiter in ihrem Unternehmen. Werden Frauen bei DeinDesign gefördert?

Frauen werden bei DeinDesign nicht speziell gefördert, sondern jeder Mitarbeiter erhält bei uns eine individuelle Förderung. Uns geht es besonders darum, persönliche Stärken herauszukristallisieren und diese zielgerichtet auszubauen.

Im Februar werden Sie zusammen mit anderen Speakern auf der E-Commerce Berlin Expo 2018 über die E-Commerce Industrie sprechen. Können Sie uns sagen, worüber genau ihr Thema ist und was das Publikum erwarten kann?

Es wird eine spannende Reise zum Thema Brandentwicklung durch die letzten 12 Jahre DeinDesign.

Falls ihr jetzt neugierig auf weitere spannende Themen seid und mehr über die E-Commerce Branche erfahren wollt, dann sichert euch jetzt ein kostenloses Ticket für die Expo 2018! 


Image (adapted) „Innovation“ by seabass creatives [CC0 Public Domain]


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Die Netzpiloten sind Partner der VDZ Tech Summit

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Es ist soweit: Die 5. Tech Summit findet am 21. und 22. November 2017 in Hamburg statt. Ziel der VDZ Akademie ist es, mit der Tech Summit eine Plattform zu schaffen, die Verlagsmanager, Technologieprofis von Medienhäusern und Internet-Experten zusammenbringt, um neue Trends, Technologien, Verfahren und Best Practices vorzustellen.

Technologie gestaltet den Wandel

Die Herausforderung der Tech Summit liegt darin, die unterschiedlichen Welten zusammenzubringen: Das bedeutet, dass Verlagsmanager die Möglichkeit der Technik verstehen sollen und IT-Spezialisten die Business-Anforderungen der Verlagswelt. Denn Verlage und Medienhäuser stehen heute im Wettbewerb zu Unternehmen: Um in Zukunft erfolgreich zu sein, gilt es gemeinsam kreative Konzepte zu entwickeln und die richtigen Tools auszusuchen und zu programmieren.

Das gemeinsame Verständnis von Aufgabe und Lösungsansatz ist essentiell, um die digitale Transformation zu führen – denn kein Unternehmensbereich bleibt davon ausgeschlossen. Das beinhaltet neben Produktion, Marketing, Sales, IT auch die Verwaltung: Für alle diese Bereiche muss eine gemeinsame Vision geschaffen werden. Die Konferenz bietet den Teilnehmer dafür eine einzigartige Gelegenheit.

Unter den Keynote-Speakern werden unter anderen Torsten Ahlers, Gründungsführer der Otto Media Group und Matthew Monahan, Head of Sales & Product für das Arc Publishing der Washington Post, vor Ort sein.

Interesse geweckt?

Das Programm soll vor allem IT- und Business-Entscheider in Medienhäusern zusammenbringen: Darunter fallen IOs, CTOs ud CEOs sowie Personen, die für die Digitalisierung der Publishing- und Vermarktungsprozesse in Medienunternehmen verantwortlich sind. Zudem werden auch Verlagsmanager aus nicht-technischen Bereichen wie Organisation, Sales, Finanzen, Logistik und Human Resources adressiert.

Die Konferenz findet am 21. und 22. November 2017 im Empire Riverside Hotel, Bernhard NochtStraße 97, 20359 Hamburg statt. Es werden ca. 150 – 200 Teilnehmer erwartet und hier gehts zur Anmeldung. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß!

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Willkommen im Coworking Space der Zukunft: Zu Besuch im Epicenter Stockholm

Epicenter (Image by Epicenter)

„Willkommen im Epicenter, dem Büro der Zukunft!“ Mit einem breiten Lachen begrüßt Patrick Mesterton neue Besucher in Schwedens angesagtestem Coworking Space mitten in Stockholm. Man merkt, dass er eigentlich noch hinzufügen möchte: „Willkommen im besten Coworking Space der Welt!“ Als einer der drei Gründer des Epicenters ist Patrick Mesterton sichtlich stolz auf das, was er und seine Mitstreiter in zwei Jahren auf die Beine gestellt haben.

Transformation, Erneuerung, Zukunft

Schwedens erstes „Digital House of Innovation“ nennen sie ihren Coworking-Space. Tatsächlich verwandelten die Gründer, inspiriert vom Silicon Valley, in kürzester Zeit ein marodes Bankgebäude in einem ehemaligen Rotlichtviertel in einen modernen Hub für Startups, führende Tech-Firmen sowie Freelancer und digitale Nomaden aus aller Welt. Transformation, Erneuerung und Zukunft sind die Grundpfeiler der Epicenter-Philosophie und sollen so dazu beitragen, dass Schweden zur „Kreativhauptstadt der Welt“ wird.

Innenhof (Image by Marinela Potor)
Innenhof des Epicenters (Credit by Marinela Potor)

„Als wir das Epicenter im Januar 2015 eröffnet haben, waren wir innerhalb von zwei Wochen komplett ausgebucht“, erzählt Patrick Mesterton beim Netzpiloten-Besuch vor Ort. Und das will schon etwas heißen. Immerhin erstreckt sich das Epicenter auf rund 30.000 Quadratmeter und bietet Büroräume auf einer Fläche von 12.000 Quadratmeter. Aktuell hat das Epicenter mehr als 3.000 Mitglieder. Denn Miete zahlt hier keiner, die Räume werden über Mitgliedschaftsraten verrechnet. Es gibt von offenen Lounges bis zu 3.000 Quadratmeter großen Privatbüros viele verschiedene Arbeitsmöglichkeiten. Im Prinzip ist dabei jeder, der hier von seinem Laptop aus arbeiten möchte, willkommen.

Nun ja, fast jeder. Denn für Unternehmen ist es mittlerweile schwierig geworden, im heiß umschwärmten Epicenter noch Büroräume zu bekommen. Das liegt auch ein wenig daran, dass es für Unternehmen einfach als „cool“ gilt, hier ein Büro zu haben – und als Wettbewerbsvorteil beim heißen Kampf um die klügsten Köpfe gesehen wird. So müssen Mitglieder sich tatsächlich bewerben – und vom Epicenter angenommen werden.

„So wollen wir sicherstellen, dass wir wirklich nur den besten Mix aus Startups und etablierten Konzernen unter einem Dach haben. Denn es bringt ja nichts, wenn du nur Gründer in einem Coworking Space hast, die zwar tolle Ideen haben, aber sich finanziell nicht helfen können. Oder nur große Konzerne, denen die frischen Ideen ausgehen“, erklärt Patrick Mesterton den Bewerbungsprozess.

Das Rezept scheint aufzugehen, im Epicenter sitzen Unternehmen wie Spotify, Google und Microsoft, aber auch junge Startups wie das Smart-Lock-Unternehmen Glue oder Zoundio, eine Gitarrenapp, die auf künstlicher Intelligenz basiert, oder auch Splay, Schwedens größtes YouTube-Netzwerk.

Motto (Image by Marinela Potor)
Motto (Credit by Marinela Potor)

Innovation an jeder Ecke

Doch es sind nicht nur die Unternehmen, die für das kreative Ambiente sorgen. Es ist auch die Aufmachung des Coworking Spaces, die an jeder Ecke beinahe aufdringlich „Innovation“ schreit. Der 24-Stunden-Zugang zum Space oder die schicken Tablets, die als Türschilder dienen, sind dabei noch das Langweiligste, was man hier sieht.

So steht im großen Innenhof des Epicenters eine von Samsung entwickelte ADHS-Box, in der Coworker selbst erleben können, wie Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung die Welt erleben. „Eine Störung, die übrigens sehr viele Gründer haben“, sagt Patrick Mesterton und meint das ganz ernst. Dann gibt es auch noch Telepräsenz-Roboter, mit denen Anrufe entgegengenommen werden können und ein robotischer Automat verkauft Smoothies auf Bestellung.

Seit Kurzem können Nutzer mit unter der Haut implantierten RFID-Chips Türen öffnen und Getränkeautomaten bedienen.

Biochip (Image by Marinela Potor)
Patrick Mesterton ordert ein Getränk per Chipimplantat: Credit by Marinela Potor

Menschen, die zu Cyborgs werden? Im Epicenter liegt das, was viele als Biohacker-Spinnerei abtun, voll im Trend. So kommen viele Epicenter-Mitglieder begeistert zu den regelmäßigen „Chip n‘ Beer After Work“ Sessisons.

Gesunde Körpern und rege Geister

Es ist aber nicht nur die Technologie, die für neue Ideen bei den Coworkern sorgen soll. Das Epicenter scheint eine ausgeprägte „mens sana in corpore sano“ Mentalität zu haben. Tatsächlich sehen alle Coworker hier erstaunlich fit und gesund aus. Das mag eben auch an den vielfältigen Gesundheits-, Fitness- und Sportangeboten liegen.

Es gibt Yoga-Klassen, Massageexperten, ein Fitnessstudio und das – selbstredend gesundheitsbewusste – Restaurant im Coworking-Space wird von Jens Dolk geleitet, einem der bekanntesten kulinarischen Experten des Landes, der sich aktuell stark gegen die Verschwendung von Essen einsetzt.

Die Epicenter-Gründer sind mit jeder Erneuerung stets bemüht, dem futuristischen Ansatz ihres Coworking Spaces treu zu bleiben. So wird gerade in der „Orangerie“ ein weiteres Restaurant gebaut, zu dem auch Nicht-Mitglieder Zutritt bekommen sollen.

Dahinter steckt aber mehr als lediglich eine neue Einnahmequelle, erklärt Mesterton. „Diese Gäste können unseren Coworkern und Unternehmen sozusagen als Quelle für Konsumerforschung nutzen.“ Marketingforschung an lebenden Laborratten sozusagen. Wer sich Chipimplantate unter die Haut stechen lässt und Biohacker-Frühstücke schmeißt, findet das natürlich gar nicht seltsam.

Der Erfolg spricht fürs Epicenter. Bereits im kommenden Jahr möchten die Gründer expandieren. Im September 2018 soll das nächste Epicenter in Helsinki eröffnet werden.


Image „Epicenter“ by Epicenter


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Die Netzpiloten sind Medienpartner der dmexco 2017

Partnergrafik_dmexco

Sie verspricht Einblicke, spannende Speaker und viele Aussteller: am 13. und 14. September findet wieder die dmexco in Köln statt. Die Digital Marketing Exposition & Conference ist der Treffpunkt für die internationale digitale Branche, Marken, Medien, Agenturen, Influencer sowie Vertreter aus Industrie und Technik und viele Mehr. Der Kongress findet nun schon zum neunten Mal statt.

Auf den ingesamt 15 Bühnen stellen Unternehmen digitale Trends vor, egal ob Startup oder CEOs führender Unternehmen. Über 570 Speaker werden in den acht Formaten erwartet. Dieses Jahr unter dem Motto: Lightening the Age of Transformation. It’s not a Trend – it’s a Movement!

Die Digitale Transformation ist ein fortlaufender Prozess

Themen die unter diesen Bereich fallen sind zum Beispiel das Internet of Things, zunehmende Automatisierung, die Entwicklung von künstlichen Intelligenzen oder auch der Einsatz von Virtual Reality für alle. Aber was wäre eine digitale Transformation ohne die treibende Kraft dahinter: der digitalen Branche. Und so stellen die Speaker ihre Ideen und Vorschläge für die Zukunft in diesen Formaten vor:

  • Congress Hall:
    Hier ist der Ort für Keynotes, Interviews und Panels. Die Congress Hall wird der Mittelpunkt der Veranstaltung werden und spannende Insights zu allen aktuellen Themen und Trends geben. Dieses Jahr hat die dmexco erneut ein hochkarätiges Programm an Speakern zusammengestellt, unter anderem mit Sheryl Sandberg, CCO von Facebook, Jack Dorsey, CEO von twitter, Marc Pritchard, CBO von Procter & Gamble, Claudia Willvonseder CMO IKEA Global und dem ehemaligen ESA Astronaut Dr. Thomas Reiter.
  • Debate Hall
    Nah am Geschehen können Zuschauer in dieser Diskussionsarena Debatten zu aktuellen Themen verfolgen und sogar mitgestalten. Mit einem Voting Tool diskutiert das Publikum live mit.
  • Motion Hall
    Im letzten Jahr feierte die Motion Hall ihre Premiere, jetzt gehört sie schon zum festen Programm. In der Motion Hall dreht sich alles um die führenden Videoproduzenten, Bewegtbildtrends und innovative Marketingmöglichkeiten. In diesem Jahr wird es erneut 13 Casestudies geben zu internationalen Unternehmen, unter anderem CNN, Facebook, RTL, National Geographic, Walt Disney Company und YouTube.
  • Experience Hall
    Hier steht das Verbrauchererlebnis im Mittelpunkt. Hier treffen Visionäre und Vordenker zusammen um über die Zukunft zu sprechen. Unternehmen und Marken stellen innovative Kommunikationsmöglichkeiten und Technologien vor und berichten von ihren Erfahrungen. So können Trends veranschaulicht werden.
  • Außerdem:
    Über 100 Seminare, Work Labs, das Speakers Forum und das Startup Village für Business Pitches, Case Studies und nahen Austausch mit Unternehmen wie: Amazon, Facebook, Spotify, ebay, ProSiebenSat.1 Media, CNN, Snapchat, Gruner +Jahr, Twitter, Mozilla, BILD, Nestlé, BBC World News oder Google.

Dabei sein

Abends hat die dmexco ebenfalls ein Programm aufgestellt, mit der offiziellen dmexco Pure Partyin der Wolkenburg in der Kölner Innenstadt oder verschiedenen Standparties. 

Egal ob junger Unternehmer oder etabliertes Unternehmen, die dmexco hält für jeden etwas bereit. Alle die dabei sein wollen, können sich hier bis zum 29. August noch Frühbuchertickets sichern, danach geht der Verkauf in die nächste Preisstufe. Wir wünschen euch viel Spaß.

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IFA-Kurztest: Die Polaroid Pop verbindet Selfiekultur und Sofortbild-Trend

Polaroid_Pop_Image by Anne Jerratsch

Es ist die Geste des 21. Jahrhunderts. Manch einer nutzt sie tagtäglich, andere nur zu bestimmten Gelegenheiten, der eine nutzt Hilfsmittel dafür, anderen reichen die angewinkelten Arme aus, und die für ihre Selbstdarstellung berühmt gewordene Kim Kardashian hat ein ganze Buch darüber veröffentlicht: Das Selfie ist aus unserer Kultur nicht mehr wegzudenken.

Dabei sind die schnell geschossenen Selbstportraits fast immer als Statusmeldung gemeint. Schau her, wo ich gerade bin, wen ich getroffen habe, wie die Lage ist. In den sozialen Netzwerken verteilt, erfährt schnell jeder, der es wissen will, wer sich wo und in welcher Gesellschaft aufhält.

Doch je schneller die Bilder geschossen sind, desto kürzer ist auch ihre Halbwertszeit auf den digitalen Speichern. Der traditionsreiche US-Hersteller Polaroid will das wieder ändern. Mit seiner Polaroid Pop will er an alte Zeiten anknüpfen und das Selfie – und natürlich auch beliebige andere Motive – wieder zurück auf das Papier bannen.

Happy Birthday, Polaroid!

Polaroid feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag und will mit der Pop irgendwo zwischen Tradition (Bilder zum Anfassen) und Innovation anknüpfen. Mit der Digitalkamera zum Sofortdrucken hat Polaroid die erste Sofortbildkamera gebaut, bei der sich das Display auf der Rückseite befindet.

Dabei setzt Polaroid auf das simple Design der Anfangstage und eine möglichst einfache Handhabe. In Verbindung mit der kostenlosen Polaroid Print-App, die auch verschiedene Filter anbietet, können hier Schnappschüsse kreativ gestaltet werden.

Rund und bunt: Das Design der Polaroid Pop

Die Pop kommt in einem farbenfrohen Design daher. Der Korpus ist aus stabilem schwarzem Plastik, die Ecken sind kindgerecht abgerundet. An einer Seite befindet sich eine bunte Schlinge. Die gleichfarbige Unterseite ist aus festem Gummi und abnehmbar. Hier wird neben dem Fotopapier auch die microSD-Karte im Gehäuse versenkt. Das 4″-Display hat eine Touchfunktion. Auf der Rückseite der Kamera findet sich die Fotolinse und ein Dual-LED Blitz.

Back to the Roots mit Print

Im Inneren der Pop befindet sich ein mobiler Drucker, der ähnlich dem bewährten Trennbildverfahren arbeitet. Die Kassette wird mit 10 einzelnen Spezialpapierblättern geladen. Hier ist sich Polaroid dem klassischen Polaroidformat von 8,9 x 10,8 Zentimetern und dem klassischen Rahmen treu geblieben. Beim Druck werden die ins Papier eingebetteten Zinkristalle aktiviert.

Polaroid_Pop_Innenleben_Image by Anne Jerratsch

Die Schnittstelle ins Heute: Starker Sensor, Video und Funk

Mit einem 20 Megapixel starken CMOS-Sensor sowie dem integrierten Bildstabilisator sollen die Bilder ruckelfrei aufgenommen werden können. Doch nicht jeder Schnappschuss gelingt und nicht jedes Foto möchte man ausgedruckt vor sich liegen haben.

Hier hat die Pop mitgedacht: Mittels WLAN und Bluetooth können die Schnappschüsse auch direkt aufs Smartphone geschickt werden.

Hier kann man noch einmal genauer aussuchen, welches der Motive es später auf das kristalline Bild schaffen soll. Die Polaroid Pop verfügt natürich auch über die unvermeidliche Videofunktion. Hier sind Aufnahmen in HD-Qualität mit 1080p möglich.

Kurztest: Gehäuse, Menü, Bildqualität

Mit ihrer robusten Verarbeitung und den voluminösen Formen sowie den quietschbunten Farben erinnert die Pop eher an eine Unterwasserkamera oder an ein Kinderpielzeug als an die nächste Generation der Kameratechnik. Zudem ist die Pop recht massiv gebaut, so dass es schwierig werden dürfte, zugleich den Partydrink festzuhalten und gleichzeitig auf den Auslöser zu drücken. Zum Glück bewahrt in solchen Fällen die Schlinge das Gerät vor dem Zerschellen auf dem Dancefloor. Mit den Filtern und Zusatzfunktionen lässt sich wunderbar herumspielen. Laut Hersteller werden die Filter auch je nach Saison angepasst – so dürften im Herbst bereits die ersten Halloween- und Weihnachtsmotive mit dabeisein. Im Test war die Auswahl noch etwas dürftig.

Und wie sehen die Bilder selbst aus? Beim ersten Testbild sind die Farben leider eher dunkel und rauschig geraten. Für eine Partykamera, die wahrscheinlich unter eher miesen Lichtbedingungen zur Anwendung kommen soll, ist die Qualität hier eher mittelmäßig zufriedenstellend. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass der Akku leider nicht allzulange halten würde – maximal eine bis anderthalb Stunden dauert der Spaß, bis die Kamera wieder ans Kabel muss.

Die Kamera soll ab Oktober in den Läden stehen. Sie ist in den Farben Schwarz, Weiß, Pink, Grün, Blau und Gelb erhältlich und kostet rund 250 Euro.


Images by Anne Jerratsch


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  • IPHONE t3n: iPhone defekt: Geleaktes Dokument zeigt, was für Apple ein Garantiefall ist – und was nicht : An kaum einem anderen Gerät entstehen Schäden so schnell wie an einem Smartphone. Für viele Apple-Nutzer wäre es daher erleichternd zu wissen, ob ihr Iphone zu dem Zeitpunkt eines Defekts noch als Garantiefall angesehen wird. Ein an den Businessinsider geleaktes Dokument für Support-Mitarbeiter schafft hierfür Abhilfe: Demnach teilt Apple die Iphone- Schäden in drei Kategorien ein, je nachdem, wie Reparatur-berechtigt sie sind. So werden Haarrisse und Pixelschäden anstandslos behoben, während Schäden, die eindeutig durch den Nutzer verursacht wurden, nicht übernommen werden.

  • JODEL Gründerszene: Jodel-Nutzer sollen Spitzenpolitikern ihre Fragen stellen : Der Gründer der Social-App Jodel, Alessio Borgmeyer, ist der Meinung, dass die bisherigen Wahlkampfveranstaltungen wenig aufschlussreich waren- und möchte in dem Zuge selbst zu mehr politischer Diskussion beitragen. Für die Woche ab dem 11. September soll über Jodel eine Live-Fragerunde gestartet werden, durch die die Nutzer bekannten Politikern Fragen stellen können. Dabei gilt: Die Community stimmt selbst ab, welche Fragen gestellt werden. Durch die Standortfunktion der App können Nutzer jedoch nur Politiker ihres eigenen Wahlkreises befragen.

  • GOOGLE MAPS Chip: Nie mehr Parkplatz-Ärger! Google Maps hat jetzt ein tolles Feature: Stadtbewohner dürfen sich freuen: Seit neuestem kann Google Maps nicht nur mit präzisen Verkehrsangaben bei den Autofahrern punkten, sondern kann durch eine neue Funktion sogar die voraussichtliche Parkplatz-Situation am Zielort vorhersagen. Die Parksituation wird dabei in verschiedenen Varianten eingestuft: von „Einfach“ zu „Normal“ bis „Schwierig“. Bisher war die App seit Anfang des Jahres nur für ausgewählte US-Metropolen freigeschaltet, ab sofort kann man sie jedoch in fünf Deutschen Städten nutzen.

  • URHEBERRECHT Heise: YouTube und Google bei Urheberrechtsverstößen zur Herausgabe von Nutzerdaten verpflichtet: Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat in einem Urteil entschieden, dass die Internetanbieter YouTube und Google bei Urheberrechtsverstößen dazu verpflichtet sind,  die E-Mail-Adressen ihrer Nutzer herauszugeben. Ein deutscher Filmverwerter hatte im Jahr 2013 gegen die beiden Internetanbieter Klage eingereicht, da Filme von drei verschiedenen Nutzern auf YouTube aufgetaucht sind und eine hohe Abrufzahl erreicht hatten. Das OLG Frankfurt hat nun entschieden, dass das Urteil für E-Mail-Adressen gilt, nicht jedoch für Telefonnummern und IP-Adressen.

  • HUAWEI Focus: Huawei bringt künstliche Intelligenz in sein nächstes Smartphone: Der Chef von Huawai, Richard Yu, kündigte auf der IFA eine neue Chip- Entwicklung für ihr nächstes Smartphone an: „Kirin 970“ soll es heißen und mit einer Recheneinheit für neuronale Netzwerke ausgestattet sein. Damit möchte das Unternehmen eine viel natürlichere Kommunikation mit dem Nutzer erreichen und so in Zukunft Innovationsführer auf dem Smartphone-Markt werden.

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Check-Up Ireland: Ein Blick aufs „Kingdom of Kerry“

King Puck bronze statue near Laune River in Killorglin,Kerry,Ireland

Seit 1997 lebe ich nun schon in der irischen Hauptstadt Dublin. Mein erster Job bei AOL hatte auch ein wenig mit Tech zu tun – wenn man die berüchtigten Freistunden-CDs als “Tech” ansieht oder das Verbinden an die technische Hotline durchgehen lässt. Im November habe ich damit begonnen, die „Tech-Insel” ein Jahr lang aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Heute schaue ich einmal genauer auf die Grafschaft Kerry.

Sportlich ist die Stimmung in der Grafschaft Kerry gerade ziemlich im Keller, da das Gaelic Football Team aus dem „Kingdom“ am Wochenende das Halbfinal-Wiederholungsspiel gegen Mayo verloren hat. Zum Glück gibt es in Kerry aber weiterhin Konstanten wie die tolle Landschaft oder die gleichnamige, gute Butter. Die Seen in Killarney und Kerrygold sind Tourismus- bzw. Export-Schlager. Was die Exporte anbetrifft, so macht aber auch Fintech immer mehr von sich reden. Das „Kingdom“ ist zur Hochburg erwachsen.

Auf dem nicht nur bei Deutschen beliebten Rundweg „Ring of Kerry“ ist Killorglin eine wichtige Station, die tolle Pubs und Restaurants und gemütliche B&Bs zu bieten hat. Busse parken dicht an dicht und entlassen einen konstanten Strom von zahlungskräftigen Touristen in die Gassen von Killorglin. Um 13 Uhr müssen diese dann mit einer weiteren, nicht minder wichtigen Gruppe um Platz auf den Gehsteigen und in den Cafés kämpfen. Statt Wanderschuhen und Cargohosen werden High Heels und Anzüge getragen und nur wenigen der amerikanischen Touristen wird klar sein, dass diese Gruppe immer öfter Hand anlegt an genau jene finanziellen Transaktionen, die noch am Flughafen in den USA oder bei der Ankunft in Irland getätigt wurden – dem Geldumtausch.

Die Fintech-Hochburg Kerry

Hier in Killorgin befindet sich die Zentrale von „Fexco“ die jährlich mehr als $ 10 Millarden an finanziellen Transaktionen bewälltigt. Die Mitarbeiter strömen aus zwei Gebäuden in Killorglin und einem weiteren Gebäude im 40 Kilometer entfernten Cahersiveen. Insgesamt beschäftigt Fexco 1,000 Leute in Kerry.

„Made in Kerry“ im Jahr 1981 ist Fexco mittlerweile ein wahrer Global Player geworden, mit Büros in Europa, Asien, dem Mittleren Osten, Nord- & Lateinamerika, sowie Australien. Unter den Mitarbeitern in Kerry findet sich eine immer größer werdende Anzahl im Bereich Tech, die mit Kollegen weltweit an den neuesten Lösungen kollaborieren. Das Innovation-Team in Killorglin ist das schlagende Herz von Fexco, welches es dem Managment ermöglicht, seinen Kunden wie „First Data“, „Bank of China“ oder „Barclaycard“ mit Stolz & Sicherheit den Slogan entgegen zu rufen „Wir können den Zahlungsverkehr für Euch vereinfachen.“

Fexco ist in Kerry nicht allein. Andere Fintech-Unternehmen haben ebenfalls schon lange erkannt, dass es reichlich Geschäft bei den „alten“ Banken zu holen gibt. Eine Studie von PwC hat zum Beispiel vor kurzem ergeben, dass geschätzt 25 Prozent des traditionellen Geschäfts der Banken von Fintech bedroht ist. Zu den Unternehmen, die aus Kerry heraus an diese 25 Prozent heran wollen, gehört die Firma „Monex“ die in Killarney, der zweiten bekannten Stadt am „Ring of Kerry“, ihren Sitz hat und durchschnittlich über 206 Millionen Karten-Transaktionen im Jahr in 48 Ländern abwickelt.

Seit der Gründung im Jahr 1996, als noch alles auf Papier, per Fax und am Telefon lief, hat Monex seine Kunden auf dem Weg begleitet, der sie sicher online geführt hat. Zwar gibt es in Killarney immer noch einen Raum, in dem Schecks gedruckt werden, aber das Scheckteam schrumpft mit dem Volumen von Schecks, die dort aus dem Drucker kommen. Auch Monex mit seinem Fintech-Hub in Kerry ist mittlerweile eine globale Firma geworden, die 24 Stunden an 365 Tagen für ihre Kunden da ist.

Für das Fintech-Ökosystem in Kerry von großer Wichtigkeit ist das IT Tralee (Institute of Technologie = Technische Hochschule). Die Absolventen von ITT haben quasi die Wahl, was den zukünftigen Arbeitgeber im Bereich Fintech anbetrifft, was nicht zuletzt damit zu tun hat, dass die Technische Hochschule einen Fokus auf „Career Readiness“ hat. Studenten sind immer wieder bei Tech-Unternehmen zu Gast und somit gewappnet für die Anforderungen „draussen in der wahren Welt“.

Das Tom Crean Business Centre des IT Tralee ist ein Startup-Hub mit 20 Firmen. Eine davon, Finukan Labs ist ein Fintech-Startup mit einer besonderen Geschichte. Gründer Anthony Griffin wurde nach einer langen Karriere am Londoner Finanzmarkt von einer skandinavischen Bank umworben. Statt dort anzuheuern, entschied er sich aber dafür, in seine Heimat Kerry zurückzukehren und sein eigenes Unternehmen zu gründen. Sein erster Kunde: die oben erwähnte Bank aus Skandinavien. Eins von vielen Beispielen dafür, wie gut es möglich ist, im „Kingdom of Kerry“ seine eigene Fintech-Dynastie aufzubauen.


Image (adapted) „King Puck“ by youngoggo/stock.adobe.com


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Netzpiloten sind Partner von Rethink! Internet of Retail Minds

Partnergrafik_rethink-iot-retail

Am 21. September beginnt in Hamburg das Event „Rethink! Internet of Retail Minds“ . Hier erfahren die Besucher alles Wichtige über die digitalen Veränderungen, IoT-Technologien und neue technische Innovationen im Einzelhandel. Vor allem gibt es hier Antworten auf Fragen wie unter anderem der Einzelhandel mit den digitalen Herausforderungen in Zukunft umgehen wird und diese in den Handel integrieren kann.

Spannende Einblicke erhalten die Besucher zudem von Speakern wie Wing Tang – Digital Innovation Leader bei IKEA – oder Samantha Starmer vom US-amerikanischen Modeunternehmen Ralph Lauren. Außerdem finden sich hier viele weitere namhafte Unternehmen wie beispielsweise Saturn, Otto oder Philips.

Neben dem interessanten Programm wird die Veranstaltung abgerundet durch World Café Sessions, „ONE2ONE“ – Meeting Services, Live Projekt Evaluationen und vielem mehr.

Seit dabei, wenn ihr euch vernetzen, austauschen oder mit anderen Einzelhandelsexperten über neue digitale Innovationen diskutieren wollt. Wenn ihr am 21. und 22. September ein Teil von diesem spannenden Event sein möchtet, dann gibt es hier die Tickets für euch.

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  • MOBILES BEZAHLEN heise: Boon: Mobile Payment mit NFC nun für alle geeigneten Android-Smartphones: Mobiles Zahlen gehtjetzt durch die Payment-App von Wirecard. Möglich ist das an allen NFC-Terminals, indem man einfach das Smartphone an den Terminal der Kasse hält und mit Fingerabdruck oder Pin bestätigt. Dank einer Umstrukturierung ist die App von jetzt an nicht mehr nur für Smartphones mit Mastercard-Zertifizierung freigegeben, sondern für alle alltäglichen Smartphones.

  • SKYPE golem: Mit Skype kann jetzt Geld überwiesen werden: Wir kennen Skype von unseren Auslandsaufenthalten, der ersten Fernbeziehung oder zum Grüßen der Verwandten aus anderen Ländern. Doch ab jetzt rüstet Skype mit einer weiteren Funktion auf, indem Skype-Nutzer Geld via Paypal verschicken können. 20 Länder gehören zu den Glücklichen, unter anderem Deutschland. Eine kleine Einschränkung gibt es jedoch. Das Geld darf nicht an Unternehmen überwiesen werden, sondern nur an Freunde und die Überweisungen sind nur in US-Dollar, kanadischen Dollar, britischen Pfund und Euro möglich. Andere Währungen sollen jedoch nach Skype demnächst folgen.

  • TESLA handelsblatt: Tesla besteht die Bewährungsprobe: Es steckt zwar noch etwas in den roten Zahlen, doch das neueste Projekt von Tesla kann sich behaupten. Viele Analysten waren sich bei dem Tesla Model 3 eher unsicher und zeigten sich verhalten, als es um die Gewinnschätzung ging. Die Veröffentlichung der Ergebnisse aus dem zweiten Quartal 2017 lassen jedoch alle negativen Stimmen verstummen. Vorsichtige Analysten schätzen 2,5 Milliarden Dollar, der tatsächliche Gewinn bestand jedoch aus 2,8 Milliarden Dollar und somit 0,3 Millionen Dollar mehr als erwartet. Ein voller Erfolg für Elon Musk und sein Unternehmen.

  • AMAZON t3n: Wegen Spyware-Verdacht: Diese Android-Smartphones nimmt Amazon aus dem Sortiment: Bei dem Billig-Hersteller Blu sollen einige Smartphone-Modelle ihre Nutzer ausspionieren. Vertrauliche Daten wurden so an verschiedene Server in China weitergeleitet. Auf diesen Vorfall reagierte Amazon, in dem es zumindest in den USA sämtliche in Verdacht geratene Geräte vom Markt nahm. Stellung hat das Unternehmen Blu jetzt in einer Pressemitteilung genommen.

  • FACEBOOK wired: Nach Google und Amazon will auch Facebook in die Wohnzimmer: Langsam wird es eng in unserem Wohnzimmer, denn der „Wohnzimmermarkt“ öffnet seine Türen. Amazon Echo und Google Home machen es vor, doch damit Facebook im Konkurrenzkampf weiterhin mithalten kann, wird es langsam Zeit auf diesen Zug mit aufzuspringen. Ein Vorschlag für dieses neue Projekt ist beispielsweise ein Laptop-großes Video-Chat-Gerät, welches jetzt im kommenden Frühling nächsten Jahres auf der Entwicklerkonferenz vorgestellt werden soll. Ein neuer Speaker soll die Konkurrenz zusätzlich vorerst in Schach halten.

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