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Assassin’s Creed – Odyssey. Eine Test-Übersicht!

Alle Jahre wieder – auch in diesem Jahr hat Ubisoft einen neuen Teil zu seiner erfolgreichen Assassin’s Creed Reihe hinzugefügt. Mit Assassin’s Creed – Odyssey erscheint die inzwischen elfte (!) vollwertige Ausgabe für PC und Konsole. Längst kursieren hunderte Tests dazu im Internet. Damit ihr nicht alle selbst lesen müsst, haben wir eine kleine Übersicht für euch vorbereitet.

Noch kurz zur Story: Im neuen Teil befindet ihr euch im antiken Griechenland. Genauer gesagt zu Zeiten des Peloponnesischen Krieges. Zum ersten Mal kann man zwischen den Charakteren Alexios und Kassandra wählen, also einem weiblichen und einem männlichen Charakter. Als Söldner steht ihr zwischen den Fronten von Athen und Sparta und versucht, euch euren Lebensunterhalt mit Quests von beiden Seiten zu verdienen.

COMPUTER BILD vergibt gute 1,7

In dem wahnsinnig ausführlichen Test von COMPUTER BILD stellen die Tester besonders die große Spielwelt heraus. Assassin’s Creed Odyssey ist nämlich die erste Version, die komplett in einer frei begehbaren Open-World spielt. Den Testern gefiel besonders, dass die Welt nicht nur groß, sondern auch gefüllt ist mit vielen Details, Quests, Nebenmissionen und interessanten Charakteren. Auch die Storyhighlights fielen der Redaktion besonders positiv ins Auge. Der Kauf des Spieles wird klar empfohlen, bemängelt werden lediglich die langen Ladezeiten und teils langwierigen und repetitiven Aufgaben. Insgesamt vergibt COMPUTER BILD die Testnote 1,7.

IGN lobt großartiges Endergebnis

Der Spieltest von IGN Deutschland fiel ebenfalls positiv aus. Dem Tester Alexander Schneider gefiel, dass die Entscheidungen, die man im Spiel trifft im weiteren Verlauf noch Konsequenzen nach sich ziehen. Auch vermeintlich „noble“ und gute Taten können einen hier noch einholen. Dies führt letztendlich auch zu einem variablen Ausgang der Hauptstory. Optisch und beim Spielerlebnis zieht IGN immer wieder den Vergleich zu The Witcher 3. – Was durchaus positiv gemeint ist. Auch das Kampfsystem überzeugt den Tester. Denn nun leveln die meisten Monster mit dem Spieler mit und es ist Taktik gefragt. Der einzige wirkliche Kritikpunkt von Schneider ist die Gegenwarts-Story. Die hat bei Assassin’s Creed zwar Tradition, ist aber in diesem Teil wohl sehr kurz ausgefallen.

Image by Ubisoft

MANIAC sieht 93 Prozent Score

Eine etwas andere Form des Testes liefert uns MANIAC.de. Hier wird eine fiktive Reise als Rahmen für den Test angeführt, die der Tester ins alte Griechenland vollführt. In Storytelling-Manier wird auch hier auf mehreren Seiten festgestellt, wie unglaublich vielseitig die Spielwelt von Odyssey ist. Insgesamt steht auch für diesen Tester die atmosphärische Spielwelt und das angenehme Gameplay im Vordergrund. Als minimales Manko werden Charaktere aufgezählt, die sich teilweise hölzern und in ihrer Bewegung stockend verhalten.

GameStar äußert sich kritisch

Die Tester von GameStar.de hingegen sehen ein Problem in Odyssey. Für sie ist das Storytelling zu sehr auf die Open-World ausgelegt. Bedeutet: Repetitive Quests á la: „Laufe dahin, hole mir das und komm‘ zurück“, kommen für die Tester Dimitry Halley und Heiko Klinge eindeutig zu häufig vor. Aber auch GameStar.de muss anerkennen, dass die Spielwelt interessant und komplex ist. Besonders herausgestellt werden hier die vielen Nebenstorys, die einem in jedem Winkel der Spielwelt erwarten. Ebenfalls als positiv wird die riesige Auswahl an Rüstungen, Waffen und Skills gesehen. Laut GameStar.de also genau das Richtige für Loot-Freunde. Trotz einiger Kritikpunkte schließt GameStar.de ihren Test damit anzumerken, dass man sich nach dem Beenden des Spiels wirklich fühlt, als hätte man eine epische Reise (um nicht zu sagen eine Odyssey) hinter sich gebracht.

Insgesamt sind die Kritiken für das neue Assassin’s Creed also sehr positiv. Wer auf umfangreiche Rollenspiele mit riesigen Settings und stundenlangem Spielspaß steht, der wird mit Assassin’s Creed-Odyssey nicht enttäuscht werden. Übrigens verbrachten die meisten Tester um die 150 Stunden im Game, Nebenquests inklusive. Diese Zahl dürfte für sich sprechen.

Wenn ihr noch mehr Assassin’s Creed wollt, dann checkt unseren Artikel zum Release des neuen Mobile-Games Assassin’s Creed Rebellion.

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Neues Mobile-Game: Assassin’s Creed Rebellion in süßer Knuddel-Grafik

Vor gar nicht allzu langer Zeit (um genau zu sein am 5. Oktober) veröffentlichte Ubisoft mit Assassin’s Creed Odyssey einen Titel, der schon jetzt als Klassiker gefeiert wird. Der Assassin’s Creed-Hype-Train ist also wieder in voller Fahrt. Nicht mal eine Woche nach dem Release kündigte das Entwicklerstudio jetzt einen weiteren Ableger der Assassin’s Creed-Reihe an: Assassin’s Creed Rebellion. Ein knuffiges Spiel für das Smartphone.

Gewohntes Konzept, neuer Ansatz

Dass es Auswüchse von Assassin’s Creed außer den AAA-Titeln für die Konsole und den PC gibt ist nicht unbedingt etwas neues. Schon nachdem das erste Assassin’s Creed im Jahr 2007 veröffentlicht wurde, erschien mit Assassin’s Creed Altaïr’s Chronicles 2008 der erste Handheld-Ableger der Spieleserie. Doch mit Assassin’s Creed Rebellion passt sich Ubisoft in Zusammenarbeit mit dem Entwicklerstudio Behaviour Interactive dem modernen Smartphone-Games-Hype an.

Assassin’s Creed Rebellion ist ein kostenloses RPG, erhältlich fürs Smartphone ab dem 21. November im App Store und im Google Play Store.

Wie immer bei Assassin’s Creed befindet man sich auch bei dem mobilen Game in einem historischen Setting. Genauer gesagt spielt die Handlung während des Höhepunktes der spanischen Inquisition. Während des RPGs kann man seine eigene Bruderschaft aufbauen, an Missionen teilnehmen und gegen Templer ankämpfen.

Features und Charaktere

Ein besonderes Highlight für ausgewiesene Assassin’s Creed Fans (wie mich) ist dabei das Auftreten aller bekannten Spiele-Charaktere aus den AAA-Titeln der Serie. In dem mobilen Game kämpfen Altaïr, Ezio, Shao Jun und viele weitere Seite an Seite. Insgesamt 40 Spielcharakter kann man freischalten und in die eigene Bruderschaft aufnehmen. Während des Spiels kann man Ressourcen sammeln und Fähigkeiten stärken. Zudem kann man auch Erinnerungen der einzelnen Personen durchleben und endlich all seine Lieblings-Assassine in einem Spiel erleben.

In Assassin’s Creed Rebellion kann man seine eigenen Bruderschaft verwalten. Image by Ubisoft.

Alle, die sich vorab registrieren, erhalten eine Benachrichtigung sobald das Spiel erhältlich ist. Darüber hinaus bekommt man eine spezielle Belohnung inklusive Waffen aus dem neu veröffentlichten Assassin’s Creed Odyssey und einem exklusiven Charakter. Ein Muss für alle Fangirls und Fanboys der Spiele!

Hier kannst du dir das neue Assassin’s Creed Odyssey auf Amazon kaufen (Provision Link)


Images by Ubisoft

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Barrierefreies Gaming: Xbox stellt Adaptive Controller vor

Xbox Adaptive Controller (Image by Microsoft)

Zum Controller oder der Maus zu greifen um eine Runde mit seinem aktuellen Lieblings-Game zu verbringen, ist für die meisten Gamer Alltag. Lebt man jedoch als Mensch mit einer Behinderung, gestaltet sich das gar nicht so leicht. Wie sieht barrierefreies Zocken aus?

Xbox stellt barrierefreien Controller vor

In Vorbereitung auf eines der größten Gaming-Events des Jahres, der E3 in LA, häufen sich die Ankündigungen. Vor allem neue Controller-Modelle erregen Aufsehen, denn neue Games und Engines gibt es in regelmäßigen Abständen. Hardware-Neuerungen sind da eher seltener. Nach einem Twitter-Leak musste Microsoft nun nachziehen. Zum Global Accessibility Awareness Day wurden offiziell Informationen zu ihrem neuen Xbox Adaptive Controller bekannt gegeben, dem ersten barrierefreien Controller für die Xbox One und Windows 10. 

Das Ziel Microsofts mit dem neuen Controller ist es, Gaming für so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Der Controller wird mit zwei großen Buttons und einem Steuerkreuz daherkommen. Das Key-Feature sind allerdings die Ports – ganze 19 AUX-Ausgänge – mit welchen je nach Bedürfnissen verschiedenste Erweiterungen von Drittherstellern an den Controller angeschlossen werden können. Auf der E3 will Microsoft weitere Infos über den Xbox Adaptive Controller bekanntgeben. Ein Verkaufsstart ist noch für 2018 geplant.

Gaming für jedermann

Der Xbox Adaptive Controller ist aber lange nicht der erste oder einzige barrierefreie Gaming-Controller. Kleinere Hersteller und Organisationen arbeiten schon lange daran, Gaming für Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglicher zu machen. Der Quadstick-Controller beispielsweise ist ein Joystick, den man mit dem Mund bedient und der mit der PS3, PS4 und der Nintendo Switch kompatibel ist. Warfighter Engaged hat es sich zur Aufgabe gemacht, individuelle barrierefreie Controller für Kriegsveteranen herzustellen. Genauso wie SpecialEffect, einer Organisation aus Großbritannien, die an der Entwicklung des Xbox Adaptive Controllers beteiligt war. 

An vielen Fronten wird daran gearbeitet, die Gaming Accessability zu fördern. Der Xbox Adaptive Controller wird hoffentlich einen großen Beitrag dazu leisten, das Nischenthema der Barrierefreiheit beim Gaming auch in den Mainstream zu holen. 


Image by Microsoft

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Auf der Jagd nach dem richtigen Emoji

Auf die Plätze, fertig, suchen! Im kostenlosen Browsergame Emoji Scavenger Hunt von Google treffen Machine Learning, Künstliche Intelligenz und Augmented Reality aufeinander. Ein netter Zeitvertreib für zwischendurch, den ich dir hier einmal genauer zeigen möchte.

Suche nach vorgegebenen Emojis

Die App ist ganz einfach über den Browser auf eurem Smartphone oder Tablet zu öffnen. Keine Anmeldung, keine Angaben, nichts, womit du rausrücken musst. Allerdings benötigt Google, damit du Emoji Scavenger Hunt spielen kannst, den Zugriff auf deine Smartphone-Kamera. Dem musst du natürlich zustimmen, sonst funktioniert das nicht. Hast du eingewilligt, kann es schon losgehen.

Der Emoji Scavenger Hunt Startbildschirm. Screenshot by Jennifer Eilitz

Nachdem der Countdown von drei herunter gezählt hat, bekommst du zu Beginn angezeigt, nach welchem Emoji du Ausschau halten musst. Diese können ganz unterschiedlich sein. Von einer Glühbirne über ein Smartphone bis hin zur Socke wird dir alles Mögliche angezeigt. Anschließend beginnt der Timer von 20 runterzuzählen und du musst dich auf die Suche nach dem Gegenstand in deiner Umgebung machen. Mir wurde unter anderem ein Hand-Emoji angezeigt, was natürlich sehr einfach zu finden ist. Lediglich die Hand vor die Kamera halten und das Spiel analysiert, ob du mit dem Gegenstand vor der Kamera richtig liegst. Die kleine Detektivin am unteren Bildschirmrand unterhält dich zudem nebenbei, indem sie deine gezeigten Gegenstände genauer unter die Lupe nimmt.

Auf der Suche nach einer Hand. Screenshot by Jennifer Eilitz

Achtung, die Zeit rennt

Ist die Zeit vorbei und du hast nicht den richtigen Gegenstand gefunden, hast du leider verloren und musst von vorn beginnen. Eigentlich könnte man meinen, dass das Spiel unheimlich einfach ist. Dennoch gibt es immer wieder Gegenstände, die du leider nicht so schnell griffbereit haben wirst. Wenn du es aber schaffst in der vorgegebenen Zeit den richtigen Gegenstand vor die Kamera zu bekommen, erhältst du automatisch für jeden richtigen Fund einen Zeitbonus in der nächsten Runde.

Netter Zeitvertreib mit einigen Fehlern

Emoji Scavenger Hunt weist zwar noch einige Fehler auf, die allerdings zu entschuldigen sind. Beispielsweise erkennt das Spiel manche Gegenstände schon dann, wenn man noch nicht einmal die Kamera drauf gerichtet hat. Zudem werden so manche Dinge falsch gedeutet oder schlichtweg nicht erkannt. Dennoch ist es beeindruckend, zu was die Technologie fähig ist und wie einfach eine Smartphone-Kamera Dinge erkennen kann. Ich kann das Spiel auf jeden Fall empfehlen, wenn einmal die Langeweile aufkommt oder du dir mit deinen Freunden ein spannendes Such-Match leisten möchtest. Für dieses Spiel gibt es einen Daumen-Hoch-Emoji!


olehslepchenko / stock.adobe.com

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Harry Potter: Hogwarts Mystery – alles was du wissen musst!

Harry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa Kneidl (7)

Wenn du als jugendlicher Harry Potter-Fan vergeblich auf deinen Hogwarts-Brief gewartet hast, dann solltest du jetzt herhören. Ab sofort kannst du in dem Mobile-Game Harry Potter: Hogwarts Mystery in die Welt von J.K. Rowlings Zauberlehrling eintauchen. 

Hogwarts erwartet dich!

Harry Potter: Hogwarts Mystery trägt zwar den Namen des berühmtesten Zauberlehrlings der Welt, allerdings wird dieser im Spiel nicht vorkommen. In einem Monolog verrät der Hogwarts-Schulleiter Dumbledore, dass der junge Harry nach dem Angriff durch Lord Voldemort in Sicherheit ist. Er ist zum Zeitpunkt der Spielgeschehnisse also noch ein Kleinkind. Das Game ist ein Roll-Playing Game – kurz RPG. Somit erstellen Spieler darin ihre eigenen Charaktere, mit denen sie die Zauberer-Schule Hogwarts erkunden können. Vom goldenen Trio Harry, Ron und Hermine fehlt zwar jede Spur, aber trotzdem darfst du dich über ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen, wie Rubeus Hagrid, Severus Snape oder Minerva McGonagall. Umso besser: die tatsächlichen Schauspieler aus den Filmen Michael Gambon, Maggie Smith und Warwick Davis leihen ihren ikonischen Rollen Dumbledore, McGonagall und Flitwick in Hogwarts Mystery ihre Stimmen. 

Harry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa Kneidl (4)
Der Brief, den sich beinahe jeder mit elf gewünscht hatte.

Das Game stammt aus dem Hause der Entwickler Jam City und wird herausgegeben durch Portkey Games. Letztere sind das hauseigene Gaming-Label von Warner Bros. Interactive Entertainment, das sich komplett auf Gaming-Inhalte rund um die Zauberer-Welt aus der Feder von J.K. Rowling drehen soll. Im folgenden erkläre ich dir Schritt für Schritt wie das Game funktioniert!

1. Charaktererstellung

Harry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa KneidlHogwarts Mystery ist ein Rollenspiel, das bedeutet, dass du dir zuerst einen Avatar nach Belieben zusammenstellen kannst. Zur Auswahl hast du einen männlichen oder weiblichen Avatar und ein kleines Angebot an Frisuren, Gesichtsformen, Haarfarben etc. Wer mit den begrenzten Möglichkeiten nicht zufrieden ist, muss einfach etwas abwarten und Ressourcen sammeln. Im späteren Verlauf des Spiels können noch allerhand Frisuren, Outfits etc. mithilfe von Münzen oder Edelsteinen freigeschaltet werden!

2. Account mit Facebook verbindenHarry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa Kneidl (15)

Es mag wie eine Option aussehen, die du sonst auch eher ignorieren könntest, allerdings empfehle ich dir deinen Hogwarts Mystery Spielstand mit deinem Facebook-Konto zu verknüpfen. Nur die Verknüpfung ermöglicht es, das Spiel exakt zu speichern. Fehlt diese Verknüpfung wirst du an den letzten automatischen Speicherpunkt zurückgeworfen.

3. Ab in die Winkelgasse

Die Winkelgasse fungiert als Tutorial für das Spiel. Nachdem du deinen Hogwarts-Brief erhalten hast, streifst du durch die Einkaufsstraße, um alle nötigen Schulutensilien zu besorgen. Gleichzeitig lernst du durch den NPC Rowan etwas über den Plot des Spiels. Das namensgebende “Hogwarts Mystery” scheint wohl etwas mit dem verschwundenen Bruder deines Avatars zu tun zu haben. Was genau es damit auf sich hat, gilt es herauszufinden.

4. Wähle dein Haus und erkunde Hogwarts

Nach einem kurzen Aufenthalt in der Winkelgasse geht es auch schon gleich nach Hogwarts! Kurz nach einer Begrüßung durch Professor McGonagall darfst du auch prompt dein Hogwarts-Haus aussuchen. Hier hätte ich mir einen Test ähnlich wie bei Pottermore gewünscht, denn dort entscheiden einzig und allein die Antworten auf obskure Fragen, ob man in Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw oder Slytherin einsortiert wird. Als frischgebackener Gryffindor – in meinem Fall – bist du dann auch endlich bereit für den Unterricht in Hogwarts. Das Spiel ist durch die sieben Hogwarts-Schuljahre mit je zehn Kapiteln aufgeteilt, in denen es gilt, das Mysterium um den verschollenen Bruder aufzudecken – und natürlich den Zauberer-Unterricht zu besuchen.

5. Ressourcen und Attribute im Spiel

Im Game stehen dem Spieler drei verschiedene Ressourcen zur Verfügung: Energie, Münzen und Edelsteine. Energie – in Form von blauen Blitzen – brauchst du, um Handlungen auszuführen, sie lädt sich allerdings nach einigen Minuten auch automatisch wieder auf. Falls dir die Energie knapp wird, kannst du dir mit Edelsteinen mehr Energie kaufen. Edelsteine erhältst du wiederum durch Levelaufstiege und kannst sie dann anschließend für neues Zubehör ausgeben. Münzen verdienst du dir durch das Lösen von Aufgaben. Sie werden ebenfalls für Zubehör benötigt, können aber auch neue Aufgaben freischalten. Auch In-App-Käufe sind möglich, aber nicht notwendig, um das Spiel zu bestreiten. Du kannst beispielsweise mehr Energie für deinen Charakter kaufen, um Aufgaben gleich erledigen zu können und nicht auf den Cooldown warten zu müssen. 

Attributpunkte kannst du dir durch Interaktionen in Dialogen verdienen. Es gibt die drei Attribute Tapferkeit, Empathie und Wissen. Es ist zu empfehlen, die drei Attribute immer auf einem ungefähr gleichen Level zu halten. Hast du bei einem Attribut zu wenig Punkte, hast du eventuell nicht die Möglichkeit später bestimmte Antwort-Möglichkeiten auszuwählen.

Fazit

Harry Potter: Hogwarts Mystery ist ein liebevoll gestaltetes Spiel, das vor allem für all diejenigen gedacht ist, die heute noch auf ihren Hogwarts-Brief warten. Nur kommen gelegentlich kleine Übersetzungsfehler vor. Zudem muss die App hin und wieder neu gestartet werden und alles in allem ist es ein eher seichteres Spiel. Dennoch ein schönes und Nostalgie-geladenes Wiedersehen mit den Schauplätzen und Charakteren des Harry-Potter-Universums. 

Harry Potter: Hogwarts Mystery ist ab sofort kostenlos für iOS und Android verfügbar.

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Screenshots by Lisa Kneidl

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Spyro – ein Kult-Drache kehrt zurück

Screenshot by Jennifer Eilitz via YouTube

Erinnerst du dich noch? Verschiedene Welten, die bunter kaum sein können. Schafe, die auf Stelzen laufen und fiese Zauberer, die dir an den Kragen wollen? Eine Libelle, die um keinen frechen Spruch verlegen ist? Fans, die vor etwa zwanzig Jahren als kleiner Drache durch diese Welten gerauscht sind, werden wissen, wovon hier die Rede ist.

Spyro der kleine lila Drache wird zu neuem Leben erweckt. Vor etwa zwanzig Jahren begeisterten die Spiele „Spyro the Dragon“, „Spyro 2: Gateway to Glimmer“ und „Spyro: Year of the Dragon“ eine Vielzahl an PlayStation-Spielern und genau die können sich jetzt besonders freuen. Schon im September dieses Jahres wird es ein Remake der Spyro-Trilogie geben, die wir einst wie die Verrückten auf der PS1 gezockt haben.

Ein Klassiker neu aufgemacht

Hierbei werden die drei originalen Spiele der Trilogie neu auferlegt. Besonders toll ist hier vor allem, dass eigentlich alles beim Alten bleibt. Nur die optische Darstellung wird besser, bunter, aufregender. Bei der Neuauflage des Spiels soll es mehr als 100 Level geben, die der kleine Drache bestreiten muss. Selbst der Soundtrack lässt die Erinnerungen an den beliebten Drachen wieder aufleben.

Der Trailer zum Game sieht auf jeden Fall schon mal sehr vielversprechend aus und lässt mein Spyro-Fan-Herz um einiges höher schlagen.

Für diejenigen, die Spyro auch schon auf der PS3 haben fliegen lassen, konnten schon die optischen Fortschritte und Veränderungen beobachten. Auch ich war von den Spielen für PS3 schwer begeistert, aber auf das Remake freue ich mich schon sehr. Nicht nur, dass die Spiele ihren niedlichen Charakter, sondern auch die Details, die die Spiele ausmachen, beibehalten werden. Aber nicht nur PS4-Gamer können sich freuen, denn das Kult-Spiel wird auch für die Xbox One erhältlich sein.

Wenn du einmal in die Vergangenheit abtauchen und die Entwicklung der Spiele verfolgen möchtest, dann schau dir am besten einmal dieses Video an. Hier kannst du die einzelnen Games von 1998 bis 2018 ganz genau betrachten.


Screenshot by Jennifer Eilitz via YouTube

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Das Feriencamp für die Jackentasche – Animal Crossing: Pocket Camp

Animal Crossing Pocket Camp (adapted) (Screenshot by Lisa Kneidl)

Nach den erfolgreichen Smartphone-Ablegern der IPs Super Mario und Fire Emblem, hat sich Nintendo nun einem weiteren seiner beliebten Titel angenommen. Animal Crossing: Pocket Camp ist der aktuelle Smartphone-Ableger der beliebten Animal Crossing-Reihe.

Seit rund 16 Jahren können Spieler auf Nintendo-Konsolen, später vor allem Handhelds, in die liebevolle Welt von Animal Crossing eintauchen. Das Ziel des Spiels? Gibt es eigentlich nicht!

Seele baumeln lassen statt Power-Leveln 

Ihr startet damit euren Spielcharakter nach euren Wünschen zu erstellen und kommt sodann in eurem Camp an. Nachdem ihr einen Style für euer Camp ausgewählt habt, geht es auch schon gleich mit der ersten Quest los. Von da an heißt es Sammeln, Angeln und die Wünsche der Camp-Bewohner zu erfüllen. Über die Freundescodes kann im Multiplayer dann auch mit anderen Usern gespielt werden.

Highscores oder Storylines gibt es hier nicht – Animal Crossing: Pocket Camp gilt einzig und allein der seichten Unterhaltung. Ihr könnt im Alltag nicht so richtig die Seele baumeln lassen? Dann schaut doch in eurem Jackentaschen-Feriencamp vorbei. Power-Leveler werden in dem Game jedoch nur wenig zu tun finden. 

Neues Update bringt mehr Abwechslung

Das Spielprinzip von Animal Crossing ist zugleich Fluch und Segen. So entspannend das Früchte sammeln und Käfer sammeln auch sein kann – so eintönig wird es mit der Zeit auch. Nach dem Release am 22. November bahnt sich nun aber ein erstes großes Update zu Animal Crossing: Pocket Camp an. In der App selbst kündigte Nintendo jetzt ein Update für den Januar 2018 an, das das Game dann um zwei Elemente erweitert. 

Animal Crossing: Pocket Camp ist bereits auf Android– und Apple-Geräten erhältlich. 


Screenshots by Lisa Kneidl


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80er in 8-Bit – Stranger Things: The Game

Stranger Things The Game (adapted) (Screenshot by Lisa Kneidl via Netflix & BonusXP)

Es war der Serien-Überraschungs-Hit im Jahr 2016. 80er-Retro-Charme, ein Synthesizer-Soundtrack und ein Setting das an einen Steven King Roman erinnert. Durch diese Erfolgsformel gelang dem Netflix-Original Stranger Things binnen kürzester Zeit der Kultstatus. Es dauert nicht lange, bis man die Bewohner der fiktiven US-Kleinstand Hawkins ins Herz schließt. Für jeden der nicht genug von Eleven, Mike, Dustin und Co. bekommt, gibt es jetzt das passende Smartphone Game.

80er in 8-Bit

Im Oktober 2017 erschien die lang erwartete 2. Staffel der beliebten Serie Stranger Things. Um die – über ein Jahr lang andauernde – Wartezeit zwischen den Staffeln zu überbrücken, brachte Netflix zusammen mit dem Studio BonusXP, Inc. eine passende App.

Das Gameplay ist relativ einfach, man bewegt seine Spielfigur simpel per Tapping auf den Bildschirm fort. Gleiches gilt für das Interagieren mit Gegenständen, anderen Charakteren oder Kampfsituationen. Kleine Rätsel und die aus der Serie bekannten Charaktere werten das Spiel auf. Denn obwohl das Spiel recht simpel gehalten ist und relativ kurzweilig ist, macht es großen Spaß, sich im 8-Bit Hawkins zu bewegen.

Kostenlos und werbefrei

Was mir besonders gefällt ist, dass die App komplett kostenlos ist, aber gleichzeitig auch nicht auf nervige In-Game Werbung zurückgreift. Das ist oft ein böses Omen für ein schlechtes Spiel. Bei Stranger Things ist das aber nicht der Fall, es ist komplett kosten- und werbefrei, aber macht gleichzeitig großen Spaß und bietet viel Raum für Interaktion. So hat jeder Charakter eine passende Fähigkeit für die jeweilige Situation. Die Jäger und Sammler unter den Spielern kommen aber durch die Sammelobjekte auch auf ihre Kosten.

Wenn ihr also nach dem Binge-Watching doch wieder Sehnsucht nach Hawkins und deren charismatischen Bewohnern rund um Eleven, Chief Hopper und Co. habt, dann holt euch Stranger Things: The Game kostenlos für iOS und Android. Notwendig dafür sind minimal die Versionen iOS 9.0 und Android 4.4.


Screenshots by Lisa Kneidl


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Trick or Cheat: 5 Horror-Games zu Halloween 2017

oxenfree_screen_6 (adapted) (Image by Night School Studio)

Zugegebenermaßen bin ich ein richtiger Angsthase, was Horror-Games angeht. Anders als bei Horrorfilmen nimmt man in Horror-Games meist die Rolle einer Hauptfigur ein und erlebt die Geschehnisse durch die Augen dieser Figur. Das Hineinfühlen in den Raum einer virtuellen Welt wird dadurch viel immersiver, wie Medientheoretiker sagen würden. Gerade dieses Phänomen verstärkt ja den wohligen Schauer und macht Horror-Games erst interessant. Falls ihr noch nach ein wenig nervenaufreibender Unterhaltung während der schaurigsten Zeit des Jahres sucht, ist hier vielleicht der ein oder andere Mac- und iPhone-taugliche Spieletipp für euch dabei. Hier stelle ich euch fünf schaurige-schöne, atmosphärische – nicht immer, aber meistens – Horror-Games für die Hosentasche und Zuhause vor! Natürlich könnt ihr sie nicht nur an Halloween 2017, sondern auch an jedem anderen Tag spielen.

Oxenfree – das Stranger Things der Horror-Games

Mit Oxenfree geht es erstmal sachte los, denn das Game ist eigentlich mehr Mystery als Horror. Die schräge Stimmung und die unerklärlichen Ereignisse im Spiel haben mir beim Zocken im Dunkeln dann aber schon das ein oder andere Mal einen kalten Schauer über den Rücken gejagt. Das Spiel beginnt mit einer Gruppe Teenager, die sich mit einer Fähre zum Feiern auf eine kleine Insel begibt. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Alex, die stets bemüht ist zwischen den Freunden zu schlichten, denn schon zu Beginn gibt es Spannungen. Teenie-Zoff allein ist schon der Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. Als es aber auf der Insel nach und nach zu mysteriösen Zwischenfällen kommt, läuft alles aus dem Ruder. Schon nach kurzer Zeit ist nichts und niemand mehr so wie es scheint und man sieht sich mit verschiedenen Zeitlinien, Dimensionen und Versionen seiner Freunde und seiner selbst konfrontiert. Es braucht nicht immer Splatter oder Jumpscares, um den Spielern das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Oxenfree schafft es auf seine Weise eine einzigartige Stimmung aufzubauen – sei es subtiler Psychohorror, wie ein alternatives Spiegelbild von Alex oder der großartig schaurige Synthesizer-Soundtrack!

Der Indie-Titel stammt vom US-Entwickler Night School Studio und wurde 2016 zunächst für PC und aktuelle Konsolen und im Laufe des Jahres 2017 auch für iOS und Android veröffentlicht. Das Grafik-Adventure war 2016 für die LA Times das Stranger Things der Videospielwelt und so fühlt es sich auch an.

Limbo – alles will dich töten!

Limbo ist ähnlich wie Oxenfree ein Sidescroller. Es wurde vom dänischen Indie-Entwickler Playdead entwickelt und 2010 von Microsoft herausgegeben. Bei dem 2D-Sidescroller spielt man einen namenlosen Jungen, der sich auf der Suche nach seiner Schwester durch einen angsteinflößenden Wald begeben muss. Begegnungen mit Menschen und Tieren hat man nur vereinzelt, eines haben sie aber alle gemeinsam – alle wollen dich töten! Wegen seines hohen Schwierigkeitsgrades ist das Spiel regelrecht zum Haare raufen. Man kann gar nicht aufzählen, auf wie viele Weisen man an ein und derselben Stelle im Spiel sterben kann. Der schwarz-weiß Look und die schiere Tristesse schaffen es aber, eine unverwechselbare Atmosphäre herzustellen. Da kann man gerne darüber hinwegsehen, dass man diverse Male in Folge an derselben Stelle gestorben ist.

Limbo (Image by Playdead)
Image by Playdead.

Limbo ist für iOS, Android, PC und aktuelle gängige Konsolen erschienen erschienen.

Gone Home und das Spiel mit der Erwartung

Gone Home ist ein Walking Simulator aus dem Jahr 2013. Entwickelt wurde das Game von The Fullbright Company, allen voran vom leitenden Entwickler Steve Gaynor. Ich wiederhole mich, aber mit der Atmosphäre steht und fällt ein Game dieser Genrezugehörigkeit. Gone Home spielt mit der Erwartung des Spielers. Und zwar mit den Tropes vorhergegangener Spiele aus dem Genre der Horror-Games und den möglichen Jumpscares, die man auf Schritt und Tritt erwartet. Aber zunächst mal zur Synopsis. In Gone Home schlüpft man in die Rolle – und Ego-Perspektive – von Kaitlin Greenbriar, die am 7. Juni 1995 nach einem Auslandsjahr zurück nach Hause kehrt. Soweit so gut, aber dann geht es direkt mit den ersten Horror/Mystery-Klischees weiter. Es herrscht ein verheerendes Unwetter, Kaitlin findet ihr Zuhause komplett verlassen vor und stößt dabei nur auf eine Reihe verwirrender Briefe ihrer Schwester. Im richtigen Kontext kann selbst das eigene Zuhause zu einem angsteinflößenden Ort werden.

Gone Home (Image by The Fullbright Company)
Image by The Fullbright Company.

Gone Home ist erhältlich für Microsoft Windows, macOS, Linux, Xbox One und PlayStation 4.

Five Night’s at Freddy’s – sie wollen doch nur spielen…

Five Night’s at Freddy’s muss man eigentlich kaum mehr erwähnen. Das Game, das 2014 erschienen ist, wurde im Alleingang von Scott Cawthon entwickelt und mauserte sich binnen kürzester Zeit zum Kult-Titel. Ein Let’s Player nach dem anderen versuchte sich an dem Horror-Titel und verhalf dem Spiel zu außergewöhnlicher Bekanntheit. Schauplatz des Horror-Games ist eine Pizzeria, in der ihr als Hauptcharakter einen neuen Job als Nachtwächter beginnt. Erstmal ein leichter Job, schließlich müsst ihr einfach nur die animatronischen Figuren bewachen – oder etwa nicht? Diese verselbstständigen sich nachts nämlich und ab da beginnt für euch ein Kampf um Elektrizität und vor allem euer Leben!

Five Night’s at Freddy’s ist erhältlich für Microsoft Windows, Android, iOS und Windows Phone.

SOMA – auf dem Meeresgrund hört dich niemand schreien

SOMA entführt seine Spieler ähnlich wie die Bioshock-Reihe tief unter die Meeresoberfläche. Das Survival-Horror-Game ist 2015 erschienen und von Frictional Games entwickelt worden. Wer also die Atmosphäre der Unterwasserstadt Rapture in Bioshock 1 und 2 mochte, wird auch in SOMAs verlassener Forschungsstation auf seine Kosten kommen. Dabei schlüpft man in die Rolle des Simon Jarrett, eines Kanadiers, der nach einem Autounfall unter gesundheitlichen Problemen leidet. Deswegen entscheidet er sich experimentellen neurologischen Untersuchungen zu unterziehen. Wie es nicht anders kommen kann, geht das Experiment schief und Simon erwacht im Jahr 2103 auf dem Meeresgrund. Wie es dazu gekommen ist, wieso er – scheinbar – alleine ist und was es mit der dystopisch-schaurigen Forschungsstation auf sich hat, heißt es herauszufinden. SOMA könnt ihr auf der PlayStation 4, Microsoft Windows, macOS und Linux spielen.

Ihr interessiert euch eher für starke Geschichten, bei denen ihr viel beeinflussen könnt? Dann probiert doch mal unsere Tipps aus dem Interactive-Fiction-Genre!

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.de.


Images by Night School Studio, Playdead & The Fullbright Company


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Ausprobiert: Warum Glitchskier verdient das Beste Mobile Spiel des Deutschen Computerspielpreises ist

20170428-Glitchskier-Teaser

Jedes Jahr zeichnet die Jury um den Deutschen Computerspielpreis (DCP) in Berlin die besten Games des Jahres aus. In diesem Jahr ging der Preis in der Kategorie „Bestes Mobiles Spiel“ an das recht unbekannte ‚Glitchskier‘ des Hamburger Entwicklers Shelly Alon. Dabei handelt es sich um einen Weltraum-Shooter, der in nostalgischem Hacker-Design daher kommt. Ich habe das Game, das für 0,99 Euro aus dem App Store geladen werden kann, angespielt und verrate euch einige Tipps für den Überlebenskampf.

Röhrenflair auf dem Smartphone

Nach dem rund 50 MB großen Download und der anschließenden Installation des Games kann das Spielvergnügen auch schon los gehen. Nach einem kurzen Intro, das den Bootvorgang eines betagten PCs zeigt, befinde ich mich auf der Startseite, die wie auf einem alten Röhrenmonitor perspektivisch gekrümmt daher kommt. Sie ist einem Ordner mit darin enthaltenen Dateien nachempfunden. Ein etwas unkonventioneller Doppel-Tipp auf „bin“ und „glitchskier.exe“ startet die Spielrunde.

Ich finde mich in einer zweidimensionalen Welt aus Klötzchen und kryptischen Buchstaben wieder. Die eigene Spielfigur wird durch ein Pfeil charakterisiert. Durch Ziehen auf dem Display bewege ich mein ‚Raumschiff‘ und beschieße automatisiert meine Umgebung. Auf dem Weg durch das digitale Labyrinth muss ich umherfliegende Gegner ausschalten, um nicht mit ihnen zu kollidieren und bestenfalls neue, schlagkräftigere Waffen sammeln. Der Fokus sollte dabei auf die roten Gegner gesetzt sein, denn allein sie sind durch meine Waffen zerstörbar. Weiße Gegenspieler können nur mir schaden. Das Sammeln der rot-weißen Klötzchen bringt Extra-Punkte.

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Ziel von Glitchskier ist es unbeschadet durch ein Heer von Gegnern zu gelangen. Screenshots by Jonas Haller

Das Ende einer Spielrunde markiert eine Art Mutterschiff, das es für mich zu bezwingen gilt. Wichtig ist hierbei die verwundbaren roten Bereiche zu erwischen. In den ersten Spielrunden biss ich mir spätestens da die Zähne aus, denn ringsumher verfolgten mich diverse Gegner. Einer der Tricks ist hierbei, stets hinter die Schiffe zu gelangen und so nicht die Flugbahn zu kreuzen. Ist die Runde geschafft, baut sich ein neues Level auf und neue ‚Dokumente‘ können geladen werden. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um neue Farbschemata, die über den Ordner „data“ wählbar sind. Glitchskier bietet insgesamt vier Spielrunden, in denen Gegner eliminiert und Punkte gesammelt werden müssen.

Nerdig schick, aber akkuhungrig

Das Spiel des Hamburger Spieleentwicklers ist anders. Die Grafik beeindruckt nicht durch Fotorealistik und Detailtreue. Vielmehr schickt sie mich als Spieler zwei bis vier Jahrzehnte in die Zeit zurück, als Arcade-Games am PC oder Automat der große Trend waren. Nicht zuletzt das Schwelgen in Erinnerungen und das nostalgische Flair machen Glitchskier zu einem echten Geheimtipp für Nerds und Geeks. Der Soundtrack aus digitalen Synthesizerklängen verstärkt dieses Empfinden.

Die abstrakte, minimalistische Spielwelt ist allerdings alles andere als ressourcenschonend. Die Entwickler selbst sprechen von einem potenten Smartphone, das 2 GB RAM, eine OpenGL ES3 kompatible GPU sowie einen Quad Core Prozessor mit mindestens 2 GHz Taktrate besitzt. Im Test wurde der Ressourcenhunger durch einen starken Akkuverbrauch deutlich. Nichtsdestotrotz hat Glitchskier zurecht den Award „Bestes Mobiles Spiel“ der DCP erhalten und ist vor allem für Apple-Nerds eine Empfehlung wert. Mit 2,29 Euro ist auch der Kaufpreis fair.

Unser Autor Berti Kolbow-Lehrradt hat vier spannende iOS-Games „made in Germany“ getestet, die mit dem Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet wurden.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


Images and Screenshots by Jonas Haller; Video by Shelly Alon


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • CEBIT spiegel: Virtual Reality auf der Cebit: Der 1000-Euro-Handschuh: Endspurt auf der CeBit! Virtual Reality ist mittlerweile in der Tech-Welt angekommen und vor allem die dazugehörigen Brillen sind nichts neues mehr. Auf dem Event in Hannover wurden jetzt neue Controller und Sensoren vorgestellt, die auf neue Wege mit der Technologie arbeiten. Wann VR endlich ihren Durchbruch habe ist ein wiederkehrendes Thema auf der Cebit. HTC Vive will beispielsweise mit dem Sense Glove überzeugen, einem VR-Handschuh.

  • GOOGLE businessinsider: Google hat ein altes Produkt wiederbelebt und diesmal scheint die Zeit dafür reif zu sein: Jetzt ist es offiziell, die Navigations-App Google Maps wird jetzt um ein Live-Tracking-Feature erweitert, mit dem sich Kontakte auf Wunsch verfolgen können. Vorbei die Zeiten, wo man behaupten konnte, dass man den Bus verpasst hat, obwohl man erst noch zuhause in der Dusche hängt. Datenschutz-Bedenken erstmal beiseite fragt man sich allerdings auch, wieso der Konzern diese Idee noch nicht früher hatte. Tatsächlich gab es das Projekt unter dem Namen „Latitude“ bereits 2009.

  • INTERNET zeit: Ironiefrei das Internet sicherer machen: Microsofts Chefjurist Brad Smith schlägt eine Digitale Genfer Konvention vor und will damit das Internet zu einem sichereren Ort machen. Smith wirbt seit einigen Wochen für deine Idee der Digitalen Genfer Konvention und ist quasi auf diplomatischer Mission unter anderem in Davos, San Francisco oder nach Berlin unterwegs. Auf einer Veranstaltung der Princeton Universität in Berlin appelliert er an Staatet, sich zu verpflichten, wenigstens in Friedenszeiten keine zivilen Einrichtungen und Personen zu hacken und IT-Sicherheitslücken offen zulegen, statt sie zu horten oder gar zu verkaufen.

  • ANDROID heise: Android O ausprobiert: Das ist neu, das wird anders: Mit Android O will Google jetzt die neue Version seines Betriebssystems auf den Markt bringen. Die erste Entwicklerversion wurde jetzt ohne Vorankündigung freigegeben. Zu den neuen Features soll beispielsweise auch eine verlängerte Akkulaufzeit zählen, denn laut Angaben von Google soll Android O Hintergrundprozesse von Apps einschränken. Außerdem soll es ein verbessertes Erinnerungsfeature geben und die Bild-in-Bild-Funktion soll ausgebaut werden.

  • SUPER MARIO RUN t3n: Super Mario Run ist jetzt auch für Android verfügbar: Nachdem Nintendo den Videospiel-Klassiker Super Mario als Smartphone-Version “Super Mario Run” bereits für iOs-Geräte veröffentlichte, können jetzt auch Android-User den Klemptner endlich über den Smartphonescreen hüpfen lassen. Gestern wurde die App einen Tag früher als gedacht im Google Play Store veröffentlicht. Wie für iOs wird es das Spiel auf Android nur als Testversion kostenlos geben, die Vollversion muss nach wie vor gekauft werden. Nintendo erhofft sich, mit der Android-Version erheblich mehr Umsatz machen zu können, da das Android-Betriebssystem auf knapp 80 Prozent der Smartphones läuft.

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Pokémon Go ist ein Prototyp für die Verbreitung von Robotern

WILD PIKACHU APPEARS (adapted) (Image by Sadie Hernandez [CC BY 2.0] via Flickr)

Pokémon Go erreichte unmittelbar die Spitze der Spielecharts in den USA und Australien, wo es Anfang Juli zuerst veröffentlicht wurde. Das Smartphone-basierte Spiel wurde bereits von nahezu 6 Prozent der Android User aus den USA heruntergeladen. Was die jüngste Fortsetzung des 20 Jahre alten Pokémon-Franchises so reizvoll macht, ist die umfangreiche Nutzung von Augumented Reality: Spieler nutzen ihr Smartphone, um fantastische Kreaturen in der echten Welt zu entdecken und dann versuchen, sie einzufangen. Es ist das erste Mal, dass ein auf Augumented Reality basierendes Videospiel solch einen weltweiten Erfolg erlangt hat – der sofortige Einfluss auf unsere Gesellschaft wird schnell offensichtlich. Wir haben weitreichende Chancen, zu untersuchen, welche neuen Möglichkeiten der Interaktion mit der heutigen Technologie unser Leben beeinflusst und wie diese reguliert werden können. Pokémon war bereits die weltweit am zweitbesten verkaufte Videospielreihe mit mehr als 200 Millionen verkauften Exemplaren, seit sie in den 1990ern globale Bekanntheit erlangte. Das Phänomen schließt ein breites Spektrum an Produkten, von Spielen und Merchandise-Artikeln bis hin zu animierten TV Shows und Filmen ein. Pokémon sind fiktive Kreaturen, die trainiert werden können, um sich gegenseitig spaßeshalber zu bekämpfen. Man kann behaupten, dass der Erfolg des Spiels teilweise darauf basiert, dass es verschiedene Genres umfasst. Unter anderem ist es ein Rollenspiel, Puzzle sowie ein digitales Haustier. Das neueste Spiel, Pokémon Go, ist eine kostenfreie Smartphone-App, die von Nintendo und Niantic Labs entwickelt wurde. Das besondere daran ist, dass es die Vorzüge der Augumented Reality ausschöpft. Bilder der realen Welt, die mit der Smartphone-Kamera aufgenommen werden, werden mit Gameplay Inhalten bestückt, so dass der Spieler Pokémon finden kann, wenn er sich mit seinem Smartphone bewegt. Einige reale Orte werden ebenso als Shops oder Arenen im Spiel genutzt, wo die Spieler tatsächlich hingehen, um ihre Pokémon virtuell zu trainieren oder Items einzusammeln. Auch wenn Augumented Reality bereits seit vielen Jahren existiert, ist Pokémon Go eines der ersten ernstzunehmenden Versuche, das Videospielerlebnis mit AR zu bereichern. Davor konnte lediglich das Strategiespiel Ingress, das ebenso von Niantic Labs entwickelt wurde, diese Technologie mit sehr guten Ergebnissen aber einer limitierten Anzahl an Followern, besonders im Vergleich zu Pokémon, aufgreifen. Was die Nutzung von Smartphones für Augumented Reality-Videospiele besonders macht, ist, dass der Spieler sich eher als ein Teil des Spiels fühlt, statt lediglich der entfernte Beobachter am Bildschirm zu sein. Spieler brauchen keine Visiere oder komplexe und ausgeklügelte Systeme, um die Technik zu nutzen. Statt einer virtuellen Welt ist ihre gewohnte Umgebung mit Pokémon bevölkert. Doch anders als Ingress beeinflusst Pokémon Go bereits deutlich das Leben der Spieler außerhalb der Grenzen des Spiels. Spieler, die vorurteilsgemäß drinnen saßen, werden nun ermutigt, herumzurennen und sich zu bewegen. Andererseits besteht die Möglichkeit, dass Spieler Unfälle erleiden könnten, während sie völlig in das Spiel vertieft sind, obwohl sich einige angebliche Zwischenfälle als Hoax herausstellten oder falsch darüber berichtet wurde. Auch das Phänomen, dass sich Dutzende oder möglicherweise sogar Hunderte von Menschen an bestimmten Orten wie Shops oder Polizeistationen versammeln, um das Spiel zu spielen, bereitet bereits jetzt Probleme.

Neues Modell

Wie werden wir mit dieser Art von Problemen umgehen, wo Augumented Reality immer beliebter wird? Einige der Probleme werden durch die Entwickler gelöst werden. Beispielsweise könnten Plätze in Spielen wie Pokémon Go, an denen Leute sich versammeln, besser verteilt oder in ihrer Kapazität beschränkt werden. Aber wie zuletzt mit den Selfie-Sticks geschehen, wird auch die Gesellschaft reagieren und sich an diese neue Art der Interaktion anpassen müssen, möglicherweise durch neue Regeln und durch eine Entscheidung, wer im Falle eines Unfalls für schuldig erklärt wird. Als Nebeneffekt werden wir möglicherweise auch eine Veränderung sehen, was gesellschaftlich als akzeptiertes Verhalten angesehen wird, um die virtuell-reale Interaktion als normal zu deklarieren. In gewisser Weise kann das, was im Moment erst mit Pokémon Go beginnt, als Ausblick auf das gesehen werden, was passiert, wenn vollständig autonome Systeme wie Roboter in unser Leben treten. Lieferdrohnen, fahrerlose Autos und Hilfsroboter werden momentan getestet – und es ist sehr wahrscheinlich, dass dies in der Zukunft alltäglich sein wird. Wie mit Pokémon Go werden neue Wege der sozialen Interaktion entwickelt und neue Arten von Zwischenfällen und möglicher Fehlanwendung werden entdeckt. Es gibt keine klare Vorhersage darüber, wie diese Technologie unser Leben verändern wird, neben einigen offensichtlichen moralischen Problemen, die unvermeidbar auftreten werden, wie etwa, ob ein selbstfahrendes Auto einem Kind ausweichen sollte, um dann aber einen Erwachsenen zu treffen. Technologie wie die Augmented Reality von Pokémon bringt bereits jetzt einige Ansätze hervor. Unsere Gewohnheiten und Regeln werden sich weiterentwickeln, um autonome Systeme einzubinden – doch diese Evolution hat ihren Preis. Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „WILD PIKACHU APPEARS!“ by Sadie Hernandez (CC BY 2.0)


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • SNAPCHAT techcrunch: Snapchat Memories is a searchable replacement for your camera roll: Wie viel Snapchat steckt eigentlich noch in Snapchat? Das Unternehmen ändert seine Strategie und durch Memories können User nun Geschichten dauerhaft speichern. Gestern gab Snapchat auf dem offiziellen Blog bekannt, dass Fotos und Videos nicht mehr lokal auf dem Smartphone gespeichert werden, sondern der Nutzer die Möglichkeit hat, alles in der App zu verwalten. Ein wenig Geduld muss noch aufgebracht werden, da Memories noch bis zu 30 Tage auf sich warten lässt. Wir sind gespannt.

  • WLAN golem: Deutsche Bahn legt sich bei Drosselung noch nicht fest: Ab welchem Datenvolumen das kostenlose WLAN der Deutschen Bahn gedrosselt wird, steht noch nicht fest. Das sagte ein Bahn-Sprecher Golem.de auf Anfrage. „Wie das genau aussehen wird, kann ich Ihnen noch nicht sagen. Wir werden es rechtzeitig kommunizieren“, erklärte er. Bahnchef Rüdiger Grube hatte sich auf dem Zukunftsforum Schiene Digital mit dem Bundesverkehrsministerium auf die kostenlose Versorgung mit Wi-Fi in allen Zügen geeinigt, aber eingeschränkt: „Von einem bestimmten Datenvolumen an werden wir dem Kunden sagen müssen: Entweder, du gehst auf eine langsamere Geschwindigkeit, oder ab dem Punkt x muss man das dann auch berechnen.“

  • SMART CAR internetworld: VW entwickelt Plattform für vernetzte Autos mit LG: Volkswagen hat sich mit dem südkoreanischen Elektronik-Riesen LG zusammengetan, um gemeinsam eine Plattform für vernetzte Autos zu entwickeln. Durch den Zusammenschluss der beiden Konzerne will VW zeigen, dass er stärker auf die eigenen Lösungen und Entwicklungen setzt, als sich auf Google oder Apple zu verlassen. Ziel ist es, den Fahrern Zugang zu ortsbasierten Diensten sowie Geräten im Smart Home zu bieten.

  • CETA bundestag: Opposition spricht bei Ceta von „Tricksereien“: Die Opposition hat das Verhalten von EU-Kommission und Bundesregierung im Streit um die Parlamentsbeteiligung am europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen Ceta (Comprehensive Economic and Trade Agreement) scharf kritisiert: „Bei Ceta kann man weder der Kommission noch der Bundesregierung trauen“, erklärte Klaus Ernst (Die Linke) in einer Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestag am Mittwoch, 6. Juli 2016.

  • POKÉMON mobilegeeks: Pokémon Go für iOS und Android veröffentlicht: Jaja, eigentlich passt das Thema nicht so richtig zu #FollowUs, aber wir in der Redaktion warten schon seit einer gefühlten Ewigkeit darauf. Endlich ist Pokémon Go da! Der Spieler hat die Möglichkeit in der realen Welt via Smartphone und GPS, Pokémon zu fangen und diese zu sammeln. Wenn ihr jetzt also mehr 20-30 Jährige auf den Straßen mit Smartphone herumrennen seht, steht ihnen lieber nicht im Weg. Ein Pokémon könnte hinter euch stehen. „Gotta Catch ‚Em All“

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Happy Couple – Eine App zum (Ver)lieben

paerchen (Unsplash [CC0] via Pixabay)

Die App “Happy Couple” macht Pärchen glücklicher. Mit geschickten Fragen wird der Partner (noch) besser kennen und lieben gelernt. Ein Pariser Pärchen plaudert aus dem Nähkästchen. Die Frühlingsgefühle erwachen – bereits zum Valentinstag bekamen die Schaufenster ihre altbekannte Herzchen – Deko und überall ließ sich ein Candle-Light-Dinner, eine Massage oder einen Wellness-Urlaub für Zwei buchen. In diesem rosaroten Ambiente treffe ich Antoine und seine Freundin Elsa, um mit ihnen über die neue Liebes-App “Happy Couple” zu sprechen.

Maren Jentschke (MJ): Seit kurzem sorgt die Applikation “Happy Couple” in Frankreich für zufriedene Pärchen – erklärt mir, was es sich damit auf sich hat!

Elsa: “Happy Couple” ist eine Spiele-App für Pärchen, die wir beide herunterladen mussten. Jetzt teilen wir uns ein Pärchen-Konto und müssen jeden Tag fünf Fragen über uns selbst und den anderen beantworten. Jede übereinstimmende Antwort gibt einen Punkt. Außerdem kann man noch Challenges meistern wie “Nehmt euch einen Abend gemeinsam frei und geht essen. Wechselt für die Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise jeweils das Restaurant.” Wir sind ganz fleißig am Punkte-Sammeln und mittlerweile schon im 12. Level.

Antoine: Die Challenges und Fragen gehören zu unterschiedlichen Kategorien. Persönlichkeit, Sexualität, Emotion, Kommunikation, Verantwortung und Freizeit. Ich musste gestern zum Beispiel beantworten, wie ich reagiere, wenn Elsa gerade ängstlich ist und wie Elsa reagiert, wenn ich ängstlich bin.

MJ: Und? Hast du richtig geantwortet?

Antoine: Ja, die Antwort für mich war richtig. Ich habe gesagt “Ich versuche ihr die Angst zu nehmen.” Ich weiß aber nicht, ob meine Antwort für Elsa richtig war: “Sie wird genauso ängstlich wie ich.”

Elsa: Wieso denn das? Ich habe auch für mich geantwortet, dass ich versuche dir die Angst zu nehmen!

Antoine: Naja. Du bist aber dabei mindestens genauso nervös wie ich.

MJ: Wie kommt es, dass du nicht siehst, was Elsa für sich geantwortet hat?

Elsa: Das ist die Idee von der App. Sie soll zum Gespräch anregen und zeigt nur einen Teil der Antworten. Ich sehe was Antoine über sich gesagt hat aber nicht, wie er für mich geantwortet hat. Und obwohl wir schon über 5 Jahre zusammen sind, kommen immer wieder überraschende Antworten.

Antoine: Ich bin eigentlich kein Verfechter von Apps. Aber “Happy Couple” macht Spass, weil man zu interessanten Gesprächen angeregt wird. Neulich hatten wir die Situation, dass bei der Frage: “Hast du ausreichend Vertrauen in deinen Partner, um mit ihm ganz ehrlich zu sein” beide für den anderen geantwortet haben “Ja absolut, er/sie sagt mir alles” und für uns selbst aber “Das kommt auf die Laune des anderen an”. Wir mussten sehr lachen und haben aber dann ein langes Gespräch über Vertrauen geführt. Und ganz abgesehen davon ist es wtizig, sich gegenseitig zu battlen. Man kann in der Übersicht sehen, wer von dem Pärchen gerade mehr Punkte für den gemeinsamen Score sammelt und vor allen Dingen in welcher Kategorie. Gerade liege ich in der Kategorie “Emotion” einen Punkt vor Elsa, glaube ich. Nicht schlecht für einen Mann, oder?

MJ: Happy Couple wirbt mit personalisierten Fragen, die je nach Pärchen-Profil angepasst und sorgfältig von der Psychologin Dr. Lonnie Barbach recherchiert wurden. Was musstet ihr in eurem Pärchen-Profil angeben?

Antoine: Wir mussten angeben, wie lange wir zusammen sind, ob wir zusammen oder getrennt leben und dann die typischen Angaben über einen selbst beantworten – Wohnort, Alter, Emailadresse.

Elsa: Ganz interessant war, dass ich anfangs noch nicht mein Geburtsdatum angegeben habe. Seitdem die App aber weiß, wie alt wir sind, sind die Fragen gerade im Bereich “Sexualität” viel mehr dem Alter entsprechend (lacht).

Antoine: … und die Challenges im Übrigen auch!

MJ: Die eingegebenen Daten sollen, laut dem Marketing-Direktor Arnaud Le Mérour, anonymisiert für wissenschaftliche Zwecke genutzt werden, um schließlich eine weltweite Analyse zu Pärchen-Verhalten zu machen. Wie steht ihr dazu?

Antoine: Mich stört es nicht weiterhin, da wir bei unseren Antworten nur zwischen 4 vorgegebenen Antworten auswählen müssen. Diese Daten haben für mich weniger Wert wie zum Beispiel persönliche Mails.

MJ: Würdet ihr die Applikation weiterempfehlen?

Elsa: Die App ist ganz witzig, hat ein cooles Design und bringt einem im Alltag auf gute Ideen und Gespräche. Wir haben schon einigen Freunden davon erzählt, die jetzt auch “Happy Couple” spielen. Mal gucken, wer zuerst das 13. Level knackt!

Von zwei Amerikanern und zwei Franzosen entworfen, ist die Applikation derzeit auf Englisch und Französisch verfügbar und lässt sich kostenlos von Google Play, App-Store und Windows Store herunterladen. Insgesamt ist die Veröffentlichung in 60 Ländern und damit die Übersetzung in mehrere Sprachen geplant, wenn die Nutzerzahlen im Jahr 2016 weiterhin steigen.


Teaser & Image „paerchen“ by Unsplash (CC0)


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Game-Kunst: „Das Pixel entfesselt Gefühle“

Ausstellung "Supersample: Pixels at an Exhibition" in Berlin

„Retro hat eine besondere Faszination“: Die Berliner Ausstellung „Supersample: Pixels at an Exhibition“ zeigt Werke, die inspiriert sind von Spiele-Klassikern wie Pac Man, Donkey Kong, Galaga oder Legend of Zelda. // von Angela Gruber

Ausstellung "Supersample: Pixels at an Exhibition" in Berlin

Es ist eine Hommage an die Klötzchengrafik: Die Berliner Ausstellung feierte jüngst zur Gamesweek in Berlin Premiere, sie zeigt die künstlerische Auseinandersetzung mit Games, die heute unter dem Label „Retro“ laufen. Sie will zeigen: Im Rahmen zeigenössischer Kunst müssen auch neue, digitale Räume bedacht und erschlossen werden.

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Ingress für iOS: Vorläufer für neues Geschäftsmodell?

Ingress

Am gestrigen Montag wurde endlich für alle iOS-Geräte das Augmented Reality Game Ingress veröffentlicht. Offenbar ist das Spiel der Vorbote einer neuen Ausrichtung von Google. // von Lars Sobiraj

Ingress

Google hat die Apple-Nutzer lange warten lassen. Seit gestern ist das Real-World-Abenteuerspiel erstmals für iPhones und iPads erhältlich. Seit Oktober 2013 wurde die Android-Version über vier Millionen Mal kostenlos heruntergeladen. Doch es steckt noch mehr dahinter. Auf Basis der Software von Ingress wird derzeit mit Endgame ein neues Spiel produziert, welches gleichzeitig ein neues Geschäftsmodell darstellt. Endgame soll demnächst einen Kinofilm, gedruckte Bücher, E-Books, ein Gewinnspiel und zahlreiche Google-Dienste miteinander verknüpfen.

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2048 – Erfolgs-App punktet mit offener Lizenz

„2048“ rockt momentan die App Stores. Das Spiel punktet hauptsächlich mit einer offenen Lizenz und crowdbasierter Mitarbeit. // von Tobias Gillen

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Das Rechen-Spiel 2048 erinnert an den Kassenschlager Threes. Das Spiel aus der Feder eines 20-Jährigen entstand aber hauptsächlich durch die Mitarbeit der Crowd. Und wird inzwischen vielfach kopiert. Möglich macht das eine offene Lizenz, die die Entwickler für das Spiel gewählt haben.

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Angespielt: PlayStation 4 (vs. Xbox One)

Über die Feiertage hatte ich Gelegenheit, eine Spielkonsole der neuen Generation auszuprobieren. Die PlayStation 4, ein durchaus schick designter, schwarzer Kasten um 400 Euro, tritt derzeit gegen den etwas klobigeren und 100 Euro teureren Rivalen von Microsoft, die Xbox One, an. Und natürlich ist die PS4 schön zu spielen: Im Vergleich zu meiner einige Jahre alten Xbox 360 ist sie natürlich schneller und leiser, hat kürzere Ladezeiten und bietet einen etwas angenehmeren Controller und eine bessere Grafik. Doch was mir eindeutig gefehlt hat: der Wow-Effekt.

Von einer Konsole, die sieben Jahre nach ihrem Vorgänger auf den Markt kommt, hätte ich mir doch mehr “Wow” erwartet. Womit sich für mich die Frage erledigt hat, ob ich mir im nächsten halben Jahr eine der neuen Konsolen kaufen soll. Nein, werde ich nicht. Das Problem liegt dabei nicht an der sicher starken Hardware – auch wenn Sony etwa schon auf die neue Auflösung 4K setzen hätte können – sondern beim Content, also den Games. Sowohl PlayStation 4 als auch Xbox One kommen mit einer eher dürftigen Zahl an exklusiven Titeln daher, die eine Anschaffung notwendig machen würden.

Bei der PlayStation 4 gibt es derzeit nur eine eher enttäuschende Reihe an Exklusiv-Spielen, aus der einzig “Killzone” heraussticht, und bei der Xbox One sieht es hinsichtlich “System Seller” (u.a. „Forza“, „Ryse“) ebenfalls düster aus. Dem gegenüber stehen aktuelle und künftige Knaller wie “Assassin´s Creed IV: Black Flag”, “GTA V”, “Watchdogs” oder “Destiny”, die allesamt auch auf den alten Konsolen PS3 und Xbox360 zu haben sind bzw. zu haben sein werden. Sicher bieten die Versionen für die Next-Generation-Konsolen eine bessere Grafik – aber ist die auch 400 bzw. 500 Euro wert?

Laut Tony Key, Senior VP für Sales und Marketing bei Ubisoft, konzentrieren sich die Publisher aus wirtschaftlichen Gründen im Moment noch eher auf die Vorgängermodelle. Die Rechnung ist einfach: Sony prognostiziert bis März 2014 etwa 5 Millionen verkaufte PS4-Konsolen, ein ungleich größerer Markt aber sind die über 80 Millionen PS3, die weltweit in den Haushalten stehen. Während man Sonys PS4 als solide Spielkonsole ohne großen Überraschungen einreihen kann, versucht Microsoft seine Xbox One als Multimedia-Zentrale fürs Wohnzimmer zu positionieren. So soll man damit nicht nur zocken, sondern via Skype Videotelefonate führen, das TV-Signal durch die Konsole schleifen oder Musik- und Video-Streaming damit abrufen. Doch zum Skypen oder Musikhören den Fernseher und eine Spielkonsole aufdrehen zu müssen, wirkt auf mich in Zeiten von Smartphones und Tablets eher unpraktisch.

Wer also schon eine Spielkonsole der letzten Generation besitzt, der kann sich mit einem Upgrade Zeit lassen. Exklusiv-Blockbuster wie “Halo 5” (Xbox One) oder “Uncharted” (PS 4) werden von der Fachpresse erst in frühestens einem halben Jahr erwartet, und bis dahin kann noch viel passieren. Zum einen könnten Xbox One und PS4 günstiger werden bzw. in attraktiven Bundles angeboten werden (z.B. mit zwei Controllern, mehreren Spielen), und zum anderen bleibt abzuwarten, was Apple, Google und Samsung vorhaben. Der iPhone-Hersteller ist dank App Store stark bei Spielen und wird schon seit Jahren verdächtigt, einen Smart-TV bauen zu wollen – warum sollten nicht auf dem die Games laufen und die iOS-Geräte als Controller herhalten? Und auch Samsung dringt immer weiter in den Bereich “Home Entertainment” vor und dürfte sich nicht nur einmal überlegt haben, auch Games auf seine Internet-Fernseher zu bringen.

 


 

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Candy Crush Saga: Wie ein Smartphone-Spiel süchtig macht

Mehr als eine halbe Milliarde Mal wurde das Game Candy Crush Saga von Macher King.com installiert und ist zu einer echten Geldmaschine herangewachsen // von Jakob Steinschaden

candycrushsaga

Es gibt einen neuen Zeitfresser für Smartphones: Das Spiel “Candy Crush Saga” des britischen Herstellers King.com, bei dem man bunte Zuckerl nach Farbe sortieren muss, hat 500 Millionen Downloads geschafft und wirft pro Tag mehr als 900.000 Dollar für seine Macher ab – und das, obwohl es eigentlich gratis ist. Clevere Spielmechanismen sorgen dafür, dass Candy Crush schnell süchtig macht und den Nutzern Kleingeld aus der Tasche lockt.

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Sponsored Post: Metro: Last Light – Flucht in die Metro

Das Survival-Horror-Spiel ist seit dem 17. Mai 2013 auf dem Markt und einfach nur atemberaubend.

Metro

Ein nuklearer Krieg bahnt sich an. Menschen rennen auf die Straßen, zielgerichtet auf eine große Tür. Doch diese wird nun endgültig geschlossen. Im folgenden, düsteren Video seht ihr die letzten Minuten vor der Katastrophe. Dies ist zeitlich die Ausgangssituation für das schon erschienene Spiel: Metro: Last Light. Erschreckende und beeindruckende Bilder zugleich. Schaut es euch einfach an. Es lohnt sich!

In Metro: Last Light geht es um die nahe Zukunft nach einem Atomkrieg. Nichts ist mehr wie es vorher war und die einzigen Überlebendenden befinden sich unter der Erde. Um genau zu sein im Metro-System von Moskau. Sicher ist es dort allerdings auch nicht. Hier müssen sie sich weiter gegen Mutanten und Menschen von anderen Fraktionen wehren um zu überleben.

Der Shooter des Nachfolgers „Metro 2033“ setzt mit seinem sehr gut umgesetzten Realismus und dem gefährlichen Ambiente komplett neue Maßstäbe. Verteidige dich im Wechsel zwischen Firt-Person-Action und Survival-Horror. Die Menschheit muss weiter existieren. Sind schon Metro-Veteranen unter euch? Dann wird euch der Ranger-Modus sicherlich liegen. Durch die Entfernung der Anzeigen auf dem Bildschirm, wirkt das Spielgeschehen noch realistischer. Obendrein gibt es kaum noch Ressourcen. Waffen, Munition und Gasmasken werden zur Rarität. Ein Überlebenskampf durch und durch.

Ihr wollt weitere Infos? Besucht einfach Enter the Metro. Folgend noch zwei weitere Filmchen. Einmal der Trailer zum Spiel und das Making-Off zum Vier-Minuten-Kurzfilm. Viel Spaß!


Teaser- und Artikelbild sind Screenshots aus dem Video.

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The Walking Dead – Das Adventure-Spiel

Packende und mitreißende Zombieaction. Nun kommt das preisgekrönte Horror-Adventure von Telltale Games erstmals mit deutschen Untertiteln und Ingame-Texten als Retail-Box für Xbox 360, PS3 und PC in den Handel.

TWDnew

Basierend auf Robert Kirkmans Comic-Serie gibt es bereits seit dem 10. Mai alle fünf Episoden gut verpackt auf einer Disk. Das erstklassige Adventure von Telltale Games basiert auf der Kult-Comicserie von Robert Kirkman und setzt die Zombie-Apokalypse hochspannend, dramatisch und interaktiv in Szene. Auch bei schwierigen Entscheidungen einen kühlen Kopf zu bewahren ist dabei das Maß aller Dinge, denn du bestimmst das gesamte Spielgeschehen .

Bei uns habt ihr nun die Chance, das preisgekrönte Spiel  zu gewinnen. Und damit nicht genug: Wir packen noch die erste Staffel der TV-Serie (Uncut) und Band 1 des Comics oben drauf! Weiterlesen »

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Curiosity – What’s Inside The Cube?

Curiosity – What’s Inside The Cube?

Lukrative Investitionen im Games-Segment sah man sich nicht selten in Casino- oder Facebook-Apps. Mit dem Social Game Curiosity geht man kreativere Wege.

Curiosity – What’s Inside The Cube?

Selten hat ein mobiles App-Game so viel Hype erzeugt wie „Curiosity – What’s Inside The Cube?“ Natürlich lag das auch an den Entwicklern hinter dem Spiel. Die neu gegründete, britische Software-Firma “22Cans” wurde von Peter Molyneux, ehemaligem Microsoft Game-Entwickler, ins Leben gerufen. Ziel der Firma ist es, 22 einzigartige Spiele zu veröffentlichen, die eher sozialen Experimenten als eigentlichen Games gleichen sollen.

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