5 Lesetipps für den 4. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um den erneuten Bahnstreik, Gossip-Dienste, Kunst im Internet, Artikel auf Facebook und intelligente Mülleimer. Ergänzungen erwünscht.

  • BAHNSTREIK Die Welt: GDL: Lokführer starten ab Montag bisher längsten Streik: Die Lokführer der GDL befinden sich ab heute in dem bereits achten Streik, welchen sie seit dem Beginn der Tarifverhandlungen mit der deutschen Bahn begonnen haben. Diesmal sollen die Lokführer „richtig lange“ streiken. Nach einem Spitzengespräch am vergangenen Mittwoch hatte die GDL das Tarifangebot der deutschen Bahn, welches eine Lohnerhöhung um 4,7 Prozent und eine einmalige Zahlung von 1000 Euro vorsah, zurückgewiesen.

  • GOSSIP Gründerszene: Diese Gossip-Dienste leben von und auf Instagram: In Amerika bilden sich zurzeit ein Trend, welchen man auch als die Modernisierung der Klatschpresse bezeichnen könnte. Gossip-Dienste wie The Shade Room, Baller Alert oder Entertainment for Breakfast durchforsten soziale Netzwerke wie Twitter oder Instagram nach brisanten Posts von Prominenten, um diese dann auf ihren eigenen Kanälen zu präsentieren. So sorgen die Seiten für viel Trafic.

  • KUNST Berliner Gazette: Werner Herzog auf Kickstarter: Von der Unordnung der Kunst im Zeitalter neoliberaler Logik: Kunst ist schon seit jeher ein Thema, über das man sich über Stunden hinweg streiten kann. Auch in der heutigen Zeit gibt es vieles, was von Nichtkünstlern als „unschicklich“ oder fast schon „pervers“ beschrieben wird. Die Kulturwissenschaftlerin Mercedes Bunz hat sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich Kunst in der modernen Zeit verbreiten kann und wie sie im Internet, zum Beispiel auf Kickstarter, wahrgenommen wird.

  • FACEBOOK t3n: Werbedollars gegen Content: Facebook will dir bald ganze Artikel zum Lesen anbieten: Während viele Medien Facebook dazu nutzen, Leser für ihre eigenen Seiten zu generieren, möchte Facebook nun, das Artikel komplett auf der Seite hochgeladen werden. Hiermit soll Nutzern die lange Wartezeit beim Laden von Artikeln erspart bleiben. Firmen, welche diese Möglichkeit nutzen, sollen ihre eigenen Werbeeinnahmen komplett behalten dürfen. Jedoch möchte das soziale Netzwerk 30 Prozent der Einnahmen, welche mit der Werbung verdient wird, die von Facebook vermittelt wird.

  • TECHNIK Golem: Genican: Wenn der Mülleimer weiß, was fehlt: Bei GeniCan handelt es sich um ein Projekt, welches Nutzern dabei helfen soll, ihre Lebensmittel oder andere Produkte, welche für Müll sorgen, besser zu verwalten. Das Gerät wird an dem Mülleimer befestigt und besitzt einen eingebauten Barcode-Scanner. Mit diesem werden weggeworfene Produkte zu einer Einkaufsliste hinzufügt. GeniCan verfügt außerdem über eine Sprachsteuerung und der Akku soll sieben Tage lang halten.

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Adrian Wulfram

Adrian Wulfram

hat sein Abitur 2014 absolviert und sucht seitdem nach einem Einstieg in die Welt der Medien. Er war als Praktikant in der Redaktion von Netzpiloten.de tätig.

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