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#SMWHH: Neue Arbeit und ihre Helden

Können Sie sich noch an den Wortlaut der Märchen Ihrer Kindheit erinnern? Oder derer, die Sie vielleicht Ihren eigenen Kindern vorgelesen haben? Vermutlich nicht, jedoch können wir alle noch die Moral dieser Geschichten wiedergeben. Die Narrative hinter den Märchen haben eine langfristige Wirkung und helfen uns, eine eigene Sicht auf die Welt zu entwickeln. Deshalb vergessen wir sie, einmal verinnerlicht, zeitlebens auch nicht mehr.

Diesen Ansatz wählten die beiden Autorinnen Christiane Brandes-Visbeck und Susanne Thielecke, als sie sich dem Thema New Work zuwendeten. Anstatt erklärende Thesen und abgrenzende Definitionen aufzustellen, die dann doch ignoriert werden, haben sie für ihr Buch „Fit für New Work: Wie man in der neuen Arbeitswelt erfolgreich besteht“ (Provisionslink), die Geschichten von Menschen, die Neue Arbeit vorleben, erzählt. Unter anderem auch meine.

Deshalb war ich am Donnerstag der diesjährigen Hamburger Social Media Week auch einer von fünf geladenen Gästen, die die beiden für ihr Buch interviewten und nun auf der Bühne des Altonaer Theaters zum Gespräch baten. Neben mir saßen noch Nico Lumma, Stephan Grabmeier von Kienbaum, Ministry-Agenturchef Andreas Ollmann und WorkGenius-Gründer Daniel Barke mit auf dem Podium.

Digital Heroes (v. l. n. r.): Stephan Grabmeier, Nico Lumma, Andreas Ollmann, Tobias Kremkau, Daniel Barke, Susanne Thielecke und Christiane Brandes-Visbeck, Hamburg 2019

Warum all diese Herren, und ich, für dieses Buch interviewt wurden, wie auch die Karriereberaterin Svenja Hofert und Strategieberaterin Kerstin Hoffmann, erfahren Sie am besten durch Lektüre des oben erwähnten Buches. Darum soll es hier jetzt nicht gehen. Vielmehr möchte ich die wenigen Wissenshappen, die wir fünf redseligen Gäste in diesem 50-minütigen Gespräch wiedergeben konnten, einmal Revue passieren lassen.

Gelebte Expertise zu Neue Arbeit

Andreas Ollmann und Stephan Grabmeier betonten, aus verschiedenen Blickwinkeln, dass das Warum klar sein muss. Sowohl Mitarbeiter, wie auch das Unternehmen, müssen wissen, welchen Sinn die Arbeit hat. Da es bei Neue Arbeit darum geht, dass zu machen, was man wirklich möchte, muss man auch einen Arbeitgeber finden, der die gleichen Werte wie man selbst hat. Ansonsten fühlt sich Arbeit wie Verschwendung von Lebenszeit an.

Was man wirklich machen möchte, kann verschieden sein und ändert sich womöglich auch. Durch Neue Arbeit und der steten Sinnsuche, sollten sich Unternehmen auch viel mehr auf Quereinsteiger*innen einlassen. Daniel Barke setzt da mit seiner Plattform WorkGenius an und bringt qualifizierte Arbeitnehmer*innen mit Unternehmen zusammen. Ein Versuch, bessere Modelle für freie Arbeit zu schaffen – dabei selbstbestimmt und fair.

Dies wird Grundlage einer von Neue Arbeit geprägten Wirtschaft, ob bewusst nach der Philosophie von Frithjof Bergmann ausgerichtet oder aus einem inneren Antrieb heraus, mit einer Brise Lebenserfahrung. Nico Lumma, Managing Partner beim next media accelerator, berichtete aus dem Arbeitsalltag mit Startups. Auch junge Gründer*innen brauchen noch Tipps, beispielsweise Sonnenstunden in Hamburg zu nutzen statt nur zu arbeiten.

Neue Arbeit ist, was man selbst will

Am Ende des Podiumsgespräch kann ich für mich festhalten, dass wir nicht versucht haben, zu definieren, was Neue Arbeit ist. Ein jeder von uns hat einen anderen Blickwinkel auf dem Podium vertreten und wir alle haben aus unseren sehr persönlichen Erfahrungen heraus argumentiert. Neue Arbeit hat nichts mit Tischen aus Europaletten oder Kickertischen zu tun, sondern Menschen, die selber entscheiden dürfen, wie sie arbeiten wollen.


Image by Tobias Kremkau

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All Doors in Flight @SMWHH, Philipp Löhmann und Victor Hoffmann?

In Hamburg steht eine Woche lang alles im Zeichen der sozialen Medien, wenn vom 25. Februar bis zum 1. März die Social Media Week Hamburg stattfindet. Auch die Netzpiloten sind zum wiederholten Mal am Start und brennen bereits auf das starke Programm. Kurz vor Start der SMWHH bekommen wir Philipp Löhmann (PL) und Victor Hoffmann (VH) zu fassen, um ihnen noch drei Fragen zur kommenden Veranstaltung zu stellen.

Ihr habt für eine ganze Woche Social-Media-Themen auf die Beine gestellt. Respekt! Wie laufen die Vorbereitungen?

Wir befinden uns kurz vor der Konferenz, die Tage werden länger und Nächte kürzer. Wir arbeiten seit über vier Monaten an der 8. Ausgabe der Social Media Week Hamburg und freuen uns auf das große Finale – die dreitägige Vor-Ort-Konferenz von Mittwoch, 27.02. bis Freitag 01.03.19. Mit unserem tollen Team und allen weiteren Beteiligten wie dem Beirat, Partnern und natürlich unseren fantastischen Eventhosts haben wir wieder eine abwechslungsreiche Agenda zusammengestellt. Unser Programm steht, was bei mehr als 120 Einzelevents immer eine spezielle Herausforderung ist. Und wie immer haben wir einige Neuerungen im Vergleich zur #SMWHH 2018. Jetzt gilt es, die letzten Dinge in unseren Locations zu organisieren und nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahr auch das ein oder andere Stoßgebet Richtung Petrus zu schicken, damit wir von einer Kältewelle verschont bleiben.

Es scheint, dass weltweit in der Digital-Szene das Thema Nachhaltigkeit und Verantwortung immer wichtiger wird. Wie ernst seht ihr die Lage?

Wir diskutieren schon seit mehreren Jahren immer wieder diese Thematik auf der Social Media Week und auch dieses Jahr haben wir viele Sessions, die sich hiermit befassen. Es ist schön, zu sehen, dass auch abseits von Konferenzbühnen und Expertenrunden über das Thema gesprochen wird. Besonders der Umgang miteinander in eigentlich „sozialen“ Medien ist in gewisser Weise besorgniserregend, ebenso die Verbreitung von falschen Informationen und natürlich Nutzung und Umgang mit persönlichen Daten. Aber Nachhaltigkeit und Verantwortung werden nicht nur in der Digital-Szene wichtiger. Man merkt, dass gerade zunehmend die jüngere Generation sich dessen bewusst wird, dass es nicht mehr weiter geht wie bisher – in vielen Bereichen des Lebens. Da müssen, wollen und sollten private Nutzer, Unternehmen und Agenturen natürlich mitziehen – hoffentlich nicht, um Trends zu bedienen und Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen, sondern aus Überzeugung, etwas zu bewegen.

Was sind Eure persönlichen Highlights vom 25. Februar bis 1.März‬? ‬‬‬‬

VH: Traditionell ist das #SMWHH Pre-Opening am Dienstag mein Highlight, welches in diesem Jahr das erste Mal bei Design Offices Domplatz mit atemberaubenden Blick über Hamburg stattfinden wird. Im Programm freue ich mich auf das Event „Alexa wird zu Relaxa – vom Prototyp zum Amazon-Liebling in 8 Wochen“. Hier bekommen die Besucher einen tollen Einblick in die Entwicklung des Themas „Voice“. Die Techniker Krankenkasse wird einen super Case präsentieren und aufzeigen, wie sich eine neue Technologie sinnvoll einsetzen lässt. Für alle HR- und New-Work-Interessierten empfehle ich unser Panel „Wie social darf’s denn sein? – HR Trends 2019“ mit unserem Beirat Torsten Panzer und tollen Gästen, sowie „Employer Branding – Vom Storytelling zum Storydoing“ von XING am Donnerstag.

Wer ein wenig Abwechslung von all den Vorträgen oder Workshops braucht, dem können wir die Interactive Area im Altoner Museum nur wärmstens ans Herz legen. Viele unserer Partner und Sponsoren laden dort an ihren Stand ein und haben interaktive und unterhaltsame Ideen im Gepäck, die man am besten einfach mit Händen und Füßen ausprobiert, bevor es dann wieder Input für den Kopf gibt.

PL: Für mich sind es vor allem unsere Streaming-Angebote, die wir dieses Jahr weiter ausgebaut haben. Am Anfang der Woche erwartet uns eine fantastische Pre-Show mit tollen Gästen, um auf die #SMWHH einzustimmen. Zur Konferenz wird es neben Streams von unseren Main Stages auf YouTube auch einen kuratierten Stream über Facebook geben. Hier läuft jeden Morgen unsere Morning Show, wir geben Einblicke ins Geschehen vor Ort und diskutieren mit unseren Speakern abseits der Bühne. Im Programm freue ich mich besonders auf die Session „Fight the German Angst!“ und hoffe auf eine gute Diskussion, in der wir mehr über die Furcht vor Digitalisierung erfahren und die aktuelle Situation in Deutschland hinterfragen. Außerdem gespannt bin ich auf die Session „eSport: Nische war gestern! Erfolgsfaktoren und Best Practice für Brand-Engagement“, da das Thema meiner Meinung nach die nächsten Jahre, nicht nur im Bereich Marketing, immer präsenter und wichtiger werden wird.

Weitere Informationen zum Event

Viermal jährlich findet in mehreren Metropolen der Welt zeitgleich die Social Media Week statt. Dort steht dann eine Woche lang Social Media im Fokus. Vom 25. Februar bis 1. März findet zum achten Mal die Social Media Week Hamburg statt. Als Hamburger Unternehmen sind wir besonders stolz, zum siebten Mal die SMWHH als Medienpartner zu begleiten.

Neben einer dreitätigen Konferenz erwarten euch bereits am Anfang der Woche tolle Online-Events auf der Digitalkonferenz. Das globale Motto lautet dieses Jahr „STORIES – With Great Influence Comes Great Responsibility“. Erwartet werden mehr als 3.000 Teilnehmer aus über 50 Ländern. Dazu finden über 120 Sessions statt. Mehr als 200 Speaker teilen außerdem ihre Erfahrungen.

Welche Speaker werden auf der Social Media Week Hamburg sein?

Zu den 200 Vortragenden auf der Social Media Week Hamburg gehört unter anderem die digitale Marketingstrategin Kristina Kobilke. Svenja Biermann erzählt außerdem, wie sie von der Personalberaterin mit Tinnitus zum Karriere- und Motivationscoach, Food Entrepreneurin, Autorin und Social Networkerin wurde. Technologisch wird es bei Prof. Dr Andreas Moring, der über Artificial Storytelling referiert. Um SEO und Content geht es bei einem Vortrag von Patrick Klingberg, Geschäftsführer von artaxo, einer Agentur für Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing.

Welche Themen erwarten euch?

Die Themen der Social Media Week sind so vielfältig wie die Branche selbst. Anlässlich des diesjährigen Mottos, gibt es viele Vorträge zum Thema Storytelling. Unter anderem wird das 360-Grad-Erlebnis einer Marke am Beispiel „GRIP – Das Motormagazin“ beleuchtet. Zukunft und Gegenwart der Technologie ist ein weiteres beliebtes Themenfeld. „Fight the German Angst!“ widmet sich dabei der charakteristischen Angst der Deutschen vor allem was neu ist.

Ob B2B oder die Arbeit mit Influencern – auf der Social Media Week Hamburg wird jede Social Media Plattform und jede Perspektive abgedeckt – mal aus Business-Sicht, mal gesellschaftlich hinterfragt.

Und sonst noch?

Tickets für die SMWHH könnt ihr euch hier sichern. Für Studenten, Schüler, Erwerblose, Schwerbehinderte und Rentner gibt es außerdem ein Kontingent kostenloser Tickets für das Konferenzprogramm. Diese sind allerdings limitiert und müssen ebenfalls über den Ticket-Shop bezogen werden. Bei Erhalt eines Free Tickets ist zusätzlich ein Ermäßigungsnachweis (Stundentenausweis, Behindertenausweis, etc.) mit sich zu führen.

Auf Social Media könnt ihr der Veranstaltung übrigens über den Hashtag #SMWHH verfolgen und natürlich aktiv mitwirken. Wir sehen uns!


Image by SMWHH, Victor Hoffmann (links) und Philipp Löhmann (rechts)

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Digitalmedia Events in Hamburg 2018: ein gutes Jahr für die Digitalisierung

Hamburg ist eine der beliebtesten deutsche Medienstädte, daher finden hier inzwischen unzählige Digitalmedia Events in ganz unterschiedlichen Formaten statt. Ich habe für Netzpiloten in den letzten zehn Monaten eine Reihe sehr interessanter Veranstaltungen – davon drei Event-Premieren besucht – dort getwittert und hier zum Teil darüber berichtet. Aber die Besonderheiten jedes Ereignisses lassen sich vielleicht am besten in einem zusammenfassenden Überblick geben.
Es ist zwar noch etwas früh für einen Jahresrückblick, aber ich mag das Format – weil andere Verfasser von einer Katharsis berichten, oder weil man einfach spürt, wie die Zeit vergeht. Nämlich ein bißchen so, wie in einem tschechischen Märchen: „Hundert Scheidewege, hundert merkwürdige Begegnungen.“ So viele Veranstaltungen waren es nicht, auch wenn es in Hamburg noch viel mehr gibt, aber an ein paar der Begegnungen werde ich mich noch lange erinnern.

Hier also eine Auswahl der besten Digitalmedia Events in Hamburg – in drei Teilen nach Jahreszeiten. Ich hoffe, die Vorfreude auf den Frühling kann euch ein bißchen über den Winter trösten. Wenn ihr wollt, dann sehen wir uns 2019 in Hamburg wieder.

I. Frühlingsgefühle

Social Media Week Hamburg

Panel zu „AI Storytelling“ u.a. mit Christina Elmer & Andre Kiehne. Image by Lena Simonis

Mit über 3.000 Besuchern ist die Social Media Week eines der größten Events, das ich 2018 besucht habe. Im Altonaer Museum traf sich im März eine Woche lang alles, was in Hamburg irgendwas mit Marketing, Medien und Technologie am Hut hat, um sich über Social Media Strategie auszutauschen. Meine Highlights waren ein Panel zum Thema „Artificial Storytelling“ unter anderem mit Christina Elmer und der Vortrag von Reza Kiani über innovatives Marketing in 360° – ich hatte gerade das motorola moto z2 und den 360°-Kamera-Mod im Test – wie passend und vielversprechend! Ebenso aufschlussreich: die Hololens-Demo von Microsoft. Mit echten Herztönen ist auch Mixed Reality sehr immersiv.

Fazit: Endlich kann ich richtig mitreden!
Nächster Termin: 25. Februar – 1. März 2019 / Hamburg – Tickets ab 15. November 2011

 

Blockchain Masters

Digitalmedia Events Hamburg 2018
Taavi Kotka bei den Blockchain Masters 2018 in Hamburg. Image by Lena Simonis

Einen der interessantesten Veranstaltungsorte hatten sich in diesem Jahr eco-Verband und Heise-Verlag für die erste Blockchain Masters in Hamburg ausgesucht. Im 2500 Quadratmeter großen „resonanzraum“ im Bunker an der Feldstraße probt normalerweise das Hamburger Ensemble Resonanz. Am 3. Mai trafen sich hier rund 150 Besucher zu einer eintägigen Konferenz rund um das Thema Blockchain. Mein Highlight war natürlich Keynote-Speaker Taavi Kotka, der viele spannende Details über die eResidency in Estland verraten konnte. Im selben Kotext sehr zukunftsweisend fand ich den Vortrag von Florian Glatz vom Blockchain Bundesverband zur Bundesblockchain und die anschließende Diskussion mit den Kollegen von Heise.

Fazit: No more Elephants in the room!
Nächster Termin: 11. Dezember 2018 / Köln

 

Mind The Progress 

Digitalmedia Events Hamburg 2018
Mads Pankow & Wolfgang Wopperer beim 1. Mind the Progress. Image by Lena Simonis

Ebenfalls eine Premiere feierte dieser Kongress an zwei Tagen Anfang Juni im hippen Hamburger Oberhafenquartier. Das neue Event der Hamburger Kreativgesellschaft legt den Schwerpunkt auf digitale Themen und Technologien in der Kreativbranche. Mein Interview mit Technikphilosoph Mads Pankow und seine Keynote zu kreativem Potential von künstlicher Intelligenz haben mir super viel Spaß gemacht. Eine Ausstellung mit interaktiven Exponaten rundete das kreative Format ab. Außerdem schenkte mir Netzweltredakteur Chris Stöcker fünf Minuten seiner Zeit, um mir einen Serientipp zum Thema Roboterethik zu geben: In Westworld geht es nämlich auch um die Frage, ob Roboter ein Bewusstsein entwickeln können und was das für uns bedeutet.

Fazit: Alles reine Karmasache!
Nächster Termin: 14. und 15. Juni 2019 / Oberhafenquartier

 

Digital Kindergarten

Wir wollen nie wieder zur Schule, aber Digital Kindergarten fetzt. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Richtig gute Stimmung gab es kurze Zeit später beim Digitalmedia Event von Weischer.Media, FUTURE CANDY und achtung!. Am Hühnerposten 1, also direkt am Hamburger Haupbahnhof und somit auch für die Kollegen aus anderen Städten schnell erreichbar, trafen sich hier im Juni mehr als 1.000 Teilnehmer. Das Format, „eine Mischung aus Testlabor, Spielecke und Kongress“, sorgte für neugieriges Branchen-Publikum mit viel Spaß am Zuhören, Ausprobieren und Austauschen. Ergebnis: Die Kombination aus einem zauberhaften Pepper von Entrance, einem unterhaltsamen Vortrag von Sascha Pallenberg und Mango-Rum führten schließlich zu Albereien vor einem digitalen Fotoautomat mit Kollege Berti Kolbow-Lehradt.

Fazit: Voll kindisch, nicht jugendfrei!
Seid ihr dabei? 6. Juni 2019 / Millerntor-Stadion

 


Images by Berti Kolbow-Lehrardt und Lena Simonis

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„Hamburg wird Social Media Hochburg!“ Uriz und Torsten von der #smwhh im Interview

uriz von oertzen torsten panzer

Vom 27. Februar bis zum 3. März findet in Hamburg wieder die kostenfreie Konferenz „Social Media Week“ statt. Sie ist Teil eines weltweiten Konzepts (gestartet 2009 in den USA), das sich mit den Themen rund um Social Media und dem technologischen Wandel befasst. In Hamburg stellt der namhafte Veranstaltungsprofi  Uriz von Oertzen (r.) seit 2012 mit seinem Team die Veranstaltungswoche mustergültig und erfolgreich auf die Beine. Wir haben den Macher und seinen Kollegen Torsten Panzer (l.) zum Interview getroffen

Die Konferenzwoche „Social Media Week Hamburg“ steht vom 27. Februar bis zum 2. März unter dem globalen Motto „Language and the Machine – Sprache trifft Technologie: Algorithmen und die Zukunft der Kommunikation”. In rund 150 kostenlosen Veranstaltungen werden zahlreiche Fokusthemen für eine möglichst breite Zielgruppe an Teilnehmern angeboten: Es geht um „Business und Brands“, „Innovation & Technology“, Gesellschaft und Partizipation, Sport, Reisen und Karriere. Auch junge Unternehmen spielen eine Rolle („Startup Day“ im betahaus).  Zusammen mit prominenten Partnern (u.a. der Standortinitiative nextMedia.Hamburg, der Handelskammer Hamburg, der comdirect bank, dem NDR) werden in zwei Main Locations  (der Hochschule Macromedia und der Markthalle) sowie einigen Satelliten-Orten ( Handelskammer InnovationsCampus (HKIC) betahaus Hamburg, Superbude St. Pauli) die drängenden Fragen der digitalen Zukunft ausgeleuchtet. Die Netzpiloten werden vor Ort sein und live berichten. Das detaillierte Programm findet sich hier.

 

Ich muss die Frage jetzt mal loswerden, weil es mich brennend interessiert: Uriz, woher kommt dein Name?

U: Das ist mein Nachname in der Urform. Das kann man ungefähr 1.000 Jahre zurückverfolgen. Und der Erste hieß halt Uriz. Und aus dem hat sich dann die ganze Sippe gebildet. Der war wohl so eine Art Raubritter.

Du stammst von Raubrittern ab?

U: Der soll nicht so schlecht gewesen sein, der Typ, nach allem, was ich gehört habe.

Ich habe mir deine Vita angekuckt. Du kommst ja eigentlich aus dem Musikbereich, du bist ein bekannter Konzert- und Partyveranstalter. Wie kamst du zur Social Media Week?

U: Das war vor etwas über sechs Jahren, als ich zum ersten Mal von der Social Media Week gehört habe. Eine Bekannte war auf der Veranstaltung in London und kam danach zu mir und meinte, das könne man ja auch in Hamburg machen. Ich kannte das Format gar nicht. Also habe ich mir das angeguckt und mir gedacht, das wäre ideal für uns! Als Agentur müssen wir uns sowieso immer wieder erneuern. Also warum nicht mit einem Thema, das ganz weit vorne ist.

Klingt nach einem Abenteuer…

U: Ja, und zeitlich war das damals alles sehr, sehr knapp. Wir hatten uns im Oktober dazu entschlossen. Ich bin dann sofort hier in der Stadt zu verschiedenen Einrichtungen gegangen und habe versucht, finanzielle Unterstützung zu bekommen. Denn eines war mir klar: das Projekt wird personalintensiv. Und dann haben wir es einfach gemacht. Federführend war damals  Sabine Ewald, die jetzt gerade in Elternzeit ist. Abenteuerlich war auch, dass wir ja am Anfang keine Ahnung hatten. Wir haben also zahlreiche Leute aus der Szene einfach angesprochen, haben uns schlau gemacht, wer macht was, wer ist wer.

Sehr Start-up-Style.

U: Es war wahrscheinlich sogar von Vorteil, dass wir in der Szene so unbekannt waren. Wir hatten keine Berührungsschwierigkeiten. Mit Sabine hatten wir wirklich Glück, sie ist diejenige, die dieses Projekt vorangetrieben und die Leute dazu geholt hat.

Welche Erwartungen hattet ihr, als ihr mit der SMW angefangen hattet?

U: Ich gehe immer grundsätzlich ohne große Erwartungen an neue Projekte heran. Na, bei der SMW vielleicht doch die eine, dass uns das Thema als Agentur weiter voranbringen sollte. Ich war neugierig. Ich fand das Thema gut, weil ich selber auch schon lange in sozialen Medien unterwegs bin. Aber ich würde mich auf keinen Fall als Spezialisten bezeichnen. Wir haben enorm viel gelernt in den letzten Jahren!

Könnt ihr nochmal erklären, welche Ziele das Format „Social Media Week“ verfolgt?

U: Hamburg ist eine der wenigen weltweiten Partnerstädte, die alle Veranstaltungen kostenfrei anbieten. Ich finde das super, dass alle Leute sich zu diesen Themen informieren können, egal, ob sie Anfänger oder Profis sind. Der Bedarf ist da, die Leute rennen uns ja die Bude ein. Es gibt eine große Neugier auf diese sich schnell verändernden Digitalthemen. Wir wissen heute nicht, was 2018 sein wird und wir wussten 2016 nicht, was jetzt gerade auf der Agenda ganz oben steht. Vor allem ist die Social Media Week auch ein Netzwerk, in dem Experten, Unternehmer und Anwender sich treffen.

T: Außerdem passt die Social Media Week perfekt nach Hamburg. Google und Facebook sitzen hier in der Stadt. Hamburg hat als Medienmetropole von jeher eine hohe Affinität zur Digitalbranche und natürlich auch zu Social Media. Zusammen mit unserern Partner wollen wir den Standort als „Social-Media-Hochburg“ weiter ausbauen.

Das klingt nach einer guten Mission, die wir Netzpiloten voll unterstützen. Ist die SMW wirschaftlich profitabel?

U: Ehrlich gesagt wissen wir nie, ob überhaupt Geld überbleibt, wenn wir das machen. Einen gewissen Teil bekommen wir ja von der Stadt finanziert, den Rest müssen wir über Sponsoren hereinbekommen. Das gelingt mal mehr, mal weniger gut. Grundsätzlich ist es ja nicht so, dass wir die schöne Veranstaltung machen, damit wir steinreich werden, sondern weil wir Spaß haben an den spannenden Themen.

Du sagtest mal ‚Es zählte die Lust an der Gänsehaut‘.

U: Genau, darum geht es. Ich muss auch auf das Geld gucken, das ist klar. Ich muss ja auch davon leben und meine Mitarbeiter sowieso. Aber ich komme aus einer anderen Zeit. Da konnte man auch mal so passioniert denken. Heute weiß ich nicht, ob man noch so denken kann. Ich erlaube es mir halt.

Die SMW ist ja auch Schrittmacher für die lokale Branche. Wie nehmen die klassischen Unternehmen das an? Gibt’s es den Impuls ‚Wir müssen uns da jetzt ranhalten‘?

U: Das wäre super, wenn sie das sagen würden. Stattdessen sagen sie ‚Ja. eigentlich müssten wir. Aber wie geht das denn?‘ Die Haltung ist also eher ‚Gucken wir mal‘. Es gab Interesse und Unterstützung seitens der sogenannten Old Economy vor allem am Anfang. Heute arbeiten wir fast nur noch mit Unternehmen, die eher direkt aus dem Bereich Social Media kommen.

T: Ich sehe bei der SMW immer noch eine ganz gute Mischung aus alten und jungen Unternehmen. Alle wissen, dass sie ihre Kommunikation intern und extern ändern müssen, dass sie Dialog-orientierter arbeiten sollten. Auch traditionelle Unternehmen wie Beiersdorf kapieren, dass sie sich zum Beispiel beim Thema Content Marketing auskennen müssen. Damit sind sie übrigens auch auf der SMW vertreten

So kurz vor der großen Veranstaltung: Habt ihr alles im Griff?

T: Wir fühlen uns manchmal wie vor der Herausforderung eines 5000-Teile-Puzzle: Über 3000 Besucher mit rund 150 Sessions, zig Speaker,  mehrere Locations, Live Streams… Manchmal sitzen wir fasziniert und gleichzeitig verzweifelt davor und überlegen uns, wo wir ein bestimmtes Puzzleteil noch reindrücken können.

Zum Abschluss: Die Social Media Week ist für mich…?

U: Ein Must-have.

T: Eine Hammer-Woche (in jeder Hinsicht).

Vielen Dank an Uriz von Oertzen und Torsten Panzer für dieses Interview!


Image by Niklas Hamburg


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Netzpiloten sind Partner bei der Social Media Week

Partnergrafik_SMWH

In Hamburg findet vom 27. Februar bis zum 03. März die Social Media Week statt. Die Netzpiloten sind Partner und stellen das Event vor.

Die Entwicklung der Social Media ist rasant und es ist kaum vorherzusehen, wie die Entwicklung in den nächsten Jahren weitergehen wird. Um aufzuklären, wie weit der Bereich Social Media schon entwickelt ist, welche Möglichkeiten es für Unternehmen gibt Twitter & Co. zu nutzen und welche Herangehensweisen sinnvoll sind, wurde die Social Media Week geschaffen. Der Veranstalter hi-life sieht in der Social Media Week vor allem eine Informationsquelle, aber auch einen Ort an dem man netzwerken und sich austauschen kann.

Während es in Berlin jedes Jahr Tausende von Veranstaltungen und Gipfeln gibt, steigt Hamburg erst langsam in diesen Bereich ein und erklimmt langsam aber sicher das Siegertreppchen. Den Initiatoren war es wichtig, Hamburg als „Social-Media-Hochburg“ zu stärken, da die Hansestadt sich dafür anbietet angesichts der Tatsache, dass sie Global Playern wie Facebook, Google oder Yelp als Unternehmenssitz dient.

In den vergangenen Jahren war es häufig problematisch, dass an viele Orten gleichzeitig Veranstaltungen stattfanden und die Besucher der Social Media Week daher gar nicht das ganze Programm ansehen konnten. Daraus hat der Veranstalter gelernt und konzentriert sich dieses Jahr daher auf zwei Mainhubs, die Hochschule Macromedia und die Markthalle. Weiterhin gibt es noch die bewährten Satelite Locations, das Co-Working-Space Betahaus, den Handelskammer InnovationCampus und das Hostel Superbude.

Im Gegensatz zu vielen anderen Veranstaltungen dieser Art ist die Social Media Week kostenlos und somit allen zugänglich, die sich für die digitalen Veränderungen interessieren und sich weiterbilden wollen. Überzeugt euch vom vielfältigen Angebot mit über 100 Veranstaltungen: Programm.

Bei Twitter erfahrt ihr außerdem alle Neuigkeiten rund um die Social Media Week in Hamburg (Hashtag #smwhh).

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Beginn der Anmeldung für die #SMW 2015 in Hamburg

#SMW, #SMWHH, Social Media Week

Die Anmeldung für Teilnehmer ist heute seit 9:00 Uhr möglich. Wartet also nicht zu lange – sichert euch Plätze auf der #SMWHH! // von Daniel Peter

#SMW, #SMWHH, Social Media Week

Die Social Media Week findet nun zum vierten Mal in Hamburg statt, welches als Veranstaltungsort in einer Reihe mit Kopenhagen, Jakarta, Mailand und New York steht. Unter dem Motto „UPWARDLY MOBILE: THE RISE OF THE CONNECTED CLASS“ finden vom 23. – 27. Februar 2015 zahlreiche Vorträge und Workshops statt. Im Fokus stehen unter anderem die Themen räumliche und digitale Mobilität, Startups in Hamburg und natürlich Social Media. Weiterlesen »

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Journalismus und Fehlerkultur: Die Angst vor dem Scheitern

Please try again (adapted) (Image by Samantha Marx [CC BY 2.0] via Flickr)

Analysen, Debatten, Wutreden – der Journalismus weiß, sich im Gespräch zu halten. Das ist auch notwendig. Doch welchen Wert haben Worte, wenn Taten ausbleiben? Auf der Social Media Week Hamburg hat der junge Journalist Andreas Grieß ein flammendes Plädoyer für einen anderen Journalismus gehalten. Seine vielbeachtete Wutrede drehte sich nicht im Kreis, sondern landete auf direktem Wege viele Treffer. Solche inhaltlichen Punktladungen machten ihm aber schon andere vor. Doch wo sind neben all der Theorie die praktischen Umsetzungen dieser Forderungen? Klar, es gibt sie. Es gibt sie leider nicht genug. Journalisten sind Künstler. Künstler leben auch von ihrer Kreativität. Wer die Angst vor dem Scheitern ständig mit sich herumträgt, wird Grieß‘ Appell kaum gerecht werden können.

Journalismus als Beruf: Frust anstatt Innovation?

Andreas Grieß spricht über Frust im Job: „Wenn man überhaupt einen Job im Journalismus findet, ist der schnell sehr frustrierend für unsere Generation.“ Innovationen könne man wegen den immer gleichen Gründen nicht umsetzen. Junge Talente würden nicht zum Einsatz kommen, die alteingesessene Chefetage mache nicht Platz. Das stimmt natürlich teilweise. Die alten Damen und Herren – meistens aber Herren – rücken nun einmal nicht einfach beiseite, weil ein Herr Grieß, ein Herr Gillen oder ein Herr Heck um die Ecke kommen und meinen, die Medienbranche revolutionieren zu können. Aber in welcher Branche ist das bitteschön der Fall? Fragen Sie mal studierte Bankkaufmänner, Chemielaboranten, Mediendesigner oder Archäologen, ob Ihnen mit 26 der Chefsessel freigemacht wird oder sie am Unternehmenskonzept feilen können.

Natürlich fliegen uns zurzeit keine Festanstellungen mehr entgegen. Unter dieser Entwicklung leiden aber nicht nur die Mittzwanziger, sondern Journalisten aller Altersgruppen. Wir müssen uns wahrscheinlich damit abfinden, dass der Beruf des Journalisten vermehrt ein freier Beruf sein wird. Der Journalismus ist gewissermaßen eine künstlerische Branche. Wir Freien versichern uns in der Künstlersozialkasse, gemeinsam mit Gleichgesinnten in verwandten Branchen. Wer die Kreativität nicht auslebt oder keinen Raum dafür erhält, wie Andreas Grieß zurecht kritisiert, der wird in der Medienbranche den Kürzeren ziehen. Wir leben nicht davon, ewig die gleiche Tätigkeit in der gleichen Form auszuüben, sondern kreativ zu sein und uns ständig weiterzuentwickeln – besonders die journalistischen Formate und Herangehensweisen unterliegen einem stetigen Wandel. Nicht umsonst haben BuzzFeed, NowThis News, datenjournalistische Projekte oder die Snowfalls und Co. solch einen Erfolg und finden immer mehr Nachahmer.

Strukturwandel dank Mut und Risiko

Ja, feste Strukturen in Verlagen und Medienhäusern müssen stückweise aufgebrochen werden, um Innovationsversuche – die Betonung liegt auf den Versuchen – zuzulassen. Genauso wichtig ist es aber, dass all die freien Journalisten all ihren Mut zusammennehmen und das Risiko in Kauf nehmen, mit ihren Versuchen auch mal zu scheitern. Wir twittern, bloggen, machen und tun in unserer Freizeit, um an der Markenbildung zu schrauben, uns zu profilieren und etwas zur medienjournalistischen Debatte beizutragen. Wir sollten diese Zeit zukünftig mehr dafür nutzen, einfach mal auszuprobieren, wie sich etwa Martin Giesler vornimmt.

Während ich diesen Beitrag schreibe, könnte ich auch an einem hyperlokalen Projekt arbeiten, dass anders aufgezogen ist als alles, was bisher auf dem Markt ist. Ich könnte diese Zeit nutzen, um meinen Blog nutzerfreundlicher und noch leichter verdaulich aufzubereiten als das meiste, was sich bisher in der Blogosphäre herumtreibt. Ja, statt ausschließlich an dieser – selbstverständlich wichtigen – Debatte teilzuhaben, sollten wir an unseren Schreibtischen sitzen und in der Welt unterwegs sein, um unsere theoretischen Forderungen in die Praxis umzusetzen. Es ist doch kein realistischer und sinnvoller Weg zu fordern, das Alte müsse weg. Stattdessen sollten wir einfach mal machen, mutig sein und das Risiko in Kauf nehmen, dem wir in unserem Beruf sowieso ständig begegnen, wenn wir erfolgreich sein möchten.

Nur dann schaffen wir das, was sich auch der 26-jährige Wutredner Andreas Grieß wünscht: „Also sorgen wir dafür, dass diejenigen, die uns nicht wollen oder nicht machen lassen, in ein paar Jahren bereuen, dass sie sich uns in den Weg gestellt haben.“ Und die Miete? Die müssen wir Journalisten uns vielleicht härter erarbeiten, als es die Bankkaufmänner und Chemielaboranten müssen. Darauf muss sich jeder angehende Journalist einstellen – trotz aller Angst vor dem Scheitern. Journalismus ist eine Kunst. Zaubern gehört leider nicht dazu.


Image (adapted) „Please try again“ by Samantha Marx (CC BY 2.0)


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#SMWHH: Gibt es Erfolgsfaktoren für Storytelling im Netz?

Lagerfeuer (adapted) (Image by Lukas Martini [CC BY 2.0] via Flickr)

Auf der Social Media Week Hamburg wurde in der Session „Content Chemie 2.0“ nach den Erfolgsfaktoren für Storytelling im Netz gesucht. In der charmanten Location „Altes Mädchen“ gaben Christian Riedel von Three-Headed-Monkeys und Maike Gosch von story4good auf der Social Media Week Hamburg einen Einblick in die Macht des Storytellings. Geschichten sind etwas großartiges, sie reißen einen mit, erwecken Vertrauen und Emotionen. Wo Menschen sind, da sind auch Geschichten. Storytelling ist also nichts Neues. Die Kunst ist es, eine Geschichte zu erzählen, die wie ein Lagerfeuer lange brennt, im Kopf bleibt und es wert ist zu teilen und nicht wie eine Wunderkerze kurz aufflackert und dann wieder verschwindet.

Geschichten als kulturelle Inspirationsquelle

Eine gute Geschichte bietet Gesprächsstoff über den man sich permanent unterhalten kann. Sie lässt einen selber sein eigenes Leben hinterfragen und kann so fesselnd sein, dass man anfängt, Realitäten zu vermischen. Maike Gosch zeigt an dem schönen Beispiel der Facebook-Seite „Humans of New York“, dass es nicht immer einen ganzen Film oder Buch braucht, um eine Geschichte zu erzählen. Kurze Momentaufnahmen im Alltag können einen ebenso mächtigen Eindruck hinterlassen.

Bei Unternehmen ist das nicht viel anders. Das Geheimnis von Werbung ist: „Gemerkt zu haben, dass die Gegenstände die uns umgeben ihre Bedeutung nur aus den Geschichten ziehen, die wir uns über diese Gegenstände erzählen„, fasst Christian Riedel zusammen. Um sich in einer Zeit, wo Inhalte vermehrt „on Demand“ und sehr selektiv konsumiert werden Relevanz sichern zu können, bietet Storytelling für Unternehmen, Marken und NGO’s eine Chance.

Eine gute Core Story ist das A und O

Wie erzählt man gute Geschichten in digitalen Räumen? Zunächst benötigt man eine gute Core-Story, die nicht nur Werte und Features der Unternehmen definiert, sondern den eigentlichen Zweck der Existenz formuliert. Dabei sollte man sich immer wieder die Frage stellen, was über lange Zeit Aufmerksamkeit hält und in unterschiedlichen Medien funktioniert. Axe erzählt beispielweise seit Jahren in unterschiedlichsten Geschichten, dass Teenager mit Hilfe ihrer unwiderstehlichen Deos jeden Frau in ihren Bann ziehen. Die Konsumenten sehnen sich in der Zeit des Überangebots nach Lebensphilosophien, nach Geschichten die einem Sinn geben und nicht primär nach Produkten. Mit Hilfe einer Core Story kann man einen anderen Spannungsbogen aufbauen um damit genau diese Geschichten zu bieten. Christian Riedel erklärt dem interessierten Publikum wie: Statt anfänglich von der Bestimmung seines Unternehmens zu erzählen, beginnt man mit dem Warum. Dann folgt, wie man es tut um erst zum Schluss aufzuklären, womit man es tut. Im Fall von Axe würde man mit dem Statement beginnen: „Mit uns bekommen Teenager jede Frau„. Wie das? Mit unseren unwiderstehlichen Düften. Was wir machen? Wir machen ein Deo.

Die Kerngeschichte bietet aber nicht nur den Zuhörern eine Orientierungshilfe, sondern auch den Erzählern. Eine Formulierung der Kernkompetenzen ist elementar um erklären zu können, warum seine Idee existenzwürdig ist.

Die Formeln für Unternehmen

Zunächst gibt Maike Gosch eine Einblick in ein paar Basics. Was macht eine gute Story aus? Die grundsätzlichen Elemente sind ein Held, ein Ziel und ein Konflikt. Diese werden in den drei Schritten der Dreiecksstruktur in Beziehung zueinander gebracht. In der Exposition lernt man den Helden kennen und erfährt sein Ziel. Im zweiten Schritt, dem Konflikt, kämpft der Held um Erreichung des Ziels um im 3. Schritt eine Lösung für den Konflikt zu finden.

Für eine gute Kampagne wiederum benötigt man 1. Die Crisitunity – Eine Krise und eine Chance, 2. Die Vision of Change – Der Soll-Zustand, 3. Die Theory of Change – Die Strategie und 4. Den Call to Action – Was kannst du konkret tun? Kombiniert man diese beiden Formeln, bekommt man einen Leitfaden für gutes Unternehmens-Storytelling. Die Exposition und der Konflikt bleibt erhalten, allerdings wird aus der Lösung des Problems ein Call-To-Action an die Zuhörer. Beide Speaker sind der Überzeugung , dass jedes Unternehmen eine gute Geschichte hat. Es braucht allerdings den Mut und das Bedürfnis diese herauszufinden. Dabei muss man immer ehrlich zu sich sein, Emotionen zulassen und letztendlich voll und ganz hinter der Geschichte stehen.


Image (adapted) „Lagerfeuer“ by Lukas Martini (CC BY 2.0)


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#SMWHH: Diskussion über Startups in Hamburg

Was macht Startups aus Hamburg aus und wie steht es um das Gründertum in der Hansestadt? Diese Fragen diskutierten die Netzpiloten mit Gästen auf der Social Media Week Hamburg. // von Lara-Louisa Vöge

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Unter dem Titel „Hamburger Startupkultur. There, I’d said it.“ fand auf dem Start-Up-Day der Social Media Week Hamburg eine spannende Podiumsdiskussion statt, zu denen die Netzpiloten geladen hatten. Sina Gritzuhn von Hamburg Startups, Lars Brücher vom Hamburger Betahaus, Ana Cristina Agüero Murillo von Brightup und Adrian Korte von Stuffle gaben unter der Moderation von Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz einen spannenden Einblick in die Hamburger Startup-Kultur.

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#SMWHH: Silke Loers über Vertrieb mit Social Media

Auf der Social Media Week Hamburg klärte Silke Loers über den Einsatz von Social Media im Vertrieb auf. // von Tobias Schwarz

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Im prachtvollen Elbe-Saal der Handelskammer Hamburg redete die Vertriebsberaterin Silke Loers anlässlich der Social Media Week Hamburg über den Einsatz von Social Media im Vertrieb. Noch immer ist das Thema – vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen – mit vielen Fragezeichen versehen und noch lange kein Muss. Größere Unternehmen, durch Hilfe von Agenturen, sind da meist weiter, ihnen kann es aber unter Umständen an Authentizität fehlen.

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#SMWHH: Engaging Digital Natives

Melanie Goemmel (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

Wie können Digital Natives zum Engagement bewegen? Auf der Social Media Week Hamburg gab Melanie Gömmel Einblick in die Strategie des WWF Deutschland. // von Tobias Schwarz

Melanie Goemmel (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

In Zeiten digitaler Ablenkungen und Kurzlebigkeiten ist es schwer, Menschen dazu zu bringen, sich zu engagieren. Dazu wächst eine Jugend heran – unpolitisch, konsumgeil und egozentrisch – die sich durch Anwendungen wie Twitter und Snapchat kaum noch länger als wenige Sekunden engagieren. Oder doch nicht? Alles falsche Klischées? Die deutsche Vertretung des World Wide Fund For Nature (WWF) hat eine digitalisierte Jugend entdeckt, die politisch und engagiert ist. Sie müssen nur anders angesprochen werden.

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#SMWhh: Heute beginnt die Social Media Week Hamburg

Heute beginnt die Social Media Week Hamburg und die Netzpiloten werden die ganze Woche über von den Veranstaltungen berichten und am Mittwoch sogar selber zu einer Diskussion über Startups einladen. // von Tobias Schwarz

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Entwicklungen und Innovationen in Technologie, Kreativ- und Digitalwirtschaft, gesellschaftlicher Wandel sowie der private User von Social Media und Digitalmedien stehen für eine Woche im Fokus der Social Media Week Hamburg. Namhafte nationale und internationale Speaker und kreative Projekte gilt es auf den verschiedenen Podien der Medienmetropole an der Elbe zu entdecken. Die Netzpiloten werden die ganze Woche über verschiedene Talks und Events berichten. Am Mittwoch laden wir Netzpiloten dann selber zu einer Diskussion ein und sprechen mit Ana Cristina Agüero Murillo von Brightup, Adrian Korte von Stuffle, Lars Brücher vom Hamburger Betahaus sowie Sina Gritzuhn von Hamburg Startups über die digitale Wirtschaft in der Hansestadt. Fernab von der Berliner Aufmerksamkeitshysterie um den nächsten Hype wollen wir wissen, ob hanseatische Tugenden auch im Digitalen funktionieren oder wie das hiesige Startup-Ökosystem tickt.

Eine Woche exzellentes Programm für Business, Professionals und private User erwarten uns und auch im dritten Jahr der Social Media Week Hamburg wird die Teilnahme kostenfrei sein. Somit können sich alle Teilnehmer der Social Media Week Hamburg ihr individuelles Social Media Week Erlebnis gestalten: Vom Professional-Track bis zum Workshop für Einsteiger und Neugierige.

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Destination Check: Welches Event darf man 2014 nicht verpassen?

republica 2013 121 #rp13 (adapted) (Image by Blogging Dagger [CC BY SA 2.0], via flickr)

Das Jahr 2014 ist noch nicht einmal zwei Wochen alt, da stehen schon wieder die ersten Veranstaltungen im Kalender und das Jahr ist ja noch lang. Wir haben Svenja Goebel, Ela Kagel, Krystian Woznicki und Andreas Weck gefragt, auf welche Veranstaltung sie sich 2014 am meisten freuen und die Vier haben uns auch geantwortet: OKfest, Einbruch der Dunkelheit, re:publica, Workaround2, der European-Pirate-Summit und die Social Media Week Berlin sind ihre Highlights in diesem Jahr.

Svenja Goebel, Community Managerin bei Motor-Talk.de


Am allermeisten freue ich mich dieses Jahr wieder auf die Social Media Week Berlin, weil sie spannend wie kaum eine andere Veranstaltung ist, unterschiedlichste Menschen zusammen kommen und man sich über alles rund um Mobile, Technik und Social Media austauschen kann. Das Ganze in einem herrlich entspannten Rahmen in teilweise ungewöhnlichen Locations. Auch wenn der Termin noch nicht feststeht, wird das Community Camp wieder eine feste Größe in meinem Kalender sein. Community und Social Media Manager aus ganz Deutschland treffen sich zu einem Wochenende, das ganz dem Erfahrungsaustausch gewidmet ist. Von skurrilen Erfahrungen bis hin zu Expertenwissen wird wieder alles dabei sein.


Krystian Woznicki, Gründer und Herausgeber der Berliner Gazette


Ich freue mich auf „Einbruch der Dunkelheit„, eine internationale Konferenz am 25. und 26.1. in Berlin, die den NSA-Skandal und die Debatte darüber nochmal auf ein neues Level bringt. Die Konferenz sieht Überwachung in einem breiteren Kontext als die bisherigen Diskussionen. Bislang wird das Thema weitgehend auf eine staatsrechtliche und verfassungsrechtliche Perspektive reduziert. Darüber hinaus rückt bei „Einbruch der Dunkelheit“ die gesellschaftliche und kulturelle Dimension von Überwachung ins Blickfeld. Was nützen die besten Gesetze, wenn die große Mehrheit in Deutschland keinen ausgeprägten Sinn für Privatheit hat? Was nützen transparentere Geheimdienste, wenn rundumdigitalisierte Selbstausleuchtung u.a. in sozialen Netzwerken zu einer neuen gesellschaftlichen Norm wird? Ich freue mich auf die Konferenz, die ich gemeinsam mit dem Berliner Gazette-Team kuratiert habe, weil wir dort versuchen wollen, erforderliche Gesetzes- und Lifestyle-Korrekturen zusammenzudenken.


Ela Kagel, Kunstkuratorin und Managing Partner des Supermarkt


Ich freue mich dieses Jahr auf das OKFest, das in Berlin stattfinden wird, weil es ein spannendes Aufeinandertreffen von Open Knowledge Initiativen aus aller Welt sein wird und ich gespannt bin, wie die Vielzahl von Themen organisiert und präsentiert werden wird. Dann noch auf WORKAROUND 2 (Selbstbeschäftigung, Selbstmanagement & Neue Arbeitsformen) bei uns im SUPERMARKT, weil wir uns noch intensiver mit neuen Organisationsformen von Arbeit auseinandersetzen und von internationalen Best Practice Projekte lernen wollen und noch auf die re:publica 14, weil das immer die beste Gelegenheit ist, all die Menschen die ich sowieso treffen wollte, zu sehen und mich mit ihnen auszutauschen.


Andreas Weck, Redakteur für Social Media und Netzpolitik bei t3n


Das Jahr 2014 wird wieder mit einigen Veranstaltungen glänzen – da bin ich mir sicher. Allerdings werden es nicht unbedingt die großen, medienwirksam inszenierten Events sein, die mein Interesse wecken, sondern eher die kleinen Kongresse. Hier ein Beispiel: Im vergangenen Jahr war ich Gast auf dem European-Pirate-Summit (EPS) in Köln. Das Startup-Event hat mir besonders gut gefallen und die pompöse TechCrunch-Disrupt in Berlin inhaltlich locker in den Schatten gestellt. Neben den üblichen Pitches, haben sich die Macher nämlich auch mit wichtigen Fragen des Netzes beschäftigt, die nicht zuletzt für junge Gründer relevant sein dürften – beispielsweise zur Späh-Affäre und was sie für die junge Cloud-Branche tatsächlich bedeutet. Zudem bin ich dort Zeuge einer regen und sehr interessanten Diskussion zum HighTech-Gründerfond geworden. Dabei stand die Frage im Raum, ob er seiner Aufgabe technisch-innovative Unternehmen zu unterstützen genügend nachkommt oder ob er mit großen Investitionen in beliebige e-Commerce-Buden wie windeln.de, die ihm anvertrauten Steuergelder falsch verteilt. So viel Lust auf Diskurs macht Spaß – ich hoffe sehr, dass ich in diesem Jahr wieder die Zeit finde in die Domstadt zum EPS zu fahren.


Image (adapted) “republica 2013 121 #rp13“ by Blogging Dagger (CC BY-SA 2.0)


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Destination Check: Wie war’s @ Social Media Week Hamburg 2013

Destination Check: Wie war’s @ Social Media Week Hamburg 2013

Wir haben bei der Speakerin Claudia Heydolph, der Veranstalterin Sabine Ewald und dem Gast Moritz Avenarius nachgefragt: Wie wars @ Social Media Week Hamburg 2013.

Destination Check: Wie war’s @ Social Media Week Hamburg 2013

Letzte Woche wurde sie zum zweiten Mal in Hamburg ausgetragen: Die Social Media Week. Experten und Newbies haben sich getroffen, um sich im Dschungel der Social Media zurechtzufinden und in Vorträgen, Panel-Diskussionen und Workshops gleichermaßen ihre Erfahrungen auszutauschen. Es war eine bunte Woche mit vielen großen und kleinen Impulsen.

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Social Media Week Hamburg 2013 – Ein Rückblick

Ein Woche lang öffnete die Social Media Week Hamburg die Tore. Heute fanden die letzten Veranstaltungen statt. Ein Rückblick.

Viele Teilnehmer und Gäste freuten sich. Mal weg vom Schreibtisch und rein in die bunte Welt der Social Media, die ja ihres Zeichens eher in digitalen anstatt analogen Lebensbereichen ihr Emporkommen feiern. Dass das nicht so sein muss, haben die Hamburger Veranstalter ein zweites Mal bewiesen. Und dabei vieles richtig gemacht.

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Videotipp: Lunch Beat #SMWHH – kein gewöhnlicher lunch!

Videotipp: Lunch Beat #smwhh – kein gewöhnlicher lunch!

Im Rahmen der Social Media Week Hamburg, findet heute wieder ein Lunch Beat statt: einfach mal in der Mittagspause tanzen!

Videotipp: Lunch Beat #smwhh – kein gewöhnlicher lunch!

Wer Hamburger ist oder derzeit auf einer der vielen spannenden Events der Social Media Week zu Besuch ist, der darf sich freuen. Heute gibt es nämlich wieder einen Lunch Beat. Dahinter verbirgt sich die Motivation, die Mittagspause einmal anders zu gestalten. Nämlich mit Tanz, Spaß und sicherlich auch ein wenig Networking. Wer heute Zeit hat, der darf sich um 12 Uhr im Fundbureau einfinden. Dazu gibt es auch einen passenden Trailer.

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Terminplaner #SMWHH – Diese Events warten auf Dich! – Teil 2

Die Social Media Week Hamburg öffnet ihre Tore. Mona Szyperski und Ute Blindert erzählen, was deren Veranstaltung euch bietet.

Noch gibt es sie, die freien Plätze auf der Social Media Week Hamburg. Wir zeigen euch wo es noch was zu erkunden gibt, wo man noch den einen oder anderen Trick erfahren kann oder wo noch eine interessante Gesprächsrunde auf euch wartet. Im Kurzinterview beschreiben Speaker, Hosts und Diskussion-Teilnehmer warum es sich lohnt vorbeizuschauen.

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Terminplaner #SMWHH – Diese Events warten auf Dich! – Teil 1

Die Social Media Week Hamburg öffnet ihre Tore. Martin Giesler und Jochen Mai erzählen, was deren Veranstaltungen euch bieten.

Noch gibt es sie, die freien Plätze auf der Social Media Week Hamburg. Wir zeigen euch wo es noch was zu erkunden gibt, wo man noch den einen oder anderen Trick erfahren kann oder wo noch eine interessante Gesprächsrunde auf euch wartet. Im Kurzinterview beschreiben Speaker, Hosts und Diskussion-Teilnehmer warum es sich lohnt vorbeizuschauen.

Shit that Social Media Experts say

Martin Gieslers Workshop nimmt Social-Media-Experten aufs Korn

1. Was genau steckt hinter deinem Workshop “Shit that Social Media Experts say”?

Mein Workshop ist eine Hommage an die wunderbaren „Shit that… says“-Videos. Die haben in den USA zwar eigentlich schon den Hype durch, sind dadurch aber nicht weniger witzig. In Deutschland haben solche Videos eigentlich bislang noch keine wirkliche Rolle gespielt, dabei ist es so naheliegend. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass es in Deutschland noch keine derart ausgeprägte YouTube-Kultur gibt, als dass bekannte Blogger auf solche vitalen Ereignisse aufspringen würden. Die Gräben zwischen Bloggern und YouTubern sind nach wie vor ziemlich groß. In meinem Workshop will ich nun mit den Teilnehmern eine deutsche Version der Reihe produzieren und dabei die hohlen Phrasen von Social Media Experten aufs Korn nehmen.

2. An wen richtet sich die Veranstaltung?

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die wissen, wie es läuft. Alle, die tagtäglich mit Social Media Talk zu tun haben, sind herzlich eingeladen, beim Workshop dabei zu sein. Wir werden aber auch versuchen auf Twitter, typische „sayings“ zum Thema einzusammeln. Das Hashtag lautet: #smwhhshitthat. Ich freue mich auf Teilnehmer aus allen Berufen: Journalisten, Werber, PR-Agenten, Blogger oder einfach nur begeisterte Social Media Nutzer – Experten sind wir ja schließlich alle irgendwie.

3. Worin liegt der Mehrwert an deinem Workshp? Oder: Warum sollten Social-Media-Interessierte „Shit that Social Media Experts say” nicht verpassen?

Der Mehrwert liegt darin, den eigenen Branchensprech zu überdenken und sich einmal herzhaft darüber amüsieren zu können. Seitdem Social Media in den Unternehmen immer stärker in den Fokus der Unternehmenskommunikation und damit letztlich der Vermarktung eines Produkts gerückt ist, kommt der Spaß zuweilen zu kurz. Mein Workshop richtet sich an alle, die einmal ihre Social Media Strategie nicht ganz so ernsthaft verkaufen wollen – der nächste Pitch kommt ja eh bestimmt. Vor allem werden wir natürlich ein super Webvideo produzieren und eine Menge Spaß dabei haben. Ob das Video dann am Ende die Runde macht, mal schauen.

4. Was ist deine Lieblingsfloskel?

Meine Lieblingsfloskel lautet: Wir müssen noch was bei Facebook posten. Die Betonung liegt dabei in der Regel auf müssen.

5. Auf welcher Social-Media-Plattform trifft man dich am ehesten?

Ich blogge auf 120sekunden.de über digitalen Journalismus und Webvideo. Ansonsten bin ich den ganzen Tag bei twitter und auf Facebook zu erreichen.


Termin: Montag, 18. Februar 2013 / 12:00 – 13:00


 


Hilfe, ich bin ein Online-Star!

Jochen Mai über Reputations-Management im Social Web


1. Was genau steckt hinter dem Vortrag „Hilfe, ich bin ein Online-Star!“?

Social Media beeinflussen zunehmend Karrieren. Sie können den Jobeinstieg ebenso erleichtern wie Laufbahnen beschleunigen und den Marktwert steigern. Und das nicht nur von Angestellten, sondern auch von Freiberuflern und Selbstständigen. Ich möchte zeigen, warum und für wen es wichtig wird, sich frühzeitig eine Online-Reputation aufzubauen. Wie man zum namhaften Experten online wird – und ob sich das auszahlt. Und natürlich wo Gefahren und Risiken lauern.

2. An wen richtet sich die Veranstaltung?

An alle, die das Gefühl haben, sie sollten im Netz präsenter sein. Und solche, die das schon wissen, nur noch nicht wie es geht.

3. Worin liegt der Mehrwert dieses Vortrages? Oder: Warum sollten Social-Media-Interessierte „Hilfe, ich bin ein Online-Star!“ nicht verpassen?

Ich bin kein Theoretiker oder bloßer Berater. Worüber ich berichte, habe ich größenteils selber erprobt. Entsprechend praktisch und bewährt sind die Empfehlungen. Personal Branding – also Eigenmarkenbau im Internet – ist kein Hexenwerk, noch macht es dauerhaft viel Arbeit. Entscheidend sind eine gute Analyse und Strategie im Vorfeld – und dazu gibt es viele praktische Beispiele und Geschichten.

4. Nach welchem Hauptkriterium folgst du Personen im Web?

Gute Inhalte und persönliches Kennen.

5. Auf welcher Social-Media-Plattform trifft man dich am ehesten?

Auf Twitter, in meinem Blog, aber auch auf Facebook und Google+.


Termin: Donnerstag, 21. Februar 2013 / 10:30 – 11:30


 


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SMW Hamburg 2013 – setz deine eigenen Impulse

Noch bis zum 11. Januar 2013 kannst du deine Vorschläge für die Social Media Week einreichen. Get Involved!

SMW Hamburg 2013 – eigenen Impulse setzen

Welche Veränderungen und Herausforderungen ergeben sich in Kultur und Politik, Handel und Bildung, kurzum: in der gesamten Gesellschaft durch die Offenheit und Verbundenheit die soziale Netzwerke und Onlinemedien ermöglichen? Die Social Media Week 2013 wird das globale Thema in elf teilnehmenden Städten weltweit diskutieren.

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Last-minute-Termine auf der Social Media Week – jetzt oder nie!

Gerade eben telefonierte ich mit der Nina, einer der planenden Köpfe der Social Media Week in Hamburg, und dabei stellte sich heraus, dass es für heute und morgen noch ein paar freie Plätze für einige interessante Events gibt. Also wer noch schnell ein wenig Zeit freischaufeln kann und ferner mal ein paar interessante Leute kennenlernen möchte, der sollte jetzt handeln.

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Die Social Media Week zu Besuch bei Hamburgs Web-Unternehmen

Social Media Week 2012 in HamburgUnter dem Credo (Die Welt)… zu Gast bei Freunden hießen 2006 die Planer der Fußball-Weltmeisterschaft die Besucher in Deutschland willkommen. Ähnlich könnte auch die Überschrift der Social Media Week 2012 in Hamburg lauten, denn auch wir Hamburger dürfen zu Gast sein und zwar bei einigen der interessantesten deutschen, wie auch internationalen Web-Unternehmen, die Ihren Standort in Hamburg gewählt haben. Die Rede ist von niemand geringerem als Facebook, Google, der Otto Group, myTaxy und Jimdo, die uns Tür und Tore öffnen und einen Einblick in deren heilige Hallen gewähren. Hier nun einige Hinweise und eine Planungshilfe für die einzelnen Events…

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Social Media Week 2012: Interview mit Sabine Ewald von hi-life

Sabine Ewald_Social Media WeekMitte Februar, vom 13. bis zum 17.02. um genau zu sein, findet die halbjährig stattfindende Social Media Week wieder ihren Weg nach Deutschland. Anders als vor einem halben Jahr, wird dieses Event aber nicht wieder in Berlin veranstaltet, sondern wird auf Initiative der Agentur „hi-life“ hin, in Hamburg begrüßt.

Die Konferenz gilt als eines der wichtigsten Events in der Szene und wird gleichzeitig auch u.a. in New York, London und Hongkong stattfinden. Ich habe heute die Projektmanagerin Sabine Ewald im Interview, die zusammen mit dem Agentur-Chef Uriz von Oertzen und der Freelancerin Nina Bertulli, federführend das Event organisiert.

Mit einigen persönlichen Einschätzungen zum Thema Social Media in Hamburg und Veranstaltungs-Tipps rundum die Social Media Week, haben wir uns in dem Interview beschäftigt. Viel Spaß beim Lesen!

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Hamburg begrüßt die Social Media Week 2012

Die Social Media Week kommt nach Hamburg

Es ist wieder soweit. Die Social Media Week (SMW) lässt sich erneut in Deutschland blicken. Allerdings nicht wie im letzten Jahr in Berlin, sondern in der Hansestadt Hamburg. Die Stadt scheint geeignet, da sich hier doch die Crème de la Crème des Internet-Business einen Standort erschlossen hat. Allen voran Google, XING und Facebook. Wer allerdings glaubt, hier nur einseitig von den Marktführern in Empfang genommen zu werden, der irrt gewaltig. Denn auch weniger internet-umtriebige Unternehmen, die dennoch einen Vorstoß, in die für sie neue und spannende Social-Media-Welt gewagt haben, werden auf der SMW von ihren Erfahrungen und Motivationen berichten.

„Wie lässt sich gesellschaftlicher Wandel durch gemeinschaftliches Engagement vorantreiben – und welche Rollen spielt Social Media dabei?“ ist eine von vielen weiteren Fragen, deren Beantwortung sich erfahrene Redner und Diskussionsleiter widmen werden. Mit Hinblick auf Themenschwerpunkte wie Bildung & Erziehung, Gesundheit, Energie & Umwelt, Politik & Regierung, Medien & Entertainment, Wissenschaft & Forschung, Banken & Finanzen, Transport & Mobilität, Kunst & Kultur sowie Marketing & Werbung wird die Konferenz für spannende und aufschlussreiche Eindrücke sorgen.

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