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Stream Radar – Film & Doku Tipps im Mai

Die Mediatheken sind voll und haben einiges zu bieten! Darum haben wir auch wieder in diesem Monat die besten kostenlosen Filme, Dokus und Serien herausgesucht, die du im Mai ganz einfach streamen kannst. Mit dabei ist unter anderem ein Abschiedsgruß an die großartige Hannelore Elsner, die leider vor kurzem verstarb. In Dani Levys „Alles auf Zucker!“ stellt sie noch einmal unter Beweis, was für eine unglaublich tolle und vielseitige Schauspielerin sie war. Daneben empfehlen wir dir das Volker-Schlöndorff-Drama „Rückkehr nach Montauk“, die experimentelle Godard-Doku „Bildbuch“ und die skandinavische Krimiserie „Springflut“. Viel Spaß beim Streamen!

 

Rückkehr nach Montauk

Es gibt eine Liebe im Leben, die man nie vergisst. Der Schriftsteller Max Zorn (Stellan Skarsgård) kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. In seinem Roman schreibt er vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca (Nina Hoss) wieder, die Frau von damals. Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende in Montauk miteinander zu verbringen, dem kleinen Fischerhafen mit dem berühmten Leuchtturm am Ende von Long Island.

Arte / Verfügbar bis 07.05. / Zum Film

Bildbuch

Ein rauschhafter Gedankenfluss. Eine assoziative Collage in fünf Kapiteln. Bilder und Wörter. Wie ein fieberhafter Traum, geschrieben in einer stürmischen Nacht. Grausam und gewaltig. Die Sehnsucht nach Freiheit. Die Abgründe der Menschheit. Die Schönheit des Kinos. Das verlorene Paradies. Zeit und Geschichte, gedehnt und verdichtet. Ein unheilvolles Bilderbuch. Der Krieg hat begonnen.

Arte / Verfügbar bis 22.06. / Zur Doku

Alles auf Zucker!

Bei Jaeckie (Henry Hübchen) läuft es nicht. Der Gerichtsvollzieher droht mit Knast und seine Frau (Hannelore Elsner) mit Scheidung. Jetzt kann ihn nur noch das Erbe der gerade verstorbenen Mutter retten. Doch das bekommt er nur, wenn er sich mit seinem verhassten Bruder versöhnt und die nach jüdischem Gesetz festgesetzte einwöchige Totenwache einhält.

Das Erste / Verfügbar bis 23.07. / Zum Film

Lord of War – Händler des Todes

Der Handel mit Waffen ist ein dreckiges aber lukratives Geschäft. Und Yuri Orlov (Nicolas Cage) ist darin der Beste. Nach bescheidenen Anfängen steigt er gemeinsam mit seinem Bruder Vitali (Jared Leto) zum mächtigsten Waffenschieber der Welt auf. Unmenschliche Diktatoren und legitime Staatsoberhäupter – Yuri versorgt sie alle. Als sich Interpol-Agent Jack Valentine (Ethan Hawke) an seine Fersen heftet, gerät sein Imperium jedoch ins Wanken.

TVNow / Dauerhaft verfügbar / Zum Film

Springflut (Miniserie)

Die 25-jährige Olivia Rönning (Julia Ragnarsson) ist neu an der Polizeihochschule in Stockholm. Dort wird als Semesteraufgabe ein ungelöster Mordfall vorgestellt: Vor 25 Jahren ertrank am Ufer der schwedischen Insel Nordkoster eine hochschwangere Frau, weil sie im Sand eingegraben war. Die Identität der Frau ist bis dato unbekannt, ebenso wie Täter und Motiv. Olivia beginnt damit den damaligen Chefermittler Tom Stilton (Kjell Bergqvist) ausfindig zu machen.

ZDF / Verfügbar bis 04.07. / Zur Serie

 

STREAM RADAR 04

Venus – Nackte Wahrheiten

Die zwei dänischen Filmemacherinnen Lea Glob und Mette Carla Albrechtsen planen einen Erotikfilm und machen dazu einen offenen Casting-Call. Junge Frauen Mitte 30 sind aufgerufen, ganz offen über ihren Körper, ihre sexuellen Erfahrungen und Wünsche zu sprechen. Je weiter der Dreh voranschreitet, desto klarer wird ihnen, dass ihr Film aus diesen intimen Casting-Sessions entstehen wird.

Arte / Verfügbar bis 12.11. / Zur Doku

Mädchenbande

Marieme (Karidja Touré) wächst im Pariser Ghetto auf, wo prekäre soziale Verhältnisse und sexistische Hierarchien herrschen. Als sie sich einer Mädchengang anschließt, findet sie das erste Mal richtig Halt, Verständnis und Selbstbewusstsein. Aber nach einer Weile merkt sie, das sich auch diese Clique den Machos unterwerfen muss.

Arte / Verfügbar bis 30.04. / Zum Film

Resistance Fighters – Die globale Antibiotika-Krise

Jährlich sterben 700.000 Menschen durch multiresistente Keime – also Bakterien, die unempfindlich gegen Antibiotika sind. Die Resistance Fighters kämpfen dafür, dass wir noch lange etwas von der medizinischen Wunderwaffe haben. Die Doku begleitet Ärzte, Wissenschaftler, Patienten und Diplomaten.

Arte / Verfügbar bis 17.04. / Zur Doku

Rätselhafte Welt der Quanten

Quantenphysik? Klingt kompliziert. Die Doku gibt Einblicke in die alltägliche Bedeutung der Wissenschaft. Die Lastertechnologie zum Lesen von optischen Speichermedien wie CDs und DVDs würde ohne Quantenphysik zum Beispiel nicht existieren.

3sat / Verfügbar bis 28.03.2024 / Zur Doku

The Team (Staffel 1)

„The Team“ erzählt die Geschichte eines europäischen Ermittlerteams, das in Berlin, Kopenhagen und Antwerpen eine mysteriöse Mordserie aufzuklären hat. Mit dabei: Lars Mikkelsen, Jasmin Gerat, Veerle Baetens.

ZDF / Verfügbar bis 12.05. / Zur Serie

 

STREAM RADAR 03

Dead End (Staffel 1)

Eigentlich wollte die Forensikerin Emma (Antje Traue) nur den 75. Geburtstag ihres Vaters (Michael Gwisdek) feiern. Doch in ihrer verschlafenen Heimatstadt gibt es plötzlich einen Toten nach dem anderen. Und einige sind keines natürlichen Todes gestorben – so wie von Emmas Vater Peter, dem örtlichen Leichenbeschauer, irrtümlich festgestellt. Weil der immer schusseliger wird und Emma zu allem Überfluss menschliche Knochen in seinem Kühlschrank findet, ist sie nicht nur als Tochter, sondern auch als kompetente Kollegin gefragt.

ZDFneo / Verfügbar bis 08.06. / Zur Serie

Neukölln Unlimited

Die Geschwister Lial, Hassan und Maradona wachsen in Berlin Neukölln auf. Ihre Jugend ist von der Leidenschaft für Breakdance und Musik, sowie vom Kampf ihrer Familie für ihr Bleiberecht geprägt. Seit 16 Jahren leben sie schon ohne sicheren Aufenthaltsstatus in Deutschland. Die Doku zeigt, wie sich die jungen Neuköllner behaupten und wovon sie träumen.

bpb / Dauerhaft verfügbar / Zur Doku

Charité (Staffel 2)

Neue Leute, neues Kapitel: In der zweiten Staffel wird die Medizingeschichte von 1943 bis 1945 beleuchtet, die eine höchst politische, aber ebenso perfide gut organisierte ist. Mit Jannik Schümann, Mala Emde, Ulrich Noethen und Hans Löw.

Das Erste / Verfügbar bis 18.04. / Zur Serie

Epidemie Einsamkeit

Immer mehr Menschen vereinsamen – trotz Internet und Großstädten. Denn gerade wegen der Vernetzung sind wir nicht mehr länger darauf angewiesen Familie und Freunde in der unmittelbaren Umgebung zu haben. Und so nehmen wir Jobs am anderen Ende des Landes an und finden uns plötzlich in einer völlig fremden Umgebung wieder. Einsamkeit kann nachweislich Schlafstörungen verursachen und in die Depression führen. Wie soll man aus diesem Teufelskreis ausbrechen?

3sat / Verfügbar bis 15.02.2024 / Zur Doku

Die Berater der Reichen und Mächtigen – Die Macht der „Big Four“

Die vier größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften erwirtschaften nicht nur selber 130 Milliarden Euro im Jahr, sie prüfen auch die Bilanzen nahezu aller multinationalen Konzerne. Ganz nebenbei helfen sie beim Finden von Steuerschlupflöchern. In einer umfangreichen Recherche wollen Reporter von WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung herausfinden: Wie mächtig sind diese Beraterfirmen wirklich?

WDR / Dauerhaft verfügbar / Zur Doku

 

STREAM RADAR 02

Hard Sun (Staffel 1)

Nachdem die Londoner Polizisten Charlie (Jim Sturgess) und Elaine (Agyness Deyn) bei der Arbeit auf streng geheime Dokumente gestoßen sind, ändert sich mit einem Mal alles für die beiden. Denn nun werden sie vom Geheimdienst höchstpersönlich gejagt.

ZDF / Verfügbar bis 07.03. / Zur Serie

Blochin: Die Lebenden und die Toten

Blochin (Jürgen Vogel) heißt der Mann, der schon einmal für tot erklärt war und inzwischen gemeinsam mit Dominik Stötzner (Thomas Heinze) bei der Mordkommission 7 in Berlin arbeitet. Zwei Typen, die gegensätzlicher nicht sein könnten und dennoch zur Nähe gezwungen sind, da Blochin mit Dominiks Schwester angebandelt hat. Als ein neuer Fall ansteht, müssen die Ermittler mehr in Blochins krimineller Vergangenheit graben, als ihnen lieb ist.

ZDF / Verfügbar bis 07.04. / Zur Serie

Exit – Mein Weg aus dem Hass

Die norwegische Filmemacherin Karen Winther gehörte in ihrer Jugend erst einer linksextremen Gruppe an und war später sogar als Neonazi aktiv. Doch ihr gelang der Ausstieg aus dem extremistischen Milieu! Für ihre Dokumentation sprach sie mit Menschen überall auf der Welt, denen es ebenso gelungen ist ihre Radikalisierung hinter sich zu lassen – viele setzen sich heute zum Beispiel für Gewaltprävention ein.

Arte / Verfügbar bis 27.02. / Zur Doku

Das Märchen von der Inklusion

Inklusion ist, wenn jeder Mensch überall dabei sein kann – bei der Ausbildung, am Arbeitsplatz, beim Wohnen und in der Freizeit. Doch leider funktioniert der Alltag längst nicht so märchenhaft, wie man sich das wünschen würde. Das Radio-Bremen-Team begleitet z.B. die zehnjährige Nike mit Down-Syndrom, die in der Regelschule gehänselt wurde und nun wieder eine Förderschule besucht. Die Geschichten der Protagonisten zeigen, dass es längst kein Allheilmittel für Inklusion gibt und wir alle mehr dafür tun müssen.

Das Erste / Verfügbar bis 21.01.2020 / Zur Doku

Früher oder später

Wem gehört die Zukunft in Schönsee? Die Jungen verlassen das Dorf in der Oberpfalz und die Alten sterben. Wir lernen Ernst und Roswitha Schöfl kennen, die einen letzten Versuch unternehmen als Totengräber wenigstens davon zu profitieren. Der Höhepunkt der vier Kapitel (die sich an den Jahreszeiten orientieren), ist der Zuzug einer veganen Kommune, die das leere Hotel im Ort kauft.

BR / Verfügbar bis 28.02.2019 / Zur Doku-Reihe

 

STREAM RADAR 01

It’s a Free World

Drama von Ken Loach: Als die schlagfertige Angie (Kierston Wareing) ihren Job in einer Personalvermittlung verliert, gründet sie kurzerhand ihre eigene Agentur und steigt in das Geschäft mit Gastarbeitern aus Osteuropa ein. Zusammen mit ihrer Freundin Rose (Juliet Ellis) will sie den Einwanderern etwas zu tun geben – auch wenn sie dabei so manche Gesetze missachten.

Netzkino / Dauerhaft verfügbar / Zum Film

Labaule & Erben

Nach einer Idee von Harald Schmidt: Wolfram Labaule (Uwe Ochsenknecht) muss den Verlegerposten des elterlichen Zeitungsimperiums übernehmen, als sein Vater urplötzlich verstirbt. Völlig unvorbereitet muss er sich nun Vorwürfen über gefälschte Reportagen stellen, Intrigen im Haus abfedern und der allgemeinen Medienkrise trotzen. Mit dabei: Inka Friedrich, Irm Hermann, Lena Dörrie & Lukas Rüppel.

SWR / Verfügbar bis 27.06.2019 / Zur Miniserie

Eine Armlänge Welt

Dokumentarfilm von Susanne Bohlmann: Sven leidet am Usher-Syndrom, durch das er langsam seine Hör- und Sehsinne verliert. Seit 2010 ist er bereits vollkommen blind. Nur einen Traum möchte er sich unbedingt verwirklichen: einmal im Leben den 800km langen Jakobsweg zu laufen. Zusammen mit seiner Assistentin Taubblinden-Almuth macht er sich an die Planung, die allein zwei Jahre dauern soll. Auf dem Weg wechseln sich dann sieben Begleiterinnen dabei ab, sich um ihn zu kümmern.

ZDF/ Verfügbar bis 15.02.2019 / Zur Doku

Smart Cities – Nachhaltig leben in der Stadt

Schon heute lebt über die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten – bis 2050 werden noch einmal 2,5 Milliarden Menschen hinzu kommen. Dadurch nehmen nicht nur die Herausforderungen an Stadtplaner, Bürokratie und Verwaltung zu, sondern auch an die Lebensqualität selbst. Die Doku zeigt Positivbeispiele, wie diese Transformation gelingen kann.

ZDF / Verfügbar bis 17.11.2019 / Zu Doku

 

STREAM RADAR 12

Das Salz der Erde

Der Fotograf Sebastião Salgado hat auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Der Film von Wim Wenders zeigt auf visuell höchst beeindruckende Weise das Leben und die Arbeit des Brasilianers.

SWR / Verfügbar bis 21.11.2019 / Zur Doku

Where to Invade Next

Was können die USA von anderen Ländern lernen? Michael Moore will es genau wissen und marschiert als Ein-Mann-Armee in Europa und Tunesien ein. Wo immer er seine US-Flagge in fremden Boden rammt, will er keine Territorien und Ölfelder erobern, sondern gute Ideen. Und zwar solche, mit denen Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien gute Arbeits- und Lebensbedingungen für ihre Bürger geschaffen haben. Egal ob faire Löhne oder gesundes Schulessen, kostenlose Bildung oder menschenwürdige Gefängnisse: Michael Moore klaut alles, was er kriegen kann.

Arte / Verfügbar bis 09.02.2019 / Zur Doku

Die purpurnen Flüsse – Melodie des Todes (Staffel 1)

Vierteilige Krimi-Reihe in Spielfilmlänge: Kommissar Niémans (Olivier Marchal) und seine Kollegin Camille Delaunay (Erika Sainte) ermitteln in einem abgelegenen Kloster. Ein Mönch starb unter mysteriösen Umständen, und der Schlüssel zur Aufklärung liegt in seiner Handfläche.

ZDF / Verfügbar bis 03.02.2019 / Zur Serie

Precious – Das Leben ist kostbar

Ausgezeichnet mit zwei Oscars: Die 16-jährige Claireece „Precious“ Jones (Gabourey Sidibe) ist schwarz, fettleibig, ungebildet – und bereits zum zweiten Mal schwanger von ihrem eigenen Vater. Ihre einzige Zuflucht sind Tagträume von Reichtum und Glamour. Doch um wirklich etwas zu ändern, müsste sie erst einmal anfangen lesen und schreiben zu lernen. Nur von ihrer Mutter (Mo’Nique) darf sie auf keine Hilfe hoffen.

Watchbox / Dauerhaft verfügbar / Zum Film

Only Lovers Left Alive

Adam (Tom Hiddleston) ist ein depressiver Vampir in Detroit, der die Ewigkeiten auf Erden nur mit viel guter Musik und Kunst aushält. Als ihn aber nicht mal das richtig aufmuntert, muss seine Geliebte Eve (Tilda Swinton) von ihrem Wohnort Tanger zu ihm reisen. Mit ihr findet Adam wieder sein Gleichgewicht. Das ist jedoch nicht von Dauer – denn plötzlich taucht Eves Schwester (Mia Wasikowska) auf und bringt alles extrem durcheinander.

3sat / Verfügbar bis 17.10.2019 / Zum Film

 

STREAM RADAR 11

Das Hohe Haus – Bewährungsprobe für den Bundestag

Vor genau einem Jahr – am 24. Oktober 2017 – trat der neu gewählte Bundestag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Erstmals mit vertreten: die AfD. Phoenix hat zu diesem Anlass einen Blick hinter die Kulissen der parlamentarischen Arbeit geworfen und zeigt, mit welchen Bewährungsproben die Demokratie dieser Tage zu kämpfen hat. Hat sich der Ton verändert? Wackeln etwa die Grundpfeiler unserer Republik? Unter dem gleichen Titel („Das Hohe Haus“) hat übrigens schon Roger Willemsen ein empfehlenswertes Buch über den Deutschen Bundestag geschrieben.

Phoenix/ Dauerhaft verfügbar / Zur Doku

Lammbock

Kai (Moritz Bleibtreu) und Stefan (Lucas Gregorowicz) bauen Marihuana an. Getarnt als Pizzalieferanten, verkaufen sie das Zeug, das sie auch selbst gern rauchen. Eigentlich läuft alles gut, aber Stefan beschleichen langsam Zweifel an seinem Lebensstil. Richtig schwierig wird alles aber erst, als Ungeziefer die Graspflanzen befällt. Jetzt brauchen sie Hilfe, die jedoch nicht leicht zu finden ist.

Tele5 / Verfügbar bis 05.11. / Zum Film

24 Hours – Two Sides of Crime (Staffel 1)

Die belgisch-deutsche Thriller-Serie beleuchtet eine Geiselnahme abwechselnd aus den Sichten innerhalb und außerhalb einer Bank. Drinnen sehen wir Geiselnehmer und Opfer, draußen Ermittler und Presse. Erst nach und nach setzt sich für den Zuschauer ein komplettes Bild der Ereignisse zusammen.

ZDF/ Verfügbar bis 17.05.2019/ Zur Serie

Ist es anstrengend, ein YouTube-Star zu sein?

Gesine Enwaldt ist 55 und kennt YouTube nur über ihre Kids. Doch sie weiß, dass Jugendliche heute davon träumen „YouTube-Star“ zu werden. Für das Recherche-Format STRG_F hat sie sich also gefragt, wie eigentlich die Arbeitsbedingungen für Leute wie Dagi Bee, LeFloid und Masha Sedgwick aussehen und wie anstrengend ihr Job wirklich ist.

STRG_F / Dauerhaft verfügbar / Zur Doku

Die Protokollantin (Staffel 1)

Freya (Iris Berben) hat vor elf Jahren ihre Tochter verloren, der Fall ist aber bis heute nicht richtig geklärt. Als der mutmaßliche Mörder aus dem Gefängnis entlassen werden soll und ihre Arbeit beim LKA Berlin ihr einen ganz ähnlichen Fall präsentiert, macht sich Freya selbst auf die Suche nach Antworten.

ZDF / Verfügbar bis 18.04.19 / Zur Serie


Foto-Credit: Wild Bunch Germany, Grandfilm, Jean-Luc Godard

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So viele Tode gab es in Game of Thrones bisher

Wie viele Charakter haben uns in Game of Thrones schon verlassen?

Wir geben lieber schon am Anfang dieses Artikels eine amtliche Spoiler-Warnung raus! 

Dass die amerikanische Serie Game of Thrones neue Maßstäbe in der Welt der Serien gesetzt hat, ist weithin bekannt. Inzwischen hat sich um den Kampf um den eisernen Thron ein ganzes Universum an Fan-Fictions, Merchandise und verschiedensten Theorien zum Ende der Serie entwickelt. Lange müssen wir jetzt nicht mehr warten: In der Nacht zum 15. April können wir endlich die achte und damit finale Staffel des Fantasy-Epos bestaunen. Wo ihr die Folgen in Deutschland gucken könnt erfahrt ihr hier.

Eine Serie, die heraussticht

Nicht nur in Sachen Storytelling und Setting setzte Game of Thrones ganz neue Maßstäbe, sondern die Serie brach auch mit einigen der gängigsten Klischees, derer sich Zuschauer bis dato sicher sein konnten. Nämlich, dass Hauptcharaktere nicht sterben und die Guten am Ende immer gewinnen. Nach sieben Staffeln morden, foltern und bekriegen gab es sicherlich mehr als eine Handvoll Momente, in denen wir unseren Fernseher ungläubig und wütend angeschrien haben. Aber genau das macht die Serie auch so reizvoll. Wir wissen nicht, wer am Ende der achten Staffel auf dem eisernen Thron sitzen wird. Und wie viele unserer Lieblingscharaktere, die noch übriggeblieben sind, noch dran glauben müssen. Zeit einmal einen Blick zurück zu werfen, auf die Tode einer Serie, die wohl eine höhere Heldentod-Quote hat, als alles was wir bisher gesehen haben.

Keine halben Sachen

Gleich in der allerersten Staffel wusste der Zuschauer, GoT ist keine normale Serie. Als der vermeintliche Protagonist Ned Stark zum Ende der ersten Staffel geköpft wird, ist allen bewusst: hier ist niemand vor dem Tod sicher. Insgesamt 59 Tode werden in der ersten Staffel verzeichnet, darunter auch der des eigentlichen Königs von Westeros. Spätestens mit seinem Ableben ist der Kampf um den eisernen Thron eröffnet.

Die zweite Staffel wartet dann mit 130 Toten auf, wobei eigentlich nur ein essentieller Charakter stirbt, nämlich Renly Baratheon. Etwas gemächlicher, so denkt man zuerst, geht es in Staffel drei zu. Insgesamt 87 Charaktere segnen das Zeitliche. Doch die vergleichsweise geringere Anzahl der Tode täuscht nicht darüber hinweg, wie sehr uns die Bluthochzeit getroffen hat, in dessen Verlauf wir uns von unseren Stark-Lieblingen Robb und Catelyn verabschieden müssen.

Doch zumindest geht es in der nächsten Staffel dann mal den Lannistern an den Kragen. Denn in dieser Staffel wird der sadistische König Joffrey Baratheon vergiftet und Tywin Lannister von seinem eigenen Sohn ermordet. In der gesamten Staffel sterben 181 Charaktere, darunter allein 61 aus den Reihen der Wildlinge, in der Schlacht gegen die Nachtwache.

Kein Ende in Sicht

Aber dann nimmt die Serie in Staffel fünf ja erst richtig an Fahrt auf, was die Anzahl der Tode angeht. 246-mal kann man dem Tod in dieser Staffel bei der Arbeit zusehen. Darunter wird auch Jon Snow himself kurzzeitig aus dem Leben gerissen, auch, wenn er in der nächsten Staffel wiederbelebt wird. Ebenfalls in dieser Staffel geht es dann mit den White Walkern, also den weißen Wanderern, hoch her. Immerhin 59 Mitglieder der untoten Armee finden nun ihre hoffentlich endgültige Ruhe.

Frei nach dem Motto „da geht noch was“ sterben in Staffel sechs dann 540 Charaktere. Mitverantwortlich für diese hohe Zahl ist die berüchtigte Schlacht der Bastarde, in der Jon Snow auf den verrückten Ramsay Bolton trifft. Allein in der Folge, in der die Schlacht stattfindet, sterben so mal eben insgesamt 154 Soldaten. Und auch die Lannisters dürfen in dieser Staffel ordentlich Federn lassen: 166 ihrer Soldaten danken ab.

Bisher die Staffel mit den meisten Toden ist und bleibt aber Staffel sieben. Ganze 1.096-mal simulieren die involvierten Schauspieler in der fertigen Staffel das Löffel-abgeben. Dabei haben vor allem die White Walker große Verluste zu verzeichnen. Unglaubliche 838 Untote werden in dieser Staffel niedergemetzelt. Aber die endgültige Schlacht um das Schicksal von Westeros hat noch gar nicht begonnen!

Interessant ist aber auch zu betrachten, welche Charaktere inzwischen die meisten Personen auf dem Gewissen haben. Cersei Lannister liegt mit 199 Morden, die auf ihr Konto gehen, sogar noch vor den beiden Drachen Rhaegal und Drogon. Auch Jon Snow verzeichnet inzwischen 86 Kills und die nach außen hin unscheinbare Arya Stark hat auch schon 64-mal in der gesamten Serie ihren Gegnern die Radieschen von unten gezeigt.

Statista.com_game_of_thrones
Hier einmal die von der Website statista.com zusammengefasste Todes-Statistik

Endergebnis

Beeindruckende 2.339 Tode gab es bis zum Ende der siebten Staffel in Game of Thrones. Gerade in Anbetracht dessen, dass allein die Hälfte dieser Zahl aus der siebten Staffel kommt, können wir nur erahnen wie viele Charaktere in der nächsten Staffel hopps gehen werden. Dann, wenn sich endgültig entscheidet, ob die Königreiche in Westeros sich gegen die Bedrohung der weißen Wanderer behaupten können. Dann, wenn endgültig entschieden wird, wer das Machtspiel um den eisernen Thron gewinnt.

Die Grafik, auf die wir uns in diesem Artikel hauptsächlich beziehen wurde von der Washington Post veröffentlicht. Die Autoren haben sich die Mühe gemacht wirklich jeden Tod zusammenzutragen und wunderschön anschaulich illustriert darzustellen, weswegen wir hier noch mal auf das Original verlinken möchten. Dort findet ihr auch noch einmal genauere Informationen woran und aus welchem Grund die jeweiligen Charaktere dahingeschieden sind.

Jetzt nochmal bei Staffel 1 anfangen und selbst nachzählen (Provisionslink)


Image by HBO

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Game of Thrones: Staffel 8 schauen: Wo? Wann? Und wie teuer?

In der Nacht vom 14. auf den 15. April ist es so weit: Die finale Staffel Game of Thrones startet. Unglaublich, dass die erste Folge bereits acht Jahre zurückliegt. Damals ahnte noch niemand, dass die Serie sich bald schon zu einem der größten Machwerke der Fernsehgeschichte entwickeln würde. Game of Thrones wurde sogar zum Wegbereiter einer ganzen Welle hochwertig produzierter Serien. Außerdem sprach der Kampf um den Eisernen Thron, mehr noch als bereits der Herr der Ringe, eine breite Masse an. Das Fantasy-Genre durfte sein Nerd-Stigma zum Teil ablegen und erhielt breiten Einzug in die Populärkultur.

Sieben Staffeln lang hieß es immer, dass der Winter naht (oder zuletzt schon da war). Nun naht der Abschluss der epischen Saga und wir haben die wichtigsten Informationen, wie ihr diesen genießen könnt.

Game of Thrones: Staffel 8 zu Release erst auf Sky

In Deutschland liegen die Rechte zur Erstausstrahlung der 8. Staffel erneut beim Pay-TV-Sender Sky. Als Abonnent der Dienste Sky Q, Sky Go oder Sky Ticket kommt ihr somit als erstes in den Genuss der neuen Folgen.

Wann könnt ihr die Folgen schauen?

Die neuen Folgen Game of Thrones: Staffel 8 laufen ab dem 15. April immer in der Nacht von Sonntag auf Montag um 3 Uhr auf dem Sender Sky Atlantic HD. Ab 4 Uhr stehen die Episoden schließlich auch via Sky Ticket, Sky Go und Sky Q bereit. Auch mit Sky Go und Sky Ticket könnt ihr Sky Atlantic als Live-Programm um 3 Uhr einschalten.

So viel kostet Game of Thrones: Staffel 8 über Sky

Für die letzte Game of Thrones Staffel bietet Sky derzeit ein Game of Thrones Special an. Für 14,99 Euro statt 19,98 Euro erhaltet ihr das Sky Entertainment Ticket, mit dem ihr zwei Monate auf ein breites Entertainment-Angebot zugreifen könnt, zu dem auch die neue Staffel sowie alle bisherigen Staffeln Game of Thrones gehören. Zu den weiteren Serien gehören unter anderem The Walking Dead, 9-1-1 und Westworld.

Während der Kampf um den Eisernen Thron tobt, steht die Zukunft Westeros‘ durch eine ganz andere Bedrohung auf dem Spiel. Können Jon Schnee (Kit Harrington) und Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) den Kontinent retten? Image by Helen Sloan/HBO

Ab Dienstag über Amazon Prime Video, iTunes und Google Play kaufen

Eine Alternative zu Sky bieten diverse Plattformen, auf denen die Folgen in der Regel jeweils am Dienstag zur Verfügung stehen.

Amazon Prime Video

Auf Amazon könnt ihr die einzelnen Folgen für 2,99 Euro in HD (Provisionslink) kaufen. Das dürfte sich auch für die 8. Staffel nicht großartig ändern. Wie viel die 8. Staffel als Komplettpaket kostet, lässt sich aufgrund der Folgenlänge schwer sagen, der Preis dürfte aber unter 17 Euro liegen. Einmal gekauft, könnt ihr die Folgen sowohl auf Deutsch, als auch im Originalton schauen. 

iTunes

Auch auf iTunes findet ihr alle bislang erschienenen Staffeln von Game of Thrones. Die achte Staffel dürfte auch bald erhältlich sein. Im Gegensatz zu Amazon Prime Video, könnt ihr über iTunes jedoch nur komplette Staffeln kaufen.

Google Play

Unter den großen Anbietern darf natürlich auch Google Play nicht fehlen. Die Folgen der 7. Staffel werden derzeit einzeln für 2,49 Euro, als Staffel für 16,49 Euro, angeboten. Die kommende 8. Staffel dürfte sich in einem ähnlichen Preis-Rahmen bewegen.

Weniger Folgen, dafür länger

Bereits die 7. Staffel umfasste lediglich sieben Folgen. Game of Thrones: Staffel 8 hat nochmal eine Folge weniger. Dafür sind die letzten vier Folgen allesamt in Spielfilm-Länge.

  • Folge 1 (15. April, 3 Uhr): 54 Minuten
  • Folge 2 (22. April, 3 Uhr): 58 Minuten
  • Folge 3 (29. April, 3 Uhr): 82 Minuten
  • Folge 4 (06. Mai, 3 Uhr): 78 Minuten
  • Folge 5 (13. Mai, 3 Uhr): 80 Minuten
  • Folge 6 (20. Mai, 3 Uhr): 80 Minuten

Vorsicht vor Spoilern

Wer die neuen Folgen nicht gleich in der Erstausstrahlung schaut, sollte im Internet aufpassen. Zwar werden einige Portale sicherlich darauf achten, Fans nicht übermäßig zu spoilern, doch andere werden sich klickträchtige Überschriften nicht verkneifen. Noch gefährlicher sind sogar die sozialen Medien. Meidet bestimmte Hashtags oder schaltet sie besser gleich stumm, wenn ihr erst später in den Genuss kommt. Kopfhörer können euch zudem vor ungewollten Spoilern auf dem Weg zur Arbeit schützen. 

Neugierig auf Game of Thrones? Staffel 1 jetzt auf Amazon kaufen (Provisionslink)


Image by Helen Sloan/HBO

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Von der Fiktion in die Wirklichkeit: Diese Dinge aus dem Roman QualityLand sind schon Realität

„Come to where the quality is! Come to QualityLand”, sind die ersten Worte aus dem Reiseführer für QualityLand, die uns in Marc-Uwe Klings Bestseller aus 2017 begrüßen. Die in diesem Buch libertär-dystopische Zukunftsversion einer Welt, in der nur noch Gewinnmaximierung und Fortschritt zählt, hat viele Leser regelrecht vor dem Buch gefesselt. Wohl auch aufgrund der gewohnt sympathischen Figuren Klings, die sich oft einem beinahe kafkaesken System gegenübersehen. Erst kürzlich verkündete der Autor selbst auf Twitter, der amerikanische Fernsehprogrammanbieter HBO würde seinen Roman in eine Serie umwandeln. Wir sind in jedem Fall gespannt auf das Endergebnis. Gleichzeitig kommen wir nicht umhin, uns zu fragen: Wie realistisch sind die dystopischen Vorstellungen im Roman? Oder anders ausgedrückt: Wie viel QualityLand steckt in unserer Realität? Wir haben einmal fünf Zukunftstechniken aus QualityLand zusammengetragen, die sich bereits in der Wirklichkeit anbahnen.

Die Zukunft des Online-Shopping

„Exakt in dem Augenblick, als Peter zu Hause ankommt, trifft eine Lieferdrohne von TheShop ein. Über Zufälle dieser Art wundert sich Peter schon lange nicht mehr. […] Wer sich durch nur einen Kuss auf sein QualityPad für OneKiss anmeldet, bekommt fortan alle Produkte, die er bewusst oder unbewusst haben will, zugeschickt, ohne sie bestellen zu müssen.“ (Marc-Uwe Kling, QualityLand, Ullstein Buchverlage GmbH, 2018, Seite 17-18)

Dass Drohnen Pakete liefern ist nicht unbedingt eine Neuigkeit. Amazon arbeitet schon seit geraumer Zeit an einer zuverlässigen Technik, die das Liefern mit Drohnen ermöglichen soll. Drohnen sollen dann den Kunden innerhalb von 30 Minuten ihr Wunsch-Produkt liefern. Auch deutsche Unternehmen wie DHL probieren sich im Moment in Beta-Tests an den Drohnen aus. Wirklich interessant ist aber der zweite Teil des Zitats. Google und Co werten schon heute unser User-Daten aus und auch Onlineshops speichern genau, was wir auf ihren Websites angucken. Aus all diesen Daten lassen sich schon heute sogenannten Predictive Analysen erstellen, die schon jetzt herausfinden können, ob jemand schwanger ist, oder an einer Krankheit leidet. Diese Technik ist natürlich auch für Online-Händler höchst interessant. Sie könnten mit diesen Verhaltens-Analysen vorhersagen, was ihre Kunden wann kaufen wollen.

Online-Shopping wird interaktiver

„Denise guckt ihre Lieblingsserie. Es ist eine alte Show über vier Frauen, die in einer Stadt namens New York leben. „Stopp“, sagt sie, und das Bild friert ein. „Die Bluse von Carrie Bradshaw.“ Auf dem Bildschirm wird die Bluse markiert, die die Schauspielerin trägt. Produktname, Markenname und aktueller Preis bei TheShop […] werden eingeblendet.“ (Marc-Uwe Kling, QualityLand, Ullstein Buchverlage GmbH, 2018, Seite 126)

Nicht nur künstliche Intelligenzen und Predictive Analysen werden das Online-Shopping beeinflussen, sondern auch die Art wie wir einkaufen wird sich verändern. Erst kürzlich integrierte Instagram in den USA ein Bezahlsystem, das es ermöglicht, sofort in der App zu shoppen. Bei Snapchat soll es bald sogar eine Funktion geben, mit der man zum  Beispiel ein Bild von einer Handtasche machen, und sofort Online-Shops vorgeschlagen bekommen kann, wo es diese Handtasche zu kaufen gibt. Die neue Funktion Google Lens für Smartphones schlägt ebenfalls in diese Kerbe. Wenn der User seine Kamera auf Gebäude oder Gegenstände richtet, erkennt Google Lens die Objekte und gibt Informationen und bei Produkten auch Online-Shops vor. Hier sind wir der Idee in QualityLand also schon fast ebenbürtig.

Fokussieren auf die wichtigen Dinge

„Eine neue Frage erscheint auf Sandras Brille: „Möchtest du, dass QualityPartner automatisch Ort und Termin für ein Rendezvous mit deinem Partner ausmacht?“ Sandra fokussiert ihre Pupillen wieder auf „OK“.“ (Marc-Uwe Kling, QualityLand, Ullstein Buchverlage GmbH, 2018, Seite 49)

Es ist vielleicht eher ein kleines Detail, auf das wir uns hier stützen. Aber die Technologie hinter Eyetracking ist einfach zu interessant, um sie an dieser Stelle nicht einmal zu erwähnen. Gerade für Menschen mit eingeschränkten motorischen Fähigkeiten durch Alter, Unfälle oder Behinderung gibt es schon heute technische Geräte, die sich komplett mit der Eyetracking-Technologie steuern lassen. Ein Beispiel gefällig: Der Tobii Eye Tracker 4C ist ein Gerät, das für 150 Euro online gekauft und dann mit einem PC mit Windows 10 verbunden werden kann. Das längliche Board erkennt anhand von Infrarot-Strahlen, wie sich die Augen des Benutzers bewegen und ermöglichen Laut Test der COMPUTER BILD eine komplette Benutzung der Windows Oberfläche, nur mit den Augen.

KIs übernehmen die Kunstszene

„Ich bin Kalliope 7.3. Die weltbekannte E-Poetin. Verfasserin des erfolgreichen historischen Romans „Die Praktikantin und der Präsident.“ […] „Es ist Ihnen vielleicht auch bekannt, dass schon seit geraumer Zeit die erfolgreichsten Romane von E-Poeten verfasst werden, also von künstlichen Intelligenzen, die die marktkonformste Zusammenstellung von Wörtern ausrechnen?“ (Marc-Uwe Kling, QualityLand, Ullstein Buchverlage GmbH, 2018, Seite 65)

Wir berichteten vor Kurzem von AICAN, der ersten KI, die eigenständig Gemälde erstellt und diese für bis zu 18.000 US-Dollar verkauft. So weit hergeholt ist die Idee hinter Kalliope 7.3 also nicht. Denn auch aus der Welt der Literatur gibt es inzwischen schon einige KIs, die ihre Fähigkeiten als „E-Poeten“ unter Beweis stellen wollen. Der Autohersteller Lexus ließ sich vor Kurzem zum Beispiel das Drehbuch für seinen Werbespot von einer künstlichen Intelligenz schreiben. Auch die KI der Firma OpenAI versucht sich jetzt an kreativen Geschichten, und damit ist sie erfolgreicher, als die meisten anderen ihrer Art. Trotz all diesen Fortschritten stehen künstliche Intelligenzen, die kreativ sein sollen, aber noch vor einigen Herausforderungen, wie wir bereits einmal erörtert haben. Auf eine ausgeklügelte KI wie Kalliope 7.3 müssen wir also noch ein wenig warten. Diese leidet im Buch übrigens an einer Schreibblockade, übernimmt also sogar menschliche Fehler.

Autos übernehmen bei Unfällen

„Als sich Peter Arbeitsloser in einem autonomen Fahrzeug auf dem Weg nach Hause befindet, beginnt er eine Unterhaltung mit der KI des Autos. Diese teilt ihm mit, dass sie bei Autounfällen selbst die Kontrolle übernimmt und ausrechnet, welcher Ausgang des Unfalls den kleinstmöglichen Schaden verursachen würde. Daraus resultiert die KI: „Eine Maschine reagiert viel schneller und hat Zeit für genau diese komplexe Überlegung. Für uns beinhaltet fast jeder Unfall eine moralische Entscheidung.“ (Marc-Uwe Kling, QualityLand, Ullstein Buchverlage GmbH, 2018, Seite 154)

Ja, auch in diese Richtung wird im Moment schon geforscht. In einem Experiment des nature-Wissenschafts-Magazines wurde getestet, wie sich autonome Autos im Falle eines Unfalls verhalten würden. Wie sie sich zum Beispiel entscheiden würden, wenn entweder die Insassen des eigenen Fahrzeuges sterben müssten, oder drei Rentner, die die Straße gerade überqueren. In dem Experiment versuchten die Wissenschaftler zu analysieren, welche Moralvorstellungen überhaupt in die KIs implementiert werden sollten. Sie fanden heraus, dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen auch unterschiedliche Moralvorstellungen vertreten. Diese einer künstlichen Intelligenz beizubringen dürfte eine große Herausforderung der Zukunft sein.

Es ist erstaunlich zu sehen in welchem Tempo sich im Moment die Technik weiterentwickelt. Dabei kommen wir der Fiktion des Sci-Fis und fiktionalen Zukunftsszenarien aus allen Genres immer näher. Bei der Recherche wurde ich selbst ein wenig überrumpelt, wie viele Dinge aus dem Roman von Marc-Uwe Kling inzwischen schon in der Realität auffindbar sind. Dass die technische Revolution in der Zukunft unseren Alltag umkrempeln wird, dessen sind sich viele sicher. Bleibt zu hoffen, dass wird dafür, anders als die Charaktere in QualityLand, nicht unsere Demokratie und Freiheit aufgeben müssen.

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5 Highlights aus den Mediatheken!

In den kostenlosen Mediatheken warten unzählige tolle Filme, Serien-Episoden und Dokumentarstücke auf ihre Entdeckung. Hier ist meine Auswahl für den September: eine Dokumentation über Seenotrettung, ein Drama von Andreas Dresen und ein Lehrstück zum Thema iPhone-Marketing. Viel Spaß beim Streamen!

Iuventa

Dokumentarfilmer Michele Cinque begleitete die Hilfsorganisation „Jugend Rettet“ ins Mittelmeer, wo sie unterwegs waren, um Flüchtlinge aus der Seenot zu retten. Leider fehlte ihnen dafür die Erlaubnis und ihr Schiff, die „Iuventa“, wurde 2017 festgesetzt. Die Doku zeigt das harte Training für die Einsätze und ein unvergleichliches Engagement der freiwilligen Hilfskräfte – entgegen aller Widerstände.

3sat / Verfügbar bis 11.10.: Zur Doku

Halt auf freier Strecke

Frank (Milan Peschel) und Simone (Steffi Kühnert) haben sich einen Traum erfüllt und leben mit ihren beiden Kindern in einem Reihenhäuschen am Stadtrand. Sie sind ein glückliches Paar, bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird.

3sat / Verfügbar bis 07.11.: Zum Film

Tanken – Mehr als Super (Staffel 1)

Nachtschicht im Nirgendwo: Die Sitcom zeigt Georg (Stefan Haschke), Daniel (Ludwig Trepte) und Olaf (Daniel Zillmann) bei ihrer Arbeit in einer besonders trostlosen Super-Tankstelle.

ZDF / Verfügbar bis 16.04.19: Zur Serie

Kebab Connection

Ibo (Denis Moschitto) wünscht sich nichts sehnlicher, als den ersten deutschen Kung Fu-Film zu drehen. Den ersten Schritt in Richtung Ruhm macht er mit einem Werbespot für die Dönerbude seines Onkels. Als seine Karriere gerade Fahrt aufnimmt, erfährt er von der Schwangerschaft seiner Freundin Titzi (Nora Tschirner) und fliegt Zuhause raus. Jetzt wünscht er sich eigentlich nur noch sein altes Leben zurück…

Netzkino / Dauerhaft verfügbar: Zum Film

#Moneypulation

Ob Storytelling, Green Washing oder Gamification – nicht nur durch Anglizismen streuen uns die Strategen des Marketing gerne immer wieder mal Sand in die Augen. Intelligent drücken sie die richtigen Knöpfe in unserem Unterbewusstsein, um geschickt Wahrnehmung und Wünsche des Konsumenten zu manipulieren. Mit einem Zwinkern im Auge zeigt die Serie „#Moneypulation“, wie uns so nicht nur Apple, Red Bull oder Philip Morris gerne mal einen Bären aufbinden, sondern auch wie Spin-Doctoren das Image eines ganzen Staates neu aufbauen können – oder gar einen frauenfeindlichen Außenseiter zum Präsidenten des mächtigsten Landes der Welt.

Arte / Verfügbar bis 29.10.:  Zur Doku-Reihe


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Was ist neu auf Amazon und Netflix? – Streaming-Tipps für den Januar 2018

Browsing Netflix Streaming (adapted) (Image by Charles Deluvio [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Neues Jahr, neuer Monat, neue Streaming-Titel! Zur besseren Übersicht fassen wir euch die sehenswertesten Titel zusammen, die im Januar 2018 über eure Bildschirme flimmern könnten.

Disney-Invasion auf Netflix

Beim Streaming-Dienst Netflix ist der Januar 2018 auffällig Disney-lastig. Mit dabei sind Klassiker der 90er und frühen 2000er wie Hercules und Lilo & Stitch, die jeweils schon ab dem 1. Januar starten. Die Monster Uni ist das Prequel zu Die Monster AG und ab dem 3. Januar zum Streamen verfügbar. Auch über die Neuauflage des Klassikers Das Dschungelbuch aus dem Jahr 2016 können sich Netflix-Nutzer ab dem 18. Januar freuen. Von der Kino-Leinwand direkt zum Streaminganbieter springt am 12. Januar zudem der Die Eiskönigin-Kurzfilm Olaf taut auf, der erst noch vor Disneys Coco im Kino lief. Damit kommen kleine und große Disney-Fans im Januar also voll auf ihre Kosten!

Serienhighlights bei Amazon Prime Video

Auf Amazon Prime Video wirds diesen Monat vor allem für Serien-Fans interessant. Allen voran steht das Amazon Original Mr. Robot, dessen 3. Staffel am 15.01 Premiere feiert. Die Serie handelt vom IT-Sicherheitsspezialisten Elliot, der unter einer Persönlichkeitsstörung leidet und für eine anarchistische Hackergruppe rekrutiert wird.

Science-Fiction-Fans, vor allen denjenigen, denen schon Black Mirror gefallen hat, sollten ab dem 12. Januar einen Blick auf Philip K. Dick’s Electric Dreams werfen. Die britische Anthologie-Serie basiert auf Kurzgeschichten von Science-Ficiton-Autor Philip K. Dick, dessen Geschichten auch schon Werke wie Blade Runner, Total Recall, Minority Report oder – ein weiteres Amazon Original – The Man in the High Castle inspirierten.

Mit der Horror-Serie The Exorcist holt sich Amazon Prime einen Fox-Serienerfolg ins Boot. Wie der Titel schon verrät, basiert die Serie auf dem Buch von William Peter Blatty mit dem gleichen Namen und stellt eine Fortsetzung zum Film aus dem Jahr 1973 dar. Ab dem 23. Januar zeigt Amazon die viel gelobte Horror-Serie in Deutschland.


Image (adapted) „Browsing Netflix“ by Charles Deluvio (CC0 Public Domain)

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Wie Netflix den TV-Markt revolutioniert hat

Netflix VHS (adapted) (Image by karat [CC BY 2.0] via flickr)

Die erste Revolution: Die Sehgewohnheiten

Viele Fans hätten sich diese Option wohl gerne für das Ende der US-Sitcom „How I Met Your Mother“ gewünscht: Gerüchten zufolge experimentiert der Streaminganbieter Netflix mit der Interaktivität von Handlungsverläufen. Die Zuschauer sollen die volle Kontrolle erhalten und entscheiden können, wie die Serie auf dem eigenen Bildschirm weitergehen soll – ein Happy End auf Knopfdruck. Wie viel an den Gerüchten dran ist, lässt sich nur schwer beurteilen, doch sie unterstreichen die Rolle von Netflix als disruptive Kraft im Mediensektor. Seitdem der Video-on-demand-Anbieter (VoD), der 1997 noch als Online-DVD-Verleih startete, vor ziemlich genau zehn Jahren sein Streaming-Angebot auf den Markt warf, hat sich die TV-Branche extrem gewandelt.

Netflix war der erste Anbieter, der alle Episoden eigenproduzierter Serien auf einen Schlag zur Verfügung gestellt hat – ganz im Gegensatz zur gewohnten wöchentlichen TV-Ausstrahlung. Auch das „Binge Watching“, also das Schauen zahlreicher Folgen am Stück, geht letztlich auf den Streaminganbieter aus Los Gatos in Kalifornien zurück. Die Amerikaner bieten vor allem auch sicheres und ruckelfreies Streaming und schaffen es, mit den eigenen Algorithmen recht treffsicher den Geschmack der einzelnen Zuschauer vorherzusagen.

Netflix‘ Erfolg basiert demnach auch auf seiner Rolle als Technikunternehmen: „Ihre Stärke ist, dass sie ein wirklich gutes Produkt haben“, so formulierte es Media-Analyst Michael Nathanson im vergangenen Jahr gegenüber der New York Times. Hinten über fällt gerne die Tatsache, dass Netflix natürlich eine Menge Daten von seinen Nutzern sammelt: Wann bricht man eine Serie ab? Wann pausiert man die aktuelle Folge? Ab welchem Zeitpunkt wird man „süchtig“ nach einer Produktion? Alles wertvolle Kundendaten für das Unternehmen.

Die zweite Revolution: Der globale Anspruch

Insgesamt kann Netflix auf 93,8 Millionen Abonnenten verweisen und peilt für dieses Quartal die 100-Millionen-Marke an. Das Wachstum des Streaminganbieters ist immer noch immens: innerhalb des letzten Jahres legte die Zahl der Kunden um ein Viertel zu, die Umsätze stiegen um 40 Prozent. Dabei denkt die Unternehmensführung konsequent global: in jedem Land der Welt solle es möglichst dasselbe Angebot geben – und das setzt die klassischen Akteure der Branche mächtig unter Druck. Dieses Vorgehen entspricht nicht mehr dem alten Geschäftsmodell der Studios und Sender, die ihre Lizenzen teuer in andere Länder verkaufen. Und noch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil hat Netflix gegenüber klassischen Sendern: im Vergleich zu US-Kabelanbietern, die zunehmend an Zuspruch verlieren, zahlen Kunden nur knapp die Hälfte pro geschauter Stunde.

Netflix hat sich durch seine globale Reichweite – fast die Hälfte der Netflix-Kunden stammt mittlerweile aus dem Ausland – im Rechtepoker in eine deutlich bessere Verhandlungsposition katapultiert. Doch gegen die Windmühlen der Studios hilft selbst das manchmal nicht, sodass Eigenproduktionen konzeptueller Mittelpunkt des Anbieters sind.

Die dritte Revolution: Die Inhalte

Unter anderem mithilfe gezielter Reboots alter Serien trifft Netflix den Nerv der Millenials: im vergangenen Jahr legte man sehr erfolgreich „Full House“ und „Gilmore Girls“ neu auf. Mit den eigenen Ideen erregt Netflix vor allem seit 2013 globale Aufmerksamkeit. Die Veröffentlichung von „House of Cards“ war einer der Game Changer in der Branche und der erste Schritt in Netflix‘ Positionierung als ernstzunehmender Konkurrent im Produktionsbereich. In diesem Jahr will der Anbieter sechs Milliarden Dollar für Inhalte ausgeben und langfristig sicherstellen, dass die Hälfte der auf der eigenen Seite gestreamten Inhalte Eigenproduktionen sind.

Die Masse an neu auf den Markt geworfenen Netflix-Serien ist für den einzelnen Zuschauer natürlich nicht zu bewältigen, doch das ist auch nicht das Ziel des Unternehmens. Der große Vorteil des eigenen Geschäftsmodells, so Programmchef Ted Sarandos, sei die Möglichkeit, Serien und Shows zu produzieren, die es im klassischen TV nicht gegeben hätte. Massentaugliche Serien entstehen bei Netflix selten, vor allem die Nische wird bedient. Auch klassische Branchen-Messgrößen wie die Einschaltquote verlieren im Video-on-Demand-Bereich zunehmend ihre Bedeutung – eine Serie muss nicht sofort bei der Veröffentlichung ein Zuschauermagnet sein.

Das bietet natürlich auch für die Kreativen hinter der Kamera neue Chancen. Nicht nur Einkäufe bekommen durch Netflix neuen Schub („Breaking Bad“-Schöpfer Vince Gilligan berichtet, dass die Bereitstellung auf Netflix die Zuschauerzahlen erst richtig in die Höhe getrieben hat, nachdem die AMC-Serie trotz toller Kritiken noch kein Quotenhit war), auch ungewöhnliche Ideen haben bei Netflix die Chance auf Verwirklichung. Und das ganz ohne Quotendruck, schließlich werden die Streaming-Zahlen selbst vor den Machern einer Serie geheim gehalten.

Die vierte Revolution?

Doch trotz der vielen Erfolge, die Netflix in den vergangenen Jahren feierte, prophezeien nicht alle dem Anbieter eine goldene Zukunft. Börsenanalysten gehen davon aus, dass der Höhenflug des Anbieters an der Wall Street nicht ewig andauern wird – in den vergangenen zwölf Monaten stieg der Aktienwert immerhin um über 40 Prozent.

Diese Einschätzung rührt vor allem daher, dass die klassischen TV-Anbieter mittlerweile verstanden haben, welche Gefahr für sie von Netflix ausgeht und steuern mit eigenen Angeboten dagegen. Anfangs nahm man die neue Konkurrenz noch nicht ernst, doch inzwischen setzt beispielsweise auch Sky Deutschland zunehmend auf selbstproduzierte Inhalte (das prestigeträchtigste Projekt ist derzeit die für 2018 angekündigte Serien-Fortsetzung von „Das Boot“).  Schon lange haben sich Disney, 21st Century Fox und Comcast für den gemeinsamen US-Dienst “Hulu” zusammengeschlossen – seit vergangenem Jahr schaltet der Streaminganbieter der drei größten Medienunternehmen in den USA mit zwei großen selbstproduzierten Dramen (u.a. von J.J. Abrams) einen Gang höher.

Auch die BBC und HBO scheinen sich der Veröffentlichungsstrategie von Netflix anschließen zu wollen. Und nicht zu vergessen Amazon Prime Video, der derzeit größte direkte Konkurrent – mit dem Vorteil eines riesigen Unternehmens im Rücken. Netflix‘ entscheidender Vorteil aus den Anfangsjahren ist inzwischen verschwunden: das Unternehmen hat nicht mehr den ganzen Markt für sich allein, sondern muss sich immer mehr mit ernstzunehmenden Konkurrenten herumschlagen.

Netflix bleibt im Moment der Platzhirsch auf dem Streaming-Markt und beeindruckt mit Innovationen und starkem Wachstum. Doch wie lange können die Kalifornier noch auf der Welle des Erfolgs reiten? Aber egal, in welche Richtung sich der VoD-Anbieter entwickelt: der Wandel der TV-Branche ist bereits in vollem Gange – und die Interaktivität von Handlungsverläufen ist vielleicht nicht die letzte von Netflix angestoßene Revolution.


Image (adapted) „Netflix VHS“ by karat (CC BY 2.0)


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Die menschliche Natur: Wo die Serie Westworld falsch lag

The Wild West (adapted) (Image by Chris Bickham [CC BY 20] via flickr)

Ein zentrales Thema in der neuen Science-Fiction-Serie Westworld von HBO von  ist die Frage danach, was genau Menschsein bedeutet. Die Serie spielt in einem großen Erlebnispark für Erwachsene, der nach dem Vorbild einer amerikanischen Westernstadt gebaut wurde und von intelligenten und lebensechten Robotern bewohnt wird. Über die Jahre wurden die Roboter – auch Wirte genannt – immer weiter entwickelt. Sie sehen Menschen immer ähnlicher und benehmen sich auch so. Deshalb haben sie damit begonnen, von ihrer Programmierung abzuweichen. Sie sind unberechenbar – genauso wie wir Menschen.

Während die Zuschauer dazu eingeladen werden, über die Menschlichkeit in Robotern zu reflektieren, liegt die Ironie von „Westworld“ darin, dass die reichen, menschlichen Gäste des Parks eher unmenschlich wirken. Sie leben ihre wildesten Fantasien aus. Hier kommt es nicht darauf an, wie verdorben sie sind. Sie misshandeln und töten die Wirte, ohne mit der Wimper zu zucken, sie empfinden dabei sogar eine gewisse Freude. Ein Besucher erschießt ohne jeglichen Grund einen Wirt in einer Bar und ruft danach: „Das nenne ich Urlaub!“

Durch den sadistischen Umgang der Gäste mit den Wirten wird ein düsteres Bild der menschlichen Natur gezeichnet. Als Zuschauer wird man gezwungen, sich zu fragen: Was würden wir machen, wenn wir Westworld besuchten? Könnten wir wirklich einen menschlich wirkenden Wirt ins Gesicht schießen, wenn dieser um Gnade fleht? Psychologen haben versucht, herauszufinden, wie die meisten Menschen tatsächlich in Westworld agieren würden.

Das Bewusstsein der Roboter verstehen

Unsere Bereitschaft, jemandem zu schaden, hängt teilweise davon ab, was wir denken, das dieser jemand denkt und fühlt. Im Jahr 2007 haben die Psychologen Heather Gray, Kurt Gray und Daniel Wegner eine Studie darüber ins Leben gerufen, was Menschen über das menschliche, tierische und mechanische Bewusstsein denken. Indem sie die Antworten von über 2000 Teilnehmern eines Onlinefragebogens ausgewertet haben, fanden sie heraus, dass die Teilnehmer die mentale Kapazität auf zwei unabhängige Faktoren stützen: das Fühlen von Schmerz und Freude („Erfahrung“) und die Fähigkeit Pläne und Entscheidungen zu machen („Handlungsfähigkeit“).

Die Teilnehmer wurden auch danach gefragt, wie schlimm es für sie wäre, verschiedenen Charakteren etwas anzutun. Zum größten Teil ordneten sie dies als „sehr schlimm” ein, wenn Charaktere einen hohen Anteil an „Erfahrung“ (die Fähigkeit zu fühlen) hatten. Allerdings hatten die Schätzungen der „Handlungsfähigkeit“ (Fähigkeit zu Planen und Entscheidungen zu treffen) – egal ob „sehr viel” oder „nicht so viel” – weniger Einfluss auf das Gefühl beim Verletzen eines Charakters.

Ein anderes Beispiel beschreibt einen Charakter mit dem Fragebogen Kismet, ein sozialer Roboter der Gefühle durch Gesichtsbewegungen ausdrücken kann. Kismet wurde erfahrungstechnisch einigermaßen hoch eingeschätzt, bei der Handlungsfähigkeit jedoch eher niedrig. Daraus resultierte, dass der durchschnittliche Teilnehmer eher dazu bereit war, ihm etwas anzutun. Das ähnelt der Gleichgültigkeit der Gäste in Westworld, denen es nichts ausmacht, den Roboter-Bewohnern wie dem Wirt etwas anzutun. Aber da gibt es einen Unterschied zwischen Robotern wie Kismet und den Wirten in Westworld. In Westworld sind die Wirte nicht von den Menschen zu unterscheiden. Das gilt für das Aussehen und das Benehmen. Sie werden von menschlichen Schauspielern dargestellt und können sogar bluten.

In der zweiten Folge hat der Charakter William, der den Park zum ersten Mal besucht, folgende Unterhaltung mit einem Wirt:

„Bist du echt?”

– „Na, wenn du das nicht sehen kannst, dann tut es doch auch nichts zur Sache, oder?”

Die Hauptsache, in der du oder ich oder William entscheidet, ob die andere Person einen Verstand hat, liegt darin, dass wir das Aussehen und das Benehmen beobachten. Wenn der Wirt aber menschlich aussieht und sich auch so benimmt, kann es schwierig werden, das Gefühl abzuschütteln, dass er ein Bewusstsein hat und Schmerzen fühlen kann, auch wenn uns erzählt wurde, dass dem nicht so ist.

Eine Studie aus dem Jahr 2012, die von Kurt Gray und Daniel Wegner entwickelt wurde und von den Grusel der lebensechten Roboter untersucht, unterstützt die Idee, dass das Aussehen der Roboter einen großen Anteil daran hat, wie wir die Eigenschaft einschätzen, wie es ist, etwas zu fühlen.

In einer Reihe von Experimenten haben sie herausgefunden, dass Roboter, die eher lebensecht erscheinen, so eingeschätzt wurden, dass sie auch eher Schmerz und Freude zu empfinden in der Lage sind. Das hat die Teilnehmer beunruhigt. In einem Experiment wurde 105 Teilnehmern ein Video über den Roboter KASPAR gezeigt – einmal von vorne, wo man ein menschenähnliches Gesicht sah und von hinten, wo man die Mechanik und Kabel sehen konnte. Wenn KASPAR von vorne angeschaut wurde, bekam er in Sachen Erfahrung“ höhere Werte zugeschrieben, zugleich empfand man ihn aber als gruselig.

Das suggeriert, dass die meisten Westworld-Gäste nicht einfach einen lebensähnlichen Wirt in die Hand stechen und dann zusehen könnten, wie dieser sich unter dem Schmerzen quält (was genau das ist, was Williams‘ Schwager Logan in der zweiten Episode macht). Stattdessen würden die meisten von uns mit Entsetzen reagieren.

Entmenschlichte Roboter, entmenschlichende Menschen

Aber manche Leute können herzlose Gewalt ausführen, sogar gegen echte Menschen. So etwas ist einfacher, wenn der Täter das Opfer entmenschlicht, indem er es behandelt, als hätte es kein eigenes Bewusstsein. Wenn man die Geschichte betrachtet, wurde so bei vielen Genoziden gehandelt, als wären die Opfer nichts weiter als lästige Tiere wie Ratten oder Kakerlaken.

Das sehen wir bei „Westworld“ auch: die Mitarbeiter des Parks werden dazu angehalten, die Wirte als hirnlos und wertloser als Menschen zu betrachten. In einer Szene zum Beispiel rügt Dr. Ford (gespielt von Anthony Hopkins), Westworlds mysteriöser Erfinder, einen Techniker dafür, dass er einen nackten Wirt bedeckt, während er an ihm arbeitet:

„Warum ist der Wirt bedeckt? Wolltest du verhindern, dass er friert oder sich schämt? Du wolltest seinen Anstand bedecken. Er friert nicht! Er schämt sich nicht! Er fühlt nichts, was wir ihm nicht gesagt haben, das er fühlen soll.”

Er schneidet in der Folge ganz nebenbei das Gesicht des Wirts mit einem Skalpell auf, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen: Wirte sind hirnlos – und damit keine Menschen. Denkt man so von ihnen, können die Mitarbeiter jede Misshandlung rational einordnen.

„Westworld“ wirft also einen unrealistischen Blick auf die typische menschliche Natur. Die Serie erinnert gleichzeitig daran, wie sehr wir dazu fähig sind, Schaden anzurichten. Dadurch, dass die Wirte menschlich aussehen und handeln, würde es uns wahrscheinlich schwerer fallen, ihnen etwas anzutun. Gleichzeitig könnte es aber auch sein, dass wir, wenn man uns beibringen würde, die Wirte als weniger denn menschlich anzusehen, uns die Frage stellen müssen, ob man uns auch dazu bringen könnte, andere Menschen für ebenso wertlos zu halten?

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation” unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) The Wild West“ by Chris Bickham (CC BY 2.0)


 

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Was Frank Underwood vom politischen Theater der 60er Jahre lernte

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Mit dem fiktionalen Charakter des Labour-Politikers Nigel Barton hat der britische Theater-Autor Dennis Potter schon in den 1960er Jahren die Grundlage für Frank Underwood und die Politikserie House of Cards gelegt.

Mehr als 20 Jahre nach seinem Tod zählt Dennis Potter nicht zuletzt aufgrund einer Reihe von TV-Dramen aus seiner Feder noch immer zu den bedeutendsten TV-Autoren Englands. Er bleibt insbesondere für seine Lippensynchronisation verschiedener Charaktere zu populären Songs in Erinnerung, die er auf unvergessliche Weise in “Pennies from Heaven” (1978) und “The Singing Detective” (1986) vorführte. Und zusammen mit erwachsenen Schauspielern spielte er in “Blue Remembered Hills” (1979) eine Kinderrolle.

Potters Popularität, die sich in diesem Monat zum 50. Mal jährt, gelangte erst mit den Stücken von Nigel Barton zu ihrem Höhepunkt- einer Zusammenstellung von halbautobiographischen Dramen, die zunächst als Teil der BBC-Reihe “Wednesday Play” gesendet wurden. Diese festigten seinen Ruf als aufregender, neuer Schauspieler und bescherten ihm zahlreiche Preise. Viele erinnern sich noch heute an ihn – so veröffentlichte die BBC vor kurzem eine umfassende Dennis-Potter-Sammlung, die auch die zuvor genannten Werke enthält. Die Stücke bewegen auch heutige Zielgruppen dazu, über die derzeitige Politik zu sprechen.

Sie handeln von der ehrgeizigen und idealistischen Persönlichkeit des Nigel Barton, dem potenziellen Kandidaten der Arbeiterpartei, der ein ein karikaturhaftes Alter Ego von Potter darstellt. Gespielt wird dieser von Keith Barron, der erstmals bei “Stand Up, Nigel Barton” auftrat. Dies wurde erstmalig am 8. Dezember 1965 ausgestrahlt. Rückblicke zu Bartons Schulzeiten werden seiner Zeit als Arbeiterkind in der Universität von Oxford gegenünbergestellt, in der er sich wohl kaum mehr fehl am Platz fühlen könnte. Die Schulszenen sind bemerkenswert, weil Potter in diesen zum ersten Mal auf den Einsatz erwachsener Schauspieler als Kinderdarsteller zurückgreift.

Bereits sein zweites Stück “Vote, Vote, Vote for Nigel Barton” ist für uns heute ganz besonders ansprechend. Das Stück wurde nur eine Woche nach der Erstaufführung am 15. Dezember 1965 ausgestrahlt. Es handelt sich um eine wenig verhüllende Darstellung von Potters Erfahrungen als Labour-Kandidat der Wahlen 1964, in denen er chancenlos gegen die Konservativen der East Hertfordshire (im Stück in West Barset geändert) antritt.

Einen großen Anteil des Charmes ist dabei Jack Hay zuzuschreiben, dem Wahlkampfpartner von Barton (dieser wird ganz wunderbar von John Bailey gespielt). Wie Barton bewegt er sich durch West Barset, um Wähler zu werben. Diese sind jedoch nicht sonderlich interessiert. Hay greift zur Kamera und durchbricht die vierte Wand, um das Publikum mit zynischen Kommentaren auf die ganze Sinnlosigkeit des konventionellen politischen Prozesses aufmerksam zu machen.

Er macht uns so zu Mitverschwörern, und zeigt auf, dass man “eine Menge Gutes” an dem jungen und idealistischen Kandidaten der Sozialisten finden kann. Er sagt aber auch: “Trotzdem würde niemand seine Stimme für Nigel Barton abgeben, auch in einer Million Jahren nicht”. Stattdessen sei alles, was zählt, dem Wechselwähler zu gefallen, und zwar samt “Haus, Auto, sowie 2,8 Kindern”.

Drehbuchautor Andrew Davies griff auf ähnliche Weise auf diese Stilmittel zurück, als er Michael Dobbs´ Roman “House of Cards” für die BBC im Jahr 1990 adaptierte, genau wie das erfolgreiche US-amerikanische Remake mit Kevin Spacey. Wenn sich Spacey als Frank Underwood mal wieder zur Kamera dreht und uns seine Sicht auf die Dinge darlegt, ist dies eine Verbeugung vor der politischen TV-Tradition, die mit “Vote, Vote, Vote for Nigel Barton” ihren Anfang nahm.

Die schmutzige Wahrheit

Das Hauptthema von “Vote, Vote, Vote” beinhaltet, dass, um Potter selbst zu zitieren: “es in der Parteipolitik praktisch gar mehr darum geht, sich um echte Probleme zu kümmern.” Je öfter Nigel Bartons Sichtweise dargelegt wird, desto deutlicher wird die unschöne Wahrheit des modernen Stimmenfangs aufgezeigt. Diese wird durch seine Frau und Hampstead-Sozialistin Ann (gespielt von Valerie Gearon). Sie tadelt ihn, dass früher oder später alle Anführer der Labour-Partei einen Kompromiss zu ihren sozialistischen Idealen eingehen müssen und ihre “weißbehandschuhte Hand” küssen müssen. Es ist ein Bild, das auf ein Ereignis von vor 50 Jahrenm Bezug nimmt: als Jeremy Corbyn nicht wusste, ob er die Hand der Königin küssen sollte, als er dem Staatsrat beitreten sollte.

Bartons Dilemma beinhaltet, dass es für ihn ein Leichtes wäre, sich wie Ann zu verhalten. Wenn er jedoch die “Reinheit” seiner Ideale gewährleisten wolle, indem er seine Kandidatur zurückzöge, wie sollte sich dann jemals etwas ändern? Viel eher sollte man in die Welt hinausgehen, um Veränderungen zu erreichen – aber was ist, wenn diese Welt zu guter Letzt gar kein Interesse an einem Wohlstand für alle hat, oder gar das Gegenteil durchsetzen möchte?

Bei der Wählerwerbung durchlitt Barton Angstzustände, falls er gefragt werden würde: “Was wollen Sie für die Schwarzen tun?” Genau das passierte Potter schließlich tatsächlich, als im Jahr 1964 eine Wählerkampagne durchführte. Während er sich mit dem potentiellen Wähler stritt, trat ihm sein Wahlhelfer gegen das Schienbein. Er erzählte später, dass es eben dieser Moment war, als er erkannte, dass er “falsch handelt”. Man kann sich leicht vorstellen, wie ein Kandidat der Labour Partei heute Fragen von traditionellen Kernwählern mit UKIP-Sympathien zum Thema Einwanderung beantworten muss.

“Kompromisse, Kompromisse – das ist der Weg für dich, hervorzustechen”, neckt Ann ihren Mann in dem Theaterstück. Die Labour-Partei hatte sehr wahrscheinlich das gleiche Problem während ihrer Nachkriegsgeschichte. Man kann ein paar Blair-ähnliche Kompromisse mit den Wirtschaftsmächten eingehen – aber wann werden die Kompromisse zu viel? Oder haben Sie vor, zu Ihren sozialistischen Idealen zu stehen und das Risiko einzugehen, am Ende doch nur die Basis anzusprechen, und dabei die Wechselwähler und ihr “Haus, Auto und 2,8 Kinder” zu ignorieren?

Sobald Corbyn und die Labour-Partei von heute sich entschieden haben, können sie uns Bescheid geben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf “The Conversation” unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) “Kevin Spacey” by Paul Hudson (CC BY 2.0)


 

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Sponsored Post: Okinawa: A Journey of Discovery

Im Rahmen der Kampagne „Okinawa: A Journey of Discovery“ wurden sieben Auserwählte mit den verschiedensten Hobbys und Jobs auf die Okinawa Inseln geschickt. Dort stellten sich diese im Rahmen der Kampagne den unterschiedlichsten Herausforderungen. Nun kann man sich das Ergebnis dieser in einer mehrteiligen Serie ansehen.

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Felix ist CrossFit Athlet, 28 Jahre alt und Besitzer eines eigenen Crossfit Gyms in Berlin Friedrichshain. Damit ist er einer von sieben Auserwählten, die die japanischen Okinawa Inseln, eines der heißesten asiatischen Reiseziel und bestgehüteten Geheimnisses der Welt, im Rahmen von „Okinawa: A Journey of Discovery“ besuchen dürfte. Dorthin wurden die Auserwählten Teilnehmer aus Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Russland und den USA eingeladen, um sich vor Ort den verschiedensten Herausforderungen zu stellen und so zu zeigen, was man auf Okinawa alles erleben kann.

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Add a Friend – TV-Serie mit Thema Videochat und Social Media

Die zehnteilige Dramedy-Serie über sechs Menschen und deren Leben im Social Web erhebt die digitale Kommunikation zum Leitmotiv.

Add a Friend – TV-Serie mit Thema Videochat und Social MediaDass Menschen im Web leben oder dort inzwischen eine Identität haben, erscheint gar nicht mehr so unwirklich wie noch vor einigen Jahren. Das Social Web ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und auch im TV wird dieser Umstand derzeit thematisiert. Der Bezahlsender TNT, der in Deutschland via Kabel ausgestrahlt wird, feiert heute mit „Add a Friend“ eine Premiere.

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TV-Serie: Black Mirror

blackmirror

Was passiert, wenn eine spektakuläre Entführungsgeschichte in die Hände von Youtube und Twitter gerät? In welches Setting wird uns einmal unsere Obsession nach medialer Trash-Zerstreuung führen und wozu sind wir fähig, wenn wir unsere Erinnerungen mittels eines Memory-Chips digital speichern und jederzeit abrufen könnten? Charlie Brooker gibt darauf eine Antwort: Black Mirror heißt seine neue Science-Fiction-Miniserie, die vor wenigen Wochen in Großbritannien auf Channel 4 über die Bildschirme flimmerte und hierzulande bislang nur über Youtube zu empfangen ist. Jede der drei knapp 60minütigen Episoden weist mit einer anderen Besetzung, einem anderen Schauplatz und einer anderen Realität auf. Im Kern geht es aber immer um die gleiche Frage: in welcher Form beeinflussen Technologien zukünftig unser Leben? Und hat der Wahnsinn wohlmöglich schon längst begonnen..?

If technology is a drug – and it does feel like a drug – then what are the side-effects?

Um welchen schwarzen Spiegel es sich bei seiner Serie genau handelt, weiß Produzent und Autor Charlie Brooker ganz genau: „In every home; on every desk; in every palm – a plasma screen; a monitor; a Smartphone – a black mirror of our 21st Century existence.“ Nachdem sich der in England auch als scharfzüngiger Moderator und Comedian bekannte Brooker mit Serien wie Dead Set oder der TV-Dokumentation How TV ruined your life einen Namen als bissiger TV-Satiriker gemacht hat, knöpft er sich mit Black Mirror den Einfluss von sozialen Netzwerken im durchdigitalisierten Zeitalter vor. Seine orwell´schen Szenarien, die in einer nicht näher bestimmten Zukunft spielen, sind dabei nicht nur äußerst spannend, sondern auch haarsträubend echt erzählt… Weiterlesen »

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