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Die Deutsche Bank präsentiert #EconomyStories

Deutsche-Bank

Mit der Kampagne #EconomyStories präsentiert die Deutsche Bank momentan das Thema Artificial Intelligence in Business. Im Vordergrund steht dabei der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Bezüglich dessen berichtet Christian Thurau vom Startup Twenty Billion Neurons, einer der Vorreiter in Europa, über eines der größten Themen des Zeitalters.

Die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank AG gilt als größtes Kreditinstitut in Deutschland und seit der Aktienmehrheit an der Deutschen Postbank auch international als eine der systemrelevantesten Großbanken. Gegründet wurde die als Universalbank tätige DB im Jahr 1870 in Berlin. Seit den Jahr 1945 hat die Bank ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main, mit wichtigen Niederlassungen in unter anderem Hongkong, London und New York.

Das Unternehmen Twenty Billion Neurons

Twenty Billion Neurons wurde 2015 als Startup in Berlin gegründet. Gemeinsam mit drei Studienfreunden entschied sich CEO Christian Thurau, die Zeichen der Zeit zu nutzen und das Unternehmen aufzuziehen. Durch den riesigen Bedarf in der Wirtschaft und das eigene, notwendige Know-how versucht Twenty Billion Neurons, Künstliche Intelligenz marktfähig zu machen.

Die #EconomyStories-Kampagne

In der aktuellen Kampagne legt das Unternehmen den Fokus auf Zeit in der digitalen Gesellschaft, Transformation und der Industrie sowie digitale Revolution. Ein wichtiger Aspekt des Projekts ist dabei unter anderem künstliche Intelligenz. Die Deutsche Bank hält es dabei für wichtig, die Kompetenzen in der Welt der KI zu erkennen und zu fördern. Zu diesem Zweck investiert das Unternehmen bereits jetzt viel Geld und Zeit in die Forschung. Das Ziel ist dabei, Maschinen die Umwelt genauso wahrnehmen zu lassen wie es die Menschen tun, sowie ihnen das Lernen beizubringen.

Durch Automatisierung in die Zukunft

Man hat die derzeit noch schwer vorstellbaren Vermutungen über eine Zukunft, in der Roboter und Maschinen den Großteil der wichtigen Aufgaben und Arbeiten erledigen. Diesbezüglich teilt die Deutsche Bank die Auffassung, neuartige Technologien zu fördern, zumal diese die Menschen von Arbeit befreien können.

Dieser Überzeugung ist auch Christian Thurau mit Twenty Billion Neurons. Das Wissen über die Welt soll Maschinen beigebracht werden, damit diese komplexe kognitive Aufgaben erfüllen können. Künstliche Intelligenz ist schon unter uns, dennoch ist man im Bereich der industriellen Automatisierung noch ganz am Anfang.

Artificial Intelligence würde ein Bewusstsein für die Automatisierung weiter stärken und zu einer Transformation, vor allem in der Industrie, führen. Damit kann die Zeit der digitalen Gesellschaft gestartet und der Mensch nach und nach von Arbeit befreit werden. Die Kampagne #EconomyStories hilft derweil, dieses Bestreben weiter zu unterstützen und eine künftige Welt zu schaffen, die die digitale Revolution aktiv vorantreibt.


Dieser Artikel erschien in Kooperation mit der Deutschen Bank

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Geschmack für alle Sinne – BURGER KING präsentiert: „Whopper Dog“

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Unter dem Motto „Geschmack für alle Sinne“ präsentiert Burger King seine aktuelle Kampagne „Whopper Dog“. Mit der Kampagne soll auf das gesellschaftlich relevante Thema der (digitalen) Barrierefreiheit hingewiesen werden. Dafür kooperiert Burger King mit zwei ganz besonderen Individuen.

Das Unternehmen BURGER KING

BURGER KING WORLDWIDE, Inc. ist weltweit die zweitgrößte Fast-Food-Kette für Hamburger. 1954 von James McLamore und David Edgerton gegründet, ist Burger King mittlerweile in weltweit über 100 Ländern mit über 15.000 Restaurants vertreten. Die Restaurants sind beinahe ausschließlich von Franchise-Unternehmern und Geschäftsfamilien geführt, welche unabhängig in den zahlreichen Filialien arbeiten. Das Unternehmen begrüßt und bedient täglich über Millionen an hungrigen Besuchern rund um den Globus.

BURGER KING’s Kampagne

Für die aktuelle Kampagne hatte der Fast-Food-Riese eine ganz besondere Idee. Um dem 29 Jahre alten und sehbehinderten Nathan seine große Leidenschaft zu erfüllen, ließ sich Burger King etwas ganz spezielles einfallen. Damit Nathan jederzeit sein Leibgericht, einen Whopper, genießen kann, trainierte Burger King seinen Blindenhund Flynn darauf, die Flame-Grilled Burger erschnüffeln zu können.

Nathans treuer Begleiter und kleiner Freund kann den Duft bereits aus mehreren Kilometern Entfernung genau aufspüren. Dieser einzigartige und hart antrainierte Sinn für die Burger macht Flynn somit zum ersten „Whopper Dog“. So kann Flynn Nathan dank der Kampagne jedes Mal auf Kommando zur nächsten Filiale leiten, damit dieser einen auf offener Flamme gegrillten Burger genießen kann.

BURGER KING’s Intentionen

Burger King’s auf offener Flamme gegrillte Burger sind weltweit hochbeliebt, weshalb sie täglich Millionen von zufriedenen Kunden verzehren. Diese Freude wird nun auch zwei ganz besonderen Burger-Fans ermöglicht. Die Kampagne soll nicht nur Nathan und seinem Gefährten, dem Blindenhund Flynn, eine Hilfe sein. Vielmehr ruft Burger King mit seiner Aktion dazu auf, dass die (digitale) Barrierefreiheit weiterhin ausgeweitet wird. Alleine in Deutschland leben weit über 100.000 blinde Menschen.

Mit dem Film sowie einer speziellen Sehbehinderten-Version von diesem, soll auf dieses Thema vermehrt hingewiesen werden, sagt Benedikt Lemsky, Head of Marketing Communications bei BURGER KING Deutschland. Denn Burger King möchte jeden Fan von Flame-Grilled Burgern in seinen Restaurants willkommen heißen und genau wie Nathan und seinen „Whopper Dog“ mit leckeren Burgern versorgen.

Dieser Artikel erschien in Kooperation mit Burger King

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Die Netzpiloten sind Medienpartner der PLAY Summit 2017

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Zum zweiten Mal veranstalten ADZINE und Videobeat Networks dieses Jahr im Kehrwieder-Theater in Hamburg der PLAY – Video Advertising und Marketing Summit. Die Konferenz am 29. Juni ist ein Treffpunkt für Fachkräfte der Videomarketingbranche sowohl aus klassischen als auch digitalen Umfeldern.

Branchenkenner aus verschiedenen Bereichen präsentieren Advertising Trends und Technologie. In anschießenden Diskussions- und Networking Runden gibt es die Chance sich mit den Experten der digitalen Szene auszutauschen.

Alles rund ums Bewegtbild

Auf der PLAY Summit dreht es sich nicht nur um traditionelles Video Markting über TV-Spots, sondern auch um neue Möglichkeiten, wie Influencer Marketing und digitale Konzepte für Soziale Netzwerke.

Leitthemen wie Kreation, Channels, Technologie und Audience werden in den Vorträgen und Case Studies der Speaker behandelt. Themen sind unter anderem:

  • Trends im Bewegtbildkonsum (Vortrag der GFK)
  • TV Tracking -Online Effekte aus TV messen und nutzen?
  • CASE: Cross-Device-Retargting für Digital Video Kampagne
  • Gehören Video Influencer in den Mediaplan?
  • Technologie für mehr Dynamik und Flexibilität auf der Digital Video Supply Side
  • Facebook: Chancen und Risiken im Video Advertising
  • Freut euch ebenfalls auf ein breites Spektrum an spannenden Speakern aus verschiedenen Bereichen und Aspekten der Branche.

Hier findet ihr das volle Programm und eine Liste der Referenten. Wenn ihr dabei sein wollt, könnt ihr hier die Anmeldung finden. Mit dem Code PLAY17NETZPILOTEN bietet der PLAY Summit Freunden der Netzpiloten bis zu 25 Prozent Rabatt auf die Konferenztickets an!

Wir wünschen euch viel Spaß!

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • WHATSAPP t3n: Weltweiter Whatsapp-Ausfall während Präsentation der Facebook-Quartalszahlen: Während Facebook am Mittwoch die neuen Quartalszahlen vorstellte und Gründer Mark Zuckerberg unter anderem auch von den Zukunftsplänen für WhatsApp sprach, kam es bei dem Dienst zu einem teilweisen Ausfall. Viele Nutzer, vor allem in Westeuropa und Südamerika, sahen die Fehlermeldung „Verbinde…“ – eine Verbindung konnte allerdings nicht hergestellt werden. Experten vermuten, dass es sich um einen Erpressungsversuch in Form eines DDoS-Angriffs handeln könnte. Demnach wären die Server mit sinnlosen Anfragen überflutet worden, sodass diese unter der Last zusammenbrachen. Gegen 00:40 war WhatsApp nach einem zweistündigen Ausfall wieder erreichbar.

  • WLAN teltarif.de: Telekom und Lufthansa: WLAN im Flugzeug ab 3 Euro pro Flug: Unter dem Namen Lufthansa FlyNet bietet die Fluggesellschaft Lufthansa ihren Kunden ab sofort einen Internetzugang an Bord ihrer Flugzeuge an. Seit Januar dieses Jahres wurden Tests durchgeführt. Kunden können sich mit beliebigen mobilen Geräten im Netzwerk anmelden und lossurfen. Die Technik besteht aus WLAN-Technologie an Bord sowie Satelliten-Antennen und wurde bislang in 19 Flugzeugen des Typ Airbus A320 eingebaut. Außerdem wurden 31 Maschinen von Austrian Airlines und 26 Eurowings-Flugzeuge ausgerüstet. Auch Maschinen von Swiss sollen unter Umständen WLAN an Bord erhalten. Für die Einspeisung des Internets ist die Deutsche Telekom verantwortlich. Ab drei Euro ist das Angebot zu haben, je nachdem, welche Datenmenge man benötigt, muss man draufzahlen.

  • FACEBOOK Zeit: Facebook stellt 3.000 neue Kontrolleure ein: Wie Facebook-Chef Mark Zuckerberg in einem Blogeintrag mitteilte, plant Facebook, 3. 000 neue Mitarbeiter einzustellen, die damit beauftragt sind, Videos mit Gewaltinhalten aufzuspüren und zu sperren. In letzter Zeit stand das soziale Netzwerk häufiger in der Kritik, dass derartige Videos über Stunden abrufbar waren, ohne, dass gehandelt wurde. Bislang kümmern sich weltweit 4. 500 Mitarbeiter darum, den Hinweisen der Nutzer nachzugehen. Facebook verlässt sich größtenteils darauf, dass Nutzer Videos mit missbräuchlichen Inhalten melden. Jede Woche gibt es Millionen Hinweise, die geprüft werden müssen.

  • GOOGLE golem: Bösartige Google-Docs-Einladungen kopieren Kontakte: Eine Phishing-Kampagne macht derzeit die Runde. Von einer bekannten Person erhalten User per Mail die Einladung zu einem Goole Doc. Nehmen sie diese an, werden sie dazu aufgefordert, sich mit ihrem Google-Konto anzumelden. Dadurch können Kriminelle auf die Kontaktdaten des Nutzers zugreifen. Automatisch wird die Nachricht an die Kontakte des Opfers weitergeleitet und kann sich so verbreiten.

  • UMTS heise: Deutsche Bankkonten über UMTS-Sicherheitslücken ausgeräumt: Kriminelle haben mit Zugriff auf das Online-Banking deutscher Bankkunden deren Konten ausgeräumt. Die gelang ihnen wohl, in dem sie Mobil-TANs (mTANs), die für die Geräte der Kunden bestimmt waren, umleiteten und so die Überweisungen autorisieren konnten. Diese Umleitungen wurden offenbar durch seit Jahren bekannte Sicherheitslücken im SS7-Protokoll des UMTS-Netzes ermöglicht. Erst Ende März hatten Experten wieder vor diesen Lücken gewarnt. O2 Deutschland bestätigte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass im Januar diesen Jahres entsprechenden Angriffe im eigenen Netz stattgefunden haben.

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Netto präsentiert „Das Osterviral“

2017-01-30-PHOTO-00000023 (adapted) (Image by Netto)

Rechtzeitig zur Osterzeit veröffentlicht der Marken-Discounter Netto ein thematisch passendes Video: Der Film, der den Titel „Die Oster-Überraschung“ trägt, erzählt die Geschichte einer großen Liebe und eines kleinen Hasen. Der kleine Hase kann plötzlich Eier legen und damit wird das vermeintlich sagenumwobene Geheimnis gelüftet, warum denn eigentlich ein Hase an Ostern die Eier bringt und nicht ein Huhn.

Liebevolle Handarbeit

Schon vor einem Jahr gab es eine ähnliche Kampagne, bei dem Viral spielte eine Katze die Hauptrolle. Der Start für die diesjährige Geschichte ist der 25. März 2017. Das Ziel ist, die Bekanntheit der Marke Netto bei der jungen digital-affinen Zielgruppe weiter zu steigern. Seht euch hier die ganze Geschichte an:

 

„Die Oster-Überraschung“

Bei dem Video handelt es sich um eine CGI-Produktion (Computer Generated Imagery). Alle Charaktere, die in dem Film auftauchen, wurden komplett digital erstellt. Allerdings ist das Set echt, ebenso wie viele Requisiten, z.B. Tische, Teppiche und Schultafeln. Sie alle wurden liebevoll und detailgetreu in Tiergröße angefertigt. Als Lampen dienen beispielsweise leuchtende Pilze. Obwohl keine Schauspieler oder echten Tiere am Set waren, dauerten die Dreharbeiten drei Tage.

Zusätzlich zu dem 1:45 Minuten langen Film gibt es eine Online-Kampagne in 360 Grad. Diese wird außerdem in den Printmedien ausgespielt. Darüber hinaus gibt es ein Gewinnspiel in den Handzetteln, Ausmalbilder mit Ostermotiven, die im Internet heruntergeladen werden können und die Geschichte noch einmal als Kinderbüchlein.

Auf NettoTV, dem YouTube-Kanal von Netto, erhaltet ihr immer aktuelle Infos zu den Angeboten der Woche und leckere Rezeptideen für die ganze Familie. Schaut dort also auf jeden Fall vorbei. Und darüber hinaus ist Der Netto Blog einen Besuch wert. Als Leser des Blogs bleibt ihr auf dem neusten Stand und wisst immer zuerst Bescheid, wenn es Neuigkeiten aus dem Netto-Universum gibt.


Image by Netto


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Mehr Sicherheit auf den Straßen Norwegens: Behörden wenden sich an Mama

Norwegen ist ein Land mit einer wunderschönen Natur. Hier treffen die felsigen Klippen der Fjorde auf das arktisch kühle Wasser der Ostsee. Rings herum führen schmale, enge und gewundene Straßen in jedes noch so kleine entlegene Dorf. Wer hier zuhause ist, kennt sich aus und weiß, wie man sein Fahrzeug sicher in solchen Gegenden bewegt.

Vielen ausländischen LKW-Fahrern geht es jedoch anders. Sie sind nur aus beruflichen Gründen hier und folgen lediglich der Route ihres Navigationsgeräts, welches sie in diese abgelegenen Regionen geführt hat. Nicht selten kommt es dabei zu Problemen. Wenn plötzlich Glatteis auftritt und der Laster die Steigung nicht schafft, hängt er fest und die Lieferung kommt möglicherweise nicht pünktlich an. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Verletzungen kommen. Laut einem Versicherungsbericht von Fafo/TØI hatten in den vergangenen zwölf Monaten 14 Prozent der Transportunternehmen in Norwegen einen Unfall mit Personenschaden zu verzeichnen.

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In Zusammenarbeit mit verschiedenen Arbeitgeberverbänden haben die norwegischen Behörden beschlossen, dass sie jetzt etwas dagegen tun wollen. Sie werben für mehr Sicherheit auf den Straßen des Königreichs und appellieren an die 3000 LKW, die tagtäglich die Landesgrenze passieren.

Aber auf wen hören erwachsene Männer, die oft wochenlang allein unterwegs sind und ihre Familie nur selten sehen? Die Antwort ist: auf die Mama. Um das Ziel der Kampagne zu erklären, wurde ein Image-Film gedreht. Dieser begleitet Kraftfahrer Lukasz Gorzynik aus dem polnischen Krosno. Mit an Bord ist ausnahmsweise seine Mutter Anna. In dem Film sieht man die beiden auf der Reise. Während Lukasz seinen LKW durch enge Straßen lenkt, liest Mama aus einem Buch vor, das über Regeln und landestypische Besonderheiten Norwegens informiert.

Das Ziel dieser Initative ist es, über die Arbeits- und Fahrbedingungen in Norwegen zu informieren. Darüber hinaus ist es wichtig, ausländischen Fahrern zu zeigen, dass man den norwegischen Behörden vertrauen kann“, sagt Ingrid Finboe Svendsen, Leiterin der Arbeidstilsynet, der norwegischen Arbeitsaufsicht – einer der Parteien, die hinter dieser Initiative stehen.

Bislang konnten die norwegischen Behörden trotz großer Mühe die Männer und Frauen, die beruflich auf den Straßen unterwegs sind, noch nicht erreichen. Deshalb soll jetzt mit dieser Kampagne das Konzept geändert werden. Was den Verstand nicht erreicht hat, geht dafür jetzt direkt ans Herz. Es geht nicht darum, den Fahrern Angst zu machen oder sie durch hohe Strafen zum sicheren Fahren zu zwingen. Vielmehr geht es darum, Unfälle zu vermeiden und Leben zu retten.

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Die Netzpiloten sind Partner der NEPTUN Awardshow 2016 + Ticketverlosung

Am 17. November wird ab 18 Uhr im Hamburger Kehrwieder Theater der NEPTUN Award verliehen. Zum bereits 11. Mal zeichnet Hamburg@work die beste Crossmedia Kampagne aus.

Neben dem klassischen NEPTUN Award wird auch der NEPTUN Grand Prix verliehen, eine aus rund 250 Branchen-Experten bestehende Jury wählt dabei gemeinsam mit Publikums-Votes die beste aus 5 wirtschaftlichen Kampagnen aus. Aber was zeichnet eine Award-verdächtige Kampagne aus? Der NEPTUN Award setzt vor allem auf Innovation, eine packende Strategie, intelligente Medienvernetzung, Viralität und die Effizienz der Kampagne. Im Fokus der Auszeichnung stehen ausschließlich crossmediale Formate, die zwischen Juni 2015 und September 2016 und in mindestens 3 Kanälen gestartet sind. Belohnt werden soll damit das Engagement der Werbemacher verschiedene mediale Kanäle zu nutzen und „outside the box“ zu denken. Das Preisgeld hat einen Betrag von 150.000€ und wird vom Axel Springer Verlag zur Verfügung gestellt. Weitere Auszeichnungen sind der Neptun Talents Award, gesponsert von fandom powered by wikia , sowie der Sonderpreis „best use of mobile“, gesponsert von Smaato.

+++ Ticketverlosung +++

Wer sich die NEPTUN Awardshow nicht entgehen lassen möchte, kann bei uns noch fix bis Donnerstag 17. November – 10 Uhr, 5×2 Tickets für Award Show und Preisverleihung gewinnen. Hierfür müsst ihr nur eine Mail mit dem Betreff „NEPTUN“ und der richtigen Antwort auf die Frage: „Zum wievielten Mal findet der NEPTUN in diesem Jahr statt?“ an gewinn@netzpiloten.de senden. Die Gewinner werden selbstverständlich von uns benachrichtigt. Wir wünschen viel Glück!

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Licornes vs. Haters – mit Einhörnern gegen Cyber-Mobbing

Lego Einhorn (Image by d97jro [CC0 Public Domain], via Pixabay

Es tummelt sich zuviel Hass in der virtuellen Welt. Um den Diskriminierungen entgegenzuwirken, ersetzt die französische Assoziation „Respect Zone“ in ihrer originellen Kampagne „Licornes vs. Haters“ (dt. etwa: Einhörner gegen Neider) Beleidigungen von Internetnutzern mit niedlichen Emojis. Anhand eines Plugins werden in den Kommentarbereichen von Blogs, Informationsseiten oder Foren respektlose Publikationen nach Veröffentlichung durch harmlose Bildchen ausgetauscht.

„Solche {Wölkchen} wie dich sollte man alle {Häschen}!“

„Du Nutte“ (das Schimpfwort, das im Übrigen Tabellenführer der meist genutzten Beleidigungen laut “Respect Zone” ist) wird dann zu „Du {Muffin + Wolke}“. Auf der Videoplattform YouTube wirbt die französische Vereinigung, die sich seit 2014 für mehr Respekt im Internet einsetzt, für ihr Projekt „Licornes vs. Haters“ und zeigt dabei Situationen aus dem Alltag:

In der Sprache der Jugendlichen

Die klare Zielgruppe der Kampagne sind Schulkinder und Jugendliche. Und das aus gutem Grund: Laut einer Studie des französischen Bildungsministeriums im November 2014 geben zwei von zehn Schülern an, bereits Opfer von Cyber-Mobbing via SMS, Mail oder in den sozialen Netzwerken gewesen zu sein.

Nicht anders sieht es in Deutschland aus: Laut einer internationalen Studie von Vodafone und dem Meinungsforschungsinstitut YouGov im September 2015 ergab sich unter deutschen Jugendlichen ein ähnlich bedenkliches Bild. Fast jeder fünfte Jugendliche gab an, schon einmal unter Hassattacken im Internet gelitten zu haben.

Die Idee der Kampagne ist, den Hass lächerlich zu machen: „Wir bieten Kontra mit einer Geste, die die Sprache der Jugendlichen spricht – die Botschaft kommt an, ohne dass wir belehrend sind“, erklärt Philippe Coen, Präsident und Gründer von Respect Zone. Beleidigungen ins Leere laufen zu lassen, soll gerade den jungen Internetnutzern einen Denkzettel verpassen. „Das Ziel ist, dass sich jeder Nutzer selbst zu zügeln lernt. Er muss wissen, dass das, was er schreibt, Personen verletzen kann.“

Die Charta für ein respektvolles Online-Verhalten

Ein wenig schulmeisterlicher geht es auf Respect Zone selbst zu: Regeln für ein besseres, respektvolleres Verhalten sind in der eigenen Charta zusammengefasst. Diese wurde bereits auf Englisch, Italienisch, Griechisch und Niederländisch übersetzt und zusammen mit dem Logo zum Download bereitgestellt. Ein lobenswertes Engagement, das von namhaften Organisationen wie der UNESCO bereits anhand der Einbindung des Logos auf der Homepage unterstützt wird.

Die Einhorn-Kampagne wartet bisher noch auf den durchschlagenden Erfolg – obwohl die Reaktionen bei der Präsentation der Projekts in Schulen und Workshops meist mit einem „Genial!“ und großer Begeisterung quittiert wird, beklagt Coen.  „Das zeigt die Verlegenheit der Medien auf die schwierige Frage der Moderation ihrer Seiten und den Fakt zu reagieren, dass mindestens 27 Prozent der Kommentare beleidigend, gewalttätig oder hasserfüllt sind.


Image „Lego Einhorn“ by d97jro (CC0 Public Domain)


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Über datengetriebenes Campaigning: Die Daten der Demokraten

Top Three 2016 Democratic Candidates - Caricatures (adapted) (Image by DonkeyHotey [CC BY-SA 2.0] via flickr)

Seit der Wiederwahl von Obama gilt datengetriebenes Campaigning in den USA als Faktor für den Erfolg bei Wahlen. Gab es im Vorwahlkampf nun einen Datendiebstahl?

Während sich Hillary Clinton, Bernie Sanders und Martin O‘Malley auf die dritte TV-Debatte der demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten vorbereiteten, entwickelte sich in der innerparteilichen Auseinandersetzung ein Nebenkriegsschauplatz: Verantwortliche aus dem Team von Sanders hatten unberechtigter Weise Zugriff auf Datenmaterial der Clinton-Kampagne. Diese Episode wirft ein Schlaglicht auf die Bedeutung, die die Vermessung der Wählerschaft für die Kampagnenführung haben kann. Und freilich markiert der Vorfall einige Probleme des “computational campaign management”.

Die Berichterstattung über die Relevanz digitaler Wahlkampfinstrumente für Obamas erfolgreiche Kampagnen war von Beginn an überschwenglich; 2012 geriet sie dann zur Mythologisierung: In einer “Höhle” in Obamas Hauptquartier hausten demnach Hipster-Nerds, deren technologische Raffinesse dem Amtsinhaber die Wiederwahl sicherten. Vor allem durch diverse Datenerhebungsverfahren gespeiste Modelle der Wählerschaft ermöglichten ein exaktes Micro-Targeting potenzieller Spender, Influencer und schließlich Wähler sowie die punktgenaue Verausgabung der finanziellen und organisatorischen Ressourcen. Denn das Profil der Wähler steuerte nicht nur zielgruppenspezifische Mailings, sondern auch den Einsatz von Freiwilligen, die von Tür zu Tür zogen und Sympathisanten zur Stimmabgabe mobilisierten.

Sanders Blick über die Firewall

Nachdem der linke Außenseiter Bernie Sanders bei der Mobilisierung von Unterstützung im Vorwahlkampf gegen die Favoritin Hillary Clinton Achtungserfolge erzielen konnte, spielen nun diese Aspekte bereits im Kampf um die demokratische Präsidentschaftskandidatur eine erhebliche Rolle. Dabei stützen sich beide Kampagnen auf eine beständig aktualisierte Datenbank der Demokratischen Partei (Democratic National Committee – DNC).

Dies hat damit zu tun, dass sich Bürger zur Teilnahme an den Vorwahlen als Unterstützer der Demokraten registrieren. Insofern setzen die Anwendungen der innerparteilichen Konkurrenten also auf der gleichen Plattform des Dienstleisters NGP VAN auf und sind dort durch technische Vorkehrungen voneinander getrennt: “Das Unternehmen pflegt eine Stammwählerliste für das DNC und verleiht diese an nationale und staatliche Kampagnen, die dann ihre eigenen, geschützten Informationen, gesammelt von Außendienstmitarbeitern und Freiwilligen, hinzufügen.”

Ein Fehler ermöglichte nun Zugangsberechtigten von Seiten Sanders einen kurzen Einblick in das Datenmaterial der Clinton-Kampagne. Seitens NGP VAN wurde protokolliert, dass diese Gelegenheit auch dazu genutzt wurde, betreffende Daten zu sichern. Die Demokratische Partei reagierte darauf mit einer drakonischen Maßnahme und entzog Sanders den Zugriff auf die Datenbank. Dagegen wehrte sich Sanders mit juristischen Mitteln und erreichte eine Einigung, die seiner Kampagne wieder Zugang zur Partei-Plattform gewährt.

Kritische Kollaboration

In der Auseinandersetzung um den Vorfall argumentierten beide Lager mit der immensen Bedeutung der Daten wie die Formulierungen von Clintons Kampagnen-Manager Robby Mook und Sanders Kampagnen-Manager Jeff Weaver verdeutlichen: “Mook sagte, dass die in den Datenbanken gespeicherten Informationen ‘fundamentale Teile von unserer Strategie’ beinhalten. Weaver (…) sagte, dass die Partei Sanders Team vom ‘Lebensnerv jeglicher Kampagne’ abgegrenzt hat.”

Die Sanders-Kampagne bezifferte den Verlust, der in diesem Zusammenhang unter anderem im Bereich des Fundraising entstehe auf 600.000 US-Dollar pro Tag. Vor dem Hintergrund dieser Angaben liegt es nahe, auch die Rolle des Dienstleisters als Gatekeeper zu problematisieren. Dass nahezu jede Kampagne eines demokratischen Bewerbers in den USA auf NGP VAN vertraut, ist eine strategische Entscheidung, betont Nancy Scola: “Es ist eine Glaubensfrage unter den demokratischen Parteimitgliedern, dass sie mit Hilfe von Shareware und anderen Dateninformationen Vorteile gegenüber den Republikanern erlangen, die sich an einem weitaus kleineren Set an Softwareanbietern bedienen.”

American Exceptionalism?

Wer nach der Relevanz dieser Episode für Parteidemokratien fragt, braucht selbst in Europa nicht weit zu blicken. Der Überraschungserfolg des Linken Jeremy Corbyn bei der Wahl zum Vorsitzenden der Labour-Partei, war unter anderem auch datengetrieben:

Die Geheimwaffe des digitalen Teams war der leise sprechende junge Technik-Experte Ben Soffa. (…) Soffa entwickelte eine App – unter Nutzung von NationalBuilder, einer Software, welche die amerikanische Politik organisiert – die es Freiwilligen erlaubt, vom eigenen Heim aus Anrufe zu potenziellen Unterstützern zu tätigen. Die App beinhaltet Informationen über eine individuelle Labour-Mitgliedschaft, in welchem Wählerkreis sie lebten und die Daten ihrer Wahlkampfgeschichte. Freiwillige sollen hiermit einige Fragen verfolgen, deren Antworten durch das Team von Soffa mit der App gekoppelt sind.

Dabei stützte sich die Corbyn-Kampagne auf Daten der Parteiorganisation und konnte Sympathisanten zu Wählern machen, denn nicht nur Parteimitglieder waren wahlberechtigt.

Dies mag in Deutschland auf den ersten Blick undenkbar sein, aber vor einigen Jahren brachte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel für die Kür des Kanzlerkandidaten seiner Partei schon einmal Vorwahlen nach US-Vorbild ins Gespräch. Auch hier wäre also der Zugriff auf die Datensammlungen der Partei für alle Bewerber gleichermaßen zu gewährleisten. Dass beispielsweise E-Mail-Adressen von Sympathisanten von besonderen Bedeutung sind, scheint sich jedenfalls schon bis zu den Volksparteien herumgesprochen zu haben. Im Kontext der Bemühungen zur Modernisierung der Parteiarbeit haben CDU und die von Obamas Wahlkampfstrategie Jim Messina für die nächste Bundestagswahl beratene SPD erst kürzlich die Erhebung von E-Mail-Adressen zum zentralen Bestandteil ihrer Websites gemacht.


Image (adapted) “Top Three 2016 Democratic Candidates – Caricatures” by DonkeyHotey (CC BY-SA 2.0)


 

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Zeichen setzen mit einem Hashtag

Hashtag(Image by irfanahmad1989(CC0) via Pixabay)

Hashtag Aktivismus gilt als kurzlebig und wirkungslos. Tatsächlich sind aber einige Hashtag Kampagnen sehr erfolgreich und mehr als Slacktivism.

Hashtag-Aktivismus steht für einen Trend in sozialen Netzwerken wie Twitter, mit dem bestimmte gesellschaftliche Ereignisse sich über ein Schlagwort, dem Hashtag, viral verbreiten. Das soziale Engagement und der Internetaktivismus, der daraus entsteht, nennt sich Hashtag-Aktivismus. Doch Hashtag-Aktivismus wird auch häufig kritisiert, weil er weder langlebig noch effektiv sei. Das muss aber nicht immer zutreffen. Viele Hashtag-Kampagnen können klare Erfolge verzeichnen und aus einigen von ihnen wurden sogar erfolgreiche soziale Bewegungen. Die folgenden Beispiele zeigen, was erfolgreichen Hashtag-Aktivismus ausmacht.

Von #NousSommesUnis bis hin zu #BlackLivesMatter – jedes größere mediale Ereignis, jede Bewegung wird von einem Hashtag begleitet. Die Hashtags sind heutzutage das, was die politischen Slogans der vor-digitalen Ära waren. Die Logik liegt auf der Hand: Wer erfolgreich Unterstützer hinter seine Sache bringen will, braucht ein Schlagwort, mit dem die zentrale Idee der Bewegung kurz und bündig auf den Punkt gebracht wird. Hashtag-Kampagnen greifen genau diesen Gedanken auf. Über Hashtags können sich Bürger im Netz schneller und leichter organisieren und einer Debatte durch das Anheften eines Hashtags mehr Bedeutung und Reichweite geben.

Dabei werden diese Hashtag-Aktionen von vielen als zu kurzlebig kritisiert. Hier lohnt sich aber ein genauerer Blick auf den Erfolg oder Misserfolg verschiedener Hashtag-Kampagnen. Einige, wie etwa #BlackLivesMatter, haben sich zu einer aktiven Bürgerbewegung ausgeweitet, andere wiederum, wie zum Beispiel die Hashtag-Kampagne von Michelle Obama, #BringBackOurGirls, sind kurz medienwirksam, geraten, dann aber nach wenigen Wochen schon wieder in Vergessenheit oder bewirken letztendlich nichts. Was macht also eine Kampagne erfolgreicher als die andere? Wie sieht erfolgreicher Hashtag-Aktivismus aus? Die folgenden vier Beispiele zeigen, wie aus einer medienwirksamen Hashtag-Aktion erfolgreicher Hashtag-Aktivismus werden kann.

#BlackLivesMatter: Ein Hashtag wird zur Bürgerbewegung

Eins der erfolgreichsten Beispiele für Hashtag-Aktivismus ist #BlackLivesMatter aus den USA. BLM begann im Jahr 2013 als Reaktion auf den tragischen Tod des schwarzen Jugendlichen Trayvon Martin in Texas. Der Mann, der ihn angeblich in Notwehr erschossen hatte, George Zimmerman, wurde freigesprochen. Aufgebraucht twitterten Afroamerikaner in den USA darüber, dass auch schwarze Leben zählten. #BlackLivesMatter hat sich mittlerweile zu einer gut durchstrukturierten Bürgerinitiative gemausert, die erfolgreich Proteste und sogenannte Die-Ins im ganzen Land organisiert und immer wieder effektiv Rassismus in den USA aufzeigt und anprangert.

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BLM zeigt, wie aus einer einfachen Hashtag-Kampagne eine nachhaltige Bürgerbewegung werden kann.

#NomasSoldadomicolta: Afrokolumbianer wehren sich erfolgreich gegen Rassismus in den Medien

Ein ähnliches Phänomen zeigt sich derzeit in Kolumbien mit der erfolgreichen Hashtag-Kampagne #NomasSoldadomicolta (Schluss mit dem Soldaten Micolta). Beim Soldado Micolta handelt es sich um den Comedian Roberto Lozano, der seit 2004 jeden Samstag im kolumbianischen Fernsehen in der beliebten Nachmittagssendung Sabados Felices zu sehen ist. Der Komödiant, der nach kolumbianischen Verhältnissen als “weiß” gilt, verkleidet sich dabei als afrokolumbianischer Soldat, um sich auf recht beleidigende Weise über Afrokolumbianer lustig zu machen – noch dazu mit dem rassistisch besetzten Blackface bemalt.

Dies wurde zum Auslöser für Afrokolumbianer im ganzen Land, um auf den starken Rassismus in den kolumbianischen Medien im Besonderen, aber auch in Kolumbien im Allgemeinen hinzuweisen. #NomasSoldadomicolta wurde zum Emblem einer wütenden afrokolumbianischen Bürgerbewegung, die im Oktober 2015 tagelang auf die Straße ging, um gegen den latenten Rassismus im Land zu protestieren. Auch hier musste sich der verantwortliche TV-Sender Caracol Televisión schließlich dem Druck des Hashtags beugen. Der Sender kündigte an, die Inszenierung des Soldaten Micoltas zu überdenken. Die Show soll zwar weiterhin stattfinden, aber immerhin ohne Blackface. Ein kleiner, aber wichtiger Erfolg für weniger Rassismus in Kolumbien. Doch die Bewegung hörte damit nicht auf. Politiker und Menschenrechtsorganisationen wie Chao Racismo haben diesen Hashtag eher zum Anlass genommen, um aktiv gegen Rassismus in Kolumbien vorzugehen.

#landesverrat: Vom einfachen Hashtag zu politischen Konsequenzen

Auch in Deutschland gibt es mehrere Beispiele für erfolgreiche Hashtag-Kampagnen. Eine der bekanntesten ist #landesverrat. Dieser Hashtag bezieht sich auf einen Bericht des Blogs netzpolitik.org vom Februar 2015. Journalisten des Blogs hatten über die Internetüberwachung von Bürgern durch den Verfassungsschutz berichtet und dafür Auszüge aus geheimen Dokumenten veröffentlicht. Prompt leitete Bundesgeneralanwalt Harald Range ein Verfahren gegen die Journalisten wegen Landesverrats ein. Erbost twitterten die Netzpolitik-Journalisten über diesen #landesverrat – und brachten damit eine Social Media Lawine ins Rollen.

Der Hashtag dominierte die sozialen Medien: Journalisten aus ganz Deutschland empörten sich über diesen Angriff auf die Pressefreiheit, Bürger waren erbost über die Überwachungstaktiken des Staates sowie über die Ermittlungen gegen die Journalisten, und etwa 2.000 Demonstranten gingen auf die Straße, um gegen die Vorgänge des Bundesgeneralanwaltes zu protestieren. Mit Erfolg. Die Proteste und der Aufschrei in den sozialen Netzwerken gingen auch an den Politikern nicht spurlos vorbei. Sie zogen die Konsequenzen und Bundesgeneralanwalt Harald Range wurde über die Affäre #landesverrat entlassen.

#Aufschrei: So wurde aus der “Frau mit dem Dirndl” eine Feminismusdebatte

“Sie können ein Dirndl auch ausfüllen.” Als FDP-Politiker Rainer Brüderle diesen schicksalhaften Satz zur Stern-Journalistin Laura Himmelreich sagte, ahnte er wohl nicht, welche Geister er damit rief. Denn nach dieser sexistischen Aussage wehrte sich Laura Himmelreich, lautstark und vor allem medial. Sie schrieb nicht nur einen erbosten Artikel über den Sexismus des Politikers, unter dem #Aufschrei wurde aus dem Einzelfall ein breites Forum, das sich vor allem im Netz gegen Frauenfeindlichkeit in Deutschland aussprach.

Screenshot #Aufschrei 1

Plötzlich diskutierte ganz Deutschland in Talkshows, in der Kneipe oder auch am Abendbrottisch zu Hause über die Frage, wie frauenfeindlich Deutschland sei. Doch es blieb nicht nur bei der Diskussion on- und offline. Himmelreich gewann eine Grimmeauszeichnung für die Debatte, die sie angeregt hatte und der Hashtag wird auch heute noch für Diskussionen zum Thema “Feminismus” genutzt.

Screenshot #Aufschrei 2

Screenshot #Aufschrei 3

Hashtag Aktivismus: Das Rezept zum Erfolg

Diese Beispiele zeigen: Es ist die geschickte Verbindung der digitalen Welt mit der realen Welt, die eine Hashtag-Kampagne erfolgreich macht. Der Protest für den #landesverrat nutzte das Momentum des Hashtags und moblisierte Tausende von Demonstranten. Die physische Präsenz der protestierenden Menschen war es letztendlich, die großen Druck auf die Politik ausübte. Auch im Fall von #Aufschrei war es die stetige Präsenz von Laura Himmelreich in Talkshows und traditionellen Medien, die den Hashtag-Hype in eine relevante gesellschaftliche Debatte verwandelte.

Sichtbarkeit und mediale Präsenz – das ist auch der Weg zum Erfolg von #BlackLivesMatter oder #NomasSoldadoMicolta. Auch diese beiden Kampagnen gegen Rassismus nutzten die Gunst der Stunde, die ein Hashtag auslöste, und brachten Menschen in Protesten auf der Straße zusammen. BLM sowie #NomasSoldadoMicolta haben sich auch über den Hashtag hinaus konkrete Ziele gesetzt und organisieren sich wie ein klassische Bürgerbewegung, mit Hilfe der sozialen Medien, aber nicht nur.

Hinter BLM stehen etwa PR-Experten, Marketingkampagnen, politische Aktivisten und Bürgerrechtler. Auch die kolumbianische Organisation Chao Racismo, die die Proteste gegen Rassismus in Kolumbien angeregt hatte, arbeitet ebenfalls sehr viel offline. Chao Racismo reist durch das Land, organisiert Workshops und koordiniert Anti-Rassismus Aktionen mit lokalen Politikern. Derzeit werden auch Klagen gegen die Verletzung von Menschenrechten vor dem UN-Gericht geprüft.

Diese Kombination aus der viralen Verbreitung einer Botschaft online und der Mobilisierung von Menschen offline, scheint das wahre Erfolgsrezept für den Hashtag-Aktivismus zu sein. Ein Hashtag kann auf gesellschaftliche Missstände hinweisen und eine großflächige Diskussion entfachen. Doch wirklich erfolgreicher, nachhaltiger Hashtag-Aktivismus erfordert viel Arbeit und Durchhaltevermögen – nicht nur im Netz, sondern vor allem auch in der realen Welt.


Image “Hashtag” by irfanahmad1989 (CC0).


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5 Lesetipps für den 19. November

In unseren Lesetipps geht es heute um VW, kostenloses WLAN in Regionalzügen, Shnups – ein neues Startup aus Berlin, das neue Design von Google+ und ein gescheitertes Kickstarter-Projekt. Ergänzungen erwünscht.

  • VOLKSWAGEN horizont: Abgas-Affäre: Volkswagen bittet US-Kunden um Geduld: Volkswagen bittet seine US-Verbraucher um noch etwas Geduld und um Entschuldigung. Da in L.A. gerade die Auto-Messe stattfindet, nutzt der Konzern die Chance eine Kampagne zu starten und veröffentlicht in 30 bekannten US-Zeitungen das Entschuldigungsschreiben. Außerdem benutzt Volkswagen auch digitale Banner und eine Microsite, um die Kunden zu erreichen. Der Sinn hinter dieser Kampagne ist unter anderem, seine Kunden vorerst zu beruhigen.

  • WLAN DIE WELT: Erster Regionalzug erhält kostenloses WLAN: WLAN in der ersten Klasse des ICE ist inzwischen keine Neuheit mehr. Die zweite Klasse wird vermutlich im nächsten Jahr damit ausgestattet werden. Jetzt probt die Deutsche Bahn auch in Regionalzügen erstmals kostenloses WLAN. Ein Problem stellt sich der geplanten Vernetzung allerdings in den Weg: Nicht überall auf den Strecken, gibt es Netz und außerdem haben die Wagen keine Steckdosen. Und doch blickt man der großräumigen Vernetzung optimistisch entgegen, sodass vielleicht in fünf Jahren ein nennenswerter Umfang an WLAN auch in den Regionalzügen erreicht werden kann.

  • SHNUPS Gründerszene: Ein digitales Sammelalbum für die wichtigsten Hashtags: Shnups, eine Seite, bei der eine Community die spannendsten und interessantesten Tweets, Videos, Posts oder Fotos zu einem Hashtag formt. Dieser Hashtag wird kurz erklärt und anschließend kann man all diese Inhalte gebündelt auf einer Themenseite wiederfinden. Das klingt zunächst etwas verwirrend aber das Startup aus Berlin hat sich etwas ganz besonderes dabei gedacht: Durch die vielen Plattformen, die es inzwischen gibt, gehen auch viele Inhalte unter, da sie kreuz und quer im Netz verteilt sind. Aber Shnups soll das jetzt ändern.

  • GOOGLE+ cnet: Google+ erhält neues Design: Ein Design, welches Collections und Community in den Vordergrund stellt – das ist der neueste Schritt, den Google+ gerade geht. Aber nicht nur das Design der Webseite wurde überarbeitet sondern auch das für die Apps für Android und iOS. Und scheinbar kommt das bei den Nutzern sehr gut an, denn den Communities sollen sich angeblich täglich 1,2 Millionen neue Nutzer anschließen. Auch die Collections Funktion wächst schneller. Allerdings heißt es, dass das neue Design von Google+ noch nicht alle Funktionen unterstützt.

  • ZANO-DROHNE t3n: Debakel für Zano-Drohne: Europas erfolgreichstes Kickstarter-Projekt ist endgültig gescheitert: Obwohl die Crowdfunding Kampagne für die Mini-Drohne Zano den Entwicklern Millionen eingebracht hat, ist das Kickstarter-Projekt gescheitert. Zano hätte bequem per Smartphone gesteuert werden und HD-Videos und Selfies aus der Luft aufnehmen sollen. Allerdings wurden nur knapp 600 der bestellen 15.000 Mini-Drohnen verschickt. Diejenigen, die in das Projekt investierten, werden anscheinend demnächst von einem Insolvenzverwalter kontaktiert. Das Scheitern ist allerdings sehr schade, denn Zano galt bisher als erfolgreichstes europäisches Kickstarter-Projekt.

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Lesetipps für den 27. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die WDBJ-Schießerei, rassistische Angriffe auf Flüchtlinge, YouTube-Gaming, Zalando und soziale Medien. Ergänzungen erwünscht.

  • WDBJ Poynter: Should you use the video and the fax from the WDBJ shooting? Viele Menschen fragen sich, ob es ethisch vertretbar ist, das Video, in dem ein Kameramann und eine Reporterin von WDBJ, während eines Interviews erschossen wurden, im Netz zuteilen. Die Meinungen sind gespalten. Zu bedenken ist aber, dass das Video im Netz gezeigt werden müsse, nicht etwa, weil es die Schießerei zeigt, sondern auch einen Einblick auf den Schützen gewährt. Alleine dies, sollte Anlass genug sein, um das Video im Netz zu zeigen. Außerdem hat der Schütze die Tat selber aufgenommen und sie den sozialen Medien zugänglich gemacht. Auch dieses Video ist ein Beweis, der geteilt werden müsse. Wichtiges Hintergrund wissen steckt hinter diesen Aufnahmen. Man kann unter anderem gut erkennen, wie nahe der Täter an den Opfern gestanden hat.

  • FLÜCHTLINGE SPIEGEL ONLINE: Facebook: Heiko Maas fordert Löschung fremdenfeindlicher Posts: Bundesminister Heiko Maas hat Facebook in einem Brief aufgefordert, rassistische Bemerkungen gegenüber Flüchtlingen sofort zu löschen. Außerdem findet er es unpassend, dass anstößige beziehungsweise pornografische Posts bei Facebook, wegen moralischer Bedenken sofort gelöscht werden. Warum also nicht auch bei fremdenfeindlichen Beiträgen? Der Bundesminister hat den Facebook-Verantwortlichen zu einem Gespräch gebeten, welches voraussichtlich am 14. September stattfinden wird. Außerdem erinnerte er daran, dass Facebook gesetzlich dazu verpflichtet sei, rechtswidrige Inhalte umgehend zu löschen.

  • YOUTUBE GAMING Süddeutsche.de: Google startet Live-Streaming-Plattform Youtube Gaming: In den USA und Großbritannien startet gerade die neue Streaming Plattform Youtube-Gaming. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Plattform von Google, die Computerspielern ermöglicht, Live-Videos zu veröffentlichen. Allerdings hingt sie dem Marktführer Twitch.tv noch deutlich hinterher. Vorher mussten bei YouTube noch Live-Streams angemeldet werden, ab jetzt soll aber jeder die Möglichkeit haben, Videospiele live übertragen zu können. Ziemlich spannend dürfte für die Nutzer der Chat sein, denn hier können sich die Zuschauer live miteinander unterhalten. Wann YouTube-Gaming allerdings nach Deutschland kommt, kann noch nicht genau gesagt werden.

  • ZALANDO Horizont: Zalando Kampagne: Modefans sollen nicht mehr schreien, sondern teilen: Share your Style – In der neuen Herbst/Winter Kampagne, will der Zalando-Chef ein neues großes Internetphänomen starten. Das Mode-Selfie. Die Idee dahinter ist sehr einfach: Zalando möchte mit seinem eigens entwickelten Social Hub auf dem eigenen Portal, zum Forum für Modestatements und Inspirationssuche werden. Nicht nur ein Werbespot soll diese Kampagne bewerben, sondern das Unternehmen setzt auch auf Online- und Printanzeigen und Plakate. Die Modefans sind dazu aufgerufen worden, nicht mehr vor Freude zu schreien, sondern ihren Style zu teilen

  • SOZIALE MEDIEN business2community: 3 Reasons Why Social Media is One of the Most Important Marketing Tools: Jemandem auf Instagram zu folgen oder Freundschaftsanfragen auf Facebook zu bekommen, war früher eher weniger spektakulär. Aber heute haben mittlerweile soziale Medien einen hohen Stellenwert in unserem Leben und einen großen Einfluss auf die Art und Weise, wie wir mit anderen kommunizieren. Hier gibt es drei Gründe, warum soziale Plattformen ein wichtiger Punkt, unter anderem für Marketing-Programme, geworden sind: Soziale Medien bilden eine Community. Sie bieten außerdem Kunden die Möglichkeit, sich zwischen den vielen Unternehmen auszudrücken und soziale Medien ermöglichen den Kunden Produkte zu finden, von denen sie nicht gewusst haben, wie man diese finden und kaufen kann.

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#US2016: Online-Kommunikation im Vorwahlkampf

Clinton Rally 109 (adapted) (Image by Keith Kissel [CC BY 2.0] via Flickr)

Die Kampagnen, mit denen sich die Bewerber um die US-Präsidentschaft in Stellung bringen, sind immer auch Leistungsschauen anderer Art: Dabei konkurrieren Online-Formate um die Gunst des Publikums respektive der Polit-Strategen. Noch bevor der Vorwahlkampf began, wurde mobiles Livestreaming als ein relevantes Instrument identifiziert. Aktuell ist nun der Foto-/Video-Messenger “Snapchat” angesagt. Laut New York Times ist die Killer-Anwendung aber das schnöde Texting, während sich beim Clinton-Konkurrenten Sanders die Unterstützer unter anderem via Reddit selbst organisieren.

Seit Bürger breiten Zugang zur Online-Kommunikation haben, hat jeder Wahlkampf um die US-Präsidentschaft ein entsprechendes Lieblings-Tool hervorgebracht, dem die Kampagnen-Macher jeweils das Potenzial zum Game Changer attestieren. Der Vorwahlkampf für die Wahl 2016 hatte noch nicht richtig begonnen, da spekulierte der ehemalige Obama-Berater Dan Pfeiffer: “If 2004 was about Meetup, 2008 was about Facebook, and 2012 was about Twitter, 2016 is going to be about Meerkat (or something just like it).” Eine besondere investigative Relevanz konnte das mobile Livestreaming bislang jedenfalls noch nicht entfalten. Vielleicht auch deswegen, weil der Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur, Donald Trump, seine kontroversen Sprüche sowieso vor dem größtmöglichen Publikum von sich gibt und dafür von der Partei-Basis auch noch Zustimmung erhält.

Post-TV-Kanal für junge Zielgruppen

Ebenso früh brachte sich Snapchat ins Gespräch, als im April ein CNN-Reporter für redaktionelle Inhalte, die in der App unter dem Titel “Discover” verfügbar sind, engagiert wurde. Hinzu kam eine Polit-Marketing-Fachkraft von Google. Nun gehört es auch für die Kandidaten zum guten Ton, sich dort mit eigenen Profilen zu präsentieren. Es kann aber auch Werbung in spezifischen Formaten geschaltet werden. Snapchat selbst positioniert sich als “best way to reach 13 to 34-year-olds”. Insofern ist das Engagement der Kampagne von Hillary Clinton dort folgerichtig: Zu ihren inhaltlichen Schwerpunkten gehört derzeit die Gebührenfreiheit von Community Colleges, die sie auch in anderen sozialen Medien zielgruppenspezifisch zum Beispiel mit einer Emoji-Umfrage kommuniziert. Clinton begründet ihre Affinität zu Snapchat schließlich noch ganz anders: In einem offiziell bei Twitter verbreiteten Video merkt sie an, ihr käme es ganz gelegen, dass die Botschaften nach kurzer Zeit wieder verschwinden würden. Damit nimmt sie Bezug darauf, dass sie während ihrer Amtszeit als Außenministerin auch dienstlich über einen privaten E-Mail-Account kommuniziert hat und inzwischen sogar dem FBI den Server übergeben hat.

Wired weist jedoch darauf hin, dass die Rede von der “Snapchat-Election” verfrüht sei. Denn der Dienst ist bislang die Antithese zu Plattformen wie Facebook, die durch die Bereitstellung von Nutzer-Daten den Kampagnen eine punktgenaue Ansprache spezifischer Zielgruppen entlang diverser Parameter (“Targeting”) ermöglichen.

Die Alternativen: Texting – Reddit – Open Source

Die New York Times diagnostiziert gar die Renaissance von Text-Botschaften “The killer app for the 2016 presidential campaign is not an app at all. It is not even new. Texting – that 1990s-vintage technology – has suddenly become a go-to vehicle for presidential campaigns when they need to get a message out as widely and quickly as possible, and with confidence that it will be read.” In dieser Perspektive gehen Kurzmitteilungen, vor allem weniger als andere Formate in der alltäglichen Informationsflut unter. Auch hier liefert die Clinton-Kampagne ein kreatives Anwendungsbeispiel: Wer auf eine ihrer Kurzmitteilungen mit “HEAR” antwortete, erhielt einen automatischen Anruf mit der Wiedergabe eines Fauxpas des Republikaners Jeb Bush.

Die Konkurrenz für Hillary im eigenen Lager rückt unterdessen übrigens die Relevanz von Online-Kommunikation für die Selbstorganisation der Kampagnen in den Fokus. Der parteilose Senator Bernie Sanders mobilisiert die Massen unter anderem mit einer Präsenz seiner Unterstützer bei Reddit, wie Politico in einer Reportage über den “Summer of Sanders” und die “Sander-istas” anerkennend berichtet. Und dann ist da noch der Urheberrechtsexperte und Anti-Korruptions-Aktivist Lawrence Lessig, der als “referendum president” kandidieren könnte. Er proklamiert hinsichtlich eigener Software und kreativer Inhalte schon mal “The First Open Source Presidential Campaign”.


Image (adapted) „Clinton Rally 109“ by Keith Kissel (CC BY 2.0)


 

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5 Lesetipps für den 25. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Tools zur leichteren Bedienung von Windows 10, eine Kampagne von YouTube, das Wove-Band, GIFs auf Facebook und Chat Slang. Ergänzungen erwünscht.

  • MICROSOFT DIE WELT: Downloads: Diese Gratis-Programme verbessern Windows 10: Zwar steht das neue Betriebssystem Windows 10 gar nicht mal so schlecht da, doch es bleiben einige Schwächen. Mit Gratis-Tools können Sie für eine einfachere Bedienung sorgen. Classic Shell zum Beispiel ein Softwaremenü ohne Kacheln im Windows-7-Stil mit Suchfunktion, oder Start Menu Reviver ersetzt das Startmenü und lässt Ihnen die freie Wahl, ob und welche Kacheln Sie anbringen möchten. Mit anderen Tools können Sie Ihre Daten unter Windows 10 schützen oder das Tempo auf dem Niveau halten, auf dem es am Anfang auch lief.

  • YOUTUBE GWB: YouTube startet deutschlandweite Werbekampagne mit LeFloid und Joyce: In Deutschland gibt es viele YouTube-Stars, um einen ist man in letzter Zeit nicht herumgekommen: LeFloid, spätestens durch das Interview mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel wurden auch die Medien außerhalb der Videoplattform auf ihn aufmerksam. Jetzt startet YouTube eine Kampagne mit ihm und der YouTuberin Joyce Ilg, die damit zu den “YouTube Botschaftern 2015” werden. Diese Kampagne soll auf die vielen Talente, die auf der Plattform Videos hochladen, aufmerksam gemacht werden.

  • WOVE-BAND heise online: Echt flexibel: Ein Display als Armreif: Das so genannte Wove-Band ist wie ein eleganter Armreif mit einem Display, sehr ähnlich wie ein Fitness-Armband. Es wickelt sich als komplette Bildschirmfläche um das Handgelenk. Berührt man es, zeigt es die Uhrzeit, Wetter oder News auf ganzer Länge an. Das Schwierige am Wove-Band soll aber nicht das Display selbst gewesen sein, sondern vor allem die Elektronik zu Steuerung des Wove. Polyera, der Entwickler, möchte dieses flexible Display bald sogar in Kleidungsstücke integrieren.

  • FACEBOOK Horizont: GIFs erobern Facebook-Pages: Erste Brands können die animierten Bildchen nutzen: Ende Mai 2015 erlaubte Facebook, dass die User GIFs einbinden dürfen. Seit neustem können jetzt auch einige Unternehmen die Animationen mit ihren Fans teilen, vielen bleibt dieses Feature aber trotzdem noch vorenthalten. Die ersten Firmen, die es dürfen, sind die US-amerikanische Fast-Food-Kette Wendy’s und die brasilianische Cola-Marke Kuat. Sollte diese Funktion erfolgreich sein, werden bald auch anderen Unternehmen GIFs teilen können.

  • ABKÜRZUNGEN & EMOJIS B2C: Chat Slang: Is It the New Business Casual?: “Chatten” gibt es schon seit 23 Jahren, kein Wunder, dass es immer mehr in den täglichen Gebrauch einfließt. Monatlich werden ungefähr 350 Billionen Nachrichten weltweit verschickt, davon über 15 Prozent in einem geschäftlichen Kontext. Klar, Abkürzungen sparen etwas Zeit, aber muss das wirklich auch in geschäftlichen Situationen sein, zum Beispiel am Ende eines Newsletter, oder wenn man zu spät zu einem Meeting kommen sollte?

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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BoConcept: Design, welches die Show stiehlt

THE GUEST (adapted) by BoConcept

In dem Kurzfilm THE GUEST arbeitet der dänische Schauspieler Mads Mikkelsen erneut mit BoConcept zusammen, um zu zeigen, wie leicht sich elegantes Design und Funktionalität miteinander verschmelzen lassen. Der Film beginnt mit Mads, der in einem Tesla durch Valencia fährt, während er mit seiner Concepterin telefoniert. Er berichtet ihr, dass alles bei ihm angekommen sei und das er begeistert wäre. Kurz darauf erreicht er sein Ziel, den Flughafen. Dort wartet ein alter Freund auf ihn. Es handelt sich um Dejan Cukic, ebenfalls dänischer Schauspieler. Während der Autofahrt zurück zu Mads Villa wird schnell klar, dass er etwas für seinen Freund vorbereitet hat. Mads möchte Dejan seine neuen Designer-Möbel vorführen. Doch während er immer neue interessante Stücke und deren Funktionen offenbart, scheint es, als hätte Dejan etwas ganz anderes im Kopf…

THE GUEST ist nicht der erste Film, bei dem Mads Mikkelsen mit BoConcept zusammenarbeitet. Schon im Februar arbeiten beide Parteien am Kurzfilm THE CALL, welcher sich zu einem internationalen Erfolg entwickelte. Bei THE CALL handelte es sich eher um einen ernsteren Film, obwohl humoristische Ansprüche deutlich zu erkennen waren. Jedoch strahlt THE GUEST mit seiner hellen Farbgebung und seinem leichteren Ton eine deutlich größere Gelassenheit aus.

Obwohl sich beide Filme Aufgrund der Zusammenarbeit mit BoConcept natürlich mit ihren Produkten befassen, so ist es deutlich, das sie nicht nur als Werbung gedacht sind, sondern das auch die Bildsprache und der cineastische Ansatz im Vordergrund stehen. Die Produkte sind nur selten der Mittelpunkt der jeweiligen Szene, meistens nehmen sie eine unterstützende Funktion ein. Das passt erstaunlich gut zum eigentlichen Anspruch der Möbel. Diese sollen dem Besitzer verschiedenen Vorzüge wie mehr Stauraum oder einen einfache Handhabung bieten, ohne dabei ihren visuellen Reiz zu verlieren.

Im Zuge der Kampagne richte BoConcept ein Gewinnspiel aus. Hier kann man eine individuelle Home-Beratung und zusätzliche Möbel und Accessoires im Wert von 10.000 Euro gewinnen. Um eine Chance auf den Gewinn zu erhalten, soll man der Concepterin, welche Mads Mikkelsen auch in den beiden Kurzfilmen berät, schreiben, warum grade man selbst für den Gewinn geeignet ist.


Teaser & Image „THE GUEST Storage Bed“ (Adapted) by BoConcept


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Wie das Mikrofon Mikme die Welt verändern kann

Via Kickstarter soll das Mikrofon Mikme finanziert werden

Via Crowdfunding soll Unmögliches doch möglich gemacht werden, wie zum Beispiel ein revolutionäres Mikrofon namens Mikme. // von Niklas Möller

Via Kickstarter soll das Mikrofon Mikme finanziert werden

Kaum eine andere Finanzierungsform hat sich in den letzten Jahren besonders für unabhängige Entwickler so bezahlt gemacht wie Crowdfunding. Darauf hat es auch Philipp Sonnleitner abgesehen, der mit seinem Team ein kabelloses Aufnahme-Mikrofon entwickelt hat, das die Kreativität von Musikern weltweit fördern kann. Mikme heißt sein Traum, mit dem Musiker auch unterwegs in Studioqualität ihre Musik aufzeichnen und bearbeiten können.

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Sponsored Post: Zurich Versicherungen schützt, was Menschen lieben

Zuricher Versicherungen Schneemann

Die Sonne scheint, der letzte Schnee ist geschmolzen. Alles was du in deinem Leben geliebt hast, ist verloren.

Zuricher Versicherungen

Das ist das Thema der neuen Kampagne von den Zurich Versicherungen. Unter dem Motto „Rette deinen Schneemann“ hat sich das Team für ihr neues Video am ersten Frühlingstag irgendwo in die Alpen begeben und will verhindern, dass der oben beschriebene Zustand tatsächlich eintritt. Also werden die letzten dahinschmelzenden Schneemänner eingesammelt und unter größtem Aufwand in die Alpen gefahren: dorthin, wo noch Schnee liegt.

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Sponsored Post: Wie #spontanero bist du?

Il sapore vero della vita... (adapted) (Image by Alessandro Prada [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Im Allgemeinen gelten die Deutschen als ein wenig spontanes und eher langweiliges Volk. Doch genau das versucht Havana Club jetzt mit der neuen Kampagne „Wie #spontanero bist du?“ zu verändern. Die kubanische Rum-Marke Havana-Club hat sich etwas Neues einfallen lassen. Mit der aktuellen Kampagne sollen die Freude und das positive Lebensgefühl des Karibikstaates bis in das kalte und regnerische Deutschland transportiert werden. Und man möchte herausfinden, ob die Deutschen nicht doch auch spontan sein können, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt.

An einer an sich harmlosen Bushaltestelle werden ahnungslose Passanten von einem sprechenden Plakat dazu aufgefordert, spontan verrückte Dinge zu tun. So wird dabei unter anderem verlangt, seinen Nebenmann zu umarmen oder durch einen Hoolahoop-Reifen zu springen. Das alles soll zeigen, dass die Deutschen doch spontaner sind als deren internationaler Ruf es glauben lässt. Als Belohnung für diese ungewöhnlichen Aktionen inmitten der Öffentlichkeit wird den Passanten zum Beispiel Mojito angeboten. Das Ergebnis dieser Kampagne kann man ab sofort in mehreren Videos bewundern, die unter anderem auf der Facebook-Seite von Havana Club zu finden sind.

Ganz Deutschland wird #spontanero

Wer selbst gerne Teil dieser außergewöhnlichen Kampagne sein möchte, erhält dazu ebenfalls die Gelegenheit. Auf der Facebook-Seite von Havana Club Deutschland finden derzeit zusätzlich zahlreiche Gewinnspiele statt. Ziel dabei ist es, durch das Erledigen kleiner Aufgaben seine eigene Spontanität unter Beweis zu stellen und davon innerhalb von 48 Stunden ein Beweisfoto hochzuladen.
Mit ein wenig Glück kann man bei jeder dieser Aktionen eines von 5 Havana Club Überraschungspaketen gewinnen. Es lohnt sich also, spontan zu sein.


Image (adapted) „Il sapore vero della vita…“ by Alessandro Prada (CC BY-SA 2.0)


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Sponsored Post: Fünf Fakten von Michelin über den Winter

Road Usage Lab - Michelin

Als leidenschaftlicher Fahrer kann man auch in den Wintermonaten, wenn die Tage kürzer werden, sicher und verantwortungsbewusst unterwegs sein. Denn das Michelin Road Usage Lab klärt populäre Irrtümer rund um das Fahren im Winter auf.

Road Usage Lab - MichelinIn der zweiten Kampagne gab es von Michelin fünf wertvolle Fahrtipps, um auch im Sommer gut über die Straßen zu fahren. In diesem dritten Teil geht es nun um fünf Irrtümer über das Fahren im Winter und ihre Widerlegungen, präsentiert vom Reifenkonzern Michelin – mit diesen Tipps können Sie bei den kalten Temperaturen gleich viel verantwortungsbewusster fahren und unbeschadet durch den Winter kommen. Die bekannte Firma von Clermont-Ferrand hat über 125 Jahre Wissen angesammelt und ist damit ein guter Partner in Sachen Autos und Reifen. Wer die folgenden Ratschläge beachtet, kann sich vor Gefahren wie Blitzeis schützen und den Winterurlaub gut vorbereitet antreten. Weiterlesen »

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Sponsored Post: Okinawa: A Journey of Discovery

Im Rahmen der Kampagne „Okinawa: A Journey of Discovery“ wurden sieben Auserwählte mit den verschiedensten Hobbys und Jobs auf die Okinawa Inseln geschickt. Dort stellten sich diese im Rahmen der Kampagne den unterschiedlichsten Herausforderungen. Nun kann man sich das Ergebnis dieser in einer mehrteiligen Serie ansehen.

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Felix ist CrossFit Athlet, 28 Jahre alt und Besitzer eines eigenen Crossfit Gyms in Berlin Friedrichshain. Damit ist er einer von sieben Auserwählten, die die japanischen Okinawa Inseln, eines der heißesten asiatischen Reiseziel und bestgehüteten Geheimnisses der Welt, im Rahmen von „Okinawa: A Journey of Discovery“ besuchen dürfte. Dorthin wurden die Auserwählten Teilnehmer aus Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Russland und den USA eingeladen, um sich vor Ort den verschiedensten Herausforderungen zu stellen und so zu zeigen, was man auf Okinawa alles erleben kann.

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#IceBucketChallenge: The good, the bad, and the ugly

John Maino performs the #ALSicebucketchallenge (Image: Rauglothgor [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia)

Die #IceBucketChallenge-Kampagne für die ALS Association ist das Internetthema des Sommers und hat enorme Spendengelder für die Bekämpfung einer tödlichen Nervenkrankheit lukriert. Doch wo viel Licht ist, da ist auch Schatten. // von Jakob Steinschaden

John Maino performs the #ALSicebucketchallenge (Image: Rauglothgor [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia)

Diesen Sommer ist die #IcebucketChallenge über uns, ja, wie ein kalter Schwall Wasser gekommen. Prominente, Halbprominente und viele tausende andere Internetnutzer leerten sich Eiswasser über den Kopf, posteten davon ein Video auf den üblichen Social-Media-Plattformen und forderten drei andere User heraus, um auf die unheilbare Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) mit tödlichem Ausgang und deren Bekämpfung durch die ALS Association aufmerksam zu machen. Fantastische 100 Millionen Dollar konnte diese über die Aktion sammeln, die sich im Social Web viral stark verbreitete und schnell von Massenmedien aufgegriffen wurde.

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NSA-Skandal: Netzgemeinde wehrt sich per Crowdfunding

Überwachungskameras (Bild: Dirk Ingo Franke [CC BY 2.0] via flickr)

Der NSA Skandal hat eine Empörungswelle ausgelöst. Alle wollen sichere Daten – doch wie lassen sich persönliche Mails und Internetverläufe vor den Augen der Geheimdienste schützen? // von Anna-Maria Landgraf

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Der Gedanke, dass die NSA den persönlichen Mailverkehr mitlesen kann, ist ziemlich gruselig. Dass alles, was im Netz passiert, gespeichert wird. Kann das richtig sein? Die Initiatoren verschiedener Kampagnen meinen ganz klar: nein – und bieten spezielle Programme an, wie sich jeder vor Spionageübergriffen schützen kann. Wir stellen euch vier Projekte vor, die via Crowdfunding unterstützt werden können. Weiterlesen »

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Sponsored Post: Ford EcoSport Challenge

Stellt Eure Kreativität unter Beweis und gewinnt neben attraktiven Sachpreisen einen neuen Ford EcoSport.

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Mit dem Aufruf: „Typisch Ford. Untypische Typen gesucht“ startet die Challenge von Ford zur Einführung des neuen Ford EcoSport. Darin haben die Teilnehmer die Aufgabe, spannende Bilder, Videos oder Texte rund um den neuen Ford zu erstellen. Je kreativer die Herausforderungen gemeistert werden, desto mehr Chancen habt ihr auf den Sieg! Weiterlesen »

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Sponsored Post: Box-Weltmeisterin lehrt Selbstverteidigung via App

Die fünffache Amateurbox-Weltmeisterin Mary Kom zeigt indischen Frauen die perfekte Verteidigung.

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Junge Frauen sollen sich wieder finden und in ihr Inneres gehen. Ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten sollen geformt werden um somit ein gestärktes Selbstbewusstsein an den Tag zu legen. Im Rahmen der FIRSTS-Kampagne von Vodafone wird den indischen Frauen die perfekte Selbstverteidigung beigebracht. Weiterlesen »

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Welche Kampagne hat Sie kürzlich beeindruckt, Christoph Vilanek?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Vorstandsvorsitzenden der freenet AG,  Christoph Vilanek.

Christoph_Vilanek_postJedes Jahr im Herbst mache ich eine Reise nach Asien, um mir anzusehen, was die technikverliebte und digital aufgeschlossene Gesellschaft dort an Zukunft schon real werden lässt. Tief beeindruckt hat mich eine Werbe/Social Media Kampagne von Samsung. Samsung hat einer Gruppe blinder Kinder digitale Fotoapparate gegeben und diese blinden Kindern sollten „nach Gehör“ Fotos machen. Das taten sie und bewiesen, dass man auch ohne gesunde Augen Vögel, Wolken, Wind, Blätter, Bäume, Tiere und Menschen in Bewegung fotografieren kann. Die gemachten Fotos wurden natürlich ausgestellt, aber damit auch die Blinden ihre Werke erleben können, wurden alle Bilder 3D ausgedruckt und als Skulpturen ausgestellt. Für diese Kinder wurde digitale Technik zum virtuellen Auge und hat ein einmaliges Erlebnis ermöglicht. Für uns gesunde Menschen macht der Film über diese Aktion sichtbar und fühlbar, dass Technik kein Selbstzweck sein muss, sondern menschliches Fühlen in den Mittelpunkt stellen kann.

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Google startet Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht

Willst Du auch in Zukunft finden, was Du suchst? Googles Kampagne „Verteidige Dein Netz“ macht mobil gegen das geplante Leistungsschutzrecht.

Google startet Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht - Verteidige Dein Netz

Heute Morgen startete das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View eine lange erwartete Kampagne gegen das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Google verweist auf der Startseite der eigenen Suchmaschine auf die Kampagne “Verteidige dein Netz”, auf dessen Seite Nutzer_innen sich über das von der Presseverlagslobby initiierte Gesetzesvorhaben informieren können und mit einer Unterschrift ihren Protest ausdrücken können.

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KONY 2012 (Web-Kampange gegen Joseph Kony)

kony2012

Joseph Kony ist Anführer der afrikanischen Widerstandsarmee des Herren – genauer der Lord Resistance Army (LRA) – einer Rebellengruppe aus Uganda, die die Bevölkerung in Norduganda, der Zentralafrikanischen Republik, der Demokratischen Republik Kongo sowie des Südsudans terrorisiert. Kony ist für die Verschleppung von Kindern, tausendfachen Morden und Vertreibung ganzer Volksgruppen verantwortlich und lebt derzeit im Untergrund. Dieses Video von dem gemeinnützigen Verein „Invisible Children“ klärt über Kony auf und möchte mit Ihrer Kampagne „KONY 2012“ für eine geschlossene Front gegen den Warlord kämpfen und damit den Druck erhöhen Ihn bis zum Ende des Jahres festzunehmen.

Das Video zeigt zahlreiche Politiker, allen voran auch Barack Obama, die die Kampagne unterstützen und es ist sehr emotional abgehandelt sowie aufwendig produziert. Es schwingt ein wenig Pro-Amerikanismus mit, was das Video in Anbetracht der Umstände, dass die Kolonialpolitik westlicher Großmächte wie Großbritannien und der USA, solche Rebellenarmeen meistens erst entstehen lassen haben, irgendwie skurril wirken lässt. Kritik an den Machern scheint außerdem auch nicht ganz abwegig. Mehr dazu auch auf dem Onlineblog der ZEIT.

Das ganze Video seht Ihr hier:

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Helden-Web: Blut, Schweiß und Tränen für Berlin!

Helden-Web: Blut, Schweiß und Tränen für Berlin!Titelbild-Quelle (Screenshot-Montage) © www.s-f.com

Die Boulevardzeitung „B.Z.“ wirbt in Berlin für ehrenamtliches Engagement. Dumm nur, dass die Werbeplakate an Bus- und Bahnhaltestellen so gar nicht zur freiwilligen Arbeit motivieren. Dreck an der Wange und Blessuren im Gesicht. Die schweißgebadeten Gesichter auf den Porträtfotos haben eher ein Trainingslager oder Boxkampf hinter sich, als dass sie an Schulen Pausenbrote für Kinder geschmiert hätten. Auch Blut spenden oder Obdachlose vor dem Erfrieren rettet, sieht wohl anders aus. Gänzlich unverständlich bleibt auf den Plakaten der Appell an Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. Die „taz“ empfindet die Schmerzensmänner und -fau zum Davonlaufen.

Tatsächlich wirbt so die „B.Z.“ für die eigene Aktion „Berliner Helden“. Der Bär in Heldenkostüm, unten rechts auf den Plakaten, verweist auf das Ehrenamtsprojekt, das Freiwilligen- und Ehrenamtsverbände untereinander verknüpft und Berlinerinnen und Berliner dazu aufruft, sich für ihre Stadt einzusetzen. Mit einer Erwähnung in der Zeitung ernennt die „B.Z.“ ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Helden.

Eigentlich doch eine tolle Sache. Sind der Werbeagentur also nur die Plakate missraten?

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