Alle Beiträge zu geschichte

Die dunkle Vergangenheit von Social Media

Dunkelheit (adapted) (Image by KristopherK [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Im April des Jahres 2016 gab Facebook Gründer Mark Zuckerberg bekannt, dass die Social Media-Plattform seinen nahezu zwei Milliarden Benutzern die Möglichkeit des Livestreams von Inhalten zur Verfügung stellt. Dieser Schritt wurde als die natürliche Erweiterung der grundlegenden Ziele der Plattform betrachtet: Das Anbieten einer Plattform, auf der durchschnittliche Menschen [...]
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Warum Emojis der nächste Passwort-Trend werden könnten

Emoji (adapted) (Image by TeroVesalainen [CC0 Public Domain] via pixabay
Würdest du dein Smartphone lieber mit einer simplen und klassischen 4-stelligen PIN oder mit einem Emoji entsperren? Wäre es einfacher und komfortabler, „🐱💦🎆🎌“ im Kopf zu behalten als beispielsweise „2476“? Smartphone-Nutzer benutzen Emojis normalerweise, um Stimmungen, Gefühle und Gesprächsnuancen in E-Mails und Textnachrichten auszudrücken. Teilweise werden sogar ganze Nachrichten nur [...]
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Netto präsentiert „Das Osterviral“

2017-01-30-PHOTO-00000023 (adapted) (Image by Netto)
Rechtzeitig zur Osterzeit veröffentlicht der Marken-Discounter Netto ein thematisch passendes Video: Der Film, der den Titel „Die Oster-Überraschung“ trägt, erzählt die Geschichte einer großen Liebe und eines kleinen Hasen. Der kleine Hase kann plötzlich Eier legen und damit wird das vermeintlich sagenumwobene Geheimnis gelüftet, warum denn eigentlich ein Hase an [...]
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Unsere Welt ist keine reine Marktwirtschaft – doch Ökonomen wissen nichts davon

Grünes übergeben (adapted) (Image by Maik Meid [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Wir halten es für selbstverständlich, dass wir in einer Marktwirtschaft leben. Die reguläre Wirtschaft ist besonders mit dieser Idee verbunden. Tatsächlich basieren die Grundpfeiler auch hierauf und die Entwicklung von Angebot und Nachfrage sowie die Preisbalance ergeben außerhalb dieses Marktkontexts keinen wirklichen Sinn. Doch heute ist der Markt in großen [...]
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Die Cyberwar-Doku „Zero Days“ kündigt den dritten Weltkrieg an

03_der_wurm_breitet_sich_aus_c_stuxnet_documentary by DCM Filmverleih
Der Pressetext zu „Zero Days“ lässt Schlimmes vermuten. Denn es wird nicht weniger als die Grundlage des dritten Weltkriegs enthüllt: das Internet. So übertrieben-eindimensional diese Aussage auch anmutet, Oscar-Preisträger Alex Gibney („Taxi to the Dark Side“) scheint alles andere als verlegen um eine klare Positionierung. Der Regisseur von „We Steal [...]
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Wie die Digitalisierung kurzen Prozess mit kulturellen Klischees gemacht hat

she spy (adapted) (Image by Kangrex [CC BY 2.0] via flickr)
Löcher in der Zeitung, geheime Gespräche am Münztelefon und falsch gehaltene Landkarten sind Vergangenheit – die Digitalisierung beraubt die Kultur um Klischees. Es gibt seit Jahrzehnten bestimmte Kniffe, die Regisseure und Autoren benutzen, um einer Szene Spannung zu verleihen, einen Dreh in die Handlung zu bringen oder bestimmte Personengruppen abzubilden. [...]
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“Hässlich, aber praktisch”: Londons erster Briefkasten

GOC Leagrave to Harpenden 037 Victorian pillar box at Wardown Park, Luton (adapted) (Image by Peter O'Connor aka anemoneprojectors [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Eine kleine Kulturgeschichte über den Briefkasten – von allen kritisiert und von Konservativen gefürchtet, hat er sich doch durchgesetzt. Na, heute schon in den Briefkasten geguckt? Oder zumindest das Mailpostfach gecheckt? Ganz bestimmt! Der Gang zum Briefkasten ist uns mittlerweile so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir uns [...]
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Eine dritte Welle des Feminismus erhebt sich

SlutWalk NYC October 2011 Shankbone 25 (adapted) (Image by David Shankbone [CC BY 2.0] via flickr)
Wellen muss man reiten – das trifft quasi auch auf den Feminismus zu, der sich im neuen Gewand aktuellen Problemen stellt. Wir sind Zeugen des Aufkommens einer dritten Welle des Feminismus. Den Kampf der viktorianischen Sozialreformer, der Suffragetten und der revolutionären Feministen der 1970er Jahre aufnehmend, kämpfen Feministen heute wieder [...]
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Wie ein drogenabhängiger Ex-Soldat Coca-Cola erfand

he invented the real thing (adapted) (Image by debaird™ [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Im Jahr 1866 experimentierte John Stith Pemberton in Atlanta sich einmal quer durch die Schränke seiner Apotheke. Er hatte sich seit Längerem schon in den Kopf gesetzt, ein Mittel zu entwickeln, das gegen Kopfschmerzen, Müdigkeit und sogar Depressionen helfen sollte. Aber vor allem sollte es einen Ersatz für das allseits [...]
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Wie eine Webseite zur digitalen Zeitkapsel wird

Kamera-Fotos (image by condesign [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Geschichte entsteht aus Geschichten. Die Webseite The History Project versucht genau diese Geschichten mit moderner Technologie einzufangen und als interaktive Geschichte für zukünftige Generationen aufzubewahren und abzubilden. So sollen aus chaotischen Anekdoten und Objekten bedeutungsvolle Erinnerungen werden. Alles begann, als Niles Lichtenstein eine Kiste voller alter Schallplatten auf dem Dachboden fand. [...]
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Heute vor 70 Jahren: Historiker twittern Kriegsende

Von Bomben zerstörtes Magdeburg (Bundesarchiv, Bild 183-14025-0001 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons)
Zum Jahrestag der Befreiung des KZs Auschwitz startete das Twistory-Projekt „Heute vor 70 Jahren“. Entstehen soll eine crossmediale Alltagsgeschichte. // von Dr. Erik Meyer Das Twitter-Profil @9nov38, unter dem die nationalsozialistischen Novemberpogrome nacherzählt wurden, bekam 2013 einige Resonanz. Nun geht es unter dem allgemeinen Namen @digitalpast weiter: Bis zum Jahrestag [...]
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5 Lesetipps für den 5. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um das Streaming von Musik, die Sprache der Zukunft, Journalismus im Jahr 2015, die digitale Arbeitswelt und Geschichte. Ergänzungen erwünscht.

  • STREAMING Süddeutsche Zeitung: Spotify & Co. wird zum Massengeschäft: Über die Feiertage lockte der Streaming-Dienst Spotify hierzulande neue Kunden mit drei Monaten Mitgliedschaft für nur 99 Cent. Wie erfolgreich das Angebot war, weiß ich nicht, aber es ist eine bekannte Entwicklung des letzten Jahres, dass die Zahl der Musik-Downloads rückläufig ist, während die Zahl der Streaming-Abrufe wächst. Den meisten Nutzern geht es heute immer weniger um den Besitz einer Privatkopie, sondern viel mehr um den Zugang zu Musik – möglichst preiswert und von all ihren Geräten. Doch weil man damit weniger Geld verdient, wehren sich die ersten Musiker dagegen, wie z.B. Taylor Swift. Mal sehen, was das Jahr 2015 noch bringt.

  • SPRACHE The Wall Street Journal: What the World Will Speak in 2115: Das „The Saturday Essay“ des Sprachwissenschaftlers John H. Dr. McWhorter im Wall Street Journal hat mich an diesem Wochenende am meisten begeistert. Es ist ein spannender Text über die Entwicklung von Sprachen im Zeitalter der Globalisierung und die Thesen von McWhorter widersprechen wohl so jeder Aussage der hierzulande sehr konservativ geprägten Debatten zu diesem Thema. Zwar werden Sprachen verloren gehen und die restlichen Sprachen sich simplifizieren, aber das ist eine ganz normale Entwicklung und muss nichts schlechtes sein. Bisher wurde das biblische Sprachgewirr Bables als Fluch gesehen, der es zum einen nicht wirklich ist und dessen Zeit aber wohl langsam vorbei ist.

  • JOURNALISMUS Neue Digitale Medienwelt: Die sechs guten Vorsätze für Medien 2015: Ich habe gestern auf meinem Blog über vier Lektion des Medienwandel im Jahr 2014 geschrieben, den ich bei den Netzpiloten beobachtet habe. Diese Lektionen sind auch Arbeitsaufträge für uns, die ich gerne um diese sechs guten Vorsätze für Medien ergänzen möchte, die Stefan Westphal in seinem Blog über die neue digitale Medienwelt veröffentlicht hat. Denn das neue Jahr bietet viele Chancen, die Medienbranche und den Journalismus positiv weiterzuentwickeln, woran wir Netzpiloten uns gerne beteiligen.

  • ARBEITSWELT Golem: „Ganze Berufsfelder sind von der Digitalisierung bedroht“: Die Gewerkschaft Verdi will dasThema der Arbeitswelt im digitalen Zeitalter zu einem Schwerpunkt dieses Jahres machen, wie der Vorsitzende Frank Bsirske im Interview mit der dpa ankündigte. Mit einer Automatisierungsdividende, die in nicht bedrohte Branchen investiert werden müssen, um durch Automatisierung verloren gegangene Arbeitsplätze zu ersetzen, hat Bsirske schon eine diskussionswürdige Idee präsentiert. Ich bin gespannt, ob es nur um Reaktionen auf negativ gesehene Folgen gehen wird, wie z.B. ein Recht auf binäre Nichterreichbarkeit, oder ob die globale Vernetzung, Crowdsourcing, Coworking, etc. auch als zu gestaltende Chance gesehen werden. Dafür bräuchte es auch einen starken Wortführer, den die ihren zukünftigen Platz suchenden Gewerkschaften bisher nicht abgaben.

  • GESCHICHTE Blog von Achim Landwehr: Lepanto oder der fortgesetzte Missbrauch der Vergangenheit: In der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung durfte gestern der AfD-Politiker Konrad Adam einen sehr geschichtsvergessenen Text über die Schlacht von Lepanto auf Seite 2 der Zeitung veröffentlichen. Zuerst ärgerte ich mich über die politisch eindimendionale Nacherzählung der Geschehnisse, denn Adam reduzierte die Schlacht auf einen Glaubenskampf zwischen Christentum und Islam. Doch nicht nur mir, der ein Semester lang venezianische Geschichte in Venedig studierte, missfiel das, sondern auch dem Düsseldorfer Historiker Achim Landwehr, der auf seinem Blog eine lesenswerte Antwort gab und mir dabei auch wieder einmal zeigte, was das Schöne am Blogging ist.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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Rezension: From Bedrooms to Billions

from bedrooms to billions (Bild: Kevin Finner)
Der Dokumentarfilm „From Bedrooms to Billions“ zeigt die Entwicklung der Spieleindustrie in Großbritannien. Eine Rezension. // von Lukas Menzel Am 11. November 2014 luden Gaming-Aid und gamecity:Hamburg zu einem exklusiven Kinoabend in das Abaton Kino in Hamburg ein. Zusehen gab es dort nicht nur den Dokumentarfilm „From Bedrooms to Billions“, [...]
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5 Lesetipps für den 6. November

In unseren Lesetipps geht es um Apps für Geschichte und Nachrichten, Sicherheit oder Komfort, eine Studie zu offenem WLAN und das Leistungsschutzrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • GESCHICHTE Politik Digital: Timetraveler-App „The Berlin Wall“: Die Deutschen feiern Feste zwar nicht gerade wie sie fallen, z.B. zu den Jahrestagen der Reichsprogromnacht oder den beiden Weltkriegen wurde nur halb so viel Wirbel gemacht wie jetzt zum Gedenken an den Mauerfall, aber wenn sie es mal tun, spielen auch Apps eine immer größere Rolle in der Wahrnehmung von Geschichte. Auf Politik Digital stellt Pia Thiele die App „The Berlin Wall“ vor, mit der man durch Augmented Reality eine Zeitreise machen kann.

  • NACHRICHTEN New York Times: Flipboard, Circa and Other Apps to Keep Track of the News: In der New York Times stellt Kit Eaton ein paar Nachrichten-Apps vor, mit denen viele Menschen bereits Journalismus gebündelt konsumieren. Natürlich fehlt auch nicht die eigene App „NYT Now“, aber der Artikel ist allgemein interessant und bietet einen guten Überblick. Mit Circa wird auch ein spannender Dienst vorgestellt, der bereits plant, nach Deutschland zu kommen.

  • SICHERHEIT Wired: Dropbox-Chef antwortet auf Snowdens Kritik: Bei der Nutzung von digitalen Diensten muss man in der Post-Snowden-Ära einen Kompromiss zwischen Sicherheit und Komfort machen. Was Bundesinnenminister Thomas de Maizière immer wieder betont, hat gestern auch Dropbox-CEO Drew Houston auf dem Dubliner Web Summit gesagt und damit auf Snowdens Kritik reagiert. „Es ist eben ein Trade-off zwischen Komfort und Sicherheit“ zitiert ihn Timo Brücken auf Wired.de. Da trifft er einen wunden Punkt, denn darüber dass Verschlüsselung zu kompliziert sei, um sie im Alltag zu nutzen, wird immer wieder geklagt. Das muss aber nicht so bleiben. Eine Perspektive, die auch für Thomas de Maizière interessant sein kann.

  • OFFENES WLAN Deutschlandfunk: Extrem wenig offene Netze in Deutschland: Bei der gestrigen #cnight, einer netzpolitischen Veranstaltung der CDU (Bericht folgt auf Netzpiloten.de), drehte sich die erste Frage aus dem Publikum um das Thema freies und offenes WLAN. Was in Berlin und anderswo als Tourismus-Extra dargestellt wird, wurde von der Politik noch immer nicht als für die Innovation der Wirtschaft entscheidendes Element angesehen. Zwar soll die Störerhaftung abgeschafft werden, aber auch nur fürs Gewerbe – Flickwerk anstatt eine richtige Lösung. In einem Deutschlandfunk-Beitrag zeigt Philip Banse auf, dass es gerade in Deutschland extrem wenig offene Netze gibt und stellt eine neue Studie vor, die nach den Gründen dafür gesucht hat.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Stefan Niggemeiers Blog: Google bekommt Vorzugsbehandlung von Axel Springer: Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist mit Springers Entschluss, Google eine „Gratis-Lizenz“ einzuräumen, endgültig gescheitert und noch ein Stück absurder geworden. Es ist das eingetreten, wovor seit Jahren gewarnt wurde. Die großen Presseverlage kapitulieren früher oder später, verzichten auf die Anwendung des Gesetzes, welches aber weiterhin bestehen bleibt und deshalb vor allem die kleinen Marktteilnehmer trifft, gegenüber die Presseverlage weiterhin auf Zahlungen bestehen werden. Wenn Axel Springer seinen wichtigsten Werbepartner mit dem Leistungsschutzrecht helfen wollte, haben sie das perfekt getan.

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5 Lesetipps für den 23. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Netflix in Deutschland, Alibaba, der Austritt bei der Piratenpartei, Apples Fingerabdruck-Scan und das Internet um 1997. Ergänzungen erwünscht.

  • NETFLIX Genrefilm: Von Netflix den Spiegel vorgehalten: Gerade deutsche TV-Autoren und -Produzenten hatten sich schon sehr auf den Netflix-Start in Deutschland gefreut. Ein finanzstarker Player ist nun im Spiel. Auch Netflix-Gründer Reed Hastings war noch der Meinung: „Wir werden sicher auch in Deutschland produzieren„. Doch dieser Traum ist jetzt geplatzt. Es fehle an Serienstoffen, die auch international Interesse wecken. Eine Chance zur Selbstreflektion?

  • ALIBABA Golem: Datenschützer warnt vor Alibaba: Die chinesische Handelsplattform Alibaba startete am vergangenen Freitag an der New Yorker Börse. Dabei nahm das Unternehmen rund 25,03 Milliarden US-Dollar ein. Am ersten Handelstag stieg der Kurs um mehr als 36 Prozent über den Ausgabepreis von 68 US-Dollar. Nun warnt der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert vor „absoluter Intransparenz und offensichtlichen Verstößen gegen deutsches und europäisches Datenschutzrecht„.

  • POLITIK Anke Domscheit Berg: Der letzte Tropfen war zu viel. Tschüss, Piratenpartei.: Vor 2,5 Jahren wurde Anke Domscheit Berg Mitglied der Piratenpartei, weil sie glaubte, innerhalb der Partei effektiver für ihre Überzeugungen kämpfen zu können. Nun tritt sie aus, weil sie glaubt, dass inzwischen das Gegenteil der Fall ist: „Ich bin es leid, wichtige Themen als sekundär zu erleben, weil das drölfzigste Gate wichtiger ist.

  • APPLE FAZ: Fingerabdrucksensor beim neuen iPhone geknackt: Nun ist es endlich da – das iPhone 6. Die 10 Millionen-Verkaufsmarke ist erreicht. Doch nun melden sich auch schon wieder Spezialisten: Diese können den Fingerabdrucksensor offenbar umgehen. Ein neues Gerät und alte Probleme? Der weiterentwickelte Sensor scheint einen „Hack“ nicht entgegenwirken zu können.

  • INTERNET Kraftfuttermischwerk: Eine Frage aus dem Jahr 1997: “Muss es unbedingt das Internet sein?”: Das Internet als Modeerscheinung – Das „World Wide Web“ wird sich wahrscheinlich eh nie durchsetzen. Zumindest war das die Auffassung in den 90er Jahren. Damals war man noch der Meinung, dass die gelben Seiten besser als jede Google-Recherche und Freunde die nächste Anlaufstelle für Fragen sind. Hach, irgendwie war es früher doch auch nett oder?

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Videokolumne vom 12. Januar 2014

Bildempfangsstörung (Bild Paulae [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons)
Ein Spezial der Videokolumne zum Jubiläumsjahr 2014: 100 Jahre Erster Weltkrieg. Der deutsch-französische Sender arte ist prädestiniert für einen besonderen Blick auf die Epoche. // von Hannes Richter Es ist so eine Sache mit den Mediatheken und Videoplattformen: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – vieles ist überall [...]
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Mediathekenumschau vom 27. Oktober

Bildempfangsstörung (Bild Paulae [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons)
In der Mediathekenumschau heute: Dokumentarfilme sind auch nicht das, was sie mal waren. // von Hannes Richter Es ist so eine Sache mit den Mediatheken: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – alles ist überall abrufbar. Doch nur auf Zeit: Gerade die öffentlich-rechtlichen Programme sind oft nach einer Woche wieder [...]
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Die Mediathekenumschau vom 30. Juni

Es ist so eine Sache mit den Mediatheken: Für viele Digital Natives sind sie schon Fernsehersatz – alles ist überall abrufbar. Doch nur auf Zeit: Gerade die öffentlich-rechtlichen Programme sind oft nach einer Woche wieder offline. Verlängertes Fernsehen statt digitales Archiv. Bevor sie verschwinden, fischen wir die besten Perlen aus der TV-Flut.

Vergessene Filmschätze

arte +++ Sendung vom 29. Juni: Eine Fundgrube! Regelmäßig sammelt arte historische Filmaufnahmen zusammen und stellt diese in einen oft auch für Auskenner überraschenden Kontext. In der aktuellen Ausgabe zeigt die Reihe Aufnahmen der allierten Siegesfeiern nach dem Ersten Weltkrieg. Seltsam gestellt wirken diese Bilder, dabei gab es doch wirklich einen Grund zu feiern… Im Fernsehen werden sich wohl wenige die Zeit für einen Trip in die Vergangenheit nehmen. In einer Mediathek schnell mal reinschauen, lohnt sich.

Wanted im Netz

3Sat +++ Kulturzeit +++ Sendung 28. Juni: NSA-Skandal, Lauschangriff und Tempora – Im Windschatten der großen Nachrichten segelt so manches deutsche Sicherheitsorgan unter dem Radar. Oder hätten sie gedacht, dass die Polizei inzwischen immer öfter ins Netz geht und gezielt, quasi auf du und du mit dem User, in sozialen Netzwerken auf Gangsterjagd geht. Über Sinn, Unsinn und Zukunft der digitalen Polizeiarbeit hat sich die Redaktion von Kulturzeit Gedanken gemacht.

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TV-Tipp: 60 Jahre „BILD“ – die Macht einer Zeitung

60 Jahre ttt – titel, thesen, temperamente hat gestern Abend einen interessanten Beitrag zur BILD-Zeitung gebracht. Er ist insofern interessant, da mir gar nicht klar war, dass die BILD mal tatsächlich auch bei der breiten Masse unbeliebt war.

Ein „Gossenblatt“. Das zumindest sagt man in diesem Videobeitrag.


    Deutschlands größte Zeitung wird 60 – und steht trotz einer seit Jahren sinkenden Auflage besser da denn je: Spätestens seitder Wulff-Affäre erkennen auch Gegner an, dass Bild tatsächlich zum Meinungsführer geworden ist. Bleibt die Frage: Wiehaben die das gemacht, bei Bild? Wie mächtig ist das Blatt? „ttt“ spricht mit Ex-Chefredakteur Udo Röbel, dem Bild-KritikerKlaus Staeck und lässt auch den Schauspieler Ottfried Fischer zu Wort kommen – einer der wenigen Prominenten, der eswagte, gegen Bild vor Gericht zu ziehen.

Den Videobeitrag findet Ihr hier. Eine ausführlichere Doku wird heute um 22.45 im Ersten ausgestrahlt – Bild.Macht.Politik.

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Geschichte des Internet und Ursprung des Web

Anläßlich der Diskussion um das Web und dessen Auswirkungen nicht zuletzt im öffentlichen Fernsehen, ist es offenbar an der Zeit, einige Vorurteile und Legenden zu beleuchten. Denn um eine profunde Diskussion darüber zu führen, was es kann das weltweite Datennetz, wäre es hilfreich, seine Anfänge und Vorhaben in den Blick zu nehmen, da die primäre Gestaltung dieses Netzes Folgen hatte, die wir heute zumindest teilweise in den Menschen oder die Gesellschaft verlegen.
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