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Press Play! – Podcast Tipps im März

Als Podcast-Fans der ersten Stunde, sind wir immer auf der Suche nach besonderen Stücken, die man unbedingt hören sollte. Dieses Mal hat sich unsere Autorin Leonie Werner in die Welt der Podcasts begeben, um uns ihre Empfehlungen zu zeigen. Hier erwartet euch nicht nur ein interessanter Einblick in die Welt der Kunst, sondern vielmehr auch Impressionen aus den Abgründen des Internets, angereichert mit einem Podcast-Projekt der bekannten Rocket-Beans. Hier sind die Podcast-Tipps für den März.

Artist Decoded [engl]

Der amerikanische Fotograf Yoshino nimmt seine Zuhörerschaft mit auf eine Reise durch die Welt der Kunst. In über 100 Folgen (bisher) interviewt er Künstler aus der ganzen Welt und erörtert gemeinsam mit ihnen, was einen Künstler ausmacht, wie man selbst Künstler wird und spricht auch über die Erfolge und Misserfolge seiner Interview-Partner. Dabei geht es oft nicht nur um Kunst allein, sondern auch um das Leben an sich, Träume und Realitäten und allgemein was es bedeutet am Leben zu sein. Unglaubliche Geschichten werden hier gepaart mit interessanten Persönlichkeiten und den verschiedensten Ausdrucksformen in der Kunst.

Empfehlungsfolge: #5 Jesse Draxler: Creation Through Destruction

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Life Bytes [engl]

Ein Podcast, der amerikanischer wohl nicht sein könnte. Die Prämisse dahinter: Zwei unglaublich sympathische und authentische Hosts berichten über die Abgründe des Internets. Egal ob es um das mysteriöse Verschwinden von YouTubern geht, oder über merkwürdige Websites, die verstörende Inhalte anbieten. Die Jungs sind sich für nichts zu schade und nehmen alles mit einem überspitzten, wenn auch nicht immer politisch korrekten, Humor.

Empfehlungsfolge: Unethical Life Hacks

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Fest und Flauschig

Jan Böhmermann und Olli Schulz sind ein Duo, dessen Unterhaltungskraft man nicht unterschätzen sollte. In ihrem Podcast „Fest und Flauschig“ geht es um alles Mögliche. Um Politik, Popkultur und Eigenarten. Mit schwingt immer der wiedererkennbare Humor der beiden Moderatoren. Damit eignet sich der Podcast perfekt für das Abschalten nach einem langen Arbeitstag.

Empfehlungsfolge: Einfach drauf losklicken, was euch interessiert.

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Serial [engl]

Zu diesem Zeitpunkt ist Serial gerade in der dritten Staffel. In jeder Season werden echte Geschichten und Geschehnisse Folge für Folge aufgearbeitet. In der ersten Staffel geht es somit um einen Mordfall aus den USA, in dem ein junger Teenager am Mord seiner Freundin für schuldig befunden wurde. Allerdings gab es niemals wirkliche handfeste Beweise gegen ihn. Die zweite Staffel geht dann um das mysteriöse Verschwinden eines US-Soldaten aus einer Militärbasis in Afghanistan, der daraufhin von den Taliban gefangen genommen wurde. Und die dritte Staffel handelt nun von einer gerichtlichen Verhandlung, die Folge für Folge untersucht wird. Die Geschehnisse sind absolut mitreißend und spannend aufbereitet. Frei nach dem Motto: Das Leben schreibt noch immer die besten Geschichten.

Empfehlungsfolge: Am sinnvollsten ist der Beginn bei Staffel 1 – Folge 1.

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Almost Daily

Das ist die passende Talkshow im Podcast-Format zu den Projekten der Rocket Beans aus Hamburg. Sowohl mit Humor als auch mit dem nötigen Feingefühl wird hier an Themen herangegangen, die Gesellschaft, Politik oder die Gamer-Community betreffen. Dabei laden sich die Bohnen manchmal auch Gäste von außerhalb ein, oder diskutieren in der sympathischen Runde ihrer eigenen Moderatoren das Tagesgeschehen.

Empfehlungsfolge: Am besten immer die aktuellste.

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Start & Select

Noch einmal treten YouTuber in den Vordergrund. Dieses Mal begleiten uns Gronkh und Onkel Jo durch die Abgründe und Aufwinde der Gaming-Branche. Die beiden haben in ihrem Leben bereits mehr Spiele an- oder durchgespielt, als wohl vieler ihrer Zuhörer und bringen damit noch mal ein wenig mehr Erfahrung in die Diskussions-Runden. Ansonsten geht es aber auch mal um aktuelle Filme, Serien oder alles, was sonst noch interessant für die Hosts ist.

Empfehlungsfolge: Sind alle super unterhaltsam.

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Press Play! – Podcast Tipps im Februar

Meine eigenen Anfänge des Hörens sind in den USA verwurzelt – und einige meiner Lieblingspodcasts sind daher auch von dort. Ich glaube, dass ich bei englischen Podcasts besser abschalten kann, weil es nicht meine Sprache ist und ich daher nicht automatisch für meinen Job als Produzentin mitanalysiere.

How Did This Get Made [engl]

Sehr schlechte oder skurrile Filme werden von Jason Mantzoukas, Paul Scheer, June Diane Raphael und einem Gast diskutiert. Diese Gruppe seziert die Filme so absurd und lustig, dass es immer noch witzig ist, wenn man den Film nicht mal gesehen hat. Dieser Podcast ist mein absoluter Lieblingseskapismus und einige Folgen habe ich schon sehr oft gehört. Diesem Podcast zolle ich Tribut mit Nilz Bokelbergs und meinem Podcast „WIMAF – Wiedersehen macht Freude“.

Empfehlungsfolge: Sleepaway Camp

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You Made it Weird with Pete Holmes [engl]

Dieser Podcast lebt von Pete Holmes, seinem außerirdisch charmanten Host und natürlich vom jeweiligen Gast. Zu Gast sind oft Comedians, aber auch Schauspieler, Freunde und allerlei schlaue Menschen. Drei große Themen sind immer Sex, Comedy und God und von da an wird wild geredet. Ich liebe den Podcast vor allem deswegen so sehr, weil er mir immer neue Perspektiven auf Menschlichkeit gibt und mir auch zeigt, dass noch so viele andere Menschen auf meine Art weird sind, oft wie eine Art Gesprächstherapie zum Zuhören und zur Selbsthilfe. Dieser Podcast ist ein Grund, warum „Laberpodcasts“ wichtig sind! Ich fühle mich hier immer zu Hause.

Empfehlungsfolge: John Mulaney (Comedian und sein bester Freund)

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Lieblingspodcast #3 Hardcore History [engl]

Dan Carlin sucht sich einzelne historische Begebenheiten oder Personen und erzählt diese dann so lebendig und intensiv, dass ich regelmäßig Gänsehaut und/oder Tränen in den Augen habe, weil er die Hörer so mitreißt, dass man mitten drin steckt. Seine Folgen sind mit 3-5 Stunden immer sehr lang und erscheinen nicht sehr oft, aber es lohnt sich trotzdem. Er hat immer nur eine bestimmte aktuelle Zahl an Folgen kostenlos hörbar und alle anderen auf seiner Webpage zu kaufen.

Zu empfehlen: „The Wrath of Khans“ (Die komplette Geschichte von Dschingis Khan und der Mongolei. Hat mich umgehauen!)

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Lieblingspodast #4 Lage der Nation

Dieser Podcast hat alle meine Wünsche erfüllt, wie ich Nachrichten konsumieren will. On Demand, sympathisch, mit Bezug zum realen Leben, liebevoll erklärend und im Dialog. Der perfekte Rückblick auf die Woche im guten Wechsel zwischen großem Draufblick und kleinem Detailblick.

Empfehlung: immer die aktuellste Folge

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Lieblingspodcast #5 The Tim Ferris Show [engl]

Da ich mich selbstständig gemacht habe und eine eigene Firma betreibe, ist Tim Ferris Podcast für mich wahnsinnig interessant. Er interviewt erfolgreiche Menschen aus allen Bereichen und zapft deren Gehirne an, um ihren Alltag und ihr Arbeiten zu dekonstruieren, um so die interessanten Aspekte rauszufinden, die den Erfolg möglich gemacht haben. Darunter befinden sich dann viele Tipps und Tricks, die ich schon oft erfolgreich anwenden konnte.

Zu empfehlen: Dieser Podcast ist extrem gastabhängig für mich, daher keine spezielle Folgenempfehlung.

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Photo by Alex Blăjan on Unsplash

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Subscribe this! – Instagram Tipps für Bücherfreunde

Wir Netzpiloten sind ständig auf Instagram unterwegs. Uns begeistert die Bilderflut aus allen Lebensbereichen. Hier unsere aktuelle Empfehlungen speziell für Bücherfreunde. Ich bin selbst Buch-Autorin und liebe es anderen Usern zu folgen, deren Lebensinhalt eben auch zum Großteil aus Büchern besteht. Dabei treffe ich auf Rezensions-Beiträge, bei denen der Text ebenso wichtig ist, wie das Bild oder aber auf Lesemomente, die mit tollen Bildern festgehalten wurden. Zudem befinden sich zahlreiche Autoren in meiner Timeline, die mit ihren Bildern ihren Autorenalltag dokumentieren. Oder Blogger, die mit Tipps und Tricks rund um das Schreiben und Lesen von Büchern mit flotten Sprüchen und Bildern umso spannender machen.

Pinkfisch

Es startet mädchenhaft pink und auch der Name lässt erahnen, wie die Seite dahinter aussehen mag. Pinkfisch befasst sich, wie schon angekündigt, mit Büchern. Die Buchhändlerin Sarah beschäftigt sich hier vor allem mit ihren eigenen Leseerfahrungen und –eindrücken, empfiehlt und schwärmt nach Lust und Laune. Besonders ansprechend sind dabei ihre Bilder. Neben schick inszenierten Motiven, gibt es für die Follower auch immer mal wieder Schnappschüsse und Denkanstöße – stets mit einem gewissen Grad an Humor. Pinkfisch nimmt euch mit auf eine Reise querbeet durch alles, was irgendwie mit Büchern zu tun hat. Interviews, Statements, Eindrücke – es geht um die Stimmung in Büchern, und diese bringt euch Sarah auf sympathische Weise näher ;)

 
 
 
 
 
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diepetzi

Wer Bücher, Blumen, gutes Essen und vor allem die schönen Dinge im Leben liebt, der teilt seine Vorlieben mit diepetzi. Die Liebe zu den Büchern ist ein Account, der mir vor allem wegen der Vielfalt so gut gefällt. Während ich als Follower alles Mögliche an Literatur aus dem Belletristik und Sachbuch-Bereich vorgestellt bekomme, gibt es immer wieder wunderbare Eye-Catcher, die meine Timeline mit Blumen und tollen Gerichten verschönern.

Lasst euch mitziehen von den schönen Dingen des Alltags!

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elizabeth_sagan

Bücher sind nicht nur zum Lesen da. Das beweist Elizwardbirth auf ihrem Account. Während andere in Büchern blättern, nutzt sie ebendiese literarischen Werke, um buchstäblich mit ihnen zu verschmelzen. Ob als Rock oder Superheldenumhang – Elizardbirth kommt wirklich auf fantastische Ideen Bücher in ihre Bilder zu integrieren. Wer also neben Büchern noch auf Kunst steht, der sollte einen Blick auf das Profil werfen!

 
 
 
 
 
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buchschnack

Lasst uns über Bücher schnacken! Mit tollen Beiträgen hat sich auch der Buchschnack in mein Herz gepostet. Schöne Bilder, Buchrezensionen, Ankündigungen und kurze Videos machen Buchfans wie mir natürlich sehr viel Spaß anzusehen. Wer also Abwechslung mag und nicht nur klassische Buchbilder sehen möchte, dem rate ich einmal beim Acoount von Buchschnack vorbeizuschauen. Hier führen euch Steffi und Sandra in die Welt der Bücher und haben dabei immer eine gewisse Prise Humor in petto.

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dbroesel

Niemals langweilig wird es mit den Beiträgen von Brösels Bücherregal. Die Literaturbloggerin besticht nicht nur mir ihrer super sympathischen Ausstrahlung, sondern vielmehr noch mit tollen Bildern aus der Welt der Bücher und witzigen Zitaten, die einem beim Durchscrollen der Timeline ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Empfehlenswert also einfach mal einen Blick auf Brösels Account zu werfen, wenn ihr mit lehrreichen Sprüchen und aktuellen Rezensionen zu Büchern, vorlieb nehmen wollt.

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Image by pepsee30 via stock.adobe.com

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Neue Module und Features: Wie die New York Times Artikel auf ihrer Webseite auswählt

The New York Times building, New York City (Image by Alterego [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons)

Im September 2014 wurde auf der Webseite der New York Times ein neues Modul erschaffen. Es nannte sich „Watching“ und war eine Art Sammlung von Meldungen aus der Times, aber auch von Material, das, ähnlich wie es bei Twitter funktioniert, anderswo im Netz gefunden wurde – einschließlich Tweets, Fotos und sogar YouTube-Videos.

Dieses Feature ist vor wenigen Monaten verschwunden, während der Newsfeed selbst erhalten blieb. Vor einigen Wochen hat die Times dann ein neues und andersartiges Produkt veröffentlicht, das sich ebenfalls „Watching“ nennt und eine eigenständige TV- und Film-Empfehlungsseite ist.

Auch wenn dieses Angebot noch namenlos ist, nimmt das Modul, das früher als „Watching“ bekannt war, noch immer einen prominenten Platz auf der Webseite der Times ein – ohne zu scrollen, ist es auf dem unteren Drittel eines Desktop-Bildschirms zu finden. Die Inhalte, die der Feed auf der Webseite wochenweise anbietet, befinden sich allerdings im Wandel. Die Meldungen beinhalten in letzter Zeit merkbar weniger Themenhäufungen, am Wochenende ist der Feed abgeschaltet. Liegt das daran, dass die Times entschied, weniger von auswärtigen Quellen anzuzeigen und anstattdessen mehr Inhalte von der Times selbst zu zeigen – insbesondere vom Express-Team, das letztes Jahr aufgestellt wurde um „die Nachrichten, nach denen Leser suchen und über die sie online sprechen“, abzudecken?

„Ich möchte es wirklich deutlich machen: Wir schätzen das Zusammentragen von auswärtigen Quellen sehr, das momentan an verschiedenen Stellen stattfindet, teilte mir Clifford Levy mit. Er ist Redakteur der Times und leitet zugleich die Abteilung NYT Now. „Aber wir versuchen herauszufinden, was die richtige Balance zwischen Ledungen aus der New York Times und von auswärtigen Quellen ist und wie wir intelligente, sinnvolle Auswahlprozesse für unsere Leser durchführen.“
Levy arbeitet mit Migliedern des Express-Teams, mit NYT Now-Mitarbeitern und mit anderen am Nachrichtenpult, um diesen idealen Punkt zu finden, an dem die Anhäufung von Quellen willkommen ist – nicht nur im Modul auf der Webseite, sondern auch auf der Homepage und auf ihren mobilen Apps. Es gibt desöfteren Meldungen vom Express-Team, leichter verdauliche Nachrichten von anderen Büros und ab und zu Informationen über aktuelle Nachrichtenentwicklungen.

Dean [Baquet] hat eine Innovationskulture sehr befördert, er möchte wirklich, dass die Redaktion im Geiste der Innovation erscheint, er möchte versuchen, die Aufteilung dieses Moduls zu verändern. Er will sich den Datenverkehr des Moduls anschauen – wie Leser auf Veränderungen reagieren, ob wir irgendeinen Teil des Moduls nutzen sollten, ob diese Nachrichten in das Modul oder an andere Orte der Webseite gelangen und wo sie in der mobilen Version hineinpassen. Alle diese Fragen sind noch offen“, sagte Levy.

Eine kurze Analyse von dem, was in dem Modul in den letzten paar Monaten gepostet wurde (gemeint ist seit Anfang Dezember 2015), zeigt, wie sehr es sich mittlerwiele auf die Times konzentriert. Von den letzten 932 geposteten Links waren 765 – also über 80 Prozent – Inhalte der Times. (Andere Nachrichtenquellen, die zumindest ab und zu verlinkt wurden, sind: The Associated Press mit 29, Reuters und der BBC mit je sieben, The Atlantic, Bloomberg und der Guardian mit je fünf Verlinkungen und die Washington Post mit vier Verlinkungen. Das Modul ist also nun eher ein eigenes Fenster und eine Art Untergruppierung von allen Artikeln, die die Times täglich veröffentlicht wurden als ein sorgfältig herausgefiltertes Feature mit interessanten Artikeln von überall aus dem Internet.

Ian Fisher, der ehemalige stellvertretende ausführende Redakteur (jetzt Untersuchungsleiter) von Politico, sagte, dass „Watching“ in seiner Anfangsphase ungefähr 40 Prozent negatives Feedback erhielt. Sechs Monate später waren es laut Politicos letztem Update von April eher die Meldungen, die nicht aus der Times stammten, die die bessere Performance lieferten. Außerdem kehrten Leser zur Times-Seite zurück, auch wenn sie auf Nachrichten klickten, die sie von der Seite wegleiteten.

Levy nannte mir keine genauen Zahlen, sagte aber, dass der Feed sich weiterhin gut halte, wenn man die Leser betrachte, die auf Meldungen des Feeds klicken:

Das Modul funktioniert gut. Wir hatten eigentlich keine negativen Rückmeldungen. Ich schaue mir tatsächlich an, wie einzelne Meldungen wirken, verwende aber nicht zuviel Zeit dafür, einzelne Elemente des Feeds miteinander zu vergleichen.

NYTimes.com unterteilt sich grob in drei Kolumnen (von links nach rechts, unterteilt in die Gruppen A, B und C). Meinungsartikel befinden sich oben in der dritten Kolumne, das untere Eck dieser Kolumne erfährt verständlicherweise weniger Beachtung von den Lesern als der linke Teil der Webseite. Das Team dort spielt zum Beispiel mehr mit visuellen Elementen bei vorgestellten Artikeln.

Die linke Seite ist am Neuesten – zu einem gewissen Grad haben wir unsere Leser daran gewöhnt. Ich denke nicht, dass man ein Modul von solcher Größe auf die linke Seite der Webseite setzen könnte„, sagte Levy. „Wir haben damit experimentiert, das Modul in verschiedene Positionen auf der Webseite zu verschieben. Aber wie du weißt, ist die Sache mit der Webseite so, dass sie wie ein überfüllter Marktplatz ist – man muss die Bedürfnisse der Redaktion in Betracht ziehen, jene der Autoren der Meinungsartikel, der Platz, den die Videoabteilung benötigt und natürlich den Platz für Werbung, der sehr wichtig ist. Es gibt viele verschiedene Interessen und viele Einflussträger.

Doch gibt es irgendeine spezifische Richtung, in die die Entwicklung des früheren „Watching“-Moduls gehen wird, irgendeine Idee, die darauf hindeutet, dass es seinen eigenen Platz innerhalb von NYT Now oder sogar in der Times-App bekommen könnte?

„Das Einzige, das ich dir versichern kann, ist, dass wir an auswärtige Quellensammlungen glauben. Wir machen das auf eine Art, die den Lesern hilft, und wir wissen, dass die Redaktion dabei gute Arbeit macht,“ sagte Levy. „Zu einem gewissen Grad ist das eine seismische Verschiebung. Noch vor drei Jahren wäre das etwas gewesen, was wir niemals hätten tun können.

Dieser Artikel erschien zuerst auf “Nieman Journalism Lab” unter CC BY-NC-SA 3.0 US. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image „The NewYork Times building, New York City“ by Alterego (CC by 3.0)


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