Alle Beiträge zu Digitale Gesellschaft

Nach dem Cebit-Debakel eine deutschlandweit wirksame Plattform für die digitale Gesellschaft schaffen

Folgt man den Recherchen der Wirtschaftswoche, wirkt die Beerdigung der einst größten Computermesse Cebit „wie Selbstmord aus Angst vor dem Tod“. Und das Ende kam überraschend. In meinen Analysen aus den vergangenen Jahren kritisierte ich den Niedergang dieser einst so wegweisenden Veranstaltung als Vertriebsspektakel auf dem Niveau von IT-Heizdeckenverkäufern. Da [...]
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Die Deutsche Bank präsentiert #EconomyStories

Deutsche-Bank
Mit der Kampagne #EconomyStories präsentiert die Deutsche Bank momentan das Thema Artificial Intelligence in Business. Im Vordergrund steht dabei der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Bezüglich dessen berichtet Christian Thurau vom Startup Twenty Billion Neurons, einer der Vorreiter in Europa, über eines der größten Themen des Zeitalters. Die Deutsche Bank Die [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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DIGITALISIERUNG politik-digital: Digitale Grundrechte für alle – Veröffentlichung einer EU-Digitalcharta: Die digitale Politik hat akute Probleme und diese sollen heute in mehreren deutschen Tageszeitungen angesprochen werden. 27 Initiatoren aus der digitalen deutschen Gesellschafft haben es sich zur Aufgabe gemacht, mittels einer Digitalcharta auf Probleme in der EU-Netzpolitik hinzuweisen. Zentrale Themen [...]
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Netzpiloten sind Partner der re:publica in Dublin

In Dublin beginnt am 20. Oktober die diesjährige re:publica – Europas größte Konferenz zu den Themen digitale Gesellschaft und Internet. Auch in diesem Jahr gibt es wieder interessante Diskussionen und Vorträge, die sich dieses Mal vor allem mit Datenschutz, FinTech und Überwachung beschäftigen. Aber auch anschauliche Beispiele wie die Kult-App [...]
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Schlau, aber abgehängt: Smartphones sorgen für eine digitale Zwei-Klassen-Gesellschaft

mobile (Image by cicwdn [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Manch einer würde behaupten, dass der rasche Aufstieg des mobilen Zugriffs in der Theorie keine gute Idee für Einzelpersonen und die Gesellschaft war. Eine Öffentlichkeit, die verknüpfter ist, ist auch informierter. Ein gesteigertes mobiles Vordringen bedeutet, dass sich mehr Menschen öfter als jemals zuvor miteinander verbinden können. Aber einem neuen [...]
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Über die Existenz der Generation Y

Wandern (image by Unsplash (CC0 Public Domain) via Pixabay)new
Keine Gruppe der Gesellschaft ist in den Medien zurzeit so präsent wie sie. Die einen schwärzen sie an, die anderen verteidigen sie und die dritten bezweifeln, dass sie überhaupt existiert: die Generation Y. Das Y im Namen bezeichnet sie als Nachfolger der Generation X und wird zudem von vielen als [...]
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Netzneutralität: Ein bisschen neutral?

NYC Rolling Rebellion Advocates for Net Neutrality and Takes on TPP & Fast Track (adapted) (Image by Backbone Campaign [CC BY 2.0] via Flickr)
Die am Dienstag von der EU beschlossene Regelung zur Netzneutralität ist unklar und lässt Hintertüren offen – zum Schaden des freien Internet. Die EU-Politiker bekannten sich zwar grundsätzlich zur Netzneutralität. Gleichzeitig wurden jedoch auch Ausnahmen beschlossen. Nicht näher definierte “spezielle Dienste” höherer Qualität sollen bevorzugt behandelt werden dürfen, wenn dies [...]
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Shitstorms im Internet

Mobbing (adapted) (Image by Arieth [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Shitstorms, Mobbing, Rassismus, Sexismus und Stalking sind strafbar und durch Gesetze verboten. Spielen sich diese Straftaten online ab, scheinen alle Regeln außer Kraft gesetzt. Das muss sich ändern. Aber wie? Wer im Internet eine starke Meinung vertritt, wird oft Opfer von gewaltvoller Kommunikation bis hin zu Shitstorms. Anzeige erstattet fast [...]
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Digitalisierung der Sprache: Thesaurus-Tage und Nasensmileys

Word Nerd (adapted) (Image by Ryan Hyde [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Um das Potential der Digitalisierung voll auszuschöpfen, müssen wir lernen, Sprachblasen zu überwinden und Wortbarrieren abzubauen. Lässt das Internet unsere Sprache verkümmern oder erweitert der permanente Stilwechsel unsere Wortgewandtheit? Skeptiker beschreien die linguistische Verflachung, Optimisten die Entstehung einer Weltsprache. Doch trotz globaler Verständigung dank Emojis tendieren wir dazu, Sprachbarrieren zwischen [...]
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Das Problem der Netzpolitik ist die Netzpolitik

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie. Diesmal geht es um Netzpolitik. // von Nico Lumma

Netzpolitik (Bild: redcctshirt [CC BY 2.0], via Flickr)

Netzpolitik ist ein Thema, das einfach nicht bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen will. Allein schon der sperrige Begriff steht im Weg, wenn es darum geht, das Thema anderen Leuten näher zu bringen. Die netzpolitische Avantgarde schafft es nicht ansatzweise, die Relevanz des Themas zu transportieren und Leute dafür zu begeistern.

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5 Lesetipps für den 30. Mai

In den Lesetipps geht es um Social Media für Millionen, digitale Bequemlichkeit, Automatisierung, Kritik am Urheberrecht und Google will europäischer werden. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Nieman Journalism Lab: Who’s behind that tweet?: Joseph Lichterman hat für das Nieman Journalism Lab die Social Media-Manager der US-Medien ABC News, AP, CNN, NBC News, The New York Times, USA Today und The Wall Street Journal gefragt, wie sie ihre Social Media-Accounts verwalten. Ein interessanter Einblick von Leuten, die tagtäglich Accounts mit Millionen Followern bespielen.
  • DIGITALE GESELLSCHAFT RP-Online.de: Apps bedrohen die Freiheit im WWW: Das Internet, wie wir es kennen, ist 25 Jahre alt – und vom Aussterben bedroht. Nicht nur durch politische Kontrollwut und den Kampf um „Vorfahrt“ für bestimmte Daten. Die größte Gefahr ist unsere eigene Bequemlichkeit, wie Tobias Jochheim in einem äußerst lesenswerten Kommentar auf RP-Online.de schreibt.
  • AUTOMATISIERUNG Netzwertig.com: Die Roboter kommen, doch Politiker sprechen noch immer von Arbeitsplatzschaffung: Das Beförderungs-Startup Uber will auf mittlere Sicht selbstfahrende Autos einsetzen. Amazon verzehnfacht in diesem Jahr die Zahl der Roboter in seinen Versandzentren. Maschinen nehmen Menschen die Arbeit weg – doch Politik und Volkswirtschaft sind überhaupt nicht vorbereitet, wie Martin Weigert auf Netzwertig.com erklärt.
  • URHEBERRECHT Interview mit Cory Doctorow: „Das Urheberrecht ist ein Nährboden für Überwachung“: Ein äußerst lesenswertes Interview von Lea Weitekamp mit dem Sci-Fi-Autor Cory Doctorow, in dem der EFF-Aktivist über die Vorteile von Creative Commons für Schriftsteller spricht und wieso die derzeitige Gestaltung des Urheberrechts „ein Nährboden für Überwachung“ ist.
  • GOOGLE de lege data: Google setzt EuGH-Entscheidung um und möchte europäischer werden: Nach der EuGH-Entscheidung im Streit zwischen der spanischen Datenschutzbehörde und Google um ein sogenanntes „Recht auf Vergessen werden“ im Internet, hat das Unternehmen am Freitag ein Webformular bereitgestellt, durch welches Nutzer nun Löschantrage für Suchergebnisse einreichen können. Dr. Carlo Piltz stellt das Formular auf seinem Blog vor.

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Justus Haucap gegen Google-Zerschlagung

Google Developer Day 2007 (adapted) (Image by meneame comunicacions sl [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Die digitalen Verlierer klagen über Google. Doch für hausgemachte Geschäftsprobleme ist nicht das Kartellrecht zuständig. Mal klagt der stationäre Einzelhandel über die vermeintliche Allmacht von Amazon mit weinerlichen Statements über den Smartphone-Beratungsklau, kleistert Schaufenster mit schwarzen Pappen zu und verweist auf die so wunderhübsche Urbanität auswechselbarer Fußgängerzonen mit dem Flair [...]
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„Erfindet euch neu! Eine Liebeserklärung an die vernetzte Generation“

Abseits von Kultur- und Technikpessimismus blickt Michel Serres geradezu neidisch auf die vernetze Generation und fordert sie dazu auf, sich und die Welt neu zu erfinden. Ein optimistisches Essay.

Der neue Schüler und die junge Studentin haben im Leben keine Kuh gesehen, kein Kalb, kein Schwein, kein Vogelnest„, schreibt der 1930 geborene Autor in seinem Buch „Erfindet euch neu – eine Liebeserklärung an die vernetzte Generation„. Die Welt habe sich gewandelt. Nichts sei mehr, wie es früher war. Der Franzose aber sieht darin eine große Chance für die Kleinen Däumlinge – so nennt er die Generation Smartphone -, die moderne Gesellschaft zu gestalten. Kommunikation, Arbeit, Bildung – das und mehr könne man nicht mit der Generation des Universitätsprofessors Michel Serres vergleichen. Die Digitalisierung mache diese Generation zu völlig anderen Menschen. „Sie haben nicht mehr den gleichen Kopf. […] Sie wohnen nicht mehr im selben Raum. […] Sie sprechen nicht mehr dieselbe Sprache. […] Die Kleinen Däumlinge plagen sich nicht mehr mit den gleichen Arbeiten.“ Serres sieht diesen Wandel keineswegs kritisch, sondern geradezu blauäugig optimistisch. „Angesichts dieser Umbrüche gilt es zweifellos, auf Neuerungen zu sinnen (…)„, schreibt er im Abschnitt mit dem Titel „Zuneigung“. In diesen Zeiten des Umbruchs bestehe Handlungsbedarf, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Er schwärmt von der gegenwärtigen Situation und würde gerne selbst anpacken: „Ich wäre gern achtzehn, so alt wie die Kleinen Däumlinge, jetzt, da alles zu erneuern, ja erst noch zu erfinden ist„. Das Bildungswesen scheint für ihn besonders von der digitalen Gesellschaft betroffen zu sein. Lehrer müssten nicht mehr vorne stehen und den Kleinen Däumlingen Wissen einmassieren. Das Wissen sei schließlich überall verfügbar. „Ende des Zeitalter des Wissens„, resümiert Serres und fügt an: „Ende des Expertenzeitalters?“ Serres spricht von der „Kompetenzvermutung„. Fraglich ist, ob die Informationen, die überall und jederzeit im Internet auffindbar sind, mit Wissen, wovon Serres spricht, wirklich gleichzusetzen ist. Ist der Autor auch hier wieder blauäugig und zieht voreilige Schlüsse? Michel Serres ist sich der Situation, in der wir leben, durchaus bewusst. Er analysiert auf den rund 70 Seiten seines Werkes in teilweise erzählerischer Form, was die Digitalisierung bewirkt, womit seine Generation zu kämpfen hat und welche Herausforderungen angenommen werden müssen („Die neuen Technologien zwingen uns dazu, das vom Buch und der Seite implizierte Raumformat zu verlassen„). Er erkennt den Wandel im Bildungs- und Arbeitsleben, sieht in Daten und Codes großes Potential, blendet aber gleichzeitig Risiken aus. Leser seines Essays dürfen keine kritische Auseinandersetzung mit dem digitalen Wandel erwarten. Serres scheint blind vor Liebe zu sein. Das darf er bei seiner Liebeserklärung aber auch. Michel Serres (2013): Erfindet euch neu! Eine Liebeserklärung an die vernetzte Generation. Berlin: Suhrkamp Verlag. [8,00 Euro] – auch als E-Book erhältlich.

 


 

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5 Lesetipps für den 7. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um die Kartografierung des Internets, akustisches Storytelling, Cybercrime, kein Unterschied zwischen online und offline und die Huffington Post als Vergangenheit des Journalismus. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Frank Zimmers Blog: Die Huffington Post geht zurück in die Zukunft: Für Frank Zimmer steht die Huffington Post nicht für kostenlose Blogbeiträge und aggregierte Meldungen, sondern für etwas anderes: für die Entakademisierung des Journalismus. Doch ein Journalismus ohne Redakteure mit akademischen Abschlüssen oder Volontariaten ist kein wirklicher Rückschritt, sondern eine Besinnung auf die Herkunft des Journalismus. Eine lesenswerte Erinnerung an die Geschichte der schreibenden Zunft.
  • DIGITALE GESELLSCHAFT Vocer: Online oder offline? Ich verstehe die Frage nicht: „Unsere Mediennutzung verändert sich dramatisch!“ Wie oft begegnen wir diesem apokalyptisch anmutenden Ausspruch? Medienpolitische Konferenzen, Vorträge, Artikeln und Interviews beschwören häufig die Endzeitstimmung der traditionellen Massenmedien. Sicherlich kommt dies einer Binsenweisheit gleich und doch verbirgt sich dahinter ebenfalls eine treffende Zustands- oder besser Prozessbeschreibung, wie Eva Flecken auf Vocer erklärt.
  • CYBERCRIME PandoDaily: Your body is the next frontier in cybercrime: Zunehmend werden auch unsere eigenen menschlichen Körper digitalisiert. Künstliche Augen und Herzschrittmacher sind nur zwei Gadgets, die in den letzter Zeit diskutiert wurden. Mit der Normalisierung des vernetzten Körpers steigert auch das Potenzial, diese Entwicklung für kriminelle Zwecke zu nutzen. Unsere Körper sind die nächste Grenze des Cybercrimes.
  • STORYTELLING Carta: Zehn Thesen zur Zukunft des akustischen Erzählens: Hörspiele, Features, Radiokunst, Reportagen und Lesungen sind akustisches Storytelling. Wenn im Radio Wörter und Klänge so anspruchsvoll gestaltet und kombiniert werden, dass sie eine erhöhte Aufmerksamkeit, das Zuhören, verdienen, spricht Andreas Bick auf Carta ich von einer akustischen Erzählung. Es ist die Kunstform, die durch das Medium Radio hervorgebracht wurde. Alles andere ist Musik, Literatur, Film, Theater oder etwas anderes.
  • INTERNET Süddeutsche.de: So sieht das Internet auf einer Weltkarte aus: Wissenschaftler vom Oxford Internet Institute haben versucht, das Internet zu kartografieren. Bei einem Konstrukt wie das World Wide Web gibt es natürlich auch hier Darstellungsprobleme, aber die Daten sind interessant und in den am Artikelende genannten Linktipps sind lesenswerte Ausführungen zur Aussagekraft der Daten.

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5 Lesetipps für den 20. September

In unseren Lesetipps geht es um die Zukunft von PR, eine Artikelreihe zur digitalen Gesellschaft, Videochat-Alternativen, Netzneutralität und Meilensteine des Internets. Ergänzungen erwünscht.

  • PUBLIC RELATIONS Pressesprecher: Hat PR eine Zukunft?: Während viele Köpfe aufgeregt über die Geschäftsmodelle eines modernen Journalismus debattieren, steht auch die PR-Branche vor einem Paradigmen-Wechsel. Thomas Mickeleit, Director of Communications bei Microsoft, beschreibt, warum die PR neue Geschäftsmodelle braucht und was sich ändern muss.
  • DIGITALE GESELLSCHAFT Süddeutsche.de: Debatte zur Digitalisierung von Süddeutsche und Vocer: Die Münchner Zeitung Süddeutsche und die Hamburger Medienplattform Vocer starten gemeinsam eine Artikelreihe zur Digitalisierung unserer Gesellschaft. Im Auftakt schreibt Stephan Weichert über die Debattenkultur und Politik im Digitalen.
  • VIDEOCHAT ReadWrite: 5 Services That Can Upgrade Your Video Chat Experience: Auf ReadWrite stellt Chris McConnell fünf Videochatdienste vor, die die meisten sicher noch nicht kennen. Denn es gibt mehr als Skype, Airtime und Hangouts. Die noch unbekannten Alternativen haben es in sich, längst vorbei sind die Zeiten, in dem Videochats qualitativ schlecht und schwer zu bedienen waren.
  • NETZNEUTRALITÄT Carta.info: Die Verwirklichung des vernetzten Kontinents: Das Netz soll ganz nach den Wünschen der großen Telkos reguliert werden. Damit entsteht ein Zweiklassennetz, in dem schnell vorankommt, wer gut zahlt. Auf Carta kommentiert Thomas Stadler den letzte Woche von der EU-Kommission vorgelegten Verordnungsvorschlag.
  • INTERNET Kroker’s Look @ IT: Von der ersten E-Mail zum ersten Tweet: Zwar wirken die Zeichnungen der Meilensteine eher wie Grabsteine, doch die von Michael Kroker besprochene Infografik ist doch interessant, zeigt sie die Geschichte des Internets und die wichtigsten Errungenschaften – von der ersten E-Mail zum ersten Tweet.

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5 Lesetipps für den 4. September

In unseren Lesetipps geht es um die Volkskunst der digitalen Gesellschaft, Filesharing, Jeff Bezos’s Nein zur Paywall, Social Media und sogenannte Experten. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALE GESELLSCHAFT Berliner Gazette: Gedanken zu einer Volkskunst der digitalen Ära: Kann das Sammeln und Archivieren von digitalen oder analogen Daten eine Volkskunst sein? Ist Volkskunst nicht das genaue Gegenteil? Etwas, das aus dem Handwerk eines Objekts ein einzigartiges und persönliches Statement macht, häufig eines, das ein größeres Gemeinschaftsethos ausdrückt? Der Poet und Theoretiker der Kreativität Kenneth Goldsmith hat wenig Zweifel: Herstellen, Sammeln und Archivieren sind die neue Volkskunst.
  • FILESHARING iRights.info: Survey Bay – Die Vermessung der Filesharer: Die Cybernorms Research Group der Universität Lund hat Umfragedaten über 75.000 Nutzer der Piratebay auf der Website „The Survey Bay” veröffentlicht, die Aufschluss über deren Nutzungsgewohnheiten und Ansichten bieten. Die Forscher sprechen von der bislang größten Erhebung in einer Filesharing-Community. Bemerkenswert an den Daten ist unter anderem der Gender-Gap: Mehr als 93 Prozent der Antworten stammen von männlichen, nur etwa 6 Prozent von weiblichen Nutzern.
  • PAYWALL W&V: „Washington Post“-Käufer Bezos senkt den Daumen über Paywalls: Man verspricht sich viel von Jeff Bezos. Wenn jemand einen Weg aus der Krise der Printmedien findet, so scheint es, dann wird es der neue Eigentümer der „Washington Post“ sein, der schon mit seinem ersten Unternehmen Amazon die Welt veränderte. Auf Paywalls setzt Bezos übrigens nicht.
  • SOCIAL MEDIA ReadWrite: How Social Media Has Complicated Work Relationships: Konnektivität ist eine der aktuellsten Debatte über die Veränderungen unserer sich immer mehr digitalisierenden Gesellschaft. Durch Social Media wird auch das Berufsleben beeinflusst und bisherige Verhaltensmuster erweisen sich als nicht mehr zeitgemäß, während wir uns auf Neue noch nicht geeinigt haben.
  • MICROSOFT Techland: When People Describe Themselves as Experts, It’s a Good Sign They Aren’t: Die Übernahme von Nokias Handy-Sparte durch Microsoft hat gestern viele Meinungsbeiträge verursacht, meist von sogenannten Experten. Harry McCracken schreibt darüber, dass besonders die sich als Experten bezeichnenden Menschen meist genau das nicht sind. Oft steckt dahinter nur eine sehr aggressive PR-Kampagne.

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5 Lesetipps für den 3. September

In unseren Lesetipps geht es um Technologien und unsere Gesellschaft, Microsoft kauft Nokias Handy-Sparte, Yahoo! verlässt China und T-Online möchte ein bekanntes Nachrichtenportal werden. Ergänzungen erwünscht.

  • MICROSOFT/NOKIA Spiegel Online: Microsoft kauft Nokias Smartphone-Geschäft: Seit Jahren wird über dieses Geschäft spekuliert, dass jetzt Realität ist. Nokia trennt sich von seiner es berühmt gemachten Handy-Sparte und will sich künftig mehr auf das Netzwerkgeschäft konzentrieren. Käufer ist Microsoft, dass bereits mit mit dem mobilen Betriebssystem Windows Phone auf allen Smartphones von Nokia vertreten ist.
  • GESELLSCHAFT Techland: 3 Critical Tech Issues for Divorcing Couples to Address: Wie sehr wir in einer digitalisierten Gesellschaft leben zeigt dieser Artikel von Elizabeth Harper, die Paaren in kriselnden Beziehungen drei wichtige Internet-Tipps gibt, wie man miteinander umgehen soll, wenn es zur Zeit nicht mehr so gut läuft.
  • TECHNOLOGIE LinkedIn: The Four Disruptive Technology Forces that Will Change the World: Im LinkedIn-Blog schreibt der CEO des britischen Mobilfunkanbieters Everything Everywhere Ltd., Olaf Swantee, über vier unsere unserer digitalen Gesellschaft verändernden Kräfte, die sowohl nützlich als auch zerstörerisch wirken können.
  • YAHOO! TechWeek Europe: Yahoo! zieht sich aus China zurück: Yahoo! verlässt still und leise China. Es ist anzunehmen, dass Alibaba, das chinesische Unternehmen, dass Yahoo!-Dienste in China betrieb, mehr aus der Kooperation zog als Yahoo! und Marissa Mayer das nicht länger dulden wollte.
  • T-ONLINE W&V: T-Online startet News-Offensive: T-Online will stärker als Nachrichtenportal wahrgenommen werden. Der Leiter des Portals, Rolf Baumann, schickt dazu einen Teil der insgesamt 140 Redakteure in die Telekom-Büros in Bangkok und Peking und führt einen 24 Stunden-Dienst ein.

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EUDataP – P wie Populismus

In der aktiven Einflussnahme auf die Gesetzesgebung für einen europäischen Datenschutz fallen die Lobbyorganisationen, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten, immer öfters durch Populismus auf – was dem Ansehen und dem Anliegen schadet. Die Verhandlungen zur Datenschutz-Grundverordnung (DS-GV) gehen in die heiße Phase. Vor der Sommerpause (Ende Juli) [...]
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IN/SIDE/OUT: Das Partizipationspotential der digitalen Öffentlichkeit

Heute beginnt in Berlin die siebte re:publica. Die seit 2007 jährlich stattfindende Bloggerkonferenz dokumentiert nicht nur den Wandel der gesellschaftlichen Sicht auf Internet-basierte Kommunikation.

Die rasant wachsende Bedeutung der Veranstaltung zeugt auch vom Orientierungsbedarf der Öffentlichkeit bei der Bewertung digitaler Innovationen und neu entstandener Beteiligungsformen. Doch welche Möglichkeiten haben Bürgerinnen und Bürger, das politische und gesellschaftliche Leben mitzugestalten? Wer sich einen Überblick über das Web 2.0 und die dadurch entstandenen gesellschaftlichen und medialen Entwicklungen verschaffen will, kommt an der re:publica nicht vorbei.

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Manfred Spitzers Digitale Demenz – Der digitale Kaputtmacher

Manfred Spitzer kommt in seinem Buch Digitale Demenz nicht nur zu falschen Schlüssen. Es stellt auch eine Bedrohung für das bisher Erreichte in Bildung und Kindererziehung dar.

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer kommt am Schluss seines Buches „Digitale Demenz“ zu einem resoluten und unmissverständlichen Urteil: „Digitale Medien führen dazu, dass wir unser Gehirn weniger nutzen, wodurch seine Leistungsfähigkeit mit der Zeit abnimmt.“. Ich muss ein Geständnis machen. Es war quälend und für mein Gehirn sicherlich eine Belastung. Das Spitzer-Werk wurde von mir in digitaler Version konsumiert und ich spürte förmlich die Schrumpfung meines Geistes. Weiterlesen »

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