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Uber ab sofort auch in Köln nutzbar

Uber in Köln

Die einen lieben den Fahrservice Uber, Taxifahrer fürchten ihn hingegen. Erst gerade gab es mehrere Taxi-Demos gegen den Fahrdienst. Grund dafür gaben Pläne des Bundesverkehrsministeriums, welches wesentliche Auflagen für neue Mobilitätsdienstleister streichen will. Das betrifft vor allem die Rückkehrpflicht für Mietwagen. Diese besagt, dass Mietwagen nach der Fahrt erst zu ihrem Betriebssitz zurückkehren müssen. Für neue Mobilitätsanbieter wie Uber kommt das sehr gelegen. Dessen Dienste UberX und UberTaxi sind ab sofort nämlich auch in Köln verfügbar.

Mit Uber durch Köln

Köln ist eine Weltstadt, die täglich Zehntausende Besucher von außerhalb anzieht. Allein im vergangenen Jahr versuchten 300.000 Menschen aus 116 Ländern, die Uber-App in Köln zu nutzen. Kein Wunder, dass UberX und UberTaxi fortan zur Verfügung stehen.

Die Vorteile von UberX sind übrigens, dass die Fahrgäste bereits vor der Buchung den Fahrpreis angezeigt bekommen. Auch längere Fahrzeiten oder Staus ändern an diesem nichts. Zudem sieht der Nutzer schon vor Fahrtantritt ein Profil des Fahrers inklusive Foto, dem Autokennzeichen und Bewertungen durch andere Nutzer. Die Abbuchung erfolgt automatisch bargeldlos über Kreditkarte oder Paypal. Das kommt auch dem Fahrer zu Gute, für den der Zahlungsvorgang wegfällt.

Bei UberTaxi wird die Fahrt an reguläre Taxi-Partner vermittelt. Die Abrechnung erfolgt dann nach offiziellem Taxi-Tarif. In Berlin arbeitete der Mobilitätsvermittler in den vergangenen vier Jahren so mit rund 1.500 Taxis zusammen.

Zusammen mit dem ÖPNV

Auf seiner Website betont Uber, dass die positiven Effekte des Fahrdienstes vor allem in Städten mit gut ausgebautem ÖPNV spürbar sind. Uber dient vielen eher für die erste, bzw. letzte Meile, also dem Wegstück zwischen dem Ausgangspunkt und der nächsten Haltestelle. Wer auch zu später oder früher Stunde sicher nach Hause kommen kann, ist eher bereit das eigene Auto stehenzulassen.

Das könnte auch den Kölner Verkehr entlasten. Die Stadt hat eine hohe PKW-Dichte, lange Staus und Probleme mit Luftverschmutzung. Die Nutzung von Bus und Bahn für den Großteil der Wegstrecke entlastet den Verkehr.

Für Nachhaltigkeit soll der Service UberGreen sorgen, der auch bald in Köln startet. Per Knopfdruck lässt sich mit UberGreen ein vollelektrisches Fahrzeug bestellen. Der Service soll kontinuierlich ausgeweitet werden. Bereits jetzt gibt Uber an, dass die Hälfte der Partner-Fahrzeuge umweltfreundliche Hybrid-Autos sind. 

10 Euro Nachlass auf die erste Fahrt

Um den Start von Uber in Köln zu feiern, gibt es übrigens einen Sparcode, der euch 10 Euro bei der ersten Fahrt spart:

  1. Ladet euch die Uber-App runter und erstellt ein Konto.
  2. Öffnet die App und geht im Menü auf „Bezahlung“.
  3. Gebt den Code HEYKOELN ein. 

Der Code ist bis zum 31. Juli gültig und gibt euch einen Rabatt von bis zu 10 Euro auf die erste Fahrt mit der Uber App.

Lieber Lust auf „klassische“ Taxis? Die Taxifilme von Luc Besson sind äußerst unterhaltsam (Provisionslink)


Image: Oliver Klug / UBER

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AUDIO NOW – RTL Radio Deutschland schafft Plattform für hochwertigen Audio-Content

Am 21. März veröffentlicht RTL Radio Deutschland die Audio Plattform AUDIO NOW unter dem Claim „Hier hörst du alles“. Das Unternehmen will mit dem Audio-Dienst hochwertigen und ausgewählten Audio-Content von Radiosendern, Podcast-Produzenten und anderen Audio-Produzenten bündeln. Die kostenlose App wird es im Google Play Store und App Store zum Download geben.

Podcasts und Co. stehen klar im Vordergrund

Die Audio-Plattform hebt sich ganz klar von bisherigen Audio-Anbietern ab. Bei Spotify, iTunes und Co. steht die Musik im Fokus. Bei AUDIO NOW soll hingegen professioneller Audio-Content im Mittelpunkt stehen. Der Dienst wird dabei auch zur Heimat exklusiver Audio-Angebote der Bertelsmann Content Alliance.

Was könnte AUDIO NOW kosten?

Allerdings ist noch nicht klar, ob und wie der Dienst monetarisiert sein soll. TV NOW, der Video-Streaming-Dienst der Mediengruppe RTL Deutschland, kann zum Beispiel in eingeschränktem Maße kostenlos genutzt werden. Um allerdings erweiterte Funktionen nutzen zu können, kostet TV NOW 4,99 Euro im Monat. Wie eine Monetarisierung im Bereich Podcast und Audio-Content aussehen kann, zeigt bereits der Hörbuch-Anbieter Audible von Amazon. Wer den Dienst für 9,95 Euro abonniert, erhält Zugang zu allen von Audible selbst produzierten Audible Original Podcasts. Nutzer können aber auch ohne Abo einzelne Podcasts für einmalig 9,95 Euro abonnieren.

Ob AUDIO NOW überhaupt etwas kostet, oder wie sich der Dienst ansonsten finanziert steht allerdings noch nicht fest und bleibt abzuwarten.


Image by dekdoyjaidee / adobestock.com

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Skillshare – Lernen im 21. Jahrhundert

Schon seit geraumer Zeit steht in meinem Zimmer diese wunderschöne Western-Gitarre. Mit 17 hatte ich mir in den Kopf gesetzt, in Zukunft Gitarre spielen zu wollen. Und von dort an folgte eine zweijährige Odyssey durch das Internet, auf der Suche nach dem perfekten Gitarrenkurs. Heute kann ich sagen: Ich habe meinen Meister gefunden. In der App Skillshare.

Die meisten Seiten und Apps, die ich vorher probierte, riefen bei mir nichts als Frustration hervor. Natürlich ist es theoretisch möglich, allein anhand von YouTube-Videos ein Instrument zu lernen, aber die schiere Menge an Videos hat mich dann doch überrumpelt. Dazu kam noch, dass gefühlt jeder selbsternannte Gitarren-Guru im Netz wieder seine eigene Herangehensweise an das Thema hatte. Zu oft landete die Gitarre nach einer kurzen Lern-Session wieder in der Ecke. Bis ich eben auf diese wundersame App traf.

Ambivalent und abwechslungsreich

Skillshare gibt es auch als Website. Dort habe auch ich dieses außergewöhnliche Konzept kennengelernt. Die Idee hinter der Website bzw. App ist, dass Lehrer aus der ganzen Welt einen Online-Kurs mit Videos, Arbeitsblättern und sogar dazugehöriger Software erstellen können, den die User von Skillshare sich dann ansehen können. Gegen eine monatliche Gebühr von 14 Euro kann man als User auf tausende von Online-Kursen zugreifen. Und diese tauchen in allen Formen und Facetten auf.

Grob unterteilt sind die Kategorien auf Skillshare in Creative, Business, Technology und Lifestyle. Und zu jeder übergeordneten Kategorie gibt es dann noch einmal viele, viele Unterkategorien mit entsprechend vielen Videos. Egal, ob man ein Instrument lernen will, oder sich die Grundpfeiler des Zeichnens aneignen will, oder seinen Schreibstil verbessern möchte. Ich war selbst wirklich überrascht, wie viele interessante Kurse es gab, bei denen ich sofort auf „Follow“ klicken wollte.

Und wie lernt es sich so?

Ich hatte bereits vor einiger Zeit, als ich Skillshare 30 Tage kostenlos getestet habe, mit einem Musik-Theorie Kurs angefangen, bei dem der Lehrer eine kostenlose Software benutzt hatte, anhand derer man Musikstücke Note für Note analysieren konnte. Er gab seinen Schülern immer eine Art „Hausaufgabe“ in Form von einem Arbeitsblatt, das man sich herunterladen konnte. Jeder Lehrer gestaltet seinen eigenen Kurs natürlich anders. Außerdem kann nicht jeder einfach Lehrer werden. Man muss, wenn man selbst einen Kurs auf Skillshare anbieten möchte, nachweisen, dass man qualifiziert ist. Der Anteil, den man als Lehrer bekommt, ist jedoch allgemein nicht so hoch, dass er unbedingt Betrüger anlocken würde, die nur schnell Geld verdienen wollen.

Auch mit meinem Gitarrenkurs bin ich bis jetzt sehr zufrieden. Nach nur zwei Wochen täglichen Übens kann ich schon zwei Lieder ganz gut spielen. Ich bin jetzt mit Skillshare schon deutlich weiter gekommen, als mit meinen monatelangen Versuchen auf YouTube. Besonders gut gefällt mir, in welchem Tempo die Lernfortschritte auf Skillshare vermittelt werden. In jedem Kurs, in den ich bis jetzt hereingeschaut habe, hat der Lehrer seine „Unterrichts-Einheiten“ in sinnvolle Teilschritte zerlegt und auch immer wieder auf Schwierigkeiten und Tipps hingewiesen. Toll finde ich außerdem, dass Skillshare das erste Online-Lern-Tool ist, bei dem ich bei jeder Fähigkeit, die ich lernen wollte, sehr schnell erste Erfolgserlebnisse hatte. Das finde ich besonders wichtig, da meine Frustrationstoleranz allgemein nicht so hoch ist. Natürlich bleibt es am Ende nicht aus, dass man sich selbst hinsetzen und üben muss. Gitarre spielen, oder Zeichnen lernen geht schließlich nicht rein durchs Zugucken.

Was bleibt noch zu sagen?

Wenn ihr einen passenden Kurs sucht, lohnt es sich auch die Bewertungen der anderen User anzusehen. Es wird wahrscheinlich nicht jeder Kurs so professionell sein wie die, in die ich bis jetzt reingeschnuppert habe. Aber die Bewertungen haben mich bis jetzt noch nie im Stich gelassen. Außerdem gibt es bei Skillshare eben nicht nur kreativ-Kurse, sondern auch Kurse die euch helfen können, eure berufliche Laufbahn voranzutreiben. Oder einen erfolgreichen Blog zu eröffnen, oder euch selbstständig zu machen. Oder, oder, oder. Die meisten Kurse sind dabei in Englisch, aber wer genau sucht, der wird auch einige deutsche Kurse finden.

Ich muss selbst zugeben, dass ich mir Skillshare nur geholt habe, weil ich Gitarre lernen wollte. Mal eben in einem Monat alle Lektionen des Gitarrenkurses durchgucken und Skillshare schnell wieder deabonnieren, bevor die nächste Abrechnung kommt. Das war mein Plan. Aber beim Stöbern durch die App, die es übrigens für Android und iOS gibt, sind mir viele tolle Kurse aufgefallen, die ich mir unbedingt noch angucken will. Wieso denn nicht lernen wie mein ein professionelles Video mit dem iPhone aufnimmt, oder wie man tolle Kurzgeschichten schreibt? Und seit ich wieder Gitarre spiele kam in mir auch wieder der Wunsch hoch, mir eine E-Gitarre zuzulegen und diese ebenfalls spielen zu lernen. Wie praktisch, dass es auch dafür einen passenden Kurs auf Skillshare gibt.


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Bike Revolution: Die Vernetzung der Fahrräder

Die digitale Vernetzung ist seit Jahren schon ein großes Thema in der Fahrzeugindustrie. Autos, Busse und viele andere Fortbewegungsmittel verfügen mittlerweile über eine intelligente Kommunikationstechnologie, die zur Unterstützung des Benutzers dienen und das Fahren erleichtern bzw. sicherer machen sollen. Aber auch die Fahrradhersteller statten vermehrt ihre Vehikel mit digitaler Technik aus. Bisher wurden hauptsächlich teure E-Bikes mit IT ausgestattet. Das soll sich nun ändern. Die ungebremste Nachfrage nach Rädern bestätigt diese Entwicklung. Fahrräder werden daher immer mehr zu Super-Vehikeln umgebaut. Nachdem die Fahrrad-Industrie in den letzten Jahrzehnten kaum eine innovative Erneuerung erlebt hat, steht sie mithilfe der Digitalisierung plötzlich vor einer Revolution, mit völlig neuen Ansprüchen und Herausforderungen.

Neben den E-Bikes werden auch Räder ohne elektrischen Motor nun digital aufgerüstet und mit allen technischen Mitteln versehen. Der gute alte Drahtesel soll in naher Zukunft per App steuerbar sein. Eine fundamentale Rolle spielen dabei die Sicherheit im Strassenverkehr und der Schutz vor Diebstahl. Ein weiteres wichtiges Thema ist der Umweltschutz, was erst einmal wie eine vermessene Provokation klingt und in der Auswahl überrascht, da sich kaum ein Radfahrer als Umweltsünder sehen würde. Dennoch macht die Überlegung bei genauerer Betrachtung Sinn. Eine kluge Routenplanung kann nämlich zu einer effizienteren Fahrweise, beziehungsweise zu einer Entlastung des Verkehrs führen und somit auch helfen, Staubildungen zu verringern. 

Sicherheit

Der eine oder andere war sicherlich schon einmal Opfer eines Fahrraddiebstahls. Man geht nichtsahnend zu seinem Gefährt, der Schlüssel klirrt und poltert zwischen den Fingern, nur um Sekunden später die Gewissheit zu erlangen, dass die liebliche Vorfreude des Pedaltretens umsonst war. Dieser Verlust kann mitunter zu unkontrollierten Weinkrämpfen und im schlimmsten Fall zur völligen Verzweiflung führen. Um solche Situationen zu vermeiden, hat man sich vermehrt dem Thema Sicherheit zugewandt. Fahrraddiebstahl ist daher ein wichtiges Unterthema in Sachen Bike-Mobilität. Die alte, händische Codierung hat hingegen ausgedient. Ich erinnere mich noch daran, wie ich zum ersten Mal zur Polizei geradelt bin, um mein Mountainbike mit einer Zahlen-und Buchstabenkombination markieren zu lassen. Ich fühlte mich gleich sicherer. Es wurde trotzdem gestohlen.

Verschiedene Hersteller wie Sherlock, Spybike oder Trojabike haben sich dieser Problematik gewidmet. Da GPS-Systeme für Fahrräder bereits seit geraumer Zeit schon existieren, gibt es auch dementsprechende Gegenmittel. Fahrraddiebe kennen die genauen Schwachstellen und entfernen die Geräte mit wenigen Handgriffen.

Eine unauffälligere Variante und äußerlich nicht sichtbar, bietet nun der Hersteller Sherlock Bike an. Der GPS-Tracker besteht aus einem dehnbaren Material und kann entweder in das Gestell oder in das Lenkradsystem eingebaut werden. Mit einer zugehörigen App lässt sich dadurch der Standort des geklauten Fahrrades ermitteln. Das verhindert zwar keinen Diebstahl, sorgt aber für eine zusätzliche Sicherheit. Eine ähnliche Technik bietet der Fahrradsecure-Dienst Trojabike. Laut den Herstellern ist es praktisch unmöglich für Diebe, das ebenfalls in den Rahmen integrierte Ortungssystem abzuschalten oder zu entfernen. Ein weiterer Vorteil von Trojabike-Trackern sind die Vernetzungen mit der regionalen Polizei-Leitdienststelle. Einen anderen Diebstahlschutz verspricht der GPS-Tracker von Spybike, der bei Diebstahl, den Besitzer über die App alarmiert. Den Tracker gibt es in drei Ausführungen: als TopCap-Tracker, Seatpost-Tracker und als Spylamp. Neben dem Rahmenversteck, kann der Tracker darüber hinaus noch als Sattelstütze oder als Spylamp getarnt werden.

Schlößer mit Bluetooth

Aber auch traditionelle Sicherheitstechniken wie das klassische Fahrradschloss, werden mit digitaler Technologie aufgerüstet. Der bekannte Schloßentwickler Abus hat ein Schloss entwickelt, dass sich ganz ohne Schlüssel, dafür aber per Bluetooth öffnen lässt. Das BORDO Alarm Schloss von Abus verfügt darüber hinaus über ein auditives Warnsystem, dass bei massiver, physischer Manipulation losschreit und Warnsignale mit bis zu 100 Dezibel abgibt. Wer keine genaue Vorstellung von 100 dz hat, der sollte sich einen Presslufthammer vorstellen und bekommt dann ansatzweise eine Ahnung von der Lautstärke.

Funktechnologie statt Kabel

Kabelloses Fahren klingt ungewöhnlich, ist jedoch längst Realität. Die Verkabelung der Schaltteile mit verschiedenen Bedienelementen wird durch den Einsatz von Funktechnologie obsolet. Wir brauchen uns dann nicht mehr länger mit unnötigen Kabeln herumzuwinden. Sehr bald schon, sollen Fahrräder mit lose hängenden Kabelelementen der Vergangenheit angehören. E-Bikes hingegen fahren bereits seit längerem kabellos. Nun sollen auch Mountainbikes komplett umgerüstet und mit Funktechnologie ausgestattet werden. Das ganze lässt sich natürlich, wie soll es auch anders sein, über eine App bedienen und programmieren.

Eine dieser raffinierten Gimmicks sind elektrisch steuerbare Sattel, deren Höhe sich ganz bequem per Knopfdruck einstellen lässt. So kann der Fahrer ohne abzusteigen in sekundenschnelle seinen Sattel anpassen und seine Fahrsituation dadurch verbessern.

E-Bikes mit Hightech

Im Fokus der Fahrrad-Industrie steht aber klar das E-Bike. Elektrisch verstellbare Sitze und Sicherheitseinrichtungen spielen dabei aber eher eine untergeordnete Rolle. Sie gehören nämlich zur Standardausrüstung und stellen keine außergewöhnliche Besonderheit dar, zumindest nicht bei E-Bikes. Die Ansprüche sind definitiv höher und gehen mehr in die Hightech Schiene. So liefern beispielsweise unterschiedliche Autozulieferer wie Bosch, Contitech oder Brose hochentwickelte Bausatzteile wie Sensoren oder Motoren für E-Bikes. Andere Hersteller, wie der britische Entwickler Brompton wiederum, fokussieren sich auf den komplizierten Verbau von Motoren bei Falträdern, den sie in das Vorderrad montieren. Daneben erlaubt die digitale Vernetzung von Informationen, einen ökonomischen und nachhaltigen Umgang, indem sie beispielsweise den Widerstand in den Pedalen misst und durch eine automatisierte Schaltung, eine passende oder angemessene Schaltung vorschlägt.

Die Vernetzung geht jedenfalls ungebremst voran und wird in Zukunft zeigen, wie sehr die unterschiedlichen Zweige durch den digitalen Wandel profitieren. Die Industrie ist defintiv in Aufbruchstimmung. Seid gespannt!


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Mit 11Pets die Gesundheit des Haustieres im Blick behalten

Mit zahlreichen Fitnesstrackern überwachen wir unsere Ernährung, Bewegungen, den Schlaf und unsere sportlichen Aktivitäten. Zusätzlich holen wir uns Apps auf unser Smartphone, mit denen wir uns unseren Alltag einfacher und strukturierter gestalten. Eine gute Möglichkeit, um sich und seine Gesundheit immer bestens im Blick zu haben. Also, warum sollten wir das nicht auch bei unseren Haustieren tun?

In den App Stores gibt es viele Apps, mit denen wir die Gesundheit unserer Haustiere überwachen können. Ich habe mir einmal die App 11Pets Haustier Pflege angeschaut, um zu sehen, wie sinnvoll das Haustier-Tracking tatsächlich sein kann.

Willkommen bei 11 Pets Haustier Pflege

Die App begrüßt mich mit einem freundlichen Leitfaden. Hier möchte 11Pets vorerst wissen, ob es sich bei mir um eine Familie mit Haustieren handelt. Ich kann aber auch auswählen professioneller Tierfriseur oder Tierschutzorganisation. Mit meiner Hauskatze gehöre ich also in die Rubrik Familie mit Haustieren. Anschließend wählt man die Art des Haustieres und schon geht es los.

11 Pets bietet den Nutzern sehr viele Eintragungsmöglichkeiten. Daher habe ich auch zu Beginn einen kurzen Moment gebraucht, um einen umfassenden Überblick zu bekommen.

Auf der Startseite wird mein Haustier angezeigt und hier erscheinen auch gleich die wichtigsten Daten wie Name, Tierart, Geschlecht, Rasse und die Grundinformationen. Zusätzlich erhält man alle wichtigen Termine, die man sich direkt anzeigen lassen kann. Muss mein Haustier zum Tierfriseur oder zum Krallenschneiden? Wann steht der nächste Arztbesuch an, für beispielsweise  eine interne Entwurmung? Gibt es einen Impftermin oder Medikamente, an die ich denken muss?

Aber auch Zwischenfälle lassen sich in die App eintragen. Hierbei kann der Nutzer allerdings auswählen, welche Termine er sich anzeigen lassen möchte. Mit meiner Katze kann ich mir nämlich den Friseurbesuch sparen. Möchte ich einen Termin eintragen, geht das ganz einfach, indem ich alles in den Reiter „Zeitplan“ eintrage. Auf der Startseite wird mir der Termin dann angezeigt. Einen Tag vorher bekomme ich zusätzlich eine Erinnerung.

In der Rubrik „Gesundheit“ findet der Nutzer alles Wichtige zu den Punkten wie unter anderem Laborergebnisse oder –tests oder über mögliche Allergien. Selbst eine Fotogalerie kann von den Fellnasen erstellt werden.

Für wen eignet sich 11Pets?

Die App finde ich persönlich sehr schön gestaltet. Der Aufbau ist außerdem ziemlich leicht nachzuvollziehen, auch wenn es am Anfang ein bisschen gedauert hat. Die Möglichkeiten sein Haustier hier genauer zu dokumentieren, sind sehr ausgeprägt. Es können zusätzlich Dokumente und Bilder hochgeladen und alle wichtigen Termine, wie beispielsweise Arztbesuche, festgehalten werden. Gerade wenn man häufiger zwischen Tierärzten wechselt, ist es vorteilhaft immer alle Aufzeichnungen fehlerfrei und lückenlos weiterzugeben.

Allerdings eignet sich die App meiner Ansicht nach eher für diejenigen, die mehr als ein Haustier zu Hause haben oder ein Haustier besitzen, was häufig zum Arzt muss oder medikamentös behandelt wird. Auch Tierschutzorganisationen werden mit diesem digitalen Helfer sicherlich glücklich. Gut durchstrukturiert gibt es hier alles Wichtige über das Tier zu sehen und gerade die Termingestaltung, machen die Tierarzt- oder Hundefriseurbesuche um einiges angenehmer, weil so keine wichtigen Daten in Vergessenheit geraten können.

Die App gibt es im Google Play Store und Apple App Store.


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