All posts under 15 Jahre

Warum muss das Netz frei bleiben, Bastian Unterberg?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Gründer & CEO von jovoto.com, Bastian Unterberg.

Bastian_Unterberg_postHerzlichen Glückwunsch zum Jubiläum. Für mich ist es immer wieder beeindruckend zu erleben, dass die digitale Revolution Menschen auf der ganzen Welt dazu befähigt, Ihr Leben selbstbestimmter zu leben, weil Ihnen digitale Geschäftsmodelle dafür die grundlegende Sicherheit bieten. 

Ob dies nun Geschäftsmodelle sind, die ungenutzte Assets nutzbar machen, wie Collaborative Consumption Plattformen, wie AirBnB oder Crowdfunding Plattformen wie Kickstarter, die eigene Herzensprojekte finanzieren – oder ob es Plattformen sind, die Zugang zu neuen Opportunities und Jobs schaffen, wie jovoto. 

Diese Auswirkungen der digitalen Revolution, die auf der ganzen Welt das Leben von Millionen von Menschen nachhaltig verändern sind es, die mich motivierten jovoto zu gründen. Bei jovoto erlebe ich diese Auswirkungen in der Art, dass Menschen ausreichend Vertrauen in Einkommensperspektiven und Netzwerkeffekte unserer Plattform fassen, um endlich die wenig geliebte Anstellung niederzulegen. Die meisten dieser Menschen fühlen sich mit der Entscheidung befreit und sind als Architekt Ihres eigenen Lebens wesentlich zufriedener und vor allem eines: Freier. 

Deshalb ist es so wichtig, dass wir die digitale Revolution schützen. Unser Netz muss frei bleiben! Nur so können Menschen wirklich Vertäuen fassen. Ein kontrolliertes und regulierbares Netz ist ein Unsicherheitsfaktor für jeden Internetunternehmer und für all diejenigen die auf diese digitalen Geschäftsmodelle Ihr Leben aufbauen.

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Welcher Mail-Spoof hat dich umgetrieben, Tilman Baumgärtel?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Publizisten und Vertretungsprofessor an der FH Mainz, Dr. Tilman Baumgärtel. 

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Heute habe ich wieder so eine Email bekommen. Kein Inhalt. Kein Betreff. Kein Absender. Kein Adressat. Trotzdem habe ich sie bekommen, eine Mail ohne Inhalt und ohne Grund. Vor ein paar Monaten hätte ich sie gelöscht, ohne weiter darüber nachzudenken. Ich bekomme jeden Tag so viele Mails. Ich bin froh über jede, auf die ich nicht reagieren muss. Delete-Taste, Fall erledigt.

Seit Edward Snowden uns die Augen dafür geöffnet hat, was für ein Panoptikum das Internet ist, treibt mich so eine Email um. Bedeutet das, dass ich beobachtet werde? Habe ich allein durch den Empfang dieser Mail ein Backdoor zu meinem Computer geöffnet? Einen Trojaner installiert? Wird nun jeder Tastendruck, jede angeguckte Site in irgendwelchen kafkaesken Datenspeichern aufbewahrt, um in Zukunft irgendwann gegen mich verwendet zu werden? Warum gibt es solche Mails überhaupt? Weiterlesen »

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Wie verändert Twitter den Sport, Paul Keuter?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute Head of Sports Partnerships, Twitter Germany, Paul Keuter.

Paul_Keuter_postFür Jemanden der sich nicht als „digital native“ bezeichnet, ist es schwer einen wirklich individuell beeindruckenden Moment des digitalen Zeitalters aus der Erinnerung zu fischen. Ich bin aber immer wieder aufs neue fasziniert davon, wie Twitter die Kommunikation im Sportbereich verändert hat. Während des Champions League Finales in London dieses Jahr habe ich einem Journalisten über die Schulter geschaut, der Tweetdeck nutzte. Die Geschwindigkeit mit der ich dort Millionen von Tweets einlaufen sah, hat mich extrem beeindruckt. Zu einem solchen Ereignis wird Twitter selbst zu einer Art Stadion in dem Millionen von Fans eine unglaubliche Atmosphäre verbreiten. Die nachfolgende Visualisierung von Tweets zu einem Spiel der Fußball Europameisterschaft 2012, zeigt wie sich die Fans in der ganzen Welt auf Twitter zu einem Großereignis treffen. Das ist ein gutes Beispiel für eine Errungenschaft der digitalen Revolution, die sicherlich nicht nur mich beeindruckt. Weiterlesen »

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Dein beeindruckendstes Online-Erlebnis, Christian Ankowitsch?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Autor und CIO (Chief Inhalte Officer) bei Moka Consorten, Dr. Christian Ankowitsch

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Der beeindruckendste Moment war für mich tatsächlich ein konkreter Moment. Und zwar jener, in dem mir im Jahr 1993 ein Kollege die Sache mit dem Internet demonstrieren wollte und sich – von seiner Wohnung ein paar Kilometer entfernt – per 2.400-bit-Modem auf meinem Laptop einloggte. Ich war vollkommen fasziniert und außer mir. Grandios. Der Kollege machte zwar nichts Besonderes auf meinem Rechner – aber von da an wollte ich mit der digitalen Welt da draußen etwas zu tun haben. Und so lauschte ich von nun an dem verlockenden Gezirpe des Modems. Ich besorgte mir ein CompuServe-Handbuch, in dem eine 5 1/4-Zoll-Diskette steckte und meldete mich mit deren Hilfe bei CompuServe an. Das hatte zur Folge, dass ich eine – unter Insidern höchst begehrte – Mitgliedsnummer bekam. Sie lautet 75337,1615 – nur für den Fall, dass mir jemand eine Email schicken will (75337.1615@compuserve.com). Weiterlesen »

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Was ist revolutionär an der Digitalen Revolution, Niko Waesche?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Gründer & Managing Partner von GMPVC German Media Pool, Dr. Niko Marcel Waesche.

Niko_Waesche_postGlückwunsch zum 15-jährigen Netz-Jubiläum; das können nicht viele feiern. Das zeigt Weitsicht und Durchsetzungsfähigkeit gleichzeitig. Die Frage nach dem beeindruckensten Moment ist tückisch. Man outet sich sofort als Netz-Dino wenn man die ersten Schritte mit Gopher, Pine oder Mosaic beschreibt. Und aus heutiger Perspektive sind die unglaublichsten Aha-Erlebnisse von Damals nicht mal mehr einen Gähner wert.Wir haben sogar vergessen, warum die Digitale Revolution eine Revolution war, so normal erscheint uns alles heute.Genau das sollten wir aber nicht vergessen. Die ersten, die sich für das Netz interessierten, fanden genau einen Aspekt spannend und nichts anderes. Geld verdienen könnte man mit dem Internet nämlich kaum. Leute, die sich dafür interessierten, produzierten CDs mit Spielen oder Anwendersoftware.Und das Netz war kein Entertainment. Videos und selbst Audio ging kaum. Es tummelten sich weit mehr Leute auf der (offline) CD-ROM Konferenz von Reed Midem in Cannes als auf der dritten International World Wide Web Conference 1995 in Darmstadt (ich besuchte damals beide). Weiterlesen »

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Bester Satz zur digitalen Revolution, Christian Sauer?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den CEO von Webtrekk, Christian Sauer.

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„Ohne das Internet wäre ich vielleicht nie zum Unternehmer geworden und deshalb verdanke ich der digitalen Revolution wirklich sehr viel. Ohne das Internet und den Mobilfunk würden wir Verabredungen immer noch vom Haustelefon treffen und Briefe schreiben. Einer der beeindruckendsten Momente zu der für mich bedeutsamen digitalen Revolution war dann auch vor ca. einem Jahr, als ein Marketingberater von Volkswagen mir sagte: „Internet, da glaube ich nicht dran“.

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Auf welche Internet-Story bist du richtig stolz, Peer-Arne Böttcher?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Geschäftsführer des BCH Business Clubs Hamburg, Peer-Arne Böttcher.

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Mein persönlich beeindruckendster Moment aus der digitalen Revolution? Das waren 127 Tage im Jahr 2000. Sie sind mit einem ganz besonderen Namen verbunden: „Jackie Strike“. Die Erinnerung an diese Zeit löst noch heute ein Breitband-Grinsen bei mir aus.

Jackie Strike war die erste virtuelle Präsidentschaftskandidatin der Welt. Der medialen und menschlichen Evolution vorauseilend avancierte sie im US-amerikanischen Wahlkampf (George W. Bush vs. Al Gore) zu einem internationalen Star. Als sie am Independence Day ihren Hut in den Ring warf, übertrug sogar CNN.

Jackie war die erste Politikerin, die die Möglichkeiten des Internets, das für manchen damaligen Zeitgenossen noch Neuland war, vollends ausschöpfte. Während sich ein gewisser Barack Obama bei den Vorwahlen der Demokratischen Partei für das Repräsentantenhaus eine blutige Nase holte, setzte Jackie bereits Maßstäbe: Sie war smart, modern, dynamisch, und im Gegensatz zu ihren Kollegen war sie auch erreichbar – rund um die Uhr. Denn Jackie war ein Avatar und sogar in der Lage, selbständig TV-Interviews zu geben. Weiterlesen »

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Mit welcher Domain wollen Sie ein Zeichen setzen, Michael Trautmann?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Vorstand der trautmann, heumann, jochum und kemper ag, Dr. Michael Trautmann.

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Mein beeindruckendster Moment ist auf dem beiliegenden Foto dokumentiert. Es war der 1. Juni 2012 an dem ich Teil einer Gruppe war – und heute weiß ich, dass es die weltweit einzige  Gruppe war – die eine Bewerbung für eine gemeinnützige Top-Level Domain abgegeben hatte. Der Moment, an dem wir den letzten Schritt eines umfangreichen Bewerbungsmarathons vollendet haben und die Returntaste auf unserem Rechner drückten war ein wesentlicher Zwischenschritt auf einer Reise, die uns nun schon fast 4 Jahre beschäftigt. Weiterlesen »

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Wann hast du die ersten Internetseiten gebaut, Jochen Maaß?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Gründer und Geschäftsführer von Hanse Ventures, Jochen Maaß.

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Im Computer-Unterricht der Schule bastelte ich meine ersten Internetseiten mit den frisch erworbenen HTML-Kenntnissen. Danach war die Begegnung mit AOLpress, einem der ersten „What you see, is what you get“-Editoren überhaupt, schon so etwas wie eine kleine Revolution. Mit dem Wandel hin zur Digitalisierung des Lebens verbinde ich aber vor allem die vielen tollen Begegnungen mit den Machern der hiesigen Internetszene, beispielsweise auf dem eBizzTalk, der diese Akteure seit 1999 immer wieder zu einem offenen Austausch zusammen bringt.

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Was waren deine ersten Pionierschritte ins Digitale, Ulrich Hegge?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Generalbevollmächtigten(General Manager) / CSO der comdirect bank AG, Ulrich Hegge.

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Puh, sich in meinem Alter an etwas zu erinnern, was mich besonders digital revolutioniert hat? Na, einen Versuch ist es wert…

Das erste Mal, dass ich so richtig begriffen habe, wie großartig das Internet sein kann? Eine Recherche in „Melvyl“ (heute: worldcat.org). 1989 war das, und ich suchte direkt in den Schlagwortverzeichnissen weit entfernter Uni-Bibliotheken. Das war wirklich etwas anderes als das Usenet über uucp oder die Fido- und Maus-Netze, die ich sonst nutzte.

Das World Wide Web? 1991 arbeiteten wir eifrig an unserem „Infosystem“ für die Uni Münster. Auf einmal wurde uns etwas viel Besseres gezeigt, so etwas mit Hypertext und so. Das WWW war auf den ersten Blick so viel besser als alles andere, wir sind sofort geschwenkt. Das kommerzielle Potential haben wir damals nicht einmal ansatzweise erkannt. Weiterlesen »

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Welche digitale Stilform beindruckt dich am meisten, Gerd Stodiek?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Mitgründer und Geschäftsführer von zeitdeck Media, Gerd Stodiek.

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Als das Modem noch Geräusche machte, bin ich bewusst 1992 in New York ins Internet gegangen und war ich fasziniert von der potenziellen, allgemeinen Verfügbarkeit der Informationen. Jeder kann jedem, fast immer etwas schicken und gleichzeitig empfangen. So ist das Internet der Dinge ein historischer Gruß an das 33k Modem, denn das geräuschlose Internet lässt Überwachung unscheinbar sein.

Für mich war die Entdeckung des Formats und die Stilform des freien Bloggens, während dem zweiten Irak Krieg, der Versuch vieler Menschen, Propaganda zu dechiffrieren und mit anderen zu vernetzen, eine enorme Bereicherung der Meinungsfreiheit. Ich hoffe, dass wir die Chance nutzen, die Geräusche des Internets so zu filtern, dass sie für etwas stehen und weniger über etwas stehen.

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Welches Raumschiff führte dich in den Cyberspace, Constantin Gillies?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Wirtschaftsjournalisten und Buchautoren, Constantin Gillies. (Foto: David Weimann).

Constantin Gillies

Mniiiiiiiiiii-krrrrrrrrr – mit diesem Geräusch begann mein Aufbruch in eine neue Welt. Es war das Plärren eines Modems, das auf dem letzten Loch pfiff, um 28.800 Bits pro Sekunde in die Studi-Bude zu schaufeln. Ende 1997 muss das gewesen sein, und lustigerweise war es nicht mal meine eigene Bude, sondern die meiner damaligen Freundin. Sie hatte mich gebeten, ihr mal „dieses Internet“ einzurichten – damals benutzte man das Wort noch mit bestimmtem Artikel.

Da hockten wir also, vor dem Mäusekino des 13-Zoll-Röhrenmonitors und lauschten dem Sound der Zukunft.

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Was kickt dich am digitalen Ideenzeitalter, Sabine Fischer?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute die Unternehmensberaterin und Professorin, Prof. Dr. Sabine Fischer.

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Geradezu ehrfürchtig beeindruckt mich tatsächlich ununterbrochen seit Erkennen des digitalen Paradigmenwechsels die Möglichkeit, dass ALLES anders sein kann, sollte oder wird. Und fast ängstlich beeindruckt mich gleichzeitig, dass ich Verantwortung für diesen Wechsel in Allem trage.

Und mit Alles meine ich Alles: Die vielzitierten sprechenden Kühlschränke sind heute doch erst vager Ausdruck vom Können technischer Dienerschaft und Service der Zukunft. Mobile Tablet- und Handykommunikation sind ebenso reizend wie unfertig ähnlich einem Kleinkind, dessen Potentiale wir noch nicht kennen. Soziale Netzwerke spiegeln in einer heilen Welt eine typisch unbändige und unreflektierte Lust beim Umgang mit etwas Neuem. In unheilen Welten konnten bereits ganz andere Möglichkeiten ausgelotet werden (die die Bezeichnung „digitale Revolution“ verdienen). Weiterlesen »

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Wo packte dich in den 90ern der Digital-Hype, Krystian Woznicki?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Gründer und Herausgeber der Online-Zeitung Berliner Gazette, Krystian Woznicki. (Foto: Yasuhiro Yamaguchi )

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Erinnern Sie sich noch an den Moment, indem Sie Ihren ersten PC kauften, Ihre erste Email-Adresse einrichteten und den ersten Absturz Ihres Betriebssystems hinnehmen mussten? Oder wann Sie das erste Mal von Technikeuphorie sowie Internet-Hype eingenommen wurden und das erste Mal – wie auch immer medial vermittelt – über Spektakel und Alltag des Vernetzt-seins nachgedacht haben?

Ich selbst erlebte all dies im Tokio der 1990er, wo Technikkonzerne avantgardistische Museen und intellektuelle Zeitschriften gründeten, wo ganze Stadtteile für den Verkauf neuster Elektronikware abbestellt waren und wo Science Fiction-Filme über den komplett verkabelten Menschen kaum Strahlkraft entfalten konnten, weil der digitalisierte Alltag futuristisch genug war. Wo ich mit Netzaktivisten und Medienkünstlern zusammenzuarbeiten begann und wo ich am eigenen Leib erfuhr, was es bedeutet, emailsüchtig zu werden, aber auch, wie schön es ist, Menschen vom anderen Ende der Welt im Netz kennenzulernen. Weiterlesen »

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Welcher Webdienst bringt dich zum Tanzen, Wolfgang Gumpelmaier?

Heute den Crowdfunding-Experten, Digital Media Berater und Co-Founder von ununi.TV, Wolfgang Gumpelmaier (Foto Alexander Kühn)

Wolfgang Gumpelmaier

Mich hat in den letzten Jahren neben dem Aufkommen von Crowdfunding vor allem der Start der Musikstreaming-Plattform Spotify besonders beeinflusst. Endlich ist es für Musikliebhaber möglich, alte und neue Musik legal zu konsumieren und das in allen Lebenslagen. “Der Soundtrack für dein Leben” wie es Spotify auf der eigenen Webseite ankündigt ist für mich bereits Realität. Ob in der Küche, am Fahrrad oder im Büro, Spotify ist immer dabei. Weiterlesen »

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Was war die erste Berührung mit der neuen Welt, Eva-Maria Bauch?

Heute die Geschäftsführerin von G+J Digital GmbH, Eva-Maria Bauch. (Foto Lena Wagner)

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Schon extrem beeindruckt war ich, als ich zum ersten Mal ein iPhone in der Hand hielt. Ich bin mit einem C64 und den ‚Winter Games‘ aufgewachsen – in der Handhabung und Bedienung war ein Touchscreen am Smartphone da wirklich eine ganz andere neue Welt. Das hat zu dem Zeitpunkt völlig neue Möglichkeiten eröffnet, die wir uns heute gar nicht mehr wegdenken können. Heute ist das schon ganz normal.

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Wird dir jemals langweilig im Social Web, Ibrahim Evsan?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Social Media Speaker, Online Reputation Experten und Unternehmer, Ibrahim Evsan.

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Die Erkenntnis darüber, welche Werte ich durch die Digitalisierung gewinne? Sei es durch Beziehungen in den sozialen Medien, der Wertschätzungen in Facebook oder soziales Engagement bei betterplace oder kickstarter. Die Liste ist unendlich. Durch das aktive Sein im Social Web, also leben im Social Media, erlebe ich jeden Tag neue Dinge. Wir stillen damit aber auch die Langeweile. Die Digitalisierung ist eine ständige Revolution. Deswegen heißt es: Den Zeitgeist spüren.

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Wann hat es „Klick“ gemacht, Oliver Herrgesell?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Senior Vice President „Kommunikation, Turner International“, Oliver Herrgesell.

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Manfred Bissinger, ein Traditionalist der Füllfederkultur, hatte gerade eine moderne Zeitung gegründet, “Die Woche”. Der Verleger hatte in elektronische Ausrüstung investiert, und plötzlich waren die Redakteure allesamt digital unterwegs. Das war eine erhebliche Umstellung für die meisten von uns. Feuilletonchef Tilman Spengler bat mich damals um Hilfe, den kleinen blinkenden Strich auf seinem Bildschirm zu bewegen. Ich zeigte ihm die Computermaus, und: “Aaahh!”

Bis dahin waren Manuskripte auf Durchschlagpapier gedruckt und handschriftlich redigiert worden. Seitenlayouts wurden geklebt, alles per Boten durch die Stadt hin und her und wieder hin geschickt. Jetzt aber produzierten wir schneller, transparenter, flexibler. Weiterlesen »

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Wie war es auf den Info Highways, Willy Loderhose?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution.– Heute den Publizistischen Berater und Autor, Willy Loderhose.

Willy_Loderhose_post100435,544@compuserve.com war meine erste E-Mail-Adresse. Als ich darüber im Sommer 1995 eine freundliche Anfrage an „whitehouse.gov“ richtete und erstaunliche zwei Stunden später von dort die Erlaubnis bekam, Auszüge aus Al Gores berühmter Rede auf dem Brüsseler G7-Gipfel zur globalen Informationsgesellschaft abzudrucken, war das ein ziemlich erhabener Moment für mich.

Das kleine Buch, an dem ich damals schrieb und für das die Zitate des damaligen US-Vizepräsidenten über das „globale Dorf“ als Vorwort dienten, hatte den heute seltsam anmutenden Titel „Info Highways in die Zukunft“. Es war mein Ticket in die Chefredaktion der Internet-Zeitschrift TOMORROW, mit der wir den Deutschen ab 1998 sehr erfolgreich die virtuelle Welt erklärten. Als alle dann Bescheid wussten, wurde TOMORROW halt irgendwann eingestellt…  Al Gores alte Forderung nach effektivem Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt indes  ist aktueller denn je und ich bedauere heute wie damals, das viele Menschen keinen Schimmer davon haben, welchen Einfluss Google, Facebook und Co. wirklich haben.?Der Name TOMORROW immerhin lebt weiter: in jener AG aus Hubert Burdas Medienreich, die heute u.a. die deutsche Huffington Post herausgibt.

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Jemals offline gewesen, Peter Bihr?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Strategist, Consultant & Curator, Peter Bihr.

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Ein Freund studierte Informatik und hat mich mit in den Computerraum der Uni gekommen – das muss 1996 oder 1997 gewesen sein. Dort öffnete er einen Browser, klickte auf einige blau unterstrichene Wörter (Hyperlinks!) – und zeigte mir anhand der URLs, wie wir uns von Uni zu Uni, von Stadt zu Stadt, von Kontinent zu Kontinent bewegten. Einfach so, weltweit! Obwohl wir hauptsächlich Text und ein paar kleine animierte GIFs sahen, hat mir das damals wirklich die Augen geöffnet.

Danach ging alles ruckzuck, denn wie Hyperlinks im Netz führte so eins zum anderen: Als Schüler nebenher Geld verdient mit dem Bauen von Websites, Praktika in Onlineredaktionen und erster Job in der Onlineabteilung eines Verlags. Auch zu den Netzpiloten bin ich so gekommen, erst als Autor, später als Redaktionsleiter. Ehe ich mich versah war ich eine Art Scout, die Menschen und Unternehmen half, sich im Netz wirklich zurecht zu finden. 

Eines hat sich dabei seitdem immer und immer wieder gezeigt: Das Netz öffnet Türen und verbindet uns miteinander. Und das ist großartig!

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Wie fühlt sich Zukunft an, Johannes Kleske?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Co-Founder der Third Wave GmbH, Johannes Kleske.

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Die digitale Revolution war für mich eher eine Evolution, die sich Stück für Stück entwickelte. Erst im Rückblick wurde mir immer wieder klar, wie groß die Veränderungen eigentlich sind, die da passiert waren.

Trotzdem gibt es immer wieder kleine Momente, in denen man das Gefühl hat, dass die von William Gibson viel zitierte, ungleich verteilte Zukunft plötzlich da war. Ich erinnere mich z.B. noch gut an daran, wie ich das erste mal ein Taxi via myTaxi App bestellte. Ich verfolgt gebannt den Weg des Taxis auf meinem iPhone. Nun sollte es in meine Straße einbiegen und tatsächlich, da war es. So fühlt sich also ein bisschen manifestierte Zukunft an.

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Wer ist der Digital-Hero für die 60+ Generation, Guido Steinke?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Rechtsanwalt und Fachreferenten 60+ bei der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V., Guido Steinke.

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 „Dieses Gerät kommt mir nicht ins Haus!“

Helga B. Aus D. war sich da sicher. Ein Laptop oder ähnliches neumodisches Zeugs würde es nicht über ihre Schwelle schaffen. Als Lohnbuchhalterin wurde sie kurz vor ihrer Pensionierung noch mit MS-Outlook und Access gequält. Der PC stand für Arbeit, Abstürze und Hilflosigkeit.

Nach ihrer Pensionierung wollte sie davon nichts mehr wissen. Vermutlich würde sie heute noch mit ihrem analogen Telefonanschluss dasitzen, wenn nicht eine Freundin – beide 73 Jahre alt – ihr einige Interviews mit ihrem Lieblingsschauspieler gezeigt hätte, auf Youtube, auf ihrem iPad! Weiterlesen »

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Was war 1998 in deinem stoßfesten Spezialkoffer, Ingo Reese?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Manager für Business Development and Sales EMEA, Rovi Corporation, Ingo Reese.

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Die für mich beeindruckendste Person der digitalen Revolution ist Martin Eberhard. Ich hatte die Chance, mit ihm zusammen 1998 in Kalifornien an der Einführung des ersten elektronischen Buches zu arbeiten. Nur zu gut erinnere ich mich an einen Flug von San Francisco zurück nach Hamburg, im Gepäckfach über mir ein handgefertigter Prototyp in einem wasser- und stoßfesten Spezialkoffer. Wahrscheinlich der erste eBook Reader auf deutschem Boden. Noch heute muss ich schmunzeln, wenn 15 Jahre später um mich herum im Flugzeug wie selbstverständlich die Kindles angehen. 

Diese – für mich immer noch zu langsame – Digitalisierung unserer Welt, verdanken wir unermüdlichen Visionären wie Martin Eberhard, die sich nicht von Sätzen wie „ein Buch muss riechen, da muss Sand raus rieseln“ aufhalten lassen. Die wenigsten wissen, dass Martin ein paar Jahre später den Elektro-Sportwagen Tesla aus der Taufe gehoben hat. Ich habe mich immer gefragt, wie er etwas schaffen konnte, was große Automobilkonzerne mit ihren Entwicklungsabteilungen nicht schaffen. Zur Zeit arbeite ich an der Revolution des Fernsehens. Martin dazu ganz trocken: „die Fernsehsender sollten einfach ihr ganzes Programm für den nächsten Tag um Mitternacht online stellen und fertig“.  Ich glaube er hält sich einfach nicht mit „Altlasten“ auf und denkt weit genug voraus.

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Wie war es in der Poleposition 1998, Peter Kabel?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Unternehmer und Professor an der Hochschule für angewandte Wissenschaften  in Hamburg,  Peter Kabel.

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Früher sprach man ja davon, dass sich Internetjahre, wie Hundejahre verhalten und die Zeit einfach siebenfach schneller voran schreitet. Wer wie ich jedes dieser Jahre selbst erlebt hat, hat daher Schwierigkeiten sich für einen Höhepunkt zu entscheiden. Eines meiner Highlights der frühen Internetjahre war sicherlich die Live-Berichterstattung für unseren Kunden BMW von den 24 Rennen in Le Mans in den Jahren 1997 und 1998.

 So wie für die Rennteilnehmer der Wettbewerb in den schwülwarmen Frühsommertagen an der Sarthe eine Herausforderung für Mensch und Maschine ist, war es dies in den Pioniertagen auch für das Kabel New Media Team vor Ort.

Um Internetanschluss zu bekommen musste man unter Tischen des Pressezentrums skeptisch beobachtet von der versammelten Weltpresse nach Telefondosen suchen. Der Anschluss ans Strecken-Informationssystem war nur über einen Hack möglich, das Wort API war noch nicht erfunden und Strecken-Rechner nicht zwingend vernetzt. Weiterlesen »

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Welchem Big Shot hast du die Hand gehalten, Nicole Kidd?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute die Content & Marketing Strategin und Mitgründerin von die-journalisten.de, Nicole Kidd.

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Wow, 15 Jahre! Herzlichen Glückwunsch, liebe Netzpiloten!! Wow, und fast genauso alt ist die Erinnerung an „Zwei Takte mit John.“

Man schreibt das Jahr 1997 als die Computermesse COMDEX in Las Vegas noch die Sirene aller IT-Messen war. Damals schrieb ich als freie Journalistin für diverse deutsche Verlagskunden Kurzzusammenfassungen interessanter Silicon Valley Begegnungen sowie technischer Neuheiten vor allem in den noch embryonischen „e-commerce and e-publishing“ Bereichen. Meine erste Consumer-Computer Messe hatte ich im November 1996 erlebt und ich freute mich schon von irgendeinem Kunden auch dieses Jahr zum Trend-Scouting in ein Menschenbad von knapp 215,000 erwarteten Besuchern sowie 2,100 Ausstellern gesandt zu werden. Der COMDEX Buzz dieses Jahr drehte sich für uns „Bay Area“ Bürger hauptsächlich um einen Keynote-Referenten, genannt John Chambers, der 1995 die Leitung von Cisco Systems übernommen hatte. Zum ersten Mal würde der Leiter eines „internet plumbing“ Unternehmen die Keynote der eher verbraucher-orientierten Fachmesse stemmen. Tage vorher erschien im lokalen San Francisco Chronicle ein Artikel über den eher kamerascheuen John Chambers, der mit seiner tiefsitzenden Furcht vor öffentlichen Ansprachen sowie Bewältigung seiner „milden“ Legasthenie begann.  Ich dachte „Wow, der Mann muss dieser Keynote höchst nervös entgegen sehen.“ Weiterlesen »

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Wann warst du das letzte Mal perplex, Achim Beißwenger?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Gründer der Audiovisual Media Days und Managing Partner von Flying Toaster, Achim Beißwenger.

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Mein beeindruckendster digitaler Moment? Hmm, eine schwierige Frage. Dieser körperliche Speicher, genannt Hirn, will mir auf Anhieb kein brauchbares Ergebnis liefern. OK, dann versuchen wir das anders. Verknüpfen wir einmal Ratio und Emotio – und schon formt sich ein klares Bild. Vor wenigen Monaten bekam ich eine etwas seltsame, kurze Mail: „Schön, dass ich dich im Internet gefunden habe. Ich hoffe, es geht Dir gut.“ Der Name des Absenders sagte mir nichts. Wie sich schnell herausstellen sollte, war es eine ehemalige Freundin von mir. Einige Mails und Wochen später haben wir uns getroffen. Zum ersten Mal, nach 25 Jahren. Für einen Augenblick stand die Welt still. Spätestens als sie mir den Brief zum Lesen gab, den ich damals an sie geschrieben hatte. Das sind die Momente des Lebens. Auch wenn sie manchmal einer digitalen Unterstützung bedürfen. Ich wünsche Euch ab und an Stillstand im Herzen und volle Kraft voraus bei allen digitalen Abenteuern, die es in den nächsten 15 Jahren zu gestalten und zu erleben gilt! Einen anderen nachhaltigen Eindruck hat bei mir wohl mein erster Screensaver – „The Flying Toasters“ von After Dark – hinterlassen.

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Was sind deine 5 Lehren aus der New Economy, Christoph Kappes?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Geschäftsführer der Fructus GmbH, Christoph Kappes.

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So revolutionär fand ich die Zeit gar nicht. Im Nachhinein sehe ich neben der Partystimmung auch große Angst, etwas zu verpassen, und Angst, nicht mehr „in“ zu sein. Das Neue, was sich auftat, war entweder längst da (Links und Scriptsprache aus HyperCard) oder vergleichsweise Schrott (HTML 1.0 im Vergleich zu Postscript), aber die Medien- und Werbemenschen hat es einfach umgehauen, dass nun jeder auf Knopfdruck ihre Texte und Bilder sehen konnte. Dass Zahlenmenschen Internetunternehmen nach Nutzerzahl bezahlten und nicht nach erwartetem Umsatz, hat mich schon damals sehr verblüfft – Perlen haben wenigstens noch einen Handelswert, weil sie hübsch und knapp sind. Unvergessen auch Bankmenschen, die mich mit halbseidenen Methoden an die Börse bringen wollten; ein IPO-Angebot der Gontard- und Metallbank werde ich nie vergessen, sie wollten 30% des Emissionsvolumens für ihre PR-Tochter, und ein Jahr später waren sie pleite. Echte Disruption wie Amazon und Google war gar nicht so das Thema, das Magazin „Gold“ von Popnet beschäftigte die Branche mehr. Was ich gelernt habe? Erstens: es ist wichtig, wie die Stadt heißt, in der man sich befindet. Zweitens: Mach nie das, was alle anderen machen. Drittens: Halte Dich von Netzwerkern und Labertaschen fern. Viertens: Was jetzt nicht klappt, kommt anders in zehn Jahren wieder. Fünftens: Veränderung und Krise finden ständig statt – beschäftige Dich mit Geschichte, um Deine Beobachtungen einordnen zu können.

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Was geht über das digitale Wirtschaftswunder hinaus, Oliver Beste?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Geschäftsführer der Playducato GmbH (tollabox.de), Oliver Beste.

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Mich hat die Digitale Revolution durch ihre politische Sprengkraft tief beeindruckt, allen voran die Umstürze der Diktaturen in Nordafrika von Tunesien bis Ägypten. Transparenz kann offenbar politischen Missbrauch eindämmen und Kommunikation ermöglicht Widerstand.

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Wie klickst du dich klüger, Matthias Frings?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Journalisten, Moderator und Schriftsteller, Matthias Frings.

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So Naiv: Anfang der Neunziger habe ich gedacht, das mit diesem Internetz musst du nicht mehr lernen. Bis das Zeugs erst mal so richtig ausgereift ist …

Dann fing ich an Freunde zu nerven, doch bitte mal dieses und jenes für mich nachzuschauen. Irgendwann sagten sie: Würdest du dir bitte selbst eine Kiste zulegen? Danke.

Das habe ich dann auch brav gemacht – und betrachte es nach wie vor als Wunder, dass ich alles recherchieren kann, ohne mir auch nur ein Paar Schuhe anzuziehen. Keine langen Fahrten in Bibliotheken mehr, keine Zettelkästen, keine verzwickten Bibliographien, keine Schließzeit um 18 Uhr. Was für ein Glücksgefühl, in Windeseile Antwort zu erhalten: Woher kommt der Begriff „sich ins Benehmen setzen“? Wie viele Pharaoninnen gab es in Ägypten? Wie viel Aluminium wurden gebraucht, um die Stoffbahnen der Reichstagshüllung damit zu bedampfen? Ein paar Klicks, und schon bin ich klüger: Form der Mitwirkung bei einem Rechtsakt. Fünf. Vier Kilo. Und das immer noch ohne Schuhe an den Füßen.

Manchmal gehe ich trotzdem in Bibliotheken. Weil es da so toll riecht. Aber sonst …

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Dein denkwürdigstes digitales Erlebnis, Matthias Spielkamp?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Journalisten, Unternehmer und Urheberrechtsexperten (irights.info),  Matthias Spielkamp.

Matthias_Spielkamp_post

Mein denkwürdigstes Erlebnis der digitalen Revolution? Edward Snowden im Interview mit Laura Poitras und Glenn Greenwald in seinem Hotelzimmer in Hong Kong. Diesen jungen Mann zu sehen, der so wohl überlegt, souverän und ruhig darlegt, warum er sich der nahezu uneingeschränkten Macht der NSA – und damit der US-Regierung – widersetzt, hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nicht zuletzt deshalb, weil er sich offenbar wirklich und in aller Konsequenz im Klaren darüber war, dass sein Leben nie wieder so sein würde wie zuvor. Weiterlesen »

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Was war das Schönste an der New Economy, Philipp Schroeder?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Founding Partner von Active Venture Partners,  Philipp Schroeder.

Philipp_Schroeder_postVor 15 Jahren war ich noch in London und habe dort studiert. Spontan fällt mir hierzu das quietschende Modem ein und das nächtliche Chatten mit meinem Bruder in Gent über Telnet. Danach gründete ich in der Internet Hype Phase, wie so viele andere auch, mit Freunden direkt nach dem Studium mein erstes Unternehmen (VCMORE). Von Tuten und Blasen keine Ahnung und ohne das Geschäftsmodell zu validieren, expandierten wir sofort nach England und Spanien. Während dieser Zeit habe ich die Gründer der Netzpiloten, Cyquest, Clickfish, etc. kennengelernt. 

Was ich am Beeindruckendsten und am Schönsten aus den 15 Jahren finde, ist das unausgesprochene „Wir“ Gefühl. Man (die Gründer von damals) sehen sich nur noch selten, aber wenn wir uns spontan treffen und uns in Augen sehen, ist da dieses Gefühl der Verbundenheit. Wir haben alle das Gleiche durchlebt. Das rasante Wachstum, alles ist möglich, der extreme Fall, das Durchhalten, die Auferstehung, das organische Wachstum, der Reifeprozess. Man sieht sich und ohne etwas zu sagen, weiß man: „Das waren Zeiten! Was für ein cooler Teil unseres Lebens“

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Ihr erster Social Media Kontakt, Joachim Graf?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Future Evangelist, Publizisten und Herausgeber von ibusiness,  Joachim Graf.

Joachim_Graf_postEs war am 13. März 1983, da saß ich im Keller. Genauer gesagt: Ich saß im Keller des Tempels, umgeben von glitzernden Goldschätzen und unterhielt mich mit einem anderem Krieger – ich glaube, er stammte aus Norfolk – über Urlaub an der Atlantikküste. Es war damals eine Revolution: Mit einem Commodore C64 und einem 300-Baud-Akustikkoppler („Krrr-Pfrrrrrrr-Knack“) und einem VT100-Terminalemulator über das knallteure Datex-P-Netz der Deutschen Bundespost hinein in den Altus-Großrechner einer Londoner Universität, auf der dieses textbasierte Multi-User-Adventure lief, das mich an diesem Märztag so begeisterte.

Ich kannte natürlich schon Textadventures – ‚Hitchhikers Guide through the Galaxy‘ habe ich stundenlang gespielt und dabei (eine deutsche Version gab es nicht) mein Englisch verbessert. Aber mit richtigen Menschen in demselben Spiel? Und dort über ganz normale Dinge sprechen? Das war neu. Zusammen mit meinem neuen Kriegerfreund – ich weiß noch: er hieß Tom – waren wir uns schnell einig: Diese Onlinesysteme, das wird einmal ein ganz großes Ding. Mein damaliger Chefredakteur sah das dann anders – wie übrigens die ganze Spieleredaktion. Immerhin: Eine Reportage über meinen Besuch im Keller des Tempels, die durfte ich dann immerhin schreiben.

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Was kickt dich in der digitalen Welt, Patrick Warnking?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Country Director Switzerland von Google,  Patrick Warnking.

Patrick_Warnking_postZuerst: Herzlichen Glückwunsch zu 15 Jahren Netzpiloten. Ich kann mich noch an unseren ersten Kontakt erinnern. Ich war in 2000 für Vermarktung und Marketing sogenannten „E-mercials“ zuständig. Die gehörten zu den ersten Videos im deutschen Cyberspace in Form – sie waren in Flash programmiert und für 56k-Modems ruckelfrei optimiert. Und heute haben wir YouTube in HD und 3D via 4G. ;-) Es ist faszinierend was exponentielle Entwicklung wirklich bedeutet – in vielen Branchen. Hierzu empfehle ich einen Blick auf die Themen der Singularity University oder von X-prize.org. Den beeindruckendsten Moment habe ich jedes Jahr mindestens einmal neu wenn ich realisiere wie stark mich Themen der digitalen Revolution begeistern können und wie schnell sie exponentiell wachsen. Khan-Academy, Sprachsteuerung, YouTube oder die Idee von Project Loon weitere 5 Milliarden Menschen via Heißluftballons online zu bringen sind solche Beispiele. Es bleibt spannend und deshalb wünsche ich den Netzpiloten viel Spaß und Erfolg für die nächsten 15 Jahre!

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Werden wir mittels Gedanken Geräte steuern, Sven Gábor Jánszky?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Trendforscher, Speaker, ThinkTank-Leiter, Zukunftstrainer, Sven Gábor Jánszky.

Sven_Gabor_Janszky_postMein Highlight der digitalen Revolution gab es an einem Herbsttag vor vielen Jahren. Es war ein unscheinbarer Fragebogen, den ich online ausfüllte … mit weitreichenden Folgen. Denn er brachte mir zunächst ein Persönlichkeitsprofil über das ich schmunzeln musste und wenig später eine Liste, auf der ich meine heutige Frau entdeckte. Das wusste ich damals natürlich noch nicht und es dauerte ein paar Tage, bis ich die „Intelligenz“ des Algorithmus richtig deutete. Denn dass die richtige Antwort auf die Frage nach der Mutter meiner künftigen Tochter nicht die junge Dame mit 82% Übereinstimmung auf Listenplatz 1 sein würde, sondern auf Platz 8 mit 73% steht, war damals eine wesentliche Erkenntnis für mich. Parship hieß diese Form des digitalen Neulands. Danke, Hugo Schmale und Konstantin Urban! Danke, Tim Berners-Lee! Sie haben mir nicht nur eine wunderbare Frau und Partnerin gebracht. Ohne Sie gäbe es auch meine großartige Tochter nicht. Und noch etwas haben Sie mir deutlich gemacht: Die sanfte Macht der Algorithmen über unser Leben. Sie haben mich gelehrt, wie berechenbar die menschliche Existenz ist und welche großartige Optimierung unseres Körpers, unserer Emotionen und unserer Intelligenz die digitale Revolution in unser Leben bringt, wenn wir sie souverän benutzen. Heute, im Jahr 2013, zeige ich bei meinen Workshops und Keynotes Live-Demos mit Devices, die menschliche Gedanken lesen und Emotionen erkennen können. Die meisten meiner Kunden und Zuschauer schwanken zwischen Faszination und Schock, wenn sie erstmals auf der Bühne allein mit Kraft ihrer Gedanken ein Gerät steuern. Doch mir ist seit jenem Herbsttag bewusst, dass es bei der digitalen Revolution nicht im Marketing, eCommerce, Social Media oder SEO geht. Es geht darum, dass wir mit gutem Gefühl in eine Welt gehen können, in der wir künftig Algorithmen mehr vertrauen als anderen Menschen, weil sie unsere Emotionen und Gedanken verstehen, und uns bessere Antworten geben.

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Wie brachten dich die Netzpiloten ins Word Wide Web, Utz Weber?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Regisseur Utz Weber.

Utz_Weber_post

Für eine Fernsehnase habe ich eigentlich relativ spät mit dem Internet Kontakt bekommen. Im Jahr 2000 buchte mir ein Freund via Internet ein Hotelzimmer in Paris und ich habe bis zum Betreten meines Zimmers nicht geglaubt, dass es klappen würde. Ich hatte keine Ahnung, wie er das gemacht hatte, aber ich fand, mit einem Telefonat hätte man das Zimmer eigentlich genauso gut buchen können. Mein erstes echtes AHA – Erlebnis in Sachen Internet hatte ich dann drolligerweise in direktem Zusammenhang mit den NETZPILOTEN:

Ich bekam 2000 den Auftrag, einen Commercial für die NETZPILOTEN zu drehen, ohne zu begreifen, was die eigentlich machten. War aber auch egal, denn es sollte eine bunte Musical Nummer werden, nix mit Technik und Erklärungen. Ein altes Propellerflugzeug sollte dabei eine wesentliche Rolle spielen. Ich bildete mir eine alte Boeing vom Typ B12 ein. Tatsächlich stöberte die Produktionsfirma zwei ähnliche Modelle auf. Eins stand in Norwegen. Das andere in Spanien. Ich bat darum, mir Fotos der beiden Flieger zuzusenden, doch dafür war die Zeit zu knapp. Wir wollten schon nächste Woche drehen. Ob ich denn kein Internet hätte, „beide Maschinen sind online.“- „Was sind die?“ – „Die sind im Internet“. – „Hab ich nicht.“ –„ Ja, haben Sie denn niemanden, bei dem Sie mal schnell ins Netz gucken könnten?“  Ich hatte. Nämlich den Paris-Hotelzimmer-buchen Freund.Die Produktionssekretärin diktierte mir zwei merkwürdige Codes, mit denen die Flieger im Internet zu finden seien. „So viele Ws?“Eine Stunde später stand ich ungläubig staunend hinter meinem Freund und sah, wie auf seinem Laptop  blitzschnell die Fotos von den beiden Flugzeugen aufploppten. Ich war geplättet. Wir haben uns dann aber trotzdem für ein aufblasbares Flugzeug aus Gummi entschieden. Und ich mich fürs Internet. (Netzpiloten TV Spot ansehen

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Was reizt dich am Internet-Unternehmertum, Thomas Promny?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Geschäftsführer der Velvet Ventures GmbH,  Thomas Promny.

Thomas_Promny_postMein liebstes Erlebnis zum Thema digitale Revolution ist die Tatsache, dass ich ohne sie wohl keinen so coolen Job gefunden hätte und sonst jetzt vielleicht irgendetwas schrecklich langweiliges arbeiten würde. Das Internet hat mir ermöglicht, im Alter von 18 Jahren „vom Kinderzimmer aus“ und ohne eine  Mark Startkapital meine erste Internetfirma zu bauen. Dass das eine Firma war bzw. werden würde, war mir dabei lange nicht bewusst.  Es  war fast wie ein  Computerspiel und das ist beispielsweise das Online Marketing  auch heute noch. Man drückt die richtigen Knöpfe und wenn man Glück hat und schlau  ist, kommt mehr Geld raus als man reingesteckt hat. Das finde ich nach wie vor sehr faszinierend. Nicht zuletzt deswegen veranstalte ich seit diesem Jahr auch den Online-Karrieretag um noch mehr junge Menschen  die Vorzüge  dieser spannenden Zukunftsbranche nahe zu bringen.

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Warum spielen in 10 Jahren Laptops keine Rolle mehr, Richard Seibt?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Vorsitzenden des Vorstandes der Open Source Business Foundation e.V.,  Richard Seibt.

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Die Digitale Revolution begann für mich während des Studiums Anfang der siebziger Jahre mit einer TR440 und Lochkarten, setze sich bei der IBM fort und führte mich zur heutigen Zusammenarbeit mit den SW-Firmen der Zukunft, wie z.B. Open-Xchange, Knowis, PE International oder Actano… Was mich immer fasziniert hat, ist das Gestaltungspotential zu betrachten und daran mitzuwirken, also in die Zukunft zu schauen. Weiterlesen »

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Wie habt ihr die Web 1.0 – Welle überlebt, Joachim Diercks?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Mitgründer und Geschäftsführer der Cyquest GmbH,  Joachim Diercks.

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Unfassbar – 15 Jahre! Die Netzpiloten und CYQUEST sind ja quasi gleich alt. Ich habe quasi mein gesamtes Berufsleben in der digitalen Welt zugebracht. Wenn ich mir heute überlege, dass ich Mitte der Neunziger noch fast mein gesamtes Studium ohne Internet absolviert habe und mir mein erstes Handy erst 1999 zugelegt habe, kann ich es selber oft kaum fassen.

Was war für mich dabei prägend?

Nun, zum einen die Erfahrungen aus der Achterbahnfahrt der New Economy. Als wir Grünschnäbel damals starteten wurden wir wie Popstars gefeiert – Tagesschau-Auftritt, Ministerhände schütteln und jeden Tag irgendeine andere Party inklusive. Als die Party dann vorbei war und – wie sollte es anders – es natürlich alle vorher gewusst haben, gab es viel Häme. Weiterzumachen, sich aus diesem Loch wieder herauszukämpfen und heute mit einem grundsoliden Geschäft wieder deutlich über 20 Menschen einen Arbeitsplatz zu geben, ist eine unglaublich prägende Lebenserfahrung.

Geschäftlich kann ich mich sehr gut an eine kuriose Begebenheit erinnern: Irgendwann so um 2000 wurde ich mal von der Personalleiterin eines großen Verlagshauses „charmant rausgeworfen“ mit den Worten: „Sie können doch nicht ernsthaft Personalmarketing mit so ´nem Spiel…“. Heute ist Recrutainment nicht nur ein für uns sehr lukratives Geschäft, sondern wird auch in der Wissenschaft „sehr ernsthaft“ diskutiert. So können sich die Zeiten ändern, die digitalen…

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Wie haben Sie die digitale Revolution erlebt, Jürgen Deters?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Professor für BWL, insbes. Personalwirtschaft an der Leuphana Universität Lüneburg,  Prof. Dr. Jürgen Deters.

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Mich begeistert immer wieder, wie die digitalen Möglichkeiten Menschen inspirieren, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Ohne diese kreativen, unternehmerisch denkenden Menschen hätte es die digitale Revolution und Unternehmen wie Amazon, Ebay, Facebook, Google oder auch die Netzpiloten nie gegeben.

Für mich gibt es aber nicht das eine, denkwürdige Ereignis, das ich mit der digitalen Revolution verbinde. Zur Generation der Babyboomer gehörend, erinnere ich mich sehr gut daran, wie ich mit Freunden Schallplatten, Bücher oder auch Zeitschriften und Comics getauscht habe, und zwar physisch und im direkten persönlichen Kontakt. Als Student ohne eigenes Telefon wartete ich ab 22:00 Uhr an der Telefonzelle, um zum „Mondscheintarif“ preisgünstig mit meiner Freundin telefonieren zu können. Der Brockhaus stand bei uns im Wohnzimmer, um Wissen und Informationen nachschlagen zu können. Später trug ich einen fast 500 Seiten dicken Zeitplaner mit Adressbuch bei mir, um meine Termine, Aufgaben etc. immer im Blick zu haben.

Heute nutze ich mein Smartphone. Ich habe alles dabei und kann (fast) alles online erledigen. Ich verstehe zwar immer noch nicht, wie das alles technisch funktioniert, und mir sind auch die Tücken und Nachteile bekannt, aber insgesamt überwiegt die Begeisterung für die digitale Revolution dermaßen, dass ich immer wieder staunend davorstehe und immer noch denke: Super! Wahnsinn! Revolutionär!

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Welcher digitale Wandel ist für Sie bahnbrechend, Per Dalheimer?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Geschäftsführer der Libri.de Internet Gmbh (ebook.de),  Per Dalheimer.

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Für mich bedeutet schon beruflich bedingt die Digitalisierung des Buches eine digitale Zäsur. So schwierig alles vor rund zehn Jahren begann – mit klobigen Lesegeräten, der fehlenden Bereitschaft der Verlage Inhalte bereitzustellen und der komplizierten Handhabung – so groß ist heute die Begeisterung und so dynamisch entwickelt sich der Markt. Jeff Bezos war nicht der erste, aber es ist Amazon zuzuschreiben, dass sie mit ihrem Kindle – zuerst in den USA – die Tür zum Massenmarkt aufgestoßen haben. Der spannendste Moment für mich persönlich war der 10. Oktober 2012: es war der Tag an dem wir angetrieben durch die dynamisch zunehmenden digitalen Buchumsätze und als Ergebnis einer verborgenen intensiven Vorbereitungszeit unsere über zehn Jahre bestehende Marke Libri.de in eBook.de umgewandelt haben. Ich war zuversichtlich, dass der Markenwechsel klappt und die Kunden eBook.de als Spezialisten positiv annehmen werden. Aber es gab auch ein mulmiges Gefühl. Am Abend setzte dann langsam eine Erleichterung ein: viele begeisterte und positive Kundenrückmeldungen – es hat geklappt!

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Welche Kampagne hat Sie kürzlich beeindruckt, Christoph Vilanek?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Vorstandsvorsitzenden der freenet AG,  Christoph Vilanek.

Christoph_Vilanek_postJedes Jahr im Herbst mache ich eine Reise nach Asien, um mir anzusehen, was die technikverliebte und digital aufgeschlossene Gesellschaft dort an Zukunft schon real werden lässt. Tief beeindruckt hat mich eine Werbe/Social Media Kampagne von Samsung. Samsung hat einer Gruppe blinder Kinder digitale Fotoapparate gegeben und diese blinden Kindern sollten „nach Gehör“ Fotos machen. Das taten sie und bewiesen, dass man auch ohne gesunde Augen Vögel, Wolken, Wind, Blätter, Bäume, Tiere und Menschen in Bewegung fotografieren kann. Die gemachten Fotos wurden natürlich ausgestellt, aber damit auch die Blinden ihre Werke erleben können, wurden alle Bilder 3D ausgedruckt und als Skulpturen ausgestellt. Für diese Kinder wurde digitale Technik zum virtuellen Auge und hat ein einmaliges Erlebnis ermöglicht. Für uns gesunde Menschen macht der Film über diese Aktion sichtbar und fühlbar, dass Technik kein Selbstzweck sein muss, sondern menschliches Fühlen in den Mittelpunkt stellen kann.

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Ihre ersten Schritte in Richtung E-Government, Christoph Bieber?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Inhaber der Johann-Wilhelm-Welker Stiftungsprofessur für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft,  Prof.Dr. Christoph Bieber.

Christoph_Bieber_post

Am beeindruckendsten waren für mich eigentlich immer Zugangsfragen: zum Netz selbst, aber auch zu Personen und Informationen. Besonders spannend war das im Umfeld meines ersten Forschungsaufenthaltes in den USA 1996 – ich hatte damals gerade mit der Arbeit an meiner Dissertation begonnen. Während wir in unserer Gießener Doktorandengruppe noch die Netzwerkkabel selbst verlegen mussten, um einen sicheren Online-Zugang ans Institut zu bekommen, ging das in den US-Unis schon viel besser. In Bibliotheken und Buchhandlungen wurde man von der Literatur zu den gesellschaftlichen Folgen des Netzes geradezu erschlagen. Und ansehen konnte man sich diese Folgen natürlich auch schon: in Boston war ich zum Beispiel in einem Internet-Café, das von einem „Bürgernetzverein“ als Non-profit-Initiative betreiben wurde. Dort hat mir ein Pensionär den Umgang mit einem FTP-Client erklärt, und ich konnte HTML-Dokumente für unser „Virtuelles Institut“ hochladen. Wenn der Laden mal zu hatte, konnte man über einen der im Ortsnetz kostenlosen AOL-Einwahlknoten online gehen, dafür hatte ich mir extra eine sündteure PCMCIA-Modemkarte gekauft – mit dem Büchergeld für meine Doktorarbeit. In Washington, D.C. traf man zu der Zeit einige „early adopter“, die den Senatoren und Kongressabgeordneten erklärten, was man mit diesem Internet so alles machen konnte. IBM und noch ein paar andere Hardware-Anbieter hatten an der Pennsylvania Avenue so eine Art „Versuchszentrum“ mit ein paar „E-Government“-Anwendungen aufgebaut, um die Rechnerverkäufe anzukurbeln. Ach ja, das Internet war eben für uns alle Neuland…

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Welches Netz-Angebot gefällt dir am besten, Thomas Hermanns?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Chef des Quatsch Comedy Clubs und einstigen Netzpiloten Coverboy, Thomas Hermanns.

Thomas_Hermanns_postLeider definitiv YouTube… obwohl ich ja als Cultural Content Hersteller innerlich zerrissen bin, wenn ich meine eigenen Inhalte da sehe ohne dass dafür jemand einen Cent bezahlt, ist die sofortige Verfügbarkeit aller alten Disco Diven oder Musical Ausschnitte für mich immer noch ein Wunder! Also wenn dann endlich mal aus YouTube PayTube wird – und zwar mit wirklich relevanten Zahlungen – bin ich dann auch nicht mehr zerrissen, sondern nur noch begeistert.

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Welches digitale Pioniertum hat dich geprägt, Miriam Pielhau?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute die Moderatorin, Autorin und Schauspielerin Miriam Pielhau.

Miriam_Pielhau_postDer Sendestart von NBC GIGA am 30. November 1998 markiert für mich persönlich einen Meilenstein der Digitalen Revolution. Und zwar nicht in erster Linie, weil ich Gründungsmitglied dieser interaktiven Sendung über das Thema Internet sein durfte. Vielmehr haben wir das in der Massennutzung damals noch junge Medium „WorldWideWeb“ über das „klassische“ Medium TV verbreitet. Und dargestellt. Und erklärt. Und genutzt. Und gelebt. Wir durften die User sein, die bei den Zuschauern aus dem Fernseher ins Wohnzimmer kamen. Gleichsam haben wir die Internetsurfer mit ihren Interaktionen in unsere Show gehievt. Deren Beiträge abgebildet. Mit ihnen kommuniziert. Live auf die Zuschauer/User reagiert. Also eine TV-Show durch das Tempo und die Stimmung des Netzes gestalten lassen. Genau deswegen haben wir beispielsweise netzpiloten.de oft vorgestellt. Diese Seite war das Pendant zu dem, was wir im Fernsehen unter anderem sein wollten: Wegweiser & Pioniere. Die Verknüpfung der beiden Medien – das eher in eine Richtung kommunizierende Fernsehen und das interaktive Netz – war meinem Gefühl nach mit ein Wegbereiter für die Erfolgsgeschichte des Internets in Deutschland. Und zwar nicht nur bei den sogenannten Freaks. Lieschen Müller ist mittlerweile auch online.

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Wofür steht für Sie die New Economy, Jens Unrau?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute der Branchenbetreuer IT, Multimedia, Neue Medien in der Senatskanzlei Hamburg, Jens Unrau.

Jens UmrauWas mich am stärksten an der Digitalen Revolution beeindruckt hat, war das Entstehen einer Gründerkultur – quasi aus dem Nichts. Heute wird zwar immer noch die im internationalen Vergleich niedrige Gründungsintensität in Deutschland und die „German Angst“ vor dem Scheitern in Diskussionen strapaziert, aber vor der Digitalen Revolution gab es nicht mal ansatzweise ein deutsches Start-up Ökosystem wie wir es heute kennen. Netzpiloten, Ricardo, Clickfish, SinnerSchrader, Cyquest, PopNet – um einige Hamburger Protagonisten zu nennen – haben mit ihrem Pioniergeist faktisch die Fundamente für die heutige Szene gelegt. Dabei waren die Internetentrepreneure mit ihren Ideen sowie Geschäftsmodellen ihrer Zeit und der „Old Economy“ teilweise weit voraus. Letzteres hat sich leider noch immer nicht geändert.

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Welcher E-Business Player beeindruckt Sie, Matthias Schrader ?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den CEO der SinnerSchrader AG Matthias Schrader, www.sinnerschrader.com Der Start von Amazon in Deutschland im Jahr 1998 ist für mich eine der zentralen Wegmarken. Vom Buchhändler zum Revolutionär. [...]
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Welchem Internet-Star bist du schon mal begegnet, David Eicher?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Geschäftsführer der Webguerillas David Eicher, www. webguerillas.com. Bis heute eindrucksvoll war ein gemeinsames Event Ende der 90er mit Nicholas Negroponte vom MIT, Boston. Seinerzeit stellte er uns [...]
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Was waren deine ersten Web-Erlebnisse, Alexander Hüsing?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Journalisten, Gründer und Chefredakteur Alexander Hüsing, www.deutsche-startups.de. 15 Jahre Internet sind eine lange Zeit. Anfangs war das Internet vor allem laut, schon beim Einwählen! Wer erinnert sich [...]
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