Wie fühlt sich Zukunft an, Johannes Kleske?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Co-Founder der Third Wave GmbH, Johannes Kleske.

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Die digitale Revolution war für mich eher eine Evolution, die sich Stück für Stück entwickelte. Erst im Rückblick wurde mir immer wieder klar, wie groß die Veränderungen eigentlich sind, die da passiert waren.

Trotzdem gibt es immer wieder kleine Momente, in denen man das Gefühl hat, dass die von William Gibson viel zitierte, ungleich verteilte Zukunft plötzlich da war. Ich erinnere mich z.B. noch gut an daran, wie ich das erste mal ein Taxi via myTaxi App bestellte. Ich verfolgt gebannt den Weg des Taxis auf meinem iPhone. Nun sollte es in meine Straße einbiegen und tatsächlich, da war es. So fühlt sich also ein bisschen manifestierte Zukunft an.


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Johannes Kleske

Johannes Kleske

zieht gerade nach Berlin, denkt nach über schlaue Städte, vernetztes Arbeiten und zukünftige Kommunikation, hat Spaß an gutem Essen, inspirierenden Medien und urbaner Kunst.

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1 comment

  1. Das Internet ist wirklich sehr sehr schnell, doch wer in dem Bereich arbeitet, der ist diese Sache gewohnt. Und wie Johannes schreibt, wundert man sich erst über die Monate – ich finde dieses Phänomen sehr interessant. Traurig finde ich die Digitalisierung. Mein Sohn berichtet: Eventuelle Jobangebote werden nicht in Anspruch genommen, weil man das Telefon in die Hand nehmen muss. Schade, dass der Bericht nur so kurz ist.

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