Disney Plus mit allen Disney-Filmen

Streaming-Anbieter sind mittlerweile auch zur Konkurrenz für etablierte Giganten der Branche geworden. Disney hat die Zeichen erkannt und möchte mit Disney Plus einen eigenen Streaming-Dienst. Disney Plus soll noch dieses Jahr an den Start gehen und alle bislang erschienenen Disney-Filme enthalten.

Diese Inhalte bietet Disney Plus

Beim Inhalt des Streaming-Dienstes zieht Disney sämtliche Register. Laut Polygon möchte Disney-CEO Robert Iger das komplette Disney Film-Archiv anbieten. Die Walt Disney Company blickt dabei immerhin auf eine fast hundertjährige Geschichte in der Filmbranche zurück. So gehört unter anderem auch der Klassiker Schneewittchen und die sieben Zwerge aus dem Jahr 1937 zum Portfolio von Disney Plus. Gerade jene Klassiker waren immer wieder vergriffen, auch um den Wert durch die entstehende Nachfrage künstlich oben zu halten. Mit dem neuen Dienst gehört die mühsame Suche nach alten Klassikern der Vergangenheit an.

Mittlerweile gehören auch viele andere Studios zum Disney-Konzern. Mit Lucasfilm kaufte sich Disney 2012 das weltweit beliebte Star Wars Franchise. Seit 2009 gehört auch Marvel Studios zu Disney, die jährlich mehrere große Produktionen aus dem beliebten Superhelden-Universum in die Kinos bringen. Ob alle Filme auch schon direkt zu Start von Disney Plus zur Verfügung stehen, ist noch nicht klar. Neue Filme sollen zudem innerhalb eines Jahres nach Kinostart Teil des Streaming-Angebots werden. Im ersten Jahr sind 25 Original-Serien, 10 eigenproduzierte Filme und über 400 Titel aus der Disney-Bibliothek eingeplant.

Diese Geräte werden unterstützt

  • Apple-Geräte: auf iPhone, iPad, iPod Touch und Apple TV sollen jeweils eigene Apps erscheinen. Diese finanzieren sich über ein In-App-Kauf-Prinzip. 
  • Xbox One
  • Google: Android Smartphones und Tablets, Android-TV-Gerät und Google Chromecast werden ebenfalls mit eingebunden.
  • Playstation 4 und Sony Smart TV
  • Weitere Smart-TVs und Geräte sind geplant

Technische Details zu Disney Plus

  • Das Standard-Abo enthält, ähnlich wie bei Netflix, Ultra HD, HDR und Dolby Atmos.
  • Inhalte können heruntergeladen und im Offline-Modus geschaut werden.
  • Mit einem Account können bis zu sieben Profile angelegt und auf bis zu vier Geräten simultan genutzt werden. 
  • Pausierte Inhalt können auf einem anderen Gerät weitergeschaut werden.
  • Auf Disney Plus werden nur Filme erscheinen, die die FSK-Stufe 12 nicht überschreiten. Alle Disney-Inhalte mit einer FSK-16- und FSK-18-Einstufung, wie zum Beispiel Deadpool, werden auf anderen Streaming-Diensten zur Verfügung stehen.

Exklusiv bei Disney Plus

Der eigene Streaming-Dienst bedeutet für die etablierten Dienste allerdings, dass ihnen entsprechende Marken wegbrechen, da sie exklusiv bei Disney Plus laufen werden. Dazu gehört unter anderem auch die kommende Star Wars Real-Serie „The Mandalorian“ mit Game of Throne-Star Pedro Pascal in der Hauptrolle. Auch das Avengers-Universum erhält eine Serie um den verschlagenen Gott Loki– selbstverständlich wieder von Tom Hiddleston verkörpert. Auch Exklusiv-Serien zum Star-Wars-Universum, wie zu Obi-Wan Kenobi oder zu weiteren Marvel-Charakteren sind geplant.

Wie teuer wird Disney Plus?

Disney Plus kostet in den USA 6,99 Dollar im Monat, das Jahresabo wird insgesamt 69,99 Dollar kosten. In den Niederlanden kostet das Abo sehr günstige 6,99 Euro und 69,99 Euro im Jahresabo. Firmenchef Bob Iger ist es besonders wichtig, dass der Dienst günstiger als der härteste Konkurrent Netflix ist. Dessen Angebot kostet derzeit von 7,99 Euro für das Basispaket bis hin zu 13,99 Euro im Premium-Abo. Letzteres bietet das Programm in Ultra-HD und auf bis zu vier Geräten gleichzeitig. 

Wann geht Disney Plus an den Start?

Disney Plus ist in den USA ab 12.November verfügbar. In den Niederlanden erscheint der Dienst am selben Tag, da hier der Content keiner Übersetzung ubterzogen werden muss. In Deutschland ist erst Ende 2019/Anfang 2020 mit einem Release zu rechnen.

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Stefan Reismann

Das Internet ist sein Zuhause, die Gaming-Welt sein Wohnzimmer. Der Multifunktions-Nerd machte eine Ausbildung zum Programmierer, entdeckte dann aber vor allem die inhaltliche Seite für sich. Nun schreibt er für die Netzpiloten und betreibt nebenher einen Let's Play-Kanal, auf dem reichlich gedaddelt wird.


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