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Disney Plus mit allen Disney-Filmen

Streaming-Anbieter sind mittlerweile auch zur Konkurrenz für etablierte Giganten der Branche geworden. Disney hat die Zeichen erkannt und möchte mit Disney Plus einen eigenen Streaming-Dienst. Disney Plus soll noch dieses Jahr an den Start gehen und alle bislang erschienenen Disney-Filme enthalten.

Diese Inhalte bietet Disney Plus

Beim Inhalt des Streaming-Dienstes zieht Disney sämtliche Register. Laut Polygon möchte Disney-CEO Robert Iger das komplette Disney Film-Archiv anbieten. Die Walt Disney Company blickt dabei immerhin auf eine fast hundertjährige Geschichte in der Filmbranche zurück. So gehört unter anderem auch der Klassiker Schneewittchen und die sieben Zwerge aus dem Jahr 1937 zum Portfolio von Disney Plus. Gerade jene Klassiker waren immer wieder vergriffen, auch um den Wert durch die entstehende Nachfrage künstlich oben zu halten. Mit dem neuen Dienst gehört die mühsame Suche nach alten Klassikern der Vergangenheit an.

Mittlerweile gehören auch viele andere Studios zum Disney-Konzern. Mit Lucasfilm kaufte sich Disney 2012 das weltweit beliebte Star Wars Franchise. Seit 2009 gehört auch Marvel Studios zu Disney, die jährlich mehrere große Produktionen aus dem beliebten Superhelden-Universum in die Kinos bringen. Ob alle Filme auch schon direkt zu Start von Disney Plus zur Verfügung stehen, ist noch nicht klar. Neue Filme sollen zudem innerhalb eines Jahres nach Kinostart Teil des Streaming-Angebots werden.

Exklusiv bei Disney Plus

Der eigene Streaming-Dienst bedeutet für die etablierten Dienste allerdings, dass ihnen entsprechende Marken wegbrechen, da sie exklusiv bei Disney Plus laufen werden. Dazu gehört unter anderem auch die kommende Star Wars Real-Serie „The Mandalorian“ mit Game of Throne-Star Pedro Pascal in der Hauptrolle. Auch das Avengers-Universum erhält eine Serie um den verschlagenen Gott Loki– selbstverständlich wieder von Tom Hiddleston verkörpert.

Wie teuer wird Disney Plus?

Zur Preisstruktur gibt es bislang noch keine genauen Informationen. Bekannt ist lediglich eine Aussage vom Disney-Chef Robert Iger, dass der Preis niedriger sein könnte als der von Netflix. Dessen Angebot kostet derzeit von 7,99 Euro für das Basispaket bis hin zu 13,99 Euro im Premium-Abo. Letzteres bietet das Programm in Ultra-HD und auf bis zu vier Geräten gleichzeitig.

Wann geht Disney Plus an den Start?

Der Start von Disney Plus ist in den USA für Ende 2019 geplant. Da der Dienst erst danach über den großen Teich kommen soll, ist in Deutschland erst 2020 mit einem Release zu rechnen.

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Obsidian und InXile – Microsoft kauft Rollenspiel-Entwickler

Auf dem Xbox Fanevent X018 in Mexiko gab es einen mächtigen Paukenschlag. Dort verkündete Microsoft, sowohl Obsidian Entertainment als auch InXile Entertainment übernommen zu haben. Beide Studios haben sich einen großen Namen im Rollenspielsektor gemacht und stehen für anspruchsvolle Kost alter Schule.

Obsidian: Lichtschwerter, Stift und Papier

Rollenspielkennern ist Obsidian Entertainment ein Begriff. Die aus ehemaligen Mitarbeitern der Black Isle Studios gegründete Spieleschmiede zeichnete sich anfangs vor allem für Fortsetzungen bekannter Marken verantwortlich. Star Wars: Knights of the Old Republic 2 und Neverwinter Nights 2 waren beides Fortsetzung erfolgreicher Bioware-Titel und basierten auf komplexen Pen & Paper-Systemen.

Mit Fallout: New Vegas ging es zurück zu den Wurzeln. Black Isle Studios entwickelte damals die ersten beiden Teile der Serie. Mit Fallout: New Vegas schuf Obsidian das für viele Spieler beste Fallout seit Wiederaufleben der Franchise. So fiel die Nutzerwertung auf Metacritic sogar besser aus, als der Metascore der Fachpresse.

Mit South Park: Der Stab der Wahrheit gelang dem Studio außerdem ein Überraschungshit. Obsidian gelang es, aus dem oft geschmacklosen aber auch stets gesellschaftskritischen Geist der Serie zu einer fulminanten Rollenspiel-Odyssee zu formen. Pillars of Eternity setzte schließlich einen weiteren großen Meilenstein. Das durch Crowdfunding finanzierte Spiel orientierte sich an alten Tugenden von Baldurs Gate und Co, schuf dabei aber eine eigenständige Marke. Dieses Jahr erst, veröffentlichte Obsidian Entertainment die Fortsetzung Pillars of Eternity 2: Deadfire. Die Fortsetzung wurde von der Fachpresse mit Lob überschüttet, konnte aber nicht annähernd an die Verkaufszahlen des Vorgängers anknüpfen.

Kotaku berichtete bereits im Oktober, dass eine Übernahme durch Microsoft erfolgen soll. Es wäre eher eine Frage „wann“ und nicht „ob“, hieß es in der Meldung.

InXile: Barden und Postapokalypse

Obsidian und InXile unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht stark voneinander. Das liegt wohl auch daran, dass InXile von Brian Fargo gegründet wurde, der vorher für Interplay Productions gearbeitet hatte – wozu auch Black Isle Studios gehörte.

inXiles Erstlingswerk war eine humorvolle Wiederbelebung des Spiels The Bard’s Tale. In den folgenden Jahren verlagerte sich der Fokus mehr auf Mobiltitel, wie die Super Stacker-Reihe. Hunted: The Demon’s Forge war zwar kein großer Wurf des Studios, leitete aber 2011 die Rückkehr zum Rollenspiel ein.

Ein weiteren Sprung zurück in die isometrische Perspektive gab es dann mit Wasteland 2 und Torment: Tides of Numenera, die wie Obsidians genreverwandtes Pillars of Eternity über Crowdfunding finanziert wurden. Zuletzt brachte InXile mit Bard’s Tale IV einen echten Nachfolger der alten Serie heraus und plant für 2019 die Veröffentlichung von Wasteland 3.

Gewaltiges Potential und anspruchsvolle Fans

Microsoft hat sich mit Obsidian und InXile zwei erfahrene Spieleschmieden an Land gezogen. Deren Zielgruppe war aber zuletzt eine sehr anspruchsvolle. Die Renaissance der isometrischen CRPGs erfreute vor allem Hardcorefans der alten Spielereihen. Der Massenmarkt wird nur selten angesprochen, auch wenn Divinity: Original Sin 2 von Larian Studios die Millionenmarke geknackt hat.

Microsoft hat nun eine starke Rollenspiel-Division an seiner Seite. Richtig genutzt, könnte der Microsoft starke Exklusivtitel an den Start bringen. Vor allem auf den Konsolen hat Sony derzeit die Nase sowohl bei den Konsolenverkäufen, als auch bei den Exklusivtiteln vorne. The Bard’s Tale IV und Wasteland 3 sollen übrigens trotz Übernahme auch für die Playstation 4 erscheinen.

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Die Macht liegt in eurer Hand: Der Sphero R2D2 im Test

R2D2 - header - Image by Lisa Kneidl

Alle Jahre wieder entfacht Star Wars einen großen Hype. Auch in diesem Dezember feiern wir nicht nur Weihnachten, sondern die Premiere des nächsten Teils der Space-Opera. Kurz vor dem Start von „Die letzten Jedi“ läuft die Marketingmaschine auf Hochtouren. Auch vor smarten Gadgets macht das Merchandise nicht halt. Die Firma Sphero hat – wie schon zu Episode 7 – nun wieder einen per App steuerbaren Droiden auf den Markt gebracht. Diesmal aber nicht den kugelrunden BB-8, sondern Fan-Favorit R2D2! Ich habe mir den Sphero R2D2 mal kurz von der Resistance ausgeborgt und getestet!

Sphero R2D2 im Unboxing

Als Star-Wars-Fan fiel es mir schwer, mich beim Auspacken des Sphero R2D2 nicht wie das Nintendo-64-Kid einfach meinen Fan-Emotionen hinzugeben. R2D2 kommt in einer schicken schwarzen Box mit ordentlich Polsterung daher, das wirkt sehr wertig.

R2D2 Vergleich Disneystore
Der Sphero R2D2 (links) und sein großer Bruder aus dem Disneystore (rechts).

Überrascht haben mich allerdings die Maße. Der Sphero R2D2 ist 17 mal 11 Zentimeter groß und wiegt rund 370 Gramm, was vergleichbar mit einem Tablet im 7-Zoll-Format ist. Nicht ganz zum Einsatz als Kampfdroide geeignet, aber als Spielzeug allemal tauglich! Zum Vergleich: sein großer nicht-elektronischer Bruder aus dem Disney Store hat ein Größe von 26 mal 17,5 Zentimetern und kostet mit derzeit rund 20 bis 40 Euro einen Bruchteil des Geldes. Beide sind aus Plastik, aber zumindest die Bemalung und die silbernen Elemente des Sphero R2D2 wirken hochwertiger als beim matten Disney-Kollegen.

In der Box enthalten ist außerdem noch ein USB-Kabel, mit dem der Droide nach einem Ladevorgang auch schon fast betriebsbereit ist. Fehlt nur noch das Herunterladen der kostenlosen App und eine Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und dem Sphero R2D2.

Zur Inbetriebnahme ist die offizielle Sphero-App “Star Wars Droids App by Sphero” notwendig, die für Apple und Android verfügbar ist. Erforderlich dafür sind mindestens die Versionen iOS 8.0 und Android 4.4.

Ich habe die App mit einem Lenovo Motorola G4 Plus mit Android 7.0 getestet. Darauf lädt die App recht lange und führt außerdem dazu, dass das Smartphone im Betrieb schnell recht heiß wird. Daher ist die für die Nutzung der App ein leistungsstärkeres Smartphone zu empfehlen.

App geht’s: So steuert ihr den Sphero R2D2

Es gibt fünf Modi, in denen ihr den Droiden per App steuern könnt.

  1. ihr könnt R2 steuern und “Emotionen” anwenden
  2. R2 kann mit einer Patrouillenstrecke programmiert werden
  3. ihr könnt ihn Muster fahren lassen
  4. innerhalb des AR-Modus könnt ihr den Sphero R2D2 durch den Millenium Falcon fahren lassen
  5. lasst ihr R2 wissen, dass ihr einen der Star-Wars-Filme schaut, kann er mittels Soundeffekten auf das Geschehen reagieren

Die “Emotionen” die man R2D2 durchspielen lassen kann, sind wirklich süß und hauchen dem Droiden richtig Leben ein. Auch die Musterfunktion macht Spaß, aber trotzdem hätte ich meinen halben Arbeitstag wohl in der Steuerfunktion verbringen können. Es macht einfach zu viel Freude, den kleinen Droiden über den Flur und in andere Büros fahren zu lassen und die Kollegen mit einem lauten “BOO-BEEP!” aus dem Nachmittagstrott zu wecken. Der AR-Modus hat mich hingegen nicht überzeugt. Statt mit R2D2 in der Augmented Reality durch die Smartphone-Kamera in der echten Welt zu interagieren, bewege ich mich auf dem Smartphone durch Orte wie beispielsweise den Millenium Falcon, während R2 lediglich mit Kopfdrehungen sowie Licht- und Audioeffekte reagiert. Ebenfalls ärgerlich: Die Patrouillenfunktion und Filmfunktion waren auf meinem Smartphone buggy und konnte daher von mir nicht getestet werden.

Pädagogisch wertvoll: Coden lernen mit dem Sphero R2D2

Wer trotzdem keinen dreistelligen Betrag für ein reines Spielzeug ausgeben mag, dem sei gesagt, dass der Sphero R2D2 und seine Kollegen durch eine App sogar pädagogisch wertvoll gemacht werden können. Neben der regulären Steuerungs-App bietet der Hersteller auch noch die Sphero Edu App an. Diese ist wie ein Github und ermutigt den Droiden-Besitzer zum Coden von Javascript-Textprogrammen. Mit drei Basis-Code-Methoden – Blocks, Zeichnen und Text Coding mit Javascript – wird es den stolzen Droiden-Besitzern dann ermöglicht, ihre Schützlinge individuell zu steuern. Neue Programme können dann ganz einfach erstellt und der Typ der Programms und der Droide, für den es bestimmt ist, ausgewählt werden. Auf der Sphero-Edu-Plattform erwartet die Nachwuchs-Coder dann eine regelrechte Community, innerhalb der Programme und Wissen ausgetauscht werden können. Solch ein Droide aus dem Star-Wars-Universum eignet sich also ideal dafür, auch jüngeren Nutzern den Spaß am Programmieren schmackhaft zu machen.

Fazit: Charmanter, aber teurer Star-Wars-Spaß

Der Sphero R2D2 kostet laut Preisempfehlung vom Hersteller rund 150 Euro. Für das Weihnachtsbudget nicht ganz so schmerzhaft wie das 800 Euro teure Modell des Millenium Falcon von Lego, aber dennoch ein echtes Liebhaberspielzeug für Star-Wars-Fans mit sehr großem Budget. Für das gleiche Geld bekommt man auf dem Markt auch schon ein Einsteiger-Smartphone. Aus meiner Sicht ist der Preis für den gebotenen Spaß zu hoch. Letzlich ist der Sphero R2D2 nur ein besseres Funk-Auto. Das kann auch der Charme des populären Star-Wars-Charakters nicht wettmachen. Immerhin bietet das Gadget dank Sphero-Edu-App noch didaktisches Potenzial für Nachwuchs-Coder.

Alternativ bietet der Disney Store für um die 20 bis 40 Euro einen batteriebetriebenen R2D2 mit einfachen Sound- und Lichteffekten an, der auf Geräuschimpulse wie Klatschen reagiert. Im Vergleich dazu ist der Sphero R2D2 flüssiger animiert und weist die authentischeren Sound- und Licht-Effekte auf. Der Disney-Droide hingegen überzeugt durch größere Maße und hat insgesamt ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.


Images & Screenshots by Lisa Kneidl


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Amazon Underground: Teure Android-Apps gratis downloaden – zum Preis privater Daten

Screenshot-Amazon-Underground-App-Androidpiloten

Hochwertige Apps, die regulär Geld kosten, stattdessen gratis herunterladen und nutzen. Dabei kann es sich ja nur um illegale Machenschaften handeln, oder? Falsch! Was viele nicht wissen: Amazon bietet seit 2015 mit seinem Dienst „Underground“ einen alternativen App-Store für Android-Geräte und Fire-Tablets an, bei dem es kostenpflichtige Apps für lau gibt. Sogar die In-App-Käufe gehen aufs Haus! Das Angebot wird attraktiver. Und wer jetzt erst auf den Dienst aufmerksam wird, fragt sich vielleicht, ob das ein okayer Deal ist. Ich habe mir das mal genauer angesehen und verrate euch, warum der tatsächliche Preis am Ende höher sein kann, als die Apps wert sind.

So funktioniert Amazon Underground

Viele Android-Nutzer laden sich ihre Apps aus einer Standard-Quelle: dem Google Play Store. Dort ist das Angebot von Amazon Underground aber nicht zu finden. Stattdessen müsst ihr einen separaten Store-Zugang installieren, indem ihr die entsprechende App auf der Seite von Amazon Underground herunterladet. Mit der normalen Shopping-App von Amazon hat diese nichts zu tun. In diesem alternativen Download-Store sind diverse Apps verfügbar, die ihr auch bei Google Play findet.

Image by Amazon
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Während viele Programme jedoch im Shop von Google Geld kosten, bietet Amazon eine Auswahl davon in seinem eigenen Shop vollkommen kostenlos an. Über 800 Apps stehen bei Amazon Underground zum Download bereit. Dabei sind nicht alle normalerweise kostenpflichtig. Welche Apps ihr ohne Underground-Shop nicht kostenfrei bekommen würdet, sehr ihr am kleinen Zusatz „Actually Free“ auf dem App-Icon.

Die Gegenleistung: Ihr „bezahlt“ mit euren privaten Nutzerdaten

Amazon macht aber kein Geschenk, sondern verfolgt ein neues Geschäftsmodell. Das Unternehmen möchte von euch eine Gegenleistung. Jeder, der sich nämlich über den Underground-App-Store etwas herunterlädt, gibt sein App-Nutzungsverhalten preis. Diese Daten kann Amazon dann an Konzerne und Unternehmen verkaufen, damit beispielsweise „Werbung nach Maß“ zugeschnitten werden kann. Ob Amazon das tatsächlich macht, ist allerdings vollkommen unklar, da das Versandhaus sich dazu bisher noch nicht geäußert hat.

Fest steht, dass die Entwickler der normalerweise kostenpflichtigen Apps bei der ganzen Sache nicht leer ausgehen. Das System ist dabei recht einfach: Über die App wird die Nutzungsdauer verfolgt, und im Anschluss minutengenau abgerechnet. Für jede Minute Nutzungszeit vergütet Amazon den angemeldeten Entwickler mit einem Zehntel Cent. Je mehr Android-Nutzer die Anwendung installieren, und je länger sie in Benutzung ist, desto höher ist also der ausgeschüttete Betrag. Es liegt also an euch, ob ihr Spielwährung für euer Lieblingsgame oder das Abo von Flirt-Apps für wertvoller haltet als eure Privatsphäre.

Zum Teil sehr hochwertige App-Auswahl

Screenshot by Aspyr Media
Screenshot by Aspyr Media

Habt ihr euch für die kostenlosen Apps statt eurer Privatsphäre entschieden, könnt ihr euch bei einem zum Teil exquisiten App-Buffet bedienen. Wirklich coole Spiele wie Lara Croft Go, Sonic Dash 2, Hitman Go oder Kniffel (ich liebe Kniffel!) könnt ihr zocken, was das Zeug hält. Star-Wars-Fans freuen sich, dass die Spiel-App „Knights Of The Old Republic“ im Underground-Store ebenfalls frei verfügbar ist. Bei Google Play werden für die App derzeit rund elf Euro fällig.

Die wohl beste und bekannteste App aus dem Underground-Store ist Navigon Europe. Normalerweise würde die App mit 140 Euro zu Buche schlagen. Bei Amazon Underground ist sie kostenfrei erhältlich. Außerdem können Karten für 45 europäische Länder (natürlich kostenlos) heruntergeladen werden.

Ebenfalls attraktiv ist die Tatsache, dass selbst In-App-Käufe für lau sind. So „schenkt“ Amazon beispielsweise Nutzern der App Lovoo die VIP-Mitgliedschaft im Wert von 12 Euro – und das jeden Monat.

So installiert ihr Amazon Underground

Auf dem Android-Smartphone muss vorerst das Installieren aus unbekannten Quellen erlaubt werden. Die Einstellung findet ihr unter „Einstellungen“, „Sicherheit“ bzw. „Anwendungen“. Bei „Unbekannte Quellen“ setzt ihr den Haken und bestätigen die Auswahl.

Um die APK zu installieren, muss mit dem Smartphone dieser Amazon-Link geöffnet werden, die Datei „Amazon_App.apk“ sollte dann automatisch downloaden. Danach einfach unter „Eigene Dateien“ bzw. im Ordner Downloads die Datei antippen und der Installationsanleitung folgen. Danach kann die Underground-App gestartet werden.

Image by Amazon
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Aus Sicherheitsgründen solltet ihr danach das Installieren von unbekannten Quellen wieder deaktivieren. APKs können immer ein gewisses Risiko bedeuten, da sie am offiziellen Google Play Store „vorbei installiert“ werden. Somit könnt ihr euch aus unbekannten Quellen Viren und Malware auf euer Gerät ziehen. Vorsicht ist hier immer geboten.

Fazit – Hoher Preis für günstige Apps

Das Traurige an der ganzen Sache ist, dass so viele Leute richtig scharf auf kostenlosen Shit sind, und damit ihre Privatsphäre verkaufen. Ich persönlich bin kein Freund davon, und kann nur jedem davon abraten, sich den Underground-Store zu installieren. Der Preis ist letztendlich doch viel höher, als wenn man ein paar Euro für eine App ausgibt, die man dann sein Leben lang benutzen kann, ohne dabei getrackt zu werden.

Diejenigen, die auf Datenschutz und Privatsphäre nicht so einen großen Wert legen, werden im Amazon-Underground-Store richtig aufgehen. Das Konsum-Herz wird dort seine wahre Freude haben.


Images & Screenshots by Berti Kolbow-Lehradt, Amazon, Aspyr Media


Dieser Text erschien zuerst auf unserer Schwesterseite Androidpiloten.


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Screen Radar: Noch nie war der deutsche Film so beliebt

Watching a blank screen (adapted) (Image by Kenneth Lu [CC BY 2.0] via Flickr)

Für die Netzpiloten stellt Arthur Avenue Kino-Neustarts vor und bespricht die wichtigsten Film-Themen. Dieses Mal mit einem Rückblick auf das Kinojahr 2015-2016, einer Märchen-Empfehlung, einem neuen Han Solo und der Aussicht auf einen Pokémon-Realfilm.

Neu im Kino„BFG – Big Friendly Giant“
„Frühstück bei Monsieur Henri“
Thema der WocheDie erfolgreichsten Filme 2016 (bisher)
Neues aus der FilmweltEin Pokémon-Realfilm kündigt sich an
Darauf freuen wir uns„White Girl“
Frisch besetzt„Han Solo“-Spin-off mit Alden Ehrenreich

Neu im Kino

Muss man sehen: „BFG – Big Friendly Giant“ ist die Kinderbuchverfilmung des Roald-Dahl-Klassikers „Sophiechen und der Riese“. Nach „E.T. – Der Außerirdische“ zeigt Regisseur Steven Spielberg abermals, dass es keine Grenzen für Freundschaften gibt – in diesem Fall zwischen einem 12-jährigen Waisenkind und einem sieben Meter großen Riesen. Die beiden Außenseiter lernen in ihren Abenteuern, dass es okay ist, zugleich ängstlich und heldenhaft zu sein. Die Erzählung ist zwar kindgerecht aufbereitet, bietet aber auch so viele visuelle Highlights wie schon lange kein Film zuvor. Etwa wenn die Kamera zwischen den Größenunterschieden hin und her wechselt und sich ganze Kulissen in den Kulissen aufbauen. Wir sind große Fans von Dahl (er schrieb auch „Charlie und die Schokoladenfabrik“ sowie „Der fantastische Mr. Fox“) und finden, dass Spielberg den träumerischen Ton seines Märchens ganz und gar trifft.

Kann man sich sparen: Das dialogreiche französische Kino erfreut sich in deutschen Arthouse-Kinos einer großen Beliebtheit. Zu Recht, denn die Franzosen bringen ihren ganz eigenen bitterbösen Humor in die Kinolandschaft mit ein. Im Falle von „Frühstück bei Monsieur Henri“ hat man über dieselben Späße allerdings schon zu oft gelacht. Da gibt es den zynischen Rentner, der von seinem Sohn eine junge Untermieterin aufgeschwatzt bekommt. Die bringt zwar erst die ordentliche Hausordnung durcheinander, mit der Zeit erkennen aber beide, dass sie es miteinander doch ganz gut getroffen haben. Dieser Erkenntnisprozess ist sehr vorhersehbar und uninspiriert umgesetzt.

Thema der Woche

Die erfolgreichsten Filme 2016 (bisher): Gefühlt spielt der deutsche Film nur eine untergeordnete Rolle im Kino. Hin und wieder schaffen es Til Schweiger oder Michael „Bully“ Herbig zwar, die Massen zu mobilisieren, aber im Allgemeinen bestimmt Hollywood, was von Interesse ist. Das bestätigt sich insbesondere bei den Ticketverkäufen. Mitte Juli sieht die Top Drei der meistgesehenen Filme 2016 im Kino wie folgt aus: Mit 3,73 Millionen Besuchern führt der Disney-Animationsfilm „Zoomania“ das Ranking an. Der Abstand zum zweitplatzierten „The Revenant – Der Rückkehrer“ mit Oscar-Gewinner Leonardo DiCaprio beträgt immerhin fast eine Million Kinogänger (2,79 Millionen). An dritter Stelle folgt als große Überraschung „Deadpool“ mit 2,69 Millionen Besuchern – und das trotz hoher Jugendfreigabe für den Superhelden mit der großen Klappe. Der deutsche Film ist mit „Bibi & Tina – Mädchen gegen Jungs“ von Detlev Buck (fast 2 Millionen Besucher) und „Der geilste Tag“ von Florian David Fitz (1,66 Millionen Besucher) auf den Plätzen Nummer Vier und Sieben vertreten. Erfahrungsgemäß dürfte es bis zum Ende des Jahres allerdings schwer werden, diese Platzierung zu verteidigen, da Hochkaräter wie „Ghostbusters“, „Findet Dorie“ und „Rogue One: A Star Wars Story“ erst noch anlaufen. Ein gänzlich anderes Bild versucht nun aber die deutsche Filmförderungsanstalt (FFA) zu zeichnen. In einer Auswertung des „Rekordjahres 2015“ kam zum Beispiel heraus, dass die Besuche von deutschen Produktionen im vergangenen Jahr um satte 19 Prozent anstiegen (von 34 auf 41 Millionen Tickets), während US-Filme im gleichen Zeitraum nur einen Zuwachs von vier Prozent verzeichnen konnten. Der Umsatz deutscher Filme stieg von 250 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 319 Millionen im Jahr 2015. Danken darf man dafür insbesondere der jungen Zielgruppe der Zehn- bis 19-Jährigen, die mit ihren zwei, drei Besuchen im Jahr so oft ins Kino gehen wie niemand sonst – und sich schließlich bei jedem dritten Film für einen deutschen entscheiden. Komödien wie „Fack Ju Göhte 2“ oder „Honig im Kopf“ stehen besonders hoch in der Gunst des Publikums. In Schulnoten ausgedrückt, würden die Zuschauer fast jedem zweiten deutschen Film die Schulnote „sehr gut“ vergeben. Alle Zahlen und weitere Insights hält die Studie bereit, die ihr hier findet. Und apropos deutscher Film: In der letzten Woche haben wir euch „Toni Erdmann“ ans Herz gelegt. Das wäre so ein Beispiel, dem wir eine glatte Eins verpassen würden. Also nichts wie rein ins Kino und anschauen!

Toni Erdmann (Image by Komplizen Film)
Toni Erdmann (Image by Komplizen Film)

Neues aus der Filmwelt

Ein Pokémon-Realfilm kündigt sich an: Nach dem einschlagenden Erfolg von „Pokémon GO“ wurden die Gespräche zwischen Lizenzgeber Nintendo und dem Filmstudio Legendary wieder aufgenommen. Beide tänzeln schon seit einiger Zeit umeinander herum, jedoch gab es lange Zeit keinen Grund zur Eile. Die inzwischen 19 (!!) Anime-Filme haben schließlich immer weniger Leute angesprochen. Das sieht nun anders aus! Denn das weltweite Interesse ist durch das neue Augmented-Reality-Spiel so groß wie nie zuvor. Legendary konnte zuletzt schon Erfahrungen mit der Verfilmung von „Warcraft: The Beginning“ sammeln. Für das neue Drehbuch hat sich bereits der Pokémon-Fan und „Chronicle – Wozu bist du fähig?“-Autor Max Landis ins Spiel gebracht. Nach dem Drehbuch für das vielbesprochene „Power Rangers“-Reboot wäre das bereits ein zweiter Coup innerhalb kürzester Zeit. Los Max, schnapp sie dir alle!

Darauf freuen wir uns

„White Girl“: Was macht eigentlich Dana Brody, Tochter von Nicholas Brody in der US-Serie „Homeland“ heute? Sie heißt jetzt Leah (na gut, und die Schauspielerin dahinter eigentlich Morgan Saylor) und steckt mächtig in der Klemme. Denn sie ist mit einem Drogendealer zusammen und sowieso die meiste Zeit ziemlich high. Als ihr Freund plötzlich festgenommen wird, steht sie allein mit einer großen Portion Kokain da. Was soll sie damit jetzt bloß machen? Der Trailer lässt bereits an Klassiker wie „Kids“ und „Requiem for a Dream“ denken. Auch Elizabeth Woods erster Film wirkt auf den ersten Blick laut, sozialkritisch und unangepasst.

Frisch besetzt

„Han Solo“-Spin-off mit Alden Ehrenreich: Euch ist der Hype um Star Wars schon zu viel? Dann hört ihr jetzt wohl besser weg, denn Disney und Lucas Film nehmen gerade erst so richtig Fahrt auf. Im Jahresrhythmus sind neue Geschichten aus dem Star-Wars-Universum geplant – auf die offizielle Fortsetzung (Episode 8 kommt noch 2017) folgt im Jahr 2018 das Spin-off über die frühen Abenteuer des Schmugglers Han Solo. Nachdem die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller („The Lego Movie“) knapp dreitausend Schauspieler haben vorsprechen lassen, setzte sich der 26-jährige Alden Ehrenreich als Protagonist durch. Diesen konnte man zuletzt als strunzdummen Cowboy-Mimen in „Hail, Caesar!“ bewundern. Die Besetzung dürfte seiner Karriere endgültig den nötigen Schwung verleihen.


Image (adapted) „Watching a blank Screen“ by Kenneth Lu (CC BY 2.0


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Screen Radar: Ein Leben in Echtzeit

Watching a blank screen (adapted) (Image by Kenneth Lu [CC BY 2.0] via flickr)

Für die Netzpiloten stellt Arthur Avenue Kino-Neustarts vor und bespricht die wichtigsten Film-Themen. Dieses Mal mit einem Blick in die Livestreaming-Branche, der Hochhaus-Dystopie „High-Rise“ mit Tom Hiddleston in der Hauptrolle und einem freudigen Wiedersehen mit einem der beliebtesten Film-Bösewichte aller Zeiten.

Neu im Kino„High-Rise“
„Ice Age 5: Kollision voraus!“
Thema der WocheLive ist das neue Zugpferd
Streaming-Perlen„Umweg nach Hause“ auf Netflix
„We Are Your Friends“ auf Amazon Prime
Neues aus der FilmweltWiedersehen mit Darth Vader
Netflix soll Offline-Modus bekommen
Frisch besetzt„Power Rangers“ mit Brian Cranston

Neu im Kino

Muss man sehen: Die Menschen wollen hoch hinaus – am liebsten komplett über allem schweben. „High-Rise“ spielt in einem extraordinär riesigen Hochhaus und darf als Allegorie auf den Drang nach Macht, Ansehen und jeder Art von Überlegenheit betrachtet werden. Das Besondere: Kein einziger Charakter in der Romanverfilmung handelt moralisch richtig oder gar empathisch. Stattdessen wird intrigiert was das Zeug hält, um so seinen sozialen Status aufzupeppen. Zusammen mit Neuankömmling Tom Hiddleston erkunden wir Stockwerk um Stockwerk, bis zur totalen Eskalation. Und die ist einfach nur krass.

Kann man sich sparen: Interessiert sich eigentlich noch irgendjemand für Scrat, Sid, Manny und Diego aus „Ice Age“? Eher nicht, oder? Spätestens mit diesem Teil ist auf jeden Fall die Puste raus. Die Gruppe der Tierchen wird schließlich immer größer, undurchsichtiger und somit auch komplett oberflächlich. In Teil 5 „Kollision voraus!“ droht nun ein Meteoritenschauer das Leben auf der Erde auszulöschen und es braucht abermals die Hilfe von einer Hand voll neuer schräger Figuren, um das Unheil abzuwenden. Das geht einfach nicht mehr klar, das ist zu viel.

Thema der Woche

Live ist das neue Zugpferd: Nach dem SXSW-Hit Meerkat und dem Twitter-Ableger Periscope zogen die großen Anbieter wie Facebook und Google schleunigst nach, um den Nutzern zu geben, wonach sie sehnlichst verlangen. Echtzeit heißt das Zauberwort! Wir leben in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit die Währung ist. Und in dieser gibt es nur noch einen Grund, die Menschen zum Einschalten beziehungsweise zum Dranbleiben zu bewegen, nämlich Live-Ereignisse. Unvorstellbar, dass man DEN einen Moment verpasst, über den später alle reden. Nachdem Facebook bereits die Umstellung auf Video-Content erfolgreich geschafft hat, scheint das „Streamen aus der Hosentasche“ die logische Konsequenz in der Attention-Economy zu sein. Die ersten Ausbesserungen kündigen sich auch schon an. Ein Problem ist nämlich, dass sich ein Livestream erst einmal herumsprechen muss, bevor die spannenden Dinge erzählt werden können. Also wird man bald schon Sendetermine voreinstellen können. Weiterhin soll es möglich sein, verschiedene Bildquellen (also mehrere Smartphones) zu einem Sender zusammenzuschließen. Man stelle sich nur vor, dass es endlich Sinn ergibt, wenn alle während des Konzerts ihre Handys in die Höhe strecken! Bahnbrechend. Alle Daheimgebliebenen können bequem zwischen den Perspektiven wechseln. Derzeitig werden Publisher sogar aktiv mit Reichweite belohnt, wenn sie fleißig den Live-Button betätigen. Mehr noch: Facebook nimmt richtig Geld in die Hand, um das Feature den Branchengrößen wie BuzzFeed und auch Bild schmackhaft zu machen. Das Wall Street Journal berichtet, dass sie mit bis zu 3 Millionen US-Dollar in der Umsetzung von Live-Formaten unterstützt werden. Dabei kommen etwa die morgendliche News-Show „Bild Daily“ oder eine explodierende Wassermelone im BuzzFeed-Studio heraus. Fun Fact: Es brauchte etwa 680 Gummis, um die Frucht zu zerbersten. Aber auch ohne die Facebook-Millionen wissen kreative Medienmarken wie Mit Vergnügen die Funktion für sich zu nutzen. Die gelbe Parkbank vor dem Berliner Büro wird regelmäßig als Schauplatz für Akustik-Sessions von Musikern ins Netz gestreamt. Als Fans der Live-Funktion wünschen wir uns noch viel mehr solcher Formate. Schließlich schauen wir ja alle kein Fernsehen mehr…

Streaming-Perlen

„Umweg nach Hause“ auf Netflix: In der Netflix-Produktion brillieren Paul Rudd als ehemaliger Schriftsteller, der über den Tod seines Kindes hinweg kommen muss, und Craig Roberts als querschnittsgelähmter Teenager. Das ungleiche Betreuer-Patienten-Gespann bricht bald zu einer ziemlich außergewöhnlichen Reise auf: nämlich einem Roadtrip zu den langweiligsten Sehenswürdigkeiten der USA. Tatsächlich finden sie dort nicht nur ihre Lebensfreude wieder, sondern gabeln auch noch tolle Frauen auf.

„We Are Your Friends“ auf Amazon Prime: Als Musiker in spe hat man es wirklich nicht leicht. Vor allem, wenn man wie Newcomer-DJ Cole (Zac Efron) noch auf der Suche nach seinem eigenen Sound ist. Das Abhängen mit seinen Kumpels in Clubs reicht ihm partout nicht mehr – er will endlich groß rauskommen. Mit etwas Mentoren-Hilfe vom Vorbild DJ James (Wes Bentley) und dessen bildhübscher Freundin Sophie (Emily Ratajkowski) soll Cole seinem Traum endlich näher denn je kommen.

Neues aus der Filmwelt

Wiedersehen mit Darth Vader: Nach dem Neustart der Star-Wars-Saga im vergangenen Dezember folgt schon in diesem Jahr das nächste Kapitel. „Rogue One“ ist jedoch noch zeitlich zwischen Episode III „Die Rache der Sith“ und Episode IV „Krieg der Sterne“ angesiedelt. Daher passt es auch, dass wir uns auf ein Wiedersehen mit Oberschurke Darth Vader freuen können. Im Zentrum des neuen Films steht also der Zusammenbruch der Republik, den die Jedi nach ihrer Auslöschung nicht mehr verhindern können. Stattdessen macht sich nun die Rebellen-Allianz (in Form von Felicity Jones) daran, den Todesstern zu zerstören. Doch da hat ein gewisser Sith mit Röchelmaske natürlich etwas dagegen.

Netflix soll Offline-Modus bekommen: Das temporäre Speichern von Streaming-Inhalten ist ein beliebtes Feature, um den Dienst für Urlaube und WLAN-freie-Bahnfahrten anzupreisen. Maxdome hat es vorgemacht und Amazon Prime ist vergangenen Herbst nachgezogen. Nun berichten Branchen-Insider auch von Verhandlungen zwischen Netflix und Content-Providern für einen entsprechenden Download-Deal. Wir können es kaum abwarten, die lauten Mitreisenden auf einer langen Zugfahrt gegen eine neue Staffel von „Orange Is The New Black“ einzutauschen!

Frisch besetzt

„Power Rangers“ mit Brian Cranston: Welche Serie aus der Jugend wurde eigentlich noch nicht wieder neu aufgelegt? Natürlich die „Power Rangers“! Nach 20 Staffeln seit 1993 und zwei Filmen (1995 und 1997) wird es Zeit für einen Neustart. Unter der Regie von Dean Israelite („Project Almanac“) wurde sogar schon mit den Dreharbeiten begonnen. Das Cast erstreckt sich von Bryan Cranston als weiser Zordon über Elizabeth Banks als Hexe Rita Repulsa bis hin zu Newcomer RJ Cyler („Ich und Earl und das Mädchen“) als blauer Ranger. Auffallend modern kommen auch die Anzüge der Helden daher, die stark an Iron Mans Rüstung erinnern. Ab dem 23.03.2017 können wir uns selbst ein Bild von der Umsetzung machen, denn dann läuft der Film auch schon bei uns in den Kinos an.


Teaser (adapted) „Watching a blank Screen“ by Kenneth Lu (CC BY 2.0)


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • STARTUP wsj: Zuckerberg’s Venture to Invest in Startup Andela: Als Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Vater wurde, kündigte er eine Stiftung an, die Projekte der digitalen Welt unterstützen solle. Die „Chan Zuckerberg Initiative“ benannte er nach seiner Tochter und steckte eine große Summe Privatvermögen in die Stiftung. Heute ist sie 45 Milliarden US-Dollar schwer und Zuckerberg wird in Kürze sein erstes Investment tätigen. Das Startup „Andela“ will Software Entwickler in Nigeria und Kenya ausbilden. „Wir leben in einer Welt, wo ‚Talent‘ gleichmäßig verteilt ist, ‚Möglichkeiten‘ jedoch nicht. Andelas Aufgabe ist es diese Lücke zu schließen“, sagte Zuckerberg in einem Interview.

  • MICROSOFT thenextweb: Microsoft’s getting into the (legal) weed business: Microsoft steigt in den Marihuana-Markt ein. Der Technologie Konzern kündigte gestern eine Partnerschaft mit dem Startup „Kind“ aus Los Angeles an. Zusammen soll eine Software erstellt werden, die den Handel mit Marihuana erleichtern soll. Anwenden wollen Microsoft und Kind die Software nur in Staaten, in denen es per Gesetz legal ist, Marihuana zu erwerben. Manche ‚Experten‘ sehen die Entscheidung von Microsoft als sehr risikoreich an. Trotz Legalisierung in einigen Bundesstaaten, ist Marihuana wohl die meist diskutierte Droge der USA.

  • SPACEX mashable: Elon Musk tweets video of SpaceX rocket’s crash landing: SpaceX Gründer Elon Musk will die Menschen auf den Mars bringen. Vor kurzem gab er auf einer Konferenz bekannt, dass er bis 2025 sein Ziel erreichen möchte. Auch seine Angst vor Robotern, die die Menschheit auslöschen könnten, teilte er auf dieser Konferenz mit der Öffentlichkeit. Seit gestern kann man bei Twitter ein Video von Musk begutachten, das zeigt wie eine seiner Raketen abstürzt. Musk bleibt nach dem Absturz optimistisch. Trotzdem ist solch ein Zwischenfall einen großes finanzielles und zeitliches Ärgernis.

  • STAR WARS digitaltrends: Magic Leap announces partnership with Lucasfilm to produce ‘Star Wars’ content: Das Virtual Reality Startup „Magic Leap“ wird eine Partnerschaft mit Lucasfilm eingehen und für ordentlich Star Wars Content sorgen. Im Hauptquartier der Specialeffects Abteilung „Industrial Light and Magic“ von Lucasfilm in San Francisco wird ein gemeinsames Labor entstehen. „Ich habe noch nie ein Projekt bei uns miterlebt, das so innovativ die Kreativität und Technologie miteinander verbindet“, sagte der xLab Verantwortliche Vicki Dobbs Beck.

  • 3D-Druck theverge: This autonomous, 3D-printed bus starts giving rides in Washington, DC today: Der Autoproduzent „Local Motors“ aus Arizona hat einen elektrischen und autonom fahrenden Bus entwickelt. Außerdem wurde der Kleinbus mit Hilfe eines 3D-Druckers erstellt und hört auf den Namen Olli. Der Bus soll in den nächsten Tagen zum ersten Mal in Washington DC zum Einsatz kommen. Auch für Berlin ist ein Standort von Local Motors geplant und soll noch dieses Jahr entstehen.

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • HACKER heise: G7 gegen Hacker: Cyber-Attacken sollen wie bewaffnete Angriffe gewertet werden können: Die japanische Zeitung „Yomiuri Shimbun“ berichtet, dass die G7-Staaten schärfer gegen die Hintergrundleute von Cyber-Attacken vorgehen wollen. Eine ausführliche Erklärung wollen die sieben großen Industriestaaten auf dem kommenden Gipfel in Japan abgeben. Laut Informationen der Yomiuri Shimbun, sollen Cyber-Attacken nun mit herkömmlichen bewaffneten Attacken durch ein Land oder einem terroristischen Angriff gleichgesetzt werden. Das heißt, dass attackierte Staaten das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen geltend machen können. Das damit laufende „Recht auf Selbstverteidigung“ würde Staaten die Möglichkeit geben, gewaltsam gegen Hacker vorzugehen.

  • DIGITALISIERUNG gruenderszene: „Zu wenig Internet tötet die deutsche Wirtschaft“: Während die TV-Sendung „Hart aber fair“ in den letzten Monaten vom Flüchtlingsthema regiert wurde und meist nichts Neues bei den Diskussionen angesprochen wurde, gab es am Montag mal wieder ein Thema, das auch ordentlich für Diskussionen sorgt – die Digitalisierung. Eigentlich sollte sich die Show auf das Smartphone und die Auswirkungen auf den Menschen konzentrieren, doch schnell wurde eine hitzige Diskussion über die Digitalisierung daraus. Frank Thelen, bekannt aus der TV-Show „Höhle der Löwen“, fand deutliche Worte. Wenn sich Deutschland der Digitalisierung nicht mehr öffne, so sei eine schwindende Rolle in der Weltwirtschaft vorprogrammiert. Und Kinder, die nicht lernen mit der Programmiersprache umzugehen, seien die Analphabeten der Zukunft.

  • GOOGLE spon: Projekt Abacus: So will Google das Passwort abschaffen: Wenn es nach Google geht, dann brauchen Nutzer von Android Smartphones in Zukunft kein Passwort mehr. „Abacus“ nennt sich das Projekt des Konzernriesen. Durch ein Programm soll das Nutzungsverhalten analysiert werden und mit Hilfe dieser biometrischen Daten ein einzigartiges Profil erstellen, das den Nutzer an der Stimme, Geschwindigkeit des Tippens, Bewegungsmuster und der Appnutzung erkennt. So sollen Passwörter und Nutzernamen überflüssig werden. Das Programm soll noch dieses Jahr gestartet werden.

  • APPLE tech: Apple will open Siri to developers and launch Amazon Echo-like smart speaker, report says: Apple will seine bekannteste Assistentin mehr Arbeit geben. Siri soll an Entwickler weitergegeben werden, um speziell auf bestimmte Firmen abgestimmt zu sein. Bis jetzt hat Siri nur mit Drittanbietern wie Yelp und Bing gearbeitet. Das Entwicklungsprogramm trägt den Namen „Siri SDK“ und soll noch im nächsten Monat veröffentlicht werden. Apple soll außerdem daran arbeiten, Siri auch auf dem Mac als Assistentin einzustellen.

  • FACEBOOK mashable: Chewbacca mom got to ride a bike alongside her favorite Wookiee: George Lucas lieferte mit Star Wars wohl die Science-Fiction-Saga überhaupt. Selten trifft man mal einen Menschen, der nicht das Geräusch der Atemmaske von Darth Vader erkennt – dafür muss dieser noch nicht mal Fan sein. Und auch ein anderer Star Wars Charakter ist aus dem Universum nicht wegzudenken. Mit seinem 2-Meter großen und pelzigen Körper, wurde Chewbacca zur Lieblingsfigur vieler Fans. So auch von Candace Payne. Sie kaufte sich vor kurzer Zeit eine Chewbacca-Maske und filmte ihre ersten Minuten damit in einem Facebook-Live Video. Dieses Video ist das am meisten geklickte Live-Video auf Facebook. Und Mark Zuckerberg persönlich nahm das als Grund, die Dame zum HQ ins Silicon Valley einzuladen. Mit einer wundervollen Überraschung.

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Warum wir über unsere Spoiler-Phobie hinwegkommen sollten

Vaders' Photo shoot (1 of 4) (adapted) (Image by Chris Isherwood [CC BY-SA 2.0] via flickr)

Warnung: der folgenden Artikel enthält einige Spoiler zu Star Wars: The Force Awakens und andere Kino- und Fernsehproduktionen. Weiterlesen auf eigene Gefahr.

Im vergangenen Monat waren mein Partner und ich in einem kleinen ruhigen Restaurant in Dorset. Ein kleiner Junge kam herein und quiekte mit schreckenerfüllter Stimme: “Er hat Han Solo getötet!” Der Vater schaute entsetzt, während einige Gäste nervös lachten und sich umschauten, als ob jemand eine Straftat begangen hatte. Ich konnte nur hoffen, dass niemand von ihnen geplant hatte, den Film am nächsten Tag im Kino zu sehen.

Ich fand es zuerst wirklich noch witzig, aber dann habe ich The Force Awakens gesehen. Wenn Sie den Film noch nicht gesehen haben, aber kein Problem damit haben, trotzdem einen Artikel über die Star Wars-Reihe zu lesen, dann darf ab hier weitergelesen werden:  Kylo Ren tötet seinen Vater Han Solo mit seinem Lichtschwert. Es ist der Höhepunkt des Films.

Jeder scheint seine eigene Geschichte zu diversen Star Wars-Spoiler zu haben. Jeder, der im Jahr 1980 The Empire Strikes Back gesehen hat, wird wohl die eine hinterhältige Person nie vergessen, die “Darth Vader ist Lukes Vater!” in die Kinoschlange hineinrief. Meine eigene Spoiler-Horrorgeschichte war, als jemand mir noch während ich für den Film Fight Club anstand, dass Edward Nortons Charakter Tyler Durden unter einer Persönlichkeitsspaltung leidet.

Im Netz finden wir die Spoilerkultur (und die Spoiler-Phobie) überall. Mein Facebook-Feed ist wöchentlich gefüllt mit den Einträgen meiner Freunden und Familie, die in etwa so lauten:

Keine Dr.-Who-Spoiler bitte, es lief hier noch nicht in den USA.

Bitte beachte, dass [dieser  und jener] Sherlock noch nicht gesehen hat, bitte verrate nichts in deinem Status.

Keine Star Wars-Spoiler mehr, um Gottes willen – Ich hatte noch keine Gelegenheit, den Film über Weihnachten zu sehen.

Auf Facebook werden regelmäßig Leute entfolgt oder Freundschaften aus einem plötzlichen Groll heraus gekündigt.

Handlungsfreiheit

Diese Angst vor Spoilern ist ein Resultat unserer komplexen Art und Weise, in der wir Medien konsumieren. Eine Fernsehserie direkt bei der Ausstrahlung zu schauen, ist selten geworden in einer Welt voll  konkurrierender On-Demand-Plattformen und Netflix-Marathons. Mit Tablets und Smartphones können wir nicht nur aussuchen, was wir anschauen wollen, sondern auch, an welchem Ort. Aber diese Freiheiten bedeuten auch eine große Verantwortung. Diese ist direkt verbunden mit der wachsenden Erwartung, dass wir, wenn wir einen Film oder eine neue Serie gesehen haben, sollten wir, um Tyler Durdens berühmte erste Regel über den Fight Club zu zitieren, besser nicht darüber sprechen.

Für Kritiker ist das schlichtweg nervenzehrend. Zuerst einmal, wie soll man etwas anständig rezensieren, ohne dabei Elemente der Handlung preiszugeben? 2006 brachte Jonathan Rosenbaum sein Bedenken zum Ausdruck, was Spoiler für die Filmkritik bedeutet. Er merkte an, die Spoilerkultur ziehe Handlung und Erzählweise auf Kosten anderer Stile vor:

Warum soll es ein Spoiler sein, wenn man anmerkt, dass Touch of Evil mit der Explosion einer Zeitbombe beginnt, es offensichtlich aber nicht als Spoiler gilt, wenn man anmerkt, dass der Film mit einer langen Kamerafahrt beginnt?

Wenn dies vor zehn Jahren schon zugetroffen ist, dann ist es heutzutage noch viel wichtiger. Denn: bei den aktuellen “Spoilern” geht es nur noch um die Handlung.

Spoiler-Etikette

Deutlich interessanter ist die Etikette, die um die Spoilerkultur herangewachsen ist. Die Regeln dazu werden laufend auf Twitter, Facebook und Tumblr verhandelt. Wie verhält es sich beispielsweise bei Einschränkungen von  Spoilern? Geltem sie, wenn der Film nicht mehr im Kino zu sehen ist? Eine Zeitpsnanne von X Monaten, nachdem die Leute genügend Möglichkeiten hatten, eine Serie bei Netflix zu bingewatchen? So ganz genau scheint dies niemand zu wissen. Selbst die Screenonline-Webseite von BFI hat einen Disclaimer mit dem Hinweis “Vorsicht Spoiler” für Filmzusammenfassungen, die teilweise vor 70 Jahren veröffentlicht wurden.

Ob die Regeln auch bei Informationen von Buchverfilmungen gelten, ist bisher noch in eine Grauzone. Die Game of Thrones-Fangemeinde hat ihre eigene lautstarke Spoilerkultur (aber um fair zu sein, die Handlung der Fernsehserien unterscheidet sich sehr vom Buch, um mit einigen Handlungspunkten selbst die zu überraschen, die bereits die Bücher gelesen haben). Es ist schwer ein zu schätzen, ob langjährige Fans von denBüchern der The Hunger Games-Trilogie oder den Harry Potter-Romanen die Filmadaptionen anders wahrnehmen als diejenigen, die die Bücher nie gelesen haben.

Der Ärger rund um Spoiler ist ein neues Phänomen. Ältere Romane (wie beispielsweise die Arbeiten von Charles Dickens) enthielten manchmal einen kurzen Handlungsabriss zu Beginn jedes Kapitels. Sie fassten effektiv die Erzählung zusammen, so dass dem Leser genügend Freiheit blieb, andere Elemente der Geschichte zu genießen. Henry Fielding bemerkte in seinem Werk Joseph Andrews:

What are the contents prefixed to every chapter but so many inscriptions over the gates of inns … informing the reader what entertainment he is to expect, which if he likes not, he may travel on to the next.

(dt. etwa: Was sind schon die Inhaltsangaben jedes Kapitels anderes als Inschriften über den Türen von Gasthöfen … sie teilen dem Leser mit, welche Vergnüglichkeiten er hier erwarten kann, und wenn er das nicht wünscht, reist er weiter zum nächsten.)

Aber möglicherweise sagt das Wachstum der Spoilerkultur gar nichts über den Wandel des Medienkonsums aus, sondern vielmehr darüber, wie wir als Gesellschaft an die Popkultur herangehen – zumindest auf einem einfachen  Level. Und: Nehmen wir das nicht alle ein wenig zu Ernst?

Dieser Artikel erschien zuerst auf “The Conversation” unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) “Vaders‘ Photo shoot (1 of 4)” by Chris Isherwood (CC BY-SA 2.0)


The Conversation

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52 Weeks of Star Wars von David Eger

52 Weeks of Star Wars von David Eger

Was liebt der Nerd mehr als Katzen? Genau. Star Wars. Ist ja auch kein Wunder, wenn man bedenkt, wie vielseitig Stromtrooper, Wookies, Jedi und Ewoks einsetzbar sind. Der Fotograf David Eger hat sich dem Phänomen einmal zugewandt und die Fotoserie „52 Weeks of Star Wars“ produziert. Darin enthalten sind Bilder historischer Szenen und andere eingängige Momente aus den letzten Jahrzenten, nachgestellt mit einigen der uns so bekannten Figuren.

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