Berlin Boombox – DIY-Ghettoblaster für iPhone und iPod

Berlin BoomboxLetztens hatte ich euch ja einmal die reaDIYmate-Charaktere vorgestellt, die man sich in Übersee ordern kann. Heute lernt Ihr etwas Ähnliches kennen. Die Berlin Boombox. Diese Box, die wie die reaDIYmates ebenfalls aus Pappe und mit einigen leichten Handgriffen selber gebastelt werden können, ist dabei mindestens genauso ein Hingucker. Was braucht man dafür? Man nehme einen Bastelbogen, ein Lautsprecher-System sowie ein iPhone oder iPod und los geht’s.

Technologie

Berlin BoomboxDer iPod, das iPhone und selbstverständlich auch alle anderen Smartphones und Mp3-Geräte werden über einen 3,5mm-Klinkenstecker vom Kopfhöreranschluss an das Soundsystem angedockt. Die Lautsprecher, die mit 2x-1-Watt-Boxen laufen, sorgen sicherlich nicht für genauso so einen starken Beat, wie man es von einem herkömmlichen Ghettoblaster erwartet, aber die Entwickler feilen bereits an einem erweiterten Klangerlebnis.

iPhone- und iPod-User können beispielsweise demnächst über die „Bongiovi DPS-App“, die das Team zusammen mit Bongiovi Acoustics aus NYC entwickelt, einen an die Boxen angepassten Sound ausgeben lassen. Die App arbeitet dabei wie ein Equalizier und holt die bestmögliche Qualität aus der Boombox heraus.

Die Berlin Boombox ist außerdem mit einem großen Aluminium-Drehknopf ausgestattet mit dem man das Lautsprechersystem sowohl anschaltet, als auch die Lautstärke regeln kann.

Im Prototyp-Status

Die Boombox gibt es auf der Homepage bereits für 50 USD in der Vorbestellung. Jedoch ist sie derzeit noch im Prototyp-Status. Über Kickstarter versucht der Erfinder Axel Pfaender noch die restliche Finanzierung per Crowdfunding zu realisieren. 14.000 USD benötigt er schlussendlich, um in die große Produktion zu gehen. In etwa 8.000 USD hat er bereits als Startkapital eingesammelt. Zu Ostern waren es beispielsweise erst 4.000 USD. Von daher kann man hoffen, dass die Berlin Boombox in den verbleibenden 14 Tagen auch noch den Restbetrag zusammen bekommt.

Introducing-Video

Andreas Weck

schreibt seit 2011 für die Netzpiloten und war von 2012 bis 2013 Projektleiter des Online-Magazins. Zur Zeit ist er Redakteur beim t3n-Magazin und war zuletzt als Silicon-Valley-Korrespondent in den USA tätig.


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