Alle Beiträge zu Aktivismus

WikiLeaks-Anklage würde Demokratie und Pressefreiheit verletzen

censorship-1315071_1920 (adapted) (Image by dimitrisvetsikas1969 [CC0 Public Domain] via pixabay)
Das US-Justizministerium erarbeitet gerade eine Strategie, um die Verantwortlichen der Whistleblowing-Plattform anzuklagen. Unter den diskutierten Anklagepunkten sind Verschwörung, Diebstahl von Regierungseigentum und Verstöße gegen ein äußerst umstrittenes Anti-Spionage-Gesetz. Das Vorgehen der Regierung in diesem Fall ist extrem problematisch, kriminalisiert es doch – wie die Vorgängerregierung unter Barack Obama bereits erkannte [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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HACKER golem: Das FBI darf jetzt weltweit hacken: Das FBI wird jetzt endgültig zu einer Hacker-Vereinigung. In den USA soll jetzt die sogenannte „Rule 41“ der Federal Rules of Criminal Procedure in Kraft treten. Diese besagt, dass Amtsrichter in den USA Bundesbehörden wie etwa dem FBI die Erlaubnis zum Hacken [...]
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Mehr als Hashtags: Wie eine neue Welle digitaler Aktivisten die Gesellschaft verändert

Anonymous (adapted) (Image by Alf Melin [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Digitaler Aktivismus hat den politischen Protest in den letzten zwei Jahrzehnten verwandelt. Smartphones und das Internet haben die Art und Weise, wie politische Events, Demonstrationen und Protestbewegungen organisiert werden, verändert, indem sie dabei helfen, Tausende neuer Unterstützer zu mobilisieren. Da diese Aktivität eine alltägliche Erscheinung geworden ist, entwickeln sich nun [...]
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5 Lesetipps für den 3. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um Massenschießereien in den USA, Uber, die Gender Gap in der Tech-Branche, Dummheit und Machteliten-Hacking. Ergänzungen erwünscht. WAFFENTRAGÖDIEN Fusion: There have been more mass shootings than days in 2015: Am Mittwoch gab es in den USA eine weitere Schießerei mit mehreren Toten. Dazu gibt es nicht [...]
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Eine dritte Welle des Feminismus erhebt sich

SlutWalk NYC October 2011 Shankbone 25 (adapted) (Image by David Shankbone [CC BY 2.0] via flickr)
Wellen muss man reiten – das trifft quasi auch auf den Feminismus zu, der sich im neuen Gewand aktuellen Problemen stellt. Wir sind Zeugen des Aufkommens einer dritten Welle des Feminismus. Den Kampf der viktorianischen Sozialreformer, der Suffragetten und der revolutionären Feministen der 1970er Jahre aufnehmend, kämpfen Feministen heute wieder [...]
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Journalismus – Die Vierte Gewalt im Tumult

Turmoil (adapted) (Image by marcusrg [CC BY 2.0], via flickr)
Das Jahresende endete mit einer neuerlichen Debatte über den Journalismus und auch im neuen Jahr 2014 wird viel über den Medienwandel diskutiert werden. Edward Snowden hat nicht nur den Datenhunger der Geheimdienste enthüllt. Seine Enthüllungen haben auch eine Debatte über den Journalismus in Gang gebracht. Sind Journalisten als Vierte Gewalt [...]
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30C3: Der Journalist Glenn Greenwald als Freiheitskämpfer

Greenwald beim 30C3 (Bild: Jakob Steinschaden)
Veröffentlichungen über die Überwachungsprogramme haben den Journalisten Glenn Greenwald zum Aktivisten und Teil einer “Pro-Privacy-Allianz” gemacht, die gegen das Machtstreben der US-Regierung ankämpft. // von Jakob Steinschaden „Die NSA und die Five Eyes (USA, Kanada, GB, Australien und Neuseeland, Anm.) wollen Privatsphäre auf der ganzen Welt abschaffen.“ Für Glenn Greenwald [...]
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Mit Wut und Pathos

Sascha Lobo sagt, die Netzbewegung muss Angela Merkel überzeugen. Denn: Auch in den nächsten vier Jahren sei mit der Kanzlerin zu rechnen.  „Spiegel Online“-Autor Sascha Lobo hat sich schweren Herzens mit dem Begriff der Netzgemeinde angefreundet. Es sei wie mit einem dreibeinigen blinden Hund: Irgendwann hat man sich daran gewöhnt. Er beschäftigte sich in seinem knapp einstündigen Überraschungsvortrag auf der Berliner Blogger-Konferenz republica mit dem selbst gegebenen Auftrag. Weiterlesen »

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Internationale Aktivismus-Konferenz: “Energize, Polarize, Mobilize!“

Der Aktivist von heute muss viele Fähigkeiten besitzen: Organisationstalent, Ideenreichtum, Rechtsverständnis und Netzaffinität. Zu diesem Schluss konnte kommen, wer bei der internationalen Konferenz „Energize, Polarize, Mobilize!“ der Heinrich-Böll-Stiftung am vergangenen Freitag war. Hauptsächlich ging es aber um politischen Aktivismus – online wie offline.

Protest kann sehr einfach sein: Plakate sind schnell gemalt, eine kurze Einladung über Facebook verschickt und dann ab auf die Straße. Könnte man meinen, aber die Realität sieht anders aus. Wie an Online-Protestbewegungen à la “Wir wollen Guttenberg zurück“ in der jüngsten Vergangenheit zu sehen war, steckt hinter einer Idee oft nicht viel mehr als eben diese Idee. Im Netz spricht man dabei vom sogenannten “Klicktivismus“ – politischer Aktivismus für Faulenzer.

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Der arabische Frühling…und was bei uns angekommen ist

Stephan Urbach, geboren 1980 in Lauterbach, geschieden, lebt und arbeitet in Berlin. Nach einem abgebrochenen Lehramtsstudium und einer erfolgreichen Bankkaufmannslehre arbeitete Urbach bei AOL. Seit 2011 tut er das nicht mehr, sondern macht Politik in der Piratenpartei und ist Netzaktivist.

Urbach hat gerade erklärt, er trete zurück von der aktiven Unterstützung der Rebellen und Aktivisten in den totalitären Staaten via Telecomix und anderen philanthropischen Hacker-Gemeinschaften und betrachte die erschreckenden Geschehnisse lieber aus der Distanz – auch und gerade um sich zu schützen. Er hat erlebt, wie Aktivisten starben und gefoltert wurden, weil ihre Handlungen von Software getracked wurde, die aus Europa und den USA kommt… [Danke an wgtarier (siehe in den Kommentaren)]

In diesem Vortrag bei einer Oldenburger Veranstaltung erzählt er uns, was, wie und warum bei der arabischen Rebellion im Netz passiert ist.

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social media will kill the revolution

Ein kleiner Denkanstoß zum Wochenende. Wahrscheinlich haben ja weder diejenigen recht, die glauben, dass es ohne Social Media keinen arabischen Frühling gegeben hätte noch diejenigen, die das Gegenteil behaupten. Die Blogger und Aktivisten in den Maghreb-Staaten jedenfalls wissen um die Möglichkeiten seit YouTube, Facebook, Twitter und Blogs – ganz zu schweigen von der niedergeknüppelten iranischen Revolution. Aber wissen wir im ruhigen Europa und den USA um die Möglichkeiten direkter Handlungen trotz, wegen bzw. nach Occupy?

Courtesy by Propaganda Times

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Activate: iProtest with Debbie Chan (Al Jazeera Doku)

activate„Activate“ ist eine Reihe von Dokumentationen die Aktivisten aus der ganzen Welt portraitiert. Die von Al Jazeera ausgestrahlte erste Folge – „iProtest“ – widmet sich der chinesischen Aktivisten Debby Chan, die sich für bessere Arbeitsbedingungen in den Foxconn Fabriken engagiert.

Das Unternehmen Foxconn, das u.a. Hardwareteile für Apple herstellt, ist schon des Öfteren in den Schlagzeilen gewesen. Zu Letzt durch eine Explosion in den Werken bei Chengdu, bei dem drei Menschen starben. Doch nicht nur das. Letztes Jahr haben sich aufgrund von unzumutbaren Arbeitsbedingungen insgesamt 18 Mitarbeiter das Leben genommen.

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Sokari Ekine über Afrika und Aktivismus im Netz

Netzpiloten InterviewSokari Ekine im Netzpiloten-Interview. Sie beschäftigt sich mit mobilem Aktivismus, den Menschenrechten und Bloggen in und über Afrika.
Sokari Ekine is interested in seeking out ways to encourage more Africans to blog and creating a community of grassroots African bloggers as a way/space for Africans to exchange ideas and strategies for effecting change in their communities, share experiences and tell their own stories in their own words.


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Das Internet ist neutral ist neutral ist neutral?

Seit einiger Zeit verfolge ich die engagierten Diskussionen rund um das Web als Mittel um zu (der Leser setze hier eine große Idee ein). Da die Gesellschaft, in der wir leben, einem ständigen Wandel unterliegt, fallen damit schon mal die Experten aus dem Raster meiner Anerkennung, die sich nicht zu schade sind, diese ewigen sozialen Veränderungen auf das Netz als Ursache zu beziehen. Noch weitaus größere Probleme habe ich, wenn der Begriff der Kultur in diesem Zusammenhang fällt. Denn Kultur kommt nicht nur aus dem Lateinischen cultura (Pflege und Ausbilden), sondern hängt auch eng mit Kolonie zusammen. Die Wissenschaft ist sich nicht einig darüber, ob damit eher das gemeint ist, was allen Menschen zu kommt oder eher das, was bestimmten Gruppen oder Epochen aus einer distanzierten Perspektiven als einheitliche Eigenschaften von außen zugesprochen wird. Da wir als aktive Netznutzer keine Außenperspektive haben und das Netz sowieso nur 5-10% der Weltbevölkerung zur gewünschten Nutzung zur Verfügung steht, ist dieser Begriff im Kern ein Fehlgriff. Denn weder ist das Web eine strukturelle anthropologische Konstante bei den Menschen wie etwa der Nahrungsspeicher oder die Erziehung der Kinder, noch könnten wir von außen auf die Epoche des Web oder Eingeborenen von Webistan schauen. Diese Selbstdistanzierung oder historische Rückschau steht uns gar nicht zur Verfügung.
Ähnlich verhält es sich ja mit dem Begriff der Intelligenz, der sich bis heute einer verständlichen und vor allem weitgehend übereinstimmenden Definition entzogen hat. Leider ist das für einige Zeitgenossen kein Grund, diesen kaum wissenschaftlich bezwingbaren Gedanken der Intelligenz nicht als Basis für andere Erklärungen zu nutzen. Kuntstück, wer wüßte, was Intelligenz ist, der könnte auch das Hören hören oder das Sehen sehen.

Mit dem Mikroskop auf die Bevölkerung zielen

Aber kommen wir zurück zu der Gesellschaft. Diese Zusammenfassung von rund 80 Millionen Deutschen zu einem Untersuchungsgegenstand ist in bezug auf das Web eine meistens unzulässige Verallgemeinerung, denn rund 40 Millionen, also rund die Hälfte nutzen das Web kaum bis gar nicht. Trotzdem finden sich immer wieder seriöse Wissenschaftler, die ihren Werkzeugkoffer mit Messinstrumenten aufschlagen, ein wenig an der Bevölkerung herum messen und dann eine Diagnose stellen, die verblüffend oft auch von einer Diagnose begleitet wird. Diese ungefragten Anamnesehelden und Sozial-Therapeuten verfolgen Ziele, die selten über das Profilieren als Berater oder Experte hinaus gehen.

Das ist insoweit nett, da auf diese Weise die Entscheider aus Politik und Wirtschaft jeglicher Verantwortung enthoben sind, da sie bei Nichtgefallen oder Fehleinschätzung einfach auf den Kreis der Experten verweisen (Ausschuß, Kommission oder Arbeitskreis) und schulterzuckend und mit vollem Ernst darlegen können, dass man die besten Köpfe eingekauft hatte. Was sind nun aber diese besten Köpfe? Weiterlesen »

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Netzpolitik: Lobbying für Einsteiger

In Brüssel berät das Europäische Parlament am 22.September über das Telekom-Paket, das unter anderem die etwas gruselig-altmodische Three-Strikes-Out-Regelung einführen soll: Wer dreimal beim Download illegaler Inhalte erwischt wird, dem würde der Zugang zum Internet gesperrt. Das kann der richtige Weg nicht sein, hat sich Markus Beckedahl von Netzpolitik.org gedacht und tut es den großen Konzernen dieser Welt nach: Er ist nach Brüssel gefahren, um mit Europaparlamentariern über das Telekom-Paket zu sprechen und sie mit etwas Glück von dem Sinn und Unsinn einiger Punkte des Gesetzespaketes zu überzeugen: Graswurzel-Lobbyismus nennt sich das ganze.

Aber wie funktioniert solches Lobbying eigentlich? Ganz einfach, erklärt Markus per Video: Einfach nach Brüssel fahren, Hausausweis für’s Parlament besorgen und mit den Abgeordneten sprechen:

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Peking 2008: Bau dir deine eigene offizielle Website

Alle wichtigen Informationen zu den olympischen Spielen in Peking gibt es auf Peking2008.com, der offiziellen Website der Olympiade. Oder etwa doch nicht? Bei näherem Hinsehen zeigt sich, Peking2008.com ist ein Fake, mit den Organisatoren der Olympiade hat sie nichts zu tun. Statt dessen nutzt der Betreiber der Website das Look & Feel der offiziellen Website Beijing2008.cn, um Menschenrechtsverletzungen in China zu kritisieren.

Peking2008.com, die nicht ganz offizielle Website der olympischen Spiele
Screenshot von Peking2008.com: Tarnt sich als offizielle Olympia-Website, um Menschenrechtsverletzungen in China zu kritisieren

Spannend dabei: Nicht nur sieht die Fake-Website tatsächlich höchst offiziös aus. Sie bedient sich auch noch der Dienste der semi-professionellen Serienfälscher von A Fake Is A Fake (AFIAF). Das klingt zunächst schlimmer als es ist, hinter A Fake Is A Fake stecken die Medienkünstler Clemente Pestelli and Gionatan Quintini, die unter dem Namen Les Liens Invisibles mit den „unsichtbaren Links zwischen Infosphäre, neuronalen Synapsen und dem echten Leben“ spielen. Derzeit konzentrieren sie sich darauf, die Kluft zwischen der medialen Selbstinszenierung der chinesischen Regierung und der Menschenrechtsverletzungen vor Ort zu konzentrieren.

Dabei genügt es den beiden Italienern nicht, eigene Fake-Websites zu erstellen. Mit A Fake Is A Fake stellen sie anderen Aktivisten einen Baukasten zur Verfügung, der das Website-Fälschen einfacher kaum machen könnte. Einfach eine Domain registieren (AFIAF hilft), Theme auswählen (was darf’s sein: Beijing2008, New York Times oder doch lieber die Website der Bundeskanzlerin?), per Redaktionssystem entsprechende Inhalte einfüttern, fertig. Eine kurze Einführung gibt’s hier, wer Ernst macht findet wertvolle Tipps im Tutorial.

Noch nicht überzeugt, warum du einen eigenen Fake ins Netz stellen solltest? Die A Fake Is A Fake gibt die Antwort: „It’s radical. It’s subversive. It’s creative. It’s fun (most of the time).“ Wenn das keine Argumente sind, was dann?

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Weihnachtsaktion: Websites für einen guten Zweck bei Jimdo

Wer sich für einen guten Zweck engagiert, der kommt heute ohne eine Website kaum noch aus. Dennoch fehlt häufig die Zeit, sich mit der Programmierung einer eigenen Internetpräsenz zu beschäftigen. In einer Sonderaktion zu Weihnachten verschenkt Jimdo daher 500 Pro-Accounts ihres Homepagebaukastens für wohltätige Zwecke.

Wer mehr über Jimdo erfahren will, dem sei das Blogpiloten-Interview mit Jimdo-Gründer Matthias Henze empfohlen.

Link zur Weihnachtsaktion.

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Kunstprojekt picidae durchbricht die chinesische Mauer

Chinas Maßnahmen zur Internetzensur und zur Überwachung sind technologisch weltweit führend. Unter dem Projektnamen „Great Firewall of China“ – die große chinesische Firewall – werden regimekritische Websites von den Suchmaschinen vor Ort automatisch ausgeblendet: „Die automatisierte Zensur schafft keine inhaltliche Wertung, sondern reißt um bestimmte Begriffe herum einen blinden Fleck“, so die Macher des Projekts. Perfekt ist aber auch diese Überwachung nicht.

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