Umgekehrte Bildersuche mit Google – so geht’s auf dem Smartphone

Wie man mit Google auch direkt nach Bildern suchen kann, wissen viele Internet-Nutzer. Ebenso praktisch  kann es aber sein, umgekehrt zu suchen und herauszufinden, auf welchen Webseiten bestimmte Bilder verwendet werden. Dadurch lassen sich Hinweise auf Erstveröffentlichungen, unterschiedliche Formate und die Originalquelle finden. Umgekehrte Bildersuche – wir erklären, wie das mit Google klappt.

Umgekehrte Bildersuche auf dem Desktop

Am Desktop lässt sich eine umgekehrte Bildersuche ohne Weiteres sehr leicht vornehmen. Mit Googles Chrome braucht ihr beispielsweise nur auf einem beliebigen Bild per Rechtsklick die Funktion „Mit Google nach Bild suchen“ auswählen. Schon werden Bildgrößen und Quellen für das gesuchte Bild angezeigt. Das gleiche gilt auch, wenn ihr im Suchfenster von Google Bilder auf das Kamera-Icon drückt und dann entweder die Bild-URL einfügt oder das Bild hochlädt.

Lange Zeit funktioniert dies auf dem Smartphone so nicht. Stattdessen war ein Umweg nötig, beispielsweise über eine Web-App des Bloggers Amit Agarwal. Doch inzwischen hat Google nachgebessert und die umgekehrte Bildersuche auch auf dem Smartphone integriert.

Umgekehrte Bildersuche auf dem Smartphone

Die Bilder-Suche ist ein wichtiger Bestandteil von Google. Daher ist eine entsprechende Rubrik auch in der Suche auf dem Smartphone zu finden. Wechselt für die umgekehrte Bildersuche von der Rubrik „Alle“ in die Rubrik „Bilder“. Anschließend gebt ihr im Textsuchfeld die Suchbegriffe ein, mit denen ihr Bilder finden wollt. Dann werden euch Treffer angezeigt.

Im nächsten Schritt öffnet ihr mit einem Tipp auf das Bild eine große Einzelansicht. In dieser Einzelansicht aktiviert ihr mit einem langen Fingerdruck auf das Bild ein Kontextmenü. Darin findet ihr den Eintrag „In Google nach dem Bild suchen“. Bingo! Da habt ihr es. Jetzt zeigt Google euch ausschließlich Fundstellen mit diesem Bild an. Diese Vorgehensweise für die umgekehrte Bildersuche funktioniert mit Android-Smartphones sowie iPhones und iPads übrigens gleichermaßen.

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Image by utah778 / Adobe Stock

Berti Kolbow-Lehradt

ist Freier Technikjournalist. Für die Netzpiloten sowie unsere Geschwisterseiten Netzpiloten Apple und Netzpiloten Android befasst er sich mit vielen Aspekten rund ums Digitale. Dazu gehören das Smart Home, die Fotografie, Smartphones, die Apple-Welt sowie weitere Bereiche der Consumer Electronics und IT. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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8 comments

  1. Ich weiss ja nicht, wies bei euch ist, vielleicht bin ich auch nur einfach zu blöd. Aber ich bekam gestern Spam in Form einer Mail einer heiratswilligen Russin oder Polin (hab ich vergessen) mit Bild. Kennt man ja. Da ich auf diesen Quatsch eh nicht steh und normalerweise sofort in den Spam Ordner verschiebe oder lösche, dachte ich mir diesmal einen anderen Weg. Ich lud das Bild, nach Security-Check, herunter und in Google Bildersuche wieder hoch.

    Nun das Ergebnis waren nur weitestgehend ähnliche Bilder. Rechts bekam ich einen Wikipedia Eintrag: „Weiblich“ Mit Erklärung, was „weiblich“ sei.

    Also das sind sehr enttäuschende Suchergebnisse gewesen, mit denen ich absolut nichts anfangen konnte.

    1. Allerdings. Fällt mir auch immer öfter auf, dass Google nicht mal Bilder findet, die definitiv mehrfach im netz da sind.
      Enttäuschend.

  2. die perfekte Einladung zum Stalking. Meine Ex hat evtl darüber meine Adresse herausbekommen und stalkt mich nun. Fotos der neuen Wohnung von FB kopiert, hier hochgeladen, und dann auf einer illegalen Kopie der Wohnungsanzeige die Adresse gefunden. Die original Wohnungsanzeige von Immoscout war schon lange gelöscht. Das Internet wird immer mehr zur Pest. Die ganzen Verrückten haben freie Bahn und zerstören die Zivilisation. Mir scheint, im Silicon Valley haben Anarchisten das Sagen…..Ich bin kurz davor, komplett offline zu gehen…meine Ex stalkt mich im Netz auf Schritt und Tritt

    1. Kannst du deine Ex nicht für stalking anzeigen? Ich meine, sowas könnte gehen. Ich kenne mich da nicht so aus, aber ein Versuchs könnte es wert sein, wenn es dich sehr stört. Ansonsten halt auf sämtlichen social Media blockieren oder sowas.

  3. ist übrigens absolut passend, dass eine Tante aus Leer-Ostfriesland sowas schreibt. In Leer ist man Gossip-Weltmeister (gibt ja auch sonst nichts zu tun). Nur geht jetzt der Gossip nicht mehr von Tür zu Tür, sonder die Tanten hängen den ganzen Tag am Smartphone und stalken sich gegenseitig. Gossip in der digitalen Welt, sonst immer noch Steinzeit und nichts dazu gelernt.

  4. Pingback: Homepage

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