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Der Traum vom Geld – So viel verdienen YouTuber

Popstar und TV-Sternchen waren einmal. Immer mehr junge Leute träumen heute davon, YouTuber zu werden. Vor der Kamera rumblödeln und dabei noch Geld verdienen – das klingt nach einem guten Leben. Mindestens genau so stark ist jedoch auch die Gegenseite, die den Kopf darüber schüttelt, wie man mit sowas überhaupt Geld verdienen kann. Dabei ist „YouTube Money“ nicht so einfach verdient, wie es sich zunächst anhört.

Abos? Likes? Kommentare? – Zählt (fast) nichts

Doch womit wirft ein Kanal jetzt Geld ab? Als erste Zahl eines YouTube-Kanals fallen uns die Abonnenten auf. Diese sind aber nicht relevant für die Auszahlung. Genau so wenig sind es die Likes oder die Kommentare die unter einem Video zu finden sind.

Was wirklich wichtig ist, sind die Views, die Aufrufzahlen eines Videos. Der YouTuber schaltet nämlich vor und in seinen Videos Werbung. Für jeden Aufruf erhält er anteilig Geld. Nicht überspringbare Videos bringen zwar das meiste Geld, kommen aber bei den Zuschauern möglicherweise schlecht an – weshalb zumeist überspringbare Werbevideos und kleine Bannereinblendungen genutzt werden.

Ganz unwichtig sind die anderen Zahlen trotzdem auch nicht. Abonnenten und Interaktion steigern indirekt auch die Aufrufzahlen, da Abonnenten über neue Videos informiert werden und hohe Interaktion Videos höher in der Suche platziert.

Außerdem gibt es mittlerweile Kanalmitgliedschaften. Abonnenten können ihren YouTuber mit einem monatlichen Beitrag unterstützen und erhalten im Gegenzug ein paar Goodies, die sich je nach Kanal unterscheiden können. Derzeit gibt es nur eine Mitgliedschaft für 4,99 Euro, doch YouTube testet bereits ein mehrstufiges System für ausgewählte Kanäle.

Für 1.000 Aufrufe gibt es eine Kugel Eis

Geld für jeden Aufruf und kostenpflichtige Mitgliedschaften – Ist YouTube Money doch so schnell gemacht, wie man oft sagt? Dafür müssen wir einen genaueren Blick auf die Auszahlung werfen. Werbeinblendungen werden automatisiert und in Echtzeit versteigert. Einflussfaktoren sind das Thema des Videos, potentielle Zielgruppe, Herkunft des Zuschauers und vieles mehr. Der sogenannte CPM-Wert (Cost per Mille), zu Deutsch TKP (Tausend-Kontakt-Preis) , beziffert den Wert, den Werber für 1.000 Aufrufe ihrer Werbung zahlen.

Obwohl die Werbung im Internet deutlich zielgerichteter an die Zielgruppe gebracht werden, ist dieser TKP deutlich geringer, als im linearen Fernsehen. Nehmen wir einen noch sehr großzügigen TKP von 4 Euro, müssen wir davon nochmal 45 Prozent abziehen, die an YouTube gehen. Durch Adblocker und Einbettungen auf externen Seiten müssen nochmal 50-70 Prozent abgezogen werden.

Am Ende bleibt von 1.000 Aufrufen gerade noch genug Geld für eine Kugel Eis. Schaut man auf den Wikipedia-Eintrag zum Tausend-Kontakt-Preis, wird ein Beispiel aus der Süddeutschen Zeitung genannt. Dort kostete eine viertelseitige Anzeige 2013 umgerechnet 42,43 Euro pro tausend Leser. Ein gewaltiger Unterschied zur Kugel Eis des YouTubers.

Weitere Verdienstmöglichkeiten

Um rein von Werbeeinblendungen leben zu können, bräuchte ein YouTuber also schon monatliche Aufrufe im mehrfachen Millionenbereich. Eine monatliche Unterstützung über externe Portale wie Patreon fällt langsam weg, da YouTube selbst eben dies mit den Premium Mitgliedschaften anbietet. Davon behält YouTube allerdings 30 Prozent selbst.

Vor allem im Gaming-Bereich sind Livestreams eine weitere Einnahmequelle. Vor allem Twitch ist bekannt dafür, dass man den Streamer direkt Geld spenden kann. Bei Livestreams sitzt das Geld oftmals etwas lockerer, die Zuschauer fühlen sich integrierter und spenden aus dem Impuls heraus.

Sobald eine gewisse Reichweite erreicht ist, eröffnen auch außerhalb YouTubes diverse Möglichkeiten zur Werbung, etwa durch Produktplatzierung auf Instagram. Wenn es jedoch rein um YouTube selbst geht, ist die Geschichte vom einfachen Geld eher ein Märchen. Sollte man es tatsächlich schaffen, monatlich millionenfach geschaut zu werden, hat man sich das Geld jedenfalls hart verdient. 


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YouTube Werbevideos 2018: Immowelt rappt sich an die Spitze

Mittlerweile sind soziale Medien längst auch bei den großen Marken angekommen. Zahlreiche Agenturen bieten ihr Know-How an, um erfolgreiche Social Media-Kampagnen zu starten. Einen viralen Hit auf YouTube zu landen, ist dabei trotzdem noch eine Königsdisziplin. Googles Blog Think with Google veröffentlichte nun die Top-Werbespots 2018. An der Spitze? Keine moderne Lifestyle-Marke, sondern das Immobilienportal Immowelt.

Hör auf deine Stimmo! #fuerImmo

Musik geht eigentlich immer. Schon Edeka hat mit seinem „Supergeil“-Werbespot für einen Hit gesorgt, der 19 Millionen Aufrufe verzeichnen kann. Für etwas traurigere Bekanntheit sorgte der Rap einiger Sparda Bank-Azubis. Der Grat zwischen „frisch“ und „peinlich“ erwies sich dort als denkbar schmal.

Immowelt setzt auch auf Rap, der aber sowohl optisch, als auch akustisch deutlich hochwertiger produziert wird und dennoch mit einem gewissen Augenzwinkern punktet. Außerdem zieht sich der Stil durch die komplette Medienkampagne und sorgt für einen starken Wiedererkennungswert. Dafür verantwortlich ist vor allem der Protagonist Eddy, der schon lange das Gesicht für das Immobilienportal ist.

Besonders beeindruckend: Immowelt setzt sich nicht nur in Deutschland an die Spitze, sondern gleich in ganz Europa!

Netto rockt das Baby

Platz 2 ging 2018 an die #Nettobabys des Marken-Discounters Netto. Wie der Hashtag schon verrät, setzt Netto beim Video ganz auf das alte Motto „Tiere und Babys gehen immer“. Und recht haben sie. Fast sieben Millionen Aufrufe verzeichnen die rockenden Babys.

„Grün, hart und knorpelig, absolut widerlich“ – mit der Textzeile über die verbreitete Abneigung für Gemüse, triggert der knappe Song vermutlich auch viele Erwachsene und lässt die Mundwinkel nach oben schnellen.

Edeka bringt den Ball ins Rollen

Wie bereits erwähnt, hat Edeka eine ziemlich bewegte YouTube-Vergangenheit. Darum ist es nicht verwunderlich, dass die Edeka-Gruppe auch dieses Jahr wieder einen Hit gelandet hat, der sie auf Platz 3 der erfolgreichsten Werbevideos 2018 bringt. Auch wenn sie sich damit ihrer eigenen Tochter Netto geschlagen geben muss.

Im Werbespot #NeuRundland macht sich die Handelskette unsere Liebe für den Fußball zu Nutze und punktet mit fast schon nostalgischer Musikuntermalungen und sympathischem Humor, seiner nicht all zu erfolgreichen Fußballhelden. Fußball brachte übrigens auch McDonalds auf einen hervorragenden Platz 4 – dank eines Jérôme Boateng, der mit seinem Namen allein schon hohe Reichweite verspricht.

Bundeswehr macht Serie

Die Bundeswehr hat es derzeit echt nicht einfach. Mangelhafte Ausrüstung, zu wenig Geld und vor allem fehlende Rekruten. Die Abschaffung der Wehrpflicht und die bei jungen Menschen zunehmend schwindende Attraktivität des Soldatentums setzen der Bundeswehr zu. Ein Stand auf der Gamescom sorgte für viel Unmut, weil die Bundeswehr sich selbst mit „Krieg spielen“ in Verbindung brachte.

Trotzdem schafft die Bundeswehr es mit einer eigenen Serie auf Platz 5 der erfolgreichsten Werbevideos 2018. In der Serie „KSK – Kämpfe nie für dich allein“ gewährt Zivilist und Abenteurer Robert Marc Lehmann einen Blick hinter die Kulissen des namensgebenden Kommando Spezialkräfte. Der Trailer für die Serie schafft es auf 2,5 Millionen Aufrufe. Doch auch hier zeigt sich das gespaltene Verhältnis der Jugend zum Bund. Der Trailer bekam fast so viele Daumen nach unten wie nach oben. In den Kommentaren finden sich vor allem negative Kommentare.

Fazit: Vielfalt in den Videos

Zugegeben, weder Musik noch Humor erfindet das Rad der YouTube-Werbung neu. Trotzdem sieht man unter den Top-Videos viele unterschiedliche Ansätze. Vor allem Immowelt hat sich mit seinem Werbegesicht Eddy und einem wiedererkennbaren Look zu einer starken Online-Marke entwickelt, die sicherlich auch 2019 wieder um die Spitze mitkämpfen wird.

Überraschend hingegen ist die Konkurrenzfähigkeit der Bundeswehr. Doch gerade das polarisierende Thema „Krieg“ zeigt, dass Streitthemen auch mehr Aufmerksamkeit erhalten. Wir sind gespannt, welche Marken und Konzepte dieses Jahr den Markt bestimmen.


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Neuigkeiten bei WhatsApp: Werbung, Kosten und Kooperationen

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Eindeutige Kehrtwende bei dem kostenlosen Messenger WhatsApp. Jahrelang duldete die App keine Werbung. Nach bereits vielen neuen Updates entscheidet sich WhatsApp ab 2019 dafür, sich doch für Werbung zu öffnen. Facebook hat 2014 WhatsApp für rund 19 Milliarden US-Dollar aufgekauft. Die WhatsApp-Gründer Jan Koum und Brian Acton haben beide den Facebook-Konzern verlassen und nun scheint es einige Veränderungen bei der App zu geben.

Wo wird die Werbung geschaltet?

Der Facebook-Konzern versucht mit der Schaltung von Werbung und dessen Einnahmen, WhatsApp aus der Verlustzone zu bringen. Die Nutzer des Messengers sollen die Möglichkeit haben selber zu entscheiden, ob sie die Werbung sehen möchten. Die Werbeanzeigen sollen dann nicht, wie vermutet, im Chat zu sehen sein. Sie werden im gesonderten Reiter „Status“ angezeigt.

Unter diesem Reiter können die Nutzer ähnliche Funktionen wie bei der App Snapchat nutzen. Sie können dort Bilder und Videos für 24 Stunden teilen. Künftig muss man sich also darauf einstellen, zwischen den Urlaubsbildern und anderen Status seiner Kontakte Werbung zu sehen. Für die Nutzer bleibt die App dennoch weiterhin kostenfrei.

Neuigkeiten auch bei WhatsApp Business

Die WhatsApp Business App ist seit Anfang des Jahres für viele Unternehmen eine neue Möglichkeit, ihre Kunden in Echtzeit zu erreichen. Zudem können sie die App als Newsticker nutzen. Etwa drei Millionen Personen zählen bereits zu den Nutzern der App. Bislang funktioniert sie für Unternehmen kostenlos. Doch demnächst rechnet Facebook ausgehende Nachrichten pauschal ab. Weitere Kosten fallen an, wenn die Unternehmen zu spät die Kundenanfragen beantworten.

Kooperationen mit großen Unternehmen

WhatsApp-Geschäftsführer Matt Idema kündigte an, mit großen Unternehmen zu kooperieren. Der neue Dienst „WhatsApp Business API“ wird von der Fluggesellschaft KLM und dem Online Reiseportal Booking.com in Anspruch genommen. Zu den weiteren Kooperationspartnern zählen Fahrdienstleister Uber und Einkaufsplattform Wish. Durch diese Funktion haben Kunden in Echtzeit beispielsweise die Möglichkeit, Informationen über den Verlauf ihrer Paketzustellung zu erhalten.


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • WHATSAPP t3n.de: Neue WhatsApp-Funktion bringt endlich Ruhe in Gruppenchats: Jeder kennt die Masse an Informationsfluss, sobald man in mehr als einer WhatsApp-Gruppe Mitglied ist. Dem will WhatsApp ein Ende setzen. Mit der neuen Option kann der Administrator einer Gruppe manuell auswählen, welche Nutzer aktiv Nachrichten verschicken können. Dem Rest bleibt dann nichts mehr übrig, als stumm zuzusehen. Die Funktion ist bisher nur für Android-User verfügbar.

  • NETFLIX golem.de: Netflix bringt aktuell kein neues teureres Abo: In letzter Zeit sorgt Netflix für Verwirrung bei seinen Zuschauern. Bei vielen Nutzern erscheint die Möglichkeit, eine neue vierte Abo-Variante auszuwählen. Nämlich das Ultra-Abo mit HDR-Option für 17 Euro. Der Anbieter klärt auf und sagt es sei nur ein Test. Dieser soll bestätigen, dass Nutzer bereit wären noch mehr Geld für Videostreaming-Dienste bei Netflix zu zahlen. Der Streaminganbieter kommentierte die Frage einer möglichen Preisänderung nicht.

  • LG handy.de: Patent gewährt: LG plant faltbares Smartphone: LG wird mal wieder zu einem Gesprächsthema bei den Technik-Junkies. Grund dafür ist ein faltbares Handy, für welches das Unternehmen ein Patent erhalten hat. Das neue Smartphone soll über ein flexibles Full-Screen-Display verfügen. Das Gerät faltet sich nach innen, was unerwünschte Kratzer am Display verhindern würde. Der Hersteller möchte außerdem eine Fotokamera auf der Außenseite anbringen, damit man auch Bilder schießen kann, ohne das Handy vorher aufklappen zu müssen. Leider steht noch kein Datum fest, zu dem wir das revolutioäre Smartphone erwarten könnten.

  • FACEBOOK heise.de: Facebook sperrt US-Unabhängigkeitserklärung als Hate Speech: „Indian Savages“ wird von Facebook-Algorithmen als eine hassvolle Äußerung eingestuft. Aus dem Kontext gerissen: zu Recht. Nur leider taucht dieser Begriff auch in einem Teil der US-Gründungsurkunde auf, die die Tageszeitung The Vindicator im Vorfeld des Nationalfeiertages auf Facebook zitiert hat. Dieser Fehler wurde in der Zwischenzeit behoben. Facebook hat den Beitrag erneut freigegeben. Die Situation mag zwar frustrierend sein, aber man kann die Ironie nicht übersehen: Die Worte von Thomas Jefferson werden in den Staaten zensiert.

  • REVOLUTION welt.de: E-Reader-Trick bringt Werbespots auf fahrende LKW: Bewegte Bilder auf Fahrzeugen sind in Deutschland verboten. Doch das Start-Up-Unternehmen Road Ads hat es geschafft diese gesetzliche Hürde zu überwinden. Die Firma synchronisiert vier große E-Reader miteinander und setzt diese anschließend auf die Hecktüren von LKW-Fahrzeugen. Die Werbung ändert sich alle 30 Sekunden, was genau in die gesetzlichen Rahmen passt und keine Gefahr für Fahrende darstellt. Bis 2020 können wir also mit etwa 1.000 Lastwagen rechnen, die auf den deutschen Autobahnen rollen und digitale Unterhaltung mit sich tragen.

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Neues Instagram-Urteil: Ist das denn Werbung?

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Die mit Abstand beliebteste App unter meinen Freunden und auch in vielen anderen Kreisen – seien es Fashion-Victims, Wanderlustige oder Foodies – ist Instagram! Mal postet man sein #OOTD – das “Outfit of the Day” – mit den entsprechenden Marken in der Beschreibung oder markiert einen Beitrag in dem Restaurant, in welchem man gerade schlemmt. Das könnte so schon bald zu heftigen Abmahnungen führen. Was ist da denn los?

Absurdes Urteil: Der Fall Vreni Frost

Influencer erobern derzeit die Social Media Plattformen – allen voran die Bilder-Community Instagram! Vor einiger Zeit war bei deren Postings aber oft nicht klar, ob ihre Meinung zu bestimmten Produkten auch wirklich die eigene war oder ob nicht etwa ein Sponsoring oder ein PR Sample im Spiel war. Gegen diese Art von Schleichwerbung wurde bereits vorgegangen und Markenkooperationen müssen explizit als Werbung genannt werden. “In Kooperation mit..”, “Sponsored by…” oder “#Ad” reicht da nicht mehr!

Jetzt wurde Urteils-Irrsinn aber laut vieler Instagram-Nutzer zu weit getrieben –  so ist das Vreni Frost nämlich passiert. Jüngst hat das Urteil rund um die Bloggerin Instagram-Nutzer landesweit verunsichert. Der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) hat sie wegen unlauteren Wettbewerbs abgemahnt, da sie die Marken ihrer Kleidung in einem Bild getaggt hat ohne zu erwähnen, dass es sich um unbezahlte Werbung handelt. Das Urteil besagt, dass jede Art der Markennennung nun als Werbung bezeichnet werden muss, selbst wenn man nichts mit dem Konzern zu tun hat und das Produkt, die Dienstleistung etc. rein privat verwendet. Sollte man dem nicht folgen, können heftige Abmahnungen drohen!

Was bedeutet das Urteil jetzt für uns?

Es ist wichtig und notwendig gegen tatsächliche Schleichwerbung auf den sozialen Medien vorzugehen, um leichtgläubigere, aber vor allem auch jüngere Nutzer zu schützen. Dieses aktuelle Urteil gegen “unbezahlte Werbung” geht laut vieler Stimmen allerdings zu weit. Aktuell heißt das für Instagram-Nutzer, dass sie, sobald sie beispielsweise ihren Standort in einem Geschäft der Restaurant angeben, einen Markennamen taggen, in der Beschreibung oder als Hashtag erwähnen, all dies als Werbung kennzeichnen müssen. Diese Kennzeichnung muss zudem gleich zu Beginn der Beitragsbeschreibung erfolgen und nicht etwa unscheinbar am Ende.

Der Kampf gegen das #Abmahngate

Was den Influencern jetzt noch übrig bleibt, ist es dem Urteil den Kampf anzusagen. Wie die Kanzlerin einmal so stechend feststellte, ist das Internet Neuland – so auch viele Rechtslagen darin. Influencern und Privatpersonen sollte es daher ebenso wie Verlags- und Medienhäusern in Zeitschriften und TV-Beiträgen möglich sein redaktionell und ohne Werbeabsicht über Marken, Dienstleistungen etc. berichten zu dürfen.


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • WHATSAPP CHIP: Werbung in WhatsApp: Alptraum vieler Nutzer wohl bald Realität: Bisher war die Nutzung von WhatsApp fernab von jeglicher Werbung. Allerdings könnte sich dieses bald ändern. Das soziale Netzwerk Facebook möchte nun mit dem WhatsApp-Messenger Geld machen. Das Ganze könnte dann etwa so aussehen, dass User die ersten fünf Chats in ihrem Verlauf sehen und anschließend einen Werbebanner über Produkte und Dienstleistungen vorfinden, auf welchen sie dann klicken können. Ebenso könnte es möglich sein, dass WhatsApp-Nutzer sich auf Push-Nachrichten mit Werbetexten einstellen müssen. Bleibt abzuwarten, wie lange wir WhatsApp noch angenehm werbefrei nutzen können.

  • GOOGLE NEWS GoogleWatchBlog: Bericht: Google Play Kiosk wird eingestellt; Magazine, Abos & YouTube werden in Google News integriert: Ein großes Update für Google News steht an. Hierbei soll sich neben der direkten Integration von YouTube-Videos auch die gesamte Oberfläche erneuern. Zudem ist eine Magazin-Sektion geplant, bei dem User einzelne Abos verwalten können. Nutzer sollen dann alles noch schneller finden können, was sie benötigen. Der eher weniger populäre, jedoch häufig genutzte Google Play Newsstand, soll dann komplett eingestellt werden.

  • SKY Q Netzwelt: Sky Q: Neue Oberfläche ab sofort verfügbar: In Deutschland hält Sky Q jetzt Einzug auf unseren Bildschirmen. Nachdem es schon eine ganze Weile in Italien und Großbritannien verfügbar ist, können wir nun auch das Home-Entertainment-System des Pay-TV-Senders nutzen und ebenfalls auf die On-Demand-Inhalte von Sky Go und Sky Kids zugreifen. Zum Teil sollen diese Inhalte sogar in Ultra HD ausgestrahlt werden. Allerdings erwartet Sky-Nutzer noch mehr. Somit haben diese Zugriff auf die ARD- und ZDF-Mediatheken und weiteren Smart-TV-Apps. Über Sky Q soll zudem auf fünf Geräten gleichzeitig auch das Programm aus dem deutschen Free-TV abrufbar sein. Ein weiterer Ausbau von Sky Q ist bereits im Sommer vorgesehen.

  • TWITTER Tagesschau: Sicherheitslücke bei Twitter entdeckt: Twitter-Nutzer sind derzeit aufgerufen, ihr Twitter-Passwort vorsorglich zu ändern. Grund dafür ist eine Sicherheitslücke bei der Passwörter in einer internen Protokolldatei ungeschützt gespeichert wurden. Diese Panne sei schon seit mehreren Wochen bekannt. Mittlerweile ist der Fehler wieder behoben und es gebe bisher auch keine Hinweise darauf, dass Daten geklaut oder missbraucht wurden. Um aber auf der sicheren Seite zu sein, sollten Nutzer sich dennoch ein neues Passwort zulegen.

  • FACEBOOK Handelsblatt: So will Facebook uns verkuppeln: Auf Facebook haben rund 200 Millionen Menschen ihren Status als Single angegeben. Für Mark Zuckerberg ist das etwas, woran man arbeiten sollte. Also wird Facebook jetzt unter anderem zur Datingseite. Wie genau das Ganze aussehen soll, ist noch nicht bis ins Detail bekannt. Es gibt jedoch einige Anzeichen, was Nutzer erwartet. Die Dating-Funktion läuft über einen neu angelegten Account, bei dem der Nutzer nur mit seinem Vornamen zu sehen sein wird. Lediglich Flirt-Interessierte können das Profil sehen – für die eigenen Facebook-Freunde wird das Flirt-Profil nicht sichtbar sein und diese werden auch nicht als Flirtpartner vorgeschlagen. Mit einem Klick auf ein Herzsymbol gelangen Nutzer dann direkt zum Dating-Profil. Für Zuckerberg liegen bei der neuen Funktion vor allem der Datenschutz und die Privatsphäre der Nutzer im Fokus.

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Netzpiloten sind Partner der WebSuccess

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Gewinnt für die WebSuccess Online-Marketing Messe für mittelständische Unternehmen, am 15. März 2018 in Köln, ein Ticket und seid Teil dieses spannenden Events. Teilnahmebedingungen.


Am 15. März 2018 dreht sich wieder alles um Online-Marketing für den Mittelstand. Auf der Marketing-Messe WebSuccess in Köln können Teilnehmer sich voll und ganz auf das Thema Erfolg in ihren Unternehmen konzentrieren, denn genau darum geht es auf dieser Messe.

Online-Marketing ist ein Thema, was auch für mittelständische Unternehmen überaus wichtig ist. Die Konkurrenz schläft nicht und auch nicht in Sachen Online-Marketing. Wichtig ist es daher mit all den neuen Möglichkeiten Schritt zu halten und das Beste aus seinem Unternehmen herauszuholen.

Für jeden Unternehmer genau das Richtige

Auf der WebSuccess geht es mit einem vielseitigen Programm genau darum. Mit zahlreichen Workshops und praxisorientierten Fallstudien, ist für jeden das Richtige dabei, um das neu gewonnene Wissen mit ins Unternehmen zu bringen. Zudem werden spannende Speaker wie unter anderem Sarah Braun – Sales Enabler bei Google Deutschland – aus ihren Erfahrungen berichten.

Außerdem gibt es auf der Messe hilfreiche Antworten auf Fragen wie:

  • … mithilfe von SEO und SEA mehr potenzielle Kunden über den eigenen Webauftritt generiert werden können.
  • … soziale Medien, Video- oder E-Mail-Marketing erfolgreich für Werbung sowie die Unternehmens- und Kundenkommunikation eingesetzt werden können.
  • … unter anderem Web Analytics-Tools zur effektiven Marketing-Analyse, -Steuerung und Erfolgskontrolle genutzt werden können.

Wer Teil dieser spannenden Messe sein möchte, der sollte sich unbedingt Tickets sichern.

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Influencer-Marketing – aber bitte mit Kennzeichnung!

Influencer-Marketing Photographing a donut (adapted) (Image by Callie Morgan [CC0 PublicDomain] via Unsplash)

Ich bin durch und durch Millennial, auch was Social Media angeht. Als ich neulich einen Laden für Heimausstattung besuchte und dort einkaufte, wurde ich derart massiv beschenkt, dass ich mich für soviel Freundlichkeit gerne mit einem kleinen Tweet bedankt hätte. Ich fragte mich allerdings auch, ob ich diesen Tweet schon als Werbung kennzeichnen sollte – die aktuelle Debatte um Werbung durch Influencer hatte ihre Spuren hinterlassen. Bisher verliefen die Grenzen zwischen Influencer-Marketing und Schleichwerbung fließend. Jüngste Gerichtsurteile, wie das von Rossmann, laut dem die Kennzeichnung mit dem Hashtag #ad nicht als Kennzeichnung ausreicht – es droht Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro – oder der Eklat um Lena Meyer-Landruts ungeschickte Werbekampagne für die Deutsche Telekom, müssen der Branche zu denken geben.

Trends im Influencer-Marketing

Influencer-Marketing macht inzwischen durchschnittlich sieben Prozent des klassischen Marketing Mix aus. Schon 2015 gaben rund 84 Prozent der Marketiers an, in den kommenden zwölf Monaten mit Influencern arbeiten zu wollen. Der langfristige Trend geht dabei in Richtung Micro-Influencer, denn die sind mit durchschnittlich 2,7 Prozent Engagement oft effektiver als Influencer mit großer und recht diffuser Followerschaft. Die Frage, wo persönliche Überzeugung aufhört und Werbung anfängt und damit das Thema rechtlich saubere Kennzeichnung von Werbebotschaften wird uns in den nächsten Jahren also alle immer wieder beschäftigen. Was gilt es nun zu bedenken?

Die Hauptverantwortung liegt beim Influencer

Das größte Risiko beim Influencer-Marketing trägt der Influencer selbst, denn erst seine Glaubwürdigkeit bei den Fans macht ihn zu dem, wofür ihn Marketiers schließlich engagieren. Geht die Reputation den Bach runter, weil Postings für Unternehmen wie Schleichwerbung – oder im Fall von Lena, wie ein sehr, sehr großer Fettnapf – wirken, dann darf man nicht nur die Kampagne getrost als gefloppt bezeichnen, sondern ebenfalls den Ruf des Influencers als ruiniert.

Aber auch auf juristischer Ebene sind die Influencer die erste Adresse, wenn es um Abmahnungen, Bußgelder und Unterlassungserklärungen geht. Da wäre zunächst §5a UWG, das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, der die klassische Definition unerlaubter Schleichwerbung liefert:

Unlauter handelt, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht, sofern sich dieser nicht unmittelbar ergibt, und das Nichtkenntlichmachen geeignet ist, den Verbraucher zu einer geschäftlichen Handlung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte.

Allerdings ist von verbotener Schleichwerbung nur dann auszugehen, wenn der Influencer tatsächlich einen kommerziellen Zweck mit der Produktbesprechung oder -platzierung verfolgt, also der Zweck seines Posts auf Verkauf gerichtet ist. Aber auch der Rundfunkstaatsvertrag (§§7, 58), das Telemediengesetz (§ 6 Abs.1 Nr. 1) sowie der Pressekodex (Ziffer 7) verlangen eine klare Trennung von journalistischen und kommerziellen Inhalten. Und das war erst der nationale Teil: Auf EU-Ebene ist bereits eine neue Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste auf dem Weg, die das Thema Kennzeichnungspflicht in sozialen Medien ebenfalls befeuert. Jeder vernünftige Influencer wird sich zukünftig rechtlich absichern wollen.

Wie seriös sind solche Unternehmen?

Es muss jedoch in beiderseitigem Interesse liegen, dass bezahlte Kooperationen eindeutig als solche zu erkennen sind, denn sonst ist es eben sehr weit her mit der authentischen Produktempfehlung und der reichweitenstarken Kampagne. Leider versuchen Unternehmen immer wieder, den werbenden Charakter eines kommerziellen Beitrages zu verschleiern. Der Blogger Henning Uhle hat dazu gerade einen deutlichen Standpunkt geteilt. 

„Bitte verfassen Sie einen Artikel zu Thema XYZ. Der Artikel darf nicht als Werbung gekennzeichnet sein.“ – Solche Anfragen bekommt man manchmal als Blogger. Mir konnte aber noch nie eine der anfragenden Leute irgendwie klar machen, wieso man einen beauftragten Artikel nicht als Werbung kennzeichnen soll. Will man in meinem Blog etwa Schleichwerbung machen? Angeblich so seriöse Firmen wollen mich dazu bringen, das Gesetz zu beugen oder gar zu brechen? Schämt euch mal ein paar Takte lang.

Und dann einfach nie wieder fragen. Sondern im besten Fall den Influencer von Anfang an darum bitten, seine Posts eindeutig zu kennzeichnen!

Do’s und Dont’s beim Influencer-Marketing

Wenn also geklärt wäre, dass eine Kooperation immer erkennbar sein sollte, stellt sich nun die Frage, wie das rechtlich konform auszusehen hat. Spätestens seit dem Rossmann-Urteilt steht fest, dass man weder mit “sponsored by“ noch mit einem #ad ausreichend rechtssicher handelt. Die ganz sicheren Varianten lauten #Werbung oder #Anzeige, wie hier Edition F ihren bezahlten Content auf Twitter kennzeichnet.

 

 

Formulierungen wie “im Auftrag von“, „mit freundlicher Unterstützung von“ oder “unterstützt durch Produktplatzierungen“ genügen ebenfalls. Sie klingen doch etwas weniger werblich, aber transparent genug, um etwaige Irreführung des Konsumenten auszuschließen. Authentisch und transparent wäre auch: “Danke an soundso! Ihr stellt mir dieses Produkt zur Verfügung und ich kriege sogar Geld dafür!“. Einen guten Überblick zur Kennzeichnung von Werbung in Social Media liefern zudem die aktuellen FAQ der Landesmedienanstalten.

Professionelle Influencer gehen ganz sicher und kennzeichnen trotz neuem Instagram-Tool ihre Markenposts als #Anzeige. So bleiben alle Seiten glaubwürdig – die Voraussetzung für erfolgreiches Influencer-Marketing.

Nicht zuletzt bemühen sich auch die Social-Media-Plattformen selbst um transparente Werbepraktiken. So bietet die Facebook-Tochter Instagram ihren Nutzern seit kurzem das Branded-Content-Tool zur Kennzeichnung von bezahlten Inhalten. Was genau mit “bezahlter Inhalt“ gemeint ist, ist damit aber nicht abschließend geklärt. Ob eine Fülle an Geschenken genügt oder Geld geflossen sein muss, bleibt offen.

Transparenz ist alles

Deshalb sollte die Devise sowohl für Influencer als auch für Marketiers klar sein. Sie sollten mit größtmöglicher Offenheit und Transparenz auf die User zuzugehen. Das Verständnis und die Akzeptanz der Nutzer für bezahlte Postings dürfte sofort vorhanden sein, wenn die nervigen Werbebanner und ewig vorbei zielenden Targeting-Kampagnen dafür endlich weniger würden.


Image (adapted) „Photographing a donut“ by Callie Morgan (CC0 Public Domain)


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Telekom präsentiert: „Telekom Sport mit Sky Sport Kompakt: Alle relevanten Top-Ligen live erleben“

Telekom-Sky-Sport-Kompakt-Advertorial

Telekom bringt das Runde ins Eckige (Fernsehgerät)! Die ganze Welt des Sports erwartet Fans des gepflegten Ballsports jetzt, denn Telekom hat sein Live-Sport-Angebot erweitert. Seit dem 02. August 2017 habt ihr alles an einem Platz – Telekom bietet jetzt alles im Sky Sport Kompakt Bundle.

Volles Programm – auch für Fußball-Muffel

Wer wird Bundesliga-Meister und wer holt die Championsleague-Trophäe nach Hause? Über Sky Sport Kompakt können jetzt die Original Sky Konferenzen der Fußball-Bundesliga, die Topspiele der Frauen-Bundesliga, der UEFA Championsleague und der 3. Liga live verfolgt werden. Wer jetzt kein großer Fußball-Fan ist, kommt aber trotzdem auf seine Kosten. Auch für die Fußball-Muffel sind genügend andere Sportarten im Angebot. Das Programmpaket enthält außerdem Spiele der DKB Handball Bundesliga, alle Partien der Basketball Bundesliga und der Deutschen Eishockey Liga. Sky Sport Kompakt ist zwar ausschließlich für Telekom Kunden verfügbar, Sportfans können das Telekom Sport Angebot aber auch separat buchen.

Premium-Inhalte live und on-demand

Was Film- und Serieninhalte angeht, geht der Trend stark zu on-demand. Live-Sport ist aber nach wie vor ein unvergleichliches Erlebnis. „Telekom Sport liefert Sport- Fans ein unschlagbares Angebot: Alle relevanten Top-Ligen, dazu exklusive Inhalte, live und on-Demand und alles in HD-Qualität.“, sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom Deutschland.

Die Kunden sind zudem Gewohnheitstiere, was man durch andere Anbieter und Streaming-Plattformen kennt, möchte man auch beim Sport nicht missen. Deswegen gibt es alle Spiele und Berichte sowohl im TV, Web als auch in der App für iOs- und Android-Geräte. Über das Webportal Telekomsport.de

Das gibt es sonst nirgendwo!” sagt Dr. Holger Enßlin, Geschäftsführer Legal, Regulatory und Distribution von Sky Deutschland. Denn die Telekom setzt hier nicht nur inhaltlich, sondern auch preislich neue Maßstäbe. Telekom Kunden erhalten das Komplett-Paket mit Sky Sport Kompakt ab 9,95 Euro im Monat, Nicht-Kunden haben aber auch die Chance eine Einzeloption ab 9,95 Euro im Monat zu buchen.

Über die Deutsche Telekom

Um auch weiterhin erfolgreich zu sein entwickelt sich die Deutsche Telekom heute schon von einer klassischen Telefongesellschaft hin zur Servicegesellschaft ganz neuen Typs. Deswegen engagiert sie sich offensiv in anderen Geschäftsfeldern, in denen sich neue Wachstumschancen eröffnen. Dadurch ist sie auch in mehr als 50 Ländern vertreten, in welchen sie rund 66 Prozent ihres Umsatzes erzielte.


Image by Telekom


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Die Netzpiloten sind Partner des Medienforum Mittweida

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Schon bald beginnt das Medienforum Mittweida. Am 20. und 21. November findet der größte von Studenten organisierte Medienfachkongress Europas statt. Anders als bei den meisten Veranstaltung lernen hier aber nicht nur die Teilnehmer etwas von den Referenten, sondern vielmehr steht an diesen beiden Tagen der Austausch zwischen allen Beteiligten im Fokus.

Die Teilnehmer erwartet ein umfangreiches Programm. Neben Keynotes von internationalen Referenten wie Friederike Schiller der Hyperbole Medien GmbH oder Thomas Bärsch, Reporter beim ZDF, und vielen spannenden Talks, gibt es auch einige Workshops wie unter anderem:

  • Erlebe unkonventionelles Marketing
  • Megatrends im Eventmanagement
  • Erlerne journalistische Gesprächsführung
  • Zielgruppenansprache auf Facebook
  • Produziere deinen eigenen Podcast!

Ein Blick hinter die Kulissen beim Medienforum

Zudem können sich die Teilnehmer auf weitere Referenten aus der ganzen Welt freuen, die aus den unterschiedlichen Medienbereichen ihre Unternehmen präsentieren und geben spannende Einblicke hinter die Kulissen von 3D-Animation und Werbeerstellung. Außerdem stellen sie ihren Arbeitsalltag vor und geben neben vielem anderem auch Marketingtricks.

Gerade für Medienmacher gibt es die Recruiting Lounge. Hier können sich Studierende mit Medienvertretern in einer Art Speed-Dating untereinander austauschen und vernetzen. Wer also dieses Event nicht verpassen möchte, sollte sich diese beiden Tage unbedingt merken.

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Destination Check dmexco 2017

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Die dmexco als größte Fachmesse für digitales Marketing und Werbung in Europa stand dieses Jahr auf dem Prüfstand. Kaum hat die Messe ihre internationale Strahlkraft erhöht, vermuteten kritische Stimmen im Vorfeld eine Vernachlässigung nationaler Belange. Beäugt wurde auch, welchen Effekt die Einführung eines Ticketpreises von 99,00 Euro auf die Besucherstruktur haben würde. Mit 1.100 Ausstellern und 41.000 Besuchern in diesem Jahr haben die Veranstalter Grund, sich zufrieden zu zeigen. Wir haben mit Ausstellern, Besuchern und Speakern gesprochen, wie die Neuausrichtung der dmexco angekommen ist. 


Speakerin: Beate Rosenthal, Global Brand Director Digital & Media bei Merck Consumer Health


Beate Rosenthal (Image by Beate Rosenthal)
Image by Beate Rosenthal

Beate Rosenthal arbeitet mit ihrem internationalen Team daran, die Marken von Merck Consumer Health als „Love Brands“ aufzubauen. Da sie global agiert, wünscht sie sich von den dmexco-Machern, die stärkere internationale Ausrichtung weiter zu forcieren. 

Mit welcher Intention ist Merck auf der dmexco präsent?

Wir wollen dort dabei sein, wo die besten Marken zeigen, wie sie Menschen digital erreichen. Dazu gehört auch, unsere eigenen Erfolge zu präsentieren, um darüber mit Partnern in den Austausch zu kommen. Wir möchten an den Trends partizipieren und sie in der Markenbildung anwenden.

Was war Ihre persönliche Motivation heute hier zu sprechen?

Es ist wichtig, dass mein internationales Team und die Welt sehen, welch tolle Arbeit Merck leistet und dadurch Partnerschaften und Motivation entstehen.

Was ist Ihr Gesamteindruck der diesjährigen dmexco im Vergleich zu den Vorjahren?

Ich empfinde die dmexco ähnlich inhaltsreich und intensiv wie in den letzten Jahren. Allerdings spüre ich einen kleinen Ruck zurück zu mehr deutscher Sprache und deutschen Events. Dabei wünsche ich mir von den Machern weiterhin den Mut, das Event international zu positionieren. Die dmexco sollte die Talks in den großen Hallen vollständig englischsprachig anbieten und die Idee der Satellites weiterverfolgen. Mir hilft es, die Bedeutung der dmexco im Unternehmen zu platzieren, wenn das Event international ausgerichtet ist. 

Was war Ihr Eindruck von den Besuchern dieses Jahr?

Der Großteil kommt nach wie vor aus der Marketing-, Agentur- und Publisher-Branche. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es sich im Vergleich zu den Vorjahren signifikant unterschieden hat. Am ersten Tag war es ähnlich voll, am zweiten Tag gab es wie immer mehr Gelegenheit für Gespräche, die in die Tiefe gehen.

Wer sollte Ihrer Meinung nach künftig die dmexco besuchen, der bislang noch nicht vertreten ist?

2017 sind wir als einziges Healthcare-Unternehmen auf der dmexco vertreten. Das verwundert mich, denn hier gibt es viele Anregungen und Ideen, Marketing relevanter für Kunden, Ärzte und Apotheker zu gestalten. Das wird für die Healthcare-Branche wichtiger, da Konsument und Patient immer stärker in den Fokus rücken.

Welche Anregung nehmen Sie mit?

Mir ist einmal mehr bewusst geworden, dass wir Marketer uns nicht mehr nur als Kreative und konzeptionelle Strategen verstehen dürfen, sondern auch lernen müssen, mit Daten in der Tiefe umzugehen. Und andersherum sollten Datenexperten noch intensiver und schneller mit Brand Building und Konzeption vertraut werden. 


Besucher: Philipp Steuer, Digital Storyteller


Philipp Steuer (Image by Gesine Märten)Philipp Steuer hilft Marken dabei, neue digitale Trends und Innovationen zu verstehen und richtig einzusetzen. Die dmexco nutzt er in erster Linie für Networking. Sein Highlight? Neben einer Vielzahl an Bratwurstständen doch noch veganes Essen gefunden zu haben.

Wie ist Dein Gesamteindruck von der dmexco?

Die dmexco ist gut besucht, die Stände sind extrem voll. Ich war vorhin am Stand eines Publishers, der mit 400 Terminen in zwei Tage für das gesamte Team mehr als zufrieden ist.

Wieso bist Du heute hier?

Die dmexco bringt einen Großteil der Digitalleute nach Köln. Termine mit Freunden und Bekannten in dieser kompakten Form machen die Messe besuchenswert.

Wie würdest Du die Besucher einordnen?

Der typische dmexco Besucher feiert die Apple Keynote, bringt aber gleichzeitig sein Messeticket ausgedruckt mit. Auf der einen Seite sind es First Mover, die viel Neues ausprobieren, auf der anderen Seite vertrauen sie immer noch einem Blatt Papier.

Würdest Du wiederkommen?

Ich würde wiederkommen, wenn entweder krasse Speaker da sind, die ich sonst nirgends sehe oder mitbekomme oder wenn ich vorher meine Termine richtig gut gelegt habe. Nur über die Stände zu laufen, bringt mir als Besucher nichts.

Wem würdest Du einen dmexco Besuch empfehlen?

Allen, die im Onlinemarketing-Bereich arbeiten. Ansonsten lohnt sich die dmexco für Unternehmen, die Werbung machen und sich weiterbilden wollen. Wer die dmexco einplant, sollte im Vorfeld konkrete Termine machen. Hier geht es um Business, Meetings und darum, neue Produkte kennenzulernen. In allen Hallen gibt es mehr oder weniger das Gleiche von unterschiedlichen Anbietern. Deswegen sollte man sich im Vorfeld überlegen, wen man treffen will. Ein krasses Erlebnis ist die Messe für Besucher im Vergleich zu anderen Events sicher nicht, dafür sind die Parties am Rande da.


dmexco Brand Ambassador: Klaus Eck, Gründer und Geschäftsführer von d.Tales


Klaus Eck (Image by Gesine Märten)Klaus Eck, bekannt geworden als PR-Blogger, berät seit 1995 Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens- und Kommunikationsprozesse. 2015 hat er die Content-Marketing-Agentur d.tales gegründet. Er ist einer von sechs „Ambassadors“ der dmexco, ein Konzept, mit dem die Messe in diesem Jahr erstmals experimentiert hat, um Influencer aus dem Digitalbereich stärker einzubinden.

Wie ist Dein Gesamteindruck im Vergleich zu den letzten Jahren?

Der Eindruck ist positiv, da ich sehr gute Gespräche habe. Mit einer guten Planung findet man genügend Zeit und Raum, um mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Vor einigen Jahren schien es mir auf der dmexco noch schwieriger, Zeit für intensiven Austausch zu finden. Mit Themen wie künstlicher Intelligenz und Customer Experience ist das Vortragsprogramm an den Themen der Zeit.

Sind Deine Erwartungen im Hinblick auf Programm und Konzept erfüllt?

Meine Erwartungen sind übertroffen worden. Das liegt an den guten Gesprächen, aber auch daran, dass ich tolle Messestände sehe, die eine Weiterentwicklung im Vergleich zu den Vorjahren zeigen. Die Auftritte sind qualitativ hochwertiger und die Art und Weise, wie die Stände organisiert sind, holt mich als Besucher ab.

Hast Du ein persönliches Highlight gehabt?

Das sind für mich die Get-together, die abends ab vier oder fünf Uhr beginnen, denn dort trifft man die Leute, die man kennt. Für mich steht auf einer Messe das Networking im Vordergrund und nicht unbedingt, dass ich alle Vorträge oder Stände gesehen habe.

Wie würdest Du die Besucher einordnen? Hast Du eine Veränderung durch die Einführung der Ticketpreise bemerkt?

Ich kenne die Entwicklungen auch von anderen Veranstaltungen, wie zum Beispiel der CeBIT, und finde die Effekte positiv. Ich mag es lieber, wenn etwas weniger Leute da sind, vor allem weniger „Jäger und Sammler“, die selbst keinen Beitrag zur Veranstaltung leisten. Auf der dmexco geht es um Business. Wer keine 99,00 Euro zahlen will, hat auch kein Business-Interesse. Die Besucher, die jetzt gekommen sind, interessieren sich entweder für Vorträge oder die ausstellenden Unternehmen.

Wem würdest Du die dmexco im kommenden Jahr empfehlen?

Allen, die im Bereich Performance Marketing unterwegs sind und generell im Marketing und Kommunikationsbereich arbeiten. Kommunikatoren fehlen mir hier im Verhältnis, das war immer so. Es sind viele Anbieter von Software vertreten und weniger von Dienstleistungen. Es wäre mein privater Wunsch, dass das Angebot in dieser Hinsicht noch vielfältiger wird. Die dmexco ist ein Ort, an dem sich die Digitalbranche treffen und austauschen kann. Hier geht es primär um Business und Sales, und das ist ja auch legitim.


Ausstellerin: Olena Sikorska, Director Online Marketing von eviom


Olena Sikorska (Image by Gesine Märten)Eviom stellt als Unternehmensberatung für Digital Marketing seit 2014 auf der dmexco aus. Olena Sikorska empfand Besucherandrang und Neugeschäft beim „Klassentreffen der Onlinemarketer“ etwas schwächer als in den Vorjahren.

Wie ist Dein Gesamteindruck als Aussteller von der diesjährigen dmexco?

Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden, hatten aber den Eindruck, dass die Reichweite etwas nachgelassen hat. Das Hauptziel unseres Messeauftrittes ist das Neukundengeschäft, das dem ersten Eindruck nicht ganz so ausgeprägt war wie sonst, weil weniger Besucher von Unternehmensseite vorbeigekommen sind. Dafür ist der Austausch mit Partnern wie Tool-Anbietern oder anderen Dienstleistern sehr intensiv, was für uns als Agentur auch unglaublich wichtig ist.

Wie würdest Du die Besucher einordnen?

Es kommen Menschen, die auf Unternehmensseite arbeiten und sich einen Überblick über Tools und Anbieter verschaffen wollen. Dann gibt es die Unternehmen, die feste Termine ausmachen, um ihre Agenturen und Dienstleister zu treffen. Mit dabei sind außerdem die Agenturen, die Neukundengeschäft machen wollen entweder am eigenen Stand oder als Besucher, und die Big Player wie SevenOne Media, Amazon und die größten Media-Unternehmen. Die dmexco ist ein Klassentreffen für alle, die sich mit Onlinemarketing beschäftigen.

Wem würdest Du die dmexco empfehlen?

Jedem, der sich in einer der beschriebenen Gruppen wiederfindet. Die dmexco ist nicht nur eine der größten Fachmessen für Digitalmarketing in Deutschland, sondern auch international. Wir hatten heute am Stand viele Besucher aus Europa, aber auch den USA. Besucher können sicher inhaltlich viel aus Debatten mit bekannten Marken in den großen Hallen mitnehmen. Da man viele bekannte Gesicht trifft, ist die dmexco außerdem ein guter Ort für Networking und Kontaktpflege.


Ausstellerin und Speakerin: Ines Köhler, Director of Marketing & PR bei Canto GmbH


Ines Köhler (Image by Gesine Märten)Ines Köhler ist mit Canto ebenfalls Aussteller der dmexco – genau wie eviom in Halle 8. Sie zeigt sich zufrieden mit dem Neukundengeschäft und nimmt die Messe als Ort wahr, an dem konkrete Kaufentscheidungen getroffen werden.  

Wie ist Ihr Gesamteindruck der dmexco im Vergleich zu den Vorjahren?

Das „Familiäre“ aus früheren Jahren ging etwas verloren, und die Messe wurde unübersichtlicher, aber eben auch business-orientierter. Durch den Overload an Ausstellern, Vorträgen und Nebenevents fällt es schwerer, das für sich Relevante herauszupicken.

Wurden Ihre Erwartungen an Speaker und Besucher erfüllt?

Meine Erwartungen wurden übertroffen. Für uns als Anbieter von Digital Asset Management kann ich auf jeden Fall sagen, dass sich Besucher nicht nur informiert haben, sondern konkrete Kaufentscheidungen getroffen wurden. Die dmexco hat sich von einer Fun- und Trendmesse hin zu dem Treffen für Werbetreibende entwickelt, bei dem über Budget entschieden wird.

Wie würden Sie die Besucher einordnen?

Es kommen weniger „Blogger und Freelancer“ und mehr Mittelstandsunternehmen und Vertreter von Konzernen. Die Messe ist auch sehr viel internationaler geworden. Früher hat man einen jungen Kollegen oder eine junge Kollegin hingeschickt, um Trends zu recherchieren. Jetzt geht man als Team- oder Abteilungsleiter selbst hin, um sich zu informieren und um Kaufentscheidungen zu untermauern.

Werden Sie nächstes Jahr wiederkommen? Wem würden Sie die dmexco empfehlen?

Wir werden auf jeden Fall wieder als Aussteller dabei sein. Ich empfehle die dmexco jedem, der als Werbetreibender, Agentur oder Freelancer im Bereich digitale Kommunikation und Marketing tätigt ist. Entscheider sind vor Ort, und man bekommt ein sehr gutes Gespür für Trends in der Branche.

Was war das persönliche Highlight bzw. Aha-Moment?

Der Sekt nach meinem Vortrag – und natürlich die Möglichkeit, viele Gesprächspartner, mit denen ich sonst vor allem per E-Mail und Telefon zu tun habe, persönlich zu treffen. Der Aha-Moment ist wohl, dass man das im digitalen Zeitalter in einer digitalen Branche unbedingt braucht. Um erfolgreich zu sein, muss man wissen, wem man vertrauen kann, da man nicht für jedes Thema selbst Experte sein kann. Um genau dieses persönliche Netzwerk zu pflegen und auszubauen, ist die dmexco ein idealer Ort.


Images by Gesine Märten

Teaser by Gesine Märten (adapted by Netzpiloten)


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  • SMARTPHONE netzwelt: Studie: Legt das Smartphone besser nicht auf den Tisch!: Das Smartphone einfach mal nicht auf den Tisch, sonders woanders hinlegen. Das kann auch auf der Arbeit besonders sinnvoll sein, wie eine Studie jetzt bewiesen hat. Die Gehirnleistung wird stark beeinträchtigt, sobald sich das Smartphone direkt auf dem Tisch befindet, was Forscher der Universität Texas in Austin jetzt herausgefunden haben und dabei reicht schon die bloße Präsenz des Geräts. Einer der Gründe ist vor allem, dass wir ständig den Drang unterdrücken, immer wieder auf eingehende Nachrichten zu achten. Also besser mal das Smartphone auf der Arbeit beiseitelegen.

  • AMAZON Handelsblatt: Drogeriekette macht bei Amazon Prime mit: Eine Kooperation zwischen Amazon und Rossmann in Berlin – in diesem Sinne soll der Online-Händler ein ganzes Einzelhandelssegment, den Drogeriebereich, abdecken. Wie soll das Ganze funktionieren? Prime-Kunden können dann etwa 5.000 Artikel bestellen, die sie innerhalb weniger Stunden nach Hause geliefert bekommen. Unter dieser Auswahl befinden sich aber nicht nur Drogerieprodukte, sondern auch Lebensmittel und Babyprodukte.

  • NETFLIX WELT: Disney kündigt Netflix – und setzt auf eigenen Streaming-Dienst: Disneys erster eigener Stramingdienst – Disney hat die Partnerschaft mit Netflix gekündigt. Ab dem Jahr 2019 sollen keine Neuveröffentlichungen mehr von Disney auf dem Streamingportal ausgestrahlt werden. Vielmehr plant der US-Unterhaltungsriese ein eigenes Streamingangebot mit eigenen Inhalten auf den Markt zu bringen. Nachdem Disney dies angekündigt hatte, rutschten die Netflix-Aktien um fünf Prozent ab.

  • SMARTPHONE Heise: Essential Phone findet Investoren und startet Serienfertigung: Die Firma von Andy Rubin, dem Erfinder von Android, ist es gelungen genügend Investoren zu finden, um sein erstes Smartphone, dem Essential Phone, fertigen zu lassen. Hierbei handelt es sich um ein Android-Gerät mit einem 5,7-Zoll-Bildschirm und einem Titangehäuse. Der Preis in den USA soll etwa bei 700 US-Dollar liegen. Eigentlich hätte das Smartphone schon im Juni im Handel verfügbar sein sollen, doch konnte diese Frist nicht eingehalten werden. In der kommenden Woche soll ein neuer Termin bekannt gegeben werden.

  • GOOGLE GoogleWatchBlog: Better Ads: Google will das Web von aufdringlicher Werbung befreien und zeigt die größten Probleme: Um aufdringliche Werbung herauszufiltern, möchte Google im Chrome Browser einen Adblocker integrieren. Das Ganze soll in etwa fünf Monaten geschehen. Zudem möchte Google den Webmastern dabei helfen, die Werbung „akzeptabel“ umzugestalten. Zu diesem Thema hat Google jetzt eine Statistik veröffentlicht, die die Probleme aufzeigt, die durch sogenannte Adblocker entstehen.

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  • HASS-POSTINGS t3n: Wer pöbelt, darf in den Medien namentlich genannt werden: Mit der hohen Popularität wächst auch die Notwendigkeit über den Umgang mit Hass-Postings zu entscheiden. Das Saarländische Oberlandesgericht hat nun entschieden, dass zum Zweck der Berichterstattung der Name des Beitragserstellers voll zitiert werden darf. Der Name sei im Internet öffentlich zugänglich und der Nutzer sei sich dem Hass-Postings bewusst gewesen. Die Entscheidung des OLG hob eine vorherige Entscheidung auf.

  • BROWSER heise: Ehemaliger Mozilla-Technikchef: „Chrome hat den Browser-Krieg gewonnen“: Googles Browser „Chrome“ hat mittlerweile den Großteil des Marktes eingenommen. 54 Prozent nutzen den Browser, Mozilla Firefox, ein ebenfalls populärer Wettbewerber erreicht nur 6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind heute 22 Prozent weniger Firefox-Installationen aktiv, der Verlust beschleunige sich zunehmend. Diese Zahlen veröffentlichte der ehemalige Technikchef von Mozilla auf Github. Grund für den Rückgang der Aktiven Installationen von Firefox sei das aggressive Marketing und die Monopolstellung von Google. Mit wenig Aufwand kann das Unternehmen Aufmerksamkeit auf ihren Browser lenken.

  • STRAFE golem: Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro: Auf den Mitschnitt und eine Weiterverwendung des Streams einer Stadtratssitzung des Stadtrats Schwerin steht nun eine hohe Geldstrafe, beschließt die Stadtvertretung. Beantragt wurde dieses Weiterverwendungsverbot da die Vertreter ihre Persönlichkeitsrechte verletzt sehen. Die Fraktionen erklärten, dass der Livestream weiterhin der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird, aber die Aufzeichnung durch dritte zu weit gehe. Der Landesbeauftragte für Datenschutz- und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern habe der neuen Regelung des Stadtrats zugestimmt.

  • WERBUNG horizont: Das Duopol: Welchen Einfluss haben Facebook und Google auf das internationale Werbegeschäft? Laut der Pivotal Research Group landen in den USA inzwischen 70 Prozent der digitalen Werbespendings bei Google und Facebook. Zahlen für Deutschland sind nicht bekannt. Die Tatsache, mit welcher Rasanz sich im digitalen Werbegeschäft ein Duopol zwischen den beiden Unternehmen etabliert hat, sollte eigentlich abschrecken. Die Stärke dieser Unternehemen liegt unter anderem auch in der großen Anzahl an Ressourcen und dem mittlerweile etablierten Prozess des Trackings.

  • SMART wired: Anybody Can Fire This ‚Locked‘ Smart Gun With $15 Worth of Magnets: Es schien wie ein Durchbruch im Bereich der Waffenkontrolle. In den USA hat das Unternehmen Armatix eine “Smart-Pistole” vorgestellt, die nur feuern kann, wenn der Schütze das passende Gegenstück – eine Uhr – am Arm trägt. Hacker haben nun einen Weg um die Sperre gefunden und gezeigt, dass die Technologie nicht so sicher ist. Die Verriegelung der Waffe kann durch einfache Magneten umgangen werden.

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KI, VR und Internet der Dinge: Adobe zeigt bei den Sneaks die Zutaten für die Zukunft des Marketings

Sneaks_Image by Stefan von Gagern

Auf dem Adobe-Summit in London präsentierten die Entwickler vor wenigen Tagen einige Features aus den Labors. Hierbei sind die sogenannten „Sneaks“ sind ein beliebtes Highlight jeder Adobe-Konferenz. Hier zeigen die Entwickler neue Entwicklungen aus ihren Labors, die es bald ins finale Produkt schaffen könnten. ‚Könnten‘, denn einige davon sind nur Experimente. Doch in der Vergangenheit haben es schon einige der Technik-Demos ins finale Produkt geschafft. Zum Beispiel ist das inhaltsbasierte Füllen heute ein fester Teil in Photoshop CC. Auf dem Summit in London ging es um aktuelle Zukunfts-Technologie für die Marketing-Produkte – mit spannenden Einblicken. Zum Einsatz kamen die neuen Produkte der Adobe Experience Cloud, über die wir vor kurzem berichteten. Das Publikum konnte per Twitter-Hashtags über die Technik-Demos interaktiv abstimmen.

VR in der Werbung

VR-Brillen sind nicht nur für die Konsumenten ein neues, spannendes Medium, sondern könnten bald auch Träger für Marketing-Botschaften sein. Adobe zeigte beim ersten Demo #MktgVR, wie das aussehen könnte: In der VR-Brille erschien der Londoner Picadilly Circus mit seinen Video-Werbetafeln.

Der Nutzer könnte jetzt virtuelle Werbung auf den Tafeln geliefert bekommen. Dass die realen Videotafeln in der VR-Umgebung dabei mit After Effects und Greenscreen mit eigenen Videos überlagert werden, ist noch gar nicht der Clou. Vielmehr dass passend zu den persönlichen Interessen die künstliche Intelligenz von Adobe Sensei zusammen mit den Analysefunktionen der Experience Cloud die geeigneten Inhalte in die Creative Cloud einspeisen kann. So kann also jeder Nutzer, der virtuell den Times Square oder Picadilly Circus besucht, personalisiert Werbung angezeigt bekommen.

Intelligenter personalisierte Angebote

Jeder kennt das Problem: Man hat gerade etwas gekauft und wird aber die folgenden Tage oder Wochen mit Angeboten zu dem jetzt eigentlich uninteressanten Produkt bombardiert. Hier ist mehr Intelligenz gefragt: Sensei lernte beim Demo #RightOffers, dass ein Kunde ein Angebot wie ein Hotelzimmer gerade gebucht hat. Das System kann die Inhalte sofort verändern und dem Kunden ein relevantes Angebot im Web, wie beispielsweise eine Massage im Wellness-Bereich anbieten, statt noch einmal das Hotelzimmer-Angebot anzuzeigen. Die frühe Version im Demo soll es bald ins Produkt schaffen.

Die nächste Generation der Sprachassistenz

Interaktionen mit Sprachassistenten wie Amazon Alexa sind derzeit anonym und beschränkt: die Nutzer fragen Dinge wie den Beginn von Filmen oder Playlists ab. Künftig soll es noch einen Schritt weiter gehen: Hotelketten werden ihre Zimmer mit den Assistenten ausrüsten. So zieht das Internet der Dinge direkt ins Hotelzimmer ein. Der Gast fragt dann, zum Beispiel während er seinen Koffer auspackt: „Alexa, frage bitte an der Rezeption nach, wie mein Punktestatus ist.“

So können Kunden Alexa etwa zu ihren Treuepunkten bei Hotels oder Fluggesellschaften befragen. Alexa kann dann anhand der Daten aus den jeweiligen Nutzerprofilen sowie den individuellen Vorlieben des Nutzers gezielte Werbemaßnahmen oder sonstige Aktionen mit einem direkten Mehrwert vorschlagen. So könnte der Gast einen Gutschein für einen Drink an der Bar direkt aufs Smartphone geschickt bekommen. Treuepunkte können so einfacher und direkt nutzbar gemacht werden.

Websites (Image by Stefan von Gagern)
Websites (Image by Stefan von Gagern)

Webseiten mit einem Klick für Zielgruppen gestalten

Was die künstliche Intelligenz von Adobe Sensei leisten kann, zeigte das Demo #AIExperience. Sensei kann Inhalte analysieren und daraus eine Erlebnis selbständig erstellen.

Marketer müssen dann nur noch Zielgruppen wie zum Beispiel „Vegetarier“ auswählen und Sensei erstellt komplette, passende Webseiten, die passende Inhalte dafür anbieten. Mit einem Klick ist es so möglich, 100 Zielgruppen auszuwählen und 100 personalisierte Webseiten zu erstellen.

Fazit: Vollmundige Versprechen für große Veränderungen?

Eines muss man ihnen lassen: Adobe denkt mit dem Nutzer mit und versucht, die User Exprience möglichst angenehm zu gestalten. Die Versprechen, die mit einer werblich angepassten Virtual Reality und eine mobile Künstliche Intelligenz klingen vollmundig und noch etwas nach Zukunftsmusik. Viele Prototypen mit guten Ideen schaffen es letztlich oft nicht in fertige Produkte. Falls dem hier doch der Fall sein sollte, könnte sich das Marketing, wie wir es kennen, grundlegend verändern.

Was meint ihr? Welcher Trend wird sich durchsetzen, welche Entwicklung eher versanden? Inwiefern wird sich der Werbemarkt ändern müssen? Lasst uns in den Kommentaren diskutieren.


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Gibt es einen Weg, um Schleichwerbung zu stoppen?

How to beat meat on the subway (adapted) (Image by Poster Boy) (CC 2.0) via Flickr

Der Ethikausschuss, diverse Anwälte und Historiker haben sich darum gestritten, dass Donald Trump die Grenze zwischen seinem öffentlichen Amt und den Interessen seines privaten Geschäfts in einer beispiellosen Art und Weise verwischt hat. Andererseits ist dies auch Teil eines viel größeren Trends. Schleichwerbung – ob in der Form von Magazinwerbungen, Werbemelodien im Radio oder Fernseh-Werbespots – ist schon seit langem Teil des modernen Lebens.

Städte und Staaten garantieren Betrieben jetzt das Recht, ihre Namen und Logos auf Parkuhren, Brücken, Hydranten und sogar auf den Badeanzügen von Rettungsschwimmern zu platzieren. Öffentliche Parks, die eine Ruhepause von den Mühen des täglichen Leben bieten, erlauben Händlern nun, Reklame inmitten von historischen Stätten und Naturgebieten zu machen. Schulräte unterschreiben Vereinbarungen mit Betrieben aller Art, um Ihnen bei der Einhaltung ihrer Haushaltsmittel zu helfen.

Es ist nicht nur der öffentliche Raum, der voller Werbung ist. Bei meiner Recherche für mein neues Buch über modernes Marketing und dessen Regeln habe ich herausgefunden, dass eine ganze Reihe früher werbefreien Umgebungen – vom Wohnzimmer bis hin zu unseren Freundschaften – nun zu Orten für Anzeigen oder Überwachungstechnologien werden, die dafür entworfen sind, sie effektiver zu machen.

Manche werden mit den Schultern zucken und sagen, dass Schleichwerbung ein unvermeidbarer Teil des modernen Lebens ist. Aber dieser Trend ist mit einigen Gefahren und juristischen Komplikationen verknüpft – wenn die Leute sich genug darum kümmern würden, um auch wirklich etwas zu tun.

Die neuen Grenzen des Marketings

Die neuen Marketingtechniken und Technologien erlauben es den Betrieben, die Kunden über neue Wege und an neuen Orten zu erreichen. Marktforschern zufolge ist ein Ort, der zunehmend kritisch beobachtet wird, das eigene Zuhause.

Intelligente Technologien – von Microsofts Xbox One bis zu den Geräten von Vizio – kommen nun mit eingebauten Fähigkeiten daher, die uns ausspionieren könnten. Diese Geräte können Aktivitäten aufnehmen, die früher einmal als privat galten – wie die Filme, die wir und ansehen und sogar die Gesichtsausdrücke, die wir machen, während wir ein Videospiel spielen. Diese Information wird Teil eines digitalen Profils, das von Werbern benutzt wird, um ein besseres Bild darüber zu bekommen, wer wir sind und wie wir davon überzeugt werden können, etwas zu kaufen.

Mittlerweile werden wir jedes Mal, wenn wir uns bei Facebook einloggen oder eine Suche bei Google auf unserem privaten Rechner tätigen, zu einem Teil des enormen Datenbestands der Marktforschung. Es ist schwer, dieser Art der Überwachung zu entkommen. So mancher Händler hat alte Cookies versetzt. Sie können jetzt individuelle User über die Anzahl der Quellen in ihrem Browser oder über gar über die Batterielaufzeit des einzelnen Rechners identifizieren.

Sogar unsere Hirne sind für Werbeanschluss für Werber interessant geworden. In einer Studie aus dem Jahr 2004 wurden Probanden gebeten, kleiner Schlucke Cola oder Pepsi zu nehmen, während eine Maschine den Blutfluss derer Gehirne messen sollte. Wenn die Marke nicht bekannt war, mochten die Teilnehmer im Durchschnitt Pepsi lieber. Wurden jedoch die Markennamen vor dem Schluck enthüllt, bevorzugten die Teilnehmer, sowohl verbal als auch neurologisch, die Konkurrenzcola. Die Studie gilt seither als Beweis dafür, dass Werbung unsere Gehirnchemie tatsächlich verändern kann. Sie kann emotionale Kennzeichnungen einbauen, die die rein objektive Betrachtung des aktuellen Produkts überlagern.

Seither haben Unternehmen Millionen ausgegeben, um das Verhalten der Verbraucher zu entschlüsseln und die Wünsche, die wir nicht äußern oder äußern können, zu erfassen. Manch größere Werbekampagne, die wir momentan beobachten, angefangen bei Samsung bis hin zu den Suppendosen von Campbell’s, gleichen die Ergebnisse dieser neuen Forschungen im Neuromarketingbereich ab.

Unsere Freundschaften und soziale Netzwerke sind dagegen leider auch nicht immun. Die Werber und Händler nutzen die Taktik der Micro-Influencer, um die gewünschte Zielgruppe zu erreichen. Dies sind meist Leute mit durchschnittlichen Followerzahlen bei Instagram oder Twitter. Sie werden eingesetzt, um über soziale Medien Produkte oder Dienste zu verkaufen. Zwar erfordern die Regeln der Kartellbehörde von den Indossanten die Vergütung, die sie erhalten, als Gegenleistung für das erfolgreiche Rühren der Werbetrommel anzuerkennen, setzen sie sich in den wenigsten Fällen durch.

Die Konsequenzen der Schleichwerbung

Sogar diejenigen, die optimistisch gegenüber diesen neuen Marketing-Schachzügen sind, geben zu, dass diese störend sein können. Trotzdem hört man meist als Antwort auf Beschwerden über die wachsende Präsenz von Werbeanzeigen das Totschlagargument: „Was soll schlecht daran sein?“. So ist die Werbeunterbrechung ein kleiner Preis, den man für eine gut subventionierte öffentliche Infrastruktur, freie Inhalte im Netz und die Veröffentlichung von Werbeanzeigen, die eher auf unsere aktuellen Interessen und Notwendigkeiten angepasst sind, zahlen muss.

Meine Forschung zeigt dennoch, dass es ein erhebliches Opfer darstellt, sein Leben für die Werber zu öffnen. Zunächst handelt es sich hierbei um den Verlust der Verbraucheragentur. Die Zuversicht, dass Gehirnscans zur Erstellung von effektiveren Fernsehwerbespots beitragen, ziehen die Zuschauer aus ihrer Fähigkeit, den Werbeinhalt, den sie sehen und hören, bewusst selbst zu formen. Der Fokus der Marktforschung beruhte ursprünglich auf Gruppen und Befragungen, nicht auf der ungefilterten Messung und Auswertung der Gehirnaktivität. Das Ergebnis wäre also eine Werbekampagne, die Neigungen oder Verhalten zelebrieren, die wir geheim halten. Beispielsweise startete das Unternehmen Frito-Lady dank Daten, die aus Gehirnscans gewonnen wurden, eine Serie von Werbeanzeigen, die zu antisozialen Praktiken ermutigen. Man sollte beispielsweise Cheetos-Snacks in die Waschtrommel mit weißer Wäsche eines Anderen legen. Bei direkter Befragung widersprachen Beispielzuschauer dem eher schadenfrohen Umgang mit Vandalismus der Werbeanzeigen, die MRI-Auslesungen deuteten jedoch auf etwas anderes hin.

Die bürgerlichen Werte, die uns in der Schule beigebracht werden, müssen nun mit materialistischen Nachrichten von Sportfirmen und Textileinzelhändler konkurrieren, die in Cafeterias und Schulfluren werben. Die Nutzung von Micro-Influencern in sozialen Medien könnte uns misstrauisch machen. Wir können nie genau wissen, ob dieser Kontakt aus dem Netz nicht vielleicht in Wirklichkeit ein gesellschaftlicher Lockvogel ist.

Und während kommerzielle Spionage zur Routine wird, verändern sich die Gesetze, mit denen das Schnüffeln in anderen Teilen unseres Lebens gestattet wird. Man betrachte nur die neuen Nutzung von Gesichtserkennungstechnologie in Kirchen, um die Anwesenheitsrate der Gemeindemitglieder aufzunehmen und das Installieren von Überwachungseinrichtungen in einst harmlosen Objekte wie Barbiepuppen und Kinderzahnbürsten, sodass Eltern ihre Kinder kontrollieren können.

Die Notwendigkeit von gesetzlicher Intervention

Was muss also getan werden? Für Verbraucher ist es nicht realistisch, sich von Google fernzuhalten, aus Facebook auszusteigen, ihre Kinder aus öffentlichen Schulen zu nehmen oder keine öffentlichen Infrastrukturen mehr zu nutzen. Halbherzige Vorkehrungen, wie Regelungen, die den Verbraucher dazu auffordern, in einige der nervigen Werbepraktiken einzuwilligen, würden ohnehin nicht viel ändern. Studien haben gezeigt, dass solche legislativen Umstöße nicht funktionieren und dass motivierte Werber uns dazu bringen können, den Vorgaben zuzustimmen, wenn sie nur genügend Druck ausüben.

Statt neuer Standards muss das Gesetz jetzt also rasch harte Regeln aufstellen, die den Eintritt von Werbung und gesellschaftlichen Spionage in diese Räume verhindern. Diese Art von Reform erfordert keine grundlegende Veränderung der gesetzlichen Haltung. Die Geschichte der Werbebestimmung in den USA weist einige Vorfälle auf, in denen Abgeordnete zur Tat geschritten sind, um unzulässigen Verkaufsstrategien, die durch neue Technologien angefacht wurden, ein Ende zu setzen.

Das Recht auf Privatsphäre der US-Bürger kam im späten 19. Jahrhundert als Antwort auf Werber auf, die die noch relativ neue Technologie der Fotografie nutzten, um Bilder von Leuten ohne deren Einwilligung zu machen und diese nutzten, um Produkte zu verkaufen. In der Folge sprachen sich Gerichte gegen diese Mischung aus persönlichen und kommerziellen Rechten aus. Der Streit ging bis vor ein Gericht, das im Urteil Werbung mit der Versklavung eines “erbarmungslosen Meisters“ gleichstellte. Ähnliche Widersprüche zwingen Abgeordnete in dem frühen 20. Jahrhundert und der unterbewusst manipulierenden Werbung in den 1950ern, gegen Reklametafeln anzugehen, die die Landschaft verschandelten. Natürlich wurde nicht jede Werbestrategie juristisch geprüft. Und doch finden sich in der Geschichte beeindruckende Beispiele für Präzedenzfälle, bei denen das Gesetz genutzt wird, um der Schleichwerbung den Zutritt zu bestimmten Lebensarealen zu verweigern.

Wenn die Werbung erst einmal in ein neues Gebiet vorgedrungen ist, wird sie schnell normal. Man nehme als Beispiel die Werbung im Kino vor dem Film. Als sie das erste Mal in den 1990ern eingeführt wurde, beschwerte sich das Publikum massiv. Jeder Versuch, diese Praktik juristisch einzugrenzen, ist in den verschiedenen US-Regierungen gescheitert. Führt man heute Befragungen durch, wird klar, dass das Publikum mittlerweile gespaltener Meinung über die Werbung vor dem Film ist.

Die Geschichte der Werbung vor dem Film im Kino sollte uns eine Warnung sein. Ohne koordinierte Bemühung wird der Werbung in mehr und mehr Räumen Einzug halten, indem sie uns in das kommerzielle weiße Rauschen hüllt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „How to beat meat on the subway“ by Poster Boy (CC BY 2.0)


The Conversation

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  • BITCOIN t3n: Bitcoin knackt 2.000 Dollar: Darum boomt die Kryptowährung jetzt: Nach dem ersten Allzeithoch Anfang Mai folgt jetzt der Nächste Meilenstein. Die Kryptowährung Bitcoin steigert erneut seinen wert. Seit Beginn des Jahres zieht das Unternehmen viele internationale Investoren an. Wenn der Wert von Bitcoin weiterhin steigt, könnte die Währung demnächst doppelt so viel Wert haben wie eine Feinunze Gold. In Japan ist Bitcoin seit Anfang Mai ein offizielles Zahlungsverfahren. Eine weitere Erklärung des Aufschwungs kann auch das Wissen über die Funktionsweise sein, welches bei Investoren zu vertrauen führt.

  • WINDOWS heise: Windows 10 S: Nur Apps, aber kein Linux: Windows 10 soll demnächst um eine Schüler und Studenten Version erweitert werden, welche nur die Installation von Apps aus dem Microsoft Store erlaubt und deutlich bessere Administrationsfunktionen aufweisen soll. Allerdings sollen unter anderem Linux-Distributionen oder andere Kommandozeilen Zugänge nicht auf Windows S laufen. Grund dafür sei, dass sich die Schülervaritante an ein nicht technikaffines Publikum wende. Wen diese Grundlage stört, muss sein Windows S auf Windows 10 Pro umwandeln.

  • Protest wired: Twitter and Tear Gas: How Social Media changed Protest Forever: Der Wandel der Protestorganisation begann 2011 mit dem Arabischen Frühling, der es schaffte sich über Soziale Medien wie Twitter zu organisieren. Proteste heutzutage haben durch die Vernetzung durch das Internet deutliche Unterschiede zu Protesten der Vergangenheit, und zeigen spannende Veränderungen auf. Zeynep Tufekci schreibt über Vor- und Nachteile des Protests mit Sozialen Medien.

  • ALEXA golem: Amazon verbietet fast alle Werbung in Alexa-Skills: Ein neues Start-Up plante die Einbindung von Werbebotschaften durch die Voice Funktion des Amazon Assistenten Echo. Burger King hatte vor Kurzem für Nachrichten gesorgt, nachdem ein Werbespot einen Befehl für sprachgesteuerte Geräte wie Alexa Echo oder Google Home beinhaltete. Amazon selbst sieht allerdings keine Notwendigkeit, Skills-Entwicklern generell die Möglichkeit von Werbeeinnahmen zu erlauben und hat nun die Richtlinien für die Zulassung zu dieser Funktion gestrafft. Strenge Regeln gibt es besonders für Alexa Skills mit Bestellmöglichkeiten.

  • DROHNEN handelsblatt: Schöne neue Pharma-Welt: Amazon erwägte bereits einen Einstieg in die Pharmaindustrie, durch Drohnenlieferung von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Diese Neuerung wäre eine Veränderung besonders für Apotheken und weitere Ketten. Eine weitere Neuerung in der Pharmaindustrie könnten Forschungen im Bereich der Sensorenüberwachung an. Diese Sensoren würden Ähnlich wie Kontrollleuchten im Auto Patienten niedrigen Blutzucker oder Blutdruck melden.

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  • E-BAN sueddeutsche: Laptop-Verbot auf USA-Flügen zeichnet sich ab: Reisende in die USA dürfen wahrscheinlich in Zukunft ihren Laptop nicht mehr im Handgepäck mitführen. Das Verbot für Elektronikgeräte betraf zuvor nur eine zehn Flüghäfen in Nah Ost, soll jedoch auch auf Europäische Flughäfen ausgeweitet werden, so die Sicherheitsbehörden der Vereinigten Staaten. Die folgenden Sicherheitskontrollen können nicht nur zu erheblichen Verspätungen führen, sondern auch einem Buchungsrückgang für Fluggesellschaften. Derzeit ist noch unklar wann genau der E-Ban eintritt, es müssen noch viele Fragen geklärt werden.

  • FACEBOOK golem: Facebook geht gegen Ad-Schleudern vor: Beiträge von Webseiten, die mit minimalem Inhalt und viel Werbung, sollen demnächst durch einen neuen Algorithmus aus dem Newsfeed der Nutzer herausgefiltert und weniger angezeigt werden. Einige Beispielseiten wurden in eine künstliche Intelligenz eingespeist und diese soll ähnliche Webseiten identifizieren und filtern. Für Contentproduzenten, die Wert auf Inhalte legen könnte das einen Zuwachs von Lesern bedeutet, da ihre Posts deutlich häufiger angezeigt werden sollen.

  • POWERPOINT t3n: Powerpoint kann Präsentationen jetzt in Echtzeit übersetzen: Ab sofort keine Sprachbarrieren mehr bei Powerpoint Präsentationen. Microsoft stellte auf der Entwicklerkonferenz Build eine neue Funktion für das Präsentationsprogramm vor, mit der Folien in Echtzeit übersetzt werden können. Die Übersetzungen sollen als Untertitel angezeigt werden. Bis jetzt kann die Erweiterung insgesamt zehn Sprachen verstehen, unter anderem auch Deutsch. Die Funktion soll nicht nur Übersetzungsschwierigkeiten beheben, sondern auch für Hörgeschädigte eine Erleichterung sein.

  • STREAMING welt: Amazon veranstaltet künftig exklusive Konzerte: Wo sind die Grenzen für die Angebote des Internetriesen aus Seattle? Nach Tablets, E-Readern, Smart-Homes und Streaming will Amazon zukünftig auch Konzerte über seinen Prime Service übertragen. Die Konzerte sollen eine begrenzte Zuschauerzahl haben, um eine Exklusivität zu garantieren. Andere Streaming Services wie Netzflix haben ebenfalls damit begonnen Shows von Stand-Up Comedians über ihre Plattform zu übertragen, Apple veranstaltet ebenfalls seit Jahren das Apple Music Festival – Live gestreamt für Nutzer. Ob Amazon in diesem Markt sein nächstes Standbein findet, wird sich zeigen.

  • UBER spiegel online: EU-Generalanwalt ergreift Partei für Taxibetriebe: In den USA ist der Fahrdienstvermittler Uber schon etabliert, in Europa hat sich der EU-Generalanwalt nun für die Taxi-Betriebe ausgesprochen. Da die App dem Verkehrssektor zuzuordnen sei, stehe es den Staaten frei, die Tätigkeit der Firma zu reglementieren, erklärte der zuständige Generalanwalt. Das Unternehmen selbst sieht sich als reiner Online-Vermittlungsdienst, und wollte sich somit den Regelungen für Taxi-Unternehmen entziehen. Das Urteil des EuGH folgt.

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Youtube-Pranks gone wrong: Was wir aus dem Fall DaddyOFive lernen können

Screenshot by Niklas Hamburg

Der US-amerikanische Youtube-Kanal DaddyOFive, der einen Mann und eine Frau aus Maryland zeigte, die ihren Kindern „Streiche spielten“, hat alle seine Videos zurückgezogen und eine öffentliche Entschuldigung für die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs veröffentlicht. Bei den „Streichen“ haben die Eltern ihre Kinder immer wieder denken lassen, dass sie in Schwierigkeiten wären, bis sie sie zum Weinen gebracht hatten – und sie erlösten sie erst mit den Worten „Es war nur ein Streich“, als sie das Schluchzen der Kinder auf Video hatten.

Trotz der Entfernung gibt es die Inhalte immer noch in zusammengeschnitten Videos von Philip DeFranco und anderen bekannten YouTubern zu sehen, die den DaddyOFive-Kanal kritisieren. Ebenso gibt es immer noch andere Kanäle auf YouTube, auf denen Eltern Videos hochladen, wie sie ihren Kindern Streiche spielen. Aber die Videos eröffnen auch die Debatte über Kinder in Online-Medien, insbesondere wenn mit den Videos Geld verdient wird. Bei über 760.000 Abonnenten wird geschätzt, dass DaddyOFive jährlich zwischen 200.000 und 300.000 US-Dollar durch Werbeeinnahmen von YouTube verdient hat.

Der Anstieg von Einflüssen

Auf YouTube ist das Phänomen, dass Kinder auf etwas reagieren und dabei gefilmt werden, ein beliebtes Genre, wobei die Bandbreite der Videos, die Eltern hochladen, von das Kind eine Zitrone probieren lassen bis zu den ersten Worten ihres Babys reicht. Solche Videos haben ihren Vorlauf im Internet, ehe sie dann in „America’s Funniest Home Videos“ ab 1989 und anderen beliebten Fernsehsendungen gezeigt werden und im Anschluss vermarktet werden können.

Im Zeitalter der mobilen Geräte und der vernetzten Kommunikation ist es einfacher als je zuvor, das Verhalten der Kinder zu dokumentieren und online zu teilen. Jeden Tag teilen, speichern und übertragen Eltern Bilder und Videos ihrer Kinder um ihre Freunde an ihren Erfahrungen teilhaben lassen zu können. Und das passiert sogar mit den besten Absichten. Auf diese Weise, hat ein Teammitglied von uns (Tama) argumentiert, können Fotos und Videos, die geteilt werden, unabsichtlich zu „intimer Überwachung“ führen, wenn Online-Plattformen und Konzerne die Daten nutzen, um detaillierte Profile von Kindern zu erstellen.

YouTube und andere soziale Medien haben die Vergrößerung des Einflussfaktors gesehen, wenn augenscheinlich gewöhnliche Nutzer dafür bezahlt werden, wenn sie ihre Meinungen und von ihnen genutzte Produkte im Internet teilen. Den Verbrauchern wird das Gefühl von Nähe und Intimität zu ihren YouTubern vermittelt und sie werden so zu einem interessanten Ziel von Werbung, wie beispielsweise durch Advertorials und Produktplatzierungen in den Videos. Während der DaddyOFive-Kanal ganz klar profitorientiert war, ist die Unterscheidung zwischen echten und bezahlten Inhalten oft nicht ganz so einfach.

Von der Gebärmutter zur Berühmtheit

Wie bei DaddyOFive können YouTuber auch ganze Familien einschließen, inklusive Kindern, deren Rechte zu entscheiden, ob sie teilnehmen wollen oder nicht, nicht immer berücksichtigt werden. In manchen Fällen sind die Kinder selbst der Star. Sie werden kleine Berühmtheiten, die von ihren Eltern in Szene gesetzt und gefördert werden.

Yebin, ein Kleinkind aus Südkorea, wurde erstmals im Alter von drei Jahren in einem Video online gezeigt, wie seine Mutter ihm beibringt, fremde Menschen zu meiden. Seither haben Yebin und ihr jüngerer Bruder verschiedene Agenturen beauftragt, ihre Inhalte zu verwalten, basierend auf einer Reichweite ihres Kanals von 21 Millionen Anhängern.

Seitdem virale Videos marktfähiger und die Reaktionen von Kindern lukrativer wurden, sind auch die Situationen und Aufbauten immer aufwendiger geworden. Trotz ihrer Prominenz in den sozialen Medien sind die Kinder von in den Medien berühmter Familien nicht eindeutig von den traditionellen Arbeitsplatzstandards (wie dem Kinderarbeitsgesetz und dem Coogan-Gesetz in den USA) geschützt. Die Gesetze sollten ursprünglich Kinderstars in der Mainstream-Medienbranche gegen Ausbeutung schützen.

Dies ist ein Problem, seit Erwachsene ihre Kinder nicht nur in Advertorials und kommerziellen Kontexte einbinden, sondern eine neue Generation von „Mini-Kinderstars“ kreieren, deren Karrieren schon in der Gebärmutter beginnen.

Durch die Abwesenheit formaler Richtlinien für die Kinderstars sozialer Medien, sind es die Freunde der YouTuber und die Plattformen selbst, die das Wohlergehen der kleinen Kinder zu kontrollieren haben. So haben prominente YouTuber sich dafür stark gemacht, die Eltern hinter dem DaddyOFive Kanal, denen Kindesmissbrauch vorgeworfen wird, zu verurteilen und sie haben ihren Einfluss ebenso dazu genutzt, um die Vorgehensweise der Eltern diversen Kinderschutzdiensten zu melden. YouTube hat angeblich ebenfalls reagiert, indem sie jegliche Werbung aus dem Kanal entfernt haben. YouTuber, die eine gemeinsame moralische Position vertreten, sind zweifellos hilfreich.

Größere Transparenz

Die Frage nach Kindern, Handel und Arbeit in sozialen Medien kann nicht nur auf YouTube beschränkt werden. Die australische PR-Leiterin Roxy Jacenko hat sich zum Beispiel gegen die Vorwürfe der Ausbeutung verteidigt, nachdem sie einen kommerziellen Instagram-Account ihrer kleinen Tochter Pixie erstellt und gemanagt hat. Pixie wurde schon im Alter von drei Jahren als „Prinzessin von Instagram“ bezeichnet. Trotzdem muss Jacenkos Entscheidung für Pixie von denen vieler anderer Eltern unterschieden werden, da sie, aus der PR-Branche stammend, in der Lage ist, begründete und ausgewählte Entscheidungen über die Anwesenheit ihrer Tochter in den sozialen Medien zu treffen.

Einige YouTuber versichern außerdem dem Publikum, dass die Teilnahme der Kinder freiwillig und optional ist, und dass sie es nicht als unangenehm empfinden. Dies wird sichergestellt, indem ihre Eltern Material über die Entstehung der Videos hochladen.
Außerdem macht auch das Fernsehen das Beste aus den Kindern in den sozialen Medien – wie beispielsweise die Ellen DeGeneres Show, die regelmäßig YouTube-Videos in der Show nutzt und oftmals auch die Kinder aus den Videos zu sich in die Show einlädt. Oft sollen sie die im Video gezeigten Handlungen live in der Show vor dem Publikum vorführen. Die Show verbreitet diese Programm-Clips auf seinem kooperierenden YouTube Kanal, für den sie manchmal auch Kinder mit hoher medialer Aufmerksamkeit vertraglich verpflichten, für ihre eigenen wiederkehrenden Show Teile daraus zur Verfügung zu stellen.

Letztlich unterliegen die Kinder, die im Fernsehen erscheinen, bestimmten Gesetzen und Vorschriften, die ihr Wohlbefinden sicherstellen sollen. Auf gewinnorientierten Kanälen wie YouTube und anderen Social-Media-Plattformen gibt es ein wenig Transparenz über die Rolle, die die Kinder spielen, die Bedingungen ihrer Arbeit. Außerdem kann man sich informieren, wie sie finanziell ausgeglichen werden – und ob dies überhaupt geschieht.

Kinder können durchaus in den Videos ihrer Eltern mitmachen – egal, ob dies nun zufällig geschieht, oder sie als Star der Show aufgebaut werden. Über dieses gesamte Spektrum hinweg müssen soziale Medien wie YouTube Regeln aufstellen, sodass die Beteiligung der Kinder transparent gestaltet und ihre Wohlbefinden sichergestellt wird.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image „Screenshot „DaddyOFive Apology“ via YouTube“ by Niklas Hamburg


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YouTubes Kampf mit den Marken könnte Content-Sharing drastisch verändern

Youtube logo (adapted) (Image by Rego Korosi [CC BY-SA 2.0] via flickr)

Führende Marken boykottieren den Werbeservice auf der Google-eigenen Plattform YouTube, nachdem ihre Anzeigen neben Inhalten, die sie als unangemessen erachten, platziert und – schlimmer noch – ihnen sogar in Rechnung gestellt wurden. Die lange Liste beinhaltet bekannte Namen wie Starbucks, Pepsi, Walmart, Tesco, die BBC und die Regierung von Großbritannien. Einige davon hatten sogar angedeutet, dass sie möglicherweise unbeabsichtigt Extremisten und andere hassgetriebene Gruppen mit Spenden im Wert von über 250.000 britische Pfund unterstützt haben könnten.

Um zu verstehen, wie das möglich ist, sollte man sich erneut ins Gedächtnis rufen, wie Google-Angebote wie YouTube funktionieren. Wenn wir ein Video ansehen, sehen wir möglicherweise Werbung, die wir dann häufig überspringen. Für Google sind diese Werbungen allerdings sehr wichtig – immerhin kommen ungefähr 90 Prozent der Einnahmen aus dem Verkauf von Anzeigen. Wenn eine Anzeige neben dem YouTube-Video platziert wird, berechnet Google das dem Werbetreibenden und gibt einen Teil der Einnahmen an den Nutzer, der das Video hochgeladen hat, weiter. Vlogger wie Zoella machen ziemlich gutes Geld damit. Googles Targeting-Mechanismen erlauben es den Werbetreibenden zudem, ihre Anzeigen um eine bestimmte Art von Video zu platzieren oder sie ausschließlich einer bestimmten Zuschauergruppe zu zeigen.

Was ist also das Problem? Ist es für die Marken in Ordnung, auszuwählen, welche Inhalte sie sponsern? Das machen sie schließlich auch in traditionellen Medien, oder nicht? Da die Marken ihre Anzeigen ja bereits gezielt ausspielen können, muss es etwas anderes sein, das schief läuft.

Über die Firewall

Natürlich haben die Marken das Recht danach zu fragen, neben welchen Inhalten ihre Anzeigen erscheinen. In traditionellen Medien ist es beispielsweise möglich, dass eine Marke ihre Anzeige nicht neben einem Bericht über einen Terroranschlag platziert haben möchte. Allerdings ist es nicht akzeptabel, wenn die Marken fordern, dass Zeitungen überhaupt nicht über derartige Angelegenheiten berichten sollten. Um diesem Konflikt zu entgehen, trennen traditionelle Medienunternehmen Nachrichten und Informationen von Werbung.

Das Problem mit Services wie dem von Google und anderen Social-Media-Plattformen ist, dass eine derartige organisierte Firewall nicht existiert. Daher kann es zu indirekten Vorurteilen kommen, wenn Werbetreibende darauf bestehen, dass die Inhalte zu ihren „Firmenwerten“ passen. Ironischerweise wurde dieses Problem bereits im Jahr 1998 in einem Aufsatz von den Google-Gründern Sergey Brin und Larry Page angedeutet.

Sie schrieben, dass die „Ziele des Werbe-Wirtschafts-Modells nicht immer mit einer qualitativen Suche der Nutzer übereinstimmen“. Sie zitierten ein Beispiel aus einer ersten Version von Google, das Nutzern bei der Suche mit ihren Mobiltelefonen eine Studie über die Risiken des Telefonierens während dem Autofahren aufzeigte. Sie kamen zu dem Entschluss, dass ein Suchmaschinen-Unternehmen, das Geld für Anzeigen auf Mobiltelefonen annimmt, Probleme haben würde, diese Ergebnisse vor werbetreibenden Kunden zu rechtfertigen. Brin und Page schlussfolgerten, dass „sich aus Werbung finanzierende Suchmaschinen eine angeborene Neigung hin zu den Werbetreibenden und weg von den Bedürfnissen der Konsumenten haben werden.

Dieser Glaube erklärt, warum die Google-Suche zwischen gesponserten Links und organischen Suchergebnissen unterscheidet. Auf YouTube wird die Verantwortlichkeit für den Inhalt der Videos und die Platzierung der Anzeigen allerdings über die Nutzungsbedingungen und Werberichtlinien an die Zuschauer, Nutzer und Marken weitergegeben.

Meine Analyse von 45 Fällen, die von der britischen Advertising Standards Authorithy bezüglich YouTube veröffentlicht wurden, zeigt tatsächlich, dass YouTube insgesamt 44 Mal antwortete, dass Nutzer, Zuschauer und Marken für die Anzeigen, die auf der Plattform sichtbar sind, verantwortlich sind – und nicht sie selbst. In einem einzigen Fall erkannte YouTube nach einer Beschwerde der ASA an, dass eine Anzeige von der Plattform genommen werden sollte.

Eine Betrachtungsmöglichkeit auf den derzeitigen Boykott ist es also, dass die Marken versuchen die Verantwortlichkeit für die Inhalte und die Platzierung an Google – beziehungsweise YouTube -, die bisher sehr erfolgreich damit waren, eben diese Verantwortlichkeit auf die Marken und Nutzer zu übertragen, zurückzugeben.

Aussortieren

Es gibt allerdings auch einen andere Möglichkeit, die Sache zu betrachten, und diese beinhaltet den indirekte Weg der Marken, mehr Macht über die Art der Inhalte, die die Nutzer online teilen können, für sich zu beanspruchen. Wenn Google „extremistische Sichtweisen aussortieren“ muss – wie Politiker wie beispielsweise Yvette Cooper verlangen -, muss erst definiert werden, was extremistisch ist.

Das Problem dabei ist, dass Googles Herangehensweise, wie mit anderen Institutionen darüber zu beraten sei, wie gearbeitet wird, oft sehr eigen ist – genau das zeigt die Zusammenarbeit mit der ASA. Wenn sie nur darauf hören, was die Marken wollen, werden sie sehr anfällig für jene schleichenden Vorurteile, die Brin und Page schon 1998 in ihrem Aufsatz ansprachen: der Definition von „werbefreundlichen Inhalten“. Könnten sie also damit anfangen, Nutzer zu werbefreundlichen Inhalten zu leiten? Sie können durchaus, beispielsweise indem sie andere Inhalte weiter unten in den Suchergebnissen anzeigen und stattdessen bestimmte Videolisten empfehlen.

Was wird Google also als nächstes im Patt mit den großen Marken tun? Chief Business Officer Philip Schindler sagte zu Bloomberg, dass das Unternehmen seine Fähigkeit, beleidigende Videos zu erkennen und sofort zu deaktivieren, verbessert habe. Er enthüllte auch, dass der Pharmakonzern Johnson & Johnson seinen Boykott in einigen wichtigen Märkten beendet habe. Die langfristige Lösung für Google muss allerdings ein deutlich transparenteres Handeln sein, das an den Gesellschaften, mit denen es zusammenarbeitet, interessiert ist. Google muss auf die Marken und Konsumenten und auch auf die anderen sozialen Institutionen reagieren. Wir alle müssen entscheiden, welche Inhalte akzeptabel sind – und nicht irgendein Algorithmus oder irgendwelche Marken, Politiker oder einzelne YouTube-Nutzer.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Youtube logo“ by Rego Korosi (CC BY-SA 2.0)


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  • WINDOWS heise: Microsoft will mit Windows 10 S die Schulen zurückgewinnen: Mit der neuen Programmvariante Windows S will Microsoft wieder Marktführer im Segment Schulcomputer werden. Ein besonderes Highlight ist hierbei die Software „Setup my School PCs“: Der Administrator kann damit die Konfiguration des PCs vornehmen und die Einstellungen hinterher auf einem USB-Stick speichern. Dieser wird anschließend in den nächsten einzurichtenden PC gesteckt und binnen 30 Sekunden wird die gespeicherte Konfiguration auf das Gerät geladen. Danach kann das Verfahren schon mit dem nächsten Computer wiederholt werden. Auf diese Art und Weise können an nur einem Tag Hunderte Schulcomputer eingerichtet werden.

  • WERBUNG t3n: Nicht nur online: Google und Facebook kontrollieren 20 Prozent des Werbemarktes: Die Technik-Unternehmen Google und Facebook hatten 2016 knapp 20 Prozent des Werbemarktes inne. Das geht aus dem „Top 30 Global Media Owners Report“ des Analyseunternehmens Zenith hervor. Google bzw. Alphabet steht mit Einnahmen in Höhe von 79,4 Milliarden US-Dollar an der Spitze. Das ist fast dreimal so viel wie der Verdienst des Zweitplatzierten Facebook; das Unternehmen hinter dem sozialen Netzwerk konnte im vergangenen Jahr 26,9 Milliarden US-Dollar durch Werbung einnehmen. Erst an dritter Stelle des Rankings steht ein klassisches Medienunternehmen, der US-Konzern Comcast lukrierte 2016 rund 12,9 Milliarden US-Dollar.

  • APPLE golem: iPhone-Absatz fällt, die Gewinne steigen: Apple hat am Dienstag (02. Mai) nach Handelsschluss an der Börse die neusten Verkaufszahlen zum iPhone bekannt gegeben. Im März endete das zweite Finanzquartal, nachdem das Smartphone im September 2016 in siebter Generation herausgekommen war. 50,8 Millionen Geräte wurden demnach verkauft, das ist 1 Prozent weniger als im vorherigen Quartal. Dennoch konnten die Gewinne gesteigert werden, sie legten um 4,9 Prozent zu und liegen somit bei 11,03 Milliarden US-Dollar, das entspricht 2,40 US-Dollar pro Aktie.

  • TWITTER Welt: Dank Chicken Nuggets gibt es den Twitter-Weltrekord: Der 16-jährige Carter Wilkerson hat die US-amerikanische Fast-Food-Kette Wendy’s bei Twitter herausgefordert und gefragt, wie oft sein Tweet retweetet werden muss, damit er ein Jahr lang kostenlos Chicken Nuggets bekommt. Die Antwort kam prompt: 18 Millionen Mal. Für den Schüler mit zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 147 Followern eine schier aussichtslose Herausforderung. Mit Stand von heute wurde der Tweet 3,4 Millionen Mal geteilt. Das ist zwar nicht so viel, wie von Wendy’s gefordert, aber die neu gewonnene Aufmerksamkeit wissen alle Beteiligten zu nutzen. Der Mobilfunkanbieter T-Mobile hat versprochen, die Kosten für ein Jahr Chicken Nuggets zu übernehmen, sollte sich Carter dazu entscheiden, von seinem bisherigen Anbieter AT&T zu T-Mobile zu wechseln.

  • GRIMME Spiegel: Jury nominiert Facebook-Gruppe gegen Hassrede: Online-Angebote gegen Fake News und Verschwörungstheorien sind am Dienstag in Köln für den Grimme Online Award 2017 nominiert worden. Dazu gehört zum Beispiel „Datteltäter“ des jungen ARD/ZDF-Angebots „Funk“, das sich mit Vorurteilen befasst, mit denen sich Muslime konfrontiert sehen. Oder die Facebook-Gruppe #Ichbinhier, die gegen Hasskommentare und Hetze im Internet vorgeht. Spiegel Online listet die Nominierten auf.

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Die Netzpiloten sind Partner der ADTRADER CONFERENCE 2017

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In Berlin findet am 18. Mai die ADTRADER CONFERENCE 2017 statt. Bei der Fachkonferenz für Programmatic Media geht es um die Themen Programmatic Buying und Real-Time Advertising, außerdem stehen Programmatic Advertising und Media Automation im Vordergrund. Seit 2011 werden bei der ADTRADER CONFERENCE 2017 tiefgreifende Veränderungen besprochen, die sich durch vernetzte Plattformen und den zunehmenden Einsatz von Audience Data in Marketing und Media ergeben.

Ihr seid genau richtig auf der ADTRADER CONFERENCE als Werbungtreibende, Mediaeinkäufer, Technologie- Anbieter und –Anwender, Datenspezialisten, Anbieter und wenn ihr in den Medien arbeitet. Die Konferenz zeichnet sich besonders dadurch aus, dass ihr dort Networking und Wissensaustausch auf höchstem Niveau betreiben könnt und dass sämtliche Key-Player des Marktes und die wichtigsten Entscheider der Programmatic-Szene anwesend sind.

Spannenden Themen

Das sind die wichtigsten Themen auf der diesjährigen Konferenz:

  • Qualität, Transparenz und Kontrolle – Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum im Programmatic Media Segment
  • The Cost of „Programmatic“ – Wie beurteilt man Preis und Leistung von Programmatic Media?
  • ‚Walled Gardens‘ – die Grenzen von Programmatic – Auswirkungen für Markt und Operations u.v.m.
  • Programmatic Mobile – Wie sehen skalierbare Formate und Solutions aus?

Hier geht’s zum vollständigen Programm. Zu den Speakern, die dieses Jahr auf der ADTRADER CONFERENCE 2017 sind, gehören:

Die Location ist das Kosmos in Berlin. Hier könnt ihr euch Tickets für die Veranstaltung sichern.

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  • BND heise: Der BND spioniert am größten Internetknoten der Welt: In Deutschland liegt der wohl größte Internetknoten der Welt. Schon vor zwei Jahren lag die Kapazität der Internet-Drehscheibe De-Cix bei 12 TBit/s, auch wenn in der Regel nur rund 3,5 TBit/s übertragen wurden. Der Bundesnachrichtendienst BND hat versucht, an diesem Punkt Daten abzugreifen, um sie auszuwerten. In der Nähe von De-Six liegt ein Rechenzentrum der Telekom. Dort hat der BND zunächst das Verfahren erprobt, um Zugriff auf den Knoten zu erhalten. Dort werden sowohl innnerdeutsche, als auch sogenannte „Mischdaten“ übertragen, also Daten deutscher und ausländischer Bürger. Die Gesetzeslage ist unklar, da die Richtlinien aus einer Zeit vor der paketvermittelten Netzkommunikation stammen und nichts zum „Mischverkehr“ sagen.

  • INDUSTRIALISIERUNG t3n: Merkel eröffnet Hannover Messe: „Apokalyptische Thesen“ nicht erfüllt: In Hannover hat am Sonntag zum nun 70. Mal die Hannover Messe begonnen. Die Messe, die sich mit Neuerungen der Industrie befasst, wurde am Abend von Bundeskanzelerin Angela Merkel eröffnet. Das Thema ist dieses Jahr erneut die vernetzte Industrie, bei der Roboter eine zunehmende Rolle spielen werden. Laut Merkel seien die „apokalypthischen These“, die Roboter würde die Menschen verdrängen, nicht eingetroffen. Zur Hannover Messe werden rund 200.000 Besuchen und 6.500 Aussteller erwartet.

  • APPLE golem: Patentverwerter klagt gegen Apple und Mobilfunkanbieter: Der bekannte Patentverwerter Cellular Communications Equipment (CCE) klagt derzeit wegen angeblichen Patentmissbrauch. Neben Apple sind auch Mobilfunkanbieter wie AT&T, T-Mobile und Verizon angeklagt, da sie die Geräte von Apple vertreiben. Die vier Patente beziehen sich auf verschiedene Mobilfunktechniken, darunter etwa, schnell einen Notruf absetzen zu können. Diese Patente wurden zwischen 1997 und 2010 von Nokia angemeldet. CCE klagt häufiger im Auftrag des finnischen Unternehmens. Im Jahr 2011 gab es eine Einigung zwischen Apple und Nokia, nachdem die beiden Firmen einen jahrelangen Rechtsstreit geführt hatten. Apple selbst hatte im Dezember eine Kartellrechtsklage gegen Nokia eingereicht.

  • MEDIEN Netzpolitik.org: EU-Richtlinie wird Video-Anbieter zwingen, legale Videos zu löschen: Auf EU-Ebene wird derzeit die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste überarbeitet. Vor knapp einem Jahr hat EU-Kommissar Günther Oettinger seinen Vorschlag für eine Änderung der Richtlinie vorgelegt. Jetzt ist das Parlament am Zug. Berichterstatter sind die beiden deutschen Abgeordneten Sabine Verheyen (Christdemokraten) und Petra Kammerevert (Sozialdemokraten). Am Dienstag wird der federführende Kulturausschuss des Europaparlaments seinen Bericht zur Richtlinie in erster Lesung beschließen.

  • ADBLOCK Zeit: Blockst du mich, block ich dich: Im Internet findet ein Wettrüsten statt. Auf der einen Seite stehen die Betreiber von kommerziellen Websites und ihre Werbepartner. Auf der anderen Seite stehen Start-ups, besorgte Nutzer und Datenschützer. Und zwischendrin: Entwickler, Forscher und Unternehmen wie Google, Apple und Facebook, die vermitteln wollen. Es geht um Ad-Blocker und Anti-Ad-Blocker zur Gegenwehr. Nachdem es Ad-Blocker, also Browser-Erweiterungen, die Werbeelemente auf Websites ausblenden, schon lange gibt, schlägt die Werbebranche zurück. Sie setzt vermehrt Technik ein, die entweder Werbung gezielt verschleiert oder die Ad-Blocker erkennen und blockieren soll – nur wer den Ad-Blocker deaktiviert, kann dann die Inhalte der Website lesen. Die Nutzer und Entwickler der Blocker versuchen ihrerseits wiederum, diese Mechanismen auszutricksen.

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  • DATA heise: Bundestag genehmigt Ausbau der Videoüberwachung: Der Bundestag hat mitten in der Nacht zum Freitag den umstrittenen Entwurf der Bundesregierung für ein „Videoüberwachungsverbesserungsgesetz“ unverändert beschlossen. Mit der damit einhergehenden Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes sollen mehr Kameras an „öffentlich zugänglichen großflächigen Anlagen“ angebracht werden dürfen. Das Parlament will damit die Sicherheit vor allem in Sport-, Versammlungs- und Vergnügungsstätten, Einkaufszentren oder Parkplätzen sowie in Einrichtungen und Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs erhöhen.

  • FACEBOOK t3n: Weitere Snapchat-Kopie: Facebook startet „Messenger Day“:Nach Instagram („Stories“) und zuletzt Whatsapp („Status“) hat Facebook jetzt auch seinem Messenger eine Funktion spendiert, die stark an das Stories-Original des Rivalen Snapchat erinnert. Nutzer können mit „Messenger Day“ jetzt Bilder, Videos und persönliche Nachrichten für 24 Stunden teilen. Die Funktion wird ab sofort weltweit für Android und iOS ausgerollt, wie Facebook mitteilt. Die Fotos und Videos können die Nutzer entweder mit allen oder nur mit bestimmten Freunden oder Familienmitgliedern teilen. Die Inhalte verschwinden nach 24 Stunden wieder. Daher, so Facebook, könnten beliebig viele Bilder und Videos geteilt werden. Wer nicht will, dass die Inhalte 24 Stunden lang online sind, kann sie schon vorher aus dem Day-Bereich wieder entfernen.

  • MICROSOFT golem: Microsoft zeigt Werbung im Windows Explorer an: Der in Windows 10 enthaltene Dateimanager wird von Microsoft verstärkt für Werbeeinblendungen verwendet. Erste Hinweise darauf gab es bereits im Herbst 2016, aktuell berichten immer mehr Anwender von solchen Werbeschaltungen. Microsoft bestätigte dies, will die Einblendungen aber nicht als Werbung bezeichnet wissen. In einer Stellungnahme spricht der Windows-Hersteller von einer Benachrichtigung, wie The Verge berichtet. Die vorliegenden Berichte von Windows-10-Nutzern beschreiben hingegen klar eine Werbeeinblendung. Microsofts Cloud-Speicherdienst Onedrive ist bereits Bestandteil von Windows 10. Allerdings ist der maximale Speicherplatz auf 5 GByte beschränkt.

  • FINANZEN Welt: MoneyMap sagt Nutzern, wo sie Geld verschwenden: Das gerade gestartete Portal MoneyMap will künftig alle Verträge seiner Kunden digital verwalten. Der entscheidende Punkt: Das Start-up analysiert dafür das Girokonto des Nutzers. Über eine Anbieterdatenbank ordnet das Unternehmen die bestehenden Verträge auf diesem Weg zu, erkennt also etwa den Strom- oder Mobilfunkanbieter. Der Nutzer bekommt in einem zweiten Schritt konkrete Angebote und kann einen Vertragswechsel automatisch veranlassen. Den Gründern ist bewusst, dass der Einblick ins persönliche Girokonto eine heikle Sache ist. Mit dem sensiblen Thema Datenschutz und Datensicherheit setze sich das Start-up intensiv auseinander, es gebe hohe Sicherheitsstandards, versichert CTO Dmitry Kharchenko.

  • GOOGLE GoogleWatchBlog: Abschaffung der reCAPTCHA-Abfrage: Die Google-Tochter reCAPTCHA hat sich schon vor vielen Jahren Gedanken über das Problem der Captchas gemacht, und stand immer dafür, nicht allzu schwere und für Menschen unlesbare Buchstabenfolgen abzufragen. Zu diesem Zweck hatte man für lange Zeit Texte und Zahlen aus Streetview-Fotos verwendet, durch die man auch gleich noch wertvolle Daten für das eigene Angebot gewinnen konnte. Diese sind mittlerweile aber nur noch sehr selten zu sehen. Vor über zwei Jahren hatte man als Nachfolger der klassischen Captchas das No Captcha angekündigt, bei dem die Eingabe vollständig wegfällt. Stattdessen muss der Nutzer bei dieser Variante nur noch einen Haken setzen und somit bestätigen, dass er kein Bot ist. Da die Unterscheidung zwischen Bot und Mensch im Hintergrund stattfindet, hat man es nun auch geschafft den letzten Schritt zu entfernen und bietet ab sofort die Invisible reCAPTCHA an.

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Netzpiloten sind Partner des Mobile Advertising Summit

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Am 30. März findet in Berlin der Mobile Advertising Summit statt. Dieser Gipfel beschäftigt sich mit den Fragen nach der Konzeption und der Umsetzung von Werbung auf mobilen Screens. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Wirkung, Formaten und Technologie. Das Motto lautet: Werbung „neu“ denken. Der Veranstalter ist das Magazin „Adzine“ für Online-Marketing.

Zu den Experten, die vor Ort referieren, zählen unter anderem:

Claudia Bauhuber und Philipp Thurmann werden am Vormittag einen Vortrag zum Thema „Social is mobile!“ halten. Das Thema „Mobile Insights“ stellt Ben Martin vor. Gegen Mittag werden sich Martin Lütgenau, Jens Barczewski und François Roloff mit dem Thema „Mehr ‚Wumms‘ in Mobile – Wirkungsvolle Formate auf skalierbarer Reichweite!“ beschäftigen. Vermarkter und Mediaagenturen diskutieren dabei die Erfordernisse des Marktes und betrachten die bestehenden Lösungen vor dem Hintergrund von Standardisierung und Skalierbarkeit. 

Die Location ist der Palais der Kulturbrauerei in Berlin. Hier könnt ihr euch für den Mobile Advertising Summit anmelden. Das Ticket verschafft euch Zugang zur Konferenz und zum Aftershow-Get-Together sowie zu Fotos von der Veranstaltung. Außerdem könnt ihr euch die Vorträge als PDF runterladen. Während der Konferenz könnt ihr euch am Frühstücks- Mittags- und Kaffeepausenbuffet bedienen. Es werden durchgehend alkoholfreie Heiß- und Kaltgetränke angeboten.

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  • GAMES heise: Marktzahlen: Werbung ist wichtiger für Spiele als Reviews: Auf der Game Developers Conference wurden von dem Marktforschungs-Institut EEDAR die neuesten Statistiken der Spiele-Branche veröffentlicht. Während mobil vor allem Casual-Spiele genutzt werden, legen die aktuellen Konsolen den Fokus auf Actionspiele und Shooter für Männer. Gute Wertungen in Spiele-Reviews sind zwar nach wie vor wichtig für den Verkauf, sie haben aber weniger Einfluss als eine Erhöhung des Marketing-Budgets. 

  • OCULUS computerbase: Oculus Rift, Touch und Sensor ab sofort günstiger: Oculus Rift, die Controller Oculus Touch und der zusätzliche Sensor für das experimentelle 360-Grad-Setup mit drei Kameras sind nun günstiger auf dem Markt verfügbar. Die VR-Brille Rift fällt von 699 auf 589 Euro, Touch von 199 auf 119 Euro und ein Sensor von 79 auf 69 Euro. Mit der Preissenkung dürfte Oculus VR versuchen, konkurrenzfähiger zu werden. Analysten zufolge hat sich Oculus Rift nur etwa 240.000 Mal verkauft. Das HTC Vive kommt auf geschätzte 420.000 Verkäufe.
  • SNAPCHAT derstandard: Snapchat wird mit 24 Milliarden Dollar bewertet: Eine Snapchat- Aktie wird an der Börse 17 US-Dollar kosten, was über dem angekündigten Sprektrum von 14 bis 16 US-Dollar liegt. Der Ausgabepreis von 17 Dollar ergibt eine Bewertung des Unternehmens von annähernd 24 Milliarden US-Dollar. Damit gelingt Snapchat der größte Börsengang seit 2014. Angesichts der Tatsache, dass Snapchat noch nie Gewinn geschrieben hat und sich der Zustrom neuer Nutzer zuletzt geschmälert hat, verblüfft die hohe Firmenbewertung.
  • GOOGLE googlewatchblog: Google gibt Santa Tracker 2016 als Open-Source frei: Der Google Santa Tracker  ist in jedem Jahr eine große Tech-Demo, in der die Entwickler alles geben, was sie haben. In den vergangenen Jahren hatte Google den Santa Tracker erst in der Sommerzeit als Open-Source freigegeben – aber in diesem Jahr wollte man wohl doch nicht ganz so lange warten und hat diesen schon jetzt Online gestellt. Der Sourcecode kann bei GitHub eingesehen und heruntergeladen werden und steht auch zum Experimentieren zur Verfügung.

  • TECHNOLOGIE golem: Biolite Campstove 2 macht aus Feuer Strom: Biolite bietet seit Jahren tragbare Herd- und Feuerstellen an, die Wärme und Strom erzeugen. Der neue Campstove 2 zeigt an, wie viel Energie umgewandelt und im Akku gespeichert wird. Dadurch können auch USB-Geräte abseits von Steckdosen aufgeladen werden. Der Campstove 2 von Biolite nutzt ein kleines Holzfeuer, um Strom zu gewinnen und zeigt dabei mehr Energiedaten an als ein früheres Modell. 

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Netzpiloten sind Partner der One Idea Masterclass

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Es ist bereits das dritte Mal, dass sich Selbstständige, führende Angestellte und Unternehmer zusammenfinden, um über die spannende Entwicklung des Pay-Per-Click-Marketing zu sprechen. Aber es ist das erste Mal, dass eine deutschsprachige One Idea Masterclass in Berlin stattfindet. Am 15. März 2017 ist es dann endlich soweit.

Dieses Mal spielten PPC-Alternativen zu Google Adwords und Facebook Ads eine große Rolle, denn es werden Experten bereitstehen, um Alternativen vorzustellen, die nicht nur gut brauchbar, sondern auch günstiger sind.

Wie kann man kostengünstig Traffic zur Webseite bringen? Raoul Plickat zeigt, wie es mit Werbenetzwerkn wie Ligatus, Plista, Taboola oder Outbrain funktionieren kann. Mit einem Produkt auf Amazon so richtig durchstarten? Kevin Kahleys weiß, wie das laufen kann und erzählt mehr in seinem Vortrag. Einen Kampagnenerfolg um das 10-fache steigern? Marcel Knopf hat dies geschafft und wird an der One Idea Masterclass ebenfalls darüber sprechen. Außerdem weiß auch Christian Ulitzka -Performance-Marketing-Experte – wie man Werbung platzieren muss, um auf Millionen Websites, sozialen Netzwerken und Apps eine gute Figur zu machen.

Sichert euch jetzt Tickets. Seid dabei, tauscht euch mit Speakern und Experten aus und seid vor allem Teil einer großartigen Konferenz!

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Destination Check: #PPCMasters2017

Am 16. Februar 2017 fand in Berlin die PPC Masters statt. Die Konferenz, die ausgeschrieben für ‚Pay Per Click AdWords & SEA‘ steht, versammelt die Marketing-Branche im Netz um sich. Advertising-Manager von Google und Facebook waren auf der Bühne und im Publikum vertreten, aber neben den ganz großen Playern der Branche konnten sich auch kleinere Unternehmen Tipps und Tricks abholen, wie sie ihren Auftritt besser vermarkten können.

Ich habe mich unter die SEA-Experten und Klick-Master gemischt und sie nach ihren Endrücken gefragt:


Besucherin: Aileen Mende, Teamleiterin Marketing bei der Online-Apotheke apo-discounter.de


Aileen Mende (Image by Anne Jerratsch)
Aileen Mende (Image by Anne Jerratsch)

Aileen war das erste Mal mit dabei und war gleich begeistert von der Bandbreite der Konferenz. Als Marketing-Fachfrau für die Online-Apotheke apo-discounter konnte sie auf der PPC Masters viele Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich bin jetzt das erste Mal da und wusste nicht, was auf mich zukommt. Die ersten drei Vorträge fand ich am besten. Ich habe viele Learnings gehabt und viel operatives Wissen mitgenommen. Das hat man bei anderen Messen nicht immer, dass es wirklich inspirierend ist, aber hier fand ich es toll.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Mich haben vor allem die Themen angesprochen. Ich habe vor der Konferenz im Programm geschaut, welcher Track wann läuft und ich muss sagen, ich fand es sogar noch ein bisschen besser als ich erwartet habe. Man denkt ja oft, dass man schon alles gehört hat, aber dem ist dann oft doch nicht so.

Was war dein persönliches Highlight?

Den ersten Vortrag von Jakub Kašpar? mit dem AdWords-Script fand ich besonders spannend. Ich habe mich damit noch nicht so sehr beschäftigt und habe viel gelernt. Der Vortrag wurde auch mit viel Linkmaterial begleitet, da werde ich wohl noch ein paar Wochen dransitzen und das alles noch einmal in Ruhe nachlesen und mich reinarbeiten.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die PPC Masters empfehlen?

Ich würde definitiv wiederkommen. Die Konferenz ist sicherlich für jeden, der mit SEA zu tun hat, spannend. Das ist natürlich sehr speziell und das ist, finde ich, auch das Gute an der Messe, dass man hier auch mit Vorwissen fündig wird.

Was war deine Motivation, heute herzukommen?

Bei meinem Arbeitgeber kam Anfang des Jahres mal wieder das Thema auf, zu welchen Messen wir gehen können, und da bin ich darüber gestolpert. Jetzt weiß ich, dass es sich lohnt, hier herzukommen.


Speaker: Markus Kettner, Accountmanager bei Smartly.io


Image by Markus Kettner
Image by Markus Kettner

Markus ist als Accountmanager bei Smartly.io angestellt. Auf der PPC Masters hielt er mit Marcel Hollerbach von Productsup,  Michael Pietsch von Facebook und Kai Rieke von Project A ein Panel zum Thema Produktanzeigen ab.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Als Facebook-Person habe ich mich ein wenig wie hinter feindlichen Linien gefühlt. Das Publikum hier ist relativ Google-lastig. Aber ich fand es ganz gut, vor allem auch in der Panel-Diskussion, die leider für meinen Geschmack etwas zu kurz war. Wir hätten das noch stundenlang machen können. Jetzt waren es bei drei Leuten plus Moderator nur insgesamt 20 Minuten, da kriegt jeder nur einen Satz und für mehr ist keine Zeit. Ansonsten aber: gutes Event!

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Ich habe nicht alle Vorträge gesehen, aber der Talk nach uns mit Miriam Tappe über Attribution in der Praxis war für mich interessant, weil wir mit Google sonst nicht so sehr in Kontakt kommen. Hier einen Einblick zu bekommen, war schon interessant.

Was war dein persönliches Highlight?

Ich fand das Thema Data Driven Administration bei Google relativ spannend. Für mich ist Google eigentlich immer Last Click. Das bedeutet, dass jede Conversion zum letzten Klick zugeordnet wird, was natürlich gerade im Austausch von Facebook zu Google gerade für Facebook eher schlecht ist, weil Facebook üblicherweise die erste Impression ist. Die Kunden machen später noch eine zusätzliche Google-Suche, bei der die Klicks dann Google zugeordnet werden. Vielleicht ist das auch ein Vorurteil, aber zumindest in der Arbeit mit unseren Kunden sehen wir das auch. Wir sind von daher an holistischeren Attribution-Modellen interessiert, weil Facebook so dem zugeordnet wird, was der tatsächliche Wert ist.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die PPC Masters empfehlen?

Ich würde auf jeden Fall gerne wiederkommen. Die Konferenz würde ich genrell allen Online-Marketern empfehlen. Ich weiß nicht, ob es unbedingt nur die Google-Leute sein müssen. Wenn sich das Event selbst noch ein bisschen auch für andere Kanäle öffnet, was sie ja jetzt auch versuchen, wird es vielleicht noch interessanter. Deswegen sind auch hier.

Was war deine Motivation, heute herzukommen und hier zu sprechen?

Ich wurde von Productsup eingeladen, mit denen wir auch sonst sehr eng zusammenarbeiten. Die Kollegen hatten den Termin zur Podiumsdiskussion mit Facebook schon parat. Den Einladungen der Kollegen kommen wir da natürlich gerne nach.


Konferenz-Team: Jonas Peter, Junior SEO-Consultant bei Performics


Image by Jonas Peter
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Jonas ist Junior-SEO-Consultant bei der Onlinemarketing-Agentur Performics und war auf der PPC Masters als Mitorganisator tätig. Ein paar Talks hat er sich dabei auch anschauen können. In seiner Trainee-Ausbildung bei Performics konnte er bereits erste Eindrücke im SEA-Bereich sammeln. Auf der Konferenz hat er sich über die neuesten Entwicklungen informiert.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich finde es sehr gemütlich, die Talks sind toll und das Publikum ist sehr angenehm.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Die Redner waren auf jeden Fall alle toll. Das Publikum war teilweise etwas zurückhaltend, aber da kam es auch immer auf das Thema an. Es gab auch schon wilde Diskussionen, wo das Publikum sich hervorgetan hat. Für mich war es auch einfach interessant, mich hier umzuschauen. Ich kenne mich in dem Themenbereich relativ gut aus, aber vieles war auch noch neu für mich.

Was war dein persönliches Highlight?

Ich finde meistens die Panels am interessantesten, weil man dann drei, vier Leute hat, die sehr tief im Thema sind und gute Insights geben oder Beispiele an der Hand haben. Das war mir hier aber doch etwas zu kurz, das fand ich etwas schade.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die PPC Masters empfehlen?

Ich würde auf jeden Fall wiederkommen. Die Konferenz ist natürlich für alle relevant, die im SEA tätig sind, oder die Facebook-Ads oder so etwas entwickeln. Und man merkt hier deutlich, dass hier keine Basics präsentiert werden, wo noch einmal die Grundlagen von AdWords oder Facebook erklärt werden. Man muss schon in dem Bereich tätig sein, um hier wirklich etwas mitnehmen zu können. Für Kleinunternehmer oder Inhouse-Leute ist das wahrscheinlich auch spannend, denn die Agenturen kennen sich meistens sowieso schon recht breit aus, aber hier hat man auch als kleineres Unternehmen die Möglichkeit, mit Fachleuten zu sprechen und vielleicht die eine oder andere spezifische Frage zu stellen. Außerdem kann man hier die Trend sehen, es ändert sich ja alles super schnell.

Was war deine Motivation, heute herzukommen?

Wir haben mit Performics die Messe mit ausgerichtet, außerdem habe ich auch die Gäste am Empfang begrüßt. Ich finde auch den Netzwerk-Aspekt hier spannend, man trifft sich und sieht sich regelmäßig und kann gute Kontakte knüpfen.


Nadin Bäter, Unit Leader Paid Advertising des PPC-Team bei dieonlinefabrik.de


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Nadin ist seit knapp drei Monaten als Teamleiterin bei der Onlinemarketing-Agentur dieonlinefabrik.de dabei. Sie ist seit über acht Jahren in allen Variationen im PPC-Bereich tätig und würde nichts anderes machen wollen.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich finde die Vorträge teilweise sehr interessant, insbesondere die, die technikspezifisch sind und viele Tipps zu Skripten und Regeln geben. Das gefällt mir sehr gut.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Ich kannte das Niveau nicht und konnte es nicht einschätzen. Ich teile mir mit einem Kollegen gerade alle Konferenzen in Deutschland auf, da ist es immer schwierig, vorherzusagen, wie es wird. Teilweise gab es hier sehr profunde Themen, teilweise war es auch etwas oberflächlicher. Ich hatte eigentlich keine speziellen Erwartungen, sondern bin einfach offen und neugierig hier herangegangen.

Was war dein persönliches Highlight?

Ich fand den ersten Vortrag von Jakub Kašpar? über die Automated AdWorks sehr interessant. Da freue ich mich sehr auf die Slides, weil ich viele Sachen selber ausprobieren will und umsetzen möchte.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die PPC Masters empfehlen?

Ich denke schon, ja. Ich würde die Veranstaltung allen Leuten, die aus der Branche sind und selbst PPC machen, ans Herz legen. Es gibt auch nicht so viele Veranstaltungen, die für uns relevant sind. Das hier ist eine davon.

Was war deine Motivation, heute herzukommen?

Eigentlich wollte ich zwei Leute aus meinem Team herschicken, einer ist aber spontan krank geworden, also bin ich eingesprungen. Wir versuchen, deutschlandweit alle für uns wichtigen Veranstaltungen abzudecken und dranzubleiben. Weiterbildung ist in dem Bereich das A und O.

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Die Netzpiloten sind Partner beim WebSuccess 2017

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Am 23. März 2017 findet in Köln zum ersten Mal die WebSuccess 2017 statt. Die Konferenz richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen. Anhand von Vorträgen und Fallstudien werden den Teilnehmern Kenntnisse über SEO, SEA und andere digitale Werbeformen vermittelt. Die Vortragenden sind erfolgreiche Unternehmer und Kenner der Branchen und teilen gerne ihre Expertise. Der Veranstalter ist die FAIRRANK GmbH in Köln, die seit 2004 im Bereich Online-Marketing tätig ist.

Kleine und mittelständische Unternehmen sehen sich im Internet einem intensiven Wettbewerb ausgesetzt. Daher ist es wichtig für die Unternehmen, sich über aktuelle Entwicklungen und Lösungsansätze im Online-Bereich zu informieren. Die WebSuccess 2017 kommt diesem Bedürfnis nach Aufklärung und Information nach.

Michael Jäschke, Head of Channel Sales DACH, Google Deutschland, sagt dazu treffend: „WebSuccess vermittelt dem Mittelstand alles Wesentliche, was er für seine Online-Marketing Strategie wissen muss – informativ, verständlich und praxisnah.“

Die Themen sind vielfältig und sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Die Teilnehmer können sich unter anderem über Video- und E-Mail-Marketing und über den Gebrauch von Social Media und Amazon informieren. Außerdem stehen gängige Analyse-Tools und wie man sie verwendet auf dem Programm. Desweiteren erhalten die Teilnehmer Antworten auf Fragen rund ums Thema Internet-Recht und sie lernen einen hilfreichen Umgang mit Bewertungen im Internet kennen.

Hier könnt ihr eure Tickets bestellen. 

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Die Netzpiloten sind Partner des CPX Performance Marketing Gipfels

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An alle SEA-Marketers und Online-Marketing-Entscheider: Am 13.02. und 14.02.2017 findet der CPX Performance Marketing Gipfel in München statt. Hier erfahrt ihr alles Wissenswerte zum Thema Werbung und Marketing auf Suchmaschinen und sozialen Kanälen wie Facebook & Co.

Lasst euch von erstklassigen Referenten, wie Denis Dautaj, Search Audience & Automation Specialist bei Google Germany GmbH oder Philipp Hädrich, Team Lead Facebook & Retargeting bei Home24 AG, in die spannende Welt ihrer eigenen Praxiserfahrungen einführen und lernt von den Besten, wie sie ihre Maßnahmen optimiert haben. Workshops, für die richtige Nutzung von beispielsweise Instagram oder Snapchat, und Tipps, egal ob für Anfänger oder für erfahrene Experten, zeigen euch, wie ihr auf sozialen Kanälen, Google und Amazon so richtig durchstarten könnt.

+++ Rabattaktion +++

Als treue Leserschaft der Netzpiloten könnt ihr mit diesem Code jetzt 140 Euro bei eurem Ticketkauf sparen: CPX17NP

 

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • KI heise: „Moderne Medizin ohne KI nicht denkbar“: Die Zukunft der Medizin liegt in der künstlicher Intelligenz, so Jochen Werner, CEO des Universitätsklinikums Essen. „Künstliche Intelligenz hat begonnen, die Arbeit von Spitzenkräften zu übernehmen. Sie kann eine CT-Untersuchung mit mindestens vergleichbarer Qualität befunden wie erfahrene Radiologen.“ Für ihn stehe daher fest, „dass eine moderne Medizin ohne künstliche Intelligenz nicht mehr denkbar sein wird“.

  • FACEBOOK t3n: Facebook testet Werbung im Messenger: Der Messenger wird zur Werbefläche, zumindest in einer Testphase, die Facebook diese Woche in Australien und Thailand startet. Die Anzeigen werden in der App-Übersicht, eingeblendet. „Diese Ads werden nicht in euren Konversationen auftauchen“, betont das Unternehmen im offiziellen Messenger-Blog. Ein Klick auf die Werbung im Messenger könnte aber zu einer Konversation mit der jeweiligen Marke führen.

  • GOOGLE googlewatchblog: Google hat allein im vergangenen Jahr 1,7 Milliarden Anzeigen blockiert: Mit Tools wie Safe Browsing kämpft Google gegen Malware und Spam in den Suchergebnisse und im Chrome-Browser. Aber auch das eigne Werbenetzwerk muss von solchen Links freigehalten werden. Jetzt lässt sich Google etwas in die Karten blicken und hat verraten, dass allein im vergangenen Jahr 1,7 Milliarden Werbeanzeigen blockiert wurden.

  • MICROSOFT datenschutzbeauftragter-info: Urteil: Microsoft muss Kundendaten nicht herausgeben: Microsoft hat in dem Rechtsstreit um die Herausgabe von Nutzerdaten in den USA einen Sieg errungen. Am Dienstag urteilte ein Berufungsgericht in New York, dass US-Behörden keinen Zugriff auf Daten haben, die von US-Unternehmen auf ausländischen Servern gespeichert werden. 

  • TUNNELBAU golem: Elon Musk will bohren: Seit Wochen twittert Tesla-und SpaceX-Chef Elon Musk über Verkehrsprobleme und wie er sie lösen will: Tunnel sollen den Verkehr unter die Erde verlagern. Musk will zunächst einen Tunnel vom SpaceX-Hauptquartier in Südkalifornien aus zum Flughafen von Los Angeles bauen. Ob Musk Ambitionen hat, weitere Tunnel zu bauen, ist nicht bekannt.
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