All posts under Überwachung

Regulation von Überwachungssoftware: Gute Idee – aber schwierig

datenschutz-datensicherheit(Image by HebiFot(CC0)via Pixabay)small
Zero-Day-Exploits und Überwachungssoftware sollen stärker reguliert werden – eine lobenswerte Idee, deren Umsetzung sich aber sehr schwierig gestalten dürfte. Bei einem Fachgespräch einigten sich Experten des deutschen Bundestages darauf, den Handel mit und die Nutzung von Überwachungstechnik und Exploits (also Programm-Lücken, die zum Eindringen in fremde Rechner genutzt werden können) [...]
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Ein Plädoyer für Ermittlungen statt Überwachung

Binärcode(Image by geralt(CC0) via Pixabay)
Überwachung kann den Terrorismus nicht mehr verhindern, sondern bessere Ermittlungen sind nötig, um Gefahren zu minimieren. Noch bevor sich der Staub von den Angriffen auf Paris gelegt hat, kommen altbekannte Aufrufe für stärkere Überwachung hervor. Der Wunsch nach mehr Sicherheit ist verständlich, aber das bedeutet nicht, dass wir unser Urteilsvermögen [...]
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In Zeiten des Terrors: Sicherheit, aber nicht auf Kosten der Freiheit

chainlink (adapted) (Image by Unsplash [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Die Anschläge von Paris beeinflussen die Netzpolitik-Debatte – Zeit, sich zu erinnern, dass Sicherheit nicht auf Kosten von Freiheit gehen darf (oder muss). Die Terrorserie von Paris, bei der über 100 Menschen ums Leben kamen und weitere verletzt wurden, bewegt die Gemüter. Auch die netzpolitische Debatte bleibt davon nicht unbeeinflusst. [...]
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Unser Browser-Verlauf zeigt, was wir denken und tun

Pricavy (image by geralt [CC0 Public Domain] via Pixabay
Der Entwurf des Investigatory Powers Bill, wie das Vorratsdatenspeicherungsgesetz in Großbritannien heißt, enthält Aspekte, die schnell in den Hintergrund rücken könnten, trotzdem aber signifikante Auswirkungen haben werden. Internetprovider müssen über 12 Monate die Aufzeichnungen und Unterlagen der Internetverbindungen aufbewahren. Ein Dateneintrag für jede besuchte Webseite, für jede genutzte Dienstleistung im [...]
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Terror in Paris: Die logische Forderung nach mehr Überwachung

Monitoring Überwachung (adapted) (Image by Christian Schnettelker [CC BY 2.0] via flickr)
Es ist ein Reflex, der kaum überraschen dürfte: Kurz nach den schrecklichen Anschlägen in Paris am vergangenen Freitag haben die Forderungen nach mehr Überwachung nicht lange auf sich warten lassen. Bürger müssten für ihre Sicherheit Freiheiten aufgeben, wird argumentiert. Obwohl in Deutschland mit der Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für [...]
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Facebook warnt vor staatlichen Attacken: Ist das glaubhaft?

Security (Image by Pixelcreatures [ CC0 Public Domain] via Pixabay.jpg
Mit “Notifications for targeted attacks” will Facebook betroffene NutzerInnen neuerdings über Zugriffe staatlicher Hacker informieren. Die Erklärung dazu bleibt jedoch dünn. Aktuell ist Facebook nahezu täglich in den Nachrichten: das EuGH-Urteil, eine neue Postfach-Struktur und Ermittlungen wegen Volksverhetzung. Etwas weniger Aufmerksamkeit wurde da einer neuen Funktion zuteil, die dennoch sehr interessant [...]
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Freedom House veröffentlicht neuen Bericht zur Freiheit im Internet

Fight For Your Digital Rights (Image by Sebaso [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons)
Der neue „Freedom on the Net“-Bericht zeigt die weltweit wachsende Bedrohung stattlicher Überwachung auf, auch in Deutschland. Die US-amerikanische NGO Freedom House hat eine neue Ausgabe ihres Berichts „Freedom on the Net“ veröffentlicht, in dem die globale Situation der Freiheit im Internet für den Zeitraum von Juni 2014 bis Mai [...]
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Überwachung: Die Bundesregierung zeigt sich lernresistent

Critical Mass (adapted) (Image by Matthias Ripp [CC BY 2.0] via Flickr)
Die Bundesregierung will die Überwachung hierzulande weiter ausbauen. Zwei Jahre nach den Snowden-Leaks wurden wichtige Lektionen nicht gelernt. Aktuelle Diskussionen um Vorratsdatenspeicherung, Staatstrojaner und sonstige Formen der Überwachung lesen sich teilweise so, als sei man in eine Zeitschleife geraten. Die Befürworter von mehr Überwachung bringen immer wieder die ewig gleichen [...]
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No-Spy-Abkommen: Wie die Bundesregierung die Wähler belog

Bundesregierung Merkel III im Jahr 2014 (Image: Tobias Koch [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons)
Die Bundesregierung log Medienberichten zufolge über das No-Spy-Abkommen – das offenbart ein problematisches Verständnis demokratischer Werte. 2013 wuchs im Zuge der Snowden-Enthüllungen der Druck auf die Bundesregierung, ein No-Spy-Abkommen mit den USA abzuschließen. Dieses sollte die US-Behörden verpflichten, auf deutschem Hoheitsgebiet nur noch im Rahmen deutscher Gesetze zu agieren. Die Bundesregierung [...]
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Karma Police: Das GCHQ überwacht jeden Website-Besuch

Yellow Watcher (adapted) (Image by Alexander Svensson [CC BY 2.0] via Flickr)
Es ist Zeit für einen globalen Protest, denn letzte Woche wurde anhand von geleakten Dokumenten aus dem Fundus Edward Snowdens bekannt, dass das GCHQ im Rahmen des Programms “Karma Police” nichts weniger als die Überwachung sämtlicher Website-Besuche anstrebt. Andere Programme der britischen Behörde überwachen die Social-Media-Kommunikation, Mobilfunk-Standortdaten und SMS. All [...]
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Ist das Datenschutzabkommen mehr als Symbolpolitik?

Supreme Court Building (adapted) (Image by Jeff Kubina [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Am vergangenen Dienstag einigten sich die EU und die USA auf ein neues Abkommen, das Datenschutz und Datensicherheit stärken soll. Unter anderem soll es Europäern zukünftig möglich sein, vor US-Gerichten zu klagen, wenn ihre persönlichen Daten von US-Behörden unbefugt an Dritte weitergegeben werden. Voran gegangen waren dieser Einigung jahrelange Verhandlungen. [...]
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Überwachung, macht nichts?

Surveillance (adapted) (Image by Jonathan McIntosh [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Katharina Große, Tinka genannt, schreibt in ihrer Kolumne über den digitalen Wandel in unserer Gesellschaft. In diesem Artikel schreibt sie, wie sich Überwachung anfühlt. Die Enthüllungen von Edward Snowden haben uns allen gezeigt, dass wir in unserer sich stets mehr digitalisierenden Gesellschaft ständig überwacht werden. Die Bundesregierung spielt die Überwachung [...]
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Mit Verschlüsselung gegen Zensur am Beispiel der russischen Wikipedia

Website address-URL bar (adapted) (Image by Descrier [CC BY 2.0] via Flickr)
Der aktuelle Fall der russischen Wikipedia zeigt, warum Verschlüsselung und Anonymisierung unter anderem auch wichtige Werkzeuge für die Meinungsfreiheit sind. Russland plante vergangene Woche die Sperrung von mit Drogen in Verbindung stehenden Wikipedia-Seiten. Dies wurde von der bei der Wikipedia eingesetzten https-Verschlüsselung jedoch unterbunden – die Autoritäten hätten lediglich die [...]
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AT&T: Von bereitwilliger Hilfe und gesellschaftlicher Verantwortung

AT&T, ATandT Sign, 9/2014, pic by Mike Mozart of TheToyChannel and JeepersMedia on YouTube (adapted) (Image by Mike Mozart [CC BY 2.0] via Flickr)
Von NSA-Whistleblower Edward Snowden geleakte Dokumente belegen, dass AT&T – einer der größten Telekommunikations-Dienstleister in den USA – der NSA bereitwillig und über das notwendige Ausmaß hinaus, Zugang zur Kommunikation seiner Kunden gibt. Dafür erntete der Konzern in den letzten Tagen viel Kritik, unter anderem von der UN. Das Verhalten [...]
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Echelon: Späte Bestätigung für angeblich Paranoide

Kamera Überwachung (adapted) (Image by webandi [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Die Bestätigung des “Echelon”-Programms zeigt, wie sehr wir tatsächlich überwacht werden – und dass die Realität mitunter jede Verschwörungstheorie übertrifft. Mehr als 25 Jahre, nachdem der investigative Journalist Duncan Campbell erstmals über das Echelon-Programm – ein flächendeckendes, beängstigend umfassendes Überwachungsprogramm der US-Geheimdienste – schrieb, wurde dessen Existenz nun durch Dokumente [...]
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Heiko Maas: Nichts als Ausreden im Interview zur VDS

CAT7 Networking (adapted) (Imagy by Jonathan Briggs [CC BY 2.0] via Flickr)
 In einem Interview in der Zeitung “taz” erklärt Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), wieso er – der früher stets als Gegner der Vorratsdatenspeicherung (VDS) auftrat – diese mittlerweile befürwortet und sich für eine Neuregelung einsetzt. Dabei bringt Maas jedoch vor allem Ausreden vor, stellt halbherzige Zugeständnisse an die Rechtsstaatlichkeit als große [...]
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Hacking Team: Hackt die Hacker – überwacht die Wächter!

A modern hacker #1 (adapted) (Image by Davide Restivo [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Der Hack des Überwachungssoftware-Anbieters Hacking Team ist nicht nur technisch interessant – er kann uns auch gesellschaftlich und politisch vieles lehren. Der italienische Überwachungssoftware-Anbieter Hacking Team wurde seinerseits Opfer eines Hackerangriffs. Große Mengen interner Daten wurden von den Angreifern kopiert und anschließend im Internet veröffentlicht. Die geleakten Daten geben Einblick [...]
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NSA-Skandal beschädigt Vertrauen in US-Technologieunternehmen

NSA (adapted) (Image by Mike Mozart [CC BY 2.0] via Flickr)
Die von Edward Snowden enthüllte NSA-Überwachung hat das Vertrauen in US-Technologie nachhaltig beschädigt – doch das könnte eine gute Sache sein.Laut einer aktuellen Studie leiden US-Technologieunternehmen wirtschaftlich unter den Folgen des NSA-Skandals. Sie beklagen einen Vertrauensverlust und dadurch sinkende Umsätze. Auch geplante Gesetze, die Daten europäischer und asiatischer Unternehmen im [...]
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Facebook: Trotz PGP mit Vorsicht zu genießen

Facebook (adapted) (Image by geralt [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Facebook hat angekündigt, seinen Nutzern zukünftig die Nutzung von PGP für die Verschlüsselung von Benachrichtigungs-Mails zu ermöglichen. Grundsätzlich ist dieser Schritt zu begrüßen – im Sinne der IT-Sicherheit wie des Datenschutzes ist Kryptographie eines der wichtigsten Werkzeuge. Das sollte aber nicht darüber hinweg täuschen, dass Facebook schon konzeptionell keine Plattform [...]
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Überwachung: Die schleichende Eskalation von Grundrechtseingriffen

Aktuelle Diskussionen bestätigen: Überwachungsmaßnahmen werden vor Einführung nur selten gründlich evaluiert – und hinterher schon gar nicht. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat erklärt, den Nutzen der Vorratsdatenspeicherung könne er noch nicht beweisen, da diese ja noch nicht eingeführt sei. Die Forschung spricht eher gegen einen signifikanten Nutzen dieser Maßnahme. Eingeführt werden [...]
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Vorratsdatenspeicherung: Gefährliche Eile

Crackers (adapted) (Image by elhombredenegro [CC BY 2.0] via Flickr)
In rekordverdächtigem Tempo wurde letzte Woche ein Gesetzesentwurf zur Vorratsdatenspeicherung vorgelegt. Alles deutet darauf hin, dass das Gesetz – wie im Vorfeld angekündigt – noch vor der Sommerpause verabschiedet werden soll. Die an den Tag gelegte Eile aber ist riskant und destruktiv. Nicht nur werden so womöglich vermeidbare Fehler in [...]
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5 Lesetipps für den 18. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um das Versagen der Merkel-Regierung, Verantwortung auf YouTube, Streaming, den Medienwandel bei Condé Nast und Lyft. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Süddeutsche.de: Das große Merkel-Versagen: Thorsten Denkler hat den Text geschrieben, der rückblickend wohl das Ende der Regierung von Angela Merkel bedeuten könnte. Es ist der Text, der in klaren Worten aufzeigt, dass sämtliche Affären dieser Bundesregierung, immer auch Merkel-Affären waren. Mit dem Unterschied, dass sie jetzt zum ersten Mal, durch die direkte Verantwortung des Bundeskanzleramts für den Bundesnachrichtendienst, sich nicht aus der Verantwortung stehlen kann. Es wird wohl ein Abgang mit einem großen Knall.

  • YOUTUBE Broadmark: Verantwortung durch Reichweite: Mit großer Reichweite geht auch eine gewisse Verantwortung einher. Diese an Spidermans Motto orientierte Aussage mag in ihrer Logik selbstverständlich sein, doch gerade in den Medien muss darum jeden Tag neu gekämpft werden. Auf YouTube ist dies nicht anders, weshalb dieser Meinungsbeitrag von Lisa Haala auf Broadmark ein sehr wichtiger Text für eine Community ist, die oft in sehr jungen Jahren „was mit Medien“ machen, ohne je darüber nachgedacht zu haben, was das bedeutet.

  • STREAMING Fast Company: Why I’m Giving Up Streaming Music And Going Back To MP3s: Jared Newmans Abgesang auf Streaming-Dienste hat mich mein eigenes Musiknutzungsverhalten hinterfragen lassen. Mit dem Ergebnis: Streaming von Musik kann sehr nützlich sein. Während ich früher versuchte, alles auf MP3 zu bekommen und Stunden damit verbrachte, die Dateien mit Informationen zu versehen, zu ordnen und zu sichern, höre ich heute viel bewusster Musik und wenn mir etwas gefällt, dass ich gestreamt habe, kaufe ich mir die Vinyl (die entweder via Amazon auch gleich als MP3 kommt oder bei Erwerb in einem Plattenladen dann von mir digitalisiert werden muss). Newman mag mit seiner persönlichen Beobachtung Recht haben, doch das habe ich auch mit meiner persönlichen Beobachtung. Die Nützlichkeit von Diensten kommt daher, wie sie genutzt werden.

  • MEDIEN Digiday: Digital drives culture change at Condé Nast: Während die klassische Zeitung wohl dem Untergang geweiht ist, was auch das Verhalten der meisten Presseverlage erklärt, haben Magazine wohl eine vielversprechende Zukunft als Printprodukte vor sich, was man wiederum auch am Verhalten dieser Verlage erkennt. Condé Nast ist ein internationales Beispiel dafür, welches Bob Sauerberg im Interview mit Ricardo Bilton verdeutlicht. Hier lohnt sich der Kulturwandel noch, den die Digitalisierung ausgelöst hat und er wird mit gut begründetem Optimismus angegangen.

  • LYFT Handelsblatt: US-Großanleger Icahn investiert in Uber-Konkurrenten Lyft: Geld soll ja angeblich glücklich machen, aber wenn es dir der New Yorker Finanzinvestor Carl Icahn gibt, kann dies bezweifelt werden. Icahn, der milde gesagt als ungemütlich gilt, hat für 100 Millionen US-Dollar Anteile am Uber-Konkurrenten Lyft erworben. Das Unternehmen wird jetzt mit etwa 2,5 Milliarden US-Dollar bewerten (Uber: 41 Milliarden US-Dollar). Bemerkenswert ist dies, da es nicht Icahns Art ist, in Startups zu investieren. Das Geschäftsmodell beider Unternehmen wird als äußerst lukrativ angesehen.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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NSA-Telefonüberwachung: „Google for Voice“

AA070431.jpg (adapted) (Image by Andreas Kollmorgen [CC BY 2.0] via Flickr)
Dokumente zeigen: die NSA kann Telefonate in durchsuchbaren Text umwandeln. Zeit, uns von „mangelnder technischer Machbarkeit“ als Schutz zu verabschieden. Durch NSA-Whistleblower Edward Snowden geleakte Dokumente zeigen, dass die NSA schon seit zehn Jahren gesprochenes Wort – etwa in abgehörten Telefonaten – in durchsuchbaren Text umwandeln kann. Das erleichtert die [...]
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5 Lesetipps für den 2. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Creative Commons, Streit um Innovation, Überwachung durch die NSA, Zensur in der Türkei und Netzneutralität. Ergänzungen erwünscht.

  • CREATIVE COMMONS Carta: Freie Lizenzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Wie kann ein qualitativ hochwertiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk aussehen, der auch in der digitalen Welt eine wichtige Rolle spielt? In einem Gastbeitrag auf Carta.info setze ich mich mit freien Lizenzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, als Teil der Antwort auf diese Frage, auseinander.
  • INNOVATION CNET: Samsung’s copying makes people ‚question‘ Apple’s innovation: Trotz diverser Gerichtsverhandlungen im Patentstreit zwischen Apple und Samsung, gibt es auch da noch interessante Wendungen. Apples Marketingchef Phil Schiller erklärt von Gericht, wie Samsungs angebliches Kopieren von Apples Produkten, wie das iPhone, den Ruf des Unternehmens schädigt, da es weniger innovativ erscheint als es angeblich ist.
  • ÜBERWACHUNG latimes.com: NSA chief’s legacy is shaped by big data, for better and worse: Der ehemalige stellvertretende NSA-Chef, John Inglis, bestätigt in einem Interview mit der L.A. Times, dass der seit den Snowden-Enthüllungen in der Kritik stehende US-Geheimdienst alle Anrufe, SMS und E-Mails des Iraks in Echtzeit abhören kann.
  • ZENSUR Zeit Online: Türkische Provider geben sich als Google aus: Die türkische Regierung von Erdo?ans treibt die Blockade von Internetdiensten weiter voran und versucht dabei immer mehr Einschränkungen. Viele Wege, die Zensur zu umgehen, gibt es nicht mehr, wie Pavel Lokshin auf Zeit Online erklärt.
  • NETZNEUTRALITÄT Startups for Net Neutrality: The Internet is Ours: Das Prinzip der Netzneutralität ist eine wichtige Grundlage für die Entwicklung des Internets und der digitalen Wirtschaft. Auf einer Kampagnenseite sprechen sich internationale Startups für den Erhalt der Netzneutralität aus. Diese zu begrenzen schränkt die Freiheit und Offenheit des Internets, wie wir es kennen, erheblich ein.

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5 Lesetipps für den 21. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung in den USA, das Ende konservativer Politik-Literatur, Breitband und digitale Räume in Deutschland sowie die Sperre von Twitter in der Türkei. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Politico: Barack Obama to meet again with tech CEOs about NSA: Präsidenten Obama will sich mit einer unbekannten Anzahl an nicht genauer genannten CEOs von Technologie-Firmen aus dem Silicon Valley treffen, um über die staatliche Überwachung seiner Geheimdienste, Technik und Privatsphäre zu sprechen. Das Treffen findet in einer politisch kritischen Phase einer Reform der Geheimdienste statt, weshalb sich Obama von der ökonomisch starken IT-Wirtschaft Rückendeckung oder Rat holen möchte.
  • KONSERVATISMUS BuzzFeed: The Shocking End Of A Publishing Gold Rush: Auf BuzzFeed ist ein lesenswertes Longread von McKay Coppins über das Ende des Goldrausch konservativer Bücher in den USA erschienen. In den letzten 15 Jahren florierte der Markt konservativer Vordenker und Politiker, die ihre ideologischen Ansichten wortstark zu Papier brachten. Doch im sechsten Jahr der Obama-Administration gib es kein Interesse mehr an den Büchern der Konservativen, die auch aufgrund des konservativen Leseverhaltens ihrer Anhänger, viel Geld damit verdienten.
  • BREITBAND Netzökonom: Deutschland fällt im Breitband-Wettbewerb zurück: Auf seinem Blog setzt sich Holger Schmidt, der seit 2012 jede Woche für das Magazin FOCUS über die digitale Wirtschaft schreibt, mit dem Breitband-Ausbau in Deutschland auseinander. Im internationalen Vergleich ist Deutschland hier weit abgeschlagen und es sieht nicht aus, als ob das in den nächsten Jahren besser werden wird. Trotz der großen Worte von Bundesminister Dobrindt.
  • INFORMATIONSTECHNIK ISPRAT: Deutschland braucht Digitale Räume: Die digitale Revolution und die fortschreitende Urbanisierung werden zu prägenden Bestimmungsfaktoren für den Wohlstand von Industrienationen. Die Informationstechnik wird dabei großen Einfluss auf Städte und geografische Räume im Allgemeinen haben, meint der Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie e.V., kurz ISPRAT. In einem Whitepaper schreibt der Verein, dass Informationstechnik als neue Infrastruktur die moderne urbane Lebenswelt durchdringt und diese deutlich verändern wird.
  • TÜRKEI Logbuch des Isarmatrosen: Erdogan droht Twitter in der Türkei auszumerzen.. und blockt es dann: Gestern Abend berichtete ich auf meinem Blog Isarmatrose.com über die Drohungen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan gegen den sozialen Kurznachrichtendienst Twitter, in der Nacht hat er den Worten Taten folgen lassen: zur Zeit ist Twitter in der Türkei geblockt. Via SMS können Tweets noch versendet werden, offen ist, ob der Bann auch andere soziale Netzwerke betreffen wird.

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5 Lesetipps für den 19. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die Wikipedia, das Ende der Netzneutralität, Amazon Imprints in Deutschland, Google Glass und ein TED-Interview mit Edward Snowden über Überwachung. Ergänzungen erwünscht.

  • WIKIPEDIA Netzpolitik.org: Wie die Kluft zwischen Wikipedia und Wikimedia zum Autorenschwund beiträgt: Auf Netzpolitik.org setzt sich Leonhard Dobusch mit dem Autorenschwund in der Wikipedia auseinander und beschreibt das Problem so wie verschiedene Lösungsansätze. Dabei geht es vor allem um die Strukturen der Wikipedia – zwischen Community und Stiftung –, die sich vielleicht einer Professionalisierung unterziehen müssen.
  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online: EU-Ausschuss akzeptiert Zwei-Klassen-Internet: Der Industrieausschuss des EU-Parlaments hat beschlossen, dass künftig sowohl Provider als auch Inhalteanbieter mit den Nutzern „Spezialdienste“ vereinbaren dürfen. Kritiker befürchten das Ende der Netzneutralität, doch noch können auf der Plenarsitzung des Parlaments Anfang April Korrekturen vorgenommen werden. Sonst droht ein Zwei-Klassen-Internet und die Grundlage für die Totalüberwachung.
  • AMAZON IMPRINTS e-book-news.de: Amazon-Imprints bald auch in deutschen Buchhandlungen erhältlich?: Erst die Kurzstrecke, nun der Marathon: Amazon Publishing erweitert die Verlags-Aktivitäten in Deutschland – nach dem Start der deutschsprachigen Kindle-Singles Ende 2013 folgt nun im Frühjahr 2014 ein Belletristik-Programm für längere Texte made in Germany.
  • GOOGLE GLASS CNET News: Hotel offers free drink if you wear Glass: In San Francisco könnte ein Hotel zum Paradies für Besitzer von Google Glass werden, denn es gibt an der Bar ein Freigetränk, wenn man seine Datenbrille trägt. Dahinter könnte aber mehr als nur ein Marketing-Gag stecken, denn Vorreiter einer kommenden Welle von Wearables finden hier einen ersten Ort, an dem sie keine Glassholes sind, sondern akzeptiert werden. Ähnlich wie vor vier Jahren, als das ständige Einchecken mit Foursquare weniger normal war als heute und es auch noch Freigetränke für Mayors gab.
  • ÜBERWACHUNG TED.com: Interview mit Edward Snowden über die Rettung des Internets: Auf der TED2014 hatte Edward Snowden einen Gastauftritt via Videokonferenz und sprach mit Chris Anderson über Datenschutz nach seinen Veröffentlichungen. Für ihn darf dieses Recht auf Privatsphäre kein einem von Partisanen betriebener Krieg gegen die Überwachung sein, sondern muss Grundlage eines massiven Umdenkens seitens unserer Gesellschaft sein, wie wir in einer digitalisierten Welt leben wollen.

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Technologie am Scheideweg: Smart Home oder Überwachung?

Smart-Home Technologien im Playmobil-Haus des Braunschweiger Informations- und Technologiezentrums (adapted) (Image by wissenschaftsjahr [CC BY 2.0] via Flickr)
Durch die Analyse elektromagnetischer Wellen lassen sich Rückschlüsse auf das Verhalten von Menschen ziehen – im Smart Home auch rund um die Uhr. Die Aussagekraft von Daten wächst mit zunehmender Dichte des Aufkommens von Daten, ein in Zeiten der Digitalisierung unserer Gesellschaft zunehmender Prozess. Die beiden Wissenschaftler Shuyu Shi und [...]
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5 Lesetipps für den 14. März

In unseren Lesetipps geht es heute um visuelle Kommunikation, das Silicon Valley und Europa, Cybercrime, E-Government in deutschen Rathäusern sowie Überwachung. Ergänzungen erwünscht.

  • VISUELLE KOMMUNIKATION Digitales & Reales: Visual Trends und wie sie einzuordnen sind: Am Dienstag hat Daniel Rehn vor den Mitgliedern des Vereins für Medieninformation und Mediendokumentation (vfm) in Bonn einen Vortrag zu “Visual Trends” gehalten, den er auf Slideshare veröffentlicht hat. Die Präsentation stellt einen guten Einstieg in das Thema visuelle Kommunikation dar.
  • SILICON VALLEY Lummaland: Die Sache mit Silicon Valley und Europa: Anlässlich der parallel stattfindenden Konferenzen CeBIT in Hannover und des SXSW in Austin hat Netzpiloten-Kolumnist Nico Lumma angefangen, sich Gedanken über das Silicon Valley und Europa zu machen. Sein erstes Fazit: mehr über die Vorteile von Europa reden und weniger über die Verheissungen des Silicon Valley. Meinungen dazu?
  • CYBERCRIME MDR: Erfolgreiche Verbrecherjagd im Internet: Als Magdeburger bin ich es gewohnt, dass viele nicht wissen, wo sich diese Elbmetropole genau befindet, dabei gibt es auch da spannende Sachen zu entdecken, wie zum Beispiel das erste von einem Bundesland gegründete Cyber Crime Competence Center, kurz 4C, auf das der MDR nach zwei Jahren Arbeit zurückblickt. Ein kritischer Blick auf im Internet agierende Ermittlungsbehörden fehlt leider im Beitrag, er stellt aber einen guten Einstieg in das Thema dar.
  • E-GOVERNMENT Deutschlandfunk: Was aus den großen Versprechen des E-Governments in Kommunen geworden ist: In einer Sendereihe hat sich der Deutschlandfunk in den letzten sieben Tagen mit dem Thema E-Government im Rathaus auseinandergesetzt und dabei entdeckt, dass die Versprechen der neuen Möglichkeiten noch weit entfernt von der Realität sind. Ein hörenswerter Einblick in deutsche Amtsstuben im Jahr 2014.
  • ÜBERWACHUNG Deutschlandradio Kultur: Überwachung – Beobachten und Strafen: Nach Meinung des Publizisten Michael Seemann machen wir es uns zu einfach, wenn wir technische Beobachtungsmöglichkeiten und Überwachung gleichsetzen. Vielmehr kommt es immer darauf an, wer beobachtet, wie Seemann auf Deutschlandradio Kultur erklärt.

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5 Lesetipps für den 3. März

In unseren Lesetipps geht es um Produktmarketing und Journalismus im Digitalen, die Überwachung des Internets durch deutsche Software, das Internet im Kapitalismus und Enzensbergers Thesen. Ergänzungen erwünscht.

  • PRODUKTMARKETING Avatter.de: Warum nicht alles supergeil ist und Starbucks mehr Fans als Spiegel Online hat: In seinem Blog setzt sich der Hamburger Social Median André Vatter mit dem Produktmarketing im Digitalen auseinander und wie wichtig ein Community-Management für moderne Markenstrategien geworden ist. Doch auch in sozialen Netzwerken gilt, dass das Produkt an sich die tragende Säule sein muss.
  • KONTROLLVERLUST Blogrebellen: Warum ich als Journalist nur noch die Monster füttere: Martin Giesler regt sich in einem sehr persönlichen Beitrag im Blogrebellen-Blog über die zunehmende Kontrolle von Informationen durch die großen IT-Unternehmen auf, die seine Bemühungen als Journalisten scheinbar ins Leere laufen lassen. Ein zu diskutierender aber lesenswerter Debattenbeitrag zum Kontrollverlust – diesmal aus Sicht der publizierenden Gruppe von Online-Journalisten, die das Internet so viel grundsätzlicher nutzen (müssen) als ihre Kollegen vom Print.
  • DIGITALISIERUNG Frankfurter Allgemeine: Enzensbergers Regeln für die digitale Welt: Wer sich nicht dauernd mit den digitalen Nachstellungen von Unternehmen und Geheimdiensten herumschlagen will, muss laut Hans Magnus Enzensberger nur ein paar einfache Regeln befolgen. Zehn sind es an der Zahl, die leider nur zeigen, wie traditionelle Intellektuelle auch nicht davor verschont werden, den digitalen Wandel nicht begreifen zu können. Ein Gespräch mit Jugendlichen über ihr persönliches Nutzungsverhalten ist erhellender.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: Firmen wie Gamma helfen bei der Jagd auf Oppositionelle: In Dubai startet heute die wichtigste Messe für Überwachungstechnik. Deutsche Firmen zählen wieder einmal zu den erfolgreichsten Anbietern von Überwachungssoftware. Sie liefern an Kunden wie Syrien und zeigen, dass hinter der Tatenlosigkeit der Bundesregierung gegen Überwachung vorzugehen, sogar gegen Überwachung von sich selbst, auch wirtschaftliches Kalkül einer einflussreichen Industrie steckt.
  • INTERNET Carta: Zur Theorie des Internets im Kapitalismus: Es gibt zwar schon viele Kultur-Theorien des Internets, aber noch keine ernstzunehmende politische Ökonomie. Das (Internet-)Kapital muss noch geschrieben werden. Vielleicht mit einem Schuss Pop, wie der freie Journalist Kyrosch Alidusti auf Carta.info erklärt.

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Das Blackphone: Die Kommerzialisierung der digitalen Privatsphäre

Im Zuge der Aufdeckung der globalen Überwachung durch Geheimdienste entstand ein Bedürfnis das Sicherheit – die Folge: Privatsphäre entwickelt sich zu einem lukrativen Markt. // von Jakob Steinschaden Privatsphäre im mobilen Zeitalter hat seit dieser Woche ein Preisschild: 629 Dollar (ca. 460 Euro, zzgl. Steuern und Versand). So viel kostet [...]
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Überwachung: Auch die Stasi hat Metadaten gesammelt

Julia Angwin hat Akten der Stasi untersucht und zeigt an verschiedenen Dokumenten auf, wie aussagekräftig bereits die wenigen durch Überwachung gewonnenen Informationen waren. // übersetzt von Janina Gera Die Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) – kurz Stasi – hat Akten von mehr als einem Viertel der Bevölkerung der DDR [...]
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5 Lesetipps für den 20. Februar

In unseren Lesetipps geht es um Netzpolitik im Bundestag, Facebook kauft WhatsApp, Sicherheit in der Industrie, LinkedIn lässt jetzt alle Mitglieder bloggen und die Überwachung im privaten Raum. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPOLITIK tagesschau.de: Internetausschuss im Bundestag – Mehr als nur ein Debattierclub: Nach langem Hin und Her konstituiert sich gestern der Ausschuss „Digitale Agenda“. Wieviel Macht er haben wird, steht allerdings in den Sternen. Der Ausschuss könnte sich den politischen Einfluss aber nach und nach erarbeiten, meint Sandra Stalinski auf tagesschau.de.
  • WHATSAPP TIME.com: Facebook Buying WhatsApp for $19 Billion Is a Deal of Epic Proportions: Facebook zahlt legendäre eine Milliarde US-Dollar für Instagram und bot rund 3 Milliarden US-Dollar für Snapchat, doch das alles wirkt wenig im Vergleich mit den 19 Milliarden US-Dollar, die Facebook jetzt für WhatsApp bezahlt hat. Ein stolzer Preis, doch Facebook setzt einfach nur konsequent auf den mobilen Nutzerbereich.
  • SICHERHEIT Hyperland: Industrie 4.0 als Herausforderung für die IT-Sicherheit: Beim Stichwort “Vernetzung” denkt man normalerweise an den klassischen Computer im Büro oder zu Hause. Doch auch Industrieanlagen werden immer stärker miteinander vernetzt – und das ist problematisch. Christiane Schulzki-Haddouti erklärt im ZDF-Blog Hyperland wieso.
  • LINKEDIN TechCrunch: LinkedIn Opens Its Publishing Platform To All Members: Bisher konnten in dem sozialen Netzwerk LinkedIn nur ausgesuchte Mitglieder, die sogenannten Influencer, bloggen. Nun hat sich die Plattform für Professionelle seinen 277 Millionen Mitgliedern komplett geöffnet und ermöglicht alle, Beiträge zu veröffentlichen. Hier könnte ein interessantes Medium von Spezialisten für Spezialisten entstehen.
  • ÜBERWACHUNG Zeit Online: Casino in Las Vegas wird mit HD-Kameras überwacht: Seit Jahren diskutieren wir über die Überwachung des Öffentlichen – durch Kameras oder im Internet, doch gerade im privaten Raum ist die Überwachung genauso schnell voran geschritten. Christof Kerkmann erklärt auf Zeit Online, wie im Casino Aria in Las Vegas jeder Winkel per Kamera überwacht wird, damit niemand die Bank überlistet. Bald sollen Computer erkennen, welche Strategie ein Spieler verfolgt.

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5 Lesetipps für den 19. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Startups aus Europa, einen Blogger-Kodex, Überwachung durch Medien und den Geheimdienst sowie den ersten Daten-Supermarkt in Hamburg. Ergänzungen erwünscht.

  • STARTUPS Netzwertig.com: Gründer haben keine Lust mehr, US-Weberfolge zu klonen: Die Zahl der Startups aus Deutschland und Europa, die sich der Entwicklung von smarten Geräten verschreiben, wächst stetig. Die aktuellen Crowdfunding-Erfolge zweier deutscher Projekte unterstreichen das Potenzial dieses Sektors.
  • BLOGGING LEAD digital: Warum wir einen Knigge für den Umgang mit Bloggern brauchen: Welche Regeln sollten für die Zusammenarbeit zwischen Bloggern, Agenturen und Unternehmen gelten? Dazu hat Achtung einen „Blogger-Kodex“ entwickelt, den die Agentur auf der Social Media Week in Hamburg zur Diskussion stellt.
  • ÜBERWACHUNG I Carta: Unter der ‘Open-Flagge’ durch die Post-Snowden-Welt: Sind Zeitungs- und Medienhäuser unweigerlich Teil der Überwachungsindustrie, wenn sie ihr Werbegeschäft digital-vernetzt auf der Basis von User-Daten aufziehen? Der jüngste Strategiewechsel des Guardian lädt erneut zu einer Grundsatzdiskussion ein. Im Crosspost auf Carta macht Krystian Woznicki den Anfang.
  • ÜBERWACHUNG II Zeit Online: Britischer Geheimdienst überwachte WikiLeaks-Nutzer: Codename ANTICRISIS GIRL: Der britische Geheimdienst GCHQ hat WikiLeaks und Besucher der Enthüllungsplattform überwacht. Auch die NSA hat sich mit WikiLeaks beschäftigt, wie Patrick Beuth auf Zeit Online schreibt.
  • DATEN W&V: In Hamburg eröffnet der Daten-Supermarkt: Wie viel sind die privaten Daten von Facebook-Usern wert? Wie groß ist die Bereitschaft, Daten auch tatsächlich gegen Ware einzutauschen? In dem Hamburger Kunstprojekt Datenmarkt machen Florian Dohmann, Maximilian Hoch und Manuel Urbanke das tägliche Geschäft mit privaten Facebook-Daten sichtbar.

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5 Lesetipps für den 14. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die gesellschaftliche Debatte gegen Überwachung, den Ausschuss für die Digitale Agenda, neue Gender-Optionen auf Facebook, Internet von Google und mobile Internetnutzung. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Der Freitag: Vorsicht, Feind hört mit: Im Community-Bereich der Wochenzeitung „Der Freitag“ bloggt Peter Nowak, dass die NSA-Debatte in Deutschland fast nur als nationaler Souveränitätsdiskurs geführt wird (und das noch nicht einmal sehr konsequent. Seiner Meinung nach müsste aber statt allein gegen ausländische Überwachung vor allem gegen die Überwachung an sich gehen. Dem können wir uns nur anschliessen.
  • DIGITALE AGENDA Zeit Online: Ausschuss Digitale Agenda eingesetzt: Der Bundestag hat jetzt einen Ausschuss für die Digitale Agenda. Der könnte wichtige Impulse setzen – oder gleich in der politischen Bedeutungslosigkeit versinken, findet Patrick Beuth. Jüngster Streitpunkt ist dabei die Macht des Ausschusses und seine Rolle in der auf verschiedene Ministerien verteilten Netzpolitik.
  • FACEBOOK ReadWrite: Facebook Provides 56 New Gender Identity Options: Mal eine äußerst positive und interessante Meldung von Facebook, die in den Bereich gesellschaftliche Werte fällt. In den neuen Profileinstellungen könnten Mitglieder des sozialen Netzwerks zwischen insgesamt 56 verschiedenen Angaben wählen, welche sexuelle Identität mensch besitzt.. Diese Neuerung ist Ergebnis einer Zusammenarbeit Facebooks mit mit einem LGBT-Netzwerk.
  • GOOGLE CNET News: Google works toward 10Gbps Internet connections: Neue Geräte, neue Anwendungen, neue Formen der Vernetzung – der Datenverbrauch jedes Einzelnen steigt rapide an, die von der Deutschen Telekom im letzten Jahr noch angedachten 75 GB pro Haushalt, die ungedrosselt sein sollen, wirkten schon damals wie ein Witz. Das Internetunternehmen wie Google jetzt an eigenen Verbindungen mit bis zu 10GBs Datentransfer arbeiten, zeigt die Rückständigkeit solcher Pläne auf.
  • MOBIL W&V: Wie sich die mobile Internetnutzung verändert: Auf W&V schreibt Franziska Mozart über den „mobilen Boom“ der Deutschen, den Jessica Seis, Head of Research von Universal McCann, nach einer Studie der Marketing- und Mediaberatung zu erkennen glaubt. Im Vergleich zum Jahr 2012 gingen die Deutschen im vergangenen Jahr mit einem Gerät mehr online. Inzwischen sind es laut der Studie Wave 7 von Universal McCann fünf Geräte, die im Durchschnitt jeder Deutsche für den Zugang zum Internet nutzt.

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5 Lesetipps für den 13. Februar

In unseren Lesetipps geht es um digitale Partizipation, Sexting mal wertfrei betrachtet, wie die niederländische Demokratie mit dem Thema Überwachung umgeht, Windows auf dem Chromebook und das neue Design von Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • PARTIZIPATION Carta: Online-Bürgerbeteiligung im Aufwind: Auf Carta schreiben Christian Herzog und Christian Heise über neue Impulse beim Thema elektronischer Bürgerbeteiligung. Zwar gebe es erst weniger Beispiel, beide Autoren bemerken aber eine Entwicklung, die vermuten lässt, dass das Thema im Aufwind ist.
  • SEXTING Ars Technica: Sexting is not just for teens anymore: In den Medien wird beim Thema Sexting in erster Linie über die Risiken dieses Trends, bei dem mit elektronischer Kommunikation eine sexuelle Beziehung geführt wird. Vor allem über die Gefahren von Jugendlichen wird dabei informiert. Zu Recht, aber Sexting ist bei Erwachsenen genauso ein Thema und Ausdruck des Einflusses moderner Technologien und eines neuen Kommunikationsverhalten auf unsere Beziehungen. Casey Johnston befasst sich auf Ars Technica etwas neutraler und lesenswert mit dem Thema.
  • ÜBERWACHUNG RT News: Niederländischer Innenminister wurde 11 Stunden lang im Parlament zur NSA-Bewachung befragt: Im Gegensatz zu Deutschland wird in anderen europäischen Ländern weder die Überwachung durch US-Geheimdienste nahezu von der Regierung ignoriert, noch beschränkt sich der Protest auf aktivistische Aktionen außerhalb demokratischer Institutionen. In den Niederlanden zum Beispiel musste sich der Innenminister Ronald Plasterk ganze 11 Stunden einer Befragung im Parlament aussetzen und gab dabei eine Kooperation mit der USA und der Übermittlung von Daten zu.
  • CHROMEBOOK CNET News: Now running on a Chromebook near you: Windows: Zur Zeit passieren die seltsamsten Dinge. Erst lässt Microsoft sein Unternehmen Nokia ein Smartphone mit Googles mobilem Betriebssystem Android bauen, jetzt arrangiert Google mit VMWare, dass auf Chromebooks in einer virtuellen Maschine auch Windows-Software von Microsoft funktioniert.
  • TWITTER tobiasgillen.de: Bilder vom (vielleicht) neuen Twitter-Design: Nicht nur die Redakteure der US-Magazine können sich darüber freuen (oder auch nicht), das neue Twitter-Design zu testen. Auch der freie Journalist und Netzpiloten-Autor Tobias Gillen hat bereits das neue Design. Auf seinem Blog stellt er das neue Design mit jeder Menge Screenshots vor.

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EDRi: Britische Regierung muss Überwachungsaktivitäten rechtfertigen

Prime Minister David Cameron, speaking at the opening of the GAVI Alliance immunisations pledging conference (adapted) (Image by DFID - UK Department of International Development [CC BY 2.0] via Flickr)
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (ECtHR) fordert vom Vereinigten Königreich, die Aktivitäten des Government Communications Headquarters (GCHQ) in Bezug auf das Right to Privacy des Artikel 8 der Europäischen Konvention zu rechtfertigen. Big Brother Watch, das EDRi Mitglied Open Rights Group, English Pen und die Internetaktivistin Constanze Kurz haben den [...]
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Geert Lovink: Paranoide Kommunikation lähmt unsere Gesellschaft

Geert Lovink (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)
Im Interview mit den Netzpiloten spricht der Medientheoretiker Geert Lovink über die Veränderungen von Kommunikation im Internet durch Bekanntwerden der Überwachung durch Geheimdienste. // von Christina zur Nedden Auf der Konferenz Netzkultur der Berliner Festspiele und der Bundeszentrale für politische Bildung sprachen wir mit dem Medientheoretiker Geert Lovink über den [...]
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5 Lesetipps für den 10. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um das Ende des Internets, Lobbyismus gegen Überwachung, Kopierschutz in HTML5 und der Hass gegen E-Books. Ergänzungen erwünscht.

  • INTERNET Neue Zürcher Zeitung: Das Ende des Internets: Auf der Website der NZZ schreibt der Journalist Hannes Grassegger über die weltweiten Dezentralisierungsdiskussionen als Reaktion auf die Überwachung durch den US-Geheimdienst NSA. „Das globale Internet ist keine Naturgegebenheit“, wird Paul Fehlinger zitiert, „es steht keineswegs fest, dass es weiterhin ein globales Netz geben wird“. Wie steht es um die Zukunft des Internets, wenn sogar demokratische Staaten über nationale Insellösungen nachdenken?
  • LOBBYISMUS Politico: Tech’s biggest players hire first NSA lobbyist: Bei aller Fortschrittlichkeit und Marktmacht, im politischen Lobbyismus haben sich die großen IT-Unternehmen aus dem Silicon Valley (Microsoft mal ausgenommen) bisher nie sonderlich engagiert. Das änderte sich erst in den letzten paar Jahren. Um Vertrauen zurück zu gewinnen haben sich jetzt Google, Apple, Facebook, AOL, LinkedIn, Microsoft, Twitter und Yahoo zusammen getan und einen eigenen Lobbyisten in Washington registriert, der auf eine Reform der staatlichen Überwachung hinarbeiten soll.
  • HTML5 Hyperland: Der Kopierschutz ist tot, lang lebe der Kopierschutz: Im Hyperland-Blog des ZDF scheibt David Pachali über den Kopierschutz im neuen Webstandard HTML5 und die Frage, wie offen das offene Web überhaupt sein soll. Die Entwickler-Community ist gespalten, doch die Entscheidung werden am Ende die Inhalteanbieter bei der Lizenzierung durchsetzen und nicht die Experten in Gremien.
  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Zeit Online: Datenschützer Alexander Dix sieht für Vorratsdatenspeicherung keinen Bedarf: Auf Zeit Online antwortet der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix auf einen Gastbeitrag von Berlins Justizsenator Thomas Heilmann, der behauptete, dass die Vorratsdatenspeicherung dem Datenschutz dienen würde. Dix hält das für absurd und erklärt, wieso es für die verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung überhaupt keinen Bedarf gibt.
  • E-BOOKS Carta: E-Books sind “ein Unfug, ein Beschiß und ein Niedergang”: Auf Carta schreibt Johannes Haupt über den E-Books kritisierenden Gastbeitrag von Friedrich Forssmann im Blog des Suhrkamp Verlag. Dabei geht es ihm, neben der Dokumentierung der andere beleidigenden Meinung des Autors, vor allem um das Verhältnis des Suhrkamp Verlag zu den Aussagen, denn die DRM-Kritik trifft vor allem für die E-Books des Verlags zu und ob es klug war, einen Gastautor potenzielle eigene Leser beleidigen zu lassen. Bis auf einen Verweis, dass Forssmann kein Verlagsmitarbeiter ist, äußerte der Verlag sich bisher nicht.

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5 Lesetipps für den 29. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Internet in Zügen, Constance Kurz will die Bundesregierung verklagen, Gawker vs. Tarantino, 15 Startups aus Berlin und Somewhere. Ergänzungen erwünscht.

  • DEUTSCHE BAHN Golem.de: Verkehrsminister fordert Internet in allen Zügen: Alle Züge der Deutschen Bahn sollen für die Internetnutzung Breitbandtechnik verwenden, fordert Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Damit könne die Bahn „das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters“ werden. Der Verkehrsminister plant neue Gesetze, mit denen die Zulassung neuer Züge beschleunigt werden soll.
  • ÜBERWACHUNG Heise Online: CCC-Sprecherin stellt Strafanzeige gegen die Bundesregierung: Constance Kurz vom Chaos Computer Club (CCC) hat angekündigt, namentlich Mitglieder der Bundesregierung und Chefs deutscher Geheimdienste wegen heimlicher Agententätigkeit und Beihilfe zur umfassenden Netzspionage der NSA anzuzeigen. Die Erfolgsaussichten sind gering und nach dem Schutz durch Code wäre es ein besserer Weg gewesen, eine uns vor Überwachung schützende Politik zu machen, aber warum nicht vorher noch vor Gericht ziehen?
  • GAWKER PandoDaily: Why Gawker will beat Quentin Tarantino over his leaked script: In den USA ist ein medial mit Aufmerksamkeit verfolgter Streit übers Urheberrecht ausgebrochen, nachdem das neue Drehbuch des Regisseurs Quentin Tarantino geleakt wurde und Gawker darüber berichtete und auf das Drehbuch verlinkte. Tarantino verklagte daraufhin Gawker und andere, die mit dem Leak zu tun haben auf insgesamt 22 Millionen US-Dollar. Adam Penenberg fasst den Fall auf PandoDialy zusammen und warum Gawker sich keine Sorgen vor Tarantinos Anwälten machen muss.
  • STARTUP Netzwertig.com: 15 heiße Startups aus Berlin und was aus ihnen geworden ist: Rückblicke scheinen im Januar genauso in Mode zu sein wie im Dezember. Wir haben gestern auf De Maizières Netzpolitik-Thesen aus dem Jahr 2010 zurück geblickt, Martin Weigert blickt auf Netzwertig.com auf 15 Startups zurück, die er vor zwei Jahren präsentierte und fragt sich aber nun, was heute aus den Unternehmen geworden ist.
  • SOMEWHERE Arctic Startup: Somewhere Puts an Instagram Filter over LinkedIn: Das soziale Netzwerk LinkedIn ist vor allem für Berufstätige interessant, die es als Adressbuch für berufliche Kontakte benutzen. Manchen reicht das, manchen aber nicht. Denn auch wenn LinkedIn seine Arbeit sehr gut erledigt, sind Lebensläufe inzwischen etwas, dass aus der Mode kommt. Projekte, bei Freelancern wie auch bei Festangestellten, sind oft aussagekräftiger als eine Auflistung von Arbeitgebern. Das neue soziale Netzwerk „Somewhere“ will hier ansetzen und eine Art visuelles LinkedIn werden – mit einem Touch von Instagram. Klingt spannend und sieht gut aus..

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5 Lesetipps für den 28. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die 6 Ws der Überwachung, Googles Desinteresse an wirklicher Verschlüsselung, die Renaissance der Longreads, Propaganda für Kinder und Netzneutralität. Ergänzungen erwünscht.

  • PROPAGANDA Zeit Online: NSA rekrutiert Nachwuchs auf Website für Kinder: Patrick Beuth beschreibt auf Zeit Online den Versuch der NSA, mit Comicfiguren und Spielen schon Kinder von der Arbeit beim Geheimdienst zu überzeugen. Die CryptoKids getauften Figuren haben dabei so schillernde Namen wie Decipher Dog oder Crypto Cat und sollen Kindern den Spaß am Codeknacken vermitteln.
  • LONGREAD The Atlantic: Sit Back, Relax, and Read That Long Story – on Your Phone: Ein sogenannter Longread, auf Deutsch Essay genannt, hat sich auf BuzzFeed zum absoluten Klicktipp entwickelt. Der mehr als 6000 Worte Artikel wurde innerhalb von zwei Wochen rund eine Million mal aufgerufen. Beachtenswert ist, dass die Hälfte der Leser den Artikel auf dem Smartphone lasen. Mit dieser vermeintlichen Renaissance der Reportage im mobilen Zeitalter befasst sich Megan Garber in einem Beitrag bei The Atlantic.
  • GOOGLE PandoDaily: Why true user privacy is Google’s biggest enemy: Auch Google hat mit einem starken Vertrauenslust seit den Snowden-Enthüllungen zu kämpfen und versucht seine Nutzer mit neuen Features zu überzeugen. Gmail ist laut Google verschlüsselt und soll jetzt eine noch sichere Kommunikation ermöglichen, geschützt vor NSA und Überwachungsstaaten. Aber eben nicht geschützt vor Google, dass trotzdem alles mitlesen kann und wohl niemals End-to-End-Verschlüsselung anbieten wird. Yasha Levine erklärt auf PandoDialy das auf eigene Überwachung setzende Geschäftsmodell von Google.
  • NETZNEUTRALITÄT Musikmarkt: EU-Ausschuss stimmt gegen Datenlimit und für Net: Der EU-Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) stimmte in einem Kompromissvorschlag für die Sicherung der Netzneutralität ab. Die Filterung von Datenverkehr und Limitierung soll nicht möglich, alle Inhalte gleichberechtigt behandeln werden. Auch sollen Endnutzer das Recht bekommen, personenbezogenen Daten einzusehen und zu löschen. Sollte der federführenden Industrieausschuss (ITRE) die Empfehlung berücksichtigen und genauso entscheiden, könnte Netzneutralität in Europa Realität werden.
  • ÜBERWACHUNG Jung & Naiv: Die sechs Ws der Überwachung mit Sascha Lobo: Anstatt eines Lesetipps gibt es zur Abwechslung mal die Empfehlung eines Videos: Der Journalist Tilo Jung hat sich mit Sascha Lobo im Berliner Stasi-Museum getroffen um mit ihm zu klären, ob dieser Überwachungsskandal eigentlich schon vorbei ist. Lobo erklärt vor der historischen Kulisse die „sechs Ws der Überwachung“ – Wer wird überwacht, Was wird überwacht, Wie wird überwacht, (seit) wann wird überwacht, Wo wird überwacht, Warum überwacht wird – und neben vielen anderen Punkten auch Lösungsansätze für die Totalüberwachung.

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NSA-Überwachung: Verschlüsselung alleine wird uns nicht retten

Keys on Keyboard (adapted) (Image by Intel Free Press [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Kryptografie ist gut, Demokratie ist besser: Die Diskussion um die Internet-Spionage darf nicht nur in Eliten, sondern muss auch mal mit Oma geführt werden. Die Aufregung um die Massenüberwachung durch die NSA hat US-Präsident Barack Obama kürzlich dazu bewogen, eine kleine Reform bezüglich der Datensammlung anzugehen – die vielen US-Amerikanern [...]
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5 Lesetipps für den 27. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Google kauft DeepMindes, vorbildlicher Verbraucherschutz in Südkorea, Überwachung durch die Polizei, die Rundfunkgebühr und den Umgang der ARD mit dem Edward Snowden-Interview. Ergänzungen erwünscht.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Futurezone.at: Google kauft Künstliche-Intelligenz-Spezialist DeepMind: Gestern gab Google den Kauf des Unternehmens DeepMind Technologies bekannt, die als Spezialisten für künstliche Intelligenz gelten. DeepMinds hat lernende Algorithmen produziert, die jetzt zum Beispiel in Googles Roboterautos eingesetzt werden könnten.
  • VERBRAUCHERSCHUTZ Ars Technica: South Korea bans unremovable mobile bloatware: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. In Südkorea hat das Ministerium für Wissenschaft, Informationstechnologie und Zukunftsplanung eine Verordnung erlassen, dass von Telekommunikationsanbietern und Geräteherstellern vorinstallierte Apps wieder deinstallierbar sein müssen. Smartphones- und Tablet-Nutzer haben somit auch ohne technisches Tricks die Möglichkeit, selber zu bestimmen, welche Apps auf ihren Geräten installiert sein dürfen.
  • ÜBERWACHUNG CNET News: Police want to use your home security cameras for surveillance: Das es technisch möglich ist alles zu überwachen, ist langsam absolute Gewissheit, doch bisher hoffte man, dass nicht alles getan wird, was machbar ist. Diese Hoffnung nimmt von Tag zu Tag ab, der Überwachungsstaat wird so aber Realität In Kalifornien gibt es jetzt den ungenierten Vorschlag, dass die Polizei Zugriff auf Sicherheitskameras im eigenen Haus bekommen kann. Chris Matyszczyk schreibt auf CNET über diese Gänsehaut verursachende Idee von vermeintlich mehr Sicherheit.
  • RUNDFUNKGEBÜHR Carta: Die crossmediale Rundfunkgebühr: Eigentlich ist der neue Rechercheverbund aus NDR, WDR und SZ eine tolle Sache. Konzentration der Kräfte und so. Wolfgang MIchal fragt sich auf Carta, ob da nicht aber eine unzulässige Vermischung von öffentlich-rechtlichem Rundfunk und privater Presse stattfindet. Wenn Geld und Infrastruktur für teuren Journalismus künftig aus den öffentlich-rechtlichen Anstalten kommt, verwandelt sich nämlich die Rundfunkgebühr langsam zu einer Kulturflatrate.
  • EDWARD SNOWDEN tobiasgillen.de: Edward Snowden, der verschwiegene NDR und die verschenkte Chance: Bereits am Samstag Nachmittag publiziert der Norddeutsche Rundfunk ein FAQ zur “Ausstrahlung des Snowden-Interviews” am Sonntagabend um 23 Uhr in der ARD. Tobias Gillen und Ekkehard Kern haben sich die Antworten genauer angesehen und festgestellt, wie schwer es der ARD offenbar fällt, selbst mit einem journalistischen Coup angemessen umzugehen.

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The Truman Show Revisited – Überwachung in Sotschi

Der Journalist Andrej Soldatow und der Blogger Alexej Sidorenko redeten gestern Abend in Berlin über die Überwachung der olympischen Winterspiele in Sotschi. // von Janina Gera Im Film The Truman Show sitzt Truman Burbank alias Jim Carrey in einer komplett überwachten Kapsel. Kameras, Mikrophone und deren gleichzeitige Sichtung zeichnen das [...]
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5 Lesetipps für den 15. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um den Kauf von Nest durch Google, Facebooks Flipboard-Konkurrent, Oscar Salazars neueste Firma, Überwachung durch die NSA und Google plant unsere Zukunft. Ergänzungen erwünscht.

  • NEST PandoDaily: Privacy advocates freak out at Google’s Nest acquisition: Im Gegensatz zu Deutschland wird sich in den USA erst mit dem Nutzen einer Entwicklung beschäftigt und dann mit den gesellschaftlichen Konsequenzen. Nach einem Tag der Begeisterung darüber, dass Google mit dem Kauf von Nest nun unsere Wohnungen smart macht, bricht jetzt eine Diskussion darüber aus, ob man Google zu Hause haben möchte. Yasha Levine fasst auf Pando Dialy die Diskussionen zusammen und zeigt die Entwicklung von Googles „kostenloser Überwachung“ auf.
  • FACEBOOK Re/code: Facebook Could Launch Its Flipboard-Like News Reader This Month: Facebook könnte seine Bemühungen im Bereich Content-Aggregation noch diesen Monat mit einem Produkt namens „Paper“ weiter entwickeln und damit ein direktes Konkurrenzprodukt für Flipboard schaffen. Eigentlich sollte das Projekt einmal den News Feed ersetzen, jetzt wird es wohl als smarte Ergänzung für seine Nutzer integrieren.
  • MEDIZIN CNET News: Uber co-founder said to launch on-demand doctor service: Oscar Salazar, einer der Uber-Gründer, arbeitet an einer neuen Firma im Bereich Gesundheitswesen, dass wohlhabenden Kunden eine medizinische On-Demand-Versorgung anbieten will. Ärzte kommen dann zum Hausbesuch und kümmern sich intensiv um die Nutzer des Dienstes. Ein Service für die „obersten ein Prozent“, wie Dara Kerr auf CNET kommentiert.
  • ÜBERWACHUNG Süddeutsche.de: NSA spioniert Computer auch offline aus: Die NSA hat selbst dann Zugang zu Computern, wenn diese nicht mit dem Internet verbunden sind. Nach einem Bericht der New York Times, auf den sich die Süddeutsche Zeitung hier bezieht, hat der US-Geheimdienst auf fast 100.000 Computern weltweit eine entsprechende Software installiert – manchmal mit Hilfe ahnungsloser Nutzer.
  • GOOGLE NYTimes.com: Shooting for the Moon, Google Hopes to Own the Future: In der heutigen Internet-Landschaft dominieren vor allem die Unternehmen Google, Apple, Amazon und Facebook, vielleicht noch Yahoo! und Twitter. In der Zukunft wird es wohl nur noch Google, Google und Google geben. Kein anderes Unternehmen forscht in so viele verschiedene Richtungen, wenn es um zukünftige Technologien geht. Zumindest machen sie es öffentlicher als Apple, dass als einziger Konkurrent finanziell mithalten könnte.

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5 Lesetipps für den 13. Januar

In unseren Lesetipps geht es um Jelly, die Gamification des Arbeitsplatzes, das Ende der unbeobachteten Privatsphäre, den Hype um kurvige Fernseher und die Pressefreiheit in Deutschland. Ergänzungen erwünscht.

  • JELLY ReadWrite: Why I’ve Already Deleted Jelly: Vergangene Woche startete die App Jelly, mit der Nutzer via Facebook oder Twitter angemeldete Nutzer ein Foto mit einer Frage an die Community schicken können, die die diese dann im Idealfall beantwortet. Hierzulande hat die von Biz Stone entworfene App durchaus für Aufsehen gesorgt, doch nach einem Tag hat sich Readwrite-Redakteurin Selena Larson schon wieder abgemeldet und erklärt in diesem Artikel, wieso eigentlich.
  • GAMIFICATION Wall Street Journal: The ‚Gamification‘ of the Office Approaches: Die Gamification der Arbeitswelt ist ein beliebtes Thema unter Firmen voller Digital Natives, die die Arbeit zum Spiel machen wollen. Die Logik dahinter ist, dass Arbeit im Gegensatz zum Spielen keinen Spaß macht, doch wie sinnvoll ist es, alles als ein Spiel zu sehen? Und wenn jeder Bereich unserer Arbeit und unseres Lebens ein Spiel wird, wie lange wird das noch spaßig sein? Viele Fragen und einige Antworten darauf, findet Farhad Manjoo in seinem lesenswerten Artikel auf der Website des Wall Street Journal.
  • PRIVATSPHÄRE Zeit Online: Das Zeitalter der Videoüberwachung beginnt erst: Videoüberwachung gefährdet schon jetzt die Privatsphäre. Bald können Computer die Videos auswerten. Unsere eigenen Filme und Fotos werden helfen, uns zu identifizieren, wie Kai Biermann auf Zeit Online erklärt. Unbeobachtete Privatsphäre könnte damit der Vergangenheit angehören.
  • FERNSEHER Ars Technica: The flat-out truth on curved TVs: Vergangenes Jahr zeigte Samsung den ersten Fernseher mit geschwungenem Bildschirm und auf der CES 2014 sind viele Gerätehersteller diesem neuen Trend erlegen und präsentieren begeistert ihre kurvigen Fernseher. Auf Ars Technica fragt sich Casey Johnston, ob diese Begeisterung berechtigt ist und findet gute Gründe, warum potenzielle Kunden sachlicher an das Thema rangehen sollten.
  • PRESSEFREIHEIT Tagesspiegel: Pressefreiheit in Deutschland: In Deutschland ist die Pressefreiheit im Grundgesetz garantiert Allerdings gibt es auch Tendenzen in den von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführten Bundesregierungen, die sie auszuhöhlen drohen. Im Berliner Tagesspiegel finden sich dazu vier Thesen von der Journalistin Claudia von Salzen.

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5 Lesetipps für den 8. Januar

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • YAHOO Süddeutsche.de: Tagesthemen aus Sunnyvale: Seit Marissa Mayer bei Yahoo das Sagen hat, vermied sie bislang die ganz große Bühne. Nun hat sie auf der Consumer Electronics Show eine Stunde lang neue Produkte präsentiert. Doch statt Google, Facebook und Twitter müssen sich vor allem Medienhäuser vor dem kalifornischen Unternehmen fürchten.
  • JELLY PandoDialy: Why Jelly could actually work: Jelly ist eine neue Fotosharing-App von Twitter-Mitgründer Biz Stone, die erst einmal viele Zweifel hervorruft. Braucht es noch so einen Dienst. Viele der Funktionen sind von diversen anderen Apps bereits bekannt. Erin Griffith hat ein paar Gründe zusammengetragen, warum der Dienst doch ein Erfolg sein könnte.
  • ÜBERWACHUNG Ars Technica: How should states fight the NSA? Turn off the water, say some: Während sich unsere Bundeskanzlerin nur im Stillen über die Überwachung durch den US-amerikanischen Geheimdienst NSA beschwert, gehen einzelne US-Bundesstaaten weiter und überlegen, mit was für einem Gesetz sie die Überwachung eindämmen können. Dabei wird auch überlegt, ob der NSA nicht das Wasser und der Zugang zu staatlich finanzierter Infrastruktur verwehrt werden kann.
  • SEHENSWÜRDIGKEITEN Medienrauschen: Meistfotografierte Plätze der Welt: Auf sightmaps.com zeigt Google eine Karte der meistfotografierten Plätze der Welt. Zum neuen Jahr wurde diese aktualisiert und Thomas Gigold hat einen genaueren Blick auf Deutschland geworfen und herausgesucht, wo in Deutschland am meisten fotografiert wird.
  • APPLE Apple Press Info: App Store Sales Top $10 Billion in 2013: Im vergangenen Jahr wurden in Apples App Store für iOS mehr als 10 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Allein im Dezember wurden Apps für über eine eine Milliarde US-Dollar heruntergeladen. Damit haben App-Entwickler seit der Gründung des App Store schon 15 Milliarden US-Dollar verdient. Dafür, dass selbst Steve Jobs am Anfang nicht an den Sinn eines solchen Stores geglaubt hat, ist das von Apple um seine iOS-Geräte geschaffene Ökosystem wirtschaftlich sehr erfolgreich.

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fukami: „Privatsphäre schützt man mit anonymer Kommunikation“

fukami (adapted) (Image by boellstiftung [CC BY SA 2.0], via flickr)
Auf einer gestern in Brüssel stattgefundenen Sitzung der Sonderuntersuchung im Europäischen Parlament zur Massenüberwachung sprach der von der grünen Europafraktion vorgeschlagene Hamburger IT-Experte Christian Horchert – besser bekannt als „fukami“ – über die technischen Möglichkeiten des Datenschutzes. Mit freundlicher Genehmigung von fukami dürfen wir hier die ausführlichere schriftliche Version seiner [...]
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5 Lesetipps für den 6. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um zwei Interviews mit Georg Mascolo und Steffan Heuer, Vorratsdatenspeicherung, die Berliner Polizei entdeckt Social Media und Google Glass. Ergänzungen erwünscht.

  • GEORG MASCOLO Journalist: Ex-Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo über Snowden, die NSA und die Rolle der Journalisten: Im Interview mit dem journalist spricht Spiegel-Redakteur Georg Mascolo über das Ausmaß der Geheimdienstüberwachung, über politische und journalistische Konsequenzen und darüber, welche Informationen noch ans Licht kommen könnten.
  • VORRATSDATENSPEICHERUNG Zeit Online: Heiko Maas verschiebt Vorratsdatenspeicherung: Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will die umstrittene Vorratsdatenspeicherung vorerst nicht einführen, wie der SPD-Politiker im Interview mit dem Spiegel erklärte. Maas setzt sich damit über den Koalitionsvertrag von Union und SPD hinweg, in dem die Vorratsdatenspeicherung vereinbart ist. Der große Wurf ist das zwar nicht, aber vielleicht ein Anfang.
  • SOCIAL MEDIA Tagesspiegel: Berliner Polizei setzt auf Facebook und Twitter: Die Berliner Polizei hat nun die sozialen Medien für sich entdeckt: Bei Demos oder anderen Großveranstaltungen will sie Nachrichten über Facebook und Twitter verbreiten. Und zwar um Tipps zu geben oder die Sicht der Polizei bei brisanten Einsätzen zu kommunizieren. Andere Berliner Behörden sind da schon weiter, wie Jörn Hasselmann auf Tagesspiegel.de schreibt.
  • GOOGLE GLASS Business Insider: Even Google Employees Are Giving Up On Google Glass: Das Google Glass zumindest in Deutschland auf Widerstand stoßen würde, war zumindest seit der Streetview-Aufregung absehbar. Inzwischen scheint es aber , dass sogar die eigenen Mitarbeiter von Google kein großes Interesse mehr an der Datenbrille hat. Jay Yarow vernimmt zumindest immer mehr Unwohlsein mit Google Glass, auch weil Google-Mitarbeiter so wohl schneller als Mitarbeiter von Google erkennbar sind.
  • ÜBERWACHUNG Futurezone.at: „Google & Co. sind ein schlechter Deal“: Gemeinsam mit der dänischen Journalistin Pernille Tranberg hat Steffan Heuer das Buch “Mich kriegt ihr nicht!” verfasst, das Hilfestellungen zum Schutz der Privatsphäre liefert. Die futurezone hat mit Heuer über die Datensammelwut gesprochen und wie man sich gegen kommerzielle und staatliche Überwachung zur Wehr setzen kann.

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5 Lesetipps für den 2. Januar

Frohes neues Jahr. In unseren Lesetipps geht es heute um die wirtschaftliche Realität von Amazon, unsere Gesellschaft in der Post-Snowden Ära, die CSU buhlt um die Gunst der Startups, die deutsche Huffington Post und die anstehende Auseinandersetzung mit der Sharing Economy. Ergänzungen erwünscht.

  • AMAZON Alles ist wahr: Eine Gegenposition zur Berichterstattung über Amazon: Die Vorweihnachtszeit war vor allem durch eine aggressive und langsam zur Tradition verkommende Berichterstattung von Amazon geprägt, denen der gemeine Deutsche den Untergang der Kultur durch den perfektionierten Kapitalismus vorwirft. Auf seinem Blog setzt sich der Journalist Volker König unvoreingenommen mit der wirtschaftlichen Realität auseinander und schreibt eine lesenswerte Schilderung der Realität des Systems Amazon, frei von der kulturpolitischen Weltuntergangsstimmung.
  • POST-SNOWDEN Gurstein’s Community Informatics: So What Do We Do Now? Living in a Post-Snowden World: Auf seinem Blog setzt sich der kanadische Informatiker Michael Gurstein mit der Frage auseinander, in was für einer Welt für nach den Snowden-Enthüllungen leben. Seitdem weniger über die Quantität der Überwachung und mehr die Qualität dieser gesprochen wird, löst sich der Schock in unserer Gesellschaft und immer mehr Menschen machen sich Gedanken, wie mit der Überwachung umgegangen werden kann. Braucht unsere Gesellschaft eine technische oder eine politische Lösung und was können wir überhaupt tun?
  • STARTUPS Spiegel Online: Die CSU buhlt um die deutsche Gründerszene: In den letzten zwei Jahren hat sich vor allem der ehemalige Wirtschaftsminister Philipp Rösler von der FDP um die deutschen Startups gekümmert. Nach dem Ausscheiden der Liberalen aus dem Bundestag versucht scheinar nun die CSU sich an die Seite der Jungunternehmer zu stellen. Auf Wunsch von Horst Seehofer soll Alexander Dobrindts Ministerium für Digitales es schaffen, dass sich Startups von der Geschäftsidee bis zur Firma in nur fünf Tagen gründen können.
  • THE HUFFINGTON POST Heutigentags.de: Was will die Huffington Post sein?: Es ist still geworden um die deutsche Ausgabe der Huffpost. Die Schnappatmung der Kritiker hat sich gelegt. Auch die Begeisterung derjenigen, die das Projekt beklatscht und verteidigt haben, ist weitgehend verflogen. Der Hamburger Journalist Dennis Sulzmann beschreibt auf lesenswerte Art und Weise die Realität der deutschen Presselandschaft nach dem Start der einmal stark diskutierten deutschen Ausgabe von Ariana Huffingtons Nachrichtenblog.
  • SHARING ECONOMY Inside Bay Area: Sharing economy to drive more policy changes in new year: In den letzten Jahren hat sich die sogenannte Sharing Economy von einer Nischenbewegung zum Mainstream gewandelt. Immer mehr Menschen nutzen Dienste, die auf dem Prinzip des Teilens und der Teilhabe basieren und unsere bisher besitzorientierte Gesellschaft immer mehr verändert. Für Heather Somerville wird 2014 deshalb das Jahr der Regulierung der Sharing Economy sein, in der die Politik und die Gesellschaft entscheiden müssen, wie viel Freiheit diese Wirtschaftsform in Zukunft haben wird.

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