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Thomas Hermanns tanzte vor Let’s Dance schon für die Netzpiloten

Zurzeit legt Thomas Hermanns jeden Freitag bei „Let’s Dance“ eine coole Sohle aufs Parkett. Wir Netzpiloten kennen und schätzen seine lässigen Tanzkünste schon lange. Im Jahr 2000 produzierten wir mit dem Quatsch Comedy Club Erfinder einen aufwändigen TV Spot. Ein richtiges kleines Cyber-Musical machte damals die Netzpiloten in Deutschland bekannt. Der schwungvolle Werbeclip lief wochenlang auf allen Sendern. Heute – genau 20 Jahre nach der Anmeldung unserer Domain netzpiloten.de – erinnern wir uns natürlich gerne daran. Wir haben den Spot nochmal für euch ausgegraben. Viel Vergnügen!

Thomas Hermanns tanzte im Jahr 2000 für die Netzpiloten von Netzpiloten auf Vimeo.

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Die Netzpiloten sind Medienpartner der UX-DAYs 2017


Habt ihr Lust dabei zu sein? Bei uns könnt ihr nämlich ein Ticket für die UX-DAY KONFERENZ  am 10. Oktober gewinnen! Zeit dafür habt ihr bis zum 18. September. Wir wünschen euch viel Glück! Teilnahmebedinungen


Vom 09. bis 11. Oktober findet der UX-DAY in Mannheim statt. Seit über 10 Jahren lädt das Event, mit seinen zahlreichen Vorträgen und Workshops, rund 450 Besucher zum Networking und Kontakteknüpfen in angenehmer Atmosphäre ein. Veranstalter sind die Mannheimer Digitalagentur kuehlhaus AG, die Hochschule Mannheim und der Usability in Germany e.V. Aufgrund des Umfangs an Vorträgen, Kursen und Workshops erstreckt sich das Event über drei Tage: die UX-DAY KONFERENZ, die UX-DAY MASTERCLASS und das UX-DAY SPECIAL.

Das UX-DAY SPECIAL

Den Anfang macht das UX-DAY SPECIAL am 09. Oktober. Andre Jay Meissner von Adobe wird einen Workshop leiten, der es den Teilnehmern ermöglicht das neue Wireframing- und Prototyping Tool Adobe XD genauer kennenzulernen.

UX-DAY KONFERENZ – Top informiert

Insgesamt bietet die UX-DAY KONFERENZ 17 Vorträge und 3 Workshops von verschiedenen Experten aus Unternehmen wie Google, Microsoft, SAP oder Adobe. Eröffnet wird die Konferenz am 10. Oktober von Dean Johnson mit seiner spannenden Keynote „We are the Human Machine Interface“. Zu den weiteren Speakern gehören unter anderem:

Clemens Weins, Chief Innovation Officer bei kuehlhaus
„ChatBot war gestern.“ Clemens Weins arbeitet mit kuelhaus an Sprachassistenen, die unvorhergesehene Sätze trotzdem verarbeiten können und stellt bei diesem Event einen eigens entwickelten Sprachassistenten im Chat-Gewand vor.

Reinhard Karger für DFKI GmbH
Er arbeitet für das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI und ist seit Mai 2014 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen e.V.(DGI). Auf dem UX-DAY macht er den Reality Check und erklärt „warum der gesunde Menschenverstand die eigentliche Königsdisziplin der maschinellen Intelligenz ist.“

Dr. Marcus Trapp von Fraunhofer IESE
Wie wichtig das Erklären und Verbildlichen von eigenen Ideen ist, damit diese umgesetzt werden, stellt Dr. Marcus Trapp genauer vor.

UX-DAY MASTERCLASSES

Am 11. Oktober wird es bei der UX-DAY MASTERCLASS für alle spannend, die sich noch intensiver mit den Themen beschäftigen möchten. Interessierte können aus den vier Workshops Life Design, Social Media, Design Thinking und Screendesign wählen und werden in kleinen Gruppen von Top-Experten gecoacht. Die Teilnehmer können durch das intensive Training die gelernten Tipps und Techniken direkt im eigenen Unternehmen anwenden. Auch erwähnenswert: die Location. Die Masterclasses werden im Kreativitätswirtschaftszentrum C-Hub und dem Speicher 7 Business Club gehalten. Zu den Coaches gehören unter anderem:

Gina Schöler

Gina Schöler leitet die Initiative „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ und zeigt den Teilnehmern wie sie aktiv lernen Glück in ihren Alltag einzubringen, um ihre Visionen umsetzen zu können.

Johanna Wobbe und Tim Schmidt
In ihrem Workshop erklären die beiden wie man seine Zielgruppe am besten erreicht und Social Media dabei konkret der eigenen Website helfen kann.

Für das leibliche Wohl

Auch für das leibliche Wohl ist dieses Jahr mit etwas Besonderem gesorgt: einem Street-Food-Markt. Die regionalen Restaurants und Foodtrucks sorgen für eine optimale Verpflegung, bei dem sowohl Veganer als auch Fleischfans an unterschiedlichen Ständen voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Eine wunderbare Gelegenheit mit den Besuchern, Speakern, Sponsoren und Partnern ins Gespräch zu kommen.  

Es sind noch Fragen offengeblieben? Dann findet man die Termine und das Programm des UX-DAY 2017 auf einen Blick auf der Webseite des Events.

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Geteilte Arbeit ist doppelter Gewinn: Jana Tepe und Anna Kaiser von Tandemploy im Interview

Vierzig Stunden und noch mehr – für unsere Eltern und Großeltern, die  mit den traditionellen Arbeitsstrukturen aufgewachsen sind, war das eine völlig normale Größe. Dass es auch anders geht, wissen wir heute: Die Digitalisierung hat uns neue Jobs und Verfügbarkeiten beschert, und auch die Arbeitnehmer sortieren ihren Arbeitsalltag immer öfter neu. Die Arbeit steht nicht mehr an erster Stelle, und das ist vielleicht auch ganz gut so.

Zwar hat das Magazin brand eins die Forderungen nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance längst als „diffusen Wellnessbegriff“ abgeschrieben, aber in Zeiten von Burn-Out und Überarbeitung wird immer deutlicher, wie sehr uns dieses Thema beschäftigt. Nach der Industrialisierung arbeiten wir oft aber immer noch nicht weniger – obwohl wir das technisch längst  könnten. Wir müssten uns allerdings von althergebrachten Strukturen verabschieden, und dazu gehört auch der unternehmensinterne Zwang, sich als Workaholic darzustellen. Heute ist klar: Wer zuerst kommt und als Letzter geht, ist kein harter Kerl, sondern hat schlicht und einfach kein Privatleben. Nicht gerade erstrebenswert – zum Glück sehen das immer mehr Menschen so.

Wie man solchen Entwicklungen vorbeugen kann, haben Jana Tepe und Anna Kaiser erarbeitet. Im Jahr 2013 haben sie die Jobsharing-Plattform Tandemploy gegründet. Die beiden sind überzeugt: Man kann auch in weniger Stunden effektiv arbeiten und sich einen Job teilen.

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Jana Tepe und Anna Kaiser von Tandemploy wollen mit ihrer Idee unser Denken über die Arbeit verändern. Da machen wir gerne mit. (Image by Christian Stumpp)

Dabei erzielt man sogar bessere Ergebnisse, als ein einzelner Arbeitnehmer schafft, denn die geteilte Arbeit bringt den doppelten Gewinn mit sich: Zwei motivierte Mitarbeiter, die mit ihrem Wissen und ihrer Kreativität und nicht zuletzt mit ihrer Lust am Job den Unternehmen zur Verfügung stehen, bringen mehr als einer. Die Netzpiloten haben das Jobmodell im Sommer schon einmal vorgestellt

Bei der hub conference,  die am vergangenen Dienstag in Berlin stattfand, hatten wir die Gelegenheit, die beiden Vorreiterinnen mal etwas genauer zu befragen.

Anne Jerratsch: Wie wichtig ist es, im Job glücklich zu sein?

Jana Tepe: Ich würde sagen, sehr, sehr wichtig, weil wir einen Großteil unseres Lebens mit Arbeit verbringen. Das ist total wertvolle Lebenszeit. Da sollten wir zumindest den Anspruch haben, auch darüber nachzudenken, ob das, was wir tun, uns generell, oder zumindest die meiste Zeit, auch Freude bereitet. Dass ein Job nicht immer Spaß machen kann, ist, denke ich, völlig klar. Aber dass wir so eine generelle Sinnhaftigkeit darin sehen und das auch als einen wichtigen Teil unseres Lebens begreifen, das ist wichtig.

Was ist wichtiger, Erfolg, Karriere und Geld oder Erfüllung und Freizeit?

Jana Tepe: Es ist kein Entweder-Oder, es kann beides sein. Warum sollte man in seinem Job nicht auch Zeit für bestimmte Dinge haben und gleichzeitig Karriere machen können? Karriere ist aber auch ein sehr subjektives Konstrukt. Ich finde, wir müssen Wege finden, dass einzelne Lebensbereiche besser vereinbar sind und dass es nicht immer ein Dilemma ist.

Anna Kaiser: Absolut, weil jeder Mensch ja eine andere Wahrnehmung hat, was für ihn Erfolg, Karriere und Glück bedeuten. Deshalb geht es einfach darum, dass wir jedem Menschen ermöglichen, seine Wünsche zu erfüllen – womit wir dann auch bei unserem Thema wären, dass wir flexiblere Strukturen in den Firmen brauchen. Sonst ist das nicht möglich..

Wie lange dauert bei euch ein produktiver Arbeitsag?

Jana Tepe: Die meisten unserer Kollegen arbeiten zwischen 25 und 32 Stunden die Woche, und es hat sich auch gezeigt, dass es eine extrem produktive Arbeitszeit ist. Wir haben den Vergleich von Kollegen, die früher 40 Stunden gearbeitet haben. Um ehrlich zu sein, schaffen die jetzt in 25 Stunden das, was andere in 40 Stunden schaffen. Das zeigen auch viele Statistiken und Forschungen. Eigentlich wissen wir das, theoretisch. Wir haben aber unglaubliche Schwierigkeiten damit, unsere Arbeitsmodelle und unsere Unternehmensrealität diesem Wissen anzupassen.

Ist jeder für Jobsharing geeignet und wo kann man das Modell einsetzen?

Anna Kaiser: Es kann natürlich theoretisch jeder machen. Wahrscheinlich werden es aber eher die Menschen machen, die sowieso Teamplayer sind. Wenn man der einsame Ellenbogenheld ist, dann wird man gar kein Interesse an Jobsharing haben. Jobsharing kann man überall da einsetzen, wo klassische Teilzeit an ihre Grenzen stößt. Es gibt so viele Jobs, wo das funktioniert. Wir denken aber meistens erst einmal daran, wie kompliziert es wäre, diese Jobs in Teilzeit auszuführen, weil da immer eine Hundert-Prozent-Besetzung gebraucht wird. Aber genau da kommt das Jobsharing ins Spiel. Es gibt immer mehr Menschen in verantwortungsvollen Positionen, die aber weniger arbeiten wollen. Was machen die dann?

Die müssten sich im klassischen System eben dann an die Regeln halten.

A: Exakt. Und genau die werden durch Regeln aufgehalten. Es entsteht eine Lücke. Denn wenn sie zwar in Teilzeit arbeiten, aber in einem Bereich, in dem immer jemand verfügbar sein muss, müssen wir überlegen, wie wir das in Teams und in bestimmten Konstellationen, wie zum Beispiel eben Jobsharing, anders verteilen können.

Gibt es irgendwelche Bereiche, in denen das nicht funktioniert?

Jana Tepe: Wir haben erst gedacht, dass es Bereiche oder auch Branchen gibt, in denen das schwieriger als in anderen ist, wie beispeilsweise in der Kreativbranche mit Werbeagenturen oder Unternehmensberatungen. Dann haben wir interessanterweise festgestellt, dass es genau in diesen Branchen total gut funktioniert und gerade da ein Bedarf besteht. Also wir haben jetzt die erste Unternehmensberatung als Kunde, die zeigen wollen, dass es anders geht. Genauso stellen immer mehr Kreativagenturen fest, dass sie sind nicht alle nur Workaholics sind. Man kann nicht mit so einem riesigen Stundenpensum kreativ sein. Und wir lernen wir auch immer mehr dazu und finden immer mehr Pioniere in ganz verschiedenen Branchen.

Ihr habt auch eure eigenen Mitarbeiter nach ihrer idealen Arbeitszeit befragt. Wie waren da die Reaktionen? Hat jemand Hemmungen gehabt, weniger als 32 Stunden zu fordern?

Jana Tepe: In unserem eigenen Team haben tatsächlich alle eine Wunschzeit zwischen 25 und 32 Stunden angegeben. Ich denke, es hängt aber maßgeblich davon ab, dass es auch zur Arbeitskultur passt. Anna und ich setzen es seit Jahr Eins um, dass wir am Stück längere Urlaube machen, wir gehen auch mal früher, wir versuchen das vorzuleben und eben nicht so die typischen Workaholic-Gründer zu sein, denn dann wäre es unglaubwürdig und dann würde es sich vielleicht wirklich nicht jeder trauen.

Wie lange dauert es ungefähr, bis sich das Jobsharing.Modell eingespielt hat?

Jana Tepe: Das hängt total von den Unternehmen ab. Es gibt welche, die sind super schnell dabei, rufen heute an, sind morgen Kunde und dann fangen sie an. Dann kriegen sie ein paar Wochen später die ersten Bewerbungen und stellen ein und legen einfach los, ohne viel nachzudenken und probieren das einfach. Das ist natürlich der Idealfall. Andere Unternehmen haben einen längeren Entscheidungsprozess.

Wenn die Tandems erst einmal in den Unternehmen anfangen, dann geht das eigentlich relativ fix, weil sie natürlich ein hohes Eigeninteresse daran haben, dass das auch funktioniert. Das Modell hat einen hohen Nutzen für den Einzelnen, das darf man einfach nicht unterschätzen.

Sind es eher die Mitarbeiter oder die Chefs, die dieses Konzept vorschlagen?

Anna Kaiser: Beides. Wir haben ganz am Anfang alle angesprochen. Chefs sind ja auch Mitarbeiter, die darauf stoßen. Für uns ist ganz schön, dass die Aufklärungsarbeit, die wir jetzt in den letzten drei Jahren betrieben haben, sich auch irgendwann auszahlt. Ich glaube, so ist es bei allen Trends und eben jetzt auch mit der Veränderung auf dem Arbeitsmarkt mit so konkreten Lösungen.

Wenn ich bei dem Modell mitmache, woher weiß ich, wer zu mir passt?

Jana Tepe: Die Grundvoraussetzungen müssen stimmen, man muss sich auf Teamwork freuen und man muss kommunikationsstark sein, auch mal Konflikte ansprechen können oder offen Feedback geben. Davon abgesehen können auch zwei ganz unterschiedliche Charaktere zusammenarbeiten, zum Beispiel eine extrovertierte und eine introvertierte Person – solange die beiden in eine gleiche Richtung schauen und eine ähnliche Vorstellung davon haben, wie eng sie zusammen arbeiten wollen. Wir treffen da aber auch schon eine gewisse Vorauswahl beim Matching-Algorithmus.

Gibt es auch Beispiele, wo die Leute feststellen, dass es nichts für sie ist?

Anna Kaiser: Es kann passieren, dass Tandems sich trennen, so wie es immer und in jedem Job passieren kann. Es kann jemand kündigen, es kann sich bei jemandem eine Lebensphase ändern. Wir haben es in der Tat sehr, sehr selten, dass Menschen, die sich vorher Gedanken gemacht haben, dass sie einfach anders arbeiten wollen, nach ein paar Wochen sagen: „Jetzt will ich zurück zur 40-Stunden-Woche.“

Jana Tepe: Das kann höchstens passieren, wenn sich dann wieder eine Lebensphase ändert. Jobsharing-Modelle sind oft nur etwas für ein bis zwei Jahre, wenn die Kinder klein sind, wenn man gerade eine Weiterbildung macht, wenn man sich um Angehörige kümmert und diese pflegt. Und dann hat man danach vielleicht auch wieder Lust auf 40 Stunden, das ist ja auch gar nicht schlimm. Es geht ja nur darum, dass man jedem die Stundenzahl ermöglicht, die er gerade möchte.

Was kann ich tun, wenn ich meinen unwilligen Chef davon nicht überzeugen kann?

Anna Kaiser: Kündigen! (lacht)

Jana Tepe: Also wenn der Chef gar nicht mit sich reden lässt, muss man tatsächlich Klartext sprechen. Ich glaube, da sind auch die Arbeitnehmer gefragt, da Stellung zu beziehen und zu zeigen, was sie sich wünschen und was sie sich vorstellen. Denn sonst wird das auch einfach oft nicht gesehen. Also ja, manchmal herrscht natürlich auch die Kultur, dass man sich nicht traut, deswegen ermutigen wir die Leute, das auch einfach zu sagen und sich dann gut vorzubereiten auf die Argumentation. Und wir helfen auch dabei, Argumente zu sammeln. Wir schreiben beispielsweise auch auf unserem Blog ganz viel darüber, wie man so etwas verargumentiert, was die Vorteile sind, wie man auch vorrechnen kann und warum sich das finanziell lohnt. Je besser man da vorbereitet ist, desto eher überzeugt man dann auch den härtesten Kritiker.

Wie viel Mut braucht man für so einen Schritt?

Anna Kaiser: Mut ist ja immer etwas ganz individuelles. Das kann man so nicht beantworten. Das Schöne am Jobsharing ist, dass man einfach loslegen kann, dass man sonst nichts braucht. Das merken wir auch gerade auch bei den Firmen, mit denen wir zusammenarbeiten, die unsere Software intern nutzen, dass die Leute sich zusammen finden können. Und zwar nicht nur zu Jobsharing, sondern auch Jobrotation, Mentoring, spezielle Projekte. Das ist spannend, wenn Unternehmen erkennen, dass ihre Mitarbeiter fähig sind, sich sebst zu organisieren und flexibel sein wollen.

Die Unternehmen lernen gerade, dass sie ihren Mitarbeitern vertrauen können, man kann sie „empowern“, wie es so schön heißt. Und das ist genau der Punkt: Was heißt Mut? Mutig müssen wir alle sein, wenn es darum geht, neue Ideen für die Arbeitswelt der Zukunft zu spinnen. Aber wenn wir das zusammen machen und vor allem mit den Menschen in den Unternehmen, dann verteilt sich der Mut ja auch ein Stück weit wieder und es fühlt sich gar nicht nach so einem großen Schritt an.


Image „adventure“ by sasint (CC0 Public Domain)


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Hier & Jetzt 4: Netzpiloten und die Blogger Business Lounge

Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz (Bild: Berliner Gazette, CC BY-NC-ND 3.0)

Im Interview mit dem Blogger Marcel Weiß spricht Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz über das Hier und Jetzt (und morgen) des Online-Magazins. // von Tobias Schwarz

Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz (Bild: Berliner Gazette, CC BY-NC-ND 3.0)

In der vierten Folge der Podcast-Reihe „Hier & Jetzt“ spricht der von mir sehr geschätzte Marcel Weiß mit mir über die letzten zwei Jahre bei den Netzpiloten und was wir in diesem Jahr noch alles vorhaben. Dabei gehe ich natürlich auch auf unsere kommende Blogger Business Lounge ein und kommentiere die aktuellen Entwicklungen in der Medienbranche.

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5 Lesetipps für den 3. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um uns Netzpiloten, den Blogger Andrew Sullivan, Journalismus, an Politik interessierte Jugendliche und Slack. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPILOTEN Brand Eins: Wir Netzpiloten sind Alt-98er: Uns Netzpiloten gibt es jetzt schon seit 17 Jahren. In der Januar-Ausgabe der Brand Eins durften wir zum Auftakt einer Artikelserie über die New Econmy einen Blick zurück und nach vorn werfen. Der Text von Mischa Täubner ist jetzt auch online auffindbar, weshalb wir ihn noch einmal ausdrücklich empfehlen wollen. Wer mehr über uns erfahren will, findet in dem Text viele spannende Anekdoten und Lehren, die wir als Unternehmen in den letzten Jahren gemacht haben.

  • ANDREW SULLIVAN Medium: What Andrew Sullivan taught us about paywalls and independent journalism: Für Blogger und Online-Journalisten war Andrew Sullivan eine Art Vorbild. Stefan Niggemeier widmet dem berühmten Politik-Blogger einen lesenswerten Artikel in der F.A.Z. und Simon Owens erklärt in einem Blogbeitrag auf Medium, was Andrew Sullivan uns über Paywalls und unabhängigen Journalismus lehrte, denn zu diesen beiden Punkten setzte er Maßstäbe.

  • JOUNALISMUS Fachjournalist: Urban Journalism Salon – „Von Angesicht zu Angesicht“: Am 1. August 2014 war ich bei der durchwachsenen Premiere des ersten „Urban Journalism Salon“ in Berlin. Die Idee überzeugte und das Team um den freien Journalisten Mark Heywinkel arbeitet schon an der nächsten Ausgabe und Ablegern für verschiedene Städte. Im Interview mit Felix Fischaleck erklärt Heywinkel, was es mit dieser innovativen Form des partizipativen Journalismus auf sich hat, welche Lehren aus der ersten Veranstaltung gezogen wurden und wann und wo der zweite Urban Journalism Salon stattfindet.

  • JUGENDLICHE Der Schreiberling: Nicht mal unsere Lehrer wissen, was ab geht: Im Tagesspiegel-Blog „Der Schreiberling“ kommen Berliner Jugendliche zu Wort, wie zum Beispiel Luise Böhm, die über den Umgang der Schule mit den Anschlägen von Paris schreibt. Die Schüler haben Redebedarf, doch keine der Lehrkräfte nimmt sich die Zeit, mit den teilweise sehr interessierten Schülern zu Reden. Andere Schüler interessiert es gar nicht, aber der Beitrag zeigt, dass zwar Jugendliche immer früher an politischen Tagesthemen interessiert sein können und sich über das Internet informieren, der Lehrplan diese Themen aber nur für die oberen Klassen vorsieht.

  • SLACK t3n: „Es ist fast ein Wunder, dass überhaupt jemand Slack nutzt!“: Jörgen Camrath hat sich für t3n mit Stewart Butterfield, den Gründer von Flickr, über sein neuestes Unternehmen unterhalten. Slack ist eine App, mit der vor allem Teams zusammen kommunizieren können und die nach zwei Jahren bereits mit einer Milliarde US-Dollar bewertet ist. Vollkommen zu Recht, denn auch bei uns Netzpiloten hat Slack die Kommunikation innerhalb der Redaktion wesentlich verbessert. Andere Kunden, wie Adobe, PayPal, BuzzFeed, Airbnb und die New York Times scheinen das ähnlich zu sehen.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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In eigener Sache: Wir kommen nach Berlin!

Die Netzpiloten kommen nach Berlin!

Die Netzpiloten AG startet mit einer breit angelegten Content-Offensive durch und gründet hierzu in Berlin die Netzpiloten Magazin GmbH.

Die Netzpiloten kommen nach Berlin!

Wir haben sechs neue Web-Magazine gegründet. Hierbei handelt es sich um Themenseiten für Familie (www.hello-familie.de), Finanzen (www.hello-money.de), Digital (www.hello-smart.de), Comedy (www.hello-comedy.de), Sport (www.hello-sports.de) und Reisen (www.hello-travel.de). Mit diesem Schritt ergänzen wir unser Vermarktungsportfolio und weiten unser Angebot um sechs zielgruppenspezifische Portale aus.

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Was mit Medien: 15 Jahre Netzpiloten

Netzpiloten

Wolfgang Macht und Tobias Schwarz waren Gast in der Sendung „Was mit Medien“, um einen Blick hinter die Kulissen von Netzpiloten.de zu werfen. // von Redaktion

Netzpiloten

Im vergangenen Jahr feierten die Netzpiloten ihr 15. Jubiläum, zu dem uns viele bekannte Persönlichkeiten des deutschsprachigen Internets gratulierten. Gestern Abend waren Gründer Wolfgang Macht und Projektleiter Tobias Schwarz zu Gast in der Radiosendung „Was mit Medien„, blickten zurück auf die Geschichte von Netzpiloten.de und diskutierten die Herausforderungen eines Online-Magazins und des Journalismus im Medienwandel.

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5 Lesetipps für den 25. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um uns, das Urheberrecht in Europa, das Recht auf Vergessen, die Metamorphose von Facebook und Tageszeitungen im Medienwandel. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZPILOTEN Was mit Medien: 15 Jahre Netzpiloten: Im letzten Jahr feierten wir unseren 15. Geburtstag. Gestern Abend waren Wolfgang Macht und ich zu Gast in der Radiosendung „Was mit Medien“ und unterhielten uns mit Daniel Fiene und Dennis Horn über die Entwicklung des Magazin, den Wandel der Netzszene und die Zukunft des Online-Journalismus. Auf DRadio Wissen könnt ihr die Sendung nachhören.
  • URHEBERRECHT Netzpolitik.org: EU-Kommission legt Bericht zur Urheberrechtskonsultation vor: Auf Netzpolitik.org kommentiert Leonhard Dobusch den offiziellen Bericht der EU-Kommission über die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation zum Urheberrecht, an der sich Anfang des Jahres die vergleichsweise hohe Zahl von rund 11.000 Menschen beteiligt hat. Die Auswertung der Konsultation zeigt, dass es einen vorherrschenden Frust über das aktuelle Urheberrecht in Europa gibt.
  • RECHT AUF VERGESSEN CNET: Google meets with EU over ‚right to be forgotten‘: Gestern trafen sich die Europäischen Datenschützer mit Google und Microsoft (und sonst niemanden), um über die Umsetzung des „Recht auf Vergessen“ zu unterhalten. Was bei den Gespräch herauskam ist noch unklar, aber diese beiden Unternehmen werden wohl als erstes Bescheid wissen, was sich der EU-Datenschützer wünschen. Don Reisinger wird seinen Artikel auf CNET aber stets aktualisieren, wenn es neue Informationen gibt.
  • FACEBOOK PandoDaily: Facebook is no longer a social network. It’s the world’s most powerful news reader: Facebook ist heutzutage die mächtigste Nachrichtenplattform der Welt. So sieht das Bryan Goldberg auf PandoDialy und erklärt, wie Facebook aus seiner vor zwei Jahren startenden Krise durch den Wandel zu einer Nachrichtenplattform herausarbeitete. Ausschlaggebend war dafür wohl der Erfolg von BuzzFeed, der Facebook einen Weg aus der Krise zeigte.
  • MEDIENWANDEL Katharina Brunners Blog: Ist das Internet nicht Schuld am Auflagenrückgang von Tageszeitungen?: Der Presseforscher Andreas Vogel hat für die Friedrich-Ebert-Stiftung den Auflagenrückgang der Tagespresse untersucht: “Talfahrt der Tagespresse: Eine Ursachensuche”. Unsere Autorin Katharina Brunner hat sich in ihrem Blog mit der Studie auseinandergesetzt und zeigt, dass das Argument, das Internet sei allein Schuld an den sinkenden Auflagen, sich nicht halten lässt.

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#SMWHH: Diskussion über Startups in Hamburg

Was macht Startups aus Hamburg aus und wie steht es um das Gründertum in der Hansestadt? Diese Fragen diskutierten die Netzpiloten mit Gästen auf der Social Media Week Hamburg. // von Lara-Louisa Vöge

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Unter dem Titel „Hamburger Startupkultur. There, I’d said it.“ fand auf dem Start-Up-Day der Social Media Week Hamburg eine spannende Podiumsdiskussion statt, zu denen die Netzpiloten geladen hatten. Sina Gritzuhn von Hamburg Startups, Lars Brücher vom Hamburger Betahaus, Ana Cristina Agüero Murillo von Brightup und Adrian Korte von Stuffle gaben unter der Moderation von Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz einen spannenden Einblick in die Hamburger Startup-Kultur.

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#SMWHH: „Hamburger Startupkultur. There, I’d said it.“

Auf der Social Media Week Hamburg haben wir Netzpiloten unter dem Titel „Hamburger Startupkultur. There, I’d said it.“ eine Diskussion über die Startups in Hamburg organisiert. // von Tobias Schwarz

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In Hamburg gründet man wieder. Hier hat man aber auch schon immer gegründet. Doch Hamburg ist nicht in Berlin und fernab der Aufmerksamkeitshysterie um den nächsten Hype haben sich in der Gründerstadt an der Elbe namhafte und interessante Unternehmen gegründet und niedergelassen, die auf ihre ganz eigene Art und Weise Geschäfte betreiben. Steckt dahinter System? Funktionieren hanseatische Tugenden im Digitalen? Wie funktioniert das Startup-Ökosystem Hamburg? Wie tickt die Startupkultur und was denken die Protagonisten der hiesigen digitalen Kreativwirtschaft über sich selbst? In der Diskussion auf der Social Media Week Hamburg mit Ana Cristina Agüero Murillo von Brightup, Adrian Korte von Stuffle, Lars Brücher vom Hamburger Betahaus sowie Sina Gritzuhn von Hamburg Startups haben wir diskutiert, was ein Hamburger Startup heutzutage ausmacht und wieso nicht jeder gleich nach Berlin oder ins Silicon Valley zieht.

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IN EIGENER SACHE – Wir suchen neue Autoren!

Das Web hat wahnsinnig viel zu bieten! Wir Netzpiloten versuchen mit zahlreichen redaktionellen Formaten (Blogbeiträge, Lesetipps, Interviews, Videos u.v.m.) stets einen aktuellen Blick auf die spannenden Digitalthemen zu halten. Aber dennoch: Es gibt jede Menge Bereiche, die wir vernachlässigen oder die deiner Meinung vielleicht eine bessere Darstellung verdienen.

Und genau dafür wollen wir dich! Wir suchen nach jungen, talentierten und aufstrebenden Autoren, die sich mit Know-how und Begeisterung in unser Online-Magazin einbringen.

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Die letzten 2,5 Jahre…

Hier müsste eigentlich der Wochenrückblick stehen. Ob Google eine gute Strategie fährt mit seiner Neuausrichtung, ob sich die Sonstigen (früher bekannt unter dem Namen FDP) einen Gefallen getan haben mit dem Bashing der Piratenwähler, ob am Ende Facebook bald eine valide Alternative mit Good Privacy erhalten wird, sowas würde hier eigentlich stehen…

Über all dieses und noch viel mehr hätte ich gern weiter geschrieben. Aber heute ist mein letzter Tag als Redaktionsleiter bei netzpiloten.de (früher blogpiloten.de) und ich schaue wehmütig auf die letzten 30 Monate zurück. Es gibt Tage, da gehen mir die Nabelschauen der Internetexperten und ihrer Vasallen gehörig auf den Geist. Es gibt Tage, da erreicht die Relevanz des Internet für mich kaum die Höhe eines Flohsprungs. Aber im Grunde bin ich noch immer beeindruckt von der Wucht, die vom Web ausstrahlt.

In anderen Ländern, da ist aus dem Internet eine Medienmasse geworden. Ganze Volksgruppen oder gar Völker betrachten sich selbst in den 1000 Spiegeln, die die Unzahl an Webseiten darstellt. Ich habe das Netz vor einem Jahr bei telepolis als Massenvergewisserungswaffe bezeichnet. In vielen Ländern, deren Kultur auf arachischen Stammesstrukturen basiert, entdecken die Frauen das Web als Mittel der Befreiung…

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#rp11: SAE Institut filmt re:publica 2011

Die Netzpiloten kooperieren mit dem SAE Institute in Sachen re:publica 2011. Denn SAE-Studenten des Digitalen Journalismus sowie Video-Studenten werden Mitte April in Berlin den Friedrichstadtpalast und die Kalkscheune bevölkern, um interessante Interviews zu filmen mit den Sprechern und Experten vor Ort.

Das SAE Institute (School of Audio Engineering) hat sich vom exklusiven Ausbildungsort für weltweite Studioproduktionen zum Allrounder entwickelt und bietet seit einiger Zeit auch Ausbildungen für Film- und Videoenthusiasten an. Neuerdings ist auch das Studium des Digitalen Journalismus hinzugekommen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Drückt uns die Daumen, dass wir tolle und offene Interviewpartner finden und immer eine Handbreit Akkuladung in den Kameras und Kopflichtern verbleibt.

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