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Netzpiloten @LEARNTEC

Eine große Zukunft für den Bildungsbereich liegt eindeutig in den digitalen Welten! Deshalb locken zur 27. LEARNTEC vom 29. bis zum 31. Januar über 300 Aussteller aus 14 Nationen nach Karlsruhe. Wir Netzpiloten freuen uns, bereits zum zweiten Mal als Partner mit an Bord zu sein von Europas Leitmesse für digitale Bildung. Inbesondere der dazugehörige Kongress wird mit über 120 internationalen Referenten spannende Einblicke geben in Themen wie Mobile-Learning, Augmented Reality bis hin zu virtuellen Klassenräumen.

Welche Speaker werden da sein?

Auf den Panels erwarten euch unter anderem VR- und AR-Experte Thorsten Fell, Mediendidakterin Jasmin Hamadeh und der französische Marketing-Spezialist Geoffroy de Lestrange. Die Sprecherin des Netzwerks Digitale Bildung Sarah Henkelmann referiert über Stolpersteine bei der Beschaffung digitaler Bildungslösungen und Martin Respondek stellt Virtual Reality-Stellwerksimulationen bei der Deutschen Bahn vor.

Das ist natürlich nur ein kleiner Auszug, aus dem prall gefüllten Programm. Auf der Website der Veranstaltung könnt ihr alle Referenten und ihre Themen einsehen.

Welche Themen erwarten euch?

  • Mobiles Lernen
  • Gamification und immersive Technologien
  • E-Learning und virtuelle Klassenräume
  • Datenschutz an Schulen

Und sonst noch?

Um bei dem breiten Angebot die Übersicht zu wahren, stellt die LEARNTEC Programmpläne und Ausstellerlisten zur Verfügung

Außerdem wird „delina“, der Innovationspreis für digitale Bildung auf der LEARNTEC verliehen.

Tickets für die LEARNTEC könnt ihr euch hier sichern. Wir freuen uns schon auf Karlsruhe!


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So war es auf der PLAY18

Gaming ist mittlerweile in großen Teilen der Gesellschaft akzeptiert und auch die Gamescom kann immer wieder neue Rekordzahlen bei den Besuchern melden. Dort dominieren aber die großen Hersteller. Zwar gibt es dort mittlerweile auch eine Ecke für Indiespiele, trotzdem geht Innovation im Schatten der Massentauglichkeit unter. In Hamburg fand dafür die PLAY18 statt, eine vergleichsweise kleine Veranstaltung, die den Beinamen „Creative Gaming Festival“ trägt.

Spielend die Zukunft verändern

Bereits am Donnerstag bekam ich eine Führung durch die Ausstellung der PLAY18, in der verschiedene kreative Spiele zur Verfügung standen. Unter dem diesjährigen Motto „Ready Game Change – Create a new tomorrow“ deckten die Spiele Themen wie Gentrifizierung, Arbeitslosigkeit, Migration, Überwachung und Revolutionen ab.

In „RIOT – Civil Unrest“ wurden beispielsweise Demonstrationen in Echtzeit spielbar. Jeweils zwei Spieler übernahmen die Rollen von Demonstranten und Einsatzkräften. Mit Mitteln wie Handwaffen bis hin zu Gasgranaten war das Spiel nicht nur ziemlich unverblümt – es bewertete am Ende zudem noch das Verhalten beider Seiten.

In „Not Tonight“ wurde das Thema Brexit auf dystopische Art in Angriff genommen. Als EU-Bürger wird man plötzlich zum Ausländer und landet im Umsiedlungsblock B. Dort müssen wir hart als Türsteher arbeiten, um eventuell doch noch im Land bleiben zu dürfen. In eine ähnlich humorvolle Kerbe schlägt „Get Bad News“, wo ihr Fakenews verbreiten müsst. Der Clou dabei: Übertreibt ihr es, werdet ihr zu unglaubwürdig.

Neben Zukunfts- und Gesellschaftsthemen gab es auch einfach verdammt kreative Spiele. Im Spiel „The Book Ritual“ mussten Seiten aus Büchern bemalt und geschreddert werden – wofür aber auch wieder neues entsteht. In „Höme Improvisation“ durften die Spieler digital Möbel zusammenbauen – allerdings ohne Anleitung. Die kreativste Auslebung gab es allerdings in der „Micro Game Factory“, in der man die Spielfeder selbst auf Papier gemalt hat. Mit Kamera und Projektor wurde das gemalte Spiel dann zum Leben erweckt.

Beim Spiel „The Book Ritual“ dürft ihr den Papierschredder mit leckeren Buchseiten füttern.

Die großen Schülermassen

Als ich am Freitag dann zum ersten offiziellen Tag der PLAY18 ging, fühlte ich mich erst einmal deplatziert. Es war ein Wochentag und noch vergleichsweise früh, sodass vor allem Schulklassen auf der Veranstaltung zu finden waren und ich mich selbst mit meinen 30 Jahren ungewohnt alt fühlte. Allerdings war das Programm auch sehr gut auf Schulklassen zugeschnitten.

Im „Studio Zukunft“ konnten Besucher in fünf Stationen ihr eigenes Spiel designen. In den Zelten ging es um die Themen Storytelling, Character Design, World Building, Game Design und Spielecontroller. Neue Welten konnten mit Minetest entwickelt werden, einem kostenlosen Minecraft-Klon. Die Spielecontroller konnten aus Elektroschrott hergestellt werden und das Storytelling wurde in Form von Textadventures mit Twine geschrieben.

Neben dem Studio Zukunft gab es auch zahlreiche Workshops. Dafür ging es in die Räumlichkeiten der angrenzenden Jugendbibliothek – eine ziemlich kuriose Umgebung für eine Gaming-Veranstaltung. Unter anderem gab es einen Workshop zu Let’s Plays. Unter dem Thema „Ready Play Change“ ging es allerdings um Let’s Plays von Spielen mit politischem oder gesellschaftlichem Fokus.

Die Stationen des „Studio Zukunft“ waren jeweils in Zelten aufgebaut, in denen man an seinen eigenen Spiele-Ideen arbeiten konnte.

Eine spielbare Show

Mich selbst trieb es aber mehr an die Bühnen. Neben dem schon länger feststehenden Programm auf der Hauptbühne gab es dieses Jahr erstmals die Speaker’s Corner. Dort konnten sich selbst während der Veranstaltung Speaker für freie Slots melden. Die Themen reichten von Diversität in Spielen über rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Serverbetreibern bis hin zur Vorstellung eines Gaming-bezogenen Theaterstückes vom Fundus Theater.

Auf der Hauptbühne sah ich noch den Rest des Artist Talks mit OddNina, die als Bloggerin und Streamerin im Netz unterwegs ist. Unter anderem erzählte sie von der Wichtigkeit, trotz aller Community-Nähe noch eine gewisse Privatsphäre aufrecht zu erhalten. Wie nah sie trotzdem ihrer Community ist, zeigt sich an kuriosen Geschenken, die sie von ihren Zuschauern erhält – sogar selbstgebrautes Bier bekam sie schon zugeschickt.

Richtig gespannt war ich aber auf die Incredible Playable Show. Alistair Aitcheson, übrigens auch der Schöpfer des lustigen Schredderspiels, hat Spiele programmiert, die das ganze Publikum als Kollektiv meistern muss. Mit guter Laune, Charme und Witz bricht der Brite schnell das Eis und drückt einem Zuschauer einen Barcode-Scanner in die Hand. Shirts mit Barcodes auf der Vorderseite wirft Aitcheson auch noch ins Publikum. Mit dem Scanner müssen unter Zeitdruck möglichst viele Paare Memory-artig gescannt werden. Bald schon hilft das ganze Publikum mit, die richtigen Pärchen zu finden.

Später werden Farben durch den Raum gerufen und aufblasbare Fische und Gurken fliegen durch die Menge. Es ist keine Show, bei der man nur gemütlich herumsitzt und zuschaut – manche schaffen es,  sich ums Mitmachen zu drücken, aber am Ende hat fast jeder im Publikum zum Erfolg oder Misserfolg der Spiele beigetragen.

In der „Incredible Playable Show“ flog auch so manches aufblasbares Gemüse durchs Publikum

Mach mir den Larry

Deutlich ruhiger wurde es später, als es um das neue Larry-Spiel ging. Maurice Alain Hagelstein, einer der Autoren des Spiels, war zum Talk auf der Bühne geladen. Wie lässt sich ein Spiel wie „Leisure Suit Larry“ in Zeiten von #MeToo überhaupt noch machen? Mittlerweile waren die Schulklassen langsam im Wochenende – was angesichts des Themas vielleicht auch besser war. Allerdings kam es zur amüsanten Erkenntnis, das kaum einer der Anwesenden seine erste „Larry-Erfahrung“ im Erwachsenenalter hatte.

Nach der sehr anregenden Diskussionsrunde, in der auch kurze Ausschnitte des Spiels gezeigt wurden, hieß es für mich dann Abschied nehmen. Ein wenig traurig war ich schon, am Samstag keine Zeit gehabt zu haben. Zwar hätte ich mir die PLAY18 gerne etwas größer gewünscht, aber die Impulse des Creative Gaming Festivals waren äußerst interessant. Ich bin schon gespannt, mit welchen Themen die PLAY18 im nächsten Jahr aufwartet.


Images by Stefan Reismann

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Netzpiloten @Audiovista

Es gibt gepflegt was auf die Ohren: Bei der zweiten Audiovista Kopfhörershow am 24. und 25. November in Krefeld geht’s um die aktuellen Modelle renommierter Hersteller. Wir Netzpiloten sind bei der Lauschaktion mit dabei, wenn ausprobiert, verglichen und diskutiert wird, welcher Kopfhörer am besten klingt. Die Veranstalter legen Wert auf eine gemütliche Get-Together-Atmosphäre. Na dann..!

Und sonst noch?

Der Eintritt zu der Kopfhörershow ist frei. Und es lockt auch ein Gewinnspiel.

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Netzpiloten @Chatbot Summit

Auf vielen Digital-Konferenzen dieses Jahres ist das Thema „Voice“ emminent wichtig. Es scheint der kollektive Zukunftstraum der Tech-Enthusiasten zu sein, dass wir alle mit unserer Sprache jede Menge technischer Geräte steuern und mit digitalen Services kommunizieren. Kein Wunder also, dass es bereits einen eigenen Summit für Chatbots und Voice Assistants gibt: der Chatbot Summit am 23. und 24. Oktober in Berlin. Bereits zum vierten Mal findet die bislang einzige Bot Conference der Welt statt (veranstaltet von Sunrize Digital). Wir Netzpiloten sind mit dabei.

Welche Speaker werden da sein?

Die Eröffnungs-Keynote kommt vom Chef und Gründer des Chatbot Summit, Yoav Barel. Er kennt den derzeitigen Entwicklungsstand der Bots. Spannend wird sicherlich der Vortrag von Daniel Whaley, Senior Architect für künstliche Intelligenz bei der BBC. Er referiert über das Medium der Stimme in der medialen Landschaft. Wir freuen uns auch auf die Ausführungen von Stéphanie Charlaix Meyer, Vice President Digital Product and Innovation bei Air France, über das Thema „Reinventing Costumer Relationships Using AI Powered Chatbots“.

Um welche Themen wird es gehen?

  • Zukunft der Chatbots
  • Kundenbeziehungen und Chatbots
  • Whatsapp und andere Personal Messenger
  • Marketing-Strategien in Zusammenarbeit mit Bots

Und sonst noch?

 Tickets gibt es für General Attendees, für Startups und für VIPs, Executives und CEOs. Noch sind Early Bird Tickets zu haben. Genaueres erfahrt ihr hier.

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FollowUs @Gamescom – Lesetipps aus Blogs & Mags

Follow me
    • Für uns Netzpiloten ist die Gamescom natürlich jedes Jahr ein wichtiger Stop-over. Unser Autor

Timo Brauer

    • war dieses Jahr für uns vorort (

hier

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Netzpiloten @DIGILITY 2018

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Es wird wieder visionär, enthusiastisch und bahnbrechend bei der dritten DIGILITY 2018 Konferenz am 26. und 27. September in Köln! – Mit Hackathon, Ausstellern und spannenden Speakern. Wir Netzpiloten sind zum ersten Mal dabei, wenn es wieder heißt, mit hochkarätigen Digital Professionals aus aller Welt in der Koelnmesse zusammenzutreffen. Wir wünschen den Veranstaltern für die 3. Runde, dass sie an den Erfolg der letzten Jahre anknüpfen (1.400 Besucher, 65 Aussteller und 75 Experten)!

Welche Speaker werden auf der DIGILITY 2018 sein?

Zu den Vortragenden der Digility 2018 gehört unter anderem Christian Frahm, Digital Artist und Experte für Holistic User Experience Visualisation bei der Volkswagen AG und der Direktor des Center for Bioethics (NYU) Dr. S. Mathew Liao. Außerdem wird Eric Ma über Machine Learning referieren. Wir freuen uns auch auf den Auftritt der Künstlerin Lizzy Berlin!

Welche Themen erwarten euch?

  • Augmented Reality
  • Virtual Reality
  • Mixed Reality
  • 3D
  • CGI (Computer Genereated Imagery)
  • Machine Learning
  • Artificial Intelligence

Und sonst noch?

Die Digility bietet neben der Konferenz und vielen Workshops auch Raum für zahlreiche Aussteller, so dass sicherlich viele spannende Neuheiten der Industriepartner ausprobiert werden können. Das Selbstverständnis der Veranstalter ist es, eine Brückenfunktion zwischen etablierten und jungen Unternehmen zu ermöglichen. Für das innovative Element steht auch der Hackathon für Entwickler als Teil der Veranstaltung. Wir finden, es wird vieles geboten und sind gespannt auf die Impulse!

Unser Extratipp: Mit dem DIGILITY Ticket habt ihr übrigens auch freien Eintritt zur parallel stattfindenden Weltleitmesse für Imaging, der berühmten photokina!

Tickets für die Veranstaltung findet ihr hier.

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Netzpiloten @DCX – Digital Content Expo 2018

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Schon im letzten Jahr haben wir euch von der IFRA und DCX erzählt – auch dieses Mal könnt ihr euch wieder auf das Partner-Event freuen! Vom 09. bis 11. Oktober 2018 findet in der Messe Berlin das 48. Meeting der Publishing Community statt.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Experten und Branchen-Kollegen aus der ganzen Welt treffen sich zu den Co-Veranstaltungen IFRA – dem Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenverbände – und der jüngeren Digital Content Expo, um zu networken und voneinander zu lernen. Immer ein bisschen Vergangenheit, sehr viel Gegenwart und vor allem auch Zukunft – das ist die IFRA beziehungsweise DCX und bereit sein für die Zukunft ist das große Ziel der Veranstaltung und der Grund, wieso Publishing und digitaler Content Hand in Hand gehen. 

Guided Tours, Networking Nights und mehr

Drei Tage Expo bieten selbstverständlich auch reichlich Zeit und Platz für ein breites Programm. Die Networking Night am Abend des 09. Oktobers beschließt den ersten Expo-Tag und bei Drinks und einem leckeren Buffet könnt ihr euch dort dann mit internationalen Branchenkollegen austauschen und den passenden Anstoß zur restlichen Expo-Woche einleiten. 

Wenn ihr nicht genau wisst, was euch auf der Messe erwartet, sind die Guided Tours genau das Richtige für euch. Ob Multichannel Publishing oder Digital Advertising und Paid Content – für jedes branchenrelevante Thema gibt es eine perfekt zugeschnittene Guided Tour, die euch an allen relevanten Standpunkten an der Messe vorbeiführt. Alle Highlights, die dich außerdem auf der Messe erwarten kannst du hier nachsehen.

Sichere dir dein Ticket!

Solltest du bei unserer Verlosung kein Glück haben, kannst du dir hier dein Ticket sichern. Bis zum 30. Juni profitiert ihr von einem Frühbucherpreis von 89 Euro für das 3-Tages-Ticket, bis zum 31. August kosten die Tickets 119 Euro. Noch Fragen? Die Veranstaltung findest du auf Facebook, Twitter und LinkedIn – verbinde dich mit ihr und verpasse so keine Updates!

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Die Netzpiloten sind Partner der CanJam Munich 2018

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Ohren gespitzt! Bereits 2017 haben wir euch von unserem Besuch auf der CanJam Europe – Europas führender Messe für Kopfhörer – in Berlin berichtet. Im Jahr 2018 findet das Event erstmals auch in der Landeshauptstadt von Bayern statt. Vom 11. bis 13. Mai versammeln sich deutsche und internationale Anbieter im Münchner Kohlebunker zur ersten CanJam Munich, um euch die tollsten Innovationen aus der Produktwelt des Sounds zu präsentieren. Lasst euch das Event nicht entgehen! 

 Zwei Messen zum Preis von einer

Die CanJam findet 2018 zum sechsten Mal und erstmals in Süddeutschland statt. Zeitlich und örtlich parallel zur CanJam findet zudem auch die offizielle Partnermesse High End statt. Der Kohlebunker ist nur 250 Meter von der Location der High End entfernt und kann von der CanJam somit problemlos erreicht werden. Die Tickets für die High End gelten zudem für beide Veranstaltungen. Freut euch auf ein tolles Doppel-Event mit Produkten und Hörerlebnissen aus der Welt des tragbaren Hifi!

Egal ob Neueinsteiger, Soundprofi, Musikliebhaber oder Kopfhörer-Enthusiast – auf der CanJam kann sich dank der über 100 verschiedenen internationalen Aussteller jeder Hifi-Fan ein Klangbild der auditiven Welt machen. Ihr Ziel ist es die Markenvielfalt einer Fachmesse mit dem gemeinschaftlichen Austausch eines Community Treffens zu verbinden und richtet sich an Verbraucher, die sich für qualitativ hochwertige Kopfhörer und mobile Audio-Produkte interessieren.

Alles auf einen Blick

Die CanJam Munich findet vom 11. bis 13. Mai von 10 bis 18 Uhr (Freitag und Samstag) und 10 bis 17 Uhr (Sonntag) statt. Der Münchner Kohlebunker liegt genau gegenüber des MOC und somit der High End. Eine Tageskarte für die High End kostet 15 Euro und berechtigt euch auch die CanJam zu besuchen. Hier geht es zum Ticketshop der HIGH END 2018.

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Die Netzpiloten sind Partner der Startup-Kooperation 2018 in München

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Verpasst nicht DIE Messe für Startup-Unternehmen! Vom 17.-18. April ist es wieder soweit – das 3. Networking-Event Startup-Kooperation kommt auch 2018 wieder nach München. Süddeutscher Verlag Veranstaltungen lädt dafür auf die Novotel Messe München ein.

Was bietet die Startup-Kooperation 2018

Wie bereits in den vergangenen Jahren, bietet die Startup-Kooperation auch in diesem Jahr viele einzigartige und exklusive Möglichkeiten. So ist die Messe der ideale Ort zu tiefen Einblicken und Eindrücken in die Startup-Branche. Besucher des Events können die Zeit auf der Messe nutzen, um weitreichendes Networking zu betreiben, sowie wichtige Tipps und Tricks für und über die Startup Szene zu sammeln. Desweiteren gibt es die Möglichkeit an den zahlreichen Fachkonferenzen sowie Seminaren teilzunehmen. Freut euch auf Gastbeträge von großen und anerkannten Referenten sowie Unternehmen wie beispielsweise:

Das Programm der Startup-Kooperation 2018

Die Messe beginnt am Dienstag (17. April) mit dem Empfang um 8.30 Uhr. Nach der Begrüßung und Eröffnung um 9:00 Uhr startet der erste Konferenztag mit Seminaren und Vorträgen zu folgenden Themenschwerpunkten:

  • Corporate Venture Capital
  • Modelle für den Mittelstand
  • Scouting and Guiding
  • Startup Erfahrungen

Anschließend erwartet euch ab 18:30 Uhr die Abendveranstaltung, welche eine entspannte Atmosphäre und die optimale Gelegenheit für Kontakt und Networking mit anderen Gästen bei gutem Essen bietet. Für den zweiten Konferenztag sind bis zum Ende des Events um 16:00 Uhr folgende Themenschwerpunkte geplant:

  • Die (e)-Mobilitätswende: Keiner schafft das allein
  • Praxis-Tipps to go

Seid auch in diesem Jahr unbedingt dabei und nutzt die Chance auf wertvolle Einblicke und Informationen bezüglich dem Thema Startups. Tickets für die Veranstaltung gibt es nach wie vor im Online Shop nach der kostenpflichtigen Anmeldung. Für weitere Infos hier klicken.

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Die Netzpiloten sind Partner der LEARNTEC

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Die digitalen Lerntrends live erleben – auf der LEARNTEC, der Leitmesse für digitale Bildung, können Besucher genau das tun. Der Startschuss fällt am 30. Januar in Karlsruhe und endet am 01. Februar 2018.

Auf dieser Messe erwartet die Teilnehmer neben Themen zu Mobile Learning, Gamification, Lern-Nuggets oder auch Virtual Reality alles rund um das E-Learning. Dieses Thema wird besonders in Unternehmensprozessen, Schulen und Hochschulen immer bedeutsamer. Auf der Learntec soll es um die zunehmende Bedeutung von E-Learning auf 16.000 qm, mit rund 280 Ausstellern aus 14 Nationen gehen.

Ein vielseitiges Programm

Hierfür stehen Bildungsexperten und Entscheider aus allen Wirtschaftsbranchen und öffentliche Träger bereit, um in Kombination von Fachmesse und Kongress ihr Wissen zu teilen. Den Besuchern stehen die verschiedensten Programme zur Auswahl.

    • Das Rahmenprogramm mit Workshops, dem IHK-Tag und dem Medienkompetenz-Tag.
    • Das Messeprogramm mit unter anderem spannenden Fragen wie „Was macht Lernen mit digitalen Medien wirksam?“ von Gabriele Irle und Prof. Dr. Johannes Moskaliuk vom Leibniz-Institut für Wissensmedien.
    • Das Kongressprogramm mit interessanten Vorträgen wie unter anderem „Impulsvortrag: Arbeitswelten der Zukunft: Lernen im Zeitalter von Industrie 4.0“ von Bernd Dworschak vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation.

Die Messe erstreckt sich über drei Tage. Sie bietet für Unternehmen, Schulen und Hochschulen mit Sicherheit die passenden Antworten auf die vielen spannenden Fragen. Also nicht lange warten und ran an die Tickets!

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Netzpiloten sind Partner der WebSuccess

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Gewinnt für die WebSuccess Online-Marketing Messe für mittelständische Unternehmen, am 15. März 2018 in Köln, ein Ticket und seid Teil dieses spannenden Events. Teilnahmebedingungen.


Am 15. März 2018 dreht sich wieder alles um Online-Marketing für den Mittelstand. Auf der Marketing-Messe WebSuccess in Köln können Teilnehmer sich voll und ganz auf das Thema Erfolg in ihren Unternehmen konzentrieren, denn genau darum geht es auf dieser Messe.

Online-Marketing ist ein Thema, was auch für mittelständische Unternehmen überaus wichtig ist. Die Konkurrenz schläft nicht und auch nicht in Sachen Online-Marketing. Wichtig ist es daher mit all den neuen Möglichkeiten Schritt zu halten und das Beste aus seinem Unternehmen herauszuholen.

Für jeden Unternehmer genau das Richtige

Auf der WebSuccess geht es mit einem vielseitigen Programm genau darum. Mit zahlreichen Workshops und praxisorientierten Fallstudien, ist für jeden das Richtige dabei, um das neu gewonnene Wissen mit ins Unternehmen zu bringen. Zudem werden spannende Speaker wie unter anderem Sarah Braun – Sales Enabler bei Google Deutschland – aus ihren Erfahrungen berichten.

Außerdem gibt es auf der Messe hilfreiche Antworten auf Fragen wie:

  • … mithilfe von SEO und SEA mehr potenzielle Kunden über den eigenen Webauftritt generiert werden können.
  • … soziale Medien, Video- oder E-Mail-Marketing erfolgreich für Werbung sowie die Unternehmens- und Kundenkommunikation eingesetzt werden können.
  • … unter anderem Web Analytics-Tools zur effektiven Marketing-Analyse, -Steuerung und Erfolgskontrolle genutzt werden können.

Wer Teil dieser spannenden Messe sein möchte, der sollte sich unbedingt Tickets sichern.

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Neues auf die Ohren: So war die CanJam Europe 2017

titelbild canjam (image by anne jerratsch)

Am ersten Novemberwochenende war die CanJam Europe zum ersten Mal in Berlin zu Gast. Auf der führenden Messe für Kopfhörer kamen im fünften Jahr die insgesamt 111 Ausstellern aus Israel, USA, Singapur, China, Serbien, Italien, Großbritannien und etlichen anderen Ländern zusammen, unter ihnen auch deutsche Traditionsfirmen wie Sennheiser oder Beyerdynamic. Ihren internationalen Anspruch unterstrich die Messe mit Ausstellern wie Shure, Grado, Audeze oder Hifiman.

Die Messe hatte sich mit dem Musikhotel nhow in Berlin-Friedrichshain mit Blick auf die Spree einen passenden Rahmen gesucht, um ihre Hifi-Highlighs mit dem sogenannten Tischformat vorzustellen. Die Messe präsentierte sich etwas kleiner und persönlicher als bei der Vorgängerveranstaltung in Essen, konnte aber mehr internationales Publikum anlocken. „Wir sind zufrieden mit dem ersten Auftritt am neuen Ort,“ fasst Juliane Thümmel vom Veranstalter KMS Event zusammen. „Die Location im Berliner Musikhotel nhow hat sich bewährt und bietet viel Wachstumspotenzial für die kommenden Jahre“.

Auf der CanJam Europe 2017 konnten sich die knapp 1.000 Besucher und Aussteller auf Augenhöhe kennenlernen. Denn beim Thema Hifi geht es weniger um die neueste Technik und das beste Design, sondern mindestens ebenso sehr um das „Look and Feel“. So konnten die Besucher am CanJam-Wochenende in Ruhe ausprobieren, anfassen und die Geschmacksnerven im Hifi-Bereich noch ein wenig weiter verfeinern. Es wurde ein ausgewähltes Vortragprogramm angeboten, bei dem Hifi-Experten wie Axel Grell von Sennheiser oder Gunter Weidemann von Beyerdynamic sowie Eckhard Beste von Hearsafe zu Themen wie personalisiertem Audio, schonendes Hören mit In-Ear-Kopfhörern oder die neuesten Entwicklungsstufen referierten.

Ein weiteres Highlight auf der CanJam Europe 2017 waren auch die exklusiven Sessions zum Testhören des neuen High-End-Standards bei Sennheiser: Der HE 1, der nach eigenen Angaben „beste Kopfhörer der Welt“, konnte in einem eigens hergerichteten Zimmer testgehört werden. Wir haben uns für euch umgesehen und die größten Trends und Entwicklungen für euch herausgesucht.

CanJam-Trendthema Bluetooth

Die Entwicklung zum kabellosen Hören ist nicht aufzuhalten, wie auch Axel Grell in unserem Interview bestätigt hat. So waren die Aussteller mit diversen Bluetooth-Lösungen für stationäres und mobiles Hören auf der CanJam Europe 2017 vor Ort. Nicht nur die beliebten kabellosen Bügelkopfhörer wurden hier in allen Farben und Formen präsentiert, auch für Fragen  zum Handling beim Aufladen und der Bedienung während des Hörens wurden viele smarte Lösungen gefunden. Bei Sennheiser lädt man beispielsweise neuerdings den Kopfhörer, indem man den Kopfbügel auf eine Ladestation hängt – ein weiterer Schritt weg vom überflüssigen Kabelsalat.

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Neben Kopfhörermodellen – egal, ob Bügel oder In-Ear – spielt auch bei den Kompaktanlagen das Thema Bluetooth eine immer größere Rolle, um die Playlist vom Smartphone auch kabellos und in überzeugender Soundqualität in den eigenen vier Wänden erschallen zu lassen. Als Brückenlösung boten jedoch auch hier noch die meisten Hersteller bei den Kompaktanlagenmodellen ein CD-Laufwerk an – dieses wird wohl in erwartbarer Zeit verschwinden.

 

Customize it! Der Personalisierungstrend geht weiter!DSC_0227-min

Eines der großen Themen war auch die Personalisierung der Geräte. So bieten immer mehr Händler maßgeschneiderte Lösungen für das durchgestyle Zuhause an. Neben kostspieligen Designangeboten wie einer ledernen Beschichtung der Anlage oder ausgesuchten Hölzern für die Boxen, spielte hier vor allem auch das „persönliche Ohr“ eine entscheidende Rolle. Hier fiel neben optischen Highlights wie den edlen Holz-Modellen von Grado vor allem Beyerdynamic mit dem schlanken Kopfhörermodell Aventho auf. Mittels der integrierten Klang-Personalisierung, die sich je nach Nutzer per App anpassen und speichern lässt, rückt der Kopfhörer aus edlem Leder noch ein gutes Stück näher an den Nutzer heran.

Auch wurde auf der CanJam Europe 2017 großen Wert auf das Thema Gehörschutz gelegt. Firmen wie Hearsafe boten ausführliche Beratung und an den individuellen Gehörgang angepasste In-Ear-Hörer und Hörschutzmodelle an. In die maßgeschneiderten In-Ear-Adapter lassen sich Modelle von diversen Firmen problemlos einbauen, um so das Hörerlebnis sicher und gesund gestalten zu können.

Neben den In-Ear-Trends kamen auch Lösungen zum in die Tasche stecken immer öfter auf die Messetische: Entgegen dem Minimalismustrend, alle Funktionen in ein Gerät zu packen, setzen sich immer öfter auch Kopfhörerverstärker durch, um auch unterwegs den besten Klang mit sich führen zu können.

Design: Retro trifft Minimalismus

Beim Design zeichnet sich seit einigen Jahren bereits ein auffallender Trend ab: Neben den klaren, reduzierten Flächen werden auch Retrodesigns immer gefragter. Neben hochwertigen Materialien wie dunklen Hölzern, schweren Bedienknöpfen un Kippschaltern kehrt auch ein erstaunlicher Trend im Soundbereich zurück: Die gute alte Röhre, die in den Verstärkern jahrzehntelang hinter Schutzwänden versteckt wurde, wird nun wieder sichtbar gemacht.

Nach der Wiederbelebung der Schallplatte, dem nahezu unverwüstlichen Dauerbrenner unter den Trägermedien für exklusiven Sound, war die Rückkehr zum Retro-Trend nur eine logische Weiterentwicklung – auch wenn hier die eine oder andere Extrarunde mit dem Staubwedel wohl auch im durchdesignten Zuhause anstehen dürfte.

Die CanJam-Besucher wählten aus den präsentierten Produkten in sechs Kategorien ihre Favoriten:

  • best headphone portable: beyerdynamic Aventho
  • best headphone home: Sennheiser HD 800 S
  • best headphone amplifier: Lehmann Audio Linear
  • best source (DAC or Player): Chord Hugo 2
  • best accessories: Effect Audio Ares II+ UND Sonarworks True-Fi Software
  • best product of show overall: Sennheiser HD 660 S

So geht es weiter

Im kommenden Jahr will die CanJam Europe das Programm ausweiten und soll gleich zweimal stattfinden. In Kooperation mit der High End Society findet der CanJam Europe erstmals in München statt – zeitgleich mit der weltgrößten Hifi-Messe High End vom 10.-13. Mai 2018. Im Jahr 2018 findet dann wieder das Kopfhörer-Treffen in Berlin statt. Die Netzpiloten freuen sich schon darauf, euch auch dann wieder zahlreich begrüßen zu dürfen!


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„Wir wollen, dass man weniger Kopfhörer hört und mehr Musik“ – Interview mit Axel Grell von Sennheiser

Kopfhörer sennheiser_titelbild_image by anne jerratsch

Wer am vergangenen Wochenende auf der Kopfhörer-Messe CanJam in Berlin unterwegs war, kam an ihm nicht vorbei: Axel Grell, der so etwas wie der Botschafter für High-End-Kopfhörertechnik ist, wirbelte von Stand zu Stand und tauschte sich nicht nur mit Branchenkollegen, sondern auch mit Besuchern rege über die Messeneuigkeiten aus. Schnell wird klar: Axel Grell ist durch und durch ein Audiomensch. Der Manager Portfolio Audiophile und Chefentwickler beim deutschen Traditionsunternehmen Sennheiser hat nicht nur den HE 1, unter Audiophilen auch bekannt als die „besten Kopfhörer der Welt“ mitentwickelt, sondern überlegt sich ständig neue Möglichkeiten, wie man Klangerlebnisse verbessern kann. Ich habe mich für die Netzpiloten mit ihm über die Faszination von Audiotechnik unterhalten – denn hier spielen die Gefühle mindestens eine ebenso wichtige Rolle wie das Technikwissen.

Netzpiloten: Was finden Sie an der Arbeit mit Soundtechnik so spannend?

Axel Grell: Es gibt Menschen, die sind mehr auf optische Eindrücke fixiert und nehmen gar nicht viel wahr. Das merkt man auch, wenn man heutzutage in moderne Kneipen oder Restaurants geht. Die sehen zwar toll aus, sind aber akustisch grausam und kalt. Ich denke, ich bin eher ein Ohren-Mensch. Ich nehme meine Umwelt sehr stark akustisch wahr. Und ich habe schon als Kind Lautsprecher gebaut, mein Vater hat mich dazu gebracht. Ich war auch in der Teeniezeit mal in einer Band, aber da war ich ziemlich mies. Glücklicherweise war ich ein ziemlich guter Mischer, ich fand es toll, wie man den Klang gestalten kann.

Hier erklärt Axel Grell auf der CanJam 2017, wo ein Kopfhörerbügel sitzen muss.

Muss man für Ihren Job ein besonderes Gehör haben?

Es hilft, viel Musik zu hören. Und zwar nicht nur von der Konserve, das ist ja schon wieder vorgefiltert, sondern eben auch richtige Musik. Man sollte lernen, Musik zu hören und den Produktionsprozess zu kennen, das hilft eine ganze Menge. Einfach, um einschätzen zu können: Ja, so klingt das richtig.

Was haben Sie für Möglichkeiten bei Sennheiser bekommen?

Ein Unternehmen wie Sennheiser bietet technisch so viele Möglichkeiten, von denen man sonst nur träumen kann. Es gibt Labore, deren Ausstattung in die Millionen geht. Wir haben große Fortschritte in Akustik gemacht. Und das ist genau der Punkt. Die schwierigen Dinge, seitdem es CDs gibt und diese digitale Verarbeitungskette, die ist natürlich auch immer verbesserbar. Das große Problem ist allerdings nach wie vor, Schall in Strom zu verwandeln und dann wiederum den Strom wieder in Schall zu verwandeln. Und genau das ist das, was Sennheiser gut kann. Wir wollen dass es dem Hörer kalt den Rücken runter rieselt, weil es sich so toll anhört. Das ist so ein Effekt, der passiert spontan. Leute hören Musik, die sie vielleicht auch gut kennen, die sie mitgebracht haben und urplötzlich läuft ihnen eine Träne aus den Augen. Das habe ich mehrfach erlebt. Das kann man nicht steuern.

Welche Rolle spielt der HE 1 dabei?

Mit dem HE-1 habe wir einen Standard erreicht, der für die nächsten 25 Jahre gut ist. Das Vorgängermodell war der Overvoice, der war um 1990 herum der neueste Stand. In der Akustik gibt es Verbesserungen, aber so riesige Schritte gibt es nicht. Aber es geht immer noch ein bisschen besser.

Worauf haben Sie bei der Entwicklung des HE 1 am meisten Wert gelegt?

Wir haben sehr, sehr viel Entwicklungszeit reingesteckt, damit der Wandler perfekt wurde. Der Klirrfaktor ist hier ganz besonders niedrig. Der Klirrfaktor kann man vielleicht mit Nebel vergleichen – etwas, was im Originalbild nicht drin ist. Der Frequenzbereich reicht von so tief wie möglich bis so hoch wie möglich, etwa bis 100 Kilohertz. Kein Mensch kann das hören, ich persönlich höre bis zwölf, dreizehn Kilohertz, dann ist Schluss. Das ist altersgemäß eben so.  Also warum macht man dann solche Wandler? Ein Wandler, der so weit funktioniert, arbeitet in einem Bereich, den die Menschen hören, absolut sauber. Früher waren wir glücklich, wenn wir bei Wandlern irgendwie 22 Kilohertz hinschreiben konnten. Bei manchen Kopfhörern hab es furchtbares Gezappel bei den oberen Frequenzen. Wir wollen, dass man weniger Kopfhörer hört und mehr Musik.

Der HE-1 von Sennheiser war eines der Highlights auf der CanJam 2017.

Gibt es denn eigentlich den perfekten Sound? Also den einen Sound, den jeder toll findet?

Nein. Den gibt es nicht, es ist immer eine Frage des Geschmacks.

Seit neuestem hat Apple die Klinke-Buchsen abgeschafft. Wie bewerten Sie den Trend zum kabellosen Hören, vor allem bei mobilen Geräten?

Heute ist ja alles auf Bluetooth ausgerichtet. Dabei ist das ein Standard, der nicht dazu gemacht wurde, um Musik zu übertragen. Es ging eigentlich um alle möglichen Gerätschaften und um Sprachübertragung, also um zu telefonieren. Der Standard-Codec von Bluetooth ist SBC, der klingt nicht gut. Es klingt wie eine singende Säge. Allerdings hat Apple AAC als Standard eingeführt, das klingt schon durchaus annehmbar. Bei Android ist App-Tags sehr verbreitet. Wir von Sennheiser haben auch Bluetooth-Kopfhörer, aber nicht im hochpreisigen Segment, weil einfach dafür die Übertragungstechnik und Übertragungsqualität nicht gut genug war.

Ist das die Zukunft? Werden wir uns irgendwann grundsätzlich von Kabeln verabschieden?

Ich denke, die Zukunft ist schon drahtlos. Aber es wird immer, wahrscheinlich in einer Nische für die so absolut tollen Lösungen, noch eine bedrahtete Lösung geben. Vielleicht geht es irgendwann mal. Man soll nie „Nie“ sagen.

Was sind derzeit die Trends, wenn es um 3D-Sounds geht?

Wir versuchen mit unserer Ambeo-Mikrofon-Technik tatsächlich Räume zu erfassen, so wie sie sind, auch für Live-Übertragungen aus Fußballstadien. Wir können den Sound so darstellen, als säße man mitten im Stadion. Das ist schon cooler, als einfach das vorne aus dem kleinen Fernseh-Lautsprecher rausquäkt. Den Raum so mitzuübertragen, ist natürlich ein Ziel, vor allem beim Kopfhörer. Und es gibt mehrere Ansätze, wie man das hinbekommt, den Sound aus dem Kopf rauszukriegen. Wir arbeiten bereits in unseren Forschungslaboren daran.

Es gibt auch Lösungen, aber die sind noch viel zu teuer für den Markt. Was wirklich sehr cool wäre: Wenn man Kopfhörer hätte, die wissen, wie ich meinen Kopf halte, mit Lage-Sensoren drin oder so etwas. Mit denen könnte man sich durch den Raum bewegen und es hört sich immer richtig und natürlich an.

Gibt es irgendwann auch vielleicht die Entwicklung von diesem Modell des Kopfhörers weg, so dass man nichts mehr direkt im oder auf dem Ohr hat?

Wir haben schon einmal einen Versuch mit einem Gerät gemacht, dem Surrounder. Das war so ein Ding, was man sich auf die Schultern gelegt hat, das war insbesondere auch für Gaming ziemlich spannend. Da hatte man wirklich diesen Eindruck, die Sachen sind tatsächlich um einen herum und nicht im Kopf. Das war aber nicht besonders erfolgreich, wahrscheinlich war es zu ungewöhnlich. Vielleicht gibt es irgendwann so etwas in der Art, noch einmal, warum nicht.

Eine kleine Servicefrage: Worauf sollte man beim Kopfhörerkauf am meisten achten?

Als erstes ist natürlich die Frage wichtig, wofür man das Ding wirklich braucht. Ist man immer unterwegs, wäre etwas Drahtloses gut. Sollen die Kopfhörer geschlossen oder offen sein? Wie empfindlich ist der einzelne mit seinen Ohren? Manche Leute können es überhaupt nicht ab, etwas in die Ohren zu stecken. Andere Leute finden es furchtbar, wenn sie etwas um die Ohren herumhaben, das ist Geschmackssache. Und dann muss man natürlich hören. Ein bißchen Bauchgefühl ist da immer mit dabei.

Eine Sache, die immer unterschätzt wird: Der Kopfhörer muss robust sein. Und ich muss wissen, wie ich normalerweise mit ihm umgehe. Schmeiße ich ihn einfach in meine Tasche, ist es nicht ratsam, eine hochglänzende Oberfläche zu wählen. Wenn der Kopfhörer ein schönes Leder um die Hörmuscheln hat, sind die nicht so empfindlich.  Und wenn das Leder altert, kriegt es eine Patina, das sieht aber immer noch gut aus. Das ist wie bei einer Lederjacke oder einer Tasche. Außerdem ein kleiner Tipp: Die Kopfhörerkabel verknoten sich nicht so schnell, wenn sie nicht ganz rund sind.

Aber grundsätzlich gilt, wenn man Musik mag, sollte man an den Kopfhörern nicht sparen. In der Musik steckt sehr, sehr viel mehr. Es gibt Aufnahmen, die ich ewig lange kenne und die ich mit unserem HE-1 gehört habe. Da habe ich Dinge gehört habe, die habe ich vorher noch nie gehört. Das ist einfach Wahnsinn.

Gibt es irgendetwas, das Sie furchtbar gerne mal entwickeln wollen?

Ideal wäre ein persönliches Beschallungssystem. Ich nenne es jetzt mal nicht Kopfhörer.

Für mobil oder zu Hause? Oder beides?

Für mich, für überall. Es sollte wie ein Kopfhörer funktionieren und nur mich beschallen. Es dürfte nicht auf meinen Kopf drücken, wie eine Art virtueller Lautsprecher, der eigentlich so gut ist wie ein Kopfhörer, aber eben kein Kopfhörer ist. Das wäre etwas, das hätte ich gerne. Man könnte auch eine Art drahtlose Schnittstelle entwickeln. Bei der Entwicklung von Cochlear-Implantaten sind die Kollegen aus der Medizin schon nah dran an dem, was ich meine. Allerdings weiß ich nicht, ob ich es benutzen würde, wenn man dafür eine OP braucht. Andererseits: Vielen Menschen ist vielleicht auch gar nicht bewusst, dass sie auch im Traum hören können, und manchmal träumen sie auch Musik. Das ist schon verdammt nah dran.

Was wollen Sie unseren Lesern noch mitgeben?

Das Wichtigste ist: Hört Musik! Und zwar viel davon! Nur so lernen wir, unserem Gehör zu vertrauen.

Vielen Dank für das Interview.


Images by Anne Jerratsch


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Die Netzpiloten sind Partner der CanJam Europe 2017

Partnergrafik CanJam

Liebhaber des guten Klangs aufgepasst: Die CanJam Europe kommt am 4. und 5. November nach Berlin! Auf der führenden Messe für Kophörer trifft die crème a  la crème zusammen: Von den deutschen Platzhirschen wie Sennheiser, Beyerdynamic und Ultrasone bis zu internationalen Herstellern wie Stax, Grado, Audeze oder Hifiman werden die besten Kopfhörer bereitgestellt  – zum anfassen, ausprobieren und anhören. Die CamJam Europe bringt Gleichgesinnte zusammen und verbindet so Markenvielfalt mit gemeinschaftlichem Austausch.

Die Besonderheit: Das Format der Tischmesse erlaubt es den Besuchern den Ausstellern an Tischen gegenüber zu sitzen. So werden Gespräche mit Produktentwicklern auf Augenhöhe möglich gemacht und man kann die Geräte direkt ausprobieren und miteinander vergleichen. Zudem kann der Besucher auf der Messe zwischen mehr als 100 Marken und dutzenden Modellen aller Formen und Größen wählen: Von In-Ears, Bügelkopfhörer, mobile „MP3“- und High-Res-Player bis zu passenden Verstärkern, Wandlern, Kabeln oder Bluetooth-Lautsprechern ist für jeden Geldbeutel und kritisches Ohr etwas dabei.

Weiteres Extra: Der Highres-Streamingdienst Qobuz hat exklusiv für die CanJam Europe 2017 eine spezielle Playlist mit Kopfhörer-freundlichen Songs zur Verfügung gestellt. Jeder Besucher bekommt einen kostenlosen Vouchercode über den er die Playlist gleich vor Ort austesten kann.

Interessiert?

Das Klangvergnügen findet im Musikhotel nhow in der Stralauer Allee 3 in Friedrichshain-Kreuzberg statt. Mehr Infos, Tageskarten und das komplette Ausstellungsverzeichnis findet ihr hier.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Spaß!

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Destination Check dmexco 2017

Destination_Check_dmexco

Die dmexco als größte Fachmesse für digitales Marketing und Werbung in Europa stand dieses Jahr auf dem Prüfstand. Kaum hat die Messe ihre internationale Strahlkraft erhöht, vermuteten kritische Stimmen im Vorfeld eine Vernachlässigung nationaler Belange. Beäugt wurde auch, welchen Effekt die Einführung eines Ticketpreises von 99,00 Euro auf die Besucherstruktur haben würde. Mit 1.100 Ausstellern und 41.000 Besuchern in diesem Jahr haben die Veranstalter Grund, sich zufrieden zu zeigen. Wir haben mit Ausstellern, Besuchern und Speakern gesprochen, wie die Neuausrichtung der dmexco angekommen ist. 


Speakerin: Beate Rosenthal, Global Brand Director Digital & Media bei Merck Consumer Health


Beate Rosenthal (Image by Beate Rosenthal)
Image by Beate Rosenthal

Beate Rosenthal arbeitet mit ihrem internationalen Team daran, die Marken von Merck Consumer Health als „Love Brands“ aufzubauen. Da sie global agiert, wünscht sie sich von den dmexco-Machern, die stärkere internationale Ausrichtung weiter zu forcieren. 

Mit welcher Intention ist Merck auf der dmexco präsent?

Wir wollen dort dabei sein, wo die besten Marken zeigen, wie sie Menschen digital erreichen. Dazu gehört auch, unsere eigenen Erfolge zu präsentieren, um darüber mit Partnern in den Austausch zu kommen. Wir möchten an den Trends partizipieren und sie in der Markenbildung anwenden.

Was war Ihre persönliche Motivation heute hier zu sprechen?

Es ist wichtig, dass mein internationales Team und die Welt sehen, welch tolle Arbeit Merck leistet und dadurch Partnerschaften und Motivation entstehen.

Was ist Ihr Gesamteindruck der diesjährigen dmexco im Vergleich zu den Vorjahren?

Ich empfinde die dmexco ähnlich inhaltsreich und intensiv wie in den letzten Jahren. Allerdings spüre ich einen kleinen Ruck zurück zu mehr deutscher Sprache und deutschen Events. Dabei wünsche ich mir von den Machern weiterhin den Mut, das Event international zu positionieren. Die dmexco sollte die Talks in den großen Hallen vollständig englischsprachig anbieten und die Idee der Satellites weiterverfolgen. Mir hilft es, die Bedeutung der dmexco im Unternehmen zu platzieren, wenn das Event international ausgerichtet ist. 

Was war Ihr Eindruck von den Besuchern dieses Jahr?

Der Großteil kommt nach wie vor aus der Marketing-, Agentur- und Publisher-Branche. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es sich im Vergleich zu den Vorjahren signifikant unterschieden hat. Am ersten Tag war es ähnlich voll, am zweiten Tag gab es wie immer mehr Gelegenheit für Gespräche, die in die Tiefe gehen.

Wer sollte Ihrer Meinung nach künftig die dmexco besuchen, der bislang noch nicht vertreten ist?

2017 sind wir als einziges Healthcare-Unternehmen auf der dmexco vertreten. Das verwundert mich, denn hier gibt es viele Anregungen und Ideen, Marketing relevanter für Kunden, Ärzte und Apotheker zu gestalten. Das wird für die Healthcare-Branche wichtiger, da Konsument und Patient immer stärker in den Fokus rücken.

Welche Anregung nehmen Sie mit?

Mir ist einmal mehr bewusst geworden, dass wir Marketer uns nicht mehr nur als Kreative und konzeptionelle Strategen verstehen dürfen, sondern auch lernen müssen, mit Daten in der Tiefe umzugehen. Und andersherum sollten Datenexperten noch intensiver und schneller mit Brand Building und Konzeption vertraut werden. 


Besucher: Philipp Steuer, Digital Storyteller


Philipp Steuer (Image by Gesine Märten)Philipp Steuer hilft Marken dabei, neue digitale Trends und Innovationen zu verstehen und richtig einzusetzen. Die dmexco nutzt er in erster Linie für Networking. Sein Highlight? Neben einer Vielzahl an Bratwurstständen doch noch veganes Essen gefunden zu haben.

Wie ist Dein Gesamteindruck von der dmexco?

Die dmexco ist gut besucht, die Stände sind extrem voll. Ich war vorhin am Stand eines Publishers, der mit 400 Terminen in zwei Tage für das gesamte Team mehr als zufrieden ist.

Wieso bist Du heute hier?

Die dmexco bringt einen Großteil der Digitalleute nach Köln. Termine mit Freunden und Bekannten in dieser kompakten Form machen die Messe besuchenswert.

Wie würdest Du die Besucher einordnen?

Der typische dmexco Besucher feiert die Apple Keynote, bringt aber gleichzeitig sein Messeticket ausgedruckt mit. Auf der einen Seite sind es First Mover, die viel Neues ausprobieren, auf der anderen Seite vertrauen sie immer noch einem Blatt Papier.

Würdest Du wiederkommen?

Ich würde wiederkommen, wenn entweder krasse Speaker da sind, die ich sonst nirgends sehe oder mitbekomme oder wenn ich vorher meine Termine richtig gut gelegt habe. Nur über die Stände zu laufen, bringt mir als Besucher nichts.

Wem würdest Du einen dmexco Besuch empfehlen?

Allen, die im Onlinemarketing-Bereich arbeiten. Ansonsten lohnt sich die dmexco für Unternehmen, die Werbung machen und sich weiterbilden wollen. Wer die dmexco einplant, sollte im Vorfeld konkrete Termine machen. Hier geht es um Business, Meetings und darum, neue Produkte kennenzulernen. In allen Hallen gibt es mehr oder weniger das Gleiche von unterschiedlichen Anbietern. Deswegen sollte man sich im Vorfeld überlegen, wen man treffen will. Ein krasses Erlebnis ist die Messe für Besucher im Vergleich zu anderen Events sicher nicht, dafür sind die Parties am Rande da.


dmexco Brand Ambassador: Klaus Eck, Gründer und Geschäftsführer von d.Tales


Klaus Eck (Image by Gesine Märten)Klaus Eck, bekannt geworden als PR-Blogger, berät seit 1995 Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Unternehmens- und Kommunikationsprozesse. 2015 hat er die Content-Marketing-Agentur d.tales gegründet. Er ist einer von sechs „Ambassadors“ der dmexco, ein Konzept, mit dem die Messe in diesem Jahr erstmals experimentiert hat, um Influencer aus dem Digitalbereich stärker einzubinden.

Wie ist Dein Gesamteindruck im Vergleich zu den letzten Jahren?

Der Eindruck ist positiv, da ich sehr gute Gespräche habe. Mit einer guten Planung findet man genügend Zeit und Raum, um mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Vor einigen Jahren schien es mir auf der dmexco noch schwieriger, Zeit für intensiven Austausch zu finden. Mit Themen wie künstlicher Intelligenz und Customer Experience ist das Vortragsprogramm an den Themen der Zeit.

Sind Deine Erwartungen im Hinblick auf Programm und Konzept erfüllt?

Meine Erwartungen sind übertroffen worden. Das liegt an den guten Gesprächen, aber auch daran, dass ich tolle Messestände sehe, die eine Weiterentwicklung im Vergleich zu den Vorjahren zeigen. Die Auftritte sind qualitativ hochwertiger und die Art und Weise, wie die Stände organisiert sind, holt mich als Besucher ab.

Hast Du ein persönliches Highlight gehabt?

Das sind für mich die Get-together, die abends ab vier oder fünf Uhr beginnen, denn dort trifft man die Leute, die man kennt. Für mich steht auf einer Messe das Networking im Vordergrund und nicht unbedingt, dass ich alle Vorträge oder Stände gesehen habe.

Wie würdest Du die Besucher einordnen? Hast Du eine Veränderung durch die Einführung der Ticketpreise bemerkt?

Ich kenne die Entwicklungen auch von anderen Veranstaltungen, wie zum Beispiel der CeBIT, und finde die Effekte positiv. Ich mag es lieber, wenn etwas weniger Leute da sind, vor allem weniger „Jäger und Sammler“, die selbst keinen Beitrag zur Veranstaltung leisten. Auf der dmexco geht es um Business. Wer keine 99,00 Euro zahlen will, hat auch kein Business-Interesse. Die Besucher, die jetzt gekommen sind, interessieren sich entweder für Vorträge oder die ausstellenden Unternehmen.

Wem würdest Du die dmexco im kommenden Jahr empfehlen?

Allen, die im Bereich Performance Marketing unterwegs sind und generell im Marketing und Kommunikationsbereich arbeiten. Kommunikatoren fehlen mir hier im Verhältnis, das war immer so. Es sind viele Anbieter von Software vertreten und weniger von Dienstleistungen. Es wäre mein privater Wunsch, dass das Angebot in dieser Hinsicht noch vielfältiger wird. Die dmexco ist ein Ort, an dem sich die Digitalbranche treffen und austauschen kann. Hier geht es primär um Business und Sales, und das ist ja auch legitim.


Ausstellerin: Olena Sikorska, Director Online Marketing von eviom


Olena Sikorska (Image by Gesine Märten)Eviom stellt als Unternehmensberatung für Digital Marketing seit 2014 auf der dmexco aus. Olena Sikorska empfand Besucherandrang und Neugeschäft beim „Klassentreffen der Onlinemarketer“ etwas schwächer als in den Vorjahren.

Wie ist Dein Gesamteindruck als Aussteller von der diesjährigen dmexco?

Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden, hatten aber den Eindruck, dass die Reichweite etwas nachgelassen hat. Das Hauptziel unseres Messeauftrittes ist das Neukundengeschäft, das dem ersten Eindruck nicht ganz so ausgeprägt war wie sonst, weil weniger Besucher von Unternehmensseite vorbeigekommen sind. Dafür ist der Austausch mit Partnern wie Tool-Anbietern oder anderen Dienstleistern sehr intensiv, was für uns als Agentur auch unglaublich wichtig ist.

Wie würdest Du die Besucher einordnen?

Es kommen Menschen, die auf Unternehmensseite arbeiten und sich einen Überblick über Tools und Anbieter verschaffen wollen. Dann gibt es die Unternehmen, die feste Termine ausmachen, um ihre Agenturen und Dienstleister zu treffen. Mit dabei sind außerdem die Agenturen, die Neukundengeschäft machen wollen entweder am eigenen Stand oder als Besucher, und die Big Player wie SevenOne Media, Amazon und die größten Media-Unternehmen. Die dmexco ist ein Klassentreffen für alle, die sich mit Onlinemarketing beschäftigen.

Wem würdest Du die dmexco empfehlen?

Jedem, der sich in einer der beschriebenen Gruppen wiederfindet. Die dmexco ist nicht nur eine der größten Fachmessen für Digitalmarketing in Deutschland, sondern auch international. Wir hatten heute am Stand viele Besucher aus Europa, aber auch den USA. Besucher können sicher inhaltlich viel aus Debatten mit bekannten Marken in den großen Hallen mitnehmen. Da man viele bekannte Gesicht trifft, ist die dmexco außerdem ein guter Ort für Networking und Kontaktpflege.


Ausstellerin und Speakerin: Ines Köhler, Director of Marketing & PR bei Canto GmbH


Ines Köhler (Image by Gesine Märten)Ines Köhler ist mit Canto ebenfalls Aussteller der dmexco – genau wie eviom in Halle 8. Sie zeigt sich zufrieden mit dem Neukundengeschäft und nimmt die Messe als Ort wahr, an dem konkrete Kaufentscheidungen getroffen werden.  

Wie ist Ihr Gesamteindruck der dmexco im Vergleich zu den Vorjahren?

Das „Familiäre“ aus früheren Jahren ging etwas verloren, und die Messe wurde unübersichtlicher, aber eben auch business-orientierter. Durch den Overload an Ausstellern, Vorträgen und Nebenevents fällt es schwerer, das für sich Relevante herauszupicken.

Wurden Ihre Erwartungen an Speaker und Besucher erfüllt?

Meine Erwartungen wurden übertroffen. Für uns als Anbieter von Digital Asset Management kann ich auf jeden Fall sagen, dass sich Besucher nicht nur informiert haben, sondern konkrete Kaufentscheidungen getroffen wurden. Die dmexco hat sich von einer Fun- und Trendmesse hin zu dem Treffen für Werbetreibende entwickelt, bei dem über Budget entschieden wird.

Wie würden Sie die Besucher einordnen?

Es kommen weniger „Blogger und Freelancer“ und mehr Mittelstandsunternehmen und Vertreter von Konzernen. Die Messe ist auch sehr viel internationaler geworden. Früher hat man einen jungen Kollegen oder eine junge Kollegin hingeschickt, um Trends zu recherchieren. Jetzt geht man als Team- oder Abteilungsleiter selbst hin, um sich zu informieren und um Kaufentscheidungen zu untermauern.

Werden Sie nächstes Jahr wiederkommen? Wem würden Sie die dmexco empfehlen?

Wir werden auf jeden Fall wieder als Aussteller dabei sein. Ich empfehle die dmexco jedem, der als Werbetreibender, Agentur oder Freelancer im Bereich digitale Kommunikation und Marketing tätigt ist. Entscheider sind vor Ort, und man bekommt ein sehr gutes Gespür für Trends in der Branche.

Was war das persönliche Highlight bzw. Aha-Moment?

Der Sekt nach meinem Vortrag – und natürlich die Möglichkeit, viele Gesprächspartner, mit denen ich sonst vor allem per E-Mail und Telefon zu tun habe, persönlich zu treffen. Der Aha-Moment ist wohl, dass man das im digitalen Zeitalter in einer digitalen Branche unbedingt braucht. Um erfolgreich zu sein, muss man wissen, wem man vertrauen kann, da man nicht für jedes Thema selbst Experte sein kann. Um genau dieses persönliche Netzwerk zu pflegen und auszubauen, ist die dmexco ein idealer Ort.


Images by Gesine Märten

Teaser by Gesine Märten (adapted by Netzpiloten)


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Bunt, laut und hemmungslos: der OMClub in Köln

OMClub_Party

Der OMClub ist bekannt für seine Exklusivität, wer dabei sein will muss schnell sein oder Glück haben. Ihr habt kein Ticket mehr bekommen? Mit etwas Glück könnt ihr doch noch dabei sein. Wir verlosen unter unseren Lesern noch ein paar OMClub Tickets! Macht hier bei unserer Verlosung mit und feiert mit etwas Glück am 13. September beim OMClub in Köln. Ihr habt bis zum 04.September Zeit mitzumachen. Wir wünschen euch viel Glück!
Teilnahmebedingungen


 

Ihr vermisst eine richtig große Party abseits der ganzen Messegespräche? Das dachten sich auch die Veranstalter des OMClub und so wurde dieser zu einem etablierten Fest, das nicht mehr wegzudenken ist. Hier treffen sich Macher und Visionäre, Marketing- und Medienprofis, Techies und Kreative nach der Messe zum Feiern, Networken und aktionsreichen Specials.

OMClub_2

Das Besondere des OMClubs liegt in seiner Exklusivität. Wer dabei sein will muss sich frühzeitig eines der begehrten Tickets sichern und auf sein Losglück bei den vielen Sponsoren des Events hoffen. Denn dank ihnen hat die Party freien Eintritt und so bleibt auch die Verteilung der Tickets den Sponsoren vorbehalten. Die ersten 333 Freikarten des OMClubs waren in nur 23 Sekunden nach Veröffentlichung vergriffen.

Circus of Crazy

Drei Worte sollen die diesjährige Party beschreiben: bunt, laut und hemmungslos. Zum zehnjährigen haben sich die Veranstalter wieder mal etwas Ausgefallenes einfallen lassen und größer aufgefahren als je zuvor. Die letzten Jahre standen unter anderem Bunjee-Jumping, Autoscooter oder Karaoke auf dem Programm. Dieses Jahr: Race-Action mit Go-Karts beim OMRACE powered by Raceunion. Drei Stunden vor Partybeginn können im exklusiven Sponsoren Rennen angemeldete Teams Vollgas geben, bevor die Strecke für die weiteren Partygäste geöffnet wird. Das beste Team und der schnellste Einzelfahrer kann hierbei sogar noch einen Preis abräumen. 

Manche Dinge bleiben trotzdem unverändert: Für jeden Gast gibt es bis zum letzten Ende jedes Getränk umsonst, viele Aktionen der letzten Jahre bekommen neues Leben eingehaucht und auch für gute Stimmung durch das Team Rhythmusgymnastik ist gesorgt. Manege frei für den Circus of Crazy! Auch ein weiterer Grundsatz des OMClubs bleibt: Netzwerken funktioniert in lockerer Atmosphäre eh viel besser als am Messestand. Es gibt kein strenges Programm und keine Sperrstunde – Teilnehmer können feiern bis zum Morgengrauen. Wer zwischendurch eine Pause braucht kann es sich in einer der vielen Lounges gemütlich machen.

OMClub - Lounge Party

Wie kann ich bei der Party dabei sein?

Die Party steigt in diesem Jahr am 13. September, Halle Tor 2 der Koelnmesse. Dieses Mal werden erneut bis zu 4000 Online Marketer und Influencer erwartet. Der große Erfolg des Events liegt dabei bei sehr guter Promotion: dem klassischen Word-of-Mouth. Früher galt der OMClub als ein Geheimtipp unter den Messebesuchern. Heute ist er kaum noch aus dem Programm der dmexco wegzudenken. Viele Sponsoren verlosen ihre Ticketbestände auf Twitter oder Facebook. Wer also seinen Feed gut im Auge hat, kann mit etwas Glück noch ein Ticket ergattern. Oder mal bei uns vorbeischauen… 


Images by OMClub


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Die Netzpiloten sind Partner der DCX Digital Content Expo

Partnergrafik_DCX

In Berlin trifft die internationale Nachrichtenbranche aufeinander und ihr könnt dabei sein! Wir verlosen unter unseren Lesern fünf 3-Tages-Tickets für die Digital Content Expo . Um dabei zu sein könnt ihr hier an unserer Verlosung teilnehmen. Zeit dafür habt ihr bis zum 25. September. Wir wünschen euch viel Erfolg!

Teilnahmebedingungen


Vom 10 – 12. Oktober trifft sich die weltweite Nachrichtenbranche zur DCX Digital Content und IFRA World Publishing Expo auf dem Messegelände Berlin. Dieses Jahr werden neben den Verlegern der Zeitungsbranche auch Unternehmen angesprochen. Hauptthema wird dieses Mal die Frage, wie digitale Tools und Geschäftsmodelle für Nachrichtenmedien weiterhin Qualität garantieren und finanzieren können. Neben den messebegleitenden Konferenzen „Digital Media World“ und „Print World“ sind 150 Aussteller vor Ort und präsentieren ihre Produkte. Besucher erwartet ein vielseitiges Proramm mit Diskussionen und Vorträgen zu Best Practice, Trendreports und neuste Forschungen.

Hochkarätiges Programm aus aller Welt

Qualitätsjournalismus aus aller Welt erlebt momentan in der digitalen Welt viele Herausforderungen durch andauernde Veränderung. Deswegen wurden Internationale Medienvertreter eingeladen, die ihre Strategien und Perspektiven in verschiedenen Formaten präsentieren werden. Mit dabei sind unter anderem:

  • Michael Golden, der stellvertretender Vorsitzende der New York Times, wird die Eröffnungskeynote halten über anstehenden Aufgaben der Nachrichtenmedien in Zeiten des Internets.
  • Mathhias Döpfner, CEO der Axel Springer SE, über die wichtige Rolle der Medien in einer Demokratie
  • Rajiv C. Lochan, CEO von Kasturi & Sons Ltd., die mit The Hindu eine der größten englischsprachigen Tageszeitungen Indiens herausgeben, über Leserzentrierte Inhalte und aus der perspektive eines wachsenden Marktes.

Außerdem sind in diesem Jahr zwei „Content Stages“ neu in die Konferenz eingebunden, unter anderem mit Präsentationen von Michael Jaschke, Managing Director von ProSiebenSat.1 Digital, warum Video aus seiner Sicht das Medium der Zukunft ist. Auch die Debatte um den richtigen Umgang mit Fake News bleibt nicht aus. Zeitlich befristetes Problem oder Dauerkrise? Darüber referiert der russisch-amerikanische Medienanalyst und Forscher Vasily V. Gatov.

Themen der Podiumsdisskussionen sind ebenfalls weit gefächert. Zum einen geht um Facebook und die Stärken von Printmedien gegenüber diesen neuen Medienformen, zum anderen über die Zukunft von Roboterjounralismus und neue Bezahlmethoden für Online-Journalismus.

Gute Gründe dabei zu sein

Die DCX und die IFRA bieten für Besucher die Möglichkeit mit vielen internationalen Medienunternehmen und Kontakt zu treten und Netzwerke zu knüpfen. Über 6000 Besucher aus vielen Ländern kommen zusammen, viele Unternehemen informieren über aktuelle Trends der Branche. Die Trends sind vielseitig, der Diskussionsstoff wird definitiv nicht ausgehen. Weitere Informationen zu Tickets sind auf der Webseite der Expo zu finden.

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Destination Check: VivaTechnology 2017

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Vergangene Woche ging die Technik-Messe VivaTechnology in die zweite Runde. Unsere Redakteurin Lisa hat sich nach Paris begeben, sich unter die Menge gemischt und mal unter den Besuchern, Ausstellern und Speakern nachgefragt, wie die Messe so ankommt und ob die VivaTech den Trip wert ist – Paris ja sowieso! Hier könnt ihr zudem nochmal ihren Kommentar zum Event nachlesen und die Artikelreihe, die im Vorfeld zur VivaTech entstanden ist. Jetzt geht’s aber um die Stimmen aus dem – internationalen – Volk!


Speakerin: Rahaf Harfoush, Digitale Anthropologin, Panel „New ways to attract women to science and technology“


Rahaf Harfoush

Wie war dein Gesamteindruck?

Meine allgemeiner Eindruck der VivaTech ist großartig. Ich liebe die Diversität unter den Speakern, dem Content und den Startups, darunter viele Frauen und Menschen verschiedener Nationen. Es ist wunderbar, unter solch internationalen Einflüssen, Ideen, Unternehmern und Experten zu sein.

Welche Erwartungen hattest du und wurden sie erfüllt?

Ja, ich liebe es zu solchen Events zu kommen, weil ich mich immer darauf freue, mit neuen Tools und Technologien herumzuspielen. Virtual Reality macht großen Spaß und ich mag es, herauszufinden, woran Startups gerade arbeiten. Ich finde es toll, Leute zu treffen, die am Rand der innovativsten Bereiche dieser Branche arbeiten und ich liebe es einfach auch, mit ihnen zu reden und dazuzulernen. Ich habe viel über Probleme erfahren, mit denen sich die Unternehmen im Technikbereich ausgesetzt sehen. Sie haben alle möglichen technischen, kulturellen und personelle Probleme. Sie haben sich hier ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, all diese Themen in drei Tage Messe zu packen, aber es ist ihnen gelungen!

Wofür interessierst du dich hier und was war dein persönliches Highlight?

Ich interessiere mich vor allem für Themen wie die, wie man mehr Frauen in die Technikbranche bekommt. Ich denke, dass es wirklich wichtig ist, mehr Frauen für diese Bereiche zu begeistern. Außerdem interessiere ich mich auch sehr für die Zukunft der Arbeit und wie Dinge wie Algorithmen und künstliche Intelligenz unsere Arbeit zukünftig verändern werden und wie sie neue Jobs schaffen und alte beseitigen werden und was wir in der Übergangszeit machen.

Ich arbeite an einer Pariser Uni als Dozentin zu den Themen Innovation und Businessmodelle und ich liebe es, die verschiedenen Businessmodelle und die Experimente, die  die Leute ausprobieren, zu untersuchen. Dieses Jahr war in der Hinsicht besonders toll, da viele große Unternehmen angekündigt haben, kleinere Startups zu unterstützen und ich denke, dass das eine gute Sache für das Ökosystem ist, um Leuten Innovation in kleineren Formaten zu ermöglichen.

Und zu meinem Highlight – es gab einen Stand mit Virtual Reality, bei dem man in solche Zylinder ging, die VR-Brille aufsetzte und sich in einer Simulation unter Wasser befand. Das war sehr bizarr und verwirrend. Ich kann schon jetzt sehen, wie disruptiv diese Technologie für die Zukunft sein wird. Ich bin mir auch sicher, dass unsere Enkelkinder uns für diese großen „Helme“ auslachen werden, aber es fühlt sich auch wirklich so an, als ob wir da am Beginn von etwas Großem und Aufregendem sehen würden.

Wie hat sich die VivaTech seit dem letzten Mal verändert?

Ich denke, weil sich durch Innovation alles so schnell bewegt, können wir viel mehr auf Dinge wie KI und Chatbots erkennen. Diese Themen haben die Agenda in diesem Jahr quasi übernommen, aber es gefällt mir, dass dieses Thema so wichtig ist. 

Wem würdest du die Veranstaltung empfehlen?

Jedem, der das hier spannend findet. Ich habe hier viele Studenten gesehen, Investoren, Startups – einfach jeder, der sich für das Ökosystem interessiert. Was mir an dieser Veranstaltung wirklich gut gefällt, ist, dass es die Probleme innerhalb des Ökosystems anspricht – es ist nicht nur für Startups oder die Uni oder nur für Führungskräfte. Die Tatsache, dass alle diese verschiedenen Player miteinander interagieren, spiegelt die echte Welt wieder, und das ist wichtig. Ich würde das Event also jedem empfehlen, der sich auch nur irgendwie für Technik interessiert – egal, ob er von einer großen Firma, einem Startup oder als Investor kommt. Hier werden neue Perspektiven zu anderen Parts des Ökosystems eröffnet, von denen man vielleicht nie wusste, dass sie existieren.


Besucherin: Lisa Boisneault, Communication Officer, IGN


Lisa Boisneault

Wie war dein Gesamteindruck?

Es ist mein zweites Mal hier und ich mag die Atmosphäre und das Ökosystem der VivaTech sehr, sie ist sehr groß – ich mag das Event!

Welche Erwartungen hattest du und wurden sie erfüllt?

Die Konferenzen und Panels interessieren mich sehr. Ich arbeite in der Kommunikation, deswegen interessieren mich Themen wie Video Advertising oder wie man mehr Frauen in die Branche bringen kann. Ich erinnere mich an eine Konferenz aus dem letzten Jahr, in der es um Frauen im Business und großen Unternehmen ging, und das fand ich sehr interessant. Ich interessiere mich auch sehr für das Thema Mobilität, also Transport und so weiter. Für diese Themen gibt es hier viele interessante Startups. 

Was war dein persönliches Highlight?

Ich finde an der Messe toll, dass sie sehr international ist. Es gibt hier nicht viele solcher internationaler Events – die VivaTech ist für mich wie die CES in Las Vegas. Es ist toll, hier Englisch zu hören und zu sprechen und internationale Speaker mitzubekommen.

Wem würdest du die Veranstaltung empfehlen?

Allen, die sich für Technologie interessieren – hier geht es um so viele verschiedene Themen: Transport, Shopping, Banking – also wirklich etwas für Leute aus allen Bereichen.


Aussteller: Henry Harris-Burland, VP of Marketing, Starship


Nicolas Lozacic

Wie war dein Gesamteindruck?

Es ist fantastisch. Hier ist so viel los, das Event ist erstaunlich. Und sehr viele Leute sind an unseren Lieferrobotern interessiert.

Welche Erwartungen hattest du und wurden sie erfüllt?

Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Wir sind nur für einen Tag hier, aber wir versuchen, das Beste daraus zu machen.

Welche Themen interessieren dich besonders?

Alles, was mit selbstfahrenden Autos zu tun hat und alles über Liefer- und Versorgungsketten, egal, ob es um Lebensmittel, Pakete oder Essen geht. Das sind meine Hauptinteressen.

Wem würdest du die Veranstaltung empfehlen?

Ich würde das Event Startups empfehlen, die Menge an Ausstellern ist groß und übertrifft meine Erwartungen.


Besucher: Alexander Demling, Journalist, Handelsblatt


Alexander Demling

Wie war dein Gesamteindruck?

Mich beeindruckt, dass hier neben vielen Franzosen – was ja selbstverständlich ist – auch viele chinesische oder überhaupt asiatische Unternehmen sind, was ich von Konferenzen in Europa eigentlich wenig kenne. Das ist dann immer sehr europazentrisch, so viel Amerika, wie es geht, aber man guckt eigentlich ganz wenig nach Osten, wo ja gerade die neuen Internetgiganten entstehen. Hier ist der Alibaba-CEO und viele andere, auch viele Aussteller, das find ich ganz beeindruckend.

Welche Erwartungen hattest du und wurden sie erfüllt?

Es ist zwar noch ein bisschen kurz, aber als Journalist hab ich natürlich die Erwartung, dass ich hier viele Leute treffen kann, die das Internet der Zukunft erfinden und vordenken. Das ist hier definitiv möglich. Hier trifft man die erste, zweite und dritte Reihe: beeindruckende CEOs, von Eric Schmidt über Benedict Evans bis hin zu Andreessen Horowitz. Der ist zwar auch als Technologie-Vordenker bekannt, aber man sieht, man hat sich nicht nur bemüht, ein paar große Köpfe für das Marketing zu bekommen, sondern es gibt durch die Bank spannende Internetvordenker.

Was war dein persönliches Highlight?

Ich leitete ein Panel zu „Music meets Tech“, mit einem Musikproduzenten, der Gründerin einer musikbasierten Messaging-App und der CFO des größten Radiokonglomerats der USA. Darauf habe ich mich natürlich sehr gefreut. Und generell finde ich es toll, dass man hier mit sehr vielen unterschiedlichen Themen in Kontakt kommt. Es reicht von Machine Learning, KI, Blockchain, also eher technischen Themen, bis hin zu wirklich sehr anwendungsnahen Themen wie zum Beispiel das Musikthema. Man findet alles und es ist wirklich sehr gut besetzt.

Würdest du wieder auf die Veranstaltung kommen?

Bestimmt, auf jeden Fall. Im Vergleich zu Konferenzen in Berlin ist die VivaTech viel größer, viel internationaler und auch thematisch einfach abwechslungsreicher. Ich kann noch nicht sagen, wie ich die Diskussionsformate finde und wie gehaltvoll das ist, weil ich noch nicht viel gesehen hab, aber wenn sie die Qualität dieses Line-ups halten können, dann auf jeden Fall.


Aussteller: Nicolas Lozancic, Head of Marketing & Communication, Speedernet


Nicolas Lozacic

Wie war dein Gesamteindruck?

Mein Eindruck ist sehr positiv! Hier sind viele Besucher vor Ort. Die Viva Technology findet jetzt zum zweiten Mal statt und ich finde, es ist sehr wichtig, ein Event wie dieses in Europa zu haben.

Welche Erwartungen hattest du und wurden sie erfüllt?

Ich habe einige Erwartungen. Vor der Show ist es wichtig, unsere Präsenz hier zu zeigen. Während der Show ist es wichtig, mit vielen Menschen zu kommunizieren, es ist selbstverständlich ebenso wichtig, viele Kontakte zu knüpfen und ihnen unsere Lösungen zu präsentieren. 

Was war dein persönliches Highlight?

Es gibt hier viele spannende Teilnehmer und viele Dinge in den unterschiedlichen Bereichen der Technologie. Wir haben ähnliche Techniken, außerdem gibt es hier immer Unternehmen, mit denen wir Partnerschaften verhandeln und unser Wissen teilen können. Besonders für kleine Unternehmen ist es wichtig, dass man sich mit anderen kleinen Unternehmen zusammentut.

Würdest du wieder auf die Veranstaltung kommen?

Ich würde die VivaTech auf jeden Fall empfehlen. Für alle Startups, denn hier sind Vertreter fast jedes Marktes vertreten, außerdem für die Themen HR, Sales und Energie. Und ich finde es wichtig, dass Unternehmen, egal aus welchem Teil Europas sie sind, zeigen können, was sie tun.


Images by Lisa Kneidl


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Die Netzpiloten sind Partner der CO-REACH 2017

Partnergrafik_CoReach_2017

In Nürnberg findet am 21. und 22. Juni die CO-REACH 2017 statt. Die CO-REACH ist die Crossmedia Marketing Messe, bei der einmal im Jahr tausende Dialogmarketing-Experten zusammen kommen. Ihr bekommt Insights und Inspiration für Multichannel-Kampagnen, außerdem erwartet euch neben Vorträgen und Workshops auch die Mitmachkonferenz „Open Summit“ – ein Barcamp rund um Crossmedia Marketing. Agenturen, Web-, Database-, Druck- und Logistik- und Onlinedienstleister zeigen hier jedes Jahr eine Bandbreite an Services.

Die Multichannel-Kampagnen werden euch anhand von Praxisbeispielen für Social Media und Online-Marketing verdeutlicht. Darüber hinaus findet ihr Print-Mailings und Mobile Solutions vor. Ihr habt zudem die Möglichkeit, euch selber einzubringen. Die Gelegenheit dazu habt ihr bei Praxis-Vorträgen und Workshops, die zum Vertiefen und Mitdiskutieren einladen. Auf drei Bühnen mitten im Messegeschehen findet das spannende Fachprogramm statt. Es werden rund 5.600 Besucher erwartet, außerdem wird es 95 Fachvorträge geben.

Renommierte Speaker

Zu den Vortragenden und Experten vor Ort zählen dieses Jahr:

Damit ihr immer den Überblick habt, wo sich welcher Aussteller auf dem Messegelände befindet, wo das nächste WC ist und wo ihr zwischendurch etwas snacken könnt, solltet ihr euch die CO-REACH-App auf euer Smartphone laden. Hier bekommt ihr die App für iOS und hier für Android.

Die Location ist das Messezentrum Nürnberg. Eure Tickets für die Veranstaltung bekommt ihr hier.

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • BND heise: Der BND spioniert am größten Internetknoten der Welt: In Deutschland liegt der wohl größte Internetknoten der Welt. Schon vor zwei Jahren lag die Kapazität der Internet-Drehscheibe De-Cix bei 12 TBit/s, auch wenn in der Regel nur rund 3,5 TBit/s übertragen wurden. Der Bundesnachrichtendienst BND hat versucht, an diesem Punkt Daten abzugreifen, um sie auszuwerten. In der Nähe von De-Six liegt ein Rechenzentrum der Telekom. Dort hat der BND zunächst das Verfahren erprobt, um Zugriff auf den Knoten zu erhalten. Dort werden sowohl innnerdeutsche, als auch sogenannte „Mischdaten“ übertragen, also Daten deutscher und ausländischer Bürger. Die Gesetzeslage ist unklar, da die Richtlinien aus einer Zeit vor der paketvermittelten Netzkommunikation stammen und nichts zum „Mischverkehr“ sagen.

  • INDUSTRIALISIERUNG t3n: Merkel eröffnet Hannover Messe: „Apokalyptische Thesen“ nicht erfüllt: In Hannover hat am Sonntag zum nun 70. Mal die Hannover Messe begonnen. Die Messe, die sich mit Neuerungen der Industrie befasst, wurde am Abend von Bundeskanzelerin Angela Merkel eröffnet. Das Thema ist dieses Jahr erneut die vernetzte Industrie, bei der Roboter eine zunehmende Rolle spielen werden. Laut Merkel seien die „apokalypthischen These“, die Roboter würde die Menschen verdrängen, nicht eingetroffen. Zur Hannover Messe werden rund 200.000 Besuchen und 6.500 Aussteller erwartet.

  • APPLE golem: Patentverwerter klagt gegen Apple und Mobilfunkanbieter: Der bekannte Patentverwerter Cellular Communications Equipment (CCE) klagt derzeit wegen angeblichen Patentmissbrauch. Neben Apple sind auch Mobilfunkanbieter wie AT&T, T-Mobile und Verizon angeklagt, da sie die Geräte von Apple vertreiben. Die vier Patente beziehen sich auf verschiedene Mobilfunktechniken, darunter etwa, schnell einen Notruf absetzen zu können. Diese Patente wurden zwischen 1997 und 2010 von Nokia angemeldet. CCE klagt häufiger im Auftrag des finnischen Unternehmens. Im Jahr 2011 gab es eine Einigung zwischen Apple und Nokia, nachdem die beiden Firmen einen jahrelangen Rechtsstreit geführt hatten. Apple selbst hatte im Dezember eine Kartellrechtsklage gegen Nokia eingereicht.

  • MEDIEN Netzpolitik.org: EU-Richtlinie wird Video-Anbieter zwingen, legale Videos zu löschen: Auf EU-Ebene wird derzeit die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste überarbeitet. Vor knapp einem Jahr hat EU-Kommissar Günther Oettinger seinen Vorschlag für eine Änderung der Richtlinie vorgelegt. Jetzt ist das Parlament am Zug. Berichterstatter sind die beiden deutschen Abgeordneten Sabine Verheyen (Christdemokraten) und Petra Kammerevert (Sozialdemokraten). Am Dienstag wird der federführende Kulturausschuss des Europaparlaments seinen Bericht zur Richtlinie in erster Lesung beschließen.

  • ADBLOCK Zeit: Blockst du mich, block ich dich: Im Internet findet ein Wettrüsten statt. Auf der einen Seite stehen die Betreiber von kommerziellen Websites und ihre Werbepartner. Auf der anderen Seite stehen Start-ups, besorgte Nutzer und Datenschützer. Und zwischendrin: Entwickler, Forscher und Unternehmen wie Google, Apple und Facebook, die vermitteln wollen. Es geht um Ad-Blocker und Anti-Ad-Blocker zur Gegenwehr. Nachdem es Ad-Blocker, also Browser-Erweiterungen, die Werbeelemente auf Websites ausblenden, schon lange gibt, schlägt die Werbebranche zurück. Sie setzt vermehrt Technik ein, die entweder Werbung gezielt verschleiert oder die Ad-Blocker erkennen und blockieren soll – nur wer den Ad-Blocker deaktiviert, kann dann die Inhalte der Website lesen. Die Nutzer und Entwickler der Blocker versuchen ihrerseits wiederum, diese Mechanismen auszutricksen.

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  • CEBIT heise: Eröffnung der CeBIT: „Digitalisierung führt zu Demokratisierung“: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die CeBIT mit dem eindringlichen Appell eröffnet, vom digitalen Wandel verunsicherte Menschen nicht zu missachten. Es gehe um „Millionen von Menschen, die zum Teil noch nicht wissen, was sie erwartet“, sagte Merkel am Sonntagabend auf dem Messegelände in Hannover. Sie in das neue Zeitalter der Digitalisierung mitzunehmen werde die Politik aber nicht allein schaffen, sagte sie an die Adresse der Industrie. Man müsse unter anderem das Bildungssystem anpassen und zum lebenslangen Lernen kommen.

  • CYBER-ATTACKS t3n: BSI-Chef warnt vor deutlicher Zunahme von Cyberattacken:Die Zahl der Cyberattacken auf die Bundesregierung, Behörden und Unternehmen steigt. Die Lage soll sich im Vorfeld der Bundestagswahl im Herbst noch einmal deutlich verschärfen, wie Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), in der Welt am Sonntag warnt. Das Lagezentrum der Cyberabwehr sei in „erhöhter Bereitschaft“, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Schon jetzt registriere Deutschlands zentrale Cyberabwehr-Behörde täglich Angriffe gegen die Regierungsnetze, wie Schönbohm erklärt.

  • TELEKOM golem: Deutsche Telekom bietet 1-GBit/s-Zugänge an: Auf der CeBit gab Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom Deutschland bekannt, dass ab sofort der Ausbau von Glasfasernetzen in Gewerbegebiete startet. Der Anlass sei, dass die Kunden Geschwindigkeiten von 1 GBit/s verlangten. Darüber hinaus soll es Vectoring-Angebote geben. Am 19. März seien die Bauarbeiten in den ersten hundert Gewerbegebieten gestartet. Angaben zum Preis konnten noch nicht gemacht werden.

  • ASYLVERFAHREN Zeit: Spracherkennungssoftware zur Herkunftsüberprüfung: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) will in Zukunft möglicherweise mittels einer Software für Spracherkennung prüfen, ob die Dialekte von Asylbewerbern zu ihrer Herkunftsangabe passen. Das ist nicht nur ethisch fragwürdig, die Technik wird absehbar auch fehleranfällig sein. Schon heute werden in Einzelfällen Sprachgutachten in Asylverfahren angefertigt, jedoch nicht von Maschinen, sondern von Menschen. Denn für die Beurteilung ist ein tiefes Wissen über die sprachliche Situation in den Herkunftsländern erforderlich. In manchen Fällen haben die Ergebnisse schon zu Abschiebeentscheidungen beigetragen, wie ein Analyst der Süddeutschen Zeitung sagte.

  • DIGITALPOLITIK Spiegel: Deutsche sagen Silicon Valley den Kampf an: Pünktlich zur Eröffnung der Computermesse Cebit kommende Woche in Hannover legt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) ein hundertseitiges Weißbuch vor, das den ersten umfassenden Versuch der Regierung darstellt, eine mögliche Ordnungspolitik für das Internetzeitalter zu entwerfen. Das Werk fordert einen Bruch mit dem Laisser-faire-Prinzip, mit dem in den USA marktbeherrschende Portale entstehen konnten. Vorgeschlagen wird ein „dritter Weg“, der sich von der strengen Regulierung der Digitalbranche in Asien abheben soll.

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Netzpiloten sind Partner der Internet World Messe 2017

Am 07. März 2017 ist es endlich soweit: In München findet die E-Commerce Messe Internet World 2017 statt. Ganz unter dem Motto „Das Auto als Shoppingkanal“, ist jeder, der sich für den Bereich Automobil, Handel und Smartphones interessiert, herzlich willkommen.

Das Auto als Shoppingkanal?

Dass sich auch die Automobilbranche einem digitalen Wandel unterzieht, liegt in unserer heutigen Zeit natürlich sehr nahe. Es ist wichtig, dass es immer mehr innovative Neuerungen auch im Bereich der Autos gibt und dem Autofahrer, neben Komfort und Sicherheit, auch weiterhin immer interessantere Möglichkeiten geboten werden.

Autonom fahrende Autos sind lange nicht mehr unbekannt und stellen einen Meilenstein in der Autoindustrie dar. Da macht es doch nur Sinn, dem Fahrer ein paar Unterhaltungsmöglichkeiten und Kommunikationswege während der Fahrt aufzuzeigen, da künftig die Aufmerksamkeit der Fahrer kaum noch auf die Straßen gerichtet sein wird.

Eingebaute Sprachassistenten, Shopping-to-Go aus dem eigenen Fahrzeug und neue Werbemöglichkeiten für die Hersteller und Händler. All das sind wichtige Themen, die auf der Internet World Messe genauer betrachtet werden.

Zudem werden interessante Speaker wie Dr. Klaus Büttner, Vice President Autonomous Driving Projects, bei der BMW Group, auf spannende Fragen, wie Herausforderungen und die Zukunft von autonomen Fahrzeugen eingehen. Yvonne Bachmann, Rechtsanwältin und wissenschaftliche Redakteurin in der Händlerbund Management AG, erzählt etwas zum Thema „Wer den Shop hat, hat die Qual? Wenn die EU im Onlinehandel mitmischt“ und Stefan Bauer, Vorstand der Pluswerk AG, zeigt spannende Praxisbeispiele und Dos and Dont’s aus der Marketing Automation.

Wer also auf keinen Fall diese und viele andere Speaker, Diskussionen und spannende Austeller verpassen möchte, der sollte sich unbedingt Tickets für die Internet World Messe 2017 am 07. und 08. März am Messeturm in München, sichern.

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Destination Check: #PPCMasters2017

Am 16. Februar 2017 fand in Berlin die PPC Masters statt. Die Konferenz, die ausgeschrieben für ‚Pay Per Click AdWords & SEA‘ steht, versammelt die Marketing-Branche im Netz um sich. Advertising-Manager von Google und Facebook waren auf der Bühne und im Publikum vertreten, aber neben den ganz großen Playern der Branche konnten sich auch kleinere Unternehmen Tipps und Tricks abholen, wie sie ihren Auftritt besser vermarkten können.

Ich habe mich unter die SEA-Experten und Klick-Master gemischt und sie nach ihren Endrücken gefragt:


Besucherin: Aileen Mende, Teamleiterin Marketing bei der Online-Apotheke apo-discounter.de


Aileen Mende (Image by Anne Jerratsch)
Aileen Mende (Image by Anne Jerratsch)

Aileen war das erste Mal mit dabei und war gleich begeistert von der Bandbreite der Konferenz. Als Marketing-Fachfrau für die Online-Apotheke apo-discounter konnte sie auf der PPC Masters viele Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich bin jetzt das erste Mal da und wusste nicht, was auf mich zukommt. Die ersten drei Vorträge fand ich am besten. Ich habe viele Learnings gehabt und viel operatives Wissen mitgenommen. Das hat man bei anderen Messen nicht immer, dass es wirklich inspirierend ist, aber hier fand ich es toll.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Mich haben vor allem die Themen angesprochen. Ich habe vor der Konferenz im Programm geschaut, welcher Track wann läuft und ich muss sagen, ich fand es sogar noch ein bisschen besser als ich erwartet habe. Man denkt ja oft, dass man schon alles gehört hat, aber dem ist dann oft doch nicht so.

Was war dein persönliches Highlight?

Den ersten Vortrag von Jakub Kašpar? mit dem AdWords-Script fand ich besonders spannend. Ich habe mich damit noch nicht so sehr beschäftigt und habe viel gelernt. Der Vortrag wurde auch mit viel Linkmaterial begleitet, da werde ich wohl noch ein paar Wochen dransitzen und das alles noch einmal in Ruhe nachlesen und mich reinarbeiten.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die PPC Masters empfehlen?

Ich würde definitiv wiederkommen. Die Konferenz ist sicherlich für jeden, der mit SEA zu tun hat, spannend. Das ist natürlich sehr speziell und das ist, finde ich, auch das Gute an der Messe, dass man hier auch mit Vorwissen fündig wird.

Was war deine Motivation, heute herzukommen?

Bei meinem Arbeitgeber kam Anfang des Jahres mal wieder das Thema auf, zu welchen Messen wir gehen können, und da bin ich darüber gestolpert. Jetzt weiß ich, dass es sich lohnt, hier herzukommen.


Speaker: Markus Kettner, Accountmanager bei Smartly.io


Image by Markus Kettner
Image by Markus Kettner

Markus ist als Accountmanager bei Smartly.io angestellt. Auf der PPC Masters hielt er mit Marcel Hollerbach von Productsup,  Michael Pietsch von Facebook und Kai Rieke von Project A ein Panel zum Thema Produktanzeigen ab.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Als Facebook-Person habe ich mich ein wenig wie hinter feindlichen Linien gefühlt. Das Publikum hier ist relativ Google-lastig. Aber ich fand es ganz gut, vor allem auch in der Panel-Diskussion, die leider für meinen Geschmack etwas zu kurz war. Wir hätten das noch stundenlang machen können. Jetzt waren es bei drei Leuten plus Moderator nur insgesamt 20 Minuten, da kriegt jeder nur einen Satz und für mehr ist keine Zeit. Ansonsten aber: gutes Event!

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Ich habe nicht alle Vorträge gesehen, aber der Talk nach uns mit Miriam Tappe über Attribution in der Praxis war für mich interessant, weil wir mit Google sonst nicht so sehr in Kontakt kommen. Hier einen Einblick zu bekommen, war schon interessant.

Was war dein persönliches Highlight?

Ich fand das Thema Data Driven Administration bei Google relativ spannend. Für mich ist Google eigentlich immer Last Click. Das bedeutet, dass jede Conversion zum letzten Klick zugeordnet wird, was natürlich gerade im Austausch von Facebook zu Google gerade für Facebook eher schlecht ist, weil Facebook üblicherweise die erste Impression ist. Die Kunden machen später noch eine zusätzliche Google-Suche, bei der die Klicks dann Google zugeordnet werden. Vielleicht ist das auch ein Vorurteil, aber zumindest in der Arbeit mit unseren Kunden sehen wir das auch. Wir sind von daher an holistischeren Attribution-Modellen interessiert, weil Facebook so dem zugeordnet wird, was der tatsächliche Wert ist.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die PPC Masters empfehlen?

Ich würde auf jeden Fall gerne wiederkommen. Die Konferenz würde ich genrell allen Online-Marketern empfehlen. Ich weiß nicht, ob es unbedingt nur die Google-Leute sein müssen. Wenn sich das Event selbst noch ein bisschen auch für andere Kanäle öffnet, was sie ja jetzt auch versuchen, wird es vielleicht noch interessanter. Deswegen sind auch hier.

Was war deine Motivation, heute herzukommen und hier zu sprechen?

Ich wurde von Productsup eingeladen, mit denen wir auch sonst sehr eng zusammenarbeiten. Die Kollegen hatten den Termin zur Podiumsdiskussion mit Facebook schon parat. Den Einladungen der Kollegen kommen wir da natürlich gerne nach.


Konferenz-Team: Jonas Peter, Junior SEO-Consultant bei Performics


Image by Jonas Peter
Image by Jonas Peter

Jonas ist Junior-SEO-Consultant bei der Onlinemarketing-Agentur Performics und war auf der PPC Masters als Mitorganisator tätig. Ein paar Talks hat er sich dabei auch anschauen können. In seiner Trainee-Ausbildung bei Performics konnte er bereits erste Eindrücke im SEA-Bereich sammeln. Auf der Konferenz hat er sich über die neuesten Entwicklungen informiert.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich finde es sehr gemütlich, die Talks sind toll und das Publikum ist sehr angenehm.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Die Redner waren auf jeden Fall alle toll. Das Publikum war teilweise etwas zurückhaltend, aber da kam es auch immer auf das Thema an. Es gab auch schon wilde Diskussionen, wo das Publikum sich hervorgetan hat. Für mich war es auch einfach interessant, mich hier umzuschauen. Ich kenne mich in dem Themenbereich relativ gut aus, aber vieles war auch noch neu für mich.

Was war dein persönliches Highlight?

Ich finde meistens die Panels am interessantesten, weil man dann drei, vier Leute hat, die sehr tief im Thema sind und gute Insights geben oder Beispiele an der Hand haben. Das war mir hier aber doch etwas zu kurz, das fand ich etwas schade.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die PPC Masters empfehlen?

Ich würde auf jeden Fall wiederkommen. Die Konferenz ist natürlich für alle relevant, die im SEA tätig sind, oder die Facebook-Ads oder so etwas entwickeln. Und man merkt hier deutlich, dass hier keine Basics präsentiert werden, wo noch einmal die Grundlagen von AdWords oder Facebook erklärt werden. Man muss schon in dem Bereich tätig sein, um hier wirklich etwas mitnehmen zu können. Für Kleinunternehmer oder Inhouse-Leute ist das wahrscheinlich auch spannend, denn die Agenturen kennen sich meistens sowieso schon recht breit aus, aber hier hat man auch als kleineres Unternehmen die Möglichkeit, mit Fachleuten zu sprechen und vielleicht die eine oder andere spezifische Frage zu stellen. Außerdem kann man hier die Trend sehen, es ändert sich ja alles super schnell.

Was war deine Motivation, heute herzukommen?

Wir haben mit Performics die Messe mit ausgerichtet, außerdem habe ich auch die Gäste am Empfang begrüßt. Ich finde auch den Netzwerk-Aspekt hier spannend, man trifft sich und sieht sich regelmäßig und kann gute Kontakte knüpfen.


Nadin Bäter, Unit Leader Paid Advertising des PPC-Team bei dieonlinefabrik.de


Image by Nadin Bäter
Image by Nadine Bäter

Nadin ist seit knapp drei Monaten als Teamleiterin bei der Onlinemarketing-Agentur dieonlinefabrik.de dabei. Sie ist seit über acht Jahren in allen Variationen im PPC-Bereich tätig und würde nichts anderes machen wollen.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich finde die Vorträge teilweise sehr interessant, insbesondere die, die technikspezifisch sind und viele Tipps zu Skripten und Regeln geben. Das gefällt mir sehr gut.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Ich kannte das Niveau nicht und konnte es nicht einschätzen. Ich teile mir mit einem Kollegen gerade alle Konferenzen in Deutschland auf, da ist es immer schwierig, vorherzusagen, wie es wird. Teilweise gab es hier sehr profunde Themen, teilweise war es auch etwas oberflächlicher. Ich hatte eigentlich keine speziellen Erwartungen, sondern bin einfach offen und neugierig hier herangegangen.

Was war dein persönliches Highlight?

Ich fand den ersten Vortrag von Jakub Kašpar? über die Automated AdWorks sehr interessant. Da freue ich mich sehr auf die Slides, weil ich viele Sachen selber ausprobieren will und umsetzen möchte.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die PPC Masters empfehlen?

Ich denke schon, ja. Ich würde die Veranstaltung allen Leuten, die aus der Branche sind und selbst PPC machen, ans Herz legen. Es gibt auch nicht so viele Veranstaltungen, die für uns relevant sind. Das hier ist eine davon.

Was war deine Motivation, heute herzukommen?

Eigentlich wollte ich zwei Leute aus meinem Team herschicken, einer ist aber spontan krank geworden, also bin ich eingesprungen. Wir versuchen, deutschlandweit alle für uns wichtigen Veranstaltungen abzudecken und dranzubleiben. Weiterbildung ist in dem Bereich das A und O.

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New School statt Old School – Digitalisierung in der Bildung auf der Didacta 2017

Adobe Didacta 2017 (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Adobe entstanden.


Ich gehöre zur Generation Y oder den „Millenials“, die quasi halb-halb aufgewachsen sind – halb im Sandkastendreck mit aufgeschlagenen Knien und halb mit Gameboy in den Händen und der ersten eigenen E-Mail-Adresse mit sechs Jahren. Als ich zur Schule ging, war alles noch mehr oder weniger nach dem Prinzip „old school“, Informatik war, wenn überhaupt, ein Wahlfach, welches aus seinem Namen auch nicht wirklich viel machte und es das Höchste der Gefühle war, seinen PC korrekt rauf- und runterfahren zu lassen.

Was ich an Digitalisierung in der Schule mitbekommen habe, waren maximal noch die interaktiven Whiteboards, die quasi „digitale Tafel“, mit denen gefühlt jeder einzelne Lehrer Probleme hatte. Anders die „Generation Z“ oder Digital Natives, die heute 11 bis 17-jährigen, die im Zeitalter der Social Media und Tablet PCs aufwachsen. Was macht diese Generation aus und wie muss man sie in der Bildung ansprechen?

Vergangene Woche hat in Stuttgart die Bildungsmesse didacta stattgefunden. Digitale Bildung stand auch hier im Fokus, denn die Digitalisierung hält in beinahe allen Lebensbereichen Einzug, so natürlich auch in der Bildung. Schon lange gibt es in Klassenzimmern nicht mehr nur besagte Whiteboards – von programmierbarem Lego über Roboter bis hin zum Lernen in der virtuellen Realität – die Digitalisierung ist vollends in der Bildung angekommen und soll sie revolutionieren.

Auf der didacta hatte ich die Chance, Einiges davon auszuprobieren. Ob einem kleinen Lego-Roboter das Fahren in eine bestimmte Richtung beizubringen, mittels einer Oculus Rift in einen Rachen einzutauchen und über Enzyme zu lernen oder mit 3D-Druck Schüler dazu zu animieren, sich mit der Kombination aus Mathe und Design auseinanderzusetzen – zweifelsohne tolle, kreative Ansätze. Aber was davon sind nur Spielereien und was ist umsetzbar für Schulen?

 

Am @Lego-Stand kann man lernen kleine #Roboter selbst zu programmieren. #didacta #didacta17 #lego

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Statt Old School: #MakeItNewSchool

Schlicht Wolfgang (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl
Image by Lisa Kneidl (adapted with Adobe Spark)

Wirft man einen pauschalen Blick auf die Generation Z, denkt man meist an das regelrecht am Körper festgewachsene Smartphone, weiße Sneaker und große Begeisterung für Youtuber XYZ. Fakt ist, dass noch keine Generation vor ihnen ab solch jungem Alter schon mit solch einer Fülle von Informationen, Content und visuellen Eindrücken überhäuft wurde wie diese. Kreativität und den kreativen Umgang mit Medien sieht ein Großteil dieser Generation als Teil ihrer Identität.

Auf der Messe hatte ich die Chance mich mit Wolfgang Schlicht, einem Lehrer an der Realschule Viechtach und Mitglied des Adobe Education Leader Programs, über die Generation Z zu unterhalten.

Wolfgang Schlicht beschreibt diese digitale Generation und deren Medienkompetenz und –nutzung so: „Ich denke, dass die Lehrer das Problem haben, das einzuschätzen. Das ist ein anderes Verständnis von Arbeiten und von Kreativität. Der Lehrer sieht den Schüler vielleicht mehr als Knöpfchen-Drücker und –Wischer. Ich würde mir wünschen, dass nicht die User im Vordergrund stehen, sondern die Produzenten. Ein Kollege hat das mal schön formuliert, er wünsche sich den „prosumer“, also einen Produzenten und Konsumenten gleichzeitig“.

Am Adobe-Stand konnte ich mich vom Konzept des Unternehmens für die didacta 2017 überzeugen. Mit dem Motto #MakeItNewSchool wollen sie die Schüler nicht mit Spielereien und Gadgets anlocken, sondern an deren Kreativität appellieren und den Unterricht durch digitale Tools kreativer und interaktiver gestalten. Wolfgang Schlicht weiß, seine Schüler sind zwar medienaffin, aber sie nutzen meist ihr Potential für kreatives Arbeiten nicht ausreichend aus.

Die Studie zur Generation Z  von Adobe hat sich exakt mit der Generation Z und der digitalen Bildung beschäftigt. In Deutschland haben Sie dazu rund 500 Schüler und 200 Lehrer befragt und wollten herausfinden, welche Bedeutung Technologie und Kreativität in der Zukunft dieser Generation haben werden. Mehr zu den Ergebnissen gibt es auf der offiziellen Seite zur Studie.

Intelligenz, wenn sie gute Laune hat

Schlicht Wolfgang (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl
Image by Lisa Kneidl (adapted with Adobe Spark)

Der Fokus liegt ganz klar auf Kreativität und darauf, Schülern einen Baukasten an digitalen Werkzeugen bereitzustellen, mit denen sie sich auf Berufe vorbereiten können, die es so heute vielleicht nicht gar nicht gibt, wie mir Adobes Education-Marketing Manager Matthias Hoepfl das Adobe Motto im Bereich digitale Bildung erklärte.

Grundsätzlich geht es bei unseren Werkzeugen und Programmen immer um Kreativität. Sie sind ausgelegt, um sie im Schulunterricht einzusetzen. Wir haben eine Make-it-Area aufgestellt, wo alle Tools ausprobiert werden können, um den Lehrer zu inspirieren, den Unterricht so praxisnah wie möglich zu gestalten.“ 

Das Aushängeschild von Adobe ist ganz klar die Creative Cloud– ein Paket aus allen Desktop-Applikationen des Unternehmens, für alle möglichen kreativen Gestaltungsbereiche, von der Bildbearbeitung bis zum Drehbuch. Inwieweit diese aber alle für die Schule nutzbar sind, ist fraglich, vor allem aufgrund ihrer Komplexität.

Auf der Messe habe ich mich auch bei den Besuchern und ihrer Vorstellung von digitaler Bildung unterhalten, ein Schüler hätte sich noch einen größeren Fokus auf praxisorientiertes Arbeiten gewünscht: „Die Adobe Creative Cloud benutze ich auch privat. Einen vergrößerten Bereich für Praxisanwendungen fände ich noch gut. Weil das hier auf der Didacta vor allem auch Schüler ansprechen soll, wären wohl vereinfachte Versionen ideal, weil beispielsweise Photoshop schon auch sehr komplex ist.“ All diese Tools haben zwar nahezu unbegrenzte Möglichkeiten des kreativen Outlets, aber sind in Zusammenarbeit mit Schülern nur schwer nutzbar.

If you can dream it, Spark can do it

Die herkömmlichen Adobe Produkte sind altbekannt und wurden am Didacta-Adobe-Stand auch in regelmäßigen Abständen in Vorträgen erklärt. Nebenan konnte man sich in einem impromptu-Fotostudio vom Fotografen Alexander Heinrichs ablichten lassen und dann direkt in der „Make-it-Area“ Applikationen wie Photoshop oder Lightroom in Aktion gezeigt bekommen.

Alles schön und gut, aber was mich wirklich überzeugt hat, war Spark. Kein VR, kein Schnick Schnack, eine einfache, browserbasierte Anwendung, die es einem ermöglicht Posts, Blogeinträge und Videos zu gestalten. Es ist genau das, was der Schüler im Unterricht braucht: ein reduziertes, leicht zu erlernendes Tool, das ihn animiert, die Informationen aufs Wesentliche zu reduzieren.

Hier ist Filterkompetenz bei den Unmengen von Informationen und den Suchmaschinenalgorithmen wichtig, wie Wolfgang Schlicht betont. Ebenfalls ist es eher kontraproduktiv, wenn man sich im Unterricht an der Arbeit an einem Projekt länger mit Schriftgrößen oder Zeilenumbrüchen aufhält, Arbeitsschritte, die Spark automatisiert und so extrem vereinfacht. Der Fokus liegt auf den Informationen, Spark macht die Technik, der Schüler die Kür.

Schlicht Wolfgang (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl
Adobe Spark Interface. Screenshot by Lisa Kneidl

Möglich sind Posts, Pages und Videos. Damit können beispielsweise Projektarbeiten im Unterricht erstellt und dokumentiert werden. Wolfgang Schlicht erzählte etwa von einem Kochbuch, das er zusammen mit einer Klasse über Spark erstellte und auch gleichzeitig begleitende Videotutorials zu den Rezepten produzieren konnte. Das Tool ist kostenlos und derzeit auf dem Browser und iOS-Geräten (als separate App für die Anwendungen Post, Page und Video) verfügbar, eine Version für Android ist in Arbeit.  

 

Ich bin ehrlich und sage, dass ich gerne so ein Tool wie Spark bei meinen Projektarbeiten in der Schule oder Uni gehabt hätte. VR-Brillen und Roboter machen erstmal viel her und sehen spektakulär aus. Aber Tatsache ist, dass sie für den Unterricht, vor allem fächerübergreifend, wohl noch in den Kinderschuhen stecken – noch also viel Lärm um nichts.

Wichtig ist Digitalisierung, wo sie Sinn macht – ein Tool, das fächerübergreifend anwendbar ist, den Fokus auf den Content statt auf Formatierungen lenkt und sich die Schüler kreativ ausleben lässt. Ich denke da nur an mein 15-jähriges Ich, das den Glauben an alles Gute verlor, wenn die gesamte Folienformatierung sich nach dem Einfügen eines Bildes in PowerPoint mal wieder zerschossen hat.


+++ GEWINNSPIEL +++

 

Hier haben wir noch ein Schmankerl für euch, ihr könnt eine Jahreslizenz für die Adobe Creative Cloud gewinnen. Einfach klicken, mitmachen und Daumen drücken. Zeit habt ihr bis zum 28. Februar. Viel Glück!
Teilnahmebedingungen


Header & Images (adapted with Adobe Spark) by Lisa Kneidl
Screenshot by Lisa Kneidl


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Destination Check: Digital Business Preview 2017

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Sogar Schafe werden jetzt mit dem Alptracker von Tecsag smart. Image by Lisa Kneidl

Die Digital Business Preview ist das alljährliche Preview-Event im Vorfeld des Mobile World Congress, vom 27. Februar bis 02. März 2017 und der CeBit, vom 20. bis 24. März 2017. Sie findet in kurzem zeitlichen Abstand an den Standorten Hamburg und München statt und versammelt IT-Unternehmen, Presse-Vertreter und innovative Hersteller zum regen Austausch und networking. „Internet of Things“, „Big Data“, „Chatbots“ und „Blockchain“ waren in diesem Jahr die großen Schlagworte.

„Alles wird smart! Die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz sind erstaunlich, aber auch beängstigend.“, so beschreibt Veranstalter und Moderator Peter Becker einleitend den Status Quo in der IT-Welt. Das Internet der Dinge ist im gewerblichen und privaten Raum angekommen und beinahe alles Erdenkliche kann mittlerweile auch als Smart-Artikel auf dem Markt gefunden werden.

Doch was Raum für Innovation bietet, kann auch Gefahren bergen, so können smarte Produkte auch schnell kompromittiert werden. Knud Lasse Lueth betonte, dass vor allem die USA in Sachen Smart-Home den Deutschen um einiges Voraus ist, vor allem ein Artikel wie Amazons Alexa war auf der vergangenen CES großes Thema.


Veranstalter: Peter Becker, Moderator der Digital Business Preview


Wie war Ihr Gesamteindruck?

Ich glaube, wir leben in sehr lebendigen Zeiten, wo die Technologie mehr und mehr unser Leben und unsere Arbeitswelt prägt und die Gesellschaft verändert. Es geht nicht nur um neue Produkte,

die auch zu sehen sind, vom neuesten Smartphone bis hin zum Paket-Butler oder zur ersten App, die mir Geld auszahlt, als erste digitale Essensmarke. Es geht auch darum, über den Tellerrand zu schauen und auch die Technologie zum Greifen in ihren Auswirkungen. Das ist eine sehr schöne Mischung gewesen, die wir heute erlebt haben, zwischen Hardcore-Tech- und Security-Themen, neuen Produkten, aber auch beim Berichten muss man über den Tellerrand hinausschauen. Alles wird intelligent, wie beispielsweise künstliche Intelligenz, die in Deutschland leider noch völlig unterbelichtet ist. Wir sehen die Rieseninvestments von Google und Facebook in diesen Bereichen und auch bei der CES war KI das vorherrschende Thema.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Veranstaltung?

Ich habe gerade sehr positives Feedback von einem Kollegen bekommen, der sagte, dass die Mischung stimme. Es inspiriert einen und es ist von allem etwas dabei, es wäre lange nicht so gut gewesen.

Hatten Sie einen Favoriten bei den Speakern oder Ausstellern?

Ich hielt viele Sachen für sehr originell und witzig, beispielsweise auch die Sache mit den Schafen aus der Schweiz! Es lässt sich nur schwer herunterbrechen.

Wem würden Sie die Veranstaltung empfehlen?

Jedem, der sich für Technologien interessiert. Jedem, der wissen will, wie sich unser Leben und unsere Arbeitswelt verändern. Jedem, der in Kontakt mit der Zukunft bleiben will und Inspiration und eigene Geschäftsmodelle entwickeln möchte, aufgrund von Techniken, die hier vorgestellt werden. Wir erleben das unmittelbare Gespräch auch mit denjenigen, die Technologien und Innovation anbieten, das ist, glaube ich, sehr sinnführend.


Speaker: Udo Schneider, Security Evangelist bei Trend Micro


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Image by Udo Schneider

Wie war Ihr Gesamteindruck?

Die Digital Business Preview ist für uns ein sehr interessanter Termin im Jahr, um sehr früh Informationen zu bekommen, was auf der CeBit und was thematisch übers Jahr präsentiert werden wird. Sowohl von Sicherheitsherstellern als auch von den Interessen des Kunden her, oder was für Partner interessant ist und zu neuen Geschäftsmöglichkeiten führen kann. Die Veranstaltung ist weniger CeBit-spezifisch und kann als Ausblick und Erdung für das Branchen-Jahr angesehen werden.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Veranstaltung?

Was ich an der Preview sehr gerne mag, ist das große Spektrum an Sprechern. Zum einen gibt es Sprecher von Firmen im Consumer-Bereich oder im großen Firmen-Bereich, mit ganz verschiedenen Themen und solchen, die man normalerweise so nicht mitbekommt. Es ist ein sehr interessanter und breiter Themen-Überblick, was insofern interessant ist, weil diese Themen erfahrungsgemäß dann sehr lange vorhalten. Es kommt vor, dass wir gegen Ende des Jahres Gespräche mit Kunden und Partnern führen, die im gleichen Jahr hier auf der Preview vorgestellt wurden.

Die Langlebigkeit der präsentierten Themen ist also enorm und die Veranstaltung dementsprechend sehr interessant – und das in einer sehr schnelllebigen Branche. Gerade, weil auch erfahrungsgemäß die meisten Sprecher der Veranstalter keine klassischen Produkt-Präsentationen machen, sondern es werden sehr visionäre Themen und Ansätze präsentiert, die weniger an Produkte, sondern eher an Vorgehensweisen gebunden sind. Das sind Informationen, die deutlich langsamer veralten als Produktupdates.

Wir profitieren sehr lange von dieser Veranstaltung! Wenn wir Themen hier präsentieren, die dann auf der CeBit aufbereitet werden, kommt es durchaus vor, dass wir von Kunden und der Presse teilweise Monate später auf das jeweilige Thema angesprochen werden. Für uns ist diese Veranstaltung quasi der Auftakt für die Pressearbeit des ganzen jeweiligen Jahres, von der wir lange profitieren.

Wem würden Sie die Veranstaltung empfehlen?

Die Veranstaltung würde ich jeder Firma empfehlen, die auf IT-Messen präsent ist, die Produkte oder Lösungen haben, die vielleicht erklärungsbedürftig und nicht auf den ersten Blick verständlich sind, wo aber eine Berichterstattung für die Messen wünschenswert ist. Hier ist die Zeit Visionen und Konzepte vorzustellen und zu erklären deutlich besser gegeben, als im hektischen Messe-Alltag.

Gerade Lösungen, die auch ein wenig Nachdenken erfordern, sind hier sehr gut zu präsentieren, weil man erfahrungsgemäß mehr Zeit hat, diese zu zeigen und zu erklären. Die Berichte und entsprechenden Mitteilungen über die Preview werden dann passend zu den jeweiligen kommenden Messen geschrieben und veröffentlicht. Wenn es Themen sind beispielsweise komplexer sind und wenig „catchy“ sind, würde ich die Preview den jeweiligen Firmen empfehlen.


Aussteller: Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET


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Image by Thomas Uhlemann

Wie war Ihr Gesamteindruck?

Wie jedes Jahr ein gutes Treffen der entscheidenen Pressevertreter, die wir hier erwarten und die uns als Multiplikatoren dienen sollen. Die CeBit ist ganz klar eine Landmarke im Jahreskalender, auch wenn wir direkt an der CeBit nicht mehr teilnehmen. Die Preview ist aber immer eine gute Gelegenheit, Produkte zu platzieren, zu informieren und Content an die Medienvertreter zu liefern, was das Thema „IT-Security“ im kommenden Jahr betrifft.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Veranstaltung?

Erwartungen sind erstmals das Networking, also bestehende Kontakte zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen und auch das Bewusstsein für unsere Firma auf dem Markt weiter auszubauen. Das wird auch jedes Jahr erfüllt, weswegen wir auch jedes Jahr mit dabei sind.

Hatten Sie einen Favoriten bei den Speakern oder Ausstellern?

Es ist wie immer gut überschaubar, das heißt, es ist genau das richtige Angebot an Ausstellern in meinen Augen, es wird nicht überfrachtet, weil sonst einzelne Informationen verloren gehen würden. Wichtige Innovationen sind auch hier. Beispielsweise halte ich das Sport-Sponsoring Sponsoo für ein gutes Projekt und glaube auch, dass das funktionieren kann. Damit habe ich mich neben altbekannten Playern am meisten beschäftigt. Hier findet sich quasi ein guter Querschnitt wieder.

Wem würden Sie die Veranstaltung empfehlen?

In der B2C-Presselandschaft hat sich dieses Event etabliert, deswegen sollte die auf jeden Fall kommen, natürlich als Multiplikatoren für die End-Anwender. Ich glaube nicht, dass es für End-Andwender Sinn macht, herzukommen. Wünschen würde ich mir, dass tatsächlich auch mal neue Medien ihren Weg hierher finden, also mehr dedizierte Internet-Medien als klassische Verlagshäuser und Redaktionen, die aus dem Fernseh- oder Printbereich kommen.


Besucher: Oliver Berger, Consulting Director bei ERFAHRENHEIT


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Image by Oliver Berger

Wie war Ihr Gesamteindruck?

Ich kann das nur in Relation zu den Previews vorher sehen. Ich beginne mit einer Anekdote: Als ich heute hier hereinkam, steuerte ich auf den großen Saal, in dem die Veranstaltung normalerweise stattfand, und war ein bisschen irritiert, dort nichts vorzufinden. Mit Glück habe ich mich dann umgesehen, den Treppenaufgang zur Veranstaltung gesehen und war dann sehr erstaunt, nur etwa sechs Aussteller vorzufinden, die dann zum Teil auch wiederholt hier sind.

Bei manchen muss ich mich auch fragen, wo der Innovationsfaktor war. Ich hab sowieso über die Jahre nicht verstanden was Pearl hier macht. Sie nutzen das Event natürlich als Kommunikationsanlass, sie können sagen, sie waren auf einer Preview zur CeBit und tauchen in der Presse auf. Der tatsächliche Mehrwert der Veranstaltung für den Großteil erschließt sich mir aber nicht, insbesondere weil Sie sich auch aggressiv vermarkten. Ich habe mit den Verantwortlichen des Alptrackers gesprochen und die wurden tatsächlich aktiv vom Veranstalter angesprochen und für das Event gewonnen.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Veranstaltung?

Die Frage nach der Berechtigung dieser Veranstaltung versuche ich tatsächlich seit vielen Jahren zu beantworten. Die Veranstalter sind zwar freundlich, aber beratungsresistent. Meiner Meinung nach schwindet die Bedeutung der Veranstaltung von Jahr zu Jahr. Früher war es größer, internationaler und es gab sehr viel mehr Aussteller und Journalisten. Fazit: Wäre ich nicht jemand, der in Hamburg lebt und arbeitet, wäre ich nicht hergekommen.

Auch Veranstaltungen wie die CeBit halte ich in Teilen für überflüssig. Der einzige Grund, wieso man auf solche Veranstaltungen überhaupt noch geht, ist, wie bei Konferenzen auch, die Möglichkeit des Austauschs mit vielen Menschen zum selbigen Thema. Man hat also eine große Zeitersparnis durch solche Events, so habe ich auf der CeBit beispielsweise die Möglichkeit, über Zulieferer eines bestimmten Produktes aus Asien und deren Arbeitsweise zu informieren und muss dazu nicht extra dorthin reisen. Letztendlich muss man dort aber sowieso hinreisen und sich selbst überzeugen. Ich glaube also nicht, dass diese Veranstaltung noch häufiger als ein Mal stattfindet, wenn sich das so weiterentwickelt. Ich komme tatsächlich hierher, um mich mit Kollegen aus dem gleichen thematischen Umfeld auszutauschen. Das schätze ich und es interessiert mich an Konferenzen und Messen generell.

Hatten Sie einen Favoriten bei den Speakern oder Ausstellern?

Es gab hier doch auch Highlights im Sinne von Innovationskraft, für mich ganz klar Christian Bennefeld mit eBlocker. Nicht nur, weil das ein Produkt ist, das tatsächlich gerade während der Ära Trump gebraucht wird. „Privacy“ in jeglicher Hinsicht, ob jetzt im öffentlichen Raum oder im privaten Umfeld, ist ein wichtiges Thema und das ist darum auch auf jeden Fall eine Innovation, die jetzt hier auf dem Event tatsächlich auch vorgestellt wird.

Hierfür trifft tatsächlich alles zu, was für die Veranstaltung angekündigt wurde: es ist ein innovatives Produkt, sie stellen heute die neue „Family-Edition“ vor und es ist tatsächlich vom Kosten-Nutzen-Faktor her ein Produkt, das sich jedes Unternehmen leisten kann. Für jemanden, der hierher kommt und sich informieren will, hat das auf jeden Fall einen Mehrwert. Anders sehe ich das beispielsweise bei der Paket-Ablage-Box (Anm. d. Red.: die Rede ist vom PaketButler), weil ich in Anbetracht von Problematiken wie Vandalismus oder Diebstahl darin keinen Sinn sehe. Amazon mit ihrem angedachten Drohnen-Lieferservice überspringen dieses Problem einfach.

Wem würden Sie die Veranstaltung empfehlen?

Wenn ich mich hier umsehe, sind mindestens die Hälfte der Besucher männlich und über 50 und das hat möglicherweise auch seinen Grund. Einfach weil das eine Zielgruppe ist, – Achtung, Vorurteil! – die wenig affin damit ist, sich ihre Informationen selbst zusammenzusuchen. Sie suchen das Gespräch und müssen das Produkt anfassen können. Letztendlich ist es ein Branchenevent, ich freue mich wie gesagt über den Austausch und die Fachsimpelei mit Branchenkollegen.

Tatsächlich würde ich dem Veranstalter empfehlen, die Veranstaltung zu modernisieren. Warum lädt man Leute ein, die Geld bezahlen, um ihr Produkt zu bewerben und nicht etwa den ein oder anderen Experten zu den hier behandelten Themen? Wo ist also beispielsweise jemand, der zum Thema „Internet of Things“ sprechen kann? Wieso ist nicht etwa Martin Szugat von Datentreiber hier, der die Predictive Analystics World als Berater bedient? Er könnte einen guten, verhältnismäßigen und vor allem produktungebundenen Einblick in das Thema Big Data geben und darüber informieren, was uns noch erwartet. Das wäre tatsächlich ein Mehrwert für den Fachbesucher, da er eine unabhängige Meinung vertreten würde. Ich würde hieraus mehr eine Konferenz machen, samt angeschlossener Hausmesse, bei dem sich die Aussteller am Konferenz-Programm beteiligen können.


Images by Udo Schneider, Thomas Uhlemann, Oliver Berger


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Netzpiloten sind Partner von Medientage München

Es wird wieder Zeit für die Medientage in München – Europas größter Medienkongress. Am 25. Oktober öffnet die Gipfelveranstaltung im ICM München seine Tore für zahlreiche Gäste und schließt diese wieder am 27. Oktober. In der Zeit erwarten euch spannende Vorträge und Events rund um das Thema Medien, denn das Motto in diesem Jahr lautet: „Mobile & Me – Wie das Ich die Medien steuert“.

Bereits seit 30 Jahren finden die Medientage statt und dieses Mal hält die Eröffnungsrede keine Geringere als die Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich. Gastgeber der Veranstaltung sind zudem der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. Außerdem werden die Keynotes von Professor Wolfgang Wahlster vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz gehalten und die Fernsehredakteurin Dunja Hayali wird den Medientage-Gipfel moderieren.

Neben diesen starken Persönlichkeiten werden zusätzlich rund 400 Speaker die Veranstaltung abrunden und dafür sorgen, dass Fragen geklärt, Innovationen ans Tageslicht und neue Möglichkeiten aufgezeigt werden. Interessierte können sich einbringen, diskutieren und eine Menge spannender Vorträge unter anderem über die Top-Themen Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 und Virtual Reality erleben.

Neben aufschlussreichen Vorträgen gibt es aber auch am Tag der Eröffnung eine anschließende Jubiläumsfeier und auch Themenspecials zu Frauen in Medienberufen, Virtual Reality und Startups auf der MEDIENTAGE-Messe. Das genaue Programm könnt ihr hier noch einmal einsehen.

Also, seid dabei und besorgt euch Tickets für die wohl spannendsten Tage rund um das Thema Medien in München!

+++ Das Gewinnspiel ist beendet +++

Hat jemand Lust auf München und die Medientage? Dann schreibt uns einfach eine Mail mit dem Betreff „Medientage München“ an gewinn@netzpiloten.de und gewinnt ein Tagesticket für die Veanstaltung. Zeit habt ihr dafür bis zum 05. Oktober – 17 Uhr. Viel Glück!

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Netzpiloten sind Partner von NEOCOM

neocom16

Der digitale Handel befindet sich klar auf der Überholspur. Für alle, die sich bereits an Bord des mit Höchstgeschwindigkeit fahrenden Zuges befinden und diejenigen, die noch aufsteigen wollen, findet vom 11. bis 13. Oktober die NEOCOM 2016 in Düsseldorf statt. „Digital Commerce ist bunt und vielschichtig“. Das soll unser diesjähriges NEOCOM-Motto „1001 Faces of Digital Commerce“ zum Ausdruck bringen, erläutert Ioana Sträter, Geschäftsführerin von Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt.

Eingestimmt wird mit einer glanzvollen Eröffnung bereits am Vorabend des Kongresses in der Alten Federnfabrik mit der NEOCOM NIGHT. Zum Rahmenprogramm gehört die Verleihung des NEOs 2016 in den Kategorien „Excellence in Multichannel“ und „Personality of the year“ sowie die Auszeichnung des „Young Business Award“, der an ein junges, aufstrebendes Unternehmen vergeben wird. Das glamouröse Abendevent bietet Gelegenheit zum ausgiebigen Netzwerken sowie feiern der Preisträger.

Rund um das Thema Stories dreht es sich bei dem vielschichtig gestalteten Kongress-Programm am 12. & 13. Oktober. Am ersten Kongresstag stehen „Customer Stories“ und „Aquisition Stories“ im Mittelpunkt. Dabei plaudern erfolgreiche Händler aus dem Nähkästchen und erzählen ihre Erfolgsgeschichten. Der zweite Kongresstag am 13. Oktober bietet vormittags 4 parallele Sessions, in denen der Schwerpunkt auf „B2B-Stories“, „Brand Stories“ und „Niche Stories“ liegt. Bei einem so fortschrittlichen Thema wie E-Commerce darf natürlich auch das Thema Change Management nicht zu kurz kommen. Abgerundet wird das Programm durch das Thema „Fulfillment“ und einen Ausblick in den „Future Stories“. Aber nicht nur Erfolgsstories finden Platz im Programm, sondern ebenfalls „Failed Stories“, denn am meisten lernt man bekanntlich aus Fehlern. Der Vorteil dabei: Man muss sie nicht selbst begehen. Hochkarätige Speaker von Ralf Kleber (Amazon) über Alexander Birken (Otto), Dr. Marcus Ackermann (bonprix) bis Gabriele Riedmann de Trinidad (Metro) begeben sich dabei auf die Bühne.

Wem das nicht genug ist, kann die parallel laufende Messe auf der 220 spezialisierte Aussteller & Partner anzutreffen sind besuchen. Die dort stattfindenden Workshops und Panels bietet die perfekte Möglichkeit Wissen aufzusaugen und angeregte Dialoge zu führen.

+++ Das Gewinnspiel ist beendet +++

Ihr wollt unbedingt zur Messe? Dann haben wir noch ein kleines Highlight für euch. Gewinnt Messetickets und seid live dabei. Schreibt uns einfach eine Mail mit dem Betreff „NEOCOM-MESSE“ an gewinn@netzpiloten.de. Zeit habt ihr dafür bis zum 04. Oktober 2016. Also, ab an die Tastatur mit euch. Viel Glück!

 

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • ARBEIT4.0 zeit: Beschäftigte sind durch Digitalisierung stärker belastet: Der zunehmende Einsatz digitaler Technik bringt aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für die Beschäftigten nicht automatisch bessere Arbeitsbedingungen. Im Gegenteil: Von den Arbeitnehmern, die in hohem oder sehr hohem Maße digitalisiert arbeiten, geben 46 Prozent an, dass ihre Arbeitsbelastung dadurch größer geworden sei. 45 Prozent sehen dagegen keine Veränderung, lediglich neun Prozent fühlen sich durch die Digitalisierung entlastet. Die Zahlen sind erste Ergebnisse aus einer repräsentativen Befragung des DGB.

  • ROAMING sueddeutsche: Keine Roaming-Gebühren in der EU für 90 Tage pro Jahr: Seit Jahren arbeitet die EU daran, das Telefonieren im Ausland billiger zu machen. Mittlerweile auch mit einigem Erfolg: Im Laufe des kommenden Jahres sollen die Roaming-Kosten für Telefonate im EU-Ausland wegfallen. Das ist zumindest der Plan, den die EU-Staaten und das Europaparlament bereits beschlossen haben. Doch aus Sicht der Industrie gibt es ein Problem: Wenn es keine Roaming-Gebühren mehr gibt, könnte sich ja ein Kunde einen günstigen Tarifvertrag im Ausland besorgen und damit womöglich weit unter den üblichen Tarifen in seinem Heimatland telefonieren.

  • IFA horizont: Haben wir einen Innovations-Gipfel erreicht?: Entwickelt sich die IFA in Berlin so langsam zu einer Messe des Altbewährten? Auch dieses Jahr gab es nicht wirklich Innovationen in den Bereichen. Stattdessen üben sich die Hersteller am Feintuning ihrer Fernseher oder Smartphones: größere Displays, leistungsfähigere Akkus, bessere Bildqualität. „Wir haben derzeit einen Innovations-Gipfel erreicht, denn es gibt nichts, was man tun könnte, das wirklich neu wäre.“ so Branchen-Experte Amir Tamannai. Haben wir aktuell einen Innovations-Gipfel erreicht?

  • THREEMA heise: Threema lockt WhatsApp-Nutzer mit Sonderpreis: „Für kurze Zeit“ gibt’s den Ende-zu-Ende-verschlüsselten Messenger deutlich verbilligt. Insbesondere iOS-User profitieren. Der Schweizer Instant-Messaging-Dienst Threema, der mit hoher Sicherheit dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wirbt, versucht, von Facebooks neuen Datenschutzbedingungen gefrustete WhatsApp-User zu gewinnen: Noch bis Donnerstagabend kann man beim Kauf der App für iOS und Android kräftig sparen.

  • SMARTPHONE futurezone: Handy statt Tabak: Mehr Jugendlichen droht Internetsucht: Und ewig lockt das Smartphone: Eltern nehmen eine ausufernde Internetnutzung von Jugendlichen aus Sicht eines Suchtforschers noch zu selten als Problem wahr. „Man muss das Bewusstsein stärken, dass Online-Spiele und soziale Netzwerke eine hohe Bindungskraft haben können. Jugendliche kommen immer früher in Kontakt mit einem potenziell abhängig machenden Verhalten“, sagte Professor Falk Kiefer von der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie zum Auftakt des von ihm geleiteten Deutschen Suchtkongresses in Berlin. Dabei kommen von Montag an etwa 600 Suchtexperten zusammen.

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  • GAMESCOM heise: Messe hält Besucherrekord: Die Gamescom ist eine der weltweit größten Events für Computer und Videospiele. Das Event fand vom 17. bis 21. August 2016 statt und erreichte mit mehr als 500.000 Besuchern dieses Jahr einen neuen Besucherrekord. Bereits vor Beginn der Messe waren die Tagestickets ausverkauft. Dieses Jahr wurden alle Sicherheitsmaßnahmen erhöht, um den Besuchern mehr Sicherheit gewährleisten zu können. Zu diesen Sicherheitsmaßnahmen gehörte, dass man keine nachgebildeten Waffen mit in die Hallen nehmen durfte, was viel Protest auslöste. Durch Neuauflagen kam das diesjährige Thema Virtual Reality sehr gut bei den Besuchern an.
  • OLYMPISCHE SPIELE 2016 Stern: Was von den Spielen in Rio bleibt: Laut einiger Athleten waren die diesjährigen Spiele die schlechtesten der Geschichte. Ein Großteil der Bevölkerung litt unter den Spielen, denn Vieles blieb vor der Öffentlichkeit verborgen. Die Zustände in Rio waren grausam und das Olympia Dorf glich einem Hochsicherheitsgefängnis. Das einzige, was den Bewohnern bleibt, sind die hohe Schulden. Viele Wettberwerbe waren außerdem vom Thema Doping erschüttert, das gerade wieder in der Öffentlichkeit steht wie schon lange nicht mehr.
  • ZUCKERBERG faz: Mark Zuckerberg verkauft Facebook-Aktien: Mark Zuckerberg wird 99 Prozent der Facebook Aktienanteile verkaufen, die er und seine Frau Prischilla Chan besitzen. Als seine Tochter geboren wurden, kündigte er dies an. Nun könnte es bald soweit sein. Schon im Juni dieses Jahres gab Zuckerberg bekannt, dass er ein Unternehmen in Afrika mit dem Geld unterstützen werde, das Softwarentwickler ausbildet. Trotz der Abgabe seiner Aktien wir Zuckerberg weiterhin die Zügel bei Facebook in der Hand halten. Der Konzern hat seine Aktienstruktur für seinen Gründer geändert.
  • FACEBOOK sueddeutsche: Wie Facebook Menschen zum Schweigen bringt : Sprengnagel, besser bekannt unter ihrem Pseudonym Stefanie Sargnagel, ist eine ironische Person, ihre Texte sind oft Satire, ihre Haltung ist politisch in aller Regel links. Würde sie das, was sie auf Facebook veröffentlicht, in einer Zeitung schreiben, entstünde gewiss ab und an eine Debatte über die Freiheit der Kunst. Auf Facebook aber drückt stattdessen ein Mitarbeiter die Taste Löschen – und die Sache ist erledigt. Natürlich nur für Facebook. Anderen Menschen fehlt ja etwas, nämlich der Text von Sprengnagel.
  • STARTUP bloomberg: Yahoo Ad Partner Media.net Sells to China Group for $900 Million: Das Startup Media.net, das Werbung für Yahoo und Microsoft organisiert, soll für 900 Millionen Dollar an eine Gruppe von chinesischen Investoren gehen. Die Gründe erhoffen sich dadurch mit großem Erfolg auf dem asiatischen Markt einzuschlagen. Letztes Jahr konnte das Startup rund 232 Millionen Dollar an Einnahmen vorweisen.
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OMR16 – 2 Tage, 136 Aussteller, 16.533 Besucher

OMR16 (image by Steve Martin)

Vergangene Woche fand das Online Marketing Rockstars-Festival in Hamburg statt. Dort traf sich die internationale Marketing- und Medien-Branche, um die neuesten Entwicklungen zu diskutieren, Produkte zu präsentieren und natürlich auch zu feiern. Mit den Messehallen als diesjährige Location war es ein ganzes Stück größer als im letzten Jahr. Dabei waren neben Big Playern wie Facebook, Google, Bild und Zalando auch zahlreiche kleinere Unternehmen vor Ort, um sich alle mit Themen in und um Online-Marketing auseinanderzusetzen.

Online Marketing Rockstars-Expo am Donnerstag

Das Festival bestand aus der Expo am Donnerstag und der großen OMR-Konferenz am Freitag. Am ersten Tag standen Panels und Vorträge auf der Expo Stage, Touren über das Messegelände und verschiedene Masterclasses auf dem Programm. Zu letzteren konnte man sich im Vorfeld individuell anmelden. Alle Angebote informierten rund um das Thema des Tages, darunter aktuelle Marketing-Strategien und der Umgang mit dem digitalen Wandel, alles mit einem Blick in die Zukunft.

In den Live Panels diskutierten mehrere Vertreter anwesender Unternehmen über unterschiedlichste Themen. So auch Norman Nielsen von Zalando, Sarah Seifermann von CosmoDirekt und Marcell Kollmar von Otto bei ihrem Panel zum Umgang mit SEO und seiner Bedeutung für heutige Unternehmen. Andere Themen der Panels waren zudem Zielgruppenidentifizierung, Quality Content und Advertising.

OMR16-SEO-Panel (Image by Steve Martin)

Die Masterclasses beleuchteten einzelne Themen genauer und durch das begrenzte Publikum in einer persönlicheren Atmosphäre. Auch hier setzten sich die Veranstalter mit dem Thema SEO und zusätzlich auch Content-Marketing, Social Commerce, Apps und Social Media auseinander.

Neben dem Programm und den Informationsständen sorgten kleinere Mitmach-Aktionen und Gewinnspiele in der Halle für ausreichend Infotainment. Zur Stärkung konnte man sich gleich hinter dem Eingang in die Hallen an Essens- und Getränkeständen verpflegen. Mit ein bisschen Glück, ergatterte man in den verschiedenen Lounges einen Platz, die zum Networken oder einem Kaffee einluden. In den Pausen konnte man außerdem den ehemaligen Skateboarding-Meister Richie Löffler und seinem Team bei ihren Skate-Stunts zusehen. Abends traten dann auf der Expo-Bühne Künstler und DJs, darunter Olli Schulz und Pohlmann, auf.

Insgesamt bot der erste Festivaltag viele Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch mit den anwesenden Unternehmern. So konnten vor allem Rat- und Orientierungssuchende Antworten finden.

Rockstars-Konferenz am Freitag

Bei der OMR-Konferenz am Freitag durften sich die Speaker dann auf der ganz großen Bühne präsentieren, welche bei vielen Besuchern für Staunen gesorgt haben dürfte. Den Anfang machte Scott Galloway, Gründer und Chef der Beratungsfirma L2. Darauf folgte die Gründerin von My Little Paris Fany Péchidat, die mit ihrem authentischen Auftritt gut beim Publikum ankam. Im Anschluss stand Christian Schmalzl von Ströer auf der Bühne und sprach über den globalen Wettbewerb um die besten Werbestrategien. Für große Begeisterung in der Halle sorgte später dann der laute Bonin Bough vom Lebensmittelhersteller Mondelez, was nicht zuletzt an einer Reihe interessanter Fakten und seiner Bühnenpräsenz lag. Anschließend stand der Chefredakteur von Bild.de Julian Reichelt auf der Bühne, der sich wohl der meisten Skepsis vom Publikum aussetzen musste.

OMR-Freitag (Image by Steve Martin)

Als Überraschungsgast begeisterte in der Pause schließlich Jan Delay das Publikum und performte auf der OMR-Bühne neben einigen Klassikern auch zusammen mit Udo Lindenberg.

 

Nach den Speakern Tim Leberecht von The Business Romantics und Stefan Ropers von Adobe, folgten vom Veranstalter, wie jedes Jahr, Vorstellungen von besonders erfolgsversprechende Startups. Aus den “3 companies to watch” wurden dieses Jahr allerdings ausnahmsweise gleich sieben. Den Abschluss auf der großen Bühne machte Skateboarder und Unternehmer Tony Hawk, der über unternehmerische Rückschläge und seine Marke Birdhouse sprach.

Hilights vom Event

Infotainment aus dem Hintergrund gab es während der gesamten Konferenz dank Live-Ticker vom 11Freunde-Team, das mit Ironie und Witz Updates und Kommentare zur Veranstaltung postete. Den krönenden Abschluss des Abends gab es dann ab 18 Uhr bei der Aftershow-Party in der Großen Freiheit 36. Auf der Bühne standen hier neben Jan Delay noch Oli Petszokat, Captain Jack, Die Boys von Deichkind, Frau Diavolo, Das Bo und Chefboss.


Teaser & Image by Steve Martin


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