All posts under Management

Netzpiloten @Rethink! Connected Customer 360°

Die Bindung zum Kunden entscheidet maßgeblich über den Erfolg eines Unternehmens. Deshalb lädt der Veranstalter we.CONECT vom 6. bis zum 7. Juni zur Rethink! Connected Customer 360° nach Hamburg ein. Wir Netzpiloten sind zum ersten Mal Partner des Events und sind gespannt auf die Vorträge, die das Team um Dr. [...]
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Alten Vorständen und Aufsichtsräten fehlt die digitale Expertise – Plädoyer für Nerds in der Chefetage

Teamwork in the workplace (adapted) (Image by Štefan Štefan?ík [CC0 Public Domain] via Unsplash)
Unternehmerisches Denken und Digitalkompetenz werden häufig als die zentralen Schlüsselfähigkeiten für die Meisterung der Herausforderungen im digitalen Zeitalter genannt. Grund genug für das Forscherteam von Julian Kawohl, Professor für Strategisches Management an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, einmal genauer hinzusehen, inwieweit deutsche Vorstände in DAX- und MDAX-Konzerne [...]
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CIOs als Avantgarde der Digitalisierung

Geschaeftsmann (adapted) (Image by Visual Hunt) (CC0 Public Domain) via Pexels
Während knapp zwei Drittel (63 Prozent) der Unternehmen ihre Technologiestrategie aufgrund der globalen Unsicherheit angepasst haben, halten 86 Prozent ihre Investitionen in Innovation aufrecht oder steigern sie, auch solche in digitale Arbeitskräfte. Fast ein Drittel (30 Prozent) investieren in flinkere Technologieplattformen, um ihre Organisation in Innovation und Erneuerung zu unterstützen. [...]
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Die Netzpiloten sind Partner der IT-Konferenz

In Berlin findet am 27. Juni die IT-Konferenz für Verlage und Medienhäuser statt. Diese lernen, IT-Landschaften zu managen – zwischen traditionellen Kernsystemen und agilen Applikationen. Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle werden heute von Internet-Giganten wie Google und Facebook, aber auch von Start-Ups in rasantem Tempo entwickelt. Um konkurrenzfähig zu bleiben, ist [...]
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Netzpiloten sind Partner der European Identity & Cloud Conference 2017

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Vom 9. bis 12. Mai ist es wieder soweit und die nunmehr 11. European Identity & Cloud Conference (EIC) von Veranstalter KuppingerCole findet statt. Veranstaltungsort ist das Dolce Ballhaus Forum in Unterschleissheim bei München. Die EIC ist das führende Event für Identitäts- und Zugriffsmanagement, Unternehmensführung, Risikomanagement und Compliance und Cloud Security. Rund [...]
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Netzpiloten sind Partner der Affiliate Conference

Partnergrafik_Affiliate_Conference
In München findet am 09. November die Affiliate Conference 2017 statt. Das Event, das von der xpose360 GmbH veranstaltet wird, präsentiert sich dieses Jahr in neuem Gewand mit vielen Neuerungen. Für die Zusammenstellung des Programms wurde ein Fachbeirat engagiert, für jeden Themenbereich gibt es einen Experten. Der Grundsatz bei der [...]
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Windhunde und Cargo-Kulte schaden dem digitalen Wandel

network-1762507_960_720 (adapted) (Image by geralt [CC0 Public Domain] via pixabay)__
Gestern habe ich mich zum wiederholten Male über Berater-Luftpumpen geäußert, die einem jeden Tag irgendwelche Tschakka-Botschaften zum digitalen Wandel an den Kopf knallen.  Es sind merkwürdige und zumeist nicht sehr geistreiche Gestalten. Sie hämmern Begriffe, PowerPoint-Folien, Best Practice-Beispiele, Benchmarks, Empfehlungen für das Prozessmanagement und technokratisch-ganzheitliche Werkzeuge in den Raum und [...]
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Blender im Management werden keine Social-CEOs – sie bleiben unter sich

Evolution (adapted) (Image by Thomas Wensing [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Es gibt nur wenige Unternehmensvertreter, die die digitale Abstinenz deutscher Führungskräfte so nüchtern betrachten, wie Stephan Grabmeier von Haufe-Umantis: „Wenngleich es die sozialen Medien nun seit rund 15 Jahren in der breiten Nutzung gibt, strotzt die DAX Management Elite mit digitaler Ignoranz. Fast alle Dax-Vorstände meiden – trotz des wachsenden [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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MANAGEMENT t3n: SAP-Chef McDermott ist einziger Dax-Chef auf Twitter: Wenn man bei Twitter nach Führungskräften deutscher DAX-Konzerne sucht, wird man in den allermeisten Fällen nicht fündig – trotz wachsenden Drangs zur Digitalisierung. Lediglich Bill McDermott hat einen Account, dem 29.000 Menschen folgen. Daher ist es zu vertreten, dass er nicht [...]
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Die Netzpiloten sind Partner beim ONLINE HANDEL

+++ GEWINNSPIEL +++   Kurz vor knapp haben wir noch ein besonderes Highlight für euch. Ihr habt nämlich noch bis zum 31. Januar die Chance, ein Ticket für das Event zu gewinnen. Einfach klicken, mitmachen und Daumen drücken. Viel Glück! Am 07. und am 08. Februar 2017 findet in Berlin [...]
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Die sinnlosen Bullet-Point-Plantagen des Managements – Leere in Wissenschaft und Wirtschaft

Erleben wir im Augenblick beim VW-Verwesungsprozess nicht nur die Götterdämmerung des Verbrennungsmotors, sondern auch den Niedergang einer rückwärtsgewandten Firmen-Autokratie, die der ehemalige DAX-Vorstand Thomas Sattelberger an der Hochschule Fresenius in Köln skizzierte? Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von w.soundcloud.com zu laden. Inhalt laden Folgt man der [...]
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20 Jahre Forschung im Fraunhofer-Institut: Über die Zukunft der Arbeitswelt

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) feiert Geburtstag. Seit 1996 hat das Institut zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft das Verbundforschungsprojekt Office 21 vorangetrieben. Die zentrale Frage war und ist dabei stets: Wie sieht die Zukunft unserer Arbeitswelt aus? Um diese Entwicklungen nicht nur in wissenschaftlichen Publikationen sichtbar, sondern [...]
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Wie zwei Nobelpreis-Gewinner uns lehrten, wie Unternehmen ticken

Eine der bemerkenswertesten Entwicklungen in der Wirtschaftstheorie ist die neue Art, wie wir Unternehmen betrachten. Wir sehen nicht länger eine vorgefertigte Form, die einen Prozess oder eine Technologie verwendet, um Material in Produkte zu verwandeln. Heutzutage denken wir bei Firmen an eine Verknüpfung von Verträgen zwischen Interessenseignern, Kreditgebern, Managern, Arbeitern, [...]
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Kant statt Hobbes – Mehr Pflichtethik für Unternehmen

one-way-sign-image-by-geralt-cc0-public-domain-via-pixabay
In der Differenz zwischen der Nützlichkeitsethik des Staatstheoretikers Thomas Hobbes und der Pflichtethik des Philosophen Immanuel Kant liegt das Spannungsfeld fast aller Debatten über Wirtschaftsethik und Wirtschaftstheorie. Nützlichkeit und Sittlichkeit haben nichts miteinander zu tun, sagen die Pflichtethiker. Verfechter der Nützlichkeitsethik kontern, Moral ist für nach Vorteil strebenden Menschen und [...]
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Ist mein Chef ein Psychopath? – Hilfe aus der Jobfalle

Watch your head (adapted) (Image by Kenny Louie [CC BY 2.0] via flickr)
Ein Unternehmen zu leiten, erfordert eine zielstrebige oder sogar rücksichtslose Denkweise, die Fähigkeit, sicher aufzutreten und die Zügel in der Hand zu haben. Man sollte energisch und berechnend und ein akribischer Planer sein – Eigenschaften, die nur wenige besitzen. Aber es gibt eine Kategorie von Personen, die diese Eigenschaften im [...]
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Paradoxe Interventionen gegen Steuerungsobsessionen

Dr Who Cybermen (adapted) (Image by Chad Kainz [CC BY 2.0] via flickr)
In Reaktion auf den allerletzten Live-Hangout der „Weltgeschichte“ über kybernetische Technokraten bin ich auf Facebook ermahnt worden, doch etwas demütiger vor die Großdenker der kybernetischen Front zu treten. Gemeint ist dabei vor allem Stafford Beer, der eine kybernetische Managementlehre predigte: „Tja Gunnar …. der ‚olle’ Stafford …… ;-) ich erwarte [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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IPHONE 7 Horizont: Das ist das neue Apple Smartphone: Gestern wurde das neue iPhone 7 in San Francisco präsentiert. Die schon seit Monaten kursierenden Gerüchte, um die neue Generation des Smartphones bestätigen sich. Apple eliminiert den klassischen Kopfhöreranschluss. Wer seine Kopfhörer in Zukunft nutzen will schließt diese bequem beim Lightning-Anschluss [...]
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Digitale Berater und ihre Lutschpastillen-Wirkung

Office (Image by Unsplash (CC0_Public Domain) via Pixabay)
Berater des digitalen Wandels sind merkwürdige Gestalten. Sie hämmern Begriffe, PowerPoint-Folien, Best Practice-Beispiele, Benchmarks, Empfehlungen für das Prozessmanagement und technokratisch-ganzheitliche Werkzeuge in den Raum und bleiben dabei Diener des alten Systems. In ihrer Wissensanmaßung vermitteln sie Gewissheiten und goldene Erfolgsregeln mit der Halbwertzeit von Hustinetten-Lutschpastillen. Egal, ob es um Industrie [...]
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Top-Manager und die dunklen Hinterzimmer der Macht

Secret (adapted) (Image by Sebastiano Terreni [CC BY 2.0] via Flickr)
Die großen Konzerne in Deutschland sind nach Auffassung des FDP-Politikers und früheren Top-Managers Thomas Sattelberger selbstherrliche Parallelgesellschaften: „Und innerhalb der großen Konzerne sind Leitungsgremien noch mal eigene Parallelwelten, die umgeben sind von einem Hofstaat ähnlich wie bei Ludwig XIV. Das ist aber ein Spiegelbild der Gesellschaft.“ Die Folgen dieser abgeschotteten [...]
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Zufallsgenerator fürs digitale Management

Führen im digitalen Zeitalter (Image by Gunnar Sohn)
Manager führen disziplinarisch – Leader haben Follower. So hat Harald Schirmer von Continental beim ersten Digital Leadership Summit in Köln die Polarität in der deutschen Wirtschaft zugespitzt. Dabei geht es nicht um die Frage „Wer hat den Größten“. Schirmer verortet eher Spannungsfelder im Top-Management. Führungskräfte agieren zwischen den Optionen Hierarchie-Netzwerk, [...]
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Der Fall Boaty McBoatface: Warum Community-Abstimmungen selten funktionieren

DSC00913.jpg (adapted) (Image by Jens Klostermann [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Der britische Umweltforschungsrat hat per Abstimmungstool für sein neues Forschungsschiff einen neuen Namen gesucht. Bei der Abstimmung ist ein eindeutiger Gewinner hervorgegangen. Sein Name: „Boaty McBoatface“. Nachdem der Rat eine Welle der Erregung auslöste, indem er den Namen durch Crowdsourcing-Prozesse finden ließ, sieht es nun so aus, als wolle er [...]
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Produktmanagement ist der neue Journalismus

Pulse (adapted) (Image by Johan Larsson [CC BY 2.0] via flickr)
Das Gestalten von Medienprodukten ist grundlegend für die journalistische Arbeit. Leider wird das bisher nicht von allen als Journalismus angesehen. Im Jahr 2016 werden Medienunternehmen und Journalistenschulen anfangen, Produktmanagement zu verstehen, zu definieren und es als maßgeblichen Karriereweg zu akzeptieren, der durchaus Kritik beinhaltet. Sollten Leute in dieser Funktion nicht darauf trainiert werden, die [...]
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Die Basta-Methoden von Yahoo-Chefin Mayer

Daumen CC0 PublicDomain
Heroische und herrische Führungskräfte im Niedergang – Yahoo-Chefin Marissa Mayer wurde vom Handelsblatt zur Absteigerin des Jahres gekürt. Das hat sie sich redlich verdient. Vor drei Jahren ist die ehemalige Google-Managerin regelrecht als Heilsbringerin gefeiert worden. Sie kam, sah – und verlor: Mayer sei es nicht gelungen, den strauchelnden Konzern aus [...]
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Fehlende Arbeiterrechte in Unternehmen

Individual in a Suit (adapted) (Image by Flazingo Photos [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Auch heute noch sind viele Beschäftigte ihren Vorgesetzten ausgeliefert. Von Psychoterror, Eingriffen in die Privat- und Familiensphäre: Angestellten fehlen elementare Grundrechte. Zeit, dies zu ändern! Hinter den modernen Lichtsuppen-Fassaden der Unternehmen regiert häufig immer noch die alte Ideologie des industriekapitalistischen Taylorismus, der auch die Büroabläufe auf Fließband-Effizienz trimmt. Was an [...]
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Microlearning: Lernen Häppchen für Häppchen

CC0 1.0 Public Domain
Ein Trend im E-Learning sind kurzformatige Trainings: Begriffe wie Learning Nuggets oder häppchenweises Lernen machen momentan die Runde. // von Manuel Yasli In den Zeiten der neuen Medien verlieren Menschen ihre Aufmerksamkeitsspanne. Somit haben sie es schwerer, neue Fähigkeiten auf herkömmlichem Wege zu erlernen. Auch die Lernmethoden müssen sich weiterentwickeln, [...]
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Abgesang auf die Macho-Chefs

Im Management von heute dreht sich alles um Effizienz. Wenn Unternehmensziele so utopisch sind wie sowjetische Fünfjahres-Pläne, müssen das oft die Angestellten ausbaden. // von Gunnar Sohn Als Schule der Intrigen mit Macho-Kultur bezeichnet der Ex-Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger im Spiegel-Interview die düstere Realität auf Chefetagen. Er muss es wissen. Deutsche [...]
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Deutschlands digitale Bräsigkeit

Deutschlands Management braucht Innovation (Bild: edar [CCo Public Domain], via pixabay)
Digitale Wirtschaft braucht digitales Management. Mit dem „Kosten-senken-und-Zeit-sparen-Mantra” der deutschen Führungskräfte kann man keinen Blumentopf mehr gewinnen. // von Gunnar Sohn   Warum ist die Digitalisierung immer noch eine Achillesferse von deutschen Unternehmen? Diese Frage untersucht eine Zukunftsstudie des Münchner Kreis, die in dieser Woche in den Räumen des Bayerischen [...]
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Zwischen Stiftung und Startup: Die Strategie von First Look Media

Pierre Omidyar (adapted) (Image by Joi Ito [CC BY 2.0] via Flickr)
Erfindet das Silicon Valley auch engagierten Journalismus im Netz neu? Diese Verheißung machte Multimilliardär Pierre Omidyar mit „First Look Media“. Bislang arbeitete nur das Online-Magazin „The Intercept“, das vor allem für Auswertungen der von Edward Snowden geleakten Dokumente bekannt ist, an der Umsetzung der philanthropischen Programmatik des eBay-Gründers. Ein zweites [...]
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Management by Internet ist keine Utopie

Schwarz-Weiß-Denken hilft bei der digitalen Transformation nicht weiter. Das beweist ein kleiner US-amerikanischer Autohersteller. // von Gunnar Sohn Vernetzung statt Hierarchie, Agilität statt lange Planung – Digitalisierung, Internet und soziale Netzwerke erfordern neue Führungsprinzipien, so die zentrale These des neuen Buchs „Management by Internet“ von Willms Buhse. Die Technik stehe [...]
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Vertrauen versus Kontrolle

17 (adapted) (Image by K D [CC BY 2.0] via Flickr)
Wie Excel-Manager die digitale Gegenwart verschlafen. Vertrauenskultur scheint in der Wirtschaft nicht hoch im Kurs zu stehen, besonders dann, wenn die eigene Zukunft nicht mehr aus den Erfolgen der Vergangenheit abgeleitet werden kann. Wolf Lotter leitet das in seiner „Brandeins“-Kolumne aus der „Führungskräftebefragung 2014“ des Reinhard-Mohn-Instituts der Universität Witten?/Herdecke ab. [...]
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Wohlfühlarbeitsplätze für die industrielle Dressur

L'espace Nouvel (Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid) (adapted) (Image by Jean-Pierre Dalbéra [CC BY 2.0] via flickr)
Büros sind noch immer Gehäuse der Hörigkeit. Die leeren Hurra-Plattitüden der Top-Manager überdecken nur die Realität einer bürokratischen Mikroherrschaft. Ich sitze im Büro, also bin ich? Diesen Mythos verbreiten vor allem Konzerne mit allerlei Bespaßungsmaßnahmen, um zu kaschieren, dass das Angestelltendasein immer noch in einem „Gehäuse der Hörigkeit“ stattfindet, wie [...]
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Scott Berkun über seine Zeit bei Automattic

Im Jahr 2010 hatte Automattic, die Firma hinter WordPress.com, 50 Mitarbeiter, die fast ausschließlich online zusammenarbeiten, ein Büro nur zu Demonstrationszwecken bei Fototerminen und keine Hierarchien. Gründer Matt Mullenweg und der damalige CEO Toni Schneider stellten fest, dass das nicht mehr optimal war und entschieden sich, eine Hierarchieebene einzuführen.

Als Folge wurden des von Mullenweg und Schneider geplanten Umbaus, wurden Teams mit jeweils einem Teamleiter gebildet. Der Kopf von „Team Social“ war Scott Berkun, 58. Automattic-Angestellter und ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter. Er ist kein Programmierer, sondern Autor zu Management-Themen und seine Aufgabe war herauszufinden, wie die Teams organisiert werden sollten: „Durch den Eintritt in das Unternehmen würde ich zu einem Instrument meiner eigenen Ratschläge werden. Wenn der Wechsel von der flachen Hierarchie hin zu Teams scheiterte, wäre ich in doppelter Hinsicht verantwortlich.“ Berkun schrieb darüber ein Buch. In „Mein Jahr ohne Hosen“ berichtet er fast tagebuchartig aus dem Arbeitsalltag seines Teams mit Mitarbeitern in den USA, Europa und Australien, das in in Berkuns Zeit bei Automattic unter anderem „Jetpack“, eines der erfolgreichsten WordPress-Plugins, entwickelte. Im Netzpiloten-Interview erzählt Scott Berkun von seiner Zeit bei Automattic und Möglichkeiten für andere Unternehmen.

Katharina Brunner: Als Sie bei Automattic angefangen haben, sagte ein Kollege zu ihnen: „Willkommen im Chaos“. Wie schafft es ein Unternehmen ohne festgelegte Management-Prozesse, minimaler Hierarchie und Mitarbeitern auf der ganzen Welt mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet zu werden?

Scott Berkun: Das ist eine Frage, auf die es keine einfache Antwort gibt. Ich musste dort selbst arbeiten und ein ganzes Buch darüber schreiben, um es zu erklären.

In Ihrem Buch berufen Sie sich immer wieder auf die Kultur als das entscheidende Element für einen Arbeitsplatz. Was macht die Kultur bei Automattic so außergewöhnlich?

Anders als bei den meisten anderen Arbeitsplätzen herrscht großes Vertrauen zwischen den Mitarbeitern. Sie wurden angestellt, weil sie echtes Interesse am Publishing und eine positive Einstellung dazu haben, Menschen zu helfen. Es ist selten, dass ein Unternehmen erfolgreich eine solche Kultur schafft – obwohl es viele versuchen.

Matt Mullenweg hat Sie als Experten für Projektmanagement angeheuert. Wie hat sich die Organisation von Automattic durch Ihr Anraten verändert?

Ich habe gezeigt, dass es jedes Team in egal welcher Organisation bestimmte Dinge braucht, um gute Arbeit abzuliefern. Die meisten Firmen scheitern daran. Drei dieser Dinge sind: Vertrauen gewinnen, klare Ziele setzen und Risiken eingehen. Die Organisation an sich habe ich nicht verändert, das ist sehr schwierig für eine einzelne Person.

Sind Manager in Open-Source-Organisationen und Firmen wie Automattic nicht mehr notwendig?

Sie sind notwendig, aber aus anderen Gründen. Open-Source-Organisationen haben Freiwillige – Leute, die bereit sind, ihre eigene Zeit zu investieren. Wie viele Menschen würden ihre Jobs bei machen, wenn sie nicht bezahlt werden würden? Nicht viele. Das ist eine gewaltige Stärke, die das Führungspersonal und die Manager bewahren müssen. Anstatt Kommandos zu brüllen, müssen sie daran arbeiten, das Projekt und die tägliche Arbeit zu schützen, damit es den Freiwilligen weiterhin Spaß macht und es interessant genug bleibt, damit sich Leute daran beteiligen wollen.

Sie berufen sich oft auf Eric Raymonds Essay „Die Kathedrale und der Basar„, um die Unterschiede zwischen einer traditionellen, zentralen Firma und einer dezentralen Organisation wie WordPress zu veranschaulichen. Gibt es eine optimale Position zwischen diesen Extremen?

Jede Organisation ist anders, niemand ist nur das eine oder das andere. Die optimale Balance unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen. Aber ich vermute, wenn die Firmen ihre talentiertesten Angestellten fragen, dann würden die sagen: Am besten ist eine Verschiebung Richtung Dezentralisierung.

Was sind drei Schlüsselfaktoren, falls eine Firma darüber nachdenkt, komplett virtuell zu arbeiten?

  • Sie sind bereits eine virtuelle Firma: ein großer Teil der Arbeit läuft bereits über E-Mail, Webbrowser und mobile Geräte.

  • Wenn sie gute Leute einstellen, dann sollten sie die Tools, mit denen sie arbeiten, selbst wählen.

  • Beurteile Angestellte nach ihrer Leistung und ihren Resultaten und nicht nach oberflächlichen Bewertungen, etwa wie viele Stunden sie gearbeitet haben.

Sie haben erwähnt, dass die Usability von WordPress nicht so gut ist wie sie sein könnte. Gibt es in dem Punkt Verbesserungen, seitdem sie die Firma verlassen haben?

WordPress wird bereits besser. Sie arbeiten im Moment an Version 4.0 und es sieht so aus, als wäre das die bisher beste Version.

Letzte Frage: Haben sie wirklich ohne Hosen gearbeitet?

Haben Sie wirklich Hosen getragen, als Sie diese Interview-Fragen gestellt haben?

Vielen Dank.

Mein Jahr ohne Hosen“ erschien im August 2014 im Wiley-VCH Verlag.


 


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Wie das Berufspendeln bekämpft werden kann

17 Millionen Menschen kommen in Deutschland am Tag auf die Strecke zur Sonne und zurück. Vom täglichen Irrsinn des Berufsverkehrs. Früher haben sich die Menschen – mangels Verkehrsmittel – ihre Arbeit dort gesucht, wo sie lebten: „Im Jahr 1900 verließ gerade einmal jeder zehnte Erwerbstätige auf dem Weg zur Arbeit seinen Wohnort. Vor 60 Jahren war es noch jeder vierte. Heute verlassen 60 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ihre Gemeindegrenze, um zu arbeiten – in Deutschland sind das über 17 Millionen Menschen“, schreibt „Zeit“-Redakteur Claas Tatje. 67 Prozent der Berufspendler fahren mit dem Auto zur Arbeit, versauern im Stau, belasten die Umwelt und ärgern sich über den Verlust an Lebensqualität. Der durchschnittliche Besetzungsgrad im Berufsverkehr liegt nach Analysen des Umweltbundesamtes bei rund 1,2 Personen pro PKW und ist damit der niedrigste aller Fahrtzwecke. 8,5 Millionen sind täglich länger als eine Stunde unterwegs. Rund sechs Millionen fahren mehr als 25 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz.

Allein Letztere bringen es – alle zusammengerechnet – am Tag auf die Strecke zur Sonne und zurück. Und obwohl viele von ihnen leiden, sucht kaum ein Unternehmen nach Antworten auf die Frage, wie es seinen Pendlern das Leben erleichtern könnte, damit sie gesund bleiben und vor allem entspannt“, so Tatje. Dabei läge es doch im Interesse der Wirtschaft, Lösungen für die Folgen des täglichen Pendelwahnsinns zu finden. Arbeitgeber stellen Kindergartenplätze, bieten Genderseminare an, bemühen sich um den Betriebssport und legen Programme für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter auf. Doch kaum einer macht sich in den Führungsetagen ernsthafte Gedanken, wie man die Belastungen im Berufsverkehr reduzieren könnte.

Die Macht der Berufspendler

Täten sich alle Pendler in Deutschland zusammen, dann würden sie mehr Stimmen auf sich vereinen, als CDU und SPD zusammen bei der Europawahl erreichen werden, sie hätten mehr politischen Einfluss als der ADAC und eine größere Kaufkraft als alle Rentner. Pendler sind eine sehr unterschätzte Macht am Arbeitsmarkt. Und eine sehr unzufriedene. Der durchschnittliche Berufstätige verabscheut nämlich nichts so sehr wie den Weg ins Büro“, führt der „Zeit“-Wirtschaftsredakteur weiter aus, der zu diesem Thema ein Buch geschrieben hat, das Ende Mai erschienen ist: „Fahrtenbuch des Wahnsinns – Unterwegs in der Pendlerrepublik.

Viele Organisationen könnten Abhilfe schaffen:

Für nahezu alle Berufszweige und jede Unternehmensgröße stehen Technologien zur Verfügung, um Arbeit intelligenter zu organisieren. Video und Mobilität sind dabei entscheidende Treiber. Durch die Videotechnologie bekommt die Kommunikation eine ganz neue, persönlichere Qualität. In kürzester Zeit hat sie sich im privaten Bereich durchgesetzt und greift nun auch immer stärker auf die Geschäftswelt über. Dank mobiler Lösungen können via Internet dezentrale Arbeitsplätze organisiert werden. Arbeitszeiten lassen sich leichter von der Rush Hour entkoppeln, die Präsenz in Unternehmen ist seltener notwendig. Beide Aspekte können sich positiv für Berufspendler auswirken“, so die Empfehlung von Jürgen Signer, Deutschlandchef von Aastra, Spezialist für Kommunikationstechnologien.

Der Boss steht nicht im Stau

Marketing-Professoren prognostizierten schon in den 1980er-Jahren ein Ende der Dienstreisen als die ersten noch recht umständlichen und teuren Systeme für Videokonferenzen in den Vorstandsetagen eingeführt wurden.

Heute könnten komplette Abteilungen und selbst Universitätsvorlesungen über Cloud-Technologien organisiert werden. Dennoch dominiert weiterhin das Dogma der Präsenz in Organisationen von Wirtschaft und Staat. Tätje erwähnt in seinem Pendler-Opus die Arbeitspsychologin Antje Ducki, die die betriebliche Mikropolitik untersucht hat: „Je mehr ich mich im Unternehmen zeige, desto eher spiele ich dabei mit. Hier ein kleines Lächeln, dort ein Plausch auf dem Flur und jeden Mittag eine Verabredung zum Essen.“

Karriere wird mit Sichtbarkeit am Arbeitsplatz gleichgesetzt. Diese Illusion hegen und pflegen zumindest viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Fast alle Chefs sehen keinen Vorteil darin, wenn sich Pendler – wann immer möglich – selbst die Arbeitszeit einteilen. Amerikanische Wissenschaftler veröffentlichten im Blog der „Harvard Business Review“ eine Untersuchung darüber, welche Mitarbeiter bei ihren Chefs am beliebtesten sind. Das Ergebnis: Wer früh um 7 Uhr anfängt, schneidet in der Gunst der Vorgesetzten besser ab als einer, der den exakt identischen Job um 11 Uhr antritt. „Der Boss steht ja nicht im Stau. Und wenn, dann in der klimatisierten Limousine“, so Tätje.

Zentralisierung nimmt zu, Ballungszentren überlastet

Begleitet wird das Credo „Nur wer im Büro sitzt, arbeitet auch“ vom Trend zur Zentralisierung. Der „Zeit“-Redakteur nennt einige Beispiele: Etwa Verlage wie Gruner & Jahr, die Zeitschriftenredaktionen zur Verlagszentrale nach Hamburg umsiedeln. Selbst Kirchen zentralisieren wie etwa das Diakonische Werk, das mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst zum Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung fusionierte und nur noch in Berlin stationiert ist. Obwohl fast jeder technologisch so ausgestattet ist, um mit seinem Laptop dezentral zu arbeiten, gibt es immer weniger Beschäftigte, die überwiegend oder manchmal von zu Hause arbeiten, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung nachgewiesen hat: Seit 2008 ist die Zahl dieser Erwerbstätigen um 800.000 zurückgegangen, obwohl die Zahl der Beschäftigten insgesamt um 1,5 Millionen angestiegen ist.

Die Ballungszentren werden voller und teurer, ländliche Regionen hingegen verlieren Unternehmen und Arbeitskräfte. Bislang hat man diese Entwicklung nur in Ostdeutschland vermutet, mittlerweile gibt es diese Entwicklung auch in Westdeutschland. Es ist also ein generelles Problem, dass manche Regionen regelrecht ausbluten, da die Überalterung zusätzlich damit verbunden ist, dass die jungen und mobilen Leute diese Regionen verlassen.

Wenn Arbeitsministerin Andrea Nahles den Abschied vom Anwesenheitswahn in Unternehmen fordert, sollte Infrastruktur-Minister Alexander Dobrindt schleunigst mit Taten folgen. Wir sollten es für eine Industrienation technisch uneingeschränkt können und müssen die Arbeit dort hinbringen, wo die Menschen leben. Gerade für dezentrales Arbeiten als Cloudbelegschaft in räumlich verteilten Teams brauchen wir eine Breitbandigkeit, die diesen Namen auch verdient. Strukturschwache Regionen muss man mit einer besseren digitalen Infrastruktur aufwerten“, fordert Thomas Dehler vom Berliner Dienstleister Value5.

Ein Teufelskreis: „Jene Regionen, in denen Firmen abwandern oder Nachwuchskräfte das Dorf oder den ländlichen Raum verlassen, büßen entsprechend Steuer- und Gebühreneinnahmen ein. Es fehlen Finanzmittel, um Infrastruktur zu finanzieren. Eine Kommune kann diese Beträge dann nicht mehr selber stellen“, erläutert Dehler.

Kompetenz für Distanz-Management entwickeln

Wer Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter habe, kann sich auch mehr mit den Möglichkeiten dezentraler Arbeit beschäftigen. Es gebe inzwischen viele Instrumente, Teams virtuell zu führen und stärker am Ergebnis zu messen als an der Präsenz im Unternehmen.

Wer mehr Autonomie über Zeit und Ort in der Arbeitswelt zulässt, erhöht extrem die Zufriedenheitswerte bei Mitarbeitern. Wer weniger Zeit im Berufsverkehr verbringt, ist ausgeglichener und kann sich mehr um seine sozialen Kontakte kümmern“, betont Dehler.

Räumlich verteiltes Arbeiten sei technologisch lösbar. Kompetenzen im Distanz-Management könne man lernen: „Jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass die Anwesenheit im Büro nicht gleichgesetzt werden kann mit guter Arbeit. Wenn diese Erkenntnis in der Wirtschaft wächst, ist ein erster Schritt getan, um die Belastungen für Berufspendler zu reduzieren“, so die Erfahrung von Dehler.

Nachweisbare Medienkompetenz sollte nach Ansicht von Josephine Hofmann vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO deshalb zu einem zentralen Auswahlkriterium für Führungs- und Koordinationsaufgaben avancieren und auch bewertbare Größe in Führungssystemen werden.

Wenn wir uns vom Status der Pendlerrepublik verabschieden wollen, reichen Placebo-Maßnahmen wie Shuttle-Services, Fahrgemeinschaften oder der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel nicht aus. Insofern sind die Mobilitätskonzepte der liebwertesten Gichtlinge von Umweltbundesamt und Verkehrsministerium etwas kurzatmig, da sie nur den Umstieg auf Bahn, Bus oder Fahrrad empfehlen.

Wir müssen die Arbeit zu den Mitarbeitern bringen und dürfen Arbeit nicht mit Anwesenheit verwechseln. Um den Stress des Pendelns für Mitarbeiter zu reduzieren, sollten die Ursachen und nicht die Symptome bekämpft werden. Jeder nicht gefahrene Kilometer entlastet den Verkehr, senkt die Emission von klimarelevanten Treibhausgasen um 141 Gramm pro Personenkilometer und macht Menschen stressfreier.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf The European.

 

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Kundenkontakt im Netz

Google Logo in Building43 (adapted) (Image by Robert Scoble [CC BY 2.0] vie Flickr)
Vor einigen Jahren machte sich Jeff Jarvis mit seinem Lob an Google unbeliebt. Recht hatte er trotzdem. Medienprofessor Jeff Jarvis blickt im Interview mit dem renommierten „Internet-Magazin“ auf die Empfehlungen zurück, die er 2009 in seinem Bestseller „What would Google do?“ zu Papier gebracht hat. Seine Vorschläge, was Unternehmen vom [...]
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Interview: Community Management bei Soundcloud

Stefan Mey hat auf der Social Media Week David Noël, den Comunnity Manager von Soundcloud, vor die Kamera geholt und entlockt ihm die Geheimnisse des Musikdienstleisters zum Thema Umgang mit der Community der Nutzer im digitalen Raum.

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Management in Zeiten der Adhocratie

Zwei Welten prallen im Netz aufeinander: Bürokratie und hierarchisches Management gegen verspieltes Experimentieren. Unternehmen, für die ein Twitteraccount schon die Zeitenwende bedeutet, werden daran verzweifeln. Schicksalhaft ist diese Gemengelage allerdings nicht, wie der Zukunftsforscher Alvin Toffler bereits in den 1970er Jahren prognostizierte. Denn die klassischen Organisationsformen als Ursache der betrieblichen Ärgernisse lösen sich auf. Schon vor vierzig Jahren beobachtete der Gesellschaftsfuturologe eine Tendenz, die das System der Bürokratie immer mehr herausfordert und schließlich ganz ersetzen wird: Toffler sprach von der „Adhocratie“. Bürokratien eignen sich bestens für Aufgaben, bei denen viele Mitarbeiter ohne Spezialausbildung Routinearbeiten ausführen.

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Marken: Firma, Social Media und die Mitarbeiter

Seien wir doch ehrlich. In den frühen Tagen von Social Media gab es auf beiden Seiten der Medaille arge Anpassungsprobleme, die nicht selten durch persönliche Schwächen begründet waren, die es auch schon vor dem Web gab. Mitarbeiter plauderten Geheimnisse über ihren Chef aus oder demütigten ihn öffentlich und Firmen haben das Web benutzt um eine Art Freundlichkeit und Menschlichkeit zu simulieren, die nie existierte. Damit sind ihnen dann Informationen zugespielt worden, die nicht selten zu Entlassungen führten. Die Markenführung, noch immer der heilige Gral der BWL-Kreuzritter aus Mannheim und von anderswo, ist zu einem Instrument des Kontrollzwangs verkommen. Das Web 2.0 hat diese Tendenz eher forciert als abgeschwächt. Bei mashable hat man sich so seine Gedanken gemacht, wie man sowohl marken- als auch menschenfreundlich im Web agieren kann…

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Management-Berater: Das große Gefasel

Kaum hat jemand erfolgreich das Thema Banken und Finanzkrise aus der Öffentlichkeit entfernt, springen auch schon die ersten virtuosen Faselmeister in die offen stehende Bresche. Es dauert für den Steuerzahler mindestens 20 Jahre, um die Schäden der Bankenkrise abzuzahlen. Schon heute verdienen die meisten Banken wieder fast soviel wie vor der Krise. Und sie haben jetzt ein bombensicheres Risikomanagement. Den Staat. Und nun treten die großen Namen auf den Plan und beginnen das große Einpeitschen wie seinerzeit als das libertäre Mantra des staatlichen Rückzugs auf allen Kanälen erklang. Der Erste, der sich aus den Büschen traut, ist der allseits beliebte Fredmund Malik, Gründer und Leiter des Malik Management-Beratungsunternehmens in St. Gallen. Auf die Frage im Interview auf buchreport.de, ob die aktuellen Bedingungen den Rahmen für Managemententscheidungen ändern, antwortet er mit einem dreifachen „Komplexität“. Weiterlesen »

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Wenn Netze werken

Der Aufenthalt und die Nutzung sozialer Netzwerke im Web werden immer wichtiger – sowohl auf individueller wie auch auf organisatorischer Ebene. Das passiert nicht zur Zufriedenheit aller. Widerstände und negative Reaktionen auf diese Netzwerke und ihre umfangreichen Potenziale sind keine Seltenheit. Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, hat vor ein paar Tagen das Ende der digitalen Privatsphäre ausgerufen und das Echo war geteilt. Das ist kaum verwunderlich. Nach einer bizarren Änderung der Nutzungsbedingungen im letzten Jahr hatte gerade Facebook eine sehr fein granulierbare Rechteverwaltung für hochgeladene Inhalte eingeführt. Das macht das ökonomische Nutzen der riesigen „Kundenzahlen“ nicht eben einfacher. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Scam- und Hoax-Gruppen, die nichts anderes tun, als bei den sozialen Netzwerken ihre Werbebotschaften unter das Volk zu bringen.
Eigentlich kommt die Idee hinter diesen Netzwerken aus dem klassischen Verhalten, das wir schon seit Jahrzehnten im Geschäftsverkehr kennen: Endlose Kontaktlisten mit unzähligen Visitenkarten zu erstellen, um die eigenen Interessen mithilfe eben dieser vielen Personen durchzusetzen. Die Visitenkartenschnüffler haben schon früher durch intensive Sammelaktivitäten und aufgeregtes Schleimen von sich reden gemacht.
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Wir sind, was andere bloggen!

„Wer hat denn DIESES Foto gemacht?“ Ein verdrossener Klick und das Fotoalbum blättert weiter. „Das glaube ich nicht. Es wurde wirklich überall fotografiert…“ Ärgern über unvorteilhafte Fotos, das gehört dazu zum Leben der Promis und Hollywood-VIPs, die tagtäglich Hunderte veröffentlichter Fanfotos entdecken. Nur zum Leben der Promis? Schon lange nicht mehr. Das Paparazzi-Prinzip betrifft schon längst auch ganz normale, durchschnittliche Menschen wie dich und mich. Willkommen im Netz! Weiterlesen »

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Twitter-Management mit HootSuite

picture-4Intensiv- und Profitwitterer entwickeln mit der Zeit eine Twitterstrategie, bei der es darum geht mit verschiedenen Accounts zu bestimmten Uhrzeiten bestimmte Tweets abzusetzen und gleichzeitig die Übersicht über Follower, Replys, Direct Messages etc. zu behalten. Mit dem Webfrontend von Twitter selbst stößt man hier schnell an Grenzen. Diverse Clients und Webservices von Drittanbietern sind bereits auf dem Markt, die das Twitter-Management erleichtern und unterstützen. Einer dieser Dienste ist HootSuite. Weiterlesen »

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Wie man seine Online-Reputation in Rekordzeit ruiniert

Obwohl Echtzeitmedium, treten die wahren Qualitäten des Netzes erst auf lange, manchmal auf sehr lange Sicht zutage: denn dank der Versatilität digitaler Daten und permanenter Fortschritte in punkto Totalerfassung benimmt sich das Netz meist wie der sprichwörtliche Elefant: es weigert sich, zu vergessen.

elefant

Das klingt vielleicht beunruhigend, sollte sich aber sogar äußerst verstörend anhören, bedenkt man die Erkenntnisse der neueren Gehirnforschung: das Vergessen sei, meinen die Apologeten dieser These in typisch-euphorischer Übertreibung, mindestens genauso wichtig, wenn nicht gar viel wichtiger als sämtliche Merkfunktionen zusammen. Nur dank der Gnade des Vergessens kann unser unruhiger Affengeist, wie die Buddhisten sagen, nämlich überhaupt die Flut der zahllosen Informationen vom Typ überlebensrelevant bis Klatschspalte langfristig in die passende Ablage einsortieren; später sorgt dann ein Cronjob für regelmäßiges Leeren des Papierkorbs. Weiterlesen »

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