All posts under Foursquare

5 Lesetipps für den 28. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung, Reaktionen auf Facebook, die Gender Gap der Tech-Branche, Foursquare und Soundcloud versus Spotify. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Foreign Policy: The Espionage Economy: Beim Thema Überwachung zeigt sich, dass der neoliberale Markt versagt. Die Wirtschaft ist nicht dazu in der Lage, die politisch gewollte und aktiv betriebene Überwachung zu verhindern und ihre NutzerInnen, des Staates BürgerInnen, zu schützen. Sie möchte es auch nicht, zu lukrativ scheint das Geschäft mit der Überwachung zu sein, wie James Bamford auf Foreign Policy erklärt. Auch wenn die Politik in erster Linie das Problem beim Thema Überwachung ist, kann die Lösung auch nur ein politischer Wandel sein, denn nur die Politik kann die Überwachung beenden. Wir als Gesellschaft müssen deshalb eine Politik fordern und unetrstützen, die sich klar gegen Überwachung ausspricht.

  • FACEBOOK Bloomberg Business: Inside Facebook’s Decision to Blow Up the Like Button: Facebook ist das soziale Netzwerk mit dem Daumen nach oben. Dieses Icon ist in der Einfahrt zum Hauptquartier zu sehen, es ist ein das soziale Netzwerk grafisch darstellendes Logo und sagt sehr viel über Facebook aus. Etwas nicht zu mögen ging nicht, eine andere Reaktion als positiver Zuspruch war zumindest nicht mit einem Klick möglich. Sarah Frier gibt einen (dem Unternehmen sehr schmeichelnden Einblick) in die Pläne von Chris Cox, bei Facebook für Produkte verantwortlich. Seit Wochen testet Facebook bereits Reaktionen statt den Daumen, womit NutzerInnen mehr Ausdrucksmöglichkeiten erhalten. Die Frage ist, ob Facebook damit nicht an ein vielleicht zu wesentliches Element geht und es radikal ändert.

  • GENDER GAP The Huffington Post: Closing the Tech Industry Gender Gap: Die Gender Gap ist ein gesellschaftliches Problem, das an sich überall in der westlichen Berufswelt vorgefunden werden kann. Nur 26 Prozent der Mitarbeiter in der US-Techbranche sind Frauen, obwohl Frauen an den Universitäten die Hälfte aller Abschlüsse machen. Die wenigsten Frauen studieren aber Technologie-Themen und dies zeigt sich dann in der Berufswelt. Susan Wojcicki, Geschäftsführerin von YouTube, hat sich dazu in einer Keynote auf einer Konferenz geäußert und erklärt, wie man die Gender Gap schließen könnte. Die Rede ist als Gastbeitrag auf der US-HuffPost erschienen und ein lesenswerter Debattenbeitrag.

  • FOURSQUARE Pencil: Interview with Dennis Crowley: Zurzeit ist natürlich Twitter „unser“ Sorgenkind schlechthin, auch weil ich mir Social Media ohne meinen Lieblingsdienst kaum vorstellen kann. Danach kommt schon Foursquare, auch ein Dienst am Scheideweg, auch wenn es schon seit sieben Jahren diesen Status hat. Im Interview mit dem Startup Pencil, dass so seine auf GIFs setzendes Storytelling-App vorstellen kann, gibt der Foursquare-Gründer Dennis Crowley einen kurzen Einblick in das Unternehmen, das er nicht mehr als Geschäftsführer bertreut.

  • SOUNDCLOUD TechCrunch: Why SoundCloud Will Be Worth More Than Spotify: Bis zur Fertigstellung unserer Blogger Lounge in diesem Frühjahr sitzt unsere Berliner Netzpiloten-Redaktion im Coworking Space des Sankt Oberholz. Hier wurden u.a. HelloFresh und auch SoundCloud gegründet. Laut dem Sankt Oberholz ist Spotify die erste Wahl der eigenen Members im WiFi-Netzwerk, doch das könnte sich ändern. Alex Moazed zeigt auf TechCrunch.com die Entwicklung auf, wieso (und warum) SoundCloud demnächst Spotify überholen wird und wohl unser aller Musikstreaming-Dienst wird.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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5 Lesetipps für den 16. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Vorratsdatenspeicherung, Wireless Charging, digitale FAZ, 7TV Mediathek und Yahoo!. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG heise online: Justizminister Maas: Vorschlag zur Vorratsdatenspeicherung steht felsenfest: Die Leitlinien für ein zehnwöchiges Aufbewahren von Verbindungsdaten stehen nach Aussage des Justizministers Heiko Maas fest und seien mit höchstrichterlichen Vorgaben vereinbar. Um schwerste Straftaten in Zukunft besser aufklären zu können, sollen die Prinzipen für eine neue Vorratsdatenspeicherung durchgesetzt werden. Damit steht die Grundlage für eine noch ausstehende parlamentarische Beratung. Diese Prinzipien beinhalten nach Aussage des Ministers eine ausgeglichene Balance zwischen Sicherheit und Bürgerrechten. Während es von SPD und Union Lob für den Vorschlag gibt, wirft die Opposition Maas vor, die Bürgerrechte für den Vorschlag zu opfern.

  • WIRELESS CHARGING Digital Trends: Ditch your cords with IKEA’s wireless charging furniture: IKEA bringt noch im Frühjahr 2015 in den USA eine neue Mobiliarlinie auf den Markt, in welche Wireless Charging Pads integriert sind. Mit diesen lassen sich durch einfaches Auflegen Smartphones unkompliziert und kabellos laden. IKEA wird Adapter-Hüllen  für Smartphones, welche noch nicht mit dem Qi Wireless Charging kompatibel sind, wie zum Beispiel das iPhone 4 bis 6 und das Samsung Galaxy S3 bis S5, verkaufen. Außerdem werden die Möbel die Möglichkeit eines USB-Anschluss haben, für das klassische Aufladen mit einem Kabel. Neben den in Nachttische integrierte Pads, werden auch einzelne Charging Pads erhältlich sein.

  • FAZ Horizont: „FAZ“: Digitale Zeitung kommt im Spätherbst: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung will ihre Digitalstrategie neu ausrichten. Noch dieses Jahr soll eine multimedial FAZ-Zeitung auf den Markt kommen. Diese soll im Abo für circa 35 Euro erhältlich sein. Allerdings soll die Website der Zeitung weiterhin kostenfrei zu sein, wie der Digitalchef der FAZ sagt. Durch diese will man in Debatten präsent sein und neue Leser an die Marke führen. Letztendlich sollen die Vertriebsumsätze damit höher sein als die digitalen Werbeumsätze, welche mit andere Digitalaktivitäten 10 Prozent des Gesamtumsatzes bisher ausmachen.

  • 7TV Horizont: Pro Sieben Sat 1: 7TV wird um senderübergreifende Online-Mediathek erweitert: Die Sendergruppe Pro Sieben Sat 1 wird die Senderübergreifende App 7TV jetzt auch als Online-Mediathek freischalten. Neben der bisherigen Funktion Programminhalte live oder auf Abruf zu streamen, können Nutzer jetzt die Sendungen auch nach der Ausstrahlung im TV ansehen. Damit folgen sie dem Trend, das vor allem junge Zuschauer zeitversetzt fernsehen. Eine komplette Abbildung des Programms wird es aus lizenzrechtlichen Gründen in der Mediathek allerdings nicht geben, außerdem sind einige Formate nur 7 Tage lang verfügbar. Die Mediathek wird anders als die App komplett werbefinanziert sein. In der App zahlt man für den Zugriff auf den Live-Stream.

  • YAHOO! SmartCompany: Speculation grows about a possible $1.1 billion Yahoo! takeover of Foursquare: Gerüchten zufolge plant Yahoo! Foursquare, ein Check-in App mit lokaler Suchfunktion, zu übernehmen. Damit setzt CEO Marissa Mayer weiter ihre Strategie um, welche aus dem Webdienst eine Dienst für cloud-basierte Apps und Services machen möchte. Verschiedene Medien berichten von einem Deal über 900 Millionen US Dollar, allerdings sagen andere Medien ebenso, dass Yahoo! in keinerlei Gesprächen mit Foursquare ist. Weder Yahoo! noch Foursquare haben sich bisher zu diesen Gerüchten geäußert. Erst Mai letzten Jahres hat Foursquare seine neue App Swarm vorgestellt und gleichzeitig die Hauptapp wieder auf lokale Suche fokussiert, um dem Wachstumsplateau, unter dem die App seit einigen Jahren leidet, zu entkommen.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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Flipboard 3.0 bringt neues Design und mehr Themenauswahl

Flipboard (adapted) (Image by Johan Larsson [CC BY 2.0] via Flickr)Flipboard (adapted) (Image by Johan Larsson [CC BY 2.0] via Flickr)
In der neuesten Version 3.0 orientiert sich Flipboard deutlich an Foursquare, doch kann das reichen um sich gegenüber Facebook als Newsquelle durchzusetzen? Es gibt unzählige Apps, die versuchen, News-Artikel für den Nutzer interessant aufzubereiten. Alle haben jedoch ein gemeinsames Problem: Immer mehr Nutzer bedienen sich bei Facebook und Co als [...]
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5 Lesetipps für den 26. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Foursquare, Werbung auf Facebook, konservative Digitalisierung, Ello und Pornhub steigt ins Musikgeschäft ein. Ergänzungen erwünscht.

  • FOURSQUARE Inc.com: How to Drive Foot Traffic with Foursquare: Auf Inc.com ist ein interessantes Interview mit Foursquare-Mitgründer Dennis Crowley über Vorhersagen treffende Technologien und die Personalisierung der Suche erschienen. Ähnlich wie bei unserem in insgesamt fünf kurze Videos aufgeteiltem Interview mit Tim Cole, hat Inc. das Interview ihres Redakteurs Scott Gerber in elf Kurzvideos aufgesplittet, die jeweils drei bis sieben Minuten lang sind. Das macht es (anders als in unserem Beispiel) zwar etwas schwer zu schauen, aber es lohnt sich wirklich, Crowley zu zuhören.

  • FACEBOOK My Social Sherpa: Pranking My Roommate With Eerily Targeted Facebook Ads: Melange-Liebhaber Jannis Kucharz hat uns in seinen Morgenlinks auf die Story von Brian Swichkow aufmerksam gemacht, der seinem Mitbewohner einen ziemlich interessanten Streich gespielt hat, der viel darüber aussagt, wie Facebook-Anzeigen funktionieren (und irgendwie auch, wie man sich im digitalen Zeitalter einen „Klingelstreich“ spielt“). Swichkow schaltete auf Facebook Anzeige, die nur auf eine einzige Person getargetet waren: Seinen Mitbewohner. In seinem Blogpost könnt Ihr nachlesen, wie sein Mitbewohner langsam darüber verzweifelte.

  • DIGITALISIERUNG Cicero Online: Ideologisch, ängstlich, antimodern – das Dogma der neuen Netz-Konservativen: „Enzensberger wütet gegen Smartphones, Grass wird ordinär, wenn es um Facebook geht und das Feuilleton der FAZ polemisiert gegen die Allianz der Netzkonzerne: Die Auseinandersetzung um das Netz gleicht mittlerweile einer weltanschaulichen Endschlacht“, wie Alexander Pschera in einem lesenswerten Beitrag auf Cicero.de anmerkt. Konservative Denker und Medien simplifizieren den Wandel durch die Digitalisierung und finden so auf scheinbar im kern einfache Probleme zu einfache Antworten.

  • ELLO Netzwertig.com: Die gesamte US-Techbranche spricht über Ello: Auf Netzwertig.com hat Martin Weigert einen interessanten Fakt angemerkt. Vor vier bis sechs Wochen wurde der Microblogging-Dienst Ello innerhalb der deutschsprachigen Netzszene getestet und diskutiert, jetzt springt auch die US-Presse auf den Zug, was wiederum es spannend macht, ob Ello eine wirkliche Chance hat, sich als Konkurrent von Facebook zu etablieren. Doch nicht vergessen, auch Ello geht es irgendwann darum, einmal Geld zu verdienen.

  • PORNHUB Billboard: Pornhub Launches Pornhub Records Label: Sex sells. Das gilt für die Erotikindustrie genauso wie für die Musikindustrie. Die US-amerikanische Plattform Pornhub will deshalb ein eigenes Musiklabel gründen. Wie das aussehen könnte, zeigt der Rapper Coolio, der das Video zu seinem neuen Album exklusiv auf der Porno-Webseite veröffentlichte und in der ersten Woche über 500.000 Aufrufe schaffte. Vielleicht ist das auch für deutschsprachige Bands ein interessantes Geschäftsmodell, immerhin sind Deutsche die viertgrößte Nutzergruppe bei Pornhub, wie Achim Sawall auf t3n anmerkt.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 35 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: „Durchgedreht mit…„. 

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Der Relaunch hat Foursquare vor dem Absturz gerettet

Die Abwertung des Check-ins und der Split in zwei Apps sind umstritten, doch die Zahlen zeigen, dass der Schritt bitter nötig für Foursquare war. Es kann sich eigentlich niemand beschweren, dass die Veränderungen bei Foursquare überraschend kamen. Seit mehreren Monaten hat das Unternehmen die Pläne angekündigt, die App in zwei Teile aufzusplitten. Und doch sind die Hardcore-Nutzer geteilter Meinung, nachdem Foursquare im Mai den Check-in in die neue App Swarm ausgelagert und vor einer Woche den Relaunch der Haupt-App durchgeführt hat. Doch der Spagat hat dem Location Based Service zumindest vorerst den Kragen gerettet.

Nackte Zahlen

Foursquare ist ein Urgestein der Mobile Apps und der Location Based Services. Der Check-In-Dienst hat am Anfang massiv auf das Gamification-Modell gesetzt und vor rund drei Jahren damit einen massiven Boom erlebt. Doch dieser Erfolg konnte nicht gehalten werden, wie die Zahlen von App Annie zeigen. Bis zum September 2013 schien alles okay und Foursquare bewegte sich konstant im oberen Bereich der App Charts. Doch dann folgte der kontinuierliche Abstieg von Platz 250 auf Platz 1.221 einen Tag vor dem Relaunch. Mit dem großen Update kam der Sprung zurück nach oben, immerhin auf Platz 457. Heute führt App Annie Foursquare sogar auf Platz 394. Die Zahlen beziehen sich auf alle Downloads unter iOS in den USA, in Deutschland ist die Entwicklung allerdings sehr ähnlich. Unter Android wird der Sprung nach oben nach dem Relaunch sogar noch deutlicher. Hier hat die App es in den USA zuvor noch nie über den Platz 600 hinaus geschafft, nach dem Relaunch schaffte es die App immerhin auf Platz 461. Für Deutschland liegen bei App Annie leider keine Zahlen im Gesamtkontext vor.

 

Swarm hat nach dem starken Launch auf Platz 62 für iOS in den USA allerdings eine gewaltige Achterbahnfahrt absolviert. Ende Juli stieg die App sogar auf Platz 11 auf, ist inzwischen aber wieder auf Platz 421 abgesackt. In Deutschland ist die Entwicklung unter iOS identisch – Android-Nutzer scheinen dagegen durchweg begeisterter von der neuen Check-in-App zu sein. Im Google Play Store ist Swarm konstant sehr weit oben in den Bestenlisten zu finden, egal ob in den USA oder Deutschland.   

Platz nach Entwicklung

Insgesamt kann anhand der Download-Zahlen also festgehalten werden, dass der kontinuierliche Abstieg von Foursquare durch den Relaunch aufgehalten werden konnte und dass die Check-in-Auslagerung in Swarm ebenfalls geglückt ist. Allerdings muss auch festgehalten werden, dass die Download-Zahlen alleine noch nicht viel über die Nutzeraktivität in der App aussagen. Hierzu gibt Foursquare leider keine offiziellen Zahlen bekannt. Gegenüber Venture Beat hat ein Pressesprecher lediglich erklärt, dass am ersten Tag des Relaunch fünf Mal so viele Tipps abgegeben wurden, als am bisher besten Tag. Die Bewertungen in den App-Stores können ebenfalls Aufschluss über den Erfolg einer App geben. Nach dem Relaunch hat sich das Rating im Apple Appstore immerhin minimal von 1,5 auf 2 Sterne verbessert – für den Google Play Store gibt es diese Unterteilung leider nicht und so kann lediglich die Gesamtwertung eingesehen werden, die mit 4,1 Sternen auch über den 3,5 Sternen Gesamtwertung unter iOS liegen.

Klingt soweit tatsächlich nach einem Erfolg, zumindest auf kurze Sicht. Das große Ziel dürfte es sein, den Hauptkonkurrenten unter den Location Based Services, Yelp, zu verdrängen. Auch wenn vielen Hardcore-Nutzern immer noch der Check-in in der Foursquare-App fehlt, muss doch anerkannt werden, dass das große Makeover tatsächlich sehr gelungen ist und eine ziemlich mächtige App hervorgebracht hat. Im direkten Vergleich zu Yelp liefert Foursquare zumindest in Berlin deutlich bessere Ergebnisse und zeigt sich um einiges Vielseitiger. Ob dies reichen wird, um den Erfolg auch langfristig zu halten und auszubauen, bleibt abzuwarten – das letzte Wort in diesem Konkurrenzkampf ist sicher noch nicht gesprochen.

 

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5 Lesetipps für den 6. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Social Media im Krieg, die Geschichte von Foursquare, Netzneutralität, Mobile First und Smart Country. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Medium: Israel, Gaza, War & Data: Die Digitalisierung erfasst unsere ganze Gesellschaft. In guten und schlechten Zeiten. Auch einen Krieg erleben wir heute digital, sei es in den eingesetzten Waffen oder der Berichterstattung darüber. Auf Medium erklärt Gilad Lotan, welchen Einfluss soziale Netzwerke auf die Wahrnehmung eines Krieges hat. Vermeintlich „näher“ dran zu sein erhöht nicht die Wahrheit, denn die Journalismus ausmachende Distanz, Einordnung und Bewertung geht verloren.

  • FOURSQUARE Mobile Rocket Science: Die Geschichte von Foursquare: Was aus Foursquare werden wird, scheint noch ungewiss zu sein, seitdem das Unternehmen seine Check-in-App von einem sozialen Netzwerk in einen Yelp-Konkurrent verwandeln möchte. Spannend ist aber auch die Firmengeschichte, deren Meilensteine der Blogger Mario Havanna lesenswert auf Mobile Rocket Science zusammenfasst.

  • NETZNEUTRALITÄT Golem.de: Verizon erzieht seine Kunden zum fairen Datenverbrauch: In den USA versucht der Netzbetreiber Verizon seine Bestandskunden, die noch Verträge mit unbegrenztem Datenverkehr haben, zu mehr Datensparsamkeit zu erziehen, in dem sie gedrosselt werden. Neukunden sind davon ausgenommen, weshalb FCC-Chef Tom Wheeler dem Unternehmen vorwirft, auf diese Weise Altkunden in die neuen Verträge mit festgeschriebener Drosselung zu zwingen.

  • MOBILE FIRST Digiday: Should publishers really think ‚mobile-first‘?: Auf Digiday erklärt Ricardo Bilton, dass Internettraffic kein Nullsummenspiel ist und sich die Nutzung am Desktop und die mobile Nutzung eigentlich ergänzen. Während von 9 bis 18 Uhr vermehrt am Desktop gelesen wird und dieser Anteil sogar noch wächst. wird vor allem vom Abend bis zum nächsten Morgen, wenn die meisten also nicht am Arbeitsplatz sind mobil gelesen.

  • SMART COUNTRY Politik-Digital.de: Das Internet der Dinge auf dem Land: In der aktuellen Debatte um „Smart Cities“ wird zu Unrecht ausgeklammert, dass der Großteil der deutschen Bevölkerung außerhalb von Metropolen und Ballungsräumen lebt. Auf Politik-Digital.de plädiert Gerald Swarat, dass die dringenden gesellschaftlichen Probleme, denen sich die Regionen stellen müssen, auf die Tagesordnung einer Digitalen Agenda gesetzt werden müssen.

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Location Based Services: Google und Yelp vereinfachen die Nutzung

changing lanes (adapted) (Image by Pabak Sarkar [CC BY 2.0] via Flickr)
Im Markt der Location Based Services tut sich mal wieder einiges. Diesmal die Hauptakteure: Google und Yelp. Aber auch auf den Nebenschauplätzen tut sich einiges. Popcorn, bitte! Es geht weiter im Wettstreit zwischen den großen Technologie-Konzernen um den besten Location-based Service. Vor ca. einem Monat haben wir an dieser Stelle [...]
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5 Lesetipps für den 1. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Facebook, wie das Urheberrecht schaden kann, den VOCER Innovation Day, Verbraucher- und Datenschutz sowie Foursquare. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK Zeit Online: Die Macht der Timeline: Forscher haben versucht, die Gefühle von Facebook-Nutzern zu manipulieren. Für die Wissenschaft natürlich. Dies führte am Wochenende zu viel Aufregung in den sozialen Netzwerken. Auf Zeit Online fragt sich Johannes Wendt, ob Facebook das überhaupt darf und präsentiert die wichtigsten Fragen und Antworten.
  • COPYRIGHT WARS Techdirt: How The Copyright Wars Have Harmed Privacy And A Free Press: Ausgehend von einem Artikel von Parker Higgins auf Wired.com erklärt Mike Masnick, wie die sogenannten Copyright Wars, der Versuch mit allen Mitteln ein veraltetes Urheberrecht durchzusetzen, unsere Privatsphäre und die freie Presse geschadet haben.
  • JOURNALISMUS Lousy Pennies: Journalist 2.0 – Definitions-Versuche beim VOCER Innovation Day: Am Wochenende waren wir als Medienpartner beim VOCER Innovation Day. Für Lousy Pennies war die Journalistin Lisa Paetow da, die zwar leider keinen der von uns dokumentierten Workshops besucht hat, aber die Debatten auf dem Podium verfolgte und in einem lesenswerten Artikel zusammenfasste.
  • NETZPOLITIK Heise Online: Grüne wollen Datensouveränität technisch und rechtlich sichern: Der Opposition im Bundestag wird zur Zeit oft Untätigkeit vorgeworfen, im Bereich Netzpolitik kann das von den Grünen aber nicht behauptet werden. Auf Heise.de stellt Stefan Krempl ein neues Papier der Bundestagsfraktion der Grünen zum Verbraucher- und Datenschutz vor, in dem „klare gesetzliche Regelungen statt uneinlösbaren Selbstschutz“ gefordert werden.
  • FOURSQUARE allesfoursquare.de: Foursquare berechnet 1% der Datenbanknutzern den Zugang: Foursquare wird nach seinen Kartendaten nun auch seine Datenbank monetarisieren. Unternehmen, welche über die API auf die Datenbank zugreifen und diese intensiv nutzen, werden ab sofort zu Kasse gebeten. Achim Hepp erklärt auf allesfoursquare.de die Pläne des neuen Chief Operating Officer Jeff Glueck.

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5 Lesetipps für den 19. Juni

In den Lesetipps geht es um Überwachung, das Leistungsschutzrecht für Presseverlage, ein Interview mit Foursquare-CEO Dennis Crowley und das neue Smartphone von Amazon. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG I Spiegel Online: NSA-Dokumente von Snowden enthüllen Standorte in Deutschland: Nirgendwo in Europa ist die NSA so aktiv wie in Deutschland. Dutzende Dokumente aus dem Archiv von Edward Snowden, die Spiegel Online nun veröffentlicht, offenbaren Details der Spionage – und die Kooperation mit den Deutschen. Ein Wegsehen seitens der Bundesregierung sollte jetzt nicht mehr möglich sein.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Golem: VG Media verklagt Google und verlangt elf Prozent vom Umsatz: Das Leistungsschutzrecht für Presseverlage zeigt langsam Wirkung und kommt vor Gericht. Auf Golem schreibt Friedhelm Greis, das die Verwertungsgesellschaft VG Media Zahlungen auf Basis des Leistungsschutzrechts juristisch durchsetzen will und elf Prozent vom Umsatz verlangt. Auf Twitter ahnt Daniel Schultz schon, dass Google als nächstes Monopolmissbrauch vorgeworfen wird, wenn sie einfach auslisten anstatt sich zu beugen.
  • FOURSQUARE ReadWrite: Foursquare’s Dennis Crowley On The Future Of Location: Auf ReadWrite findet sich ein in einzelne Videos aufgeteiltes Interview mit Foursquare-CEO Dennis Crowley, in dem er über die neue Strategie der zwei Apps redet, die Bedeutung von lokalen Daten und das Verhältnis zu App-Startups wie Uber und Pinterest.
  • ÜBERWACHUNG II Berliner Gazette: Welche berechtigten Zweifel gibt es an den Snowden-Enthüllungen?: Der Überwachungsskandal ist ein Dickicht an der Grenze zur Dunkelheit, zur Verklärung. Deshalb ist es auch schwer, Zweifel an den Enthüllungen zu äußern – ohne den Rhetoriken der Propaganda und den anti-aufklärerischen Manipulationen der Macht aufzusitzen. Der Computer-Experte und Blogger Rolf Weber unternimmt in der Berliner Gazette den Versuch eine Gegenstimme zu sein.
  • AMAZON Netzwertig.com: Fire Phone – „Retter“ der Konsumgesellschaft: Auf Netzwertig.com schreibt Martin Weigert über das gestern vorgestellte Smartphone von Amazon, das Fire Phone. Es dient vor allem dazu, Konsumenten in regelmäßige Amazon-Kunden zu verwandeln. Auch ein Jahr Prime gibt es gratis dazu. Geht es nach Amazon, hat die Konsumgesellschaft noch lange nicht ihren Zenit erreicht.

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Foursquare teilt künftig lokale Suche und Checkins auf 2 Apps auf

Das ortsbasierte Netzwerk Foursquare entbündelt das eigene Angebot und aus einer App werden künftig zwei. Eine App für soziale Interaktionen, eine App für die lokale Empfehlungsmaschine. Der ortsbasierte Dienst Foursquare ist mit seinen über 50 Millionen Nutzern der größte Anbieter in seinem Sektor. Jetzt wird aus Foursquare, das bis dato eine App für iOS, Android und Windows Phone war, ein Angebot, das sich auf zwei Apps aufteilt. Die neue App Swarm wird künftig, wenn in einigen Wochen der App-Split vollzogen wird, den Checkin und die sozialen Komponenten rund um ortsbasierte Services abdecken. Die Foursquare-App selbst wird künftig ausschließlich für die lokale Entdeckung zuständig sein. In einem längeren Bericht auf The Verge und im Foursquare-Blog.

Foursquare ist bereits abseits der großen Metropolen, in denen auch Yelp hilfreich ist, die oft einzige funktionierende lokale Empfehlungsmaschine. Man könnte es auch so sagen: Wo Yelp funktioniert, da funktioniert auch Foursquare. Aber Foursquare funktioniert auch in Gegenden, in denen Yelp noch nicht Fuß fassen konnte.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Unter anderem ist Foursquare von Anfang an ein mobiles App-Unternehmen gewesen. Foursquare war von Anfang an auf die mobile Interaktion geeicht. Die Niederschwelligkeit der Nutzungsarten bei Foursquare sichert eine schnellere Verbreitung des im Vergleich jüngeren Dienstes gegenüber dem größeren Yelp.

Der Checkin hat Foursquare groß gemacht, er hält den Dienst aber auch zurück. Foursquare war seit der Einführung der lokalen Empfehlungen, die auf den Checkin-Daten basieren, immer eine App für zwei nicht zwingend zusammengehörende Nutzungsszenarien:

  • Ich bin an diesem Ort und will wissen, wo man hier gut essen, trinken, tanzen etc. kann.
  • Ich bin an diesem Ort und will mich hier einchecken. (Um meinen Freunden zeigen zu können, wo ich gerade bin. Andere, wohl eher seltenere Gründe: Eigene Historie aufbauen. Foursquare mit Daten füttern, damit die eigenen Empfehlungen besser werden.)

Der erste Einsatzzweck ist zu einem großen Teil nur durch den zweiten möglich. Aber er ist nicht in der Nutzung selbst direkt an ihn gebunden.

Es ergibt deshalb sehr viel Sinn, dass Foursquare die beiden Nutzungsarten in zwei separate Apps aufteilt. Denn die lokale Suche ist natürlich der sehr viel populärere Einsatzzweck.

Foursquare stellt damit auch die Weichen für die eigene Zukunft: Mit der Foursquare-App können sehr viel gezielter die lokalen Empfehlungen vorangetrieben werden. Mit der Swarm-App können sie einen sozialen ortsbasierten Dienst mit weiteren Funktionen weiterentwickeln und gleichzeitig sehr viel stärker an der die Empfehlungen ermöglichenden Datenbeschaffung arbeiten.

Letztlich ist die Appaufteilung von Foursquare auch eine Nutzersegmentierung. Die passiven Nutzer  für die eine App, die aktiven Nutzer für die andere App. Deshalb ist auch klar, warum Foursquare die passive App wird. Die aktiven Nutzer sind viel eher dazu zu bewegen, eine neue zusätzliche App zu installieren als die passiven Nutzer.

Es könnte der Schritt zum endgültigen Durchbruch in den Massenmarkt für Foursquare sein.

Siehe zu Foursquare auch:


 


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Foursquare weiß, was du gleich essen willst

FourSquare (adapted) (Image by StickerGiant Custom Stickers [CC BY 2.0] via Flickr)
Der Check-In-Dienst Foursquare will in Zukunft das Nutzerverhalten antizipieren und dem Anwender nicht nur sagen wo er essen soll, sondern auch was. Foursquare befindet sich im Umbruch – das Unternehmen will sich schon lange vom reinen Check-In-Service mit Gameification-Modell entfernen und vielmehr die wichtigste Empfehlungs-App auf dem Smartphone sein. Dabei [...]
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5 Lesetipps für den 26. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Foursquare, Rufmord im Netz vom GCHQ, Facebook gibt die eigene Mail auf, Amazon Prime kommt nach Deutschland und die Bitcoin-Krise von Mt. Gox. Ergänzungen erwünscht.

  • FOURSQUARE Kroker’s Look @ IT: Foursquare, der einstige Social-Media-Darling – der seit längerem auf der Stelle tritt: Eigentlich hat Dennis Crowley allen Grund, zufrieden zu sein: Ende 2013 hat der von ihm Anfang 2009 gegründete Mobildienst Foursquare die Marke von 45 Millionen registrierten Nutzern passiert. Doch WiWo-Redakteur Michael Kroker hat das Gefühl, dass der Dienst auf der Stelle tritt.
  • SHITSTORM À LA 007 Zeit Online: Britische Agenten trainieren Rufmordkampagnen im Netz: Neue Snowden-Dokumente belegen, dass Agenten des britischen Geheimdienstes GCHQ lernen, politische Gegner mit Rufmordkampagnen im Netz gezielt kaltzustellen. Besonders politisch motivierte Hacker sind Ziel dieser verdeckten Operationen.
  • FACEBOOK PandoDaily: How can Facebook “own” messaging without email?: Mark Zuckerberg scheint sichtlich von WhatsApp beeindruckt zu sein: „Es haut alles andere weg“. Offensichtlich sogar den eigenen Facebook Messenger, dem Facebook sein E-Mail-Feature nimmt. Das sowieso unbeliebte Feature wird bestimmt nicht vermisst werden, allerdings ist die Entscheidung, komplett auf Mails zu verzichten und nur auf Chats zu setzen, spannend zu beobachten.
  • AMAZON PRIME e-book-news.de: Amazon Prime jetzt auch in Deutschland inklusive Video-Streaming: An Lektüre hat es Amazons deutschen Premium-Kunden schon bisher nicht gemangelt, immerhin standen ihnen zuletzt mehr 500.000 Titel aus der Kindle Leihbücherei zur Verfügung. In Sachen Video-Streaming jedoch schauten sie in die Röhre, denn der Prime Instant Video-Service blieb Nutzern in den USA und anderswo vorbehalten. Doch ab heute mutieren Endgeräte wie Kindle Fire, iPad, Smart-TVs oder Spielekonsolen nun auch hierzulande zur unendlichen Videothek.
  • BITCOIN Hyperland: Bitcoin-Krise – Wenn kollektive Intelligenz versagt: Die letzten Wochen waren dramatisch für die Digitalwährung Bitcoin, deren Gesamtwert zuletzt auf sieben Milliarden US-Dollar geschätzt wurde, und über Nacht überschlugen sich die Ereignisse. Aufgrund einer Sicherheitslücke setzen weltweit Bitcoin-Börsen ihren Betrieb aus, die Zukunft der größten Börse Mt. Gox ist ungewiss – die Site ist seit gestern Nacht nicht mehr erreichbar. Die Krise zeigt mustergültig den großen Schwachpunkt der dezentralen Währung: Die Menschen, die sie nutzen.

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ShortRead: Microsoft investiert in Foursquare

Microsoft investiert 15 Millionen US-Dollar in das standortbezogene soziale Netzwerk Foursquare und bekommt dafür Zugriff auf das detaillierte Kartenmaterial. Nachdem Microsoft bereits vor zwei Jahren das soziale Netzwerk Yammer für 1,2 Milliarden US-Dollar übernahm, um somit Google und Facebook nicht ganz aus den Augen zu verlieren, investierte das seit gestern von Satya Nadella geführte Softwareunternehmen jetzt 15 Millionen US-Dollar in das New Yorker Unternehmen Foursquare. Zwar bekommt Microsoft laut Informationen des Handelsblatt keinen Zugriff auf Informationen der Foursquare-Nutzer, jedoch auf die wertvollen Kartendaten – Foursquares eigentlicher Schatz. Die rund 45 Millionen registrierten Nutzer haben nämlich bereits mehr als 5 Milliarden Check-Ins und rund 40 Millionen Empfehlungen produziert. Dazu sollen Nutzer mit Konten bei Microsoft und Foursquare diese in Zukunft verknüpfen können. Foursquare will laut nach Aussagen von Marketingchef Holger Luedorf das Geld „in die internationale Expansion investieren, das Verkaufsteam verstärken und mehr Softwareingenieure einstellen„.


 


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5 Lesetipps für den 20. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute darum, wie Android auf das iPhone reagiert hat, die neue Datenschutzbeauftragte, Netzpolitik im Jahr 2013, Foursquare und ein Geschichtsprojekt europäischer Zeitungen. Ergänzungen erwünscht.

  • ANDROID The Atlantic: The Day Google Had to ‚Start Over‘ on Android: Vor 7 Jahren arbeiteten rund vier Dutzend Google-Mitarbeiter unter Hochdruck am Android-Projekt. Im Januar 2007 stellte Steve Jobs dann das iPhone vor. „Was wir hatten sah auf einmal so… Neunziger aus“ erinnert sich Google-Ingenieur Chris DeSalvo und wie sie nach Monaten der Arbeit komplett neu anfangen mussten. Auf Atlantic.com lässt Fred Vogelstein die Geschichte Revue passieren.
  • DATENSCHUTZ Zeit Online: Eine Datenschutzbeauftragte, die Daten nicht schützen will: Die Opposition hält Andrea Voßhoff für eine glatte Fehlbesetzung als Bundesdatenschutzbeauftragte, weil sie für die Vorratsdatenspeicherung ist und noch eine Vielzahl anderer die Freiheit der Bürger einschränkende Sicherheitsgesetze. Trotzdem hat die Große Koalition sie jetzt gewählt. Kai Biermann und Lenz Jacobsen stellen die Datenschutzbeauftragte, die Daten nicht schützen will, vor.
  • NETZPOLITIK Hyperland: 2013 in puncto Onlinerecht ein Totalausfall: Auf Hyperland kommt Udo Vetter zu dem Ergebnis, dass in puncto Onlinerecht das Jahr 2013 ein Totalausfall war. Zwar hat das Internet sich für die weitaus meisten Menschen längst zum zweiten Lebensraum entwickelt – beruflich wie privat, aber in der (Netz-)Politik und der dran anknüpfenden rechtlichen Regulierung ist nach wie vor ein Zeitversatz zu spüren. Statt dieser Welt mit offenem Visier zu begegnen, Chancen wie Risiken klar herauszuarbeiten und geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, herrscht in der Politik weiter furchtsame Skepsis gegenüber dieser unbekannten Welt.
  • FOURSQUARE CNET News: Foursquare unlocks $35M to figure things out: In diesem Jahr hat Foursquare bewiesen, wo das Geschäftsmodell des Unternehmens liegen kann. Neben dem Verkauf von Kartendaten ist das vor allem mobile Echtzeit-Werbung. In einer Series D-Finanzierungsrunde hat Foursquare jetzt 35 Millionen US-Dollar eingenommen, um im Jahr 2014 seine Entwicklung weiter voranzutreiben.
  • ZEITUNGEN W&V: Erinnern an 1914 – Europäische Top-Zeitungen produzieren gemeinsame Beilage: Am 23. Januar 2014 erscheint die Europabeilage der „Süddeutschen Zeitung“. „100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs“ ist als Widmung an Europa ein weiterer Anlass für das Zusammenspiel der führenden europäischen Tageszeitungen aus den größten EU-Ländern: „The Guardian“, „La Stampa“, „Le Monde“, „El Pais“ und „Gazetta Wyborcza“ führen in der gleichzeitig erscheinenden, sechsseitigen Sonderbeilage 100 Jahre europäische Geschichte zusammen.

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Foursquare bereitet sich für ein Comeback vor

Der etwas aus der Mode gekommene Dienst Foursquare überarbeitet sich gerade selber. Den Anfang macht eine neue App für iOS, mit neuem Design, und einer neuen Ausrichtung. Obwohl Foursquare bereits seit 13 Jahren existiert, ist der Dienst in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten. Die abnehmende Zahl der in den sozialen Netzwerken geposteten Check-Ins ist dafür nur ein Indiz. Den Entwicklern ist diese Entwicklung ebenfalls nicht entgangen und sie arbeiten bereits an einem Comeback. Das neue Design der iOS-App ist dabei aber nicht die wichtigste Neuerung, sondern die Entwicklung weg vom Gamification-Modell hin zur Entdeckungsplattform.

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5 Lesetipps für den 30. August

In unseren Lesetipps geht es um die neuen Apps der Süddeutschen Zeitung und von Foursquare, Datengetriebene Kreditvergaben, ein Fazit zum European Pirate Summit und das Ende von Softwarepatenten in Neuseeland. Ergänzungen erwünscht.

  • APP W&V: „Süddeutsche Zeitung“ erweitert App-Angebot: Die ‚Süddeutsche Zeitung‘ erweitert ihr App-Angebot. Ab sofort gibt es die SZ-App auch für alle Android-Tablets und -Smartphones sowie das iPhone. Zudem gibt es die ‚Süddeutsche Zeitung‘ und das ‚SZ-Magazin‘ auch als digitale Ausgaben auf Tablets.
  • DATEN TIME.com: How Your Facebook Friends Might Get You Denied a Loan: In Ermangelung an aussagekräftigen Daten schauen Kreditgeber immer öfters in Daten wie GPS-Angaben und Timelines in Social Media-Kanälen, um so mehr darüber zu erfahren, wer ein zuverlässiger Kunde ist und wer nicht.
  • STARTUPS netzwertig.com: Nachlese zum European Pirate Summit: Piraten in Köln, Startups auf der Bühne: Beim European Pirate Summit blieben Jürgen Vielmeier drei Startups mit guten Zukunftsaussichten in besonderer Erinnerung, die er auf netzwertig.com vorstellt.
  • SOFTWARE PATENTE Ars Technica: In historic vote, New Zealand bans software patents: Das neuseeländische Parlament hat in einer historischen Abstimmung Software-Patente per Gesetz abgeschafft. Mit 117 zu 4 Stimmen setzten sich die Befürworter der Liberalisierung durch. Wie die USA reagieren werden, denn de facto wird so das internationale TRIPS-Abkommen umgangen, ist noch unklar.
  • FOURSQUARE Foursquare Blog: A smarter Foursquare, so you don’t miss a thing: Foursquare aktualisiert seine Android-App und bringt smarte Push-Benachrichtigungen aufs Smartphone. Nutzer sehen Tipps ihrer Freunde, ob diese sich gerade in der Nähe eingecheckt haben oder welcher Ort gerade in der Nähe angesagt ist. Die App wird damit noch mehr social.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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Digitale Urlaubstipps von der Schwarmintelligenz

Muss man sich 2013 noch einen Reiseführer kaufen oder reicht das Internet? Webseiten wie Yelp, Foursquare, TripAdvisor oder auch die neuen Google Maps schicken sich an, Lonely Planet, DuMont und Co. abzulösen – und das noch dazu kostenlos.

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Der Umstieg auf Internet-Dienste hat Folgen, wie sich auf meinen jüngsten Reisen nach Neuseeland, New York und in die Karibik zeigte. Denn statt bei den Experten von Lonely Planet, DuMont und Co. holt man sich seine Urlaubstipps bei der Masse – mit all seinen Vor- und Nachteilen. Ein Erfahrungsbericht.

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Wie ein New Yorker Viereck die Zukunft von Social Media wird

Foursquare ist mit seinen weltweit 30 Millionen Nutzern ein eher kleines soziales Netzwerk, doch durch die mehr als 5 Millionen Check-ins pro Tag verfügt das Unternehmen aus New York über eine der wertvollsten Datenbanken der Welt.

Die mit Ortsangaben aus aller Welt gefüllte Datenbank wird immer mehr zum wichtigsten Kapital des Unternehmen, ungeachtet der vergleichsweise geringen Anzahl an Nutzern. Schon jetzt bauen die meisten sozialen Dienste im mobilen Internet auf das Wissen von Foursquare – selbst Konkurrenten wie Facebook und Twitter.

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Kein Check-In mehr bei Facebook (Places)

Heimlich still und leise hat Facebook gestern seine Check-In-Funktion namens Places in Rente geschickt. Nur 6% der Facebook-Nutzer machten Gebrauch von dem Konkurrenzdienst zu Gowalla und Foursquare. Nun kann man alternativ einfach seinen Standort zu einem Statusupdate dazu übermitteln, sozusagen Check-In in Lightversion. Der nächste Konkurrent Foursquare wird sich freuen und seine 10 Millionen Nutzer nun als großen Schatz anpreisen können. Mehr als eine halbe Million Händler arbeiten bereits mit den New Yorkern zusammen. Der Kurs steht auf Wachstum. Auch Gowalla rechnet sich nun größere Chance auf mehr Nutzer aus. Ob sie allerdings enttäuschte Facebook-User willkommen heißen können, bleibt abzuwarten.

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