StudiVz lernt aus seinen Fehlern

Das Social Network StudiVz war in den letzten Wochen einem ständigen Dauerfeuer aus der Blogwelt ausgesetzt (siehe Blogpiloten hier und hier).
Das scheint – auch wohl, weil die Kritik mittlerweile auch in etablierte Medien schwappt – zu wirken: Gestern hat sich Gründer Ehssan Dariani im Unternehmensweblog öffentlich entschuldigt. Danach ging Mit-Chef Michael Brehm auf die viel diskutierte Investoren-Struktur von StudiVz ein.

Und doch stellt sich eine Frage: Hat StudiVz aus den Fehlern gelernt, wurde der Druck von Öffentlichkeit und Investoren zu groß oder ist an den Gerüchten um einen möglichen Verkauf an das Vorbild facebook.com wirklich etwas dran?

[tags]studivz,social,business[/tags]

Thomas Gigold

ist Journalist und Berufsblogger. Blogger ist Gigold bereits seit den letzten Dezembertagen des Jahres 2000, seit 2005 verdient er sein Geld mit Blogs und arbeitete u.a. für BMW, Auto.de und die Leipziger Messe. Selbst bloggt Gigold unter medienrauschen.de über Medienthemen. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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2 comments

  1. Die Entschuldigung wirkt doch sehr fadenscheinig: Kein Dementi zu Facebook, kein Wort zu den rechtsnationalen Gruppen und schon gar nicht, wie und bis wann sie die entfernen wollen.
    Dazu gehen sie nicht auf ihre schwammigen Geschäftsbedingungen ein. Dass man Fehler zugibt, gehört zum kleinen Einmaleins der PR. Mit dazu gehört, dass man konkrete und überprüfbare Massnahmen und Termine nennt. Wo sind die?
    Ihr Fehlen nährt den Verdacht, dass man die PR-Klaviatur zwar spielt – aber ernst meint man es wohl nicht.

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