Review: Erdbeerlounge

Seit geraumer Zeit entstehen nach dem Motto des Web 2.0 viele Communities für die unterschiedlichsten Zielgruppen. In diesem Zusammenhang scheinen Frauen potenzielle Ansprechpartner zu sein. Im letzten Jahr eroberten viele Netzwerke den Internetmarkt, die speziell für Frauen gegründet wurden. Nun will auch die Entertainment-Community „Erdbeerlounge“ durchstarten.

Für wen ist die Erdbeerlounge?

Seit Anfang Februar können sich Frauen in der Erdbeerlounge vernetzen, miteinander diskutieren und das Neueste aus der Welt der Stars und Sternchen erfahren.

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Wie hebt sich diese Community von den anderen ab?

Die kreativen Köpfe haben sich richtig ins Zeug gelegt. Jede Internetnutzerin kann sich, auch als Nichtmitglied, im Magazin über die typisch frauenaffinen Themen informie. Unterteilt ist das Magazin in vier Kategorien:

  • Mode & Trends
  • Wellness & Beauty
  • Liebe & Leidenschaft
  • Stars & Entertainment

Doch die Erdbeerlounge bietet mehr als nur das Magazin. Als Userin stehen einem sehr viele Möglichkeiten offen, das Netzwerk für sich und seine Interessen zu nutzen. Es bietet also einen großen Mehrwert.

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Wie funktioniert die Erdbeerlounge?

Jedes Mitglied der Community bekommt die Chance, das eigene Profil individuell zu gestalten. Jedes Erdbeermädel kann sich zwischen vier Layouts für sein Portrait entscheiden. Wer gern etwas mehr über sich preisgibt, kann sich mit drei Tags beschreiben, Interviewfragen beantworten und Tops oder Flops angeben. Über die herkömmlichen Kommunikationsfunktionen wie „persönliche Nachrichten“ oder „Pinwandeinträge“, bietet die Erdbeerlounge den Userinnen ein vielfältiges Angebot, selbst aktiv in der Community mitzuwirken.

Wie diskutieren die Erdbeermädels?

In der Kategorie Erdbeertalk kann man sich in vier Foren über Verschiedenes austauschen. Es gibt den Erdbeertalk, den Beichtstuhl, die Gruppentherapie und die Diskussion zum „Thema des Tages“. Spannend sind die Foren Beichtstuhl und Gruppentherapie, da hier die Erdbeermädels anonym über ihre Sorgen und Probleme reden können sowie unvoreingenommene Antworten der Mitglieder erhalten.

Frauen haben aber nicht nur Sorgen und ein hohes Mitteilungsbedürfnis. Nein, auch der Spaß und die Unterhaltung dürfen nicht zu kurz kommen. Die Communitymitglieder können in der Kategorie Unterhaltung bei verschiedenen Modulen verweilen. Es gibt die Möglichkeit, bei der Wahl zwischen Frosch oder Prinz zu entspannen, etwas über seine Persönlichkeit bei dem neuesten Erdbeertest herauszufinden oder eine Partie „Wer ist berühmter“ zu spielen.

Blogpiloten-Urteil:

Mich persönlich haben die Features „Steht mir das?“ und „Meine Lieblingssachen“ begeistert. Die Nutzerinnen bekommen via Votings Feedback von den anderen bzw. können sich über die neuesten Trends austauschen und eine Wunschliste zusammenstellen, die man seinen Freundinnen zugängig machen kann. Vielleicht werden die nächsten Geburtstagswünsche auch wirklich erfüllt?!? Also wenn ihr mich fragt, aus der Perspektive einer Frau erhält die Erdbeerlounge das Prädikat gut. Schaut doch einfach mal vorbei!


Screenshots by ”erdbeerlounge”



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Melanie Mohr

Melanie Mohr

studiert Deutsch und Geschichte für Lehramt an der TU-Berlin. In ihrer Freizeit engagiert sie sich ehrenamtlich für soziale Projekte. Seit Juni 2006 bloggt sie unter http://www.literatenmelu.de über bildungspolitische Themen. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.

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7 comments

  1. Die kreativen Köpfe haben sich richtig ins Zeug gelegt, weil man etwas über typische Frauenthemen lesen kann? Puh. Das ist aber ein ziemlicher PR-Text.

  2. terrible review. Erdbeerlounge is downright insulting to women. Perhaps its useful for 14 year old girls, however for any women past puberty the „community“ lacks the substance and authenticity (or even forums) for women to discuss openly and freely about what they care about. Where is the space to discuss family or career? Or are such themes irrelevant to the lives of women? Erdbeerlounge is like the yappy woman at the cosmetics counter who tries to talk you into buying something you dont want.

  3. Es mag zwar klischeehaft klingen, aber die Erdbeerlounge wird (vorwiegend) von Frauen für Frauen gemacht und die werden wohl am Besten wissen, was Frau bewegt, interessiert und Spaß macht. Von daher kann ich die Kritik meiner (männlichen) Vorredner nicht nachvollziehen. Und wer einmal hinter die Kulissen anderer Frauen-Communities schauen konnte, versteht, was mit „kreativ“ gemeint ist. ;-)

  4. „Typisch frauenaffine Themen“ wie Mode & Trends, Liebe & Leidenschaft etc? Zu glauben, dass Frauen sich vorwiegend für diese Themen interessieren, nur weil diese einem am Kiosk, auf den Titeln der handelsüblichen „Frauen“zeitschriften, am ehesten ins Auge springen, ist mittelalterlich. Wo bleiben Politik und Wirtschaft, wo Technik und Unterhaltungselektronik, wo das Infragestellen von Geschlechterklischees?
    Dass es auch noch Frauen sind, die hinter dieser ach so kreativen Community stecken – um so schlimmer.
    Fast volle Zustimmung zu bougie daher. Nur: Gerade für Teenager sind solche althergebrachte Rollenmodelle unterstützende, klischeebeladene Seiten sicher nicht nützlich.

  5. Also so richtig gut scheint das Konzept Erdbeerlounge nicht zu gehen, die machen ja richtige Verzweiflungsaktionen: http://blog.styleranking.de/?p=3081 Immerhin bringt es das Portal aber inzwischen schon auf 7,7 Millionen Pageimpressions und rd. 500.000 Visits im Monat. Jeder Nutzer macht also im Schnitt 15 Klicks auf der Seite, was ja schon ganz ordentlich ist.

  6. Hallo –
    ich war ein Erdbeermädel, so richtig angemeldet – und habe mich dann mal umgesehen auf den Seiten. Habe entschieden, dass mir das Angebot zu oberflächlich ist und als ich mich dann wieder abmelden wollte, fand ich diese Option nicht vor.
    Auf meine freundliche Nachfrage, wo ich mich denn abmelden könne, wurde mir nicht etwa geantwortet, sondern meine E-Mail-Adresse in eine sogenannte „Umleitungsschleife“ gelenkt, sodass ich bei erneutem Aufruf von Erdbeerlounge ins internetliche Nirwana geleitet werde.
    Zitat: „Der Verbindungsversuch zur aufgerufenen Adresse wurde abgebrochen. Die aufgerufene Website leitet die Anfrage so um, dass sie nie beendet werden kann.“
    Ich frage mich und die Betreiber:
    Habt Ihr von der Erdbeerlounge sowenig Rückgrat, dass Ihr mit einer Entscheidung gegen Euch nicht klarkommt? Für mich erscheint das wie „psychologische Kriegsführung“, nämlich: dass nicht der angemeldete Teilnehmer entscheiden darf, wie und wann er mitmachen möchte, sondern der Betreiber entscheidet für den Teilnehmer und „ächtet“ diesen lieber, anstelle zu antworten …
    Woher bloß kennen wir Deutschen diese Vorgehensweise? Bei scheinbarer Kritik geächtet zu werden und mehr…?
    Überlegt mal, ob Ihr diese Praktik wirklich aufrecht erhalten wollt?
    Weil – wer will da dann noch gerne mitmachen?
    Ein Ex-Erdbeermädel

  7. EHRLICH GESAGT DIESE SEITE IST SO SCHEIßE.. EINE FREUNDIN VON MIR HAT SICH DA MAL ANGEMELDET NUN WOLLTE SIE IHR PROFIL LÖSCHEN UND DORT GIBS NICH MAL EINE KONKRETE KATAGORIE WO ERKLÄRT WIRD WIE MAN SEIN PROFIL LÖSCHEN KANN.. das dachte sie.. das beste kommt ja jetzt ES GIBT DORT SOWAS GAR NICHT MAN KANN SEIN PROFIL NICHT LÖSCHEN UND SIE SCHREIBT UND SCHREIBT DEN LEUTEN VOM ERDBEERTEAM UND DIE MACHEN NICHTS DAGEGEN.. AUS DIESEM GRUND MELDET EUCH DORT NICHT AN DIE SEITE IST DRECK..TSCHÜß

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