Google: Der Panda geht um

Wenn Google niest, fallen ganze Firmen wie Kartenhäuser in sich zusammen. Nach den USA und England kommt also nun Deutschland in den Genuss des neuen Updates in Googles Suchalgorithmus namens Panda 2.2. Das hatte Matt Cutts, der Leiter von des Webspam-Teams bei Google anläßlich der Konferenz SMX Advanced in Seattle vor Pfingsten bekannt gegeben.Was gibt es Neues dazu?

Wie hinlänglich bekannt sein dürfte, soll es den Content Farmen an den Kragen gehen, also genau denjenigen, die die Anzeigen-Idee von Google, Dokumente zu bewerten als Geschäftsmodell nutzen, um auf dieser Basis Texte für lukrative Werbeumfelder zu erstellen (in Indien zahlen sie um drei Dollar pro Text). Die Demand Medias dieser Welt haben schon Einbußen, die zu einem Umsatzrückgang um 20% geführt haben, die sie aber durch neue Anpassungen ausgleichen können. Schlimmer ist das für kleinere Anbieter, die sich langsam das Google-Ranking nach oben gearbeitet haben und deren Existenzgrundlage in den Google-Anzeigen für eine einzige Website liegt.


Wer wissen will, wie oder sie nun seine Website optimieren muss, der hat hier nochmal die Gelegenheit, direkt bei Google nachzusehen, welche Fragstellungen überhaupt zu den Änderungen in Googles-Ranking-Algorithmus geführt haben. Außerdem werden nun so langsam die Nutzerdaten hinzugezogen, also die von Nutzern blockierten Websites oder Inhalte, die mit +1 bewertet wurden (findet das überhaupt statt?).

Jörg Wittkewitz

  ist seit 1999 als Freier Autor und Freier Journalist tätig für nationale und internationale Zeitungen und Magazine, Online-Publikationen sowie Radio- und TV-Sender. (Redaktionsleiter Netzpiloten.de von 2009 bis 2012)


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