google_logoGoogles Suchmaschinen-Algorhitmus Panda, der vor ungefähr einem halben Jahr in den USA startete und vor kurzem auch für Deutschland angekündigt wurde, wird nun auf weitere Sprachen ausgeweitet. Bis auf japanische, chinesische und koreanische Suchanfragen werden nun alle anderen Sprachen mit Panda ausgewertet. Deutsche Webmaster zittern schon!

Der Nutzen geht dahin, dass Seiten mit qualitativ minderwertigen Inhalten herabgestuft und Seiten mit hoher Qualität entsprechend höher in den Suchergebnissen gelistet werden. Was heißt höhere Qualität? Nun ja, das heißt Seiten mit tiefergehender Berichterstattung werden höher gerankt. Auswirken wird sich das laut Google auf ungefähr 6 - 9 % der meisten Suchanfragen. Google möchte damit gegen Contentfarmen wie Demand Media vorgehen, die im Netz minderwertig produzierten Content live stellen um Suchergebnisse auf Ihre Seiten zu lenken. Eigentlich eine gute Sache. Doch leider verursacht dieses Update auch einige Kolleteralschäden bei nicht wenigen Websiten.

Einige Webmaster klagten über tiefe Einbrüche an Traffic, da Ihre bisherigen SEO-Bemühungen binnen weniger Tage ins Leere führten. Bis zu 90 Prozent sollen bestimmte Websiten an Sichbarkeit verloren haben. Eine Hilfestellung für betroffene Websites bietet diese Fragen-und-Antworten-Liste von Google.



Über den Autor
Andreas Weck arbeitet in der Hamburger Redaktion der Netzpiloten AG und schreibt seit April 2011 mit Vorliebe Beiträge für das Online-Magazin Netzpiloten.de. Anzutreffen ist Andreas Weck regelmäßig auf Google Plus, Facebook und seit kurzer Zeit auch auf Twitter.
Andreas Weck | Social Media | 12.08.11, 16:31
 
 

1 Kommentar zu “Google: Panda geht in die 2. Runde!”
 
09:34 | Aug 15' 2011| Michael schreibt:

Ich finde das Pandy Update ganz gut, kein mensch braucht etwa AVZ die zb 50 verschiedene Texte zum Thema “Kredit ohne Schufa” und anderes beinhalten. Leider hat es auch zum Teil Seiten erwischt die sauber sind.

 
 
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