CAPITAL C – Erste Crowdfunding Doku in Spielfilmlänge

capital cCrowdfunding ist dabei eine kleine Revolution loszutreten. Das glauben zumindest zum einen die Macher der ersten Crowdfunding-Doku in Spielfilmlänge „CAPITAL C“, aber auch angesehene Forscher wie der MIT-Professor Eric von Hippel, der da sagt: „Crowdfunding ist ein wichtiger Beitrag zur Demokratisierung der Innovation – der größte Paradigmenwechsel seit der industriellen Revolution“.

Dass so manches Projekt ohne Crowdfunding womöglich gar nicht erst entstanden wäre, liegt dabei auf der Hand. Gerne erinnere ich mich beispielsweise an den Film „CHI LA VISTO – Wo bist du?“ von Claudia Rorarius zurück. Wir berichteten darüber. Rorarius gab damals zu wissen, wie es beispielsweise in der Filmwelt oft dazu kommt, dass tolle Projekte wegen unzureichender Finanzierung es nie bis an die Kinokasse schaffen. „Zwar werden unabhängige, deutsche Produktionen in der Herstellung massiv gefördert, im Vertrieb dagegen bleiben die kleinen Filme seit einigen Jahren auf der Strecke“, resümierte die Regisseurin damals. „Bei ca. 190 deutschen Filmen pro Jahr sind die Mittel bei weitem nicht ausreichend, um alle Produktionen entsprechend zu unterstützen“. Crowdfunding half Ihr damals dabei Ihr Spielfilmdebüt zu realisieren.

So wie Claudia Rorarius ging es vielen ideenreichen Kreativen. Davon handelt jetzt auch die erste Crowdfunding-Doku in Spielfilmlänge „CAPITAL C – how the crowd liberates itself“.

„CAPITAL C – (auf Deutsch) wie die Menge sich selbst befreit“ ist der erste abendfüllende Dokumentarfilm über das System des Crowdfundings, wie es die Welt von heute verändert und wie es unsere Zukunft zu gestalten vermag. Es geht um eine neue Generation eines unabhängigen Geistes, der von uns erstellt wird, von der Menschenmenge, der Crowd.

Der Filmemacher und Projektinitiator Timon Birkhofer setzt bei der Realisierung des Projektes – wie könnte es anders sein – ebenfalls auf die Crowd. Das Projekt ist vor einigen Wochen auf der führenden Crowdfunding-Plattform Kickstarter erschienen und auf dem besten Wege die Investitionssumme von 80.000 USD bald zu knacken. 31 Tage Zeit bleiben Birkhofer noch.

Also wer noch ein paar Euro übrig hat und das ehrgeizige Projekt fördern möchte, der kann dies ab sofort tun. Crowdunding als Innovationsspritze finden wir prima, Ihr auch?

Andreas Weck

schreibt seit 2011 für die Netzpiloten und war von 2012 bis 2013 Projektleiter des Online-Magazins. Zur Zeit ist er Redakteur beim t3n-Magazin und war zuletzt als Silicon-Valley-Korrespondent in den USA tätig.


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