Alle Beiträge zu Internet der Dinge

Die Netzpiloten sind Partner des IoTcamps 2017

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Tickets für das IoTcamp 2017 Als Netzpilot sparst du mit diesem Aktionscode 20 Prozent auf den Ticketpreis: IoTcamp_Netzpiloten. Also schnell ein Ticket auf dem Xing-Event sichern! Hier findest du außerdem weitere Informationen und einen Rückblick auf das IoTcamp 2016. Das IoTcamp 2017 in München Cassini läd ein: Am 5. Oktober [...]
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Mikroben haben ihre eigene Version des Internets

Mikroben (adapted) (Image by geralt) (CC0Public Domain) via Pixabay
Die Erschaffung eines großen, weltumspannenden Netzwerks, das Milliarden von Leuten vernetzt, dürfte bis heute eine der größten Errungenschaften der Menschheit sein. Doch Mikroben sind uns da um mehr als drei Milliarden Jahre voraus. Diese winzigen, einzelligen Organismen sind nicht nur für sämtliches Leben auf der Erde verantwortlich. Sie haben darüber [...]
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Die Netzpiloten sind Partner beim Year of the Rooster

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In München findet am 27. April das Festival Zukunft des Digital Business im Year of the Rooster statt. Das Motto lautet dieses Jahr „Where Robots meet Buddhas“. Eingeladen zu dem Event sind Führungskräfte, buddhistische Mönche, Bestseller-Autoren und Gründer aus der Technologie-Szene. Hier sind einige der Themen, die bei dem Festival [...]
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Künstliche Intelligenz lässt die Kassen aufatmen

Computer, Mac, MacBook, iPhone, Tastatur, Arzt, Doktor, Schreibtisch, Stock
Der britische National Health Service (NHS) hat kürzlich Pläne bekannt gegeben, eine mobile Gesundheits-App, die mit künstlicher Intelligenz arbeitet, mithilfe einer Million Londoner zu testen. Das Ziel dabei ist, Diagnose und Behandlung von Patienten zu erleichtern, in dem diese an einer Echtzeit-Text-Konversation teilnehmen, die den NHS-Telefonservice (der von dem Aufpasserdienst [...]
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Alles ist verbunden: Roboter führen die Tech-Trends 2017 an

Um Vorhersagen über die Zukunft machen zu können, sollten zunächst die Trends der vorangegangenen Ereignisse betrachtet werden. Um nun herauszufinden, wie die Zukunft der Technik im nächsten Jahr aussehen wird, sollten wir auf die großen Entwicklungen aus dem Jahr 2016 schauen. Die Entwicklungen aus den letzten Jahren lassen auf ein [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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FIREFOX golem: Firefox 49 kann vorlesen: Mozilla hat eine neue Version von Firefox für Windows, Linux, Mac OS und Android veröffentlicht. Ein besonderes Feature des Updates ist die Vorlesefunktion. Diese lässt sich im Reader-Modus, den man über das Buch-Symbol in der Adressleiste öffnen kann, anschalten. Außerdem benutzt die Android-Version den [...]
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IoTcamp 2016

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In unserer heutigen Zeit ist das Internet nicht mehr wegzudenken. In vielen Bereichen wird es tagtäglich wichtiger und irgendwann wird es unabdingbar sein. Bis dahin ist es sinnvoll, dass man sich in punkto Internet vorbereitet und auf dem Laufenden bleibt. Das IoTcamp bietet hierfür die ideale Möglichkeit. IoT steht für [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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SNAPCHAT basicthinking: Interview mit Affiliate-Spammern auf Snapchat: „Du glaubst gar nicht, wie blöd die sind“: „Was wir machen, ist nicht böse, es ist aber auch nicht ganz richtig. Moralisch, naja…“ Mit Snapchat Geld verdienen? Klappt sogar. Moralisch vielleicht nicht ganz vertretbar aber trotzdem machbar. Im folgenden Interview erklären zwei Snapchat-„Spammer“ [...]
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Smart Home: Braucht der „Einbrecher der Zukunft“ noch eine Brechstange?

Smart-Home Technologien im Playmobil-Haus des Braunschweiger Informations- und Technologiezentrums (adapted) (Image by wissenschaftsjahr [CC BY 2.0] via Flickr)
Das „Internet der Dinge“ wird unser vernetztes Zuhause künftig erobern. Doch was bedeutet das für den „Einbrecher von Morgen“? Das „Internet der Dinge“ ist der Wachstumsmarkt der Technologie-Branche. Alles wird vernetzt, getrackt, analysiert und ausgewertet. Bei allen Vorteilen bringt und dieser Trend aber schnell auch wieder zu altbekannten Fragen nach [...]
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Was ist Geofencing und warum ist es wichtig?

OpenStreetMap GPS trace density in and near Europe (adapted) (Image by Eric Fischer [CC BY 2.0] via Flickr)
Das Internet der Dinge ist längst eine uns umgebende Realität. Doch damit die kommenden Milliarden Geräte wissen, wo sie hingehören, ist Geofencing nötig. Das Internet der Dinge ist die wohl größte technische Entwicklung seit dem Internet selbst und deshalb auch eine gewaltige technische Herausforderung. Mehrere Milliarden Geräte umgeben uns bereits [...]
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5 Lesetipps für den 8. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Werbung, ein Newsgame von der BBC, Instagram statt Galerien, Propaganda im Internet und Amazon. Ergänzungen erwünscht.

  • WERBUNG PandoDaily: How Mad Men became an accidental allegory for the modern tech world: Auf PandoDialy hat David Holmes eine interessante Theorie veröffentlicht: die TV-Serie „Mad Men“ hat sich zufällig zu einer Allegorie auf die moderne Technologie-Branche gewandelt. Denn bei sozialen Netzwerken, dem Medienwandel, das Internet of Things und Messenger-Programmen, geht es immer um Werbung. Und das hassen wir, genauso wie die Protagonisten der Serie.

  • NEWSGAME taz: Syrien-Spiel der BBC über das Leid von Flüchtlingen: Newsgames sind ein spannender Ansatz, um Nachrichten zu vermitteln. Die BBC hat nun ein Computerspiel entwickelt, dass mit einem interaktiven Gamificationansatz auf das Leid syrischer Flüchtlinge aufmerksam machen möchte. Nutzer müssen entscheiden, wie sie fliehen und lernen verschiedene Szenarien als Konsequenz kennen. Doch es gibt auch Kritik an der spielerischen Darstellung des Leids.

  • INSTAGRAM SmartCompany: How Instagram is changing the business of art: Auf SmartCompany erklärt Cara Waters, welche Bedeutung Instagram für die Kunst-Branche haben kann. Die Künstlerin CJ Hendry verzichtet auf Galeristen und nutzt das von Facebook aufgekaufte soziale Foto-Netzwerk, um sich einen eigenen Kundenstamm aufzubauen. Und das mit beeindruckenden Erfolg. Ihre Serie „50 Foods in 50 Days“, für je 50.000 Euro pro Gemälde, war schon nach der Veröffentlichung auf Instagram und noch vor der eigentlichen Ausstellungseröffnung komplett verkauft.

  • PROPAGANDA Welt: Russland bezahlt Trolle für Netz-Propaganda: Ljudmilla Sawtschuk arbeitete zwei Monate in einer Agentur, die im Internet Propaganda im Sinne des russischen Präsidents verbreitet. Die Frau gibt einen interessanten Einblick in die sogenannte „Trollfabrik“, einem Onlinepropagandazentrum, in dem wahrscheinlich inzwischen mehr als 400 Menschen regelmäßig arbeiten und Tagesbefehle umsetzen, wie sie bestimmte politische Ereignisse im Sinne des Kremls kommentieren.

  • AMAZON The Conversation: Amazon Dash is a first step towards an internet of things that is actually useful: In den gestrigen Lesetipps war ein Artikel von Jean-Louis Gassée, der die Pläne von Amazon kommentierte, vollkommen neu zu definieren, was das Internet der Dinge sein wird. Und natürlich diesen Begriff selber zu besetzen. Gordon Fletcher sieht Amazon auf den selben Weg wie Gassée, bewertet die jetzige Position von Amazon aber viel positiver, denn das Unternehmen hat schon viele kleine Schritte gemacht, um das Internet der Zukunft zu entwickeln.

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5 Lesetipps für den 7. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Amazon, Disruption aus dem Silicon Valley, was Tidal für Streaming bedeutet, Vorratsdatenspeicherung und Medienkritik. Ergänzungen erwünscht.

  • AMAZON Monday Note: The Internet of Amazon Things: Während Facebook versucht das Internet zu werden, arbeitet Amazon daran, dass Internet der Dinge zu werden. Jean-Louis Gassée erklät in seinem Beitrag auf Mondaynote.com, wie Amazon sich als perspektivisch ausgerichteter Vordenker beweist, der den noch nicht festgelegten Bereich des Internet der Dinge für Konsumenten selber definieren möchte. Doch noch hadert auch Amazon mit den Vorstellungen der Kunden.

  • DISRUPTION Süddeutsche.de: Samstagsessay – Die Zerstörer: Zwei der führenden Wirtschaftsjournalisten der Süddeutschen Zeitung veruschen sich in einem Essay mit dem Thema Disruption auseinanderzusetzen. Der Text bringt wenig Neues zum Vorschein („Alles wird schneller“, „Alles wird brutaler“ und „Alles wird vernetzt“), ist aber ein schönes Beispiel dafür, wie der hiesige Journalismus über das Silicon Valley berichtet. Das „Allmachtsdenken“ der „Zerstörer“ ist eben immer noch ein Thema, mit dem man seine zahlenden Leser ängstigen kann.

  • STREAMING Meshed Society: Tidal means that artists finally acknowledge streaming as the future of music consumption: Mit Tidal haben US-amerikanische Musiker einen eigenen Streaming-Dienst gestartet, den Thomas Vorreyer in seinem Artikel auf Netzpiloten.de als wenig überzeugend beschrieb. Martin Weigert wertet den neuen Service perspektivisch als Zeichen dafür, dass sich Musiker an Streaming als Distributionskanal für Musik gewöhnt haben und in Zukunft stärker darauf setzen werden. Das setzt die Musiklabels unter Druck, denn am Ende muss auch mit Streaming Geld verdient werden.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG taz.de: Gabriel und die Vorratsdatenspeicherung: Der rechtspolitische Korrespondent der taz, Christian Rath, fasst die vergangenen Wochen der von Sigmar Gabriel begonnen Debatte um die Vorratsdatenspeicherung treffend zusammen: „Sobald der SPD-Chef etwas über die von ihm gepushte Vorratsdatenspeicherung sagt, kommt Unfug heraus.“ Letzter Fehltritt war die Behauptung von Gabriel, dass die Mordserie der rechtextremistischen NSU-Terroristen mit einer Vorratsdatenspeicherung schneller hätte aufgeklärt werden können. Diese Aussage zeugt von grober Unkenntnis der NSU-Morde und einem nicht auf Fakten basierenden Populismus seitens Gabriel.

  • MEDIENKRITIK Columbia Journalism Review: „A failure that was avoidable“: Vergangenen November berichtete das US-Musikmagazin Rolling Stone über eine angebliche Vergewaltigung einer Frau durch sieben Männer im Haus einer Studentenverbindung an der Universität von Virginia. Der Artikel musste nun zurückgezogen werden, nachdem bereits vor wenigen Wochen eigene Fehler zugegeben wurden. Der jetzt veröffentlichte Untersuchungsbericht der Journalistenschule der Universität Columbia zeigt die vermeidbaren Fehler des Magazins auf.

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Florian Glatzner: „Wichtig ist ein Bewusstsein für Datenschutz!“

Florian Glatzner (Image by Fräulein Fotograf)
Im Interview spricht Florian Glatzner von der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. über Datenschutz im Alltag und den Umgang mit neuen Technologien. Florian Glatzner ist Referent in der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) für das Projekt „Verbraucherrechte in der digitalen Welt“. Dort setzt er sich mit allerlei Fragen des Datenschutz auseinander und wie Nutzer für [...]
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5 Lesetipps für den 1. September

In unseren Lesetipps geht es um Googles „Same Day Delivery“-Pläne, die Digitalisierung von allem, das Time Magazine, Technologie in der Musik und Netflix. Ergänzungen erwünscht.

  • SAME DAY DELIVERY Re/code: Inside Google Shopping Express’ Big Plan to Race Amazon to Your Door: Auf Re/Code stellt Jason Del Rey das Wettrennen zwischen Google und Amazon (und eigentlich auch Uber) um den Markt für Same-Day-Delivery vor, den beide Unternehmen vor allem in den USA austragen. Uber mag smart sein, Amazon stets ambitioniert, aber für Google scheint zu sprechen, dass sie jetzt schon konkurrenzfähig sind, aber noch nicht einmal einen Bruchteil ihrer Möglichkeiten dafür aufgewendet haben, dass aber laut internen Quellen vorhaben. Wie teuer Googles Lieferservice werden könnte, steht noch nicht fest, aber es könnte eine Art Amazon Prime werden, nur eben für fast jedes denkbare Produkt. Wer sich wirklich Sorgen machen sollte, sind die Ladengeschäfte, denn Google bringt den direkten Versand von Produkten und Lebensmitteln meines Erachtens noch einmal schneller auf eine höhere Stufe, als Amazon und Uber das schaffen werden.

  • DIGITALISIERUNG Zeit Online: So leben wir in fünf Jahren: Auf Zeit Online entwirft Stefan Schmitt eine Version der Zukunft, in der das Internet der Dinge und Augmented Reality unsere Wahrnehmung der Welt maßgebend begleiten und mitbestimmen, in der aber die schon heute führenden Unternehmen ein vor allem in der Vergangenheit perfekt funktionierenden Tauschhandel weiterführen: Komfort gegen Daten. Feststeht, dass wir und alles um uns herum in Zukunft mehr Daten produzieren werden. Sie sind das Öl des 21. Jahrhunderts, nur versiegen sie nicht. Die Wirtschaft denkt schon lange darüber nach, wie Daten genutzt werden können, was legitim ist. Wir als Gesellschaft sollten das aber auch einmal machen und sei es nur, dass Journalisten in Technologien nicht nur ein Werkzeug der Werbung sehen.

  • MEDIENWANDEL New York Magazine: Time Inc. Faces a Looming Existential Magazine Deadline: New York City ist wahrscheinlich wirklich die heimliche Hauptstadt der Welt, zumindest aber mit der New York Times und dem Time Magazine das Epizentren des Medienwandels, denn diese beiden Publikationen sind die wohl interessantesten Akteure der traditionellen Medien, wenn es darum geht, die Zukunft der Medienwelt zu entdecken. Über die New York Times hat man zuletzt öfters gelesen, weshalb ich diesen einen sehr langen Longread von Gabriel Sherman über das Time Magazine empfehle, in dem er sich mit der Frage auseinandersetzt, wie ein auf ein Magazins setzendes Unternehmen heutzutage aussehen sollte und die ersten Ideen des Magazins skizzenhaft vorstellt.

  • MUSIK PandoDaily: Smashing Pumpkins’ drummer, now a CEO, wants to save the music industry through tech: Fast nach dem Motto „Wenn du sie nicht schlagen kannst, verbünde dich mit ihnen.“ hat die Musik-Industrie sich in den letzten Jahren die neuen Technologien zu Nutze gemacht, wenn die Innovation auch von außerhalb kam und die Integration lange dauerte. Doch mit dem neuen Startup LiveOne des ehemaligen Schlagzeugers der Smashing Pumplins, Jimmy Chamberlin, versucht nun jemand, der die goldenen Jahre des CD-Verkaufs mitgemacht hat, selber mit Technologie wieder Geld im Musikgeschäft zu verdienen. LiveOne bietet einen Service namens Crowdsurfing an, der Livestreams von Konzerten anbietet, dabei aber auch eine soziale Kompetenten aufweist und die Zuschauer an den Bildschirmen miteinander interagieren lässt. Bereits bekannte Unternehmen sind als Werbeschaltende auf den Zug aufgesprungen, der ein Millionenpublikum anspricht.

  • NETFLIX c’t: Hinter den Kulissen von Netflix: Netflix startet diesen Herbst in vielen europäischen Ländern und hat sich zum Deutschland-Start den c’t-Redakteur Nico Jurran nach Kalifornien eingeflogen, um ihm die Firma zu zeigen. Dabei herausgekommen ist ein lesenswertes Porträt der Streaming-Firma, die von einigen bereits gefürchtet und vielen aber begrüßt wird. Im Artikel findet sich auch ein aufschlussreiches Zitat von Netflix-CEO Reed Hasting, das für mich zeigt, was Netflix anders und somit erfolgreich macht: „Wir schauen uns unter anderem die Piraterie-Netzwerke an, um herauszufinden, welche Bedürfnisse aktuell nicht befriedigt werden.“

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5 Lesetipps für den 23. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Algorithmen, das Recht auf Vergessen, Smart Home durch das Internet der Dinge, Big Data-Erzählungen und Robotik. Ergänzungen erwünscht.

  • ALGORITHMEN MIT Center for Civic Media: Uncovering Algorithms: Um in einer datengetriebenen Gesellschaft frei und selbstbestimmt arbeiten zu können, muss das System hinter den Daten, die Algorithmen, verstanden werden. J. Nathan Matias fasst eine Diskussion des Berkman Center zusammen, in der erklärt wurde, welche Bedeutung Daten haben, was ein Algorithmus ist, wie er funktioniert und wie er genutzt werden kann.
  • RECHT AUF VERGESSEN Handelsblatt: Wenn Datenschutz zur Zensur wird: Neben seiner monatlichen Kolumne bei uns, schreibt Nico Lumma auch auf Handelsblatt.de über den digitalen Wandel. In seiner gestrigen Kolumne macht auch er sich Sorgen, dass das „Recht auf Vergessen“-Urteil nicht den Datenschutz stärkt, sondern die Zensur fördert, denn es fehlt an einer europäischen Lösung der Umsetzung.
  • INTERNET DER DINGE Politik Digital: Smart Home: Auf Politik-Digital.de schreibt Felix Idelberger über Interoperabilität, Sicherheit und Datenschutz beim Smart Home und wie Nutzer mit Open Source-Software und Minicomputern ein mitdenkendes Haus nach Ihren eigenen Vorstellungen selber zusammenstellen können.
  • BIG DATA Datarella: Data stories from facts to fiction: Im QS Blog schreibt Jörg Blumtritt, wie aus auf Daten beruhenden Fakten Fiktionen werden können. Anhand der Marx Engels Werke erklärt Blumtritt, wie die von Karl Marx und Friedrich Engels gesammelten Daten von den beiden Philosophen in der für sie einzig schlüssigen Art und Weise zu einer eigenen Großen Erzählung interpretierten. Ein Vorgang, mit den wir im Zeitalter von Big Data lernen müssen umzugehen.
  • ROBOTIK Golem: Die Hand bekommt einen sechsten und siebten Finger: Auf Golem schreibt Werner Pluta über eine siebenfingrige Hand, die haben Robotiker am MIT entwickelt haben. Das System wird am Handgelenk getragen und erweitert die menschliche Hand um zwei Finger, die den Träger beim Greifen und anderen unterstützen.

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5 Lesetipps für den 23. Mai

In unseren Lesetipps geht es um die Überwachung seitens der Regierung, Facebook und Journalismus, Startups und die Europawahl, Digitisation sowie das Internet der Dinge. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Süddeutsche.de: Juristen werfen BND Verfassungsbruch vor: Es war eine Ohrfeige für die Bundesregierung, wie Thorsten Denkler auf Sueddeutsche.de schreibt: Im NSA-Untersuchungsausschuss erklärten drei hochrangige Juristen – darunter zwei ehemalige Verfassungsrichter – dass der Bundesnachrichtendienst gegen das Grundgesetz verstoßen. Die bisherige Politik der von Angela Merkel und Sigmar Gabriel geführten Großen Koalition müsste beendet und neue Gesetze gegen Überwachung geschaffen werden.
  • JOURNALISMUS PandoDaily: Facebook’s Product Director rips into the media for “failing journalism.” But whose fault is it, really?: Gestern Abend postete Facebooks Produkt-Direktor Mike Hudack einen epischen Text über den Zustand des Journalismus, den er mit diesem grandiosen Satz begann: „Please allow me to rant for a moment about the state of the media.” Sein Kommentar geht mit traditionellen wie auch neuen Medien gleichermaßen hart ins Gericht, bevor er sich der Rolle der Web-Unternehmen widmet. Hier schafft er es leider nicht, seine Facebook-Brille ganz abzulegen, weshalb David Holmes Auseinandersetzung mit dem Kommentar auf PandoDialy nur zu empfehlen ist. (Allein schon wegen der tollen Illustration von Hallie Bateman.)
  • EUROPAWAHL Philipp Moehring: If you’re in startups, go vote.: Auf seinem Blog schreibt der AngelList-Betreiber Philipp Moehring, warum die gestern gestartete Europa-Wahl (Keine Sorge,in Deutschland wird traditionell erst am Sonntag gewählt!) für Startups wichtig ist und fordert alle auf, die irgendwas in Startups zu tun haben, auch wählen zu gehen. Dabei gibt er auch eine kleine Wahlempfehlung ab bzw. empfiehlt keine rechten und nationalen Parteien zu wählen, da diese nur ihre lokalen Märkte im Blick haben. Dem Wahlaufruf kann ich mich nur anschließen, ganz persönlich auch der Ablehnung rechter und nationaler Parteien. Go vote!
  • DIGITISATION CIO.de: McKinsey untersucht die Folgen globaler Digitalisierung: Auf CIO.de stellt Christiane Pütter den McKinsey-Report „Global flows in a digital age“ vor, in dem die Unternehmensberatung aufzeigt, wie die Verlagerung von Dingen, Menschen und Prozessen ins Virtuelle funktioniert und was sie bedeutet. Im Report wird das übrigens als Digitisation bezeichnet. Wieder was gelernt.
  • INTERNET DER DINGE ITespresso.de: Intel eröffnet in München erstes Forschungslabor für Internet der Dinge: Intel verstärkt seine Aktivitäten auf dem Gebiet des Internets der Dinge (IoT) und hat in München ein erstes Forschungslabor dazu gegründet, wie Ralph Schneider auf ITespresso.de schreibt. Verschiedene Intel-Abteilungen und Partner sollen hier an Anwendungsszenarien für das Internet der Dinge arbeiten. Weitere derartige Forschungseinrichtungen sollen demnächst in Istanbul, Stockholm und London folgen.

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Industrielle Revolution und das Internet der Dinge

Im „Internet der Dinge“ herrscht babylonisches Sprachgewirr. Den deutschen Ingenieuren scheint das egal zu sein. Ein fataler Fehler. // von Gunnar Sohn Liest man die Schlagzeilen und Sonntagsreden zur diesjährigen Hannover-Messe, kann die deutsche Industrie vor Kraft kaum laufen. Wenn es um die sogenannte vierte industrielle Revolution geht, was unter [...]
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5 Lesetipps für den 3. April

In unseren Lesetipps geht es um die Zukunft der Mobilität, Startups, Microsoft und das Internet der Dinge, Bitcoin, sowie die Überwachung in Äthiopien. Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILITÄT Netzwertig.com: 250 Millionen Dollar für Uber-Wettbewerber Lyft: Individual-Beförderung steht vor massivem Wandel: Nach Uber erhält auch der Rivale Lyft eine enorme Summe von Investoren, um mit seiner On-Demand-Transport-App die Welt zu erobern. Für Personen mit hohen Mobilitätsbedürfnissen sind das gute Nachrichten. Das im Vergleich zu den Startups altmodisch wirkende Taxigewerbe dagegen muss sich fürchten, wie Martin Weigert auf Netzwertig.com schreibt.
  • STARTUPS Carta: Götterdämmerung in der deutschen Gründerszene?!: In Bezug auf die deutsche Gründerszene ist momentan vieles zu lesen: Von zerstörten Hoffnungen über einen Exitus der Eventlandschaft bis zum Abgesang auf die Party in Berlin. Auf Carta schreibt Alexander Hüsing über die Berichterstattung und die Erwartungen an die Start-up-Szene.
  • INTERNET DER DINGE Zeit Online: Kaffeetasse mit Windows-Betriebssystem: Milliarden von Alltagsgegenständen werden bald am Netz hängen. Mit „Windows on Devices“ will Microsoft sein Betriebssystem in diesem Internet der Dinge verbreiten. Patrick Beuth stellt das Betriebssystem für die Kaffemachine und den heimischen Kühlschrank auf Zeit Online vor.
  • BITCOIN Ars Technica: Bitcoin ATM goes to Capitol Hill, lawmakers invited to demo next week: Erst im Berliner Grafekiez, jetzt auf dem Capitol Hill – Washington bekommt einen Bitcoin-Geldautomat, an dem die Mitglieder des US-Kongress sich mit dem praktischen Umgang der Digitalwährung im Alltag vertraut machen können. Cyrus Farivar stellt auf Ars Technica die Aktion von Robocoin vor.
  • ÜBERWACHUNG Techdirt: Towards The Total Surveillance State: Spätestens mit den Leaks von Edward Snowden ist klar, dass die Möglichkeit technischer Totalüberwachung Grund genug ist, diese auch durchzuführen. Ein Musterbeispiel ist laut Human Rights Watch der afrikanische Staat Äthiopien, in dem die Telefon- und Internetüberwachung extreme Ausmaße angenommen hat. Glyn Moody stellt den Human Rights Watch-Bericht auf Techdirt vor.

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Kaffeekapselkopierschutz als Gefahr für das Internet der Dinge

Too much (adapted) (Image by Karsten Seiferlin [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Der US-amerikanische Kaffee-Vertrieb Keurig stattet die Kapseln für seine Kaffeautomaten mit einem Kopierschutz aus und bringt damit das Internet der Dinge in Gefahr. Kaffee in Kapseln ist nicht wirklich neu und eigentlich auch nicht besonders gefährlich, außer vielleicht für die Umwelt. Doch nachdem ein US-amerikanischer Kaffeekonzern seine Kaffeeautomaten nach Ablauf [...]
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5 Lesetipps für den 17. März

In unseren Lesetipps geht es heute darum, wie ein Hashtag entsteht, Nostalgie für 8-Bit, Auswirkungen von Social Media im Bundesrat, das Internet der Dinge und die Agenda von Andrea Voßhoff. Ergänzungen erwünscht.

  • HASHTAG Hildwin’s Blog: Wie entsteht ein Hashtag?: Frank Bergmann leitet die Internet-Redaktion der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und in seiner täglichen Arbeit mit einem Problem konfrontiert, dass viele Menschen aus den Bereich der Online-Medien kennen: Wie lautet der „richtige“ Hashtag? In seinem privaten Blog erklärt Bergmann am Beispiel #wp18 und #btAdA die Entstehung eines Hashtags.
  • NOSTALGIE Hyperland: Die 8-Bit-Nostalgie: Wer mit den legendären Home-Computern von Commodore und Atari digital sozialisiert wurde, ist heute zwischen 30 und 55 Jahr alt – und damit genau in dem Alter, in dem Nostalgie und Einkommen zusammentreffen. Kein Wunder, dass es einen regelrechten 8-Bit-Boom gibt, wie Giesbert Damaschke im ZDF-Blog Hyperland schreibt.
  • BUNDESRAT Zeit Online: Multimedia-Website treibt Minister ans Rednerpult: Der Bundesrat veröffentlicht jetzt auch die Videos der Debattenbeiträge, was laut Beobachtungen des Journalisten Tilmann Steffen vor allem zu längeren Redebeiträgen der Politiker führt, die die neuen Social Media-Aktivitäten gerne für die eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Doch die „neue Eitelkeit“ sprengt die Tagesordnung, was störend auffällt – bei aller Wertschätzung für den direkten politischen Austausch.
  • INTERNET DER DINGE Blog von Heike Simmet: Wie verändert das Internet der Dinge den Service?: Durch das Internet der Dinge erlangt der Service einen völlig neuen Stellenwert für die Erzielung von Wertschöpfung von Unternehmen. Nicht mehr der nur begleitende Pre-Sales oder After-Sales Service eines Produktes, sondern der integrierte Service innerhalb neuer Ökosysteme wird zum zentralen Erfolgsfaktor, wie Heike Simmet auf ihrem Blog erklärt.
  • ANDREA VOßHOFF Hyperland: Die Agenda der Andrea Voßhoff: Fürs ZDF-Blog Hyperland hat Christiane Schulzki-Haddouti die nach drei Monaten noch kaum in Erscheinung getretene Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff interviewt. Di bisherige Inaktivität hat aber laut Voßhoff einen Grund. Sie arbeitet zur Zeit intensiv an „einem umfassenden Relaunch des Internet-Auftritts“, sagt dann aber doch noch was zu dem nachstehenden Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Informationsfreiheitsgesetz und Datenschutz in sozialen Netzwerken.

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Internet der Dinge: Die Black Box in unserem Zuhause

Unser vernetzter Alltag basiert auf Technologie, die wir nicht durchschauen und der wir nicht vertrauen (können) – besonders beim Internet der Dinge. Vor ein paar Tagen kamen meine Kollegin und ich gut gelaunt zurück aus der Mittagspause, als unsere Unterhaltung durch ein entsetztes „oh nein“ ihrerseits unterbrochen wurde. Sie hatte in gewohnter Nach-Pausen-Routine den Laptop aufgeweckt und auf das Handy geschaut. Dieses hatte unbemerkt ein Update installiert. Resultat: Eine Handvoll neuer Apps – natürlich ohne dass vorher gefragt worden wäre. Abgesehen davon, dass hier Unternehmen ihre zumeist nervigen Eigenentwicklungen pushen, ist die Geschichte zwar ärgerlich, aber nicht richtig tragisch. Immerhin kann man die ungewollte Software wieder löschen.

Mein Telefon fragt mich einfach nicht

Der Fall zeigt aber: Unsere Endgeräte werden immer mehr zu Black Boxes. Wenn Adobe den Ask-Toolbar mitinstallieren will, dann ist zwar auch der Haken direkt bei „Ja“ gesetzt, ich muss aber zumindest noch auf „OK“ klicken. Mein Telefon fragt mich gar nicht erst.

Gerne wird das mit der erhöhten Nutzerfreundlichkeit erklärt: Man müsse das iPad nur anschalten und es funktioniere. Gerade Menschen, die wenig Technik-Expertise mitbrächten, würden so davon verschont, sich mit Installationen und Einstellungen auseinandersetzten zu müssen.

Natürlich verstehe ich den Reiz dieser Einfachheit und es scheint sogar ein natürlicher Prozess zu sein: Je weiter sich eine Technologie entwickelt, desto mehr Menschen nutzen sie, aber desto kleiner wird die Zahl derer, die die nötige Expertise mitbringen, um die Technologie wirklich zu durchschauen. In diesem grandiosen Blogbeitrag wird das am Beispiel des Autos illsutriert: Fast jeder kann es fahren, aber kaum jemand weiß noch wirklich, wie Motor & Co. funktionieren und repariert werden können.

Fehlplatziertes Vertrauen

Leider heißt das aber auch: Wir müssen Herstellern und Reparateuren vertrauen. Wenn ich nicht verstehe, warum mein A4 wie funktioniert, bin ich darauf angewiesen, dass Audi das Auto so gebaut hat, dass es vernünftig fährt. Ich kann nur hoffen, dass die Mechaniker in der Werkstatt eventuelle Fehler beheben. Leider hat sich gezeigt: Wenn es um IT geht, wird unser Vertrauen gnadenlos ausgenutzt. Hersteller bauen Hintertüren in Software. Sie sammeln unsere Daten und geben sie weiter. Es ist völlig absurd, welche Berechtigungen Facebook oder Whatsapp vom Nutzer haben wollen: SMS lesen? Ohne Nachzufragen Tonaufzeichnungen anfertigen?

Und wieso hat eigentlich mein mobiler Browser nicht die Einstellungen, auf die ich am Laptop so viel Wert lege? Cookies und Chronik nach jeder Sitzung löschen? Fehlanzeige! Per Design bin ich ständig überall eingeloggt und mein Surfverhalten ist ein offenes Buch. Wie kann es sein, dass sich ein Großteil unserer Online-Zeit vom Laptop auf das Telefon verschiebt und wir trotzdem alle Sicherheit und Privatheit in den Wind schießen. Verschlüsselte Verbindungen, Virenscanner? Eher selten. Dafür aber vollautomatisierte Daten-Uploads und Konten-Synchronisierung.

Zu bequem für Kontrolle?

Jedes Mal regt mich das auf – und trotzdem bin ich ständig über mein Telefon im Internet. Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass nicht nur das Design ein Problem ist. Zwar wird es zunehmend schwerer, in die Innereien von Windows, Android oder iOS vorzudringen – das zeigt sich auch schon daran, dass mich mein Telefon bestimmte integrierte Apps einfach nicht entfernen lässt. Genauso tragisch aber ist: Wir wollen oft auch gar nicht.

Wir klicken so schnell auf „akzeptieren“, wenn Whatsapp mal wieder neue Berechtigungen braucht nach einem Update, dass zur Reflexion keine Zeit bleibt. Aus irgendeinem Grund haben wir uns mit dem Kontrollverlust wunderbar arrangiert. Das gilt auch für Hardware. Selbst aufschrauben? Nicht vorgesehen! Und wenn mal was nicht funktioniert wie es soll, ist es eh meist an der Zeit, sich ein neues Endgerät zuzulegen. (Sarcasm? Yes! Die Alternative: z.B. Phoneblocs)

Der Kontrollverlust betrifft aber längst nicht mehr nur unsere Telefone und Laptops. Im hochtechnologisierten Wohnzimmer von heute lässt sich die Anlage übers WLAN vom Smartphone aus steuern, über Apple TV wird über Watchever Big Bang Theory geguckt und das SODOKU kann man direkt auf den großen Bildschirm streamen.

Datenkrake Kühlschrank

Natürlich ist das genial. Wenn aber mein Fernseher meine Serien-Gewohnheiten direkt an den Hersteller weitergibt, schwindet meine Begeisterung. Natürlich kann man das in vielen Fällen abstellen. Aber selbst wenn wir das können, wer von uns kommt überhaupt auf die Idee dass das notwendig ist? Wer weiß überhaupt, was der neue Fernseher da im Hintergrund treibt? Und wie glücklich bin ich, wenn mein Kühlschrank meine Essgewohnheiten aufzeichnet und diese dann zufällig bei meiner Krankenkasse landen, die mir wegen überhöhtem Schokoladenkonsum einen Beitragszuschlag verpasst? Und will ich wirklich, dass Google bei meiner nächsten Suche nach warmen Pullis automatisch meine Raumtemperatur erhöht? Was wir dagegen machen können? Gar nichts, denn wir haben keine Ahnung, was da in unseren Technologie-Black-Boxes passiert.

Die Black Box muss transparent werden

Nicht falsch verstehen, ich möchte unbedingt ein voll vernetztes Wohnzimmer, einen intelligenten Kühlschrank und smarte Stromversorgung. Ich möchte aber wissen, wer wann welche Daten sammelt und weitergibt – und ich möchte nein sagen können. Ich möchte gefragt werden, bevor Software auf meinen Endgeräten installiert wird und ich will all das runterschmeißen, was mir nicht in den Kram passt. Und am liebsten – am liebsten möchte ich Internet-Unternehmen, die das genauso sehen.


 


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5 Lesetipps für den 18. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Netzneutralität, Honorare im Lokaljournalismus, die Auswirkungen des Internet der Dinge, wie Blogger ihre Miete bezahlen und einen Crowdfunding-Rekord in München. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Der Freitag: Zappeln im Zwei-Klassen-Netz: Als die Telekom das Internet drosseln wollte, war die Empörung groß. Jetzt kommt’s noch schlimmer: Die EU-Kommission plant das Zwei-Klassen-Internet per Gesetz. Jonas Rest schreibt auf Freitag.de, worum es geht.
  • LOKALJOURNALISMUS Flurfunk Dresden: Honorare im Lokaljournalismus: “Exklusiv und bitte in sehr guter Qualität” – der Anspruch, den die sächsischen Tageszeitungen an ihre freien Autoren und Fotografen haben, ist hoch. Das gilt nicht nur für die großen Aufmacherthemen im Mantelteil, sondern auch für jede kleine Geschichte auf den Lokalseiten. Doch wie werden die wertvollen freien Lokaljournalisten bezahlt? Nicole Kirchner hat sich mit der Realität beschäftigt.
  • INTERNET DER DINGE PandoDaily: Will the Internet of Things make us slaves to our lesser natures?: Auf PandoDialy denkt James Robinson über die gesellchaftlischen Auswirkungen des Internet der Dinge nach und fragt sich, ob bei der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung der Gesellschaft, nicht der Mensch selbst sein größtes Problem sein könnte.
  • BLOGGING ninialagrande.blogspot.de Reichweite bezahlt keine Miete: Manche nennen es Arbeit, Ninia La Grande nennt es Bloggen. In einem Blogeintrag setzt sie sich mit dem lukrativen Reichweite-Angebot für Blogger auseinander und räumt mit dem scheinbar weit verbreiteten Irrtum auf, dass Reichweite die Miete zahlen kann. Was für Blogger zu einem bestimmten Zeitpunkt ihrer Entwicklung oder ihren Umständen entsprechend funktionieren kann, klappt eben nicht mehr bei zunehmender Professionalisierung.
  • CROWDFUNDING Musikmarkt: Smarte Kopfhörer generieren Crowdfunding-Rekord: Das Münchner Start-Up Bragi hat auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter bereits über eine Millionen Euro für einen neuen Kopfhörer eingenommen, der zugleich MP3-Player, Headset und Fitness-Sensor sein soll.

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5 Lesetipps für den 12. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Paywalls vor deutschen Medien, Microsoft plant das Internet der Dinge, die Entwicklung von Bitcoin, Netzpolitik in Deutschland und das neue Design von Twitter. Ergänzungen erwünscht.

  • PAYWALL taz: Mit Online Geld verdienen? Mit harten “Paywalls” gewiss nicht!: In einem Interview mit der FAZ hat Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner einer Bezahlschranke für Spiegel Online eine Absage erteilt. taz-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch sieht von dieser Entscheidung ein wichtiges Signal ausgehen, dass die Medienbranche nicht ignorieren wird. Die Folge könnte sein, dass es in Deutschland wohl kaum harte Paywalls geben wird.
  • MICROSOFT ZDNet.de: Microsoft baut Abteilung fürs Internet der Dinge aus: Baut Microsoft ein Team fürs Internet der Dinge innerhalb der Windows-Division auf? Laut Recherchen ZDNet wurden einige Mitarbeiter befördert und die ganze Abteilung „Windows Embedded“ in “Internet of Things” umbenannt. Die war erst im Herbst bei einer konzernweiten Umstrukturierung weg von der Windows-Server-Group in die neue Windows-Division unter Executive Vice President Terry Myerson verschoben worden.
  • BITCOIN ReadWrite: What Bitcoin Needs To Grow Up: Kaum ein Tag ohne eine Meldung zum Thema Bitcoin. Doch zwischen all der Hysterie und dem Hype um das Thema lässt sich die wachsende Bedeutung der digitalen Währung kaum noch leugnen. Nur was Bitcoin ist und wo die Entwicklung gerade steht, ist schwer zu sagen. Lauren Orsini vergleicht die Währung auf ReadWrite mit einem Teenager, der gerade erst seine Persönlichkeit entwickelt und schon Entscheidungen für die Zukunft treffen muss.
  • NETZPOLITIK Tagesspiegel: Wie die große Koalition das Neuland aufteilen will: Der Berliner Tagesspiegel will sich mehr mit der Bundespolitik befassen und hat deshalb gestern das Projekt „Agenda“ gestartet. In einem der ersten Beiträge befasst sich Christian Tretbar mit den netzpolitischen Vorhaben der Großen Koalition und fasst die Aussagen im Koalitionsvertrag und die Debatte um den Internetausschuss lesenswert zusammen.
  • TWITTER CNET News: Twitter said to be working on major Facebook-like site redesign: Wie wir gestern Abend noch berichteten, testet Twitter gerade ein neues Design. Zuerst sah nur der Mashable-Redakteur Matt Petronzio das neue Design, jetzt berichten schon mehrere Tech-Websites, dass auch sie das neue Design sehen. Daniel Terdiman fasst auf CNET NEws die erste Reaktionen zusammen, die wohl eher negativ ausfallen. Das neue Design erinnert zu sehr an Facebook und Google+.

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5 Lesetipps für den 11. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um den Streit zwischen MyTaxi und Taxifahrern, das Wesen des Internet der Dinge, The Intercept setzt auf unfreies Urheberrecht, Anonymität im Netz und Startups, die nicht existieren sollten. Ergänzungen erwünscht.

  • MYTAXI Hyperland: Aufstand der Taxifahrer: Vor knapp fünf Jahren hat die in Hamburg gestartete App mytaxi die Vermittlung von Taxikunden und -fahrern revolutioniert. Heute nutzen in Deutschland 17.000 Taxen den Dienst. Nach einer Umstellung des Provisionsmodells gibt es jedoch Ärger. Stefan Mey beschreibt im ZDF-Blog Hyperland die Debatte.
  • INTERNET DER DINGE PandoDaily: The Internet of Things must move beyond mere novelty: Auf PandoDialy spricht James Robinson einen interessanten Punkt zum Thema Internet der Dinge an. Nicht alles wird sich vom ersten Moment an wertvoll anfühlen, aber durchaus Substanz haben. Anstatt dem Hype um das Thema zu folgen, sollte weniger das Neue betont werden, sondern viel mehr den Nutzen, den wir als Gesellschaft aus bestimmten Entwicklungen und Erfindungen ziehen werden.
  • THE INTERCEPT Techdirt: The Intercept Releases Photos To The Public Domain… But Unfortunately Locks Up Text Content With Copyfraud Claims: Frei wie in Freiheit oder nur frei wie in Freibier? Das neue von eBay-Gründer Pierre Omidyar finanzierte Medienprojekt „The Intercept“, hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen alternativen Journalismus anzubieten. Doch beim Urheberrecht scheint das Prinzip Freiheit zurückstehen zu müssen. Mike Masnick bemerkte die Nutzung von freiem Bildmaterial auf der Seite, aber auch, dass „The Intercept“ selbst die härteste Form des Urheberrechts fährt und sogar das in den USA verbreitete Prinzip von Fair Use ignoriert.
  • ANONYMITÄT Futurezone: „Anonymität ist oft nur reine Schimäre“: Anonymität kann ein kostbares Gut sein, doch ist sie weder geschützt noch vollständig akzeptiert. Die Journalistin Ingrid Brodnig hat ein Buch über Anonymität im Netz geschrieben, dass sie am Donnerstag in Wien präsentiert. Im futurezone-Interview spricht sie über den Klarnamenzwang auf Facebook, Überwachung und Hass-Postings.
  • STARTUPS VentureBeat: 7 great companies that really should not exist: Wie wichtig ist Marktführerschaft? Instagram entstand in Flickrs besten Zeiten, Airbnb fand seinen Platz neben Expedia, Snapchat setzte sich trotz Facebook durch und Flipboard besiegte News Corp. Nich Gregg stellt auf Venturebeat sieben Unternehmen durch, die es eigentlich nicht geben dürfte. Unternehmen mit Ideen und Strategien, gegen die den Markt dominierende Unternehmen nichts entgegenzusetzen hatten.

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5 Lesetipps für den 14. Januar

In unseren Lesetipps geht es um den Ikea-Katalog auf Instagram, Location Data in Toronto, Google kauft Nest, die Suchmaschine DuckDuckGo und die Uni-Zypern akzeptiert Bitcoins als Zahlungsmittel. Ergänzungen erwünscht.

  • INSTAGRAM W&V: Wie Ikea seinen Katalog auf Instagram gebracht hat: Die Erscheinung des Ikea-Kataloges ist für das Unternehmen und für Ikea-Fans ein Ereignis. Nicht umsonst feiert das Möbelhaus seine Veröffentlichung mit eigenen TV-Spots. In Norwegen hat Ikea das Interesse für seinen Katalog mit einer Instagram-Kampagne angeheizt. Dabei hat das Unternehmen die User dazu gebracht, das komplette Print-Produkt zu digitalisieren und einen „Social-Media-Katalog“ zu erstellen
  • LOCATION DATA WSJ.com: What Secrets Your Phone Is Sharing About You: Im Wall Street Journal schreibt David George-Cosh über den Stand der Nutzung von Location Data in Toronto und wie verschiedene Firmen ihre Kunden tracken, um noch mehr über sie erfahren. Die Entwicklung ist schon sehr weit und so ist ein Blick nach Toronto wahrscheinlich ein Blick in eine nahe Zukunft, die wir bald auch in Deutschland erleben werden.
  • GOOGLE CNET News: Google’s Nest buy could spur growth of ‚Internet of things‘: Als Besitzer eines Android-Smartphones und Nutzer des Browser Chrome, nutze ich Google-Dienste auch zu Hause. Und bald wird Google wohl auch mein zu Hause nutzen, um die Vernetzung des Haushalts voranzutreiben und noch mehr über mich zu erfahren. Denn Google hat die Firma Nest, die intelligente Haushaltsgeräte entwickelt, für 3,2 Milliarden Dollar gekauft. Das Internet der Dinge wird es also auch von Google geben.
  • DUCKDUCKGO Zeit Online: Suchmaschine DuckDuckGo profitiert von der NSA-Affäre: Seit Beginn der Snowden-Enthüllungen verzeichnet die datenschutzfreundliche Suchmaschine DuckDuckGo steigende Zugriffe. Sich dem Datenhunger von Google zu entziehen klappt mit DuckDuckGo schon, aber vor der NSA schützt sie auch nicht, wie Patrick Beuth auf Zeit Online erklärt.
  • BITCOIN Hyperland: Uni-Gebühren per Bitcoin zahlen: Auf Hyperland schreibt Friedemann Brenneis, wie das krisengeplagte EU-Land Zypern einen neuen Finanzsektor für sich entdeckt hat. Als erste Hochschule der Welt will die Universität Nikosia Studiengebühren in Form von Bitcoins akzeptieren. Darüber führt sie den Master-Studiengang “Digitale Währungen“ ein. Das Ziel: Zypern langfristig zu einem Finanzzentrum für Bitcoins zu machen.

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