Drei interaktive Visualisierungen, die dir das Web erklären können…
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Das Internet ist nun schon einige Jahre alt. 1969 ging es aus dem sogenannten ARPANET hervor, welches als Projekt des US-Verteidigungsministeriums, Universitäten und Forschungseinrichtungen mit einander verbinden sollte. Aus dieser anfangs relativ subtil-erscheinenden Vernetzung sollte Jahre später eine der größten technischen Errungenschaften der Menschheit werden, die zur umfangreichsten Veränderung des Informationswesens seit Beginn des Buchdruckes geführt hat.
Den anfänglich kleinen Schritten des Webs, welches erst nur für wenige Geeks und Hacker interessant war, folgte eine extreme Kommerzialisierung, die am Ende dazu führte, dass sich inzwischen über 2 Milliarden Menschen darin bewegen und es beruflich sowie privat für ihre Zwecke nutzen.
Im Laufe der letzten Monate haben sich nun einige digitale Visualisierungen im Internet präsentiert, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Netz ein Stück weit interaktiv zu erklären. Drei dieser Visualisierungen zeigen wir euch hier.
The Evolution of the Web
Diese Visualisierung zeigt die Entwicklung verschiedener Browser und unterschiedlicher Web-Technologien der letzten 20 Jahre auf. Mittels einer Zeitleiste zur graphischen Darstellung begibt man sich so auf eine Reise durch die Jahre 1990 bis 2012 und kann beobachten wie sich Safari, Firefox, Chrome und Co. von Version zu Version verändert haben. Auch die Entwicklung von Protokollen wie http und weiteren Web-Technologien wie Java, Flash oder Drag and Drop sind hier mit kleinen Erklärungen in eine zeitliche Abfolge eingereiht worden, sodass man einen guten Eindruck gewinnt, wie das Web sich technisch entwickelt hat.
Submarine Cable Map
Diese Map ist eine interaktive Weltkarte, die zeigt, wie der Großteil des weltweiten Traffics transportiert wird. Nämlich über optische Unterseekabel. Der Verlauf dieser Adern wird dabei mit Informationen über Kapazitäten, Wachstum und Betriebskosten angereichert, sodass man einen Eindruck gewinnt, wie die Infrastruktur tatsächlich angebracht ist und was es bedeutet sie zu unterhalten.
The Internet Map
Diese Seite, die vor einigen Tagen erst das Licht der Welt erblickt hat, ordnet das Internet in Form einer Galaxie an, in der jeder einzelne Planet eine Internetseite darstellt. Insgesamt 350.000 Seiten aus 196 Ländern wurden hier entsprechend Ihres Traffics entweder als großer oder kleiner Planet visualisiert. Man gibt einfach die jeweilige URL an und wird automatisch auf den jeweiligen „Himmelkörper“ katapultiert. Anhand dieser Visualisierung kann man schön sehen, wer Jupiter und wer Merkur gleicht.
Über den Autor
Andreas Weck ist seit Februar 2011 an Bord der Netzpiloten. Zuerst als Redakteur und seit April 2012 als Projektleiter für das Online-Magazin. Neben den Netzpiloten hat er zudem auch auf anderen Online-Medien wie jetzt.de, Politik-Digital und t3n Beiträge veröffentlicht. Anzutreffen ist Andreas regelmäßig auf Google Plus, Facebook und seit kurzer Zeit auch auf Twitter.