Virale Videos werden auf Instagram relevanter

Die 5 Instagram-Trends, die man 2015 im Auge behalten sollte

Im Gastbeitrag erklärt Iris Vermeren, Community Managerin bei Brandwatch, fünf in diesem Jahr kommende Trends auf Instagram. // von Iris Vermeren

Virale Videos werden auf Instagram relevanter

 

Instagram lässt kein Anzeichen des Nachlassens erkennen. Der mobile Foto-Sharingdienst rühmt sich aktuell mit 300 Millionen aktiven Nutzern und ist das soziale Netzwerk für bildbasiertes Social-Media-Marketing. Mehr als 42 Prozent der Online-Marketer planen, ihre Nutzung von Instagram in 2015 auszuweiten. Tatsache ist, dass Marketer, die mehr als 40 Stunden in der Woche auf Social Media-Plattformen verbringen, ihren Gebrauch von Instagram in 2015 um insgesamt sogar 49 Prozent steigern möchten.

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Visuelle Inhalte sind wichtiger als jemals zuvor für die Marketing-Strategie einer Marke, aber warum bereitet es dann so vielen Marketern so viel Mühe, ein fesselndes Instagram-Profil zu kreieren?

Wir haben einige der Top-Instagram-Trends in 2015 gesammelt, die euch helfen, auf dem aktuellen Stand zu bleiben:

Erstens: Bilder verwenden, um Boden zu gewinnen

Ich denke, wir stimmen alle darin überein, dass Instagrams Popularität angefangen hat, Facebook Konkurrenz zu machen. Instagram ist inzwischen das beliebteste Netzwerk geworden, um Bilder zu teilen.

Eine Studie von Forrester hat herausgefunden, dass Posts auf Instagram eine Follower-Interaktions-Quote von 4,21 Prozent erreichen. In anderen Worten, Instagram-Posts generieren 120-mal mehr Interaktionen pro Follower als Twitter und 58-mal mehr als Facebook.

Instagram, Pinterest, Vine, Tumblr und Snpachat, all diese Netzwerke haben die Wichtigkeit von visuellem Inhalt erkannt und die Gelegenheit genutzt. Es wird erwartet, dass der Trend der personalisierten Werbung diesen Netzwerken in Zukunft sogar dabei hilft, noch weiter zu wachsen.

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Zweitens: Sich darauf vorbereiten, zu bezahlen

Im letzten Jahr haben Facebook und andere soziale Netzwerke die organische Reichweite eurer Posts deutlich verringert, um euch keine andere Wahl zu lassen als für hohe Reichweiten zu bezahlen (oder zu beten, von eurer schrumpfenden Reichweite geteilt zu werden).

Social Media ist nicht länger kostenlos.

Beinahe jedes soziale Netzwerk nutzt inzwischen Werbung. Plattformen wie Facebook, Pinterest, Instagram, LinkedIn und Snapchat haben 2014 alle mit Werbeoptionen herum experimentiert: zum Beispiel Promoted Pins, Video-Anzeigen, Twitter Cards.

Instagram wächst aktuell sehr stark. Während andere Plattformen ihre Werbeprodukte einführen, wird auch Instagram in 2015 mehr Geld für Werbung ausgeben müssen. Das soziale Netzwerk wird mit neuen Wegen der Werbung herumexperimentieren und Werbeeinnahmen in sein visuelles Eigentum investieren.

Während manche die neuen in-feed Videoanzeigen unangebracht nennen, ist Instagrams neuestes Feature eine willkommene Ergänzung für Marketer, um die junge, wohlhabende Zielgruppe zu erreichen. Marketer haben nun die Option, Instagram zu bezahlen, um ihre 15-Sekunden-Videos auf Alter, Geschlecht und Land abzustimmen.

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Drittens: Social Media und Marketing verbinden

Erwartet als Ergänzung zu dem Trend der personalisierten Werbung, kraftvollere neue Wege, um personalisierte Werbung mit Datenbanken von Marken und Social Media Plattformen zur besseren Zielgruppenansprache zu integrieren.

Durch das Verwenden von genauen Verhaltensdaten von der Website eurer Marke, E-Mail Kampagnen, Online-Communities usw. und bei einer direkten Verbindung zu euren Kanälen und Social Media-Plattformen, sind die Möglichkeiten zum Wachstum mit personalisierter Werbung endlos.

Je besser die Daten mit euren anderen Marketing-Werkzeugen integriert sind, desto besser werden eure zugeschnittenen personalisierten Werbekampagnen sein, was dem Nutzer ein geringeres Gefühl der Kommerzialisierung geben wird. Wir werden eine Welle von visuellen Inhalten sehen (Bilder, Grafiken, GIFs, kurze Videos) und  auf das wahre Leben bezogene Nachrichten, von denen die relevantesten und zielgerichtetsten die Szene dominieren werden.

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Viertens: In den Raum der sozialen Videos expandieren

Instagram wird außerdem weiterhin in den Raum der sozialen Mikro-Videos expandieren.

Während Vine, Snapchat, Hyperlapse und Instagram darum kämpfen, die populärste Videonetzwerk-Seite zu sein, unterscheiden sie sich durch unterschiedliche Features, die Möglichkeiten zu editieren und Videolängen.

In 2015 wird Instagram Vine hinter sich zurücklassen.

Der aufkommende Social-Video-Trend bietet neue Vorteile und Möglichkeiten für Marken, um emotional fesselnde, audiovisuelle Geschichten zu kreieren.

Es gibt euch außerdem eine großartige Möglichkeit, eure Nachricht dem Publikum durch Influencer, Vlogger und Micro-Vlogger mitzuteilen, die eine Menge fesselnden, nutzer-generierten Inhalt auf Seiten wie Instagram produzieren.

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Fünftens: Mobile Nutzer bedienen

Der Anteil von Smartphones mit 4,7 Zoll großen Bildschirmen ist von vier Prozent auf mehr als ein Drittel am Gesamtmarkt gestiegen, während die Anzahl der ausschließlich mobilen Nutzer auf Facebook alleine im Jahr 2014 um 34 Prozent gestiegen ist.

Das lässt vermuten, dass mobil nicht mehr der zweite Bildschirm ist, sondern schon bald der Kanal der ersten Wahl sein kann. Daher sollte in 2015 als erstes an die mobile Version gedacht werden. Versucht über alle Wege nachzudenken, wie eure soziale Präsenz die mobilen Nutzer beliefern kann.

Große Plattformen haben dies bereits vorgemacht, so wie Facebook, das eine separate Messenger-App entwickelt und mobile Apps wie WhatsApp, Karma und Instagram erworben hat.

Wenn Instagram eine gute Plattform ist, um eure Nutzer zu erreichen, dann nutzt jetzt die Vorteile, denn die organische Reichweite und Interaktion ist nach wie vor hoch. Natürlich sind das nicht die einzigen Instagram-Trends. Wir würden uns freuen, eure Vermutungen zu hören.

Der Artikel erschien zuerst auf brandwatch.com.


Teaser & Images via Brandwatch


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Iris Vermeren

Iris Vermeren

ist Social-Media-Enthusiasten mit einer Leidenschaft für das Schreiben . Zur Zeit arbeitet sie als Community Manager für Brandwatch, einer der weltweit führenden Social-Media-Monitoringdienste.

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