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TECHNIK heise: Lithium-Ionen-Akku-Pionier stellt Arbeiten für neuen Akku vor: Ein Team der University of Texas hat im Energy & Environmental Science Journal Forschungsarbeiten für einen neuen Akku vorgestellt, der sich besonders für Mobilgeräte, elektrische Fahrzeuge und stationäre Energiespeicher eignen soll. Im Vergleich zu den heute gängigen Lithium-Ionen-Akkumulatoren soll die Ladezeit [...]
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Google lässt Tweets auch in der Echtzeit-Suche anzeigen

Google (image by HebiFot [CC0] via pixabay)
Seit Februar 2015 kooperieren Google und Twitter wieder miteinander. Die Suchmaschine versucht seitdem, auch Tweets in den eigenen Suchergebnissen anzuzeigen. Zuerst war dies nur in der mobilen Suche möglich, jetzt wird dies auf die Web-App im Browser ausgeweitet. Den Nutzern werden nun auch Tweets in den Suchergebnissen angezeigt. Zumindest die [...]
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5 Lesetipps für den 31. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um die App Cymbal, eine Internet-Drohne von Facebook, eine Videokamera von Canon, Google und eine Neuerung in der Web-Version von Instagram. Ergänzungen erwünscht.

  • CYMBAL Digital Trends: Cymbal wants to be the social media platform for sharing music: Es ist wohl kein Geheimnis, dass man lieber durch Freunde oder Künstler neue Musik entdeckt, als sich welche von einem Computer-Algorithmus vorschlagen zu lassen – genau das hat die App Cymbal vor: Um die besagte App zu nutzen, erstellt man sich dort einen Account, indem man sich mit Facebook oder Twitter einloggt. Nachdem man Freunde und Künstler, denen man folgen will, auswählt, wird die Startseite mit einer Liste von “Cymbals”, also vorgeschlagenen Songs, gefüllt, die man sich dann entweder auf Soundcloud oder Spotify anhören kann.

  • FACEBOOK DIE WELT: Internet-Drohne: Facebook stellt “Aquila” vor: “Aquila” – so heißt die Drohne von Facebook, die die Spannweite einer Boeing 737 hat. Mit ihr möchte das Unternehmen das Überall-Internet, somit auch in entlegenen Gebieten, ermöglichen. Die Drohne ist solarbetrieben, etwas 35 Meter breit und wiegt trotzdem weniger als ein Auto, außerdem könne sie monatelang in der Luft bleiben. Facebook hat noch dazu ein sehr präzises Laser-System entwickelt, mit dem Daten mit einer Geschwindigkeit von zehn Gigabit pro Sekunde übertragen werden können.

  • CANON Golem.de: ME20F-SH: Canons Camcorder mit ISO 4 Millionen kann im (fast) Dunklen filmen: Um in kaum beleuchteten Höhlen, bei Vollmond oder an anderen dunklen Orten ist es meist sehr aufwendig, dort zu fotografieren und erst recht zu filmen. Mit dem ME20F-SH will Canon das nun ändern: Die Canon ME20F-SH ist eine Videokamera mit Aufnahmen in Full-HD, die mir Wechselobjektiven arbeitet – klingt erst einmal nicht sehr besonders. Die Kamera schafft es aber, bei geringem Licht, noch farbige Bilder aufzunehmen, da sie auf eine Lichtempfindlichkeit von unglaublichen ISO 4 Millionen kommt.

  • GOOGLE GWB: Recht auf Vergessen: Google lehnt weltweite Löschung von Links ab und riskiert hohe Strafen: Letztes Jahr wurde auf Drängen des Europäisches Gerichtshofs das sogenannte Recht aus Vergessen eingeführt, welches besagt, dass jeder Nutzer in den EU-Ländern Links zu Angeboten und Webseiten entfernen darf, die die eigene Privatsphäre angreifen oder Persönlichkeitsrechte verletzen. Soweit hält sich Google auch daran, außerhalb der EU-Länder sind diese Links aber immer noch vorhanden und somit problemlos zu finden. Der Konzern hat es jetzt offiziell abgelehnt, daran etwas zu ändern und legt sich so mit der französischen Datenschutzbehöre CNIL an.

  • INSTAGRAM The Verge: Instagram finally brings search to the web: Wenn man Instagram im Web benutzen möchte, kann man – sind wir mal ganz ehrlich – nicht wirklich viel machen. Jetzt gibt es für diese Version ein Update, womit sie schon etwas nützlicher wird: Es wird ein Such-Feature geben, mit dem man Hashtags, Orte und User-Accounts suchen kann. Außerdem verfeinert Instagram die Landing-Pages für Hashtags und Orte, sodass man, wenn man auf einen Link auf Instagram klickt, eine Seite mit den beliebtesten Ergebnissen, über den neuesten Bildern, sieht.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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5 Lesetipps für den 12. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um die Buchpreisbindung für E-Books, Computerspiele, die Störerhaftung, Slack und eine neue Suche auf Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • BUCHPREISBINDUNG Tagesspiegel: Sigmar Gabriel will eine Buchpreisbindung auch für E-Books: Die ganze letzte Legislaturperiode über muss der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel gesehen haben, wie die Bundesregierung am Digitalen verzweifelte, offensichtlich nichts vom gerade entdeckten Neuland verstand und sich für jedes von diversen Lobby-Vereinen ins Ohr gesetzte Vorhaben eine Ohrfeige abholte. Am Ende waren auch alle Initiativen wirkungslos. Ich verstehe deshalb nicht, wieso er jetzt als Bundeswirtschaftsminister da weiter macht, und jetzt eine Buchpreisbindung für E-Books durchsetzen will. Urusla Weidenfeld ist in ihrem Kommentar ähnlich ratlose, findet aber deutliche Worte über den Unsinn.

  • COMPUTERSPIELE The Next Web: Why we need violent video games: Der ehemalige Lehrer und Bildungsaktivist Greg Toppo hat ein Buch über Computerspiele geschrieben und wie sie Kinder smarter machen. Im Interview mit The Next Web über das Buch erklärt er auch den Sinn von gewalttätigen Computerspielen und warum wir diese nicht einfach verbieten sollten.

  • STÖRERHAFTUNG Süddeutsche.de: Schluss mit der Störerhaftung für offene Wlan-Netzwerke: Auf Sueddeutsche.de erklärt Prof. Dr. Thomas Hoeren noch einmal die Geschichte und Absurdität der Störerhaftung, ein deutsches Rechtskonstrukt, durch das Betreiber offener Wlan-Netzwerke riskieren, für die Rechtsverstöße Dritter abgemahnt zu werden. Diese juristische Grauzone muss endlich geklärt werden, findet Hoeren, und kommentiert den aktuellen Gesetzgebungsprozess.

  • SLACK Backchannel: Shut Down Your Office. You Now Work in Slack.: Um die schnelle Verbreitung von etwas zu vergleichen, dass sehr schnell sehr vielen Leuten etwas Unverzichtbares wird, sind oft Vergleiche zu Drogen passend. Bei den meisten Drogen ist das zumindestens für mich nur reine Theorie. Sollte demnächst der Vergleich angestellt werden „…so gut wie Slack“, wüsste ich schon, was gemeint ist. Dieses an sich simple Stück Software hat meinen Büroalltag erobert, fast täglich begegnen mir neue euphorische Nutzer. Der Blogpost von Scott Rosenberg ist dafür ein gutes Beispiel.

  • FACEBOOK PandoDaily: Facebook’s testing a search feature meant to trap both readers and publishers: Mit einem neuen Tool versucht Facebook weiterhin ein allumfassendes Internet zu werden, das Nutzer nicht verlassen müssen, und welches für die Medien interessanter wird. Mit einer neuen Suche sollen auch Artikel innerhalb von Facebook gefunden werden, Nutzer müssten dann nicht mehr mit einer Suchmaschine oder News-Aggregator ihrer Wahl auf die Suche nach Content gehen. Dies erhöht die Kontrolle über die Distribution von Informationen noch einmal ungemein.

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5 Lesetipps für den 16. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Suche von Google, Überwachung, das neue Büro der WIRED US und das Internet als disruptives Neuland. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE Medium: How Google Search Dealt With Mobile: Im Sommer war Googles Suchmaschinen-Chef Ben Gomes in Berlin und erklärte die Zukunft der Suche im Internet. Es war ein kurzer Auftritt, dem man aber einen Punkt entnehmen konnte: die Suche wird zum Dialog zwischen Mensch und Maschine. In vier sehr langen Beiträgen setzt sich Steven Levy auf Medium mit dem Thema näher auseinander. Mit dem Wochenende vor der Tüt genau die richtige Lektüre, um sich mit dieser wichtigen Veränderungen zu beschäftigen, die uns in den nächsten Jahr bevorsteht.

  • ÜBERWACHUNG I New Scientist: Mass surveillance not effective for finding terrorists: Anlasslose Massenüberwachung sorgt weder für mehr Sicherheit, noch bringt sie etwas in der Bekämpfung von Terrorismus. Das einzige was passiert ist, dass die Grundrechte einer demokratischen Gesellschaft einegschränkt werden, wie Annika Kremer gestern auf Netzpiloten.de erklärte. Ray Corrigan, Dozent für Mathematik an der britischen Open University begründet das in einem lesenswerten Artikel auf Newscientist.com und kommt zu dem Schluss, dass die Arbeit der Sicherheitsbehörden durch Massenüberwachung sogar erschwert werden würde.

  • ÜBERWACHUNG II WIRED: No, the NSA Isn’t Like the Stasi—And Comparing Them Is Treacherous: Der Titel von Andrew Currys Artikel ist schlecht gewählt, denn der erste Eindruck täuscht: die NSA wird hier nicht in einem unpassenden Vergleich mit der ostdeutschen Staatssicherheit verharmlost, sondern die entscheidenden Unterschiede zwischen den beiden Geheimdiensten herausgearbeitet. Während die Stasi sichtbar war, ihr Terror unmittelbar wirkte, ist die NSA das nicht und wird nur als surreal dargestellte Bedrohung in den Medien wahrgenommen. Für die Demokratie ist das aber genauso gefährlich.

  • WIRED The Awl: Re: New WIRED Offices: In einem Memo-artigen Beitrag auf The Awl stellt Scott Dadich, seit Ende 2013 Chefredakteur der US-amerikanischen Wired, dass neue Büro des Magazins in San Francisco vor. Zusammen mit Dadichs Instagram Fotos bekommt man nicht nur Einblick in den (bisherigen) Büroalltag der Wired US, sondern auch vom Selbstverständnis des Magazins: „WIRED is no longer a pirate ship. It’s the home of world-changing journalism.“ Große Worte, die das Magazin in den letzten Jahr nur noch selten erfüllte, aber ich hoffe auf bessere Zeiten.

  • INERNET TIME: This Will Be the Most Disruptive Technology Over the Next 5 Years: In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden mehr Menschen zum ersten Mal online sein als bisher überhaupt waren. Dies liegt vor allem an Smartphones, die den mobilen Zugang in Regionen ohne ausreichende Infrastruktur bringen werden. Auf der CES erklärte Ben Bajarin von Creative Strategies, dass dieser unvorstellbare Fakt das Internet zur disruptivsten Technologie der nächsten Jahre macht, denn es wird Gesellschaften und vor allem soziale Klassen verändern, die bis jetzt noch offline existierten. Und dieser Effekt wird sich auch nicht durch Repression aufhalten lassen, hat er auch noch nie, wie Bajarins gleichnamiger Kollege Tim in seiner TIME-Kolumne erklärt.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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Tersee: Die Suchmaschine made in Germany

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Tersee nennt sich die Echtzeit-News-Suchmaschine aus Deutschland. Mit dieser möchte das gleichnamige Startup niemand geringerem als Google Konkurrenz machen. // von Lukas Menzel Der Suchmaschinenmarkt ist in der Hand von Google. Fast 95 Prozent beträgt der Marktanteil des „Quasimonopolisten“ in Deutschland. Doch auch, wenn es somit fast unmöglich scheint gegen [...]
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5 Lesetipps für den 10. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um die Zukunft durch das Programmieren, Facebooks Trumpf gegenüber Google, den Podcast Serial, die Industrie 4.0 und die Wichtigkeit von Daten für Unternehmen. Ergänzungen erwünscht.

  • ZUKUNFT WIRED: Why the Future Will be Made by Creators, Not Consumers: In der Zukunft sollen die Kinder schon von Klein  an Creator anstatt Consumer werden. Dies soll dadurch geschehen, dass jedes Kind das Programmieren lernen soll, so der Wunsch von Megan Smith, CTO der USA. Mit der kreativen Fähigkeit und technischen Alphabetisierung werden die Schüler die Zukunft in ihren eigenen Händen halten und die nächste Generation an Gründern werden. Dies sei wichtig, um mit dem Rest der Welt zu konkurrieren und nicht den Anschluss an andere Länder zu verlieren.

  • FACEBOOK TIME: Facebook Just Took a Huge Shot at Google: Mit seiner verbesserten Suche hat Facebook einen großen Trumpf gegenüber Google gelandet, schreibt Alex Fitzpatrick für TIME.com. Bislang war die interne Suche die größte Schwachstelle des sozialen Netzwerkes. Dies hat Facebook nun aber geändert. So hat das Unternehmen angekündet, dass man mit der verbesserten Suche nun auch weiter in die Vergangenheit zurück suchen kann. Damit könnte Facebook zum direkten Konkurrenten von Google werden und dem Suchmaschinenkonzern einige Suchanfragen wegnehmen.

  • SERIAL Neue Digitale Medienwelt: Was Radiojournalisten vom Podcast – Rekord Serial lernen können: Der Podcast Serial ist zurzeit in aller Munde. Millionen verfolgen die Ermittlungen der Hörfunkjournalistin Sarah Koenig. Der Podcast hat somit viel richtig gemacht und liefert einige gute Beispiele, was Radiojournalisten von Serial lernen können. Stefan Westphal hat den Podcast genau analysiert. Für ihn sind vor allem die hohe Interaktivität, die Gradwanderung zwischen Seriosität und Emotionalisierung, das Storytelling, der große Aufwand und die Distribution über Online-Kanäle für den enormen Erfolg von Serial verantwortlich.

  • INDUSTRIE 4.0 DIE WELT: Industrie 4.0: Deutschland droht die Zukunft zu verschlafen: Deutschland ist ein starkes Industrieland – noch, denn Deutschland droht die digitale Zukunft zu verschlafen. Unter dem Schlagwort Industrie 4.0 soll, um dies zu verhindern, das Land für die digitale Zukunft fit gemacht werden. Doch auch wenn selbst Angela Merkel sich hierfür einsetzt, ist das Ergebnis bislang erschreckend. Bis auf ein paar vereinzelte Industrieunternehmen ist die Initiative bei kaum einem Industrieunternehmen angekommen. Deswegen müsse dringend ein Mentalitätswandel stattfinden, so Andre Tauber von der Welt.

  • DATEN Golem: Big Data: Daten sind wie Baumwolle: Daten gehören zu den wichtigsten Informationsquellen im Internet. Doch wie lässt sich aus diesen, oft unüberschaubaren Daten, eine Wertschöpfung für Unternehmen generieren? Damit hat sich Prof. Dr.-Ing. habil. Alexander Löser auf Golem.de auseinandergesetzt und kommt zu dem Schluss, dass Daten den Unternehmen gut dabei helfen können, Prozesse zu optimieren und Marktlücken zu entdecken. Damit kann die Datenanalyse das Risiko für die Zukunft mindern. Wichtig ist hierbei aber auch, dass die Informatiker die Grenzen der Datenanalyse kennen und Verantwortung übernehmen.

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5 Lesetipps für den 29. August

In unseren Lesetipps geht es um vernetzte Roboter, Datenschutz, Startups in Deutschland, Misogynie in Computerspielen und Googles Desinteresse an Blogs. Ergänzungen erwünscht.

  • ROBOTER Medium: Robots With Their Heads in the Clouds: In einem Blogpost auf Medium schreibt der Berkely-Professor Ken Goldberg über unsere Wahrnehmung und Vorstellungen von Robotern und erklärt, dass die wahre Stärke von Robotern sich dann zeigen wird, wenn sich diese miteinander vernetzen, effizient Rechenleitung teilen und miteinander Daten austauschen. Und nebenbei bemerkt, dass Ergebnis wäre zwar nicht ganz so beeindruckend, aber dies können übrigens auch alles jetzt schon Menschen miteinander machen, wenn da nicht Angst und Kontrollverlust so bestimmende Faktoren wären.

  • DATENSCHUTZ Handelsblatt: Bundesdatenschutzbeauftragte wird oberste Bundesbehörde: In den gestrigen Lesetipps haben wir uns schon darüber gewundert, dass Andrea Voßhoff nicht nur die inaktivste Besetzung des Amtes aller Zeiten ist, dafür aber bald auch die unabhängigste Datenschützerin, die es je gab, denn das Amt sollte aus dem Bundesinnenministerium heraus geholt werden. Ergebnis ist wohl, dass Voßhoff nicht mehr Kompetenzen bekommt, sondern nur mehr Gehalt, denn das Amt wird zu einer obersten Bundesbehörde aufgewertet. Mein Blick in die Zukunft verrät mir schon, außer Spesen (wird) nichts gewesen (sein).

  • STARTUPS Deutsche-Startups.de: Über Neid, Missgunst und ganz viel Schadenfreude: Auf Deutsche-Startups.de schreibt Alexander Hüsing über die harte Realtität von Startups in Deutschland. Obwohl der Ruf nach einer Innovationen fördernden Fehlerkultur schon so oft von Podien gerufen wurde, dass es langweilte, haben es Gründer hierzulande noch schwer respektiert zu werden, wenn sie nicht erfolgreich sind oder etwas machen, dass die Menschen noch aus der Zeit vor dem Internet kannten. Neid, Missgunst, Schadenfreude, Unverständnis und Unwissen über Startups sind an der Tagesordnung, wie Hüsing schreibt und wünscht sich mehr Aufklärungsarbeit im Rest der Gesellschaft.

  • MISOGYNIE Ars Technica: The death of the “gamers” and the women who “killed” them: Gewalt in Videospielen ist hierzulande stets ein großes Aufregerthema gewesen, aber meiner Meinung nach ist die Darstellung von Frauen und vor allem Gewalt gegen Frauen in Computerspielen schlimmer. Casey Johnston schildert dazu einen Fall in den USA, der die schlimmste Seite der Gaming-Kultur darstellt. Im Artikel wird auch ein Video der Vloggerin Anita Sarkeesian vorgestellt, deren Videopodcasts über Misogynie in Computerspielen mit zu den besten Medien gehören, die sich mit dem Thema beschäftigen und mir jedesmal eine Gänsehaut verpassen, wenn ich sie, wie schlimm es wirklich um die Rolle von Frauen in unserer Gesellschaft steht.

  • BLOGOSPHÄRE Schneeschmelze: Google schaltet seine Blogsuche ab: Es scheint so, als ob Google seine Blogsuche abgestellt hat und das in Zeiten, in denen die Blogosphäre weltweit an Bedeutung gewinnt. Das dahinter System steckt, erklärt Jürgen Fenn auf seinem Blog Schneeschmelze: „Google entwickelt eine Technik als Clouddienst zur Marktreife, besetzt den Markt, weil die Technik gut ist, verdrängt die Wettbewerber, die daneben kaum noch einen Ort finden, zieht sich dann plötzlich aus dem Geschehen zurück und hinterläßt eine Lücke, so daß das Jammern groß ist.“ Dieser weitere Vorgang unterstreicht noch einmal die Notwendigkeit von nichtkommerziellen Plattformen, denn Privatunternehmen wie Google können machen, was sie wollen und nicht, was für uns alle praktisch und gut ist.

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Die nächste Stufe der Suche im Internet

DFKI Google Tech-Talk mit Ben Gomes, Thomas Range und Hans Uszkoreit (Bild: a+o GmbH)
Beim gemeinsamen Tech-Talk des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und Google stand die Zukunft der Suche im Mittelpunkt. // von Tobias Schwarz Am Donnerstagnachmittag gaben die beiden Redner des Tech-Talk, Googles Vizepräsident Ben Gomes, der seit über 15 Jahren für die Suchmaschine zuständig, sowie Hans Uszkoreit vom Deutschen Forschungszentrum für [...]
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5 Lesetipps für den 18. April

In unseren Lesetipps geht es um den Newsfeed von Facebook und das neue Feature „Nearby Friends“, Biometrie für mehr Sicherheit, investigativer Journalismus in den USA und Yahoo fordert Google heraus. Ergänzungen erwünscht.

  • NEWSFEED Andreasrickmann.de: Was mir der Newsfeed wirklich zeigt und was man daraus lernen kann: Die Freunde und gelikten Seiten eines durchschnittlichen Facebook-Mitglieds erstellen pro Tag rund 1500 Beiträge, Fotos und Status-Updates. Facebook filtert mit einem Algorithmus die Beiträge heraus, von denen das soziale Netzwerk glaubt, dass sie für Nutzer interessant sind. In einem Selbstversuch hat Andreas Rickmann 19 Tage lang rund 360 Statusmeldungen ausgewertet, um zu ergründen, wie Inhalte im Newsfeed der Nutzer dargestellt werden.
  • BIOMETRIE Zeit Online: Biometrie als Garant für Sicherheit?: Biometrische Authentifizierungen sind die jüngste Entwicklung für vermeintliche Sicherheit auf immer mehr personalisierten Geräten, doch nach dem iPhone wurde nun auch der Fingerabdruck-Sensor des Samsung Galaxy S5 überlistet. Dennoch möchten Dienste wie PayPal biometrische Daten künftig stärker einbinden, wie Eike Kühl auf Zeit Online schreibt.
  • JOURNALISMUS Danieldrepper.de: Die neuen Muckraker: Von Buzzfeed bis ProPublica: Der investigative Journalismus steht vor großartigen Zeiten – aber wie werden die aussehen? Daniel Drepper war als Fellow ein Jahr lang an der New Yorker Columbia University hat sich angeschaut, was in den USA passiert und kommt mit viel Optimismus und einigen Empfehlungen nach Deutschland zurück. Für die März-Ausgabe des journalist hat er seine Beobachtungen und zusammengefasst und jetzt auch online auf seinem Blog veröffentlicht.
  • FACEBOOK ReadWrite: Why Does Facebook Want You To Broadcast Your Location To Your Friends?: Mit „Nearby Friends“ bietet Facebook jetzt ein neues Feature an, dass seinen Nutzern ermöglicht, seinen Aufenthalt anderen Nutzern anzeigen zu lassen, ähnlich wie das Google mit seinem inzwischen in Google+ integrierten Dienst Latitude macht. Auf ReadWrite erklärt Selena Larson das neue Feature und was genau dahintersteckt.
  • YAHOO Ars Technica: Yahoo’s strategy: Rebuild search, take share, win iOS from Google: Mit der neuen App für Flickr hat Yahoo scheinbar einen großen Schritt in die mobile Zukunft gemacht (also mir gefällt sie nach dem gestrigen Update viel besser), doch das ist nur der Anfang auf dem Weg, um Google stärker anzugreifen. Der zweite Teil der Strategie hat mit der mobilen Suche zu tun und hier will sich Yahoo auf den Geräten von Apple festsetzen und so ein Gegengewicht zu Googles Suchmaschine auf Geräten mit Android aufbauen.

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5 Lesetipps für den 19. August

In unseren heutigen Lesetipps geht’s um Googles Blackout, Suche und Sicherheit, die Anerkennung von Bitcoin in Deutschland und ein besonderer Hackerangriff auf Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE CLOUD ReadWrite: Why Google’s Now Encrypting Data In The Cloud: Google verschlüsselt nun auch die Daten in seinem Cloud-Storage-Dienst automatische serverseitig und zieht mit Amazon gleich. Die Verschlüsselung erfolgt kostenlos und soll keine merkliche Leistungseinbuße mit sich bringen. Ob aber auch verschlüsselte Daten weitergegeben werden, bliebt weiterhin unklar.
  • BITCOIN FAZ: Deutschland erkennt Bitcoins als privates Geld an: Die deutsche Bundesregierung hat die digitale Währung Bitcoin als „Rechnungseinheiten“ anerkannt. Dies ergibt eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Frank Schäffler an das Bundesfinanzministerium. Dies erkennt Bitcoin als eine Art „privates Geld“ an, welches in „multilateralen Verrechnungskreisen“ eingesetzt werden kann.
  • GOOGLE BLACKOUT GoogleWatchBlog: Globaler Traffic durch Google Blackout um 40 Prozent eingebrochen: Samstag Nacht fielen die Google-Dienste für 2 bis 4 Minuten aus. Das ist seit 2009 nicht mehr passiert und ein Server-Schluckauf eigentlich keine Meldung wert. Interessant ist aber, dass der Google Blackout zu einem Einbruch des Internetverkehrs von 40 Prozent führte.
  • FACEBOOK The Hacker News: Palestinian Hacker posted vulnerability details on Mark Zuckerberg’s Timeline: Ein palästinensischer Hacker hat eine Sicherheitslücke bei Facebook entdeckt, kam aber auf dem dafür vorgesehenen Weg nicht voran. Nachdem er sich vom Facebook-Team nicht berücksichtigt fühlte, brach er auf Mark Zuckerbergs Profil ein und hinterließ eine zugleich alles beweisende Nachricht.
  • GOOGLE SUCHE Zeit Online: Nutzer wissen wenig über die Google-Suche: Eine neue Studie der Universität Mainz hat ergeben, dass zwar eine große Mehrheit der Internetnutzer mit Google nach Informationen im Internet sucht, die meisten dabei aber ihre Kompetenz überschätzen. Viele Nutzer verstehen das Prinzip der Personalisierung von Suchergebnissen nicht und zeigen ein mangelndes Problembewusstsein für die Datenspeicherung.

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Discovery-Dogma: Warum wir online entdecken und nicht nur suchen sollen

Search (adapted) (Image by Pleuntje [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Suchmaschinen waren gestern, künftig sollen wir wie zufällig über interessante Dinge im Netz stolpern. Ob in den neuen Google Maps, in der offiziellen Twitter-App oder beim Musik-Streamingdienst Spotify: Internet-Unternehmen schreiben “Discovery” neuerdings ganz groß und läuten damit still und heimlich eine neue Ära des Web ein. Konsumenten soll ermöglicht werden, [...]
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Google Patent erklärt die Lesegeschwindigkeit zum Rankingfaktor

Google versucht seine Rankingkriterien schon länger „menschlicher“ zu gestalten. Ein neues Patent könnte den Algorithmus erweitern.

Das United States Patent 8271865, welches Google zugesprochen wurde soll den Suchmaschinen-Algorithmus um einen weiteren menschlichen Faktor ergänzen. Das Patent sieht vor, dass die Geschwindigkeit, mit der ein Text gelesen werden kann, gemessen und analysiert wird. Ob die Methode Anwendung finden wird, steht jedoch noch aus.

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Was die Google Suche alles kann…

Schaut man sich die Top Keywords an, die Google so listet, dann stellt man ganz leicht fest, so richtig kapiert haben viele die Suche nicht. Beim Surfen bin ich z.B. mal wieder auf Googles Zeitgeist-Liste gestoßen, die die meistgesuchten Begriffe des Jahres listet. Im Jahr 2010 z.B. war der am häufigsten eingegebene Suchbegriff der Deutschen: „Facebook“. Dicht gefolgt von „YouTube“, „Berlin“, „eBay“ und wer hätte das gedacht „Google“ selbst.

Die Erklärung dafür liegt ganz nah. Natürlich haben diese Wörter nichts mit Recherchen zu tun, sondern dienen lediglich als kleiner Umweg, um auf die oben genannten Webseiten zu kommen. Ziemlich schräg, wenn man bedenke, dass man einfach in der Adresszeile den gleichen Namen mit dem kleinen Zusatz .de hätte einfügen müssen, um direkt auf die Page zu kommen. Ist ja alles nicht so schlimm. Und dennoch lässt sich erahnen, dass viele sowohl mit der Google-Suche, wie auch mit ihrem Browser nicht richtig umgehen können.

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Google+ und Suche rücken zusammen

Neulich ging ein Aufschrei durch die Web-Welt: In den USA haben eingeloggte Goggle+-Nutzer innerhalb der allgegenwärtigen Suche Ergebnisse, die sich auf ihre Homies aka Circles aus dem sozialen Netzwerk herleiten lassen. Auf diese Weise (social search getauft) soll die Personalisierte Suche noch besser werden und eine Empfehlungsmaschine (recommendation engine) via humanem Verhalten optimieren. Nun geht es wahrscheinlich auch andersherum.

Ein erster Schritt: Google+ ermöglicht direkt in der Suchmaske einzelne Suchergebnisse mit den eingekreisten Bekannten und Freunden in Google+ zu teilen und mit Kommentaren eine Konversation zu starten. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass diese Funktion auch in die große Suche der Googleianer Einzug hält. Dann wäre Search Plus Your World in beide Richtungen eine soziale Suche, dann würden Suchvorgänge in Google+ landen und vice versa.

Ob und wie das realisiert wird, hängt sicher von den Kartellbehörden und den anhaltenden Diskussionen rund um Datenschutz zusammen, die jetzt auch in den USA an Ernsthaftigkeit gewonnen haben. Sogar Jeff Jarvis macht keine Witze mehr über die Datenschutzdebatte. Es wird spannend, wie die Diskussion digitaler Verbraucherschutzrechte aus den Staaten bei uns aufgenommen und diskutiert wird. SOPA dauerte ein bißchen. Leider ist es bis dato berühmter als das europäische ACTA, das uns eigentlich eher ein Anliegen sein müsste. Ob es gut ist, immer erst dann Rechte und Pflichten im Web zu diskutieren, wenn ein Webgigant seine Arme ausbreitet, kann mit Gründen bezweifelt werden.

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The Evolution of Search

Wie hat sich die Google-Suche eigentlich entwickelt? Hier ein kleines Video, das diesen Weg in gut sechs Minuten nachzeichnet:
Our goal is to get you to the answer you’re looking for faster and faster, creating a nearly seamless connection between your questions and the information you seek. For those of you looking to deepen your understanding of how search has evolved, this video highlights some important trends like universal results, quick answers and the future of search. Weiterlesen »

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In Google we trust

Eine neue Studie bestätigt Zweifel an der Relevanz des Web für die mentale Ausbildung. Die Junge Generation, oft als digital native missverstanden, ist gar nicht so klug und kritisch im Umgang mit ihren Alltagsgegenständen. Die Studie an der Northwestern University zeigt vor allem, dass den jungen Leuten das Ranking bei Google am wichtigsten ist, wenn es um das Einschätzen von Relevanz von Texten geht. Da es sich vornehmlich um Studenten handelt, dürfte das böse Ängste schüren. Denn die leicht verderbliche Ware Information im Web wird in 90% der Fälle von Google angeliefert. Nur 10 Prozent der Befragten kamen auf die Idee, dass auch der Autor einen wichtigen Hinweis auf Relevanz liefern könnte. Dessen Ausbildung war dann schon wieder zu exotisch als potentieller Nachweis für so eine Einschätzung. Aber wir müssen uns keine Sorgen machen, denn nicht jeder ist total abhängig von Google. Einige haben die Texte nicht gegoogled sondern bei Yahoo nach dem Ranking geschaut. Das ist natürlich etwas total Anderes und das humanistische Abendland scheint gerettet.

„Am Schönsten“ ist die Erkenntnis am Rande, dass Lehrer erfolreich waren in Sachen Medienkompetenz. Sie hatten jahrelang ihren Schülern eingebläut, dass Wikipedia eigentlich nicht kontrollierbar sei und man nie wisse, wer nun die Artikel schreibe. So gaben fast alle Studenten an, dass sie Wikipedia nicht für eine Quelle relevanter Texte halten. Zum Glück benutzen sie jetzt Google und Yahoo, denn da ist ja alles viel besser kontrollierbar für die Gesesllschaft. Im Gegensatz zu einer früheren Studie im Jahr 2007 wo noch über 45 Prozent der Befragten Wikipedia als Informationsquelle nutzten, tun das nun kaum mehr als ein Drittel.

Ach ja. Lehrer. Im Zweifel sagt die Berufsbezeichnung mehr über jemanden aus als seitenlange Ausführungen.

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Google+ und die neue Suche

Jetzt ist es also soweit: Google+ landet in der Suchfunktion von Google, zumindest wenn man bei Google angemeldet ist. Denn dann erscheint in der social search Funktion des Werberiesen unter den angezeigten Links, ob und wer diesen Artikel schon einmal öffentlich bei Google+ mit anderen geteilt hat – zumindest wenn derjenige in den eigenen Circles einsortiert ist. Soweit, so gut. Aber Google will mit der Integration von Sozialen Netzwerken und seiner Suche noch weiter gehen: Quora, flickr und sogar wieder twitter sollen in social search integriert werden. Das erinnert an das selige Google Buzz…und auch twitter war ja schon mal an Bord. Mal sehen, ob social search ein Feature wird, dass wirklichen Mehrwert liefert. Zumindest kann man dann Eli Parisers „Filter Bubble“ live beobachten, wenn unter zwei von drei Links bekannte Gesichter und Namen auftauchen. Mehr hier.

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Warnintelligenz

Wir haben uns daran gewöhnt, dass Google ein gefährlicher Datenkrake und Apple ein nimmersatter Verkäufer digitaler Spielzeuge ist. Diese Archetypen der digitalen Ökonomie haben mittlerweile sogar schon einen Urahn: Der Großvater Microsoft röchelt noch ein wenig auf dem Sofa des weltweiten Datennetzes vor sich hin. Aber auch dieser Methusalem hatte einst richtige Feinde.

Vor 10 Jahren hatten Legionen von Journalisten vor den Konsequenzen der digitalisierten Arbeitswelt gewarnt. Die Menschen wurden krank vor schlechten Monitoren und Bürostühle genügten nicht mehr den ergonomischen Anforderungen. Vor allem der Aufbau der Oberfläche von Microsofts Bürolösungen galt als steinzeitlich. Heute ist das alles vergessen. Seit wir den Monitor auf ein Zehntel verkleinert haben und darauf herumwischen, geht es uns so gut, dass die wahren Gefahren nur noch von den Datenbanken der Werbenetzwerke ausgehen. ZEIT und Süddeutsche Zeitung hatten Mitte der Woche berichtet, dass die kapitalistische Großinvasion namens Google ihre giftigen Arme auf uns gerichtet habe. In einer Datenbank mit dem mysteriösen Kürzel DDP sollten die Interessen der Werbekunden an den Meistbietenden verhökert werden. Der Datenschutz – die goldenen Bulle der letzten Jahre – war in Gefahr. Offenbar hatte Google vor, uns alle zu verwanzen… Weiterlesen »

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Infografik: History Of Search

Aktuell diletieren ja eine Menge offizieller und selbst ernannter Experten über die Filter Bubble von Eli Pariser. Zum erweiterten Themenkreis gehört dabei natürlich die Suche, weil sie via Google unsere Sicht auf die digitale Welt (sic!) wenn nicht kreiert so doch manipuliert. Glücklicherweise waren die früheren Algorithmen namens Gatekeeper alias Qualitätsjournalisten und andere Agenturmeldungsfilterer aus ganz anderem Holz geschnitzt….

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twitter: Meine Lieblingssuchmaschine

twitter hat einen unschätzbaren Vorteil: die Suchfunktion. Hier kann man permanent aktuelle Events und Trends bobachten. Aber die Suche wird auch immer wieder erweitert. Nun kann man sogar bei der Suche nach bestimmten Keywords passende Nutzer finden, die zu den Themen Inhalte und Tweets verbreiten. Vorher konnte man nur Nutzer zum Thema „Modelleisenbahn“ finden, wenn diese auch den Begriff im Nutzernamen hatten, was reichlich blöd und vor allem selten ist. Jetzt merkt sich die twitter-Suche, wer zu welchen Themen etwas tweetet und schlägt bei Themensuchen auch Twitterer vor, die offenbar viel damit zu tun haben.

Denn anders als bei facebook ist twitter ja nicht dazu da, sich mit Leuten zu verbinden, die man eh schon kennt sondern Leute und deren Inhalte zu finden, die einem interessant erscheinen und Neues in das tägliche Einerlei der Informationsflut bringen. Leider (oder zum Glück?) haben diese enorme Potenz von twitter noch nicht so viele erkannt…

Hier gibt es mehr dazu.

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Microsoft „leiht“ Suchergebnisse bei Google

Der Vorwurf wiegt schwer. Und Verantworliche von Microsofts Suchmaschine bing versuchen erst gar nicht, die Anschuldigungen zu verneinen: bing borgt sich bei Google immer dann die Ergebnisse aus, wenn die Nutzer Kauderwelsch eingeben, also Begriffe so falsch schreiben, dass die Suchmaschine gar nichts damit anfangen kann. Seit Google eine ähnliche Technologie wie die Lösung der deutschen Firma exorbyte eingebaut hat, kann Google nämlich ungefähr erkennen, was Legastheniker, Betrunkene oder andere notorische Falschschreiber wohl meinen könnten. Und auch bei Fachbegriffen aus der Wissenschaft können sich gern mal Fehler einschleichen. Wer kann schon all die griechisch- oder lateinischstämmigen Wörter fehlerfrei in einer Tastatur hacken?

In dem Fall zeigt Google immer eine zusätzliche Zeile über den Suchergebnissen an, dass es ein falsches Wort erkannt hat, wie bei Gynälologie, da kommt dann „Meinten Sie: Gynäkologie:“ und dann folgen die Ergebnisse zu dem wahrscheinlichsten richtigen Begriff. Die Firma Exorbyte hatte vor einigen Jahren zu diesem Thema Bahnbrechendes mittels der Levenshtein-Distanz auf den Markt geworfen. Damit kann man – bei schnellen Rechnern – in hoher Geschwindigkeit, fehlende oder falsche Zeichen so ersetzen, dass ein bekanntes Wort aus einer lexikalischen Liste aller bekannten Begriffe erkannt wird. Nicht so bei bing… Weiterlesen »

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Musiksuche der gehobenen Art

the sixty one“ ist wieder einmal ein (zum Teil) neue und wie ich den Eindruck habe sinnvolle Herangehensweise Musik auffindbar zu machen, bzw. sie an den Mann/an die Frau zu bringen. Musiker und Labels können hier ihre Musik einstellen, Hörer bekommen ein leicht Bedienbares Internet-Radio, dass sie mit teilweise ungewöhnlicher, zumeist aber sehr schöner Independentmusik versorgt. Unbedingt mal vorbeischauen und stöbern und (!) bewerten.

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Google vs. China: Schein und Sein

Im Streit mit China um die Zensur seines Suchdienstes hat Google nur scheinbar nachgegeben. Google will seine chinesische Geschäftslizenz erneuern, um seinen Suchdienst weiter in China anbieten zu dürfen – und gleichzeitig chinesischen Nutzern über einen Umweg auch unzensierte Suchergebnisse zeigen.

Google hat den chinesischen Behörden einen Scheinkompromiss angeboten: Bislang wurden chinesische Nutzer der Website google.cn automatisch zu Googles Dienst in der chinesischen Enklave Hong Kong weitergeleitet, der ungefilterte Suchergebnisse anzeigt. Jetzt müssen die Nutzer lediglich auf einen zusätzlichen Link klicken, um auf den ungefilterten Dienst zu gelangen, der nun über die Website google.co.hk läuft.

Grund ist die gesetzliche Vorgabe, dass Unternehmen Web-Server in China nutzen und dass sie damit einverstanden sein müssen, bestimmte Informationen zu zensieren. Bietet Google also eine Website namens google.cn mit einem einfachen Link an, ist an dieser Website formalrechtlich zunächst nichts auszusetzen – außer China blockiert den Zugriff auf die unzensierten Inhalte bzw. den Link zu google.co.hk…

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Suche 2.0 – wie Suche sozial wird

Wer bei der Twittersuche nach bestimmten Begriffen Ausschau hält, hat sich sicher auch schon mal gewünscht, dass zunächst die Tweets seiner eigenen Follower gezeigt werden oder die Inhalte auf den Pinwänden seiner Freund bei Facebook bevorzugt werden. Dass wir solche Wünsche überhaupt haben können, basiert auf der relativ neuen Idee der Realtime-Search – also dem Durchsuchen von Inhalten, die extrem oft pro Tag oder Stunde aktualisiert werden.

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Mein liebstes Beispiel ist die Suchmaschine www.icerocket.com, ohne die ich seit einiger Zeit gar nicht mehr im Web zurecht käme. Denn obwohl Bing und Google einen Schritt weiter sind, und man dort viel besser als früher Tweets bzw. Videos zu allerlei Themen findet, hat icerocket einen Vorteil: Ich kann direkt die Quellen, also Blogs, Tweets (auch identi.ca und jaiku), soziale Netzwerke etc. auswählen. Das ist natürlich ein Eldorado für alle Marketingberater und -mitarbeiter, die dort kostenfrei ihre Produkte, Firmen oder Kampagnen überwachen können. Leider geht das Thema Realtime-Search noch an den meisten Menschen vorbei, weil sie glauben, das sei einfach ein Gag, um alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen.

Und in der Tat, wer sich nicht im Web 2.0-Umfeld von Social Media umtut und mit Twitter und Blogs nichts anfangen kann, der hat keinen Mehrwert. Weiterlesen »

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Gazopa – Suchen bis zum Umfallen

Wer Bilder im Internet sucht, der hat als Möglichkeit eigentlich nur Google. Aber bei der Google-Bildersuchmaschine gibt es des Öfteren nicht die gewünschten Ergebnisse. Abhilfe schafft da ein neuer Service namens Gazopa. Gazopa ist eine Bildersuchmaschine, die eine Vielzahl von Seiten nach dem eigegebenen Suchbegriff durchforstet, u.a. das Social Network MySpace. So soll eine möglichst hohe Trefferanzahl erreicht werden. Der Clou: Gazopa sucht nach ähnlichen Bildern. Weiterlesen »

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