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Soundcloud entwickelt sich zu einer Podcast-Plattform

Soundcloud öffnet sich für Podcasts
Nach erfolgreicher Beta-Phase startet Soundcloud eine Podcast-Funktion und gibt der Plattform ein ganz neues Wesen. Seit heute können Nutzer auf Soundcloud auch Podcasts hochladen und von dort aus teilen. Mit verschiedenen Funktionen möchte die soziale Audio-Plattform sich der Podcasting-Community öffnen und somit eine neue Zukunft des Podcastings einläuten. Mit der [...]
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5 Lesetipps für den 17. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die smarte Nutzung von RSS-Feeds, natürlich Google vs. Springer und ansonsten gleich dreimal über Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK I Zeit Online: Wie Facebook mit Banken konkurrieren könnte: Heute sind die Lesetipps voll von Facebook, aber reden wir erst einmal über Geld. Facebook-Nutzer können sich nicht nur Fotos und Texte schicken – sondern künftig vielleicht sogar Geld überweisen. Patrick Beuth hat auf Zeit Online fünf gute Gründe dafür und fünf hohe Hürden davor gesammelt.
  • FACEBOOK II NYTimes.com: Can Facebook Innovate? A Conversation With Mark Zuckerberg: Für eine Recherche über die neueste Entwicklung von Facebook sprach Farhad Manhoo von der New York Times mit Mark Zuckerberg. Im Interview reden die beiden über virtuelle Realitäten, soziale Apps, die Zukunft von Facebook und die Frage, wie innovativ das soziale Netzwerk noch sein kann.
  • RSS Olereissmann.de: RSS. So wie Google News, nur viel besser: Spiegel Online-Journalist Ole Reißmann hat auf seinem Blog eine Anleitung veröffentlicht, wie er mithilfe von RSS die Enge der eigenen Filterblase durchbricht und sich ganz ohne Twitter und Facebook bestmöglich informieren möchte. Dieses Konstrukt von Anti-Social-Media ist nicht nur für Journalisten interessant, sondern für alle, die ihre Informationslage umfassend verbessern wollen.
  • FACEBOOK III Jakkse.com: Auf der f8 will Facebook zum App-Baukasten werden: Auf seinem Blog macht sich Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden Gedanken über die Zukunft von Facebook und was Mark Zuckerberg auf der Hauskonferenz f8 Ende April präsentieren könnte. Es scheint so, dass das soziale Netzwerk vor allem auf eine Vielzahl an Apps setzt anstatt alles auf der eigenen Plattform zu bündeln und auch im Bereich Werbung kann mit einigen Neuerungen gerechnet werden.
  • FACE… GOOGLE De:Bug Medien: Springer vs. Google: In der FAZ hat Axel Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner einen viel beachteten offenen Brief an Eric Schmidt über das gefährliche Google geschrieben. Es gibt sicher über vieles im Zusammenhang mit Google zu reden, aber das sollte dann bitte auf einem Niveau stattfinden, dass nichts mit politischer Brandstiftung oder Nebelkerzen zu tun hat. Der Journalist Sascha Kösch bringt Döpfners Motivation in seiner Antwort gut auf den Punkt: „So bleibt am Ende von der Google-Kritik nur ein: die sind größer als wir, da muss wer was machen.“ Solange macht Döpfner natürlich weiterhin Werbegeschäfte mit Google.

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5 Lesetipps für den 26. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Kennzeichnungspflicht von Online-Werbung, wie sich Journalismus in Zukunft finanzieren kann, Google muss kein Recht auf Vergessen einräumen, Microsoft kommt nach Berlin und den neuen RSS-Reader von Digg. Ergänzungen erwünscht.

  • ONLINEWERBUNG futurezone.at:: Online-Werbung soll eindeutiger markiert werden: Internetkonzerne wie Google, Microsoft und Yahoo sollen nach dem Willen der US-Handelskommission FTC bezahlte Werbung beim Anzeigen von Suchergebnissen besser kennzeichnen. Es seien entsprechende Briefe an 24 Konzerne verschickt worden, die Suchmaschinen im Netz betrieben, teilte die FTC am Dienstag mit.
  • JOURNALISMUS ikosom: Self-Branding für Journalisten: Karsten Wenzlaff schreibt auf dem Blog des Instituts für Kommunikation in sozialen Medien über das Self-Branding für Journalisten und erklärt verschiedene Ansätze, wie zukünftige Finanzierungsformen für Journalisten zwischen Social Payments und Crowdfunding entstehen.
  • RECHT AUF VERGESSEN W&V: Google muss nichts vergessen: Google muss nichts vergessen. Der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) vertritt die entsprechende Meinung. Er begründete seine Position mit der Meinungsfreiheit. „Würde von den Suchmaschinen-Diensteanbietern verlangt, in die öffentliche Sphäre gelangte legitime und rechtmäßige Informationen zu unterdrücken, käme es zu einem Eingriff in die Freiheit der Meinungsäußerung“, heißt es in dem Gutachten von Generalanwalt Niilo Jääskinen.
  • MICROSOFT Pressemitteilung: Microsoft gibt in Berlin Startschuss für weltweit erstes Microsoft Center: Unter den Linden 17 – diese Adresse sollten sich IT-Interessierte in Berlin künftig gut merken, denn hier öffnet noch in diesem Jahr das weltweit erste öffentliche Microsoft Center. Microsoft Deutschland Chef Christian P. Illek gab heute gemeinsam mit der Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer den Startschuss für die Umbauarbeiten in dem historischen Gebäude Ecke Charlottenstraße. Auf vier Etagen und rund 3.000 Quadratmetern entsteht in den nächsten Monaten ein zentraler Ort der Vernetzung und des Dialogs mit Kunden, Geschäftspartnern, Medien, Gründern, Politik und Gesellschaft.
  • DIGG READER Digg Blog: Digg Reader Rollout: Das Aus des Google Reader hat eine Welle von Entwicklungen ausgelöst. AOL hat jetzt einen eigenen RSS-Reader in der Beta-Version vorliegen, Facebook arbeitet ebenfalls an einem Reader und Anbieter wie Feedly, Commafeed oder Feedbin profitieren von der Lücke. Doch das Rennen könnte am Ende der Digg-Reader machen, dessen Rollout heute los geht.

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5 Lesetipps für den 21. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um einen die Netzneutralität in den USA gefährdenden Deal zwischen Google und Verizon, wie die Flohmarkt-App Stuffle in Zukunft Geld verdienen will, Instagram’s neues Cinema-Feature, den Bau des neuen RSS-Readers von Digg und Bikesurfing in Berlin. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Zeit Online: Google beendet angeblich Gleichbehandlung im Netz: Alle Daten sind gleich – dieser Grundsatz des Netzes wird von Google und Verizon offenbar gerade beerdigt. Es gibt allerdings eine Art Dementi des Suchmaschinenkonzerns.
  • STUFFLE etailment: Wie Stuffle jetzt auch Geld verdienen will: Etwas mehr als ein Jahr nach dem Start der beliebten Flohmarkt-App des Startup Stuffle baut das Führungsteam das Unternehmen langsam um und mit der App auch Geld zu verdienen. Wie, erklärt Morten Hartmann, Gründer und Geschäftsführer von Stuffle, im Interview mit etailment.
  • CINEMA Instagram Blog: Cinema-Feature ausgerollt: Gestern hat Facebook’s Instagram ein neues Video-Feature ausgerollt mit dem Twitter’s Vine Konkurrenz gemacht werden soll. In einem Blogeintrag auf dem eigenen Tumblr-Blog erklärt Kevin Systrom das neue Cinema-Feature.
  • DIGG Wired.com: Inside Digg’s Race to Build the New Google Reader: Die Wired hat Digg besucht und beim Bau des neuen RSS-Readers über die Schulter geschaut. In weniger als drei Monaten soll ein Dienst anch den Vorstellungen der Nutzer entstehen – ein interessanter Prozess.
  • BIKESURFING The Irish Times: You might have heard of couchsurfing. Now try bikesurfing: Graham Pope und Pau Simo verleihen in Berlin Fahrräder, die jeder nutzen kann – ohne etwas zu bezahlen. Die Idee, das Couchsurfing-Prinzip auf Fahrräder zu übertragen und sie kostenlos zu verleihen, klingt ziemlich idealistisch, scheint aber zu funktionieren.

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Zur Zukunft von Weblogs und Nachrichtenseiten

Seit dem Ende von Google Reader wurde das Thema RSS sehr umfangreich und kontrovers diskutiert. Mike Schnoor hat sich dazu ein paar Gedanken gemacht.

Brauchen wir überhaupt noch klassische RSS-Reader? Lohnt sich ein RSS-Feed mit vollständigen Artikeln oder die Variante mit reduzierten Auszügen? Werden mehr Leser durch die reduzierte Variante auf das Blog gelockt? Kommt ein Blog heutzutage ohne RSS aus? Diese Fragen habe ich mir in den letzten Wochen oft genug gestellt – und ich habe eine passende Lösung anzubieten, damit RSS auch in Zukunft zu den digitalen Essenzen der Medienwelt zählt.

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Updates: Blogpiloten-Shirts und das Blog per Mail

Blogpiloten.de gibt es seit gut zweieinhalb Jahren. Und natürlich versuchen wir immer, unser kleines Blogmagazin weiter zu entwickeln und zu verbessern. Dazu bekommen wir viel Feedback von unseren Lesern (Euch!). Dafür ein dickes Dankeschön!

Zwei kleine Neuigkeiten möchte ich euch deshalb nicht vorenthalten: Blogpiloten-Shirts und die Möglichkeit, Blogpiloten auch per Email zu lesen. (Mehr nach dem Klick.)

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Review: Feedly – Der schicke RSS-Reader

Mit Feedly ist vor wenigen Tagen ein neuer, ziemlich schicker RSS-Reader an den Start gegangen, der personalisierten Startseiten wie Netvibes oder iGoogle mächtig Konkurrenz machen könnte. Feedlys stärkste Waffe in diesem Kampf ist zweifelslos sein schickes und cleveres Design. Während die Konkurrenz RSS-Feeds und Funktionen über kleine Widget-Boxen darstellt, versucht Feedly die RSS-Inhalte wie bei einem Online-Magazin zu arrangieren. Die Inhalte werden somit weitaus lebhafter präsentiert als in den eher technisch anmutenden Feed-Readern. Überraschenderweise ist Feedly dabei keine richtige Webseite, sondern ein lokales Add-On für den Firefox-Browser.

Wie funktioniert Feedly?

Der Start ins Feedly-Abenteuer gestaltet sich denkbar einfach: Wer bereits RSS-Feeds über einen anderen Dienst abonniert hat, kann diese einfach in Feedly importieren. Zudem bietet Feedly die Option sich automatisch mit dem Google Reader zu synchronisieren. Ansonsten werden alle Funktionen angeboten, die man von modernen RSS-Readern gewohnt ist. Ähnlich wie Friendfeed oder auch Google Reader schlägt Feedly zudem weitere Feeds vor, die zu den Interessen des Nutzers passen könnten.

Das, was Feedly aber von anderen Readern unterscheidet, ist in erster Linie die schöne Visualisierung der Inhalte. Nicht nur, dass Feedly in einem sehr schicken Grundlayout daherkommt, der Nutzer hat zudem weitere Optionen die Inhalte nach seinem Geschmack zu arrangieren. Das erfreuliche Ergebnis ist, dass Feedly optisch mehr einem Online-Magazin ähnelt als einem RSS-Reader.

Aber auch neben den Visualisierungsoptionen bietet Feedly eine Vielzahl an Zusatzfunktionen um sich von anderen Diensten abzuheben. So können beispielsweise Kontakte aus Twitter oder Googlemail importiert werden um diverse Empfehlungs- und Sharing-Funktionen zu nutzen. Interessante Artikel können somit direkt über die Beitragsansicht über Twitter gepostet werden oder über Gmail an Freunde gesendet werden.

Ein weiteres Novum ist die Option einzelne Passagen eines Artikels zu markieren oder mit Anmerkungen zu versehen. Diese Hervorhebungen werden dann auch für Freunde als Empfehlung sichtbar. Diese Micromeme-Mechanik ist wirklich nützlich und eine echte Killer-Applikation, die hilft die tägliche Informationsflut mithilfe eines sozialen Netzwerkes zu filtern. Schön ist zudem, dass man in der Einzelansicht auch alle Kommentare zu einem Artikel lesen kann. Das Kommentieren ist jedoch nach wie vor nur auf der jeweiligen Webseite möglich.

Für wen ist Feedly gedacht?

Jeder der regelmäßig RSS-Feeds liest, sollte Feedly mal selbst austesten. Allein die frische Optik macht den Testflug lohnend. Nutzer, die jedoch sehr viele Feeds abonniert haben (mehr als 100) und diese etwa auch noch in zahlreichen Ordner gruppiert haben, könnten ihre Schwierigkeiten mit Feedly haben – bei einer hohen Anzahl an Feed-Abos leidet die Usability. Daher richtet sich Feedly in erster Linie an Nutzer mit einer moderaten Anzahl an Feed-Abos.

Weiterhin ist Feedly recht einsteigerfreundlich gestaltet und könnte daher besonders RSS-Neulinge ansprechen. Diejenigen, die ihre Feeds bisher hauptsächlich über Dienste wie iGoogle oder auch Netvibes lesen, sollten Feedly unbedingt einmal ausprobieren, denn hier hat der neue Dienst einige echte Vorteile zu bieten.

Feedly im Vergleich zu iGoogle

Auch iGoogle ist ein Dienst, der es dem Nutzer ermöglicht, RSS-Feeds auf einer Seite nach persönlichem Geschmack zu arrangieren. Neben klassischen Feed-Inhalten lassen sich auch allerhand Mini-Applikationen wie Kalendar oder Aufgabenlisten einbinden. Ähnlich wie Netvibes, welches nach dem gleichen System funktioniert, hat sich iGoogle zu einer beliebten Startseite gemausert. Im Gegensatz zu Feedly arbeitet iGoogle mit kleinen Widget-Boxen, die sich frei auf der Seite anordnen lassen. Das Problem hierbei ist, dass die Boxen die RSS-Inhalte nur eingeschränkt wiedergeben. So erhält man meist nur die Überschrift und einen kleinen Text-Ausschnitt – wer den kompletten Artikel mitsamt Kommentaren lesen möchte, muss auf die entsprechende Seite gehen. Hier hat Feedly klar die Nase vorn.

Interessant ist auch, dass Feedly sich mit dem Google Reader synchronisieren lässt, das hauseigene iGoogle jedoch nicht. Hier müssen alle Feed-Abos eigenhändig eingegeben werden. Selbst der Import über eine sogenannte OPML-Datei ist nicht ohne eine vorher zu installierende Applikation möglich. Schön ist bei iGoogle hingegen, dass es dank offener API eine Menge Widgets von Drittherstellern gibt, die die Seite um unzählige Funktionen erweitert. Wer sich allerdings auf die Suche nach Filtermechaniken oder etwa einer sozialen Kommunkiationsebene begibt, wird schnell enttäuscht sein. Im Vergleich zu Feedly wirkt iGoogle daher eher rudimentär und eindimensional.

Blogpiloten-Urteil

Feedly ist schick, vermutlich sogar schicker als alle anderen Reader. Aber es ist leider nicht unbedingt funktionaler. Dies bekommen vor allem Nutzer mit besonders vielen Feed-Abos zu spüren – hier leidet die Navigierbarkeit deutlich, da Feedly sich eindeutig langsamer scannen lässt als etwa Google Redaer. Dies ist von daher überraschend, da Feedly gerade auf die Kompatibilität mit dem Google Reader setzt, dessen feine Struktur Feedly jedoch kaum abbilden kann. Auch einige der neuartigen und wirklich lobenswerten Funktionen gehen dank mangelnder Transparenz ein wenig im cleanen Layout unter. Aber Feedly steht noch am Anfang seiner Entwicklung und hier ist definitiv noch einiges zu erwarten. Die Richtung ist zumindest bereits sehr richtig. Für RSS-Fans mit einer überschaubaren Anzahl an Abonnements stellt Feedly zudem eine echte Alternative zum sonstigen Reader-Einheitsbrei dar. Gegen iGoogle oder Netvibes hat Feedly meiner Meinung aber bereits gewonnen – es ist einfach schicker, unterhaltsamer und vielseitiger.

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RSS-Feeds und Werbung

RSS hat sich in den letzten Jahren als Format etabliert, um Nachrichten zu verteilen. Doch es hat ein Problem: Mit ihm lässt sich derzeit kein Geld verdienen.
Das stört insbesondere Medienhäuser, die RSS als Verteilungsinstrument nutzen, und gleichzeitig eine Refinanzierung dieses Angebots anstreben.
Dank der Verbreitung allerdings entdecken nun auch Werber nach und nach das Thema RSS. Und so steht man derzeit vor den ersten Einnahmemöglichkeiten und Diskussionen, ob RSS und Werbung wirklich ein Traumpaar ergeben, oder warum das Format weiterhin werbefrei bleiben sollte
[tags]rss,werbung[/tags]

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RSS – (K)Ein Freiticket für kostenfreie Inhalte

Regelmäßig entzündet sich ein Feuer am Thema „Nutzung von RSS-Feeds“. Die Feeds sind einer der Erfolgsbausteine eines Weblog und lassen die schnelle und einfache Syndikation von Inhalten zu. Etwas, das manch´ Unternehmen zu falschen Schritten verleitet, weil es denkt, RSS-Feeds seien ein Freifahrtschein für die kostenlose (kommerzielle) Nutzung von Weblogs und deren Inhalten …

Diesmal geht es um Sportal1.de, ein News-Portal rund um Sport. Der Betreiber des Portals hatte die RSS-Feeds einiger deutscher Sportblogs ohne Genehmigung 1:1 übernommen und mit Anzeigen geschmückt. Ein widerrechtliches Vorgehen, auch wenn man dies selbst so nicht sieht. Denn: Ungläubiges Staunen verursachte der Webmaster von Sportal1 mit seinem Kommentar zum anprangernden Artikel eines Betroffenen – Kai Pahl::

Wenn Sie RSS-Feeds zur Verfügung stellen, dann MUSS man davon ausgehen, dass Sie mit der weiteren Verwendung der darüber gelieferten Inhalte auch auf fremden Webseiten einverstanden sind. […] Von daher haben wir uns also weder rechtlich noch in kollegialer Hinsicht unter Webmastern gesehen auch nur das Geringste vorzuwerfen.

Anschließend droht er dem Urheber der entführten Inhalte noch mit rechtlichen Schritten, sollte es Pahl nicht unterlassen über den Fall zu schreiben und verabschiedet sich freundlich.

Mit dieser Ansicht allerdings irrt Sportal1: Auch RSS-Feeds stehen unter dem urheberrechtlichen Schutz und dürfen aus diesem Grund nicht einfach ohne Einwilligung des Urhebers über die vom Gesetz zugelassenen Nutzungen hinaus verarbeitet werden.
Ein Umstand, den so mancher Unternehmer schnell vergisst, wenn es um RSS geht.

Mittlerweile scheint das Angebot der „aggregierten Gäste-Weblogs“ bei Sportal1 gelöscht zu sein.
[tags]rss,recht[/tags]

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Gesellschaftliche Bedeutung von Aggregatoren

Bei yigg gibt es einen umfangreichen Artikel über die gesellschaftliche Bedeutung von Aggregatoren. Darin steht die demokratische Funktion der Aggregatoren im Vordergrund.

Aggregatoren sind redaktionelle oder maschinelle Dienstleister, die Medieninhalte sammeln, aufbereiten und neu zusammenstellen. Maschinelle Aggregatoren sind zum Beispiel Google News oder RSS-Reader. Ein von Menschen betreuter Aggregator ist zum Beispiel das Portal digg.com.
[tags]demokratie,aggregator,rss[/tags]

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