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Withings kehrt mit neuer Hybrid-Smartwatch zurück

Am 31. Mai diesen Jahres koppelte sich der Gesundheitsgerätehersteller Withings wieder von Nokia ab und bringt nur vier Monate später mit der Steel HR Sport nun seine neuste Smartwatch auf den Markt.

Die Steel HR Sport vereint zeitloses Uhrendesign mit technischen Neuerungen und einer interaktiven Benutzeroberfläche. Diese Smartwatch kann nicht nur die Herzfrequenz messen, sondern besitzt auch integriertes Connected GPS und beurteilt das Fitnessniveau des Users mittels VO2 max-Schätzung. Diese VO2 max-Schätzung dient der Analyse der Sauerstoffversorgung des Nutzers.

Umfangreiche Features

Das analoge Ziffernblatt zeigt nicht nur die Uhrzeit an, sondern auch den prozentualen Teil des täglichen Schrittzieles. Auf dem dezenten OLED-Display werden die wichtigsten Gesundheits- und Sportdaten wie tägliche Schritte, Kalorien, die gelaufene Distanz und die Herzfrequenz angezeigt. Mit dem Multisport-Tracking kann für über 30 verschiedene Aktivitäten von Yoga und Volleyball über Rudern bis hin zu Boxen, Skifahren und Eishockey die Herzfrequenz und die Dauer des Trainings dokumentiert werden. Für Läufer hat sich Withings zudem einige besondere Features ausgedacht. Mit der Steel HR Sport kann der Nutzer Geschwindigkeit, Entfernung und Höhenmeter der zurückgelegten Strecke nachvollziehen. Außerdem kann auf einer Karte die gelaufene Strecke eingesehen werden. Diese Funktion kann auch beim Spazieren oder Radfahren genutzt werden.

Tracking des Schlafverhaltens

Die Steel HR Sport bietet eine detaillierte Übersicht über das Schlafverhalten des Users. So kann die Länge und Qualität des Schlafes eingesehen werden. Wer möchte, kann zudem einen sanften Vibrationsalarm für das morgendliche Aufstehen einstellen. Ein weiteres neues Feature der Steel HR Sport ist die Kompatibilität mit vielen Apps. Mit dem neuen Modell können aktuelle Nachrichten oder Mitteillungen von Freunden und Familie über Social Media mittels einer Inhaltsvorschau auf der Uhr eingesehen werden. Alle getrackten Informationen der Uhr lassen sich zentral über die Health Mate App von Withings einsehen und verwalten. Dort werden außerdem noch Coachings zur Verbesserung des Schlafverhaltens angeboten.

Technische Daten

Die hybride Smartwatch ist ausgestattet mit 316L Edelstahl und einem 40mm Gehäuse, welches ein zeitloses, abgerundetes Design aufweist. Die Uhr ist bei einer Tiefe von bis zu 50 Metern wasserfest. Erhältlich in den Varianten weiß und schwarz, hat die Steel HR Sport eine Akkulaufzeit von bis zu 25 Tagen. Sie ist ab jetzt für 200 Euro im Handel zu haben.


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Fit in den Frühling: Was kann der Fitnesstracker Fitbit Charge 2?

Adam Birkett - via unsplash

Vor einigen Wochen habe ich angefangen, mich mit dem Thema Fitnesstracker auseinanderzusetzen. Dafür habe ich den Huawei Band 2 Pro getestet, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. Bevor ich mich jedoch für einen endgültigen Kauf entscheiden wollte, brauchte ich einen Vergleich. Da ich diesen noch nicht hatte, wollte ich unbedingt noch den Fitbit Charge 2 testen.

Ausgepackt und dann?

Vom Design des Fitbit Charge 2 war ich von Anfang an begeistert. Der Fitbit Charge 2 sieht nicht nur super aus, er sitzt auch sehr bequem, was ich Anfangs beim Huawei Band 2 Pro zu bemängeln hatte. Er wirkt mit seiner Breite von gerade mal 21,45 mm entgegen meinen Erwartungen überhaupt nicht klobig, sonbdenr ist sehr unauffällig und anschmiegsam. Passend zu seinem schlanken Design kann man noch viele weitere Armbänder erstehen. Dabei gibt es die Fitbit in verschiedenen Größen passend für jedes Handgelenk. Außerdem ist der Fitbit Charge 2 schweiß-, spritzwasser- und regendicht. Allerdings sollte man den Tracker unter der Dusche oder beim Schwimmen nicht tragen.

Los geht’s!

Das Einrichten hat sich etwas in die Länge gezogen. Das Aktualisieren brach immer wieder ab, sodass ich einige Male neu starten musste. Das kann allerdings auch an meinem Smartphone liegen, da dieses nicht offiziell von Fitbit unterstützt wird und die Bluetooth-Verbindung immer wieder abbricht. Nachdem das Gerät es dann zehn Minuten geschafft hat, die Aktualisierung durchzuziehen, ging es endlich los.

Zunächst benötigt man die App, die man sich im Google Play Store oder im Apple Store kostenlos herunterladen kann. Die dazugehörige App für den Fitbit Charge 2 hat mir in ihrer Aufmachung sehr gut gefallen. Sie ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet viele Möglichkeiten, seine Fitness und täglichen Daten zu überblicken. Wer das Ganze lieber am großen Bildschirm tun möchte, kann das auch in der Fitbit-Browserversion erledigen.

Fitbit Dashboard Browser
Sowohl in der App als auch in der Browser-Version kann man alles genau überblicken. Screenshot by Jennifer Eilitz

Wie funktioniert die Fitbit?

Das OLED-Display zeigt die Uhr im gewünschten Design an. Hierbei kann man sich für verschiedene Anzeigeoptionen entscheiden. Die Bedienung ist sehr einfach. Am seitlichen Knopf drücken, um das Display einzuschalten oder einfach den Arm anheben, so als würde man auf die Uhr schauen, dann schaltet sich das Gerät automatisch an. Sobald der Arm wieder eine andere Position einnimmt, geht dieser wieder aus. Auf der Uhr kann man nun hin- und herswitchen, entweder anhand des Knopfes oder indem man oberhalb des Bildschirms tippt. Laut Hersteller soll die Akkulaufzeit des Trackers etwa fünf Tage betragen, was ich gut bestätigen kann. Das Aufladen geht ebenfalls sehr einfach und nimmt lediglich ein bis zwei Stunden in Anspruch.

Ein Alleskönner

Die App verfügt über viele Funktionen die die tägliche Nutzung sinnvoll einteilen.

Tagesziele: In der App erhält man einen Überblick über die gelaufenen Schritte. Klickt man direkt auf das Symbol, zeigt sie zudem eine ausführliche Statistik mit den wöchentlichen Zielen. Ich versuche täglich auf mindestens 6.000 Schritte zu kommen. Daneben zeigt sie noch die Anzahl an Etagen, da das Gerät mit einem Höhenmesser ausgestattet ist. Somit können deine gelaufenen Etagen, die gelaufenen Kilometer, die verbrannten Kalorien und die aktiven Minuten aufgezeichnet werden.

Aktive Stunden: Die Fitbit möchte, dass man sich auch innerhalb der einzelnen Stunden genügend bewegs und fordert den Nutzer daher einmal in der Stunde auf, etwa 250 Schritte zu gehen. Hat man das Ziel erreicht, bekommt man einen pinken Punkt angezeigt, der sagt, ob man das Ziel erreicht hat oder nicht.

Die Anzahl an aktiven Stunden bestimmt man bei den Einstellungen. Meine aktiven Stunden befinden sich in einer Zeit zwischen sechs Uhr am Morgen und 18 Uhr am Abend. In dieser Zeit bin ich den Tag über unterwegs und kann anschließend schauen, wie viele Stunden ich dann auch tatsächlich geschafft habe.

Freunde: Wer nicht alleine trainieren möchte, muss das auch nicht tun. Man kann seine Freunde einladen, mit denen man Wettkämpfe austragen will. Man kann seine Freunde allerdings auch motivieren oder spaßeshalber necken, wenn man mit deren Leistungen nicht zufrieden ist.

Neben den Einstellungen gibt es natürlich eine ganze Reihe Möglichkeiten, sich selbst zu kontrollieren. Du kannst beispielsweise das wöchentliche Training festlegen und einstellen, an wie vielen Tagen man unter der Woche trainieren will. Oder man überwacht die eigenen Schlafgewohnheiten.

Höre auf das, was dein Herz dir sagt

Mit dem Fitbit Charge 2 hat man seine Herzfrequenz immer im Auge. Sowohl der Tracker als auch die App zeigen auf Abruf die Herzfrequenz an. Man kann herausfinden, wie viele Schläge pro Minute das eigene Herz braucht, oder wann es sich in der Ruhefrequenz befindet. Zudem kann man seine Sporteinheiten, Fettverbrennung und Cardiofitness besser kontrollieren.

Essen, Kalorien, Trinken: Zu einem sportlichen und gesunden Alltag gehört natürlich auch eine gesunde Ernährung. Auf der Fitbit Charge 2-App kann man alles eintragen, was du am Tag zu dir genommen und wie viel du getrunken hast. Die App zeigt an, wie viele Kalorien mn bereits zu sich genommen hat. Die Mglichkeiten sind erstaunlich weitreichend. Man kann fast alles eintragen und die App weiß sofort Bescheid. Sie wusste sogar die Angaben zu meinem Salat, den ich mir morgens auf meinem Weg am Bahnhof gekauft habe. Diese Funktion gefällt mir mitunter am besten, da ich endlich sehe, wie viel ich am Tag eigentlich zu mir nehme, ohne mühsam Kalorien zählen zu müssen.

Gemeinsam geht’s besser: Gamification deluxe

Ist der Sportsgeist so richtig entfacht, kann man mit dem Fitbit Charge 2 mehrere Tage an virtuellen Wettrennen teilnehmen – und das an allen Orten der Welt. Wenn dabei ein bestimmtes Zwischenziel erreicht wird, erhält man Panoramafotos von dem Ort, an dem man das Rennen austrägt. Wenn man aber lieber alleine auf Reise gehen möchte, kann man auch an einem Solorennen teilnehmen und zum Beispiel gemütlich durch New York spazieren.

Anleitungen: Wer sich mit Training und sportlichen Übungen schwertut, kann sich ganz einfach Anleitungen auf der App ansehen, die einem genügend Inspiration liefert, um sein eigenes Training in den eigenen vier Wänden zu starten. Wenn nan dabei auch noch die Leistungen seiner Freunde checken möchte, kann man sich mit ihnen vernetzen und schauen, welche Ziele und Fortschritte sie machen. Man kann sie unterwegs motivieren, necken und ihnen Nachrichten senden.

Stell dich auf was ein!

Das Menü beim Fitbit Charge 2 ist variierbar, dafür gibt es deutliche Pluspunkte. Ich habe mich für meine Schritte, meine Herzfrequenz, Stoppuhr, Relaxen und für Laufen, bzw. verschiedene Trainingsarten entschieden. Wenn ich mit dem Sport beginne, lasse ich den Sportmodus laufen, der mir durchgehend meine Herzfrequenz und die Zeit anzeigt. So kann ich genau sehen, ob mein Training effektiv ist und ich mich zumindest im Fettverbrennungsmodus befinde.

Eine für mich persönlich schöne Nebensache ist das Empfangen von Nachrichten auf dem Fitbit Charge 2. Hier kann man zwischen herkömmlichen SMS, Kalenderbenachrichtigungen, Anrufen und WhatsApp-Nachrichten auswählen. Manch einer mag sich durch das Vibrieren am Handgelenk vielleicht gestört fühlen, ich hingegen finde diese Funktion sehr praktisch. So schaue ich tatsächlich weniger auf mein Smartphone. Schade finde ich allerdings, dass ich, anders als beim Huawei Band 2 Pro, meine Emails nicht auf dem Tracker anzeigen lassen kann.

Fazit: Fitbit Charge 2 gewinnt durch Punktsieg

Nachdem ich endlich einen Vergleich hatte muss ich sagen, dass mir der Fitbit Charge 2 noch besser gefällt als der Huawei Band 2 Pro. Das liegt aber weniger an den Funktionen, sondern vielmehr an der vielseitigen Fitbit-App. Hier hat der Nutzer tatsächlich viele Möglichkeiten, sich selbst und seine sportlichen Aktivitäten zu überwachen. Auch das schlanke Design des Trackers und der App hat mich überzeugen können.

Leider kann ich persönlich die Verbindung zwischen Smartphone und Fitnesstracker nicht vollkommen auskosten, da mein Smartphone leider nicht von Fitbit unterstützt wird. Immer wieder kommt es zu fehlgeschlagenen Synchronisierungen und auch das Empfangen der Nachrichten auf dem Tracker wird ständig unterbrochen. Das nervt wirklich enorm. Vor dem Kauf sollte man also unbedingt darauf achten, ob das eigene Smartphone kompatibel mit dem Gerät ist.

Unabhängig davon bin ich sowohl mit der App als auch mit dem Fitnesstracker recht zufrieden. Ich nutze den Fitbit Charge 2 mittlerweile tatsächlich jeden Tag, um meine Schritte zu kontrollieren. Abends oder auch mal zwischendurch schaue ich in die App, um meine Mahlzeiten und mein Trinkverhalten dort einzutragen.

Wer sich selbst und seine sportlichen Fortschritte genau überprüfen möchte, gerät mit der Fitbit Charge 2 an einen wirklich guten Fitnesstracker. Die dazugehörige App bietet mehr als genügend Möglichkeiten und Hilfestellungen, um die eigene Fitness im Alltag ganz einfach auszubauen.

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Huawei Band 2 Pro im Test: Günstiger Fitnesstracker mit GPS und Pulsmesser

SFIO CRACHO - stock adobe com

Seit kurzem setze ich mich mit dem Thema Fitnesstracker auseinander. Da ich versuche, so gut es geht, zwei bis drei Mal in der Woche Sport zu treiben, dachte ich mir, könnte ein kleiner Helfer am Arm mir vielleicht gute Dienste erweisen. Daher wollte ich nun auch endlich mal einen Fitnesstracker ausprobieren. Freunde von mir nutzen Modelle vom Marktführer Fitbit. Doch ich wollte mal sehen, was es noch für Fitnesstracker gibt. Deshalb habe mir das Modell Huawei Band 2 Pro genauer angesehen und zwei Wochen lang auf Herz und Nieren getestet.

Nach dem Auspacken…

Optisch hat mich der Fitnesstracker schon einmal sehr angesprochen. Er fühlt sich leicht an und sieht zudem auch noch stylisch aus. Wer kein Schwarz mag, der kann laut der Produktseite auch andere Bänder in Blau oder Grün wählen. Am Handgelenk empfand ich den Tracker die erste Zeit als etwas ungewohnt, da das Gerät direkt darauf hinweist, es möglichst fest am Handgelenk zu befestigen und das merkt man dann schon zu Beginn. Das hat sich aber nach schon wenigen Tagen wieder gelegt. Mittlerweile ist es so normal ihn zu tragen, wie jede andere Uhr auch.

Die Einrichtung des Geräts hat zwar nicht lange gedauert, dennoch musste ich gefühlt tausende Male bei sämtlichen Einwilligungen zur Nutzung der Daten zustimmen. Das Modell Huawei Band 2 Pro benötigt nämlich drei Apps, um reibungslos zu funktionieren. Einmal die Grundapp “Huawei Wear” (für Apple und Android), die Gesundheitsapp “Huawei Health” (für Android) und “Huawei Mobildienste” (für Android). Der Tracker ist jedoch für Android, sowie für iOS verwendbar.

Ich war erschrocken, wie viel man tatsächlich von sich preisgibt beim Einrichten des Trackers. Natürlich kommt es hier darauf an, welche Funktionen man als Nutzer in Anspruch nehmen möchte. Darauf werde ich noch detailliert eingehen.

Was kann das Huawei Band 2 Pro?

Mit seinem eingebauten GPS eignet es sich bestens für diejenigen, die gerne und viel joggen gehen. Mit dem Tracker kann man seine Laufdaten analysieren und sich passend zu den Ergebnissen einen angepassten Trainingsplan erstellen. Aber die App zum Fitnesstracker bietet noch einige Funktionen mehr, um das Gerät individuell an den Nutzer anzupassen.

Huawei TruSleep: Hier wird der Schlaf der Nutzer genauestens analysiert. Mit dieser Schlafüberwachungstechnologie bekommt man Auswertungen der Schlafdaten und Empfehlungen für eine bessere Schlafqualität von Center for Dynamical Biomarkers (DBIOM). Diese Funktion muss man nicht zwangsläufig aktivieren, das habe ich beispielsweise auch nicht gemacht. Allerdings finde ich sie durchaus nützlich für diejenigen, die wirklich unter Schlafproblemen leiden und Tipps und Empfehlungen für einen besseren Schlaf gebrauchen können.

Aktivitätsalarm: Die meiste Zeit am Tag sitze ich und habe daher eher weniger Bewegung am Tag, bis auf den Sport oder auch mal einem Spaziergang am Abend. Der Tracker erinnert mich allerdings daran, mich jede Stunde wenigstens einmal kurz zu bewegen. Meistens stehe ich dann auf und hole mir einen Kaffee oder koche mir einen Tee, um mich auch daran zu halten. Vorher habe ich das einfach zu oft vergessen.

Nicht stören: Die Benachrichtigungen und die Bewegungshinweise sind ja sehr sinnvoll. Sie können aber, wenn man abends zur Ruhe kommen möchte, auch störend sein. Daher nutze ich diese Funktion häufig. So lässt sie mich zu meiner Schlafzeit in Ruhe und am Morgen schaltet sie sich von alleine wieder ein. Für einen ruhigen Schlaf empfehle ich diese Funktion auf jeden Fall.

Benachrichtigungsverwaltung: Der Nutzer kann sich alles Mögliche auf seinem Bildschirm anzeigen lassen. Von SMS, WhatsApp, E-Mail bis hin zum Smartphone-Kalender oder Notizen. Hierbei sollte sich der Nutzer gut überlegen, was genau er sich anzeigen lassen möchte, denn sonst vibriert der Tracker bei jeder kleinsten Info und auch das kann irgendwann nervig werden.

Eine App für den Überblick: Huawei Health

Die eigentliche Überwachung findet auf der zweiten App “Huawei Health” statt. Hier werden alle Daten genauestens aufgezeigt und analysiert. Die App zeigt, ob ich mein Tagesziel geschafft habe, oder wie weit ich davon noch entfernt bin. Auch meine zurückgelegten Schritte am Tag werden hier aufgezeichnet, sowie die Distanz und die verbrannten Kalorien.

Eine Herzensangelegenheit

Wer aktiv joggt, der kann sich sein Training ebenfalls in dieser App anzeigen lassen und auch gleich seine Herzfrequenz überprüfen. Hierbei sieht man im Menü “Details” die einzelnen Werte und im welchem Bereich man sich aufgehalten hat. Auf meinem Beispiel kann man erkennen, dass ich es bis in den grünen Bereich geschafft habe, was so viel heißt, dass ich Fett verbrannt habe. Die einzelnen Farben stehen für verschiedene Stufen, was sinnvoll ist, um sich beim Sport selbst überprüfen zu können und zu sehen, wie effektiv die Sporteinheit war.

An die App können noch weitere Produkte gekoppelt werden. In diesem Zusammenhang störte mich jedoch folgendes: Bei Huawei Health kann ich mein Gewicht eintragen. Auch meine Körperfettwerte möchte die App wissen, nur kann ich diese nicht händisch eintragen, sondern brauche dafür die passende Waage. Was ärgerlich ist, da ich meine Werte über eine andere Waage, die nicht vom Hersteller Huawei stammt, entnehme. Es ist schade, dass ich diese nun nicht eintragen und gemeinsam mit dem Gewicht überblicken kann.

Nachdem mich die Funktionen der App und des Fitnesstrackers an sich überzeugt haben, fand ich auch die technischen Gegebenheiten gut gelungen. Neben den verschiedenen Sportarten zeichnet das Gerät ebenfalls die Leistungen beim Schwimmen auf und ist somit auch wasserdicht bis fünf ATM.

Besonders gut empfand ich die lange Laufzeit des Akkus. Dieser hält sich wirklich gut und ist mit bis zu 21 Tage Laufzeit, meiner Meinung nach, sehr langlebig. Selbst das Aufladen des Akkus verlief super schnell und war schon nach kurzer Zeit wieder einsetzbar.

Nach dem Testen…

Auch wenn ich keine Vergleichsprodukte hatte, muss ich sagen, war ich wirklich begeistert von dem Huawei Band 2 Pro. Am Anfang war es zwar ungewohnt am Handgelenk. Aber mittlerweile merke ich es gar nicht mehr. Ich habe meine Schlafgewohnheiten besser im Blick. Auch meine Herzfrequenz zu überprüfen und zu sehen, ob wie sehr ich mich am Tag betätigt habe, ist ein guter Ansporn. Beim Sport selbst merke ich, wie sehr ich mich dabei auspowern möchte, um hinterher zu sehen, in welchem Bereich ich mich befunden habe und ob ich schon im Fettverbrennungsmodus angekommen bin.

Neben diesen Erfahrungen hatte das Band aber noch eine weitere positive Auswirkung auf mich: Ich schaue um einiges weniger auf mein Smartphone. Normalerweise lange ich sofort danach, sobald es vibriert oder das kleine Licht in der Ecke aufleuchtet. Und ist das Smartphone schon mal in der Hand, so kann man ja gleich mal dies und das checken. Mit dem Fitnesstracker habe ich um einiges weniger danach gegriffen. Auf dem Huawei Band 2 Pro konnte ich bereits sehen, ob eine wichtige Nachricht oder E-Mail eingetroffen ist und konnte es auch einfach mal liegen lassen, wenn ich entschieden habe, später zu antworten.

Im Großen und Ganzen habe ich für mich persönlich schon nach einer Woche die Entscheidung getroffen, mir ebenfalls einen Huawei Band 2 Pro anzuschaffen, da er mich nicht nur sportlich, sondern auch gesundheitlich und anti-smartphone-mäßig durch den Tag begleitet. Zudem ist das Gerät auch für den kleineren Geldbeutel gut geeignet. Im Online-Handel erhaltet ihr das Huawei Band 2 Pro für unter 100 Euro.

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Fitnesstracker in der Übersicht: Das sind die besten Modelle

Fitness-Tracker

Der Markt der Fitnesstracker ist ziemlich unübersichtlich, die einzelnen Hersteller liefern sich erbitterte Kämpfe oder kaufen sich gegenseitig auf. Wir sagen euch, bei welchen Modellen ihr selten falsch liegt. „Fitbit“ hat für die dezenten Gesundheits-Überwacher inzwischen fast die gleiche Bedeutung wie “Tempo” für Taschentücher. Dennoch ist Fitbit längst nicht mehr der größte Hersteller weltweit: Die Konkurrenz drängt aus China auf den Plan.

Fitnesstracker: Garmin und Xiaomi springen auf

Xiaomi ist ein nicht ganz unbekannter Name, obwohl man offiziell nicht außerhalb des Heimatlandes verkauft. Das Xiaomi Mi Band 2 wurde zum echten Geheimtipp, verbreitet durch Online-Händler, die zu kleinem Aufpreis auch nach Deutschland exportieren.

Ebenfalls in den Top 5 der erfolgreichsten Firmen der Branche vertreten sind üblicherweise Garmin, Samsung und Apple. Diese Tracker respektive Uhren sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn Apple stellt im traditionellen Sinne keine Fitnesstracker, sondern Smartwatches mit Fitness-Funktionen her. Auch Samsung legt den Schwerpunkt auf hochcomputerisierte Computeruhren wie die Gear S3. Samsung schafft es, mit nur wenigen Produkten für gute Verkaufszahlen zu sorgen. Garmin hatte sich über die Jahre ja eigentlich einen Namen durch Navigationsgeräte gemacht, ist jedoch schon seit einiger Zeit auch breit mit Fitnesstrackern aufgestellt. 

Fitbit schluckt Pebble, Nokia kauft Withings

Ende 2016 wurde der Smartwatch-Pionier Pebble von Fitbit aufgekauft, ein großer Teil der Mitarbeiter wurde dabei übernommen. Viel gemerkt hat man seitdem davon nicht. Die alten Pebble-Uhren wurden nicht mit neuem Branding versehen oder eine neue Smartwatch mit E-Paper-Display von Fitbit veröffentlicht. Das E-Paper-Display brachte eine bessere Ablesbarkeit in der Sonne und einen äußerst geringen Stromverbrauch mit sich.

Mit diesem Feature hatte Pebble damals nämlich die zahlreichen Unterstützer beim Crowdfunding gewinnen können und ebnete den Weg für viele weitere Smartwatches. Allgemein hält sich Fitbit allerdings noch aus dem Smartwatch-Business raus und beschränkt sich auf Fitnesstracker. Die Auswahl ist riesig, doch muss man sich eigentlich nur auf ein paar wenige Modelle beschränken.

Ein fast genauso bedeutender Kauf in dem Bereich war der von Withings durch Nokia. Der schwächelnde Ex-Finne konnte mit dem modernen Telefonmarkt nicht so wirklich Schritt halten und versuchte es daher offenbar mithilfe der Franzosen. Großartige Auswirkungen hatte die Akquisition allerdings nicht, noch immer ist Withings eher ein Geheimtipp für Personen, die einen möglichst analog anmutenden Fitnesstracker bevorzugen, wie zum Beispiel den Withings Steel HR. Günstige Geräte ganz ohne Display wie das Withings Go runden das Sortiment ab.

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Ähnliche Funktionen, unterschiedliche Ausführung

So unterschiedlich die vielen Fitnesstracker an sich schon sind: Ganz wichtig beim Vergleich ist das Ökosystem des Herstellers. Da die kleinen und spartanischen Displays nur wenig Platz zur Auswertung der gesammelten Daten bieten, sind die Smartphone-Apps und Online-Dienste essentiell. Grundlegend bieten sie alle ähnliche Funktionen, doch die Ausführungen sind unterschiedlich. Zumeist ist auch ein Socializing-Feature dabei, durch das ihr euch mit euren Freunden messen könnt.

Fitbit: Was geht, Alta?

Wenn die Auswahl bei Fitbit etwas erschlägt, sollte man sich nicht all zu viele Sorgen machen. Grundlegend beschränkt sich die Liste der nennenswerten Produkte nämlich auf vier Stück: Flex 2, Alta, Charge 2 und Blaze. Die Fitbit Flex 2 ist der schlankste und günstigste Fitnesstracker aus dem Hause und bleibt optisch sehr minimalistisch. Ohne Smartphone informiert das Flex 2 ausschließlich via LEDs.

Wer mehr Daten direkt am Handgelenk ablesen will, sollte sich die Alta genauer ansehen. “Das schlankste Herzfrequenz-Armband der Welt”, wie es vom Hersteller beworben wird, ist auch ohne das HR-Feature erhältlich, dann auch deutlich billiger. Auf dem monochromen Display werden zum Beispiel Uhrzeit, Schrittzahl und Puls dargestellt. Bei Verbindung mit dem Smartphone werden auch Benachrichtigungen weitergeleitet, sodass man nichts mehr verpasst.

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Image by Fitbit

Das alles und etwas mehr finden sich auch im Flaggschiff-Modell Charge 2. Ebenfalls an Bord sind unter anderem Support für mehrere Sportarten, Stockwerkzählen und das Nutzen der GPS-Verbindung des gekoppelten Telefons. Etwas aus dem Rahmen fällt die Fitbit Blaze, auch preislich liegt sie über seinen Geschwistern. Die Blaze ist der erste Versuch im Smartwatch-Geschäft. Allerdings setzt Fitibit hier auf eine proprietäre Software-Lösung, die jedoch den etablierten Herstellern überlassen werden sollte. Schließlich fehlen so viele Apps, die Entwickler nicht extra für die neue Plattform portieren werden.

Garmin: Viel hilft viel weniger

Noch mehr Auswahl als Fitbit bietet der Navigations-Profi Garmin. Von Übersichtlichkeit kann hier gar keine Rede sein. Hilfreich ist es bei diesem Hersteller allerdings, den Fokus ausschließlich auf die klassischen Sport-Tracker zu legen – besonders stark vertreten sind die Schweizer nämlich mit GPS-Uhren wie die Fenix 5.

Vollkommen in den Schatten stellt die Garmin vivofit 3 seine Konkurrenz. Bis zu ein Jahr Akkulaufzeit verspricht der Hersteller, und erreicht dies trotz des üblichen Schrittzählers, Aktivitätstracking und Verbindung mit dem Smartphone. Das niedrig auflösende Display ist nach Aktivierung sogar hintergrundbeleuchtet.

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Image by Garmin

Wie bei Trackern üblich, muss die Vivosmart 3 einmal in der Woche an den Strom. Diesen Preis muss man zum Beispiel für eine durchgehend genaue Pulsmessung, Berechnung des Stresslevel und Trainingszustand oder einen berührungssensitiven Bildschirm bezahlen.

Noch eine Nummer größer ist die Garmin Vivoactive HR. Der Fitnesstracker bietet ein Farbdisplay, auf dem bereits umfangreiche Statistiken angezeigt werden können. Außerdem ist ein GPS-Empfänger verbaut. Das schlägt sich jedoch auch im Preis nieder: Der Vivoactive HR kostet knapp doppelt so viel, wie andere Fitnesstracker. 

Polar: Von günstig bis High-End

Zwar verlässt sich die Polar Loop 2, der günstigste Fitnesstracker der finnischen Firma, auch nur auf Anzeige durch LEDs, diese ist jedoch sehr klug umgesetzt. Die 85 Lämpchen können Uhrzeit, Trainingslevel und sogar grob den Inhalt von Benachrichtigungen wiedergeben.

Während sich die Loop 2 noch recht günstig präsentiert, muss man bei der Polar A370 tief in die Tasche greifen. Die A370 eignet sich auch bestens für Schwimmer dank Wasserdichte. Beim Joggen kann das Smartphone zuhause bleiben, denn der Tracker erfasst durch die Armbewegungen und GPS automatisch, welche Strecke zurückgelegt wurde.

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Image by Polar

Xiaomi Mi Band 2: Nicht nur für Einsteiger empfehlenswert

Wie schon eingangs erwähnt, hat sich Xiaomi eigentlich mit nur einem einzigen Produkt einen Platz ganz oben auf dem Treppchen ergattern können. Das Xiaomi Mi Band 2 liegt im unteren Preissegment und beherrscht die wichtigsten Fitnesstracker-Funktionen. Es zählt Schritte, überwacht den Schlaf dank Pulsmesser und leitet sogar Benachrichtigungen vom Smartphone weiter.

Im Angebot bei diversen China-Händlern kostet das Multitalent oft nur bis 15 Euro – bei Amazon kostet es 30 Euro. Ein kleines Manko ist das Ökosystem, welches verglichen mit der hier vorgestellten Konkurrenz ohne Frage das schlechteste ist. Die Einrichtung in der teilweise nur auf Englisch übersetzten App funktioniert zwar, Online-Wettkämpfe mit Freunden kann man aber getrost vergessen. Eine richtige Einordung der Fitnessdaten erfolgt ebenfalls nicht.

Fazit: Günstig anfangen

Eine glasklare Empfehlung kann ich kaum aussprechen, jeder Tracker muss auch zum persönlichen Einsatzzweck passen. Denn ganz billig sind die meisten – abgesehen vom Xiaomi Mi Band 2 – auch nicht. Wenn du erst einmal schauen möchtest, ob so ein Fitness-Tracker etwas für dich ist, kannst du blind zu dem China-Wearable greifen. Von hier ausgehend merkst du vielleicht, welche Aspekte dir wichtig sind, so dass du dich zum entsprechenden Tracker filtern kannst.

(Update 23.8.: Notwendigkeit, beim Polar-Gerät das Smartphone dabei zu haben, korrigiert.)

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


Image (adapted) „Polar A360“ by Stevepb (CC0 Public Domain) / Images by Polar, Withings, Fitbit


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Der Trend geht zur Bewegung: Vier neue Wearables

BT Paralympic World Cup 2009 Athletics Men's T54 - 800 Metres. (adapted) (Image by Stuart Grout [CC BY 2.0] via flickr)

Bei den neuen Fitness-Wearables dürfte für jeden etwas dabei sein. Wer einfach nur gerne einen Überblick über Bewegung und Kalorienverbrauch hat und dabei vielleicht auch den Puls im Auge behalten oder die Schlafqualität überwachen will, für den sind einfachere Fitnesstracker wie der Fitbit Charge 2 oder TomTom Touch ideal. Die Whitings Steel HR richtet sich an diejenigen, die die Optik, Materialien und Verarbeitung einer klassischen analogen Armband zu schätzen wissen und Fitnessfreaks, die per GPS ihre Lauf- oder Radtouren genau aufzeichnen wollen, sind bei der Samsung Gear S3 gut aufgehoben. Letztere bietet dank Apps auch eine Vielzahl anderweitiger Funktionen, ist aber auch deutlich teurer als einfachere Fitnessbänder.

Fitbit Charge 2: Motiviert und entspannt

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Auf der IFA hat Fitbit, einer der Pioniere im Bereich Fitness-Tracking, das Nachfolgemodell zum sehr beliebten Charge HR vorgestellt. Der Charge 2 bietet weiterhin Schrittzähler, Pulsmesser und Schlafanalyse, hat aber auch einige neue Funktionen, die dabei helfen sollen, die Trainingsmotivation zu erhöhen.

Bewegungserinnerungen lassen das Band vibrieren, wenn man wieder einmal zu lange regungslosslos herumgesessen ist. Außerdem errechnet die zugehörige Smartphone-App mit Hilfe schon absolvierter Trainings-Sessions das eigene Fitnessniveau, welches dann mit dem anderer Nutzer in der gleichen Altersgruppe verglichen werden kann.

Wer denkt, schon genug Sport getrieben zu haben, kann den Charge 2 auch zur Entspannung nutzen. Per App wird der Nutzer durch zwei- oder fünfminütige Atemübungen geleitet. Das Armband misst dabei die Herzfrequenz, um zu überprüfen, ob die Entspannungübung erfolgreich ist. Das Gehäuse ist spritzwassergeschützt und das OLED Display vier mal grösser als beim Vorgänger, was die gleichzeitige Anzeige von mehr Daten erlaubt. Der Charge 2 wird noch diesen Monat zum Preis von 160 Euro im Handel erhältlich sein.

Withings Steel HR: Für die Liebhaber klassischer Armbanduhren

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Die zu Nokia gehörende französische Firma Withings schafft es, in ihrem Modell Steel HR die meisten Funktionen eines modernenFitnesstrackers im edlen Stahlgehäuse einer analogen Uhr unterzubringen. Aktivitäten wie Gehen, Laufen und Schwimmen sowie die Schlafphase werden getrackt und können per zugehöriger App analysiert werden. Wie der Name schon andeutet, ist im neuesten Modell von Whitings nun auch ein Pulsmesser mit an Bord.

Zusätzlich kann die Steel HR auf einem digitalen Minidisplay, das ins analoge Zifferblatt integriert ist, Notizen vom Smartphone oder die Herzfrequenz anzeigen. Anzeigen und Funktionen werden über einen Multifunktionsknopf am Gehäuse gesteuert. Die Whitings Steel HR ist bis 50 Meter Tiefe wasserdicht und wird demnächst ab 189,95 Euro erhältlich sein.

TomTom Touch: Körperfettmessung inklusive

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Der niederländische Hersteller TomTom, den meisten Konsumenten wohl als Anbieter von Navigationsgeräten bekannt, hat auf der IFA mit dem TomTom Touch sein erstes Fitnessarmband vorgestellt und der Neuling hat gleich einen Knaller zu bieten. Das Touch ist das erste Gerät dieser Art, mit dem man den Körperfett- und Muskelanteil am Körper messen kann. Im Konsumentenbereich musste man dafür bisher zur Körperanalysewaage greifen. Wenn das Touch deren eher enttäuschende Präzision verbessern könnte, wäre ihm eine Spitzenplatzierung im Popularitätsranking der Fitness-Community sicher.

Natürlich bietet das Touch auch all die herkömmlichen Funktionen, die man von einem Fitnesstracker erwartet. Schrittzähler, Schlafanalyse, Pulsmesser und Kalorienzähler sind alle mit an Bord. Die Bedienung erfolgt über einen Touchscreen und laut Hersteller hält das Amrband fünf Tage mit einer Akkuladung durch. Das TomTom ist nur spritzwassergeschützt, also nicht zum Schwimmen oder für andere Wassersportarten geeignet. Aktivitäten wie Radfahren, Laufen oder das Training im Fitnessstudio lassen sich aber alle tracken und mittels App analysieren. Das TomTom kann ab sofort für 149 Euro vorbestellt werden.

Samsung Gear S3: Smartwatch mit Fitnessfunktionen

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Im Gegensatz zu den oben beschriebenen Fitnesstrackern ist Samsungs ebenfalls zur IFA vorgestellte Gear S3 eine ausgewachsene Smartwatch, auf der man Anrufe annehmen, bargeldlos bezahlen und eine Vielzahl an Apps installieren kann. Dank wasserdichtem Gehäuse und kratzfestem OLED-Display, GPS-Sensor sowie Alti – und Barometer ist die S3 aber auch der ideale Begleiter für den Fitnessfreund.

Neben all den üblichen Fitnesstracker-Funktionen können dank GPS beim Laufen oder Radfahren auch ohne Telefon die exakten Routen und Bewegungsdaten aufgezeichnet werden. Beim Wandern oder sonstigen Outdoor-Aktivitäten hilft es beim Navigieren und im Notfall kann sogar ein SOS-Signal mit genauen Standortdaten an vorher bestimme Kontakte gesendet werden. Zudem können mit Hilfe der barometrischen Druckmessung Wetterveränderungen, z.B. im Gebirge, rechtzeitig erkannt werden. Natürlich können auch Workouts im Fitnessstudio getrackt werden und sogar ganze Trainingsprogramme auf der Uhr abgerufen und überwacht werden.

Kontrolliert wird die Gear S3 über den 1,3 Zoll grossen Touch Screen mit einer Auflösung von 360 x 360 Pixeln oder die Lünette. Die Uhr wird in zwei Designversionen erhältlich sein. Das “Frontier”-Modell bietet martialische Outdoor-Optik, während die “Classic”-Version eher den Liebhaber klassischer Chronographen erfreuen wird. Im Inneren der Gehäuse gibt es aber keine Unterschiede. Wer soviel Funktion will, muss leider etwas tiefer in die Tasche greifen. Beide Gear S3 Modelle können zur Zeit für 449 Euro vorbestellt werden.

Fazit

Bei den neuen Fitness-Wearables dürfte für jeden etwas dabei sein. Wer einfach nur gerne einen Überblick über Bewegung und Kalorienverbrauch hat und dabei vielleicht auch den Puls im Auge behalten oder die Schlafqualität überwachen will, für den sind einfachere Fitnesstracker wie der Fitbit Charge 2 oder TomTom Touch ideal. Die Whitings Steel HR richtet sich an diejenigen, die die Optik, Materialien und Verarbeitung einer klassischen analogen Armband zu schätzen wissen und Fitnessfreaks, die per GPS ihre Lauf- oder Radtouren genau aufzeichnen wollen, sind bei der Samsung Gear S3 gut aufgehoben. Letztere bietet dank Apps auch eine Vielzahl anderweitiger Funktionen, ist aber auch deutlich teurer als einfachere Fitnessbänder.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Androidpiloten“ unter CC BY-ND 4.0.


Header-Image (adapted) „London Marathon“ by Malcolm Murdoch (CC BY-SA 2.0)

Images by Lars Rehm, Jonas Haller, Fitbit, TomTom


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Machen uns Fitness-Tracker wirklich fitter?

Huawei P8 & Talkband Launch in London - Hands-On (adapted) (Image by Martin @pokipsie Rechsteiner [CC BY-SA 2.0] via flickr)

Nahezu 20 Millionen Fitness-Tracker wurden im vergangenen Jahr verkauft. Diese digitalen Geräte – die alles, beginnend mit der Herzfrequenz bis zur Anzahl der Schritte, messen – werden unter dem Versprechen verkauft, dass sie dem Besitzer helfen Gewicht zu verlieren. Der Besitzer wird dadurch fitter und glücklicher. Bedauerlicherweise ist die Forschung zur Untermauerung von deren Nutzen, sowie bei zahlreichen anderen Sportleistungsprodukten, begrenzt.

In unserer neuesten Untersuchung machten wir bekannt, dass es kaum Belege dafür gäbe, dass der Besitz eines Fitness-Trackers die Gesundheit verbessert. Erkenntnisse zu deren Wirksamkeit stützen sich oft auf einzelne Berichte von Menschen, die von ihren Erfahrungen berichten.Eine aktuelle Studie beobachtete zwar, dass die Schrittzähler eine Zunahme der körperlichen Bewegung bei den einzelnen bewirkte; Jedoch nahmen diese auch an regelmäßigen Beratungen über ihren erzielten Fortschritte teil. Ähnliche Interventionen unter Einbeziehung von Schrittzählern, ohne die Unterstützung einer medizinischen Fachkraft, zeigten keine langfristige Wirkung.

Offene Türen einrennen

Es ist erwiesen, dass Fitness-Tracker eher von Personen gekauft werden, die bereits gesund leben und lediglich ihre Fortschritte verfolgen möchten. Inaktive Menschen möchten nicht täglich oder sogar stündlich an ihre Untätigkeit erinnert werden. Allerdings lässt der Reiz des Neuen, wie so einige Neujahrvorsätze, Beispielweise der Besuch im Fitnessstudio, bei Fitness-Tracker mit erschreckendem Tempo nach, sogar unter Personen mit bereits gesundem Leben. Studien deuten darauf hin, dass mehr als jeder dritte Nutzer nach sechs Monaten aufhört das Gerät zu tragen und die Hälfte innerhalb eines Jahres das Gerät nicht mehr benutzen. Woran kann das liegen?

Oftmals benötigen diese Geräte ein nachträgliches Maß an Hingabe, was für einige Menschen zu viel ist. Ein Beispiel für eine kleine “zerstörende Hingabe” ist die Notwendigkeit, die Geräte regelmäßig – manchmal täglich – aufzuladen. (Man vergleiche dies mit einer Armbanduhr, die nur einmal alle paar Jahre eine neue Batterie benötigt.)

Könnten wir übermäßig abhängig werden von Überwachungsgeräten, die uns fitter erscheinen lassen als wir tatsächlich sind? Exzessive Eigenüberwachung hat sich als unbequem, aufdringlich und unangenehm erwiesen – insbesondere bei Personen mit einem vorhandenen schlechten Gesundheitszustand – außerdem wird man ständig an das Altern erinnert, durch das ständige verfolgen der eigenen Fitness.

Natürlich wird vorausgesetzt, dass diese Geräte in erster Linie präzise und sicher funktionieren. Jedoch variierte sich die Genauigkeit bei dem Vergleich von verschiedene Geräte beträchtlich. Die Fehlerquoten mancher Geräte liegt bei 25%.

Des Weiteren ist der Verbraucher üblicherweise nicht Eigentümer seiner Daten, die von seinem Gerät aufgezeichnet werden, ihm wird nur gestattet, in zusammenfassende Statistiken einzusehen. “Rohdaten” werden beim Hersteller gespeichert und regelmäßig an andere Organisationen weiter verkauft. Es ist nicht klar, wie diese Daten sicher verwahrt und anonymisiert werden, angesichts der Tatsache, dass jegliche Datenübertragungsgeräte auch gehackt werden kann. Dies könnte dazu führen, dass Daten verloren gehen, gestohlen oder verfälscht werden.

Bessere Nachweise erhalten

Geräte werden unter der Annahme verkauft, dass sie die Gesundheit verbessern, auch wenn es zurzeit an Beweisen dafür mangelt. Die Erforschung neuer Designs sollten das Ziel verfolgen, die einen ähnlichen Ansatz haben wie eine gewöhnlicher Arzneimitteltest, um die Wirksamkeit von Fitness-Tracker zu demonstrieren, bevor sie auf den Markt erscheinen.

Wenn ein Medikament an Menschen getestet wird, ist eine randomisierte kontrollierte Studie das Entscheidende für die Untersuchung auf Wirksamkeit. Einer Gruppe von Patienten wird das zu testende Medikament verabreicht und einer anderen Gruppen (den Kontrollgruppen) könnte ein anderes Medikament oder ein Placebo gegeben werden. Auf diese Weise kann ein neues Medikament im Vergleich zu bestehenden Medikamenten oder Placebos – oder beiden – getestet werden.

Eine ähnliche Methode, die drei Gruppen von Teilnehmern involviert, könnte die Wirksamkeit von tragbaren Fitness-Tracker testen. Mit dem Zufallsprinzip wird eine Gruppe ausgewählt, die nur Fitness-Tracker erhält, eine zweite Gruppe wird aufgefordert, ihre täglichen Aktivitäten in einem Tagebuch zu protokollieren. Die dritte Gruppe hingegen bekommt kein Ortungsgerät und muss auch nicht ein Tagebuch führen. Allen drei Gruppen wird, neben Tipps zur Aufrechterhaltung eines gesunden Lebensstils, ein Fitnessprogramm zur Verfügung gestellt, das sie befolgen müssen. Der Trainingszustand kann daraufhin auf längere Zeit beobachtet werden, um zu erkennen welche Gruppe die meisten Fortschritte in ihrer Fitness erzielen. Dies würde nicht nur ihre Fähigkeit, das Verhalten zu ändern, ans Licht bringen, sondern mit den Ergebnissen können Personen identifiziert werden, die am ehesten von solchen Geräten profitieren.

Dieser Artikel erschien zuerst auf “The Conversation” unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) “Huawei P8 & Talkband Launch in London – Hands-On” by Martin @pokipsie Rechsteiner (CC BY-SA 2.0)


The Conversation

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Aktivitäts-Tracker Withings Activité Pop im Alltagstest

Withings-Activite-Pop by Jonas Haller

Mit der Activité Pop hat Withings auf der diesjährigen CES in Las Vegas einen schicken Aktivitäts-Tracker vorgestellt. Doch wie schlägt sich das preiswerte Gadget im Alltag? // von Jonas Haller

Fitnesstracker sind seit einiger Zeit in aller Munde. Hersteller wie Misfit, Fitbit oder Garmin haben für einen regelrechten “Run” auf die Gadgets gesorgt. Mittlerweile sind auch die großen Elektronikkonzerne wie Samsung, Sony oder Huawei nachgezogen. Ein großes Manko war bisher das Design und die Akkulaufzeit: Die kleinen Protokollanten waren nichts für den Alltag stilbewusster Menschen und mussten schon nach wenigen Tagen aufgeladen werden. Das soll sich mit der Activité Pop des französischen Herstellers Withings ändern.

Lieferumfang

Die Uhr kommt in einem kleinen Karton inklusive Plexiglas-Präsentationsfenster daher. Im Inneren befindet sich außer der Activité Pop nicht viel: eine kurze Gebrauchsanleitung sowie ein Werkzeug zum Starten des Gadgets. Außerdem gehört eine handelsübliche CR2025 Knopfzellenbatterie zum Lieferumfang, mit der die Uhr ganze acht Monate mit Energie versorgt werden kann.

Design und Verarbeitung

Bevor der Tracker in Betrieb genommen wird, will ich einen Blick auf das Design und die Verarbeitungsqualität werfen. Neben der sandfarbenen Testvariante kann der Kunde zwischen einer blauen und schwarzen Uhr wählen. Das Gehäuse kommt in edel anmutenden Metall mit Mineralglas-Abdeckung daher und besitzt einen Durchmesser von rund 36 Millimetern. Das positive Gesamtbild trübt einzig das billig anmutende Silikonarmband, das jedoch ohne Probleme durch ein handelsübliches 18 Millimeter-Band ausgetauscht werden kann. Nichts zu meckern gibt es hinsichtlich der Verarbeitung. Die rund 10 Millimeter dicke Uhr macht auch im Büro eine gute Figur. Das Gesamtgewicht beträgt leichte 37 Gramm.

Anwendung “Health Mate” und Funktionsumfang

Um den Aktivitäts-Tracker in Betrieb zu nehmen ist zwingend die Installation der Withings-eigenen App “Health Mate” nötig, die sowohl für iOS als auch für Android-Geräte zur Verfügung steht. Zu Beginn muss dazu ein kostenloses Nutzerkonto angelegt werden. Darauf sind anschließend die eigenen Fitnessdaten hinterlegt. Ist dies erledigt, kann die Activité Pop das erste Mal gestartet und kalibriert werden. Dazu wird auch die aktuelle Uhrzeit übertragen. Das geht flott von der Hand und schon können fleißig Daten gesammelt werden.

Health-Mate650x364 by Jonas Haller

Neben der Zeitanzeige bietet die Uhr eine Reihe von Funktionen an. Zuallererst ist die Schrittprotokollierung zu nennen. Mit einer Toleranz von 0,1 Prozent wird neben dem Schritt selbst auch die Geschwindigkeit aufgezeichnet. Des Weiteren erhält der Nutzer einen Überblick über die zurückgelegten Entfernungen. Im April soll auch eine Schwimm-Unterstützung per Update nachgereicht werden. Bis 50 Meter Wassertiefe können dann auch Tauchgänge aufgezeichnet werden.
Wem das nicht genug ist, kann ein individuelles Ziel festlegen und so seinen täglichen, prozentualen Fortschritt verfolgen und seine Tagesleistungen vergleichen. Apropos vergleichen: Withings hat in der Health Mate App eine Art soziales Sport-Netzwerk integriert. So lassen sich die eigenen Ergebnisse mit denen anderer Nutzer gegenüberstellen. Auch Badges verteilt die App bei absolvierten Entfernungen. Wenn das kein Ansporn ist sich öfter zu bewegen.

Am Ende des Tages muss die Uhr keinesfalls abgelegt werden, denn neben den eigenen Bewegungs- analysiert sie auch die Schlafaktivitäten. Minutiös zeichnet der Tracker die einzelnen Schlafphasen auf und informiert über die entsprechende Dauer. In der App kann für den nächsten Morgen ein Wecker gestellt werden, der durch leichte Vibrationen den Träger aus dem Schlaf holt. Das geschieht jedoch nach einer festgelegten Zeit und nicht nach Schlafphasen. Ob die Uhr die Weckzeit verinnerlicht hat, kann durch einen Fingertipp auf das Mineralglas überprüft werden. Dann zeigen die Analogzeiger kurzzeitig die programmierte Zeit an.
Die guten Stromwerte erlangt die Withings Activité Pop vor allem durch die sporatische Synchronisierung mit dem Smartphone. Die Verbindung steht dabei nur wenige Minuten. Die aufgezeichneten Daten können bis zu 36 Stunden auf der Uhr gespeichert werden, bevor eine Synchronisation zwingend notwendig ist. Die übertragenen Werte können im Anschluss auch im Web abgerufen und studiert werden.

Erfahrungen und Fazit zum Test der Withings Activité Pop

Ich hatte die Möglichkeit über mehrere Wochen hinweg die sandfarbene Withings Activité Pop zu tragen und bin sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite ist es eine schicke, modische Uhr mit tollen Funktionen und einer zu diesem Preis beachtlichen Verarbeitungsqualität. Die Zählgenauigkeit ist sehr gut und das Gesamtpaket stimmt. Leider hatte ich des Öfteren Probleme mit dem Synchronisieren – und das, obwohl zwei Firmware-Updates die Angelegenheit verbessern sollten. So musste die App etliche Male neu gestartet oder die Uhr gar komplett zurückgesetzt werden. Schlafaktivitäten brachen ohne ersichtlichen Grund ab und die App mahnte direkt an, länger zu schlafen. Schritte ließen sich von Zeit zu Zeit ebenso wenig übertragen. Letzteres war natürlich kein Problem, da der Puffer von 36 Stunden griff und ich so eben ein paar Stunden später die absolvierten Wege senden konnte. Insgesamt würde ich dem Gadget an sich ein “gut” geben, der Withings-eigenen App ein “befriedigend”. Hoffentlich bekommt der Hersteller die genannten Probleme in den Griff. Denn ohne funktionierende App ist das 150-Euro-Gadget nicht wirklich viel wert.


Teaser und Image by Jonas Haller


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Wearables: Weihnachtsgeschenke für den Early Adopter

MWC Barcelona 2013 - Sony SmartWatch (adapted) (Image by K?rlis Dambr?ns [CC BY 2.0] via Flickr)

Wenn in diesem Jahr unter dem Weihnachtsbaum kein Smartphone oder Tablet liegt, dann bestimmt ein Wearable – ganz passend zum Vorsatz, sich mehr zu bewegen. Sie gehören eindeutig zu den Technik-Trends 2014 und werden auch 2015 für jeden Menge Gesprächsstoff sorgen. Wearables sind groß im Kommen, sie sind das nächste große Ding. Es wäre also kein Wunder, wenn unter dem ein oder anderen Weihnachtsbaum eines liegen würde. Die Frage ist nur: Welches soll es sein?

Tech-Liebhaber greifen bitte zur Smartwatch

Das lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Aber man könnte grob zusammenfassen: Technik-Freaks, die zu den Ersten gehören wollen und sich damit auch ganz gerne schmücken, die sollten – wenn nicht zu mehreren Dingen – zu Smartwatches greifen. Mit der LG G Watch R oder der Motorola Moto 360 sind zwei runde Smartwatches erschienen, die einer Uhr noch am meisten ähneln und trotzdem mit Funktionen nicht sparen. Der Nachteil an diesen beiden und vielen anderen Modellen: Sie benötigen ein Smartphone an ihrer Seite, um viele ihrer Funktionen überhaupt nutzen zu können. Der Grund: Sie besitzen kein 3G-Modul und oft auch kein GPS-Modul, womit sie alleine nicht internetfähig sind. Wer eine Standalone-Uhr sucht, der sollte sich das Schmuckstück von Samsung anschauen. Die Galaxy Gear S ist auch ohne Smartphone brauchbar und hat ein besonderes, gebogenes Display. Allerdings ist die Gear S wahrscheinlich nichts für schmale Frauen- (oder Männer-) Arme.

Das Vorsatz-Gadget: Fitnesstracker

Weil Weihnachten ja bekanntlich kurz vor dem neuen Jahr liegt und für das neue Jahr gerne tolle Vorsätze formuliert werden, sind Fitnesstracker eine empfehlenswerte Wearables-Kategorie. Mit den Armbändern können Schritte und Kalorien gezählt, die gelaufene Distanz und sogar der Puls gemessen werden. Jede Menge Gesundheitsdaten, die man für sich nur noch auswerten und nutzen muss. Und wer das nicht alleine schafft, der kann beispielsweise zu einer Software wie KiQplan greifen, die als Personal- und Motivationscoach einspringt. Wenn es dann nicht mit den Abnehm- und Bewegungsvorsätzen klappt…

Alternativ: der Gutschein

Alle diejenigen, die weder eine existierende Smartwatch noch gewöhnliche Fitnesstracker überzeugt, sollten vielleicht noch etwas abwarten und sich einen Gutschein wünschen. Gerade werden beispielsweise jede Menge Tracker entwickelt, die nicht als Armband, sondern als Socke, Schuh, T-Shirt oder Stirnband getragen werden. Oder wie wäre es mit ein bisschen Virtual-Reality? Man kann davon ausgehen, dass im Laufe des nächsten Jahres die VR-Brille von Oculus erscheinen wird. Und auf die Datenbrille Google Glass warten ja auch noch einige. Achso: Die Smartwatch von Apple soll ja auch im Frühjahr erscheinen. Wer ein bisschen mehr Geld in der Kaffeekasse oder einen lieben Weihnachtsmann hat, der kann für 4.000 bis 5.000 Dollar bei der Gold-Version der Apple Watch zugreifen.

Dieser Artikel ist ein Ergebnis der Kooperation von Netzpiloten.de mit dem Branchendienst Techletter, der auch Newsletter zu den Themengebieten Smart Home, Wearables und Connected Car anbietet.


Image (adapted) „MWC Barcelona 2013 – Sony SmartWatch“ by K?rlis Dambr?ns (CC BY 2.0)


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