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Streaming: Selbstzerstörung durch Überangebot und Fragmentierung?

Streaming ist das neue Fernsehen. Während das lineare Fernsehen sich immer schwerer tut, junge Zuschauer an sich zu binden, sind diese bereits am Bingewatchen der neuesten Serie. Die neuen Medien haben die Produktion von meist exklusiven Serien auf ein ganz neues Niveau gebracht. Diese müssen sich mittlerweile nicht einmal vor großen Filmproduktionen verstecken.

Der Erfolg von Netflix und Amazon Prime lockt nun auch immer mehr andere Medienriesen an. Disney Plus steht in den Startlöchern und auch Apple und Filmriese Warner haben bereits Pläne, ihr eigenes Streaming-Angebot zu starten.

Mehr Streaming-Dienste = besser?

Normalerweise lautet der Grundsatz „Konkurrenz belebt das Geschäft“. Bei Streaming-Diensten trifft das allerdings nur mit Einschränkungen zu. Natürlich gibt es dadurch einen stärkeren Kampf um das stärkste Angebot und den besten Preis. Im selben Atemzug beschneiden sich die Angebote jedoch auch gegenseitig. Wenn Disney-Produktionen nun exklusiv zum neuen Dienst wandern, brechen der Konkurrenz wichtige Marken weg. Auch Netflix und Amazon Prime werben seit langem schon mit Original-Serien, die man zumindest gestreamt nur beim jeweiligen Anbieter bekommt.

Exklusive Inhalte, damit man nicht durch die Konkurrenz ersetzbar wird. Serienjunkies kommen mittlerweile nicht umhin, entweder mehrere Dienste zu abonnieren oder alternativ Serien anderer Anbieter altmodisch zu kaufen. Die Bewegtbild-Studie von nextMedia.Hamburg zeigte kürzlich, dass die Deutschen Konsumenten meist nur einen Anbieter nutzen und die allgemeine Zahlbereitschaft für monatliche Streaming-Abos eher gering ausfällt.

Der boomende Markt – eine tickende Zeitbombe?

Streaming-Dienste sind derzeit auf dem besten Weg, dem linearen Fernsehen den Rang abzulaufen. Gerade deshalb kommen aber auch immer mehr Unternehmen hinzu, die einen Teil dieses immer größeren Kuchens abhaben wollen. Eigenproduktionen oder Exklusivrechte an bestimmten Filmen oder Serien beschneiden dafür aber immer mehr das Angebot des Einzelnen. Es wird immer mehr Inhalt produziert, aber wir können auf immer weniger davon zugreifen.

Ganz anders das Musik-Streaming. Das Angebot der führenden Anbieter (Spotify, Amazon Music Unlimited, Google Music, Apple Music) unterscheidet sich hier nur geringfügig voneinander. Der Nutzer entscheidet sich viel mehr, welches Unternehmen oder welche App er am liebsten mag und hat mit diesem einen Dienst dann ausgesorgt.

Um sich auf dem TV-Streaming-Markt abzuheben, bedarf es hingegen immer mehr Exklusivinhalte. Das sind zum Teil geradezu bombastische Produktionen, die mitunter großen Hollywood-Filmen in ihrer Opulenz in nichts nachstehen. Finanziert werden diese Serien durch die Einnahmen der Dienste. Ein Gewinn für Serienfreunde, die in den letzten Jahren bereits mit vielen großartigen Serien verwöhnt wurden. Doch was, wenn der Dienst nicht mehr genug Geld einbringt, um mit der Konkurrenz Schritt zu halten? Was, wenn der Zuschauer nicht mehr hinterher kommt, weil zu viele verheißungsvolle Produktionen von zu vielen Anbietern auf den Markt drängen? Ewig kann es nicht gut gehen.

Ein Weg aus dem Teufelskreis?

In der digitalen Welt ist es üblich geworden, dass selbst die großen Fische von einem noch größeren gefressen werden. Das kann auch dem Streaming-Markt drohen. Wenn die grünen Wiesen der neuen Fernsehwelt zusehendst abgegrast sind, könnte das große Fusionsgeschäft beginnen, die die Zahl der Anbieter wieder auf ein gesundes Maß schrumpft oder im schlimmsten Fall einen allesbeherrschenden Anbieter mit Marktmonopol hervorbringt.

Auch denkbar wäre ein Szenario, dass sich die Anbieter gegenüber der Konkurrenz öffnen und ihnen die Rechte an den Eigenproduktionen verkaufen. Womöglich entstehen sogar neue Produktionsfirmen, die sich zwar auf den Streaming-Markt spezialisiert haben, aber plattformunabhängig arbeiten. Allenfalls Exklusivrechte für die erste Woche würden etwa gesondert vergeben werden.

Der Streaming-Markt wird sich zwangsweise ändern. Ich befürchte jedoch, dass diese Änderungen erst stattfinden, wenn der Karren bereits gegen die Wand gefahren ist. Bis dahin müssen wir als Konsument damit leben, dass wir entweder Geld für mehrere Dienste ausgeben müssen oder einige gute Perlen an uns vorbeigehen. Oder wir stimmen uns mit Freuden ab und machen die neusten Serie zum sozialen Event. 


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Bewegtbild-Studie: Ein Streaming-Dienst reicht aus

Vor kurzem berichteten wir über das vermeintliche Ende des linearen Fernsehens. Wir bezogen uns dabei auf den ersten Teil der von nextMedia.Hamburg beauftragten Bewegtbildstudie. Die Studie zeichnet im Vorfeld des anstehenden NewTV-Kongresses in Hamburg schon ein erstes Bild über unser aller Medien-Nutzungsverhalten.

Soeben ist der zweite Teil der Studie erschienen. Dieser widmet sich vor allem den kostenpflichtigen Streaming-Diensten. Wie viel Geld sind wir bereit, für Streaming-Dienste auszugeben? Und wie hilfreich empfinden wir überhaupt die algorithmusbasierten Programmempfehlungen? Wir nennen euch wichtige Erkenntnisse aus der Bewegtbildstudie.

Wie viel ist uns das Streaming wert?

Mittlerweile haben sich Streamingdienste schon breit durchgesetzt. Das Wort netflixen hat es in der jüngeren Generation längst in die Alltagssprache neben „twittern“ und „googeln“ geschafft (mitunter sogar mit einer gewissen sexuellen Konnotation). Die bequeme Unterhaltungsform, Filme, Dokumentationen und vor allem zahlreiche Folgen einer der vielen gut gemachten Serien zu verschlingen, hat sich längst breit gemacht im deutschen Privatleben. Doch so verführerisch die schöne neue Welt der Digital-Dienste auch ist, sie kommen natürlich auch mit Kosten für ihre Nutzung daher. Wie viel Geld geben wir aus für Amazon Prime, Netflix und Co?

Für den Media Innovation Report gaben 46 Prozent der Befragten an, monatlich nicht mehr als fünf Euro für Streaming-Services ausgeben zu wollen. Immerhin 36 Prozent sind bereit, bis zu 15 Euro fürs Streaming zu berappen. Bis zu 25 Euro findet nur noch bei 13 Prozent der Befragten Zustimmung. Lediglich vier Prozent wären bereit bis zu 40 Euro zu zahlen.

Verglichen damit, dass einzelne Filme im Handel in der Regel mehr als fünf Euro kosten, eine neuere Serienstaffel meist sogar die 25 Euro übersteigt, erscheint die Zahlungsbereitschaft für die Nutzung einer schier unerschöpflichen Mediathek vergleichsweise gering. Auch wenn die gekauften Filme natürlich den Mehrwert bieten, immer im eigenen Besitz zu bleiben und nicht etwa wieder aus dem Angebot verschwinden.

Knapp die Hälfte der Befragten möchte nicht mehr als fünf Euro im Monat für Streaming-Services investieren. Image by nextMedia.Hamburg

Mehr als einer muss nicht sein

Netflix, Amazon Prime, DAZN, Crunchyroll und Maxdome. Es gibt zahlreiche Video-On-Demand-Anbieter, einige davon sind spezialisiert auf Sportarten und Zielgruppen. In den USA sind beispielsweise Spezial-Angebote der Wrestling-Liga WWE oder der bekannten Football-Liga NFL populär.  

In der Bewegtbildstudie gaben 59 Prozent der Befragten an, nur einen einzigen kostenpflichtigen Dienst zu nutzen. 32 Prozent nutzen zwei Streaming-Services. Nur acht Prozent können sich für drei Dienste erwärmen.  

Mehr als die Hälfte der Befragten nutzt nur einen einzigen Streaming-Dienst. Drei oder mehr sind dagegen Seltenheit. Image by nextMedia.Hamburg.

Programmempfehlungen sind hilfreich

Wer Netflix, Prime oder ähnliche Anbieter nutzt, kennt auch deren automatisierten Programmempfehlungen. Anhand der eigenen Vorlieben oder aktuellen Trends, bekommt man Vorschläge zu Filmen und Serien, die einen interessieren könnten. 59 Prozent der Befragten gaben an, diese Programmempfehlungen hilfreich zu finden – 13 Prozent davon sogar sehr hilfreich. Immerhin 35 Prozent finden diese Empfehlungen nicht hilfreich – zwölf Prozent sogar überhaupt nicht hilfreich.  

Auffällig ist, dass deutsche Streaming-Nutzer eine starke Abneigung gegen Werbung zeigen. Für mehr als ein Drittel kommt Werbung bei bezahlpflichtigen Streaming-Diensten nicht in Frage. Weitere 41 Prozent könnten sich Werbung nur bei einer Vergünstigung von mindestens 50 Prozent vorstellen. Bei einer Vergünstigung von nur zehn Prozent gaben 98 Prozent der Befragten an, dass sich ihre Haltung zur Werbung nicht ändern würden.

Die meisten Nutzer empfinden die Programmempfehlungen als hilfreich. Zwölf Prozent finden sie allerdings auch „gar nicht hilfreich“. Image by nextMedia.Hamburg

Am besten günstig und alles aus einer Hand

On-Demand-Dienste genossen lange Zeit ein Nischendasein. Die Zeiten sind vorbei! Deutsche Nutzer wollen die neuen Dienste nutzen. Am liebsten nicht von vielen verschiedenen Anbietern, sondern alles aus einer Hand. Preislich soll es unter fünf Euro und ohne Werbung bereitgestellt werden.  

Über die Studie

Bei der Bewegtbildstudie handelt es sich um eine online-repräsentative Studie von Statista, die im Auftrag von nextMedia-Hamburg zwischen dem 7. und 12. Januar 2019 durchgeführt wurde. Bei den Befragten handelt es sich um 1.000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren, zu 50,4 Prozent männlich, zu 49,6 Prozent weiblich. Sie wurden nach Geschlecht, Alter und Bundesland quotiert.


Image by nextMedia.Hamburg

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DVD als Rarität: Sammeln statt ausrangieren

Bei meinem rituellen Rundgang auf dem Flohmarkt, auf der Suche nach verborgenen Schätzen, machte ich unter allerlei Trödel eine ungewöhnliche Beobachtung, die kaum meiner Aufmerksamkeit entging. Es gab eine überdurchschnittliche Ansammlung an DVDs in den buntgewürfelten Reihen der Gebrauchtwarenhändler, die ungeduldig zum Kaufen einluden. Manches lag wertlos in Behältern herum, anderes wiederum war liebevoll in extra angefertigten Kisten aufgereiht und nach Buchstaben sortiert. Eifrig ergriff ich diese Gelegenheit und blätterte unauffällig wie ein hinterlistiger Schurke los. Jeder kennt die Situation. Sobald man etwas fixiert und auffällig begutachtet, stürzen andere Schurken herbei, um einem die Beute abzujagen. Diese Vorsichtsmaßnahme sollte sich nachträglich als Irrtum erweisen. Schnell verdrängte ich meine Umgebung und begab mich wie im Rausch und mit funkelndem Blick in die groteske Gefühlswelt des Konsums. Nachdem ich mich durch die Titel und Namen gelesen hatte, erkannte ich sofort den Wert dieser kostbaren Sammlung.

Raritäten

Unzählige Raritäten und Klassiker in den wildesten Formaten, Materialien und Ausführungen, befanden sich unter den DVDs. So etwa Platinum, Gold und Silber Versionen, neben Collector´s und Limited Editionen. Manche DVD-Schalen waren aufwendig aus Holz, Metall-, oder Aluminium hergestellt. Glücklich und ein wenig konspirativ, freute ich mich heimlich über meine Entdeckungen und fischte sogleich ein gutes Dutzend dieser Raritäten raus. Ich war wahrhaftig auf einen Schatz gestoßen. Sogleich überprüfte ich den Zustand und die Qualität der DVDs. Kurzerhand zupfte ich einen Schein und zahlte einen soliden Preis, der galaktisch unter dem Realwert lag. Meine Freude war groß und ich befand den Grund zu erfahren, weshalb denn jemand solch eine Sammlung veräußert. Folglich machte mich die Verkäuferin auf die Umbrüche in der digitalen Welt aufmerksam und sagte mir den Tod der DVD voraus. Diese Erkenntnis war mir wohl entgangen. Daher kam also die Gleichgültigkeit meiner Mitmenschen.

Eigentlich sollte ich nicht überrascht sein. Das Tempo mit der sich technische Produkte in den letzten Jahren entwickelt haben, ist nämlich beinahe surreal. In unregelmäßigen Abständen wird eine Innovation präsentiert. Die DVD ereilt nun ein ähnliches Schicksal wie die VHS. Nachdem die VHS aus den Regalen verbannt wurde, rückt nun ein weiteres mediales „Fossil“ in die vermessene Tradition dieser Kultur des Ausrangierens. Während meine Regalböden wöchentlich mit neuen DVD Käufen bestückt werden und vertikal wachsen, schrumpfen die DVD Abteilungen in den Kaufhäusern immer schneller. Stattdessen erobern Streaming-Dienste die Haushalte. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die DVD, sondern allgemein auf unser Konsumverhalten. Selbst das klassische Fernsehen muss die Konkurrenz aus dem Netz fürchten. Bereits drei von vier Internetnutzern ab 14 Jahren schaut sich über Internetportale Videostreams an. Einer Umfrage zufolge ersetzt das Videostreaming bereits bei jedem dritten Nutzer den bisherigen TV-Konsum. So auch die unzähligen illegalen Videoportale wie z.B. movie4k.to.

Temporärer Wahnsinn

Es vergehen keine Tage ohne das eine neue Erfindung erfolgt, ein neues Ereignis die Medienlandschaft bewegt. Der Markt wird beherrscht von Wettbewerb und Innovation. Die hohe Volatilität nimmt dabei irrsinnige Ausmaße an und braust zwischen Fortschritt und temporärem Wahnsinn. Die Industrie ist jedenfalls anpassungsfähig. Sofort wird ein passendes Tool geliefert. Um Anteile und Reichweite zu generieren werden die Bedürfnisse einer neuen Zuschauergeneration gestillt. Insgesamt hat sich die kollektive Wahrnehmung mit der Zunahme von On-Demand Diensten verändert. Alles muss jederzeit abrufbar sein, die komplette Staffel am besten dazu. Mit weniger gibt man sich nicht zufrieden. Die Laufzeiten von der Kinopremiere bis zur Heimvideo-Veröffentlichung soll am besten auf ein Minimum verkürzt werden. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, brauchen wir natürlich mehr Zeit. Deshalb bin ich dafür, dass man den Tag auf flexible 26 Stunden erhöht und einen achten Wochentag einführt. Doch kehren wir wieder zur Realität zurück.

Video on Demand-Dienste

Streamingdienste oder Videoportale bedrohen nicht nur Speicherträger wie die DVD, sondern eben auch traditionelle Formate wie das TV oder Kino. Immer mehr Anbieter drängen auf den Markt, um den Thron des Erfolgs zu kosten. Netflix, Amazon Prime, Maxdome oder Sky sind mittlerweile eine ernste Konkurrenz zu klassischen Medien-Formaten. Die Dinge können sich dabei auch mal verwirren. Mittlerweile folgt der Markt nämlich einer überaus seltsamen Logik. Zwar gibt es einen Zuschauerschwund beim TV, andererseits gewinnt kurioserweise das TV-Format, insbesondere das Kabelfernsehen wieder zusehends an Attraktivität. Eine tragende Rolle spielen wunderlicherweise Serienproduktionen. Mittlerweile haben das auch die Privatsender begriffen. Der Aufwand mit der Serien heutzutage produziert werden, ähneln dabei immer mehr großen Kinoproduktionen und übertreffen diese meist durch eine epische Erzählweise. So findet auch eine Umdisponierung statt. Ein Serienstar geniesst mittlerweile genauso viel Ansehen wie ein Filmstar. Aber auch die Gagen machen Serienproduktionen attraktiver und locken mehr und mehr große Filmstars an.

Der Markt ist hart umkämpft, so viel ist klar. Die Macher sind sich über den stetigen Wandel bewusst und versuchen ihre Dienste an das Verhalten der Konsumenten anzupassen. Kehren wir uns ab von der Zählerei und widmen wir uns wieder den schönen Dingen zu. Ich kann mir vorstellen, dass uns die DVD noch eine Weile erhalten bleibt. Immerhin sieht eine DVD genauso repräsentabel aus wie eine VHS oder Schallplattensammlung. Kommerziell droht ihr definitv das Aus, als zukünftiges, kulturelles Gut hingegen gewinnt sie jedoch immer mehr Anhänger. Ob sie einen ähnlichen Kultstatus wie die Videokassette oder die Schallplatte erlangt, wird die Zeit zeigen.


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Ticwatch Pro – eine Uhr, zwei Displays

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Die smarten Uhren haben vor ein paar Jahren für einen Boom auf dem Markt gesorgt und sind heute noch ein begehrtes Produkt unter den Konsumenten. Doch auch sie, wie alle anderen digitalen Gadgets, sind nicht makellos. Die Nutzer klagen öfter über eine kurze Batterielaufzeit. Eine Smartwatch verfügt über viel weniger Funktionen als ein Smartphone oder Tablet und trotzdem muss sie fast jeden Tag geladen werden, um funktionsfähig zu sein. Das chinesische Unternehmen Mobvoi hat vor kurzem eine smarte Uhr vorgestellt, die aber keine gewöhnliche Smartwatch ist. Die Ticwatch Pro ist nämlich in zwei Displays ausgestattet und soll bis zu einem Monat ohne Aufladen aushalten. Wie geht das?

Eine Innovation im Aufbau der Ticwatch Pro

Die Displays der Uhr sind übereinandergelegt. Unten befindet sich ein regulärer OLED Touchscreen, wie man ihn von den anderen Smartwatches kennt. Auf diesem Bildschirm sitzt ein schwarz-weißer FSTN LCD-Display.

Der zweite Screen ist durchsichtig, man sieht ihn also nicht bei der gewöhnlichen Nutzung der Uhr. Er kommt erst dann zum Einsatz, sobald der Nutzer seine Uhr nicht mehr aktiv benutzt. Auf dem Bildschirm ist die Uhrzeit, das Datum, die Anzahl der Schritte und die Herzfrequenz zu sehen. Dies verlängert auch die Batterielaufzeit.

Es ist auch möglich, nur den LCD-Screen zu nutzen, was die Laufzeit der Batterie enorm steigert. Wenn Android Wear abgeschaltet ist, kann man die Uhr bis zu einem Monat ohne Aufladen nutzen. Doch wozu kauft man sich eine Smartwatch, wenn man die Funktionen gar nicht braucht? Bei einer weniger intensiven Benutzung von Android Wear verspricht der Hersteller eine Akkulaufzeit von mindestens fünf Tagen.

Universelles Design für jeden Anlass

Mobvoi hat bei dem Design der Uhr eher auf klassisches Aussehen gesetzt. Bei der Wahl des Bandes hat der Kunde acht Optionen. Die Silikon-Bänder kommen in den Farben schwarz und orange. Es gibt ein Band, welches nur aus Leder besteht – braun mit einer silbernen Schnalle. Die restlichen Bänder sind eine Mischung aus Silikon auf der Innenseite und Leder auf der Außenseite. Diese sind in schwarz, schwarz mit silberner Schnalle, orange, braun und schwarz mit orange auf der Innenseite erhältlich.

Photo by Mobvoi.com

Die Uhr ist nach IP68 wasserdicht, doch man sollte sie lieber nicht im Becken anhaben. Regen stellt keine Gefahr dar. Die Ticwatch Pro ist mit 4 GB Flash-Speicher ausgestattet. Angeblich sollte es in den Staaten ein Modell mit LTE inklusive geben, was heißen würde, dass der Nutzer sein Handy zuhause lassen könnte. Diese Information ist jedoch nicht bestätigt.

Bei einer Auflösung von 400 x 400 Pixeln und der Wear OS von Google ist die Ticwatch Pro keine Ausnahme unter den Smartwatches, doch sie überzeugt mit dem doppelten Display und einer längeren Akkulaufzeit. Zunächst ist sie für Amazon Prime-Abonnenten verfügbar und kostet 250 Euro.

Neue Smartwatch bei Amazon aussuchen (Provisons-Link)


Photo by Mobvoi.com

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  • WHATSAPP chip: Nie wieder eine wichtige Nachricht verpassen: WhatsApp bringt neue Funktion – so aktivieren Sie sie:
    Der Messenger-Dienst WhatsApp hat erneut eine Funktion veröffentlicht, welche es Nutzern künftig erleichtert, Nachrichten mit hoher Priorität hervorzuheben. Demnach haben User in der Zukunft die Möglichkeit, bestimmte Chats und Gruppen fest in der Benachrichtigungsleiste zu verankern. Durch eine Push-Nachricht kann man die jeweiligen Nachrichten dann direkt erkennen. Zu finden ist die Einstellung unter dem Punkt “Eigene Benachrichtigungen” im jeweiligen Chat. Durch Anwendung des Features bei mehreren Chats, eventuell sogar extern der App, ordnen sich die Nachrichten automatisch chronologisch. Nützlich ist die Anwendung vor allem für den schnellen, kurzen Blick auf das Handy. Anwendbar ist die neue Funktion allerdings erst mit Android 5.0. Für iOS ist sie dagegen bisher noch überhaupt nicht zu erwarten.

  • FACEBOOK ZDNet: DSGVO: Facebook verschiebt 1,5 Milliarden Nutzerkonten in die USA: Social-Media-Gigant Facebook hat bekannt gegeben, 1,5 Milliarden an Nutzerkonten in die USA zu verlegen. Damit geht der Plattform-Riese dem Versprechen nach, neue Privatsphäreeinstellungen anzubieten. Damit werden ausländische Konten nicht länger nach den Nutzungsbedingungen (DSGVO) von Irland aus verwaltet. Bei über zwei Milliarden Facebook-Nutzern betrifft die Veränderung über 70 Prozent der Facebook-User. Auswirkungen auf den Schutz der Privatsphäre hat die Änderung allerdings überhaupt nicht. Sie bedeutet nach Aussagen von Facebook-CEO Mark Zuckerberg lediglich, dass die User nun unter den deutlich lockereren Gesetzen der USA stehen, was zwar auch die Vorteile der DSGVO bedeutet, aber ein Einspruchsrecht ab Mai ausschließt. Als Grund nannte Facebook bestimmte rechtliche Vorgaben der EU.

  • AMAZON t3n: Amazon-Prime-Kundenzahlen: Aboservice knackt 100-Millionen-Marke: E-Commerce-Riese Amazon hat in Form von Gründer und CEO Jeff Bezos neuste Zahlen des Abo-Services Amazon Prime veröffentlicht. Aus den Daten geht unter anderem hervor, dass Amazon über 100 Millionen an zahlenden Kunden verzeichnet. Gegen eine monatliche oder jährliche Gebühr bietet Amazon Prime seinen Kunden nicht nur die Ersparnis von Versandkosten sowie schnelle Lieferung, sondern auch andere Dienste wie Videos, Angebote, etc. Nicht zuletzt daher ist Amazon Prime für das Unternehmen mit 2,6 Milliarden Euro alleine im letzten Quartal 2017 einer der wichtigsten Kundenbinder. Etwas bedeckt hielt sich Amazon bei den Zahlen von Amazon Video und Musik Unlimited. Diese haben allerdings, so Bezos, ebenfalls bereits mehrere zehn Millionen an Kunden und sich mehr als verdoppelt.

  • SHELL golem: Shell ermöglicht Bezahlen am Armaturenbrett: Das Unternehmen für Mineralöl und Erdgas Shell ermöglicht es Besitzern eines Autos der Marke Chevy künftig das Tanken aus dem Auto am Armaturenbrett zu bezahlen. Ganz ohne Aussteigen geht es zwar nicht, allerdings ist kein Smartphone nötig. So kann zum Bezahlen einfach General Motors Marketplace mittels Infotainment-Bildschirm benutzt werden. Ganz einfach ist der Vorgang dennoch nicht, denn neben der Nummer der Zapfsäule und einer hinterlegten Kreditkarte, wird auch eine PIN-Nummer benötigt, welche über das Pay-and-Save-Programm von Shell beantragt werden muss. Nach der Eingabe des Autorisierungscodes erhält der Kunde dann seine Quittung per E-Mail. Die Zahlung mit der Shell-App wird zudem ebenfalls von Jaguar und Land Rover unterstützt.

  • KONAMI netzwelt: PES 2019: Konami verliert die Lizenz für die Champions League: Videospiele-Hersteller Konami hat bestätigt, dass man nach dem UEFA Champions League Finale 2018 in Kiew seine Lizenzen an der Champions League für Pro Evolution Soccer verlieren werde. Damit wird es das Orginal-Turnier in PES 2018 das letzte Mal geben. Genaue Angaben für den Grund der Beendigung nannte Konami nicht, versicherte aber, dass man weiterhin eng mit der UEFA zusammenarbeite und nach Alternativen Ausschau halte. Durch den Verlust nach zehn Jahren Lizenz-Besitz dürfte der Konkurrenzkampf gegenüber EA und FIFA18 in eine noch schwierigere Lage geraten, zumal EA bereits quasi alle anderen wichtigen Lizenzen der Branche hält.

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  • AIRBNB Handelsblatt: Das Airbnb für Autos kommt nach Deutschland: Fremden Leuten die Wohnung für ein paar Tage zu vermieten oder ein Zimmer anzubieten, ist nichts Neues mehr. Was wir mittlerweile durch Airbnb kennengelernt haben, ist auch mit unseren Autos möglich. Der US-Anbieter Turo bietet genau dies jetzt auch bei uns in Deutschland an. Das Auto gegen Geld für ein paar Stunden oder auch für ein paar Tage an Fremde zu verleihen, kann jetzt ganz einfach über eine App geregelt werden. Einfach die Art des Fahrzeugs, die benötigte Zeit und den Standort angeben, und schon wird dem Nutzer ein Besitzer vermittelt, der das richtige Fahrzeug anbieten kann. Ein solches Carsharing-Modell ist aber nicht wirklich neu bei uns. Bisher können der französische Carsharing-Anbieter Drivy und das niederländische Snappcar durchaus schon viele Nutzerzahlen vorweisen. Man darf gespannt sein, wie gut sich der neue Carsharing-Anbieter bei uns durchsetzen wird.

  • GOOGLE HOME Gala: Unterstützung für ProSieben und Maxdome: Fernsehen wird für Google-Home- und Google Home Mini-Besitzer in Zukunft noch bequemer. Hierbei ist es nun möglich Serien, Shows und Filme von ProSieben und Maxdome per Sprachkommando auf dem Bildschirm anzeigen zu lassen. Zudem können Serien auch per Sprachbefehl angehalten oder beendet werden. Hierfür reicht schon ein einfaches “Ok Google – Stopp!” oder Ok Google – Pause!”. Wer lieber zu einer bestimmten Stelle vor- oder zurückspulen möchte, der kann auch das ganz nach Belieben tun. Einfacher geht es bald nicht mehr.

  • WHATSAPP Chip: WhatsApp Business ist da: Komplett neue Messenger-App ist jetzt verfügbar: Seit dem 18. Januar gibt es offiziell die neue WhatsApp Business-App. In Mexico, Italien, Indonesien, Großbritannien und den USA ist es für Unternehmen jetzt möglich einen besseren Kontakt zu den Kunden herzustellen. Besonders gedacht ist die App für kleinere Unternehmen wie Friseursalons oder auch Bäckereien. Über WhatsApp-Business können diese sich ein Profil für die Unternehmen anlegen und so vereinfacht Termine mit den Kunden direkt vereinbaren, oder auch Bestellungen beispielsweise beim Pizzalieferant durchgeben. Ein weiterer positiver Effekt kann zudem das Verschicken von Newslettern sein. Die wichtigsten Infos direkt an den Kunden versenden und dabei auch noch sehen, ob diese gelesen wurden. Für den Nutzer ändert sich, bis auf die Tatsache, dass dieser ab und an ein Firmenprofil zwischen seinen anderen Kontakten findet, nichts. In ein paar Wochen soll die App auch in Deutschland verfügbar sein.

  • AMAZON PRIME cnet: Amazon hates Dick: Diese drei Serien fliegen aus Prime Video: Auf Amazon Prime tut sich was. Gleich drei Amazon Originals werden von der Plattform entfernt. Hierzu gehören die Serien „Jean-Claude Van Johnson“, mit Jean-Claude Van Damme in der Hauptbesetzung, „I Love Dick“ mit Kevin Bacon und die Sitcom „One Mississippi“. Der Grund dafür ist unter anderem die Neuausrichtung von Amazon Prime. Hierbei sollen die Serien mehr publikumswirksam ausgerichtet werden. Als Vorbild steht hier die Serie “Game of Thrones”. Um da anzuknüpfen möchte Amazon mit seiner neuen “Herr der Ringe”-Serie daherkommen. Für diese Serie sind bereits mehrere Staffeln geplant. Prime Nutzer werden sicherlich merken, ob und wie sehr sich das Programm in Zukunft an das Publikum anpasst.

  • ECHO SPOT Golem: Echo Spot mit Display kommt für 130 Euro: Alexa-Fans dürfen sich freuen. Noch in diesem Monat soll ein zweiter Alexa-Lautsprecher von Amazon auf den Markt kommen: Der Echo-Spot mit kleinem Display. Er ist ideal für den Nachttisch und bietet einen etwa 2,5-Zoll-Display. Sein Design erinnert an einen typischen Radiowecker. Der kleine Bildschirm kann für ein Uhrenziffernblatt oder für das Anzeigen einiger Alexa-Informationen genutzt werden. Darunter fallen unter anderem die Einkaufs- oder die To-Do-Listen und viele weitere nützliche Funktionen. Der Echo-Spot kann in Schwarz oder in Weiß für 130 Euro vorbestellt werden. Ab dem 24. Januar 2018 wird das Gerät ausgeliefert.

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Was ist neu auf Amazon und Netflix? – Streaming-Tipps für den Januar 2018

Browsing Netflix Streaming (adapted) (Image by Charles Deluvio [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Neues Jahr, neuer Monat, neue Streaming-Titel! Zur besseren Übersicht fassen wir euch die sehenswertesten Titel zusammen, die im Januar 2018 über eure Bildschirme flimmern könnten.

Disney-Invasion auf Netflix

Beim Streaming-Dienst Netflix ist der Januar 2018 auffällig Disney-lastig. Mit dabei sind Klassiker der 90er und frühen 2000er wie Hercules und Lilo & Stitch, die jeweils schon ab dem 1. Januar starten. Die Monster Uni ist das Prequel zu Die Monster AG und ab dem 3. Januar zum Streamen verfügbar. Auch über die Neuauflage des Klassikers Das Dschungelbuch aus dem Jahr 2016 können sich Netflix-Nutzer ab dem 18. Januar freuen. Von der Kino-Leinwand direkt zum Streaminganbieter springt am 12. Januar zudem der Die Eiskönigin-Kurzfilm Olaf taut auf, der erst noch vor Disneys Coco im Kino lief. Damit kommen kleine und große Disney-Fans im Januar also voll auf ihre Kosten!

Serienhighlights bei Amazon Prime Video

Auf Amazon Prime Video wirds diesen Monat vor allem für Serien-Fans interessant. Allen voran steht das Amazon Original Mr. Robot, dessen 3. Staffel am 15.01 Premiere feiert. Die Serie handelt vom IT-Sicherheitsspezialisten Elliot, der unter einer Persönlichkeitsstörung leidet und für eine anarchistische Hackergruppe rekrutiert wird.

Science-Fiction-Fans, vor allen denjenigen, denen schon Black Mirror gefallen hat, sollten ab dem 12. Januar einen Blick auf Philip K. Dick’s Electric Dreams werfen. Die britische Anthologie-Serie basiert auf Kurzgeschichten von Science-Ficiton-Autor Philip K. Dick, dessen Geschichten auch schon Werke wie Blade Runner, Total Recall, Minority Report oder – ein weiteres Amazon Original – The Man in the High Castle inspirierten.

Mit der Horror-Serie The Exorcist holt sich Amazon Prime einen Fox-Serienerfolg ins Boot. Wie der Titel schon verrät, basiert die Serie auf dem Buch von William Peter Blatty mit dem gleichen Namen und stellt eine Fortsetzung zum Film aus dem Jahr 1973 dar. Ab dem 23. Januar zeigt Amazon die viel gelobte Horror-Serie in Deutschland.


Image (adapted) „Browsing Netflix“ by Charles Deluvio (CC0 Public Domain)

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  • AMAZON PRIME Chip: Amazon Prime Video: Kostenloses Streaming-Angebot geplant: Amazon Prime kann vielleicht schon bald als werbefinanzierter Streamingdienst genutzt werden. Derzeit laufen die Verhandlungen über die Bereitstellung von Inhalten mit Fernsehsendern, Medienunternehmen und Filmstudios. Amazon Prime Videos sollen dann kostenfrei geschaut werden können. Allerdings nicht werbefrei. Das Ziel hinter diesem Modell ist die Neukundengewinnung. Gerade die jungen Nutzer erfreuen sich der Vielzahl an Streamingportalen, scheuen allerdings die zusätzlichen Kosten. Amazon möchte auf diese Art mehr Nutzer auf seine Seite ziehen. Gerade jetzt, wo Netflix erst vor Kurzem seine Preise erhöhen musste, könnte das kostenlose Streamingangebot einen guten Vorteil darstellen.

  • LADESÄULEN Manager Magazin: Siemens setzt auf Ladesäulen an Straßenlaternen: Ladestationen für Elektroautos sind zwar praktisch, aber dennoch viel zu selten auf den Straßen vertreten. Dagegen möchte Siemens etwas unternehmen: Straßenlaternen sollen jetzt mit Steckdosen ausgestattet werden, um Autofahrern das Aufladen ihrer Elektroautos zu ermöglichen. Gemeinsam mit dem Berliner Startup Ubitricity möchte Siemens diese Idee umsetzen. Ubitricity arbeitet schon länger an diesem Projekt, welches vor allem in London umgesetzt wird. Neben Siemens gibt es jedoch auch andere Unternehmen, wie etwa die Deutsche Telekom, die Vorschläge unterbreiten, wie das Nachladen für Elektroautos einfacher werden kann. Bezüglich der Zusammenarbeit zwischen Siemens und Ubitricity äußern sich die Unternehmen jedoch nicht detailliert.

  • GOOGLE ASSISTANT Turn On: Google Assistant könnte doch noch auf Android-Tablets kommen: Bisher hatte Google es vermieden seinen Sprachassistenten auf Tablets zur Verfügung zu stellen. Die Gründe dafür sind bisher unbekannt. Doch die aktuelle Beta-Version der Google-App zeigt, dass sich das bald ändern könnte. Ein Symbol, das eindeutig ein Tablet darstellen soll, bietet den Hinweis dafür. Google hat selbst noch nicht darauf hingewiesen. Allerdings würde es nur sinnvoll für das Unternehmen sein, denn Tablets sind nach Smartphones derzeit die zweitgrößte Gesamtkategorie. Wenn Google seinen Sprachassistenten auch auf Android-Tablets zur Verfügung stellt, könnte der Konzern weitere Millionen von Nutzern erreichen. Wann der Sprachassistent auf Android-Tablets einziehen lassen wird, weiß man allerdings noch nicht.

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  • FACEBOOK faz: Facebook spielt mit den Zeitungen Verstecken: Ganz still und leise hat Facebook jetzt einen zweiten Newsfeed eingeführt. Der „Explore Feed“ soll den Nutzern veröffentlichten Content von Seiten anzeigen und so klar getrennt vom Feed des Freundeskreises sein. Das Projekt startete Facebook zunächst in sechs Ländern, u.a. in der Slowakei. Vor allem dort trifft des die kleineren journalistischen Angebote in einer politisch heiklen Zeit besonders. Dort finden am 4. November Regionalwahlen statt und die Änderung des Feeds könnte dementsprechend die Meinungsbildung beeinflussen. Denn wer Traffic und Sichtbarkeit im Feed möchte, der müsse auch entsprechend zahlen. Ob das jetzt wirklich ein „Explore Feed“ oder doch mehr eine große Filterblase ist, bleibt abzusehen

  • DROHNEN wired: „Terroristen dürfen keinen Zugriff auf unsere Drohnen-Schwärme erhalten“: Der Staat erobert sich den Luftraum zurück! Seit Anfang des Monats gibt es im deutschen Luftraum wieder neue Regeln für Drohnen-Besitzer. Jetzt sind Plaketten vorgeschrieben und für manche Modelle sogar ein Führerschein. In den USA hingegen sind die Drohnen-Regularien etwas lockerer und dementsprechend entwickelt man sich schon hin zur vermehrten professionellen Nutzung der Flugfahrzeuge, etwa durch Lieferdienste. Der Vizepräsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik Wolfgang Rudischhauser sieht aber genau darin ein großes Sicherheitsproblem. So geht laut ihm eine terroristische Gefahr von autonomen Fahr- und Flugzeugen aus, die nicht unterschätzt werden und mit entsprechenden Regeln bedacht werden sollte.

  • AMAZON techcrunch: Amazon takes on office supply retailers with launch of Business Prime Shipping: Gestern verkündete Amazon für die US und Deutschland eine neue Sparte der Prime-Mitgliedschaften. Bereits seit Dezember 2016 war die Business-Plattform in Deutschland verfügbar, jetzt wird mit Business Prime Shipping auch die bereits bestehende Prime-Versandart auch für Amazon Business Accounts angeboten. Das soll Firmen ermöglichen, Bürobedarf in größeren Mengen zu bestellen. Amazon tritt damit, wie so oft, in direkte Konkurrenz mit dem Handel.

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  • G20 golem: Hinweisportal der Polizei Hamburg hat rechtliche Probleme: Zur Nachbereitung der Proteste gegen den G20-Gipfel hat die Polizei Hamburg ein Hinweisportal für Bürger eingerichtet. Dort können Fotos und Videos hochgeladen werden, die Hinweise auf Straftäter der Protestnächte zu geben. Die zusätzlichen personenbezogenen Angaben unterliegen nach dem Telemediengesetz dem Datenschutz. Das Hinweisportal ist jedoch standardmäßig nicht verschlüsselt. Aus rechtlicher Sicht ergeben sich dadurch rechtliche Probleme. Die Vertraulichkeit der Datenübertragung im Klartext ist stark gefährdet. Ebenfalls kann bei einer unverschlüsselten Datenübertragung nicht sichergestellt werden, dass die Aufnahmen authentisch und unmanipuliert sind.

  • TASTATUR sueddeutsche: Das große ß sucht ein Zuhause: Vergangene Woche hat der Rat der deutschen Rechtschreibung beschlossen, dass ein großes ‘ß’ eingeführt warden soll. Nun wird eine Lösung für deutsche Tastaturen gesucht. Momentan kann man das große ß auf Windows-Rechnern mit der Tastenkombination Alt Gr, Shift und ß-Taste erreichen, wenn die Schriftart es schon eingeführt hat. Für Mac Nutzer oder Smartphone-User gibt es noch keine mögliche Tastenkombination. Eine mögliche Lösung bereitet das Deutsche Institut für Normen nun mit der DIN-Norm 2137 vor. Ein Vorschlag: Das große ß wird wie das €-Zeichen über einen Alt Gr-Befehl erreichbar sein.

  • SMARTPHONES curved: Forscher arbeiten an Smartphone-Steuerung durch Gesichtsgesten: Das Frauenhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung arbeitet momentan an einer möglichen Smartphone-Steuerung durch Gesichtsgesten. Bei der Methode soll über einen speziellen Ohrstöpsel bestimmte Gesichtsgesten erkannt und erfasst werden, wie zum Beispiel Nicken, Lächeln oder Augenzwinkern. Gesteuert werden sollen zum beispiel die Wiedergabe von Musik oder das Annehmen eines Anrufs. Gleichzeitig können die EarFieldSensing –Ohrstöpsel auch Daten zum Tageszustand des Trägers liefern. Sie können Müdigkeit anzeigen und somit zum Beispiel Autofahrer vor Erschöpfung warnen.

  • KONSUM horizont: Junge Konsumenten kehren von Netflix und Co. zum TV zurück – aus Bequemlichkeit: Eine neue Studie der Hochschule Fresenius und des Marktforschungsinsituts YouGov hat herausgefunden, dass junge Konsumenten immer öfter zu traditionellem Fernsehen zurückkehren. Der Grund sei, dass viele Nutzer die Entscheidung, welchen Film oder Serie zu schauen auf Dauer zu anstrengend sei. Stattdessen lassen sie viele Nutzer lieber von linearem Fernsehen „berieseln“. Gleichzeitig sei die Bereitschaft für Musikstreaming-Dienste zu zahlen. Diese Zahlen zeigen, dass der Digitale Wandel sich nicht so schnell fortsetzt, wie es vielerseits erwartet wurde.

  • STREETVIEW googlewatchblog: Nach über 10 Jahren: Google Streetview kommt endlich nach Österreich: Es hat über zehn Jahre gedauert, dass Google StreetView nach Österreich kommt. Google hatte überraschend angekündigt Österreich nun doch in das Kartensystem aufzunehmen. Jedoch müssen neue Aufnahmen gemacht werden, da die bereits erstellten Karten mit einem Alter von 7 Jahren, nicht mehr dem neusten Stand entsprechen. Ab dem 19. Juli sollen die Fahrzeuge in den Österreichischen Großstädten beginnen. Einige Auflagen der Aufnahmen sind, dass jeder Nutzer Unkenntlichmachung von Fahrzeugen oder Wohnhäusern beantragen kann, keine Videoaufnahmen gemacht werden, sondern nur Bilder, die zu 360°-Panoramas zusammengesetzt werden und die Fahrzeuge offensichtlich als Google Fahrzeuge erkennbar sind.

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  • AMAZON heise: Amazon Prime Reading: Prime-Mitglieder bekommen Lesestoff: Eine Amazon Prime Mitgliedschaft ermöglicht seinen Mitgliedern seit längerer Zeit schon schnellen Versand oder das Streaming von Filmen- und Serieninhalten. Jetzt kommen auch Leseratten in den Genuss einer Leseflatrate. Ohne weitere Zusatzkosten – außer der Prime-Mitgliedschaft – können nun hunderte E-Books, E-Magazine und Comics gelesen werden. Ein Amazon E-Reader ist nicht notwendig, lesen geht auch per Leseapp auf dem Smartphone und ist auf iOs und Android verfügbar.

  • ÜBERWACHUNG br: „Staatstrojaner“ passiert den Bundestag: Gestern hat die schwarz-rote Koalition im Bundestag das „Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens“ verabschiedet – und das beinhaltet auch den Einsatz sogenannter Staatstrojaner. Künftig müssen also auch Hehler, Drogendealer und Steuersünder damit rechnen, dass Strafverfolger eine digitale Wanze auf ihrem Handy platzieren. Das war bislang nur bei schwersten Straftaten wie zum Beispiel terroristischen Anschlägen oder deren Vorbereitung erlaubt.

  • YOUTUBE techcrunch: YouTube chops 360 video in half with new VR180 format: Die Video-Plattform Youtube hat jetzt ein neues Videoformat vorgestellt – aus 360 wird 180 Grad! Das 360-Grad-Videoformat wird zwar nicht vernachlässigt, wird aber laut Youtube von VR-Videogestaltern nicht zum vollsten Potential genutzt. Produktions- und Hardwareprobleme seien ein Grund, wieso viele Videoschöpfer noch eher von VR abgeschreckt sind. Außerdem würden sich die Filmschaffenden meist eher auf den 180 Grad-Bereich direkt vor ihnen beschränken. Die Videos werden für mobile Headsets wie Cardboard oder Daydream bereitgestellt und werden auch Livestreaming unterstützen.

  • SNAPCHAT t3n: Snap Maps: Wie Snapchat sich Instagram vom Leib halten will: In der Welt der Social-Media-Apps ist es wohl ein Kampf der Titanen – Snapchat und Instagram liefern sich schon seit einiger Zeit einen heftigen Schlagabtausch. Die zu Facebook zugehörige Bilder-Plattform Instagram kopiert schon seit einiger Zeit schamlos Funktionen des Konkurrenten des Snap-Konzerns, wie die Story- oder Filterfunktion – und verbucht deutlich mehr Nutzer. Die fast schon „letzte Instanz“ für Snapchat soll jetzt eine Location-Sharing-Funktion namens „Snap Maps“ werden und das Teilen des eigenen Standorts mit Freunden für spontane Treffen zu ermöglichen oder besondere Events in der Nähe zu entdecken.

  • STEAM chip: Steam Summer Sale 2017 gestartet: Mit diesen Tipps gibt’s die besten Schnäppchen: Seit gestern 19 Uhr ist der halbjährliche Gamer-Shopping-Wahnsinn wieder in vollem Gange. Beim Steam Summer Sale werden bis zum 5. Juli wieder allerhand Schnäppchen-Games angeboten und die Spiele-Bibliotheken bis zum Zerbersten mit Titeln gefüllt, die man eh nie spielen wird. Zu den besten Angebotstiteln zählen „The Witcher 3: Wild Hunt“ oder der Unterwasser-Indie-Titel „Abzu“.

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Teuer vs. günstig: Welches Amazon Fire Tablet ist besser?

Amazon Fire Tablet Größenvergleich

Stapelweise Literatur, Serien-Streaming oder neuerdings auch Supermarkt im Netz: Derzeit gibt es kaum eine Branche, in die der Internetriese Amazon nicht hineinwächst. Und er produziert auch eigene Geräte für seine Plattform. Nachdem ich bereits den Kindle-E-Reader ausführlich getestet habe, war ich neugierig, ob die Amazon Fire Tablets des Online-Händlers halten, was sie versprechen. Zum Vergleich habe ich aus Amazons Produktreihe die günstige Tablet-Variante und das Top-Tablet Fire HD 10 genauer unter die Lupe genommen. Bei beiden handelt es sich eigentlich um Android-Tablets, die mit einer speziellen Oberfläche von Amazon angepasst sind.

Das Schnäppchen: Amazon Fire Tablet

Dieses Tablet ist das günstigste aus der Tablet-Reihe von Amazon Fire – und eben einen genaueren Blick wert. Der erste Eindruck war ziemlich gut. Das Tablet kommt mit seinem farbigen Design stylisch daher. Mit seinen 7 Zoll wirkt es klein und kompakt. Die Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten mit einer Pixeldichte von 171 ppi empfinde ich für das kleine Gerät mehr als ausreichend. Allerdings liegt es mit 313 Gramm etwas schwer und klobig in der Hand. Mit einer Tiefe von 10,6 mm ist es auch ganz schön dick geraten. Durch das stabile Kunststoffgehäuse ist es nicht so schmutzempfindlich wie das hochwertigere Amazon Fire Tablet HD 10. Somit passt es perfekt als kleiner Begleiter in die Tasche und kann unterwegs bestens genutzt werden.

FIRE TABLET (2)
Image by Jennifer Eilitz

Das Amazon-Tablet ist auf dem Gerät mit eigenen Apps und Funktionen wie beispielsweise „Amazon-Angebote“ oder auch den „Amazon-Shop“ vertreten, um den Nutzer in den eigenen Amazon-Kosmos zu locken.

Bei dem Versuch, das Tablet benutzerdefiniert für mich einzurichten, gibt es die ersten Stolpersteine. Die vielen Apps aus dem Google Play Store kann ich nämlich nicht benutzen. Ab Werk ist nur Amazons hauseigener App-Store installiert. Sein Angebot ist viel kleiner. Schade!

Schwächen bei Akku und WLAN

Die Akkulaufzeit konnte mich nicht beeindrucken, da sich der Akku bei intensiver Nutzung schnell entlädt. Amazon vermerkt hier eine Laufzeit von etwa sieben Stunden – und somit eine ganze Stunde weniger als beim Fire HD 10. Mir kommt das ziemlich kurz vor – schließlich halten moderne Netbooks locker doppelt so lange durch.

Fire Tablet Startmenü
Image by Jennifer Eilitz

Die Kameraauflösung ist höchstens mittelmäßig. Eine VGA-Frontkamera und eine rückseitige Kamera mit gerade mal zwei Megapixeln sorgen für einen gewissen Retrofaktor, denn die Bilder sehen aus, als wären sie zu einer Zeit geschossen worden, als Fotohandys gerade frisch auf den Markt kamen. Für den geringen Kaufpreis überrascht mich die Qualität jedoch nicht.

Musikhören auf dem Gerät klappt besser, der Klang selbst ist deutlich und klar. Leider hat Amazon hier beim Design nicht so gut aufgepasst. Die Lautsprecher sind unten auf der Rückseite angebracht – sobald das Tablet hingelegt wird, dringt der Klang nur noch gedämpft nach außen. Es gibt noch weitere Mankos: Die Musik, die ich über die Prime-Musik-App abgespielt habe, bricht immer wieder ab, da die WLAN-Verbindung unterbricht und neu gesucht werden muss.

Das Lesen auf diesem Gerät war schon angenehmer als das ständige WLAN-Gesuche, das Gerät liegt auch nach längerer Zeit gut in der Hand. Durch die sogenannte Blue-Shade-Funktion ist das Lesen auch am Abend sogar augenschonend. Zusammen ergibt dies also ein allgemeines „befriedigend“ mit leichten Abzügen in der B-Note. Wer diesen kleinen Begleiter für Reisen, unterwegs und fürs Sofa erstehen möchte, muss immerhin nicht allzu tief in die Tasche greifen. Das Low-Budget-Tablet gibt es in verschiedenen Farben ab ca. 60 Euro.

Das Elegante: Fire Tablet HD 10

Fire HD 10 Tablet Startmenü
Image by Jennifer Eilitz

Trotz seiner Displaygröße von ganzen 10,1 Zoll liegt das schlanke Tablet mit einer Randbreite von gerade einmal 7,7 mm angenehm in der Hand. Ein Leichtgewicht ist es mit seinen 432 Gramm allerdings nicht. Die Auflösung mit über einer Million Pixeln (1280 x 800 Bildpunkte ergeben eine Pixeldichte 149 ppi) hat mir auf den ersten Blick besonders zugesagt. Sie stellt die Bilder und Hintergründe auf dem Tablet klar dar.

Allerdings zieht das Gerät im Gebrauch auch Fingerabdrücke magisch an, sodass es sich empfehlen würde, eine passende Hülle gleich mitzubestellen. Die günstige Variante mit ihrer Kunststoffverkleidung hat sich hier als robuster erwiesen.

Die Akkulaufzeit empfand ich bei diesem Gerät mit mehr als acht Stunden als durchaus langlebiger. Die rückseitige Kamera ist hier mit seinen fünf Megapixeln um einiges besser als sein Billigkonkurrent. Bei der Frontkamera handelt es sich hier genau wie bei der kostengünstigeren Variante um eine VGA-Kamera – nicht gerade der neueste Standard. Vielleicht lassen wir beim nächsten Mal die Kameras einfach weg.

(zum Vergrößern einfach auf die Bilder klicken)

Lesen: nein. Streaming und Daten sichern: ja, bitte!

Wie verhält sich das Amazon Fire Tablet im Alltagsgebrauch? Es taugt ganz sicher nicht zum regelmäßigen Lesen – ein starker Spiegeleffekt stört den Genuss zumindest bei Tageslicht. Außerdem ist es für gemütliche Daddel-Sessions auf der Couch einfach zu groß und zu unhandlich geraten.

Als schicker, externer Datenspeicher macht es hingegen eine enorm gute Figur, denn mit einer microSD-Karte kann man es um bis zu 200 GB Speicherplatz erweitern. Alternativ kann auch der von Amazon angebotene unbegrenzte Cloud-Speicherplatz genutzt werden. Wer das Tablet zum Streamen von Filmen oder Musik nutzt, den erwartet ein wirklich guter Klang. Pluspunkt: Das Gerät lässt sich schön laut stellen, der Ton ist klar und gut verständlich.

Das Shoppen und Stöbern in den Shops empfand ich ebenfalls als sehr angenehm, da der Shop genauso aufgebaut ist wie die Desktop-Version. Den Nutzer erwartet hier keine große Überraschung. Auch hier bekommen vor allem Amazon Prime-Nutzer erneut eine Menge geboten: Zahlreiche kostenlose Apps und Spiele sind freigeschaltet, zusätzlich lockt Amazon mit besonderen Angeboten, dem Amazon-Shop und regelmäßige Hinweise auf dem Startbildschirm für die neuesten Aktionen.

Fazit: Auch dieses Amazon Fire Tablet bleibt eindeutig Zweitgerät – als netter Zeitvertreib beim Streaming und als Back-up-Hilfe macht es wirklich Spaß. Für etwa 199,00 Euro kann man das Tablet bestellen.

Die Amazon Fire Tablet-Funktionen

Amazon ist überall: Die Amazon-Apps springen dem Nutzer ständig ins Auge. Für das Amazon Fire Tablet lohnt es sich definitiv, ein Prime-Mitgliedsabo abzuschließen, denn nur so lässt sich das Rundum-Sorglos-Paket wirklich genießen. Für Nichtabonnenten macht die Nutzung deutlich weniger Spaß – eine subtilere Vermarktung der eigenen Apps und Services wäre hier eleganter gewesen.

  • Unbegrenzt, aber nicht für immer: Amazon Drive

Wer viele Daten hat, muss auch viel Speicherplatz zur Verfügung haben – eine Platzerweiterung gibt es unbegrenzt in der Cloud von Amazon-Drive. Die Übertragungsrate ist angenehm schnell, so macht Backuppen zumindest ein bisschen Spaß. Amazon bietet hier eine dreimonatige, kostenlose Probemitgliedschaft an. Nach Ablauf der Zeit lässt Amazon sich die Nutzung der Cloud ganze 70 Euro im Jahr kosten. 

  • Ein flüssiges Prime-Erlebnis: Streaming ohne Ende

Amazon Prime Nutzer können sich entspannt zurücklehnen und Filme und Serien ohne Ende schauen. Hier eignet sich die Videofunktion ganz besonders gut, da Filme und Serien wie auf dem Fernseher geschaut werden können – und zwar geräteübergreifend. Die Streaming-Funktion eignet sich daher ideal zum Reisen oder für eine kurze Serienfolge abends im Bett. Besonders clever: Filme und Serien können auch offline auf den Geräten gespeichert werden. Der Download ist einfach zu handhaben. Dem Nutzer werden je nach Qualität des Videos verschiedene Speichervarianten empfohlen. Der Download dauert nur wenige Minuten und im Anschluss findet man den Film oder die Serie im übersichtlich gestalteten Download-Ordner der Video-App. 

  • Unendlich lesen wie auf dem Kindle

Die Fire Tablets sorgen für mehr Ordnung im Elektroregal. Sie verfügen über die gleichen Funktionen wie der herkömmliche Kindle-E-Reader, und die werden immer smarter. Dass Amazon sich Gedanken über das beste Leseerlebnis macht, merkt man: Die Seitenzahl, Positionsangabe oder aber auch die Minutenangabe für das verbleibende Kapitel kann je nach Bedarf angezeigt werden. Der Nutzer kann auch hier die Buchstabengröße, Zeilenabstand sowie die Schriftart und den Rand nach eigener Vorliebe einstellen. Die Geräte können außerdem die persönliche Nutzerbibliothek anzeigen, sodass man seine Bücher auch auf dem E-Reader lesen kann. Prime-Mitglieder können einmal monatlich ein Buch kostenfrei leihen. Will man diesen Service nutzen, um das Abo aber einen Bogen machen, kann man sich auch bei Kindle Unlimited anmelden.

Die Tablets verfügen zwar nicht über augenschonende Displays, mit der „Blue Shade“ -Funktion werden die Augen aber gerade vor dem Schlafen gehen um einiges entspannter. Die Funktion minimiert das blaue Licht, was uns am Einschlafen hindert und ein entspanntes Lesen ermöglicht, ohne die Augen zu belasten. Blue-Shade ist nicht nur zum Lesen geeignet, sondern auch für andere Funktionen wie Apps oder Spiele.

  • The Game is on: Spiele auf dem Tablet

Im App-Store gibt es zahlreiche Spiele und Apps, die sich der Nutzer herunterladen kann. Ob „Social Media“-Apps oder bekannte Games – mit einer Auswahl von über 500.000 Apps und Spiele lässt sich Amazon nicht lumpen. Auf jedem der beiden Geräte funktionierte das auch wirklich gut. Die Spielegrafik hat eher auf dem HD 10-Tablet überzeugt, für ein gemütliches Daddeln auf dem Sofa hingegen erwies sich das kleinere Amazon Fire Tablet als Gewinner.

  • Musikstreaming bei Amazon: Log dich ein

Bei Amazon gibt es nicht nur Serien und Filme, auch die Musikauswahl ist groß. Der Nutzer kann unter zwei Millionen Songs auswählen und seine eigenen Playlists zusammenstellen. Das ist weniger als bei den anderen großen Anbieter wie Spotify oder Apple Music, aber es reicht. Zudem laden verschiedene Playlists zum Stöbern und Streamen ein. Hierfür braucht der Nutzer jedoch ein neues Konto bei Amazon Music-Unlimited. Als Prime-Kunde zahlt man 7,99 Euro für den Zugang – alle Externen müssen 9,99 Euro über den virtuellen Musiktresen reichen.

Die Bedienung der Amazon-Music-App war einfach und unkompliziert und ähnlich aufgebaut wie bei den Konkurrenzdiensten Spotify oder Deezer. Und auch hier punktet die Offline-Variante: Alben, Songs oder Playlists können auf das Gerät heruntergeladen und offline wiedergegeben werden.

Fazit: Prime-Nutzer haben es besser

Die beiden Tablets passen ideal in die Zeit, denn sie sind schnell, leistungsstark und für den reinen Medienkonsum ausgelegt. Auf beiden Geräten lässt es sich angenehm und ruckelfrei Filme und Serien schauen, Musik hören, Spiele spielen und im Internet surfen. Wer ein Tablet genau dafür nutzen und nur hin und wieder mal ein Buch darauf lesen möchte, ist hier mit der günstigeren Variante gut beraten.

Der Elefant im Raum ist bei allen Funktionen die Dauerpräsenz von Amazon Prime. Dabei muss man nicht zwingend Prime-Kunde werden, um dieses Tablet zu nutzen, denn alle Funktionen – wie beispielsweise der Browserzugang bei Netflix – laufen problemlos. Dennoch bietet sich eine Mitgliedschaft an, um von den zahlreichen Vorteilen profitieren zu können. Die Apps, der Shop und die Angebote richten sich nun einmal am ehesten an Amazon Kunden.

Zum reinen Arbeiten finde ich die Tablets nicht brauchbar, es sei denn, man nutzt die von Amazon angebotene Cloud, um seine Daten dort abzulegen. Zudem lasen sich nicht alle frei verfügbaren Apps außerhalb des Amazon-Shops installieren.

Das Amazon Fire HD 10 kommt mit seinem gepfefferten Kaufpreis von 200 Euro etwas übertrieben daher, da es sich von den Möglichkeiten her kaum vom günstigeren Produkt unterscheidet. Für den Alltag reicht die günstige Variante, trotz weniger Speicherplatz, einer mittelmäßigen Akkulaufzeit, einem nicht ganz so hochwertigen Display und einer wirklich unterirdisch miesen Kamera dennoch aus. Die Basisfunktionen sind dem teureren Modell sehr ähnlich und alle Amazon-internen Service-Apps sind auf beiden Geräten nutzbar. Daher empfiehlt sich das Gerät am ehesten auf Reisen und für den Pendler-Alltag.


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  • FACEBOOK businessinsider: Facebook wants to launch its big attack on TV next month – here’s what we know Facebook hat schon vor einer Weile angekündigt den Streaming-Platzhirschen Amazon Prime und Netflix Konkurrenz machen zu wollen. Im Juni soll nun das Projekt rund um eigens produzierte Serieninhalte starten. Derzeit sind rund zwei Dutzend Serien geplant. Facebook will damit einen weiteren Schritt in die Richtung gehen, um mehr Kontrolle über den Kontent auf der eigenen Plattform zu haben. Für den Angriff auf TV und Streaming-Konkurrenz hat sich Facebook im Dezember den Collegehumor-Mitgründer Ricky Van Veen an Bord geholt, der seitdem als strategischer Kreativdirektor fungiert.

  • APP spiegel: Wie Tellonym mit Mobbing kämpft Die Anonymität im Netz ist einer der größten Katalysatoren für Cyber-Mobbing und ein stets ernstzunehmendes Problem. Mit jedem Aufkommen von neuen Plattformen zur sozialen Interaktion, gibt es auch neue Möglichkeiten Hassbotschaften zu verbreiten. Die App „Tellonym“ gibt den Nutzern die Möglichkeit anonyme Nachrichten zu verschicken. Schon die Frage-und-Antwort-Plattform Ask.fm stand vor Jahren in der Kritik eine ideale Cybermobbing-Plattform zu sein. Auch Tellonym hat solches Potential, behauptet aber aktiv dagegen vorzugehen.

  • RE:PUBLICA zeit: Mit den Trollen tanzen: Die re:publica, die Konferenz rund um soziale Medien und die digitale Gesellschaft, steht in den Startlöchern! Rund 8.000 Menschen diskutieren ab heute bis Mittwoch über Digitalisierung und was sie mit uns macht. Die erste re:publica fand 2007 in der Kalkscheune neben dem Friedrichstadtpalast statt. Der Mann, an dem sich die Netzgemeinde in diesem Jahr inhaltlich abarbeiten wird, ist Donald Trump.

  • MESSAGING heise: Datenschutzbeauftragter warnt vor WhatsApp & Co. An Schulen: Messaging-Dienste wie WhatsApp, der Facebook Messenger, Telegram und Co. gehören zum Alltag dazu, so natürlich auch zu dem von deutschen Schülern. Der Datenschutzbeauftragte von Rheinland-Pfalz, Dieter Kugelmann, weist darauf hin, dass WhatsApp zu schulischen Zwecken tabu ist. Manch ein Lehrer sage, in einer WhatsApp-Gruppe könne er am einfachsten Hausaufgaben verteilen. Kugelmann sieht darin aber ein Risiko. Nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Hamburg darf Facebook weiter keine Daten deutscher Nutzer von WhatsApp nutzen.

  • STROMNETZAUSBAU heise: Stromnetzausbau: weiter Rückstand bei Autobahnen: Jahrelang ging es beim Stromnetzausbau kaum voran. Jetzt nimmt der Ausbau langsam Fahrt auf. Die Bundesnetzagentur hofft, mit Erdkabeln langwierige juristische Streitigkeiten zu vermeiden. Der für die Energiewende dringend nötige Stromnetzausbau kommt nach jahrelangen Verzögerungen langsam in Gang. Es bleibt aber dabei, dass die drei großen neuen Nord-Süd-Stromautobahnen zur Versorgung Bayerns und Baden-Württembergs bis zur Abschaltung der letzten deutschen Atomkraftwerke 2022 noch nicht fertig sein werden.

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  • STREAMING sueddeutsche: Warum Streaming-Fans jetzt aufpassen müssen: Wenn es nach dem Europäischen Gerichtshof geht, soll das, zuvor eher als rechtliche Grauzone angesehene, Streaming von urheberrechtlichen Inhalten auf dubiosen Seiten nun gegen das Recht verstoßen. Wer sich zuvor also auf nicht wirklich legale Alternativen zu Netflix und Amazon Prime verlassen hat, könnte es jetzt schwieriger haben. Für Fans von Seiten wie kinox.to oder movie4k.to bedeutet das: Die Chance, abgemahnt zu werden, ist gestiegen – zuvor wurden eher die Seitenbetreiber belangt, weniger deren Nutzer.

  • STARTUP welt: Mit drei Wörtern jeden Ort auf der Welt finden: Mit drei Wörtern um die Welt – die Idee des Startups “What3words” ist es jeden Fleck Erde mit einer Drei-Wort-Kombi zu versehen. Dazu wurde der Planet in 57 Billionen drei Mal drei Meter große Quadrate eingeteilt, welchen eine einzigartige Wortkombination zugeteilt wurde. Zunächst ein kurioses Konzept, aber vor allem für Logistik-Unternehmen ein interessanter Ansatz. Nicht zuletzt die Deutsche Bahn investiert jetzt auch in das Konzept.

  • ECHO faz: Nun will Amazon auch ins Schlafzimmer: Amazon übt jetzt auch seinen Schlafzimmerblick und nimmt Einzug in die Schlafzimmer. Eine neue Version des Amazon Echo – Amazons Smart Home Device mit dem integrierten Assistenzsystem “Alexa” – soll jetzt als Helfer in Modefragen fungieren. “Echo Look” ist als eine Art digitaler Spiegel konzipiert – mit einer integrierten Kamera und mehreren LED-Lampen kann er auf Zuruf Fotos und Videos aufnehmen. Nutzer können sich vor das Gerät stellen wie vor einen Spiegel und die Fotos oder Videos dann hinterher auf ihrem Smartphone begutachten.

  • FUNK heise: Bundestag gibt grünes Licht für einheitliche Ladegeräte – Funkabschottung befürchtet: Es gibt eine neue EU-Richtlinie für alle elektrischen oder elektronischen Geräte, die über Funk kommunizieren oder Funkortung betreiben. Im Juni 2017 soll sie in Kraft treten und somit ein mögliches EU-weites Verkaufsverbot von für Geräte mit Funkverbindung. Dieses möglicherweise schon in wenigen Wochen in Kraft tretende Verbot betrifft Navigationsgeräte, Smartphones, WLAN-Router und internetgesteuerte Haushaltsgeräte oder Industriemaschinen.

  • GAMING zeit: “Portal Knights” ist Spiel des Jahres: Am Mittwochabend wurde in Berlin der Deutsche Videospielpreis verliehen, einer der renommiertesten Preise in der Branche, aufrgrund der hohen Dotierung der Auszeichnungen. Bestes deutsches Spiel – ausgezeichnet mit 110.000 Euro – wurde das Abenteuerspiel “Portal Knights” des Frankfurter Entwicklerstudios Keen Games. Zum neunten Mal wurden von einer Jury aus 50 Experten der Spielebranche sowie Vertretern der Politik und Unterhaltung die besten Entwicklungen aus der deutschen Gamer-Szene gekürt.

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  • GOOGLE computerbase: Google AutoDraw: Intelligentes Web-Tool optimiert krakelige Skizzen: Autocorrect für Zeichnungen? Es wirkt eher wie ein verspäteter Aprilscherz, aber Google hat jetzt mit AutoDraw ein intelligentes Web-Tool für die gescheiterten Künstler unter uns gelaunched. Mittels Machine Learning soll AutoDraw die Objekte erkennen, die der Nutzer gekritzelt hat un schlägt daraufhin Cliparts von professionellen Künstlern vor. Noch ist diese Motiv-Datenbank eher geringfügig bestückt, soll aber erweitert werden und per Machine Learning wird AutoDraw selbst vage Zeichnungen auch schneller und einfacher erkennen können.

  • PRIME NOW handelsblatt: Amazon wird zur Hoffnung für Einzelhändler: Frische Lebensmittel innerhalb einer Stunde geliefert bekommen – Amazon Prime Now arbeitet jetzt mit lokalen Geschäften in Berlin zusammen und könnte eine neue Hoffnung für den stationären Handel darstellen. Mitglieder des Amazon-Abodienstes Prime Now können sich die per App bestellten Waren in einem bestimmten Zeitfenster von zwei Stunden oder innerhalb von einer Stunde nach Hause liefern lassen. Für die Lieferung innerhalb einer Stunde muss allerdings ein Aufpreis bezahlt werden.

  • TECH wired: Kommen bald biegsame Datenspeicher aus dem Drucker?: Den Möglichkeiten sind quasi keine Grenzen gesetzt – flexible elektronische Bauteile für Elektrogeräte sind stark im Kommen und ermöglichen ganz neue Wearables und Smartphones. Sechs Studenten aus dem amerikanischen Durham haben es mit einem speziellen Drucker geschafft Nanopartikel auf eine Oberfläche zu drucken und so einen flexible Speicher zu erstellen. Mit dieser Technologie ist ein Einsatz auf beispielsweise Plastikfolien oder Papier möglich.

  • LAN-PARTY heise: “Cyber Days”: Bundeswehr sucht IT-Spezialisten: Eine etwas andere LAN-Party – die Bundeswehr sucht jetzt mittels der “Cyber Days” nach IT-Spezialisten. Vom 18. bis 21. April sucht die Bundeswehr an vier Standorten nach Nachwuchs für ihre digitalen Streitkräfte. Jeweils 30 Teilnehmer pro Standort haben die Chance einen Einblick in das Leben am Bundeswehrstützpunkt zu erhalten und anschließender LAN-Party. Die „Cyber Days“ sind Teil des „Projekts Digitale Kräfte“, mit dem die Bundeswehr IT-Spezialisten sucht.

  • DROHNEN zeit: Ihre Drohne benötigt nun eine Anschrift: Sie sind weiterhin beliebt wie eh und je und in Deutschland schwirren derzeit 500.000 von ihnen durch die Luft – jetzt ändert sich aber etwas. Ab sofort gilt die neue Drohnenverordnung – das heißt die Multikopter benötigen jetzt Kontaktdaten. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatten den Entwurf vorgelegt, um für mehr Sicherheit zu sorgen, aber auch neue Chancen für diese Technologie zu eröffnen. Bis Oktober sollten sich private und gewerbliche Besitzer noch mit den Vorgaben auseinander setzen, dann werden die Richtlinien nochmal verschärft.

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  • NINTENDO netzwelt: Nintendo Switch: Liveticker zum Event aus Tokio: Jetzt ist es offiziell. Die Nintendo Switch, der neueste Streich des japanischen Hertsellers, die mobiles und stationäres Gaming verbinden soll, kommt am 3. März 2017! Um 5 Uhr deutscher Zeit wurde die Konsole heute nun in Tokio erstmals enthüllt. Die wichtigsten Informationen zur Switch, erste Spieleankündigungen und mehr erfährt man im offiziellen Nintendo-Stream. Die Kollegen von Netzwelt haben dazu einen Liveticker mit allen wichtigen Informationen bereitgestellt.

  • KI golem: HTCs intelligente Smartphones hören immer zu: Eine dauerhafte Bespitzelung durch das eigene Smartphone – eigentlich eine Vorstellung, die nicht allzu verlockend klingen dürfte. Der Elektronik-Hersteller schlägt jetzt aber genau diese Richtung ein und setzt bei den nun neu vorgestellten Smartphone-Modellen auf künstliche Intelligenz. Die Kollegen von Golem haben das U Ultra und das U Play auf Herz und Nieren getestet.

  • KRYONIK heise: Kryonik: Die Hoffnung auf ein zweites Leben nach dem Eis:Es hört sich immer noch mehr nach Science Fiction an, doch die erfolgreiche Kryokonservierung, sprich das Einfrieren von Gewebe oder gar ganzen Leichen, ist in der Gegenwart angekommen, mehr noch feiert sie sogar 50-jähriges Jubiläum! Derzeit warten rund 2.000 Menschen weltweit auf eine Kryokonservierung, eine britische 14-jährige beispielsweise ist krebskrank und hat kürzlich gerichtlich durchgesetzt, dass ihr Körper eingefroren werden darf.

  • AMAZON t3n: Exklusiv: Amazon zeigt, wie Roboter und Menschen zukünftig zusammenarbeiten werden: Wenn Asimov nur wüsste! Bei der Amazon-Logistik herrscht jetzt harmonische Koexistenz zwischen Mensch und Maschine. Die hauseigenen Roboter aus der Schmiede „Amazon Robotics“ sollen helfen die Paketflut des E-Commerce-Großhändlers zu bewältigen. In weltweit über 20 von insgesamt über 350 Logistikzentren setzt Amazon bisher schon großflächig auf Roboter, um den Betrieb in diesen Verteilzentren effizienter zu gestalten.

  • APPLE digitaltrends: Apple may debut its own original TV shows by the end of 2017: Wenn es nach Apple geht können Kollegen wie Netflix oder Amazon Prime wohl bald Platz machen, denn der Konzern plant für das Jahresende die Produktion eigener Serieninhalte. Der Konzern versucht immer mit den Trends zu gehen, sofern er sie nicht gerade selbst setzt, so ist es auch nicht verwunderlich, dass er Wind davon bekommen hat, dass vor allem auch mit Kontent Geld gemacht werden kann. Es bleibt abzusehen, was Apple da abliefern wird, definitiv wird aber Schwung in die Streaming-Welt gebracht.

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  • APP süddeutsche: Darum sind manche Wetter-Apps genauer als andere: Wenn die ersten Schneeflocken vom Himmel taumeln, wenn der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung ausruft oder wenn einfach nur Ferienbeginn ist, dann stürmt eine Gruppe von Apps in den Charts nach oben: Die Wetter-Apps. Auf den meisten Smartphones ist eine Wetter-App schon vorinstalliert. Wem die nicht genügt: Es gibt Wetter-Apps speziell für Skifahrer, für Landwirte und für Segler. Es gibt Apps, in denen Hundewelpen oder Kätzchen je nach Wetterlage glücklich oder traurig vom Smartphone-Bildschirm blicken. Was aber sollte eine Wetter-App wirklich können? Warum regnet es, obwohl meine App behauptet, es hätte draußen 21 Grad und Sonnenschein?

  • NETZNEUTRALITÄT futurezone: „Zahnlose Umsetzung der Leitlinien zur Netzneutralität“: Am Montag wurde im Deutschen Bundestag über die Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) diskutiert. Dabei hatten auch Vertreter von Bürgerrechtsorganisationen die Gelegenheit, ihre Stellungnahmen einzubringen. Dies tat auch Thomas Lohninger vom österreichischen Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat). Lohninger befürchtet, dass die Richtlinien der Telekom-Regulierungsbehörden zur Netzneutralität „zahnlos“ umgesetzt werden.

  • DIGITALISIERUNG horizont: Deutsche Bahn will eine Milliarde Euro in Digitalisierungsprojekte investieren: Die Deutsche Bahn will den digitalen Wandel im Unternehmen beschleunigen. „In den nächsten beiden Jahren werden wir allein eine Milliarde Euro in Digitalisierungsprojekte investieren“, sagte Vorstandschef Rüdiger Grube der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Eine neue Tochter wird künftig die verschiedenen Engagements steuern.

  • NETZPOLITIK medienpolitik: Ein Beitrag zu einer pluralen und demokratischen digitalen Gesellschaft: Über 1.000 Änderungsanträge zur Überarbeitung der Richtlinie für audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) müssen im Kultur- und Medienausschuss des Europäischen Parlaments bis Januar 2017 von den Ko-Berichterstatterinnen Sabine Verheyen (CDU) und Petra Kammerevert (SPD) zu einer kohärenten Parlamentsposition zusammengeführt werden. Das Interesse des gesamten Europäischen Parlaments an der AVMD-Richtlinie war bereits 2006 mit insgesamt über 1.200 Änderungsanträgen enorm. Auch jetzt werden wir, orientiert am Kommissionsvorschlag, einen kohärenten Gesetzestext aus mindestens genauso vielen Vorschlägen formen müssen, bevor Parlament und Rat sich dann spätestens ab Mai 2017 auf einen gemeinsamen Standpunkt einigen können.

  • AMAZON golem: Jahresabo wird 20 Euro teurer: Bei Amazons Prime-Abo ändert sich eine Menge. Die Gebühren für das Jahresabo werden erhöht und Kunden in Deutschland erhalten erstmals die Möglichkeit, den Dienst bei Bedarf auch monatlich zu buchen. Die Preiserhöhung gilt nicht sofort, sondern erst ab dem 1. Februar 2017, dann steigt die Abogebühr von 49 Euro auf 69 Euro. Bestandskunden werden sogar noch länger verschont.

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  • NINTENDO Handelsblatt: Der große Run auf Super Mario: Nintendo ist zurück, der schon fast totgesagte Spieleentwickler feiert auf Smartphones ein beeindruckendes Comeback. Nachdem Apple-Chef Tim Cook angekündigt hat, dass Nintendos Dauerbrenner Super Mario im AppStore als „Super Mario Run“ erhältlich sein wird, haben sich die Leute auf die Nintendo-Aktien gestürzt. Der Grund dafür ist, dass laut des Videospiele-Experten Serkan Toto, Nintendo jährlich Milliarden US-Dollar Umsatz mit mobilen Spielen machen wird.
  • INTEL Spiegel: Chiphersteller Intel stößt Sicherheitssparte McAfee wieder ab: Der Chiphersteller Intel trennt sich von der Mehrheit seiner IT-Sicherheitssparte und das obwohl sie erst wenige Jahre zuvor den Virenspezialisten für fast acht Milliarden Dollar übernommen hatten. Käufer eines Anteils von 51 Prozent ist der Finanzinvestor TPG. Intel hat nun auch einen massiven Jobabbau angekündigt, bis Mitte 2017 will das Unternehmen 12.000 Stellen streichen.
  • DÄNEMARK Süddeutsche Zeitung: Dänisches Gymnasium führt Ausländerklassen ein: Das Langkaer-Gymnasium in Tilst, einem Vorort von Aarhus im Osten Jütlands, führt Ausländerklassen ein. In den vergangenen Jahren kamen immer mehr Schüler mit ausländischer Herkunft an die Schule. Der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund stieg von 2007 bis jetzt von 25 Prozent auf 80 Prozent. Damit die ethnisch dänischen Schüler in den Klassen nicht immer nur eine Minderheit bildeten, richtete der Schulleiter Yago Bundgaard drei Klassen ein mit je zur Hälfte Schüler mit und ohne Migrationshintergrund. Die restlichen Klassen bestehen nur aus Schülern mit ausländischer Herkunft. Nun macht unter anderem das dänische Institut für Menschenrechte ihm schwere Vorwürfe wegen Diskriminierung.
  • AMAZON t3n: Amazon Prime: Restaurantessen als neuer Service: Jetzt macht Amazon, Deliveroo und Just Eat Konkurrenz. Als Prime-Kunde kann man künftig in bestimmten Londoner Postleitzahlgebieten per App Gerichte aus mehr als 100 Restaurants bestellen. Amazon wirbt mit kostenloser Lieferung auf Bestellungen ab einem Wert von £ 15. Wie immer ist der neue Service Amazon Restaurants vorerst nur für Prime-Kunden zugänglich.
  • IPHONE Die Welt: Diese Kopfhörer funktionieren auch mit dem iPhone 7: Seit Apple das iPhone 7 vorgestellt hat, gibt es großen Spott über die neuen Kopfhörer ohne Kabel. Auf Netzwerken wie z.B. Twitter machen User Witze über die Airpods. Es gibt aber auch deutlich preiswertere Kopfhörer, die iPhone 7 kompatibel sind und die man nicht so schnell verliert. Teilweise sind diese sogar besser als die Airpods.
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Screen Radar: Virtual Reality, Spezialeffekte und Hummer

Watching a blank screen (adapted) (Image by Kenneth Lu [CC BY 2.0] via flickr)

Für die Netzpiloten stellt Arthur Avenue Kino-Neustarts vor und bespricht die wichtigsten Film-Themen. Dieses Mal mit einem Besuch im ersten VR-Kino der Welt, dem späten, aber heiß ersehnten Kinostart von „The Lobster“ und einem Überblick zu den teuersten Kino-Szenen mit Spezialeffekten.

Neu im Kino„The Lobster“
„Ein ganzes halbes Jahr“
Thema der WocheVirtual Reality ist noch lange nicht so weit
Streaming-Perlen„Master of None“ auf Netflix
„Mission: Impossible – Rogue Nation“ auf Amazon Prime
Darauf freuen wir uns„Noma“
RekordverdächtigDie teuersten Spezialeffekte

Neu im Kino

Muss man sehen: Die Zukunft ist da und sie sieht schräg aus! In der irren wie genialen Vision „The Lobster“ vom griechischen Meisterregisseurs Yorgos Lanthimos werden alle Single-Menschen zusammen in ein Hotel gesteckt. Dort haben sie 45 Tage Zeit, um einen Partner für sich zu ergattern. Wer in dieser Zeit nicht sein Glück findet, wird in ein Tier seiner Wahl umgewandelt und muss von nun an im Wald sein Dasein fristen. Wir sind ganz nah bei David (Colin Farrell) mit dabei, als er plötzlich wieder solo ist und das strikte Prozedere mitmachen muss. Die angenehm ungewöhnliche Ausgangssituation freut genauso wie der hochmotivierte Cast. Auch vor der Kamera: Rachel Weisz, Ben Whishaw, John C. Reilly, Léa Seydoux und Olivia Colman.

Kann man sich sparen: „Ein ganzes halbes Jahr“ klingt wie „Ziemlich beste Freunde“, ist aber lange nicht so gut: Die lebensbejahende Lou (Emilia Clarke) fängt an als Pflegerin für den Superreichen William (Sam Claflin) zu arbeiten. Der sitzt seit einem Motorradunfall im Rollstuhl und hat jegliche Freude aus seinem Alltag verbannt. Seine neue Angestellte will nun um jeden Preis wieder ein Lächeln in sein Gesicht zaubern. Die Romanze folgt Schema F. Ohne die Buchvorlage je in den Händen gehalten zu haben, kann man jeden nächsten Schritt der Charaktere vorhersagen. Das ist einfach nur langweilig. Eigentlich schon eine Beleidigung, für wie dumm hier das Publikum verkauft wird.

Thema der Woche

VR-Kino (Image by David StreitArthur Avenue)
VR Kino (Image by Arthur Avenue)

Virtual Reality ist noch lange nicht so weit: Vor wenigen Wochen haben wir euch im Screen Radar die Eröffnung des ersten Virtual-Reality-Kinos der Welt in Berlin angekündigt. Aus Neugier haben wir am vergangenen Wochenende selbst eine Vorstellung gebucht und uns vom Stand der Technik überzeugt. Das halbstündige Spektakel in den Berliner Spreewerkstätten kostete 12,50 Euro pro Person und verursachte leider mehr Kopfschmerzen als Aha-Erlebnisse. Das liegt zum einen daran, dass man es einfach nicht gewohnt ist, so lange eine schwere 360°-Brille im Gesicht zu tragen. Noch viel schlimmer fällt allerdings die Auswahl der Filme ist Gewicht: Das Kino rühmt sich mit einer handverlesenen Auswahl der besten VR-Inhalte – doch zumindest das Paket „Fun“ bot einen unterirdischen Mix aus gähnender Langeweile und keinerlei Mehrwert. In der Regel befindet man sich inmitten einer Szene, die dank „Storytelling“ immer ein Vorne braucht. In einigen Animationswelten rauscht mal etwas an einem vorbei, so dass man sich auch gerne mal im Stuhl mit dreht. Doch oft werden die räumlichen Möglichkeiten überhaupt nicht genutzt, zum Beispiel wenn man minutenlang einer Big-Band zuschauen muss, die viel zu nah an die Kamera herantritt. Gute Ansätze wie eine animierte Kettenreaktion mit großen und kleinen Gegenständen, die rings um einen herum umfallen, sind dagegen bereits nach 20 Sekunden vorbei. Am Ende der Show bleibt der Eindruck, dass noch viele Experimente nötig sind, um das Geschichtenerzählen in der virtuellen Realität zu perfektionieren. Als Grundproblem ist die Fortbewegung innerhalb der Welt zu betrachten, für die es eigentlich eine separate Steuerung und interaktive Charaktere bräuchte. In Sachen Kino bevorzugen wir also fürs Erste noch den zweidimensionalen Raum.

Streaming-Perlen

„Master of None“ auf Netflix: Wie ist das eigentlich, wenn immer nur ein Inder pro Hollywoodfilm gecastet wird? Wie unterschiedlich empfinden Männer und Frauen eine Partynacht in New York City? Und welche Person sollte man am dringensten mit auf ein Konzert von dem heißbegehrten Father John Misty nehmen? Genau solchen Fragen widmet sich die geniale Netflix-Serie „Master of None“. Star der Show ist Aziz Ansari, der ja schon in „Parks and Recreation“ als Tom Haverford positiv auffiel. Es wird sozialkritisch, schwarzhumorig und einfach wahnsinnig gut.

„Mission: Impossible – Rogue Nation“ auf Amazon Prime: Tom Cruise ist ja eigentlich mehr Maschine als Mensch. Und ein Stuntdouble kommt für ihn schon mal gar nicht in die Tüte. Auch im fünften „Mission: Impossible“-Teil hat er alle krassen Action-Sequenzen komplett selbst durchgezogen – was für ein Prachtkerl. Dadurch ist auch „Rogue Nation“ wieder mal eine Besonderheit. Obwohl auch Schwedin Rebecca Ferguson ihren Part dazu beiträgt: als toughe Ilsa Faust macht sie dem Top-Agenten nämlich ganz schon Feuer unter den Hintern.

Darauf freuen wir uns

„Noma“: Essen bedeutet nicht gleich essen – vor allem für Sterne-Koch René Redzepi, dessen Restaurant Noma bereits vier Mal zum besten der Welt gekürt wurde. Die gleichnamige Foodporn-Doku zeigt die Poesie hinter der Zusammenstellung von Zutaten und der Kreation seiner Gerichte. Unter dem Motto „Zeit und Ort“ interpretiert Redzepi aktuell die Jahreszeiten mit Zutaten wie Seeigeln, Moos und fermentierten Stachelbeeren. Klingt eklig, sieht aber verdammt ansprechend aus. Wenn wir das nächste Mal in Kopenhagen sind, müssen wir das Noma unbedingt besuchen!

Rekordverdächtig

Die teuersten Spezialeffekte: Kurz bevor Roland Emmerich in „Independence Day 2: Wiederkehr“ ab 28. Juli wieder die wichtigsten Denkmäler der Erde in Schutt und Asche legt, zählen wir für euch die kostspieligsten Digitalsequenzen aller Zeiten auf. Den Anfang macht „I Am Legend“ mit einer Szene vom Einsturz der Brooklyn Bridge, die stolze 5 Millionen Dollar vom Budget verschlungen hat. Doppelt so teuer und nicht mal im Film verwendet war sogar eine Szene aus „Superman Returns“, welche seine Rückkehr nach Krypton zeigt und eigens ins IMAX-3D-Format konvertiert wurde. Autsch! Visuell wegweisend kam auch die „Matrix“-Trilogie daher, welche mit einer 40 Millionen Dollar teuren Szene (von 150 Millionen US-Dollar des Gesamtbudgets) die absolute Spitze der teuersten Spezialeffekte markiert. Für den insgesamt 17 Minuten andauernden Kampf zwischen Neo und dem vervielfachten Agent Smith wurden 27 Drehtage angesetzt und es musste eigens eine neue Software entwickelt werden, um die Choreografie zusammenzusetzen.


Teaser (adapted) „Watching a blank Screen“ by Kenneth Lu (CC BY 2.0)

Image by Arthur Avenue


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Screen Radar: Die Serien-Highlights der neuen TV-Saison

Watching a blank screen (adapted) (Image by Kenneth Lu [CC BY 2.0] via flickr)

Für die Netzpiloten stellt Arthur Avenue Kino-Neustarts vor und bespricht die wichtigsten Film-Themen. Dieses Mal mit einem Ausblick auf die geplanten Serien-Neustarts, dem deutschen Drogen-Thriller „Der Nachtmahr“ und dem ersten Virtual-Reality-Kino der Welt.

Neu im Kino„Der Nachtmahr“
„Alice im Wunderland 2: Hinter den Spiegeln“
Thema der WocheNeue Serien kündigen sich an
Streaming-Perlen„Ziemlich beste Freunde“ auf Netflix
„Prisoners“ auf Amazon Prime
Neues aus der FilmweltNintendo will auf die Leinwand
Erstes Virtual-Reality-Kino in Berlin eröffnet
Darauf freuen wir uns„Mr. Robot“ – Staffel 2
Frisch besetzt„Fargo“ – Staffel 3 mit Ewan McGregor
„Jumanji“ mit Kevin Hart
App RadarNetflix Party

 

Neu im Kino

Muss man sehen: Wenn sich Boys Noize und Atari Teenage Riot schon mal dazu hinreißen lassen, einem Film einen Soundtrack zu spendieren, muss man dem unbedingt nachgehen. „Der Nachtmahr“ spielt in den Berliner Clubs und changiert zwischen Coming-of-Age-Drama und Horrorfilm. Wenn die 17-jährige Tina (gespielt von Carolyn Genzkow) nämlich nicht gerade die Tanzfläche stürmt, muss sie sich mit einem dauerhungrigen Monster-Fötus herumschlagen, den anscheinend nur sie sehen kann. Es bleibt zu klären, was es mit dem Wesen auf sich hat. Regisseur AKIZ serviert einen 88-minütigen Genre-Mix, den es möglichst laut zu bestaunen gilt. Achtung: Aufgrund der Strobo-Lichter und anderer visueller Spielereien für Epileptiker nicht geeignet. Und für schwache Nerven sowieso nicht!

Kann man sich sparen: Armer Johnny Depp – wird er doch schon lange nur noch als Crazy Typ mit Spleen besetzt. Im 2010er „Alice im Wunderland“ von Tim Burton verkörperte er erstmals den irren Hutmacher, der nun seine gesamte Familie verloren hat. Und jetzt muss er noch mal ran – obwohl das wirklich keinen mehr interessiert. Dazu schlüpft auch Mia Wasikowska in ihr Alice-im-Wunderland-Kostüm (Geldprobleme oder was?). Sie muss nämlich für ihren Kumpel mit dem Kopfbedeckungsfetisch durch die Zeit reisen und allerhand blödsinnige Abenteuer durchstehen. Die kindgerechte Erzählung von James Bobin („Die Muppets“) wartet mit jeder Menge halbgarer Zeitebenen-Metaphern auf und will unbedingt mit neuen Steampunk-Elementen punkten. Leider fehlt es der eigentlich sehr fantasievollen Geschichte dennoch an Charme und Würze (zu eindimensional, zu vorhersehbar), so dass die Fortsetzung bestenfalls als durchschnittliche Nachmittagsunterhaltung dient.

Thema der Woche

Neue Serien kündigen sich an: Einmal im Jahr präsentieren die großen amerikanischen Networks wie ABC, CBS, NBC und FOX ihr Programm für die kommenden zwölf Monate. Bei den sogenannten „Upfronts“ gilt es, die Werbekunden heiß zu machen – und wir Zuschauer erhalten einen Ausblick, worauf wir uns demnächst freuen können. Zu den Neuankündigungen gehören etwa eine Serien-Adaption der Kino-Reihe „Lethal Weapon“ mit den ungleichen Cops Riggs und Murtaugh, sowie auch eine Neuauflage von „MacGyver“. Hierbei soll es darum gehen, wie aus einem 25-jährigen Schluffi (verkörpert von Lucas Till) der Mann wird, der sich nur mit einem Kaugummi, einer Büroklammer und etwas Klebeband aus jeder noch so kniffligen Situation befreien kann. Wir sind gespannt, was man aus der kultigen DIY-Serie heute macht! Aber auch zwei alte Serien-Hasen sind mit neuen Stoffen zurück. Kevin James etwa zwängt sich erstmals nach „King of Queens“ wieder in seine Sitcom-Hosen und versucht mit „Kevin Can Wait“ an alte Erfolge anzuknüpfen. Ob aus der Cop-in-Frührente-ist-vom-Familienleben-überfordert-Nummer allerdings der nächste große Comedy-Hit wird, darf bezweifelt werden. Der erste Trailer zeigt leider nur plumpe Sprüche und einen Kevin James auf Sparflamme. Bessere Chancen hat da schon Kiefer Sutherland, der in „24: Legacy“ zwar offiziell nicht mehr dabei sein wird, mit „Designated Survivor“ aber ein nicht minder spannendes Projekt am Start hat. Darin spielt er einen Politiker, der nach einem Anschlag plötzlich Präsident ist, weil alle höherrangigen Kabinettsmitglieder ums Leben gekommen sind. Laut Insidern gab es einen wahren Bieterkrieg um die TV-Rechte an der Politik-Serie mit Verschwörungscharakter. Sobald bekannt ist, wie und wo man den Stoff in Deutschland zu Gesicht bekommen kann, werden wir euch hier natürlich informieren.

Streaming-Perlen

„Ziemlich beste Freunde“ auf Netflix: Die auf wahren Begebenheiten beruhende französische Tragikomödie feiert das Leben in vollen Zügen. Hier treffen der reiche, aber vom Hals abwärts gelähmte Philippe (François Cluzet) und der arme, aber lebensfrohe Pfleger Driss (Omar Sy) aufeinander. Anders als alle anderen hat Driss keine Berührungsängste bei einem behinderten Menschen und so weckt er die Lebensfreude in seinem Chef auf ganz neue und außergewöhnliche Weise. Hier kann man sich einiges für den Alltag abgucken!

„Prisoners“ auf Amazon Prime: Als seine Tochter entführt wird, nimmt Keller (Hugh Jackman) das Gesetz selbst in die Hand. Ein mutmaßlicher Entführer ist schnell gefunden, doch ein Geständnis will der geistig etwas zurückgebliebene Alex (Paul Dano) partout nicht ablegen. Also hilft Keller etwas nach… Diese für alle Seiten völlig unerträgliche Situation nutzt der kanadische Filmemacher Denis Villeneuve, um zu zeigen, wie sehr Extremsituationen Menschen verändern können.

Neues aus der Filmwelt

Nintendo will auf die Leinwand: Ubisoft und Blizzard machen es mit „Assassin’s Creed“ und „Warcraft: The Beginning“ vor – jetzt wittert auch Videospiele-Urgestein Nintendo das große Geld im Filmbusiness. Schließlich sitzt man auf einem Goldschatz was Charaktere und Geschichten angeht. Bisher ist noch nicht klar, welche Figuren zuerst die Helden ihres eigenen (wahrscheinlich animierten) Filmes werden. Denkbar wären neben Super Mario auch Zelda, Kirby oder Donkey Kong. Wir unterstützen diese Entwicklung. Erstes Virtual-Reality-Kino in Berlin eröffnet: Das weltweit erste VR-Kino hat quasi um die Ecke eröffnet. In den Berliner Spreewerkstätten (Nähe Alexanderplatz) kann man sich eine Brille aufschnallen lassen und in einem der maßgeschneiderten Drehstühle Platz nehmen. Das aktuelle Filmangebot umfasst die Themenbereiche Doku, Fun und Horror und wartet jeweils mit einer ganzen Reihe von Produktionen auf. Mit 12,50€ sind die Tickets für die halbstündigen Streifen nicht einmal teurer als ein herkömmlicher Kinobesuch. Die Filmauswahl erfolgt individuell vor Ort – man sollte sich nur vorher seinen online Sitz reservieren.

Darauf freuen wir uns

„Mr. Robot“ – Staffel 2: Im Frühjahr wurde die erste Staffel der Hacker-Serie „Mr. Robot“ noch als beste Drama-Serie bei den Golden Globes ausgezeichnet. Jetzt gibt es schon einen Trailer zur zweiten Staffel, die noch mehr Paranoia und Verschwörung rund um Rami Malek, Christian Slater und Carly Chaikin verspricht. Bis die neuen Folgen ab Mitte Juni (jeweils kurz nach der US-Ausstrahlung) auf Amazon Prime erscheinen, ist es zum Glück gar nicht mehr lange hin.

Frisch besetzt

„Fargo“ – Staffel 3 mit Ewan McGregor: Die (ziemlich freie) Serienadaption von „Fargo“ ist für einen munteren Besetzungswechsel bekannt – dieser wird auch in Staffel 3 fortgesetzt. Nach Martin Freeman und Billy Bob Thornton sowie Kirsten Dunst und Patrick Wilson darf nun also Ewan McGregor ran – und das gleich in einer Doppelrolle! Er wird sowohl den Parkplatz-König von Minnesota namens Emmit Stussy mimen, sowie dessen minderbemittelten Bruder Ray. Selbstverständlich ist bei letzterem auch eine gehörige Portion Eifersucht im Spiel. Diese Besetzung lässt eine großartige Fortsetzung voll bitterbösen Humors erwarten. „Jumanji“ mit Kevin Hart: 1995 wurde Robin Williams von dem magischen Brettspiel verschluckt. Mehr als zwanzig Jahre später kündigt sich ein Reboot mit den Spaßvögeln Kevin Hart, Dwayne „The Rock“ Johnson und Jack Black an. Ob Sony mit dieser illustren Riege einen ähnlichen Erfolg verbuchen wird? Wir bleiben skeptisch, aber optimistisch – vielleicht sitzen sie auch allesamt in Motion-Tracking-Anzügen und spielen nur die Tiere, die im Verlauf des Filmes aus dem Spiel freigelassen werden (in der Reihenfolge: Äffchen, Nashorn und Elefant).

App Radar

Netflix Party: Wieso hat eigentlich noch kein Anbieter ein Feature vorgestellt, das es erlaubt, gemeinsam Filme und Serien zu streamen? Also zeitgleich, um sich während des Schauens über Plot-Twists auszutauschen. Das dachte sich auch US-Techie Stephan Boyer und hat kurzerhand eine Chrome-Extension programmiert, die das übernimmt. Wenn man „Netflix Party“ startet, erscheint links im Browser das Videofenster und rechts eine Fläche zum Chatten. Wer mehr über die Entstehung des nützlichen Tools erfahren möchte, kann diese in Stephans Blog nachlesen. Wir schauen die nächste Serie definitiv mal wieder mit Freunden – wie früher, irgendwie.


Image (adapted) „Watching a blank Screen“ by Kenneth Lu (CC BY 2.0)


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Screen Radar: Wie sich YouTube gegen Netflix & Co. behaupten will

Watching a blank screen (adapted) (Image by Kenneth Lu [CC BY 2.0] via flickr)

Für die Netzpiloten stellt Arthur Avenue Kino-Neustarts vor und bespricht die wichtigsten Film-Themen. Dieses Mal mit ersten Infos zu YouTube „Unplugged“-Service, Sarah Kuttners Romanadaption „Mängelexemplar“ und dem Trailer zu Neuseelands erfolgreichstem Kinofilm „Hunt For The Wilderpeople“.

Neu im Kino„Mängelexemplar“
„Angry Birds“
Thema der WocheThe Age of Cord-Cutting
Streaming-Perlen„Edge Of Tomorrow“ auf Netflix
„Zeit der Kannibalen“ auf Amazon Prime
Neues aus der FilmweltARD und ZDF machen in YouTube
Darauf freuen wir uns„Hunt For The Wilderpeople“
App-RadarThe Rock Clock
Wann geht es endlich weiter?„Marvel’s Agents of Shield“ – Staffel 2
„Marco Polo“ – Staffel 2
„New Girl“ – Staffel 5

 

Neu im Kino

Muss man sehen: „Mängelexemplar“ basiert auf Sarah Kuttners Erstlingsroman. Darin verliert Karo (großartig: Claudia Eisinger) erst ihren Job, dann ihren Freund und schließlich die Fassung. Diagnose: Depression. Jetzt hilft nur noch runterfahren auf Null, ein bisschen Hotel Mama genießen und dann mal gucken, was wirklich wichtig ist. Das Tolle: Bei all den Hochs und Tiefs verliert die 27-jährige Protagonistin nie ihren Sinn für Humor. Der darf auch gerne mal so richtig schön unter die Gürtellinie gehen (Stichwort: Kinder im Baumarkt anpöbeln). Das zotige Berlin-Hipster-Portrait wurde von Laura Lackmann gedreht, die nach diesem Regie-Debüt im Sommer sogar noch mit einem Buch-Debüt herausrücken wird. Finden wir super!

Kann man sich sparen: Jetzt könnte man sagen: Endlich haben die knallbunten Vögel aus „Angry Birds“ ihren eigenen Film bekommen. Klingt ja auch erstmal ganz gut. Im Film sehen wir nun nicht nur in Looney-Tunes-artigen Sketchen, wie sie verdammt schnell aus der Haut fahren, sondern auch wie eine Wut-Therapie bei der endgültigen Besänftigung helfen soll. Nur kommen dann die Schweine auf Bird Island und wollen aus den Vogel-Eiern leckere Omeletts machen. Das alles hat am Ende so gar keine Tiefe und so gar keinen Sinn. Denn alles dient – oh Wunder – letztlich nur dazu, die Merchandise-Verkäufe noch einmal so richtig anzuheizen. Lahm!

Thema der Woche

The Age of Cord-Cutting: Wie Sebastian Haselbeck erst kürzlich für Netzpiloten zusammengefasst hat, befindet sich die Unterhaltungsbranche in einem großen Umbruch. Player wie Netflix und Amazon sind gerade mal ein paar Jahre dabei und bestimmen schon die Spielregeln des Bewegtbild-Markts. Gefühlt nimmt niemand mehr Geld in die Hand, um so viele Qualitätsinhalte für so viele Geschmäcker zu produzieren. Als Nutzer sind wir dieser Dynamik längst verfallen. Wir wollen keinen Tag länger als nötig auf die nächste Folge unserer Lieblingsserie warten und haben uns längst daran gewöhnt, ganze Staffeln am Stück zu bingen. Jetzt ist durchgesickert, dass auch YouTube im nächsten Jahr mit einem neuen Angebot namens „Unplugged“ vorpreschen will. Dieses umfasst einen Streaming-Service, der erstmals hochwertige PayTV-Sender wie Fox oder CBS gegen Gebühr auf der Video-Plattform verfügbar machen soll. Ein kühner Plan? In jedem Fall, denn solch ein Paket konnte noch niemand vorher schnüren. Zum Start der neuen AppleTV-Plattform ist beispielsweise erst Apple daran gescheitert, ein ähnliches Angebot anzubieten. Dennoch stehen die Zeichen voll auf Fortschritt bei den Inhalte-Produzenten. Schließlich umfasst die Primetime-Reichweite von YouTube schon heute so viele werberelevante Amerikaner (18-49), wie die zehn meistgesehenen Programme im linearen Fernsehen zusammen.

Streaming-Perlen

„Edge of Tomorrow“ auf Netflix: Ein düsteres Action-Spektakel: Für Major Bill Cage (Tom Cruise) beginnt der schlimmste Tag seines Lebens, als er ohne Anleitung in ein Exo-Skelett gesteckt und in den Krieg gegen fiese Aliens geschickt wird. Sein Tod ist aufgrund seiner Planlosigkeit vorprogrammiert. Aber überraschenderweise ist dieser nicht sein Ende – denn er wacht nach dem tödlichen Scheitern wieder und wieder auf dem selben Stützpunkt zur selben Zeit, kurz vor der Attacke, auf. Weil er den Horror-Tag auf Repeat erlebt, bleibt ihm letztlich viel Zeit, den Feind zu studieren und nach einem Ausweg für sich und die Menschheit zu suchen.

„Zeit der Kannibalen“ auf Amazon Prime: Das Kammerspiel begleitet drei deutsche Business-Consultants, die für ihre Karriere ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen gehen. Seit Jahren touren sie durch die Welt, um den Profithunger ihrer Kunden zu stillen. Ihr selbsterklärtes Ziel: Endlich aufsteigen und Partner werden! Doch der Konkurrenzkampf um den begehrten Posten fordert alles von ihnen ab und bringt neben der einen oder anderen Neurose auch allerhand Sarkasmus zum Vorschein. Die bitterböse Kapitalismus-Kritik mit Devid Striesow, Sebastian Blomberg und Katharina Schüttler gewann zurecht den Deutschen Filmpreis für das beste Drehbuch.

Neues aus der Filmwelt

ARD und ZDF machen in YouTube: Auf der re:publica in Berlin wurde erstmals Einblick in die Planungen zum neuen „Jungen Angebot“ der öffentlich-rechtlichen Sender gewährt, für das sogar alle 16 Landesparlamente den Rundfunkstaatsvertrag ändern mussten. Der Grund: Das neue Programm für die Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen soll ausschließlich online und nicht linear senden. Das Angebot wartet mit zahlreichen YouTubern auf (darunter Florian Mundt alias LeFloid und Rayk Anders mit seinem Kanal „Armes Deutschland“) und wird unter anderem von den Gaming- und Dauerquassel-Experten von RocketBeans TV produziert.

Darauf freuen wir uns

„Hunt For The Wilderpeople“: Jeder kennt die Trash-TV-Sendungen, in denen gewaltbereite und ungezogene Kinder in ein Flugzeug gesetzt werden, um auf einer Farm irgendwo im Nirgendwo ganz ohne Elektrizität zu lernen, wie man sich richtig zu verhalten hat. „Hunt For The Wilderpeople“ ist so eine Geschichte, nur dass sie auf einem berühmten Jugendroman basiert. Regisseur Taika Waititi („5 Zimmer, Küche, Sarg“) erzählt die Story eines Jungen, der erst nirgends richtig reinpasst und dann mitten in der Natur zu sich findet. Hoffentlich kommt die neuseeländische Erfolgsproduktion bald zu uns ins Kino!

App-Radar

The Rock Clock: Muskelprotz Dwayne „The Rock“ Johnson hat sich in Hollywood als besttrainierte Grinsebacke einen Namen gemacht. Jetzt ist er auch unter die App-Entwickler gegangen und hat seine eigene Wecker- und Motivations-App vorgestellt. Die hält nicht nur von ihm eingesungene Wachwerd-Melodien bereit, sondern zeigt auch an, wann er selbst aufsteht. Aktuell ist Johnsons „Rock Time“ auf 4:15h eingestellt – na dann.

Wann geht es endlich weiter?

Marvel’s Agents of Shield – Staffel 2 | Ab 10.05.2016 auf RTL II Marco Polo – Staffel 2 | Ab 01.07.2016 auf Netflix New Girl | Ab Herbst 2016 auf Sixx


Image (adapted) „Watching a blank Screen“ by Kenneth Lu (CC BY 2.0)


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5 Lesetipps für den 26. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um Foursquare, Rufmord im Netz vom GCHQ, Facebook gibt die eigene Mail auf, Amazon Prime kommt nach Deutschland und die Bitcoin-Krise von Mt. Gox. Ergänzungen erwünscht.

  • FOURSQUARE Kroker’s Look @ IT: Foursquare, der einstige Social-Media-Darling – der seit längerem auf der Stelle tritt: Eigentlich hat Dennis Crowley allen Grund, zufrieden zu sein: Ende 2013 hat der von ihm Anfang 2009 gegründete Mobildienst Foursquare die Marke von 45 Millionen registrierten Nutzern passiert. Doch WiWo-Redakteur Michael Kroker hat das Gefühl, dass der Dienst auf der Stelle tritt.
  • SHITSTORM À LA 007 Zeit Online: Britische Agenten trainieren Rufmordkampagnen im Netz: Neue Snowden-Dokumente belegen, dass Agenten des britischen Geheimdienstes GCHQ lernen, politische Gegner mit Rufmordkampagnen im Netz gezielt kaltzustellen. Besonders politisch motivierte Hacker sind Ziel dieser verdeckten Operationen.
  • FACEBOOK PandoDaily: How can Facebook “own” messaging without email?: Mark Zuckerberg scheint sichtlich von WhatsApp beeindruckt zu sein: „Es haut alles andere weg“. Offensichtlich sogar den eigenen Facebook Messenger, dem Facebook sein E-Mail-Feature nimmt. Das sowieso unbeliebte Feature wird bestimmt nicht vermisst werden, allerdings ist die Entscheidung, komplett auf Mails zu verzichten und nur auf Chats zu setzen, spannend zu beobachten.
  • AMAZON PRIME e-book-news.de: Amazon Prime jetzt auch in Deutschland inklusive Video-Streaming: An Lektüre hat es Amazons deutschen Premium-Kunden schon bisher nicht gemangelt, immerhin standen ihnen zuletzt mehr 500.000 Titel aus der Kindle Leihbücherei zur Verfügung. In Sachen Video-Streaming jedoch schauten sie in die Röhre, denn der Prime Instant Video-Service blieb Nutzern in den USA und anderswo vorbehalten. Doch ab heute mutieren Endgeräte wie Kindle Fire, iPad, Smart-TVs oder Spielekonsolen nun auch hierzulande zur unendlichen Videothek.
  • BITCOIN Hyperland: Bitcoin-Krise – Wenn kollektive Intelligenz versagt: Die letzten Wochen waren dramatisch für die Digitalwährung Bitcoin, deren Gesamtwert zuletzt auf sieben Milliarden US-Dollar geschätzt wurde, und über Nacht überschlugen sich die Ereignisse. Aufgrund einer Sicherheitslücke setzen weltweit Bitcoin-Börsen ihren Betrieb aus, die Zukunft der größten Börse Mt. Gox ist ungewiss – die Site ist seit gestern Nacht nicht mehr erreichbar. Die Krise zeigt mustergültig den großen Schwachpunkt der dezentralen Währung: Die Menschen, die sie nutzen.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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