Gamescom 2019: Die wichtigsten Infos zur Gaming-Messe

Es ist wieder so weit. Nachdem im Juni auf der E3 vor allem die Fachpresse Hand an die neuesten Spiele legen konnte, sind nun auch die Spieler selbst dran. 370.000 Besucher fanden letztes Jahr nach Köln zur Gamescom. Auch dieses Jahr wird der Besucherstrom zur Gamescom 2019 nicht abreißen, da bereits einige Tickets zur größten Computer- und Videospiel-Messe ausverkauft sind.

Doch Gamescom bedeutet nicht nur langes Anstehen, um zu zocken. Die Gaming-Messe hat so viel mehr zu bieten. Wir zeigen euch, was die Gamescom 2019 zu bieten hat und welche Tickets noch erhältlich sind.

Für das Wochenende nur noch Abendtickets erhältlich

Der Zulauf der Gamescom ist ungebrochen. Das bedeutet aber auch, dass der Samstag bereits ausverkauft ist und am Freitag nur noch Abendkarten erhältlich sind. Mit diesen günstigen Tickets für 7 Euro kommt ihr ab 16 Uhr auf die Messe. An allen Tagen endet die Messe um 20 Uhr.

Das sind die Ticketpreise der Gamescom 2019:

  Mittwoch (10:00 – 20:00 Uhr) Donnerstag (10:00 – 20:00 Uhr Freitag (9:00 bis 20:00 Uhr) Samstag (9:00 bis 20:00 Uhr)
Tageskarte 16,50 Euro 16,50 Euro ausverkauft ausverkauft
Tageskarte ermäßigt 10 Euro 10 Euro ausverkauft ausverkauft
Tageskarte Familie 27 Euro 27 Euro ausverkauft ausverkauft
Tageskarte Pre Entry (Einlass eine Stunde vor anderen Besuchern) 35 Euro 35 Euro
Abendkarte (16:00 – 20:00 Uhr) 7 Euro 7 Euro 7 Euro ausverkauft

Die heißesten Spiele der Gamescom 2019

Die großen Titel der E3 gehören auch auf der Gamescom zu den absoluten Highlights. Zu Cyberpunk 2077 gibt es beispielsweise erstmals Livevorführungen abseits abgeschotteter Presseräume. Auch von Elden Ring erhofft man sich neue Informationen, nachdem der Trailer noch sehr viel Raum zur Interpretation ließ.

Richtig spannend wird jedoch auch der Stand von Sony. Der Gaming-Riese nahm nämlich nicht an der E3 Teil, ist dafür aber auf der Gamescom 2019 vertreten. Gibt es womöglich neue Informationen zur Playstation 5? Auch neue Informationen zu Exklusivtiteln wie The Last of Us 2 werden sehnlichst erwartet. Apropos Sony-Exklusiv: Square Enix steht wieder ganz im Zeichen von Final Fantasy. Allein für das Remake von Final Fantasy VII stehen mehr als 70 Spielstationen bereit. Außerdem dürft ihr erstmals auch Marvel’s Avengers anspielen.

Nicht direkt spielbar ist Watch Dogs: Legion. Wie auch bei Cyberpunk 2077 beschränkt sich Ubisoft beim neuesten Teil ihrer Open World Reihe auf Live-Präsentationen. Dafür gibt es unter anderem Rainbow Six Siege und Ghost Recon: Breakpoint zu spielen.

In einem fast fertigen Zustand ist der Lootshooter Borderlands 3, der im September veröffentlicht wird. Da lohnt es sich, schon einen genaueren Blick auf das Spiel zu werfen.

 

Nintendo Stand auf der Gamescom
Spielspaß für groß un klein: Nintendo ist auch auf der Gamescom 2019 mit einem großen Bereich vertreten.

Pinkelpause bei der Opening Night der Gamescom 2019

Einige Trailer und Ankündigungen gab es bereits am Montag auf der Opening Night. Dort konnten unter anderem auch deutsche Entwickler Punkten. Das Hamburger Studio Rockfish Games kündigte auf der der Opening Night der Gamescom den zweiten Teil ihres Space Shooters Everspace 2 für 2021 an. Das Bremer Studio KING Art wandelt mit Iron Harvest auf Pfaden des Echtzeitstrategiekrachers Company of Heroes, nur dass Iron Harvest in einem ziemlich unverbrauchten Dieselpunk-Setting spielt. 

Ebenfalls spannend für Strategiefans ist Humankind, das neue Spiel von Amplitude, das sich anschickt, der Strategiereihe Civilizations Paroli zu bieten. Weitere interessante Neuankündigungen  der Opening Night waren Kerbal Space Programm 2, Port Royale 4, Helikopter-Shooter Comanche und Spacestation Startopia, die Neuauflage des Klassikers aus 2001.

Zum Abschluss betrat Entwicklerlegende Hideo Kojima die Bühne, der ein sechsminütiges Gameplay-Video zum Action-Adventure Death Stranding Gepäck hatte. Wirklich viel Licht brachte der Trailer noch nicht ins geheimnisvolle Dunkel. Zu sehen bekamen die Zuschauer einen pinkelnden Hauptcharakter, ein Baby in einer Kapsel und prominente Gesichter, wie etwa Guillermo del Toro für die Besetzung der Charaktere.  

Event Arena

Die größte und aufwendigste Bühne der Gamescom gehört dieses Jahr ganz dem E-Sport. Am Mittwoch geht es mobil auf die Rennstrecke mit dem Grand Final der erste Asphalt esports Series presented by Black Shark. Am Donnerstag geht es beim Finale der ESL Meisterschaft in Counter-Strike um die Krone im deutschen E-Sport.

Auch bei League of Legends geht es am Freitag mit einem Meisterschaftsfinale weiter. Das Finale der Premier Tour gilt als relevantestes Turnier der deutschsprachigen Szene und entscheidet darüber, welches Team auf europäischer Ebene antreten darf.

Am Samstag finden im Rahmen der Magenta eTrophy die Finals zu Clash Royale und League of Legends statt. Die Deutsche Telekom präsentiert außerdem vor Ort diverse Showcases und stellt die Highlights der Finalspiele nach dem Event in der Magenta Virtual Reality App in 360° zur Verfügung.

Für 4,50 Euro gibt es übrigens auch Tickets für die Eventarena. Zwar lässt sich diese auch so betreten, doch kommt ihr so ohne Anstehen rein und erhaltet verfrüht Eintritt. Bis 12 Uhr bekommt ihr mit dem Exklusivticket außerdem nicht nur garantierten Eintritt, sondern auch einen garantierten Sitzplatz in der Event Arena.

E-Sportler auf der Gamescom
Für viele Besucher ein Highlight: Die ESL Meisterschaft auf der Gamescom.

Cosplay Village

Keine gute Gaming-Convention ohne Cosplay – das ist klar. Darum hat die Gamescom ihr Cosplay Village nochmals vergrößert. Hier könnt ihr eure Kostüme zeigen oder die Kostüme anderer Cosplayer bewundern. Es ist immer wieder beeindruckend wie viel Liebe Fans in ihre Kostüme aus Spielen, Filmen und Serien stecken. Neben dem Cosplay lädt eine Drawing Alley zudem passionierte Zeichner zur Demonstration ihrer Fähigkeiten ein. Auch ein umfangreiches Gastro-Angebot und einige Entspannungsmöglichkeiten gehören zum Cosplay Village.

Red Bull Gaming Ground

Für das Rahmenprogramm sorgt unter anderem der Red Bull Gaming Ground. Dort erwarten euch nicht nur Let’s Plays und Gaming Turniere, sondern auch Einblicke aus der Gaming-Branche durch Influencer, E-Sport-Profis und Programmierer. Außerdem besingt Zocker-Rocker Jan Hegenberg am Samstag bei seinem Konzert fette Elfen und lässt sicherlich auch die Horde wieder rennen.

Ebenfalls auf der Gamescom 2019

Und was gibt es sonst noch zu entdecken? Eine Menge! Skateboard Fans dürfen sich auf den COS Cup – gamescom Cup freuen. Für die Teilnehmer ist es die vorletzte Möglichkeit, sich mit einer guten Platzierung für die am Ende im Europa-Park ausgetragene Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Skating auf höchstem Niveau passt auch wunderbar auf eine Gaming-Messe.

Auch Petrol Heads kommen auf der Gamescom 2019 auf ihre Kosten. Auf einer Fläche von 500 Quadratmetern erwarten euch spannende Driftshows im Maßstab 1:10 bei den rc Dr!FT Wettbewerben. Ihr könnt sowohl die Profis bestaunen, als auch selbst eure Drift-Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Außerdem dürft ihr erneut Headis spielen und ein Kinder-Workshop bringt den Kleinen Spieleprogrammierung näher. OrkenspalterTV präsentiert ein Live DnD-Let’s Play und zahlreiche weitere Konzerte bieten Unterhaltung. In der Signing Area könnt ihr zudem zahlreiche bekannte YouTube- und Twitch-Stars treffen.

Ein Highlight dürfte außerdem auch der Cyberpunk 2077 Cosplay Contest sein, den CD Projekt RED kurz nach der E3 angekündigt hat. Der Gewinner erhält nicht nur 2.000 US-Dollar (warum nicht 2077?), sondern auch ein Ticket fürs Finale, bei dem es um einen Preispool von 40.000 US-Dollar geht.

Was euch sonst noch auf der Gamescom 2019 erwartet, findet ihr auf der Events– oder Ausstellerseite der Gamescom. Wir wünschen euch viel Spaß und und hoffen, dass ihr nicht nicht in den langen Warteschlangen verloren geht.


Images by Koelnmesse

Stefan Reismann

Das Internet ist sein Zuhause, die Gaming-Welt sein Wohnzimmer. Der Multifunktions-Nerd machte eine Ausbildung zum Programmierer, entdeckte dann aber vor allem die inhaltliche Seite für sich. Nun schreibt er für die Netzpiloten und betreibt nebenher einen Let's Play-Kanal, auf dem reichlich gedaddelt wird.


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