Photo: alviman Vor gut vier Wochen veröffentlichten einige im Web bekannte Journalisten und ihre Bekannten das Internet Manifest. Sie wandten sich damit vordergründig gegen Zeitungsverleger, die eine Überarbeitung der Gesetze verlangen, damit sie ihr bisheriges Geschäftsmodell bewahren können. Das bestand bis dato darin, dass man Reichweiten (Leser), die durch ein Übergewicht an Agenturtexten aller Art und einigen intern erstellten Artikeln enstanden war, an Anzeigenkunden verkaufte. Aber das war gar nicht das Problem der Unterzeichner. [MEHR]
scrtrailer_3.jpg Heute Abend wird um 23:30 Uhr auf N24 die Sendung Debatte 2.0 ausgestrahlt. "2.0" deswegen, weil die Zuschauer dem Gast, Bayerns Ministerpräsidenten Günther Beckstein, im Vorfeld Fragen per Videoclip oder MMS stellen konnten. N24 definiert das als "interaktiv", was es de facto aber eher nicht ist. Denn interaktiv wäre es, wenn es einen echten Live-Austausch geben würde, der aber offenbar nicht vorgesehen ist. Denn die Sendung wird "ausgestrahlt". Von live ist nur in Bezug auf den entsprechenden Stream im Web die Rede und das hat mit live nun mal recht wenig im eigentlichen Sinne zu tun. "2.0-nullig" wird es zwar durch den Einsatz der MyVideo-Plattform, aber das ist lediglich eine technische Finesse und hat mit Netzkultur im Web 2.0 noch nicht viel zu tun. [MEHR]