Amicella

KOLUMNEN

Kolumne: Miriam Pielhau

Jakob SteinschadenFacebook Messenger: Die Gründe für den App-Split

Die Ausgliederung der Direktnachrichten in eine eigene App hat zwei triftige Gründe: WhatsApp und Twitter. // von Jakob Steinschaden

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Facebook-Nutzer haben derzeit wieder einen Grund zum Jammern: Sie werden von den Machern des Online-Netzwerks derzeit dazu gezwungen, sich für das Empfangen und Versenden von Direktnachrichten die eigene App “Messenger” (gratis für iPhone, Android und Windows Phone) zu installieren – in der Haupt-App von Facebook wird man künftig private Nachrichten nicht mehr senden können. Diese Aufsplittung der Facebook-App in mehrere Unterfunktionen begründet Facebook mit einem besseren Nutzungserlebnis. Dank der eigenständigen Messenger-App würden User Antworten auf Direktnachrichten 20 Prozent schneller bekommen, heißt es seitens der Firma. [Mehr]


Oliver BerntLesetipps für den 11. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Printmedien in der Gay-Community, Soziale Netzwerke in der Ukraine, neue Facebook-Kritik, Analoge Mitgliederbefragung und einen Hackerwettbewerb. Ergänzungen erwünscht.

  • PRINT taz: Magazine für Homosexuelle: „Schwule leben anders, lieben anders“: Den Printmarkt geht es nach wie vor schlecht und die Krise macht auch vor schwulen Printmedien nicht halt. Das neueste Opfer ist das Traditionsmagazin Du&Ich, welches nach 45 Jahren nun endgültig eingestellt wurde. Galten die Magazine im Prä-Internetzeitalter als mehr oder weniger einzige Informationsquelle für die Schwul-Lesbische-Gemeinde, fristen sie heute allenfalls ein Dasein als Gratisheftchen oder sind bereits in der Versenkung verschwunden. Wie kam es dazu? Ein Erklärungsversuch.

  • SOZIALE NETZWERKE DW: Geliked, geteilt: Medien in der Ukraine: Medien und soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. spielen schon während der Maidan-Proteste in Kiew eine große Rolle. Auch jetzt noch, einige Monate später, sind Fotos und Amateuraufnahmen jeglicher Art eine enorm wichtige Quelle. Experten waren allerdings vor Fälschungen und Manipulation.

  • FACEBOOK Golem: Facebook: Nutzer kritisieren Messenger-App: Facebook zieht einmal mehr den Zorn seiner Nutzer auf sich. Bereits im April 2014 ließ Facebook verlautbaren, die Chat-Funktion in den Android- und iOS-Apps zu deaktivieren. Wer Lust auf einen Chat hat ist daher gezwungen, die eigenständige Messenger-App zu installieren. Die Folge: Unmut der Kunden und schlechte Bewertung en Masse. Wie kann Facebook dem erneuten PR-Debakel entgegen wirken?

  • POLITIK SPIEGEL: Piratenpartei setzt bei Mitgliederbefragung auf Postboten: Nichts ist der Piratenpartei wichtiger als konsequent gelebte Basisdemokratie. Um alle Parteimitglieder in Entscheidungen einbeziehen zu können, wurde seinerzeit die Netzplattform LiquidFeedback ins Leben gerufen. Doch anstatt schnell Entscheidungen herbeizuführen, wurde mehr Streit produziert und die Partei lähmte sich selbst. Daher setzen die Piraten bei ihrer anstehenden Mitgliederbefragung auf ein analoges und nahezu NSA-sicheres Mittel: dem Briefträger.

  • NETZWERKE ZEIT ONLINE: DEF CON: Spielplatz für Hacker: Las Vegas am vergangenen Wochenende. Etwas abseits des hektischen Strips, im Hotel Rio, gaben sich die weltbesten Hacker die Klinke in die Hand. Der Grund: die legendäre DEF CON lud die talentiertesten unter ihnen bereits zum 22. mal ein, um sich sich in anspruchsvollen Hacker-Wettbewerben zu messen. Mehr als 15.000 Netzwerk-Renegaten folgten dem Aufruf. Ziel war es, bis zum Sonntag die meisten feindlichen Netzwerke zu hacken. Dem Gewinner winken schwarze DEF-CON-Badges, welche ihn neben Ruhm und Anerkennung der Community, lebenslang kostenlosen Eintritt gewähren.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Tobias SchwarzGoogle mal anders: Fluchtplan ins Grüne

Mit einer neuen Kampagne verwandelt Google seinen Dienst Google Maps in einen Fluchthelfer für geplagte Großstädter ins Grüne. // von Tobias Schwarz

Ins Gruene Logo

Die Berliner Agentur Heimat hat für Google Deutschland eine Kampagne entwickelt, die Nutzer inspirieren soll, mit Google Maps die Freizeit zu planen, die Umgebung zu erkunden und bisher unbekannte Orte zu finden. In einem Selbstversuch habe ich mich auf die Suche nach meinen nächsten Fluchtort begeben und dabei mehr entdeckt als nur ein grünes Fleckchen in Friedrichshain.

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Gunnar SohnWerbung im Internet

Die Online-Werber führen einen Krieg gegen die Internet-Nutzer, die sie als reines Klickvieh sehen. // von Gunnar Sohn

computer mouse (Bild: Pockafwye [CC BY 2.0], via Flickr)

Woher kommt der Hass auf die Onlinewerbung, fragt sich Unternehmensberater Nicolas Clasen im brandeins-Streitgespräch mit Stephan Noller, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Targeting-Spezialisten Nugg.ad. Die meisten Banner seien hässlich und nervig. Das habe nichts mit der Anmutung einer Print-Anzeige zu tun und auch nicht mit dem Humor eines Werbespots. „Diese Banner sind einfach nur belästigend, weil nicht verstanden wurde, wie Werbung wirkt. Das liegt auch daran, dass die besten Werbeleute immer noch für Print und TV arbeiten.“ [Mehr]


Tobias SchwarzOne Spark: “Crowdfunding wird Altbewährtes auflösen”

Am 13. September findet das internationale Crowdfunding-Festival “One Spark” in Berlin statt – wir haben uns mit dem Veranstalter Travis Todd unterhalten. // von Tobias Schwarz

Travis Todd

Im letzten Jahr fand das “One Spark Festival” erstmals statt. Bereits ein Jahr später hat es das Crowdfunding-Festival von Jacksonville in Florida an die Spree nach Berlin geschafft. Hier vor Ort versuchen die Veranstalter zusammen mit New Thinking, Silicon Allee und APCO an den Erfolg von 2013 anzuschließen. Wir haben uns mit dem Veranstalter Travis Todd über die Europa-Premiere unterhalten und was uns am 13. September in der Berliner Platoon Kunsthalle erwartet.

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Nico Lumma30 Jahre Email in Deutschland – und immer noch nichts gelernt

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie. Diesmal geht es um den 30. Geburtstag der Email. // von Nico Lumma

Email (Bild: Bruno Girin [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Michael Rotert, der Vorstandsvorsitzende des Branchenverbandes eco, ist derzeit ein gefragter Mann. War er es doch, der vor 30 Jahren die erste Email aus den USA empfing. Seitdem ist in Sachen Email eigentlich nicht viel passiert. Der grundsätzliche Aufbau der Emails ist gleich geblieben, ebenso wie die Grundannahme, dass der Empfänger am Empfang einer Email grundsätzliches Interesse hat, egal wer der Absender ist.

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Daniel KuhnDas Internet der Dinge braucht eine andere Berichterstattung

Das Buzzword Internet der Dinge hat wohl jeder schon einmal gehört. Doch die Berichterstattung geht häufig am Kern der Sache vorbei. // von Daniel Kuhn

Internet Of Things

Nachdem das Internet der Dinge seit langem als heißer Scheiß in den einschlägigen Medien gehandelt wird, soll in diesem Jahr endlich der große Durchbruch gelingen. So zumindest berichten die großen Medien inzwischen. Dabei übersehen sie allerdings einige wichtige Punkte. Das Internet der Dinge ist keine Zukunftsmusik sondern Realität und es geht nicht um smarte Teekessel, sondern viel größere Dinge. Wir müssen die Art und Weise, wie über das Internet der Dinge berichten also grundlegend ändern.

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Henning TillmannWie Deutschland die Digitale Bildung verschläft

Vor allem der Bildungsbereich muss in Deutschland für die Digitalisierung fit gemacht werden, doch die Politik droht die Entwicklung zu verschlafen. // von Henning Tillmann

Digitale Bildung (Bild: Brad Flickinger [CC BY 2.0], via Flickr)

Die Digitalisierung schreitet voran: Unser Medienkonsum und Kommunikationsverhalten hat es schon vollständig erfasst. Ein Bereich ruht aber in den wohligen, miefigen und vor allem analogen Zeiten der 1980er Jahre: Die Bildung. Digitale Bildung ist in Deutschland ein Fremdwort und bedeutet eben nicht, nur Beamer mit Powerpoint statt Overheadprojektoren einzusetzen. Es gibt sehr viel zu tun – ein weiteres Aufschieben von Reformen wäre fatal. Drei notwendige Schritte.

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Lars SobirajGolem.de testet bezahlten Content

Beim IT-Portal Golem.de wird derzeit ein neues Bezahlmodell ausprobiert. Für 2,50 Euro monatlich kann man jetzt alle Artikel ohne Werbung und Tracking genießen. // von Lars Sobiraj

Golem Pur

Bei der Berliner Klaß & Ihlenfeld Verlag GmbH wurde gestern ein neues Experiment gestartet. “Golem pur” kostet pro Monat 2,50 Euro. Dafür sind alle Artikel des IT-Newsportals Golem.de ohne Werbung oder Tracking verfügbar. Zudem kann man zahlreiche Videos nicht nur anschauen, sondern auch direkt herunterladen. Mehrseitige Beiträge werden bequem auf einer Seite angezeigt, der RSS-Feed wird ungekürzt als Volltext ausgeliefert. Weitere Features sollen folgen. Ob genug Leser anbeißen werden? [Mehr]


Tobias SchwarzVideo: John Oliver über Native Advertising

In seiner Sendung “Last Week Tonight with John Oliver” kommentiert der britische Komiker das Konzept Native Advertising und seinen Einfluss auf den Journalismus. // von Tobias Schwarz

John Oliver über Native Advertising

Es ist bezeichnend, dass der beste Kritiker unserer sich im digitalen Wandel befindenden Gesellschaft ein Komiker ist. Spätestens mit seinem Beitrag über Netzneutralität in den USA ist John Oliver auch unter netzpolitischen Aktivisten hierzulande ein Medienstar. Und Oliver legt fleißig nach: auch sein Video über Native Advertising im Journalismus eignet sich perfekt als Must-see-Verpflichtung zum Thema.

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Dirk ArendtMobile Government: Die Behörde von morgen

Schon heute nutzen viele Arbeitnehmer Tablets und Smartphones geschäftlich. Ein Trend, der auch der öffentlichen Verwaltung Vorteile bringen kann – den die Regierung aber zu verschlafen droht. // von Dirk Arendt

iPad (Bild: Matt Buchanan [CC BY 2.0], via Flickr)

Für einen attraktiven Arbeitgeber gehört es inzwischen dazu, dass die Angestellten ihre Smartphones und Tablets auch für dienstliche Zwecke nutzen können. Flexible Arbeitszeiten, größere Zufriedenheit und höhere Produktivität lautet der Dreisatz in den Unternehmen. Die Große Koalition plant Ähnliches für die Verwaltung derzeit jedoch nicht, trotz der groß angekündigten digitalen Agenda. Mit dieser Entscheidung könnten Behörden im Kampf um junge qualifizierte Fachkräfte bald ins Hintertreffen geraten.

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