KOLUMNEN

Kolumne

Lukas MenzelInstafall: Tweetdeck nur für Instagram?

Angelehnt an Tweetdeck, möchte Instafall die Foto- und Video-Sharing-App Instagram in den Browser bringen. Eine interessante Idee, die aber nur teilweise überzeugt. // von Lukas Menzel

Instafall ist eine Tweetdeck für Instagram

Mit mehr als 300 Millionen Nutzern und der höchsten Wachstumsrate unter allen sozialen Netzwerken, gehört Instagram zu den beliebtesten Social Media-Diensten. Doch auch wenn der zu Facebook zugehörige Foto- und Video-Sharing-Dienst damit eine große Nutzerschaft hat, ist dieser bislang nur mobil über die eigene App vollständig nutzbar. Einen Browser- oder Desktop-Client von Instagram gibt es bislang nicht. Eine Lücke, die sich nun Instafall zu nutzen machen möchte.

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Arjuna SathiaseelanIst es fair, dass Facebook den freien Internetzugang limitiert?

Internetunternehmen wie Facebook bringen Internet in bisher nicht vernetzte Gebiete, doch dort bestimmen sie dann, was Internet bedeutet und was nicht. // von Arjuna Sathiaseelan

Facebook vs. Netzneutralität – Oder? (Bild: Edar [CC0], via Pixabay)

Trotz der Bedeutung des Internets für die heutige Gesellschaft sind laut einer Studie der ITU nur 42 Prozent der Weltbevölkerung online. Also bleiben 4,3 Milliarden Menschen ohne Internetzugang, von denen 90 Prozent in Entwicklungsländern leben. Viele Nationen in Afrika, Asien und Lateinamerika haben mit die niedrigsten Internetnutzerraten und hierbei sind schon verschiedene Hürden mit einberechnet wie Erschwinglichkeit und eine fehlende Infrastruktur, außerdem wird hier das Internet als weniger wichtig wahrgenommen. Sprachliche Hindernisse tun ihr Übriges dazu.

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Walter GröbchenLeben in der Nische

Die Schallplatte feiert ein Comeback. Aber hat sie eine wirkliche, ernsthafte Zukunftschance? // von Walter Gröbchen

Gelingt der Schallplatte ein Comeback (Bild: Andree Kröger [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Glaubenskriege sind gerade sehr in Mode. Gottseidank (sic!) gibt es auch solche, die nicht ganz ernst zu nehmender, sondern eher unterhaltsamer Natur sind – wiewohl sie bisweilen in punkto Verbissenheit ihren gewaltsamen Artgenossen kaum nachstehen. Einer dieser lässlichen Glaubenskriege tobt seit jeher im Lager jener, die auf gutes Hören Wert legen – also im HiFi- und High End-Bereich. Und zwar zwischen der Analog- und der Digitalfraktion. Man dachte ja, dieser Konflikt wäre längst entschieden. Zugunsten der moderneren, bequemeren Technologie, die nur mehr Nullen und Einsen kennt.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 27. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Folgen des Verschwindens von Lokalzeitungen, die hiesige YouTube-Community, Wi-Fi und Podcasts in den USA. Ergänzungen erwünscht.

  • ZEITUNGSKRISE The Washington Post: The decline of local news is threatening citizen engagement: Ein eindringlicher Text von Danny Hayes in der Washington Post, der gerade hierzulande, unbedingt gelesen werden sollte. Hayes beschreibt zwar die SItuation in den USA, aber die hier beschriebene Folge aus der Zeitungskrise trifft auch auf unsere Gesellschaft zu: Das Verschwinden lokaler Medien stört zivilgesellschaftliches Engagement bereits in den Anfängen.

  • YOUTUBE I Kleinerdrei: Die jungen Leute auf YouTube: Auf Kleinerdrei erklärt Martin Pittenauer anhand der hiesigen YouTube-Community einen vermeintlichen Generationskonflikt in der deutschen Medienlandschaft. Die Video-Plattform gilt hierzulande immer nur als etwas für junge Akteure, die wiederum von älteren Was-mit-Medien-Leuten meist abfällig und kritisch beäugt werden. Se entsteht keine Vielfalt, obwohl sie in Ansätzen erkennbar ist, wenn man wie Pittenauer genau hinguckt.

  • YOUTUBE II Spreeblick: YouTube und die Alten: Johnny Haeusler antwortet auf Pittenauers Text mit einem Kommentar und warum es “ältere” Menschen, die was mit Medien machen, nicht unbedingt mehr vor die YouTube-Kameras dieser Welt zieht. Dem Selbstdarstellungstrieb, der gerade die junge Generation antreibt, weicht mit den Jahren zwangsläufig der Selbstfindung. Das könnte ein Grund sein, warum das Medium YouTube hierzulande gerade von jungen Protagonisten geprägt wird, erklärt aber nicht Pittenauers Verweis auf die US-amerikanischen YouTuber in den USA.

  • WI-FI Time: Cablevision to Launch New Wi-Fi Cell Service Plan: In New York plant ein Telekommunikationsanbieter den Umstieg des Mobilfunks auf Wi-Fi. Was zuerst ungewöhnlich klingt, hat Hand unf Fuß. Victor Luckerson erklärt auf Time.com die Vor- und Nachteile dieser Entscheidung und welche Auswirkungen das auf den Markt haben kann.

  • PODCAST Edison Research: A Dramatic Increase In Podcasting’s ‘Share Of Ear’: Ich bemühe mich stets mir mehr Zeit für Podcasts zu nehmen, denn es gibt sogar hierzulande jede Menge tolle Formate. Ähnlich wie in den USA, wo Edison Research eine erstaunliche Zahl ermittelt hat: US-Amerikaner hören durchschnittlich 21,1 Mio. Stunden Podcasts. Mehr als alle anderen Audio-Formate. Insgesamt ist der Konsum im letzten Jahr um 18 Prozent gestiegen.

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Jakob SteinschadenTinder: Fake-Profile locken in die Abo-Falle

Hurra, ein Match! Doch Moment mal – der Link, den die überaus hübsche junge Dame schickt, führt zu einem ziemlich teuren Seitensprung-Portal. Derzeit sollte man Vorsicht walten lassen bei der Nutzung Dating-App. // von Jakob Steinschaden

Die Flirt-App Tinder kämpft gegen Fake-Profile und Abo-Fallen

Eifrigen männlichen Tinder-Nutzern ist es möglicherweise schon aufgefallen: Die Dating-App wird derzeit von einer Welle von Fake-Profilen heimgesucht. Unter die Profile echter Userinnen werden, wahrscheinlich automatisiert, falsche Accounts gemischt. Ihr Zweck ist es, anderen Tinder-Nutzern Links zu zwielichtigen Seitensprung-Portalen unterzujubeln, die dann in ein teures Abo locken. Die Vorgehensweise der zwielichtigen Betreiber ist dabei besonders dreist.

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Angela GruberAri Sprung: “Israelis sagen mir: Deine App rettet Leben”

Die App Red Alert warnte Nutzer während des Gazakriegs vor Raketeneinschlägen in Israel. Entwickler Ari Sprung bekommt mittlerweile Anfragen aus der ganzen Welt. // von Angela Gruber

Ari Sprung, Entwickler von Red Alert

Tausende Male schlug die App Red Alert diesen Sommer während des Gazakriegs Alarm. Sie vermeldet jeden Raketenangriff auf Israel aus Gaza, in Echtzeit. Sogar während einer Live-Schalte zum israelischen Botschafter in Washington war der durchdringende Signalton der App zu hören, der Diplomat hatte sie nicht ausgeschaltet. Im Interview spricht Entwickler Ari Sprung aus Jerusalem darüber, wie er den Run auf seine App erlebt hat und warum Red Alert auch nach dem Gazakrieg gefragt ist.

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Daniel KuhnBeats Music zieht in den Kampf um die Music-Stream-Marktanteile

Musik wird heute nicht mehr gekauft, sondern gestreamt. Die amerikanische Firma Beats Music will in dem hart umkämpften Markt nun mitmischen. // von Daniel Kuhn

Musik Streaming Plattform Beats Music (Bild: Beats Music)

Musik-Streaming-Dienste wie Spotify werden als Heilsbringer, oder Todesurteil der Musikindustrie gesehen – je nachdem, wen man fragt. Der Markt ist hart umkämpft und während die Großen mit immer härteren Mitteln um die Aufmerksamkeit der Hörer kämpfen, müssen ehemals angesagte Download-Portale wie Musicload bereits die Segel streichen. Trotz alledem traut sich mit Beats Music nun ein weiterer Wettbewerber auf den Markt. Ist der Dienst DOA, oder hat er reale Chancen?

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John RiceOffener MOOC – Dein Weg zu einem kostenlosen MBA?

Einen Master of Business Administration (MBA) zu absolvieren ist sehr attraktiv, aber kostenlose Angebote sind schwer zu finden. Kann ein offener MOOC Abhilfe schaffen? // von John Rice

MOOC – digital Studenten (Bild: Jisc [CC BY-NC-ND 2.0 UK], via Flickr)

Immer wieder wird vorgeschlagen, dass man sich mit entsprechenden Sorgfalt und Hingabe einen kostelosen Master of Business Administration zusammenstellen kann. Wahrscheinlich wird es die wenigsten Eingeweihten überraschen, dass von dieser Idee bisher eher wenig übrig geblieben ist.

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Dr. Erik MeyerBesuch im Weißen Haus: YouTube-Stars interviewen Obama

Im Anschluss an seine alljährliche Ansprache zur Lage der Nation hat sich US-Präsident Obama mit drei YouTube-Stars getroffen und über Politik geplaudert. // von Dr. Erik Meyer

Ein Interview mit Barack Obama auf YouTube (Bild: YouTube)

 

Die Regierungskommunikation des Weißen Hauses ist auch im Netz einigermaßen avanciert. Zumindest werden von der Obama-Administration online alle relevanten Kanäle mit eigenen Formaten bespielt. Die “State of the Union Address”, die vor beiden Kammern des Kongresses im Plenarsaal des Repräsentantenhauses gehalten wird, wird so zu einem digitalen Medienereignis. Ein Element der Inszenierung ist in diesem Jahr ein Livestream, der einem Publikum die Agenda das Präsidenten vermitteln soll, das über etablierte Medien nicht mehr zu erreichen ist.

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Daniel PeterStudie zu Social Media: Was Katar von Facebook hält

Eine Studie zeigt, dass Katar das Land mit der am besten vernetzten Bevölkerung ist. Es gibt jedoch starke Unterschiede zwischen den Bevölkerungsgruppen. // von Daniel Peter

Social Media Nutzung in Katar [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

 

Eine zwischen September und Oktober 2014 durchgeführte Untersuchung legt dar, wie die Katarer soziale Medien nutzen und nach welchen Kriterien sie soziale Netzwerke favorisieren. Im Rahmen der Forschungsarbeit wurden 500 Katarer und 500 Einwanderer zu ihren Gewohnheiten in sozialen Netzwerken befragt. Es zeigt sich, dass die beiden Bevölkerungsgruppen sehr unterschiedlich im Internet agieren und die Bevölkerung des Wüstenstaates über eine erstaunliche digitale Mobilität verfügt.

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Franziska TürkWeb 2.0 – Format ohne Zukunft?

Seit rund zehn Jahren gehört das Checken des Facebook-Accounts für viele genauso zur täglichen Routine wie das Zähneputzen. Werden die sozialen Medien auch das nächste Jahrzehnt überleben? Oder ist das Web 2.0 bereits gescheitert? // von Franziska Türk

Nutzung von Web 2.0 (Bild: niekverlaan [CCo], via pixabay)

 

Der eine postet Pandababys, der andere politische Parolen. So oder so: Social Media sind ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden, über die Hälfte der deutschen Internetuser nutzen soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter, in den jüngeren Altersgruppen sind es sogar über 90 Prozent. Große Hoffnungen wurden in die sozialen Medien gesetzt, als die verschiedenen Plattformen im vergangenen Jahrzehnt überall wie Pilze aus dem Boden schossen: In Sekundenschnelle sollten sie Informationen weltweit verbreiten, einen unkomplizierten Austausch und eine direkte zweiseitige Kommunikation ermöglichen – mit Freunden, Fremden, aber auch mit Politikern. Mittlerweile herrscht Ernüchterung. Immer mehr Nutzer wenden sich von Facebook und Co ab, der Diskurs auf den Plattformen ist geprägt von Stammtischargumenten. Ist das bereits der Anfang vom Ende des Web 2.0?

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Daniel PeterHamburger Wahlkampf: Fernduell über Google Hangouts

Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz und sein Herausforderer Dietrich Wersich stellen sich in zwei Hangouts auf Google+ den Fragen einer Schulklasse. // von Daniel Peter

Hangouts mit Dietrich Wersich und Olaf Scholz

 

Die meisten Jugendlichen sind es gewohnt, über digitale Pfade mit ihrer Umgebung zu kommunizieren. Politik-Digital.de bietet ausgewählten Schulklassen seit einiger Zeit die Möglichkeit, mit Politikerinnen und Politikern online ins Gespräch zu kommen. Auch andere Interessierte können während dieser Fragerunde mit den Politikern ins Gespräch kommen. Morgen findet das erste von zwei geplanten Hangouts-Gesprächen mit den Spitzenkandidaten von SPD und CDU für den Hamburger Bürgerschaftswahlkampf statt.

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Annika KremerDas GCHQ und sein schwieriges Verhältnis zur Pressefreiheit

In England wurden zahlreiche Journalisten bekannter Medien vom GCHQ überwacht. Dies ist leider kein Einzelfall, sondern nur die Spitze des Eisbergs. // von Annika Kremer

Überwachung durch GCHQ [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

 

Der britische Geheimdienst Government Communications Headquarters (GCHQ) archivierte beim Test einer neuen Überwachungs-Software massenhaft E-Mails von Angehörigen der Presse und machte diese in seinem Intranet zugänglich. Dies ist nur ein Symptom des schwierigen Verhältnisses der Behörde zu Journalisten und zur Pressefreiheit. Ein derartiger Umgang mit der Presse ist jedoch höchst gefährlich und widerspricht den Grundsätzen einer freiheitlichen Gesellschaft.

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