KOLUMNEN

Kolumne

Kathrin KaufmannJugend hackt: Programmiernachwuchs in Nord, Süd, Ost und West

Die Veranstaltung „Jugend hackt“ möchte Jugendlichen einen Raum geben, in dem sie Programmieren lernen und so ihre Ideen gemeinsam verwirklichen können. // von Kathrin Kaufmann

Jugend hackt (Image: Steffen Haas/OKFde [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Ich mochte Computer von klein an. Hackte MS-DOS-Befehle in den Rechner meines Vaters, suchte nach Cheats für die Games, die ich von meinen Cousins bekam und besuchte später ein Gymnasium mit Informatikschwerpunkt. Über ein paar Grundlagen in Turbo Pascal, HTML und fortgeschrittene Office-Anwendung kamen wir aber leider nicht hinaus. Ich hätte gerne mehr gelernt – aber wäre niemals auf die Idee gekommen, Informatik zu studieren. Weil: Ich wollte später nicht tagelang alleine vor einem Computer sitzend arbeiten. Ich wollte Teamarbeit und Kreativität – und hatte einfach keine Ahnung, dass das auch als Informatikerin möglich ist. Alles was ich über diesen Beruf wusste, entstammte seltsamen Kinoklischees.

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Jakob SteinschadenGesundheitsdaten: Die Forschung braucht sie, die Wirtschaft will sie

Ein Arzt in den USA schreitet voran und veröffentlicht seine kompletten Gesundheitsdaten im Netz. Das ist ganz nach dem Geschmack von Wissenschaftlern, IT-Riesen und Versicherungen. // von Jakob Steinschaden

Health Data (Image: NEC Corporation of America [CC BY 2.0], via Flickr)

In einem bemerkenswerten Meinungsartikel hat der US-amerikanische Arzt John D. Halamka von der Harvard Medical School verkündet, dass er seine gesamte Gesundheitsakte sowie seine kompletten Genom-Daten im Internet veröffentlicht hat. “Ich habe freiwillig meine Privatsphäre aufgegeben”, so Halamka. Und so kann man jetzt in seinen Daten herumschnüffeln und etwa nachlesen, dass Halamka Veganer ist, regelmäßig Vitamin-D3-Tabletten einnimmt, 2007 eine Pulsfrequenz von 53 hatte und sein Vater an Multipler Sklerose (MS) leidet.

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Patrick Kiurina5 Lesetipps für den 20. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Snapchat-Konkurrent Beme, Trojaner-Baukästen, einen Sensor für Autofokus, das Fairphone 2 und einen API-Browser. Ergänzungen erwünscht.

  • BEME t3n: Snapchat-Konkurrent Beme: Bei diesem Social Network zeigst du dein wahres Ich: Mit der App Beme, hat der Social-Media Experte Neistat eine App gestartet, bei der die Nutzer anstatt sorgfältig inszenierter und bearbeiteter Fotos und Videos, ihr wahres Ich zeigen sollen. Auf Filter und Bearbeitungsmöglichkeiten wird komplett verzichtet. Die App startet eine Videoaufnahme, welche nach einigen Sekunden automatisch gepostet wird. Dadurch soll der Besitzer des Smartphones, den besagten Moment weiter genießen können, und muss diesen nicht für das Kurzvideo unterbrechen. Im Anschluss daran, ist es den anderen Nutzern genau einmal möglich, das Video anzusehen, bis dieses für immer verschwindet.

  • TROJANER heise online: Botnetz-Baukasten im Web veröffentlicht: Seit Jahren schon sind ZeuS-Trojaner im Umlauf, die häufig beim Online-Banking-Betrug zum Einsatz kommen. Ein Verwandter dieser Trojaner, welcher sich aus einem Programmier-Baukasten zusammensetzen lässt, ist ZeusVM. Der bisher auf dem Schwarzmarkt für 5000 US-Dollar verkaufte Baukasten zur Programmierung einen solchen ZeusVM-Trojaners, ist nun kostenlos im Web zu finden. Daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass in Zukunft mehr solcher Trojaner auftauchen könnten.

  • AUTOFOKUS Golem: Toshiba: Winziger 16-Megapixel-Sensor mit Phasenvergleichs-Autofokus: Mit dem T4KC3 hat Hersteller Toshiba einen rückwärtig belichtenden CMOS-Sensor im Miniaturformat vorgestellt. Dieser ist für dünne Smartphones und Tablets geeignet. Die mit dem Sensor ausgerüsteten Kameramodule, können dank einiger Sensoren auf der Sensoroberfläche, einen Phasenvergleich-Autofokus nutzen. Da die Sensoren auf der Oberfläche des T4KC3 eingelassen sind, kann der Autofokus wie bei Spiegelreflexkameras oder einigen spiegellosen Systemkameras mit Hilfe eines Phasenvergleichs erfolgen.Diese erzeugen keine Bildinformationen, sondern dienen der Entfernungsbestimmung zum anvisierten Motiv.

  • FAIRPHONE Süddeutsche.de: Faires Smartphone: Fairphone 2 kann vorbestellt werden – Digital: Am Donnerstag startete der Verkauf des Fairphone 2. Dabei handelt es sich um ein Smartphone, mit einem hohen Anteil an fair abgebauten Rohstoffen, sozialverträglich produziert. Die Komponenten des Geräts sind modular und sollen so auch für Laien mit wenigen Handgriffen austauschbar sein. Die erste Generation des Fairphones, wurden von rund 60.000 Menschen gekauft, die Hälfte davon kam aus Deutschland. Bislang existiert das Fairphone 2 allerdings nur als Idee. Wer ein Modell erwirbt, finanziert den Anschub der Produktion mit und wird noch mindestens bis November auf sein neues Gerät warten müssen.

  • API t3n: Ein API-Browser für die perfekte Dokumentation: Swagger UI räumt auf: Wenn man die Funktionalität und Möglichkeiten einer API überschauen möchte, ist die Qualität der API-Dokumentation ausschlaggebend. Mit Swagger UI kann anderen Personen die API bereitgestellt werden, oder häufig genutzte Schnittstellen können dokumentieren werden. Für die Demo einer fertigen API-Dokumentation mit Swagger UI, kann im folgenden Artikel der Petstore besucht werden. Dort sieht man die UI mit der hinterlegten JSON-Datei. Die UI kann einmalig installiert werden und verschiedene JSON-Dateien laden, dabei beinhaltet allerdings die JSON-Datei die API-Beschreibung.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Tobias SchwarzEine europäische Startup-Liebhaberin: Roxanne Varza

Im Interview spricht Startup-Liebhaberin Roxanne Varza über die Digitalwirtschaft in Europa und Frankreich, sowie Frauen in der Technologie-Branche.  // von Tobias Schwarz

Roxanne Varza

Anfang Juni traf ich auf der MIDEM in Cannes die französische Startup-Expertin Roxanne Varza. Sie war Jury-Mitglied des Pitchwettbewerbs MIDEM Lab, über den die Netzpiloten als deutschsprachiger Medienpartner der Konferenz berichteten. Auf meinen bisherigen Reisen anch Frankreich, wurde mir schon oft über Roxanne Varza berichtet und das ich sie unbedingt einmal treffen sollte. Also nutzte ich unsere gemeinsamen Station in Cannes für ein Interview über die Startup-Szene in Frankreich, wie es um Europa steht und womit sie sich noch so beschäftigt. [Mehr]


AdvertorialSponsored Post: Die Action Cam-Revolution zum schütteln

Die brandneue ActionKamera Bandit von TomTom, ist die erste 4K HD-Actionkamera mit integriertem Medienserver und Videoschnittfunktion.

TomTomBandit 200x200 Image: TomTom

Mit der neuen Bandit Actionkamera von TomTom, geht das Bearbeiten und Teilen von Videos so schnell und einfach wie nie. Die TomTom Bandit ist nämlich die erste Actionkamera, die über einen Medienserver verfügt. Somit braucht man keine Zeit mehr damit zu verschwenden, dass kürzlich gedrehte Videomaterial erstmal zu sichten, zu bearbeiten und etwa an soziale Netzwerke weiterzuleiten. So können Sie noch im Augenblick des Geschehens ihre Momente teilen.

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Erik MeyerWie mit Annotieren neue Kontexte erschlossen werden können

Wörter, Sätze oder Passagen von Texten online direkt zu annotieren statt am Ende des Artikels ein Kommentar zu schreiben, findet zunehmend Verbreitung. // von Dr. Erik Meyer

Teaser & Image 170 – Typing (adapted) Hillary (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Befördert wird die Praxis des Annotierens vor allem von einer Anwendung, die Genius.com gerade erprobt und die es erlaubt, Inhalte auf jeder Website im Internet zu markieren und mit Anmerkungen zu ergänzen. Während diese Möglichkeit revolutionär anmutet, bietet Medium.com den Nutzern auf seiner Plattform schon ähnliche Gestaltungsmöglichkeiten. Und Yanis Varoufakis annotiert die Vereinbarungen des Euro-Gipfels zu Griechenland ganz konventionell in seinem Blog.

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Gunnar SohnWarum wir lustvolle Gedankenexperimente brauchen

Vor allem für starre Politiker ist die digitale Welt nach wie vor ein Mysterium. Dabei verkennen sie das Potenzial, das diese bereithält. Um es zu nutzen, braucht es jedoch Visionen und Visionäre. // von Gunnar Sohn 

The Importance of Vision (Image by Anne Worner [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Man spürt die Verkrampfung vieler Führungskräfte in Deutschland, wenn sie sich mit Dingen der digitalen Welt beschäftigen müssen, die sie nicht kapieren wollen. Der Grafiker Quentin Fiore formuliert das in seinem Opus “Das Medium ist die Massage” mit drastischen Worten: Ein Überleben sei heute unmöglich, wenn man sich seiner Umwelt, dem sozialen Drama, mit einer starren, unveränderlichen Haltung nähert – eine geistlose, immer gleiche Reaktion auf das Verkannte.

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Laura Hazard OwenPush-Benachrichtigungen sind nervig. Geht es auch besser?

Die meisten Menschen stellen die Push-Benachrichtigungen ihrer Nachrichten-Apps aus. Kann man sie dazu bekommen, das nicht zu tun? // von Laura Hazard Owen

Apple -  Watch Sport (Image by Yasunobu Ikeda [CC BY-SA 2.9] via Flickr)

Wenn Sie eine Apple Watch besitzen, haben Sie wahrscheinlich als erstes die Systemeinstellungen umgestellt, damit es nicht die ganze Zeit am Handgelenk rüttelt (Entschuldigung, ich wollte natürlich sagen, sanft vibriert). Ein vibrierendes Telefon in der Tasche ist schon relativ nervig, aber ein vibrierendes Handgelenk ist schlichtweg noch anstrengender. Die neuen tragbaren Geräte machen es den Nachrichtenorganisationen schwerer, wenn es um Nachrichtenstrategien für ihre Apps geht. Und dabei kann man ziemlich viel falsch machen.

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RedaktionGamescom congress 2015

Bald ist es wieder soweit: Die gamescom öffnet für dieses Jahr ihre Pforten. Mit ihr findet auch der gamescom congress statt, Deutschlands größter Kongress rund um digitale Spiele. Wir verlosen dafür 3×1 Eintrittskarten für den Kongress, damit Ihr vor Ort vom Wissen hochkarätiger Branchenvertreter profitieren könnt.

Gamescom 200x200 Image: Pressebereich gamescom

Vom 6. bis 9. August findet die diesjährige gamescom statt, dass größte Messe- und Eventhighlight für interaktive Spiele in Köln. Zum Start der gamescom findet am 6. August bereits zum siebten Mal der gamescom congress statt. Der eintägige Kongress ist zentraler Bestandteil der Messe und fördert den Austausch und die Diskussion rund um eine Vielzahl von aktuellen Fragestellungen, die sich für diverse Branchen aus der Computer- und Videospielbranche ableiten.

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Ken DoctorZehn Zahlen, die das Nachrichten-Business definieren

Von Videos bis Social Media, von Smartphones bis Paywalls – diese Daten definieren, wo wir uns gerade in der “Zukunft der Nachrichten” befinden – ob es Ihnen gefällt oder nicht. // von Ken Doctor

one two three four (Image by Jane [CC BY 2.0] via Flickr)

Wir werden jeden Tag mit unendlich vielen Zahlen überschüttet und manche von ihnen wollen Maße, oder sogar Richtwerte sein. Uns fällt es schwer herauszufinden, welche davon wichtig sind und welche sich in der Geschichte der Nachrichten-Transformation nur als Fußnoten erweisen. Könnte es der ARPU (der durschschnittliche Erlös per Kunde) sein? Oder der TOS (Type of Service, dient der Klassifizierung von Datenpaketen)? Oder die Post-Click-Activity? Ich finde, wenn man versucht, die Zahlen sinnvoll aufzuarbeiten, kann das schon helfen, ein wenig Ordnung in das Chaos zu bringen.

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Tobias SchwarzNUMA-Weißbuch analysiert Accelerator in Europa

Das Pariser NUMA ist mit dem Europäischen Accelerator Kongress der Frage nach der Zukunft von Startups in Europa nachgegangen. Herausgekommen ist ein wegweisendes Weißbuch. // von Tobias Schwarz

NUMA

Anfang Dezember letzten Jahres hat die NUMA ihren allerersten “Europäischen Accelerator-Kongress“ abgehalten, zu dem mehr als 200 Führungskräfte von Accelerators aus Europa und darüber hinaus erschienen, um über den derzeitigen Stand und die Zukunft der Förderung zu debattieren. Um die Ideen und den Inhalt des Kongress zu unterstützen, haben sie eine Diskussionsschrift, auch Weißbuch genannt, zusammengestellt. Ich habe mich mit Frédéric Oru, Trista Bridges und Aviva Markowicz über die Ergebnisse und über kommende Trends und Herausforderungen, Möglichkeiten und Modelle, die sie für sich und ihre Branche sehen, unterhalten.

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Daniel KuhnQuo Vadis, Reddit?

Nach acht Monaten und viel Kritik ist Ellen Pao als CEO von Reddit zurückgetreten. Dabei sind in der Krise der letzen Wochen vor allem die Nutzer und der Vorstand zu kritisieren. // von Daniel Kuhn

reddit sticker - 3 (Image by Eva Blue [CC BY 2.0] via Flickr)

Reddit bezeichnet sich selber als die Titelseite des Internets, doch was hinter den Kulissen in den letzten Wochen abgegangen ist, kann ohne Probleme als massive Krise bezeichnet werden. Der bisherige Gipfel war der Rauswurf der Interims-Geschäftsführerin Ellen Pao nach einer Revolte der Nutzer des Message Boards. Das Verhalten vieler Nutzer gegenüber Pao bezeichnete Reddit-Verwaltungsratschef Sam Altman als widerlich und auch wenn der Weggang Paos angeblich in gegenseitigen Einvernehmen geschah, bleibt doch ein sehr bitterer Beigeschmack.

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Laura Hazard OwenDuke-Team testet eine neue Methode des Journalismus

In diesem Sommer will eine Gruppe Studenten testen, ob das Modell des datenbasierten, strukturierten Journalismus bei Themen wie Stadtpolitik und Uber funktionieren kann. // von Laura Hazard Owen

Just one click away...(Image by  Matthias Ripp [CC BY 2.0] via Flickr)

Als Bill Adair und sein Team vor ein paar Wochen ihre erste strukturierte Story angingen, brauchten sie 40 Minuten, um einen einzigen Satz einzugeben. Bedenkt man, dass die meisten Artikel mehrere hundert Sätze – oder “Events” – beinhalten, fragt man sich, wie diese neue Form des Journalismus sich je durchsetzen will. Und es ist auch ziemlich neu. Das Konzept des strukturierten Journalismus gibt es erst seit ein paar Jahren.

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