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KOLUMNEN

Kolumne: Miriam Pielhau

Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 22. Juli

In unseren heutigen Lesetipps geht es um Social Media in der Außenpolitik, Microsoft, Netflix kommt nach Deutschland, YouTubes Identität und das Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA Watson: Interview mit Moira Whelan über Social Media in der Außenpolitik: Moira Whelan ist im US-Außenministerium für soziale Medien zuständig und glaubt, dass die Social Media-Aktivitäten die beste Seite der USA zum Vorschein bringen könne. Deshalb ebsitzt jede US-Botschaft ein Profil auf Facebook und Twitter. Bei einem Besuch in Bern sprach sie mit watson über John Kerrys Twitter-Aktivitäten, digitale Diplomatie und die Affäre Snowden.
  • MICROSOFT The New York Times: Microsoft’s Top Lawyer Is the Tech World’s Envoy: In einem Porträt von Microsofts Chefjustiziar Brad Smith schreibt Nick Wingfield in der New York Times, dass es wohl bei einem Besuch von Smith in Berlin zu einem ungewöhnlichen Treffen mit einem unbekannten Vertreter der Bundesregierung gekommen ist. Demnach soll die Bundesregierung das Unternehmen dazu aufgefordert haben, gegen die Entscheidung eines New Yorker Richters zu klagen, dass Microsoft Daten vom Servern im Ausland auch in den USA herausgeben muss.
  • NETFLIX Tagesschau.de: Netflix kommt im September nach Deutschland: Das US-Videostreaming-Portal Netflix geht im September pünktlich zur IFA auch in Deutschland auf Sendung. Die kalifornische Firma nannte den Termin bei Vorlage aktueller Geschäftszahlen am Montag. Zeitgleich startet Netflix in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und Luxemburg.
  • YOUTUBE PandoDaily: Can YouTube launch a Spotify-style service witout losing its soul?: Auf PandoDialy fragt sich David Holmes, ob der Versuch einen Spotify-ähnlichen Abo-Dienst aufzubauen, wirklich im Interesse von YouTube ist. Was die Videoplattform groß machte, war auch immer das Stück Unabhängigkeit und Freiheit, die Google seinen Nutzern hier einräumte und somit für eine Demokratisierung in der Verbreitung von Inhalten sorgte.. Besonders unorganisierte und unabhängige Musiker profitierten davon. Doch Wachstum scheint Google wichtiger zu sein als die eigene Identität von YouTube.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Spiegel Online: Regierung lässt Gerichte über das Leistungsschutzrecht für Presseverlage entscheiden: Von Anfang an war unklar, was vom Leistungsschutzrecht für Presseverlage betroffen sein wird und welche Zitate und Snippets nicht lizenzpflichtig sind. Auch ein Jahr nach Inkrafttreten, weiß die Bundesregierung nicht, was das von den Presseverlagen geforderte Gesetze soll und wie es im Detail funktionieren könnte. Verlage und Google werden sich wohl die nächsten Jahre vor Gericht darum streiten.

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Jakob SteinschadenLeistungsschutzrecht: Google soll zahlen, Facebook nicht

Die Content-Snippets, für die Suchmaschinen durch das Leistungsschutzrecht für Presseverlage zahlen sollen, werden von Online-Medien gratis bei Social-Media-Diensten verbreitet. // von Jakob Steinschaden

Leistungsschutzrecht (Bild: Digitale Gesellschaft [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Während die Verlagshäuser gerade versuchen, vor Gericht Geld von Google zu erstreiten, schlittern sie bereits in die nächste Abhängigkeit, die teuer werden könnte: Nachrichtenseiten verbreiten genau jenen Content, für den Suchmaschinen zahlen sollen, kostenlos über Facebook oder Twitter und beschäftigen dafür oft sogar eigene Social-Media-Manager. Die Gefahr: Genauso wie Google werden diese Social-Media-Dienste mit den Verlagen um die Online-Werbegelder rittern.

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Anna-Maria LandgrafMETAFOTO: Interview mit dem Gründer Benjamin Tange

Im Interview erklärt METAFOTO-Gründer Benjamin Tange sein Geschäftsmodell und wie er damit die Demokratisierung von Fotografien im Netz sinnvoll nutzt. // von Anna Maria Landgraf

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Bei der neuen App METAFOTO steht Aktualität vor Popularität. Der Pool an Fotografien ist damit interessant für Unternehmen, die auf der Suche nach guten und neuen Bildern sind. Auf der anderen Seite bietet METAFOTO eine gute Arbeitsmöglichkeit für Hobbyfotografen – insbesondere Schüler und Studenten, die sich ein bisschen Geld dazu verdienen wollen. Was steckt hinter dem Startup und sind die Verdienste nennenswert? Wir sprechen mit Benjamin Tange im Interview.

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Oliver BerntIch glaub’ es hackt: scoopcamp Hackathon 2014

In nur 24 Stunden Echtzeit ein eigenes digitales Projekt auf die Beine stellen? Wer sich dieser spannenden Herausforderung stellen möchte, sollte sich schnell zum scoopcamp Hackathon anmelden. // von Oliver Bernt

Hacker (Bild: Alexandre Dulaunoy [CC BY-SA 2.0], flickr.com)

Am 3. und 4. September 2014 ist wieder soweit: Das scoopcamp und der vorangehende Hackathon öffnen ihre Tore. Bereits seit 2009 veranstalten Hamburg@work und 2014 nun erstmals nextMedia.Hamburg zusammen mit der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH die Innovationskonferenz für Onlinejournalisten mit großem Erfolg. Mehr als 250 Experten, Entscheider und Innovatoren aus der IT- und Medienbranche diskutieren über Trends und aktuelle Themen an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung. Besonderen Focus legen die Veranstalter natürlich auf digitale Themen wie Data Journalism und Social Media. [Mehr]


Thomas VorreyerStreaming rückt den Fokus auf die digitale Soundqualität

Der wirtschaftliche Erfolg von Streaming-Diensten rückt die Soundqualität in den Fokus der digitalen (Musik-)Revolution. // von Thomas Vorreyer

Streaming

Wie viele Songs passen auf deinen MP3-Player? Wie groß ist die Bibliothek eines Streamingdienstes? Was kostet das alles? Fragen wie diese prägten bislang das Geschäft um den digitalen Musikkonsum. Zeit, sich dem Kern des Ganzen zu widmen: dem Hörerlebnis. So unterschiedliche Player wie Apple oder der Musiker Neil Young setzen derzeit auf eine Soundqualität jenseits der 320 kbps.

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AdvertorialSponsored Post: Fünf Fahrtipps von Michelin

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Urlaubszeit. Endlich wieder auf sonnigen Straßen in die Ferne fahren. Doch worauf müssen Autofahrer bei heißem Wetter achten?

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In der ersten Kampagne zeigte Michelin, welche großen Tücken auf den Fahrer und seinen Untersatz einwirken. Diesmal geht es um das Verhalten im Straßenverkehr während des Sommers. Hier fünf Tipps von France´s Michelin – damit schafft es jeder sicher und kostengünstig ans Urlaubsziel. Die bekannte Firma von Clermont-Ferrand hat über 100 Jahre Wissen angesammelt und ist damit ein guter Partner in Sachen Autos. Wer die folgenden Ratschläge beachtet kann Geld sparen und ist vor Gefahren wie Aquaplaning geschützt. Was die wenigsten wussten: es ist ganz einfach.

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Tobias Schwarz“Icecream on demand” – Uber testet Same Day Delivery

Eine heute stattfindende Werbeaktion von Uber zeigt die hierzulande oft übersehende Ambition des Unternehmens hinsichtlich Same Day Delivery. // von Tobias Schwarz

Uber Icecream On Demand

Uber wird am heutigen Freitag versuchen, einen Weltrekord brechen. Hinter dem Hashtag #UberIceCream verbirgt sich eine globale Werbeaktion, in der die Online-Plattform “Icecream on demand” in Berlin sowie in 130 weiteren Städten weltweit anbietet. Von Boston bis Barcelona, von Berlin bis Mumbai – Uber will den Nutzern der Uber-App ermöglichen, mit einem Klick ein Eis zu bestellen, das direkt zu ihnen geliefert wird.

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Miriam PielhauWir sind WWW-eltmeister!

Cloudcuckoohome – Geschichten aus der digitalen Wolke! Hier resümiert die Netzpiloten Kolumnistin Miriam Pielhau regelmäßig über ihr tagtägliches Leben in der digitalen Welt. // von Miriam Pielhau

Fanmeile (Bild: Markus Winkler [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Wir sind Weltmeister!” Oder phonetisch korrekter: “Wiä sind Wältmeistaaaaaaa!” Seit dem magischen Sonntagabend habe ich diesen Satz gefühlte hundert Male glücklich gequiekt, gelacht, gesungen. Auch Tage später wache ich manchmal morgens auf und der erste Gedanke schickt mir ein Grinsen auf die Lippen. Weltmeister. Wir. Und zwar wir alle.

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Gunnar SohnDie wirtschaftlichen Folgen von Shitstorms

Shitstorms zwischen kollaborativer Wiedergutmachung und Ignoranz: Negative Kommunikation kann das Markenimage dauerhaft schädigen. // von Gunnar Sohn

The Shit Shop (Bild: Eric The Fish [CC BY-SA 2.0], flickr.com)

Von Shitstorms – also Empörungswellen im Netz – gehen angeblich keine nachhaltigen wirtschaftlichen Schäden für Unternehmen aus: Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK). Sie hat die kollektiven Unmutsbekundungen von Social Media-Nutzern von Januar 2010 bis Mai 2013 analysiert. Allerdings reagierten die meisten betroffenen Unternehmen auf die Phase massiver Kritik in den sozialen Netzwerken mit Anpassungen von Krisenplänen und sogar Restrukturierungen ihrer Kommunikationsabteilungen – was immer das im Einzelfall heißen mag. Ein Großteil der befragten Unternehmen erwartet eine Zunahme und den systematischeren Einsatz von Shitstorms durch Protestgruppen in der Zukunft. [Mehr]


Anna-Maria LandgrafDas Problem mit Selfies an Gedenkstätten

Wo hört Dummheit auf und wo beginnt Respektlosigkeit? Die heutige Selfie-Kultur provoziert diese Frage – Duckfaces vor der Gaskammer in Auschwitz sind eben nicht ganz unverfänglich. //von Anna Maria Landgraf

SULAWESI or CRESTED BLACK MACAQUE (Macaca nigra).  Sulawesi, Indonesia.

Selfies mit der typischen Instagram-Optik gehören für Jugendliche zum Wochenend-Trip dazu. Das Foto mit der besten Freundin im Hotelzimmer-Spiegel ist schnell gemacht. Zum wahren Kunststück wird es, wenn das Setting eine dunkle Vorgeschichte hat: wie zum Beispiel Auschwitz. Oder das Holocaust-Denkmal in Berlin. Da möglichst elegant den Übergang zwischen Thai-Food-Bildern und Duckface-Selfies zu finden ist nicht ganz einfach. Zugegeben. Aber mit ein wenig Feingefühl ist auch das zu schaffen – einfach das überhebliche Grinsen und die Player-Pose weglassen.

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