KOLUMNEN

Kolumne

Floris KreikenNiederlande: Bußgeld wegen Verletzung der Netzneutralität

In den Niederlanden wurden zwei Telekommunikationsunternehmen wegen Verletzung der Netzneutralität mit Bußgeld belegt. // von Floris Kreiken

Free WiFi (Bild: Wesley Fryer [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Im Januar 2013 traten die Bestimmungen zur Netzneutralität im Niederländischen Telekommunikationsgesetz in Kraft. Artikel 7.4a garantiert die Netzneutralität und verbietet prinzipiell den Anbietern der öffentlichen Kommunikationsnetzwerke, die den Zugang zum Internet liefern, den Zugriff von Internetabietern, die bestimmte Anwendungen und Dienste im Internet ermöglichen, zu drosseln. Es wurde ihnen außerdem verboten, die Gebühren für den Zugang zum Internet abhängig vom Serviceangebot und den Anwendungen zu gestalten, die diese anbieten oder nutzen.

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Heini JärvinenNeues Gesetz über Internetsperren in der Türkei

Nach einem gescheiterten ersten Versuch plant die Regierung in der Türkei ein neues Gesetz über Internetsperren. // von Heini Järvinen

Censorship (Image: Tyler Menezes [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

In den letzten Jahren hat die Situation in der Türkei bezüglich Online-Zensur und Meinungsfreiheit weltweit zu ernsthafter Besorgnis geführt. Der größte Teil der traditionellen Mainstreammedien in der Türkei befindet sich entweder direkt oder indirekt unter der Kontrolle der Regierung, und so bleibt nur noch das Internet als einer der wenigen Kanäle für die freie Rede. Deshalb versucht die Regierung immer wieder, durchzugreifen und nun auch das Internet zu kontrollieren.

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Julian HauserEU-Urheberrechtsreform: Antwort auf den Berichtsentwurf

Auf den ersten Berichtsentwurf für eine Reform des europäischen Urheberrechts gibt es nun eine erste Antwort und andere Reaktionen. // von Julian Hauser

European Copyright (Image: Nemo [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Der Berichtsentwurf des Europäischen Parlaments bezüglich der InfoSoc-Richtlinie, auch Urheberrechtsdirektive genannt, hat eine enorme Reaktionswelle nach sich gezogen. Julia Reda, Parlamentsmitglied und Berichterstatterin für die Direktive, trug dies dem Rechtsausschuss (JURI) am 20. Januar vor. Drei Wochen später finden sich über einhundert Nachrichtenartikel auf ihrem Blog.

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 24. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Bundesregierung auf Facebook, Mobile Payment, den Snapchat-Trend, Werbung auf Pinterest und YouTube Kids. Ergänzungen erwünscht.

  • BUNDESREGIERUNG SPIEGEL ONLINE: Bundesregierung startet Facebook-Profil: Die Bundesregierung ist jetzt auch auf Facebook vertreten. Damit wolle sich die Regierung ohne Umwege direkt mit den Menschen in Verbindung setzten, schließlich sind 28 Millionen Deutsche in dem Netzwerk angemeldet. Kritisiert wird allerdings, dass die Bundesregierung damit Journalisten letztendlich überflüssig macht. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Bundesregierung damit die Nutzungsbedingungen von Facebook akzeptiert, über die ja eigentlich in letzter Zeit sehr viel diskutiert worden sind, auch im Bundestag. Trotzdem können wir jetzt Angela Merkel beim Aussteigen aus der Limousine oder dem Landen der Regierungsmaschine aus Cockpit-Sicht zusehen.

  • MOBILE PAYMENT heise online: Mobile Payment: Google will seiner Wallet einen Schubs geben: Google möchte beim Thema “Mobile Payment” mitmischen. Durch Kooperationen mit US-Netzbetreibern will Google wieder vorne mitmischen und “Wallet” verbessern. Nachdem durch ApplePay endlich Aufmerksamkeit auf Mobile Payment gelenkt wird, profitiert auch Googles Wallet davon. Allerdings tauchen auf dem Markt auch immer mehr NFC-Terminals auf, genauso wie die meisten Smartphones mittlerweile mit dem für Mobile Payment notwendigen Chip versehen sind. Wird Google damit den notwendigen Durchbruch auf dem Markt schaffen?

  • SNAPCHAT WIRED: I’m Too Old for Snapchat, Which Is Exactly Why It Should Be Worth $19B: Snapchat ist momentan ganz oben auf der Liste der erfolgreichsten Trends. Autor Marcus Wohlsen versteht das nicht wirklich und versucht den Trend zu erklären, denn die Zukunft sieht nach Snapchat aus. Wie schon die Beispiele des Instagram- und Whatsapp-Kauf durch Facebook oder Googles Kauf von YouTube gezeigt haben, Nutzerzahlen können urplötzlich nach oben schießen, was sie bei diesen Plattformen ja auch getan haben. Nicht mal der mangelnde Umsatz von Whatsapp macht den Deal mit Facebook schlecht, denn die Userzahlen sind um 56 Prozent seit der Übernahme angestiegen. Was heißt das für Snapchats Zukunft?

  • PINTEREST Digiday: A look at Pinterest’s forthcoming ad unit: Pinterest startet in seiner Monetarisierung weiter durch: Nachdem kürzlich bekannt wurde, dass man auch Apps direkt von der Seite herunterladen kann, wird es jetzt wohl neue Möglichkeiten für Sponsored Posts geben: In einem Pin sollen jetzt mehrere Fotos platzierbar sein. Auch soll ein “Kaufen”-Button eingeführt werden, über den die Produkte direkt und einfach gekauft werden können. Ebenso hat Pinterest letzte Woche”Affiliate links” auf seiner Plattform verboten.

  • YOUTUBE GWB: YouTube Kids: Google stellt kinderfreundliche YouTube-App vor: YouTube hat jetzt, zumindest auf dem amerikanischen Markt, eine App speziell für Kinder rausgebracht. Diese funktioniert komplett unabhängig von der eigentlichen YouTube-App, welche damit auf dem Tablet nicht mal installiert sein muss. Eltern können hier sowohl die Kanäle, als auch die Zeit bestimmen, was und wie viel ihr Kind schauen soll. Das Design der App ist genau auf kleinere Kinder ausgerichtet, große Icons und bunte Bilder, sowie Verlinkungen zu Partnern wie Disney und Dreamworks auf der Startseite, machen dem Kind die Bedienung einfach. Und für genervte Eltern hat die App auch die Funktion “Stummschalten”.

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Jakob SteinschadenGoogle: Gar nicht so allmächtig

Unbesiegbar wirkte der Internet-Konzern lange Zeit. Doch bei neuen digitalen Trends und Geschäftsfeldern ist Google nur mehr eine von vielen Firmen, die auf Expansionskurs sind. Ist der Riese angeschlagen? // von Jakob Steinschaden

Google (Bild: Simon [CC0 Publc Domain], via Pixabay)

Google ist nach wie vor der König der Online-Werbung und dominiert mit seiner Suchmaschine, dem mobilen Betriebssystem Android, dem Videoportal YouTube und dem Browser Chrome die jeweiligen Teilmärkte. Doch in anderen neuen digitalen Geschäftsfeldern wie Social Media, Messaging, Wearables oder mobilen Payments ist der Konzern aus Mountain View nur eines von mehreren Unternehmen – und muss dort anderen vorläufig die Marktführerschaft überlassen.

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Tobias SchwarzDie Politik begreift die Herausforderungen der Industrie 4.0 nicht

Bundeskanzlerin Angela Merkel macht sich heute ein Bild von der Industrie 4.0 in Deutschland, doch wird es unvollständig bleiben. // von Tobias Schwarz

Masificación de Internet (Foto: Ministerio TIC Colombia [CC BY 2.0] via flickr.com)

Für die Bundesregierung hat die Digitalisierung der Industrie eine entscheidende Bedeutung für den Wohlstand in Deutschland. In Bayern will sich Bundeskanzlerin Angela Merkel deshalb heute einen Überblick darüber verschaffen, wie die Industrie 4.0 hierzulande aufgestellt ist. Doch ihr Konzept für einheitliche Standards auf europäischer Ebene ist nur auf die unambitionierten Belange der deutschen Unternehmen ausgelegt, nicht aber der globalen Realität.

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Tobias SchwarzWDR #3sechzich: Interview mit YouNow-CEO Adi Sideman

Der Video-Dienst YouNow ist hierzulande ein mediales Aufregerthema – Tim Schrankel von WDR #3sechzich hat dazu den YouNow-CEO Adi Sideman interviewt. // von Tobias Schwarz

YouNow-CEO Adi Sideman

Anfang Februar berichteten wir das erste Mal auf Netzpiloten.de über die Videoplattform YouNow. Unser Autor Lars Sobiraj stellte den Dienst vor, mit dem Nutzer ohne technisches Wissen einen Livestream im Internet anbieten können. Neben den positiven Möglichkeiten stecken in der unbedachten Nutzung von YouNow auch potenzielle Gefahren, in erster Linie für Kinder und Jugendliche. Tim Schrankel von WDR #3sechzich hat für eine Reportage den YouNow-CEO Adi Sideman interviewt, der zu den Bedenken Stellung nimmt.

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Tobias SchwarzWDR fordert Ende der Sieben-Tage-Regel und neue Regeln

Der Rundfunkrat des WDR hat sich in seiner letzten Sitzung gegen die vorgegebene Sieben-Tage-Regel für Telemedien ausgesprochen und fordert neue Kriterien. // von Tobias Schwarz

Kippt die SIeben-Tage-Regel?

Öffentlich-rechtliche Sender dürfen laut der im Rundfunkstaatsvertrag vorgegebenen Sieben-Tage-Regel für Telemedien aktuelle Sendungen nur bis zu sieben Tage in Mediatheken oder Plattformen wie YouTube (für Video) oder Soundcloud (für Audio) anbieten. Der WDR-Rundfunkrat hat sich nun in einer Sitzung dagegen ausgesprochen und fordert von der für Medienregulierungen zuständigen Bund-Länder-Kommission das Ende der Sieben-Tage-Regel und die Schaffung klarer Kriterien.

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Jan FirschingWarum Instagram keinen Web-Upload braucht

Instagram bietet weiterhin keinen Web-Upload an. Das bedeutet zwar für Unternehmen einen größeren Aufwand, schützt aber die Qualität der Plattform. // von Jan Firsching

Polaroid Kamera (Bild: Adrian Korte [CC BY 2.0], via Flickr)

Instagram verfügt zwar über eine Webansicht, ist im Kern aber eine mobile App. Das führt dazu, dass Instagram über keinen Web Upload verfügt. Für Nutzer ist das kein Problem. Viele Unternehmen und Tool Anbieter wünschen sich jedoch einen Web-Upload, um die alltägliche Arbeit und das Community Management auf Instagram zu entlasten. Warum bietet Instagram diese Möglichkeit nicht an? [Mehr]


Alexandra von HeylDatenschutz: Facebook besteht auf Klarnamenzwang

Facebook fordert Ausweisdokumente der Nutzer zur Identifizierung – der Klarname ist dem Unternehmen wichtiger als Datenschutz. // von Alexandra von Heyl

Facebook besteht auf die Klarnamen seiner Nutzer (Bild:: bykst [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Facebook geht immer härter gegen Nutzer des sozialen Netzwerks vor, die sich nicht mit ihrem Klarnamen anmelden. In diesem Fall deaktiviert Facebook das Profil des Nutzers, bis dieser sich mit einem offiziellen Ausweisdokument identifiziert. Jüngstes Opfer dieser kritiserten Praxis ist Netzpiloten-Leser Hendrik, der uns seinen Fall geschildert hat.

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Tobias SchwarzPodcast: Über Slack und modernes Arbeiten

Im Podcast “a16z” wird der Chat-Dienst Slack besprochen und sehr hörenswert über den Einfluss von Software auf modernes Arbeit nachgedacht. // von Tobias Schwarz

Slack

Seit ein paar Wochen nutzen wir in der Netzpiloten-Redaktion Slack und sind von dem Programm sehr angetan. In den letzten zwei Jahren habe ich noch nicht erlebt, dass wir in so kurzer Zeit ein neues Tool so schnell und intensiv angenommen haben. Hinter Slack steckt der Flickr-Mitgründer Stewart Butterfield, der in diesem Podcast mit Steven Sinofsky und Benedict Evans von der Ventue-Capital-Firma Andreessen Horowitz, die wie Google und Kleiner Perkins in das Startup investiert hat.

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Lukas MenzelVon YouTube in die Buchhandlung: YouTuber werden Autoren

Viele YouTuber versuchen auch über Googles Plattform Video-Plattform YouTube hinaus tätig zu werden und sich kreativ auszutoben. So haben nicht wenige Videocreator eigene Bücher geschrieben. // von Lukas Menzel

Sami Slimani mit seinem Buch, das Slimani Prinzip (Bild: Sami Slimani/Screenshot)

Von YouTube in die Buchhandlung. Von einem typischen Online- zu einem klassischen Offlinemedium. Vom Videomacher zum Buchautor. Diese Schritte haben bereits einige YouTuber gewagt – mit Erfolg. Neben ihren Videos haben bekannte YouTube-Persönlichkeiten wie Y-Titty, Sami Slimani oder die britische YouTuberin Zoe Sugg eigene Bücher geschrieben, die sogar die Bestsellerlisten erklimmen. Oft verkaufen sich die Bücher der YouTuber tausendfach und führen bei Lesungen zu vollen Buchhandlungen.

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Günther OettingerTwitter-Chat über das EU-Urheberrecht: Wie möchtest DU es?

Am 26. Februar diskutiert EU-Digitalkommissar Günther Oettinger auf Twitter über die Reform des Urheberrechts in Europa. // von Günther Oettinger

Copyright (Bild: opensource.com [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Hast du jemals einen Film aus einem anderen Land heruntergeladen und es funktionierte nicht? Bist du jemals in ein anderes Land gereist und hattest keinen Zugang zu deiner Musik, für die du bereits bezahlt hast? Als Autor, Komponist oder Verleger – wirst du für deine Arbeit fair bezahlt? Mich interessieren eure Erlebnisse und Sichtweisen.

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AdvertorialSponsored Post: Huawei Ascend Mate 7

Arglose Menschen werden an einer transportablen Handyladestation mit dem neuen Huawei zum Staunen gebracht. Sei es das blitzschnelle Entsperren, die größe des Bildschirms oder das edle Design: Das Smartphone, oder eher das Phablet, scheint zu überzeugen.

Huawei Ascend Mate 7 (Foto: Kārlis Dambrāns [CC BY 2.0] via flickr.com)

Das Huawei Ascend Mate 7 ist ein Smartphone der Extraklasse, was das Design betrifft. Schlank, elegant und schlicht gehalten, entweder in schwarz oder silber erhältlich. Komplett ohne Tasten auf der Vorderseite füllt der 6 Zoll-Bildschirm fast das komplette Handy aus, obwohl das Mate 7 die Maße 157 x 81mm hat. Ein großer Vorteil zum Gamen von graphisch anspruchsvollen Spielen und dem Seriengucken. 4G / LTE machen Serien streamen ganz einfach und schnell. [Mehr]


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