KOLUMNEN

Kolumne

Daniel KuhnWerden E-Mails durch eine Persönlichkeitsanalyse besser?

Das Startup Crystal behauptet, es kann einem helfen bessere E-Mails zu schreiben, indem aus offenen Daten die Empfänger-Persönlichkeit analysiert wird. // von Daniel Kuhn

Privacy (Foto by: Rob Pongsajapan [CC BY 2.0] via Flickr)

E-Mail wird als Kommunikationsmedium immer wieder totgesagt, oder zumindest einige Probleme attestiert. Alle möglichen Unternehmen haben dies erkannt und wollen dies ändern. Das Startup Crystal gehört auch dazu – ihr Ansatz? E-Mails werden besser, wenn man die Persönlichkeit des Empfängers kennt. Daher werden die offen verfügbaren Informationen aus Social Networks und Blogs über eine Person zusammengetragen, um so mit gezielten Formulierungsvorschlägen E-Mails optimal auf den jeweiligen Empfänger zuschneiden zu können. Doch wann ist persönlich zu persönlich?

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 20. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Vorratsdatenspeicherung, selbstfahrende Autos, Twitter bei Google, mobile Adblock und Google Maps auf der Smartwatch. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG heise online: Vorratsdatenspeicherung 2.0: Grundrechtsverletzung mit Zuckerguss: Verfassungsrechtler Ulf Buermeyer hat für Heise Online den Entwurf der Bundesregierung zur „Speicherpflicht für Verkehrsdaten“ bewertet. Dabei fällt das Urteil eindeutig aus: Soviel Mühe in dem Gesetzesentwurf stecken, er hat deutliche Schwächen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass es keine überzeugenden Gründe für die Speicherung von Verkehrs- und Standortdaten gibt. In Deutschland ist seit dem Ende der Vorratsdatenspeicherung keine Kapitulation vor dem Verbrechen der Fall gewesen. Auch der Richtervorbehalt wird in vielen Punkten einfach ausgehebelt und ist damit nicht mehr notwendig. Genauso wenig ist der Entwurf irgendwie verhältnismäßig und ein massiver Eingriff in die Grundrechte der BürgerInnen. 



  • NISSAN Digital Trends: Nissan Self Driving Car | News, Specs, Rumors: Nissan hat angekündigt, 2020 selbstfahrende und autonome Autos auf die Straße bringen zu wollen. Aktuell arbeitet der Autohersteller mit der NASA an einer selbstfahrenden Technologie. Während Google die ersten, selbstfahrenden Autos diesen Sommer vorstellen möchte, steckt Nissan mehr Vorbereitung in die Technologie. Ab nächstem Jahr wird eine Stau Pilot Funktion verfügbar sein, die im Stop-and-Go-Verkehr Gas, Kupplung und die Bremsen kontrolliert. Audi arbeitet an einer ähnliche Technologie. 2018 soll es Nissan-Autos dann möglich sein, Spuren zu wechseln und Objekten auszuweichen. Nissan möchte keine neue Linie auf den Markt bringen, die Technologie soll entweder als Option oder als Standard in allen Modellen eingeführt werden.

  • TWITTER t3n: Twitter wieder bei Google: So sehen die Tweets in der Suchmaschine aus: Twitter ist nun wieder bei Google verfügbar. In der mobilen, englischen Version werden Tweets in die Suchergebnisse eingebettet. Bald soll das Feature für den Desktop und internationalen Markt folgen. Die lange Vorlaufzeit ist begründet mit dem neuen Format für die Einbindung von Inhalten: sucht man nun etwas, werden einem vorgeschlagene Tweets im Karusselformat angezeigt. Durch diese kann man einfach blättern und diese mit einem Klick in der Twitter-App anzeigen lassen. Momentan werden noch Verfeinerungen vorgenommen. Für Twitter könnte die Präsenz auf der Suchmaschine den Zugang zum Massenmarkt ermöglichen und verbessern.

  • ADBLOCK Digiday: Publishers beware: ad blocking has gone mobile: Adblocking ist nun auch mobil verfügbar: Während schon lange möglich ist, ungewünschte Werbung von seinem Desktop verschwinden zu lassen, gab es für Smartphones bisher keine gute Lösung, auch wegen offensiven Schritten von Google und der Schwierigkeit der Herstellung einer App dafür. Mobile Adblocker sagen, dass mobile Werbung die Batterielaufzeit der Smartphones verkürzt, eine unmenge an Daten sammelt und mit einigen Privatsphäre-Problemen zu kämpfen hat. Für Publisher ist das allerdings eine schlechte Nachricht, da sie ohnehein schon Probleme haben, mobil Profit zu machen.

  • GOOGLE MAPS GWB: Google Maps am Handgelenk: Update bringt die volle Kartenansicht auf Android Wear-Smartwatches: Das neue Update der Google Map-App ermöglicht nun eine volle Kartenansicht auf Android Wear-Smartwatches. Neben kosmetischen Veränderungen wurde auch die volle Unterstützung eingeführt. Dazu ist die aktuell noch sehr fehleranfällige aktuellste Version der Android Wear notwendig, welche derzeit nur die LG Watch Urbane hat. Wie gewohnt kann man nun seine Umgebung auf einem Kartenausschnitt begutachten, oder eine Route planen. Bisher waren nur Informationen wie etwa die Routenplanung möglich. Die Navigation ist unkompliziert und funktioniert, wie man es gewohnt ist. Allerdings soll die App sehr unstabil sein und einige Probleme machen.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Kristin NarrDer #ichMOOC – Nichts für die Web-Schickeria

Im Interview erklären Nina Oberländer (Bremer VHS) und Joachim Sucker (VHS Hamburg) den MOOC „Mein digitales Ich“. // von Kristin Narr

#ichMOOC: Joachim Sucker und Nina Oberländer (Image: Jöran Muuß-Merholz, CC BY 4.0)

Massive Open Online Courses (MOOC) gewannen in den vergangenen Jahren verhältnismäßig schnell an Fahrt. Große Universitäten führten Kurse mit teilweise hunderten Teilnehmenden durch, erste Wettbewerbe fanden statt und spezielle MOOC-Plattformen wurden entwickelt. Neben den Hochschulen wenden sich zunehmend auch andere Bildungsbereiche dem Format zu. Am 28. Mai 2015 startet der MOOC „Mein digitales Ich“ (kurz #ichMOOC genannt). Die Veranstalter sind die Volkshochschule Bremen und Hamburg, gemeinsam mit der Fachhochschule Lübeck. Für Netzpiloten.de sprach Kristin Narr mit den Machern Nina Oberländer (Bremer VHS) und Joachim Sucker (VHS Hamburg).

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Alexandra von HeylTrends des Monats Mai

Gemeinsam mit der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Alexandra von Heyl

Free Your Data (Bild: Protonet)

Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal das Projekt Free Your Data und Do Not Track und die Asteroid Data Hunter, Curator und Flyp Apps vor.

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Patrick Kiurina„Warum hast du nicht verkauft?“

Der US-amerikanische Unternehmer und Mitgründer von Snapchat Evan Spiegel, gab am Freitag eine interessante sowie unterhaltsame Rede zum Besten. // von Patrick Kiurina

Snapchat-Gründer Evan Spiegel (Bild: TechCrunch [CC BY 2.0], via Flickr)

Evan Spiegel, der 2011 zusammen mit Robert Murphy die Instant-Messaging-App Snapchat gründete, hielt bei der Abschlussfeier des Jahrgangs 2015 der „University of Southern California’s Marshall School of Business“ eine lesenswerte Rede. Der 24-Jahre alte Unternehmer, der vor drei Jahren gegen Ende sein Studium abbrach, redete in seiner 10-minütigen Ansprache unter anderem darüber, warum er Snapchat nicht verkauft hat und gibt den Absolventen einige Ratschläge mit auf den Weg.

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Jakob SteinschadenErdbeerwoche.com: “Die Regel ist nach wie vor ein Tabuthema”

Ein österreichisches Startup hat es sich zum Ziel gesetzt, Frauenhygiene nachhaltiger, gesünder und umweltverträglicher zu machen. // von Jakob Steinschaden

Erbeerwoche (Bild: Jakob Steinschaden [C])

Biotampons, Biobinden und wiederverwendbare Produkte für die Monatshygiene: Das österreichische Startup Erdbeerwoche.com, das Annemarie Harant und Bettina Steinbrugger gegründet habn, will das Thema Nachhaltigkeit im Bereich der Frauenhygiene vorantreiben. 2015 steht neben der Expansion nach Deutschland und in den CEE-Raum auch die Bewusstseinssteigerung bei Gynäkologen und an Schulen an.

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Julie RotheMobilfunkanbieter greifen Netzneutralität an

Der auf mehr Wettbewerb setzende EU-Kommissar Günther Oettinger und die die Kosten scheuenden Mobilfunkanbieter gefährden die Netzneutralität. // von Julie Rothe

Netzneutralität (Bild: Backbone Campaign [CC BY 2.0] via Flickr)

Mit immer neuen Vorstößen versuchen Mobilfunkanbieter Diensten wie Netflix, Google & Co. für die Nutzung ihrer Infrastruktur an den Kosten des Netzausbaus zu beteiligen. In der Politik gibt es derweil Tendenzen, ein Zwei-Klassen-Internet für bestimmte Bereiche zu ermöglichen und die Netzneutralität zugunsten eines verstärkten Wettbewerbs zu opfern.

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Martin LindnerHumboldt, Orwell und die Digitale Bildung

Schulen und das Web: zwei fremde Welten. Kaum bringt die Digitale Agenda da etwas Schwung, schon wird grob unsachlich dazwischengegrätscht. // von Martin Lindner

Kinder bei Verkehrserziehung durch Polizei (Image: Rolf Unterberg/Bundesarchiv [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons)

Zu den schönen kulturellen Errungenschaften, die uns die Blogs im Web neu beschert haben, gehört der Rant: die Schimpftirade als selbstironisches Textformat. Also wie Gernot Hassknecht, nur subtiler. Immer dann, wenn alles zu positiv werden droht und alle sich zu sehr auf die Schulter klopfen, kommt jemand und rantet los, in der Regel ausdrücklich markiert mit der Formel „sorry for the rant“.

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Gunnar SohnWenn nur noch Zynismus hilft

Kommunikation in Unternehmen besteht oft nur noch aus positiven Phrasen. Wenn Mitarbeiter dann zynisch werden, ist es meistens schon zu spät. // von Gunnar Sohn

"Close up smartphone" (adapted) by Japanexperterna.se (CC BY-SA 2.0)

Der Smarter-Service-Blogger Bernhard Steimel prangert in einem lesenswerten Beitrag die Hybris der Social-Media-Priester an: Sie würden Wasser predigen und Wein saufen. Sie selbst seien im Ego-Shooter-Modus unterwegs und pflegten die Kunst der Selbstinszenierung.

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Daniel KuhnWarum die SMS trotz Nutzungsrückgang nicht stirbt

Seit zwei Jahren geht die Zahl der versendeten SMS in Deutschland massiv zurück, doch das Ende der Kurznachrichtentechnologie ist deswegen noch lange nicht in Sicht. // von Daniel Kuhn

sms (Foto by_ glasseyes view [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Bis vor zwei Jahren ist die Zahl der versendeten SMS in Deutschland stetig gestiegen. Mit der starken Verbreitung der Smartphones und die Beliebtheit von Instant Messengern hat dieses Wachstum nun aber ein Ende gefunden und viele Beobachter prophezeiten daraufhin sogar das Ende der Kurznachricht. Die Zahl der gesendeten SMS ist zwar stark rückläufig, doch wird die Technologie nicht komplett von Instant-Messenger-Apps verdrängt, da es immer noch viele Anwendungsbereiche gibt, in denen die SMS überlegen ist.

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Anna-Maria LandgrafWie nutzen Gehörlose das Internet?

Für gehörlose Menschen stellt der Alltag und damit auch die Nutzung vom Internet oft weit größere Probleme da, als lediglich das Verstehen von Podcasts, Videos oder Filmen. // von Anna Maria Landgraf

Masificación de Internet (Foto: Ministerio TIC Colombia [CC BY 2.0] via flickr.com)

Viele Gehörlose haben ein grundlegend anderes Verständnis von der Welt. Es ist schwer, ohne Sprachkonzept visuelle Symbole und Schrift zu erfassen – je nach Erziehung ist dieses Problem mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Das übersehen hörende Menschen häufig. Das wirkt sich allerdings auch auf die Aufnahme von Webinhalten auf.  [Mehr]


Tobias SchwarzLinda Kozlowski (Evernote): „Die Idee von Arbeit hat sich verändert“

Im Interview spricht Linda Kozlowski, Vizepräsidentin von Evernote, über die Veränderungen in der Arbeitswelt und was Evernote in Zukunft sein will. // von Tobias Schwarz

Linda Kozlowski, Vizepräsidentin von Evernote (Bild: Mirko Lux/Netzpiloten, CC BY 4.0)

In den vergangenen Jahren haben neue Technologien die Arbeitswelt wesentlich verändert. Apps sind da keine Ausnahme, besonders da sie uns ermöglich, von überall auf der Welt mobil zusammenzuarbeiten. Ein Beispiel dafür ist die Produktivitäts-App Evernote, eine der bekanntesten Tools, das den Wandel weg vom klassischen ‚Nine-to-Five‘-Job unterstützt. Evernote hat heute mehr als 100 Millionen Nutzer weltweit, 16.000 Unternehmen nutzen Evernote Business. Im Interview erklärt Evernotes Vizepräsidentin Linda Kozlowski wie weit die Transformation der Arbeitswelt schon ist, welchen Platz Evernote im Alltag haben kann und welchen Trends das Unternehmen folgen will. [Mehr]


Daniel KuhnTrotz Hype interessiert sich niemand für Periscope und Meerkat

Periscope und Meerkat sind der Trend in der Digital- und Tech-Welt, zumindest in den Medien – in der Realität treffen die Apps eher auf Desinteresse. // von Daniel Kuhn

Twitter's Periscope App (Image: Anthony Quintano [CC BY 2.0], via Flickr)

Glaubt man den Berichten in den einschlägigen Medien, steht die nächste Revolution in der Tech-Branche nicht nur unmittelbar bevor, sondern ist bereits in vollem Gange. Periscope und Meerkat sind die neuen Apps der Stunde und Live-Videostreaming ist plötzlich das, worauf alle gewartet haben. Doch ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die beiden Apps doch nicht so viel genutzt werden und Livestreaming von Videos auf Mobilfunkgeräte nicht die gewünschte Revolution ist. Es bleibt also die Frage, was nach dem Hype übrig bleibt.

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