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KOLUMNEN

Kolumne

Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 12. November

In den Lesetipps geht es um Netzneutralität, eine Mutter besucht ihre Tochter auf Arbeit, der Newsroom von Quartz, dbate und den Streaming-Dienst Spotify. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT Süddeutsche.de: Obamas Kampf gegen Giganten: US-Präsident Obama sucht den Freiheitsbegriff der digitalen Welt – mit großer Geste, wie Adrian Kreye lesenswert auf Süddeutsche.de aufzeigt. Obama spielt die Rolle des Helden gegen die übermächtigen Monopole. Und kämpft damit für die digitale Freiheit aller Nutzer weltweit. Was er damit meint und welche Auswirkungen das auf die weltweiten Debatten um Netzneutralität hat, ist aber noch offen.

  • GENERATIONEN The New Yorker: What My Mom Said on “Take Your Parents to Work” Day: In den letzten Wochen gab es diverse Texte zu irgendwelchen Generationen, die sich, laut den meist älteren und nicht dazu gehörenden Autoren, irgendwie mit diesem Internet und überhaupt ihren Entscheidungen selbst schädigen. Zu diesen Texten kann man stehen wie man will, aber wenn man die heutige Generation wirklich verstehen möchte, sollte sich diesen Dialog zwischen Caitlin Kelly und ihrer Mutter anhören, die ihre Tochter einen Tag auf Arbeit begleiten durfte.

  • MEDIENWANDEL Digiday: Quartz rethinks the newsroom for the digital age: Auf Digiday wirft Lucia Moses einen interessanten Blick in den Newsroom von Quartz, wo ja bekanntlich digitaler Journalismus stets etwas anders gedacht wird. Entwickler und Redakteure arbeiten eng zusammen, nerdige Spielereien gehören zum Redaktionsalltag dazu und der Fokus liegt nicht allein auf dem Erstellen von Inhalten. Ein vierköpfiges Team kümmert sich namentlich um die “Dinge”, die durch die Digitalisierung des Journalismus möglich geworden sind und diesen ergänzen.

  • DBATE Meedia: Produzent Stephan Lamby gründet Video-Portal dbate: Gestern startete die Video-Plattform dbate.de online, mit der die Produktionsfirma Eco Media in Kooperation mit Video-Bloggern Dokumentationen erstellt. Im Interview mit MEEDIA erklärt Geschäftsführer Stephan Lamby sein Konzept, neben dem TV-Geschäft auch im Internet Geld zu verdienen, spricht über die Herausforderung mit Fremdmaterial und die Zusammenarbeit mit TV-Sendern.

  • STREAMING Spotify Blog: $2 Billion and Counting: In der Debatte um Taylor Swifts Rückzug von der Streaming-Plattform Spotify meldet sich nun Spotify-Gründer Daniel Ek zu Wort und schreibt im firmeneigenen Blog über die zuletzt wieder verstärkt geführte Debatte über den Nutzen von Streaming-Plattformen und wie viel Geld sie abwerfen. Ek betont, dass Streaming für Einnahmen sorgt, die es ohne einfach nicht geben würde. Dabei räumte er auch Fehler in der transparenten Darstellung ein, zeigte aber auf, dass die Musikindustrie sich nun einmal wandelt und sie grundsätzlich die Wahl hat, sich für kein Geld aufgrund von Piraterie zu entscheiden oder lernt, mit Streaming Geld zu verdienen.

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Philipp BielMisswirtschaft im großen Stil – Apple und der Fall GTAT

Die Vorwürfe wiegen schwer: Apple soll den Saphirglashersteller GT Advanced Technologies (GTAT) heruntergewirtschaftet haben und Schuld an der Insolvenz sein. // von Philipp Biel

Ist Apple Schuld an der Insolvenz von GT Advanced Technologies (GTAT)?

Letzte Woche berichtete ich über den Insolvenzfall von GT Advanced Technologies, in dessen Ablauf sich jetzt nun neue Abgründe über Apples Preispolitik auftun. Neben den bisher bekannten miserablen Margenbeteiligungen scheint Apple auch über die Auswahl der Maschinen und des Stromanbieters zu entscheiden. Des Weiteren scheint man strategisch wichtige Firmen mit Krediten gezielt in Abhängigkeit zu bringen.

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Lars SobirajRelevanz statt Penetranz: Nutzer können Facebooks Newsfeed steuern

Facebook und Twitter bieten ihren Mitglieder mehr Möglichkeiten für Einstellungen, denn ab sofort soll im Newsfeed Relevanz wichtiger als Penetranz sein. // von Lars Sobiraj

Facebook Newsfeed (Bild: English106 [CC BY 2.0], via Flickr)

Sowohl per Smartphone als auch über die reguläre Web-Oberfläche können nun alle Facebook-Nutzer ihren Newsfeed mit einem Handgriff optimieren. Entweder nur dieser eine Beitrag oder alle folgenden werden nach Wunsch ausgeblendet. Auch Twitter stellt auf einen hauseigenen Algorithmus um, anstatt den Followern wie bisher ausnahmslos alles anzuzeigen. Es bleibt abzuwarten, ob beziehungsweise wann und in welcher Form Twitter der Initiative von Facebook folgen wird.

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Merle Miller“Live aus der Favela” – Im Gespräch mit zwei Auslandjournalistinnen

Favelas sind Armenviertel und das zweite Gesicht von Rio de Janeiro. Armut, Waffen, Drogengangs und Polizei sowie das Zusammenleben auf engstem Raum gehören dort zum Alltag. // von Merle Miller

Live aus der Favela (Foto: BuzzingCities)

Die Auslandsreporterin Julia Jaroschewski, die in den 90ern in Brasilien zur Schule gegangen ist, möchte mit ihrem jüngsten Projekt, das auf Startnext unterstützt werden kann, auch nach Mega-Events wie der WM 2014 zeigen, was in den brasilianischen Armenvierteln geschieht. Zusammen mit Sonja Peteranderl, die als freie Auslandsreporterin für Medien wie Spiegel Online, Impulse Magazin, Stern.de und Zeit Online berichtet, lebt sie selbst immer wieder in einer Favela in Rio de Janeiro.

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Dr. Erik Meyer#Mauerfall: Geschichte digital (nach-)erzählen

Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Auch im Netz bringt dieses Jubiläum diverse Formate kommemorativer Kommunikation hervor. // von Erik Meyer

Brandenburger Tor (Bild: Harald Hoyer [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Während in Berlin die Mauer in einer Aktion als Lichtgrenze wieder sichtbar gemacht wird, scheitert das ZDF beim spielerischen Versuch, genügend Nutzer für einen virtuellen Mauerfall im Netz zu mobilisieren. Interessante Inhalte liefern Formate, die das historische Geschehen im Echtzeitmodus vergegenwärtigen.

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AdvertorialSponsored Post: Bewegender Animationsfilm von Airbnb zum Mauerfall

Anlässlich des 25-Jährigen Jubiläums zum Mauerfall hat Airbnb einen kurzen Animationsfilm über eine bewegende, auf einer wahren Begebenheit basierende Geschichte produziert.

 airbnbWie es so schön heißt, schreibt das Leben die schönsten Geschichten. So auch im Falle von Jörg und Kai. Im Mai 2012 beschloss Cathrine, die Tochter von Jörg, mit ihren Vater, einen ehemaligen Grenzwächter aus West-Berlin, nach Berlin zu reisen. Zuvor war dieser seit dem Mauerfall nicht mehr in Deutschlands Hauptstadt gewesen und hatte somit ein vereinigtes Deutschland noch nicht gesehen.

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Jakob SteinschadenIst Oculus Rift die nächste Plattform nach dem Smartphone?

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist eine Wette eingegangen: Er glaubt, dass Virtual-Reality-Brillen das nächste große Ding nach dem PC und dem Smartphone werden. // von Jakob Steinschaden

Oculus Rift (Bild: Sergey Galyonkin [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Sie fasziniert und spaltet die Meinungen wie kaum eine andere Technologie derzeit: die Virtual-Reality-Brille. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sieht die VR-Brille als künftige Computer-Plattform, mit der man kommuniziert, lernt, arbeitet und sich unterhält, und hat zwei Milliarden Dollar ausgegeben, um sich die kleine Firma Oculus Rift einzuverleiben. Doch wird Virtual Reality wirklich das nächste große Ding nach dem Smartphone?

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Anna-Maria LandgrafDas digitale Regal Shelfd: ein Projekt mit Zukunft?

Das Projekt Shelfd vereint die Möglichkeiten der digitalen Welt mit der simplen Funktionsweise eines Regals. Ein modernes Möbelstück mit einigen Extras. // von Anna-Maria Landgraf

Das Regal der Zukunft? Shelfd von David Streit

Bücher wollen gesehen werden. Genau wie Filme und Musik. Heute ist das nicht mehr so leicht, denn unsere Medien verschwinden in den Tiefen des iPhones und des Laptops. David Streit möchte das mit seinem digitalen Regal Shelfd ändern. 

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Felicitas Hackmann#Deutschland25 – Google porträtiert die Generation Mauerfall

Viele greifen diese Tage das Thema Mauerfall auf und erinnern an den Tag, der Deutschland wiedervereinte. Google versucht aufzuzeigen, was die Generation, die um diese Zeit geboren wurde, heute bewegt und wie sie Probleme löst. // von Felicitas Hackmann

deutschland25 – Google erinnert an den Mauerfall in Berlin (Bild: Raphaël Thiémard [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Vor 25 Jahren ist die Mauer gefallen und das wird dieses Wochenende in Berlin ausgiebig zelebriert. Hauptattraktion ist eine Lichtinstallation, die entlang der ehemaligen Strecke der Mauer, die Berlin teilte, aufgestellt wurde. Viele Medien schauen zurück, publizieren Texte über das Leben in der DDR und die Flucht oder veröffentlichen Studien um zu debattieren, ob Deutschland innerlich immer noch gespalten ist.

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Julian HeckWearables: Weihnachtsgeschenke für den Early Adopter

Wenn in diesem Jahr unter dem Weihnachtsbaum kein Smartphone oder Tablet liegt, dann bestimmt ein Wearable – ganz passend zum Vorsatz, sich mehr zu bewegen. // von Julian Heck

wearable

Sie gehören eindeutig zu den Technik-Trends 2014 und werden auch 2015 für jeden Menge Gesprächsstoff sorgen. Wearables sind groß im Kommen, sie sind das nächste große Ding. Es wäre also kein Wunder, wenn unter dem ein oder anderen Weihnachtsbaum eines liegen würde. Die Frage ist nur: Welches soll es sein?

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Prof. Dr. Dr. Ayad Al-AniCrowd Union: Gewerkschaften als Plattform

Die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt auch traditionelle Organisationsformen wie Gewerkschaften in Frage. // von Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani

Mobile Worker (Bild: junpinzon, via PicsaStock)

Erstaunlicherweise werden die Effekte der Digitalisierung bislang vor allem aus Unternehmenssicht betrachtet. Dabei beeinflussen soziale Medien auch die Art und Weise, wie wir uns zusammenschließen und so politische Meinungen und Interessen kundtun und auch politische Issues lösen werden. Die neuen digitalen Mechanismen der politischen Organisation folgen dabei den generellen Prinzipien der Netz-Kollaboration: Individuen identifizieren ihre Aufgaben und steuern ihren Arbeitseinsatz selbstständig. Und sie agieren vor allem auch gemeinsam mit anderen handlungsorientiert – im Sinne des Paradigmas “To resist is to create”.

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Lukas MenzelPapierlose Politik

Die Papierlose Politik schont nicht nur die Umwelt und Kosten, sondern ist auch ein wichtiger Schritt bei der Digitalisierung der Politik. // von Lukas Menzel

papier digital

100 000 Blätter, die zusammen einen Stapel von 12 Metern ergeben würden. Soviel Papier verbrauchen die 50 Mandatsträger der Kleinstadt Rödermark in Hessen pro Jahr. Ein Papierverbrauch, der schon hoch ist, doch im Vergleich zu Großstädten noch gering. Dieser hohe Verbrauch ist dabei nicht nur umweltschädigend, sondern auch teuer. Wäre es also nicht besser, wenn auf eine papierlose Politik umgestellt werden würde – das heißt iPads statt Papier?

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